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Der Konkurrenzthread der Saison 2016/17

30.06.2016 - 18:28 Uhr
Eberl scheint das wirtschaften in Hamburg auch sauer aufzustoßen. Hier ein Zitat aus der Welt:

Dass nicht jeder Konkurrent so gewissenhaft arbeitet, ist Eberl jedoch ein Dorn im Auge. Der HSV beispielsweise weist trotz seiner immensen Schuldenlast aktuell ein Transferdefizit von 30 Millionen Euro auf. RB Leipzig gab sogar 50 Millionen Euro mehr aus, als der Klub einnahm.

"Man fragt sich zum Teil schon, wo bei manchen Klubs das Geld plötzlich herkommt", kommentierte Eberl die beiden Beispiele und ging ins Detail: "Bei RB ist es bekannt, und man erkennt eine Strategie dahinter, ob man die gut findet oder nicht. Beim zweiten genannten Klub dagegen ist es eine Einzelperson, die scheinbar willkürlich große Transfers trotz fehlender Einnahmen möglich macht. Das widerspricht einem fairen Wettbewerb."
Zitat von uweyx
Zitat von BorussiaOL

Moin

ich glaube, das ist zum einen der krampfhafte Versuch, sich von der Klammer Kühne´s zu befreien. Da keiner weiß, was Phase ist, wenn KMK (seien es noch viele Jahre in der Zukunft) nicht mehr ist, gehen die Verantwortlichen kreative Ideen. Schnelles unbürokratisches Geld bei KMK holen, das dann strukturiert wieder durch gut vermarktete Anleihen wieder reinholen.
Warum das ganze noch? Ich schätze, die Lizenzierungsunterlagen für die DFL sind irgendwann fällig. Da dürfte dann die ein oder andere Frage auftreten, die ungemütlich werden könnte. Daher die "Umstrukturierung der Verbindlichkeiten", ohne Investor oder ungünstige Rückzahlungsmodalitäten.
Was mich ärgert ist, dass der Schuldenabbau beim HSV überhaupt keine Prio hat. Investitionen werden dort getätigt, was ja auch richtig ist, um zukunftsicher planen zu können. Aber nüscht geht in die Tilgung.

Mensch, die Stadionverbindlichkeiten bei den Banken wurden komplett abgelöst. Da die Gegenfinanzierung nicht in kurzer Zeit auf die Beine gestellt werden kann, hat Herr Kühne im April 2015 ein Zwischendarlehen zur Verfügung gestellt, um den Kredit abzulösen. In der Folgezeit wurden die Vorbereitungen für die dauerhafte Finanzierung aufgenommen, die jetzt abgeschlossen sind. Mit dem Mittelzufluss der Anleige bekommt Herr Kühne seine Überbrückung wieder und alles hat funktioniert.

In den Vorjahren wurden jährlich 6 bis 8 Mio in die Tilgung gesteckt, während es Vereine gibt, die einfach alles verweigernZwinkernd

Vielleicht überlegst du noch einmal, ob dein Beitrag so sinnvoll war.


Moin

manchmal überlege ichzwinker

Das war mit Sicherheit provozierend gemeint und auchn nicht belegt mit Fakten, aber die Grundtendenz ist so wie ich es finde, MIST!
Und Deine Ausführungen sprechen jetzt auch nicht dafür, dass Schulden abgebaut werden, sondern umgeschichtet. Und zwar so, dass die Stadionverbindlichkeiten abgelöst werden, aber die gegenfinanzierung (also Verbindlichkeiten aufnehmen) nicht so schnell geklappt hat, da musste dann KMK reingrätschen...Hört sich für mich an nach:
Wie wollen Geld sparen (weniger Zinsbelastung) kiregen aber kein schnelles Geld (was ja erstmal gegen die Finanzstrukturen des HSV spricht) und leihen uns schnell Geld. das ist keinerlei Tilgung, sondern Umschichtung.

Aber was soll´s...Iher habt einen, der euch städnig den A rettet, wir nicht. Gibt schlimmeres...

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Nur der VFL!!!!!!
Zitat von Boba_Fett
Eberl scheint das wirtschaften in Hamburg auch sauer aufzustoßen. Hier ein Zitat aus der Welt:

Dass nicht jeder Konkurrent so gewissenhaft arbeitet, ist Eberl jedoch ein Dorn im Auge. Der HSV beispielsweise weist trotz seiner immensen Schuldenlast aktuell ein Transferdefizit von 30 Millionen Euro auf. RB Leipzig gab sogar 50 Millionen Euro mehr aus, als der Klub einnahm.

"Man fragt sich zum Teil schon, wo bei manchen Klubs das Geld plötzlich herkommt", kommentierte Eberl die beiden Beispiele und ging ins Detail: "Bei RB ist es bekannt, und man erkennt eine Strategie dahinter, ob man die gut findet oder nicht. Beim zweiten genannten Klub dagegen ist es eine Einzelperson, die scheinbar willkürlich große Transfers trotz fehlender Einnahmen möglich macht. Das widerspricht einem fairen Wettbewerb."


und da regt er sich auch mit Recht drüber auf.. Langsam aber sicher wäre ich dafür 50+1 kippen zu lassen. Dann haben alle dieselben Möglichkeiten und niemand kann sich mehr über Unfairness beschweren

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------------------------ Nicolas -----------------------
-- Konoplya ---- Elvedi --- Diks ----- Herold --
----------------- Castrop ----- Uno -----------------
-- Honorat ----------- Mohya ------------ Hack --
---------------------- Kleindienst -------------------
Der Hamburger SV ist für mich kein Traditionsverein mehr, er ist nichts anderes wie RB Leipzig oder auch der VFL Wolfsburg.

Selbst Bayer und 1899 sind mir da lieber als die drei oben genannten Vereine.
Bayer zahlt in etwa 25 Mio pro Saison und die Fußballabteilung muss sehen wie sie damit klar kommt, ist also nichts anderes wie ein anderer Sponsor auch.
1899 hat eine Anstossfinanzierung bekommen, die den Verein in die 1. Liga gebracht hat und muss sich nun selbst finanzieren, auch hier war D. Hopp ein Sponsor der etwas aufgebaut hat und nun muss der Verein auf eigenen Beinen stehen.

Der HSV und Leipzig haben zwar viele Fans und Zuschauer, das Gefüge im Hintergrund ist für mich allerdings mehr als fragwürdig, besonders wenn man mal sieht wie hoch die Transferausgaben beim HSV in den letzten Jahren gewesen sind und welcher Erfolg sich dafür einstellte ?

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Hall of fame !

* * * Borussen-League-Sieger 2019 * * *
* * * Meister 1. Liga 2016 * * *

* * *Tippspiel Saison 14/15 22. Spieltag:
Igor Demo87 - UweRahn 0:9
Schalke 04 gegen Werder Bremen 1 : 1
SC Freiburg gegen TSG Hoffenheim 1 : 1
Hamburger SV gegen Bor. M`Gladbach 1 : 1
Zitat von franko1904
Zitat von uweyx

Zitat von BorussiaOL

Moin

ich glaube, das ist zum einen der krampfhafte Versuch, sich von der Klammer Kühne´s zu befreien. Da keiner weiß, was Phase ist, wenn KMK (seien es noch viele Jahre in der Zukunft) nicht mehr ist, gehen die Verantwortlichen kreative Ideen. Schnelles unbürokratisches Geld bei KMK holen, das dann strukturiert wieder durch gut vermarktete Anleihen wieder reinholen.
Warum das ganze noch? Ich schätze, die Lizenzierungsunterlagen für die DFL sind irgendwann fällig. Da dürfte dann die ein oder andere Frage auftreten, die ungemütlich werden könnte. Daher die "Umstrukturierung der Verbindlichkeiten", ohne Investor oder ungünstige Rückzahlungsmodalitäten.
Was mich ärgert ist, dass der Schuldenabbau beim HSV überhaupt keine Prio hat. Investitionen werden dort getätigt, was ja auch richtig ist, um zukunftsicher planen zu können. Aber nüscht geht in die Tilgung.

Mensch, die Stadionverbindlichkeiten bei den Banken wurden komplett abgelöst. Da die Gegenfinanzierung nicht in kurzer Zeit auf die Beine gestellt werden kann, hat Herr Kühne im April 2015 ein Zwischendarlehen zur Verfügung gestellt, um den Kredit abzulösen. In der Folgezeit wurden die Vorbereitungen für die dauerhafte Finanzierung aufgenommen, die jetzt abgeschlossen sind. Mit dem Mittelzufluss der Anleige bekommt Herr Kühne seine Überbrückung wieder und alles hat funktioniert.

In den Vorjahren wurden jährlich 6 bis 8 Mio in die Tilgung gesteckt, während es Vereine gibt, die einfach alles verweigernZwinkernd

Vielleicht überlegst du noch einmal, ob dein Beitrag so sinnvoll war.


Naja da du auch ohne Quellen einfach was schreibt darf man natürlich genauso den Wahrheitsgehalt deines post in Frage stellen da er so nur deine Meinung wieder spiegelt. Es gibt und gab in den Medien diverse Artikel die auch teils wiedersprüchlich sind was die finanzielle Situation beim HSV betrifft.

just my 2 cents

Okay, sinnlose Beiträge werden genutzt, um im Chor draufzuhauen, meiner Richtigstellung wird aber angezweifelt.
Für dich diese Quelle (leider von den Urhebern und nicht einem spekulierenden Journalisten).
Ernsthafte widersprüchliche Berichte zu dieser finanziellen Transaktion gibt es nicht.

https://www.finance-magazin.de/persoenlich-personal/interviews/hamburger-sv-will-schulden-restrukturieren-1372341/

Zitat von usernick
Vorher kommt aber noch ein großer Liquiditätsbedarf aus der Stadionfinanzierung auf Sie zu.
Ja, das ist aktuell die vielleicht dringendste Aufgabe des HSV. Aus der Stadionfinanzierung haben wir zwar nur noch eine Restschuld von etwa 25 Millionen Euro, aber der wesentliche Teil davon ist innerhalb der nächsten 18 Monate zu tilgen. Das könnten wir zwar stemmen, aber dann bliebe nicht mehr viel übrig, um in den Kader zu investieren. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kreditgeber ein Interesse daran haben, dass der HSV in einem finanziellen Kraftakt die vereinbarte Tilgung leistet, dann aber im sportlichen Bereich finanziell nicht handlungsfähig ist.


Sie wollen die Stadionschulden restrukturieren?
Ja, das ist unser Ziel. In den vergangenen Jahren hatten wir immer zwischen 6 und 8 Millionen Euro im Jahr zu tilgen. Auch dies hat zu der momentanen Schieflage beigetragen, das darf man nicht vergessen. Es ist daher eminent wichtig für den HSV, dass wir den Tilgungsdruck aus der Stadionfinanzierung herausbekommen, denn die Zeit bleibt ja nicht stehen, wenn die Stadionschuld getilgt ist. 2019 müssen wir die Fananleihe über 17,5 Millionen Euro zurückführen. Wir müssen die Stadionschuld also so restrukturieren, dass wir im gleichen Zug auch die Weichen für die fristgerechte Bedienung unserer übrigen Schulden stellen können.

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53°35'14'' N 9°53'55'' O
Zitat von uweyx
Zitat von franko1904

Zitat von uweyx

Zitat von BorussiaOL

Moin

ich glaube, das ist zum einen der krampfhafte Versuch, sich von der Klammer Kühne´s zu befreien. Da keiner weiß, was Phase ist, wenn KMK (seien es noch viele Jahre in der Zukunft) nicht mehr ist, gehen die Verantwortlichen kreative Ideen. Schnelles unbürokratisches Geld bei KMK holen, das dann strukturiert wieder durch gut vermarktete Anleihen wieder reinholen.
Warum das ganze noch? Ich schätze, die Lizenzierungsunterlagen für die DFL sind irgendwann fällig. Da dürfte dann die ein oder andere Frage auftreten, die ungemütlich werden könnte. Daher die "Umstrukturierung der Verbindlichkeiten", ohne Investor oder ungünstige Rückzahlungsmodalitäten.
Was mich ärgert ist, dass der Schuldenabbau beim HSV überhaupt keine Prio hat. Investitionen werden dort getätigt, was ja auch richtig ist, um zukunftsicher planen zu können. Aber nüscht geht in die Tilgung.

Mensch, die Stadionverbindlichkeiten bei den Banken wurden komplett abgelöst. Da die Gegenfinanzierung nicht in kurzer Zeit auf die Beine gestellt werden kann, hat Herr Kühne im April 2015 ein Zwischendarlehen zur Verfügung gestellt, um den Kredit abzulösen. In der Folgezeit wurden die Vorbereitungen für die dauerhafte Finanzierung aufgenommen, die jetzt abgeschlossen sind. Mit dem Mittelzufluss der Anleige bekommt Herr Kühne seine Überbrückung wieder und alles hat funktioniert.

In den Vorjahren wurden jährlich 6 bis 8 Mio in die Tilgung gesteckt, während es Vereine gibt, die einfach alles verweigernZwinkernd

Vielleicht überlegst du noch einmal, ob dein Beitrag so sinnvoll war.


Naja da du auch ohne Quellen einfach was schreibt darf man natürlich genauso den Wahrheitsgehalt deines post in Frage stellen da er so nur deine Meinung wieder spiegelt. Es gibt und gab in den Medien diverse Artikel die auch teils wiedersprüchlich sind was die finanzielle Situation beim HSV betrifft.

just my 2 cents

Okay, sinnlose Beiträge werden genutzt, um im Chor draufzuhauen, meiner Richtigstellung wird aber angezweifelt.
Für dich diese Quelle (leider von den Urhebern und nicht einem spekulierenden Journalisten).
Ernsthafte widersprüchliche Berichte zu dieser finanziellen Transaktion gibt es nicht.

https://www.finance-magazin.de/persoenlich-personal/interviews/hamburger-sv-will-schulden-restrukturieren-1372341/

Zitat von usernick

Vorher kommt aber noch ein großer Liquiditätsbedarf aus der Stadionfinanzierung auf Sie zu.
Ja, das ist aktuell die vielleicht dringendste Aufgabe des HSV. Aus der Stadionfinanzierung haben wir zwar nur noch eine Restschuld von etwa 25 Millionen Euro, aber der wesentliche Teil davon ist innerhalb der nächsten 18 Monate zu tilgen. Das könnten wir zwar stemmen, aber dann bliebe nicht mehr viel übrig, um in den Kader zu investieren. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kreditgeber ein Interesse daran haben, dass der HSV in einem finanziellen Kraftakt die vereinbarte Tilgung leistet, dann aber im sportlichen Bereich finanziell nicht handlungsfähig ist.


Sie wollen die Stadionschulden restrukturieren?
Ja, das ist unser Ziel. In den vergangenen Jahren hatten wir immer zwischen 6 und 8 Millionen Euro im Jahr zu tilgen. Auch dies hat zu der momentanen Schieflage beigetragen, das darf man nicht vergessen. Es ist daher eminent wichtig für den HSV, dass wir den Tilgungsdruck aus der Stadionfinanzierung herausbekommen, denn die Zeit bleibt ja nicht stehen, wenn die Stadionschuld getilgt ist. 2019 müssen wir die Fananleihe über 17,5 Millionen Euro zurückführen. Wir müssen die Stadionschuld also so restrukturieren, dass wir im gleichen Zug auch die Weichen für die fristgerechte Bedienung unserer übrigen Schulden stellen können.


Artikel vom Februar 16 ! Und damit auch weit vor den zig Millionen die mal wieder ausgegeben wurden.
Zudem passt dieser Satz ganz gut aus dem Artikel:
Zitat von usernick
Die Gesamtverbindlichkeiten, die Sie erwähnten, betragen zum Stichtag etwa 90 Millionen Euro. Die Kernaufgabe beim HSV ist aber nicht, die Höhe der Verbindlichkeiten zu reduzieren, sondern deren Fristigkeiten in einem Gesamtplan aufeinander abzustimmen


Es geht beim HSV immer nur darum die Schulden umzuverteilen und zu verstecken in neuen Krediten oder Anleihen etc. Solides wirtschaftliches arbeiten sieht anders aus. Und unser Manager Eberl hat dieses klar gemahnt und erkannt.
Kartenhäuser sehen immer nur solange toll aus bis sie zusammen brechen.

Zitat von 90min.com
90 Millionen Euro schwer ist der Schuldenberg des Hamburger SV. Tilgen wollen ihn die Norddeutschen wie gewohnt: mit dem Vermögen reicher Edel-Fans. Zu diesem Zweck hat der Klub eine Stadion-Anleihe in Höhe von 40 Millionen Euro platziert


Zitat von welt
Es sei daher eminent wichtig für den HSV, den Tilgungsdruck aus der Stadionfinanzierung herauszubekommen, zumal 2019 auch noch eine bereits getätigte Fananleihe von 2012 über 17,5 Millionen Euro zurückgeführt werden müsse. Diese war damals sogar mit sechs Prozent verzinst worden, eine satte Ausschüttung für die Zeichner der Anleihe im Anbetracht sehr niedriger Zinssätze bei Banken


Zitat von usernick
Hohe Wellen schlug vor allem eine vermeintliche Zweckentfremdung, weil Gelder für die Sanierung der Vereinsfinanzen und nicht, wie es im Wertpapierprospekt formuliert war, für den Bau des Campus verwendet worden waren.


Zitat von usernick
Zwar konnte das 20 Millionen Euro teure Campusprojekt durch eine Spende von Unternehmer Alexander Otto über zehn Millionen Euro geschultert werden, dennoch scheint es bei den Rothosen um eine permanente Verlagerung der Schulden zu gehen. Auch das Auflegen der neuen Anleihe, die dann 2026 mit Zinsen zurückbezahlt werden muss, scheint lediglich eine Verschiebung des Problems in die Zukunft zu sein.


Zitat von usernick
Analyst Matthias Hellstern, der für die Ratingagentur Moody's Mittelständler bewertet, sagt über das 100-Millionen-Euro-Unternehmen HSV und das Bonitätsrisiko des Emittenten: "Die permanente Verlagerung von Schulden macht nur dann Sinn, wenn irgendwann einmal Cashflow generiert und somit Wachstum erzeugt wird." Bei Fußballbundesligisten käme aber ein spezielles Risiko hinzu: "Wenn die Saison schlecht läuft, hat der Klub weniger Einnahmen, ist aber dennoch zu seinen Rückzahlungen verpflichtet", so der Experte.


Zitat von usernick
Kurios ist nur, dass ein Großteil dafür genutzt wird, Kühne, der bereits elf Prozent der HSV Fußball AG hält, seinen Kredit fürs Stadion zurückzuzahlen – verzinst versteht sich.


Zitat von usernick
So könnte die neue Anleihe zwar auch als Freikaufen von Kühne bewertet werden, doch die sportlichen Investitionen des 79-jährigen Wahlschweizers sind immens. Das Geld ist auch mitnichten geschenkt, denn der Rückzahlmodus für den HSV greift bei einer Qualifikation für den europäischen Wettbewerb. Somit brächte sich der Verein um die erwünschten Geldquellen


I rest my case
@franko1904:
Du zeigtst, wie weit du am Thema vorbei bist. Mein Artikel handelt genau von dieser finanzieller Transaktion. Das ältere Datum zeigt sogar haargenau, wie geplant diese beiden Aktionen seit Mitte 2015 sind.

Leider ist keine einzige deiner Quellenangaben brauchbar, um meine Gegenargumente zu BorussiaOL zu entkräften:
Zitat von usernick
1. ich glaube, das ist zum einen der krampfhafte Versuch, sich von der Klammer Kühne´s zu befreien. Da keiner weiß, was Phase ist, wenn KMK (seien es noch viele Jahre in der Zukunft) nicht mehr ist, gehen die Verantwortlichen kreative Ideen. Schnelles unbürokratisches Geld bei KMK holen, das dann strukturiert wieder durch gut vermarkte te Anleihen wieder reinholen.
Warum das ganze noch? Ich schätze, die Lizenzierungsunterlagen für die DFL sind irgendwann fällig. Da dürfte dann die ein oder andere Frage auftreten, die ungemütlich werden könnte. Daher die "Umstrukturierung der Verbindlichkeiten", ohne Investor oder ungünstige Rückzahlungsmodalitäten.

Falsch, Man möchte sich damit nicht von Herrn Kühne befreien, sondern man hatte von Anfang an vor, die Restverbindlichkeiten zinsgünstiger umzuschulden und hat daher die Übergangshilfe gerne angenommen.

Zitat von usernick
2. Was mich ärgert ist, dass der Schuldenabbau beim HSV überhaupt keine Prio hat. Investitionen werden dort getätigt, was ja auch richtig ist, um zukunftsicher planen zu können. Aber nüscht geht in die Tilgung.
Falsch, seit Stadionbau 2000 wurden jedes Jahr 6-8 Mio in die Tilgung gesteckt. Zusätzlichg fielen Zinsen an, die der HSV sogar gezahlt hat. Viele andere Vereine hatten diese Belastungen nicht. Genau das Gegenteil ist also richtig, der HSV hat über alle Maßen hinaus Gelder in die Tilgung gesteckt, nur der Rest wird mit Hilfe der Anleihe zinsgünstiger gestreckt.

Darauf habe ich genatwortet; deine Quellen sind leider völlig deplatziert, da diese nicht auf diese angesprochenen Punkte eingehen, statt dessen ein Sammelsurium aus vielen verschiedenen Sachverhalten bieten, die sachlich sogar teilweise falsch sind (was aber wieder ein anderes Thema ist).

Richtig ist, dass diese letzte Ablösung der Stadionverbindlichkeiten zum Großteil eine Umschuldung ist wie BorussiaOL im zweiten Beitrag sehr gut darlegt. Aber welcher Bundesligist kann seine gesamten Stadionverbindlichkeiten auf einen Schlag ablösen? Bayern München hat Anteile verkauft um den Rest der Arena zu bezahlen (nicht zurückzahlbar). Borussia Dortmund hat eine riesige Kapitalerhöhung durchgeführt, um die Finanzverbindlichkeiten auf einen Schlag zu bezahlen (nicht zurückzahlbar). Der HSV zahlt dagegen seine Finanzmittel zur Stadionfinanzierung zurück und nun dreht man auch alles wieder seitenverkehrt?

Schönen Abend allen.

•     •     •

53°35'14'' N 9°53'55'' O
Zitat von UweRahn
Bayer zahlt in etwa 25 Mio pro Saison ...


Vielleicht kann man hier mal was klären...

Mein aktueller Wissensstand sieht wie folgt aus: Die Fußballabteilungen von Bayer und VW sind 100 %-ige Töchter des jeweiligen Werkes und veröffentlichen damit auch keine eigenen Bilanzen. Und das Klimpergeld für den Fußball geht in den Milliardensummen der Werke vollständig unter, so dass niemand so richtig weiß, welche Zahlungen dort tatsächlich anfallen.

Die einzige Quelle für die 25 Mio. von Bayer ist ein Interview mit Boldt. Wahrheitsgehalt unbekannt.

Kann da jemand genauere Auskünfte erteilen?
Zitat von Oxymoronn
Zitat von UweRahn

Bayer zahlt in etwa 25 Mio pro Saison ...


Vielleicht kann man hier mal was klären...

Mein aktueller Wissensstand sieht wie folgt aus: Die Fußballabteilungen von Bayer und VW sind 100 %-ige Töchter des jeweiligen Werkes und veröffentlichen damit auch keine eigenen Bilanzen. Und das Klimpergeld für den Fußball geht in den Milliardensummen der Werke vollständig unter, so dass niemand so richtig weiß, welche Zahlungen dort tatsächlich anfallen.

Die einzige Quelle für die 25 Mio. von Bayer ist ein Interview mit Boldt. Wahrheitsgehalt unbekannt.

Kann da jemand genauere Auskünfte erteilen?


Ich kenne da als Quellen die ARD, die FAZ und die Welt. Übereinstimmend wird dort berichtet das Bayer 04 pro Saison etwas über 25 Mio erhält pro Saison.
Ich glaube es war 2015, da wurde dieses Geld für 3 Jahre auf einen Schlag ausgezahlt.

Was mir noch bekannt ist, das Bayer 04 jährlich bei null beginnt. Verluste werden von einer anderen Tochter (AG ?) übernommen und Gewinne gehen ebenfalls an diese Tochter der Bayer AG.
Mehr habe ich mir dazu auch nicht gemerkt. Zwinkernd

•     •     •

Hall of fame !

* * * Borussen-League-Sieger 2019 * * *
* * * Meister 1. Liga 2016 * * *

* * *Tippspiel Saison 14/15 22. Spieltag:
Igor Demo87 - UweRahn 0:9
Schalke 04 gegen Werder Bremen 1 : 1
SC Freiburg gegen TSG Hoffenheim 1 : 1
Hamburger SV gegen Bor. M`Gladbach 1 : 1
Jaja, alle berichten über 25 Mio.

Ich würd' nur gern wissen, ob die alle voneinander abschreiben, oder ob es tatsächlich handfeste Belege für diese Zahl gibt.
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