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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#17151
12.05.2022 - 04:44 Uhr
Zitat von Fissi
Habe vorhin mal den kurzen Interview-Ausschnitt von Adeyemi gesehen, wo er darüber scherzt das Schlotterbeck Ihn angelogen hätte.

Ich fand das recht interessant, da es mir Hoffnung gibt, dass Kehl versucht wieder einen homohenen Kader mit einem besseren Zusammenhalt auf und neben dem Platz zu formen. Mal schauen was noch passiert aber ich hoffe sehr, dass wir nächste Saison wieder ein richtiges Team sehen können und nicht dieses fragmentierte Gebilde (was ich zumindest wahr nehme)


Naja die Hoffnung hatten wir ja damals mit Reus, Götze, Schürrle und Brandt eigentlich auch da die alle eigentlich recht dicke miteinander gewesen sein sollten und dann wurde daraus aber leistungstechnisch einfach nichts. Insofern ist mir das wie die vorher miteinander auskommen eigentlich erstmal ziemlich egal. Wichtig ist dann der Zusammenhalt der im Kader im Laufe einer Saison entsteht.

Grundsätzlich finde ich aber gut, dass man offensichtlich mal wieder einige Leute auf Grund einer Vision zum Wechsel zum BVB bewegen konnte und nicht einfach nur weil man mehr Geld bot. Zumindest machen die Berichte die man so liesst so den Eindruck dass Süle, Schlotterbeck und Adeyemi sicherlich auch anderswo für mehr Geld hätten unterkommen können, wenn sie gewollt hätten. Zusammen mit Kobel der schon letztes Jahr kam hab ich das so das Gefühl, dass man ein paar Typen zusammen hat, die etwas bewegen wollen. Damit hat man einen guten Start und jetzt wirds spannend zu sehen wie Kehl das ganze abrundet vor allem im DM und MS.
BVB - Transferpolitik |#17152
12.05.2022 - 10:27 Uhr
Zitat von barcaberlin

Zitat von Fissi

Habe vorhin mal den kurzen Interview-Ausschnitt von Adeyemi gesehen, wo er darüber scherzt das Schlotterbeck Ihn angelogen hätte.

Ich fand das recht interessant, da es mir Hoffnung gibt, dass Kehl versucht wieder einen homohenen Kader mit einem besseren Zusammenhalt auf und neben dem Platz zu formen. Mal schauen was noch passiert aber ich hoffe sehr, dass wir nächste Saison wieder ein richtiges Team sehen können und nicht dieses fragmentierte Gebilde (was ich zumindest wahr nehme)


Naja die Hoffnung hatten wir ja damals mit Reus, Götze, Schürrle und Brandt eigentlich auch da die alle eigentlich recht dicke miteinander gewesen sein sollten und dann wurde daraus aber leistungstechnisch einfach nichts. Insofern ist mir das wie die vorher miteinander auskommen eigentlich erstmal ziemlich egal. Wichtig ist dann der Zusammenhalt der im Kader im Laufe einer Saison entsteht.

Grundsätzlich finde ich aber gut, dass man offensichtlich mal wieder einige Leute auf Grund einer Vision zum Wechsel zum BVB bewegen konnte und nicht einfach nur weil man mehr Geld bot. Zumindest machen die Berichte die man so liesst so den Eindruck dass Süle, Schlotterbeck und Adeyemi sicherlich auch anderswo für mehr Geld hätten unterkommen können, wenn sie gewollt hätten. Zusammen mit Kobel der schon letztes Jahr kam hab ich das so das Gefühl, dass man ein paar Typen zusammen hat, die etwas bewegen wollen. Damit hat man einen guten Start und jetzt wirds spannend zu sehen wie Kehl das ganze abrundet vor allem im DM und MS.


Diese Berichte von wegen hätte irgendwo anders mehr Geld bekommen können kann man doch gerade vergessen. Gefühlt bei jedem Transfer und jeder Verlängerung wird dies mittlerweile behauptet.

Hier werden die Fans m.E. so richtig auf den Kleister geführt. Wenn ich mir die Bundesliga bzw. den Profifussball dann allgemein anschaue, scheint es die einzige Branche im ganzen Land zu sein, in der nahezu alle Beschäftigten weniger verdienen als sie könnten. Es macht es dann auch nicht besser und man muss den Spieler dann auch nicht zum Samariter erklären, wenn es dann mal wirklich ein einziges besseres Vertragsangebot eines total verzweifelten Scheich-Vereins a la Newcastle gibt.

Der BVB hält nach wie vor ein klasse Paket bereit. Alle 3 Neuzugänge haben hier eine extrem gute Perspektive auf Spielminuten, können quasi-sicher jedes Jahr in der CL auflaufen und auch der BVB zahlt in ziemlich harter Währung. Gerade für Spieler, die noch einen gewissen Entwicklungspfad zu beschreiten haben, sind das doch ideale Voraussetzungen. Kaum einer der mitbietenden Vereine konnte ein derartiges Paket auf die Waage werfen.

Eine gewisse Vorfreude kann ich zwar nachvollziehen, m.E. hat man den Kader in individueller Hinsicht ja nicht wirklich verstärkt (ein wirkliches individuelles Upgrade sehe ich beim Tausch von Süle, Schlotterbeck und Adeyemi gegen Hummels, Akanji und Haaland nicht, mal vom altersbedingten Abbau bei Hummels abgesehen). Die Hoffnung basiert eher darauf, dass die neuen Spieler besser zusammenpassen und in den Kader integrierbar sind und nicht so extrem unausgewogene Stärken-/Schwächen-Profile haben.

Die wirklichen Kaderschwachpunkte mit DM, teilweise LV und RV wurden ja noch nicht angegangen. Für einen nennenswerte Verbesserung wäre das m.E. aber zwingend.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nic am 12.05.2022 um 10:33 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#17153
12.05.2022 - 10:45 Uhr
Zitat von Nic
Zitat von barcaberlin

Zitat von Fissi

Habe vorhin mal den kurzen Interview-Ausschnitt von Adeyemi gesehen, wo er darüber scherzt das Schlotterbeck Ihn angelogen hätte.

Ich fand das recht interessant, da es mir Hoffnung gibt, dass Kehl versucht wieder einen homohenen Kader mit einem besseren Zusammenhalt auf und neben dem Platz zu formen. Mal schauen was noch passiert aber ich hoffe sehr, dass wir nächste Saison wieder ein richtiges Team sehen können und nicht dieses fragmentierte Gebilde (was ich zumindest wahr nehme)


Naja die Hoffnung hatten wir ja damals mit Reus, Götze, Schürrle und Brandt eigentlich auch da die alle eigentlich recht dicke miteinander gewesen sein sollten und dann wurde daraus aber leistungstechnisch einfach nichts. Insofern ist mir das wie die vorher miteinander auskommen eigentlich erstmal ziemlich egal. Wichtig ist dann der Zusammenhalt der im Kader im Laufe einer Saison entsteht.

Grundsätzlich finde ich aber gut, dass man offensichtlich mal wieder einige Leute auf Grund einer Vision zum Wechsel zum BVB bewegen konnte und nicht einfach nur weil man mehr Geld bot. Zumindest machen die Berichte die man so liesst so den Eindruck dass Süle, Schlotterbeck und Adeyemi sicherlich auch anderswo für mehr Geld hätten unterkommen können, wenn sie gewollt hätten. Zusammen mit Kobel der schon letztes Jahr kam hab ich das so das Gefühl, dass man ein paar Typen zusammen hat, die etwas bewegen wollen. Damit hat man einen guten Start und jetzt wirds spannend zu sehen wie Kehl das ganze abrundet vor allem im DM und MS.


Diese Berichte von wegen hätte irgendwo anders mehr Geld bekommen können kann man doch gerade vergessen. Gefühlt bei jedem Transfer und jeder Verlängerung wird dies mittlerweile behauptet.

Hier werden die Fans m.E. so richtig auf den Kleister geführt. Wenn ich mir die Bundesliga bzw. den Profifussball dann allgemein anschaue, scheint es die einzige Branche im ganzen Land zu sein, in der nahezu alle Beschäftigten weniger verdienen als sie könnten. Es macht es dann auch nicht besser und man muss den Spieler dann auch nicht zum Samariter erklären, wenn es dann mal wirklich ein einziges besseres Vertragsangebot eines total verzweifelten Scheich-Vereins a la Newcastle gibt.

Der BVB hält nach wie vor ein klasse Paket bereit. Alle 3 Neuzugänge haben hier eine extrem gute Perspektive auf Spielminuten, können quasi-sicher jedes Jahr in der CL auflaufen und auch der BVB zahlt in ziemlich harter Währung. Gerade für Spieler, die noch einen gewissen Entwicklungspfad zu beschreiten haben, sind das doch ideale Voraussetzungen. Kaum einer der mitbietenden Vereine konnte ein derartiges Paket auf die Waage werfen.

Eine gewisse Vorfreude kann ich zwar nachvollziehen, m.E. hat man den Kader in individueller Hinsicht ja nicht wirklich verstärkt (ein wirkliches individuelles Upgrade sehe ich beim Tausch von Süle, Schlotterbeck und Adeyemi gegen Hummels, Akanji und Haaland nicht, mal vom altersbedingten Abbau bei Hummels abgesehen). Die Hoffnung basiert eher darauf, dass die neuen Spieler besser zusammenpassen und in den Kader integrierbar sind und nicht so extrem unausgewogene Stärken-/Schwächen-Profile haben.

Die wirklichen Kaderschwachpunkte mit DM, teilweise LV und RV wurden ja noch nicht angegangen. Für einen nennenswerte Verbesserung wäre das m.E. aber zwingend.


Sehe ich ähnlich.

Es wird noch interessant wie es weiter geht. Man hat ja bereits gelesen, dass jeder weitere Neuzugang gegenfinanziert werden müsste, z.B. dass ein Hlozek / Ekitike erst verpflichtet werden kann, wenn z.B. Akanji geht.

An der Stelle muss man dann schauen, wer noch alles gehen wird um zumindest DM und LV neu zu besetzen (RV klammere ich erstmal aus, da Meunier solide genug ist). Daraus resultiert dann wiederum die Frage, wieviel Kapital durch die abgegebenen Spieler frei wird.
Schulz z.B. dürfte gar nichts an Ablöse bringen und gegebenenfalls auch nur einen Bruchteil seines Gehaltes frei machen.
BVB - Transferpolitik |#17154
12.05.2022 - 11:47 Uhr
Zitat von Fissi

Zitat von Nic

Zitat von barcaberlin

Zitat von Fissi

Habe vorhin mal den kurzen Interview-Ausschnitt von Adeyemi gesehen, wo er darüber scherzt das Schlotterbeck Ihn angelogen hätte.

Ich fand das recht interessant, da es mir Hoffnung gibt, dass Kehl versucht wieder einen homohenen Kader mit einem besseren Zusammenhalt auf und neben dem Platz zu formen. Mal schauen was noch passiert aber ich hoffe sehr, dass wir nächste Saison wieder ein richtiges Team sehen können und nicht dieses fragmentierte Gebilde (was ich zumindest wahr nehme)


Naja die Hoffnung hatten wir ja damals mit Reus, Götze, Schürrle und Brandt eigentlich auch da die alle eigentlich recht dicke miteinander gewesen sein sollten und dann wurde daraus aber leistungstechnisch einfach nichts. Insofern ist mir das wie die vorher miteinander auskommen eigentlich erstmal ziemlich egal. Wichtig ist dann der Zusammenhalt der im Kader im Laufe einer Saison entsteht.

Grundsätzlich finde ich aber gut, dass man offensichtlich mal wieder einige Leute auf Grund einer Vision zum Wechsel zum BVB bewegen konnte und nicht einfach nur weil man mehr Geld bot. Zumindest machen die Berichte die man so liesst so den Eindruck dass Süle, Schlotterbeck und Adeyemi sicherlich auch anderswo für mehr Geld hätten unterkommen können, wenn sie gewollt hätten. Zusammen mit Kobel der schon letztes Jahr kam hab ich das so das Gefühl, dass man ein paar Typen zusammen hat, die etwas bewegen wollen. Damit hat man einen guten Start und jetzt wirds spannend zu sehen wie Kehl das ganze abrundet vor allem im DM und MS.


Diese Berichte von wegen hätte irgendwo anders mehr Geld bekommen können kann man doch gerade vergessen. Gefühlt bei jedem Transfer und jeder Verlängerung wird dies mittlerweile behauptet.

Hier werden die Fans m.E. so richtig auf den Kleister geführt. Wenn ich mir die Bundesliga bzw. den Profifussball dann allgemein anschaue, scheint es die einzige Branche im ganzen Land zu sein, in der nahezu alle Beschäftigten weniger verdienen als sie könnten. Es macht es dann auch nicht besser und man muss den Spieler dann auch nicht zum Samariter erklären, wenn es dann mal wirklich ein einziges besseres Vertragsangebot eines total verzweifelten Scheich-Vereins a la Newcastle gibt.

Der BVB hält nach wie vor ein klasse Paket bereit. Alle 3 Neuzugänge haben hier eine extrem gute Perspektive auf Spielminuten, können quasi-sicher jedes Jahr in der CL auflaufen und auch der BVB zahlt in ziemlich harter Währung. Gerade für Spieler, die noch einen gewissen Entwicklungspfad zu beschreiten haben, sind das doch ideale Voraussetzungen. Kaum einer der mitbietenden Vereine konnte ein derartiges Paket auf die Waage werfen.

Eine gewisse Vorfreude kann ich zwar nachvollziehen, m.E. hat man den Kader in individueller Hinsicht ja nicht wirklich verstärkt (ein wirkliches individuelles Upgrade sehe ich beim Tausch von Süle, Schlotterbeck und Adeyemi gegen Hummels, Akanji und Haaland nicht, mal vom altersbedingten Abbau bei Hummels abgesehen). Die Hoffnung basiert eher darauf, dass die neuen Spieler besser zusammenpassen und in den Kader integrierbar sind und nicht so extrem unausgewogene Stärken-/Schwächen-Profile haben.

Die wirklichen Kaderschwachpunkte mit DM, teilweise LV und RV wurden ja noch nicht angegangen. Für einen nennenswerte Verbesserung wäre das m.E. aber zwingend.


Sehe ich ähnlich.

Es wird noch interessant wie es weiter geht. Man hat ja bereits gelesen, dass jeder weitere Neuzugang gegenfinanziert werden müsste, z.B. dass ein Hlozek / Ekitike erst verpflichtet werden kann, wenn z.B. Akanji geht.

An der Stelle muss man dann schauen, wer noch alles gehen wird um zumindest DM und LV neu zu besetzen (RV klammere ich erstmal aus, da Meunier solide genug ist). Daraus resultiert dann wiederum die Frage, wieviel Kapital durch die abgegebenen Spieler frei wird.
Schulz z.B. dürfte gar nichts an Ablöse bringen und gegebenenfalls auch nur einen Bruchteil seines Gehaltes frei machen.


Die Frage für mich war hier auch ein wenig, ob Akanji dann der entscheidende Stein für eine weitere Verpflichtung in der Offensive ist oder ob nicht doch ein weiterer Offensiver erst dann kommen wird, sowie einen anderen Offensiven abgeben kann (mit Hazard, Moukoko, Brandt wurden ja in den Medien schon Kandidaten genannt).

Persönlich fände ich das gar nicht mal so schlecht, da ich das Upside-Potential direkt für die kommende Saison in der Offensive nicht so groß sehe. In der Annahme Reus baut nicht fundamental und in kurzer Zeit ab wären dann Transfers wie Etikite oder Hlozek dann eher perspektivisch zu sehen.

Ein echtes Upside-Potential sehe ich im Wesentlichen im DM. Die fehlende Stabilität in dieser Saison ist für mich sehr stark auch auf die altersbedingt abnehmende Leistungsfähigkeit von Axel Witsel zurückzuführen. Dahoud und Can konnten das maximal in Ansätzen auffangen und haben eigentlich gezeigt, dass sie in der aktuellen Konstellation als Back-Up in Frage kommen können, als Stammspieler aber für mich nicht eingeplant werden dürfen. Hier eine passende Verstärkung zu finden, wäre die oberste Priorität.

Bei der Priorität LV oder RV bin ich aktuell noch nicht festgelegt. Grundsätzlich würde ich Guerreiro hier eine gute Rolle zutrauen, die doch stark von seinen Nebenleuten abhängt. Spielt neben ihm weiter Hummels und davor als DM Dahoud, kann man ihn direkt verkaufen. Wird hier aber Schlotterbeck als Nebenmann gesetzt sein, was eine ganz andere Spielökonomie für die Kette ermöglicht und Guerreiro darüber hinaus noch durch einen passenden DM gestützt, könnte das Potential haben. Man käme so eher in die Position, Guerreiro seine spielerischen Qualitäten ausspielen zu lassen, gleichzeitig aber seine Schwächen zu kaschieren.

Tritt hier eher Szenario 2 ein, würde für mich der Fokus auf RV rücken. Hier ist Meunier solide, stimme ich ganz zu. Solide ist aber nicht gut und auch nicht ausreichend für einen Spieler mit Kostenfaktor 10 Mio. pro Jahr. Dabei ist er aber meistens nur dann solide (gerade offensiv und im Beitrag zum Spielaufbau), wenn man ihn lässt).

Dabei könnte ein falscher Fokus auf LV hier sehr negative Auswirkungen auf Meunier haben. Viele Gegner haben sich im Aufbau auf die IV's und LV konzentriert, Dahoud war oft ebenfalls mit einfachen Mitteln weit nach hinten abzudrängen und wurde so als aufbauender Faktor stark limitiert. So ergaben sich dann zwangsläufig mehr Räume, die Meunier durchaus nutzen konnte. Kommt nun bspw. ein Bensebaini für LV, der weit weniger Gegneraufmerksamkeit benötigt als Guerreiro, könnten auch die Kreise von Meunier leichter wieder eingeschränkt werden. Hier würde es dann einem klar verbesserten DM bedürfen, um Meunier zu entlasten. Die vorhandenen Spieler fürs DM können das m.E. nicht leisten. Obwohl man stand heute individuell gesehen eher auf Guerreiro als Problem verständigen kann, besteht doch paradoxerweise das Risiko, mit einem unpassenden Austausch von Guerreiro auf LV keinen Schritt weiter zu kommen und gleichzeitig RV endgültig als Problembereich zu öffnen.

Hier sind wir also wieder an dem Punkt, wo uns ein starker und passender Neuzugang auf DM gleich mehrfach helfen kann und Synergien freisetzen kann. Einmal durch höhere individuelle Qualität auf der Position selbst, gleichzeitig aber auch mit systemischem Impact auf LV (hier defensive Unterstützung von Guerreiro) und auf RV (hier Unterstützung von Meunier im Aufbauspiel). Für die IV ergeben sich so natürlich auch noch mal andere Möglichkeiten.

Grundsätzlich können solche positiven Hebel auch von bspw. RV umgelegt werden. Ein spielstarker RV würde wiederum einen Can als DM möglich machen, der dann selbst defensiv positive Effekte auf LV und die IV entfalten könnte. Aber alleine schon durch die zentrale Positionierung des DM und der damit verbundenen direkten Ausstrahlung nach allen Seiten und Mannschaftsteilen steckt hier für mich klar das meiste Potential für Verbesserungen des Teams. Da wird ein DM weit mehr Impact auf das ganze Team entfalten können, als ein Hlozek oder Etikite (was nicht heisst das ich diese nicht als Transfer möchte, ganz im Gegenteil).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nic am 12.05.2022 um 11:53 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#17155
12.05.2022 - 16:50 Uhr
Zitat von Nic
Zitat von Fissi

Zitat von Nic

Zitat von barcaberlin

Zitat von Fissi

Habe vorhin mal den kurzen Interview-Ausschnitt von Adeyemi gesehen, wo er darüber scherzt das Schlotterbeck Ihn angelogen hätte.

Ich fand das recht interessant, da es mir Hoffnung gibt, dass Kehl versucht wieder einen homohenen Kader mit einem besseren Zusammenhalt auf und neben dem Platz zu formen. Mal schauen was noch passiert aber ich hoffe sehr, dass wir nächste Saison wieder ein richtiges Team sehen können und nicht dieses fragmentierte Gebilde (was ich zumindest wahr nehme)


Naja die Hoffnung hatten wir ja damals mit Reus, Götze, Schürrle und Brandt eigentlich auch da die alle eigentlich recht dicke miteinander gewesen sein sollten und dann wurde daraus aber leistungstechnisch einfach nichts. Insofern ist mir das wie die vorher miteinander auskommen eigentlich erstmal ziemlich egal. Wichtig ist dann der Zusammenhalt der im Kader im Laufe einer Saison entsteht.

Grundsätzlich finde ich aber gut, dass man offensichtlich mal wieder einige Leute auf Grund einer Vision zum Wechsel zum BVB bewegen konnte und nicht einfach nur weil man mehr Geld bot. Zumindest machen die Berichte die man so liesst so den Eindruck dass Süle, Schlotterbeck und Adeyemi sicherlich auch anderswo für mehr Geld hätten unterkommen können, wenn sie gewollt hätten. Zusammen mit Kobel der schon letztes Jahr kam hab ich das so das Gefühl, dass man ein paar Typen zusammen hat, die etwas bewegen wollen. Damit hat man einen guten Start und jetzt wirds spannend zu sehen wie Kehl das ganze abrundet vor allem im DM und MS.


Diese Berichte von wegen hätte irgendwo anders mehr Geld bekommen können kann man doch gerade vergessen. Gefühlt bei jedem Transfer und jeder Verlängerung wird dies mittlerweile behauptet.

Hier werden die Fans m.E. so richtig auf den Kleister geführt. Wenn ich mir die Bundesliga bzw. den Profifussball dann allgemein anschaue, scheint es die einzige Branche im ganzen Land zu sein, in der nahezu alle Beschäftigten weniger verdienen als sie könnten. Es macht es dann auch nicht besser und man muss den Spieler dann auch nicht zum Samariter erklären, wenn es dann mal wirklich ein einziges besseres Vertragsangebot eines total verzweifelten Scheich-Vereins a la Newcastle gibt.

Der BVB hält nach wie vor ein klasse Paket bereit. Alle 3 Neuzugänge haben hier eine extrem gute Perspektive auf Spielminuten, können quasi-sicher jedes Jahr in der CL auflaufen und auch der BVB zahlt in ziemlich harter Währung. Gerade für Spieler, die noch einen gewissen Entwicklungspfad zu beschreiten haben, sind das doch ideale Voraussetzungen. Kaum einer der mitbietenden Vereine konnte ein derartiges Paket auf die Waage werfen.

Eine gewisse Vorfreude kann ich zwar nachvollziehen, m.E. hat man den Kader in individueller Hinsicht ja nicht wirklich verstärkt (ein wirkliches individuelles Upgrade sehe ich beim Tausch von Süle, Schlotterbeck und Adeyemi gegen Hummels, Akanji und Haaland nicht, mal vom altersbedingten Abbau bei Hummels abgesehen). Die Hoffnung basiert eher darauf, dass die neuen Spieler besser zusammenpassen und in den Kader integrierbar sind und nicht so extrem unausgewogene Stärken-/Schwächen-Profile haben.

Die wirklichen Kaderschwachpunkte mit DM, teilweise LV und RV wurden ja noch nicht angegangen. Für einen nennenswerte Verbesserung wäre das m.E. aber zwingend.


Sehe ich ähnlich.

Es wird noch interessant wie es weiter geht. Man hat ja bereits gelesen, dass jeder weitere Neuzugang gegenfinanziert werden müsste, z.B. dass ein Hlozek / Ekitike erst verpflichtet werden kann, wenn z.B. Akanji geht.

An der Stelle muss man dann schauen, wer noch alles gehen wird um zumindest DM und LV neu zu besetzen (RV klammere ich erstmal aus, da Meunier solide genug ist). Daraus resultiert dann wiederum die Frage, wieviel Kapital durch die abgegebenen Spieler frei wird.
Schulz z.B. dürfte gar nichts an Ablöse bringen und gegebenenfalls auch nur einen Bruchteil seines Gehaltes frei machen.


Die Frage für mich war hier auch ein wenig, ob Akanji dann der entscheidende Stein für eine weitere Verpflichtung in der Offensive ist oder ob nicht doch ein weiterer Offensiver erst dann kommen wird, sowie einen anderen Offensiven abgeben kann (mit Hazard, Moukoko, Brandt wurden ja in den Medien schon Kandidaten genannt).

Persönlich fände ich das gar nicht mal so schlecht, da ich das Upside-Potential direkt für die kommende Saison in der Offensive nicht so groß sehe. In der Annahme Reus baut nicht fundamental und in kurzer Zeit ab wären dann Transfers wie Etikite oder Hlozek dann eher perspektivisch zu sehen.

Ein echtes Upside-Potential sehe ich im Wesentlichen im DM. Die fehlende Stabilität in dieser Saison ist für mich sehr stark auch auf die altersbedingt abnehmende Leistungsfähigkeit von Axel Witsel zurückzuführen. Dahoud und Can konnten das maximal in Ansätzen auffangen und haben eigentlich gezeigt, dass sie in der aktuellen Konstellation als Back-Up in Frage kommen können, als Stammspieler aber für mich nicht eingeplant werden dürfen. Hier eine passende Verstärkung zu finden, wäre die oberste Priorität.

Bei der Priorität LV oder RV bin ich aktuell noch nicht festgelegt. Grundsätzlich würde ich Guerreiro hier eine gute Rolle zutrauen, die doch stark von seinen Nebenleuten abhängt. Spielt neben ihm weiter Hummels und davor als DM Dahoud, kann man ihn direkt verkaufen. Wird hier aber Schlotterbeck als Nebenmann gesetzt sein, was eine ganz andere Spielökonomie für die Kette ermöglicht und Guerreiro darüber hinaus noch durch einen passenden DM gestützt, könnte das Potential haben. Man käme so eher in die Position, Guerreiro seine spielerischen Qualitäten ausspielen zu lassen, gleichzeitig aber seine Schwächen zu kaschieren.

Tritt hier eher Szenario 2 ein, würde für mich der Fokus auf RV rücken. Hier ist Meunier solide, stimme ich ganz zu. Solide ist aber nicht gut und auch nicht ausreichend für einen Spieler mit Kostenfaktor 10 Mio. pro Jahr. Dabei ist er aber meistens nur dann solide (gerade offensiv und im Beitrag zum Spielaufbau), wenn man ihn lässt).

Dabei könnte ein falscher Fokus auf LV hier sehr negative Auswirkungen auf Meunier haben. Viele Gegner haben sich im Aufbau auf die IV's und LV konzentriert, Dahoud war oft ebenfalls mit einfachen Mitteln weit nach hinten abzudrängen und wurde so als aufbauender Faktor stark limitiert. So ergaben sich dann zwangsläufig mehr Räume, die Meunier durchaus nutzen konnte. Kommt nun bspw. ein Bensebaini für LV, der weit weniger Gegneraufmerksamkeit benötigt als Guerreiro, könnten auch die Kreise von Meunier leichter wieder eingeschränkt werden. Hier würde es dann einem klar verbesserten DM bedürfen, um Meunier zu entlasten. Die vorhandenen Spieler fürs DM können das m.E. nicht leisten. Obwohl man stand heute individuell gesehen eher auf Guerreiro als Problem verständigen kann, besteht doch paradoxerweise das Risiko, mit einem unpassenden Austausch von Guerreiro auf LV keinen Schritt weiter zu kommen und gleichzeitig RV endgültig als Problembereich zu öffnen.

Hier sind wir also wieder an dem Punkt, wo uns ein starker und passender Neuzugang auf DM gleich mehrfach helfen kann und Synergien freisetzen kann. Einmal durch höhere individuelle Qualität auf der Position selbst, gleichzeitig aber auch mit systemischem Impact auf LV (hier defensive Unterstützung von Guerreiro) und auf RV (hier Unterstützung von Meunier im Aufbauspiel). Für die IV ergeben sich so natürlich auch noch mal andere Möglichkeiten.

Grundsätzlich können solche positiven Hebel auch von bspw. RV umgelegt werden. Ein spielstarker RV würde wiederum einen Can als DM möglich machen, der dann selbst defensiv positive Effekte auf LV und die IV entfalten könnte. Aber alleine schon durch die zentrale Positionierung des DM und der damit verbundenen direkten Ausstrahlung nach allen Seiten und Mannschaftsteilen steckt hier für mich klar das meiste Potential für Verbesserungen des Teams. Da wird ein DM weit mehr Impact auf das ganze Team entfalten können, als ein Hlozek oder Etikite (was nicht heisst das ich diese nicht als Transfer möchte, ganz im Gegenteil).

Die Synergieeffekte halte ich ebenfalls für wesentlich. Es tritt schnell der Fall ein, dass sich Stärken und Schwächen der Spieler nicht gut ergänzen. Dann läuft man Gefahr, dass der Gegner bestimmte Schwächen leicht attackieren kann.
Bisher erkenne ich noch nicht, wie wir bestimmte Probleme vermeiden wollen.

Was machen wir beispielsweise, wie Du schreibst, wenn der Gegner unser Aufbauspiel auf die AVs leitet?
Wollen wir doch Guerreiro behalten? Sollen die Mittelfeldspieler oder Offensiven dann außen unterstützen und Kreativität einbringen? Wenn ja, wer kann das bei uns oder wer soll neu dazukommen?
Vielleicht soll auch vermehrt die Dreierkette Lösungen bieten. Dazu könnten Süle und Schlotterbeck passen.

Wie bauen wir über das DM auf?
Hier gab es die ganze Saison keine überzeugende Besetzung. Aber bezüglich Spielstärke wird hierfür kaum eine Name gehandelt. Da scheint es mir eher um Qualitäten gegen den Ball zu gehen.
Andererseits hat Rose sich in dieser Saison doch eher für den Ballbesitz entschieden und auf Dahoud oder Witsel gesetzt.
Es zeichnet sich für mich bisher nicht ab, wie wir durch das Zentrum ein starkes Aufbauspiel durchziehen wollen.
Vielleicht ist auch der Plan noch vertikaler zu werden und das DM direkt zu überbrücken. Hierfür wäre Haller der ideale Prellbock, der außerdem hohe Anspiele direkt zu den schnellen Adeyemi und Malen weiterleiten könnte.
Dann wäre Haller allerdings direkt ein Schlüsselspieler zu dem es keinen passende Ersatz gäbe. Und so oder so könnte das nicht der wesentliche Spielzug sein, da das dann nur zu Gebolze führen würde.

Also, wie wollen wir ein sauberes, kreatives, sicheres Aufbauspiel nächste Saison erreichen?
Wie können wir gleichzeitig die defensive Stabilität erhöhen, damit die Gegner nicht zum Toreschießen eingeladen werden?
Bezüglich der gehandelten Neuzugänge scheint mir nur Kamara derjenige zu sein, der uns durch individuelle Qualität in beiden Punkten voranbringen dürfte.
Ansonsten deuten die gehandelten Namen darauf hin, dass eher Kreativität zugunsten defensiver Stabilität geopfert werden soll. Das ist verständlich angesichts der vielen, vermeidbaren Gegentore. Allerdings haben wir sowieso fast keinen Spieler, der in der Verbindung zwischen Abwehr und Offensivbereich stark ist. Witsel war da mal zumindest gut. Guerreiro setzte in dem Bereich regelmäßig Akzente. Dahoud hat dort seine Momente. Aber wie soll es nächste Saison aussehen?
BVB - Transferpolitik |#17156
12.05.2022 - 17:15 Uhr
Rose möchte ja anscheinend auf der 6 und 8 noch zweikampfstarke Leute haben. Kann mir allerdings kaum vorstellen, dass neben einem Stürmer noch zwei ZM kommen können.

Ich hoffe außerdem, er behält im Hinterkopf, dass es durchaus auch auf Kreativität und Spielwitz ankommt.

So ein Mittelfeld mit Leuten wie Laimer und Schlager gepaart mit Meunier und Bensebaini hinten... Das klingt nach unansehnlichem Arbeitefußball.

•     •     •

When people listen to you, don't you know it means a lot,
Cause you've got to work so hard for everything you've got.
Can't rest on your laurels now,
Not when you've got none.
You'll find yourself in a gutter,
Right back where you came from.
BVB - Transferpolitik |#17157
12.05.2022 - 17:40 Uhr
Was ich als wirklich interessant erachte ist die Aussage Roses auf der PK, daß man für das Mittelfeld noch Zweikämpfer sucht.
Er hat eindeutig in der Mehrzahl gesprochen.
Und da komme ich nun zum Punkt. Mo Dahoud wird schon seit längerem mit Monaco und Marseille in Verbindung gebracht. Diese Gerüchte halten sich in der französischen Presse schon seit der Winterpause.
In dem ganzen Trubel um Gerüchte, Zugänge und Haaland ist etwas durchgerutscht, daß Dahoud nur noch Vertrag bis 2023 hat.
Ich kann mir durchaus vorstellen, daß man da einen Cut ziehen will, denn wirklich konstant war er nie.
Er ist ein guter Spieler, aber nicht für die Ansprüche des BVB. Dazu ist er mir von der Positionierung nicht der Spielertyp, den wir brauchen, sondern eher ein Bellingham Backup.
Wenn man konsequent Abgänge von Can, Brandt, Hazard fordert, sollte man auch mal bei Dahoud nachdenken, ob das wirklich noch Sinn macht. Auch aufgrund der Vertragslaufzeit.
BVB - Transferpolitik |#17158
12.05.2022 - 19:00 Uhr
Alter Schwede, ääh Kehl... geben wir Gas !
Ich bin baff, mit welchem Tempo gerade agiert wird.
Wenn es so weiter geht, werden wir unsere Mannschaft nicht im geringsten wiedererkennen.
Weiter so. stark

•     •     •

Un cavaliere non lascia mai la sua signora
Buffon/ Zambrotta-Nesta-Cannavaro-Thuram/ Vieira-Nedved-Zidane-Camoranesi/ Del Piero - Trezeguet
BVB - Transferpolitik |#17159
12.05.2022 - 20:01 Uhr
Zitat von MrSimpson
Was ich als wirklich interessant erachte ist die Aussage Roses auf der PK, daß man für das Mittelfeld noch Zweikämpfer sucht.
Er hat eindeutig in der Mehrzahl gesprochen.
Und da komme ich nun zum Punkt. Mo Dahoud wird schon seit längerem mit Monaco und Marseille in Verbindung gebracht. Diese Gerüchte halten sich in der französischen Presse schon seit der Winterpause.
In dem ganzen Trubel um Gerüchte, Zugänge und Haaland ist etwas durchgerutscht, daß Dahoud nur noch Vertrag bis 2023 hat.
Ich kann mir durchaus vorstellen, daß man da einen Cut ziehen will, denn wirklich konstant war er nie.
Er ist ein guter Spieler, aber nicht für die Ansprüche des BVB. Dazu ist er mir von der Positionierung nicht der Spielertyp, den wir brauchen, sondern eher ein Bellingham Backup.
Wenn man konsequent Abgänge von Can, Brandt, Hazard fordert, sollte man auch mal bei Dahoud nachdenken, ob das wirklich noch Sinn macht. Auch aufgrund der Vertragslaufzeit.


Ich würde Dahoud alleine schon deswegen halten, um den vielen Verletzungen vorzubeugen, von denen wir denke ich auch nächste Saison viele haben werden und Mo dahingehend zumindest eher weniger Muskelverletzungen hatte als andere Spieler. Dazu ist er gehaltstechnisch moderat unterwegs.

Ich schätze aber, dass wir Salih Özcan verpflichten werden. Das passt einfach zu sehr zu Kehls Worten bezüglich Mentalität, Identifikation etc und da sein Vertrag 2023 ausläuft und er wohl in seiner Heimatstadt wohnen bleiben kann, könnte ich mir vorstellen, dass man da intern schon weiter ist als wir denken. Jetzt eben noch zusätzlich die Worte von Rose bzgl „6er/8er“ bzw. „Zweikämpfer“… das passt einfach zu sehr und auch wenn ich persönlich Zweifel habe, glaube ich dass wir den Transfer bald finalisieren werden. Die Ablöse wird einigermaßen überschaubar werden und ist vermutlich ein weiterer Grund, ich tippe auf 8-10 Mio Ablöse.

Und dann wird man wahrscheinlich noch bei einem 8er bei gehen. Laimer zieht es wohl zu den Bayern, weitere Gerüchte gibt es zu Schlager und Chukwuemeka. Letzterer hat gestern gegen Liverpool ein ordentliches Spiel gemacht und diverse Male aufblitzen lassen, warum wir da wohl Interesse haben. Damit das Kreative/Spielerische nicht ganz auf der Strecke bleibt und Chukwuemeka ja trotzdem als physisch stark gilt, könnte er das perfekte Kompromiss werden.

Bin gespannt. Es braucht aber auf jeden Fall noch weitere Abgänge in Form von Brandt, Guerreiro, Hazard etc.
BVB - Transferpolitik |#17160
12.05.2022 - 20:19 Uhr
Zitat von KalleRiedle11
Zitat von MrSimpson

Was ich als wirklich interessant erachte ist die Aussage Roses auf der PK, daß man für das Mittelfeld noch Zweikämpfer sucht.
Er hat eindeutig in der Mehrzahl gesprochen.
Und da komme ich nun zum Punkt. Mo Dahoud wird schon seit längerem mit Monaco und Marseille in Verbindung gebracht. Diese Gerüchte halten sich in der französischen Presse schon seit der Winterpause.
In dem ganzen Trubel um Gerüchte, Zugänge und Haaland ist etwas durchgerutscht, daß Dahoud nur noch Vertrag bis 2023 hat.
Ich kann mir durchaus vorstellen, daß man da einen Cut ziehen will, denn wirklich konstant war er nie.
Er ist ein guter Spieler, aber nicht für die Ansprüche des BVB. Dazu ist er mir von der Positionierung nicht der Spielertyp, den wir brauchen, sondern eher ein Bellingham Backup.
Wenn man konsequent Abgänge von Can, Brandt, Hazard fordert, sollte man auch mal bei Dahoud nachdenken, ob das wirklich noch Sinn macht. Auch aufgrund der Vertragslaufzeit.


Ich würde Dahoud alleine schon deswegen halten, um den vielen Verletzungen vorzubeugen, von denen wir denke ich auch nächste Saison viele haben werden und Mo dahingehend zumindest eher weniger Muskelverletzungen hatte als andere Spieler. Dazu ist er gehaltstechnisch moderat unterwegs.

Ich schätze aber, dass wir Salih Özcan verpflichten werden. Das passt einfach zu sehr zu Kehls Worten bezüglich Mentalität, Identifikation etc und da sein Vertrag 2023 ausläuft und er wohl in seiner Heimatstadt wohnen bleiben kann, könnte ich mir vorstellen, dass man da intern schon weiter ist als wir denken. Jetzt eben noch zusätzlich die Worte von Rose bzgl „6er/8er“ bzw. „Zweikämpfer“… das passt einfach zu sehr und auch wenn ich persönlich Zweifel habe, glaube ich dass wir den Transfer bald finalisieren werden. Die Ablöse wird einigermaßen überschaubar werden und ist vermutlich ein weiterer Grund, ich tippe auf 8-10 Mio Ablöse.

Und dann wird man wahrscheinlich noch bei einem 8er bei gehen. Laimer zieht es wohl zu den Bayern, weitere Gerüchte gibt es zu Schlager und Chukwuemeka. Letzterer hat gestern gegen Liverpool ein ordentliches Spiel gemacht und diverse Male aufblitzen lassen, warum wir da wohl Interesse haben. Damit das Kreative/Spielerische nicht ganz auf der Strecke bleibt und Chukwuemeka ja trotzdem als physisch stark gilt, könnte er das perfekte Kompromiss werden.

Bin gespannt. Es braucht aber auf jeden Fall noch weitere Abgänge in Form von Brandt, Guerreiro, Hazard etc.


Bei Dahoud muss man sehen, was da Gehaltstechnisch auf einen zukommt.
Ebenso muss man sehen wieviel ein Verein bereit wäre zu zahlen.
Ist das Gehalt nicht zu hoch ist soweit alles gut.
Kommt ein Angebot rein, welches wirklich werthaltig ist, sollte man ihn ziehen lassen.
Bei Özcan bin ich ehrlich gesagt völlig raus, weil ich ihn kaum gesehen habe.
Ich glaube das ist jetzt die erste Saison, die er wirklich konstant gut spielt. Bei einem Trainer wie Baumgart, der das ganze Team anscheinend mental voll auf links gedreht hat.
Der auf ihn setzt, ihm Vertrauen gibt.
Da habe ich erhebliche Zweifel, ob das bei uns so einfach weiter funktioniert.
Kommt auch noch Chukwuemeka wäre das wohl ein sehr talentiertes Mittelfeld, aber brutal jung und unerfahren.
Vorne spielt auch eher Jugend forscht, Stand jetzt.
Da fehlt mir dann tatsächlich ein erfahrener, mit allen Wassern gewaschener Spieler im Mittelfeld. Da haben wir zwar noch Reus, aber das wäre mir zu wenig, weil der oftmals genug mit sich zu tun hat und weiter vorne agiert.
Das ist aber nur meine Präferenz, die erstmal aus einem Reflex herauskommt.
Kann ja auch alles super funktionieren.
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