| Geburtsdatum | 30.10.1982 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Athletic Bilbao |
Edin Terzic [Trainer]
13.12.2020 - 15:19 Uhr
20.02.2021 - 16:28 Uhr
Zitat von Diama
Er hat doch recht. Wir spielen unter Terzic nicht offensiver, das beweisen sämtliche Statistiken. Nur weil wir schneller die Tiefe suchen, heißt es noch lange nicht dass wir offensiver agieren. Das Offensivpressing sehe ich auch nur marginal verbessert. Die größte Entwicklung sehe ich höchstens in der Verteidigung wo die Aggressivität zugenommen hat.
Das größte Problem zuletzt lag bei uns an der ständigen numerischen Unterzahl im Mittelfeld. Darauf hat Terzic gegen Sevilla endlich, auch wenn relativ spät reagiert und ich hoffe, dass er es auch weiterhin durchzieht.
Zitat von derRealDennis
Klar, wenn der BVB Pressing wieder einführt und einen Mann mehr im Mittelfeld hat, ist es plötzlich "Pseudo-Offensive"
Wem willst du das denn verkaufen?
Zitat von BVBBC
Das ist so halt nicht richtig, man agiert nicht als Mannschaft offensiver, sondern presst lediglich in Teilen aggressiver. Das war es dann aber auch schon und ist in meinen Augen auch eine Pseudo-Offensive. Weder ist man im Ballbesitz eine aktivere Mannschaft geworden, noch hat man die offensive Produktivität über Konter oder dergleichen in der Liga hochgefahren. Stattdessen gehen die Mannschaftsteile unter Terzic extrem auseinander, unterstützen sich entweder offensiv oder defensiv nicht ausreichend, wobei der defensive Aspekt gewichtigere Auswirkungen hat und vor allem die Kette will wenig von einer aktiveren Spielweise wissen, ist nach wie vor risikoavers getrieben und auch entsprechend abgesichert. Das zeigt allein die Rolle von Delaney, dessen Absicherung für die Kette unter Terzic nochmal deutlich extremer ausfiel, gerade weil Guerreiro die Position hinten stärker halten sollte. 4er Kette gab es auch unter Favre, da hat aber Delaney die Absicherung von Hummels und Guerreiro auch mal ohne Guerreiro gestemmt, der dafür Delaneys überschaubaren Offensivoutput kompensierte. Das fällt unter Terzic, solange man nicht in Rückstand ist und agieren muss, ziemlich weg. Abschlussspieler stapeln hat zudem auch wenig mit einer aggressiveren Spielweise zu tun, da es dann auch nur darum geht Fehler abzuwarten, aber nicht darum diese aktiv zu provozieren. Den Ansatz gab es zumindest personell jetzt erstmalig gegen Hoffenheim und Sevilla, indem man einen Abschlussspieler aus dem Zentrum rausgezogen hat und durch einen kreativeren Spielertyp ersetzte. Spielerisch konnte das dann aber in der Realität nicht umgesetzt werden.
Zitat von derRealDennis
Richtig man agiert insgesamt als Mannschaft offensiver, nicht passiver. Keine Ahnung ob das auf jede einzelene Position zurückzuführen ist, aber das die AVs in einer 4er Kette nicht so agressiv sein können, wie als Schienenspieler, sollte selbsterklärend sein.
Zitat von Vero-amore
Wow, das hat aber gesessen, hat mich aber trotzdem nicht beeindruckt. Ich kann nicht sehen wo wir unter Terzic passiver spielen, Ausnahme Paderborn.
Zitat von BVBBC
Dafür muss man keine analytischen Fähigkeiten haben, sondern sich nur sachlich auf das konzentrieren, was passiert und was die Spieler die ganze Zeit sagen, seit Favre weg ist. Oder was eben Terzic von sich gibt und wie er agiert. Schau dir bspw. allein mal Guerreiros Rolle und die Aussagen dahingehend an und deine Behauptungen sind schlicht nicht mehr haltbar. Und das ist nur das letzte Thema, das aufgekommen ist und deutlich passiver daher kommt, als unter Favre, da es teils nicht mal auf Wunsch der eigenen Mitspieler geschieht. Du müsstest deshalb eigentlich nicht mal Inhalte liefern, um zu merken, dass deine Meinung sich so in einem Wunschdenken verhangen hat, wer Terzic, im Vergleich zu Favre sein soll, aber nicht ist. Selbst das scheint zu viel verlangt. Polemische Einzeiler aneinanderreihen ist ja auch so viel cooler heutzutage ...
Zitat von Vero-amore
Der Fußball Experte und Analytiker himself, das ich das noch erleben darf.
Zitat von BVBBC
Deswegen fordern ja vor allem die Spieler Geduld ...
Deine Einzeiler-Agenda Favre vs. Terzic wird langsam wirklich absurd und peinlich.
Zitat von Vero-amore
Übrigens wurde die Passivität von Favre nahe der Perfektion eingeführt, die bekommst du nicht von heute auf morgen gänzlich abgestellt.
Übrigens wurde die Passivität von Favre nahe der Perfektion eingeführt, die bekommst du nicht von heute auf morgen gänzlich abgestellt.
Deswegen fordern ja vor allem die Spieler Geduld ...
Deine Einzeiler-Agenda Favre vs. Terzic wird langsam wirklich absurd und peinlich.
Der Fußball Experte und Analytiker himself, das ich das noch erleben darf.
Dafür muss man keine analytischen Fähigkeiten haben, sondern sich nur sachlich auf das konzentrieren, was passiert und was die Spieler die ganze Zeit sagen, seit Favre weg ist. Oder was eben Terzic von sich gibt und wie er agiert. Schau dir bspw. allein mal Guerreiros Rolle und die Aussagen dahingehend an und deine Behauptungen sind schlicht nicht mehr haltbar. Und das ist nur das letzte Thema, das aufgekommen ist und deutlich passiver daher kommt, als unter Favre, da es teils nicht mal auf Wunsch der eigenen Mitspieler geschieht. Du müsstest deshalb eigentlich nicht mal Inhalte liefern, um zu merken, dass deine Meinung sich so in einem Wunschdenken verhangen hat, wer Terzic, im Vergleich zu Favre sein soll, aber nicht ist. Selbst das scheint zu viel verlangt. Polemische Einzeiler aneinanderreihen ist ja auch so viel cooler heutzutage ...
Wow, das hat aber gesessen, hat mich aber trotzdem nicht beeindruckt. Ich kann nicht sehen wo wir unter Terzic passiver spielen, Ausnahme Paderborn.
Richtig man agiert insgesamt als Mannschaft offensiver, nicht passiver. Keine Ahnung ob das auf jede einzelene Position zurückzuführen ist, aber das die AVs in einer 4er Kette nicht so agressiv sein können, wie als Schienenspieler, sollte selbsterklärend sein.
Das ist so halt nicht richtig, man agiert nicht als Mannschaft offensiver, sondern presst lediglich in Teilen aggressiver. Das war es dann aber auch schon und ist in meinen Augen auch eine Pseudo-Offensive. Weder ist man im Ballbesitz eine aktivere Mannschaft geworden, noch hat man die offensive Produktivität über Konter oder dergleichen in der Liga hochgefahren. Stattdessen gehen die Mannschaftsteile unter Terzic extrem auseinander, unterstützen sich entweder offensiv oder defensiv nicht ausreichend, wobei der defensive Aspekt gewichtigere Auswirkungen hat und vor allem die Kette will wenig von einer aktiveren Spielweise wissen, ist nach wie vor risikoavers getrieben und auch entsprechend abgesichert. Das zeigt allein die Rolle von Delaney, dessen Absicherung für die Kette unter Terzic nochmal deutlich extremer ausfiel, gerade weil Guerreiro die Position hinten stärker halten sollte. 4er Kette gab es auch unter Favre, da hat aber Delaney die Absicherung von Hummels und Guerreiro auch mal ohne Guerreiro gestemmt, der dafür Delaneys überschaubaren Offensivoutput kompensierte. Das fällt unter Terzic, solange man nicht in Rückstand ist und agieren muss, ziemlich weg. Abschlussspieler stapeln hat zudem auch wenig mit einer aggressiveren Spielweise zu tun, da es dann auch nur darum geht Fehler abzuwarten, aber nicht darum diese aktiv zu provozieren. Den Ansatz gab es zumindest personell jetzt erstmalig gegen Hoffenheim und Sevilla, indem man einen Abschlussspieler aus dem Zentrum rausgezogen hat und durch einen kreativeren Spielertyp ersetzte. Spielerisch konnte das dann aber in der Realität nicht umgesetzt werden.
Klar, wenn der BVB Pressing wieder einführt und einen Mann mehr im Mittelfeld hat, ist es plötzlich "Pseudo-Offensive"
Wem willst du das denn verkaufen?
Er hat doch recht. Wir spielen unter Terzic nicht offensiver, das beweisen sämtliche Statistiken. Nur weil wir schneller die Tiefe suchen, heißt es noch lange nicht dass wir offensiver agieren. Das Offensivpressing sehe ich auch nur marginal verbessert. Die größte Entwicklung sehe ich höchstens in der Verteidigung wo die Aggressivität zugenommen hat.
Das größte Problem zuletzt lag bei uns an der ständigen numerischen Unterzahl im Mittelfeld. Darauf hat Terzic gegen Sevilla endlich, auch wenn relativ spät reagiert und ich hoffe, dass er es auch weiterhin durchzieht.
die Definition von offensiver im Fußball ist:
-hoch zu pressen
-mutiger zu spielen (vertikaler)
diese beiden Dinge sind ganz klar zu erkennen. Es geht nicht darum, dass sie sofort super gut funktionieren oder über 90 min umgesetzt werden. Das ist der Idealfall. Aber im Kontext der aktuellen Saison ist das unrealistisch.
Deshalb spielt man grundsätzlich offensiver. Das Ergebnis steht "noch" auf einem anderen Blatt.
20.02.2021 - 16:33 Uhr
Zitat von TomChen
Du kannst es nicht, fasst es eigentlich schon ganz gut zusammen.
Nervt es dich nicht, dass dir deine Worte ständig beim zweierlei Maß messen vor die eigenen Füße fallen und dich jeder auf deinen Wendehals hinweist?
Hoffe Terzic schafft es die Leistung vom Mittwoch auch heute auf den Platz zu befördern. Punktverlust gegen Schalke wäre schon arg.
Zitat von Vero-amore
Wow, das hat aber gesessen, hat mich aber trotzdem nicht beeindruckt. Ich kann nicht sehen wo wir unter Terzic passiver spielen, Ausnahme Paderborn.
Zitat von BVBBC
Dafür muss man keine analytischen Fähigkeiten haben, sondern sich nur sachlich auf das konzentrieren, was passiert und was die Spieler die ganze Zeit sagen, seit Favre weg ist. Oder was eben Terzic von sich gibt und wie er agiert. Schau dir bspw. allein mal Guerreiros Rolle und die Aussagen dahingehend an und deine Behauptungen sind schlicht nicht mehr haltbar. Und das ist nur das letzte Thema, das aufgekommen ist und deutlich passiver daher kommt, als unter Favre, da es teils nicht mal auf Wunsch der eigenen Mitspieler geschieht. Du müsstest deshalb eigentlich nicht mal Inhalte liefern, um zu merken, dass deine Meinung sich so in einem Wunschdenken verhangen hat, wer Terzic, im Vergleich zu Favre sein soll, aber nicht ist. Selbst das scheint zu viel verlangt. Polemische Einzeiler aneinanderreihen ist ja auch so viel cooler heutzutage ...
Zitat von Vero-amore
Der Fußball Experte und Analytiker himself, das ich das noch erleben darf.
Zitat von BVBBC
Deswegen fordern ja vor allem die Spieler Geduld ...
Deine Einzeiler-Agenda Favre vs. Terzic wird langsam wirklich absurd und peinlich.
Zitat von Vero-amore
Übrigens wurde die Passivität von Favre nahe der Perfektion eingeführt, die bekommst du nicht von heute auf morgen gänzlich abgestellt.
Übrigens wurde die Passivität von Favre nahe der Perfektion eingeführt, die bekommst du nicht von heute auf morgen gänzlich abgestellt.
Deswegen fordern ja vor allem die Spieler Geduld ...
Deine Einzeiler-Agenda Favre vs. Terzic wird langsam wirklich absurd und peinlich.
Der Fußball Experte und Analytiker himself, das ich das noch erleben darf.
Dafür muss man keine analytischen Fähigkeiten haben, sondern sich nur sachlich auf das konzentrieren, was passiert und was die Spieler die ganze Zeit sagen, seit Favre weg ist. Oder was eben Terzic von sich gibt und wie er agiert. Schau dir bspw. allein mal Guerreiros Rolle und die Aussagen dahingehend an und deine Behauptungen sind schlicht nicht mehr haltbar. Und das ist nur das letzte Thema, das aufgekommen ist und deutlich passiver daher kommt, als unter Favre, da es teils nicht mal auf Wunsch der eigenen Mitspieler geschieht. Du müsstest deshalb eigentlich nicht mal Inhalte liefern, um zu merken, dass deine Meinung sich so in einem Wunschdenken verhangen hat, wer Terzic, im Vergleich zu Favre sein soll, aber nicht ist. Selbst das scheint zu viel verlangt. Polemische Einzeiler aneinanderreihen ist ja auch so viel cooler heutzutage ...
Wow, das hat aber gesessen, hat mich aber trotzdem nicht beeindruckt. Ich kann nicht sehen wo wir unter Terzic passiver spielen, Ausnahme Paderborn.
Du kannst es nicht, fasst es eigentlich schon ganz gut zusammen.
Nervt es dich nicht, dass dir deine Worte ständig beim zweierlei Maß messen vor die eigenen Füße fallen und dich jeder auf deinen Wendehals hinweist?
Hoffe Terzic schafft es die Leistung vom Mittwoch auch heute auf den Platz zu befördern. Punktverlust gegen Schalke wäre schon arg.
Was willst du denn von mir? Toller Beitrag, völlig sinnfrei, passt aber zu dir.
20.02.2021 - 16:46 Uhr
Ich zitier mal ganz langweilig mich selber vom Anfang Januar:
Ich war und bin kein Fan des Favre-Rauswurfs (der Terminus hier im Forum ist glaube ich "Favre-Jünger"), aber auch wenn die letzten Wochen etwas holpriger waren als wir es uns gewünscht hätten, hat Terzic heute die Chance mich ein wenig optimistisch zu stimmen und sowas wie eine vorsichtig positive Zwischenbilanz zuzulassen. Mit einem Sieg haben wir ein kleines positives Momentum, erst recht wenn der Sieg einigermassen überzeugend ausfällt, und ein, zwei kleine Dinge erreicht die es so unter Favre nicht gab:
1. Unter Favre hat es nur zu einem Heimsieg im CL Achtelfinal gegen PSG gereicht.
2. Solche Spiele wie heute haben wir gefühlt regelmässig verloren unter Favre.
3. Viertelfinal im DFB Pokal
Das Spiel heute ist sehr schwierig, Schalke kämpft um ihr Leben, wir kommen gut gelaunt aus einem tollen CL-Abend. Wenn Terzic es schafft die Mannschaft so einzustellen, dass sie trotzdem gewinnt, auch trotz seiner intensiveren Spielart als unter Favre, in einer Englischen Woche, dann ist das doch so etwas wie ein kleiner Hoffnungsschimmer auf den man bauen kann.
Aber, selbst ein Sieg ist natürlich wenig wert, wenn es nicht ein Auftakt zu einer Siegesserie wird.
Und bei einem Unentschieden oder Niederlage ist man quasi tot (championsleague-technisch gesprochen).
Somit... sehr viel zu verlieren heute, aber doch immerhin meine kleine positive Zwischenbilanz zu gewinnen. Viel mehr (leider) nicht.
Zitat von Bacchus84
die Prüfung kommt dann anfangs Feb mit Doppelbelastungen etc. Wenn man es da schafft einigermassen anständig aufzutreten, auch trotz allfälligen Verletzten, dann bin ich der erste, der sagt: der Trainerwechsel war absolut richtig.
die Prüfung kommt dann anfangs Feb mit Doppelbelastungen etc. Wenn man es da schafft einigermassen anständig aufzutreten, auch trotz allfälligen Verletzten, dann bin ich der erste, der sagt: der Trainerwechsel war absolut richtig.
Ich war und bin kein Fan des Favre-Rauswurfs (der Terminus hier im Forum ist glaube ich "Favre-Jünger"), aber auch wenn die letzten Wochen etwas holpriger waren als wir es uns gewünscht hätten, hat Terzic heute die Chance mich ein wenig optimistisch zu stimmen und sowas wie eine vorsichtig positive Zwischenbilanz zuzulassen. Mit einem Sieg haben wir ein kleines positives Momentum, erst recht wenn der Sieg einigermassen überzeugend ausfällt, und ein, zwei kleine Dinge erreicht die es so unter Favre nicht gab:
1. Unter Favre hat es nur zu einem Heimsieg im CL Achtelfinal gegen PSG gereicht.
2. Solche Spiele wie heute haben wir gefühlt regelmässig verloren unter Favre.
3. Viertelfinal im DFB Pokal
Das Spiel heute ist sehr schwierig, Schalke kämpft um ihr Leben, wir kommen gut gelaunt aus einem tollen CL-Abend. Wenn Terzic es schafft die Mannschaft so einzustellen, dass sie trotzdem gewinnt, auch trotz seiner intensiveren Spielart als unter Favre, in einer Englischen Woche, dann ist das doch so etwas wie ein kleiner Hoffnungsschimmer auf den man bauen kann.
Aber, selbst ein Sieg ist natürlich wenig wert, wenn es nicht ein Auftakt zu einer Siegesserie wird.
Und bei einem Unentschieden oder Niederlage ist man quasi tot (championsleague-technisch gesprochen).
Somit... sehr viel zu verlieren heute, aber doch immerhin meine kleine positive Zwischenbilanz zu gewinnen. Viel mehr (leider) nicht.
20.02.2021 - 17:23 Uhr
Zitat von derRealDennis
die Definition von offensiver im Fußball ist:
-hoch zu pressen
-mutiger zu spielen (vertikaler)
diese beiden Dinge sind ganz klar zu erkennen. Es geht nicht darum, dass sie sofort super gut funktionieren oder über 90 min umgesetzt werden. Das ist der Idealfall. Aber im Kontext der aktuellen Saison ist das unrealistisch.
Deshalb spielt man grundsätzlich offensiver. Das Ergebnis steht "noch" auf einem anderen Blatt.
Zitat von Diama
Er hat doch recht. Wir spielen unter Terzic nicht offensiver, das beweisen sämtliche Statistiken. Nur weil wir schneller die Tiefe suchen, heißt es noch lange nicht dass wir offensiver agieren. Das Offensivpressing sehe ich auch nur marginal verbessert. Die größte Entwicklung sehe ich höchstens in der Verteidigung wo die Aggressivität zugenommen hat.
Das größte Problem zuletzt lag bei uns an der ständigen numerischen Unterzahl im Mittelfeld. Darauf hat Terzic gegen Sevilla endlich, auch wenn relativ spät reagiert und ich hoffe, dass er es auch weiterhin durchzieht.
Zitat von derRealDennis
Klar, wenn der BVB Pressing wieder einführt und einen Mann mehr im Mittelfeld hat, ist es plötzlich "Pseudo-Offensive"
Wem willst du das denn verkaufen?
Zitat von BVBBC
Das ist so halt nicht richtig, man agiert nicht als Mannschaft offensiver, sondern presst lediglich in Teilen aggressiver. Das war es dann aber auch schon und ist in meinen Augen auch eine Pseudo-Offensive. Weder ist man im Ballbesitz eine aktivere Mannschaft geworden, noch hat man die offensive Produktivität über Konter oder dergleichen in der Liga hochgefahren. Stattdessen gehen die Mannschaftsteile unter Terzic extrem auseinander, unterstützen sich entweder offensiv oder defensiv nicht ausreichend, wobei der defensive Aspekt gewichtigere Auswirkungen hat und vor allem die Kette will wenig von einer aktiveren Spielweise wissen, ist nach wie vor risikoavers getrieben und auch entsprechend abgesichert. Das zeigt allein die Rolle von Delaney, dessen Absicherung für die Kette unter Terzic nochmal deutlich extremer ausfiel, gerade weil Guerreiro die Position hinten stärker halten sollte. 4er Kette gab es auch unter Favre, da hat aber Delaney die Absicherung von Hummels und Guerreiro auch mal ohne Guerreiro gestemmt, der dafür Delaneys überschaubaren Offensivoutput kompensierte. Das fällt unter Terzic, solange man nicht in Rückstand ist und agieren muss, ziemlich weg. Abschlussspieler stapeln hat zudem auch wenig mit einer aggressiveren Spielweise zu tun, da es dann auch nur darum geht Fehler abzuwarten, aber nicht darum diese aktiv zu provozieren. Den Ansatz gab es zumindest personell jetzt erstmalig gegen Hoffenheim und Sevilla, indem man einen Abschlussspieler aus dem Zentrum rausgezogen hat und durch einen kreativeren Spielertyp ersetzte. Spielerisch konnte das dann aber in der Realität nicht umgesetzt werden.
Zitat von derRealDennis
Richtig man agiert insgesamt als Mannschaft offensiver, nicht passiver. Keine Ahnung ob das auf jede einzelene Position zurückzuführen ist, aber das die AVs in einer 4er Kette nicht so agressiv sein können, wie als Schienenspieler, sollte selbsterklärend sein.
Zitat von Vero-amore
Wow, das hat aber gesessen, hat mich aber trotzdem nicht beeindruckt. Ich kann nicht sehen wo wir unter Terzic passiver spielen, Ausnahme Paderborn.
Zitat von BVBBC
Dafür muss man keine analytischen Fähigkeiten haben, sondern sich nur sachlich auf das konzentrieren, was passiert und was die Spieler die ganze Zeit sagen, seit Favre weg ist. Oder was eben Terzic von sich gibt und wie er agiert. Schau dir bspw. allein mal Guerreiros Rolle und die Aussagen dahingehend an und deine Behauptungen sind schlicht nicht mehr haltbar. Und das ist nur das letzte Thema, das aufgekommen ist und deutlich passiver daher kommt, als unter Favre, da es teils nicht mal auf Wunsch der eigenen Mitspieler geschieht. Du müsstest deshalb eigentlich nicht mal Inhalte liefern, um zu merken, dass deine Meinung sich so in einem Wunschdenken verhangen hat, wer Terzic, im Vergleich zu Favre sein soll, aber nicht ist. Selbst das scheint zu viel verlangt. Polemische Einzeiler aneinanderreihen ist ja auch so viel cooler heutzutage ...
Zitat von Vero-amore
Der Fußball Experte und Analytiker himself, das ich das noch erleben darf.
Zitat von BVBBC
Deswegen fordern ja vor allem die Spieler Geduld ...
Deine Einzeiler-Agenda Favre vs. Terzic wird langsam wirklich absurd und peinlich.
Zitat von Vero-amore
Übrigens wurde die Passivität von Favre nahe der Perfektion eingeführt, die bekommst du nicht von heute auf morgen gänzlich abgestellt.
Übrigens wurde die Passivität von Favre nahe der Perfektion eingeführt, die bekommst du nicht von heute auf morgen gänzlich abgestellt.
Deswegen fordern ja vor allem die Spieler Geduld ...
Deine Einzeiler-Agenda Favre vs. Terzic wird langsam wirklich absurd und peinlich.
Der Fußball Experte und Analytiker himself, das ich das noch erleben darf.
Dafür muss man keine analytischen Fähigkeiten haben, sondern sich nur sachlich auf das konzentrieren, was passiert und was die Spieler die ganze Zeit sagen, seit Favre weg ist. Oder was eben Terzic von sich gibt und wie er agiert. Schau dir bspw. allein mal Guerreiros Rolle und die Aussagen dahingehend an und deine Behauptungen sind schlicht nicht mehr haltbar. Und das ist nur das letzte Thema, das aufgekommen ist und deutlich passiver daher kommt, als unter Favre, da es teils nicht mal auf Wunsch der eigenen Mitspieler geschieht. Du müsstest deshalb eigentlich nicht mal Inhalte liefern, um zu merken, dass deine Meinung sich so in einem Wunschdenken verhangen hat, wer Terzic, im Vergleich zu Favre sein soll, aber nicht ist. Selbst das scheint zu viel verlangt. Polemische Einzeiler aneinanderreihen ist ja auch so viel cooler heutzutage ...
Wow, das hat aber gesessen, hat mich aber trotzdem nicht beeindruckt. Ich kann nicht sehen wo wir unter Terzic passiver spielen, Ausnahme Paderborn.
Richtig man agiert insgesamt als Mannschaft offensiver, nicht passiver. Keine Ahnung ob das auf jede einzelene Position zurückzuführen ist, aber das die AVs in einer 4er Kette nicht so agressiv sein können, wie als Schienenspieler, sollte selbsterklärend sein.
Das ist so halt nicht richtig, man agiert nicht als Mannschaft offensiver, sondern presst lediglich in Teilen aggressiver. Das war es dann aber auch schon und ist in meinen Augen auch eine Pseudo-Offensive. Weder ist man im Ballbesitz eine aktivere Mannschaft geworden, noch hat man die offensive Produktivität über Konter oder dergleichen in der Liga hochgefahren. Stattdessen gehen die Mannschaftsteile unter Terzic extrem auseinander, unterstützen sich entweder offensiv oder defensiv nicht ausreichend, wobei der defensive Aspekt gewichtigere Auswirkungen hat und vor allem die Kette will wenig von einer aktiveren Spielweise wissen, ist nach wie vor risikoavers getrieben und auch entsprechend abgesichert. Das zeigt allein die Rolle von Delaney, dessen Absicherung für die Kette unter Terzic nochmal deutlich extremer ausfiel, gerade weil Guerreiro die Position hinten stärker halten sollte. 4er Kette gab es auch unter Favre, da hat aber Delaney die Absicherung von Hummels und Guerreiro auch mal ohne Guerreiro gestemmt, der dafür Delaneys überschaubaren Offensivoutput kompensierte. Das fällt unter Terzic, solange man nicht in Rückstand ist und agieren muss, ziemlich weg. Abschlussspieler stapeln hat zudem auch wenig mit einer aggressiveren Spielweise zu tun, da es dann auch nur darum geht Fehler abzuwarten, aber nicht darum diese aktiv zu provozieren. Den Ansatz gab es zumindest personell jetzt erstmalig gegen Hoffenheim und Sevilla, indem man einen Abschlussspieler aus dem Zentrum rausgezogen hat und durch einen kreativeren Spielertyp ersetzte. Spielerisch konnte das dann aber in der Realität nicht umgesetzt werden.
Klar, wenn der BVB Pressing wieder einführt und einen Mann mehr im Mittelfeld hat, ist es plötzlich "Pseudo-Offensive"
Wem willst du das denn verkaufen?
Er hat doch recht. Wir spielen unter Terzic nicht offensiver, das beweisen sämtliche Statistiken. Nur weil wir schneller die Tiefe suchen, heißt es noch lange nicht dass wir offensiver agieren. Das Offensivpressing sehe ich auch nur marginal verbessert. Die größte Entwicklung sehe ich höchstens in der Verteidigung wo die Aggressivität zugenommen hat.
Das größte Problem zuletzt lag bei uns an der ständigen numerischen Unterzahl im Mittelfeld. Darauf hat Terzic gegen Sevilla endlich, auch wenn relativ spät reagiert und ich hoffe, dass er es auch weiterhin durchzieht.
die Definition von offensiver im Fußball ist:
-hoch zu pressen
-mutiger zu spielen (vertikaler)
diese beiden Dinge sind ganz klar zu erkennen. Es geht nicht darum, dass sie sofort super gut funktionieren oder über 90 min umgesetzt werden. Das ist der Idealfall. Aber im Kontext der aktuellen Saison ist das unrealistisch.
Deshalb spielt man grundsätzlich offensiver. Das Ergebnis steht "noch" auf einem anderen Blatt.
Mir fällt es sehr schwer eine Definition von "offensiver" zu akzeptieren, die zu 50% aus der Defensivbewegung gegen den Ball besteht. Mir ist zwar klar, was du damit meinst, aber du übersiehst hier meines Erachtens vor allem den hinteren Mannschaftsteil, der eher tiefer geraten ist als höher, in den allermeisten Spielen. Gute Spiele gegen den Ball hatte man ansonsten auch unter Favre, wenn die gesamtheitliche Disziplin hoch gehalten wurde. Das waren meistens Spitzenspiele, ob gegen die Bayern oder Leipzig.
Dazu gehört für mich in die Offensivbewegung auch das gesamtheitliche Verhalten im Ballbesitz zwingend mit einbezogen. Vertikaler zu spielen, deckt das nicht ansatzweise ab, sondern stellt eine eher untergeordnete Komponente dar. Davon abgesehen lässt sich die Behauptung empirisch für die Bundesliga nicht wirklich belegen, da die Daten eher das Gegenteil suggerieren:
Aktion | I | II | III | IV | V | VI | VII
Favre | 25,36 | 3,45 | 12,00| 44,00 | 14,00 | 50,09 | 64,3%
Terzic | 24,30 | 3,00 | 10,80 | 36,60 | 11,80 | 46,30 | 60,2%
I = Shot Creating Actions
II = Goal Creating Actions
III = Key Pässe
IV = angekommene Pässe ins Angriffsdrittel
V = angekommene Pässe in den gegnerischen 16er
VI = Progressive Pässe
VII = Ballbesitzanteil
Für erweiterte Definitionen, siehe hier, unter Glossar: https://fbref.com/en/squads/add600ae/2020-2021/matchlogs/s10737/schedule/Dortmund-Scores-and-Fixtures-Bundesliga
Selbst wenn man den gesunkenen Ballbesitzanteil in jedem Spiel individuell bedenkt, verändert sich an den Zahlen nichts, sodass deine Behauptung sich, auch rein auf die Netto-Aktionen im Ballbesitz, empirisch nicht belegen lässt. Lediglich die Shot Creating Actions haben dann unter Terzic um 3% zugenommen, die progressiven Pässe sind quasi identisch (-0,3%), die Key Pässe haben um 3,2% abgenommen und der Rest ist mindestens 6,5% schwächer als unter Favre.
Die Zahlen decken sich weitestgehend auch mit meiner Wahrnehmung, dass offensiv eben nicht alles besser ist, im Ballbesitz nicht nur weniger auf Spielkontrolle gesetzt wird, sondern auch tatsächlich die Momente im Ballbesitz unterm Strich nicht vertikaler sind, als noch unter Favre. Mal ganz abgesehen davon, wie sich das im Output wiederspiegelt, insbesondere in den Defensivwerten. Da fühlt sich eben mitnichten die komplette Mannschaft wirklich wohl mit dem, was Terzic sich im Idealfall vorstellt, sodass es eben nicht nur an der taktischen Umsetzung hapert. War ja auch kein Zufall, dass man sich gegen Sevilla am Ende mehr und mehr wieder verbarrikadiert hat und auf eine für die Mannschaft effektivere Verteidigungsstrategie, statt Angriffspressing, das mehr Entlastung versprochen hätte, zurückgriff. Das wollte Terzic wahrscheinlich so nicht, aber wirklich etwas getan, um für Entlastung zu sorgen und Sevillas Zunahme an Kontrolle im Zentrum gegenzusteuern, hat er nicht. Stattdessen blieb er bei seiner Taktik und wurde im Laufe des Spiels eher noch defensiver.
Gerade im Ingame Coaching finde ich die Überhöhung von Defensivakteuren oder Abschlussspielern gleichermaßen einen passiven Vorgang, da sie nicht auf Dominanz, Spielkontrolle und Chancenkreierung abzielen. Dass die spielerische Komponente schon mal Ingame verbessert wurde, habe ich jedenfalls bestenfalls individuell gesehen, aber nicht taktisch ...
20.02.2021 - 17:57 Uhr
Zitat von BVBBC
Mir fällt es sehr schwer eine Definition von "offensiver" zu akzeptieren, die zu 50% aus der Defensivbewegung gegen den Ball besteht. Mir ist zwar klar, was du damit meinst, aber du übersiehst hier meines Erachtens vor allem den hinteren Mannschaftsteil, der eher tiefer geraten ist als höher, in den allermeisten Spielen. Gute Spiele gegen den Ball hatte man ansonsten auch unter Favre, wenn die gesamtheitliche Disziplin hoch gehalten wurde. Das waren meistens Spitzenspiele, ob gegen die Bayern oder Leipzig.
Dazu gehört für mich in die Offensivbewegung auch das gesamtheitliche Verhalten im Ballbesitz zwingend mit einbezogen. Vertikaler zu spielen, deckt das nicht ansatzweise ab, sondern stellt eine eher untergeordnete Komponente dar. Davon abgesehen lässt sich die Behauptung empirisch für die Bundesliga nicht wirklich belegen, da die Daten eher das Gegenteil suggerieren:
Aktion | I | II | III | IV | V | VI | VII
Favre | 25,36 | 3,45 | 12,00| 44,00 | 14,00 | 50,09 | 64,3%
Terzic | 24,30 | 3,00 | 10,80 | 36,60 | 11,80 | 46,30 | 60,2%
I = Shot Creating Actions
II = Goal Creating Actions
III = Key Pässe
IV = angekommene Pässe ins Angriffsdrittel
V = angekommene Pässe in den gegnerischen 16er
VI = Progressive Pässe
VII = Ballbesitzanteil
Für erweiterte Definitionen, siehe hier, unter Glossar: https://fbref.com/en/squads/add600ae/2020-2021/matchlogs/s10737/schedule/Dortmund-Scores-and-Fixtures-Bundesliga
Selbst wenn man den gesunkenen Ballbesitzanteil in jedem Spiel individuell bedenkt, verändert sich an den Zahlen nichts, sodass deine Behauptung sich, auch rein auf die Netto-Aktionen im Ballbesitz, empirisch nicht belegen lässt. Lediglich die Shot Creating Actions haben dann unter Terzic um 3% zugenommen, die progressiven Pässe sind quasi identisch (-0,3%), die Key Pässe haben um 3,2% abgenommen und der Rest ist mindestens 6,5% schwächer als unter Favre.
Die Zahlen decken sich weitestgehend auch mit meiner Wahrnehmung, dass offensiv eben nicht alles besser ist, im Ballbesitz nicht nur weniger auf Spielkontrolle gesetzt wird, sondern auch tatsächlich die Momente im Ballbesitz unterm Strich nicht vertikaler sind, als noch unter Favre. Mal ganz abgesehen davon, wie sich das im Output wiederspiegelt, insbesondere in den Defensivwerten. Da fühlt sich eben mitnichten die komplette Mannschaft wirklich wohl mit dem, was Terzic sich im Idealfall vorstellt, sodass es eben nicht nur an der taktischen Umsetzung hapert. War ja auch kein Zufall, dass man sich gegen Sevilla am Ende mehr und mehr wieder verbarrikadiert hat und auf eine für die Mannschaft effektivere Verteidigungsstrategie, statt Angriffspressing, das mehr Entlastung versprochen hätte, zurückgriff. Das wollte Terzic wahrscheinlich so nicht, aber wirklich etwas getan, um für Entlastung zu sorgen und Sevillas Zunahme an Kontrolle im Zentrum gegenzusteuern, hat er nicht. Stattdessen blieb er bei seiner Taktik und wurde im Laufe des Spiels eher noch defensiver.
Gerade im Ingame Coaching finde ich die Überhöhung von Defensivakteuren oder Abschlussspielern gleichermaßen einen passiven Vorgang, da sie nicht auf Dominanz, Spielkontrolle und Chancenkreierung abzielen. Dass die spielerische Komponente schon mal Ingame verbessert wurde, habe ich jedenfalls bestenfalls individuell gesehen, aber nicht taktisch ...
Zitat von derRealDennis
die Definition von offensiver im Fußball ist:
-hoch zu pressen
-mutiger zu spielen (vertikaler)
diese beiden Dinge sind ganz klar zu erkennen. Es geht nicht darum, dass sie sofort super gut funktionieren oder über 90 min umgesetzt werden. Das ist der Idealfall. Aber im Kontext der aktuellen Saison ist das unrealistisch.
Deshalb spielt man grundsätzlich offensiver. Das Ergebnis steht "noch" auf einem anderen Blatt.
Zitat von Diama
Er hat doch recht. Wir spielen unter Terzic nicht offensiver, das beweisen sämtliche Statistiken. Nur weil wir schneller die Tiefe suchen, heißt es noch lange nicht dass wir offensiver agieren. Das Offensivpressing sehe ich auch nur marginal verbessert. Die größte Entwicklung sehe ich höchstens in der Verteidigung wo die Aggressivität zugenommen hat.
Das größte Problem zuletzt lag bei uns an der ständigen numerischen Unterzahl im Mittelfeld. Darauf hat Terzic gegen Sevilla endlich, auch wenn relativ spät reagiert und ich hoffe, dass er es auch weiterhin durchzieht.
Zitat von derRealDennis
Klar, wenn der BVB Pressing wieder einführt und einen Mann mehr im Mittelfeld hat, ist es plötzlich "Pseudo-Offensive"
Wem willst du das denn verkaufen?
Zitat von BVBBC
Das ist so halt nicht richtig, man agiert nicht als Mannschaft offensiver, sondern presst lediglich in Teilen aggressiver. Das war es dann aber auch schon und ist in meinen Augen auch eine Pseudo-Offensive. Weder ist man im Ballbesitz eine aktivere Mannschaft geworden, noch hat man die offensive Produktivität über Konter oder dergleichen in der Liga hochgefahren. Stattdessen gehen die Mannschaftsteile unter Terzic extrem auseinander, unterstützen sich entweder offensiv oder defensiv nicht ausreichend, wobei der defensive Aspekt gewichtigere Auswirkungen hat und vor allem die Kette will wenig von einer aktiveren Spielweise wissen, ist nach wie vor risikoavers getrieben und auch entsprechend abgesichert. Das zeigt allein die Rolle von Delaney, dessen Absicherung für die Kette unter Terzic nochmal deutlich extremer ausfiel, gerade weil Guerreiro die Position hinten stärker halten sollte. 4er Kette gab es auch unter Favre, da hat aber Delaney die Absicherung von Hummels und Guerreiro auch mal ohne Guerreiro gestemmt, der dafür Delaneys überschaubaren Offensivoutput kompensierte. Das fällt unter Terzic, solange man nicht in Rückstand ist und agieren muss, ziemlich weg. Abschlussspieler stapeln hat zudem auch wenig mit einer aggressiveren Spielweise zu tun, da es dann auch nur darum geht Fehler abzuwarten, aber nicht darum diese aktiv zu provozieren. Den Ansatz gab es zumindest personell jetzt erstmalig gegen Hoffenheim und Sevilla, indem man einen Abschlussspieler aus dem Zentrum rausgezogen hat und durch einen kreativeren Spielertyp ersetzte. Spielerisch konnte das dann aber in der Realität nicht umgesetzt werden.
Zitat von derRealDennis
Richtig man agiert insgesamt als Mannschaft offensiver, nicht passiver. Keine Ahnung ob das auf jede einzelene Position zurückzuführen ist, aber das die AVs in einer 4er Kette nicht so agressiv sein können, wie als Schienenspieler, sollte selbsterklärend sein.
Zitat von Vero-amore
Wow, das hat aber gesessen, hat mich aber trotzdem nicht beeindruckt. Ich kann nicht sehen wo wir unter Terzic passiver spielen, Ausnahme Paderborn.
Zitat von BVBBC
Dafür muss man keine analytischen Fähigkeiten haben, sondern sich nur sachlich auf das konzentrieren, was passiert und was die Spieler die ganze Zeit sagen, seit Favre weg ist. Oder was eben Terzic von sich gibt und wie er agiert. Schau dir bspw. allein mal Guerreiros Rolle und die Aussagen dahingehend an und deine Behauptungen sind schlicht nicht mehr haltbar. Und das ist nur das letzte Thema, das aufgekommen ist und deutlich passiver daher kommt, als unter Favre, da es teils nicht mal auf Wunsch der eigenen Mitspieler geschieht. Du müsstest deshalb eigentlich nicht mal Inhalte liefern, um zu merken, dass deine Meinung sich so in einem Wunschdenken verhangen hat, wer Terzic, im Vergleich zu Favre sein soll, aber nicht ist. Selbst das scheint zu viel verlangt. Polemische Einzeiler aneinanderreihen ist ja auch so viel cooler heutzutage ...
Zitat von Vero-amore
Der Fußball Experte und Analytiker himself, das ich das noch erleben darf.
Zitat von BVBBC
Deswegen fordern ja vor allem die Spieler Geduld ...
Deine Einzeiler-Agenda Favre vs. Terzic wird langsam wirklich absurd und peinlich.
Zitat von Vero-amore
Übrigens wurde die Passivität von Favre nahe der Perfektion eingeführt, die bekommst du nicht von heute auf morgen gänzlich abgestellt.
Übrigens wurde die Passivität von Favre nahe der Perfektion eingeführt, die bekommst du nicht von heute auf morgen gänzlich abgestellt.
Deswegen fordern ja vor allem die Spieler Geduld ...
Deine Einzeiler-Agenda Favre vs. Terzic wird langsam wirklich absurd und peinlich.
Der Fußball Experte und Analytiker himself, das ich das noch erleben darf.
Dafür muss man keine analytischen Fähigkeiten haben, sondern sich nur sachlich auf das konzentrieren, was passiert und was die Spieler die ganze Zeit sagen, seit Favre weg ist. Oder was eben Terzic von sich gibt und wie er agiert. Schau dir bspw. allein mal Guerreiros Rolle und die Aussagen dahingehend an und deine Behauptungen sind schlicht nicht mehr haltbar. Und das ist nur das letzte Thema, das aufgekommen ist und deutlich passiver daher kommt, als unter Favre, da es teils nicht mal auf Wunsch der eigenen Mitspieler geschieht. Du müsstest deshalb eigentlich nicht mal Inhalte liefern, um zu merken, dass deine Meinung sich so in einem Wunschdenken verhangen hat, wer Terzic, im Vergleich zu Favre sein soll, aber nicht ist. Selbst das scheint zu viel verlangt. Polemische Einzeiler aneinanderreihen ist ja auch so viel cooler heutzutage ...
Wow, das hat aber gesessen, hat mich aber trotzdem nicht beeindruckt. Ich kann nicht sehen wo wir unter Terzic passiver spielen, Ausnahme Paderborn.
Richtig man agiert insgesamt als Mannschaft offensiver, nicht passiver. Keine Ahnung ob das auf jede einzelene Position zurückzuführen ist, aber das die AVs in einer 4er Kette nicht so agressiv sein können, wie als Schienenspieler, sollte selbsterklärend sein.
Das ist so halt nicht richtig, man agiert nicht als Mannschaft offensiver, sondern presst lediglich in Teilen aggressiver. Das war es dann aber auch schon und ist in meinen Augen auch eine Pseudo-Offensive. Weder ist man im Ballbesitz eine aktivere Mannschaft geworden, noch hat man die offensive Produktivität über Konter oder dergleichen in der Liga hochgefahren. Stattdessen gehen die Mannschaftsteile unter Terzic extrem auseinander, unterstützen sich entweder offensiv oder defensiv nicht ausreichend, wobei der defensive Aspekt gewichtigere Auswirkungen hat und vor allem die Kette will wenig von einer aktiveren Spielweise wissen, ist nach wie vor risikoavers getrieben und auch entsprechend abgesichert. Das zeigt allein die Rolle von Delaney, dessen Absicherung für die Kette unter Terzic nochmal deutlich extremer ausfiel, gerade weil Guerreiro die Position hinten stärker halten sollte. 4er Kette gab es auch unter Favre, da hat aber Delaney die Absicherung von Hummels und Guerreiro auch mal ohne Guerreiro gestemmt, der dafür Delaneys überschaubaren Offensivoutput kompensierte. Das fällt unter Terzic, solange man nicht in Rückstand ist und agieren muss, ziemlich weg. Abschlussspieler stapeln hat zudem auch wenig mit einer aggressiveren Spielweise zu tun, da es dann auch nur darum geht Fehler abzuwarten, aber nicht darum diese aktiv zu provozieren. Den Ansatz gab es zumindest personell jetzt erstmalig gegen Hoffenheim und Sevilla, indem man einen Abschlussspieler aus dem Zentrum rausgezogen hat und durch einen kreativeren Spielertyp ersetzte. Spielerisch konnte das dann aber in der Realität nicht umgesetzt werden.
Klar, wenn der BVB Pressing wieder einführt und einen Mann mehr im Mittelfeld hat, ist es plötzlich "Pseudo-Offensive"
Wem willst du das denn verkaufen?
Er hat doch recht. Wir spielen unter Terzic nicht offensiver, das beweisen sämtliche Statistiken. Nur weil wir schneller die Tiefe suchen, heißt es noch lange nicht dass wir offensiver agieren. Das Offensivpressing sehe ich auch nur marginal verbessert. Die größte Entwicklung sehe ich höchstens in der Verteidigung wo die Aggressivität zugenommen hat.
Das größte Problem zuletzt lag bei uns an der ständigen numerischen Unterzahl im Mittelfeld. Darauf hat Terzic gegen Sevilla endlich, auch wenn relativ spät reagiert und ich hoffe, dass er es auch weiterhin durchzieht.
die Definition von offensiver im Fußball ist:
-hoch zu pressen
-mutiger zu spielen (vertikaler)
diese beiden Dinge sind ganz klar zu erkennen. Es geht nicht darum, dass sie sofort super gut funktionieren oder über 90 min umgesetzt werden. Das ist der Idealfall. Aber im Kontext der aktuellen Saison ist das unrealistisch.
Deshalb spielt man grundsätzlich offensiver. Das Ergebnis steht "noch" auf einem anderen Blatt.
Mir fällt es sehr schwer eine Definition von "offensiver" zu akzeptieren, die zu 50% aus der Defensivbewegung gegen den Ball besteht. Mir ist zwar klar, was du damit meinst, aber du übersiehst hier meines Erachtens vor allem den hinteren Mannschaftsteil, der eher tiefer geraten ist als höher, in den allermeisten Spielen. Gute Spiele gegen den Ball hatte man ansonsten auch unter Favre, wenn die gesamtheitliche Disziplin hoch gehalten wurde. Das waren meistens Spitzenspiele, ob gegen die Bayern oder Leipzig.
Dazu gehört für mich in die Offensivbewegung auch das gesamtheitliche Verhalten im Ballbesitz zwingend mit einbezogen. Vertikaler zu spielen, deckt das nicht ansatzweise ab, sondern stellt eine eher untergeordnete Komponente dar. Davon abgesehen lässt sich die Behauptung empirisch für die Bundesliga nicht wirklich belegen, da die Daten eher das Gegenteil suggerieren:
Aktion | I | II | III | IV | V | VI | VII
Favre | 25,36 | 3,45 | 12,00| 44,00 | 14,00 | 50,09 | 64,3%
Terzic | 24,30 | 3,00 | 10,80 | 36,60 | 11,80 | 46,30 | 60,2%
I = Shot Creating Actions
II = Goal Creating Actions
III = Key Pässe
IV = angekommene Pässe ins Angriffsdrittel
V = angekommene Pässe in den gegnerischen 16er
VI = Progressive Pässe
VII = Ballbesitzanteil
Für erweiterte Definitionen, siehe hier, unter Glossar: https://fbref.com/en/squads/add600ae/2020-2021/matchlogs/s10737/schedule/Dortmund-Scores-and-Fixtures-Bundesliga
Selbst wenn man den gesunkenen Ballbesitzanteil in jedem Spiel individuell bedenkt, verändert sich an den Zahlen nichts, sodass deine Behauptung sich, auch rein auf die Netto-Aktionen im Ballbesitz, empirisch nicht belegen lässt. Lediglich die Shot Creating Actions haben dann unter Terzic um 3% zugenommen, die progressiven Pässe sind quasi identisch (-0,3%), die Key Pässe haben um 3,2% abgenommen und der Rest ist mindestens 6,5% schwächer als unter Favre.
Die Zahlen decken sich weitestgehend auch mit meiner Wahrnehmung, dass offensiv eben nicht alles besser ist, im Ballbesitz nicht nur weniger auf Spielkontrolle gesetzt wird, sondern auch tatsächlich die Momente im Ballbesitz unterm Strich nicht vertikaler sind, als noch unter Favre. Mal ganz abgesehen davon, wie sich das im Output wiederspiegelt, insbesondere in den Defensivwerten. Da fühlt sich eben mitnichten die komplette Mannschaft wirklich wohl mit dem, was Terzic sich im Idealfall vorstellt, sodass es eben nicht nur an der taktischen Umsetzung hapert. War ja auch kein Zufall, dass man sich gegen Sevilla am Ende mehr und mehr wieder verbarrikadiert hat und auf eine für die Mannschaft effektivere Verteidigungsstrategie, statt Angriffspressing, das mehr Entlastung versprochen hätte, zurückgriff. Das wollte Terzic wahrscheinlich so nicht, aber wirklich etwas getan, um für Entlastung zu sorgen und Sevillas Zunahme an Kontrolle im Zentrum gegenzusteuern, hat er nicht. Stattdessen blieb er bei seiner Taktik und wurde im Laufe des Spiels eher noch defensiver.
Gerade im Ingame Coaching finde ich die Überhöhung von Defensivakteuren oder Abschlussspielern gleichermaßen einen passiven Vorgang, da sie nicht auf Dominanz, Spielkontrolle und Chancenkreierung abzielen. Dass die spielerische Komponente schon mal Ingame verbessert wurde, habe ich jedenfalls bestenfalls individuell gesehen, aber nicht taktisch ...
Mir fällt es schwer, einen Beitrag ernst zu nehmen, der hinterfragt, ob Pressing offensiver ist als nicht zu pressen.
Mir fällt es schwer, einen Beitrag ernst zu nehmen, der wirklich jetzt sehen will, dass wir mit der hinteren Kette so viel tiefer stehen.
Mir fällt es schwer, einen Beitrag ernst zu nehmen, der am Thema vorbei geht. In dem der Erfolg dieser Herrangensweise gemessen wird, wenn ich selbst gesagt habe, dass es um die Herrangensweise ging, nicht um deren Erfolg.
Aber schön aufgelistet hast du das. Dass sich die offensivere Spielweise noch nicht in Punkte auswirkt, kann man auch kürzer halten. Dafür reicht ein Blick auf die Tabelle.
20.02.2021 - 18:10 Uhr
Man will sehen, was Schalke einem anbietet, und das dann nutzen.
Taktikfuchs Terzic
Das waren fast schon beängstigende Aussagen von ihm.
Taktikfuchs Terzic
Das waren fast schon beängstigende Aussagen von ihm.
20.02.2021 - 18:18 Uhr
Zitat von Vero-amore
Übrigens wurde die Passivität von Favre nahe der Perfektion eingeführt, die bekommst du nicht von heute auf morgen gänzlich abgestellt.
Übrigens wurde die Passivität von Favre nahe der Perfektion eingeführt, die bekommst du nicht von heute auf morgen gänzlich abgestellt.
das Problem ist, dass du nun versuchst 2 komplett unterschiedliche Herangehensweisen mit dem Wort "Passivität/Passiv" zu pauschalisieren.
Taktik ist komplex und du machst dir damit keinen Gefallen, wenn du es auf billigen Stammtisch runter brichst. Gegen Sevilla hatten wir 34% Ballbesitz.... gab es das überhaupt einmal unter Favre? Deswegen macht ein Quervergleich zu Favre an der Stelle keinen Sinn, denn da war die Devise.... mit dem Ball den Gegner zu Recht zu legen und sich nicht hinten OHNE den Ball reindrängen zu lassen bzw. rein zu stellen. Selbst beim 2:0 in Paris hatte man 49% Ballbesitz. Das Spiel mit dem Ball, kann man als eine Art verteidigen sehen. Womit es eben nicht pauschal "passiv" wäre.
Ich denke, das war von Terzic bis zum gewissen Maß so gewollt. Ging in Hz1 auch voll auf (das Tor von Sevilla war halt glücklich). Weil man auch regelmäßig Konter einleiten konnte. In der 2.Hz hat Sevilla dagegen gesteuert mit Umstellungen, was ihnen zwar keine großen Chancen gebracht hat aber dafür haben sie uns offensiv abgemeldet und eben eine Standart genutzt. Klar, unglücklich für uns.... aber ich bin mir sicher (und das ist dann nur meine Meinung), dass wir mit den guten Gegenstößen von Hz1 (somit einer Reaktion auf Sevillas-Umstellungen) eben in der zweiten Hälfte, eine noch bessere Ausgangsposition erspielt hätten.
Nun gut, heute ist Schalke und Derbytime. Knüpfen wir an die Leistung der 1. Sevilla-Hälfte an (das sollte unser Anspruch sein) dann wird man Schalke auch (locker) besiegen. Ich wünsche das Terzic und dem BVB, da es in der Tabelle aktuell richtig eng wird (und Vereine wie Frankfurt/WOB langsam weg ziehen und mir zu konstant punkten).
20.02.2021 - 18:47 Uhr
Zitat von derRealDennis
Mir fällt es schwer, einen Beitrag ernst zu nehmen, der hinterfragt, ob Pressing offensiver ist als nicht zu pressen.
Mir fällt es schwer, einen Beitrag ernst zu nehmen, der wirklich jetzt sehen will, dass wir mit der hinteren Kette so viel tiefer stehen.
Mir fällt es schwer, einen Beitrag ernst zu nehmen, der am Thema vorbei geht. In dem der Erfolg dieser Herrangensweise gemessen wird, wenn ich selbst gesagt habe, dass es um die Herrangensweise ging, nicht um deren Erfolg.
Aber schön aufgelistet hast du das. Dass sich die offensivere Spielweise noch nicht in Punkte auswirkt, kann man auch kürzer halten. Dafür reicht ein Blick auf die Tabelle.
Zitat von BVBBC
Mir fällt es sehr schwer eine Definition von "offensiver" zu akzeptieren, die zu 50% aus der Defensivbewegung gegen den Ball besteht. Mir ist zwar klar, was du damit meinst, aber du übersiehst hier meines Erachtens vor allem den hinteren Mannschaftsteil, der eher tiefer geraten ist als höher, in den allermeisten Spielen. Gute Spiele gegen den Ball hatte man ansonsten auch unter Favre, wenn die gesamtheitliche Disziplin hoch gehalten wurde. Das waren meistens Spitzenspiele, ob gegen die Bayern oder Leipzig.
Dazu gehört für mich in die Offensivbewegung auch das gesamtheitliche Verhalten im Ballbesitz zwingend mit einbezogen. Vertikaler zu spielen, deckt das nicht ansatzweise ab, sondern stellt eine eher untergeordnete Komponente dar. Davon abgesehen lässt sich die Behauptung empirisch für die Bundesliga nicht wirklich belegen, da die Daten eher das Gegenteil suggerieren:
Aktion | I | II | III | IV | V | VI | VII
Favre | 25,36 | 3,45 | 12,00| 44,00 | 14,00 | 50,09 | 64,3%
Terzic | 24,30 | 3,00 | 10,80 | 36,60 | 11,80 | 46,30 | 60,2%
I = Shot Creating Actions
II = Goal Creating Actions
III = Key Pässe
IV = angekommene Pässe ins Angriffsdrittel
V = angekommene Pässe in den gegnerischen 16er
VI = Progressive Pässe
VII = Ballbesitzanteil
Für erweiterte Definitionen, siehe hier, unter Glossar: https://fbref.com/en/squads/add600ae/2020-2021/matchlogs/s10737/schedule/Dortmund-Scores-and-Fixtures-Bundesliga
Selbst wenn man den gesunkenen Ballbesitzanteil in jedem Spiel individuell bedenkt, verändert sich an den Zahlen nichts, sodass deine Behauptung sich, auch rein auf die Netto-Aktionen im Ballbesitz, empirisch nicht belegen lässt. Lediglich die Shot Creating Actions haben dann unter Terzic um 3% zugenommen, die progressiven Pässe sind quasi identisch (-0,3%), die Key Pässe haben um 3,2% abgenommen und der Rest ist mindestens 6,5% schwächer als unter Favre.
Die Zahlen decken sich weitestgehend auch mit meiner Wahrnehmung, dass offensiv eben nicht alles besser ist, im Ballbesitz nicht nur weniger auf Spielkontrolle gesetzt wird, sondern auch tatsächlich die Momente im Ballbesitz unterm Strich nicht vertikaler sind, als noch unter Favre. Mal ganz abgesehen davon, wie sich das im Output wiederspiegelt, insbesondere in den Defensivwerten. Da fühlt sich eben mitnichten die komplette Mannschaft wirklich wohl mit dem, was Terzic sich im Idealfall vorstellt, sodass es eben nicht nur an der taktischen Umsetzung hapert. War ja auch kein Zufall, dass man sich gegen Sevilla am Ende mehr und mehr wieder verbarrikadiert hat und auf eine für die Mannschaft effektivere Verteidigungsstrategie, statt Angriffspressing, das mehr Entlastung versprochen hätte, zurückgriff. Das wollte Terzic wahrscheinlich so nicht, aber wirklich etwas getan, um für Entlastung zu sorgen und Sevillas Zunahme an Kontrolle im Zentrum gegenzusteuern, hat er nicht. Stattdessen blieb er bei seiner Taktik und wurde im Laufe des Spiels eher noch defensiver.
Gerade im Ingame Coaching finde ich die Überhöhung von Defensivakteuren oder Abschlussspielern gleichermaßen einen passiven Vorgang, da sie nicht auf Dominanz, Spielkontrolle und Chancenkreierung abzielen. Dass die spielerische Komponente schon mal Ingame verbessert wurde, habe ich jedenfalls bestenfalls individuell gesehen, aber nicht taktisch ...
Zitat von derRealDennis
die Definition von offensiver im Fußball ist:
-hoch zu pressen
-mutiger zu spielen (vertikaler)
diese beiden Dinge sind ganz klar zu erkennen. Es geht nicht darum, dass sie sofort super gut funktionieren oder über 90 min umgesetzt werden. Das ist der Idealfall. Aber im Kontext der aktuellen Saison ist das unrealistisch.
Deshalb spielt man grundsätzlich offensiver. Das Ergebnis steht "noch" auf einem anderen Blatt.
Zitat von Diama
Er hat doch recht. Wir spielen unter Terzic nicht offensiver, das beweisen sämtliche Statistiken. Nur weil wir schneller die Tiefe suchen, heißt es noch lange nicht dass wir offensiver agieren. Das Offensivpressing sehe ich auch nur marginal verbessert. Die größte Entwicklung sehe ich höchstens in der Verteidigung wo die Aggressivität zugenommen hat.
Das größte Problem zuletzt lag bei uns an der ständigen numerischen Unterzahl im Mittelfeld. Darauf hat Terzic gegen Sevilla endlich, auch wenn relativ spät reagiert und ich hoffe, dass er es auch weiterhin durchzieht.
Zitat von derRealDennis
Klar, wenn der BVB Pressing wieder einführt und einen Mann mehr im Mittelfeld hat, ist es plötzlich "Pseudo-Offensive"
Wem willst du das denn verkaufen?
Zitat von BVBBC
Das ist so halt nicht richtig, man agiert nicht als Mannschaft offensiver, sondern presst lediglich in Teilen aggressiver. Das war es dann aber auch schon und ist in meinen Augen auch eine Pseudo-Offensive. Weder ist man im Ballbesitz eine aktivere Mannschaft geworden, noch hat man die offensive Produktivität über Konter oder dergleichen in der Liga hochgefahren. Stattdessen gehen die Mannschaftsteile unter Terzic extrem auseinander, unterstützen sich entweder offensiv oder defensiv nicht ausreichend, wobei der defensive Aspekt gewichtigere Auswirkungen hat und vor allem die Kette will wenig von einer aktiveren Spielweise wissen, ist nach wie vor risikoavers getrieben und auch entsprechend abgesichert. Das zeigt allein die Rolle von Delaney, dessen Absicherung für die Kette unter Terzic nochmal deutlich extremer ausfiel, gerade weil Guerreiro die Position hinten stärker halten sollte. 4er Kette gab es auch unter Favre, da hat aber Delaney die Absicherung von Hummels und Guerreiro auch mal ohne Guerreiro gestemmt, der dafür Delaneys überschaubaren Offensivoutput kompensierte. Das fällt unter Terzic, solange man nicht in Rückstand ist und agieren muss, ziemlich weg. Abschlussspieler stapeln hat zudem auch wenig mit einer aggressiveren Spielweise zu tun, da es dann auch nur darum geht Fehler abzuwarten, aber nicht darum diese aktiv zu provozieren. Den Ansatz gab es zumindest personell jetzt erstmalig gegen Hoffenheim und Sevilla, indem man einen Abschlussspieler aus dem Zentrum rausgezogen hat und durch einen kreativeren Spielertyp ersetzte. Spielerisch konnte das dann aber in der Realität nicht umgesetzt werden.
Zitat von derRealDennis
Richtig man agiert insgesamt als Mannschaft offensiver, nicht passiver. Keine Ahnung ob das auf jede einzelene Position zurückzuführen ist, aber das die AVs in einer 4er Kette nicht so agressiv sein können, wie als Schienenspieler, sollte selbsterklärend sein.
Zitat von Vero-amore
Wow, das hat aber gesessen, hat mich aber trotzdem nicht beeindruckt. Ich kann nicht sehen wo wir unter Terzic passiver spielen, Ausnahme Paderborn.
Zitat von BVBBC
Dafür muss man keine analytischen Fähigkeiten haben, sondern sich nur sachlich auf das konzentrieren, was passiert und was die Spieler die ganze Zeit sagen, seit Favre weg ist. Oder was eben Terzic von sich gibt und wie er agiert. Schau dir bspw. allein mal Guerreiros Rolle und die Aussagen dahingehend an und deine Behauptungen sind schlicht nicht mehr haltbar. Und das ist nur das letzte Thema, das aufgekommen ist und deutlich passiver daher kommt, als unter Favre, da es teils nicht mal auf Wunsch der eigenen Mitspieler geschieht. Du müsstest deshalb eigentlich nicht mal Inhalte liefern, um zu merken, dass deine Meinung sich so in einem Wunschdenken verhangen hat, wer Terzic, im Vergleich zu Favre sein soll, aber nicht ist. Selbst das scheint zu viel verlangt. Polemische Einzeiler aneinanderreihen ist ja auch so viel cooler heutzutage ...
Zitat von Vero-amore
Der Fußball Experte und Analytiker himself, das ich das noch erleben darf.
Zitat von BVBBC
Deswegen fordern ja vor allem die Spieler Geduld ...
Deine Einzeiler-Agenda Favre vs. Terzic wird langsam wirklich absurd und peinlich.
Zitat von Vero-amore
Übrigens wurde die Passivität von Favre nahe der Perfektion eingeführt, die bekommst du nicht von heute auf morgen gänzlich abgestellt.
Übrigens wurde die Passivität von Favre nahe der Perfektion eingeführt, die bekommst du nicht von heute auf morgen gänzlich abgestellt.
Deswegen fordern ja vor allem die Spieler Geduld ...
Deine Einzeiler-Agenda Favre vs. Terzic wird langsam wirklich absurd und peinlich.
Der Fußball Experte und Analytiker himself, das ich das noch erleben darf.
Dafür muss man keine analytischen Fähigkeiten haben, sondern sich nur sachlich auf das konzentrieren, was passiert und was die Spieler die ganze Zeit sagen, seit Favre weg ist. Oder was eben Terzic von sich gibt und wie er agiert. Schau dir bspw. allein mal Guerreiros Rolle und die Aussagen dahingehend an und deine Behauptungen sind schlicht nicht mehr haltbar. Und das ist nur das letzte Thema, das aufgekommen ist und deutlich passiver daher kommt, als unter Favre, da es teils nicht mal auf Wunsch der eigenen Mitspieler geschieht. Du müsstest deshalb eigentlich nicht mal Inhalte liefern, um zu merken, dass deine Meinung sich so in einem Wunschdenken verhangen hat, wer Terzic, im Vergleich zu Favre sein soll, aber nicht ist. Selbst das scheint zu viel verlangt. Polemische Einzeiler aneinanderreihen ist ja auch so viel cooler heutzutage ...
Wow, das hat aber gesessen, hat mich aber trotzdem nicht beeindruckt. Ich kann nicht sehen wo wir unter Terzic passiver spielen, Ausnahme Paderborn.
Richtig man agiert insgesamt als Mannschaft offensiver, nicht passiver. Keine Ahnung ob das auf jede einzelene Position zurückzuführen ist, aber das die AVs in einer 4er Kette nicht so agressiv sein können, wie als Schienenspieler, sollte selbsterklärend sein.
Das ist so halt nicht richtig, man agiert nicht als Mannschaft offensiver, sondern presst lediglich in Teilen aggressiver. Das war es dann aber auch schon und ist in meinen Augen auch eine Pseudo-Offensive. Weder ist man im Ballbesitz eine aktivere Mannschaft geworden, noch hat man die offensive Produktivität über Konter oder dergleichen in der Liga hochgefahren. Stattdessen gehen die Mannschaftsteile unter Terzic extrem auseinander, unterstützen sich entweder offensiv oder defensiv nicht ausreichend, wobei der defensive Aspekt gewichtigere Auswirkungen hat und vor allem die Kette will wenig von einer aktiveren Spielweise wissen, ist nach wie vor risikoavers getrieben und auch entsprechend abgesichert. Das zeigt allein die Rolle von Delaney, dessen Absicherung für die Kette unter Terzic nochmal deutlich extremer ausfiel, gerade weil Guerreiro die Position hinten stärker halten sollte. 4er Kette gab es auch unter Favre, da hat aber Delaney die Absicherung von Hummels und Guerreiro auch mal ohne Guerreiro gestemmt, der dafür Delaneys überschaubaren Offensivoutput kompensierte. Das fällt unter Terzic, solange man nicht in Rückstand ist und agieren muss, ziemlich weg. Abschlussspieler stapeln hat zudem auch wenig mit einer aggressiveren Spielweise zu tun, da es dann auch nur darum geht Fehler abzuwarten, aber nicht darum diese aktiv zu provozieren. Den Ansatz gab es zumindest personell jetzt erstmalig gegen Hoffenheim und Sevilla, indem man einen Abschlussspieler aus dem Zentrum rausgezogen hat und durch einen kreativeren Spielertyp ersetzte. Spielerisch konnte das dann aber in der Realität nicht umgesetzt werden.
Klar, wenn der BVB Pressing wieder einführt und einen Mann mehr im Mittelfeld hat, ist es plötzlich "Pseudo-Offensive"
Wem willst du das denn verkaufen?
Er hat doch recht. Wir spielen unter Terzic nicht offensiver, das beweisen sämtliche Statistiken. Nur weil wir schneller die Tiefe suchen, heißt es noch lange nicht dass wir offensiver agieren. Das Offensivpressing sehe ich auch nur marginal verbessert. Die größte Entwicklung sehe ich höchstens in der Verteidigung wo die Aggressivität zugenommen hat.
Das größte Problem zuletzt lag bei uns an der ständigen numerischen Unterzahl im Mittelfeld. Darauf hat Terzic gegen Sevilla endlich, auch wenn relativ spät reagiert und ich hoffe, dass er es auch weiterhin durchzieht.
die Definition von offensiver im Fußball ist:
-hoch zu pressen
-mutiger zu spielen (vertikaler)
diese beiden Dinge sind ganz klar zu erkennen. Es geht nicht darum, dass sie sofort super gut funktionieren oder über 90 min umgesetzt werden. Das ist der Idealfall. Aber im Kontext der aktuellen Saison ist das unrealistisch.
Deshalb spielt man grundsätzlich offensiver. Das Ergebnis steht "noch" auf einem anderen Blatt.
Mir fällt es sehr schwer eine Definition von "offensiver" zu akzeptieren, die zu 50% aus der Defensivbewegung gegen den Ball besteht. Mir ist zwar klar, was du damit meinst, aber du übersiehst hier meines Erachtens vor allem den hinteren Mannschaftsteil, der eher tiefer geraten ist als höher, in den allermeisten Spielen. Gute Spiele gegen den Ball hatte man ansonsten auch unter Favre, wenn die gesamtheitliche Disziplin hoch gehalten wurde. Das waren meistens Spitzenspiele, ob gegen die Bayern oder Leipzig.
Dazu gehört für mich in die Offensivbewegung auch das gesamtheitliche Verhalten im Ballbesitz zwingend mit einbezogen. Vertikaler zu spielen, deckt das nicht ansatzweise ab, sondern stellt eine eher untergeordnete Komponente dar. Davon abgesehen lässt sich die Behauptung empirisch für die Bundesliga nicht wirklich belegen, da die Daten eher das Gegenteil suggerieren:
Aktion | I | II | III | IV | V | VI | VII
Favre | 25,36 | 3,45 | 12,00| 44,00 | 14,00 | 50,09 | 64,3%
Terzic | 24,30 | 3,00 | 10,80 | 36,60 | 11,80 | 46,30 | 60,2%
I = Shot Creating Actions
II = Goal Creating Actions
III = Key Pässe
IV = angekommene Pässe ins Angriffsdrittel
V = angekommene Pässe in den gegnerischen 16er
VI = Progressive Pässe
VII = Ballbesitzanteil
Für erweiterte Definitionen, siehe hier, unter Glossar: https://fbref.com/en/squads/add600ae/2020-2021/matchlogs/s10737/schedule/Dortmund-Scores-and-Fixtures-Bundesliga
Selbst wenn man den gesunkenen Ballbesitzanteil in jedem Spiel individuell bedenkt, verändert sich an den Zahlen nichts, sodass deine Behauptung sich, auch rein auf die Netto-Aktionen im Ballbesitz, empirisch nicht belegen lässt. Lediglich die Shot Creating Actions haben dann unter Terzic um 3% zugenommen, die progressiven Pässe sind quasi identisch (-0,3%), die Key Pässe haben um 3,2% abgenommen und der Rest ist mindestens 6,5% schwächer als unter Favre.
Die Zahlen decken sich weitestgehend auch mit meiner Wahrnehmung, dass offensiv eben nicht alles besser ist, im Ballbesitz nicht nur weniger auf Spielkontrolle gesetzt wird, sondern auch tatsächlich die Momente im Ballbesitz unterm Strich nicht vertikaler sind, als noch unter Favre. Mal ganz abgesehen davon, wie sich das im Output wiederspiegelt, insbesondere in den Defensivwerten. Da fühlt sich eben mitnichten die komplette Mannschaft wirklich wohl mit dem, was Terzic sich im Idealfall vorstellt, sodass es eben nicht nur an der taktischen Umsetzung hapert. War ja auch kein Zufall, dass man sich gegen Sevilla am Ende mehr und mehr wieder verbarrikadiert hat und auf eine für die Mannschaft effektivere Verteidigungsstrategie, statt Angriffspressing, das mehr Entlastung versprochen hätte, zurückgriff. Das wollte Terzic wahrscheinlich so nicht, aber wirklich etwas getan, um für Entlastung zu sorgen und Sevillas Zunahme an Kontrolle im Zentrum gegenzusteuern, hat er nicht. Stattdessen blieb er bei seiner Taktik und wurde im Laufe des Spiels eher noch defensiver.
Gerade im Ingame Coaching finde ich die Überhöhung von Defensivakteuren oder Abschlussspielern gleichermaßen einen passiven Vorgang, da sie nicht auf Dominanz, Spielkontrolle und Chancenkreierung abzielen. Dass die spielerische Komponente schon mal Ingame verbessert wurde, habe ich jedenfalls bestenfalls individuell gesehen, aber nicht taktisch ...
Mir fällt es schwer, einen Beitrag ernst zu nehmen, der hinterfragt, ob Pressing offensiver ist als nicht zu pressen.
Mir fällt es schwer, einen Beitrag ernst zu nehmen, der wirklich jetzt sehen will, dass wir mit der hinteren Kette so viel tiefer stehen.
Mir fällt es schwer, einen Beitrag ernst zu nehmen, der am Thema vorbei geht. In dem der Erfolg dieser Herrangensweise gemessen wird, wenn ich selbst gesagt habe, dass es um die Herrangensweise ging, nicht um deren Erfolg.
Aber schön aufgelistet hast du das. Dass sich die offensivere Spielweise noch nicht in Punkte auswirkt, kann man auch kürzer halten. Dafür reicht ein Blick auf die Tabelle.
Auch wenns wie üblich zwecklos ist:
Lassen wir für einen Moment unhinterfragt, ob Pressing per se offensiv ist, und nehmen das mal als gegeben:
Wenn Du mehr presst, aber weniger mit den Räumen anfängst die Dir der Gegner bietet und/oder weniger planvoll mit dem eigenen Ballbesitz umgehst, dann ist das erstmal nicht offensiver, sondern im besten Fall lediglich anders offensiv.
Ausserdem ist Offensivspiel kein Selbstzweck. Letztlich will man damit Tore machen. Wenn Du aber im Kern ungefährlicher wirst (siehe einige der relevanten Statistiken die Dir einer Kommentierung nicht würdig waren), darf man berechtig fragen, was man denn nun eigentlich davon hat. Nach mehr als zwei Monaten mehr nicht auf der Habenseite zu haben ist irritierend wenig. Aber vielleicht klappts ja jetzt gegen Schalke so wie gegen Sevilla zumindest mit dem Gewinnen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gelbschreib am 20.02.2021 um 19:02 Uhr bearbeitet
20.02.2021 - 20:16 Uhr
Und schon wieder nicht Knauff gebracht, jetzt muss er aber mal fliegen! Geht garnicht!
20.02.2021 - 20:22 Uhr
Derbysieger, Edin, Derbysieger!
Wie schon gegen Sevilla geschrieben: freut mich sehr für dich, Edin! Hast du dir verdient!
Wie schon gegen Sevilla geschrieben: freut mich sehr für dich, Edin! Hast du dir verdient!
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