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Daniel Brinkmann
Geburtsdatum 29.01.1986
Alter 40
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein FC Hansa Rostock

Daniel Brinkmann [Trainer]

02.11.2024 - 18:50 Uhr
Daniel Brinkmann [Trainer] |#1551
24.02.2026 - 23:29 Uhr
Zitat von Mattes_FCH

Lasst ihm doch seine Meinung. Er hat es doch auch begründet, indem er den Vergleich zu Härtel herangezogen hat (auch wenn es aus meiner Sicht nicht vergleichbar ist).

In grundlegenden Dingen wie dass man mit "Hire + Fire" Philosophie nicht weiterkommt, hat er aus meiner Sicht auch nicht ganz Unrecht.


Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, was Härtels Aufstiegskader im Vergleich zum aktuellen (monatlich) gekostet hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nowo am 24.02.2026 um 23:31 Uhr bearbeitet
Daniel Brinkmann [Trainer] |#1552
25.02.2026 - 07:50 Uhr
Zitat von nowo
Zitat von Mattes_FCH

Lasst ihm doch seine Meinung. Er hat es doch auch begründet, indem er den Vergleich zu Härtel herangezogen hat (auch wenn es aus meiner Sicht nicht vergleichbar ist).

In grundlegenden Dingen wie dass man mit "Hire + Fire" Philosophie nicht weiterkommt, hat er aus meiner Sicht auch nicht ganz Unrecht.


Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, was Härtels Aufstiegskader im Vergleich zum aktuellen (monatlich) gekostet hat.


Dieses Argument wird oft genannt und ich verstehe den Hintergrund, aber müsste man dann nicht auch genau schauen, was die anderen Kader der Liga damals gekostet haben bzw. wie diese besetzt waren, was nochmal wichtiger ist, als die reinen Kosten

Also das reine Argument, dass der Kader heute besser ist als im Aufstiegsjahr reicht mir allein nicht um einen Aufstieg als selbstverständliches Ziel zu haben.

Es zählen eben auch Argumente wie die Verletztenmisere zum Beginn des Jahres. Ja aktuell haben wir ein Formtief, und trotzdem fehlen eben die Punkte vom Beginn genauso. Die Liga ist vielleicht auch einfach nochmal enger mit noch mehr Kandidaten für den Aufstieg. Ein Spiel wird häufig durch Nuancen entschieden.
Aber klar ist auch, wenn man in den Spielen gegen die Top-Teams zu selten siegt, dann ist das auch ein Muster und über die Gründe gilt es zu sprechen. Im Moment seh ich bei uns zu viele Spieler gleichzeitig nicht in Form (Dietze,Lebeau, Krauß, Kinsombi...), da hilft es wenig zu argumentieren, wieviel diese verdienen. Wenn man die 3 letztgenannten in Form der Vorsaison hätte, würden auch mehr Siege auf dem Zettel stehen und das würde in der Tabelle einiges bewirken. Die Frage sind das persönliche Schwankungen oder schafft es das Trainerteam diese Spieler nicht richtig einzusetzen?
Daniel Brinkmann [Trainer] |#1553
25.02.2026 - 08:25 Uhr
Zitat von chrischi87

Zitat von nowo

Zitat von Mattes_FCH

Lasst ihm doch seine Meinung. Er hat es doch auch begründet, indem er den Vergleich zu Härtel herangezogen hat (auch wenn es aus meiner Sicht nicht vergleichbar ist).

In grundlegenden Dingen wie dass man mit "Hire + Fire" Philosophie nicht weiterkommt, hat er aus meiner Sicht auch nicht ganz Unrecht.


Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, was Härtels Aufstiegskader im Vergleich zum aktuellen (monatlich) gekostet hat.


Dieses Argument wird oft genannt und ich verstehe den Hintergrund, aber müsste man dann nicht auch genau schauen, was die anderen Kader der Liga damals gekostet haben bzw. wie diese besetzt waren, was nochmal wichtiger ist, als die reinen Kosten



hinzu kommt sicher noch, dass wir damals ganz andere umsatzzahlen hatten. wir hatten damals noch eine ganze ecke weniger mitglieder. der merch-verkauf hatte lange nicht die aktuellen zahlen. ich vermute, ohne jetzt genau geschaut zu haben, dass sponsoring auch nicht weniger ist, als damals. hinzu kommen deutlich höhere zuschauerzahlen. vor corona hatten wir, wenn ich mich richtig erinnere, einen schnitt, von nicht mal 14.000 zuschauern. während corona und mit dem aufstieg natürlich noch deutlich weniger.
bei aktuell fast 10.000 zuschauern mehr pro spiel und den deutlich gestiegenen ticketpreisen, kann jeder selbst ausrechnen, was allein das ausmacht.
was ich sagen will: selbst wenn wir jetzt also einen auf dem papier teureren kader haben, als er es damals war, muss man das verhältnis zu den einnahmen betrachten. im verhältnis zu den damaligen zahlen gesehen war der kader damals nämlich auch sehr teuer.
es ist somit schwer, das gegeneinander zu stellen.
ich vermute sogar, dass wenn man die damaligen finanzen anschaut und die heutigen (ohne den naderi-transfer natürlich), dass der kader damals im verhältnis teurer war.

nur, weil ein paar experten, die zum teil auch saarbrücken in die top 3 getippt haben, vor der saison meinten, wir haben einen der besten oder vielleicht sogar den besten kader, sollten wir da nicht jede diskussion dran festnageln. was der kader tatsächlich kann, sehen wir ja nun schon ein paar spiele. und das ist leider kein konstantes top-niveau. experten irren auch mal...

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von basti1965 am 25.02.2026 um 08:26 Uhr bearbeitet
Daniel Brinkmann [Trainer] |#1554
25.02.2026 - 08:37 Uhr
Zitat von basti1965

nur, weil ein paar experten, die zum teil auch saarbrücken in die top 3 getippt haben, vor der saison meinten, wir haben einen der besten oder vielleicht sogar den besten kader, sollten wir da nicht jede diskussion dran festnageln. was der kader tatsächlich kann, sehen wir ja nun schon ein paar spiele. und das ist leider kein konstantes top-niveau. experten irren auch mal...


Was auch auffällig ist, dass gegnerische Trainer auch nicht müde werden, von der Prognose des Saisonbeginns abzurücken. Es wird weiterhin regelmäßig davon geredet, wie stark Hansa doch ist und was sie für einen guten Kader haben. Das ist natürlich auch irgendwo taktisches Mittel, stets die Favoritenrolle auf Hansa zu schieben, wodurch man noch leichter begründen kann, sich regelmäßig hinten reinzustellen. Für die gegnerischen Trainer ist es aktuell gefühlt sehr leicht, sich auf uns einzustellen. Schön die Favoritenrolle abtreten und sich im Spiel dann tief hinten reinstellen, Hansa das Spiel überlassen.
Und dagegen sollte und muss die Mannschaft sowie das Trainerteam endlich Lösungen finden. Denn seit Wochen werden wir stets stark geredet, treten jedoch total selten wie ein echter Favorit auf. Die Kritik muss sich der Trainer und sein Team gefallen lassen (dabei liebe ich Brinkmann doch so abgöttisch ...)!

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von hansafan_93 am 25.02.2026 um 08:37 Uhr bearbeitet
Daniel Brinkmann [Trainer] |#1555
25.02.2026 - 08:49 Uhr
Verteidigen ist im Fussball bekanntlich leichter als angreifen. Ich finde uns offensiv nicht überragend, aber ganz in Ordnung. Um tiefstehende Gegner in Nöte zu bringen, fehlt uns die individuelle Qualität im Dribbling und in der Geschwindigkeit. Krauss lässt das immer wieder mal aufblitzen. Aber irgendwas fehlt auch bei Ihm. Ob es Glück oder doch die Qualität ist, will ich mir nicht anmaßen. Dafür stand er zuletzt nicht regelmäßig genug auf der Wiese. Ich denke, dass Hansa insbesondere auch gegen 60 taktische Vorteile hatte. Klar, Hansa hat ballbesitzorientiert gespielt ohne wirklich gefährlich zu werden. Das ist aufgrund ähnlicher Qualität beider Teams nicht verwunderlich. Aber... Es hätte die Möglichkeit gegeben taktisch zu variieren. 60 hat den Sieg mehr gebraucht als wir. Die hätten irgendwann aufmachen müssen. Das hatte sich mit dem Elfergeschenk dann erledigt. Unsere Standards waren an dem Tag auch mies. Die Niederlage war daher folgerichtig. Brinkmann taktische Variabilität abzusprechen, finde ich falsch. er hat gezeigt, dass er taktisch was drauf hat. Was fehlt, ist der Killerinstinkt, Spiel- und Schieriglück. Das kann man sich wieder erarbeiten. Ich bin dennoch gespannt wie die sportliche Leitung handeln wird, wenn er das Ruder nicht rumreißt. Ich bin kein Brinkmannfan. Ich war noch nie Fan eines Trainers von Hansa. Ich will das Hansa erfolgreich ist. Nicht mehr nicht weniger. Wenn Hansa mit Brinkmann nicht erfolgreich ist, muss jemand anderes ran. So leid es mir für den Trainer auch tut. Weil... Nett isser ja.

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Mitglied des FC Hansa Rostock
Daniel Brinkmann [Trainer] |#1556
25.02.2026 - 09:42 Uhr
Zitat von Camaro626
Bisher lese ich hier immer, für was der Trainer alles nicht schuld ist. Also er kann nichts fürs fehlende Spielglück, nichts für die Schiedsrichter. Er kann nichts für die schlechten Plätze im Winter. Er kann auch nichts dafür, dass Experten sich ja auch mal irren können und unser Kader gar nicht so gut ist.
Natürlich kann er auch nichts dafür, dass die bösen anderen Trainer weiter uns die Favoritenrolle geben und sich dann einfach nur hinten reinstellen.
An der Form der Spieler ist er auch nicht schuld. Die haben schließlich Selbstverantwortung und sollen gefälligst mal den Hintern hoch bekommen.
Für was ist er eigentlich verantwortlich? Außer, dass er ja Naderi zum 5,5 Millionen Stürmer entwickelt hat .


Wenn mir keiner zuvor kommt, antworte ich dir gerne darauf. Du hattest ja auch einen politischen Vergleich angestellt. Ich wäre Brinkmann gegenüber wesentlich kritischer, wenn ich nicht das Gefühl hätte, ihn vor ***** ischen Aussagen verteidigen zu müssen (ich meine nicht dich!), denn beim letzten mal hat es auch vom Internet den Weg zu den OZ-Boys gefunden und eine unnötig drastische Welle nach sich gezogen. Zumindest habe ich das so wahrgenommen.

Nun mein Vergleich. Ich weiß gar nicht, ob ich noch regelmäßg zur Wahl gehen würde, wenn ich nicht das Gefühl hätte dieses Land vor Motzern zu bewahren, die keinen durchdachten Plan haben, ab so tun als verstünden sie was von der Materie. (Kann ich zumindest für meinen beruflichen Bereich sagen und belegen).

Genau das gleich Gefühl habe ich hier auch. Es kommt wenig konstruktive Kritik, sondern es sind kurze, laute und echauffierende Sätze. Und ich habe keine Lust mehr allen zu antworten. Als ich meinen Spieltagsthreads damals eröffnet habe, war die Mehrheit deutlich für DB. Das hat einige User nicht davon abgehalten ihre Text so zu formulieren, als ob SIE wüssten, warum DB nicht funktioniert und alle anderen Schlafschafe sind. Ich fühle mich hier manchmal schon wie ein MOD anstatt eines Users, weil ich keine Lust habe, dass mir dieses Forum kaputt gemacht wird. Genug Leute mit Infos und spannenden Ansichten sind gegangen, weil einige User nicht mal merken, dass Sie sich wie Trolle verhalten und man sich hier nur an schlecht vorgebrachter Kritik abarbeitet. Nach meinem letzten längeren Beitrag hier. (Gestern/Vorgestern?) sind drei Seiten dazu gekommen. Kannst dir ja mal die Ergüsse danach durchlesen. Ich merke, dass mir das hier auch nicht mehr gut tut und mich diese Dumpfen Einzeiler emotionalisieren. Aber noch will ich dieses Forum nach so vielen Jahren nicht auch aufgeben.

Für eine Antwort brauche ich aber ein bisschen Zeit oder wir wechseln auf die PN-Ebene. Denn auf die guten Artikel wird oft nicht eingegangen (nein, ich meine den hier nicht), sondern jemand bestätigt das und dann wird die Bestätigung kritisiert, als sich wirklich inhaltich mit der Arbeit von DB auseinanderzusetzen. Vielleicht gehen wir auch einfachmal vor dem Spiel nen Bier trinken. Deine Entwicklung hier im Forum finde ich persönlich mit am spannendsten. Undvermute, dass nen Schnack viel besser funktioniert, als getippe.
Daniel Brinkmann [Trainer] |#1557
25.02.2026 - 09:48 Uhr
Zitat von basti1965
Zitat von chrischi87

Zitat von nowo

Zitat von Mattes_FCH

Lasst ihm doch seine Meinung. Er hat es doch auch begründet, indem er den Vergleich zu Härtel herangezogen hat (auch wenn es aus meiner Sicht nicht vergleichbar ist).

In grundlegenden Dingen wie dass man mit "Hire + Fire" Philosophie nicht weiterkommt, hat er aus meiner Sicht auch nicht ganz Unrecht.


Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, was Härtels Aufstiegskader im Vergleich zum aktuellen (monatlich) gekostet hat.


Dieses Argument wird oft genannt und ich verstehe den Hintergrund, aber müsste man dann nicht auch genau schauen, was die anderen Kader der Liga damals gekostet haben bzw. wie diese besetzt waren, was nochmal wichtiger ist, als die reinen Kosten



hinzu kommt sicher noch, dass wir damals ganz andere umsatzzahlen hatten. wir hatten damals noch eine ganze ecke weniger mitglieder. der merch-verkauf hatte lange nicht die aktuellen zahlen. ich vermute, ohne jetzt genau geschaut zu haben, dass sponsoring auch nicht weniger ist, als damals. hinzu kommen deutlich höhere zuschauerzahlen. vor corona hatten wir, wenn ich mich richtig erinnere, einen schnitt, von nicht mal 14.000 zuschauern. während corona und mit dem aufstieg natürlich noch deutlich weniger.
bei aktuell fast 10.000 zuschauern mehr pro spiel und den deutlich gestiegenen ticketpreisen, kann jeder selbst ausrechnen, was allein das ausmacht.
was ich sagen will: selbst wenn wir jetzt also einen auf dem papier teureren kader haben, als er es damals war, muss man das verhältnis zu den einnahmen betrachten. im verhältnis zu den damaligen zahlen gesehen war der kader damals nämlich auch sehr teuer.
es ist somit schwer, das gegeneinander zu stellen.
ich vermute sogar, dass wenn man die damaligen finanzen anschaut und die heutigen (ohne den naderi-transfer natürlich), dass der kader damals im verhältnis teurer war.

nur, weil ein paar experten, die zum teil auch saarbrücken in die top 3 getippt haben, vor der saison meinten, wir haben einen der besten oder vielleicht sogar den besten kader, sollten wir da nicht jede diskussion dran festnageln. was der kader tatsächlich kann, sehen wir ja nun schon ein paar spiele. und das ist leider kein konstantes top-niveau. experten irren auch mal...

Damals hieß es auch immer, wir müssen aufsteigen, weil die 3.Liga ein dickes Minusgeschäft ist.

Sinnvoll wäre es natürlich, wenn man nicht unsere, sondern auch die Zahlen der Konkurrenz hätte. Sonst kann man nicht beurteilen, ob wir damals einen vergleichsweise mittelmäßigen und heute einen teueren Kader haben.

Wenn dem so wäre, wäre mir die Aussage, (etwas verkürzt) "Wir haben's ja jetzt, also raus mit der Kohle." doch etwas zu billig. Einen teuren Kader gönnt man sich ja, um bestimmte Ziele zu erreichen.
Dann muss natürlich auch die Messlatte etwas höher liegen, natürlich nicht nur für den Trainer. Man jetzt kaum sagen "Der Kader funktioniert jetzt doch nicht so wie erwartet, mehrere Spieler sind in einem Tief." Da muss man jetzt wieder raus und angreifen. Das ist wiederum der Job des Trainers.

Dass das alles leicht gesagt ist, mag sein, aber als Trainer in Rostock verdient man auch gutes Geld.
Daniel Brinkmann [Trainer] |#1558
25.02.2026 - 09:55 Uhr
@Sinti hast PN

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AFDFCH

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Camaro626 am 25.02.2026 um 09:56 Uhr bearbeitet
Daniel Brinkmann [Trainer] |#1559
25.02.2026 - 10:12 Uhr
Zitat von nowo

Zitat von basti1965

Zitat von chrischi87

Zitat von nowo

Zitat von Mattes_FCH

Lasst ihm doch seine Meinung. Er hat es doch auch begründet, indem er den Vergleich zu Härtel herangezogen hat (auch wenn es aus meiner Sicht nicht vergleichbar ist).

In grundlegenden Dingen wie dass man mit "Hire + Fire" Philosophie nicht weiterkommt, hat er aus meiner Sicht auch nicht ganz Unrecht.


Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, was Härtels Aufstiegskader im Vergleich zum aktuellen (monatlich) gekostet hat.


Dieses Argument wird oft genannt und ich verstehe den Hintergrund, aber müsste man dann nicht auch genau schauen, was die anderen Kader der Liga damals gekostet haben bzw. wie diese besetzt waren, was nochmal wichtiger ist, als die reinen Kosten



hinzu kommt sicher noch, dass wir damals ganz andere umsatzzahlen hatten. wir hatten damals noch eine ganze ecke weniger mitglieder. der merch-verkauf hatte lange nicht die aktuellen zahlen. ich vermute, ohne jetzt genau geschaut zu haben, dass sponsoring auch nicht weniger ist, als damals. hinzu kommen deutlich höhere zuschauerzahlen. vor corona hatten wir, wenn ich mich richtig erinnere, einen schnitt, von nicht mal 14.000 zuschauern. während corona und mit dem aufstieg natürlich noch deutlich weniger.
bei aktuell fast 10.000 zuschauern mehr pro spiel und den deutlich gestiegenen ticketpreisen, kann jeder selbst ausrechnen, was allein das ausmacht.
was ich sagen will: selbst wenn wir jetzt also einen auf dem papier teureren kader haben, als er es damals war, muss man das verhältnis zu den einnahmen betrachten. im verhältnis zu den damaligen zahlen gesehen war der kader damals nämlich auch sehr teuer.
es ist somit schwer, das gegeneinander zu stellen.
ich vermute sogar, dass wenn man die damaligen finanzen anschaut und die heutigen (ohne den naderi-transfer natürlich), dass der kader damals im verhältnis teurer war.

nur, weil ein paar experten, die zum teil auch saarbrücken in die top 3 getippt haben, vor der saison meinten, wir haben einen der besten oder vielleicht sogar den besten kader, sollten wir da nicht jede diskussion dran festnageln. was der kader tatsächlich kann, sehen wir ja nun schon ein paar spiele. und das ist leider kein konstantes top-niveau. experten irren auch mal...

Damals hieß es auch immer, wir müssen aufsteigen, weil die 3.Liga ein dickes Minusgeschäft ist.

Sinnvoll wäre es natürlich, wenn man nicht unsere, sondern auch die Zahlen der Konkurrenz hätte. Sonst kann man nicht beurteilen, ob wir damals einen vergleichsweise mittelmäßigen und heute einen teueren Kader haben.

Wenn dem so wäre, wäre mir die Aussage, (etwas verkürzt) "Wir haben's ja jetzt, also raus mit der Kohle." doch etwas zu billig. Einen teuren Kader gönnt man sich ja, um bestimmte Ziele zu erreichen.
Dann muss natürlich auch die Messlatte etwas höher liegen, natürlich nicht nur für den Trainer. Man jetzt kaum sagen "Der Kader funktioniert jetzt doch nicht so wie erwartet, mehrere Spieler sind in einem Tief." Da muss man jetzt wieder raus und angreifen. Das ist wiederum der Job des Trainers.

Dass das alles leicht gesagt ist, mag sein, aber als Trainer in Rostock verdient man auch gutes Geld.


geh ich grundsätzlich mit.
ich bin natürlich nicht der meinung, dass wir mit geld um uns werfen sollten, weil wir es ja haben!
war auch einer der gründe, warum shappi im winter niemanden mehr geholt hat. das wäre bei dem ein oder anderen vorgänger sicher anders gehandhabt worden (ohne wertung!). und das war auch einer der gründe, warum haugen nicht mehr hier ist.
einen teuren kader gönnt man sich, weil man ziele hat. richtig. einen teuren kader sollte man sich aber auch nur gönnen, wenn man es kann. aktuell ist die finanzielle situation um vieles ruhiger, als noch vor 5 jahren. insoweit kann man sich auf diesem fundament natürlich etwas anders aufstellen.
sportliche ziele, möglichst hoch zu gehen, hatten wir ja in der 3. liga quasi immer. (verhältnismäßig) günstig war der kader hier zu 3.liga-zeiten auch nie. insofern ist ein teurer kader hier nicht neu.
gereicht hat es für den aufstieg trotzdem nur 2x in den letzten 15 jahren.

dieser ganze vergleich zu den kosten macht tatsächlich nur sinn, wenn man sich nicht nur die gegebenheiten bei HANSA anschaut (also umsatz im vergleich zum spieleretat damals / heute), sondern die komplette liga (wie du ja auch geschrieben hast).
bei unserem letzten aufstieg war gefühlt die halbe liga pleite. insolvenzen gab es auch in regelmäßigen abständen. all das hat sich damals natürlich auf die qualität der konkurrenz ausgewirkt.
aus meinem gefühl heraus ist die situation mittlerweile ligaweit etwas entspannter. der fußball im allgemeinen boomt seit corona enorm. gerade auch in den unteren ligen.
lange rede, kurzer sinn: ein im vergleich teurer kader zu 2020/2021 wird kein HANSA-phänomen sein, sondern wird sich ligaweit mit wenigen ausnahmen spiegeln.
es fällt mir also weiterhin schwer, irgendwelche aufstiegspflichten an solche vergleiche (damals/ heute) zu knüpfen.
die frage darf natürlich erlaubt sein, ob unser kader wirklich so enorm teuer ist, im vergleich zu anderen. ich habe das beispiel haugen ja selbst gebracht, den wir uns nicht gönnen wollten, 1860 das paket aber gestemmt hat. dann gibt es aufsteiger, die mal eben lobinger von der konkurenz kaufen. über rw essen brauchen wir denke ich auch nicht reden. saarbrücken hat auch einen sehr teuren kader. auch in wiesbaden wird gutes geld gezahlt. direkt aufsteigen werden aber nur 2..

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#gemeinsamnachoben

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------------------- leemans---------------
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von basti1965 am 25.02.2026 um 10:15 Uhr bearbeitet
Daniel Brinkmann [Trainer] |#1560
25.02.2026 - 11:22 Uhr
Moin. Dass die Härtel Zeit nicht mit der Brinkmann Zeit vergleichbar ist, meinte ich nicht in Bezug auf Zahlen. A) Kennen wir die Gehälter und die Zahlen nicht B) werden Soukou, Verhoek, Bahn, Omladic und wie sie alle hießen auch nicht wenig verdient haben und C) scheint Amir als harter Verhandlungspartner zu gelten.

Ansonsten will ich nicht darauf eingehen, was ich wirklich damit meine. Es würde nur wieder einen Rattenschwanz nach sich ziehen. Außerdem gehört Härtel der Vergangenheit an.

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Pageln? Schlünzen? Lienen? Härteln oder Glöcknern?

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mattes_FCH am 25.02.2026 um 11:23 Uhr bearbeitet
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