| Geburtsdatum | 29.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Hansa Rostock |
Daniel Brinkmann [Trainer]
02.11.2024 - 18:50 Uhr
28.04.2026 - 13:24 Uhr
„Es gibt kein Versagen im Sport. Es gibt gute Tage und schlechte Tage. Manche Tage ist man erfolgreich, manche nicht. Manchmal bist du an der Reihe, manchmal nicht. So ist das Leben. Man gewinnt nicht immer.“
— freie Übersetzung eines Zitats Giannis Antetokounmpo (seines Zeichen einer der weltbesten Basketballspieler) nach einem verlorenen Finalspiel
Ich habe mir bewusst Zeit gelassen nach dem letzten Spiel irgendwas zu unserer Situation, zum Spiel selber oder zu irgendeine Personalie zu schreiben. Musste das auch erstmal alles Sacken lassen. Witzigerweise musste ich das Stadion am Samstag aus nicht näher zu nennenden Gründen (nichts dramatisches) bereits nach 27 Minuten verlassen. Habe das "Elend" dann somit auch nicht mehr live gesehen und ehrlicherweise habe ich mir hier im Forum auch nicht alles durchgelesen (wäre wohl verrückt geworden) aber zumindest habe ich vieles überflogen.
Inhaltlich betrachtet kann ich viele Argumente von Usern gegen DB verstehen, aber auch sehr viele Pro Argumente. Ich hoffe das man im Verein eine ähnliche Betrachtung vornimmt. Was wir alle nicht beantworten können ist das zwischenmenschliche Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer Team (hier würde ich explizit) nicht nur Brinkmann sehen. Hier wird mir zu viel hineininterpretiert aber richtig wissen tut es niemand von uns, deshalb würde ich diesen Punkt auch erstmal ausblenden wollen.
Ich denke weiterhin, dass das Thema Kontinuität auch auf der Trainer Position angebracht ist. Was nach DB kommt weiß niemand. Was man an Ihm hat, schon durchaus. Das er lernfähig ist ebenso. Auch die Thematik wer ist denn "Schuld" an der aktuellen Situation, also die schlechten Spieler, die schlechte Kaderzusammenstellung, der Trainer? Da frage ich mich manchmal bei solchen Diskussionen, geht's noch polemischer? Man ist doch ein Team und man siegt oder verliert zusammen. Das Ziel zu Siegen und das bestmögliche Ergebnis (auch tabellarisch) haben doch auch andere Teams. Jeder sucht für sich doch immer genau die Punkte heraus, mit denen er/sie/es sich seine Meinung untermauern kann. Dabei gibt es nicht den einen Punkt, warum wir es aktuell nicht schaffen, ganz den Sprung nach oben zu schaffen. Da würde ich jetzt gerne den Übergang zum obigen Zitat finden. Denn jeder definiert doch Erfolg anders. Ich kann mir Ziele setzen, Erwartungen haben, aber sie sagen nichts darüber aus, wie erfolgreich man tatsächlich war. Wenn es danach geht, hätte ein damals noch sehr junger Jürgen Klopp niemals mehr als 3 Versuche bekommen in die Bundesliga aufzusteigen (geschweige denn den CL Titel) zu holen. Wie oft ist Heidenheim unter Schmidt in Liga 2 denn nur 4, 5 oder 3 geworden? Wurden denn damals in beiden Beispielen den Trainern Erfolglosigkeit oder Versagen vorgeworfen? Jürgen Klopp hat ja auch mal rhetorisch die Frage gestellt, ob man nach einem verlorenen Finale automatisch eine schlechte Saison gespielt hat...Um es auf uns zu münzen, hat die Mannschaft denn bisher gemessen an der Anzahl der Niederlagen, Gegentoren oder geschossenen Toren eine schlechte Saison gespielt? Das die Erwartungen bei einigen auch inkl. den Verantwortlichen bisher nicht erfüllt worden sind, kann ich nachvollziehen und das ist auch so (inkl. meiner eigenen Erwartung). Aber das wir nicht erfolgreich waren, kann ich per Definition für mich nicht beantworten. Daher gilt auch insbesondere für den Trainer, weitermachen, sich weiterentwickeln, Lehren aus der aktuellen Situation ziehen, anpacken. Am besten schon jetzt innerhalb der letzten 3 Spiele.
— freie Übersetzung eines Zitats Giannis Antetokounmpo (seines Zeichen einer der weltbesten Basketballspieler) nach einem verlorenen Finalspiel
Ich habe mir bewusst Zeit gelassen nach dem letzten Spiel irgendwas zu unserer Situation, zum Spiel selber oder zu irgendeine Personalie zu schreiben. Musste das auch erstmal alles Sacken lassen. Witzigerweise musste ich das Stadion am Samstag aus nicht näher zu nennenden Gründen (nichts dramatisches) bereits nach 27 Minuten verlassen. Habe das "Elend" dann somit auch nicht mehr live gesehen und ehrlicherweise habe ich mir hier im Forum auch nicht alles durchgelesen (wäre wohl verrückt geworden) aber zumindest habe ich vieles überflogen.
Inhaltlich betrachtet kann ich viele Argumente von Usern gegen DB verstehen, aber auch sehr viele Pro Argumente. Ich hoffe das man im Verein eine ähnliche Betrachtung vornimmt. Was wir alle nicht beantworten können ist das zwischenmenschliche Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer Team (hier würde ich explizit) nicht nur Brinkmann sehen. Hier wird mir zu viel hineininterpretiert aber richtig wissen tut es niemand von uns, deshalb würde ich diesen Punkt auch erstmal ausblenden wollen.
Ich denke weiterhin, dass das Thema Kontinuität auch auf der Trainer Position angebracht ist. Was nach DB kommt weiß niemand. Was man an Ihm hat, schon durchaus. Das er lernfähig ist ebenso. Auch die Thematik wer ist denn "Schuld" an der aktuellen Situation, also die schlechten Spieler, die schlechte Kaderzusammenstellung, der Trainer? Da frage ich mich manchmal bei solchen Diskussionen, geht's noch polemischer? Man ist doch ein Team und man siegt oder verliert zusammen. Das Ziel zu Siegen und das bestmögliche Ergebnis (auch tabellarisch) haben doch auch andere Teams. Jeder sucht für sich doch immer genau die Punkte heraus, mit denen er/sie/es sich seine Meinung untermauern kann. Dabei gibt es nicht den einen Punkt, warum wir es aktuell nicht schaffen, ganz den Sprung nach oben zu schaffen. Da würde ich jetzt gerne den Übergang zum obigen Zitat finden. Denn jeder definiert doch Erfolg anders. Ich kann mir Ziele setzen, Erwartungen haben, aber sie sagen nichts darüber aus, wie erfolgreich man tatsächlich war. Wenn es danach geht, hätte ein damals noch sehr junger Jürgen Klopp niemals mehr als 3 Versuche bekommen in die Bundesliga aufzusteigen (geschweige denn den CL Titel) zu holen. Wie oft ist Heidenheim unter Schmidt in Liga 2 denn nur 4, 5 oder 3 geworden? Wurden denn damals in beiden Beispielen den Trainern Erfolglosigkeit oder Versagen vorgeworfen? Jürgen Klopp hat ja auch mal rhetorisch die Frage gestellt, ob man nach einem verlorenen Finale automatisch eine schlechte Saison gespielt hat...Um es auf uns zu münzen, hat die Mannschaft denn bisher gemessen an der Anzahl der Niederlagen, Gegentoren oder geschossenen Toren eine schlechte Saison gespielt? Das die Erwartungen bei einigen auch inkl. den Verantwortlichen bisher nicht erfüllt worden sind, kann ich nachvollziehen und das ist auch so (inkl. meiner eigenen Erwartung). Aber das wir nicht erfolgreich waren, kann ich per Definition für mich nicht beantworten. Daher gilt auch insbesondere für den Trainer, weitermachen, sich weiterentwickeln, Lehren aus der aktuellen Situation ziehen, anpacken. Am besten schon jetzt innerhalb der letzten 3 Spiele.
28.04.2026 - 14:09 Uhr
Ich sehe schon eine spielerische Weiterentwicklung und in vielen Partien hatte man auch das Gefühl, dass die Mannschaft will. Das Torverhältnis von +20 spricht auch dafür, dass einiges richtig gemacht wurde. 60 Punkte passen nicht ganz dazu. Das sollten etwa 3-4 oder mehr sein. Woran liegt das? An der hohen Zahl der Unentschieden. Manche waren sicherlich glücklich (in Duisburg), andere eher unglücklich (in Schweinfurt, oder gegen Aachen).
Hätte DB mehr Risiko eingehen sollen? Ich weiß es nicht. Im Hinspiel gegen Cottbus ist er zu viel Risiko eingegangen. Im Rückspiel hat es gestimmt. Ist natürlich auch schwer der Erwartungshaltung der Fans in Heimspielen gerecht zu werden. In Auswärtsspielen wäre die Mannschaft vielleicht noch erfolgreicher, wenn keine Fans dabei wären.
Was könnte die Mannschaft und DB auch noch hemmen? Die 2. Liga ist doch ein Himmelfahrtskommando. Das Risiko zu versagen ist dort doch viel höher als in der 3. Liga. Würde jemand hier eine Beschäftigungsgarantie aussprechen, wenn nach 10 Spielen Hansa nur auf 17 steht, 5 Punkte hinter Platz 15?
Vielleicht tut Konstanz Hansa auch einfach gut. Fahrstuhlmannschaften gibt es doch genug.
Hätte DB mehr Risiko eingehen sollen? Ich weiß es nicht. Im Hinspiel gegen Cottbus ist er zu viel Risiko eingegangen. Im Rückspiel hat es gestimmt. Ist natürlich auch schwer der Erwartungshaltung der Fans in Heimspielen gerecht zu werden. In Auswärtsspielen wäre die Mannschaft vielleicht noch erfolgreicher, wenn keine Fans dabei wären.
Was könnte die Mannschaft und DB auch noch hemmen? Die 2. Liga ist doch ein Himmelfahrtskommando. Das Risiko zu versagen ist dort doch viel höher als in der 3. Liga. Würde jemand hier eine Beschäftigungsgarantie aussprechen, wenn nach 10 Spielen Hansa nur auf 17 steht, 5 Punkte hinter Platz 15?
Vielleicht tut Konstanz Hansa auch einfach gut. Fahrstuhlmannschaften gibt es doch genug.
28.04.2026 - 14:27 Uhr
Aus meiner laienhaften Perspektive würde Brinkmanns Arbeit bei uns bislang die Note 2-/3+ erhalten. Noch nicht klar im guten Bereich, aber insgesamt solide.
Ich erkenne bei Brinkmann schon eine Handschrift; mir gefällt auch die auf Ballbesitz und Kurzpassspiel ausgerichtete Idee. Meiner Meinung nach ist das der richtige Weg, um sich perspektivisch in der 2. Liga sportlich etablieren zu können oder zumindest konstant in der Spitzengruppe der 3. Liga zu spielen. Insgesamt sind die unter Brinkmann eingefahrenen Ergebnisse nicht herausragend, doch mit drei Halbserien und dabei jeweils ca. 30 Punkten konstant okay.
In den letzten Wochen gab es einige Auftritte, die nicht gut waren. Ingolstadt, Köln und jetzt Regensburg in den Heimspielen waren echte Nackenschläge, die man auch vergangene Saison (Wiesbaden, Cottbus) schon drin hatte. Das gilt es aufzuarbeiten. Auswärts haben sich die Leistungen und Ergebnisse dagegen signifikant zur letzten Saison verbessert.
Für mich gibt es keinen validen Grund, nicht mit Brinkmann in die neue Saison zu gehen. Schließlich wurde der Vertrag erst vor wenigen Monaten verlängert. Ein Wechsel würde ich vor dem Hintergrund nur dann sinnvoll empfinden, wenn es irreparable atmosphärische Störungen geben würde und die gegenseitige Überzeugung weg ist. Mit einer Lame Duck brauchst du dann natürlich nicht im Sommer den Kader zu gestalten, um sie nach 2-3 schlechten Spielen zu entlassen.
Finde insgesamt die Argumente vieler User nachvollziehbar und gut erläutert. Dass gerade etwas grundsätzlicher diskutiert wird, kann ich angesichts der letzten Eindrücke und der neuen Saison am Horizont verstehen. Ich finde es aber anstrengend, wenn einige wenige User nach schlechten Spielen in mehreren Threads Sturm laufen und so oft ihre Zweizeiler à la "Na, wer ist denn jetzt noch der Meinung, dass DB ein guter Trainer ist?" hinwerfen, bis sie endlich Aufmerksamkeit finden. Befremdlich finde ich auch die Hysterie, mit der über die sportliche Situation diskutiert wird. Ja, auch ich bin insgesamt nicht zufrieden und war nach dem Regensburg-Spiel fassungslos. Aber es muss doch mit ein paar Stunden Abstand dann wieder möglich sein, zu einer differenzierteren Sichtweise zurückzukehren. Auch alle anderen Vereine dieser Liga hatten in dieser Saison schwache Phasen und mal grottige Leistungen (Osnabrücks 0:4 gegen Hoffenheim II, Essens 1:6 in Mannheim, ...). Ich will damit nur sagen, dass es mal gut tut, unsere Saison in einen Kontext zu setzen.
Ich erkenne bei Brinkmann schon eine Handschrift; mir gefällt auch die auf Ballbesitz und Kurzpassspiel ausgerichtete Idee. Meiner Meinung nach ist das der richtige Weg, um sich perspektivisch in der 2. Liga sportlich etablieren zu können oder zumindest konstant in der Spitzengruppe der 3. Liga zu spielen. Insgesamt sind die unter Brinkmann eingefahrenen Ergebnisse nicht herausragend, doch mit drei Halbserien und dabei jeweils ca. 30 Punkten konstant okay.
In den letzten Wochen gab es einige Auftritte, die nicht gut waren. Ingolstadt, Köln und jetzt Regensburg in den Heimspielen waren echte Nackenschläge, die man auch vergangene Saison (Wiesbaden, Cottbus) schon drin hatte. Das gilt es aufzuarbeiten. Auswärts haben sich die Leistungen und Ergebnisse dagegen signifikant zur letzten Saison verbessert.
Für mich gibt es keinen validen Grund, nicht mit Brinkmann in die neue Saison zu gehen. Schließlich wurde der Vertrag erst vor wenigen Monaten verlängert. Ein Wechsel würde ich vor dem Hintergrund nur dann sinnvoll empfinden, wenn es irreparable atmosphärische Störungen geben würde und die gegenseitige Überzeugung weg ist. Mit einer Lame Duck brauchst du dann natürlich nicht im Sommer den Kader zu gestalten, um sie nach 2-3 schlechten Spielen zu entlassen.
Finde insgesamt die Argumente vieler User nachvollziehbar und gut erläutert. Dass gerade etwas grundsätzlicher diskutiert wird, kann ich angesichts der letzten Eindrücke und der neuen Saison am Horizont verstehen. Ich finde es aber anstrengend, wenn einige wenige User nach schlechten Spielen in mehreren Threads Sturm laufen und so oft ihre Zweizeiler à la "Na, wer ist denn jetzt noch der Meinung, dass DB ein guter Trainer ist?" hinwerfen, bis sie endlich Aufmerksamkeit finden. Befremdlich finde ich auch die Hysterie, mit der über die sportliche Situation diskutiert wird. Ja, auch ich bin insgesamt nicht zufrieden und war nach dem Regensburg-Spiel fassungslos. Aber es muss doch mit ein paar Stunden Abstand dann wieder möglich sein, zu einer differenzierteren Sichtweise zurückzukehren. Auch alle anderen Vereine dieser Liga hatten in dieser Saison schwache Phasen und mal grottige Leistungen (Osnabrücks 0:4 gegen Hoffenheim II, Essens 1:6 in Mannheim, ...). Ich will damit nur sagen, dass es mal gut tut, unsere Saison in einen Kontext zu setzen.
28.04.2026 - 15:11 Uhr
Ich frage mich ehrlich, ob Daniel Brinkmann wirklich der richtige Trainer ist, um mit Hansa in die nächste Saison zu gehen.
Klar, er hat die Mannschaft damals in einer schwierigen Phase übernommen und erstmal stabilisiert. Das muss man anerkennen. Aber wenn das Ziel ganz klar Aufstieg heißt, dann reicht mir das auf Dauer einfach nicht.
Immer dann, wenn es darum ging, wirklich oben ranzukommen, haben wir es nicht geschafft. Das 0:0 in Schweinfurt und vor allem das katastrophale 2:5 gegen Regensburg haben das deutlich gezeigt. Zu viele unnötige Punktverluste, defensive Aussetzer, fehlende Konstanz und oft auch zu wenig Mut – das zieht sich leider durch die gesamte Saison.
Was mir zusätzlich fehlt, ist eine klare spielerische Handschrift. Man spricht oft davon, über Ballbesitz kommen zu wollen, aber auf dem Platz sehe ich das viel zu selten. Wenn der Gegner selbst den Ball haben will, passen wir uns oft einfach an, statt unser eigenes Spiel durchzudrücken. Und wenn wir selbst viel Ballbesitz haben, fehlen oft Ideen, Tempo und klare Abläufe, um uns wirklich gefährlich durchzukombinieren.
Genau da sehe ich große taktische Probleme. Was ist eigentlich unser klarer Plan? Wofür soll diese Mannschaft stehen? Bei anderen Vereinen erkennt man das sofort. Verl zum Beispiel hat ein klares Ballbesitzspiel, andere Mannschaften leben stark vom Umschaltspiel – aber jeder weiß, wofür sie stehen. Bei uns habe ich oft eher das Gefühl, dass wir uns zu sehr nach dem Gegner richten, anstatt selbst unseren Fußball durchzusetzen.
Deshalb werden die letzten vier Spiele für mich extrem wichtig – das Pokalspiel gegen Greifswald und die letzten drei Ligaspiele. Genau daran wird sich zeigen, ob Brinkmann noch der richtige Trainer für die neue Saison ist.
Wenn jetzt der Turnaround kommt, die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigt und wieder mit mehr Mentalität, Klarheit und Überzeugung auftritt, dann kann ich mir auch vorstellen, mit ihm zusammen den Kader umzubauen. Wenn es aber so weitergeht wie gegen Regensburg, dann gibt es für mich nur eine Lösung: im Sommer ein klarer Neuanfang mit einem neuen Trainer.
Gerade weil im Sommer wieder viel am Kader verändert wird, wäre es für mich zu riskant, mit denselben Zweifeln in die neue Saison zu gehen und nach ein paar Spieltagen wieder über einen Trainerwechsel sprechen zu müssen.
Wenn ich sehe, wie Thomas Wörle in Ulm aus wenig richtig viel gemacht hat und wo Ulm ohne ihn heute steht, zeigt das für mich, wie wichtig ein Trainer wirklich sein kann. Genau so ein Profil braucht Hansa – jemand mit klarer Handschrift, der eine Mannschaft entwickelt und von Anfang an ganz oben mitspielen lässt.
Klar, er hat die Mannschaft damals in einer schwierigen Phase übernommen und erstmal stabilisiert. Das muss man anerkennen. Aber wenn das Ziel ganz klar Aufstieg heißt, dann reicht mir das auf Dauer einfach nicht.
Immer dann, wenn es darum ging, wirklich oben ranzukommen, haben wir es nicht geschafft. Das 0:0 in Schweinfurt und vor allem das katastrophale 2:5 gegen Regensburg haben das deutlich gezeigt. Zu viele unnötige Punktverluste, defensive Aussetzer, fehlende Konstanz und oft auch zu wenig Mut – das zieht sich leider durch die gesamte Saison.
Was mir zusätzlich fehlt, ist eine klare spielerische Handschrift. Man spricht oft davon, über Ballbesitz kommen zu wollen, aber auf dem Platz sehe ich das viel zu selten. Wenn der Gegner selbst den Ball haben will, passen wir uns oft einfach an, statt unser eigenes Spiel durchzudrücken. Und wenn wir selbst viel Ballbesitz haben, fehlen oft Ideen, Tempo und klare Abläufe, um uns wirklich gefährlich durchzukombinieren.
Genau da sehe ich große taktische Probleme. Was ist eigentlich unser klarer Plan? Wofür soll diese Mannschaft stehen? Bei anderen Vereinen erkennt man das sofort. Verl zum Beispiel hat ein klares Ballbesitzspiel, andere Mannschaften leben stark vom Umschaltspiel – aber jeder weiß, wofür sie stehen. Bei uns habe ich oft eher das Gefühl, dass wir uns zu sehr nach dem Gegner richten, anstatt selbst unseren Fußball durchzusetzen.
Deshalb werden die letzten vier Spiele für mich extrem wichtig – das Pokalspiel gegen Greifswald und die letzten drei Ligaspiele. Genau daran wird sich zeigen, ob Brinkmann noch der richtige Trainer für die neue Saison ist.
Wenn jetzt der Turnaround kommt, die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigt und wieder mit mehr Mentalität, Klarheit und Überzeugung auftritt, dann kann ich mir auch vorstellen, mit ihm zusammen den Kader umzubauen. Wenn es aber so weitergeht wie gegen Regensburg, dann gibt es für mich nur eine Lösung: im Sommer ein klarer Neuanfang mit einem neuen Trainer.
Gerade weil im Sommer wieder viel am Kader verändert wird, wäre es für mich zu riskant, mit denselben Zweifeln in die neue Saison zu gehen und nach ein paar Spieltagen wieder über einen Trainerwechsel sprechen zu müssen.
Wenn ich sehe, wie Thomas Wörle in Ulm aus wenig richtig viel gemacht hat und wo Ulm ohne ihn heute steht, zeigt das für mich, wie wichtig ein Trainer wirklich sein kann. Genau so ein Profil braucht Hansa – jemand mit klarer Handschrift, der eine Mannschaft entwickelt und von Anfang an ganz oben mitspielen lässt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JokerHRO1965 am 28.04.2026 um 15:26 Uhr bearbeitet
28.04.2026 - 15:23 Uhr
Zitat von HansaBoy97
Aus meiner laienhaften Perspektive würde Brinkmanns Arbeit bei uns bislang die Note 2-/3+ erhalten. Noch nicht klar im guten Bereich, aber insgesamt solide.
Ich erkenne bei Brinkmann schon eine Handschrift; mir gefällt auch die auf Ballbesitz und Kurzpassspiel ausgerichtete Idee. Meiner Meinung nach ist das der richtige Weg, um sich perspektivisch in der 2. Liga sportlich etablieren zu können oder zumindest konstant in der Spitzengruppe der 3. Liga zu spielen. Insgesamt sind die unter Brinkmann eingefahrenen Ergebnisse nicht herausragend, doch mit drei Halbserien und dabei jeweils ca. 30 Punkten konstant okay.
In den letzten Wochen gab es einige Auftritte, die nicht gut waren. Ingolstadt, Köln und jetzt Regensburg in den Heimspielen waren echte Nackenschläge, die man auch vergangene Saison (Wiesbaden, Cottbus) schon drin hatte. Das gilt es aufzuarbeiten. Auswärts haben sich die Leistungen und Ergebnisse dagegen signifikant zur letzten Saison verbessert.
Für mich gibt es keinen validen Grund, nicht mit Brinkmann in die neue Saison zu gehen. Schließlich wurde der Vertrag erst vor wenigen Monaten verlängert. Ein Wechsel würde ich vor dem Hintergrund nur dann sinnvoll empfinden, wenn es irreparable atmosphärische Störungen geben würde und die gegenseitige Überzeugung weg ist. Mit einer Lame Duck brauchst du dann natürlich nicht im Sommer den Kader zu gestalten, um sie nach 2-3 schlechten Spielen zu entlassen.
Finde insgesamt die Argumente vieler User nachvollziehbar und gut erläutert. Dass gerade etwas grundsätzlicher diskutiert wird, kann ich angesichts der letzten Eindrücke und der neuen Saison am Horizont verstehen. Ich finde es aber anstrengend, wenn einige wenige User nach schlechten Spielen in mehreren Threads Sturm laufen und so oft ihre Zweizeiler à la "Na, wer ist denn jetzt noch der Meinung, dass DB ein guter Trainer ist?" hinwerfen, bis sie endlich Aufmerksamkeit finden. Befremdlich finde ich auch die Hysterie, mit der über die sportliche Situation diskutiert wird. Ja, auch ich bin insgesamt nicht zufrieden und war nach dem Regensburg-Spiel fassungslos. Aber es muss doch mit ein paar Stunden Abstand dann wieder möglich sein, zu einer differenzierteren Sichtweise zurückzukehren. Auch alle anderen Vereine dieser Liga hatten in dieser Saison schwache Phasen und mal grottige Leistungen (Osnabrücks 0:4 gegen Hoffenheim II, Essens 1:6 in Mannheim, ...). Ich will damit nur sagen, dass es mal gut tut, unsere Saison in einen Kontext zu setzen.
Aus meiner laienhaften Perspektive würde Brinkmanns Arbeit bei uns bislang die Note 2-/3+ erhalten. Noch nicht klar im guten Bereich, aber insgesamt solide.
Ich erkenne bei Brinkmann schon eine Handschrift; mir gefällt auch die auf Ballbesitz und Kurzpassspiel ausgerichtete Idee. Meiner Meinung nach ist das der richtige Weg, um sich perspektivisch in der 2. Liga sportlich etablieren zu können oder zumindest konstant in der Spitzengruppe der 3. Liga zu spielen. Insgesamt sind die unter Brinkmann eingefahrenen Ergebnisse nicht herausragend, doch mit drei Halbserien und dabei jeweils ca. 30 Punkten konstant okay.
In den letzten Wochen gab es einige Auftritte, die nicht gut waren. Ingolstadt, Köln und jetzt Regensburg in den Heimspielen waren echte Nackenschläge, die man auch vergangene Saison (Wiesbaden, Cottbus) schon drin hatte. Das gilt es aufzuarbeiten. Auswärts haben sich die Leistungen und Ergebnisse dagegen signifikant zur letzten Saison verbessert.
Für mich gibt es keinen validen Grund, nicht mit Brinkmann in die neue Saison zu gehen. Schließlich wurde der Vertrag erst vor wenigen Monaten verlängert. Ein Wechsel würde ich vor dem Hintergrund nur dann sinnvoll empfinden, wenn es irreparable atmosphärische Störungen geben würde und die gegenseitige Überzeugung weg ist. Mit einer Lame Duck brauchst du dann natürlich nicht im Sommer den Kader zu gestalten, um sie nach 2-3 schlechten Spielen zu entlassen.
Finde insgesamt die Argumente vieler User nachvollziehbar und gut erläutert. Dass gerade etwas grundsätzlicher diskutiert wird, kann ich angesichts der letzten Eindrücke und der neuen Saison am Horizont verstehen. Ich finde es aber anstrengend, wenn einige wenige User nach schlechten Spielen in mehreren Threads Sturm laufen und so oft ihre Zweizeiler à la "Na, wer ist denn jetzt noch der Meinung, dass DB ein guter Trainer ist?" hinwerfen, bis sie endlich Aufmerksamkeit finden. Befremdlich finde ich auch die Hysterie, mit der über die sportliche Situation diskutiert wird. Ja, auch ich bin insgesamt nicht zufrieden und war nach dem Regensburg-Spiel fassungslos. Aber es muss doch mit ein paar Stunden Abstand dann wieder möglich sein, zu einer differenzierteren Sichtweise zurückzukehren. Auch alle anderen Vereine dieser Liga hatten in dieser Saison schwache Phasen und mal grottige Leistungen (Osnabrücks 0:4 gegen Hoffenheim II, Essens 1:6 in Mannheim, ...). Ich will damit nur sagen, dass es mal gut tut, unsere Saison in einen Kontext zu setzen.
Bin ich ganz deiner Meinung nur hab ich das Gefühl fliegen wir heute raus kann es gut möglich sein das wir Samstag rabenhorst und Gellhaus an der Seitenlinie haben
28.04.2026 - 15:54 Uhr
Zitat von Siebi2
Was könnte die Mannschaft und DB auch noch hemmen? Die 2. Liga ist doch ein Himmelfahrtskommando. Das Risiko zu versagen ist dort doch viel höher als in der 3. Liga. Würde jemand hier eine Beschäftigungsgarantie aussprechen, wenn nach 10 Spielen Hansa nur auf 17 steht, 5 Punkte hinter Platz 15?
Was könnte die Mannschaft und DB auch noch hemmen? Die 2. Liga ist doch ein Himmelfahrtskommando. Das Risiko zu versagen ist dort doch viel höher als in der 3. Liga. Würde jemand hier eine Beschäftigungsgarantie aussprechen, wenn nach 10 Spielen Hansa nur auf 17 steht, 5 Punkte hinter Platz 15?
Also wenn die Angst vor einer höheren Liga die Spieler/ DB hemmt sollten die sich alle schleunigst einen neuen Beruf suchen.
28.04.2026 - 16:28 Uhr
Ich glaube, dass es keinen Trainer in letzter Zeit gab, der beim AR Chef, der aktiven Fanszene und auch dem normalen Fan so beliebt war und so viele Vorschußlorbeeren auf die Entwicklung wie DB hat.
Deshalb wird DB auch ziemlich sicher eine 3. Chance bekommen.
Deshalb wird DB auch ziemlich sicher eine 3. Chance bekommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Camaro626 am 28.04.2026 um 16:44 Uhr bearbeitet
28.04.2026 - 18:05 Uhr
Zitat von Camaro626
Ich glaube, dass es keinen Trainer in letzter Zeit gab, der beim AR Chef, der aktiven Fanszene und auch dem normalen Fan so beliebt war und so viele Vorschußlorbeeren auf die Entwicklung wie DB hat.
Deshalb wird DB auch ziemlich sicher eine 3. Chance bekommen.
Ich glaube, dass es keinen Trainer in letzter Zeit gab, der beim AR Chef, der aktiven Fanszene und auch dem normalen Fan so beliebt war und so viele Vorschußlorbeeren auf die Entwicklung wie DB hat.
Deshalb wird DB auch ziemlich sicher eine 3. Chance bekommen.
Vielleicht gibt‘s dafür aber auch Gründe? Ist ja nicht so, dass Brinkmann ein Vollblinder ist, der von Fußball nichts versteht.
Ein neuer Trainer garantiert uns maximal, dass wir mit frischem Wind in die neue Saison starten. Kann klappen, kann aber auch total nach hinten losgehen.
28.04.2026 - 18:21 Uhr
Zitat von Barca-Barca-Barca
Vielleicht gibt‘s dafür aber auch Gründe? Ist ja nicht so, dass Brinkmann ein Vollblinder ist, der von Fußball nichts versteht.
Ein neuer Trainer garantiert uns maximal, dass wir mit frischem Wind in die neue Saison starten. Kann klappen, kann aber auch total nach hinten losgehen.
Zitat von Camaro626
Ich glaube, dass es keinen Trainer in letzter Zeit gab, der beim AR Chef, der aktiven Fanszene und auch dem normalen Fan so beliebt war und so viele Vorschußlorbeeren auf die Entwicklung wie DB hat.
Deshalb wird DB auch ziemlich sicher eine 3. Chance bekommen.
Ich glaube, dass es keinen Trainer in letzter Zeit gab, der beim AR Chef, der aktiven Fanszene und auch dem normalen Fan so beliebt war und so viele Vorschußlorbeeren auf die Entwicklung wie DB hat.
Deshalb wird DB auch ziemlich sicher eine 3. Chance bekommen.
Vielleicht gibt‘s dafür aber auch Gründe? Ist ja nicht so, dass Brinkmann ein Vollblinder ist, der von Fußball nichts versteht.
Ein neuer Trainer garantiert uns maximal, dass wir mit frischem Wind in die neue Saison starten. Kann klappen, kann aber auch total nach hinten losgehen.
Ein frischer Wind zum Saisonanfang hört sich doch schon mal deutlich besser an, als die lauen Lüftchen zu Beginn der beiden letzten Jahre!! 😉
28.04.2026 - 18:34 Uhr
Zitat von spence
Ein frischer Wind zum Saisonanfang hört sich doch schon mal deutlich besser an, als die lauen Lüftchen zu Beginn der beiden letzten Jahre!! 😉
Zitat von Barca-Barca-Barca
Vielleicht gibt‘s dafür aber auch Gründe? Ist ja nicht so, dass Brinkmann ein Vollblinder ist, der von Fußball nichts versteht.
Ein neuer Trainer garantiert uns maximal, dass wir mit frischem Wind in die neue Saison starten. Kann klappen, kann aber auch total nach hinten losgehen.
Zitat von Camaro626
Ich glaube, dass es keinen Trainer in letzter Zeit gab, der beim AR Chef, der aktiven Fanszene und auch dem normalen Fan so beliebt war und so viele Vorschußlorbeeren auf die Entwicklung wie DB hat.
Deshalb wird DB auch ziemlich sicher eine 3. Chance bekommen.
Ich glaube, dass es keinen Trainer in letzter Zeit gab, der beim AR Chef, der aktiven Fanszene und auch dem normalen Fan so beliebt war und so viele Vorschußlorbeeren auf die Entwicklung wie DB hat.
Deshalb wird DB auch ziemlich sicher eine 3. Chance bekommen.
Vielleicht gibt‘s dafür aber auch Gründe? Ist ja nicht so, dass Brinkmann ein Vollblinder ist, der von Fußball nichts versteht.
Ein neuer Trainer garantiert uns maximal, dass wir mit frischem Wind in die neue Saison starten. Kann klappen, kann aber auch total nach hinten losgehen.
Ein frischer Wind zum Saisonanfang hört sich doch schon mal deutlich besser an, als die lauen Lüftchen zu Beginn der beiden letzten Jahre!! 😉
Der frische Wind kann aber auch schnell verpuffen. Garantien gibt es nicht. Gilt natürlich gleichermaßen für Brinkmann.
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