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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#7871
28.05.2026 - 18:30 Uhr
https://report.dfl.de/2425/de/_assets/downloads/clubs-der-2-bundesliga-2026-2027-geschaeftsjahresende-2025.pdf

Die Finanzkennzahlen wurden veröffentlicht


Etwas ansehnlicher auf folgendem Link, weiter unten
https://report.dfl.de/2425/de/aktuelle-berichte/finanzkennzahlen.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KL1900__ am 28.05.2026 um 18:40 Uhr bearbeitet
Finanzen |#7872
28.05.2026 - 18:34 Uhr
Heftig, dass die Hertha einfach mal die doppelten Personalaufwände hat im Vergleich zu uns...

•     •     •

"Wenn am Wochenend' die Massen, in die Fußballstadien ziehn,
da kann ich es nicht lassen, mich ziehts zum Betze hin.

Die Stimmung ist dort ganz famos, wie kanns auch anders sein,
und geht das Spiel dann richtig los, stimmen alle mit mir ein:

Olé Olé, Olé Ola, der FCK ist wieder da!
Olé Olé, Olé Ola,
die roten Teufel sind ganz wunderbar!"
Finanzen |#7873
28.05.2026 - 18:38 Uhr
Hertha ist mit 15 Millionen Euro Verlust bei dann knapp 40 Millionen Euro bilanzieller Überschuldung eigentlich ein Fall für ein Insolvenzverfahren. Haben die ne Kapitalerhöhung durchgeführt oder wie schaffen die das ohne Punktabzug durchs Lizensierungsverfahren?

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#7874
28.05.2026 - 18:41 Uhr
Zitat von kappel1719
Heftig, dass die Hertha einfach mal die doppelten Personalaufwände hat im Vergleich zu uns...

Naja Reese, Cuisants, Demme und Leistner spielen sicher nicht für nen Döner und ne Currywurst.

•     •     •

Steter Tritt höhlt das Bein des Gegners.
Finanzen |#7875
28.05.2026 - 18:49 Uhr
Zitat von kappel1719
Heftig, dass die Hertha einfach mal die doppelten Personalaufwände hat im Vergleich zu uns...


Und das Siebenfache an Beraterkosten.

Beides wird sich aber ändern. Der Personaletat soll bei der Hertha um 25 % gesenkt werden. Damit sinken die Berateraufwendungen zwangsläufig mit.

https://www.berliner-kurier.de/hertha/sparhammer-bei-hertha-profi-etat-schrumpft-um-25-prozent-li.10037572

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#7876
28.05.2026 - 18:49 Uhr
Zitat von Paddelinho
Zitat von kappel1719

Heftig, dass die Hertha einfach mal die doppelten Personalaufwände hat im Vergleich zu uns...

Naja Reese, Cuisants, Demme und Leistner spielen sicher nicht für nen Döner und ne Currywurst.


Wir zahlen im Ligaschnitt Spielergehälter im obersten Drittel. Entweder die haben ein heftiges Gefälle in Sachen Topverdiener (Reese, Cuisance...) im Vergleich zum Rest oder die haben einen ungleich höheren Apparat an Ressourcen im Bereich Staff / Verwaltung.

•     •     •

"Wenn am Wochenend' die Massen, in die Fußballstadien ziehn,
da kann ich es nicht lassen, mich ziehts zum Betze hin.

Die Stimmung ist dort ganz famos, wie kanns auch anders sein,
und geht das Spiel dann richtig los, stimmen alle mit mir ein:

Olé Olé, Olé Ola, der FCK ist wieder da!
Olé Olé, Olé Ola,
die roten Teufel sind ganz wunderbar!"
Finanzen |#7877
28.05.2026 - 18:56 Uhr
Zitat von kappel1719
Zitat von Paddelinho

Zitat von kappel1719

Heftig, dass die Hertha einfach mal die doppelten Personalaufwände hat im Vergleich zu uns...

Naja Reese, Cuisants, Demme und Leistner spielen sicher nicht für nen Döner und ne Currywurst.


Wir zahlen im Ligaschnitt Spielergehälter im obersten Drittel. Entweder die haben ein heftiges Gefälle in Sachen Topverdiener (Reese, Cuisance...) im Vergleich zum Rest oder die haben einen ungleich höheren Apparat an Ressourcen im Bereich Staff / Verwaltung.


Da sind die Personalaufwendungen dokumentiert. Den Großteil davon werden die Spielergehälter ausmachen, aber allein dass wir ständig mehrere Trainer bezahlen müssen, treibt die Kosten bei uns auch nach oben. Ich gehe auch davon aus, dass die Geschäftsstelle insgesamt deutlich stärker besetzt ist als bei den meisten anderen Zweitligisten.

Die Hertha hat nen höheren Personalaufwand als St. Pauli und Bochum in Liga 1. Respekt.

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#7878
28.05.2026 - 18:59 Uhr
Zitat von Lullaby
Hertha ist mit 15 Millionen Euro Verlust bei dann knapp 40 Millionen Euro bilanzieller Überschuldung eigentlich ein Fall für ein Insolvenzverfahren. Haben die ne Kapitalerhöhung durchgeführt oder wie schaffen die das ohne Punktabzug durchs Lizensierungsverfahren?

Beste Grüße
Lullaby

A-CAP hat wahrscheinlich ein zinsloses Darlehn gewährt oder etwas in der Art.
Finanzen |#7879
28.05.2026 - 19:06 Uhr
Das Problem an diesen Bilanzen ist, dass man damit nur einen groben Überblick bekommt, ob sie wirklich aussagekräftig sind, ist wiederrum eine andere Frage.

Man weiß nämlich im Detail nie, wann etwas in welchem Geschäftsjahr verrechnet wird.

Bei uns uns hat sich eigentlich nichts großartig verändert vom Geschätsjahr 23/24 zu 24/25.

Der Personalaufwand war 23/24 sogar um ganze 1,5 Millionen Euro höher, deswegen fällt es mir schwer daraus Schlüsse über unseren eigentlichen Personaletat zu treffen.

•     •     •

"Der FCK gab ein Angebot für Ramien Safi ab, doch RWE hat das Angebot abgelehnt."

[@WAZ_Redaktion]

https://x.com/NEWS_FCK1900/status/1961487301218856972

Dieser Beitrag wurde zuletzt von JJ-2000 am 28.05.2026 um 19:07 Uhr bearbeitet
Finanzen |#7880
28.05.2026 - 19:24 Uhr
Zitat von Lullaby

Hertha ist mit 15 Millionen Euro Verlust bei dann knapp 40 Millionen Euro bilanzieller Überschuldung eigentlich ein Fall für ein Insolvenzverfahren. Haben die ne Kapitalerhöhung durchgeführt oder wie schaffen die das ohne Punktabzug durchs Lizensierungsverfahren?

Beste Grüße
Lullaby

Nach der Insolvenz von 777 Partners im Jahr 2024 wurde die Finanzierung der laufenden Hertha-Saison offenbar maßgeblich durch den darauffolgenden Hauptgläubiger und Anteilseigner "A-Cap" abgesichert. Der kicker hat hierzu vor einigen Wochen einen sehr lesenswerten Artikel veröffentlicht, der einen guten Einblick in die komplexen Finanzierungsstrukturen rund um die Hertha gibt.

Dabei scheint der Klub verschiedene Spielräume innerhalb der DFL-Lizenzierungsordnung genutzt zu haben. Eine zentrale Rolle spielt offenbar die Reform der sogenannten „5%-Regel“ zur Verbesserung des negativen Eigenkapitals. Vor der Anpassung im vergangenen Dezember musste dieses Defizit jährlich um mindestens fünf Prozent reduziert werden. Inzwischen wird die Entwicklung allerdings über einen Zeitraum von drei Jahren betrachtet. Insofern ich mich richtig erinnere, haben auch andere finanziell angeschlagene Vereine wie S04 bereits von dieser Anpassung profitiert.

Darüber hinaus sollen offenbar auch "nachrangige (u. zinslose) Darlehen" eine wichtige Rolle gespielt haben. Diese können im Lizenzierungsverfahren unter bestimmten Voraussetzungen eigenkapitalähnlich berücksichtigt werden, obwohl sie formal Fremdkapital bleiben. Laut dem Artikel wurden entsprechende Kapitalmaßnahmen offenbar zusätzlich mit "Zukunftsrechten" besichert, was auch immer das heißen mag (Medien-/Transfererlöse, Sponsoring-/Vermarkungsrechte, die an "A-Cap" abgetreten werden?)

Insgesamt wirkt das Ganze von außen sehr komplex und schwer durchschaubar. Vieles scheint zwar formal innerhalb der geltenden Regeln zu liegen, gleichzeitig entsteht aber der Eindruck, dass die vorhandenen Spielräume im Bilanz- und Lizenzrecht sehr weit ausgenutzt wurden. Extrem spannend ist in diesem Zusammenhang wahrscheinlich auch die eigentliche Verkaufsabsicht der Hertha-Anteile durch den neuen Hauptgläubiger.

Edit: Sorry für den kurzen Hertha-Diskurs.

Gruß,
W7
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wingman_7 am 28.05.2026 um 19:26 Uhr bearbeitet
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