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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#16601
26.09.2021 - 09:08 Uhr
Zitat von BVB-Toby

Leider spiegelt sich genau das wieder, was viele schon vor der Saison vermutet haben. Ein völlig falsch zusammen gestellter Kader, keine Alternativen für die Außen, erfahrene Spieler wie Witsel oder auch Hummels, die deutlich über ihren Zenit hinaus sind, denen aber wahrscheinlich dann noch ein neuer Vertrag angeboten wird. Dazu das einzige Geld in einem Malen versenkt, der bisher genau gar nichts gezeigt hat. Mir fehlen die Worte hier und ich sehe da auch keine Besserung unter Kehl kommen.


Genau, nach 4 Siegen in 5 Spielen mit teilweise fulminanten Fußball, etlichen Toren und darüber hinaus einem sehr guten Start in DFB-Pokal und CL, nehmen wir jetzt ausgerechnet das Gladbach-Spiel, bei dem wir 60 Minuten in Unterzahl gespielt haben und ohne Haaland, Reus, Reyna, Brandt, Can etc angetreten sind, als Gradmesser für unsere Transferpolitik. Als wenn manche förmlich darauf gewartet haben, hier wieder kritisieren zu können.

Und dann sind die einzelnen Punkte auch noch falsch und übertrieben dargestellt.

„Uns fehlt eine Alternative für Außen“
Ja genau. Der Trainer möchte gerne ein zentriertes System spielen mit zentralen Spielertypen oder maximal Hybrid-Typen. Holen wir hier offensive Außen heißt es von Usern wie dir doch spätestens nach der 2.Niederlage „Warum holt man nicht endlich Spieler, die ein Trainer bei uns auch braucht für sein Spiel. Das geht seit Jahren so!“

„Völlig falsch zusammengesteller Kader“
Kann den Quatsch nicht mehr lesen sorry. Ja uns fehlt ein zweiter RV und ja im ZM kann man gerne für die nächste Saison an der Intensität basteln. Ansonsten ist das ein breiter Kader mit einem zentral ausgerichteten System, in dem die meisten Spielertypen des Kaders auch rein passen. Komisch, dass solche Vorwürfe immer erst oder meist nach Niederlagen hervorkommen.

„Hummels über den Zenit“
Mats war letzte Saison in manchen Spielen immer noch nah an der Weltklasse. Seine CL Auftritte waren grandios, Zweikampf und Kopfball-Werte bärenstark in der Bundesliga und vom Spielaufbau brauch ich gar nicht erst anfangen. Wo er dann auch gestern die mega Probleme gehabt haben soll, müsstest du dann noch ausführen.
Lediglich bei Witsel gebe ich dir zum Teil recht, dieser hat durch die Verletzung in Verbindung mit dem Alter mittlerweile Probleme auf der 6 hinterher zu kommen.

„Malen zeigt nichts“
Ja, aktuell ist das insgesamt sicherlich noch so. Er muss sich steigern, zeigte aber bis auf gestern in jedem Spiel klare Fortschritte. Man muss ihn halt einsetzen und nicht drauf warten, dass iwelche kreativen Sachen von ihm ausgehen. Das wusste man wahrscheinlich auch schon vorher, muss es aber jetzt eben auch umsetzen.

Insgesamt bin ich immer offen für Kritik, aber wenn nach einem gelungenen Saisonstart (bei dem wir auch noch tollen Fußball geliefert bekommen haben) eine Niederlage in Unterzahl und mit zweifelhaften Schiri-Entscheidungen dafür genutzt wird, um hier Dampf abzulassen, finde ich das falsch. Bisher läuft die Saison in vielen Punkten richtig gut, was insgesamt auch auf eine gute Transferpolitik zurückzuführen ist. Natürlich nicht nur alleine.

Vielleicht sollten sich einige mal damit abfinden, dass wir als Borussia Dortmund nie den perfekt zusammengestellten Kader haben werden, dann wird der Ruf danach auch endlich mal aufhören. Uns werden fast jedes Jahr die besten Spieler weggeholt, da kannst du nichts entwickeln, da musst du jedes Jahr versuchen, das Optimum rauszuholen, was realistisch möglich ist und dass nicht jeder Transfer sitzt, brauche ich wohl keinem erklären oder? Das tut es nicht mal bei den Top Mannschaften in Europa, die aber auch nicht regelmäßig ihr Tafelsilber verlieren.
Wir werden jedes Jahr neue Baustellen im Team haben, jedes verdammte Jahr. Und jedes Mal könnte man erbost sagen „Wie kann das sein?! Wie arbeiten die denn?!“ Betrachten dabei aber nicht die gesamte transferpolitische Situation, die ein Verein wie wir zu bewältigen haben.

So kommen wir nicht weiter. Gerne können wir über diese Baustellen konstruktiv diskutieren uns was es für clevere Möglichkeiten gäbe, diese zu schließen (Talente, ablösefreie Spieler, Spieler mit AK, Spieler bei denen es sich lohnt auch mal mehr zu investieren etc). Aber in einem Misch-Masch aus falscher Kritik, komischen Behauptungen und einer Betrachtungsweise die nicht alle Faktoren berücksichtigt, die Transferpolitik so in der Art zu kritisieren, halte ich für den falschen Weg. Dann kann man sich genauso gut darüber beschweren, warum mit dem derzeitigen Bundeshaushalt nicht alle Probleme gelöst werden können. Genauso utopisch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KalleRiedle11 am 26.09.2021 um 09:10 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16602
26.09.2021 - 09:59 Uhr
Zitat von badenborusse93
Zitat von alexstylist

Ich kopiere die Zahlen mal akutell aus dem Bayern Thread, weil sie sicherlich nicht komplett falsch sind und Probleme in unserer Transferpolitik gut darstellen:

Schieber 5,5 Mio
Bittencourt 2,70 Mio
Jojic 2,2 Mio
Immobile 18,5 Mio
Kampl 12 Mio
Ginter 10 Mio
Ramos 9,7 Mio
Castro 11 Mio
Park 3 Mio
Schürrle 30 Mio
Rode 12 Mio
Mor 9,75 Mio
Isak 8,6 Mio
Merino 3,75 Mio
Yarmolenko 25 Mio
Philipp 20 Mio
Toprak 12 Mio
Toljan 7 Mio
Gomez 3 Mio
Diallo 28 Mio
Balerdi 15,50 Mio
Wolf 5 Mio
Schulz 25,5 Mio
Brandt 25 Mio

Grundsätzlich ist es schon enorm, wie viel Geld der BVB für Fehleinkäufe hingelegt.
Alleine die Zahlen für Schult, Yarmalenko, Schürrle und Philipp belaufen sich auf fast 100€.
Und auch wenn man diese Spieler für Ablöse wieder transferieren konnte darf man schon mal hinterfragen, ob die Transferpolitik abgesehen von den schillernden Namen (Sancho, Dembele usw) wirklich so gut war wie dargestellt.

Ja, die Lücke zu den Bayern ist groß, weil die mehr Geld für Transfers und Gehälter bezahlen und ihren Kader seit Jahren zusammenhalten können.
Allerdings hat die Transferpolitik einen entscheidenden Anteil an dieser Lücke und dem quantitativ unzureichenden Kader im Moment.


Roca - 9 Mio.
Sarr - 8 Mio.
Costa - 15 Mio. Brutto-Gehalt für eine Leihe
Coutinho - >20 Mio. Brutto-Gehalt für eine Leihe + 8,5 Mio. Leih-Gebühr
Nübel - 30 Mio. Gehalt + Handgeld
Arp - 25 Mio. Gehalt + Handgeld
Hernandez - 80 Mio.
Cuisance - 8 Mio.
Tolisso - 41,5 Mio.
James - 13 Mio. Leih-Gebühr + > 40 Mio. Brutto-Gehalt
Sanches - laut FootballLeaks/Spiegel flossen insgesamt knapp 80 Mio. durch Zusatzklauseln
Vidal - 40 Mio.
Benatia - 28 Mio.
Sinan Kurt - 3 Mio.
Götze - 37 Mio.
Shaqiri - 12 Mio.

Ausschließlich Spieler berücksichtigt, die sich als wirtschaftlicher Totalschaden oder Fehleinkauf herausstellten + Hernandez, der das Format eines 20 Mio. IVs hat, aber 80 Mio. kostete.


Toll, jetzt hast Du einfach Zahlen dagegen präsentiert ohne Erklärungen, Argumente etc.
Ok, die Transferpolitik des BVB ist also seit Jahren überragend und der aktuelle Kader quantitativ und qualitativ top.
BVB - Transferpolitik |#16603
27.09.2021 - 14:11 Uhr
Zitat von alexstylist
Zitat von badenborusse93

Zitat von alexstylist

Ich kopiere die Zahlen mal akutell aus dem Bayern Thread, weil sie sicherlich nicht komplett falsch sind und Probleme in unserer Transferpolitik gut darstellen:

Schieber 5,5 Mio
Bittencourt 2,70 Mio
Jojic 2,2 Mio
Immobile 18,5 Mio
Kampl 12 Mio
Ginter 10 Mio
Ramos 9,7 Mio
Castro 11 Mio
Park 3 Mio
Schürrle 30 Mio
Rode 12 Mio
Mor 9,75 Mio
Isak 8,6 Mio
Merino 3,75 Mio
Yarmolenko 25 Mio
Philipp 20 Mio
Toprak 12 Mio
Toljan 7 Mio
Gomez 3 Mio
Diallo 28 Mio
Balerdi 15,50 Mio
Wolf 5 Mio
Schulz 25,5 Mio
Brandt 25 Mio

Grundsätzlich ist es schon enorm, wie viel Geld der BVB für Fehleinkäufe hingelegt.
Alleine die Zahlen für Schult, Yarmalenko, Schürrle und Philipp belaufen sich auf fast 100€.
Und auch wenn man diese Spieler für Ablöse wieder transferieren konnte darf man schon mal hinterfragen, ob die Transferpolitik abgesehen von den schillernden Namen (Sancho, Dembele usw) wirklich so gut war wie dargestellt.

Ja, die Lücke zu den Bayern ist groß, weil die mehr Geld für Transfers und Gehälter bezahlen und ihren Kader seit Jahren zusammenhalten können.
Allerdings hat die Transferpolitik einen entscheidenden Anteil an dieser Lücke und dem quantitativ unzureichenden Kader im Moment.


Roca - 9 Mio.
Sarr - 8 Mio.
Costa - 15 Mio. Brutto-Gehalt für eine Leihe
Coutinho - >20 Mio. Brutto-Gehalt für eine Leihe + 8,5 Mio. Leih-Gebühr
Nübel - 30 Mio. Gehalt + Handgeld
Arp - 25 Mio. Gehalt + Handgeld
Hernandez - 80 Mio.
Cuisance - 8 Mio.
Tolisso - 41,5 Mio.
James - 13 Mio. Leih-Gebühr + > 40 Mio. Brutto-Gehalt
Sanches - laut FootballLeaks/Spiegel flossen insgesamt knapp 80 Mio. durch Zusatzklauseln
Vidal - 40 Mio.
Benatia - 28 Mio.
Sinan Kurt - 3 Mio.
Götze - 37 Mio.
Shaqiri - 12 Mio.

Ausschließlich Spieler berücksichtigt, die sich als wirtschaftlicher Totalschaden oder Fehleinkauf herausstellten + Hernandez, der das Format eines 20 Mio. IVs hat, aber 80 Mio. kostete.


Toll, jetzt hast Du einfach Zahlen dagegen präsentiert ohne Erklärungen, Argumente etc.
Ok, die Transferpolitik des BVB ist also seit Jahren überragend und der aktuelle Kader quantitativ und qualitativ top.


Also... Genau das, was du auch gemacht hast? Unschuldig

•     •     •

Heja BVB!
BVB - Transferpolitik |#16604
27.09.2021 - 14:27 Uhr
Zitat von Dortmund-Power
Zitat von alexstylist

Zitat von badenborusse93

Zitat von alexstylist

Ich kopiere die Zahlen mal akutell aus dem Bayern Thread, weil sie sicherlich nicht komplett falsch sind und Probleme in unserer Transferpolitik gut darstellen:

Schieber 5,5 Mio
Bittencourt 2,70 Mio
Jojic 2,2 Mio
Immobile 18,5 Mio
Kampl 12 Mio
Ginter 10 Mio
Ramos 9,7 Mio
Castro 11 Mio
Park 3 Mio
Schürrle 30 Mio
Rode 12 Mio
Mor 9,75 Mio
Isak 8,6 Mio
Merino 3,75 Mio
Yarmolenko 25 Mio
Philipp 20 Mio
Toprak 12 Mio
Toljan 7 Mio
Gomez 3 Mio
Diallo 28 Mio
Balerdi 15,50 Mio
Wolf 5 Mio
Schulz 25,5 Mio
Brandt 25 Mio

Grundsätzlich ist es schon enorm, wie viel Geld der BVB für Fehleinkäufe hingelegt.
Alleine die Zahlen für Schult, Yarmalenko, Schürrle und Philipp belaufen sich auf fast 100€.
Und auch wenn man diese Spieler für Ablöse wieder transferieren konnte darf man schon mal hinterfragen, ob die Transferpolitik abgesehen von den schillernden Namen (Sancho, Dembele usw) wirklich so gut war wie dargestellt.

Ja, die Lücke zu den Bayern ist groß, weil die mehr Geld für Transfers und Gehälter bezahlen und ihren Kader seit Jahren zusammenhalten können.
Allerdings hat die Transferpolitik einen entscheidenden Anteil an dieser Lücke und dem quantitativ unzureichenden Kader im Moment.


Roca - 9 Mio.
Sarr - 8 Mio.
Costa - 15 Mio. Brutto-Gehalt für eine Leihe
Coutinho - >20 Mio. Brutto-Gehalt für eine Leihe + 8,5 Mio. Leih-Gebühr
Nübel - 30 Mio. Gehalt + Handgeld
Arp - 25 Mio. Gehalt + Handgeld
Hernandez - 80 Mio.
Cuisance - 8 Mio.
Tolisso - 41,5 Mio.
James - 13 Mio. Leih-Gebühr + > 40 Mio. Brutto-Gehalt
Sanches - laut FootballLeaks/Spiegel flossen insgesamt knapp 80 Mio. durch Zusatzklauseln
Vidal - 40 Mio.
Benatia - 28 Mio.
Sinan Kurt - 3 Mio.
Götze - 37 Mio.
Shaqiri - 12 Mio.

Ausschließlich Spieler berücksichtigt, die sich als wirtschaftlicher Totalschaden oder Fehleinkauf herausstellten + Hernandez, der das Format eines 20 Mio. IVs hat, aber 80 Mio. kostete.


Toll, jetzt hast Du einfach Zahlen dagegen präsentiert ohne Erklärungen, Argumente etc.
Ok, die Transferpolitik des BVB ist also seit Jahren überragend und der aktuelle Kader quantitativ und qualitativ top.


Also... Genau das, was du auch gemacht hast? Unschuldig


Finde einige der o.g. Spieler hatten auch keine richtige Chance bei uns. Sei es Yarmolenko, Philipp, Merino, Diallo usw. entweder wurden die völlig falsch eingesetzt wie Philipp und Diallo oder man hat sie nach einem Jahr wieder abgeschrieben.
Des Weiteren fand ich Castro in Anbetracht der Ablöse eigentlich in Ordnung.
BVB - Transferpolitik |#16605
27.09.2021 - 14:27 Uhr
Zitat von alexstylist
Ich kopiere die Zahlen mal akutell aus dem Bayern Thread, weil sie sicherlich nicht komplett falsch sind und Probleme in unserer Transferpolitik gut darstellen:

Schieber 5,5 Mio
Bittencourt 2,70 Mio
Jojic 2,2 Mio
Immobile 18,5 Mio
Kampl 12 Mio
Ginter 10 Mio
Ramos 9,7 Mio
Castro 11 Mio
Park 3 Mio
Schürrle 30 Mio
Rode 12 Mio
Mor 9,75 Mio
Isak 8,6 Mio
Merino 3,75 Mio
Yarmolenko 25 Mio
Philipp 20 Mio
Toprak 12 Mio
Toljan 7 Mio
Gomez 3 Mio
Diallo 28 Mio
Balerdi 15,50 Mio
Wolf 5 Mio
Schulz 25,5 Mio
Brandt 25 Mio

Grundsätzlich ist es schon enorm, wie viel Geld der BVB für Fehleinkäufe hingelegt.
Alleine die Zahlen für Schult, Yarmalenko, Schürrle und Philipp belaufen sich auf fast 100€.
Und auch wenn man diese Spieler für Ablöse wieder transferieren konnte darf man schon mal hinterfragen, ob die Transferpolitik abgesehen von den schillernden Namen (Sancho, Dembele usw) wirklich so gut war wie dargestellt.

Ja, die Lücke zu den Bayern ist groß, weil die mehr Geld für Transfers und Gehälter bezahlen und ihren Kader seit Jahren zusammenhalten können.
Allerdings hat die Transferpolitik einen entscheidenden Anteil an dieser Lücke und dem quantitativ unzureichenden Kader im Moment.


Dann schreib daneben auch die Ablösesumme beim Verkauf hin. Ansonsten ist diese Liste Blödsinn, da gerade Talente nicht als Stammspieler geholt werden, sondern als Versprechen für die Zukunft.

Die Lücke zu Bayern besteht beim Gehalt. Dortmund zahlt kann 1 Spieler bisher maximal 10mio + 2 vom Sponsor (Reus). Dahinter dann 8, 7 usw. Bei Bayern verdienten vor kurzem 10 Spieler über 10mio.
Man könnte grob sagen Bayern zahlt jeweils das doppelte. Dadurch ist die Verlockung aus dem Ausland nicht mehr so groß.
BVB - Transferpolitik |#16606
27.09.2021 - 15:11 Uhr
Zitat von alexstylist
Ich kopiere die Zahlen mal akutell aus dem Bayern Thread, weil sie sicherlich nicht komplett falsch sind und Probleme in unserer Transferpolitik gut darstellen:

Schieber 5,5 Mio
Bittencourt 2,70 Mio
Jojic 2,2 Mio
Immobile 18,5 Mio
Kampl 12 Mio
Ginter 10 Mio
Ramos 9,7 Mio
Castro 11 Mio
Park 3 Mio
Schürrle 30 Mio
Rode 12 Mio
Mor 9,75 Mio
Isak 8,6 Mio
Merino 3,75 Mio
Yarmolenko 25 Mio
Philipp 20 Mio
Toprak 12 Mio
Toljan 7 Mio
Gomez 3 Mio
Diallo 28 Mio
Balerdi 15,50 Mio
Wolf 5 Mio
Schulz 25,5 Mio
Brandt 25 Mio

Grundsätzlich ist es schon enorm, wie viel Geld der BVB für Fehleinkäufe hingelegt.
Alleine die Zahlen für Schult, Yarmalenko, Schürrle und Philipp belaufen sich auf fast 100€.
Und auch wenn man diese Spieler für Ablöse wieder transferieren konnte darf man schon mal hinterfragen, ob die Transferpolitik abgesehen von den schillernden Namen (Sancho, Dembele usw) wirklich so gut war wie dargestellt.

Ja, die Lücke zu den Bayern ist groß, weil die mehr Geld für Transfers und Gehälter bezahlen und ihren Kader seit Jahren zusammenhalten können.
Allerdings hat die Transferpolitik einen entscheidenden Anteil an dieser Lücke und dem quantitativ unzureichenden Kader im Moment.



Schieber 5,5 Mio. Verkauft für 2,5 Mio.
Bittencourt 2,70 Mio. Verkauft für 2,8 Mio.
Jojic 2,2 Mio. Verkauft für 3,0 Mio.
Immobile 18,5 Mio. Verkauft für 14 Mio inkl. Leihgebühr
Kampl 12 Mio. Verkauft für 11 Mio.
Ginter 10 Mio. Verkauft für 17 Mio.
Ramos 9,7 Mio. Verkauft für 12 Mio.
Castro 11 Mio. Verkauft für 5 Mio.
Park 3 Mio. —————
Schürrle 30 Mio. Leihgebühr 1.4 Mio.
Rode 12 Mio. Verkauft für 4 Mio.
Mor 9,75 Mio. Verkauft für 13 Mio.
Isak 8,6 Mio. Verkauft für 15 Mio.
Merino 3,75 Mio. Verkauft für 10 Mio. Inkl. Leihgebühr
Yarmolenko 25 Mio. Verkauft für 20 Mio.
Philipp 20 Mio. Verkauft für 20 Mio.
Toprak 12 Mio. Verkauft für 5 Mio. Inkl. Leihgebühr
Toljan 7 Mio. Verkauft für 5,75 Mio inkl. Leihgebühr
Gomez 3 Mio. Verkauft für 2,25 Mio.
Diallo 28 Mio. Verkauft für 32 Mio.
Balerdi 15,50 Mio. Verkauft für 12 Mio inkl. Leihgebühr
Wolf 5 Mio. Noch da.
Schulz 25,5 Mio. Noch da
Brandt 25 Mio. Noch da.

Was mich an dieser bayrischen Auflistung stört ist, daß sie Mario Götze vergessen haben. Den haben wir ja auch noch.
Spaß beiseite: Weder haben uns diese Leute in den Ruin getrieben, noch waren es Flops.
Schürrle mal ausgenommen. Das war ein finanzieller Crash.
Lasse ich die drei Letztgenannten weg, stehen wir bei 249,2 Mio Transferausgaben.
Die gleichen Spieler haben 207,7 Mio eingebracht.
Also ganz so dramatisch ist das jetzt nicht.
Und das schreibe ich, der kein großer Fan davon ist, andauernd eine Mannschaft auf rechts drehen zu müssen.
BVB - Transferpolitik |#16607
27.09.2021 - 15:14 Uhr
Zitat von Cunha1892
Man muss die Transferpolitik des BVB kritisieren. Anhand meiner Aufstellung sieht man, dass sich die erste Elf recht gut liest. Der BVB ist in der Breite qualitativ nicht gut aufgestellt unzwar seit Jahren. Wir haben zu viel Geld für Bundesligadurschnitt ausgegeben. Wenn man sich meine Aufstellung genauer anschaut dann sieht man, dass wir offensiv nur zwei Alternativen haben, falls wir in Rückstand geraten sollten. Einmal Reyna und last but not least Hazard. Weder Hazard noch Reyna würde ich als Gamechanger bezeichnen. Entweder siegt unsere erste Elf an einem guten Tag oder wir verlieren das Spiel, weil auf der Bank keiner kommt der das Spiel radikal zu unseren Gunsten dreht.


Constantin Eckner hat es mal sehr gut im Schwatzgelb Podcast gesagt. Beim BVB spielen immer die gleichen Spieler. Rotation findet kaum statt, weil uns die Alternativen in der Breite fehlen. Damit meine ich Qualität in der Breite.


Schauen wir uns den Kader an. Ich fange mit der Linksverteidigerposition an.

Raphaël Guerreiro ist offensiv sehr gut, hat aber Defensivschwächen. Dennoch ist Rapha sehr wichtig für unser Spiel. Ein Außenverteidiger zeichnet heutzutage nicht nur defensive Stabilität aus, er muss sich auch offensiv einschalten und eine Anspieloption sein. Rapha war unter Favre, Terzić und Rose gesetzt, weil es keine solide Alternative zu ihm gibt. Der ein oder andere wird jetzt sagen, dass Schulz es bis zu seiner Verletzung gut gemacht hat. Aber Schulz wird Rapha nicht verdrängen können, weil er noch mehr Schwächen als Guerreiro hat vor allem mit Ball. Offensiv findet Schulz nach wie vor nicht statt. Defensiv ist er jetzt auch nicht der große Stabilisator. Bedeutet, dass Rapha bis zum Muskelfaserriss wieder durchspielt, weil ein Schulz zu wenig Impact auf unser Spiel hat. Hier muss sich etwas tun. Wir haben für Schulz 25 Millionen gezahlt. Er verdient 6 Millionen jährlich. Er müsste eigentlich Stammspieler beim BVB sein, was er mit hoher Wahrscheinlichkeit nie sein wird.


Ebenso sieht das bei unseren Innenverteidigern aus. Hummels und Akanji spielen ebenfalls fast immer 90 Minuten. Für Hummels haben wir auf der LIV Position Zagadou als Alternative. Zagadou ist aber zu oft verletzt, weshalb Hummels fast jedes Spiel bestreiten muss. Es wundert mich nicht, warum Hummels uns nicht zur Verfügung stand, weil er letztes Jahr wie auch Akanji fast jedes Spiel bestritten hat. Akanji ist auch alternativlos. Er hat ebenfalls sehr viele Spiele für den BVB gemacht. Jetzt haben wir immerhin Marin Pongračić der Akanji seine Verschnaufpausen geben kann. Aber vor Marin Pongračić hatte der BVB nur zwei Innenverteidiger zur Verfügung. Mit Zagadou drei, der aber immer verletzt war. Hier muss man unsere Vereinsführung sehr stark kritisieren, weil man die Gesundheit der Spieler aufs Spiel gesetzt hat. Bei einer Dreifachbelastung BL, CL und DFB Pokal mit zwei gelernten Innenverteidiger zu planen geht nicht.


Auf der Rechtsverteidigerposition sieht es ebenfalls nicht gut aus. Mit den Leistungen von Meunier bin ich zufrieden. Dennoch gibt es keine Alternative zu Meunier. Das heißt, auch er wird solange spielen, bis er sich verletzt oder Muskuläre Probleme hat. Man wusste seit Jahren, dass Łukasz Piszczek bald nicht mehr beim BVB sein wird. Mateu Morey ist seid er beim BVB ist nur verletzt oder außen vor. Erst unter Terzić bekam er eine Chance. Aber auch da hat sich gezeigt, dass er einige Defizite hat. Offensiv wie defensiv war das auch nicht sonderlich gut. So sehr ich Morey auch mag, fehlt hier Qualität in der Breite. Der BVB hat es nicht geschafft die Außenverteidigerpositionen auf beiden Seiten in der Breite mit Qualität zu füllen.


Offensiv haben wir nur einen gelernten Flügelspieler mit Hazard. Reus, Reyna und Brandt fühlen sich alle zentral wohler. Auch hier hat unsere Sportliche Führung nichts gemacht. Obwohl wir letztes Jahr noch Sancho hatten, waren wir auf den Flügeln unterbesetzt. Ansgar Knauff zähle ich nicht dazu, weil er ohne Verletzungen, Formtief und schlechten Leistungen der anderen Spieler wahrscheinlich noch keine große Rolle bei den Profis spielen würde. Klar hat Knauff in der BL ein Assist und ein Tor geschossen. Dennoch reicht es meiner Meinung nach nicht aus für den BVB. Hier braucht der BVB Qualität auf den offensiven Außenbahnen. Ich hoffe, dass wir im Winter einen Flügelspieler verpflichten werden.


Klar hat Malen kein gutes Spiel gemacht. Dennoch hat er in den Spielen davor sehr gute Ansätze gehabt. Wenn die Spieler die zurzeit fehlen wieder da sind, wird Malen bestimmt mehr zeigen können.


Was dem BVB weiterhin fehlt ist ein zweiter großgewachsener Mittelstürmer. Wenn Haaland fehlt, geht uns eine Kante vorne ab. Seit Jahren verstehe ich nicht, warum wir nicht einen zweiten großgewachsenen Mittelstürmer verpflichten. Es wird doch ein großgewachsener Stürmer zu finden sein, der gerne beim BVB spielen möchte und sich mit der Rolle als Backup zufrieden gibt. Moukoko ist für mich Stand jetzt noch keine Alternative. Außerdem ist er ein anderer Stürmertyp als Haaland. Auch hier muss man Zorc einen Vorwurf machen. Das war eine sehr undankbare Aufgabe für Mouki gegen Gladbach. Ich hoffe, dass sich Moukoko deswegen keinen Druck macht und weiterhin positiv bleibt und sich nicht hängen lässt. Leider hat unsere Bank keine andere Alternative zugelassen, weil wir auf der Bank in der Breite nicht gut genug aufgestellt sind. Falls einer meint das Tigges der großgewachsene Mittelstürmer Ersatz für Haaland ist, dem ist nicht so. Tigges hat auf BL Niveau nichts gezeigt, was dem BVB weiterbringen könnte. Er ist technisch nicht der Beste. Seine Chancenverwertung ist ebenfalls nicht so gut und ihm fehlt das Tempo, was man in den Einsäten die er bisher hatte gesehen hat. Es kann nicht sein, dass in der Bundesliga und der CL unsere offensiven Einwechseloptionen wie folgt aussehen. Tigges, Knauff, Moukoko, Reyna und Hazard. Hier fehlen Gamechanger. Hier müsste man Tigges und Knauff durch zwei andere Spieler mit mehr Qualität ersetzen.



Ich weiß nicht, ob es mit Kehl besser wird. Fakt ist, dass wir die weichen für die Zukunft stellen müssen.
So geht es nicht mehr weiter wenn wir unseren Status quo als Nummer 2 in Deutschland festigen wollen. Nachdem was in der letzten Saison war kann unser Anspruch beim BVB für diese Saison nur sein sich erneut für die CL zu qualifizieren und ins Achtelfinale der CL einzuziehen. Mit Losglück erreichen wir auch das Vierteilfinale. Im DFB Pokal sollten wir soweit wie möglich kommen, wenn alle Spieler fit sind.


Wie viele "gamechanger" soll ein Kader denn bereithalten, und welche 3-4 "gamechanger" setzen sich bei uns freiwillig auf die Bank? Wenn nicht mal ein Hazard für dich die Qualität hat, von der Bank aus den nötigen Input reinzubringen, dann sind deine Ansprüche einfach zu hoch und finanziell absolut unrealistisch für einen Verein wie den BVB.

Ich gehe durchaus mit, dass der Kader wie die letzten Jahre auch schon Baustellen hat und nicht optimal zusammengestellt ist (eben vorne und hinten auf den Flügeln und in der IV, aber man baut ja kein Team von 0 auf und muss erstmal mit dem arbeiten, was man hat). Solange also beispielsweise keiner einen Schulz kauft, kann man auch schlecht jemanden für die Position holen.

Im Sturm bin ich ebenfalls froh, dass man jetzt nicht jemanden Moukoko vor die Nase setzt. Klar ist das jetzt schon ne richtige Aufgabe, doch an der kann er wachsen. Die Gruppenphase werden wir vermutlich auch mit einer Niederlage jetzt überstehen. Erling scheint ja auch den Anspruch zu haben, so viel wie möglich zu spielen und hat auch bislang noch nicht viele Spiele in seiner Karriere verpasst wenn ich es richtig im Kopf habe. Ist dann eben wie mit einem Lewa - für den gab es auch nie einen richtigen Ersatz oder der musste nach einem Jahr gehen wie Mandzukic.

Da die Münchner ja unseren stärksten Konkurrenten ordentlich gestutzt haben diesen Sommer, finde ich den Kader für Rang 2 absolut OK unter den finanziellen Voraussetzungen, die eben immer noch durch die heftigen Einnahmeverluste geprägt sind. Ein Angriff auf die Bayern ist die nächsten Jahre ohnehin absolut unrealistisch - gerade bei der Verbleibezeit unserer Spieler, die das Niveau hätten, um denen eben mal Paroli bieten zu können.
BVB - Transferpolitik |#16608
27.09.2021 - 15:33 Uhr
Tolle Aufstellung. Ich mache auch mal eine:

Bellingham: 23 Mio.
Moukoko: Ablösefrei
Haaland: 20 Mio.
Reyna: Ablösefrei
Sancho: 7,84 Mio.
Dembélé: 35 Mio.
Guerreiro: 12 Mio.
Pulisic: Ablösefrei
Weigl: 2.5 Mio.
Aubameyang: 13 Mio.
Reus: 17,1 Mio.
Gündogan: 5,5 Mio.
Perisic: 4 Mio.
Lewandowski: 4,75 Mio.
Kagawa: Ablösefrei
Piszczek: Ablösefrei
Götze: Ablösefrei

10/11 war unser bestes Jahr smile
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Polylemma am 27.09.2021 um 15:35 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16609
27.09.2021 - 17:09 Uhr
Diese Liste der angeblichen Fehl-Transfers ist tatsächlich hanebüchen da man mindestens die Hälfte getrost streichen kann weil sie a.) garkeine echten Flops waren, b.) ca +/- 0 verkauft wurden (wenn nicht gar mit Gewinn), c.) schlicht garkeiner großen Rede wert sind oder d.) schon ewig her sind und mit der heutigen Situation garnichts zu tun haben.

Das heißt ja nicht das stets alles glatt läuft beim BVB in Sachen Transfers, aber diese Liste ist schlicht undifferenziert und dient wohl vor allem der Effekthascherei damit sie möglichst lang ist.
BVB - Transferpolitik |#16610
27.09.2021 - 17:18 Uhr
Zitat von KalleRiedle11
Zitat von BVB-Toby

Leider spiegelt sich genau das wieder, was viele schon vor der Saison vermutet haben. Ein völlig falsch zusammen gestellter Kader, keine Alternativen für die Außen, erfahrene Spieler wie Witsel oder auch Hummels, die deutlich über ihren Zenit hinaus sind, denen aber wahrscheinlich dann noch ein neuer Vertrag angeboten wird. Dazu das einzige Geld in einem Malen versenkt, der bisher genau gar nichts gezeigt hat. Mir fehlen die Worte hier und ich sehe da auch keine Besserung unter Kehl kommen.


Genau, nach 4 Siegen in 5 Spielen mit teilweise fulminanten Fußball, etlichen Toren und darüber hinaus einem sehr guten Start in DFB-Pokal und CL, nehmen wir jetzt ausgerechnet das Gladbach-Spiel, bei dem wir 60 Minuten in Unterzahl gespielt haben und ohne Haaland, Reus, Reyna, Brandt, Can etc angetreten sind, als Gradmesser für unsere Transferpolitik. Als wenn manche förmlich darauf gewartet haben, hier wieder kritisieren zu können.

Und dann sind die einzelnen Punkte auch noch falsch und übertrieben dargestellt.

„Uns fehlt eine Alternative für Außen“
Ja genau. Der Trainer möchte gerne ein zentriertes System spielen mit zentralen Spielertypen oder maximal Hybrid-Typen. Holen wir hier offensive Außen heißt es von Usern wie dir doch spätestens nach der 2.Niederlage „Warum holt man nicht endlich Spieler, die ein Trainer bei uns auch braucht für sein Spiel. Das geht seit Jahren so!“

„Völlig falsch zusammengesteller Kader“
Kann den Quatsch nicht mehr lesen sorry. Ja uns fehlt ein zweiter RV und ja im ZM kann man gerne für die nächste Saison an der Intensität basteln. Ansonsten ist das ein breiter Kader mit einem zentral ausgerichteten System, in dem die meisten Spielertypen des Kaders auch rein passen. Komisch, dass solche Vorwürfe immer erst oder meist nach Niederlagen hervorkommen.

„Hummels über den Zenit“
Mats war letzte Saison in manchen Spielen immer noch nah an der Weltklasse. Seine CL Auftritte waren grandios, Zweikampf und Kopfball-Werte bärenstark in der Bundesliga und vom Spielaufbau brauch ich gar nicht erst anfangen. Wo er dann auch gestern die mega Probleme gehabt haben soll, müsstest du dann noch ausführen.
Lediglich bei Witsel gebe ich dir zum Teil recht, dieser hat durch die Verletzung in Verbindung mit dem Alter mittlerweile Probleme auf der 6 hinterher zu kommen.

„Malen zeigt nichts“
Ja, aktuell ist das insgesamt sicherlich noch so. Er muss sich steigern, zeigte aber bis auf gestern in jedem Spiel klare Fortschritte. Man muss ihn halt einsetzen und nicht drauf warten, dass iwelche kreativen Sachen von ihm ausgehen. Das wusste man wahrscheinlich auch schon vorher, muss es aber jetzt eben auch umsetzen.

Insgesamt bin ich immer offen für Kritik, aber wenn nach einem gelungenen Saisonstart (bei dem wir auch noch tollen Fußball geliefert bekommen haben) eine Niederlage in Unterzahl und mit zweifelhaften Schiri-Entscheidungen dafür genutzt wird, um hier Dampf abzulassen, finde ich das falsch. Bisher läuft die Saison in vielen Punkten richtig gut, was insgesamt auch auf eine gute Transferpolitik zurückzuführen ist. Natürlich nicht nur alleine.

Vielleicht sollten sich einige mal damit abfinden, dass wir als Borussia Dortmund nie den perfekt zusammengestellten Kader haben werden, dann wird der Ruf danach auch endlich mal aufhören. Uns werden fast jedes Jahr die besten Spieler weggeholt, da kannst du nichts entwickeln, da musst du jedes Jahr versuchen, das Optimum rauszuholen, was realistisch möglich ist und dass nicht jeder Transfer sitzt, brauche ich wohl keinem erklären oder? Das tut es nicht mal bei den Top Mannschaften in Europa, die aber auch nicht regelmäßig ihr Tafelsilber verlieren.
Wir werden jedes Jahr neue Baustellen im Team haben, jedes verdammte Jahr. Und jedes Mal könnte man erbost sagen „Wie kann das sein?! Wie arbeiten die denn?!“ Betrachten dabei aber nicht die gesamte transferpolitische Situation, die ein Verein wie wir zu bewältigen haben.

So kommen wir nicht weiter. Gerne können wir über diese Baustellen konstruktiv diskutieren uns was es für clevere Möglichkeiten gäbe, diese zu schließen (Talente, ablösefreie Spieler, Spieler mit AK, Spieler bei denen es sich lohnt auch mal mehr zu investieren etc). Aber in einem Misch-Masch aus falscher Kritik, komischen Behauptungen und einer Betrachtungsweise die nicht alle Faktoren berücksichtigt, die Transferpolitik so in der Art zu kritisieren, halte ich für den falschen Weg. Dann kann man sich genauso gut darüber beschweren, warum mit dem derzeitigen Bundeshaushalt nicht alle Probleme gelöst werden können. Genauso utopisch.


Gut geschrieben.

Ich kann nicht verstehen, dass solche Basics den meisten hier unklar sind.
Da wird immer davon ausgegangen, dass alle anderen Vereine ja immer fantastische Transfers haben, nur der BVB liegt immer daneben, dass man ja die Bayern mal angreifen müsse und der Effekt, laufend seine besten Spieler zu verlieren, wird gerne auch mal unterschätzt.

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"Zeige Anmut beim Sieg und Demut in der Niederlage"
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