BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
08.07.2021 - 09:18 Uhr
Zitat von tirobvb
Grundsätzlich stimme ich dir hinsichtlich der Altersstruktur zu @Nic
Allerdings müssen wir nicht zwingend Ablöse generieren, wenn wir wieder konsequenter auf die Jungs aus der Jugend setzen und bei den Gehältern mal wieder ein gesunden Maß walten lassen, sodass diese aus den laufenden Einnahmen finanziert werden können.
Wir haben aktuell mindestens in der U19 so viele talentierte Spieler wie lange nicht würde ich behaupten. Da können in den kommenden 2-4 Jahren durchaus mehr als einer der Sprung schaffen. Rausgerechnet habe ich da schon die beiden IVs Colins und Coulibaly.
Grundsätzlich stimme ich dir hinsichtlich der Altersstruktur zu @Nic
Allerdings müssen wir nicht zwingend Ablöse generieren, wenn wir wieder konsequenter auf die Jungs aus der Jugend setzen und bei den Gehältern mal wieder ein gesunden Maß walten lassen, sodass diese aus den laufenden Einnahmen finanziert werden können.
Wir haben aktuell mindestens in der U19 so viele talentierte Spieler wie lange nicht würde ich behaupten. Da können in den kommenden 2-4 Jahren durchaus mehr als einer der Sprung schaffen. Rausgerechnet habe ich da schon die beiden IVs Colins und Coulibaly.
Ziehe es mal hierher, da es Delaney zwar betrifft, aber doch ein übergeordnetes Thema ist.
Grundsätzlich ist das natürlich richtig, wenn ich ohnehin aus der eigenen Jugend meine Planstellen füllen kann und extern niemanden einkaufen muss, brauche ich auch keine Transfererlöse zu generieren. Es bleibt allerdings das Entwicklungsrisiko der jungen Spieler. Zünden die am Ende nicht, steht man ohne passenden Spieler und ohne Geld für ne Ablöse da. Wobei ich bei der Jugendförderung gar nicht mal die Erwartung habe, dass hier jeder Stammspieler wird, aber das man es dennoch schafft in den Kaderplätzen 16 bis 25 regelmäßig einige unserer ehemaligen Jugendspieler zu integrieren. Die 3. Liga könnte dabei durchaus hilfreich sein.
Um allerdings auch bei den Gehältern wieder auf eine vernünftiges Maß zu kommen, ist hier ein kosequentes Handeln unvermeidbar. Wir hatten in den vergangenen Jahren immer einen für mich zu hohen Anteil an Spielern im Kader, die quasi keine nennenswerte Einsatzzeit hatten, aber ein sehr hohes Gehalt.
Dabei war das Missverhältnis in der Saison 20/21 sogar noch einigermaßen im Rahmen (wobei das nicht die Fälle mit einbezieht, die zwar auf Spielzeit kommen, aber deren Leistung im Verhältnis zum Gehalt nicht ganz passt, z.B. Meunier). Ein Stück weit macht sich hier vermutlich auch die schon vorher eingeführte Regelung um den größeren Spieltagskader sowie die Erhöhung der möglichen Wechsel auf 5 bemerkbar. So werden die Minuten m.E. automatisch ein Stück weit mehr verteilt.
Ein besonders krasses Missverhältnis gab es m.E. in der Saison 19/20, als man mit Götze, Balerdi, Schmelzer, Dahoud (der mittlerweile kein Sorgenkind mehr ist) und Schulz eine ganze Reihe an Spielern hatte, die trotz hohem finanziellen Aufwand kaum zu Minuten kamen. Für weniger als 2500 Spielminuten musste man hier ca. 25 Mio. an Gehältern rüberschieben. Ein extremes Missverhältnis.
Es lagen so betrachtet also 15 % des Lizenzspieleretats brach. Man kann sich vorstellen wie es sportlich aussehen würde, wenn man diese 25 Mio. anstelle der genannten Spieler in 2 halbwegs funktionierende Topleute investiert hätte. Es muss daher unser Anspruch sein, die Kaderkosten so effizient wie möglich zu gestalten.
Mir ist dabei völlig bewusst, dass man nie einen perfekten Kader in Preis-Leistungssicht bekommen wird, aber dennoch war mir das Verhältnis bei uns in den vergangenen Jahren nicht gut genug.
Dabei darf man ingsesamt nicht außen vor lassen, dass unsere Personalkostenquote an sich schon etwas zu hoch ist und es auch noch gewisse Corona-Folgen gibt, denen man wirtschaftlich begegnen muss.
In Summe muss man sich also Fragen, ob man sich den Luxus leisten möchte, auf mögliche Transfererlöse wie im Fall Delaney zu verzichten. Auch immer mit Blick darauf, dass es mit Hummels, Reus und mit Abstrichen Witsel gleich 3 recht sichere Kandidaten gibt, die hier bis zum Karriereende spielen werden (oder eben sich keine Ablöse mehr bringen). Ich denke man sollte das nicht tun, weil man in einem zu großen Umfang zukunftsgerichtete Investitionen reduziert für eine zu geringe/für den Verein bedeutsame gegenwärtige Leistung.
08.07.2021 - 09:51 Uhr
Da sind wir uns wohl einig, dass wir Spieler in den hinteren Kaderplätzen einfach zu viel Geld bezahlen.
Einerseits schön, eine gute Breite zu haben, andererseits auch wieder nicht notwendig, wenn ich mir die Kader anderer Topteams anschaue.
Wir könnten derzeit 2 komplette Mannschaften stellen, die um die CL Plätze mitspielt. Das ist aus meiner Sicht purer Luxus, den es nicht braucht.
Die Intention, zu den älteren Spieler (Hummels, Witsel, Meunier, Reus oder Delaney) auch jüngere auf deren Position zu haben ist aber aus meiner Sicht schon deutlich erkenntlich.
Bei Hummels hat man Zagadou und jetzt neu Coulibaly
Bei Reus sind es Brandt und Reyna
Bei Meunier ist es Morey
Be Delaney ist es Bellingham
Einzig bei Witsel (hier könnte man Dahoud nennen) fehlt vielleicht ein echtes Pendant.
Das wirkt auf mich schon durchdacht. Klar kannst du immer sagen, dass Bellingham vielleicht bald weg ist oder Reyna oder oder...aber dafür gibt es dann eben auch wieder richtig Asche.
Da müssen auch nicht alle jungen Spieler direkt zünden und Stammspieler sein. Es reicht eigentlich, wenn sie sich auf den Plätzen 18-25 im Kader langsam entwickeln.
Einerseits schön, eine gute Breite zu haben, andererseits auch wieder nicht notwendig, wenn ich mir die Kader anderer Topteams anschaue.
Wir könnten derzeit 2 komplette Mannschaften stellen, die um die CL Plätze mitspielt. Das ist aus meiner Sicht purer Luxus, den es nicht braucht.
Die Intention, zu den älteren Spieler (Hummels, Witsel, Meunier, Reus oder Delaney) auch jüngere auf deren Position zu haben ist aber aus meiner Sicht schon deutlich erkenntlich.
Bei Hummels hat man Zagadou und jetzt neu Coulibaly
Bei Reus sind es Brandt und Reyna
Bei Meunier ist es Morey
Be Delaney ist es Bellingham
Einzig bei Witsel (hier könnte man Dahoud nennen) fehlt vielleicht ein echtes Pendant.
Das wirkt auf mich schon durchdacht. Klar kannst du immer sagen, dass Bellingham vielleicht bald weg ist oder Reyna oder oder...aber dafür gibt es dann eben auch wieder richtig Asche.
Da müssen auch nicht alle jungen Spieler direkt zünden und Stammspieler sein. Es reicht eigentlich, wenn sie sich auf den Plätzen 18-25 im Kader langsam entwickeln.
08.07.2021 - 10:18 Uhr
Zitat von tirobvb
Da sind wir uns wohl einig, dass wir Spieler in den hinteren Kaderplätzen einfach zu viel Geld bezahlen.
Einerseits schön, eine gute Breite zu haben, andererseits auch wieder nicht notwendig, wenn ich mir die Kader anderer Topteams anschaue.
Wir könnten derzeit 2 komplette Mannschaften stellen, die um die CL Plätze mitspielt. Das ist aus meiner Sicht purer Luxus, den es nicht braucht.
Die Intention, zu den älteren Spieler (Hummels, Witsel, Meunier, Reus oder Delaney) auch jüngere auf deren Position zu haben ist aber aus meiner Sicht schon deutlich erkenntlich.
Bei Hummels hat man Zagadou und jetzt neu Coulibaly
Bei Reus sind es Brandt und Reyna
Bei Meunier ist es Morey
Be Delaney ist es Bellingham
Einzig bei Witsel (hier könnte man Dahoud nennen) fehlt vielleicht ein echtes Pendant.
Das wirkt auf mich schon durchdacht. Klar kannst du immer sagen, dass Bellingham vielleicht bald weg ist oder Reyna oder oder...aber dafür gibt es dann eben auch wieder richtig Asche.
Da müssen auch nicht alle jungen Spieler direkt zünden und Stammspieler sein. Es reicht eigentlich, wenn sie sich auf den Plätzen 18-25 im Kader langsam entwickeln.
Da sind wir uns wohl einig, dass wir Spieler in den hinteren Kaderplätzen einfach zu viel Geld bezahlen.
Einerseits schön, eine gute Breite zu haben, andererseits auch wieder nicht notwendig, wenn ich mir die Kader anderer Topteams anschaue.
Wir könnten derzeit 2 komplette Mannschaften stellen, die um die CL Plätze mitspielt. Das ist aus meiner Sicht purer Luxus, den es nicht braucht.
Die Intention, zu den älteren Spieler (Hummels, Witsel, Meunier, Reus oder Delaney) auch jüngere auf deren Position zu haben ist aber aus meiner Sicht schon deutlich erkenntlich.
Bei Hummels hat man Zagadou und jetzt neu Coulibaly
Bei Reus sind es Brandt und Reyna
Bei Meunier ist es Morey
Be Delaney ist es Bellingham
Einzig bei Witsel (hier könnte man Dahoud nennen) fehlt vielleicht ein echtes Pendant.
Das wirkt auf mich schon durchdacht. Klar kannst du immer sagen, dass Bellingham vielleicht bald weg ist oder Reyna oder oder...aber dafür gibt es dann eben auch wieder richtig Asche.
Da müssen auch nicht alle jungen Spieler direkt zünden und Stammspieler sein. Es reicht eigentlich, wenn sie sich auf den Plätzen 18-25 im Kader langsam entwickeln.
Den Gedanken mit der Entwicklung der jüngeren Spieler im Windschatten der erfahrenen Kicker ist an sich gut. Wobei man den Gedanken noch ein Stück weit erweitern muss und auf die Profile der Spieler ausdehnen sollte.
Damit meine ich, dass der heranwachsende Spieler im Idealfall ein ähnliches Stärken-Schwächen-Profil haben sollte bzw. zumindest der grundsätzlichen Anforderung der Spielphilosophie folgen sollte. Bei Hummels/Zagadou sehe ich das schon gegeben, bei Meunier/Morey dagegen ändert sich bei einem Tausch die ganze Spielstatik, das geht vom Aufbauspiel hin über die defensive Absicherung bis hin zur Zuteilung bei Standardsituationen usw.
Je besser sich auch junge Spieler in ein bestehendes Spielsystem einfügen, desto besser sollten sie sich entwickeln können, da so stärker von eingeschliffenen Mechanismen profitiert werden kann. Daran hapert es bei uns zu stark, die erste 11 passt nicht so recht zusammen, sodass es natürlich schwer wird entsprechende Nachrücker aus der Jugend zu integrieren.
Will man die Geschichte dann noch abrunden, implementiert man die Spielphilosophie im ganzen Verein, also auch der Jugend und bei den Amas. So werden in der Theorie dann immer Spieler nachkommen, die die passenden Profile direkt mitbringen. Ajax macht das ja bspw. in ähnlicher Art und Weise, aber auch der Red-Bull-Konzern (die dieses Prinzip durch den (eigentlich illegalen) Einsatz von Farmteams noch perfektioniert haben).
08.07.2021 - 10:54 Uhr
Zitat von Nic
Den Gedanken mit der Entwicklung der jüngeren Spieler im Windschatten der erfahrenen Kicker ist an sich gut. Wobei man den Gedanken noch ein Stück weit erweitern muss und auf die Profile der Spieler ausdehnen sollte.
Damit meine ich, dass der heranwachsende Spieler im Idealfall ein ähnliches Stärken-Schwächen-Profil haben sollte bzw. zumindest der grundsätzlichen Anforderung der Spielphilosophie folgen sollte. Bei Hummels/Zagadou sehe ich das schon gegeben, bei Meunier/Morey dagegen ändert sich bei einem Tausch die ganze Spielstatik, das geht vom Aufbauspiel hin über die defensive Absicherung bis hin zur Zuteilung bei Standardsituationen usw.
Je besser sich auch junge Spieler in ein bestehendes Spielsystem einfügen, desto besser sollten sie sich entwickeln können, da so stärker von eingeschliffenen Mechanismen profitiert werden kann. Daran hapert es bei uns zu stark, die erste 11 passt nicht so recht zusammen, sodass es natürlich schwer wird entsprechende Nachrücker aus der Jugend zu integrieren.
Will man die Geschichte dann noch abrunden, implementiert man die Spielphilosophie im ganzen Verein, also auch der Jugend und bei den Amas. So werden in der Theorie dann immer Spieler nachkommen, die die passenden Profile direkt mitbringen. Ajax macht das ja bspw. in ähnlicher Art und Weise, aber auch der Red-Bull-Konzern (die dieses Prinzip durch den (eigentlich illegalen) Einsatz von Farmteams noch perfektioniert haben).
Zitat von tirobvb
Da sind wir uns wohl einig, dass wir Spieler in den hinteren Kaderplätzen einfach zu viel Geld bezahlen.
Einerseits schön, eine gute Breite zu haben, andererseits auch wieder nicht notwendig, wenn ich mir die Kader anderer Topteams anschaue.
Wir könnten derzeit 2 komplette Mannschaften stellen, die um die CL Plätze mitspielt. Das ist aus meiner Sicht purer Luxus, den es nicht braucht.
Die Intention, zu den älteren Spieler (Hummels, Witsel, Meunier, Reus oder Delaney) auch jüngere auf deren Position zu haben ist aber aus meiner Sicht schon deutlich erkenntlich.
Bei Hummels hat man Zagadou und jetzt neu Coulibaly
Bei Reus sind es Brandt und Reyna
Bei Meunier ist es Morey
Be Delaney ist es Bellingham
Einzig bei Witsel (hier könnte man Dahoud nennen) fehlt vielleicht ein echtes Pendant.
Das wirkt auf mich schon durchdacht. Klar kannst du immer sagen, dass Bellingham vielleicht bald weg ist oder Reyna oder oder...aber dafür gibt es dann eben auch wieder richtig Asche.
Da müssen auch nicht alle jungen Spieler direkt zünden und Stammspieler sein. Es reicht eigentlich, wenn sie sich auf den Plätzen 18-25 im Kader langsam entwickeln.
Da sind wir uns wohl einig, dass wir Spieler in den hinteren Kaderplätzen einfach zu viel Geld bezahlen.
Einerseits schön, eine gute Breite zu haben, andererseits auch wieder nicht notwendig, wenn ich mir die Kader anderer Topteams anschaue.
Wir könnten derzeit 2 komplette Mannschaften stellen, die um die CL Plätze mitspielt. Das ist aus meiner Sicht purer Luxus, den es nicht braucht.
Die Intention, zu den älteren Spieler (Hummels, Witsel, Meunier, Reus oder Delaney) auch jüngere auf deren Position zu haben ist aber aus meiner Sicht schon deutlich erkenntlich.
Bei Hummels hat man Zagadou und jetzt neu Coulibaly
Bei Reus sind es Brandt und Reyna
Bei Meunier ist es Morey
Be Delaney ist es Bellingham
Einzig bei Witsel (hier könnte man Dahoud nennen) fehlt vielleicht ein echtes Pendant.
Das wirkt auf mich schon durchdacht. Klar kannst du immer sagen, dass Bellingham vielleicht bald weg ist oder Reyna oder oder...aber dafür gibt es dann eben auch wieder richtig Asche.
Da müssen auch nicht alle jungen Spieler direkt zünden und Stammspieler sein. Es reicht eigentlich, wenn sie sich auf den Plätzen 18-25 im Kader langsam entwickeln.
Den Gedanken mit der Entwicklung der jüngeren Spieler im Windschatten der erfahrenen Kicker ist an sich gut. Wobei man den Gedanken noch ein Stück weit erweitern muss und auf die Profile der Spieler ausdehnen sollte.
Damit meine ich, dass der heranwachsende Spieler im Idealfall ein ähnliches Stärken-Schwächen-Profil haben sollte bzw. zumindest der grundsätzlichen Anforderung der Spielphilosophie folgen sollte. Bei Hummels/Zagadou sehe ich das schon gegeben, bei Meunier/Morey dagegen ändert sich bei einem Tausch die ganze Spielstatik, das geht vom Aufbauspiel hin über die defensive Absicherung bis hin zur Zuteilung bei Standardsituationen usw.
Je besser sich auch junge Spieler in ein bestehendes Spielsystem einfügen, desto besser sollten sie sich entwickeln können, da so stärker von eingeschliffenen Mechanismen profitiert werden kann. Daran hapert es bei uns zu stark, die erste 11 passt nicht so recht zusammen, sodass es natürlich schwer wird entsprechende Nachrücker aus der Jugend zu integrieren.
Will man die Geschichte dann noch abrunden, implementiert man die Spielphilosophie im ganzen Verein, also auch der Jugend und bei den Amas. So werden in der Theorie dann immer Spieler nachkommen, die die passenden Profile direkt mitbringen. Ajax macht das ja bspw. in ähnlicher Art und Weise, aber auch der Red-Bull-Konzern (die dieses Prinzip durch den (eigentlich illegalen) Einsatz von Farmteams noch perfektioniert haben).
Was meinst du mit Spielphilosophie?
Die Formation(Spielsystem) und damit wohl auch die Taktik war bei Salzburg und Leipzig ja unterschiedlich.
08.07.2021 - 11:20 Uhr
Zitat von emes10
Was meinst du mit Spielphilosophie?
Die Formation(Spielsystem) und damit wohl auch die Taktik war bei Salzburg und Leipzig ja unterschiedlich.
Zitat von Nic
Den Gedanken mit der Entwicklung der jüngeren Spieler im Windschatten der erfahrenen Kicker ist an sich gut. Wobei man den Gedanken noch ein Stück weit erweitern muss und auf die Profile der Spieler ausdehnen sollte.
Damit meine ich, dass der heranwachsende Spieler im Idealfall ein ähnliches Stärken-Schwächen-Profil haben sollte bzw. zumindest der grundsätzlichen Anforderung der Spielphilosophie folgen sollte. Bei Hummels/Zagadou sehe ich das schon gegeben, bei Meunier/Morey dagegen ändert sich bei einem Tausch die ganze Spielstatik, das geht vom Aufbauspiel hin über die defensive Absicherung bis hin zur Zuteilung bei Standardsituationen usw.
Je besser sich auch junge Spieler in ein bestehendes Spielsystem einfügen, desto besser sollten sie sich entwickeln können, da so stärker von eingeschliffenen Mechanismen profitiert werden kann. Daran hapert es bei uns zu stark, die erste 11 passt nicht so recht zusammen, sodass es natürlich schwer wird entsprechende Nachrücker aus der Jugend zu integrieren.
Will man die Geschichte dann noch abrunden, implementiert man die Spielphilosophie im ganzen Verein, also auch der Jugend und bei den Amas. So werden in der Theorie dann immer Spieler nachkommen, die die passenden Profile direkt mitbringen. Ajax macht das ja bspw. in ähnlicher Art und Weise, aber auch der Red-Bull-Konzern (die dieses Prinzip durch den (eigentlich illegalen) Einsatz von Farmteams noch perfektioniert haben).
Zitat von tirobvb
Da sind wir uns wohl einig, dass wir Spieler in den hinteren Kaderplätzen einfach zu viel Geld bezahlen.
Einerseits schön, eine gute Breite zu haben, andererseits auch wieder nicht notwendig, wenn ich mir die Kader anderer Topteams anschaue.
Wir könnten derzeit 2 komplette Mannschaften stellen, die um die CL Plätze mitspielt. Das ist aus meiner Sicht purer Luxus, den es nicht braucht.
Die Intention, zu den älteren Spieler (Hummels, Witsel, Meunier, Reus oder Delaney) auch jüngere auf deren Position zu haben ist aber aus meiner Sicht schon deutlich erkenntlich.
Bei Hummels hat man Zagadou und jetzt neu Coulibaly
Bei Reus sind es Brandt und Reyna
Bei Meunier ist es Morey
Be Delaney ist es Bellingham
Einzig bei Witsel (hier könnte man Dahoud nennen) fehlt vielleicht ein echtes Pendant.
Das wirkt auf mich schon durchdacht. Klar kannst du immer sagen, dass Bellingham vielleicht bald weg ist oder Reyna oder oder...aber dafür gibt es dann eben auch wieder richtig Asche.
Da müssen auch nicht alle jungen Spieler direkt zünden und Stammspieler sein. Es reicht eigentlich, wenn sie sich auf den Plätzen 18-25 im Kader langsam entwickeln.
Da sind wir uns wohl einig, dass wir Spieler in den hinteren Kaderplätzen einfach zu viel Geld bezahlen.
Einerseits schön, eine gute Breite zu haben, andererseits auch wieder nicht notwendig, wenn ich mir die Kader anderer Topteams anschaue.
Wir könnten derzeit 2 komplette Mannschaften stellen, die um die CL Plätze mitspielt. Das ist aus meiner Sicht purer Luxus, den es nicht braucht.
Die Intention, zu den älteren Spieler (Hummels, Witsel, Meunier, Reus oder Delaney) auch jüngere auf deren Position zu haben ist aber aus meiner Sicht schon deutlich erkenntlich.
Bei Hummels hat man Zagadou und jetzt neu Coulibaly
Bei Reus sind es Brandt und Reyna
Bei Meunier ist es Morey
Be Delaney ist es Bellingham
Einzig bei Witsel (hier könnte man Dahoud nennen) fehlt vielleicht ein echtes Pendant.
Das wirkt auf mich schon durchdacht. Klar kannst du immer sagen, dass Bellingham vielleicht bald weg ist oder Reyna oder oder...aber dafür gibt es dann eben auch wieder richtig Asche.
Da müssen auch nicht alle jungen Spieler direkt zünden und Stammspieler sein. Es reicht eigentlich, wenn sie sich auf den Plätzen 18-25 im Kader langsam entwickeln.
Den Gedanken mit der Entwicklung der jüngeren Spieler im Windschatten der erfahrenen Kicker ist an sich gut. Wobei man den Gedanken noch ein Stück weit erweitern muss und auf die Profile der Spieler ausdehnen sollte.
Damit meine ich, dass der heranwachsende Spieler im Idealfall ein ähnliches Stärken-Schwächen-Profil haben sollte bzw. zumindest der grundsätzlichen Anforderung der Spielphilosophie folgen sollte. Bei Hummels/Zagadou sehe ich das schon gegeben, bei Meunier/Morey dagegen ändert sich bei einem Tausch die ganze Spielstatik, das geht vom Aufbauspiel hin über die defensive Absicherung bis hin zur Zuteilung bei Standardsituationen usw.
Je besser sich auch junge Spieler in ein bestehendes Spielsystem einfügen, desto besser sollten sie sich entwickeln können, da so stärker von eingeschliffenen Mechanismen profitiert werden kann. Daran hapert es bei uns zu stark, die erste 11 passt nicht so recht zusammen, sodass es natürlich schwer wird entsprechende Nachrücker aus der Jugend zu integrieren.
Will man die Geschichte dann noch abrunden, implementiert man die Spielphilosophie im ganzen Verein, also auch der Jugend und bei den Amas. So werden in der Theorie dann immer Spieler nachkommen, die die passenden Profile direkt mitbringen. Ajax macht das ja bspw. in ähnlicher Art und Weise, aber auch der Red-Bull-Konzern (die dieses Prinzip durch den (eigentlich illegalen) Einsatz von Farmteams noch perfektioniert haben).
Was meinst du mit Spielphilosophie?
Die Formation(Spielsystem) und damit wohl auch die Taktik war bei Salzburg und Leipzig ja unterschiedlich.
Glaube man kann den Begriff enger oder weiter fassen, also nur gewisse Stilelemente einbeziehen oder aber auch sogar die Formation festlegen.
Bei RB insgesamt finden sich ja gewisse Elemente in allen Teams, hohes Anlaufen und Pressing, schnelles Umschalten, Vertikalität, ein gewisser Fokus auf Tempo, Dynamik, Laufstärke und Aggressivität. Eine ganz festgefahrene Formation sehe ich bei denen nicht unbedingt.
Bei Ajax hingegen hat man sich mehr auf Technik und starkes Positionsspiel festgelegt, physische Komponenten spielen dort nach meiner Beobachtung eine eher untergeordnete Rolle. Dort hat man aber hingegen das 4-3-3 als festes System für alle Teams im Club definiert (glaube da wurde auch mal über mehr Flexibilität diskutiert, aber verfolge die auch nicht so detailliert).
Beim BVB gibt es diese festgelegte Philosphie nicht, sondern teils widersprüchliche Wechsel der Philosophien. Wobei es hier wohl zumindest gewisse Wunschvorstellungen gibt, also Intensität, Aggressivität und eine offensive, aktive Ausrichtung. Diesen Vorstellungen wurde dann aber nicht konsequent in der Transferpolitik und Trainerauswahl Rechnung getragen. Wodurch dann eben auch der aktuelle Kader entsteht und nicht wirklich auf eine klare Linie abgestimmt scheint.
08.07.2021 - 19:50 Uhr
Sollte für Haaland Chelsea interessant genug sein, wird doch der Deal über die Bühne gehen oder nicht?
Soviel Geld wird man nicht ablehnen können, gerade im Hinblick auf die nächste Saison bzgl. der Ak.
Der Kader von Chelsea ist ziemlich gut ausgewogen, müssen gefühlt auf keiner Position bis auf der 9 wirklich nachlegen. Zudem haben sie noch paar Spieler in den Reihen auch verliehene Spieler die Sie zu Geld machen können/werden. Allein für Tomori haben Sie schon 30 Mio eingenommen, denke hier kann schnell einiges zusammen kommen. Sehe die 175 Mio gar nicht so abwegig, dass Chelsea die bieten sollte.
Sollte Rose wirklich auf ein 2 Mann St gehen, fände ich Tammy Abraham ziemlich interessant für uns, auch rein vom Skillset her gerade im Hinblick auch in Kombination mit Malen & Moukoko. Denke dass man hier zusätzlich noch auf 1 weiteren St tranfertechnisch gehen könnte. Abraham müsste aber schon Abstriche im Gehalt machen, er ist jung und hat seine Karriere noch vor sich, müsste nicht das Problem werden. Vll könnte man hier sogar eine Leihe aushandeln mit Ko.
-------Abraham-----Malen--------
----------------Reus------------------
--------Brandt---------Jude--------
------------------Mo-------------------
Würde versuchen hier dann auch qualitativ nochmal was zu wagen und in gewisser Weise in die Vollen zu gehen. Gefühlt könnte man dann auf den Av und auf der 6 nochmal größer denken. Man müsste natürlich auch erstmal Spieler abgeben die uns nicht voran bringen werden aber richtig gut verdienen. Solche Spieler bremsen uns aus, vll könnte man hier bei den Ablösen entgegenkommen also sozusagen bei manchen Spieler sogar weitestgehend darauf verzichten oder irgendwelche Klauseln einbauen.
Fände ein Haaland Deal extrem spannend für die Kohle, 1 Jahr später trifft ja dieses Szenario eh ein.
Soviel Geld wird man nicht ablehnen können, gerade im Hinblick auf die nächste Saison bzgl. der Ak.
Der Kader von Chelsea ist ziemlich gut ausgewogen, müssen gefühlt auf keiner Position bis auf der 9 wirklich nachlegen. Zudem haben sie noch paar Spieler in den Reihen auch verliehene Spieler die Sie zu Geld machen können/werden. Allein für Tomori haben Sie schon 30 Mio eingenommen, denke hier kann schnell einiges zusammen kommen. Sehe die 175 Mio gar nicht so abwegig, dass Chelsea die bieten sollte.
Sollte Rose wirklich auf ein 2 Mann St gehen, fände ich Tammy Abraham ziemlich interessant für uns, auch rein vom Skillset her gerade im Hinblick auch in Kombination mit Malen & Moukoko. Denke dass man hier zusätzlich noch auf 1 weiteren St tranfertechnisch gehen könnte. Abraham müsste aber schon Abstriche im Gehalt machen, er ist jung und hat seine Karriere noch vor sich, müsste nicht das Problem werden. Vll könnte man hier sogar eine Leihe aushandeln mit Ko.
-------Abraham-----Malen--------
----------------Reus------------------
--------Brandt---------Jude--------
------------------Mo-------------------
Würde versuchen hier dann auch qualitativ nochmal was zu wagen und in gewisser Weise in die Vollen zu gehen. Gefühlt könnte man dann auf den Av und auf der 6 nochmal größer denken. Man müsste natürlich auch erstmal Spieler abgeben die uns nicht voran bringen werden aber richtig gut verdienen. Solche Spieler bremsen uns aus, vll könnte man hier bei den Ablösen entgegenkommen also sozusagen bei manchen Spieler sogar weitestgehend darauf verzichten oder irgendwelche Klauseln einbauen.
Fände ein Haaland Deal extrem spannend für die Kohle, 1 Jahr später trifft ja dieses Szenario eh ein.
10.07.2021 - 11:25 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Und wenn ein Verein 140 Mio. zahlt, sodass der BVB es als höchste Ablöse der Geschichte, und das während der Pandemie, verkaufen könnte? Kobel, St. Juste und Malen wären schon gut und gerne 55 Mio, dem, was "ergebniswirksam" von Sancho reinkommt. Dann wurde noch kein Euro aus den 31 Mio. (Stand März) ausgeglichen, die vom Kontokorrentrahmen genutzt wurden.
Halstenberg, Madueke und Sabitzer würden nochmal in dieselbe Richtung gehen. Das würde sich nicht allein aus Abängen stemmen lassen.
Auch wenn von Haalands Ablöse ein ordentlicher Batzen abgehen würde (RBL und ManUnited haben wegen der hohen Kosten und schlechten Bedingungen die Segel gestrichen), glaube ich nicht, dass sie Schmerzgrenze erst deutlich über 150 Mio. kommt.
Man ist offenbar gewillt, den Kader umzubauen. die Transfers, die Gerüchte deuten auf eine Analyse hin, die Veränderung/Anpassung mindestens so hoch gewichtet, wie individuelle Verbesserung. Halstenberg und St. Juste sind bspw. Folgen einer Analyse der eigenen Probleme in der Abwehrreihe und nicht Spieler, die man lange auf dem Schirm hat und jetzt einfach einen besseren Spieler mit bekannten Profil bekommen möchte.
Das bedeutet, dass man sich nicht titelfähig sieht. Auch nicht mit Haaland, der 2022 ohnehin geht.
Zitat von Herzog10
Bleibt Erling Haaland bis 2022 beim uns? ich sage JA!
Der Grund warum er beim BVB bleibt, weil kein Verein der Welt diese Saison 175 Millionen für Erling Haaland ausgeben wird!
Wenn ich heute die unterschiedlichen Zeitungen so lese und in einigen steht das Angebot von Chelsea über 175 Millionen und in anderen, dass man ihn auch bei 175 Mio nicht verkaufen wird, da sag ich, beides stimmt nicht!
- keiner zahlt 175 Millionen
- und wir würden bei 175 Millionen sicher gehen lassen (wenn die 75 Mio Klausel nächste Saison stimmen sollte)
„Aki“ Watzke hat vor einigen Tagen gesagt, ein weiteres Jahr mit keine (fast) Zuschauer werden viele (und auch wir) nicht überleben und wenn man sich ehrlich ist, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass wir über die Saison 2021/22 als Ø mit ca. 1/3 an Stadionauslastung rechnen dürfen.
Wenn man jetzt von ca. 22 Heimspiele ausgeht und man "normalerweise" 88 Millionen einnimmt, würde mit einem 1/3 der Auslastung ca. 29 Millionen herauskommen.
D.h. uns würden wieder ca. 60 Millionen an Umsatz bzgl. Zuschauereinnahmen fehlen, also das nächste "Dicke Minus" am Ende der Saison.
Erling Haaland wird bleiben, weil niemand die 175 Millionen zahlen wird, sollte es jedoch einen Verein geben, der dies machen sollte, gibt es nur eines "auch wenn es schmerzt" Erling Haaland MUSS verkauft werden, alles andere wäre Wahnsinn, grad auf die harte Linie die in Deutschland bzgl. Pandemie (Auslastung Stadien) gefahren wird.
Bleibt Erling Haaland bis 2022 beim uns? ich sage JA!
Der Grund warum er beim BVB bleibt, weil kein Verein der Welt diese Saison 175 Millionen für Erling Haaland ausgeben wird!
Wenn ich heute die unterschiedlichen Zeitungen so lese und in einigen steht das Angebot von Chelsea über 175 Millionen und in anderen, dass man ihn auch bei 175 Mio nicht verkaufen wird, da sag ich, beides stimmt nicht!
- keiner zahlt 175 Millionen
- und wir würden bei 175 Millionen sicher gehen lassen (wenn die 75 Mio Klausel nächste Saison stimmen sollte)
„Aki“ Watzke hat vor einigen Tagen gesagt, ein weiteres Jahr mit keine (fast) Zuschauer werden viele (und auch wir) nicht überleben und wenn man sich ehrlich ist, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass wir über die Saison 2021/22 als Ø mit ca. 1/3 an Stadionauslastung rechnen dürfen.
Wenn man jetzt von ca. 22 Heimspiele ausgeht und man "normalerweise" 88 Millionen einnimmt, würde mit einem 1/3 der Auslastung ca. 29 Millionen herauskommen.
D.h. uns würden wieder ca. 60 Millionen an Umsatz bzgl. Zuschauereinnahmen fehlen, also das nächste "Dicke Minus" am Ende der Saison.
Erling Haaland wird bleiben, weil niemand die 175 Millionen zahlen wird, sollte es jedoch einen Verein geben, der dies machen sollte, gibt es nur eines "auch wenn es schmerzt" Erling Haaland MUSS verkauft werden, alles andere wäre Wahnsinn, grad auf die harte Linie die in Deutschland bzgl. Pandemie (Auslastung Stadien) gefahren wird.
Und wenn ein Verein 140 Mio. zahlt, sodass der BVB es als höchste Ablöse der Geschichte, und das während der Pandemie, verkaufen könnte? Kobel, St. Juste und Malen wären schon gut und gerne 55 Mio, dem, was "ergebniswirksam" von Sancho reinkommt. Dann wurde noch kein Euro aus den 31 Mio. (Stand März) ausgeglichen, die vom Kontokorrentrahmen genutzt wurden.
Halstenberg, Madueke und Sabitzer würden nochmal in dieselbe Richtung gehen. Das würde sich nicht allein aus Abängen stemmen lassen.
Auch wenn von Haalands Ablöse ein ordentlicher Batzen abgehen würde (RBL und ManUnited haben wegen der hohen Kosten und schlechten Bedingungen die Segel gestrichen), glaube ich nicht, dass sie Schmerzgrenze erst deutlich über 150 Mio. kommt.
Man ist offenbar gewillt, den Kader umzubauen. die Transfers, die Gerüchte deuten auf eine Analyse hin, die Veränderung/Anpassung mindestens so hoch gewichtet, wie individuelle Verbesserung. Halstenberg und St. Juste sind bspw. Folgen einer Analyse der eigenen Probleme in der Abwehrreihe und nicht Spieler, die man lange auf dem Schirm hat und jetzt einfach einen besseren Spieler mit bekannten Profil bekommen möchte.
Das bedeutet, dass man sich nicht titelfähig sieht. Auch nicht mit Haaland, der 2022 ohnehin geht.
Ist man denn mit diesen Zugängen, wenn Haland und Sancho gehen, titelfähig? Kurzfristig? Mittelfristig? Langfristig?
Für mich passen die Timelines dieser Spieler nicht zusammen, um mit ihnen titelfähig zu werden und es gibt bei jedem dieser Spieler, ein mehr oder weniger großes "Ja, aber ..." an das sich Alter, Kosten, langfristige Perspektive, kurzfristige Perspektive oder qualitative Fragestellungen anschließen.
Mal konkreter: Halstenberg wäre ein passender Komplementär für Hummels, allerdings kein optimaler Breitengeber in Roses System, da er im Vorwärtsgang durchaus ein paar Schwächen zu viel hat für meinen Geschmack. Für St. Juste als RV würde dasselbe gelten, womit beide als AV eher Favre-kompatibel - und daher verspätet - wären, als dass sie zu Rose passen. Nutzt man sie als IV, macht Halstenberg nur bei 3er Kette Sinn und St. Juste wäre ein ziemlich teurer Akanji BU, wenn es bei 4er Kette bliebe, da er nicht an ihm vorbeikäme qualitativ und daneben in meinen Augen kein komplementäres Skillset mitbringt, sodass ich ähnliche Probleme - vor allem in der Luft - vermuten würde, wie mit Diallo, mal ganz abgesehen davon, dass Hummels gesetzt bleiben dürfte. Wie ist daher St. Justes Entwicklungspotenzial einzuschätzen, wenn Halstenberg bei 3er Kette wichtiger sein dürfte und bei 4er Kette kein Platz für ihn vorhanden ist, weil er sich nicht mit Akanji ergänzt und daher nicht optimal mit beiden Stamm-IV rotieren kann - falls es denn überhaupt eine Rotation gibt? Beide würde daher meines Erachtens Abgänge erzwingen, die kaum ein Zuzahlgeschäft ergeben, um Sinn zu machen, weil sie kein Problem perfekt lösen.
Das Spiel kann man so für Madueke und Sabitzer wiederholen, da es auch da meines Erachtens Ungereimtheiten zum System gäbe, wenn man beide verpflichten würde, die Folgeaktionen notwendig machen würden, bevor es halbwegs Sinn ergibt.
Die Kaderstruktur habe ich bis hierhin sogar noch ausgeklammert, die es noch viel komplizierter macht. Verschaffen uns rohe Talente, BU und Komplementäre denn ein Titelfenster? Wenn nicht, was rechtfertit die Komplementäre und BU, die eben keine reinen Talente sind? Die Transfers würden so alle nicht zusammenpassen, wenn man Haland abgibt. Man würde damit das Titelfenster nicht aufstoßen und auch nicht viel mehr Sicherheit für die CL Qualifikation schaffen, während man zeitgleich durchaus Schwierigkeiten haben dürfte in der Talentförderung, die entscheidend wäre, um perspektivisch das Titelfenster aufzustoßen.
Du hast zwar durchaus recht, dass alle diese Namen gewisse Analysen voraussetzen und spezifische Probleme lösen. Aber es sind kaum bis keine Komplettlösungen, die nicht wieder irgendein anderes Thema vergrößeren oder aufstoßen.
Überschlagsrechnung: Sancho, Haaland, ein, zwei Rotationsspieler und die Leihspieler weg, die oben genannten Spieler und ein weiterer Stürmer rein, und das vorgestreckte Geld ausgeglichen, kommt auf +/- 0 raus. Denke schon, dass ein Szenario ist, dass die Leitung zumindest überdenkt.
Natürlich muss man ab gewissen Summen überlegen Haland abzugeben. Wenn man Sancho und Haland verliert, erwarte ich allerdings einen strikten Neuaufbau auf höchstmöglichem Talentniveau und keine Mischstrategie, die den Verein in 2-3 Jahren in eine knifflige Situation bringt, weil der Verkauf der nächsten Talente ansteht, damit die alternden Leistungsträger durch die Bank ersetzt werden können. Dafür ist die Durchlässigkeit aus dem Nachwuchs viel zu gering, um das dann monetär stemmen zu können, zumal zu erwarten ist, dass die Preise bis dahin wieder anziehen und der zu ersetzende Wert der Altstars umso schwieriger zu finanzieren sein dürfte.
10.07.2021 - 11:41 Uhr
Wenn du aber höchstmögliches Talentniveau und keine Mischstrategie fährst, dann erhöhst du die Durchlässigkeit aus der eigenen Jugend auch nicht @BVBBC
Um Letzteres zu gewährleisten, musst du für diese Jungs auch Platz lassen. Und nur mit "Talenten" wirst du auch keinen Blumentopf gewinnen, denn die sind eh in 2 Jahren wieder weg. Das hilft also nicht wirklich gegen die anstehende "Problematik", dass wir einigermaßen viele Leistungsträger um die 30 Jahre und darüber haben.
Um Letzteres zu gewährleisten, musst du für diese Jungs auch Platz lassen. Und nur mit "Talenten" wirst du auch keinen Blumentopf gewinnen, denn die sind eh in 2 Jahren wieder weg. Das hilft also nicht wirklich gegen die anstehende "Problematik", dass wir einigermaßen viele Leistungsträger um die 30 Jahre und darüber haben.
10.07.2021 - 11:54 Uhr
Zitat von BVBBC
Ist man denn mit diesen Zugängen, wenn Haland und Sancho gehen, titelfähig? Kurzfristig? Mittelfristig? Langfristig?
Für mich passen die Timelines dieser Spieler nicht zusammen, um mit ihnen titelfähig zu werden und es gibt bei jedem dieser Spieler, ein mehr oder weniger großes "Ja, aber ..." an das sich Alter, Kosten, langfristige Perspektive, kurzfristige Perspektive oder qualitative Fragestellungen anschließen.
Mal konkreter: Halstenberg wäre ein passender Komplementär für Hummels, allerdings kein optimaler Breitengeber in Roses System, da er im Vorwärtsgang durchaus ein paar Schwächen zu viel hat für meinen Geschmack. Für St. Juste als RV würde dasselbe gelten, womit beide als AV eher Favre-kompatibel - und daher verspätet - wären, als dass sie zu Rose passen. Nutzt man sie als IV, macht Halstenberg nur bei 3er Kette Sinn und St. Juste wäre ein ziemlich teurer Akanji BU, wenn es bei 4er Kette bliebe, da er nicht an ihm vorbeikäme qualitativ und daneben in meinen Augen kein komplementäres Skillset mitbringt, sodass ich ähnliche Probleme - vor allem in der Luft - vermuten würde, wie mit Diallo, mal ganz abgesehen davon, dass Hummels gesetzt bleiben dürfte. Wie ist daher St. Justes Entwicklungspotenzial einzuschätzen, wenn Halstenberg bei 3er Kette wichtiger sein dürfte und bei 4er Kette kein Platz für ihn vorhanden ist, weil er sich nicht mit Akanji ergänzt und daher nicht optimal mit beiden Stamm-IV rotieren kann - falls es denn überhaupt eine Rotation gibt? Beide würde daher meines Erachtens Abgänge erzwingen, die kaum ein Zuzahlgeschäft ergeben, um Sinn zu machen, weil sie kein Problem perfekt lösen.
Das Spiel kann man so für Madueke und Sabitzer wiederholen, da es auch da meines Erachtens Ungereimtheiten zum System gäbe, wenn man beide verpflichten würde, die Folgeaktionen notwendig machen würden, bevor es halbwegs Sinn ergibt.
Die Kaderstruktur habe ich bis hierhin sogar noch ausgeklammert, die es noch viel komplizierter macht. Verschaffen uns rohe Talente, BU und Komplementäre denn ein Titelfenster? Wenn nicht, was rechtfertit die Komplementäre und BU, die eben keine reinen Talente sind? Die Transfers würden so alle nicht zusammenpassen, wenn man Haland abgibt. Man würde damit das Titelfenster nicht aufstoßen und auch nicht viel mehr Sicherheit für die CL Qualifikation schaffen, während man zeitgleich durchaus Schwierigkeiten haben dürfte in der Talentförderung, die entscheidend wäre, um perspektivisch das Titelfenster aufzustoßen.
Du hast zwar durchaus recht, dass alle diese Namen gewisse Analysen voraussetzen und spezifische Probleme lösen. Aber es sind kaum bis keine Komplettlösungen, die nicht wieder irgendein anderes Thema vergrößeren oder aufstoßen.
Überschlagsrechnung: Sancho, Haaland, ein, zwei Rotationsspieler und die Leihspieler weg, die oben genannten Spieler und ein weiterer Stürmer rein, und das vorgestreckte Geld ausgeglichen, kommt auf +/- 0 raus. Denke schon, dass ein Szenario ist, dass die Leitung zumindest überdenkt.
Natürlich muss man ab gewissen Summen überlegen Haland abzugeben. Wenn man Sancho und Haland verliert, erwarte ich allerdings einen strikten Neuaufbau auf höchstmöglichem Talentniveau und keine Mischstrategie, die den Verein in 2-3 Jahren in eine knifflige Situation bringt, weil der Verkauf der nächsten Talente ansteht, damit die alternden Leistungsträger durch die Bank ersetzt werden können. Dafür ist die Durchlässigkeit aus dem Nachwuchs viel zu gering, um das dann monetär stemmen zu können, zumal zu erwarten ist, dass die Preise bis dahin wieder anziehen und der zu ersetzende Wert der Altstars umso schwieriger zu finanzieren sein dürfte.
Zitat von WalterFroschsErbe
Und wenn ein Verein 140 Mio. zahlt, sodass der BVB es als höchste Ablöse der Geschichte, und das während der Pandemie, verkaufen könnte? Kobel, St. Juste und Malen wären schon gut und gerne 55 Mio, dem, was "ergebniswirksam" von Sancho reinkommt. Dann wurde noch kein Euro aus den 31 Mio. (Stand März) ausgeglichen, die vom Kontokorrentrahmen genutzt wurden.
Halstenberg, Madueke und Sabitzer würden nochmal in dieselbe Richtung gehen. Das würde sich nicht allein aus Abängen stemmen lassen.
Auch wenn von Haalands Ablöse ein ordentlicher Batzen abgehen würde (RBL und ManUnited haben wegen der hohen Kosten und schlechten Bedingungen die Segel gestrichen), glaube ich nicht, dass sie Schmerzgrenze erst deutlich über 150 Mio. kommt.
Man ist offenbar gewillt, den Kader umzubauen. die Transfers, die Gerüchte deuten auf eine Analyse hin, die Veränderung/Anpassung mindestens so hoch gewichtet, wie individuelle Verbesserung. Halstenberg und St. Juste sind bspw. Folgen einer Analyse der eigenen Probleme in der Abwehrreihe und nicht Spieler, die man lange auf dem Schirm hat und jetzt einfach einen besseren Spieler mit bekannten Profil bekommen möchte.
Das bedeutet, dass man sich nicht titelfähig sieht. Auch nicht mit Haaland, der 2022 ohnehin geht.
Zitat von Herzog10
Bleibt Erling Haaland bis 2022 beim uns? ich sage JA!
Der Grund warum er beim BVB bleibt, weil kein Verein der Welt diese Saison 175 Millionen für Erling Haaland ausgeben wird!
Wenn ich heute die unterschiedlichen Zeitungen so lese und in einigen steht das Angebot von Chelsea über 175 Millionen und in anderen, dass man ihn auch bei 175 Mio nicht verkaufen wird, da sag ich, beides stimmt nicht!
- keiner zahlt 175 Millionen
- und wir würden bei 175 Millionen sicher gehen lassen (wenn die 75 Mio Klausel nächste Saison stimmen sollte)
„Aki“ Watzke hat vor einigen Tagen gesagt, ein weiteres Jahr mit keine (fast) Zuschauer werden viele (und auch wir) nicht überleben und wenn man sich ehrlich ist, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass wir über die Saison 2021/22 als Ø mit ca. 1/3 an Stadionauslastung rechnen dürfen.
Wenn man jetzt von ca. 22 Heimspiele ausgeht und man "normalerweise" 88 Millionen einnimmt, würde mit einem 1/3 der Auslastung ca. 29 Millionen herauskommen.
D.h. uns würden wieder ca. 60 Millionen an Umsatz bzgl. Zuschauereinnahmen fehlen, also das nächste "Dicke Minus" am Ende der Saison.
Erling Haaland wird bleiben, weil niemand die 175 Millionen zahlen wird, sollte es jedoch einen Verein geben, der dies machen sollte, gibt es nur eines "auch wenn es schmerzt" Erling Haaland MUSS verkauft werden, alles andere wäre Wahnsinn, grad auf die harte Linie die in Deutschland bzgl. Pandemie (Auslastung Stadien) gefahren wird.
Bleibt Erling Haaland bis 2022 beim uns? ich sage JA!
Der Grund warum er beim BVB bleibt, weil kein Verein der Welt diese Saison 175 Millionen für Erling Haaland ausgeben wird!
Wenn ich heute die unterschiedlichen Zeitungen so lese und in einigen steht das Angebot von Chelsea über 175 Millionen und in anderen, dass man ihn auch bei 175 Mio nicht verkaufen wird, da sag ich, beides stimmt nicht!
- keiner zahlt 175 Millionen
- und wir würden bei 175 Millionen sicher gehen lassen (wenn die 75 Mio Klausel nächste Saison stimmen sollte)
„Aki“ Watzke hat vor einigen Tagen gesagt, ein weiteres Jahr mit keine (fast) Zuschauer werden viele (und auch wir) nicht überleben und wenn man sich ehrlich ist, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass wir über die Saison 2021/22 als Ø mit ca. 1/3 an Stadionauslastung rechnen dürfen.
Wenn man jetzt von ca. 22 Heimspiele ausgeht und man "normalerweise" 88 Millionen einnimmt, würde mit einem 1/3 der Auslastung ca. 29 Millionen herauskommen.
D.h. uns würden wieder ca. 60 Millionen an Umsatz bzgl. Zuschauereinnahmen fehlen, also das nächste "Dicke Minus" am Ende der Saison.
Erling Haaland wird bleiben, weil niemand die 175 Millionen zahlen wird, sollte es jedoch einen Verein geben, der dies machen sollte, gibt es nur eines "auch wenn es schmerzt" Erling Haaland MUSS verkauft werden, alles andere wäre Wahnsinn, grad auf die harte Linie die in Deutschland bzgl. Pandemie (Auslastung Stadien) gefahren wird.
Und wenn ein Verein 140 Mio. zahlt, sodass der BVB es als höchste Ablöse der Geschichte, und das während der Pandemie, verkaufen könnte? Kobel, St. Juste und Malen wären schon gut und gerne 55 Mio, dem, was "ergebniswirksam" von Sancho reinkommt. Dann wurde noch kein Euro aus den 31 Mio. (Stand März) ausgeglichen, die vom Kontokorrentrahmen genutzt wurden.
Halstenberg, Madueke und Sabitzer würden nochmal in dieselbe Richtung gehen. Das würde sich nicht allein aus Abängen stemmen lassen.
Auch wenn von Haalands Ablöse ein ordentlicher Batzen abgehen würde (RBL und ManUnited haben wegen der hohen Kosten und schlechten Bedingungen die Segel gestrichen), glaube ich nicht, dass sie Schmerzgrenze erst deutlich über 150 Mio. kommt.
Man ist offenbar gewillt, den Kader umzubauen. die Transfers, die Gerüchte deuten auf eine Analyse hin, die Veränderung/Anpassung mindestens so hoch gewichtet, wie individuelle Verbesserung. Halstenberg und St. Juste sind bspw. Folgen einer Analyse der eigenen Probleme in der Abwehrreihe und nicht Spieler, die man lange auf dem Schirm hat und jetzt einfach einen besseren Spieler mit bekannten Profil bekommen möchte.
Das bedeutet, dass man sich nicht titelfähig sieht. Auch nicht mit Haaland, der 2022 ohnehin geht.
Ist man denn mit diesen Zugängen, wenn Haland und Sancho gehen, titelfähig? Kurzfristig? Mittelfristig? Langfristig?
Für mich passen die Timelines dieser Spieler nicht zusammen, um mit ihnen titelfähig zu werden und es gibt bei jedem dieser Spieler, ein mehr oder weniger großes "Ja, aber ..." an das sich Alter, Kosten, langfristige Perspektive, kurzfristige Perspektive oder qualitative Fragestellungen anschließen.
Mal konkreter: Halstenberg wäre ein passender Komplementär für Hummels, allerdings kein optimaler Breitengeber in Roses System, da er im Vorwärtsgang durchaus ein paar Schwächen zu viel hat für meinen Geschmack. Für St. Juste als RV würde dasselbe gelten, womit beide als AV eher Favre-kompatibel - und daher verspätet - wären, als dass sie zu Rose passen. Nutzt man sie als IV, macht Halstenberg nur bei 3er Kette Sinn und St. Juste wäre ein ziemlich teurer Akanji BU, wenn es bei 4er Kette bliebe, da er nicht an ihm vorbeikäme qualitativ und daneben in meinen Augen kein komplementäres Skillset mitbringt, sodass ich ähnliche Probleme - vor allem in der Luft - vermuten würde, wie mit Diallo, mal ganz abgesehen davon, dass Hummels gesetzt bleiben dürfte. Wie ist daher St. Justes Entwicklungspotenzial einzuschätzen, wenn Halstenberg bei 3er Kette wichtiger sein dürfte und bei 4er Kette kein Platz für ihn vorhanden ist, weil er sich nicht mit Akanji ergänzt und daher nicht optimal mit beiden Stamm-IV rotieren kann - falls es denn überhaupt eine Rotation gibt? Beide würde daher meines Erachtens Abgänge erzwingen, die kaum ein Zuzahlgeschäft ergeben, um Sinn zu machen, weil sie kein Problem perfekt lösen.
Das Spiel kann man so für Madueke und Sabitzer wiederholen, da es auch da meines Erachtens Ungereimtheiten zum System gäbe, wenn man beide verpflichten würde, die Folgeaktionen notwendig machen würden, bevor es halbwegs Sinn ergibt.
Die Kaderstruktur habe ich bis hierhin sogar noch ausgeklammert, die es noch viel komplizierter macht. Verschaffen uns rohe Talente, BU und Komplementäre denn ein Titelfenster? Wenn nicht, was rechtfertit die Komplementäre und BU, die eben keine reinen Talente sind? Die Transfers würden so alle nicht zusammenpassen, wenn man Haland abgibt. Man würde damit das Titelfenster nicht aufstoßen und auch nicht viel mehr Sicherheit für die CL Qualifikation schaffen, während man zeitgleich durchaus Schwierigkeiten haben dürfte in der Talentförderung, die entscheidend wäre, um perspektivisch das Titelfenster aufzustoßen.
Du hast zwar durchaus recht, dass alle diese Namen gewisse Analysen voraussetzen und spezifische Probleme lösen. Aber es sind kaum bis keine Komplettlösungen, die nicht wieder irgendein anderes Thema vergrößeren oder aufstoßen.
Überschlagsrechnung: Sancho, Haaland, ein, zwei Rotationsspieler und die Leihspieler weg, die oben genannten Spieler und ein weiterer Stürmer rein, und das vorgestreckte Geld ausgeglichen, kommt auf +/- 0 raus. Denke schon, dass ein Szenario ist, dass die Leitung zumindest überdenkt.
Natürlich muss man ab gewissen Summen überlegen Haland abzugeben. Wenn man Sancho und Haland verliert, erwarte ich allerdings einen strikten Neuaufbau auf höchstmöglichem Talentniveau und keine Mischstrategie, die den Verein in 2-3 Jahren in eine knifflige Situation bringt, weil der Verkauf der nächsten Talente ansteht, damit die alternden Leistungsträger durch die Bank ersetzt werden können. Dafür ist die Durchlässigkeit aus dem Nachwuchs viel zu gering, um das dann monetär stemmen zu können, zumal zu erwarten ist, dass die Preise bis dahin wieder anziehen und der zu ersetzende Wert der Altstars umso schwieriger zu finanzieren sein dürfte.
Es ist ein Missverständnis, wenn ich suggeriert haben sollte, dass ich die Personalien für die richtige Strategie halte. Mir ging es mehr darum zu antizipieren, was die Vereinsführung in diesem Sommer vor hat.
Zur Spielweise Roses mag ich nicht spekulieren, bevor es mal einen halbwegs gefüllten Kader und ein paar Testspiele gibt, weil ich seine Aussagen bisher recht gehaltlos fand.
Alleine aus der Kaderstruktur verbietet es sich für mich weitere Spieler in, um, nach der Prime zu holen und zu bezahlen.
Kobel - Halstenberg, Hummels, Akanji, Meunier - Witsel - Sabitzer, Bellingham - Reus - Malen, Hazard (?).
Das wäre auf eine Weltkarriere von Bellingham, inkl. günstiger Marktbedingungen, gepokert, und selbst dann wird der Kader nicht ansatzweise seinen eigenen Ersatz finanzieren können (auch nicht wenn Moukoko und Reyna reinrücken). Nur deuten für mich die Gerüchte darauf hin, dass man es wieder über Profil+Erfahrung unter der Nebenbedingung Budget lösen möchte. Wir haben Schulz, Meunier und Wolf (uns 2, 3 Spieler mit mehr Spielzeit) im Kader, bei denen es aussichtslos ist, dass die Leistung jemals die Kosten wird rechtfertigen können. Mit dieser Strategie erwarte ich, dass sich die Anzahl weiter erhöht.
10.07.2021 - 11:55 Uhr
Zitat von BVBBC
Ist man denn mit diesen Zugängen, wenn Haland und Sancho gehen, titelfähig? Kurzfristig? Mittelfristig? Langfristig?
Für mich passen die Timelines dieser Spieler nicht zusammen, um mit ihnen titelfähig zu werden und es gibt bei jedem dieser Spieler, ein mehr oder weniger großes "Ja, aber ..." an das sich Alter, Kosten, langfristige Perspektive, kurzfristige Perspektive oder qualitative Fragestellungen anschließen.
Mal konkreter: Halstenberg wäre ein passender Komplementär für Hummels, allerdings kein optimaler Breitengeber in Roses System, da er im Vorwärtsgang durchaus ein paar Schwächen zu viel hat für meinen Geschmack. Für St. Juste als RV würde dasselbe gelten, womit beide als AV eher Favre-kompatibel - und daher verspätet - wären, als dass sie zu Rose passen. Nutzt man sie als IV, macht Halstenberg nur bei 3er Kette Sinn und St. Juste wäre ein ziemlich teurer Akanji BU, wenn es bei 4er Kette bliebe, da er nicht an ihm vorbeikäme qualitativ und daneben in meinen Augen kein komplementäres Skillset mitbringt, sodass ich ähnliche Probleme - vor allem in der Luft - vermuten würde, wie mit Diallo, mal ganz abgesehen davon, dass Hummels gesetzt bleiben dürfte. Wie ist daher St. Justes Entwicklungspotenzial einzuschätzen, wenn Halstenberg bei 3er Kette wichtiger sein dürfte und bei 4er Kette kein Platz für ihn vorhanden ist, weil er sich nicht mit Akanji ergänzt und daher nicht optimal mit beiden Stamm-IV rotieren kann - falls es denn überhaupt eine Rotation gibt? Beide würde daher meines Erachtens Abgänge erzwingen, die kaum ein Zuzahlgeschäft ergeben, um Sinn zu machen, weil sie kein Problem perfekt lösen.
Das Spiel kann man so für Madueke und Sabitzer wiederholen, da es auch da meines Erachtens Ungereimtheiten zum System gäbe, wenn man beide verpflichten würde, die Folgeaktionen notwendig machen würden, bevor es halbwegs Sinn ergibt.
Die Kaderstruktur habe ich bis hierhin sogar noch ausgeklammert, die es noch viel komplizierter macht. Verschaffen uns rohe Talente, BU und Komplementäre denn ein Titelfenster? Wenn nicht, was rechtfertit die Komplementäre und BU, die eben keine reinen Talente sind? Die Transfers würden so alle nicht zusammenpassen, wenn man Haland abgibt. Man würde damit das Titelfenster nicht aufstoßen und auch nicht viel mehr Sicherheit für die CL Qualifikation schaffen, während man zeitgleich durchaus Schwierigkeiten haben dürfte in der Talentförderung, die entscheidend wäre, um perspektivisch das Titelfenster aufzustoßen.
Du hast zwar durchaus recht, dass alle diese Namen gewisse Analysen voraussetzen und spezifische Probleme lösen. Aber es sind kaum bis keine Komplettlösungen, die nicht wieder irgendein anderes Thema vergrößeren oder aufstoßen.
Überschlagsrechnung: Sancho, Haaland, ein, zwei Rotationsspieler und die Leihspieler weg, die oben genannten Spieler und ein weiterer Stürmer rein, und das vorgestreckte Geld ausgeglichen, kommt auf +/- 0 raus. Denke schon, dass ein Szenario ist, dass die Leitung zumindest überdenkt.
Natürlich muss man ab gewissen Summen überlegen Haland abzugeben. Wenn man Sancho und Haland verliert, erwarte ich allerdings einen strikten Neuaufbau auf höchstmöglichem Talentniveau und keine Mischstrategie, die den Verein in 2-3 Jahren in eine knifflige Situation bringt, weil der Verkauf der nächsten Talente ansteht, damit die alternden Leistungsträger durch die Bank ersetzt werden können. Dafür ist die Durchlässigkeit aus dem Nachwuchs viel zu gering, um das dann monetär stemmen zu können, zumal zu erwarten ist, dass die Preise bis dahin wieder anziehen und der zu ersetzende Wert der Altstars umso schwieriger zu finanzieren sein dürfte.
Zitat von WalterFroschsErbe
Und wenn ein Verein 140 Mio. zahlt, sodass der BVB es als höchste Ablöse der Geschichte, und das während der Pandemie, verkaufen könnte? Kobel, St. Juste und Malen wären schon gut und gerne 55 Mio, dem, was "ergebniswirksam" von Sancho reinkommt. Dann wurde noch kein Euro aus den 31 Mio. (Stand März) ausgeglichen, die vom Kontokorrentrahmen genutzt wurden.
Halstenberg, Madueke und Sabitzer würden nochmal in dieselbe Richtung gehen. Das würde sich nicht allein aus Abängen stemmen lassen.
Auch wenn von Haalands Ablöse ein ordentlicher Batzen abgehen würde (RBL und ManUnited haben wegen der hohen Kosten und schlechten Bedingungen die Segel gestrichen), glaube ich nicht, dass sie Schmerzgrenze erst deutlich über 150 Mio. kommt.
Man ist offenbar gewillt, den Kader umzubauen. die Transfers, die Gerüchte deuten auf eine Analyse hin, die Veränderung/Anpassung mindestens so hoch gewichtet, wie individuelle Verbesserung. Halstenberg und St. Juste sind bspw. Folgen einer Analyse der eigenen Probleme in der Abwehrreihe und nicht Spieler, die man lange auf dem Schirm hat und jetzt einfach einen besseren Spieler mit bekannten Profil bekommen möchte.
Das bedeutet, dass man sich nicht titelfähig sieht. Auch nicht mit Haaland, der 2022 ohnehin geht.
Zitat von Herzog10
Bleibt Erling Haaland bis 2022 beim uns? ich sage JA!
Der Grund warum er beim BVB bleibt, weil kein Verein der Welt diese Saison 175 Millionen für Erling Haaland ausgeben wird!
Wenn ich heute die unterschiedlichen Zeitungen so lese und in einigen steht das Angebot von Chelsea über 175 Millionen und in anderen, dass man ihn auch bei 175 Mio nicht verkaufen wird, da sag ich, beides stimmt nicht!
- keiner zahlt 175 Millionen
- und wir würden bei 175 Millionen sicher gehen lassen (wenn die 75 Mio Klausel nächste Saison stimmen sollte)
„Aki“ Watzke hat vor einigen Tagen gesagt, ein weiteres Jahr mit keine (fast) Zuschauer werden viele (und auch wir) nicht überleben und wenn man sich ehrlich ist, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass wir über die Saison 2021/22 als Ø mit ca. 1/3 an Stadionauslastung rechnen dürfen.
Wenn man jetzt von ca. 22 Heimspiele ausgeht und man "normalerweise" 88 Millionen einnimmt, würde mit einem 1/3 der Auslastung ca. 29 Millionen herauskommen.
D.h. uns würden wieder ca. 60 Millionen an Umsatz bzgl. Zuschauereinnahmen fehlen, also das nächste "Dicke Minus" am Ende der Saison.
Erling Haaland wird bleiben, weil niemand die 175 Millionen zahlen wird, sollte es jedoch einen Verein geben, der dies machen sollte, gibt es nur eines "auch wenn es schmerzt" Erling Haaland MUSS verkauft werden, alles andere wäre Wahnsinn, grad auf die harte Linie die in Deutschland bzgl. Pandemie (Auslastung Stadien) gefahren wird.
Bleibt Erling Haaland bis 2022 beim uns? ich sage JA!
Der Grund warum er beim BVB bleibt, weil kein Verein der Welt diese Saison 175 Millionen für Erling Haaland ausgeben wird!
Wenn ich heute die unterschiedlichen Zeitungen so lese und in einigen steht das Angebot von Chelsea über 175 Millionen und in anderen, dass man ihn auch bei 175 Mio nicht verkaufen wird, da sag ich, beides stimmt nicht!
- keiner zahlt 175 Millionen
- und wir würden bei 175 Millionen sicher gehen lassen (wenn die 75 Mio Klausel nächste Saison stimmen sollte)
„Aki“ Watzke hat vor einigen Tagen gesagt, ein weiteres Jahr mit keine (fast) Zuschauer werden viele (und auch wir) nicht überleben und wenn man sich ehrlich ist, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass wir über die Saison 2021/22 als Ø mit ca. 1/3 an Stadionauslastung rechnen dürfen.
Wenn man jetzt von ca. 22 Heimspiele ausgeht und man "normalerweise" 88 Millionen einnimmt, würde mit einem 1/3 der Auslastung ca. 29 Millionen herauskommen.
D.h. uns würden wieder ca. 60 Millionen an Umsatz bzgl. Zuschauereinnahmen fehlen, also das nächste "Dicke Minus" am Ende der Saison.
Erling Haaland wird bleiben, weil niemand die 175 Millionen zahlen wird, sollte es jedoch einen Verein geben, der dies machen sollte, gibt es nur eines "auch wenn es schmerzt" Erling Haaland MUSS verkauft werden, alles andere wäre Wahnsinn, grad auf die harte Linie die in Deutschland bzgl. Pandemie (Auslastung Stadien) gefahren wird.
Und wenn ein Verein 140 Mio. zahlt, sodass der BVB es als höchste Ablöse der Geschichte, und das während der Pandemie, verkaufen könnte? Kobel, St. Juste und Malen wären schon gut und gerne 55 Mio, dem, was "ergebniswirksam" von Sancho reinkommt. Dann wurde noch kein Euro aus den 31 Mio. (Stand März) ausgeglichen, die vom Kontokorrentrahmen genutzt wurden.
Halstenberg, Madueke und Sabitzer würden nochmal in dieselbe Richtung gehen. Das würde sich nicht allein aus Abängen stemmen lassen.
Auch wenn von Haalands Ablöse ein ordentlicher Batzen abgehen würde (RBL und ManUnited haben wegen der hohen Kosten und schlechten Bedingungen die Segel gestrichen), glaube ich nicht, dass sie Schmerzgrenze erst deutlich über 150 Mio. kommt.
Man ist offenbar gewillt, den Kader umzubauen. die Transfers, die Gerüchte deuten auf eine Analyse hin, die Veränderung/Anpassung mindestens so hoch gewichtet, wie individuelle Verbesserung. Halstenberg und St. Juste sind bspw. Folgen einer Analyse der eigenen Probleme in der Abwehrreihe und nicht Spieler, die man lange auf dem Schirm hat und jetzt einfach einen besseren Spieler mit bekannten Profil bekommen möchte.
Das bedeutet, dass man sich nicht titelfähig sieht. Auch nicht mit Haaland, der 2022 ohnehin geht.
Ist man denn mit diesen Zugängen, wenn Haland und Sancho gehen, titelfähig? Kurzfristig? Mittelfristig? Langfristig?
Für mich passen die Timelines dieser Spieler nicht zusammen, um mit ihnen titelfähig zu werden und es gibt bei jedem dieser Spieler, ein mehr oder weniger großes "Ja, aber ..." an das sich Alter, Kosten, langfristige Perspektive, kurzfristige Perspektive oder qualitative Fragestellungen anschließen.
Mal konkreter: Halstenberg wäre ein passender Komplementär für Hummels, allerdings kein optimaler Breitengeber in Roses System, da er im Vorwärtsgang durchaus ein paar Schwächen zu viel hat für meinen Geschmack. Für St. Juste als RV würde dasselbe gelten, womit beide als AV eher Favre-kompatibel - und daher verspätet - wären, als dass sie zu Rose passen. Nutzt man sie als IV, macht Halstenberg nur bei 3er Kette Sinn und St. Juste wäre ein ziemlich teurer Akanji BU, wenn es bei 4er Kette bliebe, da er nicht an ihm vorbeikäme qualitativ und daneben in meinen Augen kein komplementäres Skillset mitbringt, sodass ich ähnliche Probleme - vor allem in der Luft - vermuten würde, wie mit Diallo, mal ganz abgesehen davon, dass Hummels gesetzt bleiben dürfte. Wie ist daher St. Justes Entwicklungspotenzial einzuschätzen, wenn Halstenberg bei 3er Kette wichtiger sein dürfte und bei 4er Kette kein Platz für ihn vorhanden ist, weil er sich nicht mit Akanji ergänzt und daher nicht optimal mit beiden Stamm-IV rotieren kann - falls es denn überhaupt eine Rotation gibt? Beide würde daher meines Erachtens Abgänge erzwingen, die kaum ein Zuzahlgeschäft ergeben, um Sinn zu machen, weil sie kein Problem perfekt lösen.
Das Spiel kann man so für Madueke und Sabitzer wiederholen, da es auch da meines Erachtens Ungereimtheiten zum System gäbe, wenn man beide verpflichten würde, die Folgeaktionen notwendig machen würden, bevor es halbwegs Sinn ergibt.
Die Kaderstruktur habe ich bis hierhin sogar noch ausgeklammert, die es noch viel komplizierter macht. Verschaffen uns rohe Talente, BU und Komplementäre denn ein Titelfenster? Wenn nicht, was rechtfertit die Komplementäre und BU, die eben keine reinen Talente sind? Die Transfers würden so alle nicht zusammenpassen, wenn man Haland abgibt. Man würde damit das Titelfenster nicht aufstoßen und auch nicht viel mehr Sicherheit für die CL Qualifikation schaffen, während man zeitgleich durchaus Schwierigkeiten haben dürfte in der Talentförderung, die entscheidend wäre, um perspektivisch das Titelfenster aufzustoßen.
Du hast zwar durchaus recht, dass alle diese Namen gewisse Analysen voraussetzen und spezifische Probleme lösen. Aber es sind kaum bis keine Komplettlösungen, die nicht wieder irgendein anderes Thema vergrößeren oder aufstoßen.
Überschlagsrechnung: Sancho, Haaland, ein, zwei Rotationsspieler und die Leihspieler weg, die oben genannten Spieler und ein weiterer Stürmer rein, und das vorgestreckte Geld ausgeglichen, kommt auf +/- 0 raus. Denke schon, dass ein Szenario ist, dass die Leitung zumindest überdenkt.
Natürlich muss man ab gewissen Summen überlegen Haland abzugeben. Wenn man Sancho und Haland verliert, erwarte ich allerdings einen strikten Neuaufbau auf höchstmöglichem Talentniveau und keine Mischstrategie, die den Verein in 2-3 Jahren in eine knifflige Situation bringt, weil der Verkauf der nächsten Talente ansteht, damit die alternden Leistungsträger durch die Bank ersetzt werden können. Dafür ist die Durchlässigkeit aus dem Nachwuchs viel zu gering, um das dann monetär stemmen zu können, zumal zu erwarten ist, dass die Preise bis dahin wieder anziehen und der zu ersetzende Wert der Altstars umso schwieriger zu finanzieren sein dürfte.
Meiner Meinung sind wir realistisch betrachtet gar nicht Titelfähig.
Da ist es relativ egal wer bei uns spielt.
Mit Haaland und Sancho haben wir mit Hängen und Würgen die CL erreicht. Da darf man bei aller Euphorie nicht vergessen, daß 3/4 der Saison schlichtweg schwach bis schlecht waren.
Der DFB Pokal widerlegt mich zwar in meiner Aussage, aber wie oft genau kommt es vor, daß sich die Bayern quasi selbst rausschmeißen?
Zieht Bayern München seine Saison normal durch, sind wir nicht titelfähig.
Selbst, wenn sie mal schwächeln sind wir zwar kurzzeitig da, können aber unsere Leistungen nicht so konstant abrufen, um daraus Kapital zu schlagen.
Dafür ist unser Kader schlicht zu schwach.
Ich vergleiche jetzt mal nicht die Kader Mann für Mann, sondern stelle fest: Fast alle Bayern Stammspieler wären bei uns tragende Säulen und würden unseren Kader sofort verbessern.
Andersrum sieht das schon ganz anders aus. Da wären nur Sancho und Haaland Stammspieler Kandidaten.
Am Ende wird sich also nichts ändern, egal ob wir mit Sancho, mit Haaland, mit Malen, oder was weiß ich wem auflaufen.
Auf was wir aufpassen müssen ist eher den Vorsprung auf unsere direkte Konkurrenz nicht zu verlieren.
Leipzig steht sportlich sicher auf einem Level mit uns. Da wird man mal abwarten müssen wo Leipzig durch den großen Kaderumbruch steht.
Daher sehe ich bei einem Preis von 175 Millionen (wie kolportiert) eher eine Chance.
Alle unsere Konkurrenten haben neue Trainer, haben Geldprobleme, um ihren Kader zu verbessern und Leipzig macht einen komplett Umbau in der Abwehr.
Genau diese Saison wäre doch die Chance auch einen Umbruch (endlich auf vernünftigem Niveau), ohne sportlich große Probleme zu bekommen.
Was die Schwierigkeit sein könnte ist, daß wir aber unsere Baustellen auch mit Geld nicht beseitigen können.
Ein Hummels wird auch mit Geld nicht schneller.
Guerreiro wird auch mit Geld nicht zum zweikampfstarken Linksverteidiger.
Witsel wird auch kein Zweikampf und Pressingmonster werden.
Meunier wird nicht zu Hakimi.
Also musst Du den Kader weiter verarzten, so daß die Schwächen einzelner Spieler durch andere Spieler abgefedert werden.
Dazu kommt unsere Philosphie nicht allzu viel Geld in die Hand zu nehmen.
Jeder Neuzugang kann auch floppen.
Und das ist halt mit Haaland sicher: Der macht seine Buden. Er garantiert sie eigentlich.
Außerdem wissen wir ja immer noch nicht todsicher, ob es eine AK gibt, oder ähnliches.
Gibt es eine AK muss man eigentlich Haaland für so eine Summe abgeben. Wirtschaftlich ist das schlicht ein Muss. Du machst innerhalb von 2 Jahren einen Gewinn von ca. 150 Mio Euro.
Ohne diese AK sieht es anders aus. Das alles wissen wir aber nicht sicher.
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