BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
10.07.2021 - 12:21 Uhr
Zitat von BVBBC
Ist man denn mit diesen Zugängen, wenn Haland und Sancho gehen, titelfähig? Kurzfristig? Mittelfristig? Langfristig?
Für mich passen die Timelines dieser Spieler nicht zusammen, um mit ihnen titelfähig zu werden und es gibt bei jedem dieser Spieler, ein mehr oder weniger großes "Ja, aber ..." an das sich Alter, Kosten, langfristige Perspektive, kurzfristige Perspektive oder qualitative Fragestellungen anschließen.
Mal konkreter: Halstenberg wäre ein passender Komplementär für Hummels, allerdings kein optimaler Breitengeber in Roses System, da er im Vorwärtsgang durchaus ein paar Schwächen zu viel hat für meinen Geschmack. Für St. Juste als RV würde dasselbe gelten, womit beide als AV eher Favre-kompatibel - und daher verspätet - wären, als dass sie zu Rose passen. Nutzt man sie als IV, macht Halstenberg nur bei 3er Kette Sinn und St. Juste wäre ein ziemlich teurer Akanji BU, wenn es bei 4er Kette bliebe, da er nicht an ihm vorbeikäme qualitativ und daneben in meinen Augen kein komplementäres Skillset mitbringt, sodass ich ähnliche Probleme - vor allem in der Luft - vermuten würde, wie mit Diallo, mal ganz abgesehen davon, dass Hummels gesetzt bleiben dürfte. Wie ist daher St. Justes Entwicklungspotenzial einzuschätzen, wenn Halstenberg bei 3er Kette wichtiger sein dürfte und bei 4er Kette kein Platz für ihn vorhanden ist, weil er sich nicht mit Akanji ergänzt und daher nicht optimal mit beiden Stamm-IV rotieren kann - falls es denn überhaupt eine Rotation gibt? Beide würde daher meines Erachtens Abgänge erzwingen, die kaum ein Zuzahlgeschäft ergeben, um Sinn zu machen, weil sie kein Problem perfekt lösen.
Das Spiel kann man so für Madueke und Sabitzer wiederholen, da es auch da meines Erachtens Ungereimtheiten zum System gäbe, wenn man beide verpflichten würde, die Folgeaktionen notwendig machen würden, bevor es halbwegs Sinn ergibt.
Die Kaderstruktur habe ich bis hierhin sogar noch ausgeklammert, die es noch viel komplizierter macht. Verschaffen uns rohe Talente, BU und Komplementäre denn ein Titelfenster? Wenn nicht, was rechtfertit die Komplementäre und BU, die eben keine reinen Talente sind? Die Transfers würden so alle nicht zusammenpassen, wenn man Haland abgibt. Man würde damit das Titelfenster nicht aufstoßen und auch nicht viel mehr Sicherheit für die CL Qualifikation schaffen, während man zeitgleich durchaus Schwierigkeiten haben dürfte in der Talentförderung, die entscheidend wäre, um perspektivisch das Titelfenster aufzustoßen.
Du hast zwar durchaus recht, dass alle diese Namen gewisse Analysen voraussetzen und spezifische Probleme lösen. Aber es sind kaum bis keine Komplettlösungen, die nicht wieder irgendein anderes Thema vergrößeren oder aufstoßen.
Überschlagsrechnung: Sancho, Haaland, ein, zwei Rotationsspieler und die Leihspieler weg, die oben genannten Spieler und ein weiterer Stürmer rein, und das vorgestreckte Geld ausgeglichen, kommt auf +/- 0 raus. Denke schon, dass ein Szenario ist, dass die Leitung zumindest überdenkt.
Natürlich muss man ab gewissen Summen überlegen Haland abzugeben. Wenn man Sancho und Haland verliert, erwarte ich allerdings einen strikten Neuaufbau auf höchstmöglichem Talentniveau und keine Mischstrategie, die den Verein in 2-3 Jahren in eine knifflige Situation bringt, weil der Verkauf der nächsten Talente ansteht, damit die alternden Leistungsträger durch die Bank ersetzt werden können. Dafür ist die Durchlässigkeit aus dem Nachwuchs viel zu gering, um das dann monetär stemmen zu können, zumal zu erwarten ist, dass die Preise bis dahin wieder anziehen und der zu ersetzende Wert der Altstars umso schwieriger zu finanzieren sein dürfte.
Zitat von WalterFroschsErbe
Und wenn ein Verein 140 Mio. zahlt, sodass der BVB es als höchste Ablöse der Geschichte, und das während der Pandemie, verkaufen könnte? Kobel, St. Juste und Malen wären schon gut und gerne 55 Mio, dem, was "ergebniswirksam" von Sancho reinkommt. Dann wurde noch kein Euro aus den 31 Mio. (Stand März) ausgeglichen, die vom Kontokorrentrahmen genutzt wurden.
Halstenberg, Madueke und Sabitzer würden nochmal in dieselbe Richtung gehen. Das würde sich nicht allein aus Abängen stemmen lassen.
Auch wenn von Haalands Ablöse ein ordentlicher Batzen abgehen würde (RBL und ManUnited haben wegen der hohen Kosten und schlechten Bedingungen die Segel gestrichen), glaube ich nicht, dass sie Schmerzgrenze erst deutlich über 150 Mio. kommt.
Man ist offenbar gewillt, den Kader umzubauen. die Transfers, die Gerüchte deuten auf eine Analyse hin, die Veränderung/Anpassung mindestens so hoch gewichtet, wie individuelle Verbesserung. Halstenberg und St. Juste sind bspw. Folgen einer Analyse der eigenen Probleme in der Abwehrreihe und nicht Spieler, die man lange auf dem Schirm hat und jetzt einfach einen besseren Spieler mit bekannten Profil bekommen möchte.
Das bedeutet, dass man sich nicht titelfähig sieht. Auch nicht mit Haaland, der 2022 ohnehin geht.
Zitat von Herzog10
Bleibt Erling Haaland bis 2022 beim uns? ich sage JA!
Der Grund warum er beim BVB bleibt, weil kein Verein der Welt diese Saison 175 Millionen für Erling Haaland ausgeben wird!
Wenn ich heute die unterschiedlichen Zeitungen so lese und in einigen steht das Angebot von Chelsea über 175 Millionen und in anderen, dass man ihn auch bei 175 Mio nicht verkaufen wird, da sag ich, beides stimmt nicht!
- keiner zahlt 175 Millionen
- und wir würden bei 175 Millionen sicher gehen lassen (wenn die 75 Mio Klausel nächste Saison stimmen sollte)
„Aki“ Watzke hat vor einigen Tagen gesagt, ein weiteres Jahr mit keine (fast) Zuschauer werden viele (und auch wir) nicht überleben und wenn man sich ehrlich ist, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass wir über die Saison 2021/22 als Ø mit ca. 1/3 an Stadionauslastung rechnen dürfen.
Wenn man jetzt von ca. 22 Heimspiele ausgeht und man "normalerweise" 88 Millionen einnimmt, würde mit einem 1/3 der Auslastung ca. 29 Millionen herauskommen.
D.h. uns würden wieder ca. 60 Millionen an Umsatz bzgl. Zuschauereinnahmen fehlen, also das nächste "Dicke Minus" am Ende der Saison.
Erling Haaland wird bleiben, weil niemand die 175 Millionen zahlen wird, sollte es jedoch einen Verein geben, der dies machen sollte, gibt es nur eines "auch wenn es schmerzt" Erling Haaland MUSS verkauft werden, alles andere wäre Wahnsinn, grad auf die harte Linie die in Deutschland bzgl. Pandemie (Auslastung Stadien) gefahren wird.
Bleibt Erling Haaland bis 2022 beim uns? ich sage JA!
Der Grund warum er beim BVB bleibt, weil kein Verein der Welt diese Saison 175 Millionen für Erling Haaland ausgeben wird!
Wenn ich heute die unterschiedlichen Zeitungen so lese und in einigen steht das Angebot von Chelsea über 175 Millionen und in anderen, dass man ihn auch bei 175 Mio nicht verkaufen wird, da sag ich, beides stimmt nicht!
- keiner zahlt 175 Millionen
- und wir würden bei 175 Millionen sicher gehen lassen (wenn die 75 Mio Klausel nächste Saison stimmen sollte)
„Aki“ Watzke hat vor einigen Tagen gesagt, ein weiteres Jahr mit keine (fast) Zuschauer werden viele (und auch wir) nicht überleben und wenn man sich ehrlich ist, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass wir über die Saison 2021/22 als Ø mit ca. 1/3 an Stadionauslastung rechnen dürfen.
Wenn man jetzt von ca. 22 Heimspiele ausgeht und man "normalerweise" 88 Millionen einnimmt, würde mit einem 1/3 der Auslastung ca. 29 Millionen herauskommen.
D.h. uns würden wieder ca. 60 Millionen an Umsatz bzgl. Zuschauereinnahmen fehlen, also das nächste "Dicke Minus" am Ende der Saison.
Erling Haaland wird bleiben, weil niemand die 175 Millionen zahlen wird, sollte es jedoch einen Verein geben, der dies machen sollte, gibt es nur eines "auch wenn es schmerzt" Erling Haaland MUSS verkauft werden, alles andere wäre Wahnsinn, grad auf die harte Linie die in Deutschland bzgl. Pandemie (Auslastung Stadien) gefahren wird.
Und wenn ein Verein 140 Mio. zahlt, sodass der BVB es als höchste Ablöse der Geschichte, und das während der Pandemie, verkaufen könnte? Kobel, St. Juste und Malen wären schon gut und gerne 55 Mio, dem, was "ergebniswirksam" von Sancho reinkommt. Dann wurde noch kein Euro aus den 31 Mio. (Stand März) ausgeglichen, die vom Kontokorrentrahmen genutzt wurden.
Halstenberg, Madueke und Sabitzer würden nochmal in dieselbe Richtung gehen. Das würde sich nicht allein aus Abängen stemmen lassen.
Auch wenn von Haalands Ablöse ein ordentlicher Batzen abgehen würde (RBL und ManUnited haben wegen der hohen Kosten und schlechten Bedingungen die Segel gestrichen), glaube ich nicht, dass sie Schmerzgrenze erst deutlich über 150 Mio. kommt.
Man ist offenbar gewillt, den Kader umzubauen. die Transfers, die Gerüchte deuten auf eine Analyse hin, die Veränderung/Anpassung mindestens so hoch gewichtet, wie individuelle Verbesserung. Halstenberg und St. Juste sind bspw. Folgen einer Analyse der eigenen Probleme in der Abwehrreihe und nicht Spieler, die man lange auf dem Schirm hat und jetzt einfach einen besseren Spieler mit bekannten Profil bekommen möchte.
Das bedeutet, dass man sich nicht titelfähig sieht. Auch nicht mit Haaland, der 2022 ohnehin geht.
Ist man denn mit diesen Zugängen, wenn Haland und Sancho gehen, titelfähig? Kurzfristig? Mittelfristig? Langfristig?
Für mich passen die Timelines dieser Spieler nicht zusammen, um mit ihnen titelfähig zu werden und es gibt bei jedem dieser Spieler, ein mehr oder weniger großes "Ja, aber ..." an das sich Alter, Kosten, langfristige Perspektive, kurzfristige Perspektive oder qualitative Fragestellungen anschließen.
Mal konkreter: Halstenberg wäre ein passender Komplementär für Hummels, allerdings kein optimaler Breitengeber in Roses System, da er im Vorwärtsgang durchaus ein paar Schwächen zu viel hat für meinen Geschmack. Für St. Juste als RV würde dasselbe gelten, womit beide als AV eher Favre-kompatibel - und daher verspätet - wären, als dass sie zu Rose passen. Nutzt man sie als IV, macht Halstenberg nur bei 3er Kette Sinn und St. Juste wäre ein ziemlich teurer Akanji BU, wenn es bei 4er Kette bliebe, da er nicht an ihm vorbeikäme qualitativ und daneben in meinen Augen kein komplementäres Skillset mitbringt, sodass ich ähnliche Probleme - vor allem in der Luft - vermuten würde, wie mit Diallo, mal ganz abgesehen davon, dass Hummels gesetzt bleiben dürfte. Wie ist daher St. Justes Entwicklungspotenzial einzuschätzen, wenn Halstenberg bei 3er Kette wichtiger sein dürfte und bei 4er Kette kein Platz für ihn vorhanden ist, weil er sich nicht mit Akanji ergänzt und daher nicht optimal mit beiden Stamm-IV rotieren kann - falls es denn überhaupt eine Rotation gibt? Beide würde daher meines Erachtens Abgänge erzwingen, die kaum ein Zuzahlgeschäft ergeben, um Sinn zu machen, weil sie kein Problem perfekt lösen.
Das Spiel kann man so für Madueke und Sabitzer wiederholen, da es auch da meines Erachtens Ungereimtheiten zum System gäbe, wenn man beide verpflichten würde, die Folgeaktionen notwendig machen würden, bevor es halbwegs Sinn ergibt.
Die Kaderstruktur habe ich bis hierhin sogar noch ausgeklammert, die es noch viel komplizierter macht. Verschaffen uns rohe Talente, BU und Komplementäre denn ein Titelfenster? Wenn nicht, was rechtfertit die Komplementäre und BU, die eben keine reinen Talente sind? Die Transfers würden so alle nicht zusammenpassen, wenn man Haland abgibt. Man würde damit das Titelfenster nicht aufstoßen und auch nicht viel mehr Sicherheit für die CL Qualifikation schaffen, während man zeitgleich durchaus Schwierigkeiten haben dürfte in der Talentförderung, die entscheidend wäre, um perspektivisch das Titelfenster aufzustoßen.
Du hast zwar durchaus recht, dass alle diese Namen gewisse Analysen voraussetzen und spezifische Probleme lösen. Aber es sind kaum bis keine Komplettlösungen, die nicht wieder irgendein anderes Thema vergrößeren oder aufstoßen.
Überschlagsrechnung: Sancho, Haaland, ein, zwei Rotationsspieler und die Leihspieler weg, die oben genannten Spieler und ein weiterer Stürmer rein, und das vorgestreckte Geld ausgeglichen, kommt auf +/- 0 raus. Denke schon, dass ein Szenario ist, dass die Leitung zumindest überdenkt.
Natürlich muss man ab gewissen Summen überlegen Haland abzugeben. Wenn man Sancho und Haland verliert, erwarte ich allerdings einen strikten Neuaufbau auf höchstmöglichem Talentniveau und keine Mischstrategie, die den Verein in 2-3 Jahren in eine knifflige Situation bringt, weil der Verkauf der nächsten Talente ansteht, damit die alternden Leistungsträger durch die Bank ersetzt werden können. Dafür ist die Durchlässigkeit aus dem Nachwuchs viel zu gering, um das dann monetär stemmen zu können, zumal zu erwarten ist, dass die Preise bis dahin wieder anziehen und der zu ersetzende Wert der Altstars umso schwieriger zu finanzieren sein dürfte.
Ich denke, die Transferpolitik muss erst einmal kurzfristige Ziele verfolgen, ansonsten wird Roses offensiver Pressingfußball wahrscheinlich nicht funktionieren.
Ob die gehandelten Namen dazu die Lösung wären?
Ich kenn die Spieler zwar nicht so gut, aber erst einmal scheinen die Ideen dahinter nachvollziehbar.
Halstenberg scheint mir hinten links die defensiv-starke, fehlende Alternative zu sein. So ein Spieler könnte für die Stabilisierung der Abwehr, als Ergänzung zu Hummels und für das Pressing wichtig sein.
Klar, spielerisch wird er kaum helfen. Allerdings haben wir hinten und im Pressing seit Jahren Probleme. Daher ist es nachvollziehbar, wenn man bei Neuzugängen eher dort ansetzt.
Ich erwarte, dass wir in der Offensive spielerische Mängel der AVs durch erhöhte Präsenz, also mehr Spielern vorne, und durch vermehrten Aufbau über die Mittelfeldspieler (die auch seitlich abkippen könnten) ausgleichen wollen.
Muss man natürlich schauen, ob das aufgeht. Es gibt aber eben gute Gründe auf Pressing und Defensivstärke bei einem neuen LV/LIV zu setzen. Zumal das auch kein Königstransfer wäre und Guerreiro als spielstarke Alternative bereit steht bzw. eher Halstenberg die defensiv-starke Alternative zu Guerreiro wäre.
Zu Akanji halte ich eine schnelle, gute Alternative ebenfalls für sehr wichtig. Ich finde, Hummels, Can und Zagadou harmonieren nicht und bei Zagadou gibt es sowieso Fragezeichen bezüglich seiner Verfügbarkeit. St Juste scheint mir ein guter Ersatz zu Akanji sein und er könnte ebenso eine stabile Lösung für RV/RIV sein.
Die gehandelte Ablösesumme wäre wohl in Ordnung für einen Spieler im erweiterten Stamm.
Madueke ist wohl der Eins-gegen-Eins Spieler, der uns mit Sancho verloren geht. Außerdem kam er bei PSV sowohl außen als auch im Sturm zum Einsatz. Passende Positionen sollte es also geben und er bringt das wchtige Eins-gegen-Eins Element mit.
Sabitzer bringt Torgefährlichkeit ins ZM und ist dazu auch für Roses Pressing gut geeignet. Er könnte helfen eine gute Balance zwischen dem Spiel mit Ball und gegen den Ball im Zentrum hinzubekommen.
Malen wäre wohl sehr passend für einen Zwei-Mann-Sturm. Auch wäre mit ihm ein Ausfall von Haaland wahrscheinlich besser zu kompensieren als in der Vergangenheit.
Gut möglich, dass Malen auch in einen Drei-Mann-Sturm mit eingerückten Außen passen würde.
Die gehandelten Namen sind keine Spieler, die bei uns durch ihre individuelle Stärke hervorstechen dürften. Einige würden wohl öfters auf der Bank Platz nehmen. Aber ich finde schon, dass sie den Kader runder machen würden und Rose wichtige Alternativen geben würden.
PS: Natürlich könnten andere Weg erfolgsversprechender sein (vielleicht spielstarke AVs, neuer Zehner, neuer Sechser etc.). Aber man sollte nicht zu sehr auf seine eigene Meinung fixiert sein (oftmals haben auch andere Recht
). Ich selber würde mir auch eher andere Prioritäten bei den Transfers wünschen. Aber Roses und Zorcs Pläne können ja trotzdem aufgehen. Ich würde jedenfalls jedem empfehlen, eher auf Rose und Zorc zu setzen als auf mich oder andere User. Zumindest Rose hat diesbezüglich bei uns noch nicht enttäuscht
10.07.2021 - 12:37 Uhr
Zitat von tirobvb
Wenn du aber höchstmögliches Talentniveau und keine Mischstrategie fährst, dann erhöhst du die Durchlässigkeit aus der eigenen Jugend auch nicht @BVBBC
Wenn du aber höchstmögliches Talentniveau und keine Mischstrategie fährst, dann erhöhst du die Durchlässigkeit aus der eigenen Jugend auch nicht @BVBBC
Zumindest dann nicht, wenn man in der eigenen Jugend (in der nötigen Breite) nicht das höchstmögliche Talentniveau hat. An sich habe ich auch nichts gegen eine Mischstrategie, falls der Eindruck erweckt worden sein sollte, allerdings finde ich, dass wir nun an einem Punkt sind, an dem diese Mischstrategie nicht mehr aufgeht, weil es keine echte Mischstrategie ist. Denn die perspektivlosen Spieler sind zum überwiegenden Teil ja eben keine Talente mehr, sondern im besten Alter, was ein Problem ist, wenn ein signifikanter Teil der Leistungsträger bereits über das beste Alter hinaus ist. Dann ist es keine Mischstrategie, wenn man diese gefährliche Mischung verstärkt und vor allem der Teil mit den Spielern im besten Alter, der für die nächsten 5-6 Jahre den Kern bilden und Führungsaufgaben von den älteren Spielern übernehmen soll, bislang nicht aufging und auch in Zukunft nicht vielversprechend aussieht.
Um Letzteres zu gewährleisten, musst du für diese Jungs auch Platz lassen. Und nur mit "Talenten" wirst du auch keinen Blumentopf gewinnen, denn die sind eh in 2 Jahren wieder weg. Das hilft also nicht wirklich gegen die anstehende "Problematik", dass wir einigermaßen viele Leistungsträger um die 30 Jahre und darüber haben.
Wenn die alten Spieler in 2 Jahren genauso weg sind, spielt es keine Rolle, ob Talent oder alter Spieler. Die Leistungskurven unterscheiden sich dabei oft auch nur in ihrer entgegengesetzten Steigung - womit sie sich meist ausgleichen. Dazuhin klingt es für mich mittlerweile etwas arg fatalistisch, dass die Talente in 2 Jahren eh wieder weg sind. Warum sollte man hier nichts mehr aufbauen können, was länger bestand hat? Der Verkaufsdruck ist doch auch zu einem guten Stück selbstgemacht und nicht nur Druck, der durch den grundsätzlichen Abgangswillen der Spieler besteht.
Und selbst wenn nicht, dann nehme ich lieber die Ablösen mit, mit denen ich refinanzieren kann, anstatt noch tiefer anzusetzen und auf die Durchlässigkeit aus der eigenen Jugend angewiesen zu sein, was sowieso schwierig ist, da man dann Bedarfe für die nächsten 4-5 Jahre planen darf - mindestens. Wie will man mit der eigenen Jugend eine zielgerichtete Transferpolitik gestalten, die kurzfristig reagieren kann? Das gelang ja nicht mal Barca, die eine sehr konsequente Strategie fahren, um Spieler konkret für das System bei den Profis auszubilden, wo dann meist auch die Trainer entsprechend ausgewählt werden, sodass es zwar Systemvariationen gibt, aber immer eine gemeinsame Basis. Und schau, wo sie heute stehen, weil sie zugesehen haben, wie ihre sehr teure Mischstrategie der Überalterung zum Opfer fiel. Der Durchlässigkeit hat diese Mischstrategie dabei übrigens auch nicht unbedingt geholfen, da das verlangte Talentniveau enorm hoch blieb, bedingt durch den Anspruch an die Leistungsfähigkeit.
Ich persönlich würde diesen Anspruch an die Leistungsfähigkeit dabei auch nur an Talente anpassen, aber nicht an gestandene Spieler oder gar Bestager. Ansonsten müsste der Fokus auf Bestager höher liegen und vor allem zielgerichteter stattfinden. Gerade hier wäre eine breite Leistungsträgerfront sinnvoll, die man beim BVB aber nicht hat und die vermutlich auch noch mehr Risiko als auch Kompromisslosigkeit benötigen würde, um funktionieren zu können, was es weiterhin schwierig macht.
10.07.2021 - 12:49 Uhr
@MrSimpson
Naja, welcher Liverpool Leistungsträger wäre denn bei City gesetzt? Vielleicht Allison, van Dijk und Robertson, wobei Letzterer auch nur deswegen gesetzt wäre, weil City dort eine Problemposition hat und bei Allison wäre es vielleicht auch eine Präferenzenfrage, da Ederson sicher noch der bessere Fussballer ist, Allison allerdings der bessere Torhüter. Trotzdem hat es für Liverpool zu den großen Titeln gereicht, weil das Kollektiv optimal aufeinander abgestimmt war und selbst so stark damit wurde, dass es nicht auf Patzer der Konkurrenz angewiesen war.
Solange wir nicht mit so einem Teambuilding, gerne auch mit einer ganz eigenen Idee, die sich nicht (mehr) an Klopp orientiert, scheitern, weigere ich mich zu glauben, dass die Bayern unbesiegbar sind und kein Verein mehr eine Chance hat. Es gab in den letzten Jahren nur keinen Verein, dem das gelang und vor allem nicht mit den finanziellen Ressourcen des BVB. Denn dein angesprochenes Spiel können wir ja auch für die Liga wiederholen: welcher RB Spieler der letzten Saison wäre denn beim BVB zuletzt gesetzt gewesen? Wie viele Robertson (Halstenberg - zumindest unter Favre, da Guerreiro grundsätzlich schon stärker ist) oder Allison (Olmo, Upamecano) Fälle hätte es dann aber im Vergleich zu den van Dijks (Mukiele, Sabitzer) gegeben?
Naja, welcher Liverpool Leistungsträger wäre denn bei City gesetzt? Vielleicht Allison, van Dijk und Robertson, wobei Letzterer auch nur deswegen gesetzt wäre, weil City dort eine Problemposition hat und bei Allison wäre es vielleicht auch eine Präferenzenfrage, da Ederson sicher noch der bessere Fussballer ist, Allison allerdings der bessere Torhüter. Trotzdem hat es für Liverpool zu den großen Titeln gereicht, weil das Kollektiv optimal aufeinander abgestimmt war und selbst so stark damit wurde, dass es nicht auf Patzer der Konkurrenz angewiesen war.
Solange wir nicht mit so einem Teambuilding, gerne auch mit einer ganz eigenen Idee, die sich nicht (mehr) an Klopp orientiert, scheitern, weigere ich mich zu glauben, dass die Bayern unbesiegbar sind und kein Verein mehr eine Chance hat. Es gab in den letzten Jahren nur keinen Verein, dem das gelang und vor allem nicht mit den finanziellen Ressourcen des BVB. Denn dein angesprochenes Spiel können wir ja auch für die Liga wiederholen: welcher RB Spieler der letzten Saison wäre denn beim BVB zuletzt gesetzt gewesen? Wie viele Robertson (Halstenberg - zumindest unter Favre, da Guerreiro grundsätzlich schon stärker ist) oder Allison (Olmo, Upamecano) Fälle hätte es dann aber im Vergleich zu den van Dijks (Mukiele, Sabitzer) gegeben?
10.07.2021 - 17:38 Uhr
Zitat von BVBBC
@MrSimpson
Naja, welcher Liverpool Leistungsträger wäre denn bei City gesetzt? Vielleicht Allison, van Dijk und Robertson, wobei Letzterer auch nur deswegen gesetzt wäre, weil City dort eine Problemposition hat und bei Allison wäre es vielleicht auch eine Präferenzenfrage, da Ederson sicher noch der bessere Fussballer ist, Allison allerdings der bessere Torhüter. Trotzdem hat es für Liverpool zu den großen Titeln gereicht, weil das Kollektiv optimal aufeinander abgestimmt war und selbst so stark damit wurde, dass es nicht auf Patzer der Konkurrenz angewiesen war.
Solange wir nicht mit so einem Teambuilding, gerne auch mit einer ganz eigenen Idee, die sich nicht (mehr) an Klopp orientiert, scheitern, weigere ich mich zu glauben, dass die Bayern unbesiegbar sind und kein Verein mehr eine Chance hat. Es gab in den letzten Jahren nur keinen Verein, dem das gelang und vor allem nicht mit den finanziellen Ressourcen des BVB. Denn dein angesprochenes Spiel können wir ja auch für die Liga wiederholen: welcher RB Spieler der letzten Saison wäre denn beim BVB zuletzt gesetzt gewesen? Wie viele Robertson (Halstenberg - zumindest unter Favre, da Guerreiro grundsätzlich schon stärker ist) oder Allison (Olmo, Upamecano) Fälle hätte es dann aber im Vergleich zu den van Dijks (Mukiele, Sabitzer) gegeben?
@MrSimpson
Naja, welcher Liverpool Leistungsträger wäre denn bei City gesetzt? Vielleicht Allison, van Dijk und Robertson, wobei Letzterer auch nur deswegen gesetzt wäre, weil City dort eine Problemposition hat und bei Allison wäre es vielleicht auch eine Präferenzenfrage, da Ederson sicher noch der bessere Fussballer ist, Allison allerdings der bessere Torhüter. Trotzdem hat es für Liverpool zu den großen Titeln gereicht, weil das Kollektiv optimal aufeinander abgestimmt war und selbst so stark damit wurde, dass es nicht auf Patzer der Konkurrenz angewiesen war.
Solange wir nicht mit so einem Teambuilding, gerne auch mit einer ganz eigenen Idee, die sich nicht (mehr) an Klopp orientiert, scheitern, weigere ich mich zu glauben, dass die Bayern unbesiegbar sind und kein Verein mehr eine Chance hat. Es gab in den letzten Jahren nur keinen Verein, dem das gelang und vor allem nicht mit den finanziellen Ressourcen des BVB. Denn dein angesprochenes Spiel können wir ja auch für die Liga wiederholen: welcher RB Spieler der letzten Saison wäre denn beim BVB zuletzt gesetzt gewesen? Wie viele Robertson (Halstenberg - zumindest unter Favre, da Guerreiro grundsätzlich schon stärker ist) oder Allison (Olmo, Upamecano) Fälle hätte es dann aber im Vergleich zu den van Dijks (Mukiele, Sabitzer) gegeben?
Der Liverpool Vergleich hinkt extrem, vor allem da Du die 3 besten Offensivspieler einfach weggelassen hast.
Außerdem passt die Schablone nicht.
Liverpool spielt doch eine völlig andere Art von Fußball, als City.
Und doch kann ich mir einen Firmino, einen Mané und einen Salah wunderbar bei City vorstellen.
Nur um da mal kurz noch einzuhaken.
Jetzt kommen wir aber zum größten Thema, welches ja hier gerne mal weggelassen wird.
Wie soll denn bei uns eine Mannschaft entstehen?
Wir machen gefühlt jedes Jahr einen Umbruch.
Es kommen 10 Neue, 10 Alte gehen.
So wirst Du nie eine in sich funktionierende Mannschaft auf den Platz bringen.
Meine Hoffnung ist, daß sich, dank Terzic, Strukturen gebildet haben.
Hier werden aber fröhlich wieder teilweise bis zu 5 Neuzugänge gefordert, um den nächsten Umbruch zu starten.
So wird das nichts.
Und das muss schlicht und ergreifend auch bei unserer sportlichen Leitung mal ankommen.
Funktioniert etwas nicht, kann ich nicht das Personal austauschen und erwarten, daß es funktioniert.
Das ist doch der völlig falsche Ansatz.
Man muss mit dem Personal, welches jetzt da ist weiter an den Stellschrauben arbeiten, damit sich endlich mal eine gesunde Mannschaftshierarchie bildet.
Bedeutet: Was bringen einem 175 Mio für Haaland, wenn man danach das ganze Gebilde welches Terzic aufgebaut hat, wieder zum einstürzen bringt?
Gar nichts.
Man muss eine Mannschaft wachsen lassen. Das zeigt doch das Beispiel Bayern München.
Ebenso das Beispiel Liverpool, Chelsea, selbst PSG war da erfolgreicher, als etwas gewachsen ist.
Real hat mit fast dem immer gleichen Personal 3x die CL gewonnen.
Das muss der Ansatz sein.
Daher bin ich auch kein Freund davon jetzt Schubkarrenweise neue Spieler zu verpflichten.
Da kommen wir dann schon wieder an den Punkt, daß sich komplett Hierarchien verschieben.
Wenn man davon wegkommt Supertalente zu verpflichten, die nach 2-3 Jahren den Verein eh verlassen, sind wir ja schon ein gutes Stück weiter.
Dann bin ich bei Dir und sehe tatsächlich eine Chance, daß wir Titelfähig sein könnten.
Was Mannschaften leisten können zeigt doch das Beispiel Leicester, Leipzig, Wolfsburg, Lille, Bergamo.
Klar ist da auch eine Fluktuation, aber was wir da teilweise veranstalten ist ja mit planlos noch nett umschrieben.
Zu Haaland: Für mich ist das ein Schrecken ohne Ende. In der Mannschaft werden die andauernden Wechselgerüchte Thema sein. Man weiß jetzt schon: Nächstes Jahr ist Haaland weg.
Wieder ein absoluter Leistungsträger.
Ich würde Haaland sogar für 110 Mio hergeben. Nur damit wir endlich eine Chance haben wieder ein in sich geschlossenes Team auf dem Platz zu sehen.
Fußball ist und bleibt ein Mannschaftssport. Und da brauche ich nun mal keine Supertalente, die ich für das 5fache wieder verscherbeln kann.
Das ist zwar wirtschaftlich sinnvoll, aber sportlich nun mal nicht.
10.07.2021 - 22:23 Uhr
Zitat von MrSimpson
Der Liverpool Vergleich hinkt extrem, vor allem da Du die 3 besten Offensivspieler einfach weggelassen hast.
Außerdem passt die Schablone nicht.
Liverpool spielt doch eine völlig andere Art von Fußball, als City.
Und doch kann ich mir einen Firmino, einen Mané und einen Salah wunderbar bei City vorstellen.
Zitat von BVBBC
@MrSimpson
Naja, welcher Liverpool Leistungsträger wäre denn bei City gesetzt? Vielleicht Allison, van Dijk und Robertson, wobei Letzterer auch nur deswegen gesetzt wäre, weil City dort eine Problemposition hat und bei Allison wäre es vielleicht auch eine Präferenzenfrage, da Ederson sicher noch der bessere Fussballer ist, Allison allerdings der bessere Torhüter. Trotzdem hat es für Liverpool zu den großen Titeln gereicht, weil das Kollektiv optimal aufeinander abgestimmt war und selbst so stark damit wurde, dass es nicht auf Patzer der Konkurrenz angewiesen war.
Solange wir nicht mit so einem Teambuilding, gerne auch mit einer ganz eigenen Idee, die sich nicht (mehr) an Klopp orientiert, scheitern, weigere ich mich zu glauben, dass die Bayern unbesiegbar sind und kein Verein mehr eine Chance hat. Es gab in den letzten Jahren nur keinen Verein, dem das gelang und vor allem nicht mit den finanziellen Ressourcen des BVB. Denn dein angesprochenes Spiel können wir ja auch für die Liga wiederholen: welcher RB Spieler der letzten Saison wäre denn beim BVB zuletzt gesetzt gewesen? Wie viele Robertson (Halstenberg - zumindest unter Favre, da Guerreiro grundsätzlich schon stärker ist) oder Allison (Olmo, Upamecano) Fälle hätte es dann aber im Vergleich zu den van Dijks (Mukiele, Sabitzer) gegeben?
@MrSimpson
Naja, welcher Liverpool Leistungsträger wäre denn bei City gesetzt? Vielleicht Allison, van Dijk und Robertson, wobei Letzterer auch nur deswegen gesetzt wäre, weil City dort eine Problemposition hat und bei Allison wäre es vielleicht auch eine Präferenzenfrage, da Ederson sicher noch der bessere Fussballer ist, Allison allerdings der bessere Torhüter. Trotzdem hat es für Liverpool zu den großen Titeln gereicht, weil das Kollektiv optimal aufeinander abgestimmt war und selbst so stark damit wurde, dass es nicht auf Patzer der Konkurrenz angewiesen war.
Solange wir nicht mit so einem Teambuilding, gerne auch mit einer ganz eigenen Idee, die sich nicht (mehr) an Klopp orientiert, scheitern, weigere ich mich zu glauben, dass die Bayern unbesiegbar sind und kein Verein mehr eine Chance hat. Es gab in den letzten Jahren nur keinen Verein, dem das gelang und vor allem nicht mit den finanziellen Ressourcen des BVB. Denn dein angesprochenes Spiel können wir ja auch für die Liga wiederholen: welcher RB Spieler der letzten Saison wäre denn beim BVB zuletzt gesetzt gewesen? Wie viele Robertson (Halstenberg - zumindest unter Favre, da Guerreiro grundsätzlich schon stärker ist) oder Allison (Olmo, Upamecano) Fälle hätte es dann aber im Vergleich zu den van Dijks (Mukiele, Sabitzer) gegeben?
Der Liverpool Vergleich hinkt extrem, vor allem da Du die 3 besten Offensivspieler einfach weggelassen hast.
Außerdem passt die Schablone nicht.
Liverpool spielt doch eine völlig andere Art von Fußball, als City.
Und doch kann ich mir einen Firmino, einen Mané und einen Salah wunderbar bei City vorstellen.
Ich habe die Offensive deshalb weggelassen, da ich große Bedenken hätte, dass diese Spieler bei City gesetzt wären, bei der aktuell vorhandenen Konkurrenz. City benötigt keinen dieser Spieler in meinen Augen, um besser zu werden, worum es letztendlich ja auch geht mit deinem Ansatz. Weder in der Breite und schon gar nicht in der Spitze, obwohl ich City im Angriff auch nicht perfekt für Guardiola Fussball aufgestellt finde. Keiner der Offensiven von Liverpool ist klar besser als einer der verefügbaren Spieler von City.
Die Bayern benötigen demgegenüber auch keinen BVB Spieler, um besser zu werden und würden das nur mit Sancho und Haland sicher schaffen. Guerreiro würde in München auch irgendwo spielen, aber da die Bayern Davies haben, benötigen sie ihn nicht, wie auch andere Spieler, die ja sogar vom BVB nach München und wieder zurück gewechselt sind und teils auch gesetzt waren. Oft hat das aber nichts mit der Qualität zu tun, sondern mit Qualitäten - also den konkreten Fähigkeiten der Spieler und wie diese passen.
Der Hinweis auf die völlig andere Art von Fussball - was ich etwas arg übertrieben finde, da es genug Gemeinsamkeiten gibt, trotz aller signifikanten Unterschiede - lässt am Ende des Tages zudem gar keine Schablone zu, wenn man es so angeht, wie du, sondern macht das Ganze zum Einmalargument. Der BVB Fussball unterscheidet sich vom Bayern Fussball schließlich keinen Deut weniger als City von Pool. Wenn die Qualität daran gemessen werden soll, welche Spieler bei den Bayern spielen können, muss das daher auch für andere Vereine gelten, ansonsten ist es nichtssagend. Zumal man das Argument dann auch so spinnen kann, dass Bayerns bester Fussballer in Liverpool lange Anlaufprobleme hatte, während umgekehrt wohl dennoch nicht so wahnsinnig viele Liverpool Spieler bei den Bayern gesetzt wären.
Nur um da mal kurz noch einzuhaken.
Jetzt kommen wir aber zum größten Thema, welches ja hier gerne mal weggelassen wird.
Wie soll denn bei uns eine Mannschaft entstehen?
Wir machen gefühlt jedes Jahr einen Umbruch.
Es kommen 10 Neue, 10 Alte gehen.
So wirst Du nie eine in sich funktionierende Mannschaft auf den Platz bringen.
Meine Hoffnung ist, daß sich, dank Terzic, Strukturen gebildet haben.
Hier werden aber fröhlich wieder teilweise bis zu 5 Neuzugänge gefordert, um den nächsten Umbruch zu starten.
So wird das nichts.
Und das muss schlicht und ergreifend auch bei unserer sportlichen Leitung mal ankommen.
Funktioniert etwas nicht, kann ich nicht das Personal austauschen und erwarten, daß es funktioniert.
Das ist doch der völlig falsche Ansatz.
Man muss mit dem Personal, welches jetzt da ist weiter an den Stellschrauben arbeiten, damit sich endlich mal eine gesunde Mannschaftshierarchie bildet.
Bedeutet: Was bringen einem 175 Mio für Haaland, wenn man danach das ganze Gebilde welches Terzic aufgebaut hat, wieder zum einstürzen bringt?
Gar nichts.
Ich gebe dir ja Recht, dass man mit Dauerumbrüchen keine funktionierende Mannschaft hinbekommt. Warum landet man aber im Dauerumbruch? Etwa, wegen der Talente, die den Verein nachdem sie durchstarten und dem Verein damit entwachsen - was für mich das Grundproblem ist, weil darin im Grunde ja auch schon die Aussage steckt, dass der Verein zu langsam wächst -, gehen oder deswegen, da man darüber hinaus so viel machen muss, dass man eben auf die von dir genannte Anzahl an Transfers kommt?
Man hat im Stamm so viele ungelöste Fragen hat, die man relativ konzeptlos angegangen ist. Relativ konzeptlos, da man sicher ein Konzept gehabt haben wird, aber keines, das bis ins Detail so durchdacht war und daher griff, dass man am Ende das bekam, was man sich erwartet hat. Genau das passiert doch in nicht geringer Anzahl der Fälle mittlerweile. Es hat teils mehr von Trial and Error als von zielgerichteten Maßnahmen, indem immer verschiedene Dinge als Ansatz extrem verfolgt wurden, womit andere Dinge wieder komplett vernachlässigt wurden. Wenn man dann am Ende ratlos war, fehlte es an der Mentalität, während man mehrfach per se ausschloss, dass es an der spielerischen Qualität läge, obwohl es dafür genug Hinweise gab. Bei wie vielen Spielern legte man dann schließlich nahe, dass mehr von ihnen kommen müsse, sie aber noch eine Chance bekämen, obwohl sie bei der Verpflichtung schon kritischer gewürdigt werden hätten müssen? Oft genug hat man daher den Umbruch sogar kleiner gehalten, als er nötig gewesen wäre, was nur dazu führte, dass der nächste Umbruch umso größer wurde.
Wenn zudem absehbar ist, dass man bei den Talenten Ausschuss haben wird als auch zeitnahe Abgänge durch die Durchstarter, bringt es wenig, wenn ältere Spieler für viel Geld dazu kommen, deren Abgänge auch am Ende des Vertrages stattfinden und daher sogar fast schon planbar sind. Wie soll eine Mannschaft mit 4-5 Ü30 Spielern denn noch wachsen, wenn diese Spieler oft genug nicht mal liefern können, was man sich von ihnen verspricht und die Entwicklungskurve negativ ist? Mal ganz abgesehen davon, dass ich es schwierig finde, wenn genau diese Spieler, die die Früchte der Talentarbeit kaum mehr miterleben können, bis sie selbst ausscheiden, die Stützen für die Hierarchie sein sollen, die von außen vorgegeben werden. Auch das ist doch ein Widerspruch dazu, dass Hierarchien wachsen sollen. Wie soll das geschehen, wenn sie vorgegeben werden?
Umbrüche und Leistungsträgerabgänge wird man nie vermeiden können, will man erfolgreich sein. Dafür gibt es zu viele größere Fische, sodass diese Umbrüche eine Auszeichnung sind. Wir haben hier allerdings umso größere Umbrüche, weil es zu viel vom anderen Extrem gab. Oft genug nicht unvermeidbar, weil die Probleme, die dann konkret entstanden sind, durchaus zu antizipieren waren.
Dazuhin geht es mir sowieso zu weit, wenn man nach Terzic schon wieder von einem stabilen Gebilde spricht. Ein höchst wichtiger Teil ist bereits weg und der Fussball von Terzic war nicht das, was er selbst spielen lassen wollte. Zumindest nicht in der Phase, als er erfolgreich war. Keine Ahnung, warum das dann aber auf einmal der Anspruch sein soll, wenn dieser unter Favre bereits nicht genügte. Das Gebilde, wie es ist, ist höchst fragil, so oder so, weswegen es nicht darauf ankommt, wen man verliert, sondern was man mit den Mitteln macht, die man dafür bekommt. Setzt man sie ein, wie in den letzten Jahren, dann sind 175 Mio. schlechter als Haland, keine Frage. Macht man eine konsistente, detailverliebte Transferpolitik, die auf ein einziges Ziel, ohne Rücksicht auf Verluste, ausgelegt ist, dann sind 175 Mio., selbst mit den drohenden Abzügen, eine Menge Geld. In jedem Fall 100 Mio. mehr als nächstes Jahr, wenn das Problem kein anderes sein wird!
Man muss eine Mannschaft wachsen lassen. Das zeigt doch das Beispiel Bayern München.
Ebenso das Beispiel Liverpool, Chelsea, selbst PSG war da erfolgreicher, als etwas gewachsen ist.
Was ist denn bei Chelsea letzte Saison in sich gewachsen? Die haben vor der Saison einen enormen Umbruch gehabt, haben letzte Saison 6 Spieler dazugewonnen, die in der Rotation waren und mindestens 1800 Minuten gespielt haben, die im Vorjahr nicht da waren oder kaum spielten. Dazu kam ein Trainerwechsel unter der Saison. Viel mehr kann man gar nicht verändern und es hat dennoch für die CL gereicht.
Es gibt nicht nur das eine Beispiel, dass es nur Mannschaften sind, die miteinander wachsen konnten, um zu funktionieren, sondern funktionierende Mannschaften funktionieren in allererster Linie deswegen, da die Spieler zueinander kompatibel sind. Inklusive Trainer. Die Chelsea Mannschaft hat bspw. recht gut zu Tuchel gepasst, aber nicht zu Lampard, so wie sie beim Umbruch zusammengestellt wurde, der beim BVB schon relativ ähnliche Spielertypen zu einer der besten Saisons aller Zeiten coachte. Ich glaube nicht so recht an 11 Freunde, habe dafür zu viele menschlich dysfunktionale Mannschaften funktionieren gesehen. Ich glaube aber an 11 Spieler, die ein und dasselbe Ziel verfolgen, daran glauben, dass sie das auch gemeinsam erreichen können und dafür dann auch ihr Ego teilweise zurückstellen. Sobald der Glaube daran erlischt, warum auch immer, zerfallen erfolgreiche Mannschaften umso schneller. Dysfunktionale Teams können meines Erachtens nicht zu erfolgreichen Teams wachsen, eben weil sie dysfunktional sind. Dann spielt jeder nur für sich, soweit er kann.
Real hat mit fast dem immer gleichen Personal 3x die CL gewonnen.
Das muss der Ansatz sein.
Auf dem finanziellen Niveau wird man keine ähnlichen Ergebnisse erwarten können. Der BVB wird seinen eigenen Weg geben müssen, aber wenn dieser Widersprüche enthält, dann kann das per se keinen Sinn machen.
Daher bin ich auch kein Freund davon jetzt Schubkarrenweise neue Spieler zu verpflichten.
Da kommen wir dann schon wieder an den Punkt, daß sich komplett Hierarchien verschieben.
Wenn man davon wegkommt Supertalente zu verpflichten, die nach 2-3 Jahren den Verein eh verlassen, sind wir ja schon ein gutes Stück weiter.
Mach dir doch mal bitte nochmal selbst klar, was an der Argumentation nicht stimmt: du redest oben von 10 Spielern pro Umbruch. Jetzt geht Sancho nach 4 Jahren, Haland eventuell nach 1,5 Jahren. Runden wir das mal sehr grob und nachteilhaft auf ein Toptalent pro Jahr, dann bleiben immer noch 9 Spieler, die dem Umbruch zum Opfer fallen, weil sie - hart gesagt - hier nichts verloren haben. Setz das doch mal ins Verhältnis. Wie kann man dann noch auf die Idee kommen, dass die Supertalentabgänge das Problem sind und nicht die anderen 9 Spieler? Zumal man sportlich und finanziell von den Supertalenten ebendiese 9 Spieler finanziert hat. Was würde denn passieren, wenn man die Supertalente nicht mehr hätte? Hätte man die anderen 9 Spieler nicht mehr? Das glaubst du doch nicht wirklich, oder?
Dann bin ich bei Dir und sehe tatsächlich eine Chance, daß wir Titelfähig sein könnten.
Was Mannschaften leisten können zeigt doch das Beispiel Leicester, Leipzig, Wolfsburg, Lille, Bergamo.
Klar ist da auch eine Fluktuation, aber was wir da teilweise veranstalten ist ja mit planlos noch nett umschrieben.
Zu Haaland: Für mich ist das ein Schrecken ohne Ende. In der Mannschaft werden die andauernden Wechselgerüchte Thema sein. Man weiß jetzt schon: Nächstes Jahr ist Haaland weg.
Wieder ein absoluter Leistungsträger.
Ich würde Haaland sogar für 110 Mio hergeben. Nur damit wir endlich eine Chance haben wieder ein in sich geschlossenes Team auf dem Platz zu sehen.
Fußball ist und bleibt ein Mannschaftssport. Und da brauche ich nun mal keine Supertalente, die ich für das 5fache wieder verscherbeln kann.
Das ist zwar wirtschaftlich sinnvoll, aber sportlich nun mal nicht.
Natürlich ist Fussball ein Mannschaftssport, aber mir ist das dann doch alles zu pauschal und stark auf nur den Teamsport vereinfacht. Natürlich kann ein Team ohne Topspieler erfolgreich sein. Aber dann darf niemand auf der Strecke bleiben, es braucht eine ganzheitliche Idee, die konsequent verfolgt wird und per se dominant ist, weil damit Trends gesetzt werden, die der Gegner in der Form nicht kontern kann, weil er nicht darauf vorbereitet war oder du brauchst zumindest eine homogene Truppe - mehr sportlich als menschlich. Wenn du diese Strategie nicht hast, dann brauchst du eben diese Supertalente, die den Karren im Zweifel aus dem Dreck ziehen und dabei meines Erachtens diese ganzheitliche Idee jedoch gar nicht ausschließen, worauf man bei deiner Darstellung kommen könnte. Denn den Talenten geht es doch auch um (ihr persönliches) Wachstum. Man kann daraus doch ein gemeinsames Ziel machen. Dass es das nicht ist, ist doch auch nur eine andere Beschreibung für das Problem! Zumal ein Talent, wenn es dann doch geht, immer einfacher in einem funktionalen Team zu ersetzen ist, als in einem Team, das nicht funktioniert, weil der Eine fussballerisch nicht mit dem Anderen kann und dieses eine Talent der Kitt war, der es dennoch funktionieren ließe.
11.07.2021 - 02:35 Uhr
Zitat von BVBBC
Hunderprozentige Zustimmung. Wie man aktuell den Weggang von Toptalenten als DAS Problem in der Kaderplanung ausmachen kann, ist mir absolut schleierhaft. Die Talente sind diejenigen, die den aktuellen Erfolg finanziert haben, nicht die gestandenen Spieler, die nach ein paar Jahren wieder für +-0€ den Verein verlassen.
Wenn wir wieder einen Kader haben, der klar erkennbar für eine Art Fußball und ein Ziel zusammengestellt ist, kann man auch Abgänge viel besser auffangen, hat eine viel geringere Wahrscheinlichkeit eines Transferflops, etc. Das ist doch genau das, was z.B. RB und Ajax so stark macht. Es geht dann weniger darum, welche Individuen im Kader stehen, sondern dass das überspannende Ziel weiterhin konsequent verfolgt wird.
11.07.2021 - 12:43 Uhr
Zitat von Dortmund-Power
Hunderprozentige Zustimmung. Wie man aktuell den Weggang von Toptalenten als DAS Problem in der Kaderplanung ausmachen kann, ist mir absolut schleierhaft. Die Talente sind diejenigen, die den aktuellen Erfolg finanziert haben, nicht die gestandenen Spieler, die nach ein paar Jahren wieder für +-0€ den Verein verlassen.
Wenn wir wieder einen Kader haben, der klar erkennbar für eine Art Fußball und ein Ziel zusammengestellt ist, kann man auch Abgänge viel besser auffangen, hat eine viel geringere Wahrscheinlichkeit eines Transferflops, etc. Das ist doch genau das, was z.B. RB und Ajax so stark macht. Es geht dann weniger darum, welche Individuen im Kader stehen, sondern dass das überspannende Ziel weiterhin konsequent verfolgt wird.
Hunderprozentige Zustimmung. Wie man aktuell den Weggang von Toptalenten als DAS Problem in der Kaderplanung ausmachen kann, ist mir absolut schleierhaft. Die Talente sind diejenigen, die den aktuellen Erfolg finanziert haben, nicht die gestandenen Spieler, die nach ein paar Jahren wieder für +-0€ den Verein verlassen.
Wenn wir wieder einen Kader haben, der klar erkennbar für eine Art Fußball und ein Ziel zusammengestellt ist, kann man auch Abgänge viel besser auffangen, hat eine viel geringere Wahrscheinlichkeit eines Transferflops, etc. Das ist doch genau das, was z.B. RB und Ajax so stark macht. Es geht dann weniger darum, welche Individuen im Kader stehen, sondern dass das überspannende Ziel weiterhin konsequent verfolgt wird.
So habe ich das nicht geschrieben. DAS Kernproblem ist die ungeheure Fluktuation im Kader.
Da kann man sich gerne hinsetzen und das wegreden, aber jeder weiß, daß sich da keine Mannschaft bilden kann, oder zumindest nicht so einfach.
Daß die Toptalente unseren Kader finanzieren ist ja ein netter Ansatz. Nur: Sollte ein Top 15 Club in Europa nicht den sportlichen Anspruch haben sich weiterzuentwickeln?
Klar ist der BVB auch ein Wirtschaftsunternehmen, aber in erster Linie ist der BVB ein Sportverein.
Da fängt der Rattenschwanz doch auch schon an: Ich nehme Unmengen an Geld für ein Toptalent ein, gebe dann mehr Geld für Spieler aus.
Welcher gestandene Spieler, den wir von den ganzen Millionen gekauft haben, hat denn unserer Mannschaft wirklich nachhaltig geholfen und spielt bei uns sportlich eine wirklich wichtige Rolle?
Die Liste ist, meiner Einschätzung nach, extrem kurz.
Da fallen mir spontan nur Akanji und Guerreiro ein.
Der ganze Rest ist entweder wieder weg, oder sitzt auf der Bank, oder schwimmt mit.
Hummels habe ich übrigens nicht genannt, weil er uns sportlich nicht so geholfen hat, wie man es sich gewünscht hat und dazu ein Problem darstellt, wenn es um die komplette defensive Stabilität geht.
Daß das Argument kommt: „Aber wir haben all die Spieler ja nicht mit Verlust verkauft“, lasse ich nicht gelten, da diese Spieler Gehalt gekostet haben, Beratergebühren usw. Da steht ein Minus und zwar ein nicht unerhebliches.
Unser Kader ist ohne Haaland, Sancho, Bellingham und Guerreiro kein CL Anwärter. CL Anwärter in dem Sinn, daß wir uns, in einer immer schwächer werdenden Liga, nicht einfach mal so auf Platz 1-4 wiederfinden werden.
Ohne die genannten Spieler sehe ich uns nicht als Leuchtturm Nummer 2 (was soll das eigentlich für ein Anspruch sein?), sondern eher als Leuchtturm Nummer 5, oder 6.
Wir bezahlen aber so viel Geld, daß es dieser Verein auch ohne diese Spieler schaffen sollte dieser Leuchtturm Nummer 2 zu sein.
Wir machen uns zu sehr von diesen Talenten abhängig.
Die beiden DFB Pokal Triumphe der letzten Jahre haben wir eigentlich nur wegen unserer individuellen Toptalente gewonnen. Das war kein Verdienst von allen Spielern (überspitzt formuliert), sondern der Klasse von Dembele und Sancho, bzw. Haaland geschuldet.
Und mir ist das, als Fan schlicht zu wenig und kostet zu viel.
Die Richtung, die wir eingeschlagen haben ist für mich einfach die Falsche. Wir sind irgendwo falsch abgebogen.
Anstatt eine Mannschaft zu entwickeln, entwickeln wir Toptalente. Dank denen haben wir sportlich ab und an mal Erfolg.
Nachhaltigkeit sieht aber bei mir anders aus.
So macht man sich abhängig davon, daß diese Talente Geld einspielen, um die Kosten für den restlichen Kader zu decken.
Kommen wir zum nächsten Punkt, der gerne vergessen wird. Wir haben an einigen Stellen, die ich als sehr wichtig erachte bald ein Altersproblem.
Witsel, Hummels, Reus. 3 Spieler, die für die Mannschaft wichtig sind, nicht immer auf dem Platz, aber sehr wohl neben dem Platz.
Nach dem Abgang von Pischu, den ich als viel schwereren Verlust einstufe, als einen Sancho, und Schmelzer, der ja wenigstens seine REHA weitermacht, haben wir bald ein echtes Führungsspieler Problem.
Von daher kann ich übrigens die Kobel Verpflichtung komplett nachvollziehen.
Der ist sportlich sicher nicht die 10 Millionen besser, als Bürki.
Er ist aber beim VFB schon sehr schnell zum absoluten Führungsspieler geworden.
Diese Rolle soll er wohl auch beim BVB irgendwann einnehmen.
Can könnte, wenn er mal Konstanz in seine Leistungen bringt, sicher auch in diese Rolle schlüpfen.
Bellingham ebenso. Der ist aber noch brutal jung.
So können wir uns ja schon mal darauf einstellen, daß wir für die genannten Spieler Ersatz brauchen.
Daher macht übrigens das Sabitzer Gerücht ungemein viel Sinn, wenn man bedenkt, daß auch der ein Führungsspieler sein kann und Witsel nahtlos ersetzen kann. Ein anderer Spielertyp zwar, aber einer der jetzt für einen Preis zu haben wäre, den man ohne Corona, als Schnäppchen bezeichnen würde.
Dazu habe ich 2 IV Talente. Beide können in die Rolle von Hummels schlüpfen, aber der eine plagt sich mit langwierigen Wehwehchen rum und der andere ist gerade mal 17 und hatte auch schon eine schwere Verletzung.
Prompt werden die nächsten IV bei uns gehandelt. St. Juste als Beispiel. 15 Millionen sind aber für einen Spieler dieser Qualität einfach zu viel Geld. Wenn ich sehe, daß ein Badé für 17 Millionen, ohne Boni nach Rennes gewechselt ist, sind diese 15 Millionen total überzogen.
Diese möglichen IV setze ich aber unseren Talenten vor die Nase. Talente brauchen aber Spielzeit, um sich zu entwickeln.
Als Krönung leiste ich mir 4 AV, die alle komplett unterschiedlich sind. Das nennt man heute taktische Flexiblität. Ich verstehe es nicht. Meunier und Morey sind grundverschieden. Guerreiro und Schulz ebenso.
Stelle ich die einen auf, geht mir die defensive Stabiliät etwas flöten und mit den anderen die offensive Durchschlagskraft. Dazu kommen bei letzteren individuelle Fehler, die einen schon mal den ein, oder anderen Fingernagel kosten.
Bei der ganzen Kaderpolitik, die ich schon seit Jahren kritisch sehe, ziehen sich solche Fälle wie ein roter Faden durch die neuere Geschichte des BVB.
Ich befürchte man hat nunmal aus der Vergangenheit nichts gelernt.
Unser Fastuntergang lag an einem viel zu teuren Kader.
Heute sieht es doch fast genauso aus. Finanziell nicht im Ansatz so dramatisch, aber der Kader verschlingt einfach Unmengen an Geld.
Verlasse ich mich da immer wieder auf Toptalente, die diesen Kader finanzieren kann der BVB Zug auch mal gewaltig vor die Wand fahren.
Das nächste Supertalente ist Bellingham. Der wird sicher früher , oder später, wechseln. Sicher wieder für richtig viel Geld. Das Risiko bei der Sache wurde schon im Sancho Thread angesprochen: Was eigentlich, wenn der sich verletzt und nicht mehr zurück in die Spur findet?
Dann bleiben die großen Transfereinnahmen aus.
Denn welcher Spieler vom BVB ist denn für andere zahlungskräftigen Vereine interessant?
Außer noch Guerreiro und Moukoko und Reyna?
Die Interessenten rennen uns jetzt nicht unbedingt die Bude ein.
Daß der Beitrag an einigen Stellen etwas überzogen ist, weiß ich.
Aber mir geht die Nachbetrachtung der letzten Saisons einfach nicht weit genug. Hier im Forum sonnen sich einige in den Triumphen der letzen Spiele unter Terzic, aber missachten völlig das gesamte Problem in unserem Verein.
Die Saison war sportlich teilweise unterirdisch.
Am Ende bleibt aber halt der Tabellenplatz und der DFB Pokal hängen.
Ich sehe übrigens einen Malen Transfer als extrem kritisch an.
Da holen wir uns Raiola und seine Unruhe grade wieder ins Boot.
Ich hoffe sehr, daß man mit Malen spricht und ihm eine Frage stellt: Was sind Deine Ziele?
Die Antwort sollte man sacken lassen und genau hinhören.
Will er mit dem BVB den maximalen Erfolg, etwas Mitgestaltung, oder will er den BVB als Sprungbrett nutzen, um nach England zu kommen? Dem gelobten Land des Fußballs?
Die Frage an sich beantwortet eigentlich schon die Wahl seines Beraters.
Eines ist mir klar: Jeder Spieler, der sportlich herausragend agiert, wird irgendwann wechseln wollen.
Es wäre aber alleine schonmal ein Fortschritt, wenn man nicht sofort nach der Verpflichtung eines Spielers den Namen auf Transfermarkt.de in der Gerüchteküche durchkaut, das ist aber leider bei Klienten von einigen Spielerberatern der Fall.
Da nehme ich jetzt Sancho mal als absolutes Vorbild.
Von dem seinem Berater habe ich nicht einmal irgendwas gelesen, oder gehört.
Von Sancho übrigens auch nichts.
Bei Bellingham übrigens momentan auch der Fall. Kein Ton.
All diese Themen müssen zumindest mal angesprochen werden.
Wie gesagt, da ist auch Polemik und Unzufriedenheit in diesem Text enthalten.
Aber um auf die Antwort nochmal zurückzukommen: Nicht die Toptalente an sich sind das Kernproblem.
Da habe ich mich evtl auch nicht hundertprozentig richtig ausgedrückt.
Die Probleme sind schlicht:
Eine Transferpolitik, die für mich nicht schlüssig ist.
Toptalente, die den BVB in eine Art Abhängigkeit bringen.
Eine Gehaltspolitik, die völlig überzogen ist.
Eine sehr hohe Fluktuation an Spielern.
Eine Suche nach Polyvalenz, die in dem Preissegment, in dem wir uns bewegen schlicht schwer zu bekommen ist, auf hohem Niveau.
Und schlussendlich Berater, denen der Erfolg des Vereins relativ egal ist, sondern die nur Geschäfte machen wollen.
Vielleicht bin ich aber auch schlicht Zuviel Fußballromantiker und verstehe das Geschäft nicht.
11.07.2021 - 14:51 Uhr
Was genau ist denn einen stringente Transferpolitik für dich?
Die einen sagen, zu viele Talente, die nicht lange im Verein bleiben, die Identifikation geht flöten.
Die anderen beschweren sich über solides, gehobenes Buli-Niveau. Can, Delaney und Co.
Wir machen beides und denke anders geht es nicht und der Mix ist gut.
Meunier und Morey sind verschieden.. ja, der eine ist groß, der andere klein, sonst finde ich so gar nicht mal so unähnlich.
Ich unterscheide aber eigentlich auch mehr in gute und schlechte spieler.. ob der eine jetzt 5% mehr Fehlpässe spielt, dafür aber 10% mehr zweikämpfe gewinnt macht für mich nt den Unterschied. Wie Pep schon sagte, es gibt nur gute oder schlechte Spieler. Das man für jede Position den exakten Klon für angemessene Konditionen bekommt ist utopisch.
Wenn jetzt ein anderer Spielertyp aus der Jugend kommt, z. B. Bafounta. Dynamischer als Witsel.. würdest du ihn abgeben, weil er nicht in das beschränkte, festgelegte Skillset passt und sich zu stark vom früheren Stammspieler unterscheidet?
Besser noch, Moukoko abgeben. Er ist kleiner als Haaland und außerdem spielstärker. Passt gar nicht.
Auch die Fluktuation sehe ich nicht höher als bei anderen Vereinen. Hast du dafür konkrete Zahlen?
Für mih ist vieles davon Kritik nur um zu kritisieren. Wirklich haltbare Argumente finde ich nicht, da es fur mich auch teilweise widersprüchlich ist. Aber vlfielleicht verstehe ich es auch nicht richtig und du kannst konkretisieren, wie eine stringente Transferpolitik für dich aussieht, am besten mit Beispielen. Dass man unterschiedliche Spielertypen im Kader hat, ist mMn überall in jedem Verein so und außerdem viel mehr begrüßenswert als zu kritisieren.
Wenn man noch verkaufen kann?
Erstmal Haaland 22, Bellingham 23, Reyna 24, Moukoko 25. Das sind schon vier Jahre und im fussballbusiness eine Ewigkeit.
Wer sonst bietet außer Guerreiro noch Verkaufspotenzial?
Akanji, Brandt, Hazard, Can, Dahoud. Sind schon mal 10 Feldspieler.
Auch Zag und Morey haben noch Potenzial, wenn sie verletzungsfrei bleiben.
Dazu eine starke Jugend. Die zweite in der dritten Liga.
Was wenn sich jemand verletzt? Ja, wie soll man seine Transferpolitik danach ausrichten?
Aus all diesen Gründen finde ich diese Generalkritik nicht gerechtfertigt, aber verstehe auch nicht, worauf sie konkret abzielt.
Von der Rückrunde blenden lassen? Wo tut man das? Man lässt sich eher von der schlechten hinrunde blenden. Denn auch da waren wir, wenn man das nüchtern betrachtet, stets die bessere Mannschaft und hat irgendwie die Sch***e am Schuh gehabt. Durch den Trainerwechsel, den engen coronaspielplan und verletzungen (haaland) und formtiefs (reus, sancho, brandt, meunier) bzw. junge spieler (Bellingham, Reyna, Moukoko, morey) geriet man in einen negativstrudel. Zusammen mit dem spielpech stand man am ende schlechter da als man war.
In der Rückrunde konnte man sich stabilisieren und ohne spielpech die geforderte konstanz auf den platz bringen, Spieler hatten ihre formkrisen überstanden oder sich an die Liga gewöhnt, sodass man zurecht und ketzlich souveräner Rückrundenvizemeister wurde mit 35 Punkten, plus cl viertelfinale und dfb pokal.
Ist mir also insgesamt zu harte Kritik und Schwarzmalerei.
Denn seien wir mal ehrlich, zeig mir einen Verein in der liga, der mehr Potenzial hat, in den nächsten Jahren jedes Jahr einen Weltklasse oder internationalklassigen Spieler hervorzubringen.
Dass man Weltklassespieler nicht halten kann, ist wohl kaum verwerflich, denn wir sind kein Weltklasseverein, sondern gerade so Top 15 und da zu bleiben, ist schon schwer genug, wenn andere vereine abseits von 50+1 mit hunderten von Millionen an investorengeldern zugeschüttet werden. Guck dir Everton oder Leicester an und die vereine knapp dahinter. Die dürften alle mehr oder genauso viel geld zhr verfügung haben wie wir. Und das ist PL Mittelfeld.
Und diese Transferperiode ist noch nicht vorbei, als das man jetzt schon urteilen kann.
Und wenn in zwei Jahren Bynoe Gittens, Moukoko, Coulibaly und Bellingham in der Startelf stehen, zusammen mit Brandt, Dahoud und Akanji, was gibt es dann zu kritisieren?
Dann muss man schon eier haben, um sich dann mit erhobenen zeigefinger hinzustellen und die fluktuation zu kritisieren (die ich wie gesagt, nicht höher sehe und damit gar nicht DAS problem sein kann und selbst eenn sieses wäre nicht ist, weil die Leistung gut ist oder war)
Das man Meunier ablösefrei geholt hat?
Die einen sagen, zu viele Talente, die nicht lange im Verein bleiben, die Identifikation geht flöten.
Die anderen beschweren sich über solides, gehobenes Buli-Niveau. Can, Delaney und Co.
Wir machen beides und denke anders geht es nicht und der Mix ist gut.
Meunier und Morey sind verschieden.. ja, der eine ist groß, der andere klein, sonst finde ich so gar nicht mal so unähnlich.
Ich unterscheide aber eigentlich auch mehr in gute und schlechte spieler.. ob der eine jetzt 5% mehr Fehlpässe spielt, dafür aber 10% mehr zweikämpfe gewinnt macht für mich nt den Unterschied. Wie Pep schon sagte, es gibt nur gute oder schlechte Spieler. Das man für jede Position den exakten Klon für angemessene Konditionen bekommt ist utopisch.
Wenn jetzt ein anderer Spielertyp aus der Jugend kommt, z. B. Bafounta. Dynamischer als Witsel.. würdest du ihn abgeben, weil er nicht in das beschränkte, festgelegte Skillset passt und sich zu stark vom früheren Stammspieler unterscheidet?
Besser noch, Moukoko abgeben. Er ist kleiner als Haaland und außerdem spielstärker. Passt gar nicht.
Auch die Fluktuation sehe ich nicht höher als bei anderen Vereinen. Hast du dafür konkrete Zahlen?
Für mih ist vieles davon Kritik nur um zu kritisieren. Wirklich haltbare Argumente finde ich nicht, da es fur mich auch teilweise widersprüchlich ist. Aber vlfielleicht verstehe ich es auch nicht richtig und du kannst konkretisieren, wie eine stringente Transferpolitik für dich aussieht, am besten mit Beispielen. Dass man unterschiedliche Spielertypen im Kader hat, ist mMn überall in jedem Verein so und außerdem viel mehr begrüßenswert als zu kritisieren.
Wenn man noch verkaufen kann?
Erstmal Haaland 22, Bellingham 23, Reyna 24, Moukoko 25. Das sind schon vier Jahre und im fussballbusiness eine Ewigkeit.
Wer sonst bietet außer Guerreiro noch Verkaufspotenzial?
Akanji, Brandt, Hazard, Can, Dahoud. Sind schon mal 10 Feldspieler.
Auch Zag und Morey haben noch Potenzial, wenn sie verletzungsfrei bleiben.
Dazu eine starke Jugend. Die zweite in der dritten Liga.
Was wenn sich jemand verletzt? Ja, wie soll man seine Transferpolitik danach ausrichten?
Aus all diesen Gründen finde ich diese Generalkritik nicht gerechtfertigt, aber verstehe auch nicht, worauf sie konkret abzielt.
Von der Rückrunde blenden lassen? Wo tut man das? Man lässt sich eher von der schlechten hinrunde blenden. Denn auch da waren wir, wenn man das nüchtern betrachtet, stets die bessere Mannschaft und hat irgendwie die Sch***e am Schuh gehabt. Durch den Trainerwechsel, den engen coronaspielplan und verletzungen (haaland) und formtiefs (reus, sancho, brandt, meunier) bzw. junge spieler (Bellingham, Reyna, Moukoko, morey) geriet man in einen negativstrudel. Zusammen mit dem spielpech stand man am ende schlechter da als man war.
In der Rückrunde konnte man sich stabilisieren und ohne spielpech die geforderte konstanz auf den platz bringen, Spieler hatten ihre formkrisen überstanden oder sich an die Liga gewöhnt, sodass man zurecht und ketzlich souveräner Rückrundenvizemeister wurde mit 35 Punkten, plus cl viertelfinale und dfb pokal.
Ist mir also insgesamt zu harte Kritik und Schwarzmalerei.
Denn seien wir mal ehrlich, zeig mir einen Verein in der liga, der mehr Potenzial hat, in den nächsten Jahren jedes Jahr einen Weltklasse oder internationalklassigen Spieler hervorzubringen.
Dass man Weltklassespieler nicht halten kann, ist wohl kaum verwerflich, denn wir sind kein Weltklasseverein, sondern gerade so Top 15 und da zu bleiben, ist schon schwer genug, wenn andere vereine abseits von 50+1 mit hunderten von Millionen an investorengeldern zugeschüttet werden. Guck dir Everton oder Leicester an und die vereine knapp dahinter. Die dürften alle mehr oder genauso viel geld zhr verfügung haben wie wir. Und das ist PL Mittelfeld.
Und diese Transferperiode ist noch nicht vorbei, als das man jetzt schon urteilen kann.
Und wenn in zwei Jahren Bynoe Gittens, Moukoko, Coulibaly und Bellingham in der Startelf stehen, zusammen mit Brandt, Dahoud und Akanji, was gibt es dann zu kritisieren?
Dann muss man schon eier haben, um sich dann mit erhobenen zeigefinger hinzustellen und die fluktuation zu kritisieren (die ich wie gesagt, nicht höher sehe und damit gar nicht DAS problem sein kann und selbst eenn sieses wäre nicht ist, weil die Leistung gut ist oder war)
Das man Meunier ablösefrei geholt hat?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von emes10 am 11.07.2021 um 14:58 Uhr bearbeitet
11.07.2021 - 15:47 Uhr
Zitat von emes10
Was genau ist denn einen stringente Transferpolitik für dich?
Die einen sagen, zu viele Talente, die nicht lange im Verein bleiben, die Identifikation geht flöten.
Die anderen beschweren sich über solides, gehobenes Buli-Niveau. Can, Delaney und Co.
Wir machen beides und denke anders geht es nicht und der Mix ist gut.
Meunier und Morey sind verschieden.. ja, der eine ist groß, der andere klein, sonst finde ich so gar nicht mal so unähnlich.
Ich unterscheide aber eigentlich auch mehr in gute und schlechte spieler.. ob der eine jetzt 5% mehr Fehlpässe spielt, dafür aber 10% mehr zweikämpfe gewinnt macht für mich nt den Unterschied. Wie Pep schon sagte, es gibt nur gute oder schlechte Spieler. Das man für jede Position den exakten Klon für angemessene Konditionen bekommt ist utopisch.
Was genau ist denn einen stringente Transferpolitik für dich?
Die einen sagen, zu viele Talente, die nicht lange im Verein bleiben, die Identifikation geht flöten.
Die anderen beschweren sich über solides, gehobenes Buli-Niveau. Can, Delaney und Co.
Wir machen beides und denke anders geht es nicht und der Mix ist gut.
Meunier und Morey sind verschieden.. ja, der eine ist groß, der andere klein, sonst finde ich so gar nicht mal so unähnlich.
Ich unterscheide aber eigentlich auch mehr in gute und schlechte spieler.. ob der eine jetzt 5% mehr Fehlpässe spielt, dafür aber 10% mehr zweikämpfe gewinnt macht für mich nt den Unterschied. Wie Pep schon sagte, es gibt nur gute oder schlechte Spieler. Das man für jede Position den exakten Klon für angemessene Konditionen bekommt ist utopisch.
Eine stringente Transferpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass man Spieler verpflichtet, die sich mit dem vorhandenen Kader ergänzen und es mir ermöglichen den Fußball den ich spielen möchte (noch besser) zu spielen und gleichzeitig, dass man Spieler abgibt die das nicht oder sehr eingeschränkt können.
Die erste Frage die man sich dabei stellen sollte ist nicht, ob der Spieler gut (genug) oder (zu) schlecht ist, sondern unabhängig davon, ob er überhaupt zu meinem Kader und meiner Spielidee passt.
Erst dann sollten solche Faktoren wie Alter, Führungsqualität, etc. näher betrachtet werden.
Eventuell ist der 21-Jährige Zweitligakicker genau das fehlende Puzzleteil, um meine Spielidee noch erfolgreicher umsetzen zu können und nicht der gerade gehypte 27-Jährige Ex-Championsleaguesieger, der ne neue Herausforderung sucht und Führungsqualitäten hat, für den ich aber Abstriche machen muss und meine Spielidee deutlich schlechter umsetzen kann und darauf hoffe, dass er das mit seiner individuell größeren Qualität schon irgendwie kompensieren kann.
11.07.2021 - 16:17 Uhr
Zitat von emes10
Was genau ist denn einen stringente Transferpolitik für dich?
Die einen sagen, zu viele Talente, die nicht lange im Verein bleiben, die Identifikation geht flöten.
Die anderen beschweren sich über solides, gehobenes Buli-Niveau. Can, Delaney und Co.
Wir machen beides und denke anders geht es nicht und der Mix ist gut.
Meunier und Morey sind verschieden.. ja, der eine ist groß, der andere klein, sonst finde ich so gar nicht mal so unähnlich.
Ich unterscheide aber eigentlich auch mehr in gute und schlechte spieler.. ob der eine jetzt 5% mehr Fehlpässe spielt, dafür aber 10% mehr zweikämpfe gewinnt macht für mich nt den Unterschied. Wie Pep schon sagte, es gibt nur gute oder schlechte Spieler. Das man für jede Position den exakten Klon für angemessene Konditionen bekommt ist utopisch.
Wenn jetzt ein anderer Spielertyp aus der Jugend kommt, z. B. Bafounta. Dynamischer als Witsel.. würdest du ihn abgeben, weil er nicht in das beschränkte, festgelegte Skillset passt und sich zu stark vom früheren Stammspieler unterscheidet?
Besser noch, Moukoko abgeben. Er ist kleiner als Haaland und außerdem spielstärker. Passt gar nicht.
Auch die Fluktuation sehe ich nicht höher als bei anderen Vereinen. Hast du dafür konkrete Zahlen?
Für mih ist vieles davon Kritik nur um zu kritisieren. Wirklich haltbare Argumente finde ich nicht, da es fur mich auch teilweise widersprüchlich ist. Aber vlfielleicht verstehe ich es auch nicht richtig und du kannst konkretisieren, wie eine stringente Transferpolitik für dich aussieht, am besten mit Beispielen. Dass man unterschiedliche Spielertypen im Kader hat, ist mMn überall in jedem Verein so und außerdem viel mehr begrüßenswert als zu kritisieren.
Wenn man noch verkaufen kann?
Erstmal Haaland 22, Bellingham 23, Reyna 24, Moukoko 25. Das sind schon vier Jahre und im fussballbusiness eine Ewigkeit.
Wer sonst bietet außer Guerreiro noch Verkaufspotenzial?
Akanji, Brandt, Hazard, Can, Dahoud. Sind schon mal 10 Feldspieler.
Auch Zag und Morey haben noch Potenzial, wenn sie verletzungsfrei bleiben.
Dazu eine starke Jugend. Die zweite in der dritten Liga.
Was wenn sich jemand verletzt? Ja, wie soll man seine Transferpolitik danach ausrichten?
Aus all diesen Gründen finde ich diese Generalkritik nicht gerechtfertigt, aber verstehe auch nicht, worauf sie konkret abzielt.
Von der Rückrunde blenden lassen? Wo tut man das? Man lässt sich eher von der schlechten hinrunde blenden. Denn auch da waren wir, wenn man das nüchtern betrachtet, stets die bessere Mannschaft und hat irgendwie die Sch***e am Schuh gehabt. Durch den Trainerwechsel, den engen coronaspielplan und verletzungen (haaland) und formtiefs (reus, sancho, brandt, meunier) bzw. junge spieler (Bellingham, Reyna, Moukoko, morey) geriet man in einen negativstrudel. Zusammen mit dem spielpech stand man am ende schlechter da als man war.
In der Rückrunde konnte man sich stabilisieren und ohne spielpech die geforderte konstanz auf den platz bringen, Spieler hatten ihre formkrisen überstanden oder sich an die Liga gewöhnt, sodass man zurecht und ketzlich souveräner Rückrundenvizemeister wurde mit 35 Punkten, plus cl viertelfinale und dfb pokal.
Ist mir also insgesamt zu harte Kritik und Schwarzmalerei.
Denn seien wir mal ehrlich, zeig mir einen Verein in der liga, der mehr Potenzial hat, in den nächsten Jahren jedes Jahr einen Weltklasse oder internationalklassigen Spieler hervorzubringen.
Dass man Weltklassespieler nicht halten kann, ist wohl kaum verwerflich, denn wir sind kein Weltklasseverein, sondern gerade so Top 15 und da zu bleiben, ist schon schwer genug, wenn andere vereine abseits von 50+1 mit hunderten von Millionen an investorengeldern zugeschüttet werden. Guck dir Everton oder Leicester an und die vereine knapp dahinter. Die dürften alle mehr oder genauso viel geld zhr verfügung haben wie wir. Und das ist PL Mittelfeld.
Und diese Transferperiode ist noch nicht vorbei, als das man jetzt schon urteilen kann.
Und wenn in zwei Jahren Bynoe Gittens, Moukoko, Coulibaly und Bellingham in der Startelf stehen, zusammen mit Brandt, Dahoud und Akanji, was gibt es dann zu kritisieren?
Dann muss man schon eier haben, um sich dann mit erhobenen zeigefinger hinzustellen und die fluktuation zu kritisieren (die ich wie gesagt, nicht höher sehe und damit gar nicht DAS problem sein kann und selbst eenn sieses wäre nicht ist, weil die Leistung gut ist oder war)
Das man Meunier ablösefrei geholt hat?
Was genau ist denn einen stringente Transferpolitik für dich?
Die einen sagen, zu viele Talente, die nicht lange im Verein bleiben, die Identifikation geht flöten.
Die anderen beschweren sich über solides, gehobenes Buli-Niveau. Can, Delaney und Co.
Wir machen beides und denke anders geht es nicht und der Mix ist gut.
Meunier und Morey sind verschieden.. ja, der eine ist groß, der andere klein, sonst finde ich so gar nicht mal so unähnlich.
Ich unterscheide aber eigentlich auch mehr in gute und schlechte spieler.. ob der eine jetzt 5% mehr Fehlpässe spielt, dafür aber 10% mehr zweikämpfe gewinnt macht für mich nt den Unterschied. Wie Pep schon sagte, es gibt nur gute oder schlechte Spieler. Das man für jede Position den exakten Klon für angemessene Konditionen bekommt ist utopisch.
Wenn jetzt ein anderer Spielertyp aus der Jugend kommt, z. B. Bafounta. Dynamischer als Witsel.. würdest du ihn abgeben, weil er nicht in das beschränkte, festgelegte Skillset passt und sich zu stark vom früheren Stammspieler unterscheidet?
Besser noch, Moukoko abgeben. Er ist kleiner als Haaland und außerdem spielstärker. Passt gar nicht.
Auch die Fluktuation sehe ich nicht höher als bei anderen Vereinen. Hast du dafür konkrete Zahlen?
Für mih ist vieles davon Kritik nur um zu kritisieren. Wirklich haltbare Argumente finde ich nicht, da es fur mich auch teilweise widersprüchlich ist. Aber vlfielleicht verstehe ich es auch nicht richtig und du kannst konkretisieren, wie eine stringente Transferpolitik für dich aussieht, am besten mit Beispielen. Dass man unterschiedliche Spielertypen im Kader hat, ist mMn überall in jedem Verein so und außerdem viel mehr begrüßenswert als zu kritisieren.
Wenn man noch verkaufen kann?
Erstmal Haaland 22, Bellingham 23, Reyna 24, Moukoko 25. Das sind schon vier Jahre und im fussballbusiness eine Ewigkeit.
Wer sonst bietet außer Guerreiro noch Verkaufspotenzial?
Akanji, Brandt, Hazard, Can, Dahoud. Sind schon mal 10 Feldspieler.
Auch Zag und Morey haben noch Potenzial, wenn sie verletzungsfrei bleiben.
Dazu eine starke Jugend. Die zweite in der dritten Liga.
Was wenn sich jemand verletzt? Ja, wie soll man seine Transferpolitik danach ausrichten?
Aus all diesen Gründen finde ich diese Generalkritik nicht gerechtfertigt, aber verstehe auch nicht, worauf sie konkret abzielt.
Von der Rückrunde blenden lassen? Wo tut man das? Man lässt sich eher von der schlechten hinrunde blenden. Denn auch da waren wir, wenn man das nüchtern betrachtet, stets die bessere Mannschaft und hat irgendwie die Sch***e am Schuh gehabt. Durch den Trainerwechsel, den engen coronaspielplan und verletzungen (haaland) und formtiefs (reus, sancho, brandt, meunier) bzw. junge spieler (Bellingham, Reyna, Moukoko, morey) geriet man in einen negativstrudel. Zusammen mit dem spielpech stand man am ende schlechter da als man war.
In der Rückrunde konnte man sich stabilisieren und ohne spielpech die geforderte konstanz auf den platz bringen, Spieler hatten ihre formkrisen überstanden oder sich an die Liga gewöhnt, sodass man zurecht und ketzlich souveräner Rückrundenvizemeister wurde mit 35 Punkten, plus cl viertelfinale und dfb pokal.
Ist mir also insgesamt zu harte Kritik und Schwarzmalerei.
Denn seien wir mal ehrlich, zeig mir einen Verein in der liga, der mehr Potenzial hat, in den nächsten Jahren jedes Jahr einen Weltklasse oder internationalklassigen Spieler hervorzubringen.
Dass man Weltklassespieler nicht halten kann, ist wohl kaum verwerflich, denn wir sind kein Weltklasseverein, sondern gerade so Top 15 und da zu bleiben, ist schon schwer genug, wenn andere vereine abseits von 50+1 mit hunderten von Millionen an investorengeldern zugeschüttet werden. Guck dir Everton oder Leicester an und die vereine knapp dahinter. Die dürften alle mehr oder genauso viel geld zhr verfügung haben wie wir. Und das ist PL Mittelfeld.
Und diese Transferperiode ist noch nicht vorbei, als das man jetzt schon urteilen kann.
Und wenn in zwei Jahren Bynoe Gittens, Moukoko, Coulibaly und Bellingham in der Startelf stehen, zusammen mit Brandt, Dahoud und Akanji, was gibt es dann zu kritisieren?
Dann muss man schon eier haben, um sich dann mit erhobenen zeigefinger hinzustellen und die fluktuation zu kritisieren (die ich wie gesagt, nicht höher sehe und damit gar nicht DAS problem sein kann und selbst eenn sieses wäre nicht ist, weil die Leistung gut ist oder war)
Das man Meunier ablösefrei geholt hat?
Stringente Transfers sind Transfers von Spielern, die überhaupt in ein etabliertes Spielsystem passen.
Wir haben Zuviel Spieler im Kader die, was ihre Spielweise angeht, schlicht nicht in manche Systeme passen, die wir spielen lassen wollen.
Die sind einfach zu sehr beschränkt. Dazu zähle ich jetzt mal Schulz, Witsel (mit Abstrichen), Brandt, Meunier, Hummels, Guerreiro, Reyna. Mit denen kannst Du eigentlich kein vernünftiges Pressing spielen.
Andersrum sind einige Spieler überhaupt nicht Pressingresistent.
Es wurden Namen gekauft, ohne darauf zu achten ob diese überhaupt zu unserer Spielphilosophie passen.
Das hat mit Bosz angefangen, der einen Kader hatte, der schlicht überhaupt nicht zu seiner Idee von Fußball gepasst hat.
Das ging bei Favre grad so weiter und wird bei Rose hochinteressant.
Ebenso sollte man schlicht davon absehen Spieler zu verpflichten für die der BVB nur eine reine Durchgangsstation ist. Da bringt mir ein aufs Wappen klopfen gar nix.
Die haben teilweise einen Fünfjahresvertrag und fangen nach einem Jahr schon an von anderen Vereinen zu schwadronieren.
Holst Du Dir malen, holst Du Dir genau so einen Spieler wieder ins Haus. Da will ich Eier sehen und schlicht ein NO lesen. Andere Vereine haben wahnsinnig gute Spieler, die nicht von Menschen beraten werden, die nur aufs Geld ausmachen aus sind.
Zu der Fluktuation:
16/17 : 9 Zugänge / 8 Abgänge.
17/18 : 10 Zugänge / 15 Abgänge
18/19: 10 Zugänge/ 16 Abgänge
19/20: 8 Zugänge/ 14 Abgänge
20/21: 3 Zugänge/ 8 Abgänge
Da sind jetzt Leihen mit drin. Aber mir kann doch keiner erzählen, daß sich so eine intakte Teamhierarchie bildet?
Teilweise waren das übrigens Spieler, die bei uns durchaus mit Stammplatzambitionen verpflichtet wurden.
Vom Kader aus der Saison 18/19 sind 20 Spieler weg.
14 sind noch da. Darunter auch Schmelzer, Sancho, Wolf, Bürki, die bei uns keine Rolle mehr spielen werden.
Das heißt wir haben es geschafft in 3 Jahren unseren Kader komplett auf links zu drehen und es gab keinerlei Entwicklung. Wir tauschen also weiterhin fröhlich aus.
Das mit dem Spielpech in der Hinrunde ist Ansichtssache.
Sehe ich halt anders. Wir hatten teilweise keine Lösungen und haben einfach schlecht gespielt.
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