Borussia Dortmund Borussia Dortmund
deadline-day banner

BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#16611
27.09.2021 - 19:30 Uhr
Wir sollten nicht jeden Transfer der letzten 10 Jahre im Detail diskutieren und die Tatsache, dass bspw. Schulz und Schürrle Fehleinkäufe gewesen sind, ist jedem klar, aber bspw. Isak und Merino waren ansich gute Transfers, nur es ist elementar wichtig, dass junge Spieler Spielpraxis erhalten, weshalb beide Spieler erst nach ihrem Wechsel vollends zu Topspielern geworden sind. Speziell Reyna, Bellingham und Moukoko sind auf einem guten Weg, die nächsten Topspieler der Liga zu werden.

D.h. die Transferpolitik der letzten 10 Jahre war mit wenigen Ausnahmen (Schürrle war bspw. ein Wunschspieler von Tuchel, Can kann man auch kritisch diskutieren) extrem gut. Allerdings muss man auch sagen, dass die Transferpolitik der letzten 10 Monate einige Fragen aufwirft:

1.) Wieso wurde keine Alternative zu Meunier für die rechte Abwehrseite verpflichtet?
2.) Wieso wurde kein Außenbahnspieler als Sancho Nachfolger verpflichtet, zumal Spieler wie Tzolis und Neres auf dem Markt gewesen wären?
3.) Wieso wurden für Malen 30 Mio Euro ausgegeben?

Bei Frage 1 und 2 kann man sicherlich sagen, dass die Corona Situation ihre Auswirkungen gezeigt hat und man sicherlich etwas zurückhaltender eingekauft hat, als wenn man jedes Heimspiel mit 80K + Zuschauern einplanen könnte. Mit einem Topspieler wie bspw. Emerson hätte man diese Position qualitativ sehr aufgewertet, aber Dortmund hatte einfach keine 25 Mio Euro mehr verfügbar.
Bei Tzolis ist es ähnlich wobei dieser für 11 Mio eigentlich ein Must-Have Transfer gewesen wäre, aber das System von Rose sieht generell keine reinen Außenbahnspieler vor, was vermutlich ein Grund dafür gewesen ist, auf dieser Position nicht nachzubessern.

Bei Frage 3 sollte man noch nicht zu früh urteilen, allerdings fiel mir Malen bereits in der Nationalmannschaft oftmals mit einer gewissen Lustlosigkeit auf. Ob er den Sprung von Erendivise zur Bundesliga noch schaffen wird, wird sich zeigen, aber Malen ist erst 22 Jahre alt, d.h. er hat sicherlich Entwicklungspotential.

Unter Strich muss aber auch jedem BvB Fan klar sein, dass der Kader schwächer ist als der Kader des FCB. Sollte Bayern keinen längerfristigen Ausfall von Lewandowski oder Neuer verkraften müssen, ist ein Titelanspruch unrealistisch.
BVB - Transferpolitik |#16612
27.09.2021 - 21:39 Uhr
Zitat von Patty

1.) Wieso wurde keine Alternative zu Meunier für die rechte Abwehrseite verpflichtet?


Meine Hypothesen: Weil Meunier im Unterhalt extrem teuer ist und man von den Kosten nicht runterkommt? Und weil Wolf auch noch auf der Gehaltsliste steht? Weil man auf eine Rückkehr von Morey hofft und die Zeit dazwischen mit Passlack versuchte zu überbrücken?

Die Gerüchte zu Dalot waren kurz vor Transferschluss dann doch recht konkret. Versucht hat man es wohl schon. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten - wie du schreibst - natürlich (Corona und leeres Stadion, hohe Gehaltskosten insgesamt etc.).

Zitat von Patty

3.) Wieso wurden für Malen 30 Mio Euro ausgegeben?

... Bei Frage 3 sollte man noch nicht zu früh urteilen, allerdings fiel mir Malen bereits in der Nationalmannschaft oftmals mit einer gewissen Lustlosigkeit auf. Ob er den Sprung von Erendivise zur Bundesliga noch schaffen wird, wird sich zeigen, aber Malen ist erst 22 Jahre alt, d.h. er hat sicherlich Entwicklungspotential.


Hier bin ich echt zwiegespalten, einerseits zeigt er sicher Potential. 30 Mio. € sind für mich aber immer noch eine absurde Summe, sodass ich bei Spielern mit solchen Ablösen immer ungeduldig werde. Vielleicht ist das ganze Geschäft aber auch schon so abgedreht, dass man als 'internationaler' Verein für Spieler mit Potential schon so tief in die Tasche greifen muss. (Wenn man sie nicht als 15/16-Jährige irgendwo aus außereuropäischen oder Jugendligen holt.)

Lustlosigkeit ist von außen immer schwierig zu beurteilen, finde ich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LukaszKagawa am 27.09.2021 um 21:41 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16613
28.09.2021 - 07:40 Uhr
Man muss einem jugen Spieler auch etwas Zeit geben. Kevin Keegan ist beim HSV auch erst im zweiten Jahr richtig durchgestartet.
BVB - Transferpolitik |#16614
28.09.2021 - 08:19 Uhr
Meine Gedanken, auch schon seit längerem, sind eigentlich immer die gleichen aktuell. Wir haben zwar immer wieder Toptransfers die einschlagen. Spieler die bei uns günstig ankommen und zur Weltklasse reifen. Für uns in dieser Zeit sehr wichtig bis Lebenswichtig sind und uns enorm weiterhelfen. Das ist ja schonmal sehr gut was die Transferpolitik angeht. Was mich aber irgendwie stört ist, dass wir es nicht geschafft haben in den letzten Jahren (aus meiner Sicht) auch ein richtiges Team zusammen zu stellen. Eins indem JEDER für den anderen läuft und kämpft und das nicht nur wenns gut läuft sondern eben auch mal wenn es gerade nicht so läuft in einem Spiel. Wir haben zu viele Spieler die dann die Köpfe hängen lassen, die Arme verwerfen und nicht mehr 100% sich ans System halten und ihre Arbeit verrichten. Für mich ist dies so ziemlich der Hauptgrund warum wir die Bayern nicht ernsthaft mal gefährden konnten in der Bundesliga.

•     •     •

Toleranz, Verständnis für andere Meinungen und ein wenig Empathie und schon haben wir gute Diskussionen!
BVB - Transferpolitik |#16615
28.09.2021 - 09:21 Uhr
Zitat von chnollu
Meine Gedanken, auch schon seit längerem, sind eigentlich immer die gleichen aktuell. Wir haben zwar immer wieder Toptransfers die einschlagen. Spieler die bei uns günstig ankommen und zur Weltklasse reifen. Für uns in dieser Zeit sehr wichtig bis Lebenswichtig sind und uns enorm weiterhelfen. Das ist ja schonmal sehr gut was die Transferpolitik angeht. Was mich aber irgendwie stört ist, dass wir es nicht geschafft haben in den letzten Jahren (aus meiner Sicht) auch ein richtiges Team zusammen zu stellen. Eins indem JEDER für den anderen läuft und kämpft und das nicht nur wenns gut läuft sondern eben auch mal wenn es gerade nicht so läuft in einem Spiel. Wir haben zu viele Spieler die dann die Köpfe hängen lassen, die Arme verwerfen und nicht mehr 100% sich ans System halten und ihre Arbeit verrichten. Für mich ist dies so ziemlich der Hauptgrund warum wir die Bayern nicht ernsthaft mal gefährden konnten in der Bundesliga.


Dies liegt m.E. vor allem an der mMn sehr hohen Fluktuation im Kader in den letzten Jahren wo doch sehr viele Spieler gekommen und gegangen sind. So ist es schwer eine gefestigte Teamstruktur mit entsprechenden Hierarchien und "Spirit" zu formen.
BVB - Transferpolitik |#16616
28.09.2021 - 10:34 Uhr
Zitat von chnollu
Meine Gedanken, auch schon seit längerem, sind eigentlich immer die gleichen aktuell. Wir haben zwar immer wieder Toptransfers die einschlagen. Spieler die bei uns günstig ankommen und zur Weltklasse reifen. Für uns in dieser Zeit sehr wichtig bis Lebenswichtig sind und uns enorm weiterhelfen. Das ist ja schonmal sehr gut was die Transferpolitik angeht. Was mich aber irgendwie stört ist, dass wir es nicht geschafft haben in den letzten Jahren (aus meiner Sicht) auch ein richtiges Team zusammen zu stellen. Eins indem JEDER für den anderen läuft und kämpft und das nicht nur wenns gut läuft sondern eben auch mal wenn es gerade nicht so läuft in einem Spiel. Wir haben zu viele Spieler die dann die Köpfe hängen lassen, die Arme verwerfen und nicht mehr 100% sich ans System halten und ihre Arbeit verrichten. Für mich ist dies so ziemlich der Hauptgrund warum wir die Bayern nicht ernsthaft mal gefährden konnten in der Bundesliga.


Der Hauptgrund ist das finanzielle.
Ich glaube, @Underrated Critic hat das mal so gesagt: Der BVB scoutet für 2-3 Jahre, Bayern für über 10 Jahre. Und das hat viel damit zu tun, dass der FC Bayern die Top Gehälter mitgehen kann. Ich glaube schon, dass wir einige Spieler hätten halten können, wenn wir 20-25 Mio Gehalt hätten zahlen können.

Wenn dich deine besten Spieler, die Säulen des Teams, alle 2 Jahre verlassen, ist es halt schwierig, einen Teamspirit aufzubauen. Das macht es auch für die Fans frustrierend, die einfach nicht verstehen, dass der Abgang eines Sancho, eines Haaland oder eines Dembele zwingend mit massiven Qualitätsverlusten einher geht und diese Spieler mit unseren Möglichkeiten nicht gleichwertig zu ersetzen sind.

•     •     •

"Zeige Anmut beim Sieg und Demut in der Niederlage"
BVB - Transferpolitik |#16617
28.09.2021 - 11:17 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Zitat von chnollu

Meine Gedanken, auch schon seit längerem, sind eigentlich immer die gleichen aktuell. Wir haben zwar immer wieder Toptransfers die einschlagen. Spieler die bei uns günstig ankommen und zur Weltklasse reifen. Für uns in dieser Zeit sehr wichtig bis Lebenswichtig sind und uns enorm weiterhelfen. Das ist ja schonmal sehr gut was die Transferpolitik angeht. Was mich aber irgendwie stört ist, dass wir es nicht geschafft haben in den letzten Jahren (aus meiner Sicht) auch ein richtiges Team zusammen zu stellen. Eins indem JEDER für den anderen läuft und kämpft und das nicht nur wenns gut läuft sondern eben auch mal wenn es gerade nicht so läuft in einem Spiel. Wir haben zu viele Spieler die dann die Köpfe hängen lassen, die Arme verwerfen und nicht mehr 100% sich ans System halten und ihre Arbeit verrichten. Für mich ist dies so ziemlich der Hauptgrund warum wir die Bayern nicht ernsthaft mal gefährden konnten in der Bundesliga.


Der Hauptgrund ist das finanzielle.
Ich glaube, @Underrated Critic hat das mal so gesagt: Der BVB scoutet für 2-3 Jahre, Bayern für über 10 Jahre. Und das hat viel damit zu tun, dass der FC Bayern die Top Gehälter mitgehen kann. Ich glaube schon, dass wir einige Spieler hätten halten können, wenn wir 20-25 Mio Gehalt hätten zahlen können.

Wenn dich deine besten Spieler, die Säulen des Teams, alle 2 Jahre verlassen, ist es halt schwierig, einen Teamspirit aufzubauen. Das macht es auch für die Fans frustrierend, die einfach nicht verstehen, dass der Abgang eines Sancho, eines Haaland oder eines Dembele zwingend mit massiven Qualitätsverlusten einher geht und diese Spieler mit unseren Möglichkeiten nicht gleichwertig zu ersetzen sind.


Der BVB kann es sich aber halt auch nicht leisten mit diesen Spielern zu verlängern bzw wollen die Spieler ohnehin nicht, weil sie zu einem Topclub wollen. Deshalb ist man immer gezwungen sie abzugeben.
Bei den Bayern führt das aber mittlerweile auch mehr und mehr zu Koplikationen. Tiago konnte man noch verkraften, Alaba ist da schon ein schwererer Schlag gewesen. Mit Coman kommt nun der nächste Spieler bei dem eine VVL wohl nicht mehr zustande kommen wird. Bei den deutschen Spielern wie Kimmich und Goretzka klappt das noch, aber bei anderen wird das künftig schwieriger werden, weil man wie der BVB dennoch wirtschaftlich denkt und nicht wie Real, PSG & Co. das finanzielle komplett als zweitrangig betrachtet.
Süle wird auch Forderungen haben, die den Bayern nicht schmecken werden. Er ist nicht absoluter Leistungsträger, was bei den Bayern heißt, dass man nicht ans Äußerste gehen und ihm nur ein durchschnittliches Angebot unterbreiten wird. Als ablösefreier, der England im Blick hat wird er sicherlich 15mio haben wollen, die die Bayern ihm nicht geben werden.
Man müsste mehr Spieler holen bzw halten, die sich mit dem Verein identifizieren. Hummels und Sahin konnte man nicht halten, holte man aber zurück. Topspieler wie Sancho oder Haaland werden bei uns immer ein Verfallsdatum haben. Nur durch deren Verkäufe sind wir in der Lage Spieler wie Hummels & Co zu verpflichten, um wenigstens einige starke Führungsspieler zu haben. Gleiches gilt auch schon für Haaland, der ja auch schon 10mio verdient glaube ich.
Ich gehe aber mit und hoffe, dass man nächstes Jahr mit der Erlösen für Haaland und Co ne Truppe zusammenstellt, die länger hier bleibt und dennoch noch Luft nach oben hat. Spieler wie Zakaria die ablösefrei und dennoch jung sind und hier 5-6 Jahre bleiben könnten. Bellingham wird ja auch spätestens 2023 weg sein.

•     •     •

BVB 26/27:
Kobel - Gadou, Anton, Schlotterbeck - Ryerson, Nmecha, Bellingham, Svensson - Karetsas, Sancho - Guirassy
Bank: Drewes,Meyer,Anselmino,Reggiani,Prates,Can,Ryerson,Chukwuemeka,Kessie,Gittens,Lerma,Inacio,Beier,Silva

Zugänge: Sancho,Anselmino(Leihe),F. Kessie,Baum,Gittens(Leihe)
Abgänge: Mané(Leihe),Bensebaini,Sabitzer,Couto
BVB - Transferpolitik |#16618
28.09.2021 - 11:31 Uhr
Zitat von ollabohm
Zitat von Dunkelheit

Zitat von chnollu

Meine Gedanken, auch schon seit längerem, sind eigentlich immer die gleichen aktuell. Wir haben zwar immer wieder Toptransfers die einschlagen. Spieler die bei uns günstig ankommen und zur Weltklasse reifen. Für uns in dieser Zeit sehr wichtig bis Lebenswichtig sind und uns enorm weiterhelfen. Das ist ja schonmal sehr gut was die Transferpolitik angeht. Was mich aber irgendwie stört ist, dass wir es nicht geschafft haben in den letzten Jahren (aus meiner Sicht) auch ein richtiges Team zusammen zu stellen. Eins indem JEDER für den anderen läuft und kämpft und das nicht nur wenns gut läuft sondern eben auch mal wenn es gerade nicht so läuft in einem Spiel. Wir haben zu viele Spieler die dann die Köpfe hängen lassen, die Arme verwerfen und nicht mehr 100% sich ans System halten und ihre Arbeit verrichten. Für mich ist dies so ziemlich der Hauptgrund warum wir die Bayern nicht ernsthaft mal gefährden konnten in der Bundesliga.


Der Hauptgrund ist das finanzielle.
Ich glaube, @Underrated Critic hat das mal so gesagt: Der BVB scoutet für 2-3 Jahre, Bayern für über 10 Jahre. Und das hat viel damit zu tun, dass der FC Bayern die Top Gehälter mitgehen kann. Ich glaube schon, dass wir einige Spieler hätten halten können, wenn wir 20-25 Mio Gehalt hätten zahlen können.

Wenn dich deine besten Spieler, die Säulen des Teams, alle 2 Jahre verlassen, ist es halt schwierig, einen Teamspirit aufzubauen. Das macht es auch für die Fans frustrierend, die einfach nicht verstehen, dass der Abgang eines Sancho, eines Haaland oder eines Dembele zwingend mit massiven Qualitätsverlusten einher geht und diese Spieler mit unseren Möglichkeiten nicht gleichwertig zu ersetzen sind.


Der BVB kann es sich aber halt auch nicht leisten mit diesen Spielern zu verlängern bzw wollen die Spieler ohnehin nicht, weil sie zu einem Topclub wollen. Deshalb ist man immer gezwungen sie abzugeben.
Bei den Bayern führt das aber mittlerweile auch mehr und mehr zu Koplikationen. Tiago konnte man noch verkraften, Alaba ist da schon ein schwererer Schlag gewesen. Mit Coman kommt nun der nächste Spieler bei dem eine VVL wohl nicht mehr zustande kommen wird. Bei den deutschen Spielern wie Kimmich und Goretzka klappt das noch, aber bei anderen wird das künftig schwieriger werden, weil man wie der BVB dennoch wirtschaftlich denkt und nicht wie Real, PSG & Co. das finanzielle komplett als zweitrangig betrachtet.
Süle wird auch Forderungen haben, die den Bayern nicht schmecken werden. Er ist nicht absoluter Leistungsträger, was bei den Bayern heißt, dass man nicht ans Äußerste gehen und ihm nur ein durchschnittliches Angebot unterbreiten wird. Als ablösefreier, der England im Blick hat wird er sicherlich 15mio haben wollen, die die Bayern ihm nicht geben werden.
Man müsste mehr Spieler holen bzw halten, die sich mit dem Verein identifizieren. Hummels und Sahin konnte man nicht halten, holte man aber zurück. Topspieler wie Sancho oder Haaland werden bei uns immer ein Verfallsdatum haben. Nur durch deren Verkäufe sind wir in der Lage Spieler wie Hummels & Co zu verpflichten, um wenigstens einige starke Führungsspieler zu haben. Gleiches gilt auch schon für Haaland, der ja auch schon 10mio verdient glaube ich.
Ich gehe aber mit und hoffe, dass man nächstes Jahr mit der Erlösen für Haaland und Co ne Truppe zusammenstellt, die länger hier bleibt und dennoch noch Luft nach oben hat. Spieler wie Zakaria die ablösefrei und dennoch jung sind und hier 5-6 Jahre bleiben könnten. Bellingham wird ja auch spätestens 2023 weg sein.


Es geht mir nicht primär darum, dass wir Spieler holen die wir nach 3 Jahren wieder abgeben müssen an die Elite der Weltvereine. Es geht mir darum, dass es auch so möglich sein muss ein richtiges Team zu formen und es muss auch so möglich sein, dass die Spieler alles füreinander und für den Mannschaftserfolg geben. Das ist aus meiner Sicht unabhängig davon wie lange die Spieler hier bleiben (bzw zumindest ist dies kein Totschlagargument, dass wichtige Spieler nicht immer lange bleiben!)

•     •     •

Toleranz, Verständnis für andere Meinungen und ein wenig Empathie und schon haben wir gute Diskussionen!
BVB - Transferpolitik |#16619
28.09.2021 - 11:53 Uhr
Zitat von chnollu
Zitat von ollabohm

Zitat von Dunkelheit

Zitat von chnollu

Meine Gedanken, auch schon seit längerem, sind eigentlich immer die gleichen aktuell. Wir haben zwar immer wieder Toptransfers die einschlagen. Spieler die bei uns günstig ankommen und zur Weltklasse reifen. Für uns in dieser Zeit sehr wichtig bis Lebenswichtig sind und uns enorm weiterhelfen. Das ist ja schonmal sehr gut was die Transferpolitik angeht. Was mich aber irgendwie stört ist, dass wir es nicht geschafft haben in den letzten Jahren (aus meiner Sicht) auch ein richtiges Team zusammen zu stellen. Eins indem JEDER für den anderen läuft und kämpft und das nicht nur wenns gut läuft sondern eben auch mal wenn es gerade nicht so läuft in einem Spiel. Wir haben zu viele Spieler die dann die Köpfe hängen lassen, die Arme verwerfen und nicht mehr 100% sich ans System halten und ihre Arbeit verrichten. Für mich ist dies so ziemlich der Hauptgrund warum wir die Bayern nicht ernsthaft mal gefährden konnten in der Bundesliga.


Der Hauptgrund ist das finanzielle.
Ich glaube, @Underrated Critic hat das mal so gesagt: Der BVB scoutet für 2-3 Jahre, Bayern für über 10 Jahre. Und das hat viel damit zu tun, dass der FC Bayern die Top Gehälter mitgehen kann. Ich glaube schon, dass wir einige Spieler hätten halten können, wenn wir 20-25 Mio Gehalt hätten zahlen können.

Wenn dich deine besten Spieler, die Säulen des Teams, alle 2 Jahre verlassen, ist es halt schwierig, einen Teamspirit aufzubauen. Das macht es auch für die Fans frustrierend, die einfach nicht verstehen, dass der Abgang eines Sancho, eines Haaland oder eines Dembele zwingend mit massiven Qualitätsverlusten einher geht und diese Spieler mit unseren Möglichkeiten nicht gleichwertig zu ersetzen sind.


Der BVB kann es sich aber halt auch nicht leisten mit diesen Spielern zu verlängern bzw wollen die Spieler ohnehin nicht, weil sie zu einem Topclub wollen. Deshalb ist man immer gezwungen sie abzugeben.
Bei den Bayern führt das aber mittlerweile auch mehr und mehr zu Koplikationen. Tiago konnte man noch verkraften, Alaba ist da schon ein schwererer Schlag gewesen. Mit Coman kommt nun der nächste Spieler bei dem eine VVL wohl nicht mehr zustande kommen wird. Bei den deutschen Spielern wie Kimmich und Goretzka klappt das noch, aber bei anderen wird das künftig schwieriger werden, weil man wie der BVB dennoch wirtschaftlich denkt und nicht wie Real, PSG & Co. das finanzielle komplett als zweitrangig betrachtet.
Süle wird auch Forderungen haben, die den Bayern nicht schmecken werden. Er ist nicht absoluter Leistungsträger, was bei den Bayern heißt, dass man nicht ans Äußerste gehen und ihm nur ein durchschnittliches Angebot unterbreiten wird. Als ablösefreier, der England im Blick hat wird er sicherlich 15mio haben wollen, die die Bayern ihm nicht geben werden.
Man müsste mehr Spieler holen bzw halten, die sich mit dem Verein identifizieren. Hummels und Sahin konnte man nicht halten, holte man aber zurück. Topspieler wie Sancho oder Haaland werden bei uns immer ein Verfallsdatum haben. Nur durch deren Verkäufe sind wir in der Lage Spieler wie Hummels & Co zu verpflichten, um wenigstens einige starke Führungsspieler zu haben. Gleiches gilt auch schon für Haaland, der ja auch schon 10mio verdient glaube ich.
Ich gehe aber mit und hoffe, dass man nächstes Jahr mit der Erlösen für Haaland und Co ne Truppe zusammenstellt, die länger hier bleibt und dennoch noch Luft nach oben hat. Spieler wie Zakaria die ablösefrei und dennoch jung sind und hier 5-6 Jahre bleiben könnten. Bellingham wird ja auch spätestens 2023 weg sein.


Es geht mir nicht primär darum, dass wir Spieler holen die wir nach 3 Jahren wieder abgeben müssen an die Elite der Weltvereine. Es geht mir darum, dass es auch so möglich sein muss ein richtiges Team zu formen und es muss auch so möglich sein, dass die Spieler alles füreinander und für den Mannschaftserfolg geben. Das ist aus meiner Sicht unabhängig davon wie lange die Spieler hier bleiben (bzw zumindest ist dies kein Totschlagargument, dass wichtige Spieler nicht immer lange bleiben!)

Wie viele "richtige Teams", bei denen "die Spieler alles füreinander und für den Manschaftserfolg geben" stehen sportlich hinter uns?

Für mich sind solche Forderungen ein Fokus auf bestimmte Aspekte, was in Summe aber nicht zu mehr Erfolg führen muss.
In der Regel gehen solche Forderungen auf Kosten anderer Fähigkeiten wie beispielsweise Technik und Kreativität.
Mit den Schmelzer, Großkreutzs und Benders läuft es allein auch nicht so gut als wenn man noch die Aubas, Dembeles und Götzes dabei hat.

Ich denke, man merkt man denn schnell, dass solche Forderungen nicht leicht zu erfüllen sind.
Ein Team muss natürlich funktionieren. Aber es kann nicht nur aus Spielern bestehen, die den Teamgeist komplett vorleben. Dann verschenkt man Potenzial.
BVB - Transferpolitik |#16620
28.09.2021 - 12:28 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von chnollu

Zitat von ollabohm

Zitat von Dunkelheit

Zitat von chnollu

Meine Gedanken, auch schon seit längerem, sind eigentlich immer die gleichen aktuell. Wir haben zwar immer wieder Toptransfers die einschlagen. Spieler die bei uns günstig ankommen und zur Weltklasse reifen. Für uns in dieser Zeit sehr wichtig bis Lebenswichtig sind und uns enorm weiterhelfen. Das ist ja schonmal sehr gut was die Transferpolitik angeht. Was mich aber irgendwie stört ist, dass wir es nicht geschafft haben in den letzten Jahren (aus meiner Sicht) auch ein richtiges Team zusammen zu stellen. Eins indem JEDER für den anderen läuft und kämpft und das nicht nur wenns gut läuft sondern eben auch mal wenn es gerade nicht so läuft in einem Spiel. Wir haben zu viele Spieler die dann die Köpfe hängen lassen, die Arme verwerfen und nicht mehr 100% sich ans System halten und ihre Arbeit verrichten. Für mich ist dies so ziemlich der Hauptgrund warum wir die Bayern nicht ernsthaft mal gefährden konnten in der Bundesliga.


Der Hauptgrund ist das finanzielle.
Ich glaube, @Underrated Critic hat das mal so gesagt: Der BVB scoutet für 2-3 Jahre, Bayern für über 10 Jahre. Und das hat viel damit zu tun, dass der FC Bayern die Top Gehälter mitgehen kann. Ich glaube schon, dass wir einige Spieler hätten halten können, wenn wir 20-25 Mio Gehalt hätten zahlen können.

Wenn dich deine besten Spieler, die Säulen des Teams, alle 2 Jahre verlassen, ist es halt schwierig, einen Teamspirit aufzubauen. Das macht es auch für die Fans frustrierend, die einfach nicht verstehen, dass der Abgang eines Sancho, eines Haaland oder eines Dembele zwingend mit massiven Qualitätsverlusten einher geht und diese Spieler mit unseren Möglichkeiten nicht gleichwertig zu ersetzen sind.


Der BVB kann es sich aber halt auch nicht leisten mit diesen Spielern zu verlängern bzw wollen die Spieler ohnehin nicht, weil sie zu einem Topclub wollen. Deshalb ist man immer gezwungen sie abzugeben.
Bei den Bayern führt das aber mittlerweile auch mehr und mehr zu Koplikationen. Tiago konnte man noch verkraften, Alaba ist da schon ein schwererer Schlag gewesen. Mit Coman kommt nun der nächste Spieler bei dem eine VVL wohl nicht mehr zustande kommen wird. Bei den deutschen Spielern wie Kimmich und Goretzka klappt das noch, aber bei anderen wird das künftig schwieriger werden, weil man wie der BVB dennoch wirtschaftlich denkt und nicht wie Real, PSG & Co. das finanzielle komplett als zweitrangig betrachtet.
Süle wird auch Forderungen haben, die den Bayern nicht schmecken werden. Er ist nicht absoluter Leistungsträger, was bei den Bayern heißt, dass man nicht ans Äußerste gehen und ihm nur ein durchschnittliches Angebot unterbreiten wird. Als ablösefreier, der England im Blick hat wird er sicherlich 15mio haben wollen, die die Bayern ihm nicht geben werden.
Man müsste mehr Spieler holen bzw halten, die sich mit dem Verein identifizieren. Hummels und Sahin konnte man nicht halten, holte man aber zurück. Topspieler wie Sancho oder Haaland werden bei uns immer ein Verfallsdatum haben. Nur durch deren Verkäufe sind wir in der Lage Spieler wie Hummels & Co zu verpflichten, um wenigstens einige starke Führungsspieler zu haben. Gleiches gilt auch schon für Haaland, der ja auch schon 10mio verdient glaube ich.
Ich gehe aber mit und hoffe, dass man nächstes Jahr mit der Erlösen für Haaland und Co ne Truppe zusammenstellt, die länger hier bleibt und dennoch noch Luft nach oben hat. Spieler wie Zakaria die ablösefrei und dennoch jung sind und hier 5-6 Jahre bleiben könnten. Bellingham wird ja auch spätestens 2023 weg sein.


Es geht mir nicht primär darum, dass wir Spieler holen die wir nach 3 Jahren wieder abgeben müssen an die Elite der Weltvereine. Es geht mir darum, dass es auch so möglich sein muss ein richtiges Team zu formen und es muss auch so möglich sein, dass die Spieler alles füreinander und für den Mannschaftserfolg geben. Das ist aus meiner Sicht unabhängig davon wie lange die Spieler hier bleiben (bzw zumindest ist dies kein Totschlagargument, dass wichtige Spieler nicht immer lange bleiben!)

Wie viele "richtige Teams", bei denen "die Spieler alles füreinander und für den Manschaftserfolg geben" stehen sportlich hinter uns?

Für mich sind solche Forderungen ein Fokus auf bestimmte Aspekte, was in Summe aber nicht zu mehr Erfolg führen muss.
In der Regel gehen solche Forderungen auf Kosten anderer Fähigkeiten wie beispielsweise Technik und Kreativität.
Mit den Schmelzer, Großkreutzs und Benders läuft es allein auch nicht so gut als wenn man noch die Aubas, Dembeles und Götzes dabei hat.

Ich denke, man merkt man denn schnell, dass solche Forderungen nicht leicht zu erfüllen sind.
Ein Team muss natürlich funktionieren. Aber es kann nicht nur aus Spielern bestehen, die den Teamgeist komplett vorleben. Dann verschenkt man Potenzial.


Warum spielt das eine Rolle wie viele solcher Teams hinter uns stehen? Es geht mir darum, dass wir (oder unsere Mannschaft) in den letzten Jahren ihr Potenzial nicht komplett ausschöpft und dass dies für mich eben an diesem "Wir-Gefühl" liegt. Wir sind nicht bereit füreinander zu gehen und alles dafür zu machen. Ich will den BVB jetzt keinesfalls mit PSG Vergleichen! Allerdings ist genau dieses "Wir-Gefühl" der Teamspirit aus meiner Sicht der Grund warum Paris bis jetzt noch keine internationalen Titel geholt hat. An den Einzelspielern kanns ja kaum liegen...

Und ja, die Forderungen sind nicht leicht zu erfüllen, es ist nicht einfach ein Team zusammenzustellen das den richtigen Spirit hat und trotzdem sehr gutes technisches und spielerisches Niveau. Das behaupte ich auch keinesfalls. Ich stelle nur fest, dass aus meiner Sicht das Problem nicht ist das unsere Spieler zu wenig gut sind, ich finde sie kämpfen einfach zu wenig füreinander!

•     •     •

Toleranz, Verständnis für andere Meinungen und ein wenig Empathie und schon haben wir gute Diskussionen!
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.