Der BVB-Aktienkurs
23.10.2010 - 12:23 Uhr
18.12.2015 - 23:24 Uhr
Zitat von HaHa
Wie soll Sport 1 sich denn die Mintagsspiele leisten können? Um das zu finanzieren müssen sie uns mit Werbung voll klaschen, auch während des Spiels und dann geht das nur mit top teams. Bayern wirds nicht sein, also viele Spiele vom BVB.
Wie soll Sport 1 sich denn die Mintagsspiele leisten können? Um das zu finanzieren müssen sie uns mit Werbung voll klaschen, auch während des Spiels und dann geht das nur mit top teams. Bayern wirds nicht sein, also viele Spiele vom BVB.
Konkret hat Constantin Medien in diesem Jahr dreimal die Gewinnprognose erhöht, weil "sich das Segment Sport (Sport1, Sport1 Media und Plazamedia) weiter besser entwickelt als gedacht hat."
http://boersengefluester.de/constantin-medien-prognose-jetzt-noch-offensiver/
Geht auch gar nicht nur um Sport 1, im Frankfurter Allgemeine Artikel wurden auch noch andere genannt, die beim Bundeskartellamt vorstellig wurden. Geht auch nicht um die Montagsspiele, das war nur ein von mir gewähltes Beispiel. Werbung während des Spiels wird es nicht geben.
Kann auch sein, daß Sky alle Rechte bekommt, letztlich ist das alles spekulativ. Aber da sich Hahn von Constantin Medien explizit um die Rechte bemüht, folgt daraus, daß er sich das leisten könnte, wenn die Pakete getrennt werden würden.
18.12.2015 - 23:36 Uhr
Zitat von Spobis
Neben vereinzelten neuen Highlight-Paketen scheint es ein Mittel zu sein, einen Teil der Live-Rechte auch für Free-TV-Sender zugänglich zu machen. Ob es dazu kommt, ist aber eher fraglich.
Denn für Privatsender wie ProSiebenSat.1 oder RTL ist ein Live-Paket mit rund 30 Spielen allein über ihre Werbevermarktung kaum refinanzierbar ... (bei einem )LiveSpiel-Preis von 1,3 bis 1,4 Millionen Euro ... (kostet dies) mindestens 40 Millionen Euro
Neben vereinzelten neuen Highlight-Paketen scheint es ein Mittel zu sein, einen Teil der Live-Rechte auch für Free-TV-Sender zugänglich zu machen. Ob es dazu kommt, ist aber eher fraglich.
Denn für Privatsender wie ProSiebenSat.1 oder RTL ist ein Live-Paket mit rund 30 Spielen allein über ihre Werbevermarktung kaum refinanzierbar ... (bei einem )LiveSpiel-Preis von 1,3 bis 1,4 Millionen Euro ... (kostet dies) mindestens 40 Millionen Euro
Ein Auszug aus Spobis. Was ich daran nicht verstehe, RTL schafft es aber gleichzeitig sich Nationalmannschaftsspiele für 5 Millionen Euro (100 Millionen für 20 Qualispiele) zu sichern. Diese müssen sich ja dann doch irgendwie rentieren.
Klar die Einschaltquoten sind höher (10-12 Millionen) gegenüber Eröffnungsspiel Bayern-HSV mit 7,5 Millionen oder vergleichbaren CL Gruppenspielen wo je nach Mannschaft Gladbach = 6 Millionen oder Bayern/Dortmund 7-9 Millionen erzielt werden.
Trotzdem dürfte sich doch umgerechnet 100-110 Millionen für 30 Spiele rentieren, wenn dann als Beispiel Samstags um 18.30 Uhr wirklich Topspiele gezeigt werden.
Das könnte RTL oder auch ZDF/Sport 1/Sat1 etc auch ohne Klausel gegenüber SKY bieten, jedoch würde ich drauf wetten, dass SKY solche Angebote immer überbieten wird.
Also würde man unterm Strich mit einer Klausel die es SKY verbietet sich alle live Pakete zusichern doch nicht besser fahren, da wohl keiner mehr als SKY bieten kann, ansonsten könnten die Mitbewerber sich ja ein Paket auch ohne Klausel sichern.
Ein live Paket würde daher doch wohl immer unter SKY = Marktwert weggehen, weshalb die DFL solch eine Klausel Stand heute auch nicht eingebaut hat.
19.12.2015 - 00:20 Uhr
Zitat von Spobis
Neben vereinzelten neuen Highlight-Paketen scheint es ein Mittel zu sein, einen Teil der Live-Rechte auch für Free-TV-Sender zugänglich zu machen. Ob es dazu kommt, ist aber eher fraglich.
Denn für Privatsender wie ProSiebenSat.1 oder RTL ist ein Live-Paket mit rund 30 Spielen allein über ihre Werbevermarktung kaum refinanzierbar ... (bei einem )LiveSpiel-Preis von 1,3 bis 1,4 Millionen Euro ... (kostet dies) mindestens 40 Millionen Euro
Neben vereinzelten neuen Highlight-Paketen scheint es ein Mittel zu sein, einen Teil der Live-Rechte auch für Free-TV-Sender zugänglich zu machen. Ob es dazu kommt, ist aber eher fraglich.
Denn für Privatsender wie ProSiebenSat.1 oder RTL ist ein Live-Paket mit rund 30 Spielen allein über ihre Werbevermarktung kaum refinanzierbar ... (bei einem )LiveSpiel-Preis von 1,3 bis 1,4 Millionen Euro ... (kostet dies) mindestens 40 Millionen Euro
In dem Artikel steht aber auch, daß es ein Paket mit 5 Montagsspielen und 5 Sonntagsmittagsspielen gibt, macht insgesamt 10 Spiele, die sich auch kleinere Anbieter leisten könnten.
Und vor allen Dingen dies: "Das Konzept sieht ausschließlich technologieneutrale Live-Pakete vor." Theoretisch könnte also auch Google/YouTube ein Paket kaufen, bzw. die Telekom, die auch im Frankfurter Allgemeine Artikel erwähnt wird, oder Perform, die die Rechte an den Premier League Spielen für den doppelten Preis erworben hatten, 10 Mio.
Und zu RTL: Daß die TV Pokalrechte um satte 200% steigen, dürfte darauf hindeuten, daß RTL mitgeboten hat, daß RTL ständig als Mitbieter für die Bundesligarechte genannt wird, könnte bedeuten, daß sie es sich doch leisten könnten. Letztlich spekuliert Sponsors.de da genauso wie wir.
29.12.2015 - 00:35 Uhr
Zitat von halbgott
Im Pokal gab es bislang keine besonderen Erfolge, in der EL sowieso nicht. In dieser extrem leichten Gruppe war BVB haushoher Favorit, aber auch in jeder anderen Gruppe wäre der BVB Favorit gewesen, ist halt nicht CL. Das war also bis zum jetzigen Zeitpunkt extrem einfach einzuplanen. Man wurde ja noch nicht mal Gruppenerster!!
Weil man in der Bundesliga mehr gewonnen hat als erwartet? Mitnichten.
Da könnte man allerhöchsten 0,5 - 1,0 Mio Mehreinnahmen schätzen, Merchandising Effekte o.ä. Das Stadion ist sowieso voll, genau wie letzte Saison, als man in der Hinrunde nur 15 Punkte holte, die TV Einnahmen stehen fest, die Sponsoren Einnahmen werden kaum während der Saison wesentlich variieren, schon gar nicht um 28 Mio.
GSC Research verschleiert die eigene Fehleinschätzung und nennt sportlichen Erfolg als Grund. Der Grund ist aber ein anderer. Es gibt in der EL extrem höhere Einnahmen als von ihnen geschätzt, es gibt Transfereinnahmen, die im laufenden Geschäftsjahr fällig wurden. Und dies alles war SIMPEL vorherzusehen. Mit den Erfolgen hat es nichts zu tun. Großkreutz und einige mehr wurden erwartungsgemäß verkauft, wurde oft genug betont, daß man den Kader teilweise umbauen wollte. Die Einnahmekalkulation für die EL ist lange genug bekannt, daß es bei Achtelfinale EL doppelt so viele Heimspiele wie im CL Achtelfinale gibt, ist simpel zu berechnen: http://bvbaktie.blogspot.de/2015/05/euro-league.html
Folglich könnte man sich da um 10 Mio vertun, der Rest ist wirklich sehr leicht zu berechnen, aber eben nicht gleich 28 Mio.
Alexander Langhorst von GSC Research benannte in einem Bild Plus Artikel das zentrale Problem der BVB Aktie, ich zitiere ihn:
„Das Problem bei Fussballaktien ist, dass sie nicht so voraussehbar sind, wie andere Aktien aus der Industrie.”
Ich will es mal so formulieren:
Das tolle an der BVB Aktie ist, daß man trotz aller möglichen sportlichen Erfolge oder Misserfolge sehr präzise Berechnungen anstellen kann, die eine sehr geringe Schwankungsbreite haben, ganz anders als Aktien aus der Industrie, wo durch Konjunkturrisiken, Währungsschwankungen und Rohstoffpreisschwankungen viel mehr Variablen entstehen. Und das blöde an der BVB Aktie ist, daß es dennoch eine satte Mehrheit von 99% Analysten und Finanzjournalisten gibt, die ständig wiederholen, daß sportlicher Erfolg schwer abzuschätzen wäre und damit deren Schätzung (mal ganz abgesehen davon, daß sportlicher Erfolg wesentlich leichter zu schätzen ist, als Ölpreis, Konjunktur und co.: In der letzten Saison irrten sich die Buchmacher, aber bezogen auf alle Wettbewerbe lagen die Buchmacher in den letzten 5 Jahren zu 80% entweder richtig oder wurden sogar übertroffen)
Dies brachte ganz konkret der sportliche Misserfolg der letzten Saison: Erreicht wurde nur Platz 7 statt wie von GSC Research erwartet Platz 3, mit der Folge, daß man in dieser Saison "nur" EL spielt.
Schätzung von GSC Research vor der Saison 2014/15: 262 Mio Umsatz
Tatsächlich gab es 276 Mio Umsatz plus 12 Mio CL Ausfallversicherung, die in diesem Gesamtumsatz nicht auftaucht. Also um 26 Mio Gesamteinnahmen verschätzt, trotz sportlichem Misserfolg. Hätte man die erneute CL Qualifikation geschafft, hätte es wohl zweistellige Mio Mehreinnahmen durch Sponsorenprämien gegeben.
Schätzung von GSC Research vor der Saison 2015/12: 258 Mio Umsatz.
Bereits nach dem ersten Quartal mussten sie diese verheerende Fehleinschätzung um 28 Mio nach oben anheben auf nunmehr 286,2 Mio Umsatz. Es ist nicht der sportliche Erfolg, ganz im Gegenteil, es ist der sportliche Misserfolg der letzten Saison, der in die laufende Saison hineinstrahlt, man spielt statt CL "nur" EL.
Der BVB steht auf Platz 17 oder auf Platz 7 oder auf Platz 2, aber GSC Research verschätzt sich immer und zwar IMMER zu Ungunsten von Borussia Dortmund. Nicht die Unwägbarkeit des sportlichen Erfolges ist das Problem, sondern eine geradezu penetrante Fehleinschätzung.
Übrigens wird der Gesamtumsatz für die laufende Saison nicht bei 286,2 Mio liegen, sondern klar höher. Selbst für den Fall, daß der BVB heute im Pokal ausscheidet und in der EL Hin- und Rückspiel gegen Porto verliert, wird der Umsatz klar höher liegen als 286,2 Mio.
Quelle: www.finanznachrichten.de
Nach der erfolgreichen ersten Saisonhälfte zeigen sich die Analysten von GSC Research für die finanziellen Perspektiven von Borussia Dortmund positiv gestimmt. Dementsprechend haben die Analysten ihr Kursziel für die BVB-Aktie auf 4,80 Euro erhöht und das Rating "Kaufen" bestätigt.
Nach den Zahlen für das erste Quartal habe GSC Research seine Schätzungen für das Gesamtjahr 2015/16 angepasst und erwarte bei einem Umsatzwachstum um 3,7 Prozent auf 286,2 Mio
Donnerwetter, was für eine bestechende Logik. Klingt so, als würde die Umsatzschätzung dramatisch nach oben angepasst, also 28 Mio mehr Umsatz, weil es Erfolge gab. Welche Erfolge denn konkret??? Nach den Zahlen für das erste Quartal habe GSC Research seine Schätzungen für das Gesamtjahr 2015/16 angepasst und erwarte bei einem Umsatzwachstum um 3,7 Prozent auf 286,2 Mio
Im Pokal gab es bislang keine besonderen Erfolge, in der EL sowieso nicht. In dieser extrem leichten Gruppe war BVB haushoher Favorit, aber auch in jeder anderen Gruppe wäre der BVB Favorit gewesen, ist halt nicht CL. Das war also bis zum jetzigen Zeitpunkt extrem einfach einzuplanen. Man wurde ja noch nicht mal Gruppenerster!!
Weil man in der Bundesliga mehr gewonnen hat als erwartet? Mitnichten.
Da könnte man allerhöchsten 0,5 - 1,0 Mio Mehreinnahmen schätzen, Merchandising Effekte o.ä. Das Stadion ist sowieso voll, genau wie letzte Saison, als man in der Hinrunde nur 15 Punkte holte, die TV Einnahmen stehen fest, die Sponsoren Einnahmen werden kaum während der Saison wesentlich variieren, schon gar nicht um 28 Mio.
GSC Research verschleiert die eigene Fehleinschätzung und nennt sportlichen Erfolg als Grund. Der Grund ist aber ein anderer. Es gibt in der EL extrem höhere Einnahmen als von ihnen geschätzt, es gibt Transfereinnahmen, die im laufenden Geschäftsjahr fällig wurden. Und dies alles war SIMPEL vorherzusehen. Mit den Erfolgen hat es nichts zu tun. Großkreutz und einige mehr wurden erwartungsgemäß verkauft, wurde oft genug betont, daß man den Kader teilweise umbauen wollte. Die Einnahmekalkulation für die EL ist lange genug bekannt, daß es bei Achtelfinale EL doppelt so viele Heimspiele wie im CL Achtelfinale gibt, ist simpel zu berechnen: http://bvbaktie.blogspot.de/2015/05/euro-league.html
Folglich könnte man sich da um 10 Mio vertun, der Rest ist wirklich sehr leicht zu berechnen, aber eben nicht gleich 28 Mio.
Alexander Langhorst von GSC Research benannte in einem Bild Plus Artikel das zentrale Problem der BVB Aktie, ich zitiere ihn:
„Das Problem bei Fussballaktien ist, dass sie nicht so voraussehbar sind, wie andere Aktien aus der Industrie.”
Ich will es mal so formulieren:
Das tolle an der BVB Aktie ist, daß man trotz aller möglichen sportlichen Erfolge oder Misserfolge sehr präzise Berechnungen anstellen kann, die eine sehr geringe Schwankungsbreite haben, ganz anders als Aktien aus der Industrie, wo durch Konjunkturrisiken, Währungsschwankungen und Rohstoffpreisschwankungen viel mehr Variablen entstehen. Und das blöde an der BVB Aktie ist, daß es dennoch eine satte Mehrheit von 99% Analysten und Finanzjournalisten gibt, die ständig wiederholen, daß sportlicher Erfolg schwer abzuschätzen wäre und damit deren Schätzung (mal ganz abgesehen davon, daß sportlicher Erfolg wesentlich leichter zu schätzen ist, als Ölpreis, Konjunktur und co.: In der letzten Saison irrten sich die Buchmacher, aber bezogen auf alle Wettbewerbe lagen die Buchmacher in den letzten 5 Jahren zu 80% entweder richtig oder wurden sogar übertroffen)
Dies brachte ganz konkret der sportliche Misserfolg der letzten Saison: Erreicht wurde nur Platz 7 statt wie von GSC Research erwartet Platz 3, mit der Folge, daß man in dieser Saison "nur" EL spielt.
Schätzung von GSC Research vor der Saison 2014/15: 262 Mio Umsatz
Tatsächlich gab es 276 Mio Umsatz plus 12 Mio CL Ausfallversicherung, die in diesem Gesamtumsatz nicht auftaucht. Also um 26 Mio Gesamteinnahmen verschätzt, trotz sportlichem Misserfolg. Hätte man die erneute CL Qualifikation geschafft, hätte es wohl zweistellige Mio Mehreinnahmen durch Sponsorenprämien gegeben.
Schätzung von GSC Research vor der Saison 2015/12: 258 Mio Umsatz.
Bereits nach dem ersten Quartal mussten sie diese verheerende Fehleinschätzung um 28 Mio nach oben anheben auf nunmehr 286,2 Mio Umsatz. Es ist nicht der sportliche Erfolg, ganz im Gegenteil, es ist der sportliche Misserfolg der letzten Saison, der in die laufende Saison hineinstrahlt, man spielt statt CL "nur" EL.
Der BVB steht auf Platz 17 oder auf Platz 7 oder auf Platz 2, aber GSC Research verschätzt sich immer und zwar IMMER zu Ungunsten von Borussia Dortmund. Nicht die Unwägbarkeit des sportlichen Erfolges ist das Problem, sondern eine geradezu penetrante Fehleinschätzung.
Übrigens wird der Gesamtumsatz für die laufende Saison nicht bei 286,2 Mio liegen, sondern klar höher. Selbst für den Fall, daß der BVB heute im Pokal ausscheidet und in der EL Hin- und Rückspiel gegen Porto verliert, wird der Umsatz klar höher liegen als 286,2 Mio.
Sollte der Hofmann Deal tatsächlich stattfinden, dann dürfte er noch im laufenden zweiten Quartal als Forderung verbucht werden. Rund acht Millionen Ablöse ist eine feine Sache, diese rund 8 Mio würden voll ergebniswirksam, da Hofmann mit 0 Euro in der Bilanz steht.
Was die Gewinn/Verlustrechnung betrifft ist der Hofmann Deal mehr wert als ein EL Viertelfinale
30.12.2015 - 13:28 Uhr
Folgendes schrieb GSC Research bei der Analyse vom 15.12.2015
"Gewisse positive Überraschungseffekte könnten sich noch aus einem langen Verbleib in den Wettbewerben DFB Pokal und Europa League sowie aus einer möglichen Qualifikation für die Champions League ergeben, die zu entsprechenden Sponsorenprämien führen würde."
Im Pokal ist man danach noch eine Runde weiter gekommen, aber das eigentlich spannende ist deren Bemerkung zur Bundesliga, anscheinend haben sie die CL Qualifikation nicht mit einkalkuliert, sie stellen mögliche Sponsorenprämien in Aussicht, sollte es gelingen. Auch bei den Transfereinnahmen haben sie mit nichts nennenswertem kalkuliert.
Ich schätzte mindestens 10 Mio Prämien und Transfereinnahmen in Höhe von ca. 10 Mio mit ein und kam auf 310 Mio Umsatz, einzige Bedingung wäre erneute CL Qualifikation über Platz 2. Damit liege ich also noch deutlich über GSC Research, die die Umsatzschätzung zwar um 28 Mio angehoben hatten, aber mit 286 Mio Gesamtumsatz noch immer viel zu niedrig liegen.
http://bvbaktie.blogspot.de/2015/09/umsatzschatzung-fur-201516.html
Zum aktuellen Aktienkurs: Mal sehen wie die Kursentwicklung in der Winterpause weiter läuft, bei 3,939 ist der Aktienkurs in die Winterpause gestartet. Die derzeitige Entwicklung erinnert mich stark an die Double Saison 2011/12. Es gab aufgrund der Kursexplosion 2010/11 mit einem Anstieg von 1 auf 3,69 eine Gewinnkonsolidierung, die begleitet wurde von gewissen sportlichen Ungewissheiten, also umso krasser ausfiel (8 Punkte Rückstand auf Bayern nach 6 Spieltagen, debakulöses Abschneiden in der CL).
In der jetzigen Situation hatte man im Sommer vor der letzten Horrorhinrunde Aktienkurse von über 5 Euro, der Aktienkurs hatte sich also in 4 Jahren verfünffacht, dazu die Dividenden. Folglich gab es eine Gewinnkonsolidierung, die von sportlichen Ungewissheiten begleitet wurde, also ziemlich exakt wie 2011/12.
Damals startete die Ralley ziemlich exakt mit Beginn der Winterpause und ging bis in den Februar, der Aktienkurs ging damals letztlich hoch von 1,80 bis 2,80 http://bvbaktie.blogspot.de/2015/02/kursentwicklung-in-der-winterpause.html
"Gewisse positive Überraschungseffekte könnten sich noch aus einem langen Verbleib in den Wettbewerben DFB Pokal und Europa League sowie aus einer möglichen Qualifikation für die Champions League ergeben, die zu entsprechenden Sponsorenprämien führen würde."
Im Pokal ist man danach noch eine Runde weiter gekommen, aber das eigentlich spannende ist deren Bemerkung zur Bundesliga, anscheinend haben sie die CL Qualifikation nicht mit einkalkuliert, sie stellen mögliche Sponsorenprämien in Aussicht, sollte es gelingen. Auch bei den Transfereinnahmen haben sie mit nichts nennenswertem kalkuliert.
Ich schätzte mindestens 10 Mio Prämien und Transfereinnahmen in Höhe von ca. 10 Mio mit ein und kam auf 310 Mio Umsatz, einzige Bedingung wäre erneute CL Qualifikation über Platz 2. Damit liege ich also noch deutlich über GSC Research, die die Umsatzschätzung zwar um 28 Mio angehoben hatten, aber mit 286 Mio Gesamtumsatz noch immer viel zu niedrig liegen.
http://bvbaktie.blogspot.de/2015/09/umsatzschatzung-fur-201516.html
Zum aktuellen Aktienkurs: Mal sehen wie die Kursentwicklung in der Winterpause weiter läuft, bei 3,939 ist der Aktienkurs in die Winterpause gestartet. Die derzeitige Entwicklung erinnert mich stark an die Double Saison 2011/12. Es gab aufgrund der Kursexplosion 2010/11 mit einem Anstieg von 1 auf 3,69 eine Gewinnkonsolidierung, die begleitet wurde von gewissen sportlichen Ungewissheiten, also umso krasser ausfiel (8 Punkte Rückstand auf Bayern nach 6 Spieltagen, debakulöses Abschneiden in der CL).
In der jetzigen Situation hatte man im Sommer vor der letzten Horrorhinrunde Aktienkurse von über 5 Euro, der Aktienkurs hatte sich also in 4 Jahren verfünffacht, dazu die Dividenden. Folglich gab es eine Gewinnkonsolidierung, die von sportlichen Ungewissheiten begleitet wurde, also ziemlich exakt wie 2011/12.
Damals startete die Ralley ziemlich exakt mit Beginn der Winterpause und ging bis in den Februar, der Aktienkurs ging damals letztlich hoch von 1,80 bis 2,80 http://bvbaktie.blogspot.de/2015/02/kursentwicklung-in-der-winterpause.html
05.01.2016 - 08:38 Uhr
Ich habe da mal eine Frage an die Börsenkenner: bei der Vertragsverlängerung mit Reus gab es ja eine ad hoc - Meldung, in der erwähnt wurde dass wir keine Ausstiegsklauseln mehr haben im Verein.
Werden damit - theoretisch - neue AKs bei zukünftigen Vertragsverlängerungen erwähnungspflichtig?
Werden damit - theoretisch - neue AKs bei zukünftigen Vertragsverlängerungen erwähnungspflichtig?
05.01.2016 - 09:16 Uhr
Zitat von Maldoror
Ich habe da mal eine Frage an die Börsenkenner: bei der Vertragsverlängerung mit Reus gab es ja eine ad hoc - Meldung, in der erwähnt wurde dass wir keine Ausstiegsklauseln mehr haben im Verein.
Werden damit - theoretisch - neue AKs bei zukünftigen Vertragsverlängerungen erwähnungspflichtig?
Ich habe da mal eine Frage an die Börsenkenner: bei der Vertragsverlängerung mit Reus gab es ja eine ad hoc - Meldung, in der erwähnt wurde dass wir keine Ausstiegsklauseln mehr haben im Verein.
Werden damit - theoretisch - neue AKs bei zukünftigen Vertragsverlängerungen erwähnungspflichtig?
Ich bin wirklich kein Experte für Börsenrecht aber AdHoc Meldungen sind ja nicht das große Buch der Unternehmeneswahrheiten. Man muss AdHoc publizieren, aber was genau hängt wohl eher von der unmittelbaren Kurs- und Wirtschaftsrelevanz ab und weniger davon, ob man mal irgendwann einen AK-freien Vertragsstatus mit allen Profis per Ad Hoc verkündet hatte.
Zudem kann man wohl von ausgehen, dass der BVB weiterhin die Strategie fahren wird, detaillierte Vertragsinformationen wie AKs nur dann herauszugeben, wenn es ihnen unmittelbare Vorteile bringt. Das war bei Reus ja zweifellos der Fall, weil man mit der ganzen VV und dann noch ohne AK ein Ausrufezeichen gesetzt hat.
05.01.2016 - 10:55 Uhr
"Keine AKs" mehr gehört weniger zum Aktienkurs als zur Markenpolitik. Watzke will damit klarstellen, dass es keinen zweiten Götze geben wird und man sich allgemein nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen will.
Ähnlicher Fall ist die Schuldenfreiheit. Die macht in Zeiten von Nullzins wenig Sinn als solches, stärkt aber die Marke, da man sich von den Niebaumzeiten distanziert.
Ähnlicher Fall ist die Schuldenfreiheit. Die macht in Zeiten von Nullzins wenig Sinn als solches, stärkt aber die Marke, da man sich von den Niebaumzeiten distanziert.
05.01.2016 - 16:36 Uhr
http://www.deraktionaer.de/aktie/borussia-dortmund--57-millionen-euro-angebot-fuer-aubameyang--aktie-bleibt-spannend-205270.htm
Für alle die noch keine BVB-Aktien haben.
Für alle die noch keine BVB-Aktien haben.
05.01.2016 - 18:50 Uhr
Zitat von blinkchuck
http://www.deraktionaer.de/aktie/borussia-dortmund--57-millionen-euro-angebot-fuer-aubameyang--aktie-bleibt-spannend-205270.htm
Für alle die noch keine BVB-Aktien haben.
http://www.deraktionaer.de/aktie/borussia-dortmund--57-millionen-euro-angebot-fuer-aubameyang--aktie-bleibt-spannend-205270.htm
Für alle die noch keine BVB-Aktien haben.

Den Artikel finde ich nicht so gut. Daß Aubameyang wechselt ist sehr unwahrscheinlich, falls doch, dann wären 57 Mio eher zu wenig.
Ich würde es ohnehin besser finden, wenn es endlich mal Analysen und Artikel gäbe, die Umsätze und Gewinne Ex-Transfers berücksichtigen. Also so wie die Deloitte oder Forbes Liste. Und wenn man sich auf die bestehenden Analysen beziehen würde, die letztlich ähnlich verfahren.
Fast immer hat Borussia Dortmund Jahr für Jahr die Erwartungen übertroffen, aber es hieß immer JA, ABER
Dies wäre der überraschenden Meisterschaft zu verdanken und wäre ein Sondereffekt, der eben nicht ohne weiteres wiederholbar wäre. Oder dies wäre dem CL Finale zu verdanken oder dem Götze Transfer. Alles immer nur Einmaleffekte. Und natürlich der sportlicher Erfolg. Eine Bedingung, die man aber nicht einschätzen könne, ohne daß man Experte wäre. Geht der Ball an den Pfosten wäre SOFORT alles ganz schwierig, daher wäre die BVB Aktie keine seriöse Anlage.
Nun hatte man aber die letzte Saison, die teilweise völlig debakulös verlaufen ist und sämtliche Erwartungen wurden klar geschlagen. 259 Mio Umsatz war die Konsenserwartung zu Beginn der letzten Saison. Und die jetzige Saison, wo OHNE Champions League alles ganz schwierig sein würde. Auch da werden aber sämtliche Erwartungen haushoch geschlagen, lässt sich gar nicht vermeiden.
Es braucht keine großartigen Transfererlöse, Ersatzspieler wie nun Jonas Hofmann zu verkaufen reicht völlig aus, dessen 8 Mio sind voll ergebniswirksam. Wenn man Topspieler nicht verkauft, hat man einerseits stark steigende stille Reserven in Form eines werthaltigen Kaders, andererseits wird sportlicher Erfolg wahrscheinlicher und die Marke BVB wird gestärkt, weil man sich mit Topspielern wie Reus, Hummels und Aubameyang indentifizieren kann.
P.S.: Die Märkte sind sehr turbulent ins Neue Jahr gestartet. Dabei fällt auf, daß es der BVB Aktie kaum etwas anhaben kann, sie performt klar besser als DAX und co. Ein immer wieder zu beobachtendes Phänomen, in der Winter- und Sommerpause läuft die BVB Aktie besser:
http://bvbaktie.blogspot.de/2015/02/kursentwicklung-in-der-winterpause.html
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