Der Schiri Thread
08.08.2011 - 15:46 Uhr
04.09.2015 - 16:45 Uhr
Das ist auch so etwas wie der Regelthread oder?
Falls das Folgende hier nicht angebracht ist, bitte verschiebt es mit Antwort in einen angemesseneren Thread.
Es geht um das hier, was mich etwas ratlos zurücklässt:
Hertha meldet ein Spiel gegen die eigene U23 offiziell an?
Oder wieso ist da ein Schiedsrichter offenbar nach Regelbuch unterwegs?
Und warum darf dann ein anderer Spieler die persönliche Strafe gegen den Torwart "übernehmen"?
Falls das Folgende hier nicht angebracht ist, bitte verschiebt es mit Antwort in einen angemesseneren Thread.
Es geht um das hier, was mich etwas ratlos zurücklässt:
Quelle: kicker
Ein wenig kurios war jene Szene in der 55. Minute, die dem 1:1 von Baumjohann per Elfmeter vorausging. Nico Wiesner brachte Mitchell Weiser im Strafraum zu Fall, der Schiedsrichter zeigte dem Torhüter der U 23 nach dessen Vergehen gemäß der Regel die Rote Karte. Doch da kein weiterer Keeper verfügbar war, intervenierte Dardai, um den Unparteiischen "dazu zu bewegen, dass wir mit elf gegen elf weiterspielen können". Das war aber nicht möglich. Dennoch durfte Wiesner im Tor bleiben, stattdessen ging Offensivakteur Farid Abderrahmane vom Feld. Um den Trainingseffekt aufrecht zu erhalten, nahm Dardai seinen "Innenverteidiger" Kraft ebenfalls vorzeitig vom Platz.
Hertha meldet ein Spiel gegen die eigene U23 offiziell an?
Oder wieso ist da ein Schiedsrichter offenbar nach Regelbuch unterwegs?
Und warum darf dann ein anderer Spieler die persönliche Strafe gegen den Torwart "übernehmen"?
12.09.2015 - 17:23 Uhr
Wer hat diesen Robert Kempter eigentlich aus der Versenkung - wo er mit diesen indiskutablen Leistungen eigentlich hin gehört - wieder zurück geholt?
Erst vor ein paar Wochen die Gelb-Sucht bei unserem Spiel und dann dieser Witz-Elfer gegen Augsburg.
Dieser Typ ist echt fast noch schlimmer als Aytekin...
.... und das geht eigentlich überhaupt nicht!
Erst vor ein paar Wochen die Gelb-Sucht bei unserem Spiel und dann dieser Witz-Elfer gegen Augsburg.
Dieser Typ ist echt fast noch schlimmer als Aytekin...
.... und das geht eigentlich überhaupt nicht!
17.10.2015 - 03:14 Uhr
Ich erhebe hiermit keinen Betrugsvorwurf gegen den Schiedsrichter oder den DFB, denn das verbietet der Moderationshinweis. Sonst entstehen Konsequenzen, und Konsequenzen sollten möglichst nicht entstehen.
Leider sind aus dem Verhalten des Schiedsrichters im Auswärtsspiel in Sandhausen am gestrigen 16.10. Konsequenzen entstanden. Stellt sich die Frage: hat der Schiri einen Moderationshinweis gelesen, den die Zuschauer nicht kennen? Immerhin bedankt sich der Präsident der gegnerischen Mannschaft ausdrücklich direkt nach dem Spiel öffentlich.
Ich wende mich vertrauensvoll an die vielen hier mitschreibenden Schiedsrichter mit der Frage: sieht das Fußball-Regelwerk etwas zum äußeren Erscheinungsbild von irgendjemandem vor? (ich vermute: Trikots der Spieler).
Aber sonst noch irgendwas? Trainer?
Sind 2 blaue Jogginganzüge bei den beiden Trainern erlaubt? 2 schwarze Anzüge? Ich sehe schon Arsene Wenger enttäuscht in der Kabine den braunen Cordanzug aus der Studienzeit aus dem Spind kramen, weil der gegnerische Coach auch nen dunklen Anzug trägt und der Schiri Wert darauf legt, die Herren auch dann unterscheiden zu können, wenn er das Gesicht mit der Hand abdeckt beim hinschauen (daher gehen auch Hüte mit Namensschriftzügen oder Fähnchen nicht).
Trainer verwechselt. Ich stelle es mir furchtbar vor. Alois Schwarz wacht in Fünfstücks Bude auf und muß Tütensuppen essen - er hat sich verwechselt! Roter Pulli! Die Mannschaft läuft nach dem Tor jubelnd zur falschen Bank- verwechselt! Beide roter Pulli!
78. Spielminute, Kaiserslautern will wechseln. Sie bringen einen Spieler von Sandhausen. 4. offizieller hat es verwechselt, da beide Trainer einen roten Pulli anhatten (er hat Anweisung, die Trainer strikt nach Pullovern zu unterscheiden und sich nicht von leicht imitierbaren Gesichtszügen oder Stimmen täuschen zu lassen. Auch Vereinslogos können falsch sein (Stichwort China-Import)).
Pressekonferenz: "Herr Schwarz, wie haben Sie das Spiel erlebt?" "Entschuldigen Sie bitte, mein Name ist Fünfstück, Sie müssen mich verwechseln. Ist es, weil ich einen roten Pulli trage?"
Busfahrer fährt schnell nach Hause. Gegen halb 4 in der Nacht wendet er bei Oldenburg. Er hatte die Schilder an der Autobahn verwechselt (waren alle blau).
Ich werde nämlich morgen mal ein Schriftstück an den DFB und die DFL aufsetzen. Und da können neben Emotionen (die ja Konsumentscheidungen triggern, $$$€€€ meine Lieben) auch Fakten eine Rolle spielen. Müssen aber nicht.
(Ich werde den Brief an den DFB mit "liebe DFL" beginnen, und umgekehrt. Werde sagen, sie hätten beide DF im Namen und ich hätte sie verwechselt.)
Leider sind aus dem Verhalten des Schiedsrichters im Auswärtsspiel in Sandhausen am gestrigen 16.10. Konsequenzen entstanden. Stellt sich die Frage: hat der Schiri einen Moderationshinweis gelesen, den die Zuschauer nicht kennen? Immerhin bedankt sich der Präsident der gegnerischen Mannschaft ausdrücklich direkt nach dem Spiel öffentlich.
Ich wende mich vertrauensvoll an die vielen hier mitschreibenden Schiedsrichter mit der Frage: sieht das Fußball-Regelwerk etwas zum äußeren Erscheinungsbild von irgendjemandem vor? (ich vermute: Trikots der Spieler).
Aber sonst noch irgendwas? Trainer?
Sind 2 blaue Jogginganzüge bei den beiden Trainern erlaubt? 2 schwarze Anzüge? Ich sehe schon Arsene Wenger enttäuscht in der Kabine den braunen Cordanzug aus der Studienzeit aus dem Spind kramen, weil der gegnerische Coach auch nen dunklen Anzug trägt und der Schiri Wert darauf legt, die Herren auch dann unterscheiden zu können, wenn er das Gesicht mit der Hand abdeckt beim hinschauen (daher gehen auch Hüte mit Namensschriftzügen oder Fähnchen nicht).
Trainer verwechselt. Ich stelle es mir furchtbar vor. Alois Schwarz wacht in Fünfstücks Bude auf und muß Tütensuppen essen - er hat sich verwechselt! Roter Pulli! Die Mannschaft läuft nach dem Tor jubelnd zur falschen Bank- verwechselt! Beide roter Pulli!
78. Spielminute, Kaiserslautern will wechseln. Sie bringen einen Spieler von Sandhausen. 4. offizieller hat es verwechselt, da beide Trainer einen roten Pulli anhatten (er hat Anweisung, die Trainer strikt nach Pullovern zu unterscheiden und sich nicht von leicht imitierbaren Gesichtszügen oder Stimmen täuschen zu lassen. Auch Vereinslogos können falsch sein (Stichwort China-Import)).
Pressekonferenz: "Herr Schwarz, wie haben Sie das Spiel erlebt?" "Entschuldigen Sie bitte, mein Name ist Fünfstück, Sie müssen mich verwechseln. Ist es, weil ich einen roten Pulli trage?"
Busfahrer fährt schnell nach Hause. Gegen halb 4 in der Nacht wendet er bei Oldenburg. Er hatte die Schilder an der Autobahn verwechselt (waren alle blau).
Ich werde nämlich morgen mal ein Schriftstück an den DFB und die DFL aufsetzen. Und da können neben Emotionen (die ja Konsumentscheidungen triggern, $$$€€€ meine Lieben) auch Fakten eine Rolle spielen. Müssen aber nicht.
(Ich werde den Brief an den DFB mit "liebe DFL" beginnen, und umgekehrt. Werde sagen, sie hätten beide DF im Namen und ich hätte sie verwechselt.)
18.10.2015 - 01:28 Uhr
Zitat von Umgekehrt
sieht das Fußball-Regelwerk etwas zum äußeren Erscheinungsbild von irgendjemandem vor? (ich vermute: Trikots der Spieler).
Aber sonst noch irgendwas? Trainer?
sieht das Fußball-Regelwerk etwas zum äußeren Erscheinungsbild von irgendjemandem vor? (ich vermute: Trikots der Spieler).
Aber sonst noch irgendwas? Trainer?
Ich denke, 1-2 sarkastische Beispiele weniger hätten es auch getan^^
Ich hab jetzt auf die Schnelle nur eins von 14/15 gefunden, beim Thema Ausrüstung hat sich ja aber nichts geändert.
Hier heißt es zum Thema Ausrüstung:
Farben
Beide Teams tragen Farben, durch die sie sich klar voneinander sowie vom
Schiedsrichter und von den Schiedsrichter-Assistenten unterscheiden.
Jeder Torwart unterscheidet sich in der Farbe der Sportkleidung von den anderen
Spielern, vom Schiedsrichter und von den Schiedsrichter-Assistenten.
In den Anmerkungen, Hinweisen zur Auslegung und zusätzlichen Erläuterungen steht auch nichts weiter dazu.
Nun muss man aber wissen, dass nicht alles auch im Regelwerk zu finden ist. Viele Anmerkungen und Auslegungen werden nur mündlich weitergegeben. Theoretisch könnte es also durchaus eine Weisung geben, auf die Unterscheidbarkeit der Kleidung der Trainer zu achten.
Ob es die gibt, wird dir von uns auch keiner sagen können. Schließlich sitzen wir ja nicht in den Sitzungen der Profi-Schiedsrichter des DFB dabei.
Ich würde aber nicht damit rechnen. Das verbietet eigentlich schon allein der gesunde Menschenverstand. Die unterschiedlichen Trikots dienen ja zur Übersichtlichkeit. Bei 22 Mann auf dem Platz definitiv nötig, aber in der Coachingzone wohl kaum. Mindestens der 4. Offizielle wird ja unterscheiden können, ob das rote Ziehaufmännchen zu seiner Linken oder zu seiner Rechten gerade etwas zu sehr aufdreht. Mal abgesehen davon, dass es möglich sein sollte sich die Gesichter der Trainer zumindest für die paar Stunden im Rahmen des Spiels zu merken.
Von so einer Aktion hab ich jedenfalls auch noch nie was gehört. Untermalt die furchtbare Leistung des Schiedsrichters aber passend.
Die Fehlentscheidungen waren quantitativ nach meinem Eindruck übrigens sehr ausgeglichen. Ich habe viele Fouls von uns gesehen, die nicht geahndet wurden. Nur qualitativ hat leider eine der offensichtlichsten Fehlentscheidung die Fehlerkette zum Siegtor ausgelöst und eine zweite vermeintliche Fehlentscheidung (habe die Szene immer noch nicht gesehen) hat uns den Ausgleich gekostet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -Cloud- am 18.10.2015 um 01:31 Uhr bearbeitet
18.10.2015 - 17:54 Uhr
Wie ist das eigentlich?:
Dürfte ein italienischer/französischer/spanischer/englischer Schiedsrichter auch ein Ligaspiel in der Bundesliga/2.Liga pfeifen? Die Frage ist leider für google zu speziell, da kommt nichts raus.
Mein Ansatz, oder besser gesagt Wunsch, wäre bei der Idee ja, dass durch eine größere Vermischung der Schiedsrichter eine objektivere Spielleitung zustande kommen könnte. Denn es ist leider ein offenes Geheimnis, das viele Schiedsrichter in Deutschland eine Sympathie für den z.B. FC Bayern hegen und gegen andere eben eine Antipathie.
Aus persönlichem Empfinden heraus dürfte das ja kein Problem sein, da das Regelwerk überall das selbe ist (die Torlinientechnologie mal ausgenommen) und von der UEFA/FIFA festgelegt wird. Und englisch sprechen die allermeisten Spieler/Schiris zumindest rudimentär ebenfalls.
Ich weiß, dass ist nur ein unrealistisches Gedankenspiel, aber vllt haben wir ja einen Schiri/Regelfreak hier. Schließlich ist es in anderen Sportarten absolut die Regel, dass die Schiedsrichter/Jury aus unterschiedlichen Nationen besteht, z.b. Skispringen/-fliegen u.ä.
Dürfte ein italienischer/französischer/spanischer/englischer Schiedsrichter auch ein Ligaspiel in der Bundesliga/2.Liga pfeifen? Die Frage ist leider für google zu speziell, da kommt nichts raus.
Mein Ansatz, oder besser gesagt Wunsch, wäre bei der Idee ja, dass durch eine größere Vermischung der Schiedsrichter eine objektivere Spielleitung zustande kommen könnte. Denn es ist leider ein offenes Geheimnis, das viele Schiedsrichter in Deutschland eine Sympathie für den z.B. FC Bayern hegen und gegen andere eben eine Antipathie.
Aus persönlichem Empfinden heraus dürfte das ja kein Problem sein, da das Regelwerk überall das selbe ist (die Torlinientechnologie mal ausgenommen) und von der UEFA/FIFA festgelegt wird. Und englisch sprechen die allermeisten Spieler/Schiris zumindest rudimentär ebenfalls.
Ich weiß, dass ist nur ein unrealistisches Gedankenspiel, aber vllt haben wir ja einen Schiri/Regelfreak hier. Schließlich ist es in anderen Sportarten absolut die Regel, dass die Schiedsrichter/Jury aus unterschiedlichen Nationen besteht, z.b. Skispringen/-fliegen u.ä.
18.10.2015 - 18:03 Uhr
Super Vorschlag. Dann wird die Kommunikation, die Herr Schmadtke vorhin auch deutlich kritisierte, ja noch besser.
Von dem Kosten der Reisen und Organisation ganz zu schweigen.
Davon abgesehen, bin ich um jeden deutschen Schiedsrichter froh, wenn ich mir die Referees in bspw. Spanien anschaue.
Von dem Kosten der Reisen und Organisation ganz zu schweigen.
Davon abgesehen, bin ich um jeden deutschen Schiedsrichter froh, wenn ich mir die Referees in bspw. Spanien anschaue.
18.10.2015 - 18:10 Uhr
Auf Kreis- und Landesebene gibt ja es einen Schiedsrichteraustausch. Einzelne Nuancen, die tatsächlich von Ort zu Ort anders sein können, muss man dann eben dem Spielort entsprechend auslegen.
Als italienischer Schiedsrichter die Auslegungen und Weisungen des DFB zu berücksichtigen sollte genau so kein Problem sein.
Woran so ein internationaler Schiedsrichteraustausch dennoch scheitern wird, hat barney ja aber schon erläutert.
Als italienischer Schiedsrichter die Auslegungen und Weisungen des DFB zu berücksichtigen sollte genau so kein Problem sein.
Woran so ein internationaler Schiedsrichteraustausch dennoch scheitern wird, hat barney ja aber schon erläutert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -Cloud- am 18.10.2015 um 18:11 Uhr bearbeitet
18.10.2015 - 18:30 Uhr
Zitat von Hegermeister
Das ist auch so etwas wie der Regelthread oder?
Falls das Folgende hier nicht angebracht ist, bitte verschiebt es mit Antwort in einen angemesseneren Thread.
Es geht um das hier, was mich etwas ratlos zurücklässt:
Hertha meldet ein Spiel gegen die eigene U23 offiziell an?
Oder wieso ist da ein Schiedsrichter offenbar nach Regelbuch unterwegs?
Und warum darf dann ein anderer Spieler die persönliche Strafe gegen den Torwart "übernehmen"?
Das ist auch so etwas wie der Regelthread oder?
Falls das Folgende hier nicht angebracht ist, bitte verschiebt es mit Antwort in einen angemesseneren Thread.
Es geht um das hier, was mich etwas ratlos zurücklässt:
Quelle: kicker
Ein wenig kurios war jene Szene in der 55. Minute, die dem 1:1 von Baumjohann per Elfmeter vorausging. Nico Wiesner brachte Mitchell Weiser im Strafraum zu Fall, der Schiedsrichter zeigte dem Torhüter der U 23 nach dessen Vergehen gemäß der Regel die Rote Karte. Doch da kein weiterer Keeper verfügbar war, intervenierte Dardai, um den Unparteiischen "dazu zu bewegen, dass wir mit elf gegen elf weiterspielen können". Das war aber nicht möglich. Dennoch durfte Wiesner im Tor bleiben, stattdessen ging Offensivakteur Farid Abderrahmane vom Feld. Um den Trainingseffekt aufrecht zu erhalten, nahm Dardai seinen "Innenverteidiger" Kraft ebenfalls vorzeitig vom Platz.
Hertha meldet ein Spiel gegen die eigene U23 offiziell an?
Oder wieso ist da ein Schiedsrichter offenbar nach Regelbuch unterwegs?
Und warum darf dann ein anderer Spieler die persönliche Strafe gegen den Torwart "übernehmen"?
Der Beitrag ist mir wohl durchgerutscht. Aber lieber eine späte Antwort als keine
Freundschaftsspiele haben ihre eigenen Regeln. Soweit es die Trainer unter sich ausgemacht und mit dem SR abgesprochen haben, der auch mitspielen sollte, ist die Beugung des Regelwerks da problemlos möglich.
Die meisten Freundschaftsspiele der Profis dienen zur Vorbereitung und sind daher bis auf die Zahl der Auswechselspieler unter Wettkampfbedingungen. Dass ein internes Freundschaftsspiel mal derart weit von der Regel abweicht, ist zugegeben durchaus kurios, aber dennoch nicht all zu verwunderlich.
Die elegantere Lösung wäre es gewesen die Rote Karte einfach stecken zu lassen. Ich hatte diese Saison auch ein Freundschaftsspiel, in dem ich in der 1. Halbzeit 2 Spieler hätte runter schmeißen müssen (Notbremse + anschließende Beleidigung). Auf Bitten der Trainer hin habe ich es aber bei 2x Gelb belassen. So hätte man lieber auch mit dem Torwart der U23 verfahren sollen.
18.10.2015 - 22:41 Uhr
Danke für die Erwägungen.
Ich wollte mit den übertriebenen Beispielen klarstellen, daß es mir als langjährigem Amateurkicker ("ganz unten" ...) und Zuschauer bei diversen Profispielen, kaum denkbar erscheint, daß es plötzlich eine Regel über die Klamotten von Trainern gibt, die an mir vorbeigegangen ist.
Da die Profiligen ja professionell veranstaltet werden können dort im Rahmen der geschlossenen Verträge ja alle möglichen Klauseln vereinbart werden. Die Maskottchen dürfen nicht tierverachtend sein, Zuschauern ohne geschlechtliches Bekenntnis müssen getrennte Toiletten zur Verfügung stehen - sowas kann man vereinbaren.
Das wird vermutlich weitestgehend nichtöffentlich gehandhabt. Aber man entwickelt so seine Sehgewohnheiten. In der Champions League haben alle Trainer Anzüge an - mehr als Zufall?
Heute hat Hannover ein Handspieltor erzielt, das 2/3 der Stadionzuschauer direkt als solches erkannt haben. Stuttgart macht ein Abseitstor, das ich aus der Kameraperspektive zumindest ohne Zeitlupe gesehen habe. In der Zeitlupe sieht man dann daß der Linienrichter genau richtig steht und schaut - man fragt sich schon...
Das Eine ist also das aktuelle Thema "Schiedsrichterleistung" und auf lange Sicht die Frage, ob man solche entscheidenden Fehler in den Griff bekommt, oder ob man sich dran gewöhnt (klar hilft das TV mit seinen Zeitlupen den Zuschauern beim Besserwissen). Der Hannover-Schiri hat sich danach im TV entschuldigt, er hätte es eben im Spiel so gesehen, es sei jetzt ein klarer Fehler - man faßt es zwar trotzdem schwer, aber das war eine Entschuldigung die auf mich ehrlich gewirkt hat. Auch dem Torschützen Andreasen war es
danach im Interview ein bißchen peinlich, aber er sagt der Schiri kanns ja pfeifen. Tja.
So ist das alles menschlich, und es macht Spaß, darüber zu reden.
Das Andere, und mein Thema, ist: wie weit wollen die Schiedsrichter sich in tendenziöses Verhalten hineinentwickeln? Die Namen Amerells, Kempters, Hoyzers sind ja nur die Unglücksraben, die aufgefallen sind.
Die Verbindung aus Unfehlbarkeit der Entscheidung und Kommunikationsverbot davor, danach und darüber sind - und da bin ich mir fast sicher - keine Voraussetzung für eine bessere Entwicklung.
Und es ist nicht das erste mal, daß ich von Profis höre, daß durch das Verhalten der Unparteiischen eigentlich von Anfang an klar war, in welche Richtung die Reise geht. So macht's mir dann keinen Spaß.
Ich wollte mit den übertriebenen Beispielen klarstellen, daß es mir als langjährigem Amateurkicker ("ganz unten" ...) und Zuschauer bei diversen Profispielen, kaum denkbar erscheint, daß es plötzlich eine Regel über die Klamotten von Trainern gibt, die an mir vorbeigegangen ist.
Da die Profiligen ja professionell veranstaltet werden können dort im Rahmen der geschlossenen Verträge ja alle möglichen Klauseln vereinbart werden. Die Maskottchen dürfen nicht tierverachtend sein, Zuschauern ohne geschlechtliches Bekenntnis müssen getrennte Toiletten zur Verfügung stehen - sowas kann man vereinbaren.
Das wird vermutlich weitestgehend nichtöffentlich gehandhabt. Aber man entwickelt so seine Sehgewohnheiten. In der Champions League haben alle Trainer Anzüge an - mehr als Zufall?
Heute hat Hannover ein Handspieltor erzielt, das 2/3 der Stadionzuschauer direkt als solches erkannt haben. Stuttgart macht ein Abseitstor, das ich aus der Kameraperspektive zumindest ohne Zeitlupe gesehen habe. In der Zeitlupe sieht man dann daß der Linienrichter genau richtig steht und schaut - man fragt sich schon...
Das Eine ist also das aktuelle Thema "Schiedsrichterleistung" und auf lange Sicht die Frage, ob man solche entscheidenden Fehler in den Griff bekommt, oder ob man sich dran gewöhnt (klar hilft das TV mit seinen Zeitlupen den Zuschauern beim Besserwissen). Der Hannover-Schiri hat sich danach im TV entschuldigt, er hätte es eben im Spiel so gesehen, es sei jetzt ein klarer Fehler - man faßt es zwar trotzdem schwer, aber das war eine Entschuldigung die auf mich ehrlich gewirkt hat. Auch dem Torschützen Andreasen war es
danach im Interview ein bißchen peinlich, aber er sagt der Schiri kanns ja pfeifen. Tja.
So ist das alles menschlich, und es macht Spaß, darüber zu reden.
Das Andere, und mein Thema, ist: wie weit wollen die Schiedsrichter sich in tendenziöses Verhalten hineinentwickeln? Die Namen Amerells, Kempters, Hoyzers sind ja nur die Unglücksraben, die aufgefallen sind.
Die Verbindung aus Unfehlbarkeit der Entscheidung und Kommunikationsverbot davor, danach und darüber sind - und da bin ich mir fast sicher - keine Voraussetzung für eine bessere Entwicklung.
Und es ist nicht das erste mal, daß ich von Profis höre, daß durch das Verhalten der Unparteiischen eigentlich von Anfang an klar war, in welche Richtung die Reise geht. So macht's mir dann keinen Spaß.
18.10.2015 - 23:58 Uhr
Grad fällt mir noch ein, Serey Dié vom VFB Stuttgart kriegt (heute) gegen Spielende Gelb-Rot wegen einem taktischen Foul, Karte kann man geben, war aber wohl vom Spieler nicht "gezogen", sondern er meinte er hätte rechtzeitig abgelassen.
Er konnte es kurz nicht fassen, wollte sich auch beschweren, dann hat er aber sich selbst eingestanden naja vielleicht kann mans pfeifen, und der Schiri hat's halt gepfiffen und gibt die Gelbe und daher Gelb-Rot.
Dann gibt er dem Schiri die Hand bevor er vom Platz geht und es wirkt so, als hätte er sich entschieden, das mit sich selbst auszumachen statt anderen die Schuld zu geben.
Das aus der Nähe zu sehen hat mir z.B. Spaß gemacht, auch weil der Schiri ganz ruhig bleibt, ihm auch sofort die Hand gibt. So will ich den Sport so oft wie möglich sehen, und hoffentlich nicht nur ich. Und es ist ein Beleg daß manche Spieler auch wissen, daß ein Schiedsrichter gebraucht wird in dem Spiel und durchaus bereit sind, ihn auch zu respektieren.
Er konnte es kurz nicht fassen, wollte sich auch beschweren, dann hat er aber sich selbst eingestanden naja vielleicht kann mans pfeifen, und der Schiri hat's halt gepfiffen und gibt die Gelbe und daher Gelb-Rot.
Dann gibt er dem Schiri die Hand bevor er vom Platz geht und es wirkt so, als hätte er sich entschieden, das mit sich selbst auszumachen statt anderen die Schuld zu geben.
Das aus der Nähe zu sehen hat mir z.B. Spaß gemacht, auch weil der Schiri ganz ruhig bleibt, ihm auch sofort die Hand gibt. So will ich den Sport so oft wie möglich sehen, und hoffentlich nicht nur ich. Und es ist ein Beleg daß manche Spieler auch wissen, daß ein Schiedsrichter gebraucht wird in dem Spiel und durchaus bereit sind, ihn auch zu respektieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Umgekehrt am 19.10.2015 um 00:01 Uhr bearbeitet
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