Die sportliche Situation
22.02.2022 - 23:08 Uhr
12.04.2023 - 22:29 Uhr
imho:
Rapp, Stöver, Schwenke, Schneekloth: Sie SIND Holstein! Sie verkörpern die real existierende "DNA". Was früher war, zählt nicht (mehr). Eine Zukunft (aka Vision) ist nicht ersichtlich.
So frustrierend es auch ist: Damit muss ich mich (man sich?) abfinden. Wenn ich interessanten, spannenden, dabei weitaus nicht immer perfekten Fussball sehen will, schaue ich Walter und den HSV – und damit ein Stück weit "alte KSV". Holstein gucken ist das Pflichtprogramm.
Rapp, Stöver, Schwenke, Schneekloth: Sie SIND Holstein! Sie verkörpern die real existierende "DNA". Was früher war, zählt nicht (mehr). Eine Zukunft (aka Vision) ist nicht ersichtlich.
So frustrierend es auch ist: Damit muss ich mich (man sich?) abfinden. Wenn ich interessanten, spannenden, dabei weitaus nicht immer perfekten Fussball sehen will, schaue ich Walter und den HSV – und damit ein Stück weit "alte KSV". Holstein gucken ist das Pflichtprogramm.
16.04.2023 - 05:45 Uhr
So, nach dem Sieg gegen Nürnberg haben wir Planungssicherheit. Der Klassenerhalt ist endgültig eingetütet. Wir Rapp schon auf der Pressekonferenz sagte, wird allerdings keinen Zentimeter nachgelassen. Es geht, so Rapp, für die Jungs um üppige Punkt- und Siegprämien und für den Verein geht es um eine möglichst gute Platzierung, um sich mehr Fernsehgeld zu sichern. Die Jungs sollen und müssen also weiterhin Gas geben. Gegen Saisonende ist das dann auch eine Charakterfrage wo es für andere Mannschaften noch um Auf- und Abstieg geht. Von daher hat mich die Aussage des Nürnberger Spielers, ich meine es war Fabian Nürnberger, dass wir in der Fastabstiegssaison des Club 19/20, als es für uns um nichts mehr ging, Vollgas gegeben haben, obwohl es um nichts mehr für uns ging. Hat er uns da einen Vorwurf gemacht? Ich denke, dass sich das so gehört.
Genau das will ich in den restlichen Spielen dann auch von den Jungs sehen. Es laufen ja auch noch Verträge aus. Da sollten Rapp und Stöver genau hinsehen, wie sich die Jungs präsentieren, wer mitzieht und wer sich möglicherweise hängen lässt.
Genau das will ich in den restlichen Spielen dann auch von den Jungs sehen. Es laufen ja auch noch Verträge aus. Da sollten Rapp und Stöver genau hinsehen, wie sich die Jungs präsentieren, wer mitzieht und wer sich möglicherweise hängen lässt.
16.04.2023 - 19:40 Uhr
Hoffe eigentlich, dass wir nun die Jungs spielen lassen, die nächstes Jahr auf jeden Fall da sind und vielleicht dem ein oder anderen jungen Spieler aus dem Nachwuchs ein paar Minuten geben - sofern da jemand mit entsprechendem Potential dabei ist.
Oder halt die Spieler, die man ins Schaufenster stellen möchte oder die sich noch beweisen sollten.
Einen Reese oder Wahl brauche ich nicht mehr in der Startelf.
Oder halt die Spieler, die man ins Schaufenster stellen möchte oder die sich noch beweisen sollten.
Einen Reese oder Wahl brauche ich nicht mehr in der Startelf.
16.04.2023 - 20:06 Uhr
Zitat von Icey1312
Hoffe eigentlich, dass wir nun die Jungs spielen lassen, die nächstes Jahr auf jeden Fall da sind und vielleicht dem ein oder anderen jungen Spieler aus dem Nachwuchs ein paar Minuten geben - sofern da jemand mit entsprechendem Potential dabei ist.
Oder halt die Spieler, die man ins Schaufenster stellen möchte oder die sich noch beweisen sollten.
Einen Reese oder Wahl brauche ich nicht mehr in der Startelf.
Hoffe eigentlich, dass wir nun die Jungs spielen lassen, die nächstes Jahr auf jeden Fall da sind und vielleicht dem ein oder anderen jungen Spieler aus dem Nachwuchs ein paar Minuten geben - sofern da jemand mit entsprechendem Potential dabei ist.
Oder halt die Spieler, die man ins Schaufenster stellen möchte oder die sich noch beweisen sollten.
Einen Reese oder Wahl brauche ich nicht mehr in der Startelf.
Also, wenn man es genau nimmt, bis auf Reese und Wahl, dann sind die, die den Verein verlassen, doch längst rausrotiert. Korb, Thesker und Mühling spielen keine wirkliche Rolle mehr. Selbst Lorenz, eigentlich ein Dauerbrenner, ist vor dem Spiel gegen den Club auf die Bank rotiert. Da die Leistung gut war, gibt es eigentlich auch keinen Grund, hier was zu ändern. Das sind doch alles Zeichen. Im Prinzip sehe ich es auch ähnlich wie du. Den einen oder anderen Jugendspieler könnte man jetzt mal reinwerfen, aber einen Wahl, als Kapitän, oder einen Reese, als absoluten Leistungsträger, wird er nicht rausnehmen. Es geht jetzt um Fernsehgelder für den Verein.
17.04.2023 - 13:36 Uhr
Zitat von henry78
Also, wenn man es genau nimmt, bis auf Reese und Wahl, dann sind die, die den Verein verlassen, doch längst rausrotiert. Korb, Thesker und Mühling spielen keine wirkliche Rolle mehr. Selbst Lorenz, eigentlich ein Dauerbrenner, ist vor dem Spiel gegen den Club auf die Bank rotiert. Da die Leistung gut war, gibt es eigentlich auch keinen Grund, hier was zu ändern. Das sind doch alles Zeichen. Im Prinzip sehe ich es auch ähnlich wie du. Den einen oder anderen Jugendspieler könnte man jetzt mal reinwerfen, aber einen Wahl, als Kapitän, oder einen Reese, als absoluten Leistungsträger, wird er nicht rausnehmen. Es geht jetzt um Fernsehgelder für den Verein.
Zitat von Icey1312
Hoffe eigentlich, dass wir nun die Jungs spielen lassen, die nächstes Jahr auf jeden Fall da sind und vielleicht dem ein oder anderen jungen Spieler aus dem Nachwuchs ein paar Minuten geben - sofern da jemand mit entsprechendem Potential dabei ist.
Oder halt die Spieler, die man ins Schaufenster stellen möchte oder die sich noch beweisen sollten.
Einen Reese oder Wahl brauche ich nicht mehr in der Startelf.
Hoffe eigentlich, dass wir nun die Jungs spielen lassen, die nächstes Jahr auf jeden Fall da sind und vielleicht dem ein oder anderen jungen Spieler aus dem Nachwuchs ein paar Minuten geben - sofern da jemand mit entsprechendem Potential dabei ist.
Oder halt die Spieler, die man ins Schaufenster stellen möchte oder die sich noch beweisen sollten.
Einen Reese oder Wahl brauche ich nicht mehr in der Startelf.
Also, wenn man es genau nimmt, bis auf Reese und Wahl, dann sind die, die den Verein verlassen, doch längst rausrotiert. Korb, Thesker und Mühling spielen keine wirkliche Rolle mehr. Selbst Lorenz, eigentlich ein Dauerbrenner, ist vor dem Spiel gegen den Club auf die Bank rotiert. Da die Leistung gut war, gibt es eigentlich auch keinen Grund, hier was zu ändern. Das sind doch alles Zeichen. Im Prinzip sehe ich es auch ähnlich wie du. Den einen oder anderen Jugendspieler könnte man jetzt mal reinwerfen, aber einen Wahl, als Kapitän, oder einen Reese, als absoluten Leistungsträger, wird er nicht rausnehmen. Es geht jetzt um Fernsehgelder für den Verein.
Ja bei Reese bin ich bei dir. Bei Wahl wäre aus vllt nicht verkehrt mal Komenda+Becker in der IV zu testen. In der IV müssen wir ja ohnehin nachlegen.
30.04.2023 - 19:21 Uhr
Normalerweise hoffe ich die Saison geht so langsam wie möglich zu Ende, weil die Spieltage meist mit das Highlight meines Wochenendes sind. Diese Saison freue mich nach jedem Spieltag darauf, dass es bald vorbei ist und ein großer Umbruch folgen wird.
Ich habe gegen Heidenheim und Darmstadt keine Punkte erwartet, jedoch sah das wirklich schrecklich aus.
Hier und da haben wir gute Spiele und Aktionen aber im Großen und Ganzen sind wir diese Saison einfach absolut unter unseren Möglichkeiten. Ob es an Rapp oder auch am internen Klima innerhalb der Mannschaft liegt, weiß ich nicht.
Bei einer solch großen Zahl an Abgängen, hast du einfach die Gefahr das Spieler nicht mehr mit Vollgas dabei sind.
Die einzigen, die mit voller Power dabei sind, sind in meinen Augen Holtby, Sander und Reese. Das heißt nicht, dass ich alle Leistungen gut finde.
Bei einigen merkt man, dass sie einfach nur noch die Saison zu Ende spielen wollen.
Für die kommende Saison muss Rapp wichtige Entscheidungen treffen, die vielleicht auch einige Spieler verärgern werden. Ein Erras kann nicht mehr als Wundertüte Woche für Woche auftreten. Entweder er überzeugt oder landet auf der Bank, keine Überraschungen mehr. Es reicht nicht 60% zu geben jede Woche. Auch einen Skrzybski muss man sich mal überdenken. Dazu gehört aber auch die Absprache mit Stöver. Skrzybski hatte einen guten und glücklichen Lauf mit einigen verrückten Toren, aber seit Anfang des Jahres sieht man von ihm auch nichts mehr. Wieso hat er einen dauerhaften Stammplatz? Generell nervt mich diese Stammplatz Garantie, die einige Spieler in Kiel haben. Sogar Erras hat die, wieso????? Der Typ sitzt nie auf der Bank, obwohl du Spieler wie Schulz hast, die eigentlich spielen müssen!!
Das Gute ist, dass wir einige Spieler mit eigentlicher Stammplatzgarantie wie Wahl, Mühling und Reese verlieren. Auch ein Lorenz war trotz schwankenden Leistungen oft Stammspieler. Jetzt kommen einige neue Spieler, die sich beweisen müssen. Das heißt auch, dass es neuen Konkurrenzkampf geben wird.
Überdenken sollte man sich im Sommer folgende Spieler und sie bei passendem Angebot auch definitiv abgeben:
- Erras
- Wriedt
- Arp
- Porath (leider verlängert, wieso auch immer)
- Fridjonsson
- Skrzybski (letzte Gelegenheit nochmal solides Geld zu bekommen)
Wir können es uns nicht leisten nächste Saison wieder jeden ablösefrei abzugeben.
Stöver hat eine große Aufgabe vor sich und muss im Sommer gemeinsam mit Rapp den gesamten Kader durchgehen und ggf. aussortieren und verkaufen. Noch so eine Saison, in der wir vom Glück leben können wir nicht gebrauchen.
Ich habe gegen Heidenheim und Darmstadt keine Punkte erwartet, jedoch sah das wirklich schrecklich aus.
Hier und da haben wir gute Spiele und Aktionen aber im Großen und Ganzen sind wir diese Saison einfach absolut unter unseren Möglichkeiten. Ob es an Rapp oder auch am internen Klima innerhalb der Mannschaft liegt, weiß ich nicht.
Bei einer solch großen Zahl an Abgängen, hast du einfach die Gefahr das Spieler nicht mehr mit Vollgas dabei sind.
Die einzigen, die mit voller Power dabei sind, sind in meinen Augen Holtby, Sander und Reese. Das heißt nicht, dass ich alle Leistungen gut finde.
Bei einigen merkt man, dass sie einfach nur noch die Saison zu Ende spielen wollen.
Für die kommende Saison muss Rapp wichtige Entscheidungen treffen, die vielleicht auch einige Spieler verärgern werden. Ein Erras kann nicht mehr als Wundertüte Woche für Woche auftreten. Entweder er überzeugt oder landet auf der Bank, keine Überraschungen mehr. Es reicht nicht 60% zu geben jede Woche. Auch einen Skrzybski muss man sich mal überdenken. Dazu gehört aber auch die Absprache mit Stöver. Skrzybski hatte einen guten und glücklichen Lauf mit einigen verrückten Toren, aber seit Anfang des Jahres sieht man von ihm auch nichts mehr. Wieso hat er einen dauerhaften Stammplatz? Generell nervt mich diese Stammplatz Garantie, die einige Spieler in Kiel haben. Sogar Erras hat die, wieso????? Der Typ sitzt nie auf der Bank, obwohl du Spieler wie Schulz hast, die eigentlich spielen müssen!!
Das Gute ist, dass wir einige Spieler mit eigentlicher Stammplatzgarantie wie Wahl, Mühling und Reese verlieren. Auch ein Lorenz war trotz schwankenden Leistungen oft Stammspieler. Jetzt kommen einige neue Spieler, die sich beweisen müssen. Das heißt auch, dass es neuen Konkurrenzkampf geben wird.
Überdenken sollte man sich im Sommer folgende Spieler und sie bei passendem Angebot auch definitiv abgeben:
- Erras
- Wriedt
- Arp
- Porath (leider verlängert, wieso auch immer)
- Fridjonsson
- Skrzybski (letzte Gelegenheit nochmal solides Geld zu bekommen)
Wir können es uns nicht leisten nächste Saison wieder jeden ablösefrei abzugeben.
Stöver hat eine große Aufgabe vor sich und muss im Sommer gemeinsam mit Rapp den gesamten Kader durchgehen und ggf. aussortieren und verkaufen. Noch so eine Saison, in der wir vom Glück leben können wir nicht gebrauchen.
03.05.2023 - 17:25 Uhr
Kirkeskov verlässt uns im Sommer also auch....
Vielleicht ist der Plan von Herrn Stöver auch einfach für 23/24 einfach 'n 9er Feld zu melden
Vielleicht ist der Plan von Herrn Stöver auch einfach für 23/24 einfach 'n 9er Feld zu melden
23.05.2023 - 12:41 Uhr
Wenn man die aktuelle Folge vom KN-Podcast hört, kann man da gerade zu Beginn spannende taktische Empfehlungen raushören. In Anlehnung an das KSC-Spiel und die Aussagen von Christian Eichner nach dem Spiel kommen Opa Geidel und Marco Nehmer zu dem Schluss, dass der in diesem Spiel gewählte defensive Ansatz bei Holstein nachhaltig implementiert werden sollte. Das sehe ich genauso. Dieser Spielstil mit einer kompakten Defensive hinten und hartnäckigem Pressing vorne ist Holsteins Weg zum Erfolg unter Marcel Rapp. Das ist das, was Rapp gut vermitteln kann. Rapp ist einfach niemand für Ballbesitzfußball, das sieht man gegen JEDEN tiefstehenden Gegner. Das Pressing hingegen hat Rapp in Hoffenheim eingetrichtert bekommen, das kann er und das sollte er in Kombination mit einer kompakten Defensive auch bei Holstein umsetzen. Gegen Nürnberg sah das ja auch schon ähnlich gut aus, der Spielstil war der gleiche wie gegen Karlsruhe.
Die Defensive muss deutlich tiefer stehen, dann sind wir stabiler. Die Offensive muss vorne aggressiv draufgehen und sich die Bälle selbst erarbeiten anstatt sich die Kugel einfach von einem viel zu hoch stehenden IV zuschieben zu lassen. Dadurch ist der Weg zum Tor bei Balleroberung viel kürzer und wir haben uns in den besagten Spielen auch deutlich effektiver präsentiert. Solche Spiele wie gegen Magdeburg mit nem XGoals Wert von über 5 und nur 2 geschossenen Toren will ich in der neuen Saison nicht mehr sehen. Da haben sich alle im Stadion an den Kopf gefasst und das mache ich auch, wenn Rapp in der neuen Saison immer noch versucht, Ballbesitzfußball spielen zu lassen. Man könnte natürlich auch versuchen, die Stürmer individuell bezüglich der Chancenverwertung zu schulen.
Dazu habe ich ein Interview mit Ole Werner aus dem Sommer 2020 gefunden, wo er folgendes zum Thema sagt: „Natürlich gibt es auch Dinge, die wir im taktischen Bereich verbessern können, sowohl in der Defensive als auch im individuellen Bereich, wo wir mit Stürmern arbeiten, die entscheiden müssen, wo sie den letzten Ball hinsetzen.“ Man erinnere sich daran, wie effektiv wir uns in der darauffolgenden Saison präsentiert haben. Genau diese Entscheidungsfindung für einen cleveren Abschluss muss Marcel Rapp mit den Offensivspielern auch durchführen. Übrigens ist es dieses Interview, in dem Ole Werner beschreibt, wie er nach einer miserablen Saison mit 56 Gegentoren die Defensive stabilisieren will. „Wir wollen weiter für das stehen, was uns bisher ausgemacht hat: Attraktiven Offensivfußball, angriffslustig und mutig sein und in einer Situation, in der man sich zwischen Chance und Risiko entscheidet, eher die Chance zu wählen. Bei aller Angriffslust ist es aber unsere Aufgabe, eine Balance zu entwickeln und darauf zu achten, dass wir den Jungs, die vorne in die Situationen kommen, Absicherung zu geben, dass sie mal im Eins-gegen-Eins den Ball verlieren können, weil wir dahinter so gut aufgestellt sind, dass wir ihn direkt zurückerobern.“
Genau das erwarte ich auch von Marcel Rapp, dass er sich diesbezüglich Gedanken macht, ist angesichts von 60 Gegentoren und der zweitschlechtesten Abwehr der Liga unabdingbar. Gerne kann er sich dazu auch ein prominentes Vorbild suchen, wenn das bei der defensiven Stabilisierung hilft. Hat Ole Werner auch gemacht: „In der Vorbereitung habe ich mir für die Defensive aber auch viele Spiele von Atlético Madrid oder von José Mourinho angeguckt, oder nicht mal nur aus dem Top-Niveau, sondern jene, die eben gut verteidigen.“ Wurde übrigens auch in der Podcast-Folge angesprochen. Auf Rapp kommt viel Arbeit zu. Ähnlich wie bei Werner 2020 würde ich sagen, dass er den Fokus in der Vorbereitung auf jeden Fall auf die Defensive legen sollte. Die Offensive ist ähnlich wie 19/20 sehr torgefährlich, wo wir mit Bochum die fünftbeste Offensiv der Liga hatten. Jetzt haben wir immerhin die sechstbeste. Den Stil im Offensivbereich kann man also beibehalten. Rapp muss aber zusehen, dass er den Laden hinten dicht bekommt. Da muss ein Hardcore Defensivstil her, den er in der Sommerpause entwickeln muss. In der neuen Saison muss da mindestens ein Fortschritt erkennbar sein.
Die Defensive muss deutlich tiefer stehen, dann sind wir stabiler. Die Offensive muss vorne aggressiv draufgehen und sich die Bälle selbst erarbeiten anstatt sich die Kugel einfach von einem viel zu hoch stehenden IV zuschieben zu lassen. Dadurch ist der Weg zum Tor bei Balleroberung viel kürzer und wir haben uns in den besagten Spielen auch deutlich effektiver präsentiert. Solche Spiele wie gegen Magdeburg mit nem XGoals Wert von über 5 und nur 2 geschossenen Toren will ich in der neuen Saison nicht mehr sehen. Da haben sich alle im Stadion an den Kopf gefasst und das mache ich auch, wenn Rapp in der neuen Saison immer noch versucht, Ballbesitzfußball spielen zu lassen. Man könnte natürlich auch versuchen, die Stürmer individuell bezüglich der Chancenverwertung zu schulen.
Dazu habe ich ein Interview mit Ole Werner aus dem Sommer 2020 gefunden, wo er folgendes zum Thema sagt: „Natürlich gibt es auch Dinge, die wir im taktischen Bereich verbessern können, sowohl in der Defensive als auch im individuellen Bereich, wo wir mit Stürmern arbeiten, die entscheiden müssen, wo sie den letzten Ball hinsetzen.“ Man erinnere sich daran, wie effektiv wir uns in der darauffolgenden Saison präsentiert haben. Genau diese Entscheidungsfindung für einen cleveren Abschluss muss Marcel Rapp mit den Offensivspielern auch durchführen. Übrigens ist es dieses Interview, in dem Ole Werner beschreibt, wie er nach einer miserablen Saison mit 56 Gegentoren die Defensive stabilisieren will. „Wir wollen weiter für das stehen, was uns bisher ausgemacht hat: Attraktiven Offensivfußball, angriffslustig und mutig sein und in einer Situation, in der man sich zwischen Chance und Risiko entscheidet, eher die Chance zu wählen. Bei aller Angriffslust ist es aber unsere Aufgabe, eine Balance zu entwickeln und darauf zu achten, dass wir den Jungs, die vorne in die Situationen kommen, Absicherung zu geben, dass sie mal im Eins-gegen-Eins den Ball verlieren können, weil wir dahinter so gut aufgestellt sind, dass wir ihn direkt zurückerobern.“
Genau das erwarte ich auch von Marcel Rapp, dass er sich diesbezüglich Gedanken macht, ist angesichts von 60 Gegentoren und der zweitschlechtesten Abwehr der Liga unabdingbar. Gerne kann er sich dazu auch ein prominentes Vorbild suchen, wenn das bei der defensiven Stabilisierung hilft. Hat Ole Werner auch gemacht: „In der Vorbereitung habe ich mir für die Defensive aber auch viele Spiele von Atlético Madrid oder von José Mourinho angeguckt, oder nicht mal nur aus dem Top-Niveau, sondern jene, die eben gut verteidigen.“ Wurde übrigens auch in der Podcast-Folge angesprochen. Auf Rapp kommt viel Arbeit zu. Ähnlich wie bei Werner 2020 würde ich sagen, dass er den Fokus in der Vorbereitung auf jeden Fall auf die Defensive legen sollte. Die Offensive ist ähnlich wie 19/20 sehr torgefährlich, wo wir mit Bochum die fünftbeste Offensiv der Liga hatten. Jetzt haben wir immerhin die sechstbeste. Den Stil im Offensivbereich kann man also beibehalten. Rapp muss aber zusehen, dass er den Laden hinten dicht bekommt. Da muss ein Hardcore Defensivstil her, den er in der Sommerpause entwickeln muss. In der neuen Saison muss da mindestens ein Fortschritt erkennbar sein.
23.05.2023 - 16:35 Uhr
Zitat von Kieler_Storch
Wenn man die aktuelle Folge vom KN-Podcast hört, kann man da gerade zu Beginn spannende taktische Empfehlungen raushören. In Anlehnung an das KSC-Spiel und die Aussagen von Christian Eichner nach dem Spiel kommen Opa Geidel und Marco Nehmer zu dem Schluss, dass der in diesem Spiel gewählte defensive Ansatz bei Holstein nachhaltig implementiert werden sollte. Das sehe ich genauso. Dieser Spielstil mit einer kompakten Defensive hinten und hartnäckigem Pressing vorne ist Holsteins Weg zum Erfolg unter Marcel Rapp. Das ist das, was Rapp gut vermitteln kann. Rapp ist einfach niemand für Ballbesitzfußball, das sieht man gegen JEDEN tiefstehenden Gegner. Das Pressing hingegen hat Rapp in Hoffenheim eingetrichtert bekommen, das kann er und das sollte er in Kombination mit einer kompakten Defensive auch bei Holstein umsetzen. Gegen Nürnberg sah das ja auch schon ähnlich gut aus, der Spielstil war der gleiche wie gegen Karlsruhe.
Die Defensive muss deutlich tiefer stehen, dann sind wir stabiler. Die Offensive muss vorne aggressiv draufgehen und sich die Bälle selbst erarbeiten anstatt sich die Kugel einfach von einem viel zu hoch stehenden IV zuschieben zu lassen. Dadurch ist der Weg zum Tor bei Balleroberung viel kürzer und wir haben uns in den besagten Spielen auch deutlich effektiver präsentiert. Solche Spiele wie gegen Magdeburg mit nem XGoals Wert von über 5 und nur 2 geschossenen Toren will ich in der neuen Saison nicht mehr sehen. Da haben sich alle im Stadion an den Kopf gefasst und das mache ich auch, wenn Rapp in der neuen Saison immer noch versucht, Ballbesitzfußball spielen zu lassen. Man könnte natürlich auch versuchen, die Stürmer individuell bezüglich der Chancenverwertung zu schulen.
Dazu habe ich ein Interview mit Ole Werner aus dem Sommer 2020 gefunden, wo er folgendes zum Thema sagt: „Natürlich gibt es auch Dinge, die wir im taktischen Bereich verbessern können, sowohl in der Defensive als auch im individuellen Bereich, wo wir mit Stürmern arbeiten, die entscheiden müssen, wo sie den letzten Ball hinsetzen.“ Man erinnere sich daran, wie effektiv wir uns in der darauffolgenden Saison präsentiert haben. Genau diese Entscheidungsfindung für einen cleveren Abschluss muss Marcel Rapp mit den Offensivspielern auch durchführen. Übrigens ist es dieses Interview, in dem Ole Werner beschreibt, wie er nach einer miserablen Saison mit 56 Gegentoren die Defensive stabilisieren will. „Wir wollen weiter für das stehen, was uns bisher ausgemacht hat: Attraktiven Offensivfußball, angriffslustig und mutig sein und in einer Situation, in der man sich zwischen Chance und Risiko entscheidet, eher die Chance zu wählen. Bei aller Angriffslust ist es aber unsere Aufgabe, eine Balance zu entwickeln und darauf zu achten, dass wir den Jungs, die vorne in die Situationen kommen, Absicherung zu geben, dass sie mal im Eins-gegen-Eins den Ball verlieren können, weil wir dahinter so gut aufgestellt sind, dass wir ihn direkt zurückerobern.“
Genau das erwarte ich auch von Marcel Rapp, dass er sich diesbezüglich Gedanken macht, ist angesichts von 60 Gegentoren und der zweitschlechtesten Abwehr der Liga unabdingbar. Gerne kann er sich dazu auch ein prominentes Vorbild suchen, wenn das bei der defensiven Stabilisierung hilft. Hat Ole Werner auch gemacht: „In der Vorbereitung habe ich mir für die Defensive aber auch viele Spiele von Atlético Madrid oder von José Mourinho angeguckt, oder nicht mal nur aus dem Top-Niveau, sondern jene, die eben gut verteidigen.“ Wurde übrigens auch in der Podcast-Folge angesprochen. Auf Rapp kommt viel Arbeit zu. Ähnlich wie bei Werner 2020 würde ich sagen, dass er den Fokus in der Vorbereitung auf jeden Fall auf die Defensive legen sollte. Die Offensive ist ähnlich wie 19/20 sehr torgefährlich, wo wir mit Bochum die fünftbeste Offensiv der Liga hatten. Jetzt haben wir immerhin die sechstbeste. Den Stil im Offensivbereich kann man also beibehalten. Rapp muss aber zusehen, dass er den Laden hinten dicht bekommt. Da muss ein Hardcore Defensivstil her, den er in der Sommerpause entwickeln muss. In der neuen Saison muss da mindestens ein Fortschritt erkennbar sein.
Wenn man die aktuelle Folge vom KN-Podcast hört, kann man da gerade zu Beginn spannende taktische Empfehlungen raushören. In Anlehnung an das KSC-Spiel und die Aussagen von Christian Eichner nach dem Spiel kommen Opa Geidel und Marco Nehmer zu dem Schluss, dass der in diesem Spiel gewählte defensive Ansatz bei Holstein nachhaltig implementiert werden sollte. Das sehe ich genauso. Dieser Spielstil mit einer kompakten Defensive hinten und hartnäckigem Pressing vorne ist Holsteins Weg zum Erfolg unter Marcel Rapp. Das ist das, was Rapp gut vermitteln kann. Rapp ist einfach niemand für Ballbesitzfußball, das sieht man gegen JEDEN tiefstehenden Gegner. Das Pressing hingegen hat Rapp in Hoffenheim eingetrichtert bekommen, das kann er und das sollte er in Kombination mit einer kompakten Defensive auch bei Holstein umsetzen. Gegen Nürnberg sah das ja auch schon ähnlich gut aus, der Spielstil war der gleiche wie gegen Karlsruhe.
Die Defensive muss deutlich tiefer stehen, dann sind wir stabiler. Die Offensive muss vorne aggressiv draufgehen und sich die Bälle selbst erarbeiten anstatt sich die Kugel einfach von einem viel zu hoch stehenden IV zuschieben zu lassen. Dadurch ist der Weg zum Tor bei Balleroberung viel kürzer und wir haben uns in den besagten Spielen auch deutlich effektiver präsentiert. Solche Spiele wie gegen Magdeburg mit nem XGoals Wert von über 5 und nur 2 geschossenen Toren will ich in der neuen Saison nicht mehr sehen. Da haben sich alle im Stadion an den Kopf gefasst und das mache ich auch, wenn Rapp in der neuen Saison immer noch versucht, Ballbesitzfußball spielen zu lassen. Man könnte natürlich auch versuchen, die Stürmer individuell bezüglich der Chancenverwertung zu schulen.
Dazu habe ich ein Interview mit Ole Werner aus dem Sommer 2020 gefunden, wo er folgendes zum Thema sagt: „Natürlich gibt es auch Dinge, die wir im taktischen Bereich verbessern können, sowohl in der Defensive als auch im individuellen Bereich, wo wir mit Stürmern arbeiten, die entscheiden müssen, wo sie den letzten Ball hinsetzen.“ Man erinnere sich daran, wie effektiv wir uns in der darauffolgenden Saison präsentiert haben. Genau diese Entscheidungsfindung für einen cleveren Abschluss muss Marcel Rapp mit den Offensivspielern auch durchführen. Übrigens ist es dieses Interview, in dem Ole Werner beschreibt, wie er nach einer miserablen Saison mit 56 Gegentoren die Defensive stabilisieren will. „Wir wollen weiter für das stehen, was uns bisher ausgemacht hat: Attraktiven Offensivfußball, angriffslustig und mutig sein und in einer Situation, in der man sich zwischen Chance und Risiko entscheidet, eher die Chance zu wählen. Bei aller Angriffslust ist es aber unsere Aufgabe, eine Balance zu entwickeln und darauf zu achten, dass wir den Jungs, die vorne in die Situationen kommen, Absicherung zu geben, dass sie mal im Eins-gegen-Eins den Ball verlieren können, weil wir dahinter so gut aufgestellt sind, dass wir ihn direkt zurückerobern.“
Genau das erwarte ich auch von Marcel Rapp, dass er sich diesbezüglich Gedanken macht, ist angesichts von 60 Gegentoren und der zweitschlechtesten Abwehr der Liga unabdingbar. Gerne kann er sich dazu auch ein prominentes Vorbild suchen, wenn das bei der defensiven Stabilisierung hilft. Hat Ole Werner auch gemacht: „In der Vorbereitung habe ich mir für die Defensive aber auch viele Spiele von Atlético Madrid oder von José Mourinho angeguckt, oder nicht mal nur aus dem Top-Niveau, sondern jene, die eben gut verteidigen.“ Wurde übrigens auch in der Podcast-Folge angesprochen. Auf Rapp kommt viel Arbeit zu. Ähnlich wie bei Werner 2020 würde ich sagen, dass er den Fokus in der Vorbereitung auf jeden Fall auf die Defensive legen sollte. Die Offensive ist ähnlich wie 19/20 sehr torgefährlich, wo wir mit Bochum die fünftbeste Offensiv der Liga hatten. Jetzt haben wir immerhin die sechstbeste. Den Stil im Offensivbereich kann man also beibehalten. Rapp muss aber zusehen, dass er den Laden hinten dicht bekommt. Da muss ein Hardcore Defensivstil her, den er in der Sommerpause entwickeln muss. In der neuen Saison muss da mindestens ein Fortschritt erkennbar sein.
Das Problem hier ist, dass Rapp der Defensive offenbar nicht besonders viel Bedeutung zukommen lässt. Er konzentriert sich ganz offensichtlich eher auf die Offensive und das Spiel nach vorne. Meiner Meinung nach kommt es oft vor, dass ein Trainer nur ein Segment abdeckt. Erinnern wir uns an Kalle Neitzel zurück. Er hatte ein ausgeklügeltes Defensivkonzept, aberoffensiv hatte er keinen Plan. Unter Anfang war es insgesamt noch am Besten. Werner war eine Saison gut. Walter hatte im Prinzip die gleichen Schwächen wie Rapp. Von daher sind Defensive und Offensive selten, zumindest auf unserem Niveau, gleich gut.
Man sagt ja, dass die Defensive Meisterschaften gewinnt und die Offensive gewinnt Spiele. Von daher kann ich seinen Ansatz schon verstehen. Es ist ja auch so, dass wir offensiv kaum was auf die Kette bekommen, wenn wir uns defensiv ausrichten. Ein defensiver Spielstil passt nicht zur Mannschaft. Was es braucht, ist vorne mehr Abschlussqualität. Chancen haben wir schließlich genug. Wir machen sie bloss nicht rein, bzw. schiessen gemessen an den Chancen zu wenig Tore. Von daher finde ich, dass es passender ist, mit den Stürmern an der Entscheidungsfindung zu arbeiten. Das ist eine gute Idee. Von einem Defensivstil halte ich nichts. Dafür stehen wir nicht und damit werden wir auch nicht erfolgreich sein, weil uns dann vorne die Durchschlagskraft fehlt. Das haben wir schon oft genug gesehen.
23.05.2023 - 17:58 Uhr
Zitat von henry78
Das Problem hier ist, dass Rapp der Defensive offenbar nicht besonders viel Bedeutung zukommen lässt. Er konzentriert sich ganz offensichtlich eher auf die Offensive und das Spiel nach vorne. Meiner Meinung nach kommt es oft vor, dass ein Trainer nur ein Segment abdeckt. Erinnern wir uns an Kalle Neitzel zurück. Er hatte ein ausgeklügeltes Defensivkonzept, aberoffensiv hatte er keinen Plan. Unter Anfang war es insgesamt noch am Besten. Werner war eine Saison gut. Walter hatte im Prinzip die gleichen Schwächen wie Rapp. Von daher sind Defensive und Offensive selten, zumindest auf unserem Niveau, gleich gut.
Man sagt ja, dass die Defensive Meisterschaften gewinnt und die Offensive gewinnt Spiele. Von daher kann ich seinen Ansatz schon verstehen. Es ist ja auch so, dass wir offensiv kaum was auf die Kette bekommen, wenn wir uns defensiv ausrichten. Ein defensiver Spielstil passt nicht zur Mannschaft. Was es braucht, ist vorne mehr Abschlussqualität. Chancen haben wir schließlich genug. Wir machen sie bloss nicht rein, bzw. schiessen gemessen an den Chancen zu wenig Tore. Von daher finde ich, dass es passender ist, mit den Stürmern an der Entscheidungsfindung zu arbeiten. Das ist eine gute Idee. Von einem Defensivstil halte ich nichts. Dafür stehen wir nicht und damit werden wir auch nicht erfolgreich sein, weil uns dann vorne die Durchschlagskraft fehlt. Das haben wir schon oft genug gesehen.
Die Frage ist eben, was man als wichtiger erachtet, defensive Stabilität oder offensive Gefahr. Und so sehr ich den attraktiven Offensivfußball der letzten Jahre auch schätze, würde ich Marcel Rapp trotzdem dringend raten, einen defensiven Ansatz zu wählen. Denn unser aktueller Spielstil in der Offensive ist unter Rapp nicht mehr so attraktiv wie unter Anfang, Walter oder Werner. Wie oft habe ich seit Rapps Antritt gelesen, dass es keinen Spaß mehr macht, Holstein beim Fußballspielen zuzuschauen. Wir generieren zwar einige Tore, aber letztendlich schießen wir weniger Tore als wir uns hinten fangen. Das ist einfach ein Missverhältnis, dem Rapp entgegensteuern muss. Außerdem hat er gegen Karlsruhe und Nürnberg bewiesen, dass er durchaus in der Lage ist, beides unter einen Hut zu bekommen. Da hat man tatsächlich mal so etwas wie Balance bei Rapp gesehen. Das muss viel häufiger kommen. Zitat von Kieler_Storch
Wenn man die aktuelle Folge vom KN-Podcast hört, kann man da gerade zu Beginn spannende taktische Empfehlungen raushören. In Anlehnung an das KSC-Spiel und die Aussagen von Christian Eichner nach dem Spiel kommen Opa Geidel und Marco Nehmer zu dem Schluss, dass der in diesem Spiel gewählte defensive Ansatz bei Holstein nachhaltig implementiert werden sollte. Das sehe ich genauso. Dieser Spielstil mit einer kompakten Defensive hinten und hartnäckigem Pressing vorne ist Holsteins Weg zum Erfolg unter Marcel Rapp. Das ist das, was Rapp gut vermitteln kann. Rapp ist einfach niemand für Ballbesitzfußball, das sieht man gegen JEDEN tiefstehenden Gegner. Das Pressing hingegen hat Rapp in Hoffenheim eingetrichtert bekommen, das kann er und das sollte er in Kombination mit einer kompakten Defensive auch bei Holstein umsetzen. Gegen Nürnberg sah das ja auch schon ähnlich gut aus, der Spielstil war der gleiche wie gegen Karlsruhe.
Die Defensive muss deutlich tiefer stehen, dann sind wir stabiler. Die Offensive muss vorne aggressiv draufgehen und sich die Bälle selbst erarbeiten anstatt sich die Kugel einfach von einem viel zu hoch stehenden IV zuschieben zu lassen. Dadurch ist der Weg zum Tor bei Balleroberung viel kürzer und wir haben uns in den besagten Spielen auch deutlich effektiver präsentiert. Solche Spiele wie gegen Magdeburg mit nem XGoals Wert von über 5 und nur 2 geschossenen Toren will ich in der neuen Saison nicht mehr sehen. Da haben sich alle im Stadion an den Kopf gefasst und das mache ich auch, wenn Rapp in der neuen Saison immer noch versucht, Ballbesitzfußball spielen zu lassen. Man könnte natürlich auch versuchen, die Stürmer individuell bezüglich der Chancenverwertung zu schulen.
Dazu habe ich ein Interview mit Ole Werner aus dem Sommer 2020 gefunden, wo er folgendes zum Thema sagt: „Natürlich gibt es auch Dinge, die wir im taktischen Bereich verbessern können, sowohl in der Defensive als auch im individuellen Bereich, wo wir mit Stürmern arbeiten, die entscheiden müssen, wo sie den letzten Ball hinsetzen.“ Man erinnere sich daran, wie effektiv wir uns in der darauffolgenden Saison präsentiert haben. Genau diese Entscheidungsfindung für einen cleveren Abschluss muss Marcel Rapp mit den Offensivspielern auch durchführen. Übrigens ist es dieses Interview, in dem Ole Werner beschreibt, wie er nach einer miserablen Saison mit 56 Gegentoren die Defensive stabilisieren will. „Wir wollen weiter für das stehen, was uns bisher ausgemacht hat: Attraktiven Offensivfußball, angriffslustig und mutig sein und in einer Situation, in der man sich zwischen Chance und Risiko entscheidet, eher die Chance zu wählen. Bei aller Angriffslust ist es aber unsere Aufgabe, eine Balance zu entwickeln und darauf zu achten, dass wir den Jungs, die vorne in die Situationen kommen, Absicherung zu geben, dass sie mal im Eins-gegen-Eins den Ball verlieren können, weil wir dahinter so gut aufgestellt sind, dass wir ihn direkt zurückerobern.“
Genau das erwarte ich auch von Marcel Rapp, dass er sich diesbezüglich Gedanken macht, ist angesichts von 60 Gegentoren und der zweitschlechtesten Abwehr der Liga unabdingbar. Gerne kann er sich dazu auch ein prominentes Vorbild suchen, wenn das bei der defensiven Stabilisierung hilft. Hat Ole Werner auch gemacht: „In der Vorbereitung habe ich mir für die Defensive aber auch viele Spiele von Atlético Madrid oder von José Mourinho angeguckt, oder nicht mal nur aus dem Top-Niveau, sondern jene, die eben gut verteidigen.“ Wurde übrigens auch in der Podcast-Folge angesprochen. Auf Rapp kommt viel Arbeit zu. Ähnlich wie bei Werner 2020 würde ich sagen, dass er den Fokus in der Vorbereitung auf jeden Fall auf die Defensive legen sollte. Die Offensive ist ähnlich wie 19/20 sehr torgefährlich, wo wir mit Bochum die fünftbeste Offensiv der Liga hatten. Jetzt haben wir immerhin die sechstbeste. Den Stil im Offensivbereich kann man also beibehalten. Rapp muss aber zusehen, dass er den Laden hinten dicht bekommt. Da muss ein Hardcore Defensivstil her, den er in der Sommerpause entwickeln muss. In der neuen Saison muss da mindestens ein Fortschritt erkennbar sein.
Wenn man die aktuelle Folge vom KN-Podcast hört, kann man da gerade zu Beginn spannende taktische Empfehlungen raushören. In Anlehnung an das KSC-Spiel und die Aussagen von Christian Eichner nach dem Spiel kommen Opa Geidel und Marco Nehmer zu dem Schluss, dass der in diesem Spiel gewählte defensive Ansatz bei Holstein nachhaltig implementiert werden sollte. Das sehe ich genauso. Dieser Spielstil mit einer kompakten Defensive hinten und hartnäckigem Pressing vorne ist Holsteins Weg zum Erfolg unter Marcel Rapp. Das ist das, was Rapp gut vermitteln kann. Rapp ist einfach niemand für Ballbesitzfußball, das sieht man gegen JEDEN tiefstehenden Gegner. Das Pressing hingegen hat Rapp in Hoffenheim eingetrichtert bekommen, das kann er und das sollte er in Kombination mit einer kompakten Defensive auch bei Holstein umsetzen. Gegen Nürnberg sah das ja auch schon ähnlich gut aus, der Spielstil war der gleiche wie gegen Karlsruhe.
Die Defensive muss deutlich tiefer stehen, dann sind wir stabiler. Die Offensive muss vorne aggressiv draufgehen und sich die Bälle selbst erarbeiten anstatt sich die Kugel einfach von einem viel zu hoch stehenden IV zuschieben zu lassen. Dadurch ist der Weg zum Tor bei Balleroberung viel kürzer und wir haben uns in den besagten Spielen auch deutlich effektiver präsentiert. Solche Spiele wie gegen Magdeburg mit nem XGoals Wert von über 5 und nur 2 geschossenen Toren will ich in der neuen Saison nicht mehr sehen. Da haben sich alle im Stadion an den Kopf gefasst und das mache ich auch, wenn Rapp in der neuen Saison immer noch versucht, Ballbesitzfußball spielen zu lassen. Man könnte natürlich auch versuchen, die Stürmer individuell bezüglich der Chancenverwertung zu schulen.
Dazu habe ich ein Interview mit Ole Werner aus dem Sommer 2020 gefunden, wo er folgendes zum Thema sagt: „Natürlich gibt es auch Dinge, die wir im taktischen Bereich verbessern können, sowohl in der Defensive als auch im individuellen Bereich, wo wir mit Stürmern arbeiten, die entscheiden müssen, wo sie den letzten Ball hinsetzen.“ Man erinnere sich daran, wie effektiv wir uns in der darauffolgenden Saison präsentiert haben. Genau diese Entscheidungsfindung für einen cleveren Abschluss muss Marcel Rapp mit den Offensivspielern auch durchführen. Übrigens ist es dieses Interview, in dem Ole Werner beschreibt, wie er nach einer miserablen Saison mit 56 Gegentoren die Defensive stabilisieren will. „Wir wollen weiter für das stehen, was uns bisher ausgemacht hat: Attraktiven Offensivfußball, angriffslustig und mutig sein und in einer Situation, in der man sich zwischen Chance und Risiko entscheidet, eher die Chance zu wählen. Bei aller Angriffslust ist es aber unsere Aufgabe, eine Balance zu entwickeln und darauf zu achten, dass wir den Jungs, die vorne in die Situationen kommen, Absicherung zu geben, dass sie mal im Eins-gegen-Eins den Ball verlieren können, weil wir dahinter so gut aufgestellt sind, dass wir ihn direkt zurückerobern.“
Genau das erwarte ich auch von Marcel Rapp, dass er sich diesbezüglich Gedanken macht, ist angesichts von 60 Gegentoren und der zweitschlechtesten Abwehr der Liga unabdingbar. Gerne kann er sich dazu auch ein prominentes Vorbild suchen, wenn das bei der defensiven Stabilisierung hilft. Hat Ole Werner auch gemacht: „In der Vorbereitung habe ich mir für die Defensive aber auch viele Spiele von Atlético Madrid oder von José Mourinho angeguckt, oder nicht mal nur aus dem Top-Niveau, sondern jene, die eben gut verteidigen.“ Wurde übrigens auch in der Podcast-Folge angesprochen. Auf Rapp kommt viel Arbeit zu. Ähnlich wie bei Werner 2020 würde ich sagen, dass er den Fokus in der Vorbereitung auf jeden Fall auf die Defensive legen sollte. Die Offensive ist ähnlich wie 19/20 sehr torgefährlich, wo wir mit Bochum die fünftbeste Offensiv der Liga hatten. Jetzt haben wir immerhin die sechstbeste. Den Stil im Offensivbereich kann man also beibehalten. Rapp muss aber zusehen, dass er den Laden hinten dicht bekommt. Da muss ein Hardcore Defensivstil her, den er in der Sommerpause entwickeln muss. In der neuen Saison muss da mindestens ein Fortschritt erkennbar sein.
Das Problem hier ist, dass Rapp der Defensive offenbar nicht besonders viel Bedeutung zukommen lässt. Er konzentriert sich ganz offensichtlich eher auf die Offensive und das Spiel nach vorne. Meiner Meinung nach kommt es oft vor, dass ein Trainer nur ein Segment abdeckt. Erinnern wir uns an Kalle Neitzel zurück. Er hatte ein ausgeklügeltes Defensivkonzept, aberoffensiv hatte er keinen Plan. Unter Anfang war es insgesamt noch am Besten. Werner war eine Saison gut. Walter hatte im Prinzip die gleichen Schwächen wie Rapp. Von daher sind Defensive und Offensive selten, zumindest auf unserem Niveau, gleich gut.
Man sagt ja, dass die Defensive Meisterschaften gewinnt und die Offensive gewinnt Spiele. Von daher kann ich seinen Ansatz schon verstehen. Es ist ja auch so, dass wir offensiv kaum was auf die Kette bekommen, wenn wir uns defensiv ausrichten. Ein defensiver Spielstil passt nicht zur Mannschaft. Was es braucht, ist vorne mehr Abschlussqualität. Chancen haben wir schließlich genug. Wir machen sie bloss nicht rein, bzw. schiessen gemessen an den Chancen zu wenig Tore. Von daher finde ich, dass es passender ist, mit den Stürmern an der Entscheidungsfindung zu arbeiten. Das ist eine gute Idee. Von einem Defensivstil halte ich nichts. Dafür stehen wir nicht und damit werden wir auch nicht erfolgreich sein, weil uns dann vorne die Durchschlagskraft fehlt. Das haben wir schon oft genug gesehen.
Und grundsätzlich sehe ich es so, dass der Erfolg nur über eine stabile Defensive führt. Die Offensivspieler sind eh fast alle Freigeister, der eine mehr der andere weniger. Denen muss man keine großen taktischen Anweisungen geben. Bestes Beispiel ist Hansa Rostock. Total torungefährlich in dieser Saison, alle haben gesagt, es würde an der schwachen Offensive liegen. Aber Schwartz hat noch härter an der defensiven Stabilität gearbeitet und das führte letztlich zum Erfolg. Hansa hatte vorne keine großen Chancen, aber sie haben ihre 1-2 Tore immer erzielt und das hat gereicht, weil sie defensiv sicher standen. Das hat man bei uns übrigens auch schon beobachten können.
Unter Kalle haben wir, obwohl er offensiv nicht viele Ideen hatte, meistens unser Tor erzielt. Egal wie, zur Not nach nem Standard. Und das hat gereicht, weil defensiv die Null stand. Ich kann mich nur wiederholen, wenn unsere Defensive zu den besten der Liga gehört hat, stand auch die Mannschaft am Ende der Saison weit oben. 14/15 beste Defensive, sensationell Platz 3. 16/17 beste Defensive, Aufstieg. 20/21 beste Defensive, Platz 3. Wenn wir Erfolg haben wollen, müssen wir den Fokus auf die Defensive legen.
Rapps System reicht, um sportlich einigermaßen sorgenfrei zu sein. Wobei auch das nicht immer gewährleistet ist. In beiden Saisons im weit fortgeschrittenen Saisonverlauf nur noch 4 Punkte vorm Relegationsplatz zu stehen, finde ich durchaus besorgniserregend. Letztendlich sind zwar beide Male durchgekommen, aber wer garantiert uns, dass das mit dem offensiven Stil immer funktioniert? Eine stabile Defensive ist die Basis für alles weitere. Man muss sich aus einer kompakten Defensive heraus in die Offensive kombinieren und nicht umgekehrt, dann werden wir überlaufen. Rapp muss endlich den Fokus auf die Defensive legen. Das ist meine Forderung an Rapp für die Sommerpause.
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