Die aktuelle Situation der Eintracht
28.04.2015 - 11:04 Uhr
28.05.2025 - 09:39 Uhr
Gott sei dank haben wir es gestern geschafft die Klasse zu halten.
Da ich bei den letzten beiden Spieltagen etwas gepostet habe, und wir alle wissen ja das jeweilige Ergebnis, habe ich mich bei der Relegation bewusst zurückgehalten.
Jetzt muss es wirklich darum gehen einen neuen Trainer zu finden, der die Mannschaft entwickelt, so dass man hoffentlich nicht die vierte Saison um den Klassenerhalt bangen muss.
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Geld, was man für RP bekommt sinnvoll eingesetzt und in die Mannschaft investiert wird. Dazu kommt noch die Verbesserung der Infrastruktur.
Das, was SK gestern angesprochen hat, gehe ich vollkommen mit. Das ist z.T. auch unser Problem. wir "sterben" in der Nostalgie vergangener Tage und in der Harmonie des Underdogs. Man darf und muss die nächsten Schritte gehen und das auf allen Ebenen, besonders im Kopf.
Das ist weiß Gott nicht besserwisserisch von mir gemeint, denn ich ich bin seit 25 Jahren Fan der Eintracht und werde es auch bleiben und die Tradition (1967, Jägermeister usw.) gehören zur Eintracht DNA dazu, aber darauf können wir und nicht ewig ausruhen, das bringt uns in diesem knallharten Business leider nicht weiter.
Da ich bei den letzten beiden Spieltagen etwas gepostet habe, und wir alle wissen ja das jeweilige Ergebnis, habe ich mich bei der Relegation bewusst zurückgehalten.
Jetzt muss es wirklich darum gehen einen neuen Trainer zu finden, der die Mannschaft entwickelt, so dass man hoffentlich nicht die vierte Saison um den Klassenerhalt bangen muss.
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Geld, was man für RP bekommt sinnvoll eingesetzt und in die Mannschaft investiert wird. Dazu kommt noch die Verbesserung der Infrastruktur.
Das, was SK gestern angesprochen hat, gehe ich vollkommen mit. Das ist z.T. auch unser Problem. wir "sterben" in der Nostalgie vergangener Tage und in der Harmonie des Underdogs. Man darf und muss die nächsten Schritte gehen und das auf allen Ebenen, besonders im Kopf.
Das ist weiß Gott nicht besserwisserisch von mir gemeint, denn ich ich bin seit 25 Jahren Fan der Eintracht und werde es auch bleiben und die Tradition (1967, Jägermeister usw.) gehören zur Eintracht DNA dazu, aber darauf können wir und nicht ewig ausruhen, das bringt uns in diesem knallharten Business leider nicht weiter.
28.05.2025 - 10:07 Uhr
Ganz ehrlich: seine Reaktion auf die Aussagen von Köhler haben für mich das i-Tüpfelchen auf seine mittelmäßige bis schlechte Arbeit hier gesetzt. Ich würde es besser finden, wenn er den Verein verlässt, auch wenn das sehr kurzfristig die nächste Baustelle aufmachen würde.
28.05.2025 - 10:15 Uhr
Zitat von Vegas188
Keiner im Verein darf sich von diesem Klassenerhalt blenden lassen, wir sind dem Tod mal wieder ganz knapp von der Klippe gesprungen, das geht nicht mehr lange gut.
Ich zitiere mal paar Aussagen Köhlers.
"Der Verein muss aufwachen." Unter diesen Bedingungen sei es "nur eine Frage der Zeit, bis der Verein absteigt"
"Ich höre immer nur: Das war hier schon immer so. Und ich höre immer: 1967 (die deutsche Meisterschaft)! Aber das ist nicht mehr aktuell. Und wenn man so weitermacht, dann steigt man ab"
"Ich gebe mal ein Beispiel: Wenn Ermin Bicakcic sagt, dass der Kraftraum seit zehn Jahren gleich aussieht und wir da gefühlt nur mit sechs Mann rein können, dann ist das nicht mehr zweitligatauglich"
Knallharte und ehrliche Analysen, da darf es gerne auch mal ungemütlich und unangenehm werden, solange die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden.
Quelle: www.n-tv.de
"Bin mausetot": Braunschweig-Profi verzweifelt am eigenen Klub
Das ist schon sehr direkt und ohne Hemmungen rausgehauen, aber MmN. braucht es jetzt genau das. Keiner im Verein darf sich von diesem Klassenerhalt blenden lassen, wir sind dem Tod mal wieder ganz knapp von der Klippe gesprungen, das geht nicht mehr lange gut.
Ich zitiere mal paar Aussagen Köhlers.
"Der Verein muss aufwachen." Unter diesen Bedingungen sei es "nur eine Frage der Zeit, bis der Verein absteigt"
"Ich höre immer nur: Das war hier schon immer so. Und ich höre immer: 1967 (die deutsche Meisterschaft)! Aber das ist nicht mehr aktuell. Und wenn man so weitermacht, dann steigt man ab"
"Ich gebe mal ein Beispiel: Wenn Ermin Bicakcic sagt, dass der Kraftraum seit zehn Jahren gleich aussieht und wir da gefühlt nur mit sechs Mann rein können, dann ist das nicht mehr zweitligatauglich"
Knallharte und ehrliche Analysen, da darf es gerne auch mal ungemütlich und unangenehm werden, solange die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden.
Finde das auch richtig spannend, dass er sich für den öffentlichen Weg entschieden hat.
Ich glaube, solche Sachen sind bei Vereinen zwischen Liga 2 und 4 an der Tagesordnung, das Geld ist knapp, die personellen Ressourcen auch, aber es gelangt nur sehr selten an die Oberfläche.
Meine Frage an dich/euch:
War das vorher in Braunschweig schon mal Thema? Intern?
Dass gewisse Strukturen, Posten oder Infrastruktur relativ bekanntermaßen unprofessionell, suboptimal oder veraltet sind?
Oder kommt das für viele Fans jetzt auch aus dem Nichts?
28.05.2025 - 11:09 Uhr
Zitat von YoannMoutinho
Ganz ehrlich: seine Reaktion auf die Aussagen von Köhler haben für mich das i-Tüpfelchen auf seine mittelmäßige bis schlechte Arbeit hier gesetzt. Ich würde es besser finden, wenn er den Verein verlässt, auch wenn das sehr kurzfristig die nächste Baustelle aufmachen würde.
Ganz ehrlich: seine Reaktion auf die Aussagen von Köhler haben für mich das i-Tüpfelchen auf seine mittelmäßige bis schlechte Arbeit hier gesetzt. Ich würde es besser finden, wenn er den Verein verlässt, auch wenn das sehr kurzfristig die nächste Baustelle aufmachen würde.
Finde die Reaktion auch sehr irritierend. Jede Fitnesskette stellt dir aus einem ehemaligen Supermarkt oder Autohaus binnen weniger Wochen ein fertiges Studio für mehrere Hundert Personen hin und bei einem Profiverein soll ein moderner Kraftraum eine Mission Impossible sein?
Aber wenn die führenden Köpfe des Vereins nix anderes als die Eintracht kennengelernt haben denkt man vielleicht auch, das Vorhandene wäre State of the Art.
28.05.2025 - 11:13 Uhr
Zitat von ruhrpott_adler
Finde das auch richtig spannend, dass er sich für den öffentlichen Weg entschieden hat.
Ich glaube, solche Sachen sind bei Vereinen zwischen Liga 2 und 4 an der Tagesordnung, das Geld ist knapp, die personellen Ressourcen auch, aber es gelangt nur sehr selten an die Oberfläche.
Meine Frage an dich/euch:
War das vorher in Braunschweig schon mal Thema? Intern?
Dass gewisse Strukturen, Posten oder Infrastruktur relativ bekanntermaßen unprofessionell, suboptimal oder veraltet sind?
Oder kommt das für viele Fans jetzt auch aus dem Nichts?
Zitat von Vegas188
Keiner im Verein darf sich von diesem Klassenerhalt blenden lassen, wir sind dem Tod mal wieder ganz knapp von der Klippe gesprungen, das geht nicht mehr lange gut.
Ich zitiere mal paar Aussagen Köhlers.
"Der Verein muss aufwachen." Unter diesen Bedingungen sei es "nur eine Frage der Zeit, bis der Verein absteigt"
"Ich höre immer nur: Das war hier schon immer so. Und ich höre immer: 1967 (die deutsche Meisterschaft)! Aber das ist nicht mehr aktuell. Und wenn man so weitermacht, dann steigt man ab"
"Ich gebe mal ein Beispiel: Wenn Ermin Bicakcic sagt, dass der Kraftraum seit zehn Jahren gleich aussieht und wir da gefühlt nur mit sechs Mann rein können, dann ist das nicht mehr zweitligatauglich"
Knallharte und ehrliche Analysen, da darf es gerne auch mal ungemütlich und unangenehm werden, solange die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden.
Quelle: www.n-tv.de
"Bin mausetot": Braunschweig-Profi verzweifelt am eigenen Klub
Das ist schon sehr direkt und ohne Hemmungen rausgehauen, aber MmN. braucht es jetzt genau das. Keiner im Verein darf sich von diesem Klassenerhalt blenden lassen, wir sind dem Tod mal wieder ganz knapp von der Klippe gesprungen, das geht nicht mehr lange gut.
Ich zitiere mal paar Aussagen Köhlers.
"Der Verein muss aufwachen." Unter diesen Bedingungen sei es "nur eine Frage der Zeit, bis der Verein absteigt"
"Ich höre immer nur: Das war hier schon immer so. Und ich höre immer: 1967 (die deutsche Meisterschaft)! Aber das ist nicht mehr aktuell. Und wenn man so weitermacht, dann steigt man ab"
"Ich gebe mal ein Beispiel: Wenn Ermin Bicakcic sagt, dass der Kraftraum seit zehn Jahren gleich aussieht und wir da gefühlt nur mit sechs Mann rein können, dann ist das nicht mehr zweitligatauglich"
Knallharte und ehrliche Analysen, da darf es gerne auch mal ungemütlich und unangenehm werden, solange die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden.
Finde das auch richtig spannend, dass er sich für den öffentlichen Weg entschieden hat.
Ich glaube, solche Sachen sind bei Vereinen zwischen Liga 2 und 4 an der Tagesordnung, das Geld ist knapp, die personellen Ressourcen auch, aber es gelangt nur sehr selten an die Oberfläche.
Meine Frage an dich/euch:
War das vorher in Braunschweig schon mal Thema? Intern?
Dass gewisse Strukturen, Posten oder Infrastruktur relativ bekanntermaßen unprofessionell, suboptimal oder veraltet sind?
Oder kommt das für viele Fans jetzt auch aus dem Nichts?
Moin, grüße dich.
Ich denke, dass dies kein Zufall war.
Köhler ist ein aufgeweckter Kerl, ich glaube er hat diese Worte und den öffentlichen Weg bewusst gewählt.
Mein subjektiver Eindruck und der vieler Eintracht Fans ist der, dass einige Figuren im Verein den leichten und bequemen Weg bevorzugen und Sachen gerne auch mal aussitzen, gerade wenn stürmische Zeiten anstehen.
In sportlich schwierigen Zeiten (die wir im Grunde ja dauerhaft in den letzten Jahren erleben), wird gut und gerne mal mit Phrasen des Zusammenhaltes beschwichtigt, ohne dass es aber wirkliche Konsequenzen gibt.
Unser Aufsichtsrat z.B hat sich mit der Schiele Entlassung nicht das erste mal fragwürdige Entscheidungen geliefert, Konsequenzen gab es im Grunde keine, es macht den Eindruck viele kleben an ihrem Posten.
Im Grunde ist es eine lange Liste an Sachen die in unserem Verein falsch laufen, das würde jetzt zu lange dauern alle aufzuzählen.
So etwas bekommen Spieler die täglich hautnah am Geschehen sind natürlich mit.
Unsere Infrastruktur ist eines Zweitligisten kaum würdig, trotz dem jetzt 4. Zweitligajahr in Folge ist der Verein im Grunde finanziell blank, es herrscht kaum Weiterentwicklung auf vielen Ebenen.
Viele bemängeln (in meinen Augen zurecht), die Eintracht strahle bis auf Tradition kaum noch nachhaltig etwas aus.
Es gibt keine Spielphilosophie die den Club ausmacht und prägt, keine Philosophie und Wegrichtung die man mit Eintracht Braunschweig verbindet und nach der Spieler und Stuff ausgewählt werden.
Wir sind ständig nur am Lücken schließen, am reagieren auf den nächsten Problemfall, als aktiv etwas zu kreieren.
Wenn ich finanziell schon nicht mit anderen Vereinen mithalten kann, brauche ich alternative Lösungsansätze, Scouting von Spielern die Datenmäßig und charakterlich in die Truppe passen, eventuell auch aus Ligen wo nicht gefühlte 70% der anderen, besser zahlenden Konkurrenten ebenfalls am fischen sind.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass Köhler mit diesen öffentlichen Aussagen den Druck an die handelnden Leute im Verein erhöhen möchte und zwar so hoch, dass sich keiner mehr im Club wegducken kann und sich endlich mal nachhaltig etwas ändert.
Aber wie gesagt, das ist alles mein persönlicher und subjektiver Eindruck, kompletten Einblick habe ich als einfacher Fan natürlich nicht und vieles mag von außen auch einfacher gesagt als getan sein, die Grundaussagen von Köhler unterschreibe ich jedoch in ganz Großen Teilen klar und deutlich.
Um es abzuschließen, ich glaube nicht dass das alles für viele Fans überraschend kommt, das ist ein längerer Prozess den mittlerweile sehr viele Supporter von uns erkennen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vegas188 am 28.05.2025 um 11:20 Uhr bearbeitet
28.05.2025 - 11:14 Uhr
Klasse gehalten, schön und gut – aber ein „Weiter so“ darf es jetzt nicht mehr geben.
Ich bin wirklich froh, dass das gestrige Spiel so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Hätten wir ein einfaches Spiel erlebt, würde man wahrscheinlich wieder sagen, dass man ja alles richtig gemacht habe und die nächste Saison bestimmt besser wird. Nein – es muss endlich etwas passieren.
Was Köhler gesagt hat, ist wichtig und richtig. Natürlich wird vieles intern besprochen. Aber wenn es nichts mehr bringt, ständig ins Leere zu reden, sollte man auch den Mut haben, an die Öffentlichkeit zu gehen. Genau solche Typen will ich im Verein sehen. Ja, Köhler ist manchmal impulsiv und überreagiert – wie bei der Aktion mit den Fans nach dem Heimspiel. Aber er zeigt, dass es ihm nicht egal ist, was hier passiert.
Er hat über die ganze Saison hinweg Leistung gezeigt.
Im Mittelfeld war er einer der besten – statistisch gesehen sogar ligaweit. Er hat auch auf einer Fremdposition ordentlich performt. Der Junge hat Einsatz gezeigt – und das spürt man.
Die Aussage von Kessel, dass Köhler das „sagen dürfe, weil er in den letzten Wochen geliefert hat“, ist lächerlich. Noch lächerlicher ist seine Aussage zum Kraftraum. Mit allem Respekt – einen Kraftraum zu bauen kostet keine Millionen. Hat man keinen Platz? Dann stellt eben einen Container in die Nähe des Trainingsplatzes und lasst die Jungs dort trainieren. Es ist peinlich, zu behaupten, dass man das nicht hinbekommt. Findet einen Sponsor, der bereit ist, so etwas zu finanzieren! Ich bin mir sicher, es gibt genug Unternehmen – auch aus der Region – die für vergleichsweise wenig Geld helfen würden.
Stattdessen sehe ich die Profis regelmäßig bei Hyggia trainieren. Warum geht man diesen Umweg? Warum entscheidet man sich immer für den bequemen Weg, anstatt mal Verantwortung zu übernehmen?
Mit dieser Einstellung wird man nie gute Spieler nach Braunschweig holen.
Bröger hat genau deshalb abgesagt – wegen der miserablen Infrastruktur.
Man bekommt für Pherai 750.000 Euro – und anstatt das Geld sinnvoll in die Infrastruktur zu investieren, gibt man es für Trainer aus, die nicht einmal mehr im Verein aktiv sind.
Das ist Wahnsinn.
So unprofessionell, so wenig durchdacht, so wenig kompetent.
Die Aussage von H. Freitag („Die Profis haben hier gute Bedingungen zum Trainieren“) zeigt, auf welchem Niveau in den oberen Etagen gearbeitet wird.
Entweder man rafft sich jetzt – oder man spielt nächstes Jahr in der 3. Liga.
Dann wird das Gejammer groß sein. Nur mit einer guten Atmosphäre in der Kabine wird man nicht immer den Klassenerhalt sichern. Man muss auch kreativ sein. Und das gilt nicht nur für Transfers – sondern auch fürs Sponsoring. Man erwartet von den Spielern, dass sie alles alleine richten. Doch die Leute in den Führungsetagen sind offenbar unantastbar.
Dass Mitglieder im Aufsichtsrat nach einer Wahl trotzdem einfach weitermachen dürfen – das sagt alles. Und dann sind da noch die „Eintracht-Legenden“, die bei den Fans Bonuspunkte haben und kaum in der Kritik stehen. Ich will endlich Kompetenz im Verein sehen.
Lasst das Gerede vom „Stallgeruch“. Manchmal sind externe Fachleute wichtig, um frischen Wind in den Verein zu bringen. Das heißt nicht, dass man jetzt alle rausschmeißen soll – im Gegenteil: Ich bin mir sicher, dass Kessel & Co. in dieser Saison viel gelernt haben und es in Zukunft besser machen können.
Ich bin ehrlich: Ich bin bedient.
Statt mich über den Klassenerhalt zu freuen, bin ich einfach nur enttäuscht. In den letzten Jahren wurden viele Fehler gemacht. Allein die Entlassung von Schiele war fatal.
So wird man nie eine klare Idee entwickeln.
Schaut euch Elversberg an – da geht’s nicht nur um Geld. Die sind deshalb stark, weil sie einen Plan haben. Sie holen Spieler, die zu ihrem Konzept passen. Die Eintracht unter Lieberknecht war individuell nicht überragend – aber sie hatte eine klare Spielidee. Und genau diese Idee fehlt mir seit Jahren.
Besonders in den letzten beiden Spielzeiten. Jetzt ist der Moment gekommen, um endlich ein Konzept zu entwickeln.
Halbherzig funktioniert in der 2. Liga nicht.
Nur Mannschaften, die einen Plan haben, bestehen hier langfristig.
Ich bin gespannt, wer der nächste Trainer wird. Ich wünsche mir einen jungen, motivierten Trainer mit klarer Linie und Vision.
Es wird nicht immer alles funktionieren – aber wenn die Fans eine Entwicklung sehen, sind sie bereit, Fehler zu verzeihen. Genau das ist der Grund, warum die Stimmung in den letzten Jahren so schwankte: Als Fan weißt du gar nicht mehr, worauf du dich einstellen sollst.
Heute spielt man auf Konter, morgen auf Ballbesitz, übermorgen auf „mal schauen“. Kein roter Faden, keine erkennbare Philosophie.
Die Fans von Eintracht sind nicht anders als die in Magdeburg – auch dort gibt es Kritik, aber eben auch Geduld, wenn man erkennt, dass da eine Idee hinter allem steckt. Geduld gibt es nur dort, wo man auch an etwas glaubt.
Ich könnte noch lange weiterschreiben – aber ich glaube, meine Stimmung und meine Botschaft sind klar geworden.
Jetzt ist erstmal Zeit, etwas runterzukommen und die fußballfreie Zeit zu genießen. Hoffen wir, dass sich im Verein endlich etwas bewegt.
Ich bin wirklich froh, dass das gestrige Spiel so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Hätten wir ein einfaches Spiel erlebt, würde man wahrscheinlich wieder sagen, dass man ja alles richtig gemacht habe und die nächste Saison bestimmt besser wird. Nein – es muss endlich etwas passieren.
Was Köhler gesagt hat, ist wichtig und richtig. Natürlich wird vieles intern besprochen. Aber wenn es nichts mehr bringt, ständig ins Leere zu reden, sollte man auch den Mut haben, an die Öffentlichkeit zu gehen. Genau solche Typen will ich im Verein sehen. Ja, Köhler ist manchmal impulsiv und überreagiert – wie bei der Aktion mit den Fans nach dem Heimspiel. Aber er zeigt, dass es ihm nicht egal ist, was hier passiert.
Er hat über die ganze Saison hinweg Leistung gezeigt.
Im Mittelfeld war er einer der besten – statistisch gesehen sogar ligaweit. Er hat auch auf einer Fremdposition ordentlich performt. Der Junge hat Einsatz gezeigt – und das spürt man.
Die Aussage von Kessel, dass Köhler das „sagen dürfe, weil er in den letzten Wochen geliefert hat“, ist lächerlich. Noch lächerlicher ist seine Aussage zum Kraftraum. Mit allem Respekt – einen Kraftraum zu bauen kostet keine Millionen. Hat man keinen Platz? Dann stellt eben einen Container in die Nähe des Trainingsplatzes und lasst die Jungs dort trainieren. Es ist peinlich, zu behaupten, dass man das nicht hinbekommt. Findet einen Sponsor, der bereit ist, so etwas zu finanzieren! Ich bin mir sicher, es gibt genug Unternehmen – auch aus der Region – die für vergleichsweise wenig Geld helfen würden.
Stattdessen sehe ich die Profis regelmäßig bei Hyggia trainieren. Warum geht man diesen Umweg? Warum entscheidet man sich immer für den bequemen Weg, anstatt mal Verantwortung zu übernehmen?
Mit dieser Einstellung wird man nie gute Spieler nach Braunschweig holen.
Bröger hat genau deshalb abgesagt – wegen der miserablen Infrastruktur.
Man bekommt für Pherai 750.000 Euro – und anstatt das Geld sinnvoll in die Infrastruktur zu investieren, gibt man es für Trainer aus, die nicht einmal mehr im Verein aktiv sind.
Das ist Wahnsinn.
So unprofessionell, so wenig durchdacht, so wenig kompetent.
Die Aussage von H. Freitag („Die Profis haben hier gute Bedingungen zum Trainieren“) zeigt, auf welchem Niveau in den oberen Etagen gearbeitet wird.
Entweder man rafft sich jetzt – oder man spielt nächstes Jahr in der 3. Liga.
Dann wird das Gejammer groß sein. Nur mit einer guten Atmosphäre in der Kabine wird man nicht immer den Klassenerhalt sichern. Man muss auch kreativ sein. Und das gilt nicht nur für Transfers – sondern auch fürs Sponsoring. Man erwartet von den Spielern, dass sie alles alleine richten. Doch die Leute in den Führungsetagen sind offenbar unantastbar.
Dass Mitglieder im Aufsichtsrat nach einer Wahl trotzdem einfach weitermachen dürfen – das sagt alles. Und dann sind da noch die „Eintracht-Legenden“, die bei den Fans Bonuspunkte haben und kaum in der Kritik stehen. Ich will endlich Kompetenz im Verein sehen.
Lasst das Gerede vom „Stallgeruch“. Manchmal sind externe Fachleute wichtig, um frischen Wind in den Verein zu bringen. Das heißt nicht, dass man jetzt alle rausschmeißen soll – im Gegenteil: Ich bin mir sicher, dass Kessel & Co. in dieser Saison viel gelernt haben und es in Zukunft besser machen können.
Ich bin ehrlich: Ich bin bedient.
Statt mich über den Klassenerhalt zu freuen, bin ich einfach nur enttäuscht. In den letzten Jahren wurden viele Fehler gemacht. Allein die Entlassung von Schiele war fatal.
So wird man nie eine klare Idee entwickeln.
Schaut euch Elversberg an – da geht’s nicht nur um Geld. Die sind deshalb stark, weil sie einen Plan haben. Sie holen Spieler, die zu ihrem Konzept passen. Die Eintracht unter Lieberknecht war individuell nicht überragend – aber sie hatte eine klare Spielidee. Und genau diese Idee fehlt mir seit Jahren.
Besonders in den letzten beiden Spielzeiten. Jetzt ist der Moment gekommen, um endlich ein Konzept zu entwickeln.
Halbherzig funktioniert in der 2. Liga nicht.
Nur Mannschaften, die einen Plan haben, bestehen hier langfristig.
Ich bin gespannt, wer der nächste Trainer wird. Ich wünsche mir einen jungen, motivierten Trainer mit klarer Linie und Vision.
Es wird nicht immer alles funktionieren – aber wenn die Fans eine Entwicklung sehen, sind sie bereit, Fehler zu verzeihen. Genau das ist der Grund, warum die Stimmung in den letzten Jahren so schwankte: Als Fan weißt du gar nicht mehr, worauf du dich einstellen sollst.
Heute spielt man auf Konter, morgen auf Ballbesitz, übermorgen auf „mal schauen“. Kein roter Faden, keine erkennbare Philosophie.
Die Fans von Eintracht sind nicht anders als die in Magdeburg – auch dort gibt es Kritik, aber eben auch Geduld, wenn man erkennt, dass da eine Idee hinter allem steckt. Geduld gibt es nur dort, wo man auch an etwas glaubt.
Ich könnte noch lange weiterschreiben – aber ich glaube, meine Stimmung und meine Botschaft sind klar geworden.
Jetzt ist erstmal Zeit, etwas runterzukommen und die fußballfreie Zeit zu genießen. Hoffen wir, dass sich im Verein endlich etwas bewegt.
28.05.2025 - 11:46 Uhr
Hier mal eine Interessante Aussage von Köhler zur Situation in der Mannschaft:
https://www.freiepresse.de/sport/rundumschlag-nach-relegation-braunschweiger-kritisiert-club-artikel13828609
https://www.freiepresse.de/sport/rundumschlag-nach-relegation-braunschweiger-kritisiert-club-artikel13828609
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HallOfFans1895 am 28.05.2025 um 11:47 Uhr bearbeitet
28.05.2025 - 11:53 Uhr
Zitat von dteslaru13
Klasse gehalten, schön und gut – aber ein „Weiter so“ darf es jetzt nicht mehr geben.
Ich bin wirklich froh, dass das gestrige Spiel so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Hätten wir ein einfaches Spiel erlebt, würde man wahrscheinlich wieder sagen, dass man ja alles richtig gemacht habe und die nächste Saison bestimmt besser wird. Nein – es muss endlich etwas passieren.
Was Köhler gesagt hat, ist wichtig und richtig. Natürlich wird vieles intern besprochen. Aber wenn es nichts mehr bringt, ständig ins Leere zu reden, sollte man auch den Mut haben, an die Öffentlichkeit zu gehen. Genau solche Typen will ich im Verein sehen. Ja, Köhler ist manchmal impulsiv und überreagiert – wie bei der Aktion mit den Fans nach dem Heimspiel. Aber er zeigt, dass es ihm nicht egal ist, was hier passiert.
Er hat über die ganze Saison hinweg Leistung gezeigt.
Im Mittelfeld war er einer der besten – statistisch gesehen sogar ligaweit. Er hat auch auf einer Fremdposition ordentlich performt. Der Junge hat Einsatz gezeigt – und das spürt man.
Die Aussage von Kessel, dass Köhler das „sagen dürfe, weil er in den letzten Wochen geliefert hat“, ist lächerlich. Noch lächerlicher ist seine Aussage zum Kraftraum. Mit allem Respekt – einen Kraftraum zu bauen kostet keine Millionen. Hat man keinen Platz? Dann stellt eben einen Container in die Nähe des Trainingsplatzes und lasst die Jungs dort trainieren. Es ist peinlich, zu behaupten, dass man das nicht hinbekommt. Findet einen Sponsor, der bereit ist, so etwas zu finanzieren! Ich bin mir sicher, es gibt genug Unternehmen – auch aus der Region – die für vergleichsweise wenig Geld helfen würden.
Stattdessen sehe ich die Profis regelmäßig bei Hyggia trainieren. Warum geht man diesen Umweg? Warum entscheidet man sich immer für den bequemen Weg, anstatt mal Verantwortung zu übernehmen?
Mit dieser Einstellung wird man nie gute Spieler nach Braunschweig holen.
Bröger hat genau deshalb abgesagt – wegen der miserablen Infrastruktur.
Man bekommt für Pherai 750.000 Euro – und anstatt das Geld sinnvoll in die Infrastruktur zu investieren, gibt man es für Trainer aus, die nicht einmal mehr im Verein aktiv sind.
Das ist Wahnsinn.
So unprofessionell, so wenig durchdacht, so wenig kompetent.
Die Aussage von H. Freitag („Die Profis haben hier gute Bedingungen zum Trainieren“) zeigt, auf welchem Niveau in den oberen Etagen gearbeitet wird.
Entweder man rafft sich jetzt – oder man spielt nächstes Jahr in der 3. Liga.
Dann wird das Gejammer groß sein. Nur mit einer guten Atmosphäre in der Kabine wird man nicht immer den Klassenerhalt sichern. Man muss auch kreativ sein. Und das gilt nicht nur für Transfers – sondern auch fürs Sponsoring. Man erwartet von den Spielern, dass sie alles alleine richten. Doch die Leute in den Führungsetagen sind offenbar unantastbar.
Dass Mitglieder im Aufsichtsrat nach einer Wahl trotzdem einfach weitermachen dürfen – das sagt alles. Und dann sind da noch die „Eintracht-Legenden“, die bei den Fans Bonuspunkte haben und kaum in der Kritik stehen. Ich will endlich Kompetenz im Verein sehen.
Lasst das Gerede vom „Stallgeruch“. Manchmal sind externe Fachleute wichtig, um frischen Wind in den Verein zu bringen. Das heißt nicht, dass man jetzt alle rausschmeißen soll – im Gegenteil: Ich bin mir sicher, dass Kessel & Co. in dieser Saison viel gelernt haben und es in Zukunft besser machen können.
Ich bin ehrlich: Ich bin bedient.
Statt mich über den Klassenerhalt zu freuen, bin ich einfach nur enttäuscht. In den letzten Jahren wurden viele Fehler gemacht. Allein die Entlassung von Schiele war fatal.
So wird man nie eine klare Idee entwickeln.
Schaut euch Elversberg an – da geht’s nicht nur um Geld. Die sind deshalb stark, weil sie einen Plan haben. Sie holen Spieler, die zu ihrem Konzept passen. Die Eintracht unter Lieberknecht war individuell nicht überragend – aber sie hatte eine klare Spielidee. Und genau diese Idee fehlt mir seit Jahren.
Besonders in den letzten beiden Spielzeiten. Jetzt ist der Moment gekommen, um endlich ein Konzept zu entwickeln.
Halbherzig funktioniert in der 2. Liga nicht.
Nur Mannschaften, die einen Plan haben, bestehen hier langfristig.
Ich bin gespannt, wer der nächste Trainer wird. Ich wünsche mir einen jungen, motivierten Trainer mit klarer Linie und Vision.
Es wird nicht immer alles funktionieren – aber wenn die Fans eine Entwicklung sehen, sind sie bereit, Fehler zu verzeihen. Genau das ist der Grund, warum die Stimmung in den letzten Jahren so schwankte: Als Fan weißt du gar nicht mehr, worauf du dich einstellen sollst.
Heute spielt man auf Konter, morgen auf Ballbesitz, übermorgen auf „mal schauen“. Kein roter Faden, keine erkennbare Philosophie.
Die Fans von Eintracht sind nicht anders als die in Magdeburg – auch dort gibt es Kritik, aber eben auch Geduld, wenn man erkennt, dass da eine Idee hinter allem steckt. Geduld gibt es nur dort, wo man auch an etwas glaubt.
Ich könnte noch lange weiterschreiben – aber ich glaube, meine Stimmung und meine Botschaft sind klar geworden.
Jetzt ist erstmal Zeit, etwas runterzukommen und die fußballfreie Zeit zu genießen. Hoffen wir, dass sich im Verein endlich etwas bewegt.
Klasse gehalten, schön und gut – aber ein „Weiter so“ darf es jetzt nicht mehr geben.
Ich bin wirklich froh, dass das gestrige Spiel so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Hätten wir ein einfaches Spiel erlebt, würde man wahrscheinlich wieder sagen, dass man ja alles richtig gemacht habe und die nächste Saison bestimmt besser wird. Nein – es muss endlich etwas passieren.
Was Köhler gesagt hat, ist wichtig und richtig. Natürlich wird vieles intern besprochen. Aber wenn es nichts mehr bringt, ständig ins Leere zu reden, sollte man auch den Mut haben, an die Öffentlichkeit zu gehen. Genau solche Typen will ich im Verein sehen. Ja, Köhler ist manchmal impulsiv und überreagiert – wie bei der Aktion mit den Fans nach dem Heimspiel. Aber er zeigt, dass es ihm nicht egal ist, was hier passiert.
Er hat über die ganze Saison hinweg Leistung gezeigt.
Im Mittelfeld war er einer der besten – statistisch gesehen sogar ligaweit. Er hat auch auf einer Fremdposition ordentlich performt. Der Junge hat Einsatz gezeigt – und das spürt man.
Die Aussage von Kessel, dass Köhler das „sagen dürfe, weil er in den letzten Wochen geliefert hat“, ist lächerlich. Noch lächerlicher ist seine Aussage zum Kraftraum. Mit allem Respekt – einen Kraftraum zu bauen kostet keine Millionen. Hat man keinen Platz? Dann stellt eben einen Container in die Nähe des Trainingsplatzes und lasst die Jungs dort trainieren. Es ist peinlich, zu behaupten, dass man das nicht hinbekommt. Findet einen Sponsor, der bereit ist, so etwas zu finanzieren! Ich bin mir sicher, es gibt genug Unternehmen – auch aus der Region – die für vergleichsweise wenig Geld helfen würden.
Stattdessen sehe ich die Profis regelmäßig bei Hyggia trainieren. Warum geht man diesen Umweg? Warum entscheidet man sich immer für den bequemen Weg, anstatt mal Verantwortung zu übernehmen?
Mit dieser Einstellung wird man nie gute Spieler nach Braunschweig holen.
Bröger hat genau deshalb abgesagt – wegen der miserablen Infrastruktur.
Man bekommt für Pherai 750.000 Euro – und anstatt das Geld sinnvoll in die Infrastruktur zu investieren, gibt man es für Trainer aus, die nicht einmal mehr im Verein aktiv sind.
Das ist Wahnsinn.
So unprofessionell, so wenig durchdacht, so wenig kompetent.
Die Aussage von H. Freitag („Die Profis haben hier gute Bedingungen zum Trainieren“) zeigt, auf welchem Niveau in den oberen Etagen gearbeitet wird.
Entweder man rafft sich jetzt – oder man spielt nächstes Jahr in der 3. Liga.
Dann wird das Gejammer groß sein. Nur mit einer guten Atmosphäre in der Kabine wird man nicht immer den Klassenerhalt sichern. Man muss auch kreativ sein. Und das gilt nicht nur für Transfers – sondern auch fürs Sponsoring. Man erwartet von den Spielern, dass sie alles alleine richten. Doch die Leute in den Führungsetagen sind offenbar unantastbar.
Dass Mitglieder im Aufsichtsrat nach einer Wahl trotzdem einfach weitermachen dürfen – das sagt alles. Und dann sind da noch die „Eintracht-Legenden“, die bei den Fans Bonuspunkte haben und kaum in der Kritik stehen. Ich will endlich Kompetenz im Verein sehen.
Lasst das Gerede vom „Stallgeruch“. Manchmal sind externe Fachleute wichtig, um frischen Wind in den Verein zu bringen. Das heißt nicht, dass man jetzt alle rausschmeißen soll – im Gegenteil: Ich bin mir sicher, dass Kessel & Co. in dieser Saison viel gelernt haben und es in Zukunft besser machen können.
Ich bin ehrlich: Ich bin bedient.
Statt mich über den Klassenerhalt zu freuen, bin ich einfach nur enttäuscht. In den letzten Jahren wurden viele Fehler gemacht. Allein die Entlassung von Schiele war fatal.
So wird man nie eine klare Idee entwickeln.
Schaut euch Elversberg an – da geht’s nicht nur um Geld. Die sind deshalb stark, weil sie einen Plan haben. Sie holen Spieler, die zu ihrem Konzept passen. Die Eintracht unter Lieberknecht war individuell nicht überragend – aber sie hatte eine klare Spielidee. Und genau diese Idee fehlt mir seit Jahren.
Besonders in den letzten beiden Spielzeiten. Jetzt ist der Moment gekommen, um endlich ein Konzept zu entwickeln.
Halbherzig funktioniert in der 2. Liga nicht.
Nur Mannschaften, die einen Plan haben, bestehen hier langfristig.
Ich bin gespannt, wer der nächste Trainer wird. Ich wünsche mir einen jungen, motivierten Trainer mit klarer Linie und Vision.
Es wird nicht immer alles funktionieren – aber wenn die Fans eine Entwicklung sehen, sind sie bereit, Fehler zu verzeihen. Genau das ist der Grund, warum die Stimmung in den letzten Jahren so schwankte: Als Fan weißt du gar nicht mehr, worauf du dich einstellen sollst.
Heute spielt man auf Konter, morgen auf Ballbesitz, übermorgen auf „mal schauen“. Kein roter Faden, keine erkennbare Philosophie.
Die Fans von Eintracht sind nicht anders als die in Magdeburg – auch dort gibt es Kritik, aber eben auch Geduld, wenn man erkennt, dass da eine Idee hinter allem steckt. Geduld gibt es nur dort, wo man auch an etwas glaubt.
Ich könnte noch lange weiterschreiben – aber ich glaube, meine Stimmung und meine Botschaft sind klar geworden.
Jetzt ist erstmal Zeit, etwas runterzukommen und die fußballfreie Zeit zu genießen. Hoffen wir, dass sich im Verein endlich etwas bewegt.
Klasse Post! Vielen Dank dafür. Leider kann ich deinen Post nicht „liken“.
Die Aussagen von Köhler waren längst überfällig. Viele merken doch: Im Verein stimmt strukturell einiges nicht. Infrastruktur? Katastrophal.
Kein Kraftraum, ein Stadion wie aus der Zeit gefallen, und nach außen tut man so, als wäre alles in Ordnung.
Genau solche Typen wie Köhler braucht der Verein – ehrlich, klar, unbequem.
Es kann nicht sein, dass wir Jahr für Jahr gegen den Abstieg spielen, während andere mit deutlich weniger mehr aufbauen.
28.05.2025 - 12:00 Uhr
Starke Worte von Köhler und bezeichnend, dass das Ganze von ihm kommt. Er hat sich vorher schonmal dazu geäußert, dass er unverhältnismäßig viel kritisiert wird - er ist sich also bewusst, dass er im allgemeinen nicht so ein Sympathieträger ist wie z.B. ein RTH oder Bico und trotzdem hat er die Eier in der Hose den Move öffentlich durchzuziehen. Viele Fans schreien seit Jahren nach Veränderungen - seit diesem Jahr ist diese Kritik wohl endlich endgültig in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Wenn man Veränderungen haben will muss man sich auch mal reiben und bewegen. Mit dem Friede-Freude-Eierkuchen "Kämpfen und Siegen Eintracht Familie" wird man sich niemals weiterentwickeln.
Von daher stark, dass nun auch mal ein Spieler das Rückgrat hat öffentlich den Druck zu erhöhen. Die letzten Jahre hat es die Leute bei uns ja auch durchaus mal ihren Job gekostet wenn sie zu unbequem waren.
Das zeugt davon, dass er einen starken Charakter hat und seine Verantwortung als Führungsspieler ernst nimmt. Er will Erfolg und keine Sympathie.
Die Aussage mit dem negativen Umfeld kann ich so aber nicht komplett unterschreiben - nicht weil es nicht stimmen würde sondern weil die Negativität einfach eine Summe der letzten Jahre ist. Als Fan guckt man seit Jahren dabei zu wie der Verein Rückwärts läuft. Man sieht seit Jahren keine Besserung. Wenn es stattdessen Jahr für Jahr schlechter wird ist das Umfeld natürlich negativ. Die Spieler sind keine Roboter und können nicht immer performen? Genau das gleiche gilt für die Fans. Auch die haben Meinungen und Empfinden und haben jedes Recht diese Kund zu tun. Fans sind nicht Fans weil sie immer blöd dastehen und nett singen sondern weil sie für den Verein leben. Zusammen leben bedeutet auch, dass man nicht immer mit allem zufrieden ist. Vorallem wenn die Probleme von Jahr zu Jahr schlimmer werden.
Dieser Klassenerhalt war, nicht nur super unverdient, sondern hoffentlich ein ernsthafter Weckruf.
Die Grundstimmung bzgl. der bekannten Probleme war vor der Saison schon unzufriedener als die letzten Jahre. Dann kam der schlechte Zustand des Vereines / der Infrastruktur durch den Bericht der BZ bei der breiten Masse an. Jetzt spricht Köhler zu einem wichtigen Zeitpunkt öffentlich die Probleme an und erzeugt dort nochmal mächtig drück. Verdientermaßen.
Die letzten Jahre gab es diese Reibung nicht und da ist nichts passiert - jetzt braucht es dann auch einfach mal etwas Reibung in der Öffentlichkeit.
Zumal er mit dem Nachsatz er wolle auf jeden Fall hier bleiben und mit anschieben im gleichen Zuge nochmal ein Zugeständnis an den Verein macht
Von daher stark, dass nun auch mal ein Spieler das Rückgrat hat öffentlich den Druck zu erhöhen. Die letzten Jahre hat es die Leute bei uns ja auch durchaus mal ihren Job gekostet wenn sie zu unbequem waren.
Das zeugt davon, dass er einen starken Charakter hat und seine Verantwortung als Führungsspieler ernst nimmt. Er will Erfolg und keine Sympathie.
Die Aussage mit dem negativen Umfeld kann ich so aber nicht komplett unterschreiben - nicht weil es nicht stimmen würde sondern weil die Negativität einfach eine Summe der letzten Jahre ist. Als Fan guckt man seit Jahren dabei zu wie der Verein Rückwärts läuft. Man sieht seit Jahren keine Besserung. Wenn es stattdessen Jahr für Jahr schlechter wird ist das Umfeld natürlich negativ. Die Spieler sind keine Roboter und können nicht immer performen? Genau das gleiche gilt für die Fans. Auch die haben Meinungen und Empfinden und haben jedes Recht diese Kund zu tun. Fans sind nicht Fans weil sie immer blöd dastehen und nett singen sondern weil sie für den Verein leben. Zusammen leben bedeutet auch, dass man nicht immer mit allem zufrieden ist. Vorallem wenn die Probleme von Jahr zu Jahr schlimmer werden.
Dieser Klassenerhalt war, nicht nur super unverdient, sondern hoffentlich ein ernsthafter Weckruf.
Die Grundstimmung bzgl. der bekannten Probleme war vor der Saison schon unzufriedener als die letzten Jahre. Dann kam der schlechte Zustand des Vereines / der Infrastruktur durch den Bericht der BZ bei der breiten Masse an. Jetzt spricht Köhler zu einem wichtigen Zeitpunkt öffentlich die Probleme an und erzeugt dort nochmal mächtig drück. Verdientermaßen.
Die letzten Jahre gab es diese Reibung nicht und da ist nichts passiert - jetzt braucht es dann auch einfach mal etwas Reibung in der Öffentlichkeit.
Zumal er mit dem Nachsatz er wolle auf jeden Fall hier bleiben und mit anschieben im gleichen Zuge nochmal ein Zugeständnis an den Verein macht
28.05.2025 - 12:59 Uhr
Freunde, für mich war das in 15-20 Jahren die SCHLIMMSTE Saison hier. 64 Gegentore, etliche 5 Tore-Klatschen, ein einziger Stürmer mit wirklich guten Leistungen im -gesamten- Team ... Langzeitverletzte, Spieler die fast alle 34-36 Spiele komplett neben sich standen und ein Trainer der nicht mal versucht hat, überhaupt einen Plan B zu finden.
Bin einfach nur erleichtert, dass es vorbei ist und es den Verein nun NICHT 3-5 Jahre zurückwerfen wird. Denn ein Abstieg hätte das getan. Überlegt mal. Hoffmann, unser für mich beste Torwart in den 15-20 Jahren (nun hab ich's gesagt.), wäre sofort wieder weg gewesen. Rayan Philippe ablösefrei weg, das allein vermutlich ein "Schaden" bzw. Kosten des Misserfolgs in Höhe von ca. 3 bis 5 Mio. € Ablöse.
Eventuell ein kompletter Neuaufbau in fast jegicher Hinsicht - in einer Liga, die auch nicht wesentlich weniger umkämpft ist, als die Zweite. Nein danke, ich bin einfach nur erleichtert, dass die Eintracht noch ein weiteres Jahr die Chance haben wird, sich auf dem Niveau beweisen zu dürfen.
Nun hat man außerdem immerhin eine "Chance" auf den Verbleib von Tempelmann. Aber auch bei Tachie wäre ich nicht abgeneigt, wenn Kaiserslautern ihm keine Steine in den Weg legt. Egal was kommt - der aktuelle Weg muss grundlegend überdacht werden und ich respektiere Köhler dafür, diese sensiblen Themen so anzusprechen.
Das sind genau die Spieler, die du brauchst. Keine ewigen Ja-Sager. Wir wurden von wortwörtlich -Regionalligisten- binnen nur 2,5 Jahren überholt. Das sollte einem zu denken geben.
Bin einfach nur erleichtert, dass es vorbei ist und es den Verein nun NICHT 3-5 Jahre zurückwerfen wird. Denn ein Abstieg hätte das getan. Überlegt mal. Hoffmann, unser für mich beste Torwart in den 15-20 Jahren (nun hab ich's gesagt.), wäre sofort wieder weg gewesen. Rayan Philippe ablösefrei weg, das allein vermutlich ein "Schaden" bzw. Kosten des Misserfolgs in Höhe von ca. 3 bis 5 Mio. € Ablöse.
Eventuell ein kompletter Neuaufbau in fast jegicher Hinsicht - in einer Liga, die auch nicht wesentlich weniger umkämpft ist, als die Zweite. Nein danke, ich bin einfach nur erleichtert, dass die Eintracht noch ein weiteres Jahr die Chance haben wird, sich auf dem Niveau beweisen zu dürfen.
Nun hat man außerdem immerhin eine "Chance" auf den Verbleib von Tempelmann. Aber auch bei Tachie wäre ich nicht abgeneigt, wenn Kaiserslautern ihm keine Steine in den Weg legt. Egal was kommt - der aktuelle Weg muss grundlegend überdacht werden und ich respektiere Köhler dafür, diese sensiblen Themen so anzusprechen.
Das sind genau die Spieler, die du brauchst. Keine ewigen Ja-Sager. Wir wurden von wortwörtlich -Regionalligisten- binnen nur 2,5 Jahren überholt. Das sollte einem zu denken geben.
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