BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
04.06.2021 - 08:25 Uhr
Zitat von BvBSpencer
Was mir aber an euren Gedankenspielen nicht gefällt ist die Perspektive Sancho zu verkaufen und wieder 2-3 Kompensationsspieler zu kaufen. Ist das nicht genau unser Problem? Unser Kader ist unendlich aufgebläht und gehört einfach mal vollkommen entschlackt. Allein dadurch würden vermutlich Mittel in einem guten zweistelligen Millionenbereich frei werdden. Da würde ich die Gehälter noch nicht mal mit einbeziehen.
Ich weiß auch das es gewissermaßen Wunschdenken ist und es natürlich auch verdammt schwer ist Spieler mit solch exorbitanten Gehältern an den Mann zu bringen aber ich sehe derzeit eigentlich unsere Chance evtl. mal den nächsten Schritt als Verein zu machen. Wir haben derzeit 3 Jahrhunderttalente dazu noch einige Talente von internationalen Niveau und unsere Rückrunde hat gezeigt dass dieses Team funktionieren kann wenn man es richtig anstellt. Das heisst meiner Meinung nach man sollte evtl. mal jetzt wegkommen von der Quantität im überdurchschnittlichen Bereich und mehr in einen kleineren Kader von hoher Qualität wechseln. Klar haben wir nicht das Budget der Roten aber wenn man sieht was für Gehälter hier einige Durchschnittskicker verdienen, ist da einfach extrem viel verschwendetes Kapital welches sicher helfen könnte um auch mal einen absoluten Weltklassefussballer zu halten.
Wenn man sich mal unseren derzeitigen Kader laut TM für die nächste Saison anschaut - Dies These beruht natürlich auf meiner persönlichen Kaderschmiede - kann man gut und gerne 12 Leute entweder versetzen oder eben verkaufen und damit gut über 50 Mio. einnehmen.
Um es nachvollziehbarer zu machen (ohne hoffentlich zu weit in die KS zu rutschen)
Bürki - VK 5 mio
Unbehaun - BVB II
Zagadou - VK 15 mio
Balerdi - VK 5 mio
Schulz - VK 5 mio
Delaney - VK 10 mio
Brandt - VK 20 mio
Raschl - BVB II
Gomez - VK 1 mio
Wolf - VK 2.5 mio
Pherai - VK 0.5 mio
Tigges - BVB II
Ergibt schon über 60 mio. Einnahmen von den Gehältern ganz zu schweigen.
Und wenn man sich nun den Kader anschaut sind wirklich nur 2 Posten unbesetzt und das ist in dem Fall dann die IV und die OA. Abzüglich der Ausgaben für Kobel wären also noch immer gute 40 mio. (ja klar zu Teilen Milchmädchenrechnung) für 2 Spieler übrig.
Ich werde jetzt hier nicht auf Namen eingehen, sondern möchte einfach aufzeigen dass wir unser Hauptaugenmerk bei Transfers derzeit viel mehr auf das Verkaufen legen sollten und nicht darauf immer mehr und mehr Spieler zu verpflichten um gerade einen Spieler zu ersetzen.
Und nur um das richtig einzuordnen: Ich sage nicht wir müssen von unserem Grundsatz mit jungen Spielern zu arbeiten weg. Nein ganz und gar nicht. Ganz im Gegenteil: Ich wünsche mir weiterhin kreative und auch mutige Transfers. Ich möchte aber eben einfach diese Transfers besonders im Gehaltsbereich entsprechend eingeordnet und die hohen Gehälter dann eben bei den Spielern sehen, welche sich bei uns bereits bewiesen und etabliert haben um eben diese Spieler evtl. auch mal länger als 3 Jahre zu halten.
Was mir aber an euren Gedankenspielen nicht gefällt ist die Perspektive Sancho zu verkaufen und wieder 2-3 Kompensationsspieler zu kaufen. Ist das nicht genau unser Problem? Unser Kader ist unendlich aufgebläht und gehört einfach mal vollkommen entschlackt. Allein dadurch würden vermutlich Mittel in einem guten zweistelligen Millionenbereich frei werdden. Da würde ich die Gehälter noch nicht mal mit einbeziehen.
Ich weiß auch das es gewissermaßen Wunschdenken ist und es natürlich auch verdammt schwer ist Spieler mit solch exorbitanten Gehältern an den Mann zu bringen aber ich sehe derzeit eigentlich unsere Chance evtl. mal den nächsten Schritt als Verein zu machen. Wir haben derzeit 3 Jahrhunderttalente dazu noch einige Talente von internationalen Niveau und unsere Rückrunde hat gezeigt dass dieses Team funktionieren kann wenn man es richtig anstellt. Das heisst meiner Meinung nach man sollte evtl. mal jetzt wegkommen von der Quantität im überdurchschnittlichen Bereich und mehr in einen kleineren Kader von hoher Qualität wechseln. Klar haben wir nicht das Budget der Roten aber wenn man sieht was für Gehälter hier einige Durchschnittskicker verdienen, ist da einfach extrem viel verschwendetes Kapital welches sicher helfen könnte um auch mal einen absoluten Weltklassefussballer zu halten.
Wenn man sich mal unseren derzeitigen Kader laut TM für die nächste Saison anschaut - Dies These beruht natürlich auf meiner persönlichen Kaderschmiede - kann man gut und gerne 12 Leute entweder versetzen oder eben verkaufen und damit gut über 50 Mio. einnehmen.
Um es nachvollziehbarer zu machen (ohne hoffentlich zu weit in die KS zu rutschen)
Bürki - VK 5 mio
Unbehaun - BVB II
Zagadou - VK 15 mio
Balerdi - VK 5 mio
Schulz - VK 5 mio
Delaney - VK 10 mio
Brandt - VK 20 mio
Raschl - BVB II
Gomez - VK 1 mio
Wolf - VK 2.5 mio
Pherai - VK 0.5 mio
Tigges - BVB II
Ergibt schon über 60 mio. Einnahmen von den Gehältern ganz zu schweigen.
Und wenn man sich nun den Kader anschaut sind wirklich nur 2 Posten unbesetzt und das ist in dem Fall dann die IV und die OA. Abzüglich der Ausgaben für Kobel wären also noch immer gute 40 mio. (ja klar zu Teilen Milchmädchenrechnung) für 2 Spieler übrig.
Ich werde jetzt hier nicht auf Namen eingehen, sondern möchte einfach aufzeigen dass wir unser Hauptaugenmerk bei Transfers derzeit viel mehr auf das Verkaufen legen sollten und nicht darauf immer mehr und mehr Spieler zu verpflichten um gerade einen Spieler zu ersetzen.
Und nur um das richtig einzuordnen: Ich sage nicht wir müssen von unserem Grundsatz mit jungen Spielern zu arbeiten weg. Nein ganz und gar nicht. Ganz im Gegenteil: Ich wünsche mir weiterhin kreative und auch mutige Transfers. Ich möchte aber eben einfach diese Transfers besonders im Gehaltsbereich entsprechend eingeordnet und die hohen Gehälter dann eben bei den Spielern sehen, welche sich bei uns bereits bewiesen und etabliert haben um eben diese Spieler evtl. auch mal länger als 3 Jahre zu halten.
Ich denke nicht, dass es darum geht den Rest zu halten, wenn Sancho verkauft wird, sondern das sollte schon soweit als möglich Hand in Hand gehen. Im Grunde zeigst du mit deiner Rechnung aber schon auf, wieso das Ganze gar nicht so einfach ist, um dann überhaupt mal an Problemzonen, wo es zwickt, anzusetzen, selbst wenn man 60 Mio. erlöst bekommt. Denn mit den Verkäufen von Schulz, Balerdi und Zagadou hast du für die übrig gebliebenen 40 Mio. im Grunde schon 2 Bedarfspositionen final definiert, auf denen zwingend nachgelegt werden muss. Damit geht man durchaus auch Problemzonen an, aber eben nicht alle, da 40 Mio. schnell weg sind, wenn man sieht, was Mainz bei St. Juste bspw. an Mondpreisen aufruft. Günstiger wird man kaum an einen tauglichen IV kommen, selbst wenn man sich nicht für St. Juste entscheiden sollte - ich hoffe ja, dass man bei einem Move, bei dem sowohl Zagadou als auch Balerdi gehen, wenigstens richtig Potenzial holt und noch ambitionierter wird, indem man bspw. einen Bade holt, der vielleicht nicht mal mehr kostet. Einen tauglichen LV wird man wohl derzeit kaum für nur 15 Mio. bekommen. Zumindest keinen, bei dem man sicher sein kann, dass er Stamm spielen kann, was in meinen Augen aber eine Notwendigkeit ist, da ich nicht glaube, dass sich Guerreiro und Rose gut verstehen werden. Zumindest nicht, wenn Guerreiro LV spielen soll. Was bleibt dann noch von den 40 Mio. übrig, um effektiv zu investieren? 5-10 Mio., vielleicht aber auch nix. Dadurch landet man dann eben auch ganz zwangsläufig bei einem Verkauf, der mehr Geld für Querinvests freisetzt. Der widerspricht aber nicht ansatzweise dem Ausdünnen des Kaders. Vor allem im Etat kann man sowieso Luft schaffen. Luft, die allerdings nicht gerade für Invests sorgen wird, sodass Gehaltseinsparungen für mich kein Argument sind, um damit wieder Transfers zu finanzieren. Denn mal ehrlich, mit einem neuen IV und LV steht da noch kein fertiger, gut besetzter Kader, selbst wenn diese beiden Transfers sitzen, wovon auch nicht zwingend auszugehen ist, da es durchaus schwierig ist die passenden Leute zu bekommen ...
04.06.2021 - 08:46 Uhr
Zitat von BvBSpencer
Was mir aber an euren Gedankenspielen nicht gefällt ist die Perspektive Sancho zu verkaufen und wieder 2-3 Kompensationsspieler zu kaufen. Ist das nicht genau unser Problem? Unser Kader ist unendlich aufgebläht und gehört einfach mal vollkommen entschlackt. Allein dadurch würden vermutlich Mittel in einem guten zweistelligen Millionenbereich frei werdden. Da würde ich die Gehälter noch nicht mal mit einbeziehen.
Ich weiß auch das es gewissermaßen Wunschdenken ist und es natürlich auch verdammt schwer ist Spieler mit solch exorbitanten Gehältern an den Mann zu bringen aber ich sehe derzeit eigentlich unsere Chance evtl. mal den nächsten Schritt als Verein zu machen. Wir haben derzeit 3 Jahrhunderttalente dazu noch einige Talente von internationalen Niveau und unsere Rückrunde hat gezeigt dass dieses Team funktionieren kann wenn man es richtig anstellt. Das heisst meiner Meinung nach man sollte evtl. mal jetzt wegkommen von der Quantität im überdurchschnittlichen Bereich und mehr in einen kleineren Kader von hoher Qualität wechseln. Klar haben wir nicht das Budget der Roten aber wenn man sieht was für Gehälter hier einige Durchschnittskicker verdienen, ist da einfach extrem viel verschwendetes Kapital welches sicher helfen könnte um auch mal einen absoluten Weltklassefussballer zu halten.
Wenn man sich mal unseren derzeitigen Kader laut TM für die nächste Saison anschaut - Dies These beruht natürlich auf meiner persönlichen Kaderschmiede - kann man gut und gerne 12 Leute entweder versetzen oder eben verkaufen und damit gut über 50 Mio. einnehmen.
Um es nachvollziehbarer zu machen (ohne hoffentlich zu weit in die KS zu rutschen)
Bürki - VK 5 mio
Unbehaun - BVB II
Zagadou - VK 15 mio
Balerdi - VK 5 mio
Schulz - VK 5 mio
Delaney - VK 10 mio
Brandt - VK 20 mio
Raschl - BVB II
Gomez - VK 1 mio
Wolf - VK 2.5 mio
Pherai - VK 0.5 mio
Tigges - BVB II
Ergibt schon über 60 mio. Einnahmen von den Gehältern ganz zu schweigen.
Und wenn man sich nun den Kader anschaut sind wirklich nur 2 Posten unbesetzt und das ist in dem Fall dann die IV und die OA. Abzüglich der Ausgaben für Kobel wären also noch immer gute 40 mio. (ja klar zu Teilen Milchmädchenrechnung) für 2 Spieler übrig.
Ich werde jetzt hier nicht auf Namen eingehen, sondern möchte einfach aufzeigen dass wir unser Hauptaugenmerk bei Transfers derzeit viel mehr auf das Verkaufen legen sollten und nicht darauf immer mehr und mehr Spieler zu verpflichten um gerade einen Spieler zu ersetzen.
Und nur um das richtig einzuordnen: Ich sage nicht wir müssen von unserem Grundsatz mit jungen Spielern zu arbeiten weg. Nein ganz und gar nicht. Ganz im Gegenteil: Ich wünsche mir weiterhin kreative und auch mutige Transfers. Ich möchte aber eben einfach diese Transfers besonders im Gehaltsbereich entsprechend eingeordnet und die hohen Gehälter dann eben bei den Spielern sehen, welche sich bei uns bereits bewiesen und etabliert haben um eben diese Spieler evtl. auch mal länger als 3 Jahre zu halten.
Was mir aber an euren Gedankenspielen nicht gefällt ist die Perspektive Sancho zu verkaufen und wieder 2-3 Kompensationsspieler zu kaufen. Ist das nicht genau unser Problem? Unser Kader ist unendlich aufgebläht und gehört einfach mal vollkommen entschlackt. Allein dadurch würden vermutlich Mittel in einem guten zweistelligen Millionenbereich frei werdden. Da würde ich die Gehälter noch nicht mal mit einbeziehen.
Ich weiß auch das es gewissermaßen Wunschdenken ist und es natürlich auch verdammt schwer ist Spieler mit solch exorbitanten Gehältern an den Mann zu bringen aber ich sehe derzeit eigentlich unsere Chance evtl. mal den nächsten Schritt als Verein zu machen. Wir haben derzeit 3 Jahrhunderttalente dazu noch einige Talente von internationalen Niveau und unsere Rückrunde hat gezeigt dass dieses Team funktionieren kann wenn man es richtig anstellt. Das heisst meiner Meinung nach man sollte evtl. mal jetzt wegkommen von der Quantität im überdurchschnittlichen Bereich und mehr in einen kleineren Kader von hoher Qualität wechseln. Klar haben wir nicht das Budget der Roten aber wenn man sieht was für Gehälter hier einige Durchschnittskicker verdienen, ist da einfach extrem viel verschwendetes Kapital welches sicher helfen könnte um auch mal einen absoluten Weltklassefussballer zu halten.
Wenn man sich mal unseren derzeitigen Kader laut TM für die nächste Saison anschaut - Dies These beruht natürlich auf meiner persönlichen Kaderschmiede - kann man gut und gerne 12 Leute entweder versetzen oder eben verkaufen und damit gut über 50 Mio. einnehmen.
Um es nachvollziehbarer zu machen (ohne hoffentlich zu weit in die KS zu rutschen)
Bürki - VK 5 mio
Unbehaun - BVB II
Zagadou - VK 15 mio
Balerdi - VK 5 mio
Schulz - VK 5 mio
Delaney - VK 10 mio
Brandt - VK 20 mio
Raschl - BVB II
Gomez - VK 1 mio
Wolf - VK 2.5 mio
Pherai - VK 0.5 mio
Tigges - BVB II
Ergibt schon über 60 mio. Einnahmen von den Gehältern ganz zu schweigen.
Und wenn man sich nun den Kader anschaut sind wirklich nur 2 Posten unbesetzt und das ist in dem Fall dann die IV und die OA. Abzüglich der Ausgaben für Kobel wären also noch immer gute 40 mio. (ja klar zu Teilen Milchmädchenrechnung) für 2 Spieler übrig.
Ich werde jetzt hier nicht auf Namen eingehen, sondern möchte einfach aufzeigen dass wir unser Hauptaugenmerk bei Transfers derzeit viel mehr auf das Verkaufen legen sollten und nicht darauf immer mehr und mehr Spieler zu verpflichten um gerade einen Spieler zu ersetzen.
Und nur um das richtig einzuordnen: Ich sage nicht wir müssen von unserem Grundsatz mit jungen Spielern zu arbeiten weg. Nein ganz und gar nicht. Ganz im Gegenteil: Ich wünsche mir weiterhin kreative und auch mutige Transfers. Ich möchte aber eben einfach diese Transfers besonders im Gehaltsbereich entsprechend eingeordnet und die hohen Gehälter dann eben bei den Spielern sehen, welche sich bei uns bereits bewiesen und etabliert haben um eben diese Spieler evtl. auch mal länger als 3 Jahre zu halten.
Im Prinzip richtig, aber du schreibst ja selbst, dass es im Einzelfall unglaublich schwierig ist, die Leute an den Mann zu bringen. Ich gehe deine Liste mal durch:
Bürki - VK 5 mio
Unbehaun - BVB II
Das könnte so hinkommen, wobei man für Unbehaun wohl kaum Geld sehen wird, es sei denn, er wechselt extern. Auch das würde finanziell dann aber ein sehr kleiner Schritt sein.
Zagadou - VK 15 mio
Zagadou hat nur noch ein Jahr Vertrag. 2020 war er von April bis Juni, dann von August bis November verletzt, 2021 dann von Januar bis Februar und wieder von März bis Juni verletzt. Das Risiko geht doch kein aufnehmender Verein ein. Wenn man interessiert ist, schaut man jetzt noch die Saison, ob der mit seinem Knie endlich mal wieder in ruhiges Fahrwasser kommt und versucht dann, ihn 2022 ablösefrei zu holen. Was dem Spieler auch noch ein Handgeld bescheren könnte.
Balerdi - VK 5 mio
Hier scheint es ja tatsächlich Interesse von Sampaoli in Marseille zu geben. Hoffen wir, dass das so über die Bühne geht.
Schulz - VK 5 mio
Ich wiederhole mich: Er hat bis 2024 Vertrag und verdient 6 Mio. € im Jahr. Jetzt zu gehen, würde ihn also erstmal 18 Mio. € kosten. Selbst wenn er woanders in den nächsten Jahren 2 Mio. € p.a. verdienen würde, würde er immer noch 12 Mio. € minus machen. Das höchste der Gefühle wäre wohl eine Leihe, bei der der leihende Verein zumindest einen Teil des Gehalts übernimmt.
Delaney - VK 10 mio
Auch hier haben wir nur noch ein Jahr Vertrag. Zumindest gab es ja aber schon eine Gerücht Richtung Southampton. Könnte hinkommen. (Lieber würde ich noch Can abgeben und Delaney behalten, aber auch der sitzt auf einem monströsen Vertrag.)
Brandt - VK 20 mio
Wenn an den Arsenal-Gerüchten etwas dran ist, würde ich auch gerne verkaufen. "Abwechslungsreiche" Leistungen in den letzten Jahren und mit Reus und Reyna ist die Position auch gut besetzt.
Raschl - BVB II
Gomez - VK 1 mio
Natürlich kann man die abgeben, aber in der Kasse wird sich das nicht wirklich bemerkbar machen.
Wolf - VK 2.5 mio
Siehe Schulz, nur dass Wolf bis 2023 Vertrag hat und 5 Mio. € im Jahr verdient. Mehr als ein (erneutes) Leihmodell halte ich für unwahrscheinlich.
Pherai - VK 0.5 mio
Tigges - BVB II
Siehe Raschl und Gomez. Wird uns finanziell nicht weit nach vorne bringen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Geld kann man wohl nur mit Brandt und Delaney verdienen, kleinere Summen dürften für Bürki und Balerdi zu erwarten sein. Vielleicht ist bei Schulz und Wolf durch Leihen etwas Gehaltskosmetik möglich. Das wird es aber dann gewesen sein.
Meines Erachtens befinden wir uns nach wie vor in der Klemme, dass wir junge, offensive Qualität verkaufen müssten (Sancho, Haaland, Reyna, Bellingham, Moukoko), um anderswo im Kader qualitative Lücken zu schließen.
Und es gibt nur zwei Wege aus dieser Klemme: Der erste bestünde in kreativen, mutigen und günstigen Transfers, die voll einschlagen. Da hält sich meine Hoffnung aber in Grenzen. Wenn man sich anschaut, wie viel Ablösen und Gehälter man in den letzten zwei Jahren in Meunier, Schulz, Balerdi, Hummels, Can, Morey (und jetzt Kobel und Coulibaly) investiert hat, um die Abwehr zu stabilisieren, sollte man seine Erwartungen hier einfach zurückschrauben.
Der zweite Weg ist schlicht und ergreifend das Implementieren einer taktischen und systemischen Grundausrichtung, nach der dann tatsächlich passgenau eingekauft werden kann. Kurzum liegt meine Hoffnung auf Rose, von dem ich hoffe, dass er es schafft, in einer Übergangsphase mit einer Mischung aus System und auf den Kader bezogenen Pragmatismus erfolgreich zu sein, um dann gezielt und systematisch den Kader zu beeinflussen - wenn man ihn denn lässt.
04.06.2021 - 10:10 Uhr
Zitat von LeFiete
@mba123 :
Eigentlich sagst du ja bereits selber, dass es kaum Kandidaten gibt die vom Profil her 0 ins Rose System passen sollten. Am Ehesten wohl tatsächlich Sancho wenn man von Roses bisherigen Teams ausgeht, indem Spielmacherfähigkeiten im letzten Drittel kaum verwendet wurden - vielleicht aber auch genau der Schlüssel damit Roses intensive und vertikale Idee bei einem Top10-15 Klub fruchten kann.
Guerreiro verstehe ich vom Gedanken her sehr gut, könnte ihn mir aber durch seine natürlichen Ausweichmanöver auf den linken Flügel definitiv als LZM vorstellen, auch als LV hat der scheinbar passendere Typus Schulz bisher 0 Argumente geliefert auf ihn zu verzichten. IV werden einigr Hummels wohl als etwas langsam einschätzen für ein pressingintensives und hohes Spiel, dieses „Manko“ hatte Rose aber auch mit Ginter, der ähnlich wie Hummels spielerisch top ist und antizipieren kann, gegen schnelle Gegner aber erstmal ein Paar Meter braucht um auf Geschwindigkeit zu kommen.
Ich denke es ist richtig dem Trainer Wünsche äußern zu lassen, aber dann auch gemeinsam Lösungen zu finden. Hätten wir uns noch mehr nach Tuchel gerichtet hätten wir Bellarabi zum Rekordtransfer gemacht, bei Favre hätten wir wohl genug grosse Zerstörer für das ZDM für 3 Mannschaften und unter Bosz hätten wir irgendwelche halbwegs schnellen Eredivise IV geholt, hauptsache 2-3 weitere schnelle IVs für die hohe Abwehrlinienidee.
Unter Klopp - nicht retrospektiv, aber in der damaligen Situation - wurde unter Anderem hier „gejammert“ das wir spielerisch Lewa und Götze mit hauptsächlich schnellen Spielern wie Auba und Mkhitaryan ersetzt hätten und wir mehr Leichtathleten mit tollem Speed als Fussballer mit Vision und Passstärke hätten. Die Mischung macht es doch letzten Endes und eigentlich würde ich im Rückblick nur Kloppo einen Komplettumbruch rund um Reus gönnen, damit er hier bleiben kann und eine neue Siegertruppe formen kann. Die anderen Trainer hatten teils komische Wünsche die uns in Kombination mit den Schulz, Rodes und Meuniers wohl einen finanziellen Breakdown ergeben hätten der uns zum EL-Aspiranten zurückfallen lassen hätte statt zu 2 weiteren Pokalsiegen und Rekorden durch Youngster..
Ich hoffe einfach nur das Zorc es schafft den „matter“ gewordenen Glanz seiner Bilanz (die er eben den überteuerten Buli Flops zu verdanken hat, trotz all der Toptalente die er an Land zieht) nochmal erleuchten kann mit ein paar Transfers mit Auge - die im Ideallfall schnell rennen können für Rose und trotzdem auch bei einem bspw niederländischen Coach noch in Frage kommen weil 5m Pässe in der Regel ankommen.
@mba123 :
Eigentlich sagst du ja bereits selber, dass es kaum Kandidaten gibt die vom Profil her 0 ins Rose System passen sollten. Am Ehesten wohl tatsächlich Sancho wenn man von Roses bisherigen Teams ausgeht, indem Spielmacherfähigkeiten im letzten Drittel kaum verwendet wurden - vielleicht aber auch genau der Schlüssel damit Roses intensive und vertikale Idee bei einem Top10-15 Klub fruchten kann.
Guerreiro verstehe ich vom Gedanken her sehr gut, könnte ihn mir aber durch seine natürlichen Ausweichmanöver auf den linken Flügel definitiv als LZM vorstellen, auch als LV hat der scheinbar passendere Typus Schulz bisher 0 Argumente geliefert auf ihn zu verzichten. IV werden einigr Hummels wohl als etwas langsam einschätzen für ein pressingintensives und hohes Spiel, dieses „Manko“ hatte Rose aber auch mit Ginter, der ähnlich wie Hummels spielerisch top ist und antizipieren kann, gegen schnelle Gegner aber erstmal ein Paar Meter braucht um auf Geschwindigkeit zu kommen.
Ich denke es ist richtig dem Trainer Wünsche äußern zu lassen, aber dann auch gemeinsam Lösungen zu finden. Hätten wir uns noch mehr nach Tuchel gerichtet hätten wir Bellarabi zum Rekordtransfer gemacht, bei Favre hätten wir wohl genug grosse Zerstörer für das ZDM für 3 Mannschaften und unter Bosz hätten wir irgendwelche halbwegs schnellen Eredivise IV geholt, hauptsache 2-3 weitere schnelle IVs für die hohe Abwehrlinienidee.
Unter Klopp - nicht retrospektiv, aber in der damaligen Situation - wurde unter Anderem hier „gejammert“ das wir spielerisch Lewa und Götze mit hauptsächlich schnellen Spielern wie Auba und Mkhitaryan ersetzt hätten und wir mehr Leichtathleten mit tollem Speed als Fussballer mit Vision und Passstärke hätten. Die Mischung macht es doch letzten Endes und eigentlich würde ich im Rückblick nur Kloppo einen Komplettumbruch rund um Reus gönnen, damit er hier bleiben kann und eine neue Siegertruppe formen kann. Die anderen Trainer hatten teils komische Wünsche die uns in Kombination mit den Schulz, Rodes und Meuniers wohl einen finanziellen Breakdown ergeben hätten der uns zum EL-Aspiranten zurückfallen lassen hätte statt zu 2 weiteren Pokalsiegen und Rekorden durch Youngster..
Ich hoffe einfach nur das Zorc es schafft den „matter“ gewordenen Glanz seiner Bilanz (die er eben den überteuerten Buli Flops zu verdanken hat, trotz all der Toptalente die er an Land zieht) nochmal erleuchten kann mit ein paar Transfers mit Auge - die im Ideallfall schnell rennen können für Rose und trotzdem auch bei einem bspw niederländischen Coach noch in Frage kommen weil 5m Pässe in der Regel ankommen.
Ich denke, der Trainer sollte am besten wissen, was für Spieler er braucht. Wie sollte es anders sein?
Der Sportmanager sollte die finanziellen Rahmenbedingungen abstecken und mittel- bis langfristige Ziele im Auge haben, denke ich.
Wenn der Trainer beispielsweise einen 32 jährigen für sein Spielsystem bevorzugt, sollte der Sportmanager sein Veto einlegen, wenn es alternativ ein 20 jähriges Talent gibt, das dem 32 jährigen kaum hintersteht. Das Talent würde perspektivisch und finanziell eben viel mehr Sinn ergeben. Dem Trainer, der mit einer kurzen Verweildauer beim Verein rechnen muss, kann das aber egal sein.
Oder nehmen wir Bellarabi. Hier passten die finanziellen Rahmenbedingungen nicht.
Tuchel war das bestimmt egal. Hier sollte der Sportmanager gucken, ob es finanziell hinhaut.
Ich denke, Zorc hat viele gute Leute geholt. Besonders für einige Talente hat er jedes Lob verdient.
Allerdings wurde auch öfters am Bedarf vorbei gekauft:
Rückblickend würde ich das schon 16/17 so sehen. Die Saison war, genau wie jetzt, letztendlich erfolgreich. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es einige Probleme gab (ebenfalls wie jetzt).
Viele werden die Probleme 16/17 ausschließlich auf die Abgänge von Hummels, Gündogan und Mkhitaryan zurückführen. Aber dass Tuchel sein Spielsystem in der Hinrunde aufgeben musste, liegt für mich eher darin, dass wir, bei über 120 Mio Ausgaben, nur Merino und Rode für das DM/ZM holten. Dabei läuft unter Tuchel normalerweise das komplette Spiel über diese Positionen.
Wenn der Trainer sein Spielsystem nicht durchziehen kann, hat die Transferpolitik versagt, denke ich.
Das war in der folgenden Saison dann komplett der Fall und Bosz war schnell Geschichte.
Im Sommer 18 wurde dann vieles richtig gemacht. Der Umbruch war sehr erfolgreich. 18/19 blieb dann bis heute unsere beste Saison, obwohl viel investiert wurde und wir fast alle wichtigen Spieler halten konnten.
Es wurde aber eben oft am Bedarf vorbei gekauft.
Ich finde, unser Kader war in den letzten Jahren regelmäßig auf die Trainer schlecht abgestimmt. Inwieweit das daran liegt, dass unsere sportliche Führung Transfers alleine beschloss oder die Trainer die falsche Spieler forderten, gilt es zu klären.
Mein Eindruck ist, dass unsere Führung einige Transfers nahezu unabhängig vom Trainer abwickelte. Auf der anderen Seite aber Trainer wie Favre und Bosz sich selber auch nicht vehement in die Transferpolitik einbringen wollten.
Daher sehe ich Potenzial darin, wenn Rose bei Transfers ein gewichtiges Wort mitspricht und beispielsweise auch die Profile für Neuzugänge erstellt.
Ich wüsste jedenfalls nicht, wie jemand anders als der Trainer den Kader besser planen könnte. Schließlich geht es darum, die Ideen des Trainers umzusetzen.
04.06.2021 - 13:56 Uhr
Zitat von mba123
Ich finde, unser Kader war in den letzten Jahren regelmäßig auf die Trainer schlecht abgestimmt. Inwieweit das daran liegt, dass unsere sportliche Führung Transfers alleine beschloss oder die Trainer die falsche Spieler forderten, gilt es zu klären.
Mein Eindruck ist, dass unsere Führung einige Transfers nahezu unabhängig vom Trainer abwickelte. Auf der anderen Seite aber Trainer wie Favre und Bosz sich selber auch nicht vehement in die Transferpolitik einbringen wollten.
Daher sehe ich Potenzial darin, wenn Rose bei Transfers ein gewichtiges Wort mitspricht und beispielsweise auch die Profile für Neuzugänge erstellt.
Ich wüsste jedenfalls nicht, wie jemand anders als der Trainer den Kader besser planen könnte. Schließlich geht es darum, die Ideen des Trainers umzusetzen.
Ich finde, unser Kader war in den letzten Jahren regelmäßig auf die Trainer schlecht abgestimmt. Inwieweit das daran liegt, dass unsere sportliche Führung Transfers alleine beschloss oder die Trainer die falsche Spieler forderten, gilt es zu klären.
Mein Eindruck ist, dass unsere Führung einige Transfers nahezu unabhängig vom Trainer abwickelte. Auf der anderen Seite aber Trainer wie Favre und Bosz sich selber auch nicht vehement in die Transferpolitik einbringen wollten.
Daher sehe ich Potenzial darin, wenn Rose bei Transfers ein gewichtiges Wort mitspricht und beispielsweise auch die Profile für Neuzugänge erstellt.
Ich wüsste jedenfalls nicht, wie jemand anders als der Trainer den Kader besser planen könnte. Schließlich geht es darum, die Ideen des Trainers umzusetzen.
Ich packe mal den Absatz bewusst heraus, gehe mit vielen Punkten von dir gewiss d‘accord - nur haben wir nicht eben vielen Trainern auch definitiv Wünsche erfüllt?
Ein Klopp hat lange mit dem gearbeitet was machbar war, wir waren nicht so rosig aufgestellt in Großteilen seiner Amtszeit, trotzdem wurde auch medial kommuniziert das er großer Fan von bspw Kampl und Immobile war und auch sein Ex-Schützling Subotic fand den Weg zum Borsigplatz.
Erwähenswert wäre hier vielleicht noch Folgendes: Was haben Firmino, Salah, Mané, Wijinaldum und Benteke alle gemeinsam? Zu Allen gab es Gerüchte zum BVB in den Kloppjahren, alle spielten unter Klopp beim FC Liverpool. Mané konnten wir uns nicht leisten in der letzten Kloppsaison da wir bereits mit Kampl einen Wunschspieler für denselben Preis geholt haben, Firmino wurde mit 37? Mio Hoffenheims Rekordabgang, Salah entschied sich für Chelsea und auch Benteke wäre bis heute unser Rekordtransfer. Warum gab es all diese Gerüchte bzw teils bestätigten Aussagen der Spieler das wir mit ihnen Vorverhandlungen geführt haben / sie gescoutet haben wenn wir sie definitiv nicht wollten?
Tuchel hat seinen Wunsch Backup für LV bekommen - Park, der wohl grausigste BVB LV den ich in jüngerer Historie sehen durfte -, das Streitthema „Dahoud vs Torres“ zwischen Tuchel und Mislintat wurde letzten Endes mit Dahoud und einem vorher abgemachten Transfer zu Tuchelzeiten bereits in die Wege geleitet und Schürrle soll doch eben auch ein Wunschspieler Tuchels gewesen sein. Nach einer katastrophalen Saison unter Klopp wurden also peau a peau Namen die Tuchel wollte realisiert. Ich erinnere mich generell noch gut an den Sommer 2016 und erinnere mich an ein Hamsik Interview, dass er bereits mit dem BVB fix war - doch wollte er seinen Legendenstatus in Napoli nicht gefähren und die Fans enttäuschen und blieb doch. Wäre genau die Art Stärkung für das ZM gewesen die du bspw. ansprichst, ganz nebenbei zu Dembele, Wunschspieler Schürrle und Co. Auch ein Guerreiro bspw. hat für mich genauso viel „Typisch Zorc“ Flair als junges Talent zu guten Konditionen wie auch „Tuchel Flair“ wenn ich mir seine Ballbehandlung und Typus generell anschaue. Da zu differenzieren wird schnell schwierig.
Bosz hat zugegebenermaßen wenig neues Spielermaterial bekommen.. Dembele sollte durch Yarmolenko ersetzt werden und war aufgrund der langanhaltenden Gerüchtelage wohl definitiv kein Trainerwunsch. Der CoTrainer von Bosz klagte über mangelnde IV mit Geschwindigkeit für Bosz Spielstil, hätte er bis zum Winter „überlebt“ hätte er halt mit Akanji arbeiten können, dazu kam es nicht.
Stöger können wir wohl Außen vor lassen, er kam als Feuerwehrmann und die wenigsten Retter kommen mit Spieleransprüchen.
Favre.. es mag sein das er ähnlich wie sein Spielstil passiv wirkt. Wenn ich aber sehe wie er in Gladbach hingeschmissen hat und wie konsequent er bspw einen De Jong nach kurzer Zeit trotz des Transfervolumens Außen vor ließ, da dieser in seiner Idee vom Fussball kaum Mehrwert hatte, würde ich doch stark davon ausgehen das er bei Transfermängeln nach 2 Jahren von selbst gegangen wäre oder wir viele Neuzugänge auf der Bank gesehen hätten. Man sprach bei Favre hier im Forum bereits früh von einem Trainer der „schnelle IVs auf AV einsetzt“ und auch das er „Physisch starke Spieler mit starker Zweikampfführung“ auf der Doppel 6 präferiert.
In dem Sommer kam Diallo der viiiiel als LV spielte, Delaney und Witsel unter Anderem.
Im Sommer darauf gab es den wohl bislang größten Nettoinvest indem man zwei Ex Schützlinge Favres holte (Hazard, Schulz) und einen vermeintlichen Schnapper mit Brandt.
Das Problem sehe ich nicht darin, dass wir den Trainern keine Wunschlösungen ermöglichen wollten - dies war wohl wenn bei Bosz der Fall -, eher ein Problem ist die mangelnde Trainerauslese nach Tuchel. Klopp hat mit dem Gegenpressing und dessen Erfolg nicht nur den BVB, sondern auch Fussballeuropa und den DFB geprägt, bis ein Punkt kam wo er zur Vermeidung eines Umbruchs nach langer echter Liebe den Verein verlassen hat. Tuchel war der richtige Fit von den spielerischen Ansichten, um Potentiale auszuschöpfen im Ballbesitzfussball und um Lösungen zu finden die adäquat sind gegen die vielen mauernden Teams. Charakterlich und durch das Busattentat gab es dann - gepaart mit dem Sommer 2016... - zuviel Schlammschlachten, Kompetenzstreitigkeiten und einfach kurzfristigen Qualitätsverlust um so weiter zu machen.
Das war der große Bruch. Bosz hat von den Ansätzen bei Ajax her eine gesunde Mischung aus Ballbesitz und Pressing versprochen, die letzten Trainerwunschspieler waren immer noch schwach in der Leistung und so kam es das Boszs „Naivität“ sein System 1:1 in der Buli übertragen zu können ihm schnell das Genick gebrochen hat.
Favre kam als erfahrener Mann - übrigens war Rose damals auch ein Kandidat laut diversen Medien - mit Stabilisationseffekten, die uns trotz am Ende „langweiligen“ und „biederen“ Fussballs trotzdem wieder mit weniger Kaderfluktuation und einigen Talenten die durchstarteten weiter oben etabliert hatten.
Ich gehe stark davon aus das Rose bei Bedarf einen gewünschten „Dauerläufer auf AV“ bekommt oder auch der Sancho Backup (bei Nicht-Verkauf) vermutlich ein temporeicher Dribbler sein wird. Nur muss jeder Trainer Kompromisse machen (außer scheinbar Conte, der wegen mangelnder Transferaktivitäten in seinem Interesse Juve, Inter und Chelsea allesamt verlassen hat) und dann muss ein Rose halt auch schauen das ein Hummels analog Ginter in Gladbach ins System gezaubert wird, dass er eine sinnvolle Rolle für Guerreiro findet oder auch das ein Reus als lebende BVB Legende seine Spielanteile erhalten *muss*.
Wenn man als Deutscher nach Bayern schielt, ist es aber doch ganz gut wenn ein Managment nicht alle Trainerwünsche erfüllt - Flicks Wunsch Sarr ist der schlechteste Bayern RV seit 2000 iwas, Götze, Meyer, Werner (der halt 0 in Bayerns System passt) und Draxler waren angesprochene Namen und auch bspw Ancelotti hatte mit James einen Bayern“flop“ zu verantworten, der letzten Endes zum Glück des Rekordmeisters nur geliehen war.
Wichtig ist letzten Endes das wir eine klare Identität leben und danach sowohl Spielerkäufe, als auch Trainerauslese stellen. Von Favre zu Terzic war schon ein extremer Sprung, den wir mit Rose fortführen. Rose hat aber meines Erachtens nach gemessen an Kompromissen die er bereits bei Gladbach und Salzburg einging keine absolute Herkulesaufgabe von den Spielertypen her und auch ein Guerreiro wird in der richtigen Rolle gegen all die mauernden Teams eklatant wichtig werden unter Rose.
04.06.2021 - 14:07 Uhr
Zitat von BVBBC
Ich denke nicht, dass es darum geht den Rest zu halten, wenn Sancho verkauft wird, sondern das sollte schon soweit als möglich Hand in Hand gehen. Im Grunde zeigst du mit deiner Rechnung aber schon auf, wieso das Ganze gar nicht so einfach ist, um dann überhaupt mal an Problemzonen, wo es zwickt, anzusetzen, selbst wenn man 60 Mio. erlöst bekommt. Denn mit den Verkäufen von Schulz, Balerdi und Zagadou hast du für die übrig gebliebenen 40 Mio. im Grunde schon 2 Bedarfspositionen final definiert, auf denen zwingend nachgelegt werden muss. Damit geht man durchaus auch Problemzonen an, aber eben nicht alle, da 40 Mio. schnell weg sind, wenn man sieht, was Mainz bei St. Juste bspw. an Mondpreisen aufruft. Günstiger wird man kaum an einen tauglichen IV kommen, selbst wenn man sich nicht für St. Juste entscheiden sollte - ich hoffe ja, dass man bei einem Move, bei dem sowohl Zagadou als auch Balerdi gehen, wenigstens richtig Potenzial holt und noch ambitionierter wird, indem man bspw. einen Bade holt, der vielleicht nicht mal mehr kostet. Einen tauglichen LV wird man wohl derzeit kaum für nur 15 Mio. bekommen. Zumindest keinen, bei dem man sicher sein kann, dass er Stamm spielen kann, was in meinen Augen aber eine Notwendigkeit ist, da ich nicht glaube, dass sich Guerreiro und Rose gut verstehen werden. Zumindest nicht, wenn Guerreiro LV spielen soll. Was bleibt dann noch von den 40 Mio. übrig, um effektiv zu investieren? 5-10 Mio., vielleicht aber auch nix. Dadurch landet man dann eben auch ganz zwangsläufig bei einem Verkauf, der mehr Geld für Querinvests freisetzt. Der widerspricht aber nicht ansatzweise dem Ausdünnen des Kaders. Vor allem im Etat kann man sowieso Luft schaffen. Luft, die allerdings nicht gerade für Invests sorgen wird, sodass Gehaltseinsparungen für mich kein Argument sind, um damit wieder Transfers zu finanzieren. Denn mal ehrlich, mit einem neuen IV und LV steht da noch kein fertiger, gut besetzter Kader, selbst wenn diese beiden Transfers sitzen, wovon auch nicht zwingend auszugehen ist, da es durchaus schwierig ist die passenden Leute zu bekommen ...
Zitat von BvBSpencer
Was mir aber an euren Gedankenspielen nicht gefällt ist die Perspektive Sancho zu verkaufen und wieder 2-3 Kompensationsspieler zu kaufen. Ist das nicht genau unser Problem? Unser Kader ist unendlich aufgebläht und gehört einfach mal vollkommen entschlackt. Allein dadurch würden vermutlich Mittel in einem guten zweistelligen Millionenbereich frei werdden. Da würde ich die Gehälter noch nicht mal mit einbeziehen.
Ich weiß auch das es gewissermaßen Wunschdenken ist und es natürlich auch verdammt schwer ist Spieler mit solch exorbitanten Gehältern an den Mann zu bringen aber ich sehe derzeit eigentlich unsere Chance evtl. mal den nächsten Schritt als Verein zu machen. Wir haben derzeit 3 Jahrhunderttalente dazu noch einige Talente von internationalen Niveau und unsere Rückrunde hat gezeigt dass dieses Team funktionieren kann wenn man es richtig anstellt. Das heisst meiner Meinung nach man sollte evtl. mal jetzt wegkommen von der Quantität im überdurchschnittlichen Bereich und mehr in einen kleineren Kader von hoher Qualität wechseln. Klar haben wir nicht das Budget der Roten aber wenn man sieht was für Gehälter hier einige Durchschnittskicker verdienen, ist da einfach extrem viel verschwendetes Kapital welches sicher helfen könnte um auch mal einen absoluten Weltklassefussballer zu halten.
Wenn man sich mal unseren derzeitigen Kader laut TM für die nächste Saison anschaut - Dies These beruht natürlich auf meiner persönlichen Kaderschmiede - kann man gut und gerne 12 Leute entweder versetzen oder eben verkaufen und damit gut über 50 Mio. einnehmen.
Um es nachvollziehbarer zu machen (ohne hoffentlich zu weit in die KS zu rutschen)
Bürki - VK 5 mio
Unbehaun - BVB II
Zagadou - VK 15 mio
Balerdi - VK 5 mio
Schulz - VK 5 mio
Delaney - VK 10 mio
Brandt - VK 20 mio
Raschl - BVB II
Gomez - VK 1 mio
Wolf - VK 2.5 mio
Pherai - VK 0.5 mio
Tigges - BVB II
Ergibt schon über 60 mio. Einnahmen von den Gehältern ganz zu schweigen.
Und wenn man sich nun den Kader anschaut sind wirklich nur 2 Posten unbesetzt und das ist in dem Fall dann die IV und die OA. Abzüglich der Ausgaben für Kobel wären also noch immer gute 40 mio. (ja klar zu Teilen Milchmädchenrechnung) für 2 Spieler übrig.
Ich werde jetzt hier nicht auf Namen eingehen, sondern möchte einfach aufzeigen dass wir unser Hauptaugenmerk bei Transfers derzeit viel mehr auf das Verkaufen legen sollten und nicht darauf immer mehr und mehr Spieler zu verpflichten um gerade einen Spieler zu ersetzen.
Und nur um das richtig einzuordnen: Ich sage nicht wir müssen von unserem Grundsatz mit jungen Spielern zu arbeiten weg. Nein ganz und gar nicht. Ganz im Gegenteil: Ich wünsche mir weiterhin kreative und auch mutige Transfers. Ich möchte aber eben einfach diese Transfers besonders im Gehaltsbereich entsprechend eingeordnet und die hohen Gehälter dann eben bei den Spielern sehen, welche sich bei uns bereits bewiesen und etabliert haben um eben diese Spieler evtl. auch mal länger als 3 Jahre zu halten.
Was mir aber an euren Gedankenspielen nicht gefällt ist die Perspektive Sancho zu verkaufen und wieder 2-3 Kompensationsspieler zu kaufen. Ist das nicht genau unser Problem? Unser Kader ist unendlich aufgebläht und gehört einfach mal vollkommen entschlackt. Allein dadurch würden vermutlich Mittel in einem guten zweistelligen Millionenbereich frei werdden. Da würde ich die Gehälter noch nicht mal mit einbeziehen.
Ich weiß auch das es gewissermaßen Wunschdenken ist und es natürlich auch verdammt schwer ist Spieler mit solch exorbitanten Gehältern an den Mann zu bringen aber ich sehe derzeit eigentlich unsere Chance evtl. mal den nächsten Schritt als Verein zu machen. Wir haben derzeit 3 Jahrhunderttalente dazu noch einige Talente von internationalen Niveau und unsere Rückrunde hat gezeigt dass dieses Team funktionieren kann wenn man es richtig anstellt. Das heisst meiner Meinung nach man sollte evtl. mal jetzt wegkommen von der Quantität im überdurchschnittlichen Bereich und mehr in einen kleineren Kader von hoher Qualität wechseln. Klar haben wir nicht das Budget der Roten aber wenn man sieht was für Gehälter hier einige Durchschnittskicker verdienen, ist da einfach extrem viel verschwendetes Kapital welches sicher helfen könnte um auch mal einen absoluten Weltklassefussballer zu halten.
Wenn man sich mal unseren derzeitigen Kader laut TM für die nächste Saison anschaut - Dies These beruht natürlich auf meiner persönlichen Kaderschmiede - kann man gut und gerne 12 Leute entweder versetzen oder eben verkaufen und damit gut über 50 Mio. einnehmen.
Um es nachvollziehbarer zu machen (ohne hoffentlich zu weit in die KS zu rutschen)
Bürki - VK 5 mio
Unbehaun - BVB II
Zagadou - VK 15 mio
Balerdi - VK 5 mio
Schulz - VK 5 mio
Delaney - VK 10 mio
Brandt - VK 20 mio
Raschl - BVB II
Gomez - VK 1 mio
Wolf - VK 2.5 mio
Pherai - VK 0.5 mio
Tigges - BVB II
Ergibt schon über 60 mio. Einnahmen von den Gehältern ganz zu schweigen.
Und wenn man sich nun den Kader anschaut sind wirklich nur 2 Posten unbesetzt und das ist in dem Fall dann die IV und die OA. Abzüglich der Ausgaben für Kobel wären also noch immer gute 40 mio. (ja klar zu Teilen Milchmädchenrechnung) für 2 Spieler übrig.
Ich werde jetzt hier nicht auf Namen eingehen, sondern möchte einfach aufzeigen dass wir unser Hauptaugenmerk bei Transfers derzeit viel mehr auf das Verkaufen legen sollten und nicht darauf immer mehr und mehr Spieler zu verpflichten um gerade einen Spieler zu ersetzen.
Und nur um das richtig einzuordnen: Ich sage nicht wir müssen von unserem Grundsatz mit jungen Spielern zu arbeiten weg. Nein ganz und gar nicht. Ganz im Gegenteil: Ich wünsche mir weiterhin kreative und auch mutige Transfers. Ich möchte aber eben einfach diese Transfers besonders im Gehaltsbereich entsprechend eingeordnet und die hohen Gehälter dann eben bei den Spielern sehen, welche sich bei uns bereits bewiesen und etabliert haben um eben diese Spieler evtl. auch mal länger als 3 Jahre zu halten.
Ich denke nicht, dass es darum geht den Rest zu halten, wenn Sancho verkauft wird, sondern das sollte schon soweit als möglich Hand in Hand gehen. Im Grunde zeigst du mit deiner Rechnung aber schon auf, wieso das Ganze gar nicht so einfach ist, um dann überhaupt mal an Problemzonen, wo es zwickt, anzusetzen, selbst wenn man 60 Mio. erlöst bekommt. Denn mit den Verkäufen von Schulz, Balerdi und Zagadou hast du für die übrig gebliebenen 40 Mio. im Grunde schon 2 Bedarfspositionen final definiert, auf denen zwingend nachgelegt werden muss. Damit geht man durchaus auch Problemzonen an, aber eben nicht alle, da 40 Mio. schnell weg sind, wenn man sieht, was Mainz bei St. Juste bspw. an Mondpreisen aufruft. Günstiger wird man kaum an einen tauglichen IV kommen, selbst wenn man sich nicht für St. Juste entscheiden sollte - ich hoffe ja, dass man bei einem Move, bei dem sowohl Zagadou als auch Balerdi gehen, wenigstens richtig Potenzial holt und noch ambitionierter wird, indem man bspw. einen Bade holt, der vielleicht nicht mal mehr kostet. Einen tauglichen LV wird man wohl derzeit kaum für nur 15 Mio. bekommen. Zumindest keinen, bei dem man sicher sein kann, dass er Stamm spielen kann, was in meinen Augen aber eine Notwendigkeit ist, da ich nicht glaube, dass sich Guerreiro und Rose gut verstehen werden. Zumindest nicht, wenn Guerreiro LV spielen soll. Was bleibt dann noch von den 40 Mio. übrig, um effektiv zu investieren? 5-10 Mio., vielleicht aber auch nix. Dadurch landet man dann eben auch ganz zwangsläufig bei einem Verkauf, der mehr Geld für Querinvests freisetzt. Der widerspricht aber nicht ansatzweise dem Ausdünnen des Kaders. Vor allem im Etat kann man sowieso Luft schaffen. Luft, die allerdings nicht gerade für Invests sorgen wird, sodass Gehaltseinsparungen für mich kein Argument sind, um damit wieder Transfers zu finanzieren. Denn mal ehrlich, mit einem neuen IV und LV steht da noch kein fertiger, gut besetzter Kader, selbst wenn diese beiden Transfers sitzen, wovon auch nicht zwingend auszugehen ist, da es durchaus schwierig ist die passenden Leute zu bekommen ...
In meinen Augen stellt sich die Frage, wie wir diese Transferperiode agieren, hinsichtlich des Sommers 2021/2022. Spätestens kommenden Sommer müssen wir sowohl Sancho als auch Haaland ersetzen.
Zuzüglich laufen die Verträge von DAZ, Dahoud, Witsel, Hummels aus, Reus und Akanji 2023. Die drei "Oldis" sind zu diesem Zeitpunkt 33. Reus und Hummels schätze ich so ein, dass sie beide noch bis 2023 spielen wollen und werden, müssen dann aber ins zweite Glied rutschen, während uns Witsel sicherlich verlassen wird. Für 5 Spieler binnen eines Sommers einen adäquaten Ersatz zu finden halte ich für ganz schön ambitioniert. In der Innenverteidigung haben wir mit DAZ einen Dauerverletzten, ein langzeitverletztes Talent und einen Teenager aus der eigenen Jugend. Keinem der drei traue ich die Hummels-Nachfolge zu, sodass 2022 ein neuer IV, eventuell - falls uns Akanji verlässt - sogar zwei neue Stamm-IV's verpflichtet werden müssen.
Falls Sancho schon diesen Sommer wechseln sollte, kann oder vielleicht muss es dann sogar schon zu einem größeren Umbruch geben, mit dem nicht nur ein Reus-, sondern auch ein Witsel- und Sancho-Nachfolger geholt werden muss. Dadurch müsste man Transfers in der IV auf den kommenden Sommer schieben und mit Witsel + Can als Aushilfsverteidiger in die Saison gehen. Ehrlich gesagt halte ich das für relativ unproblematisch. Problematisch wird es dann bei der Haaland-Nachfolge (ist Moukoko in einem Jahr schon so weit?) und der IV: Bewahrheitet sich die 75 Millionen-Klausel und müsste man 60 Millionen in gegebenenfalls zwei IV's investieren und einen Sturm-Backup. In einem Best-Case-Szenario hätten wir mit Reyna einen Reus- und mit Moukoko einen Haaland-Nachfolger bereits in den eigenen Reihen, dann würden sich die Problematiken deutlich verringern. Da ich mich aber auf ein solches Szenario nicht zwingend versteifen würde, gäbe es in diesem Sommer durchaus ein paar interessante Szenarien:
Balerdi mit Kamara verrechnen --> Witsel Nachfolger.
Pereira als diesjährigen Sancho-Ersatz, der ab 2022 mit Reyna um die Reus-Nachfolge hinter den Spitzen konkurriert.
Madueke oder ähnliches Talent, dass diese Saison behutsam rangezogen wird, um ab 2022 fest auf dem rechten Flügel zu spielen.
Damit einhergehend stünden auf der Abgabenseite diesen Sommer unter anderem Delaney, Brandt, Sancho, Reinier.
04.06.2021 - 14:58 Uhr
Zitat von mba123
Ich finde, unser Kader war in den letzten Jahren regelmäßig auf die Trainer schlecht abgestimmt. Inwieweit das daran liegt, dass unsere sportliche Führung Transfers alleine beschloss oder die Trainer die falsche Spieler forderten, gilt es zu klären.
Mein Eindruck ist, dass unsere Führung einige Transfers nahezu unabhängig vom Trainer abwickelte. Auf der anderen Seite aber Trainer wie Favre und Bosz sich selber auch nicht vehement in die Transferpolitik einbringen wollten.
Daher sehe ich Potenzial darin, wenn Rose bei Transfers ein gewichtiges Wort mitspricht und beispielsweise auch die Profile für Neuzugänge erstellt.
Ich wüsste jedenfalls nicht, wie jemand anders als der Trainer den Kader besser planen könnte. Schließlich geht es darum, die Ideen des Trainers umzusetzen.
Ich finde, unser Kader war in den letzten Jahren regelmäßig auf die Trainer schlecht abgestimmt. Inwieweit das daran liegt, dass unsere sportliche Führung Transfers alleine beschloss oder die Trainer die falsche Spieler forderten, gilt es zu klären.
Mein Eindruck ist, dass unsere Führung einige Transfers nahezu unabhängig vom Trainer abwickelte. Auf der anderen Seite aber Trainer wie Favre und Bosz sich selber auch nicht vehement in die Transferpolitik einbringen wollten.
Daher sehe ich Potenzial darin, wenn Rose bei Transfers ein gewichtiges Wort mitspricht und beispielsweise auch die Profile für Neuzugänge erstellt.
Ich wüsste jedenfalls nicht, wie jemand anders als der Trainer den Kader besser planen könnte. Schließlich geht es darum, die Ideen des Trainers umzusetzen.
Peter Bosz hatte nicht wirklich das Standing um großartig zu fordern, was er später als Fehler anerkannte in einem Interview.Favre hatte ein Veto gegen Lichtensteiner gestellt und wollte Diallo haben als IV.Beide Trainer haben zufällig auch denselben Berater^^
Zitat von https://www.schwatzgelb.de/artikel/2020/unsa-senf/au-revoir-lucien
Favre hatte ein gewisses Mitspracherecht bei den Transfers, aber selten war es so einfach wie beim Lichtsteiner-Transfer, bei dem Favre ein klares Veto eingelegt haben soll. Paco Alcacer und auch Erling Haaland wären wohl nicht in Dortmund gelandet, weil Favre so viel Für und Wider abwägte, dass er vermutlich erst nach Jahren zu einer echten Entscheidung gekommen wäre. Hier griffen die Transfer-Verantwortlichen schnell zu. Lucien Favre ließ sich aber darauf ein, bestes Beispiel Achraf Hakimi. Ich hätte zu gern die Gedanken von Favre gelesen, als Hakimi seine ersten Testspielminuten absolvierte. Die Hände über dem Kopf zusammenschlagend, Haare raufend und zeternd stand Favre am Seitenrand. Trotzdem nahm er Hakimi im Training immer wieder zur Seite, tolerierte seine Scherze und Mätzchen und zwang ihn im Gegenzug zu konzentrierter Arbeit. Dadurch wurde Hakimi für uns zur Waffe. Vielleicht hätte man Favre noch ein bisschen mehr einbinden sollen, vielleicht war die Vorgehensweise aber auch richtig. Der Kader war am Ende nicht perfekt auf den Favre-Fußball abgestimmt, er entwickelte daraus aber etwas so gut es ging.
Favre hatte ein gewisses Mitspracherecht bei den Transfers, aber selten war es so einfach wie beim Lichtsteiner-Transfer, bei dem Favre ein klares Veto eingelegt haben soll. Paco Alcacer und auch Erling Haaland wären wohl nicht in Dortmund gelandet, weil Favre so viel Für und Wider abwägte, dass er vermutlich erst nach Jahren zu einer echten Entscheidung gekommen wäre. Hier griffen die Transfer-Verantwortlichen schnell zu. Lucien Favre ließ sich aber darauf ein, bestes Beispiel Achraf Hakimi. Ich hätte zu gern die Gedanken von Favre gelesen, als Hakimi seine ersten Testspielminuten absolvierte. Die Hände über dem Kopf zusammenschlagend, Haare raufend und zeternd stand Favre am Seitenrand. Trotzdem nahm er Hakimi im Training immer wieder zur Seite, tolerierte seine Scherze und Mätzchen und zwang ihn im Gegenzug zu konzentrierter Arbeit. Dadurch wurde Hakimi für uns zur Waffe. Vielleicht hätte man Favre noch ein bisschen mehr einbinden sollen, vielleicht war die Vorgehensweise aber auch richtig. Der Kader war am Ende nicht perfekt auf den Favre-Fußball abgestimmt, er entwickelte daraus aber etwas so gut es ging.
Ich würde sogar soweit gehen und sagen man gab sowohl Tuchel und Favre den Raum sich in der 1.Saison einzubringen während man in der 2. wenig bis kaum orientierte.
Ich glaube auch nicht das der Trainer zwingend der beste Planer ist sondern diejenige Person (oder Gruppe), die auch die (sportliche)Identität des Vereins vorgibt.Deswegen halte ich Ange Postecoglou (Trainer) und auch Jordi Cryuff (als Sportdirektor und später als Interimstrainer) einfach stark, was sie in ihren Stationen getan hatten-bei Jordi mehr bei M.Tel Aviv wie er gewisse Personen in die Vereine reinholte, um a) das Knowhow (z.B. Oscar Garcia) reinzubringen b) Strukturen aufzubauen um die Vereinsphilosophie zu formen.Er hatte u.a. einen gewissen Peter Bosz zu Tel Aviv geholt und unter Cryuffs Rolle als Sportdirektor hatten sie nach 10 Jahren die Meisterschaft dort geholt.
mehr dazu
Über Postecoglou finde ich das Rasenfunktribünengespräch mit Thomas Broich sehr hörenswert wie er plante und die Spieler in die Mannschaft holen wollte in seiner Zeit bei Brisbane Roar.
Hier
Hier eine Übersicht wie er bei Yokohama F Marinos agierte in 19/20.
Auch wie er die australische NM formte könnte man auch noch was schreiben aber evtl. findet man einen irgendwo einen Australien affinen @BVBBC dafür. : p
https://www.theguardian.com/football/blog/2013/nov/19/ange-postecoglou-socceroos-tactics-costa-rica
Fangen wir doch vom Anfang an:Was will jeder Verein?Gewinnen.Wie will man das erreichen?Das ist eine Frage, die man nicht beantworten kann sondern alle im Verein müssen überlegen wie wollen wir gewinnen und mit welchen (Fußball)-Wertem überhaupt und soll das Wie überhaupt auf Augenhöhe mit dem Was sein oder nur als PR-Gag dienen-Stichwort "offensive,attraktiven Fußball".
Ein Bielsa hat seinen Hochintensitätsfußball während sein ehemaliger Spieler bzw. "Schüler" Diego Simeone den Fußball favorisiert den er kennenlernte in Italien,Guardiola seine Variante von Total Football,Gasperini bei Bergamo über Allegris konserativen Ansatz usw..
Da kommen wir schnell zu dem leidigen Thema:uns mangelt es an Identität und Konstanz.Von Klopp auf Tuchel dann auf Bosz und danach folgt Favre (mit Umweg über Stöger).Rein von der Trainerwahl sieht es so aus als wäre man ein kleines Kind das alle 1-2 Jahre den neusten Trend nachzujagen.Konterfußball/Vollgasfußball ist out jetzt werden wir erfolgreich sein mit geflegten Ballbesitzfußball dann kommen wir wieder auf die Gedanken das Konterfußball viel toller ist als dieses "Rasenschach", weil damals unter Jürgen hatten es doch auch funktioniert.Die Runde 2 für BB-Fußball kam mit Favre und jetzt kommt mit Rose den scheinbaren "emotionalen und attraktiven" Fußball wieder.Ich sehe es schon in 2 Jahren, falls Rose solange durchhält, wird man den nächsten BB-Trainer ranholen nur um ihm mittel-/langfristig ungeeignete Spieler an die Seite zu stellen.Das Terzic kurioserweise den "Minikloppo" gab sagt doch einfach aus das man etwas sein will, was man in der Liga nicht mehr sein kann, weil die Anforderungen sich geändert haben in den letzten 7 Jahren.
Jeder Trainer scheitert hier ist keine Frage des Ob sondern des Wann und Pragmatismus verzögert nur diesen Prozess.
Man kann sich nicht entscheiden was oder besser wie man sein will.Die Mehrheit der Liga gibt uns den Ball und denkt sich "Macht mal!WIr feiern jedes Unentschieden wie eine Meisterschaft und konzentrieren uns auf das kontern" während in der CL wir uns vermehrt auf die Underdogrolle konzentrieren können eher müssen (z.B. gegen Man City).
Die Wahrheit ist wir müssen alle (Haupt)-Phasen des Spiels beherrschen, wenn man sich aber von Kompromiss zu Kompromiss in der Spielertransferpolitik hangelt dann sieht es so aus wie es ist inklusive eines Dauerumbruches von Fußballideal als auch dem tatsächlichen.Es ist für mich wenig überraschend das sowohl Tuchel als auch Favre rein resultatstechnisch ihren "Peak" in der der ersten Saison hatten bei uns als sie anfingen in der RR pragmatischer zu agieren.
Die Teilsaison unter Terzic bestätigt das quasi.Zuerst will man hohes Pressing spielen auf die a)die Spieler nicht so Bock haben und b) auf dem benötigten Niveau nicht können dann-Eine krude Mischung aus nicht können und nicht wollen ist eine sehr gefährliche Mischung für eine Mannschaft.Das Ergebnis war bekannt und als man dann zum reinen Konterfußball wechselte und die Strategie hieß "gib den Ball zu Jadon der fuchst schon was aus und Erling schließt ab" ging es in den letzten Spielen aufwärts.Die Saison war resultatstechnisch erfolgreich durch die bessere Form von Reus,Sancho und Haaland.War der Trainerwechsel überhaupt der Faktor oder ist die bessere Form von drei Einzelspielern der Grund für die Ergebnisse?Was ist der systematische Ansatz?
Die Rückschlüsse heraus werden interessant sein bei einem engeren finanziellen Spielraum.Bleibt man auf der Kampf- und Mentalitätsschiene oder nutzt versucht einen Blick in die Tiefe schaut, was die strukturellen Probleme sind.Man kann nur hoffen mehr auf Rose zu hören sonst wird es enden wie die letzten Jahre.
_____
Constantin Eckner hatte ein Video veröffentlicht mit dem Titel Die Intensität der Bundesliga-Teams.Bei dem Video wird nicht nur auf die BuLi eingegangen sondern auch auf die CL und wie sich das verhält zu den restlichen Vereinen.
Spoiler:
-Die BuLi agiert in Sachen av. high intensity distance (per 90) etwa auf dem Niveau der Championship und ist nur vor der L1.
-Die Unterschiede u.a. in Intensität sind enorm zwischen CL/BuLi mit Ausnahme von Gladbach
->Roses Handschrift spricht nicht für ein hohes Pressing weder in der Liga noch in der CL.
-Eckner gibt in einem Kommentar auch an, das die EL auf dem Niveau von LaLiga ist, also ein Stück intensiver als die BuLi.
___
Der Artikel von Christian Dobrick (ist u.a. U17 Co-Trainer bei Holstein Kiel) auf Talentkritiker aus dem Jahr 2018 schneidet auch kulturelle Dinge an warum man "nicht genug kämpft" und evtl. der Schrei nach mehr Mentalität die Illusionen des heutigen deutschen Fußballs schlechthin sind, um sich die Dinge zu erklären.
Zitat von usernick
Die deutsche Fußballkultur ist in den vergangenen Jahrzehnten eine Kultur des Konterfußballs geworden. Es hat eine lange Tradition in Deutschland, dynamischen Fußball, der körperlich und kämpferisch auf den Platz gebracht wird, als eine Art Idealbild zu sehen und Strategie und Taktik der Mentalität und dem Kampf unterzuordnen. Das war nicht immer unproblematisch, denn es ist hinsichtlich dieses allgemeinen Fußballverständnisses kein Wunder, dass der deutsche Fußball sich taktischen Neuerungen wie der Raumdeckung lange versperrt hat – und um die Jahrtausendwende dafür die Quittung bekam. Dieses Idealbild geht sogar soweit, dass Fußballstile, die gemeinhin als unattraktiv verstanden werden, zum Beispiel beim FC Schalke 04 der Saison 2017/2018 heroisiert werden. Die Spieler von Trainer Domenico Tedesco spielten einen athletischen, auf die Kontrolle der Umschaltmomente ausgerichteten Fußball, der vielen S04-Fans wohl das Herz aufgehen ließ, weil die Profis offenbar genauso malochten, wie es die Arbeiter in den Gruben der vergangenen Glanztage des Ruhrgebiets taten. Fußball als ein Abbild der Identität der Gesellschaft, in der er gespielt wird. Wahrscheinlich ist es aus dieser Geisteshaltung heraus kein Wunder, dass Spielweisen, die eine längere Anlaufzeit benötigen, es in Gelsenkirchen in der Vergangenheit immer schwer hatten. Gelang etwas nämlich nicht sofort, kollidierte das mit der Identität der Fans auf den Rängen, denn es schien, als würden die Profis auf dem Rasen einfach nicht genug „kämpfen“.
Jedoch ist die Erkenntnis, dass Fußball oftmals ein Spiegelbild der Regionen, Länder und ihrer Kulturen ist, in denen er gespielt wird, und das ganze Nationen unterschiedliche kollektive Idealbilder eines „schönen Spiels“ haben – ebenso wie Trainer – außerordentlich wertvoll. Denn es erklärt, warum Talente mit einem gewissen Spielerprofil aus dem einen Land sich als Profis durchsetzen, während sie in anderen Ländern, Vereinen oder Regionen keine Chance hätten.
Der deutsche Fußball jedoch hat taktische Mängel. So hinkt die Bundesliga nach dem Hoch des „Heavy Metal-Fußball“ von Jürgen Klopp und dem Positionsspiel von Pep Guardiola im internationalen Vergleich taktisch wieder ein Stück weit hinterher. Denn nach diesen beiden personifizierten Fortschrittsmotoren kamen nur wenige weitere Innovatoren und Persönlichkeiten, die dem deutschen Fußball eine neue Dynamik verliehen. Die in Deutschland verwurzelte Fußball- und Arbeitskultur hemmt die Entwicklungsfreude. Der deutsche Fußball ist enorm ergebnisorientiert und steht dem Fortschritt und der Veränderung sehr kritisch gegenüber, solange alles noch halbwegs gut funktioniert. Solange es nicht richtig kracht, sehen nur wenige den Zwang zur Innovation. Und so begnügen sich viele Bundesligisten damit, den Raum zu kontrollieren und ihren Gegnern den Ball zu überlassen, um überfallartig Konter zu fahren und so zum Erfolg zu kommen. Eigentümlicherweise ist diese Idee, die einen Großteil der nationalen Liga auszeichnet, dann auch noch komplett konträr zu dem, was die Nationalmannschaft seit der Niederlage gegen die Spanier 2010 unter Joachim Löw zu spielen versucht und womit sie 2014 auch erfolgreich gewesen sind – dem ballorientierten (Positions-)Spiel. Während in der Bundesliga Woche für Woche überwiegend gekontert wird, spielt die Nationalmannschaft mit dem Ball am Fuß und möchte den Ball kontrollieren (nimmt man den Confed-Cup 2017 mal aus). Die reine Ergebnisorientierung geht sowohl bei den Profis, als auch bedauerlicherweise im Kinder- und Jugendfußball über den Mut, taktisch etwas zu riskieren und zu erneuern. Das „Wie“ ist oftmals vollkommen egal – nur das „Was“ zählt. Der DFB definierte für sich seine sogenannten „spielerischen Leitlinien“, die eine allgemeine, grobe Spielvision und ihre Offensiv- und Defensivprinzipien formulierte. Diese Leitlinien werden als Grundlage jeder Trainerausbildung an den Sportschulen gelehrt werden. Auch hier ist auffällig, dass die festgelegten Leitlinien, die zwar an sich äußerst allgemein gehalten wurden, bei denen man aber trotzdem die Handschrift der „Mannschaft“ erkennen kann, den bereits Jahre andauernden Trends der Bundesliga zum Teil zuwiderlaufen. Denn bereits die erste Leitlinie der sogenannten „Spielvision“ lautet: „Wir wollen den Ball!“ – was auf viele Bundesliga-Teams dann doch eher nicht zutrifft. Dabei wäre es wichtig für den DFB als Verband, dass eine nationale Spielvision definiert würde, die den nationalen Spielweisen und somit auch der Ausbildung in den Vereinen eher entsprechen würde. Die andere, wesentlich aufwändigere und mit viel mehr Widerstand verbundene Alternative wäre, den Vereinen die Spielvision vorzuschreiben.
Kulturell betrachtet ist die Art des deutschen Fußballs in Bezug auf Deutschlands Geschichte wohl sogar einleuchtend, denn kaum einem Volk wird häufiger nachgesagt, es sei auf der einen Seite effizienter und ergebnisorientierter, aber auf der anderen Seite spießiger und konservativer als dem deutschen. In der Vergangenheit war Deutschland weder politisch noch fußballerisch unbedingt der geeignete Ort für progressive Revolutionen. Bis in Deutschland eine Revolution passiert, muss schon einiges im Argen liegen, während andere europäische Nationen, wie zum Beispiel die Franzosen, Revolution in ihrer Geschichte zum Prinzip erhoben haben. Auch sind die Deutschen nicht unbedingt die besten Freunde von Reformen. Alles Neue wird zunächst einmal eher kritisch beäugt, bevor es dann von einzelnen innovativen Köpfen ausprobiert wird – der gesellschaftliche Konservativismus überträgt sich damit auf den Fußball und seine Fans. Dieser Konservativismus spiegelt sich auch in der Haltung und Philosophie der meisten Clubs wieder.
Die deutsche Fußballkultur ist in den vergangenen Jahrzehnten eine Kultur des Konterfußballs geworden. Es hat eine lange Tradition in Deutschland, dynamischen Fußball, der körperlich und kämpferisch auf den Platz gebracht wird, als eine Art Idealbild zu sehen und Strategie und Taktik der Mentalität und dem Kampf unterzuordnen. Das war nicht immer unproblematisch, denn es ist hinsichtlich dieses allgemeinen Fußballverständnisses kein Wunder, dass der deutsche Fußball sich taktischen Neuerungen wie der Raumdeckung lange versperrt hat – und um die Jahrtausendwende dafür die Quittung bekam. Dieses Idealbild geht sogar soweit, dass Fußballstile, die gemeinhin als unattraktiv verstanden werden, zum Beispiel beim FC Schalke 04 der Saison 2017/2018 heroisiert werden. Die Spieler von Trainer Domenico Tedesco spielten einen athletischen, auf die Kontrolle der Umschaltmomente ausgerichteten Fußball, der vielen S04-Fans wohl das Herz aufgehen ließ, weil die Profis offenbar genauso malochten, wie es die Arbeiter in den Gruben der vergangenen Glanztage des Ruhrgebiets taten. Fußball als ein Abbild der Identität der Gesellschaft, in der er gespielt wird. Wahrscheinlich ist es aus dieser Geisteshaltung heraus kein Wunder, dass Spielweisen, die eine längere Anlaufzeit benötigen, es in Gelsenkirchen in der Vergangenheit immer schwer hatten. Gelang etwas nämlich nicht sofort, kollidierte das mit der Identität der Fans auf den Rängen, denn es schien, als würden die Profis auf dem Rasen einfach nicht genug „kämpfen“.
Jedoch ist die Erkenntnis, dass Fußball oftmals ein Spiegelbild der Regionen, Länder und ihrer Kulturen ist, in denen er gespielt wird, und das ganze Nationen unterschiedliche kollektive Idealbilder eines „schönen Spiels“ haben – ebenso wie Trainer – außerordentlich wertvoll. Denn es erklärt, warum Talente mit einem gewissen Spielerprofil aus dem einen Land sich als Profis durchsetzen, während sie in anderen Ländern, Vereinen oder Regionen keine Chance hätten.
Der deutsche Fußball jedoch hat taktische Mängel. So hinkt die Bundesliga nach dem Hoch des „Heavy Metal-Fußball“ von Jürgen Klopp und dem Positionsspiel von Pep Guardiola im internationalen Vergleich taktisch wieder ein Stück weit hinterher. Denn nach diesen beiden personifizierten Fortschrittsmotoren kamen nur wenige weitere Innovatoren und Persönlichkeiten, die dem deutschen Fußball eine neue Dynamik verliehen. Die in Deutschland verwurzelte Fußball- und Arbeitskultur hemmt die Entwicklungsfreude. Der deutsche Fußball ist enorm ergebnisorientiert und steht dem Fortschritt und der Veränderung sehr kritisch gegenüber, solange alles noch halbwegs gut funktioniert. Solange es nicht richtig kracht, sehen nur wenige den Zwang zur Innovation. Und so begnügen sich viele Bundesligisten damit, den Raum zu kontrollieren und ihren Gegnern den Ball zu überlassen, um überfallartig Konter zu fahren und so zum Erfolg zu kommen. Eigentümlicherweise ist diese Idee, die einen Großteil der nationalen Liga auszeichnet, dann auch noch komplett konträr zu dem, was die Nationalmannschaft seit der Niederlage gegen die Spanier 2010 unter Joachim Löw zu spielen versucht und womit sie 2014 auch erfolgreich gewesen sind – dem ballorientierten (Positions-)Spiel. Während in der Bundesliga Woche für Woche überwiegend gekontert wird, spielt die Nationalmannschaft mit dem Ball am Fuß und möchte den Ball kontrollieren (nimmt man den Confed-Cup 2017 mal aus). Die reine Ergebnisorientierung geht sowohl bei den Profis, als auch bedauerlicherweise im Kinder- und Jugendfußball über den Mut, taktisch etwas zu riskieren und zu erneuern. Das „Wie“ ist oftmals vollkommen egal – nur das „Was“ zählt. Der DFB definierte für sich seine sogenannten „spielerischen Leitlinien“, die eine allgemeine, grobe Spielvision und ihre Offensiv- und Defensivprinzipien formulierte. Diese Leitlinien werden als Grundlage jeder Trainerausbildung an den Sportschulen gelehrt werden. Auch hier ist auffällig, dass die festgelegten Leitlinien, die zwar an sich äußerst allgemein gehalten wurden, bei denen man aber trotzdem die Handschrift der „Mannschaft“ erkennen kann, den bereits Jahre andauernden Trends der Bundesliga zum Teil zuwiderlaufen. Denn bereits die erste Leitlinie der sogenannten „Spielvision“ lautet: „Wir wollen den Ball!“ – was auf viele Bundesliga-Teams dann doch eher nicht zutrifft. Dabei wäre es wichtig für den DFB als Verband, dass eine nationale Spielvision definiert würde, die den nationalen Spielweisen und somit auch der Ausbildung in den Vereinen eher entsprechen würde. Die andere, wesentlich aufwändigere und mit viel mehr Widerstand verbundene Alternative wäre, den Vereinen die Spielvision vorzuschreiben.
Kulturell betrachtet ist die Art des deutschen Fußballs in Bezug auf Deutschlands Geschichte wohl sogar einleuchtend, denn kaum einem Volk wird häufiger nachgesagt, es sei auf der einen Seite effizienter und ergebnisorientierter, aber auf der anderen Seite spießiger und konservativer als dem deutschen. In der Vergangenheit war Deutschland weder politisch noch fußballerisch unbedingt der geeignete Ort für progressive Revolutionen. Bis in Deutschland eine Revolution passiert, muss schon einiges im Argen liegen, während andere europäische Nationen, wie zum Beispiel die Franzosen, Revolution in ihrer Geschichte zum Prinzip erhoben haben. Auch sind die Deutschen nicht unbedingt die besten Freunde von Reformen. Alles Neue wird zunächst einmal eher kritisch beäugt, bevor es dann von einzelnen innovativen Köpfen ausprobiert wird – der gesellschaftliche Konservativismus überträgt sich damit auf den Fußball und seine Fans. Dieser Konservativismus spiegelt sich auch in der Haltung und Philosophie der meisten Clubs wieder.
04.06.2021 - 17:47 Uhr
Zitat von LeFiete
Ich packe mal den Absatz bewusst heraus, gehe mit vielen Punkten von dir gewiss d‘accord - nur haben wir nicht eben vielen Trainern auch definitiv Wünsche erfüllt?
Ein Klopp hat lange mit dem gearbeitet was machbar war, wir waren nicht so rosig aufgestellt in Großteilen seiner Amtszeit, trotzdem wurde auch medial kommuniziert das er großer Fan von bspw Kampl und Immobile war und auch sein Ex-Schützling Subotic fand den Weg zum Borsigplatz.
Erwähenswert wäre hier vielleicht noch Folgendes: Was haben Firmino, Salah, Mané, Wijinaldum und Benteke alle gemeinsam? Zu Allen gab es Gerüchte zum BVB in den Kloppjahren, alle spielten unter Klopp beim FC Liverpool. Mané konnten wir uns nicht leisten in der letzten Kloppsaison da wir bereits mit Kampl einen Wunschspieler für denselben Preis geholt haben, Firmino wurde mit 37? Mio Hoffenheims Rekordabgang, Salah entschied sich für Chelsea und auch Benteke wäre bis heute unser Rekordtransfer. Warum gab es all diese Gerüchte bzw teils bestätigten Aussagen der Spieler das wir mit ihnen Vorverhandlungen geführt haben / sie gescoutet haben wenn wir sie definitiv nicht wollten?
Tuchel hat seinen Wunsch Backup für LV bekommen - Park, der wohl grausigste BVB LV den ich in jüngerer Historie sehen durfte -, das Streitthema „Dahoud vs Torres“ zwischen Tuchel und Mislintat wurde letzten Endes mit Dahoud und einem vorher abgemachten Transfer zu Tuchelzeiten bereits in die Wege geleitet und Schürrle soll doch eben auch ein Wunschspieler Tuchels gewesen sein. Nach einer katastrophalen Saison unter Klopp wurden also peau a peau Namen die Tuchel wollte realisiert. Ich erinnere mich generell noch gut an den Sommer 2016 und erinnere mich an ein Hamsik Interview, dass er bereits mit dem BVB fix war - doch wollte er seinen Legendenstatus in Napoli nicht gefähren und die Fans enttäuschen und blieb doch. Wäre genau die Art Stärkung für das ZM gewesen die du bspw. ansprichst, ganz nebenbei zu Dembele, Wunschspieler Schürrle und Co. Auch ein Guerreiro bspw. hat für mich genauso viel „Typisch Zorc“ Flair als junges Talent zu guten Konditionen wie auch „Tuchel Flair“ wenn ich mir seine Ballbehandlung und Typus generell anschaue. Da zu differenzieren wird schnell schwierig.
Bosz hat zugegebenermaßen wenig neues Spielermaterial bekommen.. Dembele sollte durch Yarmolenko ersetzt werden und war aufgrund der langanhaltenden Gerüchtelage wohl definitiv kein Trainerwunsch. Der CoTrainer von Bosz klagte über mangelnde IV mit Geschwindigkeit für Bosz Spielstil, hätte er bis zum Winter „überlebt“ hätte er halt mit Akanji arbeiten können, dazu kam es nicht.
Stöger können wir wohl Außen vor lassen, er kam als Feuerwehrmann und die wenigsten Retter kommen mit Spieleransprüchen.
Favre.. es mag sein das er ähnlich wie sein Spielstil passiv wirkt. Wenn ich aber sehe wie er in Gladbach hingeschmissen hat und wie konsequent er bspw einen De Jong nach kurzer Zeit trotz des Transfervolumens Außen vor ließ, da dieser in seiner Idee vom Fussball kaum Mehrwert hatte, würde ich doch stark davon ausgehen das er bei Transfermängeln nach 2 Jahren von selbst gegangen wäre oder wir viele Neuzugänge auf der Bank gesehen hätten. Man sprach bei Favre hier im Forum bereits früh von einem Trainer der „schnelle IVs auf AV einsetzt“ und auch das er „Physisch starke Spieler mit starker Zweikampfführung“ auf der Doppel 6 präferiert.
In dem Sommer kam Diallo der viiiiel als LV spielte, Delaney und Witsel unter Anderem.
Im Sommer darauf gab es den wohl bislang größten Nettoinvest indem man zwei Ex Schützlinge Favres holte (Hazard, Schulz) und einen vermeintlichen Schnapper mit Brandt.
Das Problem sehe ich nicht darin, dass wir den Trainern keine Wunschlösungen ermöglichen wollten - dies war wohl wenn bei Bosz der Fall -, eher ein Problem ist die mangelnde Trainerauslese nach Tuchel. Klopp hat mit dem Gegenpressing und dessen Erfolg nicht nur den BVB, sondern auch Fussballeuropa und den DFB geprägt, bis ein Punkt kam wo er zur Vermeidung eines Umbruchs nach langer echter Liebe den Verein verlassen hat. Tuchel war der richtige Fit von den spielerischen Ansichten, um Potentiale auszuschöpfen im Ballbesitzfussball und um Lösungen zu finden die adäquat sind gegen die vielen mauernden Teams. Charakterlich und durch das Busattentat gab es dann - gepaart mit dem Sommer 2016... - zuviel Schlammschlachten, Kompetenzstreitigkeiten und einfach kurzfristigen Qualitätsverlust um so weiter zu machen.
Das war der große Bruch. Bosz hat von den Ansätzen bei Ajax her eine gesunde Mischung aus Ballbesitz und Pressing versprochen, die letzten Trainerwunschspieler waren immer noch schwach in der Leistung und so kam es das Boszs „Naivität“ sein System 1:1 in der Buli übertragen zu können ihm schnell das Genick gebrochen hat.
Favre kam als erfahrener Mann - übrigens war Rose damals auch ein Kandidat laut diversen Medien - mit Stabilisationseffekten, die uns trotz am Ende „langweiligen“ und „biederen“ Fussballs trotzdem wieder mit weniger Kaderfluktuation und einigen Talenten die durchstarteten weiter oben etabliert hatten.
Ich gehe stark davon aus das Rose bei Bedarf einen gewünschten „Dauerläufer auf AV“ bekommt oder auch der Sancho Backup (bei Nicht-Verkauf) vermutlich ein temporeicher Dribbler sein wird. Nur muss jeder Trainer Kompromisse machen (außer scheinbar Conte, der wegen mangelnder Transferaktivitäten in seinem Interesse Juve, Inter und Chelsea allesamt verlassen hat) und dann muss ein Rose halt auch schauen das ein Hummels analog Ginter in Gladbach ins System gezaubert wird, dass er eine sinnvolle Rolle für Guerreiro findet oder auch das ein Reus als lebende BVB Legende seine Spielanteile erhalten *muss*.
Wenn man als Deutscher nach Bayern schielt, ist es aber doch ganz gut wenn ein Managment nicht alle Trainerwünsche erfüllt - Flicks Wunsch Sarr ist der schlechteste Bayern RV seit 2000 iwas, Götze, Meyer, Werner (der halt 0 in Bayerns System passt) und Draxler waren angesprochene Namen und auch bspw Ancelotti hatte mit James einen Bayern“flop“ zu verantworten, der letzten Endes zum Glück des Rekordmeisters nur geliehen war.
Wichtig ist letzten Endes das wir eine klare Identität leben und danach sowohl Spielerkäufe, als auch Trainerauslese stellen. Von Favre zu Terzic war schon ein extremer Sprung, den wir mit Rose fortführen. Rose hat aber meines Erachtens nach gemessen an Kompromissen die er bereits bei Gladbach und Salzburg einging keine absolute Herkulesaufgabe von den Spielertypen her und auch ein Guerreiro wird in der richtigen Rolle gegen all die mauernden Teams eklatant wichtig werden unter Rose.
Zitat von mba123
Ich finde, unser Kader war in den letzten Jahren regelmäßig auf die Trainer schlecht abgestimmt. Inwieweit das daran liegt, dass unsere sportliche Führung Transfers alleine beschloss oder die Trainer die falsche Spieler forderten, gilt es zu klären.
Mein Eindruck ist, dass unsere Führung einige Transfers nahezu unabhängig vom Trainer abwickelte. Auf der anderen Seite aber Trainer wie Favre und Bosz sich selber auch nicht vehement in die Transferpolitik einbringen wollten.
Daher sehe ich Potenzial darin, wenn Rose bei Transfers ein gewichtiges Wort mitspricht und beispielsweise auch die Profile für Neuzugänge erstellt.
Ich wüsste jedenfalls nicht, wie jemand anders als der Trainer den Kader besser planen könnte. Schließlich geht es darum, die Ideen des Trainers umzusetzen.
Ich finde, unser Kader war in den letzten Jahren regelmäßig auf die Trainer schlecht abgestimmt. Inwieweit das daran liegt, dass unsere sportliche Führung Transfers alleine beschloss oder die Trainer die falsche Spieler forderten, gilt es zu klären.
Mein Eindruck ist, dass unsere Führung einige Transfers nahezu unabhängig vom Trainer abwickelte. Auf der anderen Seite aber Trainer wie Favre und Bosz sich selber auch nicht vehement in die Transferpolitik einbringen wollten.
Daher sehe ich Potenzial darin, wenn Rose bei Transfers ein gewichtiges Wort mitspricht und beispielsweise auch die Profile für Neuzugänge erstellt.
Ich wüsste jedenfalls nicht, wie jemand anders als der Trainer den Kader besser planen könnte. Schließlich geht es darum, die Ideen des Trainers umzusetzen.
Ich packe mal den Absatz bewusst heraus, gehe mit vielen Punkten von dir gewiss d‘accord - nur haben wir nicht eben vielen Trainern auch definitiv Wünsche erfüllt?
Ein Klopp hat lange mit dem gearbeitet was machbar war, wir waren nicht so rosig aufgestellt in Großteilen seiner Amtszeit, trotzdem wurde auch medial kommuniziert das er großer Fan von bspw Kampl und Immobile war und auch sein Ex-Schützling Subotic fand den Weg zum Borsigplatz.
Erwähenswert wäre hier vielleicht noch Folgendes: Was haben Firmino, Salah, Mané, Wijinaldum und Benteke alle gemeinsam? Zu Allen gab es Gerüchte zum BVB in den Kloppjahren, alle spielten unter Klopp beim FC Liverpool. Mané konnten wir uns nicht leisten in der letzten Kloppsaison da wir bereits mit Kampl einen Wunschspieler für denselben Preis geholt haben, Firmino wurde mit 37? Mio Hoffenheims Rekordabgang, Salah entschied sich für Chelsea und auch Benteke wäre bis heute unser Rekordtransfer. Warum gab es all diese Gerüchte bzw teils bestätigten Aussagen der Spieler das wir mit ihnen Vorverhandlungen geführt haben / sie gescoutet haben wenn wir sie definitiv nicht wollten?
Tuchel hat seinen Wunsch Backup für LV bekommen - Park, der wohl grausigste BVB LV den ich in jüngerer Historie sehen durfte -, das Streitthema „Dahoud vs Torres“ zwischen Tuchel und Mislintat wurde letzten Endes mit Dahoud und einem vorher abgemachten Transfer zu Tuchelzeiten bereits in die Wege geleitet und Schürrle soll doch eben auch ein Wunschspieler Tuchels gewesen sein. Nach einer katastrophalen Saison unter Klopp wurden also peau a peau Namen die Tuchel wollte realisiert. Ich erinnere mich generell noch gut an den Sommer 2016 und erinnere mich an ein Hamsik Interview, dass er bereits mit dem BVB fix war - doch wollte er seinen Legendenstatus in Napoli nicht gefähren und die Fans enttäuschen und blieb doch. Wäre genau die Art Stärkung für das ZM gewesen die du bspw. ansprichst, ganz nebenbei zu Dembele, Wunschspieler Schürrle und Co. Auch ein Guerreiro bspw. hat für mich genauso viel „Typisch Zorc“ Flair als junges Talent zu guten Konditionen wie auch „Tuchel Flair“ wenn ich mir seine Ballbehandlung und Typus generell anschaue. Da zu differenzieren wird schnell schwierig.
Bosz hat zugegebenermaßen wenig neues Spielermaterial bekommen.. Dembele sollte durch Yarmolenko ersetzt werden und war aufgrund der langanhaltenden Gerüchtelage wohl definitiv kein Trainerwunsch. Der CoTrainer von Bosz klagte über mangelnde IV mit Geschwindigkeit für Bosz Spielstil, hätte er bis zum Winter „überlebt“ hätte er halt mit Akanji arbeiten können, dazu kam es nicht.
Stöger können wir wohl Außen vor lassen, er kam als Feuerwehrmann und die wenigsten Retter kommen mit Spieleransprüchen.
Favre.. es mag sein das er ähnlich wie sein Spielstil passiv wirkt. Wenn ich aber sehe wie er in Gladbach hingeschmissen hat und wie konsequent er bspw einen De Jong nach kurzer Zeit trotz des Transfervolumens Außen vor ließ, da dieser in seiner Idee vom Fussball kaum Mehrwert hatte, würde ich doch stark davon ausgehen das er bei Transfermängeln nach 2 Jahren von selbst gegangen wäre oder wir viele Neuzugänge auf der Bank gesehen hätten. Man sprach bei Favre hier im Forum bereits früh von einem Trainer der „schnelle IVs auf AV einsetzt“ und auch das er „Physisch starke Spieler mit starker Zweikampfführung“ auf der Doppel 6 präferiert.
In dem Sommer kam Diallo der viiiiel als LV spielte, Delaney und Witsel unter Anderem.
Im Sommer darauf gab es den wohl bislang größten Nettoinvest indem man zwei Ex Schützlinge Favres holte (Hazard, Schulz) und einen vermeintlichen Schnapper mit Brandt.
Das Problem sehe ich nicht darin, dass wir den Trainern keine Wunschlösungen ermöglichen wollten - dies war wohl wenn bei Bosz der Fall -, eher ein Problem ist die mangelnde Trainerauslese nach Tuchel. Klopp hat mit dem Gegenpressing und dessen Erfolg nicht nur den BVB, sondern auch Fussballeuropa und den DFB geprägt, bis ein Punkt kam wo er zur Vermeidung eines Umbruchs nach langer echter Liebe den Verein verlassen hat. Tuchel war der richtige Fit von den spielerischen Ansichten, um Potentiale auszuschöpfen im Ballbesitzfussball und um Lösungen zu finden die adäquat sind gegen die vielen mauernden Teams. Charakterlich und durch das Busattentat gab es dann - gepaart mit dem Sommer 2016... - zuviel Schlammschlachten, Kompetenzstreitigkeiten und einfach kurzfristigen Qualitätsverlust um so weiter zu machen.
Das war der große Bruch. Bosz hat von den Ansätzen bei Ajax her eine gesunde Mischung aus Ballbesitz und Pressing versprochen, die letzten Trainerwunschspieler waren immer noch schwach in der Leistung und so kam es das Boszs „Naivität“ sein System 1:1 in der Buli übertragen zu können ihm schnell das Genick gebrochen hat.
Favre kam als erfahrener Mann - übrigens war Rose damals auch ein Kandidat laut diversen Medien - mit Stabilisationseffekten, die uns trotz am Ende „langweiligen“ und „biederen“ Fussballs trotzdem wieder mit weniger Kaderfluktuation und einigen Talenten die durchstarteten weiter oben etabliert hatten.
Ich gehe stark davon aus das Rose bei Bedarf einen gewünschten „Dauerläufer auf AV“ bekommt oder auch der Sancho Backup (bei Nicht-Verkauf) vermutlich ein temporeicher Dribbler sein wird. Nur muss jeder Trainer Kompromisse machen (außer scheinbar Conte, der wegen mangelnder Transferaktivitäten in seinem Interesse Juve, Inter und Chelsea allesamt verlassen hat) und dann muss ein Rose halt auch schauen das ein Hummels analog Ginter in Gladbach ins System gezaubert wird, dass er eine sinnvolle Rolle für Guerreiro findet oder auch das ein Reus als lebende BVB Legende seine Spielanteile erhalten *muss*.
Wenn man als Deutscher nach Bayern schielt, ist es aber doch ganz gut wenn ein Managment nicht alle Trainerwünsche erfüllt - Flicks Wunsch Sarr ist der schlechteste Bayern RV seit 2000 iwas, Götze, Meyer, Werner (der halt 0 in Bayerns System passt) und Draxler waren angesprochene Namen und auch bspw Ancelotti hatte mit James einen Bayern“flop“ zu verantworten, der letzten Endes zum Glück des Rekordmeisters nur geliehen war.
Wichtig ist letzten Endes das wir eine klare Identität leben und danach sowohl Spielerkäufe, als auch Trainerauslese stellen. Von Favre zu Terzic war schon ein extremer Sprung, den wir mit Rose fortführen. Rose hat aber meines Erachtens nach gemessen an Kompromissen die er bereits bei Gladbach und Salzburg einging keine absolute Herkulesaufgabe von den Spielertypen her und auch ein Guerreiro wird in der richtigen Rolle gegen all die mauernden Teams eklatant wichtig werden unter Rose.
Ich denke auch, dass Klopp damals weitestgehend die Kaderplanung übernahm. Das kippte erst unter Tuchel, meiner Meinung nach.
Mit Tuchel wollte man wohl wie mit Klopp weitermachen. Aber letztendlich geriet man wohl mit Tuchel aneinander.
Ich empfand es dann so, dass wir dann schon während Tuchels Amtszeit die Transfers unabhängiger vom Trainer vollzogen.
Und dass man 16/17 einen guten ZM wollte, ist ja schön und gut. Aber dass man keinen geholt hatte, war ein großes Versäumniss und bestimmt nicht von Tuchel gewollt.
Bei Bosz und Favre würde ich dann kaum einen Transfer den Trainern zurechnen. Es gab dann zum Beispiel schon vor Favre die Mentalitätsdebatte und später wurden Spieler geholt, die in dieses Muster passten.
Oder es wurde ein Philipp verpflichtet, bevor man sich für Bosz entschied.
Unter Favre könnte ich mir dann beispielsweise Diallo und Hazard als Trainer-Transfers vorstellen. Viele andere Spieler passten aber nicht zu dem, was Favre spielen ließ. Auch zu dem, was Favre bei anderen Vereinen spielen ließ, passte das eher nicht. Allgemein ist Favre aber recht flexibel, finde ich. In Nizza und Gladbach hatte er mit sehr unterschiedlichen Spielertypen agiert und seine Spielweise darauf erfolgreich angepasst.
Ich schätze Favre dann auch nicht so ein, dass er Theater macht, wenn unsere Führung ihre Wunschspieler präsentiert. Schließlich haben diese Spieler auch Qualität. Sie passten nur nicht richtig gut ins Spielsystem.
Aber wie gesagt, konnte Favre in der Vergangenheit sein Spielsystem eben auf andere Spielertypen anpassen.
Bei uns klappte das aber nicht sonderlich. So blieb die erste Saison, trotz massiver Verstärkungen, die beste.
Man kann, meiner Meinung nach, klar sagen, dass diese Transfers Favres Spielsystem insgesamt nicht stärkten.
Ich glaube nicht daran, dass Favre einen Bedarf anmeldete und die Transfers danach getätigt wurden.
05.06.2021 - 12:13 Uhr
Zitat von BVBBC
Ich denke nicht, dass es darum geht den Rest zu halten, wenn Sancho verkauft wird, sondern das sollte schon soweit als möglich Hand in Hand gehen. Im Grunde zeigst du mit deiner Rechnung aber schon auf, wieso das Ganze gar nicht so einfach ist, um dann überhaupt mal an Problemzonen, wo es zwickt, anzusetzen, selbst wenn man 60 Mio. erlöst bekommt. Denn mit den Verkäufen von Schulz, Balerdi und Zagadou hast du für die übrig gebliebenen 40 Mio. im Grunde schon 2 Bedarfspositionen final definiert, auf denen zwingend nachgelegt werden muss. Damit geht man durchaus auch Problemzonen an, aber eben nicht alle, da 40 Mio. schnell weg sind, wenn man sieht, was Mainz bei St. Juste bspw. an Mondpreisen aufruft. Günstiger wird man kaum an einen tauglichen IV kommen, selbst wenn man sich nicht für St. Juste entscheiden sollte - ich hoffe ja, dass man bei einem Move, bei dem sowohl Zagadou als auch Balerdi gehen, wenigstens richtig Potenzial holt und noch ambitionierter wird, indem man bspw. einen Bade holt, der vielleicht nicht mal mehr kostet. Einen tauglichen LV wird man wohl derzeit kaum für nur 15 Mio. bekommen. Zumindest keinen, bei dem man sicher sein kann, dass er Stamm spielen kann, was in meinen Augen aber eine Notwendigkeit ist, da ich nicht glaube, dass sich Guerreiro und Rose gut verstehen werden. Zumindest nicht, wenn Guerreiro LV spielen soll. Was bleibt dann noch von den 40 Mio. übrig, um effektiv zu investieren? 5-10 Mio., vielleicht aber auch nix. Dadurch landet man dann eben auch ganz zwangsläufig bei einem Verkauf, der mehr Geld für Querinvests freisetzt. Der widerspricht aber nicht ansatzweise dem Ausdünnen des Kaders. Vor allem im Etat kann man sowieso Luft schaffen. Luft, die allerdings nicht gerade für Invests sorgen wird, sodass Gehaltseinsparungen für mich kein Argument sind, um damit wieder Transfers zu finanzieren. Denn mal ehrlich, mit einem neuen IV und LV steht da noch kein fertiger, gut besetzter Kader, selbst wenn diese beiden Transfers sitzen, wovon auch nicht zwingend auszugehen ist, da es durchaus schwierig ist die passenden Leute zu bekommen ...
Zitat von BvBSpencer
...
...
Ich denke nicht, dass es darum geht den Rest zu halten, wenn Sancho verkauft wird, sondern das sollte schon soweit als möglich Hand in Hand gehen. Im Grunde zeigst du mit deiner Rechnung aber schon auf, wieso das Ganze gar nicht so einfach ist, um dann überhaupt mal an Problemzonen, wo es zwickt, anzusetzen, selbst wenn man 60 Mio. erlöst bekommt. Denn mit den Verkäufen von Schulz, Balerdi und Zagadou hast du für die übrig gebliebenen 40 Mio. im Grunde schon 2 Bedarfspositionen final definiert, auf denen zwingend nachgelegt werden muss. Damit geht man durchaus auch Problemzonen an, aber eben nicht alle, da 40 Mio. schnell weg sind, wenn man sieht, was Mainz bei St. Juste bspw. an Mondpreisen aufruft. Günstiger wird man kaum an einen tauglichen IV kommen, selbst wenn man sich nicht für St. Juste entscheiden sollte - ich hoffe ja, dass man bei einem Move, bei dem sowohl Zagadou als auch Balerdi gehen, wenigstens richtig Potenzial holt und noch ambitionierter wird, indem man bspw. einen Bade holt, der vielleicht nicht mal mehr kostet. Einen tauglichen LV wird man wohl derzeit kaum für nur 15 Mio. bekommen. Zumindest keinen, bei dem man sicher sein kann, dass er Stamm spielen kann, was in meinen Augen aber eine Notwendigkeit ist, da ich nicht glaube, dass sich Guerreiro und Rose gut verstehen werden. Zumindest nicht, wenn Guerreiro LV spielen soll. Was bleibt dann noch von den 40 Mio. übrig, um effektiv zu investieren? 5-10 Mio., vielleicht aber auch nix. Dadurch landet man dann eben auch ganz zwangsläufig bei einem Verkauf, der mehr Geld für Querinvests freisetzt. Der widerspricht aber nicht ansatzweise dem Ausdünnen des Kaders. Vor allem im Etat kann man sowieso Luft schaffen. Luft, die allerdings nicht gerade für Invests sorgen wird, sodass Gehaltseinsparungen für mich kein Argument sind, um damit wieder Transfers zu finanzieren. Denn mal ehrlich, mit einem neuen IV und LV steht da noch kein fertiger, gut besetzter Kader, selbst wenn diese beiden Transfers sitzen, wovon auch nicht zwingend auszugehen ist, da es durchaus schwierig ist die passenden Leute zu bekommen ...
In deinem ersten Teil klingt es für mich so durch als würdest du eher eine große Umstrukturierung des Kaders sehen wollen als dem derzeitigem Team weiterhin das Vertrauen zu schenken. Dies ist für mich auch soweit nachvollziehbar wenn man denn versuchen möchte sich vollumfänglich auf Rose und seinen Spielstil einzulassen. Ich persönlich sehe es jedoch etwas differenziert, denn ich halte unseren Kader an sich für gut besetzt und würde mir schon wünschen dass man Leistungsträger und Unterschiedsspieler auch mal versucht zu halten und eben nicht ausschließlich als Sprungbrett zu dienen. Was das Einstellen auf Rose angeht bin ich sogar der Meinung dass seine Verpflichtung verfrüht war und in meinen Augen auch irgendwie wieder am Kader vorbei sondern viel mehr einer Vision eines Spielstils geschuldet, welchem unser Team nur sehr begrenzt bis gar nicht entspricht.
Ich würde mir eher wünschen das man versucht nur minimal zu wirtschaften und eben wie oben beschrieben agiert. Das widerspricht sich auch gar nicht so sehr mit Rose wie man direkt denken könnte. Klar ist: der neue Trainer muss in dem Fall sich auch versuchen anzupassen aber wie könnte es denn leichter sein als mit Terzic an seiner Seite und dann eben Stück für Stück (ähnlich Terzic in der Rückrunde) seine Vorstellungen und Ideen versucht zu implementieren.
Meine zwei Planstellen sind IV und OA, mit Abstrichen evtl. auch die AV aber ich gehe davon aus dass Meunier noch eine zweite Chance bekommt und auch Moreys Ansätze waren zwar nicht weltbewegend aber zumindest optimistisch stimmend. Ich wollte diesbezüglich ja auch nicht zu weit in die KS rutschen aber wenn wir von Neuzugängen reden, sprechen wir von St. Juste welcher mit gerüchteweisen 15 mio. nochmals zu Buche schlagen würde. Weiterhin sehe ich bei den OA entweder eine Lösung für unser Umschaltspiel mit Rashica (welcher gut zu Rose passen könnte) oder einer mutigen und kreativen Lösung wie Doan entgegen. Diese Namen sind absolut nicht in Stein gemeißelt sondern sollen nur zeigen dass es durchaus auch günstige Lösungen gibt womit unser Budget auf keinen Fall ausgereizt wäre. Sollte es ähnliche Spielertypen in anderen Ligen geben welche in ähnlichen Preisrahmen zu bekommen wären dann auch gerne die. Aber da bist du sicher besser im Bilde als ich.
Was die Gehaltseinsparungen angeht scheinst du mich missverstanden zu haben. Ich sehe es genau wie du - Gehaltseinsparungen geben kein Investbudget frei. Ich sprach davon das frei werdende Gehaltsbudget eben dafür zu nutzen um Spieler zu halten und vor Allem unsere Gehaltshygiene den Leistungen entsprechend anzupassen.
Wo unsere Meinungen scheinbar ziemlich weit auseinander gehen ist wie gut unser Kader tatsächlich besetzt ist aber da darf jeder seine Meinung haben. Ich halte unseren Kader für ziemlich gut besetzt um mit den richtigen Verstärkungen und eben unseren Unterschiedsspielern auch bei den ganz Großen mitzuspielen. Du scheinst die Probleme als größer zu betrachten und das ist auch okay. Ich denke einfach man sollte nicht schon wieder den nächsten Kaderumbruch starten nachdem man gesehen hat wie gut unser Team doch tatsächlich funktionieren kann wenn man die richtigen Hebel bedient.
Zitat von stanleebuddha
Im Prinzip richtig, aber du schreibst ja selbst, dass es im Einzelfall unglaublich schwierig ist, die Leute an den Mann zu bringen. Ich gehe deine Liste mal durch:
Bürki - VK 5 mio
Unbehaun - BVB II
Das könnte so hinkommen, wobei man für Unbehaun wohl kaum Geld sehen wird, es sei denn, er wechselt extern. Auch das würde finanziell dann aber ein sehr kleiner Schritt sein.
Zitat von BvBSpencer
...
...
Im Prinzip richtig, aber du schreibst ja selbst, dass es im Einzelfall unglaublich schwierig ist, die Leute an den Mann zu bringen. Ich gehe deine Liste mal durch:
Bürki - VK 5 mio
Unbehaun - BVB II
Das könnte so hinkommen, wobei man für Unbehaun wohl kaum Geld sehen wird, es sei denn, er wechselt extern. Auch das würde finanziell dann aber ein sehr kleiner Schritt sein.
Unbehaun verschiebe ich in die zweite Mannschaft weshalb ich nicht davon ausgehe für ihn Geld zu bekommen. Die 5 mio. für Bürki halte ich für gesund bemessen. Er hat ja mehrfach bewiesen ein guter Keeper zu sein und nicht der Kirmesklappser wie er hier manchmal im Forum gesehen wird. Er ist auch im besten Torhüteralter weshalb ich denke das Geld sollte man schon sehen.
Zitat von stanleebuddha
Zagadou - VK 15 mio
Zagadou hat nur noch ein Jahr Vertrag. 2020 war er von April bis Juni, dann von August bis November verletzt, 2021 dann von Januar bis Februar und wieder von März bis Juni verletzt. Das Risiko geht doch kein aufnehmender Verein ein. Wenn man interessiert ist, schaut man jetzt noch die Saison, ob der mit seinem Knie endlich mal wieder in ruhiges Fahrwasser kommt und versucht dann, ihn 2022 ablösefrei zu holen. Was dem Spieler auch noch ein Handgeld bescheren könnte.
Zagadou - VK 15 mio
Zagadou hat nur noch ein Jahr Vertrag. 2020 war er von April bis Juni, dann von August bis November verletzt, 2021 dann von Januar bis Februar und wieder von März bis Juni verletzt. Das Risiko geht doch kein aufnehmender Verein ein. Wenn man interessiert ist, schaut man jetzt noch die Saison, ob der mit seinem Knie endlich mal wieder in ruhiges Fahrwasser kommt und versucht dann, ihn 2022 ablösefrei zu holen. Was dem Spieler auch noch ein Handgeld bescheren könnte.
Da gehst du aber wirklich vom negativsten Fall aus. Ich gehe mit dass die 15 mio. evtl. etwas optimistisch sind aber bei ihm bezahlt man auch immer noch das Talent welches er unbestritten hat. Dazu kommt seine Statur und allgemeines Auftreten. Ich kann mir schon vorstellen sollte er auf den Markt kommen finden sich sicher auch Bieter und werden einen entsprechenden Preis zahlen.
Zitat von stanleebuddha
Balerdi - VK 5 mio
Hier scheint es ja tatsächlich Interesse von Sampaoli in Marseille zu geben. Hoffen wir, dass das so über die Bühne geht.
Balerdi - VK 5 mio
Hier scheint es ja tatsächlich Interesse von Sampaoli in Marseille zu geben. Hoffen wir, dass das so über die Bühne geht.
Und sollte es tatsächlich nicht so sein dann könnte ich auch gut damit leben ihm bei uns nochmal eine zweite Chance hinter Manu und Mats zu geben.
Zitat von stanleebuddha
Schulz - VK 5 mio
Ich wiederhole mich: Er hat bis 2024 Vertrag und verdient 6 Mio. € im Jahr. Jetzt zu gehen, würde ihn also erstmal 18 Mio. € kosten. Selbst wenn er woanders in den nächsten Jahren 2 Mio. € p.a. verdienen würde, würde er immer noch 12 Mio. € minus machen. Das höchste der Gefühle wäre wohl eine Leihe, bei der der leihende Verein zumindest einen Teil des Gehalts übernimmt.
Schulz - VK 5 mio
Ich wiederhole mich: Er hat bis 2024 Vertrag und verdient 6 Mio. € im Jahr. Jetzt zu gehen, würde ihn also erstmal 18 Mio. € kosten. Selbst wenn er woanders in den nächsten Jahren 2 Mio. € p.a. verdienen würde, würde er immer noch 12 Mio. € minus machen. Das höchste der Gefühle wäre wohl eine Leihe, bei der der leihende Verein zumindest einen Teil des Gehalts übernimmt.
Leider teile ich da deine Ansicht (hab ja auch unumwunden zugegeben mein Text beinhaltet viel Wunschdenken) und gehe nicht davon aus dass wir ihn problemlos an den Mann bekommen. Aber selbst wenn wir noch Teile des Gehalts tragen müssten wäre es in seinem Fall ein "Gewinn" für uns denn ein Teil von 6 mio. für keine Leistung ist immer noch weniger als 6 mio. für keine Leistung.
Zitat von stanleebuddha
Delaney - VK 10 mio
Auch hier haben wir nur noch ein Jahr Vertrag. Zumindest gab es ja aber schon eine Gerücht Richtung Southampton. Könnte hinkommen. (Lieber würde ich noch Can abgeben und Delaney behalten, aber auch der sitzt auf einem monströsen Vertrag.)
Delaney - VK 10 mio
Auch hier haben wir nur noch ein Jahr Vertrag. Zumindest gab es ja aber schon eine Gerücht Richtung Southampton. Könnte hinkommen. (Lieber würde ich noch Can abgeben und Delaney behalten, aber auch der sitzt auf einem monströsen Vertrag.)
Ich denke bei Thomas ist wenn dann England das Ziel und ich halte 10 mio. zumindest für nicht ganz abwegig. Leider ist es bei uns im Forum oft so dass die Leute denken wir zahlen immer Mondpreise für neue Spieler und bekommen im Gegenzug nur Peanuts für unsere alten Spieler. Die Vergangenheit zeigt aber es kann so kommen, ist aber keinesfalls immer so. Was deine Einschätzung zu Can angeht - Klar Can bekommt definitiv zu viel Geld aber er ist einfach flexibler und scheint auch gut voranzugehen. Achtung Unwort : Mentalität zeigt er zumindest mal und haut mal dazwischen. Thomas dagegen ist halt eher ein leiser Vertreter weshalb ich Emre da in Front sehe
Zitat von stanleebuddha
Brandt - VK 20 mio
Wenn an den Arsenal-Gerüchten etwas dran ist, würde ich auch gerne verkaufen. "Abwechslungsreiche" Leistungen in den letzten Jahren und mit Reus und Reyna ist die Position auch gut besetzt.
Brandt - VK 20 mio
Wenn an den Arsenal-Gerüchten etwas dran ist, würde ich auch gerne verkaufen. "Abwechslungsreiche" Leistungen in den letzten Jahren und mit Reus und Reyna ist die Position auch gut besetzt.
Abwechslungsreich ist eine sehr gute Umschreibung
Zitat von stanleebuddha
Raschl - BVB II
Gomez - VK 1 mio
Natürlich kann man die abgeben, aber in der Kasse wird sich das nicht wirklich bemerkbar machen.
Raschl - BVB II
Gomez - VK 1 mio
Natürlich kann man die abgeben, aber in der Kasse wird sich das nicht wirklich bemerkbar machen.
Aber in den Kaderplätzen - Meinetwegen auch gerne mit RKO aber es ist auch wichtig zu zeigen dass man nicht immer versucht auf Gedeih und Verderb jeden jungen Spieler bei sich weiter zu entwickeln sondern diesen ggf. auch mal für den schmalen Taler wo anders eine neue Chance zu geben.
Zitat von stanleebuddha
Wolf - VK 2.5 mio
Siehe Schulz, nur dass Wolf bis 2023 Vertrag hat und 5 Mio. € im Jahr verdient. Mehr als ein (erneutes) Leihmodell halte ich für unwahrscheinlich.
Wolf - VK 2.5 mio
Siehe Schulz, nur dass Wolf bis 2023 Vertrag hat und 5 Mio. € im Jahr verdient. Mehr als ein (erneutes) Leihmodell halte ich für unwahrscheinlich.
Ich denke vom Typ her ist Wolf nicht nur auf das Geld scharf. Von daher gehe ich davon aus dass er durchaus bereit ist auch auf ein paar Mark zu verzichten. Und 2 mio. oder eben 2,5 mio. sind doch nun absolut nicht unrealistisch für ihn.
Zitat von stanleebuddha
Pherai - VK 0.5 mio
Tigges - BVB II
Siehe Raschl und Gomez. Wird uns finanziell nicht weit nach vorne bringen.
Pherai - VK 0.5 mio
Tigges - BVB II
Siehe Raschl und Gomez. Wird uns finanziell nicht weit nach vorne bringen.
Siehe Raschl und Gomez
Zitat von stanleebuddha
Lange Rede, kurzer Sinn: Geld kann man wohl nur mit Brandt und Delaney verdienen, kleinere Summen dürften für Bürki und Balerdi zu erwarten sein. Vielleicht ist bei Schulz und Wolf durch Leihen etwas Gehaltskosmetik möglich. Das wird es aber dann gewesen sein.
Meines Erachtens befinden wir uns nach wie vor in der Klemme, dass wir junge, offensive Qualität verkaufen müssten (Sancho, Haaland, Reyna, Bellingham, Moukoko), um anderswo im Kader qualitative Lücken zu schließen.
Und es gibt nur zwei Wege aus dieser Klemme: Der erste bestünde in kreativen, mutigen und günstigen Transfers, die voll einschlagen. Da hält sich meine Hoffnung aber in Grenzen. Wenn man sich anschaut, wie viel Ablösen und Gehälter man in den letzten zwei Jahren in Meunier, Schulz, Balerdi, Hummels, Can, Morey (und jetzt Kobel und Coulibaly) investiert hat, um die Abwehr zu stabilisieren, sollte man seine Erwartungen hier einfach zurückschrauben.
Der zweite Weg ist schlicht und ergreifend das Implementieren einer taktischen und systemischen Grundausrichtung, nach der dann tatsächlich passgenau eingekauft werden kann. Kurzum liegt meine Hoffnung auf Rose, von dem ich hoffe, dass er es schafft, in einer Übergangsphase mit einer Mischung aus System und auf den Kader bezogenen Pragmatismus erfolgreich zu sein, um dann gezielt und systematisch den Kader zu beeinflussen - wenn man ihn denn lässt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Geld kann man wohl nur mit Brandt und Delaney verdienen, kleinere Summen dürften für Bürki und Balerdi zu erwarten sein. Vielleicht ist bei Schulz und Wolf durch Leihen etwas Gehaltskosmetik möglich. Das wird es aber dann gewesen sein.
Meines Erachtens befinden wir uns nach wie vor in der Klemme, dass wir junge, offensive Qualität verkaufen müssten (Sancho, Haaland, Reyna, Bellingham, Moukoko), um anderswo im Kader qualitative Lücken zu schließen.
Und es gibt nur zwei Wege aus dieser Klemme: Der erste bestünde in kreativen, mutigen und günstigen Transfers, die voll einschlagen. Da hält sich meine Hoffnung aber in Grenzen. Wenn man sich anschaut, wie viel Ablösen und Gehälter man in den letzten zwei Jahren in Meunier, Schulz, Balerdi, Hummels, Can, Morey (und jetzt Kobel und Coulibaly) investiert hat, um die Abwehr zu stabilisieren, sollte man seine Erwartungen hier einfach zurückschrauben.
Der zweite Weg ist schlicht und ergreifend das Implementieren einer taktischen und systemischen Grundausrichtung, nach der dann tatsächlich passgenau eingekauft werden kann. Kurzum liegt meine Hoffnung auf Rose, von dem ich hoffe, dass er es schafft, in einer Übergangsphase mit einer Mischung aus System und auf den Kader bezogenen Pragmatismus erfolgreich zu sein, um dann gezielt und systematisch den Kader zu beeinflussen - wenn man ihn denn lässt.
Und da unterscheiden sich unsere Vorstellungen. Die pragmatische Weiterentwicklung hat Terzic ja bereits begonnen und dieser ist immer noch bei uns. Sollte Rose bereit sein sich darauf einzulassen dort anzusetzen wo Terzic aufgehört hat (auch gerne unter zu Hilfenahme eben jenes Co-Trainers) und dann langsam die Stellschrauben zu verändern um mehr das Bild von Fussball zu spielen was seiner Vorstellung entspricht, kann ich mir eine mitgehende Entwicklung unserer Mannschaft so wie sie derzeit zu großen Teilen besetzt ist vorstellen. Ich schrieb es bereits oben: Wir brauchen nicht den nächsten Kaderumbruch auf Kosten unserer absoluten Leistungsträger und Unterschiedsspieler - sondern viel mehr müssen wir als Verein mal dahinkommen diesen Spielern zu zeigen dass man bereit ist Veränderung in der eigenen Ausrichtung vorzunehmen um auf lange Sicht den Kader qualitativ zu vergrößern aber quantitativ eben zu verringern - und eben diese Verringerung ermöglicht eben auch eine bessere Entlohnung auch für unsere Leistungsträger.
05.06.2021 - 13:36 Uhr
Zitat von BvBSpencer
In deinem ersten Teil klingt es für mich so durch als würdest du eher eine große Umstrukturierung des Kaders sehen wollen als dem derzeitigem Team weiterhin das Vertrauen zu schenken. Dies ist für mich auch soweit nachvollziehbar wenn man denn versuchen möchte sich vollumfänglich auf Rose und seinen Spielstil einzulassen. Ich persönlich sehe es jedoch etwas differenziert, denn ich halte unseren Kader an sich für gut besetzt und würde mir schon wünschen dass man Leistungsträger und Unterschiedsspieler auch mal versucht zu halten und eben nicht ausschließlich als Sprungbrett zu dienen. Was das Einstellen auf Rose angeht bin ich sogar der Meinung dass seine Verpflichtung verfrüht war und in meinen Augen auch irgendwie wieder am Kader vorbei sondern viel mehr einer Vision eines Spielstils geschuldet, welchem unser Team nur sehr begrenzt bis gar nicht entspricht.
Ich würde mir eher wünschen das man versucht nur minimal zu wirtschaften und eben wie oben beschrieben agiert. Das widerspricht sich auch gar nicht so sehr mit Rose wie man direkt denken könnte. Klar ist: der neue Trainer muss in dem Fall sich auch versuchen anzupassen aber wie könnte es denn leichter sein als mit Terzic an seiner Seite und dann eben Stück für Stück (ähnlich Terzic in der Rückrunde) seine Vorstellungen und Ideen versucht zu implementieren.
Meine zwei Planstellen sind IV und OA, mit Abstrichen evtl. auch die AV aber ich gehe davon aus dass Meunier noch eine zweite Chance bekommt und auch Moreys Ansätze waren zwar nicht weltbewegend aber zumindest optimistisch stimmend. Ich wollte diesbezüglich ja auch nicht zu weit in die KS rutschen aber wenn wir von Neuzugängen reden, sprechen wir von St. Juste welcher mit gerüchteweisen 15 mio. nochmals zu Buche schlagen würde. Weiterhin sehe ich bei den OA entweder eine Lösung für unser Umschaltspiel mit Rashica (welcher gut zu Rose passen könnte) oder einer mutigen und kreativen Lösung wie Doan entgegen. Diese Namen sind absolut nicht in Stein gemeißelt sondern sollen nur zeigen dass es durchaus auch günstige Lösungen gibt womit unser Budget auf keinen Fall ausgereizt wäre. Sollte es ähnliche Spielertypen in anderen Ligen geben welche in ähnlichen Preisrahmen zu bekommen wären dann auch gerne die. Aber da bist du sicher besser im Bilde als ich.
Was die Gehaltseinsparungen angeht scheinst du mich missverstanden zu haben. Ich sehe es genau wie du - Gehaltseinsparungen geben kein Investbudget frei. Ich sprach davon das frei werdende Gehaltsbudget eben dafür zu nutzen um Spieler zu halten und vor Allem unsere Gehaltshygiene den Leistungen entsprechend anzupassen.
Wo unsere Meinungen scheinbar ziemlich weit auseinander gehen ist wie gut unser Kader tatsächlich besetzt ist aber da darf jeder seine Meinung haben. Ich halte unseren Kader für ziemlich gut besetzt um mit den richtigen Verstärkungen und eben unseren Unterschiedsspielern auch bei den ganz Großen mitzuspielen. Du scheinst die Probleme als größer zu betrachten und das ist auch okay. Ich denke einfach man sollte nicht schon wieder den nächsten Kaderumbruch starten nachdem man gesehen hat wie gut unser Team doch tatsächlich funktionieren kann wenn man die richtigen Hebel bedient.
Zitat von BVBBC
Ich denke nicht, dass es darum geht den Rest zu halten, wenn Sancho verkauft wird, sondern das sollte schon soweit als möglich Hand in Hand gehen. Im Grunde zeigst du mit deiner Rechnung aber schon auf, wieso das Ganze gar nicht so einfach ist, um dann überhaupt mal an Problemzonen, wo es zwickt, anzusetzen, selbst wenn man 60 Mio. erlöst bekommt. Denn mit den Verkäufen von Schulz, Balerdi und Zagadou hast du für die übrig gebliebenen 40 Mio. im Grunde schon 2 Bedarfspositionen final definiert, auf denen zwingend nachgelegt werden muss. Damit geht man durchaus auch Problemzonen an, aber eben nicht alle, da 40 Mio. schnell weg sind, wenn man sieht, was Mainz bei St. Juste bspw. an Mondpreisen aufruft. Günstiger wird man kaum an einen tauglichen IV kommen, selbst wenn man sich nicht für St. Juste entscheiden sollte - ich hoffe ja, dass man bei einem Move, bei dem sowohl Zagadou als auch Balerdi gehen, wenigstens richtig Potenzial holt und noch ambitionierter wird, indem man bspw. einen Bade holt, der vielleicht nicht mal mehr kostet. Einen tauglichen LV wird man wohl derzeit kaum für nur 15 Mio. bekommen. Zumindest keinen, bei dem man sicher sein kann, dass er Stamm spielen kann, was in meinen Augen aber eine Notwendigkeit ist, da ich nicht glaube, dass sich Guerreiro und Rose gut verstehen werden. Zumindest nicht, wenn Guerreiro LV spielen soll. Was bleibt dann noch von den 40 Mio. übrig, um effektiv zu investieren? 5-10 Mio., vielleicht aber auch nix. Dadurch landet man dann eben auch ganz zwangsläufig bei einem Verkauf, der mehr Geld für Querinvests freisetzt. Der widerspricht aber nicht ansatzweise dem Ausdünnen des Kaders. Vor allem im Etat kann man sowieso Luft schaffen. Luft, die allerdings nicht gerade für Invests sorgen wird, sodass Gehaltseinsparungen für mich kein Argument sind, um damit wieder Transfers zu finanzieren. Denn mal ehrlich, mit einem neuen IV und LV steht da noch kein fertiger, gut besetzter Kader, selbst wenn diese beiden Transfers sitzen, wovon auch nicht zwingend auszugehen ist, da es durchaus schwierig ist die passenden Leute zu bekommen ...
Ich denke nicht, dass es darum geht den Rest zu halten, wenn Sancho verkauft wird, sondern das sollte schon soweit als möglich Hand in Hand gehen. Im Grunde zeigst du mit deiner Rechnung aber schon auf, wieso das Ganze gar nicht so einfach ist, um dann überhaupt mal an Problemzonen, wo es zwickt, anzusetzen, selbst wenn man 60 Mio. erlöst bekommt. Denn mit den Verkäufen von Schulz, Balerdi und Zagadou hast du für die übrig gebliebenen 40 Mio. im Grunde schon 2 Bedarfspositionen final definiert, auf denen zwingend nachgelegt werden muss. Damit geht man durchaus auch Problemzonen an, aber eben nicht alle, da 40 Mio. schnell weg sind, wenn man sieht, was Mainz bei St. Juste bspw. an Mondpreisen aufruft. Günstiger wird man kaum an einen tauglichen IV kommen, selbst wenn man sich nicht für St. Juste entscheiden sollte - ich hoffe ja, dass man bei einem Move, bei dem sowohl Zagadou als auch Balerdi gehen, wenigstens richtig Potenzial holt und noch ambitionierter wird, indem man bspw. einen Bade holt, der vielleicht nicht mal mehr kostet. Einen tauglichen LV wird man wohl derzeit kaum für nur 15 Mio. bekommen. Zumindest keinen, bei dem man sicher sein kann, dass er Stamm spielen kann, was in meinen Augen aber eine Notwendigkeit ist, da ich nicht glaube, dass sich Guerreiro und Rose gut verstehen werden. Zumindest nicht, wenn Guerreiro LV spielen soll. Was bleibt dann noch von den 40 Mio. übrig, um effektiv zu investieren? 5-10 Mio., vielleicht aber auch nix. Dadurch landet man dann eben auch ganz zwangsläufig bei einem Verkauf, der mehr Geld für Querinvests freisetzt. Der widerspricht aber nicht ansatzweise dem Ausdünnen des Kaders. Vor allem im Etat kann man sowieso Luft schaffen. Luft, die allerdings nicht gerade für Invests sorgen wird, sodass Gehaltseinsparungen für mich kein Argument sind, um damit wieder Transfers zu finanzieren. Denn mal ehrlich, mit einem neuen IV und LV steht da noch kein fertiger, gut besetzter Kader, selbst wenn diese beiden Transfers sitzen, wovon auch nicht zwingend auszugehen ist, da es durchaus schwierig ist die passenden Leute zu bekommen ...
In deinem ersten Teil klingt es für mich so durch als würdest du eher eine große Umstrukturierung des Kaders sehen wollen als dem derzeitigem Team weiterhin das Vertrauen zu schenken. Dies ist für mich auch soweit nachvollziehbar wenn man denn versuchen möchte sich vollumfänglich auf Rose und seinen Spielstil einzulassen. Ich persönlich sehe es jedoch etwas differenziert, denn ich halte unseren Kader an sich für gut besetzt und würde mir schon wünschen dass man Leistungsträger und Unterschiedsspieler auch mal versucht zu halten und eben nicht ausschließlich als Sprungbrett zu dienen. Was das Einstellen auf Rose angeht bin ich sogar der Meinung dass seine Verpflichtung verfrüht war und in meinen Augen auch irgendwie wieder am Kader vorbei sondern viel mehr einer Vision eines Spielstils geschuldet, welchem unser Team nur sehr begrenzt bis gar nicht entspricht.
Ich würde mir eher wünschen das man versucht nur minimal zu wirtschaften und eben wie oben beschrieben agiert. Das widerspricht sich auch gar nicht so sehr mit Rose wie man direkt denken könnte. Klar ist: der neue Trainer muss in dem Fall sich auch versuchen anzupassen aber wie könnte es denn leichter sein als mit Terzic an seiner Seite und dann eben Stück für Stück (ähnlich Terzic in der Rückrunde) seine Vorstellungen und Ideen versucht zu implementieren.
Meine zwei Planstellen sind IV und OA, mit Abstrichen evtl. auch die AV aber ich gehe davon aus dass Meunier noch eine zweite Chance bekommt und auch Moreys Ansätze waren zwar nicht weltbewegend aber zumindest optimistisch stimmend. Ich wollte diesbezüglich ja auch nicht zu weit in die KS rutschen aber wenn wir von Neuzugängen reden, sprechen wir von St. Juste welcher mit gerüchteweisen 15 mio. nochmals zu Buche schlagen würde. Weiterhin sehe ich bei den OA entweder eine Lösung für unser Umschaltspiel mit Rashica (welcher gut zu Rose passen könnte) oder einer mutigen und kreativen Lösung wie Doan entgegen. Diese Namen sind absolut nicht in Stein gemeißelt sondern sollen nur zeigen dass es durchaus auch günstige Lösungen gibt womit unser Budget auf keinen Fall ausgereizt wäre. Sollte es ähnliche Spielertypen in anderen Ligen geben welche in ähnlichen Preisrahmen zu bekommen wären dann auch gerne die. Aber da bist du sicher besser im Bilde als ich.
Was die Gehaltseinsparungen angeht scheinst du mich missverstanden zu haben. Ich sehe es genau wie du - Gehaltseinsparungen geben kein Investbudget frei. Ich sprach davon das frei werdende Gehaltsbudget eben dafür zu nutzen um Spieler zu halten und vor Allem unsere Gehaltshygiene den Leistungen entsprechend anzupassen.
Wo unsere Meinungen scheinbar ziemlich weit auseinander gehen ist wie gut unser Kader tatsächlich besetzt ist aber da darf jeder seine Meinung haben. Ich halte unseren Kader für ziemlich gut besetzt um mit den richtigen Verstärkungen und eben unseren Unterschiedsspielern auch bei den ganz Großen mitzuspielen. Du scheinst die Probleme als größer zu betrachten und das ist auch okay. Ich denke einfach man sollte nicht schon wieder den nächsten Kaderumbruch starten nachdem man gesehen hat wie gut unser Team doch tatsächlich funktionieren kann wenn man die richtigen Hebel bedient.
Ich halte den Kader für gut besetzt, aber für 3 grundverschiedene Systeme und Ausrichtungen. Der eine Teil der Mannschaft kann gut tief verteidigen und kontern, der andere Teil ist auf hohen Ballbesitz und teils hohes Pressing ausgelegt und Rose - im Grunde auch Terzic, der seine geschilderten Vorstellungen nicht ansatzweise erfolgreich umgesetzt bekam, sondern sich massiv anpassen musste - steht für eine wilde Mischung, die letztendlich aber weder der einen noch der anderen Seite entspricht. Der Kader besteht aus so vielen Widersprüchen, dass agieren für mich heißt, dass diese Widersprüche ausgeräumt werden müssen. Passiert das nicht, darf man sich eben auch nicht wundern, wenn der Kader unter seinen Möglichkeiten bleibt und die sportlichen Ziele erst erreicht, wenn er sich über Wochen maximal zusammenreißt und am Limit agiert. Ständig am Limit zu agieren, ist für mich aber weder eine Strategie, noch erstrebenswert, weil der Zusammenbruch zwangsläufig mit Verletzungen einhergehen würde, sodass man sich auch ein gutes Stück weit mehr vom Glück abhängig macht, dass man sich trotz der Maximalbelastung nicht überproportional häufig verletzt, obwohl das nicht wahrscheinlich ist.
Was deine günstigen Verbesserungen auf OA betrifft, verstehe ich wirklich nicht, wie die helfen sollen. Hazard hat die meiste Zeit der Saison gefehlt, würde aber deine vermeintlich günstigen - bei Rashica weiß man es ja, was für Mondpreise Werder aufruft - OA Vorschläge immer noch in die Tasche stecken, sodass es hier um BU vom BU geht. Was sollen die denn bitte an Verstärkung bieten, wenn wir im Zweifel auf den Stamm zurückgreifen? Rashica ist für mich ein reiner Konterspieler, der darüber hinaus dem Spiel weniger geben kann, als Reus und Hazard, mit denen er darum konkurrieren müsste, da die Kombination der beiden Spieler auch schon nicht wirklich gewinnbringend ist und Doan ist in meinen Augen noch nicht so weit, dass er bei einem Topclub klar kommt, auch wenn er durchaus Ansätze zeigt, dass er dort mal bestehen könnte.
Dann lieber größere Rollen für Knauff und Moukoko erzwingen, von denen man langfristig mehr hat, weil beide Talente in meinen Augen deutlich mehr Potenzial haben. Ein potenzieller Sancho Ersatz ist davon keiner, dessen Abgang sich früher oder später nicht mehr verhindern lässt, da er sonst längst nochmal langfristig verlängert hätte. Da gilt es für mich nur noch das meiste Geld rauszuschlagen, um die Nachfolge zu sichern, ob das diesen oder nächsten Sommer ist. Ansonsten ist es das Schlechteste, was ein Verein heutzutage tun kann, wenn er ablösefreie Abgänge zulässt, während er Gehaltsetats fährt, die keine Mittel für Netto-Invests freigeben. Das hat schon ein paar die Position in der Liga gekostet und sogar zu Abstiegen geführt, die man vor 5 Jahren nicht für möglich gehalten hätte. Hätte man nicht so viele Flops ins den letzten Jahren verpflichtet, die extrem teuer und unnötig waren, wäre das nicht so sehr ein Problem, weil man Topspieler Abgänge dann sowieso besser im Kollektiv abfangen könnte. Für mich gibt es aber kein Kollektiv, angesichts der verschiedensten Spielideen, die verfolgt werden.
Für mich lösen daher aber auch keine weiteren OA irgendein Problem. Ein IV wird im Stamm auch nicht gesucht, weil man hier nicht agieren wird, sondern Hummels intern weiterhin glorifizieren wird, wo der Glanz längst abblättert, weil die LV nicht zu ihm passen, obwohl er defensiv viel Hilfe benötigt, um sich seinen immer noch starken Heroball leisten zu können. Es ist nun mal aber nicht mehr so, dass er die Defensive unterm Strich damit besser machen kann und entsprechend geht es wieder nur um einen BU in der IV, der keinen Hebel in der Performance ansetzen würde, weil Hummels ja trotzdem machen kann, was er will.
Agieren würde bedeuten, dass Meunier keine Chance mehr erhält, da es absehbar nicht besser wird, selbst wenn Rose der bessere Trainer für ihn ist. Meuniers Qualität wird hier von Tag 1 an genauso überschätzt, wie die von Schulz, angesichts ihrer Rollen in der Nationalmannschaft. Bei Meunier kommt sogar noch erschwerend dazu, dass er bei einem Top6 Club gespielt hat, was aber nicht beschreibt, wie gut er individuell ist. Schulz hat in meinen Augen auch schon gezeigt, wie so viele andere Spieler zuvor, dass weitere Chancen nur die Lösung des Problems herauszögern, falls sie dann überhaupt noch möglich bleibt. Dahoud ist die einzige Ausnahme der letzten 5 Jahre - falls nicht sogar über einen längeren Zeitraum - bei dem es doch noch überraschend besser wurde. Will man wirklich eine starke Mannschaft, muss man auf diesen Positionen primär agieren, da ich große Zweifel hege, dass Guerreiro sich unter Rose nochmal durchsetzt als LV, weil qualitativ nix an ihm vorbeiführt, obwohl er weder passend für Hummels ist - ist Schulz zwar auch nicht, aber passender ist er dann doch -, noch Roses bisherigen Ideal in irendeiner Weise entspricht. Und selbst wenn, würde Schulz auf der Bank totes Kapital bedeuten, da er nicht für die Bank geholt wurde.
Auch auf der 6 hat man über 70 Mio. in 3 Spieler gesteckt, mit Fähigkeiten, die man für das Geld auch in einem Spieler vereint hätte bekommen können. Das ist immer noch möglich, wenn man hier agieren würde. Und selbst dann wären nur die wichtigsten Kaderbaustellen in meinen Augen angegangen, die man im Stamm hat, die noch dazu einen großen Hebel hätten, um die Truppe halbwegs zu homogenisieren. Genau das wäre für mich das Primärziel des Transferssommers, um nicht wieder bei denselben Problemen ansetzen zu müssen, wie im letzten Jahr. Die Tiefe ist dafür dermaßen sekundär, wenn der Stamm keine einheitliche Fussballidee verfolgen kann und absehbar auch nicht wird, weil man mit dieser Mannschaft nicht agieren kann, sondern immer nur reagieren und hoffen, dass die Gegner für ihre Anpassung Zeit benötigen. Ein Topclub muss aber agieren können. Ergo, wenn man es nicht kann, ist man kein Topclub und günstige BU vom BU ändern daran ganz sicher nix.
05.06.2021 - 15:32 Uhr
Zitat von BVBBC
Ich halte den Kader für gut besetzt, aber für 3 grundverschiedene Systeme und Ausrichtungen. Der eine Teil der Mannschaft kann gut tief verteidigen und kontern, der andere Teil ist auf hohen Ballbesitz und teils hohes Pressing ausgelegt und Rose - im Grunde auch Terzic, der seine geschilderten Vorstellungen nicht ansatzweise erfolgreich umgesetzt bekam, sondern sich massiv anpassen musste - steht für eine wilde Mischung, die letztendlich aber weder der einen noch der anderen Seite entspricht. Der Kader besteht aus so vielen Widersprüchen, dass agieren für mich heißt, dass diese Widersprüche ausgeräumt werden müssen. Passiert das nicht, darf man sich eben auch nicht wundern, wenn der Kader unter seinen Möglichkeiten bleibt und die sportlichen Ziele erst erreicht, wenn er sich über Wochen maximal zusammenreißt und am Limit agiert. Ständig am Limit zu agieren, ist für mich aber weder eine Strategie, noch erstrebenswert, weil der Zusammenbruch zwangsläufig mit Verletzungen einhergehen würde, sodass man sich auch ein gutes Stück weit mehr vom Glück abhängig macht, dass man sich trotz der Maximalbelastung nicht überproportional häufig verletzt, obwohl das nicht wahrscheinlich ist.
Was deine günstigen Verbesserungen auf OA betrifft, verstehe ich wirklich nicht, wie die helfen sollen. Hazard hat die meiste Zeit der Saison gefehlt, würde aber deine vermeintlich günstigen - bei Rashica weiß man es ja, was für Mondpreise Werder aufruft - OA Vorschläge immer noch in die Tasche stecken, sodass es hier um BU vom BU geht. Was sollen die denn bitte an Verstärkung bieten, wenn wir im Zweifel auf den Stamm zurückgreifen? Rashica ist für mich ein reiner Konterspieler, der darüber hinaus dem Spiel weniger geben kann, als Reus und Hazard, mit denen er darum konkurrieren müsste, da die Kombination der beiden Spieler auch schon nicht wirklich gewinnbringend ist und Doan ist in meinen Augen noch nicht so weit, dass er bei einem Topclub klar kommt, auch wenn er durchaus Ansätze zeigt, dass er dort mal bestehen könnte.
Dann lieber größere Rollen für Knauff und Moukoko erzwingen, von denen man langfristig mehr hat, weil beide Talente in meinen Augen deutlich mehr Potenzial haben. Ein potenzieller Sancho Ersatz ist davon keiner, dessen Abgang sich früher oder später nicht mehr verhindern lässt, da er sonst längst nochmal langfristig verlängert hätte. Da gilt es für mich nur noch das meiste Geld rauszuschlagen, um die Nachfolge zu sichern, ob das diesen oder nächsten Sommer ist. Ansonsten ist es das Schlechteste, was ein Verein heutzutage tun kann, wenn er ablösefreie Abgänge zulässt, während er Gehaltsetats fährt, die keine Mittel für Netto-Invests freigeben. Das hat schon ein paar die Position in der Liga gekostet und sogar zu Abstiegen geführt, die man vor 5 Jahren nicht für möglich gehalten hätte. Hätte man nicht so viele Flops ins den letzten Jahren verpflichtet, die extrem teuer und unnötig waren, wäre das nicht so sehr ein Problem, weil man Topspieler Abgänge dann sowieso besser im Kollektiv abfangen könnte. Für mich gibt es aber kein Kollektiv, angesichts der verschiedensten Spielideen, die verfolgt werden.
Für mich lösen daher aber auch keine weiteren OA irgendein Problem. Ein IV wird im Stamm auch nicht gesucht, weil man hier nicht agieren wird, sondern Hummels intern weiterhin glorifizieren wird, wo der Glanz längst abblättert, weil die LV nicht zu ihm passen, obwohl er defensiv viel Hilfe benötigt, um sich seinen immer noch starken Heroball leisten zu können. Es ist nun mal aber nicht mehr so, dass er die Defensive unterm Strich damit besser machen kann und entsprechend geht es wieder nur um einen BU in der IV, der keinen Hebel in der Performance ansetzen würde, weil Hummels ja trotzdem machen kann, was er will.
Agieren würde bedeuten, dass Meunier keine Chance mehr erhält, da es absehbar nicht besser wird, selbst wenn Rose der bessere Trainer für ihn ist. Meuniers Qualität wird hier von Tag 1 an genauso überschätzt, wie die von Schulz, angesichts ihrer Rollen in der Nationalmannschaft. Bei Meunier kommt sogar noch erschwerend dazu, dass er bei einem Top6 Club gespielt hat, was aber nicht beschreibt, wie gut er individuell ist. Schulz hat in meinen Augen auch schon gezeigt, wie so viele andere Spieler zuvor, dass weitere Chancen nur die Lösung des Problems herauszögern, falls sie dann überhaupt noch möglich bleibt. Dahoud ist die einzige Ausnahme der letzten 5 Jahre - falls nicht sogar über einen längeren Zeitraum - bei dem es doch noch überraschend besser wurde. Will man wirklich eine starke Mannschaft, muss man auf diesen Positionen primär agieren, da ich große Zweifel hege, dass Guerreiro sich unter Rose nochmal durchsetzt als LV, weil qualitativ nix an ihm vorbeiführt, obwohl er weder passend für Hummels ist - ist Schulz zwar auch nicht, aber passender ist er dann doch -, noch Roses bisherigen Ideal in irendeiner Weise entspricht. Und selbst wenn, würde Schulz auf der Bank totes Kapital bedeuten, da er nicht für die Bank geholt wurde.
Auch auf der 6 hat man über 70 Mio. in 3 Spieler gesteckt, mit Fähigkeiten, die man für das Geld auch in einem Spieler vereint hätte bekommen können. Das ist immer noch möglich, wenn man hier agieren würde. Und selbst dann wären nur die wichtigsten Kaderbaustellen in meinen Augen angegangen, die man im Stamm hat, die noch dazu einen großen Hebel hätten, um die Truppe halbwegs zu homogenisieren. Genau das wäre für mich das Primärziel des Transferssommers, um nicht wieder bei denselben Problemen ansetzen zu müssen, wie im letzten Jahr. Die Tiefe ist dafür dermaßen sekundär, wenn der Stamm keine einheitliche Fussballidee verfolgen kann und absehbar auch nicht wird, weil man mit dieser Mannschaft nicht agieren kann, sondern immer nur reagieren und hoffen, dass die Gegner für ihre Anpassung Zeit benötigen. Ein Topclub muss aber agieren können. Ergo, wenn man es nicht kann, ist man kein Topclub und günstige BU vom BU ändern daran ganz sicher nix.
Ich halte den Kader für gut besetzt, aber für 3 grundverschiedene Systeme und Ausrichtungen. Der eine Teil der Mannschaft kann gut tief verteidigen und kontern, der andere Teil ist auf hohen Ballbesitz und teils hohes Pressing ausgelegt und Rose - im Grunde auch Terzic, der seine geschilderten Vorstellungen nicht ansatzweise erfolgreich umgesetzt bekam, sondern sich massiv anpassen musste - steht für eine wilde Mischung, die letztendlich aber weder der einen noch der anderen Seite entspricht. Der Kader besteht aus so vielen Widersprüchen, dass agieren für mich heißt, dass diese Widersprüche ausgeräumt werden müssen. Passiert das nicht, darf man sich eben auch nicht wundern, wenn der Kader unter seinen Möglichkeiten bleibt und die sportlichen Ziele erst erreicht, wenn er sich über Wochen maximal zusammenreißt und am Limit agiert. Ständig am Limit zu agieren, ist für mich aber weder eine Strategie, noch erstrebenswert, weil der Zusammenbruch zwangsläufig mit Verletzungen einhergehen würde, sodass man sich auch ein gutes Stück weit mehr vom Glück abhängig macht, dass man sich trotz der Maximalbelastung nicht überproportional häufig verletzt, obwohl das nicht wahrscheinlich ist.
Was deine günstigen Verbesserungen auf OA betrifft, verstehe ich wirklich nicht, wie die helfen sollen. Hazard hat die meiste Zeit der Saison gefehlt, würde aber deine vermeintlich günstigen - bei Rashica weiß man es ja, was für Mondpreise Werder aufruft - OA Vorschläge immer noch in die Tasche stecken, sodass es hier um BU vom BU geht. Was sollen die denn bitte an Verstärkung bieten, wenn wir im Zweifel auf den Stamm zurückgreifen? Rashica ist für mich ein reiner Konterspieler, der darüber hinaus dem Spiel weniger geben kann, als Reus und Hazard, mit denen er darum konkurrieren müsste, da die Kombination der beiden Spieler auch schon nicht wirklich gewinnbringend ist und Doan ist in meinen Augen noch nicht so weit, dass er bei einem Topclub klar kommt, auch wenn er durchaus Ansätze zeigt, dass er dort mal bestehen könnte.
Dann lieber größere Rollen für Knauff und Moukoko erzwingen, von denen man langfristig mehr hat, weil beide Talente in meinen Augen deutlich mehr Potenzial haben. Ein potenzieller Sancho Ersatz ist davon keiner, dessen Abgang sich früher oder später nicht mehr verhindern lässt, da er sonst längst nochmal langfristig verlängert hätte. Da gilt es für mich nur noch das meiste Geld rauszuschlagen, um die Nachfolge zu sichern, ob das diesen oder nächsten Sommer ist. Ansonsten ist es das Schlechteste, was ein Verein heutzutage tun kann, wenn er ablösefreie Abgänge zulässt, während er Gehaltsetats fährt, die keine Mittel für Netto-Invests freigeben. Das hat schon ein paar die Position in der Liga gekostet und sogar zu Abstiegen geführt, die man vor 5 Jahren nicht für möglich gehalten hätte. Hätte man nicht so viele Flops ins den letzten Jahren verpflichtet, die extrem teuer und unnötig waren, wäre das nicht so sehr ein Problem, weil man Topspieler Abgänge dann sowieso besser im Kollektiv abfangen könnte. Für mich gibt es aber kein Kollektiv, angesichts der verschiedensten Spielideen, die verfolgt werden.
Für mich lösen daher aber auch keine weiteren OA irgendein Problem. Ein IV wird im Stamm auch nicht gesucht, weil man hier nicht agieren wird, sondern Hummels intern weiterhin glorifizieren wird, wo der Glanz längst abblättert, weil die LV nicht zu ihm passen, obwohl er defensiv viel Hilfe benötigt, um sich seinen immer noch starken Heroball leisten zu können. Es ist nun mal aber nicht mehr so, dass er die Defensive unterm Strich damit besser machen kann und entsprechend geht es wieder nur um einen BU in der IV, der keinen Hebel in der Performance ansetzen würde, weil Hummels ja trotzdem machen kann, was er will.
Agieren würde bedeuten, dass Meunier keine Chance mehr erhält, da es absehbar nicht besser wird, selbst wenn Rose der bessere Trainer für ihn ist. Meuniers Qualität wird hier von Tag 1 an genauso überschätzt, wie die von Schulz, angesichts ihrer Rollen in der Nationalmannschaft. Bei Meunier kommt sogar noch erschwerend dazu, dass er bei einem Top6 Club gespielt hat, was aber nicht beschreibt, wie gut er individuell ist. Schulz hat in meinen Augen auch schon gezeigt, wie so viele andere Spieler zuvor, dass weitere Chancen nur die Lösung des Problems herauszögern, falls sie dann überhaupt noch möglich bleibt. Dahoud ist die einzige Ausnahme der letzten 5 Jahre - falls nicht sogar über einen längeren Zeitraum - bei dem es doch noch überraschend besser wurde. Will man wirklich eine starke Mannschaft, muss man auf diesen Positionen primär agieren, da ich große Zweifel hege, dass Guerreiro sich unter Rose nochmal durchsetzt als LV, weil qualitativ nix an ihm vorbeiführt, obwohl er weder passend für Hummels ist - ist Schulz zwar auch nicht, aber passender ist er dann doch -, noch Roses bisherigen Ideal in irendeiner Weise entspricht. Und selbst wenn, würde Schulz auf der Bank totes Kapital bedeuten, da er nicht für die Bank geholt wurde.
Auch auf der 6 hat man über 70 Mio. in 3 Spieler gesteckt, mit Fähigkeiten, die man für das Geld auch in einem Spieler vereint hätte bekommen können. Das ist immer noch möglich, wenn man hier agieren würde. Und selbst dann wären nur die wichtigsten Kaderbaustellen in meinen Augen angegangen, die man im Stamm hat, die noch dazu einen großen Hebel hätten, um die Truppe halbwegs zu homogenisieren. Genau das wäre für mich das Primärziel des Transferssommers, um nicht wieder bei denselben Problemen ansetzen zu müssen, wie im letzten Jahr. Die Tiefe ist dafür dermaßen sekundär, wenn der Stamm keine einheitliche Fussballidee verfolgen kann und absehbar auch nicht wird, weil man mit dieser Mannschaft nicht agieren kann, sondern immer nur reagieren und hoffen, dass die Gegner für ihre Anpassung Zeit benötigen. Ein Topclub muss aber agieren können. Ergo, wenn man es nicht kann, ist man kein Topclub und günstige BU vom BU ändern daran ganz sicher nix.
Ich sage es mal so:
So wie du es beschreibst ist der Kader für dich nicht gut besetzt. Qualitativ magst du ihn ja noch für ausreichend empfinden aber homogen scheint es für dich ja überhaupt nicht zu stimmen.
Woran machst du es denn fest dass ein Team immer am Limit spielt? Warum kann es denn nicht sein dass Terzic es geschafft hat sich auf die Mannschaft einzustellen und einfach nur die normalen Leistungen aus den Spielern heraus zu holen? Ich halte deine Ansicht ehrlich gesagt für sehr negativ und absolut. Natürlich kann es sein wie du es prophezeist aber was wenn denn die Mannschaft zum Ende der Saison einfach mal in Normalform aufgespielt hat? Auch die Widersprüche welche von dir beschrieben werden sind durchaus auch schon aufgetreten aber zuletzt im Kollektiv des Teams eben sehr gut aufgefangen wurden. Und genau dieses Entwicklung stimmt mich doch eher positiv ohne dabei die offensichtlich bestehenden Probleme aus den Augen zu verlieren.
Dass Terzic nicht zu 100 % das ursprünglich geschilderte umsetzen konnte ist unbestreitbar aber genau dass er sich dann auf das Team eingestellt und so eine Serie gestartet hat, zeigt mir dass unser Team eben nicht so schlecht ist und zuletzt eher die Trainerentscheidungen unseres Vorstandes als auch die oft sture Verbissenheit unserer Trainer einen nicht unwesentlichen Teil Mitschuld an unseren Problemen tragen.
Ausserdem ist unsere letzte wirklich erfolgreiche Phase genau aus dem Spielen am Limit und dem Pushen und hohen Einsatz (auch durch den Trainer) entstanden.
Zu meinen Transfervorschlägen:
Rashica ist natürlich erstmal nur ein Backup, welcher eben genau dann eingesetzt werden kann wenn wir in Führung liegen und mal wieder unter Druck geraten. Ein absoluter Umschalt- und Konterspieler der sehr viel über das Tempo kommt. Ich halte aber bei ihm eine Entwicklung nicht für ausgeschlossen und er ist auch noch nicht so alt. Was den Preis angeht sollte man doch realistisch genug sein dass Bremen hier im besten Fall etwas höheres Einstelliges erwarten kann.
Doan ist genau der kreative und mutige Transfer zum überschaubaren Preis, welche ich mir gerade in der zweiten Reihe wünsche. Er würde gerade am Anfang keine Unsummen an Gehalt verschlingen und kann sich als Backup entwickeln und empfehlen. Sollte er sich positiv entwickeln hat man noch Luft beim Thema Gehalt und kann ihn so evtl. langfristiger binden. Sollte es schief gehen ist dann der Trennungsschmerz nicht so groß so dass man ihn nicht bis zum Erbrechen halten muss.
Diese Homogenität, welche du mit deinen Vorstellungen von Transfers prognostizierst ist in meinen Augen auch oft zu absolut. Du hast keine Gewissheit dass deine Vorschläge eben auch genau so funktionieren wie du es dir erhoffst. Klar was deine Spielertypanalyse angeht mag ich dir in der Regel nicht widersprechen aber du stellst dir das in meinen Augen zu einfach und vor Allem zu ruckhaft vor. Die von dir präferierten Spielertypen scheinen auch für mich oftmals richtig aber das schliesst meinen Vorschlag eben nicht aus. Man sollte aufbauen auf dem was man hat und nicht volles Risiko gehen und einen kompletten Umbruch versuchen. Und hinzu kommt dass man solche Spielertypen auch entwickeln kann und sollte damit man gerade finanziell nicht zu viel riskiert.
Ich sprach auch nie von ablösefreien Abgängen sondern lediglich vom Versuch die Spieler durch Anreize (besseres Team, hohe Kontinuität bestenfalls erfolgreich und natürlich auch finanziell) vom Verbleib zu überzeugen. Sollte dazu absolut keine Möglichkeit bestehen, sind wir natürlich gezwungen Spieler auch abzugeben. Solllte dies der Fall sein dann kann aber eben nur die Prämisse sein dass man den Spieler erst ein Jahr vor Auslaufen des Vertrags verkauft wenn er uns spielerisch einen höheren Mehrwert verspricht. Aktuell ist dies im Fall Sancho für mich genau der Punkt. Sollte ManU oder sonst ein Verein jetzt mit 120 mio. oder mehr um die Ecke kommen muss man den Spieler abgeben aber nur weil im kommenden Sommer eben mit nur noch mit Einnahmen um die 60 mio. rechnen darf. Jegliche Summen unter 100 mio. wiegen eben nicht die Differenz auf welche Sancho spielerisch verspricht.
Zu guter Letzt: Du hast recht mit der Aussage das man die 70 mio. in einen Spieler hätte stecken können anstatt in drei aber was wäre denn gewesen hätte dieser Spieler nicht eingeschlagen? So wie es derzeit bei Transfers ist und da sind wir uns sicher einig kann es nicht weitergehen. Was den stattdessen zu folgenden Weg angeht scheinen wir uns jedoch in einigen Punkten zu unterscheiden, da du das Ganze gern etwas schneller und größer lösen würdest und ich eben doch eher auf einem langsameren, konstanten Weg mit minimierten Risiken und auch der Bindung von Leistungsträgern.
Und damit sind wir denke ich auch weitestgehend mit unserem Meinungsaustausch an einem Punkt angekommen der nicht weiterführen wird. Ich fand es äußerst interessant und spannend mit dir Gedanken auszutauschen und kann deiner Meinung auch folgen und dieser auch in Teilen zustimmen. Ob du dies auch bei mir konntest kann ich nicht beurteilen aber ich hoffe auch für dich war das keine furchtbare Unterhaltung.
In diesem Sinne ein schönes Wochenende
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