Der Schiri Thread
08.08.2011 - 15:46 Uhr
12.02.2026 - 08:34 Uhr
Im Zusammenhang mit der VAR- und Schiedsrichterdebatte ist es interessant zu beobachten, dass der DFB offenbar auf die wachsende Kritik reagiert. Offensichtlich wurden Unparteiische, die über die letzten Wochen durch Fehlentscheidungen negativ aufgefallen sind, vorerst nicht mehr eingesetzt bzw. erhalten eine vorrübergehende "Einsatzpause".
Auch der FCK bzw. die 2. Liga ist betroffen: Drei etatmäßige Bundesligaschiedsrichter wurden für den kommenden Spieltag im Unterhaus abgestellt, unser Spiel leitet Tobias Reichel (40) aus Sindelfingen.
Gruß,
W7
Zitat von kicker.de
Sascha Stegemann, Daniel Schlager und Robert Schröder leiten auch am 22. Spieltag kein Bundesligaspiel auf dem Feld. Das geht aus den Ansetzungen hervor, die der DFB am Mittwoch veröffentlicht hat. Alle drei Unparteiischen hatten sich am 20. Spieltag eine Fehlentscheidung beim Thema Strafstoß geleistet und waren auch in der Woche darauf nicht eingesetzt worden.
Sascha Stegemann, Daniel Schlager und Robert Schröder leiten auch am 22. Spieltag kein Bundesligaspiel auf dem Feld. Das geht aus den Ansetzungen hervor, die der DFB am Mittwoch veröffentlicht hat. Alle drei Unparteiischen hatten sich am 20. Spieltag eine Fehlentscheidung beim Thema Strafstoß geleistet und waren auch in der Woche darauf nicht eingesetzt worden.
Auch der FCK bzw. die 2. Liga ist betroffen: Drei etatmäßige Bundesligaschiedsrichter wurden für den kommenden Spieltag im Unterhaus abgestellt, unser Spiel leitet Tobias Reichel (40) aus Sindelfingen.
Zitat von kicker.de
Überhaupt fällt auf: Kircher versucht mit seinen Nominierungen die Lage zu beruhigen. So sind drei etatmäßige Bundesliga-Unparteiische diesmal für Zweitliga-Begegnungen abgestellt: Tobias Stieler (Nürnberg-Karlsruhe), Tobias Reichel (Kaiserslautern-Fürth) und Robin Braun (Dresden-Elversberg).
Überhaupt fällt auf: Kircher versucht mit seinen Nominierungen die Lage zu beruhigen. So sind drei etatmäßige Bundesliga-Unparteiische diesmal für Zweitliga-Begegnungen abgestellt: Tobias Stieler (Nürnberg-Karlsruhe), Tobias Reichel (Kaiserslautern-Fürth) und Robin Braun (Dresden-Elversberg).
Gruß,
W7
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wingman_7 am 12.02.2026 um 08:36 Uhr bearbeitet
12.02.2026 - 08:49 Uhr
Zitat von Lullaby
Der Punkt ist ja gerade, dass die erhöhte Geschwindigkeit des Spiels es den Schiedsrichtern immer schwerer macht, solche potenziell spielentscheidenden Szenen korrekt wahrzunehmen.
Der Punkt ist ja gerade, dass die erhöhte Geschwindigkeit des Spiels es den Schiedsrichtern immer schwerer macht, solche potenziell spielentscheidenden Szenen korrekt wahrzunehmen.
Das widerspricht meinem Punkt ja nicht. Das macht einfaches Trikothalten ja trotzdem nicht automatisch zu einem schweren Vergehen, das derart hoch bestraft werden muss.
Ich würde außerdem gerne noch anmerken, dass "erhöhte Geschwindigkeit des Spiels" ja auch erst bewiesenermaßen die Kompetenzen von fähigen, sehr gut ausgebildeten Schiedsrichtern übersteigen muss.
Wenn ein SR vorher schon weiß, dass für die besonders kniffligen Situationen noch jemand anderes da ist, schwinden in dem Bereich vielleicht die Fertigkeiten und es gibt bestimmte Nulleffekte aufs Spiel.
Alles in allem bleibe ich dabei: VAR ist ein prinzipiell sinnvolles Tool, das jedoch dazu verleitet, die Verhältnismäßigkeit zu ignorieren und dadurch zumindest vom Gefühl her das Spiel negativ beeinträchtigt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Palzfritzche am 12.02.2026 um 08:50 Uhr bearbeitet
12.02.2026 - 08:55 Uhr
Zitat von Palzfritzche
Das widerspricht meinem Punkt ja nicht. Das macht einfaches Trikothalten ja trotzdem nicht automatisch zu einem schweren Vergehen, das derart hoch bestraft werden muss.
Zitat von Lullaby
Der Punkt ist ja gerade, dass die erhöhte Geschwindigkeit des Spiels es den Schiedsrichtern immer schwerer macht, solche potenziell spielentscheidenden Szenen korrekt wahrzunehmen.
Der Punkt ist ja gerade, dass die erhöhte Geschwindigkeit des Spiels es den Schiedsrichtern immer schwerer macht, solche potenziell spielentscheidenden Szenen korrekt wahrzunehmen.
Das widerspricht meinem Punkt ja nicht. Das macht einfaches Trikothalten ja trotzdem nicht automatisch zu einem schweren Vergehen, das derart hoch bestraft werden muss.
Wenn man damit im Strafraum eine klare Torchance verhindert, schon. Die Absurdität der Szene lag eher darin begründet, dass der Treffer aufgrund eines Handspiels in der direkten Entstehung wohl nicht hätte zählen dürfen. Warum dieses Handspiel nicht gewertet wird, das Foul, das eigentlich keine Notbremse war, weil das Tor ja nicht gezählt hätte, aber schon, ist dann kein VAR-Problem, sondern ein Regelproblem.
Was aber nicht sein darf: sechsminütige Unterbrechungen. Krasse Fehlentscheidungen schaden dem Sport, diese Wartezeiten voller Ungewissheit aber auch.
Beste Grüße
Lullaby
12.02.2026 - 08:59 Uhr
Zitat von Patrol
...einfach weil der VAR mittlerweile international etabliert ist und es ist kein zurück geben wird, aber es wäre ein Wunsch.
...einfach weil der VAR mittlerweile international etabliert ist und es ist kein zurück geben wird, aber es wäre ein Wunsch.
Wie sieht es denn international aus, weiß das jemand? Gibt es da eine ähnlich kritische Resonanz?
Mich erinnert das an den Datenschutz. Man wollte mal etwas total Sinnvolles ("informationelles Selbstbestimmungsrecht") und herauskamen überbordende, bürokratisch-sinnentleerte Abläufe.
Käme man zur Kernidee des VAR zurück, anstatt das Spiel zu zerstören, wäre das ein durchaus hilfreiches Instrument. Aber so wie es jetzt betrieben wird, bin ich auch für Abschaffung, weil es - wie hier richtig gesagt wurde - total an der Verhältnismäßigkeit des Mitteleinsatzes fehlt. Wenn Kinkerlitzchen mit Elfmeter und Rot bestraft werden, macht das das Spiel kaputt. Klar, da geht es ums Regelwerk, nicht um den VAR, aber ohne "forensische Beweisführung" konnte der Schiri da noch Ermessensentscheidungen treffen. Würde er jetzt - ungeachtet der ihm am Monitor gezeigten Bildanalysen - auf Weiterspielen entscheiden (etwa weil der Kleiderschrank nach Trikotzupfer durch den Hänfling wie eine Bahnschranke fällt und der Schiri daher die Ursächlichkeit verneint), bekäme er im Nachhinein vom DFB erheblichen Ärger.
So wie es jetzt läuft, ist irgendwann jeder Körperkontakt zugleich ein Foul. Ubd das braucht keiner.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 12.02.2026 um 09:01 Uhr bearbeitet
12.02.2026 - 10:40 Uhr
Zitat von Lullaby
... Die Absurdität der Szene lag eher darin begründet, dass der Treffer aufgrund eines Handspiels in der direkten Entstehung wohl nicht hätte zählen dürfen. Warum dieses Handspiel nicht gewertet wird, das Foul, das eigentlich keine Notbremse war, weil das Tor ja nicht gezählt hätte, aber schon, ist dann kein VAR-Problem, sondern ein Regelproblem.
Was aber nicht sein darf: sechsminütige Unterbrechungen. Krasse Fehlentscheidungen schaden dem Sport, diese Wartezeiten voller Ungewissheit aber auch.
Beste Grüße
Lullaby
... Die Absurdität der Szene lag eher darin begründet, dass der Treffer aufgrund eines Handspiels in der direkten Entstehung wohl nicht hätte zählen dürfen. Warum dieses Handspiel nicht gewertet wird, das Foul, das eigentlich keine Notbremse war, weil das Tor ja nicht gezählt hätte, aber schon, ist dann kein VAR-Problem, sondern ein Regelproblem.
Was aber nicht sein darf: sechsminütige Unterbrechungen. Krasse Fehlentscheidungen schaden dem Sport, diese Wartezeiten voller Ungewissheit aber auch.
Beste Grüße
Lullaby
Gebe ich dir bei allem Recht (vor allem beim letzten Absatz). Aber die Regel schreibt leider vor, dass wenn ein Foul begangen wird, das nur darauf abzielt den Gegner zu behindern, ohne den Versuch des Ball spielens, ist es tatsächlich rot. Das das Ganze absurd ist, weil das Tor gar nicht gezählt hätte, tut sein übriges. Ich zweifel daher eher den Elfmeterpfiff als die rote Karte an. Letztere muss es zwingend geben, wenn auf Elfmeter entschieden wird. Gleiches Spiel bei dem Vergehen von Akpoguma am Wochenende gegen die Bayern
12.02.2026 - 11:28 Uhr
Zitat von springer90
Gebe ich dir bei allem Recht (vor allem beim letzten Absatz). Aber die Regel schreibt leider vor, dass wenn ein Foul begangen wird, das nur darauf abzielt den Gegner zu behindern, ohne den Versuch des Ball spielens, ist es tatsächlich rot. Das das Ganze absurd ist, weil das Tor gar nicht gezählt hätte, tut sein übriges. Ich zweifel daher eher den Elfmeterpfiff als die rote Karte an. Letztere muss es zwingend geben, wenn auf Elfmeter entschieden wird. Gleiches Spiel bei dem Vergehen von Akpoguma am Wochenende gegen die Bayern
Zitat von Lullaby
... Die Absurdität der Szene lag eher darin begründet, dass der Treffer aufgrund eines Handspiels in der direkten Entstehung wohl nicht hätte zählen dürfen. Warum dieses Handspiel nicht gewertet wird, das Foul, das eigentlich keine Notbremse war, weil das Tor ja nicht gezählt hätte, aber schon, ist dann kein VAR-Problem, sondern ein Regelproblem.
Was aber nicht sein darf: sechsminütige Unterbrechungen. Krasse Fehlentscheidungen schaden dem Sport, diese Wartezeiten voller Ungewissheit aber auch.
Beste Grüße
Lullaby
... Die Absurdität der Szene lag eher darin begründet, dass der Treffer aufgrund eines Handspiels in der direkten Entstehung wohl nicht hätte zählen dürfen. Warum dieses Handspiel nicht gewertet wird, das Foul, das eigentlich keine Notbremse war, weil das Tor ja nicht gezählt hätte, aber schon, ist dann kein VAR-Problem, sondern ein Regelproblem.
Was aber nicht sein darf: sechsminütige Unterbrechungen. Krasse Fehlentscheidungen schaden dem Sport, diese Wartezeiten voller Ungewissheit aber auch.
Beste Grüße
Lullaby
Gebe ich dir bei allem Recht (vor allem beim letzten Absatz). Aber die Regel schreibt leider vor, dass wenn ein Foul begangen wird, das nur darauf abzielt den Gegner zu behindern, ohne den Versuch des Ball spielens, ist es tatsächlich rot. Das das Ganze absurd ist, weil das Tor gar nicht gezählt hätte, tut sein übriges. Ich zweifel daher eher den Elfmeterpfiff als die rote Karte an. Letztere muss es zwingend geben, wenn auf Elfmeter entschieden wird. Gleiches Spiel bei dem Vergehen von Akpoguma am Wochenende gegen die Bayern
Zunächst: Aus meiner Sicht lag keine klare Fehlentscheidung vor, der VAR hätte also nicht eingreifen können.
Die Kartenentscheidung mit Glatt Rot war falsch, weil kein Tor hätte erzielt werden können. Die Auswirkung auf das Spiel waren aber nicht vorhanden. Liegt keine Notbremse vor, handelt es sich dennoch um ein Foulspiel (wenn man es denn so bewertet), das für mich einen taktischen Charakter hat, somit mit gelb zu ahnden ist. Da Robinson schon Gelb hatte, wäre es Gelb-Rot gewesen.
Auf die Sperre hatte es keine Auswirkung, weil der nachfolgende Elfmeter verwandelt wurde. Damit bekam Robinson ein Spiel Sperre. Interessant wäre es geworden, wenn der Elfmeter nicht verwandelt worden wäre. Dann hätte es dennoch nur ein Spiel Sperre geben dürfen, weil es eben faktisch keine Notbremse war und somit gelb-rot hätte geben müssen. Das werden wir aber nie erfahren. Im
Grunde ist alles durch den verwandelten Elfmeter regeltechnisch richtig gelaufen.
Dennoch war diese Situation in der Gesamtdarstellung eine Katastrophe. Robinsons halten war unclever, aber hier handelt es sich für mich um eine 50:50 Situation und keine klare Fehlentscheidung. Dann darf das ganze, wie ihr richtig sagt, keine 6 Minuten dauern. Natürlich wäre am Ende eigentlich auch die richtige Entscheidung Gelb-Rot gewesen - das passt aber zum katastrophalen Bild, was Aytekin und der VAR an diesem Abend hinterlassen haben.
12.02.2026 - 11:50 Uhr
Zitat von svl1893
Zunächst: Aus meiner Sicht lag keine klare Fehlentscheidung vor, der VAR hätte also nicht eingreifen können.
Die Kartenentscheidung mit Glatt Rot war falsch, weil kein Tor hätte erzielt werden können. Die Auswirkung auf das Spiel waren aber nicht vorhanden. Liegt keine Notbremse vor, handelt es sich dennoch um ein Foulspiel (wenn man es denn so bewertet), das für mich einen taktischen Charakter hat, somit mit gelb zu ahnden ist. Da Robinson schon Gelb hatte, wäre es Gelb-Rot gewesen.
Auf die Sperre hatte es keine Auswirkung, weil der nachfolgende Elfmeter verwandelt wurde. Damit bekam Robinson ein Spiel Sperre. Interessant wäre es geworden, wenn der Elfmeter nicht verwandelt worden wäre. Dann hätte es dennoch nur ein Spiel Sperre geben dürfen, weil es eben faktisch keine Notbremse war und somit gelb-rot hätte geben müssen. Das werden wir aber nie erfahren. Im
Grunde ist alles durch den verwandelten Elfmeter regeltechnisch richtig gelaufen.
Dennoch war diese Situation in der Gesamtdarstellung eine Katastrophe. Robinsons halten war unclever, aber hier handelt es sich für mich um eine 50:50 Situation und keine klare Fehlentscheidung. Dann darf das ganze, wie ihr richtig sagt, keine 6 Minuten dauern. Natürlich wäre am Ende eigentlich auch die richtige Entscheidung Gelb-Rot gewesen - das passt aber zum katastrophalen Bild, was Aytekin und der VAR an diesem Abend hinterlassen haben.
Zitat von springer90
Gebe ich dir bei allem Recht (vor allem beim letzten Absatz). Aber die Regel schreibt leider vor, dass wenn ein Foul begangen wird, das nur darauf abzielt den Gegner zu behindern, ohne den Versuch des Ball spielens, ist es tatsächlich rot. Das das Ganze absurd ist, weil das Tor gar nicht gezählt hätte, tut sein übriges. Ich zweifel daher eher den Elfmeterpfiff als die rote Karte an. Letztere muss es zwingend geben, wenn auf Elfmeter entschieden wird. Gleiches Spiel bei dem Vergehen von Akpoguma am Wochenende gegen die Bayern
Zitat von Lullaby
... Die Absurdität der Szene lag eher darin begründet, dass der Treffer aufgrund eines Handspiels in der direkten Entstehung wohl nicht hätte zählen dürfen. Warum dieses Handspiel nicht gewertet wird, das Foul, das eigentlich keine Notbremse war, weil das Tor ja nicht gezählt hätte, aber schon, ist dann kein VAR-Problem, sondern ein Regelproblem.
Was aber nicht sein darf: sechsminütige Unterbrechungen. Krasse Fehlentscheidungen schaden dem Sport, diese Wartezeiten voller Ungewissheit aber auch.
Beste Grüße
Lullaby
... Die Absurdität der Szene lag eher darin begründet, dass der Treffer aufgrund eines Handspiels in der direkten Entstehung wohl nicht hätte zählen dürfen. Warum dieses Handspiel nicht gewertet wird, das Foul, das eigentlich keine Notbremse war, weil das Tor ja nicht gezählt hätte, aber schon, ist dann kein VAR-Problem, sondern ein Regelproblem.
Was aber nicht sein darf: sechsminütige Unterbrechungen. Krasse Fehlentscheidungen schaden dem Sport, diese Wartezeiten voller Ungewissheit aber auch.
Beste Grüße
Lullaby
Gebe ich dir bei allem Recht (vor allem beim letzten Absatz). Aber die Regel schreibt leider vor, dass wenn ein Foul begangen wird, das nur darauf abzielt den Gegner zu behindern, ohne den Versuch des Ball spielens, ist es tatsächlich rot. Das das Ganze absurd ist, weil das Tor gar nicht gezählt hätte, tut sein übriges. Ich zweifel daher eher den Elfmeterpfiff als die rote Karte an. Letztere muss es zwingend geben, wenn auf Elfmeter entschieden wird. Gleiches Spiel bei dem Vergehen von Akpoguma am Wochenende gegen die Bayern
Zunächst: Aus meiner Sicht lag keine klare Fehlentscheidung vor, der VAR hätte also nicht eingreifen können.
Die Kartenentscheidung mit Glatt Rot war falsch, weil kein Tor hätte erzielt werden können. Die Auswirkung auf das Spiel waren aber nicht vorhanden. Liegt keine Notbremse vor, handelt es sich dennoch um ein Foulspiel (wenn man es denn so bewertet), das für mich einen taktischen Charakter hat, somit mit gelb zu ahnden ist. Da Robinson schon Gelb hatte, wäre es Gelb-Rot gewesen.
Auf die Sperre hatte es keine Auswirkung, weil der nachfolgende Elfmeter verwandelt wurde. Damit bekam Robinson ein Spiel Sperre. Interessant wäre es geworden, wenn der Elfmeter nicht verwandelt worden wäre. Dann hätte es dennoch nur ein Spiel Sperre geben dürfen, weil es eben faktisch keine Notbremse war und somit gelb-rot hätte geben müssen. Das werden wir aber nie erfahren. Im
Grunde ist alles durch den verwandelten Elfmeter regeltechnisch richtig gelaufen.
Dennoch war diese Situation in der Gesamtdarstellung eine Katastrophe. Robinsons halten war unclever, aber hier handelt es sich für mich um eine 50:50 Situation und keine klare Fehlentscheidung. Dann darf das ganze, wie ihr richtig sagt, keine 6 Minuten dauern. Natürlich wäre am Ende eigentlich auch die richtige Entscheidung Gelb-Rot gewesen - das passt aber zum katastrophalen Bild, was Aytekin und der VAR an diesem Abend hinterlassen haben.
Darf er denn überhaupt gelb-rot aussprechen? Meines Erachtens dürfte er das nur, wenn eine rote Karte gecheckt wird. Daher könnte evtl. die Chronologie des Ganzen Aufschluss bringen:
1. Das Handspiel wird nicht geprüft, da es nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Tor-Erzielung steht und daher auch nicht strafbar ist. Zieht Robinson nicht und es fällt ein Tor, wird das einkassiert.
2. Der Abschluss vom Elversberger fliegt über den Kasten
3. Es wird ein Halten von Robinson überprüft. Im Anschluss entscheidet sich Aytekin mit dem Keller zusammen, dass der Trikotzupfer die klare Torchance von Elversberg verhindert (gewisse Analogie zum Gyamfi-Platzverweis gegen Paderborn).
4. Somit gibt es Elfmeter und aufgrund der Verhinderung einer klaren Torchance ohne Möglichkeit des Ballspielens auch eine rote Karte. Hätte er ihn per Grätsche zu Fall gebracht im Versuch den Ball zu spielen, reden wir hier über Gelb.
12.02.2026 - 13:22 Uhr
Zitat von springer90
Darf er denn überhaupt gelb-rot aussprechen? Meines Erachtens dürfte er das nur, wenn eine rote Karte gecheckt wird.
Darf er denn überhaupt gelb-rot aussprechen? Meines Erachtens dürfte er das nur, wenn eine rote Karte gecheckt wird.
Ja, er darf gelb-rot geben, weil ja erstmal nur untersucht wird, ob ein Foulspiel vorliegt, das zu einem Elfmeter führt. Es muss dann nicht mal zwingend eine Karte geben, weil nicht jedes Foulspiel eine Karte nach sich zieht. Dazu unten mehr.
Zitat von springer90
1. Das Handspiel wird nicht geprüft, da es nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Tor-Erzielung steht und daher auch nicht strafbar ist. Zieht Robinson nicht und es fällt ein Tor, wird das einkassiert.
Ich weiß nicht, ob das Handspiel nicht geprüft wurde, für mich liegt allerdings kein strafbares Handspiel vor, das isoliert einen Freistoß bedarf. Richtig ist der letzte Satz. 1. Das Handspiel wird nicht geprüft, da es nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Tor-Erzielung steht und daher auch nicht strafbar ist. Zieht Robinson nicht und es fällt ein Tor, wird das einkassiert.
Zitat von springer90
2. Der Abschluss vom Elversberger fliegt über den Kasten
3. Es wird ein Halten von Robinson überprüft. Im Anschluss entscheidet sich Aytekin mit dem Keller zusammen, dass der Trikotzupfer die klare Torchance von Elversberg verhindert (gewisse Analogie zum Gyamfi-Platzverweis gegen Paderborn).
2. Der Abschluss vom Elversberger fliegt über den Kasten
3. Es wird ein Halten von Robinson überprüft. Im Anschluss entscheidet sich Aytekin mit dem Keller zusammen, dass der Trikotzupfer die klare Torchance von Elversberg verhindert (gewisse Analogie zum Gyamfi-Platzverweis gegen Paderborn).
Ja, aber hier ist das Ergebnis von VAR und Aytekin eben falsch, weil keine klare Torchance vorliegt, weil das Tor nicht hätte zählen dürfen. Demnach liegt maximal ein taktisches Foulspiel vor. Dadurch wäre es gelb.
Zitat von springer90
4. Somit gibt es Elfmeter und aufgrund der Verhinderung einer klaren Torchance ohne Möglichkeit des Ballspielens auch eine rote Karte. Hätte er ihn per Grätsche zu Fall gebracht im Versuch den Ball zu spielen, reden wir hier über Gelb.
4. Somit gibt es Elfmeter und aufgrund der Verhinderung einer klaren Torchance ohne Möglichkeit des Ballspielens auch eine rote Karte. Hätte er ihn per Grätsche zu Fall gebracht im Versuch den Ball zu spielen, reden wir hier über Gelb.
In einem normalen Fall wäre es so, ja. Aber hier geht es mir ja darum, dass es faktisch keine Notbremse sein kann, weil das Tor nicht hätte zählen dürfen. Damit kann es nur Gelb nach sich ziehen. Quasi ein taktisches Foul im Strafraum. Das wäre auch immer möglich, wenn ein Stürmer parallel zur Torlinie (beispielsweise nach einer Ecke) in den Strafraum läuft und vom Verteidiger genauso festgehalten ist. Das ist keine Notbremse, ergo Gelb und Elfmeter.
Aufgrund des Ablaufs und Robinsons Verwarnung ist es meiner Meinung nach eine Diskussion, die zu nichts führt. Rot war falsch, Gelb-Rot hätte zum gleichen Ergebnis geführt. Greift der VAR ein und Aytekin sieht es als Foul, ist es so zu bewerten. Es ist aber keine Situation für den VAR. Da bleibe ich bei meiner Meinung.
13.02.2026 - 12:32 Uhr
Das Spiel BVB gegen Mainz wird heute von Tobias Welz aus Wiesbaden geleitet
Warum setzt die DFL so einen Schiri aus der Nachbarstadt an??
Gib’s da keine klare Regeln ?
Letzte Woche beim KSC Spiel wurde aus D.Schlager aus Rastatt im Kölner Keller angesetzt,ist doch net normal oder ?
Warum setzt die DFL so einen Schiri aus der Nachbarstadt an??
Gib’s da keine klare Regeln ?
Letzte Woche beim KSC Spiel wurde aus D.Schlager aus Rastatt im Kölner Keller angesetzt,ist doch net normal oder ?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DirtyOldTown am 13.02.2026 um 12:35 Uhr bearbeitet
13.02.2026 - 12:37 Uhr
Zitat von DirtyOldTown
Das Spiel BVB gegen Mainz wird heute von Tobias Welz aus Wiesbaden geleitet
Warum setzt die DFL so einen Schiri aus der Nachbarstadt an??
Gib’s da keine klare Regeln ?
Das Spiel BVB gegen Mainz wird heute von Tobias Welz aus Wiesbaden geleitet
Warum setzt die DFL so einen Schiri aus der Nachbarstadt an??
Gib’s da keine klare Regeln ?
Die klare Regel lautet so weit ich weiß, dass der Schiedsrichter keinem Verband eines teilnehmenden Clubs angehören darf. In dem Fall wären dass die Verbände Südwest und Westfalen.
Beste Grüße
Lullaby
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