Der Schiri Thread
08.08.2011 - 15:46 Uhr
22.10.2023 - 09:42 Uhr
Absolute Zustimmung , Wingman.
Was Hempel und Mattuschka, vor allem im Interview mit Thioune, vollführt haben, war extrem schwer mit anzusehen. Da fehlte nicht viel und die hätten ein Freudenfeuer angezündet und wären drumherum getanzt. Hätte ich insbesondere von Mattuschka so nicht erwartet.
Was Hempel und Mattuschka, vor allem im Interview mit Thioune, vollführt haben, war extrem schwer mit anzusehen. Da fehlte nicht viel und die hätten ein Freudenfeuer angezündet und wären drumherum getanzt. Hätte ich insbesondere von Mattuschka so nicht erwartet.
22.10.2023 - 10:00 Uhr
Zitat von Rivic1908
Absolute Zustimmung , Wingman.
Was Hempel und Mattuschka, vor allem im Interview mit Thioune, vollführt haben, war extrem schwer mit anzusehen. Da fehlte nicht viel und die hätten ein Freudenfeuer angezündet und wären drumherum getanzt. Hätte ich insbesondere von Mattuschka so nicht erwartet.
Absolute Zustimmung , Wingman.
Was Hempel und Mattuschka, vor allem im Interview mit Thioune, vollführt haben, war extrem schwer mit anzusehen. Da fehlte nicht viel und die hätten ein Freudenfeuer angezündet und wären drumherum getanzt. Hätte ich insbesondere von Mattuschka so nicht erwartet.
Das hatten wir doch umgekehrt auch schon. Ich weiß nicht mehr bei welchem Spiel das war, aber wir wurden von den beiden auch schon derart abgekultet, dass mir als Fan des Gegners auch der Kamm geschwollen wäre.
Die zwei reden sich oft unfassbar in Euphorie und verlieren dabei den Faden. Da ist alles nur noch hammer, toll, super, mega und einzigartig. Fakten und offene Fragen bleiben da gelegentlich auf der Strecke.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von goldbaek am 22.10.2023 um 10:05 Uhr bearbeitet
22.10.2023 - 10:18 Uhr
Das ist sicher richtig. Der Unterschied ist, daß Schuster nicht lobgepriesen wurde, weil er eine durch einen Flaschenwurf herbeigeführte Verletzung eines gegnerischen Spielers dazu genutzt hat, seine Mannschaft wieder aufzurütteln.
In dieser Konversation, egal wie überschwänglich man das gerade Erlebte und sich selbst abfeiert, hätte ich von Mattuschka schon die ein oder andere kritische Frage erwartet. Nicht nur ein "hast du dir die Jungs da mal zusammen geholt?"
In dieser Konversation, egal wie überschwänglich man das gerade Erlebte und sich selbst abfeiert, hätte ich von Mattuschka schon die ein oder andere kritische Frage erwartet. Nicht nur ein "hast du dir die Jungs da mal zusammen geholt?"
22.10.2023 - 10:39 Uhr
Zitat von Wingman_7
Sehr kritisch möchte ich da auch auf den Umgang der Medien eingehen, insbesondere auf Sky, wo ich das Spiel gestern Abend verfolgt habe. Vielleicht erwarte ich von „Koryphäen“ wie T. Mattuschka und S. Hempel am Ende des Tages zu viel, aber diese Szene vor lauter „Fußballgeilheit“ und vorgegebenen Marketinggründen für das „Produkt“ und die „geilste 2. Liga aller Zeiten“ komplett unter den Tisch fallen zu lassen, zeugt nicht besonders von menschlicher Größe. Die hat gestern für mich im Gegensatz und völlig unerwartet die Berichterstattung auf Sport1 bewiesen, die sich äußerst kritisch und detailliert mit diesem Vorfall auseinandergesetzt
Sehr kritisch möchte ich da auch auf den Umgang der Medien eingehen, insbesondere auf Sky, wo ich das Spiel gestern Abend verfolgt habe. Vielleicht erwarte ich von „Koryphäen“ wie T. Mattuschka und S. Hempel am Ende des Tages zu viel, aber diese Szene vor lauter „Fußballgeilheit“ und vorgegebenen Marketinggründen für das „Produkt“ und die „geilste 2. Liga aller Zeiten“ komplett unter den Tisch fallen zu lassen, zeugt nicht besonders von menschlicher Größe. Die hat gestern für mich im Gegensatz und völlig unerwartet die Berichterstattung auf Sport1 bewiesen, die sich äußerst kritisch und detailliert mit diesem Vorfall auseinandergesetzt
Was sky abliefert ist typisch amerikanisch - gehypte Sportberichterstattung. Wäre das auf dem Betze oder sonst wo geschehen hätten sie exakt genauso „berichtet“. Ganz schlimm. Ein Grund warum ich nur noch direkt zu Spielbeginn zu - und bei Abpfiff wieder ausschalte. Ärgerlich, geht aber nicht anders.
BG
22.10.2023 - 21:21 Uhr
Naja, würden wir bei aufs Spielfeld geworfenen Gegenständen grundsätzlich den Maßstab anlegen, den jetzt hier einige fordern, dann hätten wir in der laufenden Saison schon mindestens zwei Spielabbrüche zu unseren Ungunsten erlebt. Gegen Nürnberg wurde der Schiedsrichter während des VAR-Checks aus der Süd mit einem Bierbecher beworfen. Außerdem gab es bei einem anderen Spiel Vorfälle seitens der Nordtribüne, was sogar anschließend Schuster dazu bewegte, sich auf der PK dafür zu entschuldigen.
Mich kotzt das gestern immer noch komplett an, klar. Vor allem weil ich der Meinung bin, dass wir ohne diesen Vorfall keinen solchen sportlichen Downfall erlebt hätten und auch Aches Verletzung weniger wahrscheinlich passiert wäre. Dazu DBB:
Ache war durch diese Situation also sichtlich angeschlagen. Und jetzt kommt der springende Punkt: Falls (!) die FCK-Verantwortlichen tatsächlich dennoch grünes Licht für ein Weitermachen gegeben haben, stellt sich für mich die Frage, ob KONKRET die Option Spielabbruch diskutiert wurde oder ob es rein darum ging, ob Ache grundsätzlich weiterspielen kann. Sollte der FCK einen Spielabbruch aktiv abgelehnt haben, dann können wir uns jedweden Einspruch wirklich sparen. Sollte dies jedoch nicht diskutiert worden sein und Ache rein nach seinem körperlichen Befinden befragt worden sein, dann würde ich es zumindest versuchen. Auch, wenn die Chancen wohl sehr gering sein dürften, da man Ache ja quasi selbst die Spielfähigkeit bescheinigt.
Viel dürfte also tatsächlich davon abhängen, wie die Kommunikation zwischen Schiedsrichter und FCK abgelaufen ist. Klar dürfte aber auch sein: wären wir geschlossen in die Kabine gegangen und hätten auf Spielabbruch plädiert, hätten wir jetzt 3 Punkte mehr und über 60 Minuten weniger in den Beinen.
Am Ende wird es ein Mix aus allem und ein möglicher Protest erfolglos sein. Ich glaube unterdessen auch nicht, dass man sich seitens des FCK zu sicher war, das 0:3 nicht mehr zu verspielen. Vielmehr glaube ich, dass Schuster und Ache als Sportler erstens einfach weitermachen wollten, um das Ding auf dem Feld zu ziehen, sie zweitens die psychologichen und körperlichen Folgen des Vorfalls unterschätzt haben und drittens wohl nicht komplett über die Möglichkeiten und Konsequenzen eines Spielabbruchs aufgeklärt waren.
Alles in allem eine unglückliche Melange aus falschverstandenem Ehrgeiz, Unwissenheit und auch ein bisschen Dummheit. Irgendwie halt auch typisch FCK. Aber hey, sind das nicht auch genau die Emotionen weswegen wir den Fußball und den FCK so lieben? In guten wie in schlechten Zeiten. Für immer FCK.
Mich kotzt das gestern immer noch komplett an, klar. Vor allem weil ich der Meinung bin, dass wir ohne diesen Vorfall keinen solchen sportlichen Downfall erlebt hätten und auch Aches Verletzung weniger wahrscheinlich passiert wäre. Dazu DBB:
Quelle: DBB
Ache hatte nach kurzer ärztlicher Behandlung zunächst weitergespielt, sich jedoch mehrfach an den Kopf gefasst und auch allgemein nicht mehr so präsent gewirkt wie sonst üblich. Beispielsweise stellte er sich bei einem gegnerischen Freistoß nicht in die Mauer, was sonst eigentlich Standard ist. Wenig später knickte Ache zu allem Überfluss auch noch um und musste gestützt von zwei Betreuern ausgewechselt werden. Der FCK gab nach dem Flaschenwurf eine 3:0-Führung aus der Hand und verlor die Partie vor 52.000 Zuschauern noch mit 3:4.
Ache war durch diese Situation also sichtlich angeschlagen. Und jetzt kommt der springende Punkt: Falls (!) die FCK-Verantwortlichen tatsächlich dennoch grünes Licht für ein Weitermachen gegeben haben, stellt sich für mich die Frage, ob KONKRET die Option Spielabbruch diskutiert wurde oder ob es rein darum ging, ob Ache grundsätzlich weiterspielen kann. Sollte der FCK einen Spielabbruch aktiv abgelehnt haben, dann können wir uns jedweden Einspruch wirklich sparen. Sollte dies jedoch nicht diskutiert worden sein und Ache rein nach seinem körperlichen Befinden befragt worden sein, dann würde ich es zumindest versuchen. Auch, wenn die Chancen wohl sehr gering sein dürften, da man Ache ja quasi selbst die Spielfähigkeit bescheinigt.
Viel dürfte also tatsächlich davon abhängen, wie die Kommunikation zwischen Schiedsrichter und FCK abgelaufen ist. Klar dürfte aber auch sein: wären wir geschlossen in die Kabine gegangen und hätten auf Spielabbruch plädiert, hätten wir jetzt 3 Punkte mehr und über 60 Minuten weniger in den Beinen.
Am Ende wird es ein Mix aus allem und ein möglicher Protest erfolglos sein. Ich glaube unterdessen auch nicht, dass man sich seitens des FCK zu sicher war, das 0:3 nicht mehr zu verspielen. Vielmehr glaube ich, dass Schuster und Ache als Sportler erstens einfach weitermachen wollten, um das Ding auf dem Feld zu ziehen, sie zweitens die psychologichen und körperlichen Folgen des Vorfalls unterschätzt haben und drittens wohl nicht komplett über die Möglichkeiten und Konsequenzen eines Spielabbruchs aufgeklärt waren.
Alles in allem eine unglückliche Melange aus falschverstandenem Ehrgeiz, Unwissenheit und auch ein bisschen Dummheit. Irgendwie halt auch typisch FCK. Aber hey, sind das nicht auch genau die Emotionen weswegen wir den Fußball und den FCK so lieben? In guten wie in schlechten Zeiten. Für immer FCK.
22.10.2023 - 21:55 Uhr
Wenn man 0:3 führt und nicht sicher weiß, was die Konsequenz ist, wenn man sich dem Weiterspielen verweigert, kann ich absolut verstehen, wenn man nicht aktiv auf Spielabbruch drängt. Ich mache den Verantwortlichen, vor allem dem Trainerteam, da keinen Vorwurf. Die mussten eine spontane Entscheidung treffen und bei der Ausgangslage hätte ich die wohl genauso getroffen.
Für mich ist da der Schiri, mehr noch der vierte Offizielle, in der Pflicht, in dem Moment die Option „Spielabbruch“ und alle möglichen Folgen auf den Tisch zu legen. Da wird es ja entsprechende Regelungen geben, was bei einer Verletzung eines Spielers durch einen Zuschauer passieren kann.
*Falls* das so geschehen ist und *falls* man sich trotzdem aus gutem Willen in Kenntnis aller Rahmenbedingungen dazu entschieden haben sollte, das Spiel zu Ende zu bringen, fände ich das extrem naiv. Ich glaube das aber nicht. Denn dann müsste man nicht jetzt noch prüfen lassen, welche rechtlichen Möglichkeiten man hat. Hätte viel von alter Fassnacht, schlechtem Verlierer und das passt eigentlich nicht zu dieser Vereinsführung.
Für viel wahrscheinlicher halte ich, dass die Kommunikation am Spielfeldrand miserabel war. Und ehrlich gesagt beschleicht mich auch das Gefühl, dass da von Düsseldorfer Seite gehörig Druck aufgebaut worden sein könnte, dass das Spiel eben *nicht* abgebrochen wird. Wieso? Siehe deren unterirdische Kommunikation seit dem Abpfiff.
Für mich ist da der Schiri, mehr noch der vierte Offizielle, in der Pflicht, in dem Moment die Option „Spielabbruch“ und alle möglichen Folgen auf den Tisch zu legen. Da wird es ja entsprechende Regelungen geben, was bei einer Verletzung eines Spielers durch einen Zuschauer passieren kann.
*Falls* das so geschehen ist und *falls* man sich trotzdem aus gutem Willen in Kenntnis aller Rahmenbedingungen dazu entschieden haben sollte, das Spiel zu Ende zu bringen, fände ich das extrem naiv. Ich glaube das aber nicht. Denn dann müsste man nicht jetzt noch prüfen lassen, welche rechtlichen Möglichkeiten man hat. Hätte viel von alter Fassnacht, schlechtem Verlierer und das passt eigentlich nicht zu dieser Vereinsführung.
Für viel wahrscheinlicher halte ich, dass die Kommunikation am Spielfeldrand miserabel war. Und ehrlich gesagt beschleicht mich auch das Gefühl, dass da von Düsseldorfer Seite gehörig Druck aufgebaut worden sein könnte, dass das Spiel eben *nicht* abgebrochen wird. Wieso? Siehe deren unterirdische Kommunikation seit dem Abpfiff.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK-Tribun am 22.10.2023 um 21:58 Uhr bearbeitet
23.10.2023 - 07:29 Uhr
Zitat von FCK-Tribun
Die mussten eine spontane Entscheidung treffen und bei der Ausgangslage hätte ich die wohl genauso getroffen.
Die mussten eine spontane Entscheidung treffen und bei der Ausgangslage hätte ich die wohl genauso getroffen.
Du sagst es: SPONTAN!
Warum hat der Schiedsrichter das Ding nach den ABERMALIGEN WÜRFEN und Pyro nicht einfach unterbrochen und mal ALLE zum abkühlen in die Kabine geschickt.
Vorteile:
=> Sichtbares Statement nach Außen
=> Klare Absprache mit klarerem Kopf möglich
23.10.2023 - 07:47 Uhr
Zitat von Master_K
Du sagst es: SPONTAN!
Warum hat der Schiedsrichter das Ding nach den ABERMALIGEN WÜRFEN und Pyro nicht einfach unterbrochen und mal ALLE zum abkühlen in die Kabine geschickt.
Vorteile:
=> Sichtbares Statement nach Außen
=> Klare Absprache mit klarerem Kopf möglich
Zitat von FCK-Tribun
Die mussten eine spontane Entscheidung treffen und bei der Ausgangslage hätte ich die wohl genauso getroffen.
Die mussten eine spontane Entscheidung treffen und bei der Ausgangslage hätte ich die wohl genauso getroffen.
Du sagst es: SPONTAN!
Warum hat der Schiedsrichter das Ding nach den ABERMALIGEN WÜRFEN und Pyro nicht einfach unterbrochen und mal ALLE zum abkühlen in die Kabine geschickt.
Vorteile:
=> Sichtbares Statement nach Außen
=> Klare Absprache mit klarerem Kopf möglich
Ich glaube nicht, dass es dann ein anderes Ergebnis gegeben hätte.
Wir haben zu dem Zeitpunkt 3:0 geführt und waren uns wohl zu sicher, dass wir das Ding über die Zeit schaukeln.
Das hätte wohl auch eine längere Unterbrechung nicht geändert.
Eines zeigt das Ganze aber:
Ehrlichkeit wird nicht belohnt. Beim nächsten mal soll der betroffene Spieler halt den sterbenden Schwan spielen und die Bank sollte konsequent auf Abbruch beharren.
23.10.2023 - 07:55 Uhr
Zitat von Ivo_Ilicevic
Eines zeigt das Ganze aber:
Ehrlichkeit wird nicht belohnt. Beim nächsten mal soll der betroffene Spieler halt den sterbenden Schwan spielen und die Bank sollte konsequent auf Abbruch beharren.
Eines zeigt das Ganze aber:
Ehrlichkeit wird nicht belohnt. Beim nächsten mal soll der betroffene Spieler halt den sterbenden Schwan spielen und die Bank sollte konsequent auf Abbruch beharren.
Das ist doch überall so. Du wirst gefoult und bleibst stehen -> kein Freistoß. Du wirst identisch gefoult und lässt dich fallen -> Freistoß. Wer hat das noch nicht erlebt. In der Kreisklasse bekommt man dann noch den Hinweis vom Schiedsrichter "Wenn du dich nicht fallen lässt, war es auch nicht so schlimm und du bekommst nunmal keinen Freistoß."
23.10.2023 - 07:57 Uhr
Zitat von Pasi11
Das ist doch überall so. Du wirst gefoult und bleibst stehen -> kein Freistoß. Du wirst identisch gefoult und lässt dich fallen -> Freistoß. Wer hat das noch nicht erlebt. In der Kreisklasse bekommt man dann noch den Hinweis vom Schiedsrichter "Wenn du dich nicht fallen lässt, war es auch nicht so schlimm und du bekommst nunmal keinen Freistoß."
Zitat von Ivo_Ilicevic
Eines zeigt das Ganze aber:
Ehrlichkeit wird nicht belohnt. Beim nächsten mal soll der betroffene Spieler halt den sterbenden Schwan spielen und die Bank sollte konsequent auf Abbruch beharren.
Eines zeigt das Ganze aber:
Ehrlichkeit wird nicht belohnt. Beim nächsten mal soll der betroffene Spieler halt den sterbenden Schwan spielen und die Bank sollte konsequent auf Abbruch beharren.
Das ist doch überall so. Du wirst gefoult und bleibst stehen -> kein Freistoß. Du wirst identisch gefoult und lässt dich fallen -> Freistoß. Wer hat das noch nicht erlebt. In der Kreisklasse bekommt man dann noch den Hinweis vom Schiedsrichter "Wenn du dich nicht fallen lässt, war es auch nicht so schlimm und du bekommst nunmal keinen Freistoß."

Stimmt leider.
Solche Aktionen befeuern diese Verhaltensweise halt immens.
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