Finanzsituation bei 1860 München
06.03.2007 - 10:04 Uhr
05.02.2010 - 17:39 Uhr
Zitat von chrischinger86:
Habe mir schon damals gedacht, dass die Bayern sich da ganz toll aus der Affäre gezogen haben. Hoeneß hat damals einfach die Finanznot der Löwen ausgenutzt und ich bin mir sicher, dass er damals schon wusste, dass es ein supergünstiger Deal ist.
Ich glaube nicht, dass die Löwen es leicht haben werden das Geld zurückzuholen, bzw. mehr zu bekommen, weil die damaligen Verantwortungsträger mit der Summe doch einverstanden waren.
Supergünstiger Deal wäre, wenn die 60er noch immer erste Liga spielen würden und 50%iger Anteilseigner an der Stadion GmbH wären. ;)
Der Kauf der Rechte war das kleinere Übel um sich den Verein, wenigstens als Mieter zu erhalten, wenn schon nicht als Partner.
Habe mir schon damals gedacht, dass die Bayern sich da ganz toll aus der Affäre gezogen haben. Hoeneß hat damals einfach die Finanznot der Löwen ausgenutzt und ich bin mir sicher, dass er damals schon wusste, dass es ein supergünstiger Deal ist.
Ich glaube nicht, dass die Löwen es leicht haben werden das Geld zurückzuholen, bzw. mehr zu bekommen, weil die damaligen Verantwortungsträger mit der Summe doch einverstanden waren.
Supergünstiger Deal wäre, wenn die 60er noch immer erste Liga spielen würden und 50%iger Anteilseigner an der Stadion GmbH wären. ;)
Der Kauf der Rechte war das kleinere Übel um sich den Verein, wenigstens als Mieter zu erhalten, wenn schon nicht als Partner.
05.02.2010 - 17:51 Uhr
Zitat von chrischinger86:
Habe mir schon damals gedacht, dass die Bayern sich da ganz toll aus der Affäre gezogen haben. Hoeneß hat damals einfach die Finanznot der Löwen ausgenutzt und ich bin mir sicher, dass er damals schon wusste, dass es ein supergünstiger Deal ist.
Ich glaube nicht, dass die Löwen es leicht haben werden das Geld zurückzuholen, bzw. mehr zu bekommen, weil die damaligen Verantwortungsträger mit der Summe doch einverstanden waren.
Günstig?
Die Alternative wäre gewesen einen Monat zu warten und die Anteile dann für weniger als die Hälfte dem Insolvenzverwalter abzukaufen.
Demnächst kommt wohl auch noch die Klage von Real weil wir deren Situation ausgenutzt haben und Robben weit unter wert gekauft haben :ugly
Danach verklagen wir dann addidas weil sie 2001 10% der Anteile unter wert gekauft haben was ja der Audi Deal beweist und wir dazu gezwungen waren um das Stadion zu finanzieren.
Ich verklage dann den Käufer meines Astras weil ich ja gezwungen war ihn unter wert zu verkaufen um mir meinen A3 zu Finanzieren oder am besten gleich Opel weil mein Astra nicht mehr soviel wert ist wie ich mal für ihn bezahlt habe.
Dann bekomme ich wohl demnächst eine Klage von einem Fliegendenhändler aus Straßbourg dem ich eine Sonnenbrille abgekauft habe. Er war ja dazu gezwungen sie unter wert zu verkaufen.
usw.
In was für einer Welt lebt manch einer denn bitteschön?
Habe mir schon damals gedacht, dass die Bayern sich da ganz toll aus der Affäre gezogen haben. Hoeneß hat damals einfach die Finanznot der Löwen ausgenutzt und ich bin mir sicher, dass er damals schon wusste, dass es ein supergünstiger Deal ist.
Ich glaube nicht, dass die Löwen es leicht haben werden das Geld zurückzuholen, bzw. mehr zu bekommen, weil die damaligen Verantwortungsträger mit der Summe doch einverstanden waren.
Günstig?
Die Alternative wäre gewesen einen Monat zu warten und die Anteile dann für weniger als die Hälfte dem Insolvenzverwalter abzukaufen.
Demnächst kommt wohl auch noch die Klage von Real weil wir deren Situation ausgenutzt haben und Robben weit unter wert gekauft haben :ugly
Danach verklagen wir dann addidas weil sie 2001 10% der Anteile unter wert gekauft haben was ja der Audi Deal beweist und wir dazu gezwungen waren um das Stadion zu finanzieren.
Ich verklage dann den Käufer meines Astras weil ich ja gezwungen war ihn unter wert zu verkaufen um mir meinen A3 zu Finanzieren oder am besten gleich Opel weil mein Astra nicht mehr soviel wert ist wie ich mal für ihn bezahlt habe.
Dann bekomme ich wohl demnächst eine Klage von einem Fliegendenhändler aus Straßbourg dem ich eine Sonnenbrille abgekauft habe. Er war ja dazu gezwungen sie unter wert zu verkaufen.
usw.
In was für einer Welt lebt manch einer denn bitteschön?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Luzifon am 05.02.2010 um 17:55 Uhr bearbeitet
05.02.2010 - 17:52 Uhr
Zitat von Herakleios:
Zitat von minga:
also bitte mir ist ein man der die sprache der fans spricht lieber, als einen der von verulken spricht.
und warum sollte die meinung konfus sein, er hat alles so gesagt wie er es sieht und übrigens auch fast alle bayern fans.
über die catering sache redet er ja gar nicht er meint nur die klage wegen dem zu billigem verkauf der anteile
Gegen ehrliche Worte hab ich am wenigstens einzuwenden, dennoch kann man das durchaus gewählter formulieren.
Aber zum Thema, 1860 klagt wegen Unverhältnismäßigkeit der Verträge und er argumentiert dass angeblich "vergessen" wurde, dass es diesen Vertrag gibt. Dabei geht es doch um die Unverhältnismäßigkeit genau dieses Vertrags.
Er sagt, man hätte sie "absaufen" lassen können, und unterstreicht damit auch noch die Notsituation, die vermeintlich ausgenutzt wurde.
Das "verarschen" erschließt sich mir ebenfalls nicht. Er sollte über die finanzielle Situation von 1860 zumindest so rudimentär informiert sein um zu erkennen, dass es sich hier um keinen Lausbubenstreich der 60er handelt.
In Wirklichkeit ist mir natürlich durchaus klar, was er damit bezwecken wollte, er will den schwarzen Peter zurück zu 1860 schieben. Irgendwo ist dieser Versuch der Positivprofilierung auch verständlich, eine Aussage "Der Lokalrivale und die Angemessenheit des Vertrags ist uns egal, wir können auf die Erfüllung pochen, auch wenn dass die Insolvenz des Vertragspartners in absehbarer Zeit zufolge hat." wäre natürlich in der Münchner Medienlandschaft sehr kritisch angenommen worden.
Genau so ist es!
Dennoch ist ein Vertrag ein Vertrag und es wird rechtlich zu pruefen sein ob Bayern damals wusste das der Gegenstand des Vertrages wesentlich mehr wert war, was allerdings niemals zugegeben werden wird!
Zitat von minga:
also bitte mir ist ein man der die sprache der fans spricht lieber, als einen der von verulken spricht.
und warum sollte die meinung konfus sein, er hat alles so gesagt wie er es sieht und übrigens auch fast alle bayern fans.
über die catering sache redet er ja gar nicht er meint nur die klage wegen dem zu billigem verkauf der anteile
Gegen ehrliche Worte hab ich am wenigstens einzuwenden, dennoch kann man das durchaus gewählter formulieren.
Aber zum Thema, 1860 klagt wegen Unverhältnismäßigkeit der Verträge und er argumentiert dass angeblich "vergessen" wurde, dass es diesen Vertrag gibt. Dabei geht es doch um die Unverhältnismäßigkeit genau dieses Vertrags.
Er sagt, man hätte sie "absaufen" lassen können, und unterstreicht damit auch noch die Notsituation, die vermeintlich ausgenutzt wurde.
Das "verarschen" erschließt sich mir ebenfalls nicht. Er sollte über die finanzielle Situation von 1860 zumindest so rudimentär informiert sein um zu erkennen, dass es sich hier um keinen Lausbubenstreich der 60er handelt.
In Wirklichkeit ist mir natürlich durchaus klar, was er damit bezwecken wollte, er will den schwarzen Peter zurück zu 1860 schieben. Irgendwo ist dieser Versuch der Positivprofilierung auch verständlich, eine Aussage "Der Lokalrivale und die Angemessenheit des Vertrags ist uns egal, wir können auf die Erfüllung pochen, auch wenn dass die Insolvenz des Vertragspartners in absehbarer Zeit zufolge hat." wäre natürlich in der Münchner Medienlandschaft sehr kritisch angenommen worden.
Genau so ist es!
Dennoch ist ein Vertrag ein Vertrag und es wird rechtlich zu pruefen sein ob Bayern damals wusste das der Gegenstand des Vertrages wesentlich mehr wert war, was allerdings niemals zugegeben werden wird!
05.02.2010 - 17:52 Uhr
Zitat
Der FC Bayern hat den Löwen 2006 Stadion-Anteile für elf Millionen Euro abgekauft. Was wäre gewesen, wenn der TSV 1860 nicht ausbezahlt worden wäre?
(...)
http://www.tz-online.de/sport/tsv-1860/meta-loewen-pleite-und-dann-619401.html
Respekt an die TZ. Das man mal über den Tellerrand hinausschaut wäre viel öfter angebracht- in jeglicher Hinsicht.
Der FC Bayern hat den Löwen 2006 Stadion-Anteile für elf Millionen Euro abgekauft. Was wäre gewesen, wenn der TSV 1860 nicht ausbezahlt worden wäre?
(...)
http://www.tz-online.de/sport/tsv-1860/meta-loewen-pleite-und-dann-619401.html
Respekt an die TZ. Das man mal über den Tellerrand hinausschaut wäre viel öfter angebracht- in jeglicher Hinsicht.
05.02.2010 - 18:00 Uhr
Zitat von plato60:
Zitat
Der FC Bayern hat den Löwen 2006 Stadion-Anteile für elf Millionen Euro abgekauft. Was wäre gewesen, wenn der TSV 1860 nicht ausbezahlt worden wäre?
(...)
http://www.tz-online.de/sport/tsv-1860/meta-loewen-pleite-und-dann-619401.html
Respekt an die TZ. Das man mal über den Tellerrand hinausschaut wäre viel öfter angebracht- in jeglicher Hinsicht.
Und welcher Investor wäre denn bitteschön ernsthaft daran Intressiert gewesen?
Keiner der auf einen gewinn seiner Investition aus ist!
Also überhaupt keiner!
Zitat
Der FC Bayern hat den Löwen 2006 Stadion-Anteile für elf Millionen Euro abgekauft. Was wäre gewesen, wenn der TSV 1860 nicht ausbezahlt worden wäre?
(...)
http://www.tz-online.de/sport/tsv-1860/meta-loewen-pleite-und-dann-619401.html
Respekt an die TZ. Das man mal über den Tellerrand hinausschaut wäre viel öfter angebracht- in jeglicher Hinsicht.
Und welcher Investor wäre denn bitteschön ernsthaft daran Intressiert gewesen?
Keiner der auf einen gewinn seiner Investition aus ist!
Also überhaupt keiner!
05.02.2010 - 18:01 Uhr
Zitat von plato60:
Zitat
Der FC Bayern hat den Löwen 2006 Stadion-Anteile für elf Millionen Euro abgekauft. Was wäre gewesen, wenn der TSV 1860 nicht ausbezahlt worden wäre?
(...)
http://www.tz-online.de/sport/tsv-1860/meta-loewen-pleite-und-dann-619401.html
Respekt an die TZ. Das man mal über den Tellerrand hinausschaut wäre viel öfter angebracht- in jeglicher Hinsicht.
Tjo, scheinbar wird dem grossen FCB jetzt mal vor Augen geführt, was eine Insolvenz unsererseits gekostet hätte!
Naja gut das wissen die Verantwortlichen des FCB ja sowieso!
Ganz klar Knebelverträge wurden uns untergelegt, hoffentlich sehen das die Gerichte genauso!
Zitat
Der FC Bayern hat den Löwen 2006 Stadion-Anteile für elf Millionen Euro abgekauft. Was wäre gewesen, wenn der TSV 1860 nicht ausbezahlt worden wäre?
(...)
http://www.tz-online.de/sport/tsv-1860/meta-loewen-pleite-und-dann-619401.html
Respekt an die TZ. Das man mal über den Tellerrand hinausschaut wäre viel öfter angebracht- in jeglicher Hinsicht.
Tjo, scheinbar wird dem grossen FCB jetzt mal vor Augen geführt, was eine Insolvenz unsererseits gekostet hätte!
Naja gut das wissen die Verantwortlichen des FCB ja sowieso!
Ganz klar Knebelverträge wurden uns untergelegt, hoffentlich sehen das die Gerichte genauso!
05.02.2010 - 18:05 Uhr
Zitat von Loewenmut:
Zitat von plato60:
Zitat
Der FC Bayern hat den Löwen 2006 Stadion-Anteile für elf Millionen Euro abgekauft. Was wäre gewesen, wenn der TSV 1860 nicht ausbezahlt worden wäre?
(...)
http://www.tz-online.de/sport/tsv-1860/meta-loewen-pleite-und-dann-619401.html
Respekt an die TZ. Das man mal über den Tellerrand hinausschaut wäre viel öfter angebracht- in jeglicher Hinsicht.
Tjo, scheinbar wird dem grossen FCB jetzt mal vor Augen geführt, was eine Insolvenz unsererseits gekostet hätte!
Naja gut das wissen die Verantwortlichen des FCB ja sowieso!
Ganz klar Knebelverträge wurden uns untergelegt, hoffentlich sehen das die Gerichte genauso!
Ich wiederhohle mich.
Es gibt keinen Investor der so einen Unsinn mitgemacht hätte. Das sollte doch wirklich jedem klar sein.
BWL lässt grüßen^^
Zitat von plato60:
Zitat
Der FC Bayern hat den Löwen 2006 Stadion-Anteile für elf Millionen Euro abgekauft. Was wäre gewesen, wenn der TSV 1860 nicht ausbezahlt worden wäre?
(...)
http://www.tz-online.de/sport/tsv-1860/meta-loewen-pleite-und-dann-619401.html
Respekt an die TZ. Das man mal über den Tellerrand hinausschaut wäre viel öfter angebracht- in jeglicher Hinsicht.
Tjo, scheinbar wird dem grossen FCB jetzt mal vor Augen geführt, was eine Insolvenz unsererseits gekostet hätte!
Naja gut das wissen die Verantwortlichen des FCB ja sowieso!
Ganz klar Knebelverträge wurden uns untergelegt, hoffentlich sehen das die Gerichte genauso!
Ich wiederhohle mich.
Es gibt keinen Investor der so einen Unsinn mitgemacht hätte. Das sollte doch wirklich jedem klar sein.
BWL lässt grüßen^^
05.02.2010 - 18:06 Uhr
Zitat von plato60:
Zitat
Der FC Bayern hat den Löwen 2006 Stadion-Anteile für elf Millionen Euro abgekauft. Was wäre gewesen, wenn der TSV 1860 nicht ausbezahlt worden wäre?
(...)
http://www.tz-online.de/sport/tsv-1860/meta-loewen-pleite-und-dann-619401.html
Respekt an die TZ. Das man mal über den Tellerrand hinausschaut wäre viel öfter angebracht- in jeglicher Hinsicht.
Sehr guter Artikel und was sehr interessant ist, ist der angegebene damalige Schaetzwert der Stadionhaelfte! Selbst wenn der nur zum Teil stimmt macht es klar das die Misere des einen von dem anderen masslos ausgenuetzt wurde!
Und es ist egal ob Investoren da waren oder nicht!
Es sollte nun auch klar sein weshalb sich Hoeness so aufregt, er weiss selbst das es nie zu einem Gerichtstermin kommen darf und ein Vergleich ausgearbeitet werden muss!
Zitat
Der FC Bayern hat den Löwen 2006 Stadion-Anteile für elf Millionen Euro abgekauft. Was wäre gewesen, wenn der TSV 1860 nicht ausbezahlt worden wäre?
(...)
http://www.tz-online.de/sport/tsv-1860/meta-loewen-pleite-und-dann-619401.html
Respekt an die TZ. Das man mal über den Tellerrand hinausschaut wäre viel öfter angebracht- in jeglicher Hinsicht.
Sehr guter Artikel und was sehr interessant ist, ist der angegebene damalige Schaetzwert der Stadionhaelfte! Selbst wenn der nur zum Teil stimmt macht es klar das die Misere des einen von dem anderen masslos ausgenuetzt wurde!
Und es ist egal ob Investoren da waren oder nicht!
Es sollte nun auch klar sein weshalb sich Hoeness so aufregt, er weiss selbst das es nie zu einem Gerichtstermin kommen darf und ein Vergleich ausgearbeitet werden muss!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Julian0922 am 05.02.2010 um 18:07 Uhr bearbeitet
05.02.2010 - 18:08 Uhr
Das Ausnutzen der Notlage war doch absolut legitim. Warum mehr zahlen als unbedingt nötig, das machen wir als Privatleute doch auch nicht. Da wir in einer kapitalistischen Welt leben sehe ich da nichts ungewöhnliches oder verwerfliches und es würde mich wundern, wenn die Gerichte das anders sehen, schließlich bestimmt das Angebot die Nachfrage und umgekehrt. ;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DaTho am 05.02.2010 um 18:09 Uhr bearbeitet
05.02.2010 - 18:09 Uhr
Zitat von Julian0922:
Dennoch ist ein Vertrag ein Vertrag und es wird rechtlich zu pruefen sein ob Bayern damals wusste das der Gegenstand des Vertrages wesentlich mehr wert war, was allerdings niemals zugegeben werden wird!
Der Punkt ist, dass der Gegenstand des Vertrages überhaupt nur für den FC Bayern einen Wert hatte, und selbst wenn man das anzweifeln will, was wirtschaftlich absoluter Unsinn ist, nicht über die Vorkaufsrechts-Klausel ein Verkauf an Dritte möglich gewesen wäre.
Der Vorwurf einer Kartellrechtswidrigkeit greift hier also wohl eher nicht, Sittenwidrigkeit wäre dann noch übrig.
Sittenwidrigkeit wurde aber gerade eben im Fall der Klage gegen den Catering-Vertrag abgeschmettert. Sittenwidrigkeit ist generell bei Verträgen zwischen Unternehmen nur ganz schwer nachzuweisen.
Auf dieser niedrigen Instanz mag man sogar noch eine marginale Möglichkeit sehen, aber in höherer Instanz schauts da zappenduster aus. Die Folgen eines Urteils dass der Klage hier statt gibt, auch nur in Teilen, hätte einen Lawineneffekt zur Folge, der nicht zu bemessen ist.
Man kann sich vorstellen was ein Präzedenzfall für Auswirkungen hätte. Diesen Fall, dass ein Unternehmen kurz vor der Insolvenz steht und Werte unter dem eigentlichen Preis verkaufen muss gibt es ja überall und das täglich.
Dennoch ist ein Vertrag ein Vertrag und es wird rechtlich zu pruefen sein ob Bayern damals wusste das der Gegenstand des Vertrages wesentlich mehr wert war, was allerdings niemals zugegeben werden wird!
Der Punkt ist, dass der Gegenstand des Vertrages überhaupt nur für den FC Bayern einen Wert hatte, und selbst wenn man das anzweifeln will, was wirtschaftlich absoluter Unsinn ist, nicht über die Vorkaufsrechts-Klausel ein Verkauf an Dritte möglich gewesen wäre.
Der Vorwurf einer Kartellrechtswidrigkeit greift hier also wohl eher nicht, Sittenwidrigkeit wäre dann noch übrig.
Sittenwidrigkeit wurde aber gerade eben im Fall der Klage gegen den Catering-Vertrag abgeschmettert. Sittenwidrigkeit ist generell bei Verträgen zwischen Unternehmen nur ganz schwer nachzuweisen.
Auf dieser niedrigen Instanz mag man sogar noch eine marginale Möglichkeit sehen, aber in höherer Instanz schauts da zappenduster aus. Die Folgen eines Urteils dass der Klage hier statt gibt, auch nur in Teilen, hätte einen Lawineneffekt zur Folge, der nicht zu bemessen ist.
Man kann sich vorstellen was ein Präzedenzfall für Auswirkungen hätte. Diesen Fall, dass ein Unternehmen kurz vor der Insolvenz steht und Werte unter dem eigentlichen Preis verkaufen muss gibt es ja überall und das täglich.
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