Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von Sinti
Das sind wir ja soweit auf einer Linie. Nur das ich eben denke, dass man da durchaus was machen kann. Nur müssen eben beide Seiten Empathie besitzen und Gesprächsbereitschaft. Und es muss sinnvolle Vorschläge geben. Kein polemisches alle wegsperren und kein polemisches der scheiss dfb ist doch selber Schuld. Ich finde den Pyro Katalog einen Anfang. Der Bund muss Rahmenbedingungen schaffen wir klar sind. Was darf ein Fan und was nicht. Meiner Meinung nach darf er viel. Sollte aber gegen bestimmte Verstöße noch höhere Strafen verhängen.
Wenn es dann zu Konflikten kommt muss man schauen in wieweit das ganze dann im kleinen ohne den Bund gelöst werden kann. Das bedeutet dann auf Seiten der Ultras dann eben auch klare Einschnitte. Gibt es eine Wiederholung der Vorfälle wie gegen Rostock wird die Südkurve sicherlich umziehen. Ich finde diese Transparenz wichtig. Kann mir sogar vorstellen das es was bringt, wenn am Anfang der Saison Sanktionen festgelegt werden und die Fans selber sagen welche Strafen sie wollen. Natürlich mit Veto. Aber ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, wenn man eine Gruppe das selber festlegen lässt. Häufiger haben Sie strenge Forderungen als man selbst. Daran muss man sie dann natürlich auch messen. Sicherlich ist das alles nicht einfach. Aber die Spielraum ist noch lange nicht ausgeschöpft da gibt noch viele Möglichkeiten aufeinander zuzugehen. Ich als „normalo“ Fan fühle mich nicht wohl wenn die Polizei auf unsere Gruppe zu kommt und auch nicht wohl, wenn nen großer Mop auf mich zu kommt. Ich finde die Situation insgesamt oft auch nicht schlecht schlimm wie sie gemacht wird. Aber die Tendenz halte ich für Besorgniserregend.
Das sind wir ja soweit auf einer Linie. Nur das ich eben denke, dass man da durchaus was machen kann. Nur müssen eben beide Seiten Empathie besitzen und Gesprächsbereitschaft. Und es muss sinnvolle Vorschläge geben. Kein polemisches alle wegsperren und kein polemisches der scheiss dfb ist doch selber Schuld. Ich finde den Pyro Katalog einen Anfang. Der Bund muss Rahmenbedingungen schaffen wir klar sind. Was darf ein Fan und was nicht. Meiner Meinung nach darf er viel. Sollte aber gegen bestimmte Verstöße noch höhere Strafen verhängen.
Wenn es dann zu Konflikten kommt muss man schauen in wieweit das ganze dann im kleinen ohne den Bund gelöst werden kann. Das bedeutet dann auf Seiten der Ultras dann eben auch klare Einschnitte. Gibt es eine Wiederholung der Vorfälle wie gegen Rostock wird die Südkurve sicherlich umziehen. Ich finde diese Transparenz wichtig. Kann mir sogar vorstellen das es was bringt, wenn am Anfang der Saison Sanktionen festgelegt werden und die Fans selber sagen welche Strafen sie wollen. Natürlich mit Veto. Aber ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, wenn man eine Gruppe das selber festlegen lässt. Häufiger haben Sie strenge Forderungen als man selbst. Daran muss man sie dann natürlich auch messen. Sicherlich ist das alles nicht einfach. Aber die Spielraum ist noch lange nicht ausgeschöpft da gibt noch viele Möglichkeiten aufeinander zuzugehen. Ich als „normalo“ Fan fühle mich nicht wohl wenn die Polizei auf unsere Gruppe zu kommt und auch nicht wohl, wenn nen großer Mop auf mich zu kommt. Ich finde die Situation insgesamt oft auch nicht schlecht schlimm wie sie gemacht wird. Aber die Tendenz halte ich für Besorgniserregend.
Also an eine Lösung mit Verbänden glaube ich nicht. Der Fußball entwickelt sich in eine völlig falsche Richtung, insbesondere für mich als Fußballromantiker. Das ganze Thema ist gesellschaftlich so aufgelaufen uns ehrlich gesagt, ist mir das auch egal, mir geht's nur um Hansa Rostock. Ich möchte nicht, dass sich Fans hier abwenden, weil sie den Weg einfach nicht mehr mitgehen können. Da ist die Fanszene gefragt, denn solche Plakataktionen sind für mich solche Dinger, die dazu beitragen, aber man muss von Normaloseite aucg mal akzeptieren, was Hansa für ein Verein ist und dann schluckt man eben 100.000 Euro strafen für Pyro. Soweit für mich der Grundkonsens. Dass man als Verein einen gesunden Ausgleich schafft, ist ne Empathiesache. Bin ich 100% bei dir. Die MV wird es wieder zeigen, ich erinner da mal an die Gesprächskultur da in den letzten Jahren. Ich bin gespannt auf die Ansage von Marien, was da zur Sprache kommen soll. Missverstanden will ich nicht werden, dass man da nichts machen kann in diesem Prozess, ich wollte das jenabeispiel nur nennen. Das war meiner Meinung nach ein Vorfall, der die grundlegende Aggressivität im Fußball zeigt.
Du nennst ja einige Vorschläge, bei denen ich gestehen muss, dass ich das nicht beurteilen kann, weil ich eben nicht in der Materie drinstecke. Auf unseren Verein zugeschnitten, ist für mich der erste Punkt, das Problem mit den wurfgeschossen anzugehen. Die Gegenstände fliegen eben schwerpunktmäßig nicht von der Süd, sondern es ist eben diese Grundstimmung, dass man bei Fußball eben Gegenstände wirft. Und deswegen würde ich bereits gegen lautern die bierpappen abschaffen.
Zitat von rostockerjung1965
Also an eine Lösung mit Verbänden glaube ich nicht. Der Fußball entwickelt sich in eine völlig falsche Richtung, insbesondere für mich als Fußballromantiker. Das ganze Thema ist gesellschaftlich so aufgelaufen uns ehrlich gesagt, ist mir das auch egal, mir geht's nur um Hansa Rostock. Ich möchte nicht, dass sich Fans hier abwenden, weil sie den Weg einfach nicht mehr mitgehen können. Da ist die Fanszene gefragt, denn solche Plakataktionen sind für mich solche Dinger, die dazu beitragen, aber man muss von Normaloseite aucg mal akzeptieren, was Hansa für ein Verein ist und dann schluckt man eben 100.000 Euro strafen für Pyro. Soweit für mich der Grundkonsens. Dass man als Verein einen gesunden Ausgleich schafft, ist ne Empathiesache. Bin ich 100% bei dir. Die MV wird es wieder zeigen, ich erinner da mal an die Gesprächskultur da in den letzten Jahren. Ich bin gespannt auf die Ansage von Marien, was da zur Sprache kommen soll. Missverstanden will ich nicht werden, dass man da nichts machen kann in diesem Prozess, ich wollte das jenabeispiel nur nennen. Das war meiner Meinung nach ein Vorfall, der die grundlegende Aggressivität im Fußball zeigt.
Du nennst ja einige Vorschläge, bei denen ich gestehen muss, dass ich das nicht beurteilen kann, weil ich eben nicht in der Materie drinstecke. Auf unseren Verein zugeschnitten, ist für mich der erste Punkt, das Problem mit den wurfgeschossen anzugehen. Die Gegenstände fliegen eben schwerpunktmäßig nicht von der Süd, sondern es ist eben diese Grundstimmung, dass man bei Fußball eben Gegenstände wirft. Und deswegen würde ich bereits gegen lautern die bierpappen abschaffen.
Zitat von Sinti
Das sind wir ja soweit auf einer Linie. Nur das ich eben denke, dass man da durchaus was machen kann. Nur müssen eben beide Seiten Empathie besitzen und Gesprächsbereitschaft. Und es muss sinnvolle Vorschläge geben. Kein polemisches alle wegsperren und kein polemisches der scheiss dfb ist doch selber Schuld. Ich finde den Pyro Katalog einen Anfang. Der Bund muss Rahmenbedingungen schaffen wir klar sind. Was darf ein Fan und was nicht. Meiner Meinung nach darf er viel. Sollte aber gegen bestimmte Verstöße noch höhere Strafen verhängen.
Wenn es dann zu Konflikten kommt muss man schauen in wieweit das ganze dann im kleinen ohne den Bund gelöst werden kann. Das bedeutet dann auf Seiten der Ultras dann eben auch klare Einschnitte. Gibt es eine Wiederholung der Vorfälle wie gegen Rostock wird die Südkurve sicherlich umziehen. Ich finde diese Transparenz wichtig. Kann mir sogar vorstellen das es was bringt, wenn am Anfang der Saison Sanktionen festgelegt werden und die Fans selber sagen welche Strafen sie wollen. Natürlich mit Veto. Aber ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, wenn man eine Gruppe das selber festlegen lässt. Häufiger haben Sie strenge Forderungen als man selbst. Daran muss man sie dann natürlich auch messen. Sicherlich ist das alles nicht einfach. Aber die Spielraum ist noch lange nicht ausgeschöpft da gibt noch viele Möglichkeiten aufeinander zuzugehen. Ich als „normalo“ Fan fühle mich nicht wohl wenn die Polizei auf unsere Gruppe zu kommt und auch nicht wohl, wenn nen großer Mop auf mich zu kommt. Ich finde die Situation insgesamt oft auch nicht schlecht schlimm wie sie gemacht wird. Aber die Tendenz halte ich für Besorgniserregend.
Das sind wir ja soweit auf einer Linie. Nur das ich eben denke, dass man da durchaus was machen kann. Nur müssen eben beide Seiten Empathie besitzen und Gesprächsbereitschaft. Und es muss sinnvolle Vorschläge geben. Kein polemisches alle wegsperren und kein polemisches der scheiss dfb ist doch selber Schuld. Ich finde den Pyro Katalog einen Anfang. Der Bund muss Rahmenbedingungen schaffen wir klar sind. Was darf ein Fan und was nicht. Meiner Meinung nach darf er viel. Sollte aber gegen bestimmte Verstöße noch höhere Strafen verhängen.
Wenn es dann zu Konflikten kommt muss man schauen in wieweit das ganze dann im kleinen ohne den Bund gelöst werden kann. Das bedeutet dann auf Seiten der Ultras dann eben auch klare Einschnitte. Gibt es eine Wiederholung der Vorfälle wie gegen Rostock wird die Südkurve sicherlich umziehen. Ich finde diese Transparenz wichtig. Kann mir sogar vorstellen das es was bringt, wenn am Anfang der Saison Sanktionen festgelegt werden und die Fans selber sagen welche Strafen sie wollen. Natürlich mit Veto. Aber ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, wenn man eine Gruppe das selber festlegen lässt. Häufiger haben Sie strenge Forderungen als man selbst. Daran muss man sie dann natürlich auch messen. Sicherlich ist das alles nicht einfach. Aber die Spielraum ist noch lange nicht ausgeschöpft da gibt noch viele Möglichkeiten aufeinander zuzugehen. Ich als „normalo“ Fan fühle mich nicht wohl wenn die Polizei auf unsere Gruppe zu kommt und auch nicht wohl, wenn nen großer Mop auf mich zu kommt. Ich finde die Situation insgesamt oft auch nicht schlecht schlimm wie sie gemacht wird. Aber die Tendenz halte ich für Besorgniserregend.
Also an eine Lösung mit Verbänden glaube ich nicht. Der Fußball entwickelt sich in eine völlig falsche Richtung, insbesondere für mich als Fußballromantiker. Das ganze Thema ist gesellschaftlich so aufgelaufen uns ehrlich gesagt, ist mir das auch egal, mir geht's nur um Hansa Rostock. Ich möchte nicht, dass sich Fans hier abwenden, weil sie den Weg einfach nicht mehr mitgehen können. Da ist die Fanszene gefragt, denn solche Plakataktionen sind für mich solche Dinger, die dazu beitragen, aber man muss von Normaloseite aucg mal akzeptieren, was Hansa für ein Verein ist und dann schluckt man eben 100.000 Euro strafen für Pyro. Soweit für mich der Grundkonsens. Dass man als Verein einen gesunden Ausgleich schafft, ist ne Empathiesache. Bin ich 100% bei dir. Die MV wird es wieder zeigen, ich erinner da mal an die Gesprächskultur da in den letzten Jahren. Ich bin gespannt auf die Ansage von Marien, was da zur Sprache kommen soll. Missverstanden will ich nicht werden, dass man da nichts machen kann in diesem Prozess, ich wollte das jenabeispiel nur nennen. Das war meiner Meinung nach ein Vorfall, der die grundlegende Aggressivität im Fußball zeigt.
Du nennst ja einige Vorschläge, bei denen ich gestehen muss, dass ich das nicht beurteilen kann, weil ich eben nicht in der Materie drinstecke. Auf unseren Verein zugeschnitten, ist für mich der erste Punkt, das Problem mit den wurfgeschossen anzugehen. Die Gegenstände fliegen eben schwerpunktmäßig nicht von der Süd, sondern es ist eben diese Grundstimmung, dass man bei Fußball eben Gegenstände wirft. Und deswegen würde ich bereits gegen lautern die bierpappen abschaffen.
Ich finde deine Formulierungen an einigen Stellen ungünstig. Sehe das denke ich ziemlich genau so wie du. Aber viele können deinen Ganzen Text nicht mehr lesen, weil sie bei „müssen Schlucken“ schon rot sehen. Ich hab das mal letzte Möglichkeit des zivilen Ungehorsams genannt. Das gefällt mir besser. Ist wie ne Sitzblocke auf einer Gegendemonstration.
Grundsätzlich finde ich es auch immer schöner wenn man für etwas ist und nicht gegen etwas. Die Entwicklung die du beschreibst ist ja ein gesellschaftliches Problem, keines des Fußballs. Ist nur ein gutes Spiegelbild und geht etwas schneller als woanders, da es schon feste Struckturen gibt. An dem was der Rettig in der Doku sagt, ist viel wahres dran.... ich glaube was Deals Nürnberger Tor Dings getroffen hat, war ein volles Bier. Hat mittelfristig zur Folge, dass wir hohen Pfand auf die Becher bekommen. Das ist sowieso ökologischer
. Wobei wir uns einig sind, dass es durchaus noch Möglichkeiten gibt. Die Frage ist, wer welchen Schritt geht und was sich die Ordner für das Geld trauen. Gibt sicherlich ne Möglichkeit solche Aktionen wie gegen Hertha im Pokal anders zu lösen. Da ist eben die Frage ob ich dann Die Polizei und Co anders rum durch die Meng in Block schicken kann, wenn die Privilegien so stark sind, dass sich die Gruppe wirklich gegen die Jungs unter den Sturmhauben stellt. Aber solche Aktionen sind ja eigentlich auch kein Alltag. Zumindest noch nicht.
Ich finde, es gibt schon Möglichkeiten des Umgangs mit dieser Situation. Ich habe vor Jahren meine Mitgliedschaft gekündigt, weil auf den MVs immer die Anträge mehrheitsfähig waren, die ich nicht unterstützte und weil von Vereinsseite über das Problem viel lieber geschwiegen wurde, als daran zu arbeiten. Vor allem gibt es aber keine Organisation/ Gruppe, die groß genug und klar im Kopf ist, um sich ihr anzuschließen.
Das Ding also für mich durch und ich kann damit gut leben.
Ich gehe gern und regelmäßig ins Stadion, gucke Fußball und ärgere mich maßlos über das, was immer wieder auf der Tribüne abgeht. Damit meine ich nicht mal zwangsläufig Pyroshows, sondern sowas wie in Jena.
Dann gehe ich nach Hause, lege meinen Schal wieder in den Schrank und lebe mein Leben weiter bis zum nächsten Stadionbesuch. Wenn man die Sache für einen selbst nicht mehr so wichtig nimmt, kommt man gut zurecht!
Das Ding also für mich durch und ich kann damit gut leben.
Ich gehe gern und regelmäßig ins Stadion, gucke Fußball und ärgere mich maßlos über das, was immer wieder auf der Tribüne abgeht. Damit meine ich nicht mal zwangsläufig Pyroshows, sondern sowas wie in Jena.
Dann gehe ich nach Hause, lege meinen Schal wieder in den Schrank und lebe mein Leben weiter bis zum nächsten Stadionbesuch. Wenn man die Sache für einen selbst nicht mehr so wichtig nimmt, kommt man gut zurecht!
Zitat von rostockerjung1965
...Da ist die Fanszene gefragt, denn solche Plakataktionen sind für mich solche Dinger, die dazu beitragen, aber man muss von Normaloseite aucg mal akzeptieren, was Hansa für ein Verein ist und dann schluckt man eben 100.000 Euro strafen für Pyro. Soweit für mich der Grundkonsens.
...Da ist die Fanszene gefragt, denn solche Plakataktionen sind für mich solche Dinger, die dazu beitragen, aber man muss von Normaloseite aucg mal akzeptieren, was Hansa für ein Verein ist und dann schluckt man eben 100.000 Euro strafen für Pyro. Soweit für mich der Grundkonsens.
Muss oder sollte man das wirklich akzeptieren? Ich meine ganz klar: Nein. Ich weiß aber auch nicht, wieso es "Grundkonsenz" sein sollte Straftaten zu akzeptieren. Für mich ist der Grundkonsenz, dass man alles für seinen Verein tut - das schließt eben alles aus, was den Verein wichtiges Geld kostet. Wir haben in den letzten Jahren massive Einschnitte erleben müssen (die waren auch gut, richtig und notwendig) - aber soll ich den 3-4 Vollzeitmitarbeitern, die ihre Stelle verloren haben, erklären, dass es Grundkonsenz ist ihr Salär lieber auf den Tribünen zu verbrennen? Zumindest auch eine valide Sichtweise - ganz konkret kann man auch die vielen Aktionen für den Verein hier im Forum nennen. Ich werde und würde da derzeit nichts organisieren oder unterschützen - und das geht einigen so.
Zitat von rostockerjung1965
Dass man als Verein einen gesunden Ausgleich schafft, ist ne Empathiesache. Bin ich 100% bei dir. Die MV wird es wieder zeigen, ich erinner da mal an die Gesprächskultur da in den letzten Jahren. Ich bin gespannt auf die Ansage von Marien, was da zur Sprache kommen soll.
Dass man als Verein einen gesunden Ausgleich schafft, ist ne Empathiesache. Bin ich 100% bei dir. Die MV wird es wieder zeigen, ich erinner da mal an die Gesprächskultur da in den letzten Jahren. Ich bin gespannt auf die Ansage von Marien, was da zur Sprache kommen soll.
Ich kann bzw. muss als ausführendes Organ im Club aber eben auch meine Hausaufgaben machen - und dazu gehört die sichere Ausführung der Vereinanstaltung zu garantieren und alles dafür zu tun. Es hat nichts mit Empathie zu tun, wenn mein Job ist Pyrobenutzung (oder eben auch das Werfen von Dingen) zu minimieren. Noch niemand hat es bisher geschafft nach einer megagroßen Pyroshow wie gegen Stuttgart (sowas gab es im übrigen früher kaum bis garnicht zuhause) garnichts zu tun. Wirklich garnichts. Es war doch klar was gegen Nürnberg passieren würde. Außer beim DFB Beschwerde gegen Strafen einzulegen, die (endlich) auf klaren und nachvollziehbaren Regeln basieren, hat man offenbar nichts gemacht. Ich habe die Frage gestellt, was passiert wenn ich bei uns in 1A Pyrotechnik zünden würde - rein hypothetisch. Würde man mich auch gewähren lassen? Was würde mir drohen, nachdem ich aus dem Stadion gefolgen und wahrscheinlich der Polizei übergeben worden wäre? Ist das der "Ausgleich" den du meinst?
Zitat von rostockerjung1965
Du nennst ja einige Vorschläge, bei denen ich gestehen muss, dass ich das nicht beurteilen kann, weil ich eben nicht in der Materie drinstecke. Auf unseren Verein zugeschnitten, ist für mich der erste Punkt, das Problem mit den wurfgeschossen anzugehen. Die Gegenstände fliegen eben schwerpunktmäßig nicht von der Süd, sondern es ist eben diese Grundstimmung, dass man bei Fußball eben Gegenstände wirft. Und deswegen würde ich bereits gegen lautern die bierpappen abschaffen.
Du nennst ja einige Vorschläge, bei denen ich gestehen muss, dass ich das nicht beurteilen kann, weil ich eben nicht in der Materie drinstecke. Auf unseren Verein zugeschnitten, ist für mich der erste Punkt, das Problem mit den wurfgeschossen anzugehen. Die Gegenstände fliegen eben schwerpunktmäßig nicht von der Süd, sondern es ist eben diese Grundstimmung, dass man bei Fußball eben Gegenstände wirft. Und deswegen würde ich bereits gegen lautern die bierpappen abschaffen.
Es gibt gegen Wurfgeschosse genau ein Mittel: Fangnetze. Leider gibt es immer wieder Spinner, die so absolut quer gegen die Wand denken und irgendwas Richtung Linienrichter oder gegnerischem Spieler werfen. Selbst im lieben Sankt Pauli oder im bedächtigen Osnabrück gab es sowas schon wie wir alle wissen...
Was man verhindern kann sind große Aktionen, von denen viele Leute im Vorfeld wissen dass sie kommen. Wieso steht ausgerechnet die Tribüne unter Selbstverwaltung? Wieso gibt es dort keine Ordner, keine/kaum Kontrollen, Wege offenbar alles reinzubekommen? Das wäre das erste und theoretisch einfachste was man ändern könnte - natürlich müsste man das moderieren, erklären und vielleicht in Aussicht stellen, dass in Zukunft die Zügel wieder lockerer gelassen werden können. Hier würde sich zeigen wieviel Empathie und Ausgleich möglich ist - ich denke von Seiten der Betroffenen wenig bis garnichts.
Ich habe es oben schonmal geschrieben: Der Verweis auf die MV ist von Marien genauso feige wie berechnend. Er weiß genau wie es dort an diesem Tag aussieht und welche Stimmung in den letzten Jahren herrschte. Es ist schlicht nicht die Aufgabe dieses Vereinsorgans sich um diese Dinge zu kümmern. Das fällt klar und deutlich in den Aufgabenbereich des Vorstandes. Natürlich kann man solche Dinge dann dort auch grundsätzlich diskutieren - was aber eben nicht die Bürde vom Vorstand nimmt, sich um aktuelle Themen zu kümmern. Alles was gegen Nürnberg auf den Rängen passiert ist, wurde zumindest grob fahrlässig in Kauf genommen.
@Sinti: Probleme, die Subkulturen (und das ist ja schon definitionsgemäß so
) machen, würde ich nicht auf "Die Gesellschaft" schieben. Fußball ist Teil der Gesellschaft und genauso wie sich gesellschaftliche Probleme auch mal im Fußball materialisieren, sollte der Fußball auch mal eigene Probleme zugunsten der Gesellschaft angehen. Mit Jugendarbeit wird das ja auch ganz gut gemacht...Dieser Beitrag wurde zuletzt von Forever_Hansa am 05.11.2018 um 15:55 Uhr bearbeitet
Ich zitiere mal wegen Lesbarkeit nicht den ganzen Text. Ich habe geschrieben, dass es für mich ein Grundkonsens wäre. Wem das nicht gefällt, den kann ich verstehen. Ich brauche Pyro nicht für mein Fanerlebnis und möchte natürlich auch keine Strafgelder als Verein bezahlen, aber wie realistisch hälst du ein solches Szenario denn für Hansa? Wenn z.B. Karlsruhe diese Woche sein Stadion entsprechend verabschiedet, dann ist das eben für mich ein Entgegenkommen an ein Stück dieser Kultur, was ich als Schlucken bezeichnet hab; Sinti wollte hier ja eine andere Wortwahl, auch wenn das an der Sachlage wenig ändert. Ich habe deb Eindruck, dass viele Vereine das notgedrungen so akzeptieren.
Zu den Geldern: Mit Einsparungen hinsichtlich Randalekosten zu argumentieren, halte ich für falsch. Dazu machen die letztlich zu wenig vom Gesamtumsatz aus. Mit dem gleichen Argument könnte man ja auch sagen, die Verpflichtung von Spieler XY ist Ursache, weil er 100t Gehalt für 2 Jahre bekam und keine Verstärkung war. Schlussendlich sind es die Imagekosten, die entscheidend sind und die mich sehr ärgern. Diese drücken sich mittelbar auch finanziell aus, da könnte man so argumentieren. Aber ich habe eben Zweifel, dass man imagetechnisch durch Pyroaktionen qie gegeb Stuttgart leidet, sondern bei den Bürgern sind es Szenen wie in Jena.
Das ist für mich das Akzeptable, was i.M. gar nicht erfüllt ist. Dieses Jahr haben wir schon viel zu viel für eine Hinrunde gezündet.
Gegen das Werfen von Gegenständen und Pyrozeug sowie Gewalt hab ich mich positioniert. Da darf es aucg keine Kompromisse geben. Deine Fangzäune kannste dann im ganzen Stadion anbringen, nein danke, denn es fliegen immer mehr Gegenstände. Den Aspekt mit dem Pfand von Sinti find ich überlegenswert.
Ansonsten läuft dein Vorhaben auf ein starkes Maß an Regulierung aus. Irgendwie hatten wir schon jeden Weg mit jetzt viel Freiheit bis Südschließung etc.. Ich stelle mir die Frage, was machbar ist, ohne den Verein auseinanderzureißen.
Zu den Geldern: Mit Einsparungen hinsichtlich Randalekosten zu argumentieren, halte ich für falsch. Dazu machen die letztlich zu wenig vom Gesamtumsatz aus. Mit dem gleichen Argument könnte man ja auch sagen, die Verpflichtung von Spieler XY ist Ursache, weil er 100t Gehalt für 2 Jahre bekam und keine Verstärkung war. Schlussendlich sind es die Imagekosten, die entscheidend sind und die mich sehr ärgern. Diese drücken sich mittelbar auch finanziell aus, da könnte man so argumentieren. Aber ich habe eben Zweifel, dass man imagetechnisch durch Pyroaktionen qie gegeb Stuttgart leidet, sondern bei den Bürgern sind es Szenen wie in Jena.
Das ist für mich das Akzeptable, was i.M. gar nicht erfüllt ist. Dieses Jahr haben wir schon viel zu viel für eine Hinrunde gezündet.
Gegen das Werfen von Gegenständen und Pyrozeug sowie Gewalt hab ich mich positioniert. Da darf es aucg keine Kompromisse geben. Deine Fangzäune kannste dann im ganzen Stadion anbringen, nein danke, denn es fliegen immer mehr Gegenstände. Den Aspekt mit dem Pfand von Sinti find ich überlegenswert.
Ansonsten läuft dein Vorhaben auf ein starkes Maß an Regulierung aus. Irgendwie hatten wir schon jeden Weg mit jetzt viel Freiheit bis Südschließung etc.. Ich stelle mir die Frage, was machbar ist, ohne den Verein auseinanderzureißen.
Zitat von Forever_Hansa
@Sinti: Probleme, die Subkulturen (und das ist ja schon definitionsgemäß so
) machen, würde ich nicht auf "Die Gesellschaft" schieben. Fußball ist Teil der Gesellschaft und genauso wie sich gesellschaftliche Probleme auch mal im Fußball materialisieren, sollte der Fußball auch mal eigene Probleme zugunsten der Gesellschaft angehen. Mit Jugendarbeit wird das ja auch ganz gut gemacht...
@Sinti: Probleme, die Subkulturen (und das ist ja schon definitionsgemäß so
) machen, würde ich nicht auf "Die Gesellschaft" schieben. Fußball ist Teil der Gesellschaft und genauso wie sich gesellschaftliche Probleme auch mal im Fußball materialisieren, sollte der Fußball auch mal eigene Probleme zugunsten der Gesellschaft angehen. Mit Jugendarbeit wird das ja auch ganz gut gemacht...Ich schiebe nix auf die Gesellschaft. Das sollte eine wertfreie Beschreibung sein. Ich sehe das so und ich sehe auch den Fußball als Teil der Gesellschaft. Deswegen sehe ich AUCH „den“ Fußball in der Pflicht etwas zu tun. Ich denke aber nicht das es die eigenen Probleme des Fußballs sind. Ich denke es ist eine Grundentwicklung innerhalb der Gesellschaft, die sich in vielen Bereichen zeigt. Fußball hat aus vielen Gründen dabei einen besonderen Stellenwert für mich. Ich sehe also Gesamtgesellschaftlich die Politik gefordert in allen Bereichen etwas zu tun. Polizisten vorbei schicken ist null Ziel gerichtet und erhält nur den Status Quo.
Außerdem bin ich persönlich davon überzeugt das eine solidarische Gesellschaft nicht nur auf vielen Schultern verteilt Sein sollte, sondern auch auf den starken. Neben den Vereinen verdienen viele andere an dem Fußballgeschäft und ich finde diese sollte man in die Pflicht nehmen. Das ist natürlich nur eine Möglichkeit, aber ich denke dass sich gesellschaftliche Probleme nicht anders lösen lassen. Darauf kann ich gerne in Detail eingehen, wenn du Nachfragen hast. Führt aber ansonsten ein bisschen weit
Fazit: die Möglichkeiten die ich sehe Ligen eher bei Politik und DFB/DFL als bei den Vereinen. Was nicht heißt das diese sich nicht einbringen müssen. Aber jeder Verein für sich, wird an der Aufgabe Fanumgang scheitern.
Zitat von h3li0s
Vielleicht reagiert ein anderer Investor fernab von Krefeld aber auch eher.
https://www.liga3-online.de/offener-brief-fortuna-investor-schwetje-droht-mit-rueckzug/
Die Beweggründe wären hier dann aber ganz andere.
Zitat von h3li0s
Wenn das so weiter geht für Uerdingen, kann der Russe ja bald wieder mit Ausstieg drohen
.
Zitat von Barca-Barca-Barca
Osnabrück nutzt die Ergebnisse der Konkurrenz, um sich erstmal ein bisschen abzusetzen.
Alvarez sorgt in der 94. Minute für den späten Siegtreffer.
Osnabrück nutzt die Ergebnisse der Konkurrenz, um sich erstmal ein bisschen abzusetzen.
Alvarez sorgt in der 94. Minute für den späten Siegtreffer.
Wenn das so weiter geht für Uerdingen, kann der Russe ja bald wieder mit Ausstieg drohen
.Vielleicht reagiert ein anderer Investor fernab von Krefeld aber auch eher.
https://www.liga3-online.de/offener-brief-fortuna-investor-schwetje-droht-mit-rueckzug/
Die Beweggründe wären hier dann aber ganz andere.
Politik und Fußball lassen sich deswegen schwer trennen, weil es schon alleine Poltik ist, wenn ich was mache und dafür auch einstehe. Egal ob Wurstpreis, Sponsoren oder Rechte und Regeln. Gerade in Bezug auf meinen letzten Beitrag, würde ich das gerne mal hier hin verschieben. Und warum ich es absolut nachvollziehen kann, dass einige Ultras den zivilen Ungehorsam suchen und provozieren. Aber vermischt meine Aussage nicht mir körperlicher Gewalt. Das ist eine andere Schublade.
Zitat von Sinti
Ich schiebe nix auf die Gesellschaft. Das sollte eine wertfreie Beschreibung sein. Ich sehe das so und ich sehe auch den Fußball als Teil der Gesellschaft. Deswegen sehe ich AUCH „den“ Fußball in der Pflicht etwas zu tun. Ich denke aber nicht das es die eigenen Probleme des Fußballs sind. Ich denke es ist eine Grundentwicklung innerhalb der Gesellschaft, die sich in vielen Bereichen zeigt. Fußball hat aus vielen Gründen dabei einen besonderen Stellenwert für mich. Ich sehe also Gesamtgesellschaftlich die Politik gefordert in allen Bereichen etwas zu tun. Polizisten vorbei schicken ist null Ziel gerichtet und erhält nur den Status Quo.
Außerdem bin ich persönlich davon überzeugt das eine solidarische Gesellschaft nicht nur auf vielen Schultern verteilt Sein sollte, sondern auch auf den starken. Neben den Vereinen verdienen viele andere an dem Fußballgeschäft und ich finde diese sollte man in die Pflicht nehmen. Das ist natürlich nur eine Möglichkeit, aber ich denke dass sich gesellschaftliche Probleme nicht anders lösen lassen. Darauf kann ich gerne in Detail eingehen, wenn du Nachfragen hast. Führt aber ansonsten ein bisschen weit
Fazit: die Möglichkeiten die ich sehe Ligen eher bei Politik und DFB/DFL als bei den Vereinen. Was nicht heißt das diese sich nicht einbringen müssen. Aber jeder Verein für sich, wird an der Aufgabe Fanumgang scheitern.
Zitat von Forever_Hansa
@Sinti: Probleme, die Subkulturen (und das ist ja schon definitionsgemäß so
) machen, würde ich nicht auf "Die Gesellschaft" schieben. Fußball ist Teil der Gesellschaft und genauso wie sich gesellschaftliche Probleme auch mal im Fußball materialisieren, sollte der Fußball auch mal eigene Probleme zugunsten der Gesellschaft angehen. Mit Jugendarbeit wird das ja auch ganz gut gemacht...
@Sinti: Probleme, die Subkulturen (und das ist ja schon definitionsgemäß so
) machen, würde ich nicht auf "Die Gesellschaft" schieben. Fußball ist Teil der Gesellschaft und genauso wie sich gesellschaftliche Probleme auch mal im Fußball materialisieren, sollte der Fußball auch mal eigene Probleme zugunsten der Gesellschaft angehen. Mit Jugendarbeit wird das ja auch ganz gut gemacht...Ich schiebe nix auf die Gesellschaft. Das sollte eine wertfreie Beschreibung sein. Ich sehe das so und ich sehe auch den Fußball als Teil der Gesellschaft. Deswegen sehe ich AUCH „den“ Fußball in der Pflicht etwas zu tun. Ich denke aber nicht das es die eigenen Probleme des Fußballs sind. Ich denke es ist eine Grundentwicklung innerhalb der Gesellschaft, die sich in vielen Bereichen zeigt. Fußball hat aus vielen Gründen dabei einen besonderen Stellenwert für mich. Ich sehe also Gesamtgesellschaftlich die Politik gefordert in allen Bereichen etwas zu tun. Polizisten vorbei schicken ist null Ziel gerichtet und erhält nur den Status Quo.
Außerdem bin ich persönlich davon überzeugt das eine solidarische Gesellschaft nicht nur auf vielen Schultern verteilt Sein sollte, sondern auch auf den starken. Neben den Vereinen verdienen viele andere an dem Fußballgeschäft und ich finde diese sollte man in die Pflicht nehmen. Das ist natürlich nur eine Möglichkeit, aber ich denke dass sich gesellschaftliche Probleme nicht anders lösen lassen. Darauf kann ich gerne in Detail eingehen, wenn du Nachfragen hast. Führt aber ansonsten ein bisschen weit
Fazit: die Möglichkeiten die ich sehe Ligen eher bei Politik und DFB/DFL als bei den Vereinen. Was nicht heißt das diese sich nicht einbringen müssen. Aber jeder Verein für sich, wird an der Aufgabe Fanumgang scheitern.
Ich denke deine Überzeugung teile ich in vieler Hinsicht. Dennoch bin ich der Meinung, dass gerade das Bild des praktizierten zivilen Ungehorsams dem nicht gerecht wird was wir im Stadion sehen. Ich kann es grade schlecht in Worte fassen - aber das Darstellen einer selbstdefinierten Fankultur mit all seinen (unschönen) Facetten, möchte ich irgendwie nicht als gesellschaftspolitisches Statement hinnehmen und in eine Reihe mit Bürger- oder Menschenrechtlern stellen. Es steht doch auch kaum jemand persönlich für seine Sachen ein, eher versteckt man sich in der Gruppe. Und ja - diese Nuance, diese Grenzziehung kann man anders vornehmen, es gibt tatsächlich Gruppen im Fußball, denen ich das absolut zustehen, das tut hier aber nichts zur Sache.
Vom Verein würde ich mir schlicht wünschen, dass man (wie in der Vergangenheit) für ein gesundes Mittel öffentlich eintritt. Dazu gehört schlicht Aktion-Reaktion. Die Pyroshow gegen Nürnberg hätte es nach dem Spiel gegen Stuttgart nicht geben dürfen, die Rechte in der Kurve sollten nicht dieselben sein wie vor dem geschmacklosen Plakat.
@rostockerjung1965 Ich denke da hast du Recht - wirklich aufrechnen kann man nicht. Wobei die eine Ausgabe aber eben Fußballbezogen ist (man liegt mit Transfers immer mal daneben), die andere eher nicht.
Spannend ist deine letzte Frage wegen der Spaltung des Vereins: Hier ist natürlich der Club selbst gefragt. Allerdings bin ich der Meinung, dass nicht die Reaktionen auf vereinsschädigendes Verhalten den Club spalten sondern das vereinsschädigende Verhalten selbst. Bei 90% der Banner und Tapeten weiß doch im Rest des Stadions niemand worum es geht, was das mit dem Verein, dem Spiel oder den Fans zu tun haben soll. Oder bin ich schlicht zu uninformiert?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Forever_Hansa am 07.11.2018 um 11:19 Uhr bearbeitet
Ich finde interessant, dass in solchen Debatten noch immer von "den Vereinen" gesprochen wird. Vereine haben einen gemeinnützigen Zweck und nehmen gesellschaftspolitisch wichtige Aufgaben wahr.
Im Fußball haben wir aber kaum noch Vereine, die in den einzelnen Wettbewerben gegeneinander antreten und die Stadion voll machen. Dort treten Unternehmen gegeneinander an.
Die wollen in erster Linie ihr Produkt gut verkaufen und darüber hinaus machen sie sich eher rar. Jetzt ist Hansa sicher kein Bayern München oder Manchester City, aber ich kann mir schon vorstellen, dass sich die Bereiche, für die man sich im Vorstand verantwortlich fühlt, spätestens seit der Ausgliederung verschoben haben.
Man kann ja schon lange beobachten, dass bis auf hübsche Marketing-/ Imagekampagnen (#SayNoToRacism - außer wenn einer deiner Nationalspieler betroffen ist) wenig Substanzielles aus dem Fußballgeschäft kommt. Vielleicht erwarten wir da auch einfach zu viel von einem Unternehmen...
Im Fußball haben wir aber kaum noch Vereine, die in den einzelnen Wettbewerben gegeneinander antreten und die Stadion voll machen. Dort treten Unternehmen gegeneinander an.
Die wollen in erster Linie ihr Produkt gut verkaufen und darüber hinaus machen sie sich eher rar. Jetzt ist Hansa sicher kein Bayern München oder Manchester City, aber ich kann mir schon vorstellen, dass sich die Bereiche, für die man sich im Vorstand verantwortlich fühlt, spätestens seit der Ausgliederung verschoben haben.
Man kann ja schon lange beobachten, dass bis auf hübsche Marketing-/ Imagekampagnen (#SayNoToRacism - außer wenn einer deiner Nationalspieler betroffen ist) wenig Substanzielles aus dem Fußballgeschäft kommt. Vielleicht erwarten wir da auch einfach zu viel von einem Unternehmen...
Zitat von Hanseatenjoker
Für das Osnabrückspiel ruft die Süd ja zum Stimmungsboykott auf. keine Fahnen, kein Support..
Für das Osnabrückspiel ruft die Süd ja zum Stimmungsboykott auf. keine Fahnen, kein Support..
Jeder ist frei den Mund aufzumachen bei dem wichtigen Spiel.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

