Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Zitat von BastiBetze
Wenn jeder pro spiel 1 Karte extra kauft ( billigste Kategorie /Ermäßigt ),dann würde einiges zusammen kommen. Bei geschätzt 15.000 die durchs Drehkreuz gehen pro spiel. Das ist für fast jeden erschwinglich ...! Also auf gehts .
Wenn jeder pro spiel 1 Karte extra kauft ( billigste Kategorie /Ermäßigt ),dann würde einiges zusammen kommen. Bei geschätzt 15.000 die durchs Drehkreuz gehen pro spiel. Das ist für fast jeden erschwinglich ...! Also auf gehts .
nichts für ungut, aber das ist totaler humbuck! bsp. 1: einer kommt aus trier oder woher auch immer um lautern zu sehen, dass er sich das antut, ist schon erstaunlich bzgl. spritkosten, eintritt, parkgebühr, zeit und vorallem die qualität des spiels (da kann man noch weiter aufzählen). wenn er dann mal da ist, soll er noch mehr geld ausgeben? dieser hätte auch in die kneipe gehen können und sich dort die gefühlte niederlage ansehen können, oder nicht?
bsp. 2.: einer aus lautern, der schon immer fan ist und sein letztes hemd gibt, um lautern zu sehen!! soll NOCH EINE karte kaufen? von welchem geld? den er muss noch seine familie ernähren und weiß gott noch was bezahlen.
man könnte natürlich auch andere seite betrachten, z. b. die leute, die mehr geld in der tasche haben. also bsp. 3: jeder der geld hat, meistens die ausm vip bereich, kaufen 100 karten extra
sorry, vllt schreibe ich nur blödsinn
und du hast recht!
Den Vorteil, den beide in Deiner Aufzählung haben, lexyo82: Ab Sommer sparen beide unheimlich viel. Der Trierer schont die Umwelt, hat mehr Zeit für seine Familie und auch mehr Geld. Der Lauteter hat bald ein zweites Hemd.
Den FCK gibt es dann nicht mehr als Geldausgabequelle.
Ob allerdings die Idee der Faninitiativen sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Meine Meinung: Entweder der März bringt noch eine Lösung (halte ich für sehr unwahrscheinlich). Oder wir müssen uns mit einer ganz neuen Situation abfinden.
Wenn DAS eintritt, helfen diese Kleckerbeträge dem FCK deutlich mehr. 100.000 Euro sind bei einem Neuaufbau wo auch immer viel Geld.
Heute sind sie nicht mal als Tropfen wahrnehmbar.
Den FCK gibt es dann nicht mehr als Geldausgabequelle.
Ob allerdings die Idee der Faninitiativen sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Meine Meinung: Entweder der März bringt noch eine Lösung (halte ich für sehr unwahrscheinlich). Oder wir müssen uns mit einer ganz neuen Situation abfinden.
Wenn DAS eintritt, helfen diese Kleckerbeträge dem FCK deutlich mehr. 100.000 Euro sind bei einem Neuaufbau wo auch immer viel Geld.
Heute sind sie nicht mal als Tropfen wahrnehmbar.
Zitat von FCKFAN
@FCKMitglied_16927
Ich kann deine Gedanken verstehen und nachvollziehen. Aber ist es nicht zu spät um den Stein ins Rollen zu bringen?
Die ganz große Summe rechne ich mir durch uns Fans derzeit nicht aus. Und geht es mit weiteren Krediten, wird man auch noch den restlichen Betrag irgendwie zusammenkriegen (vielleicht mit ein, zwei Sponsoren). Sollte sich nichts tun, oder wir in einem Jahr an einem ähnlichen Punkt sein, wird die Hilfe der Fans vielleicht noch mehr gebraucht.
Ich denke wir sind uns einig daß am Ende nur zwei Dinge helfen. Erstens sportlicher Erfolg und zweitens wird man definitiv einen Geldgeber/ Investor benötigen der richtig Geld in den Verein buttert. @FCKMitglied_16927
Ich kann deine Gedanken verstehen und nachvollziehen. Aber ist es nicht zu spät um den Stein ins Rollen zu bringen?
Die ganz große Summe rechne ich mir durch uns Fans derzeit nicht aus. Und geht es mit weiteren Krediten, wird man auch noch den restlichen Betrag irgendwie zusammenkriegen (vielleicht mit ein, zwei Sponsoren). Sollte sich nichts tun, oder wir in einem Jahr an einem ähnlichen Punkt sein, wird die Hilfe der Fans vielleicht noch mehr gebraucht.
Je nachdem wie die Insolvenz von statten geht, sind wir extrem weit weg vom Profifußball. Um da wieder hinzukommen braucht man auch Gönner und Investoren die richtig Geld in die Hand nehmen. Für die zweite Liga braucht auch ein Stadion das mind. 15000 Zuschauer fast und das muss auch jemand bezahlen. Infrastruktur wie Verwaltung etc. auch.
Meine Hoffnung ist und bleibt der sportliche Bereich. Mit den richtigen Leuten und endlich Mal Erfolg ist vieles machbar. Dortmund war auch schon am Ende und hat es letztlich aus eigener Kraft geschafft. Wir haben ja auch in den letzten Jahren gute Ablösen kassiert, nur leider falsch investiert. Es kann nur darum gehen Fixkosten zu senken und den Verein darauf auszurichten auch in Liga 2 eine schwarze Null zu erwirtschaften. Umschulden wird man sicherlich auch müssen. Es muss ein Plan her der mehr vorsieht als weitere Schulden zu machen.
Und ich glaube man kann mehr von Fans über die Anleihe einnehmen wie man so denkt. Manchmal entwickelt das Ganze eine Eigendynamik wo immer mehr Leute bereit sind in Vorleistung zu gehen, wenn sie sehen das Andere es auch tun. Letzten Sommer wäre sicherlich ein guter Zeitpunkt gewesen. Aber das heißt ja nicht, das man nicht wieder an den Punkt kommen kann.
Zitat von FCKMitglied_16927
Und ich glaube man kann mehr von Fans über die Anleihe einnehmen wie man so denkt. Manchmal entwickelt das Ganze eine Eigendynamik wo immer mehr Leute bereit sind in Vorleistung zu gehen, wenn sie sehen das Andere es auch tun. Letzten Sommer wäre sicherlich ein guter Zeitpunkt gewesen. Aber das heißt ja nicht, das man nicht wieder an den Punkt kommen kann.
Und ich glaube man kann mehr von Fans über die Anleihe einnehmen wie man so denkt. Manchmal entwickelt das Ganze eine Eigendynamik wo immer mehr Leute bereit sind in Vorleistung zu gehen, wenn sie sehen das Andere es auch tun. Letzten Sommer wäre sicherlich ein guter Zeitpunkt gewesen. Aber das heißt ja nicht, das man nicht wieder an den Punkt kommen kann.
Und selbst wenn der Verein eine beträchtliche Summe aus einer neuen Anleihe ziehen könnte, so wäre das wieder Fremdkapital und entsprechend nach dem Ablaufdatum rückzahlungspflichtig. Durch die Aufnahme von weiterem Fremdkapital erkauft sich der Verein maximal Zeit, nicht aber ein Gerüst, zukunftsfähig aufgestellt zu sein da die Rückzahlungsverpflichtung schlicht in die Zukunft verschoben wurden. Parallel dazu erschweren diese Verpflichtung die Verhandlungen mit potenziellen Investoren da sich die Vermögenslage verschlechtert wird und die künftigen Verpflichtungen mit in die Planungen einfließen müssen. Insofern kann ich aus den Planungen der Führung, (wieder einmal) „auf Pump“ die kommende Spielzeit zu finanzieren, nicht eine positive Silbe abgewinnen. Ob das dann über Crowdlending, Anleihen oder Schuldverschreibungen läuft, ist erstmal nebensächlich.
Was dem Verein weiterhilft ist einzig und alleine ein starker Investor der bereit ist, durch sein Engagement die kurz- und mittelfristige Überlebensfähigkeit des Vereins zu sichern und damit parallel auch ein Zeichen setzt, dass doch noch so etwas wie Zukunftsperspektive in dem Verein steckt. Denn genau dieser Vorgang kann auslösen, dass dann (irgendwann mal) Fans und Unternehmen nachziehen und sich entsprechend ihrer individuellen Leistungsfähigkeit beteiligen. Bekanntermaßen ist die Verbindung der Menschen aus der Region zu dem Verein ungebrochen, dennoch wage ich zu behaupten, dass ohne einen solchen „Ankerinvestor“ kaum ein Fan (incl. Unternehmen) bereit sein wird, auch nur einen müden Cent in dem Verein zu stecken. Dieser mögliche Domino-Effekt ist nach meinem Dafürhalten ein wesentliches Argument, wenn nicht das wesentlichste, persönliche Eitelkeiten hinten anzustellen und sich den Investor zu eröffnen. Die aktuelle Führungsriege und besonders der Aufsichtsrat hat es trotz interner Ankündigungen nicht geschafft, nur einen Cent zu akquirieren und überzeugt mich auch sonst nicht vollendens, sodass ich zu dem Schluss kommen könnte, da wäre manch ein „Unersetzlicher“ dabei.
Denn wenn wir ganz ehrlich zu einander sind: kein Investor wird die kritische Masse investieren, ohne auch nur ein Wort mitsprechen können. Und ich kann das nachvollziehen. Und befürworte es sofern es einen Investor gibt, der die Absicht hat, den Verein - mit seinen Ideen - nach oben zu bringen. Nur sehen das im Verein entscheidende Personen eben anders.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von barneystinson am 01.03.2019 um 11:33 Uhr bearbeitet
Stichwort Reverse Convertible: So könnte der FCK eine Anleihe begeben und während der Wandlungsfrist kann der Verein entscheiden ob er das Fremdkapital zurückzahlt, oder in Eigenkapitalanteile (Aktien) umwandelt.
@ barney
Ich habe mich ungeschickt ausgedrückt. Ich meinte nicht eine Anleihe wie diese fürs NLZ, sondern Anteile am Verein, die erst im Mai verfügbar sind für Kleinanleger.
32€pro Aktie = Eigenkapital
Werden die gut verkauft, könnte das auch schnell Fahrt aufnehmen. Und je nachdem wie viel Kohle da zusammen kommt, könnte es auch einen Investor dazu bewegen zu investieren.
Und ja man kauft sich Zeit und braucht einen Ankerinvestor ohne Frage. Aber die Fans und Symphatisanten könnten auch einen großen Teil dazu beitragen. Wie gesagt, man kauft ein Stück FCK und wenn das möglichst viele tun, dann kann das eine Eigendynamik entwickeln und am Ende kommt mehr zusammen als man denkt. Vielleicht kommen am Ende 5-10 Mio € zusammen, who knows. Das reicht nicht um den Verein alleine zu retten, aber es kann helfen. Letztlich hängt alles an der sportlichen Entwicklung wenn der Verein wieder besser darstehen soll.
Das war mein Gedankengang.
Ich habe mich ungeschickt ausgedrückt. Ich meinte nicht eine Anleihe wie diese fürs NLZ, sondern Anteile am Verein, die erst im Mai verfügbar sind für Kleinanleger.
32€pro Aktie = Eigenkapital
Werden die gut verkauft, könnte das auch schnell Fahrt aufnehmen. Und je nachdem wie viel Kohle da zusammen kommt, könnte es auch einen Investor dazu bewegen zu investieren.
Und ja man kauft sich Zeit und braucht einen Ankerinvestor ohne Frage. Aber die Fans und Symphatisanten könnten auch einen großen Teil dazu beitragen. Wie gesagt, man kauft ein Stück FCK und wenn das möglichst viele tun, dann kann das eine Eigendynamik entwickeln und am Ende kommt mehr zusammen als man denkt. Vielleicht kommen am Ende 5-10 Mio € zusammen, who knows. Das reicht nicht um den Verein alleine zu retten, aber es kann helfen. Letztlich hängt alles an der sportlichen Entwicklung wenn der Verein wieder besser darstehen soll.
Das war mein Gedankengang.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKMitglied_16927 am 01.03.2019 um 13:25 Uhr bearbeitet Zitat von Bertikoks
Ohne die Idee diskreditieren zu wollen, wieviel glaubst Du, könnte da wohl zusammen kommen? Ich würde den kurzfristigen Bedarf an Eigenkapital bei mindestens zehn Millionen Euro ansetzen. Wenn sich tatsächlich etwa zehntausend Menschen bereit fänden, im Schnitt jeweils fünfzig Euro zu spenden, was ich persönlich für unwahrscheinlich halte, dann kämen rund 500.000,- Euro zusammen. Die helfen kaum weiter.
Der wesentlich bessere Weg wäre, den Anteilsverkauf für die Fans endlich zu eröffnen. Davon halte ich wesentlich mehr.
Gruß Berti
Zitat von Buggy_FCK
Ein Spendenkonto als Gegenmaße bzw. zum Gegenpart bzw als Bestandteil des bunten Blumenstraßes zur Finanzierung des FCK, sprich explizit nicht Zweckgebunden, würde so etwas theoretisch funktionieren?
Ein Spendenkonto an die Fans des FCK gerichtet als letzten Hilfeschrei, mit beispielsweise eingebautem Onlinezähler? ich könnte mir vorstellen dass neben Horst Eckel sich da Einige Tausend mehr an einer solchen Spende beteiligen würden.
Ein Spendenkonto als Gegenmaße bzw. zum Gegenpart bzw als Bestandteil des bunten Blumenstraßes zur Finanzierung des FCK, sprich explizit nicht Zweckgebunden, würde so etwas theoretisch funktionieren?
Ein Spendenkonto an die Fans des FCK gerichtet als letzten Hilfeschrei, mit beispielsweise eingebautem Onlinezähler? ich könnte mir vorstellen dass neben Horst Eckel sich da Einige Tausend mehr an einer solchen Spende beteiligen würden.
Ohne die Idee diskreditieren zu wollen, wieviel glaubst Du, könnte da wohl zusammen kommen? Ich würde den kurzfristigen Bedarf an Eigenkapital bei mindestens zehn Millionen Euro ansetzen. Wenn sich tatsächlich etwa zehntausend Menschen bereit fänden, im Schnitt jeweils fünfzig Euro zu spenden, was ich persönlich für unwahrscheinlich halte, dann kämen rund 500.000,- Euro zusammen. Die helfen kaum weiter.
Der wesentlich bessere Weg wäre, den Anteilsverkauf für die Fans endlich zu eröffnen. Davon halte ich wesentlich mehr.
Gruß Berti
Also erstens hatte ich mehr im Sinn dies als weitere bzw zusätzliche Variante ins Leben zu rufen. Es sollte dazu dienen zusätzliche aufzunehmendes Geld in einem möglichst geringen Betrag zu halten.
Und dann denke ich unterschätzt du das Potenzial des riesigen FCK Umfeldes. Ich denke es wären weit mehr als 10 T Leute bereit zu spenden, wenn man das entsprechend gut aufziehen würde.
Zuletzt wurde doch eine Zahl zu den Urkundenzeichnern der Leihe genannt. Wenn ich mich richtig erinnere hat die Rheinpfalz das auf ca 50% der Gesamtanleihe beziffert. Wenn das stimmt, dann heißt das dass ca 6 Mio alleine aus Urkundenzeichnern besteht. Wie hoch schätzt du persönlich den Anteil der Zeichner die aus wirtschaftlicher Sicht die Leihe getätigt haben? Wie hoch denkst du ist der Anteil der dies alleine deswegen gemacht hat um den FCK zu unterstützen?
In der jetzigen Situation und entsprechend gut aufgemacht schätze ich, dass da eine wirklich gute Summe bei rum kommen würde.
Die Spende könnte bzw sollte ja zudem nicht nur die Fanwelt als Zielgruppe haben, sondern auch an Gönner, Sponsoren, ehemalige gut betuchte Spieler wie Klose,Heinz, Prominente FCK Fans ala Marc Forster etc.., Menschen die gerne ihr Gesicht zeigen und betonen wie sehr sie den FCK haben und wie acho so sehr ihnen die Situation zusetzt.. gerichtet sein.
Wenn ein Layenberger mal eben schnell das Scheckbuch zückt, um die Strafe für Löh zu zahlen, warum sollte dieser dann nicht schnell mal nen Betrag dazu steuern, der schon annähernd an deine geschätze 500 K Euro kommt?
Das ganze versehen mit einem Zähler bei dem man den Live Stand täglich hypen kann.. Ich denke das würde wirklich ziehen.
Warum also sollte man so einen Schritt nicht wenigstens als zusätzliche Maßnahme angehen? Was hätten wir zu verlieren?
p.s. die Menschem im FCK Umfeld sind meines Erachtens auch eher so gestrickt, dass sie den vermeintlich leichteren Weg einer Online Überweisung als Spende gehen würden, anstatt den Weg eines Anteilskauf gehen würden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Buggy_FCK am 01.03.2019 um 13:55 Uhr bearbeitet Zitat von FCKMitglied_16927
@ barney
Werden die gut verkauft, könnte das auch schnell Fahrt aufnehmen. Und je nachdem wie viel Kohle da zusammen kommt, könnte es auch einen Investor dazu bewegen zu investieren.
Und ja man kauft sich Zeit und braucht einen Ankerinvestor ohne Frage. Aber die Fans und Symphatisanten könnten auch einen großen Teil dazu beitragen. Wie gesagt, man kauft ein Stück FCK und wenn das möglichst viele tun, dann kann das eine Eigendynamik entwickeln und am Ende kommt mehr zusammen als man denkt. Vielleicht kommen am Ende 5-10 Mio € zusammen, who knows. Das reicht nicht um den Verein alleine zu retten, aber es kann helfen. Letztlich hängt alles an der sportlichen Entwicklung wenn der Verein wieder besser darstehen soll.
Das war mein Gedankengang.
@ barney
Werden die gut verkauft, könnte das auch schnell Fahrt aufnehmen. Und je nachdem wie viel Kohle da zusammen kommt, könnte es auch einen Investor dazu bewegen zu investieren.
Und ja man kauft sich Zeit und braucht einen Ankerinvestor ohne Frage. Aber die Fans und Symphatisanten könnten auch einen großen Teil dazu beitragen. Wie gesagt, man kauft ein Stück FCK und wenn das möglichst viele tun, dann kann das eine Eigendynamik entwickeln und am Ende kommt mehr zusammen als man denkt. Vielleicht kommen am Ende 5-10 Mio € zusammen, who knows. Das reicht nicht um den Verein alleine zu retten, aber es kann helfen. Letztlich hängt alles an der sportlichen Entwicklung wenn der Verein wieder besser darstehen soll.
Das war mein Gedankengang.
Dein Gedankengang verdient auch alle Ehren und ich verstehe, woher du kommst. Allerdings - und ohne dir zu nahe treten zu wollen - halte ich eine mittlere siebenstellige Summe aus dem Topf der Fans für utopisch um nicht zu sagen für realitätsfern. Der Verein verfügt über keinerlei nennenswerte Sicherheiten, keine positive Fortführungsprognose, keinerlei Stabilität und die einzige sportliche Konstante ist die Negativentwicklung. Ich halte es für zugegebenermaßen äußerst naiv zu glauben, dass die Fans aus all ihrer Verbundenheit zum Verein bereit seien, ihre finanzielle Ressourcen - bitte entschuldige den Ausdruck - in ein Fass ohne Boden zu investieren. Denn nichts anderes wäre es, solange kein Investor die kritische Masse aufbringt, die es benötigt, um den Verein nachhaltig wieder aufzurichten. Und unternehmen, welche noch Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern haben, werden dieses Roulette erst recht nicht eingehen.
Ich war begeistert von der Euphorie um die NLZ-Anleihe, begeistert von dem Support diese Saison und bin begeistert über das Engagement, welches Fans an den Tag legen, um dem Verein etwas zu geben. Das verdient alle Ehren und die Hochachtung eines jeden, der behauptet, Fan und Anhänger dieses Vereins zu sein. Dennoch sind das einzelne Tropfen auf dem heißen Stein, welche nicht bewirken werden, dass der Verein nachhaltig und mittelfristig wieder auf die Beine kommt.
Binse: Einem Schnorrer oder einem Junkie darfst Du kein Geld geben, auch wenn es jemand ist, der Dir sehr nahesteht. Du ziehst ihn damit nur noch mehr in den Teufelskreis hinein, in dem er drinsteckt. So auch hier: Mit jedem weiteren Euro Fremdkapital wird der Verein für Investoren unattraktiver, weil die ihr Geld dann nicht in die Zukunft, sondern erstmal in die Bewältigung der Vergangenheit des Vereins stecken müssen. Daher NEIN! Keinen Euro von mir! Und auch an einer Spendenaktion werde ich mich erst beteiligen, wenn ein zukunftsfähiges Konzept vorliegt - und das Geld nicht nur zur Bewältigung der kommenden Saison verbrannt wird.
Auch das Argument "Sich-Zeit-kaufen" ist für mich daher nicht schlüssig. Wenn man doch angeblich in so vielen Investorengesprächen steckt, würde es mich sehr wundern, wenn die seitens der Interessenten nicht abgebrochen würden, sobald man sich jetzt weiter in Millionenhöhe neuverschuldet, nur um die kommende Saison irgendwie zu finanzieren. Da würde ich als Interessent doch JETZT einsteigen, anstatt mein sauer verdientes Geld künftig für Zinszahlungen an Bodenseebank und Pensionskassen rauszuschmeißen. Das ist doch komplett irrational!
Fazit: Wenn die bis März keinen Großinvestor gefunden haben, finden sie auch keinen mehr! Dann steht man tatsächlich vor der Wahl, noch mal mit massiver - und teurer - Aufnahme von Fremdkapital "All In" zu gehen oder aber Insolvenz anzumelden. So wenig ich eigentlich auf Insolvenz als Chance zum Re-Start setze, so schwer tue ich mich in Anbetracht der Erfahrungen aus der Kuntz-Ära mit einer erneuten "All In"-Strategie (die ich seinerzeit übrigens befürwortet hatte).
Insofern es überhaupt ein schlüssiges Insolvenz-Szenario (Finanzierung, Kader, Spielstätte, Infrastruktur etc.) geben sollte, wäre ich in diesem Fall dann auch gerne bereit, den Verein mit Spenden - nicht aber mit hoch verzinstem Anleihegeld - im Rahmen meiner begrenzten finanziellen Möglichkeiten zu unterstützen! Und ich bin sicher, das wären sehr, sehr viele Fans! Und wie schon gesagt wurde: In der Regionalliga wäre das dann echtes Geld, während es jetzt nur ein Tropfen auf den heißen Stein wäre. Und da man so eine groß angelegte Spendenaktion nicht jedes Jahr machen kann, bin ich dagegen, dies jetzt zu tun. Ich muss mein Geld hart verdienen - ich schmeiße es nicht einfach so raus, nur um die dann wirklich allerletzte Saison des FCK im Profi-Fußball mitzufinanzieren.
Wenn die Fremdkapitaloption wider Erwarten wirklich eine sein kann, die uns durch den Flaschenhals der Lizenzerteilung hilft, um dann mit klarer mittelfristiger Strategie wieder nach oben zu kommen, dann muss mir das erst mal ein Verantwortlicher schlüssig darlegen. Vorher gibt es von mir keinen einzigen Cent!
Auch das Argument "Sich-Zeit-kaufen" ist für mich daher nicht schlüssig. Wenn man doch angeblich in so vielen Investorengesprächen steckt, würde es mich sehr wundern, wenn die seitens der Interessenten nicht abgebrochen würden, sobald man sich jetzt weiter in Millionenhöhe neuverschuldet, nur um die kommende Saison irgendwie zu finanzieren. Da würde ich als Interessent doch JETZT einsteigen, anstatt mein sauer verdientes Geld künftig für Zinszahlungen an Bodenseebank und Pensionskassen rauszuschmeißen. Das ist doch komplett irrational!
Fazit: Wenn die bis März keinen Großinvestor gefunden haben, finden sie auch keinen mehr! Dann steht man tatsächlich vor der Wahl, noch mal mit massiver - und teurer - Aufnahme von Fremdkapital "All In" zu gehen oder aber Insolvenz anzumelden. So wenig ich eigentlich auf Insolvenz als Chance zum Re-Start setze, so schwer tue ich mich in Anbetracht der Erfahrungen aus der Kuntz-Ära mit einer erneuten "All In"-Strategie (die ich seinerzeit übrigens befürwortet hatte).
Insofern es überhaupt ein schlüssiges Insolvenz-Szenario (Finanzierung, Kader, Spielstätte, Infrastruktur etc.) geben sollte, wäre ich in diesem Fall dann auch gerne bereit, den Verein mit Spenden - nicht aber mit hoch verzinstem Anleihegeld - im Rahmen meiner begrenzten finanziellen Möglichkeiten zu unterstützen! Und ich bin sicher, das wären sehr, sehr viele Fans! Und wie schon gesagt wurde: In der Regionalliga wäre das dann echtes Geld, während es jetzt nur ein Tropfen auf den heißen Stein wäre. Und da man so eine groß angelegte Spendenaktion nicht jedes Jahr machen kann, bin ich dagegen, dies jetzt zu tun. Ich muss mein Geld hart verdienen - ich schmeiße es nicht einfach so raus, nur um die dann wirklich allerletzte Saison des FCK im Profi-Fußball mitzufinanzieren.
Wenn die Fremdkapitaloption wider Erwarten wirklich eine sein kann, die uns durch den Flaschenhals der Lizenzerteilung hilft, um dann mit klarer mittelfristiger Strategie wieder nach oben zu kommen, dann muss mir das erst mal ein Verantwortlicher schlüssig darlegen. Vorher gibt es von mir keinen einzigen Cent!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 01.03.2019 um 14:27 Uhr bearbeitet Quelle: www.rheinpfalz.de
Nur ein Anker-Investor gibt dem FCK Zukunft
„In der augenblicklichen Not“ würden dem FCK nach Wüsts Einschätzung zehn bis zwölf Millionen Euro von einem Investor auf die Schnelle gut tun, auch um die Kosten der Zwischenfinanzierung klein zu halten. Um das Fernziel Bundesliga anzupeilen, seien 50 bis 60 Millionen Euro erforderlich. „Der, der uns das Risiko nimmt, muss auch Sonderangebote bekommen“, sagt Wüst und sieht die diskutierten zehn Prozent Rabatt als steigerungsfähig an.
Interview mit Wüst der in der Rheinpfalz
„In der augenblicklichen Not“ würden dem FCK nach Wüsts Einschätzung zehn bis zwölf Millionen Euro von einem Investor auf die Schnelle gut tun, auch um die Kosten der Zwischenfinanzierung klein zu halten. Um das Fernziel Bundesliga anzupeilen, seien 50 bis 60 Millionen Euro erforderlich. „Der, der uns das Risiko nimmt, muss auch Sonderangebote bekommen“, sagt Wüst und sieht die diskutierten zehn Prozent Rabatt als steigerungsfähig an.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
