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Finanzen

22.07.2015 - 22:13 Uhr
Finanzen |#4051
14.02.2019 - 02:42 Uhr
Hier zu lesen macht echt keinen Spaß mehr. Es wird immer so getan, als ob eine Insolvenz ganz sicher eine bessere Zukunft für unseren FCK einleitet. Ich bin auch absolut unzufrieden mit der Umschuldung etc., aber was bleibt uns denn für eine Wahl? So haben wir vielleicht die Chance, dass bis zur nächsten Lizensierung ein Investor kommt, der uns finanziell in eine bessere Zukunft führt. Anders sind wir halt in einem Jahr insolvent. Ich habe so das Gefühl, hier träumen einige immer noch davon, dass wird bei einem Neustart in der Regionalliga/Oberliga direkt wieder durchmaschieren in höhere Gefilde. Bevor ich dieses Risiko eingehe, bei dem wir eine neue Spielstätte (für mich ist das FWS und der Weg auf den Betze noch so ziemlich das Letzte, was für mich im aktuellen Umfeld des FCK eine Identität stiftet) etc. suchen kann, versuche ich lieber noch ein weiteres Jahr dem Tod von der Schippe zu springen.

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Nur der FCK!!!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lautrer am 14.02.2019 um 02:44 Uhr bearbeitet
Finanzen |#4052
14.02.2019 - 08:45 Uhr
Zitat von Lautrer
Hier zu lesen macht echt keinen Spaß mehr. Es wird immer so getan, als ob eine Insolvenz ganz sicher eine bessere Zukunft für unseren FCK einleitet. Ich bin auch absolut unzufrieden mit der Umschuldung etc., aber was bleibt uns denn für eine Wahl? So haben wir vielleicht die Chance, dass bis zur nächsten Lizensierung ein Investor kommt, der uns finanziell in eine bessere Zukunft führt. Anders sind wir halt in einem Jahr insolvent. Ich habe so das Gefühl, hier träumen einige immer noch davon, dass wird bei einem Neustart in der Regionalliga/Oberliga direkt wieder durchmaschieren in höhere Gefilde. Bevor ich dieses Risiko eingehe, bei dem wir eine neue Spielstätte (für mich ist das FWS und der Weg auf den Betze noch so ziemlich das Letzte, was für mich im aktuellen Umfeld des FCK eine Identität stiftet) etc. suchen kann, versuche ich lieber noch ein weiteres Jahr dem Tod von der Schippe zu springen.


Genau so ist es!!!

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FCKLER-FT
Finanzen |#4053
14.02.2019 - 08:52 Uhr
Nee, denke ich nicht. Wenn man die Insolvenz durchzieht und danach ein Investor einsteigt, hätte man doch beide Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wenn die Zukunft des FCK am Stadion mitsamt den Schulden und Betriebskosten hängt, dann wird halt ein sehr potenter Investor nötig sein um überhaupt mal aus den roten Zahlen rauszukommen.

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- parkthebus92 -

Finanzen |#4054
14.02.2019 - 10:16 Uhr
Welche Vereine kamen nach einer Insolvenz wieder gestärkt raus? Mir fällt aktuell keiner ein!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gaga81 am 14.02.2019 um 10:16 Uhr bearbeitet
Finanzen |#4055
14.02.2019 - 10:50 Uhr
Nennt mich Papagei, aber ich kann den Verantwortlichen auf dem Berg nur empfehlen, mal einen Blick ins benachbarte Elsass zu werfen. Dort spielt so ein Verein namens Racing Club de Strasbourg in der Ligue 1. So ein Verein, der vor einigen Jahren pleite und in der vierten Liga war, nachdem der große Investor abgesprungen ist. Dann haben sich zahlreiche Unternehmen und auch öffentliche Einrichtungen zusammengetan, um Racing zu retten und aus der Krise zu führen. Jetzt spielt man bereits das zweite Jahr in Folge in der ersten Liga. Ich bin mir sicher, dass Marc Keller und andere, ein paar gute Tipps parat haben. Benchmarking ist keine Krankheit.

Für Übersetzungen stehe ich gerne zur Verfügung.

Zum Kicker-Artikel nur eines: So kann man eigentlich nur verfahren, wenn man bereits einen potenten und zuverlässigen Investor in der Hinterhand hat, ansonsten handelt man fahrlässig. Ich hoffe als Mensch, der mich selbs zum Optimismus zwingt, auf ersteres.

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SAPERE AUDE
- Wage es, weise zu sein -

oder nach Immanuel Kant
"Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
Finanzen |#4056
14.02.2019 - 11:25 Uhr
Zitat von gaga81
Welche Vereine kamen nach einer Insolvenz wieder gestärkt raus? Mir fällt aktuell keiner ein!


Der BVB hätte 2006 Insolvenz anmelden müssen. Erst dieser Umstand hat dafür gesorgt, dass die Gläubiger gemeinsam mit dem Verein ein tragfähiges Sanierungskonzept erarbeitet haben.

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#4057
14.02.2019 - 12:38 Uhr
Ich beziehe dann auch mal Stellung zum hervorragenden Artikel den Moritz Kreilinger im „Kicker“ veröffentlicht hat. Nun erscheint mein erster Beitrag zum Thema (den gibt es hier) vielleicht in einem neuen Licht. Denn Michael Klatt legt nun seine „Strategie“ offen:

„Es wird auf einen Mix herauslaufen, quasi ein bunter Blumenstrauß verschiedener Finanzierungsmöglichkeiten. Wir wollen uns in der aktuellen Situation nicht unter Zeitdruck von einem einzelnen Geldgeber abhängig machen."

Ein „bunter Blumenstrauß“ also. Steigen wir nochmal ins Thema ein. Klingt ja irgendwie populär, was Michael Klatt da sagt. Aber leider, es gibt wie immer ein „aber“, räumt er jetzt auch offiziell ein, dass der Umtausch der „Schmuckurkunden“ technisch nicht möglich ist sondern nur die Wertpapiere getauscht werden können. Damit ist auch klar, wie erfolgreich diese Strategie ablaufen kann. Denn die Wertpapiere wurden meinen Informationen nach, hauptsächlich von institutionellen Anlegern gezeichnet. Dass die vermutlich nicht zu einem ähnlichen Zinssatz wie 2013 verlängern werden, ja angesichts der Kapitallage auch gar nicht dürfen, sollte eigentlich jedem klar sein. Zudem beinhaltet das Schreiben des FCK ja auch keinerlei konkreten Ansatz. Da steht nicht „wir werden“, da steht „wir sind zuversichtlich, dass“. Eine Formulierung die in einem solchem Zusammenhang etwa dem finanztechnischen Äquivalent zu der in Arbeitszeugnissen gern genutzten Klausel vom „Bemühen“ entspricht. Da weiß dann jeder sofort woran er ist. Die Sprache der Finanzmärkte hält jede Menge solcher Ausdrücke bereit, mein persönlicher Favorit ist das „negative Eigenkapital“. Aber lassen wir die Stilblüten mal beiseite. Es geht ja um eine „Zwischenfinanzierung“.

Denn so will man offenbar, Kapitaleinlagen verhindern - das muss man sich jetzt tatsächlich auf der Zunge zergehen lassen, weil nicht jeder, ich zitiere hier noch einmal den „Kicker“: „den Einstieg eines mächtigen Großinvestors befürwortet.“

Man sollte dazu natürlich auch wissen, dass diese Strategie hochriskant ist. Und man sollte wohl außerdem wissen, was so ein Einstieg in der Praxis eben auch bedeutet. Man wird nämlich in so einem Szenario nicht verhindern können, dass bestimmte Leute erheblich an persönlicher Macht einbüßen oder sogar ausgewechselt werden. Möglicherweise ist das auch ein Grund für gewisse Vorbehalte bestimmter Personen bestimmten Investoren gegenüber. Möglicherweise betrifft das auch Leute, die vielleicht bereits eine persönliche Exitstrategie aus dem Job beim FCK suchen oder auch solche, die immer noch davon träumen der FCK sei eine begehrte Ware und man könne sich Investoren aussuchen.

Ein kleiner Hintergrund dazu. Man hat bereits in besseren Zeiten unter Riesenkampff, mit ganz anderen Umsatzzahlen, von einer spezialisierten Agentur aus dem Spitzensegment der Branche, nach Investoren suchen lassen. Aber man hat schon damals keine gefunden. Nun hat man zumindest mit Ponomarev (laut „Kicker“) jemanden an der Hand, will ihn aber offenbar nicht. Auch der Name Becca wurde genannt. Diese Leute will man offenbar aber nicht. Und was ist mit der zusätzlichen Zinslast? Jedes Jahr einen vielleicht siebenstelligen Betrag an Zinsen zusätzlich schultern? Man nimmt den Abteilungen des e.V. das obligatorische VIP Ticket weg, was als Belohnung für die ehrenamtliche Arbeit und besondere sportliche Leistungen im Breitensport eingesetzt wird um zu „sparen“ wählt aber diesen Weg?

Was eine „Zwischenfinanzierung“ in unserer Situation kostet und was das für eine Zukunft bedeutet, ist vielen gar nicht klar. Wir reden hier aber nicht von 1,5 Prozent wie bei der aktuellen Baufinanzierung. Wir reden von Zahlen, die im ungünstigen Fall zweistellig ausfallen. Was heißt das eigentlich perspektivisch? Hat da jemand echte Antworten? Und überhaupt, wo zwischen? Warum sollten wir im nöchsten Jahr, dann noch jöher verschuldet, mit noch schlechterer Eigenkapitalsituation und noch mehr Zinslasten plötzlich einen „besseren“ Investor finden? Und sind dann bestimmte Leute gar nicht mehr beim FCK und deshalb nicht mehr verantwortlich? Worum geht es hier?

Dabei kann man den Grad der Abhängigkeit gegenüber einem Investor natürlich selber steuern. Es ist die Frage wie das Geld fließt. Einlagen kann man im Normalfall nicht zurückfordern. Da gibt es keinen Hebel. Bei Krediten ist das anders. Man sollte also beim Einstieg eines Investors darauf achten, dass möglichst viel Geld über Eigenkapitaleinlage fließt und möglichst wenig über Kredite - die eben, wie erwähnt, gekündigt und zurückgefordert werden können und so als Machtbasis dienen. Das allerdings wird dazu führen, dass das FCK Management an anderer Stelle kompensieren muss. Zum Beispiel - wirklich nur ein Beispiel - müsste man vielleicht die Geschäftsführung auswechseln. Denn eines sollte ebenfalls klar sein. Den Investor, der das Geld gibt und uns dann einfach so weitermachen lässt, den gibt es nicht. Nur in der Phantasie. Oder bei einer Abstimmung über die Ausgliederung. Aber nicht beim aktuellen FCK.


Unsere „Strategie“ heißt jetzt aber „bunter Blumenstrauß“. Ich will es klar sagen. Ich lehne das ab. Und ich könnte mir vorstellen, dass auch eine AOMV nicht mehr kategorisch ausgeschlossen werden sollte um die Machtkämpfe im Aufsichtsrat und mit der GmbH Geschäftsführung über die Ausrichtung der KG zu beenden und durch eine Satzungsänderung und Neuwahlen klare Verhältnisse für eine Zukunft des FCK zu schaffen. Ich bin jetzt noch nicht soweit die zu fordern, dazu möchte ich erstmal noch die vom FCK angekündigte Sitzung des AR am 15. März abwarten, aber ich will eine solche AOMV nach diesem Zeitpunkt auch nicht mehr ausschließen, falls sich genügend Unterstützer finden.

Warten wir also ab. Erstmal.


Gruß Berti

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Bertikoks - Transfermarkt since 2003. Originalmitgliedsnummer 1686. Keine anonyme Kritik: FCK MGLD 2151
Finanzen |#4058
14.02.2019 - 14:21 Uhr
Das ist eine besorgniserregende Entwicklung - insoweit es noch besorgniserregender als sowieso schon überhaupt gibt.

Es gibt aus meiner Sicht jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder es gibt gar keine Option auf ein Großinvestment per Einlage (und das ganze 'Sich-Zieren' ist reine Show) oder diese Option wird in der Tat von unseren Entscheidungsträgern blockiert. Im letzteren Fall bräuchte es auf jeden Fall eine AOMV. Aber wie will man angesichts der Vertraulichkeitsvereinbarung dies je in Erfahrung bringen? Die Verantwortlichen können immer sagen, dass die Konditionen des Investors zu schlecht, die angebotenen Einlagen zu gering und/oder die geforderte Einflußnahme (insoweit das Vier-Säulen-Modell zur Disposition gestellt werden müsste) zu hoch war. Und wir können wg. NDA keine Auskunft verlangen.

Zu wenig Information also, um zu einem Schluß zu kommen. Das aktive Verhindern eine Großinvestments durch die Vereinsspitze halte ich bei einem Einbezug der Stadionfrage für ausgeschlossen - so etwas würde sich Weichel nicht ansatzweise bieten lassen. Der FCK spielt da nur die zweite bzw. dritte Geige.

Bleibt also nur die Spekulation, dass man gar niemand mit einer hinreichend großen Engagementbereitschaft an der Hand hat - oder, dass man ein reines Sportinvestment hätte, die Stadt dies aber verhindert, weil sie einen Immobilieninvestor und eine Lösung der Stadionfrage präferiert.

Stochern im Nebel.

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502 Bad Gateway
nginx
Finanzen |#4059
14.02.2019 - 15:18 Uhr
Wir reden ja aktuell noch über die 12 Mio die für die Lizensierung gebraucht werden.
Klatt betont ja auch dass noch offen ist wie groß der Teil ist, der tatsächlich über Darlehen von Banken oder anderen Geld/Kreditgebern ist, der zwischen finanziert werden muss.

Ich habe den Kicker Artikel jetzt so verstanden, dass den Urkundenzeichnern zunächst das Geld zurück erstattet werden muss und man anschließend plant diese wieder mit ins Boot einer neuen Fananleihe zu holen.
Ist das korrekt? und ist das zeitlich überhaupt noch machbar?

Mich würde an der Stelle interessieren wie die Schätzungen von Klatt bzgl. der Verteilung zwischen den einzelnen Posten liegt....

Sponsoring+Fananleihe,Bankkredite, andere Kreditformen ...

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Fußball bleibt nur dann Fußball, wenn der jeweilige Erfolg eines Vereines im direkten Zusammenhang mt dem Sportlichen und dem sportlich erwirtschafteten Erfolg des Vereines steht!




Dieser Beitrag wurde zuletzt von Buggy_FCK am 14.02.2019 um 15:18 Uhr bearbeitet
Finanzen |#4060
16.02.2019 - 13:37 Uhr
Zitat von Bertikoks
......
Unsere „Strategie“ heißt jetzt aber „bunter Blumenstrauß“. Ich will es klar sagen. Ich lehne das ab. Und ich könnte mir vorstellen, dass auch eine AOMV nicht mehr kategorisch ausgeschlossen werden sollte um die Machtkämpfe im Aufsichtsrat und mit der GmbH Geschäftsführung über die Ausrichtung der KG zu beenden und durch eine Satzungsänderung und Neuwahlen klare Verhältnisse für eine Zukunft des FCK zu schaffen. Ich bin jetzt noch nicht soweit die zu fordern, dazu möchte ich erstmal noch die vom FCK angekündigte Sitzung des AR am 15. März abwarten, aber ich will eine solche AOMV nach diesem Zeitpunkt auch nicht mehr ausschließen, falls sich genügend Unterstützer finden.

Warten wir also ab. Erstmal.
Gruß Berti


Ich bin extern, also gibt es für mich auch nichts abzuwarten, bevor ich den Stab breche....

Euer AR ist platt gesagt untauglich, den müsst ihr zeitnah entsorgen, auch wenn es im Sinne des Zeitplans nichts mehr ändert und das Damoklesschwert Insolvenz dennoch immer näher rückt.
Egal wie, mit diesem AR(V) würde ich nicht weitermachen weil mir da zu viel egozentrischer Opportunismus durchschimmert. In jedem Fall ist der akute Stillstand in der Investorensuche des AR Grund genug für ein "ungenügend" in der Bewertung, was mMn sogar zur Vertrauensfrage wegen Verstoßes gegen die Sorgfaltspflicht führt.

Am Ende vielleicht sogar das geringste Übel, wenn der FCK in die Insolvenz geht und womöglich in der 5. Liga für weit weniger Geld endlich von einem Investor geschluckt wird. So wie bisher wird das jedenfalls nie etwas mit einer zielführenden Sanierung. Man ist schlicht zu blöd und/oder eigennützig für intelligentes Management, also sollte man das besser einem geeigneteren Geldgeber überlassen. Dieser beweist nämlich zwangsläufig mehr Sorgfalt, wenn es dabei um sein eigenes Geld geht.
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