BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
04.02.2021 - 11:51 Uhr
Zitat von AubaBVBschnub
Bald pleite ist denke ich übertrieben.
Da gibt es sicherlich Vereine denen es nochmal schlechter geht.
Trotzdem hat Dortmund in den letzten Jahren massig Geld verpulvert durch schlechte Transfers.
Ja, wir haben immer wieder Spieler gehabt, mit denen wir guten Gewinn gemacht haben, aber das ist doch nicht der Weg.
Nehmen wir das aktuelle Konstrukt BVB:
Wir haben nur Individualisten, wovon die Hälfte nur hier spielt, um sich irgendwann seinen Traumverein auszusuchen und nichts auf den BVB gibt.
Man hat in Schürrle 30 Mio plus ein fürstliches Gehalt investiert.
Götzes Rückholaktion war auch nicht gerade günstig, erst recht nicht wenn man das Gehalt beachtet.
Allein die beiden sind 2 Transfers die ordentlich Geld und eig noch mehr Gehalt gefressen haben und das ohne sichtlichen sportlichen Mehrwert und am Ende auch ohne Ablösen generieren zu können.
Ich denke wir sprechen hier alleine gut und gern von mindestens 90 Mio Euro.
Im aktuellen Kader haben wir ja weitere Beispiele:
Dahoud hat damals knapp 12 Mio Euro gekostet, hat seitdem viel Gehalt gefressen ohne eine wirkliche Option darzustellen oder einen Mehrwert zu haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit einem Transfer dieses Geld wieder reinbekommt.
Schulz: Über 25 Mio Euro Ablöse. Auch Schulz verdient sein Gehalt. Auch er bringt der Mannschaft keinen Mehrwert und wird nie und nimmer das Geld einbringen, dass wir ausgegeben haben.
Die Transferpolitik, für die Dortmund gelobt wurde, nämlich Talente zu holen, die sich für den BVB zerreißen, bevor sie wechseln... Die ist doch längst vorbei. Und von dem Geld, dass man über diesen Weg und den sportlichen Erfolg erwirtschaftet hat, ist auch nicht mehr besonders viel übrig, ohne - und das ist der springende Punkt - dass man sich sportlich über den Ausbildungsverein hinaus entwickeln konnte.
Zitat von MrSimpson
Wenn wir bald pleite sein sollten, sollte man mal nachfragen wo das ganze Geld geblieben ist.
Die Aufarbeitung könnte lustig werden.
Zitat von stanleebuddha
Also ich finde, das Positive an diesem Wintertransferfenster ist, dass so Kelche wie Mustafi an uns vorübergegangen sind. Hätten wir noch Geld, hätte ich uns echt noch so Geschichten wie Mustafi und Khedira zugetraut.
Vielleicht hat die Tatsache, dass wir bald pleite sind, auch etwas Gutes, weil man dann wieder kreativ werden und viel mehr auf den Fit des Kaders achten muss.
Zitat von Senffi
... aber es hätte genug Spieler gegeben, die man vllt doch hätte holen können, auch wenn Sie nicht Weltklasse sind (bspw. Mustafi).
... aber es hätte genug Spieler gegeben, die man vllt doch hätte holen können, auch wenn Sie nicht Weltklasse sind (bspw. Mustafi).
Also ich finde, das Positive an diesem Wintertransferfenster ist, dass so Kelche wie Mustafi an uns vorübergegangen sind. Hätten wir noch Geld, hätte ich uns echt noch so Geschichten wie Mustafi und Khedira zugetraut.
Vielleicht hat die Tatsache, dass wir bald pleite sind, auch etwas Gutes, weil man dann wieder kreativ werden und viel mehr auf den Fit des Kaders achten muss.
Wenn wir bald pleite sein sollten, sollte man mal nachfragen wo das ganze Geld geblieben ist.
Die Aufarbeitung könnte lustig werden.
Bald pleite ist denke ich übertrieben.
Da gibt es sicherlich Vereine denen es nochmal schlechter geht.
Trotzdem hat Dortmund in den letzten Jahren massig Geld verpulvert durch schlechte Transfers.
Ja, wir haben immer wieder Spieler gehabt, mit denen wir guten Gewinn gemacht haben, aber das ist doch nicht der Weg.
Nehmen wir das aktuelle Konstrukt BVB:
Wir haben nur Individualisten, wovon die Hälfte nur hier spielt, um sich irgendwann seinen Traumverein auszusuchen und nichts auf den BVB gibt.
Man hat in Schürrle 30 Mio plus ein fürstliches Gehalt investiert.
Götzes Rückholaktion war auch nicht gerade günstig, erst recht nicht wenn man das Gehalt beachtet.
Allein die beiden sind 2 Transfers die ordentlich Geld und eig noch mehr Gehalt gefressen haben und das ohne sichtlichen sportlichen Mehrwert und am Ende auch ohne Ablösen generieren zu können.
Ich denke wir sprechen hier alleine gut und gern von mindestens 90 Mio Euro.
Im aktuellen Kader haben wir ja weitere Beispiele:
Dahoud hat damals knapp 12 Mio Euro gekostet, hat seitdem viel Gehalt gefressen ohne eine wirkliche Option darzustellen oder einen Mehrwert zu haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit einem Transfer dieses Geld wieder reinbekommt.
Schulz: Über 25 Mio Euro Ablöse. Auch Schulz verdient sein Gehalt. Auch er bringt der Mannschaft keinen Mehrwert und wird nie und nimmer das Geld einbringen, dass wir ausgegeben haben.
Die Transferpolitik, für die Dortmund gelobt wurde, nämlich Talente zu holen, die sich für den BVB zerreißen, bevor sie wechseln... Die ist doch längst vorbei. Und von dem Geld, dass man über diesen Weg und den sportlichen Erfolg erwirtschaftet hat, ist auch nicht mehr besonders viel übrig, ohne - und das ist der springende Punkt - dass man sich sportlich über den Ausbildungsverein hinaus entwickeln konnte.
Im Allgemeinen würde ich nicht sagen, dass die verpflichteten Spieler einfach zu schlecht waren und sie die gezahlten Summen nicht wert wären.
Finanziell schwerwiegender war für mich, dass wir zu viele Spieler holten. Beispielsweise haben wir es teilweise mit den Talenten übertrieben und zusätzlich noch erfahrene Spieler für die selben Positionen geholt.
Vor allem 16/17 war das extrem:
Als Mkhitaryan ging, wurde nicht nur Schürrle geholt, sondern es kamen auch noch Dembele, Götze und Mor für die Offensive. Bereits da, waren Auba, Ramos, Reus, Kagawa und Pulisic. Außerdem kam in dem Sommer auch noch Guerreiro, der ebenso offensiv spielen kann.
In so einer Konstellation war es klar, dass wir Geld verbrennen, da einige Spieler gar nicht die Spielzeit bekommen konnten, um ihr Gehalt und die Transfersumme zu rechtfertigen. In dem Kontext waren die hohen Ausgaben für Schürrle noch einmal weniger verständlich. (Ich kann mir dabei gut vorstellen, dass Tuchel in Schürrle auch nicht viel mehr als einen Roleplayer gesehen hatte; ihm aber die Ausgaben schlicht egal waren.)
Mor zu holen, wenn man bereits mit Pulisic und Dembele zwei herausragende Talente hatte, war ebenso nicht ideal. Hier ging es wohl auch nur darum, ein Talent zu verpflichten, dass durch die EM in aller Munde war. Immerhin ist das finanzielle Risiko bei solchen Talenten sehr gering. Wobei, nicht unbedingt. Oft genug war es bei uns der Fall, dass diese Talente sich durchsetzen konnten. Den finanziellen Verlust hatten wir dann bei den erfahreneren Spielern, die dann eigentlich kaum mehr eine sportliche Rolle spielten. Das sind dann die Spieler, die bezüglich einer schlechten Transferpolitik hervorgeholt werden.
Umgekehrt könnte man auch einige Talente aufzählen, die es hier nicht geschafft haben. Aber finanziell war der Schaden bei diesen eher gering. Andererseits, ein Merino hat nun einen Marktwert von 40 Mio.
Viele erfahrene, gute Spieler machen es den Talenten ebenso schwer. Aktuell haben wir im Mittelfeldzentrum mit Can, Delaney und Witsel drei erfahrene, gute Leute. Can hatte von denen zuletzt nicht den Status, den man aufgrund seiner Vita und seines Gehalts erwarten sollte. Jedenfalls läuft es darauf hinaus, dass nicht alle drei hier die große Rolle spielen können. Wenn man dann einen abgibt und beispielsweise Raschl näher an den Kader rücken würde, spart man finanziell viel und es gibt Hoffnung, dass sich ein Talent besser entwickelt.
Dahoud habe ich in dem Kontext ausgeblendet. Ihn hätte man schon viel eher abgeben sollen oder eben nicht ständig neue Leute auf seiner Position holen sollen.
Insgesamt haben wir zu viele Spieler verpflichtet, die entweder direkt Anspruch auf viel Spielzeit hatten oder durch mehr Spielzeit hätten gefördert werden müssen.
Ich denke, das hat uns sehr viel Geld gekostet und wenig sportlichen Mehrwert gebracht. Das ist auch ein Grund für die große Fluktuation im Kader.
04.02.2021 - 12:11 Uhr
Zitat von mba123
Im Allgemeinen würde ich nicht sagen, dass die verpflichteten Spieler einfach zu schlecht waren und sie die gezahlten Summen nicht wert wären.
Finanziell schwerwiegender war für mich, dass wir zu viele Spieler holten. Beispielsweise haben wir es teilweise mit den Talenten übertrieben und zusätzlich noch erfahrene Spieler für die selben Positionen geholt.
Vor allem 16/17 war das extrem:
Als Mkhitaryan ging, wurde nicht nur Schürrle geholt, sondern es kamen auch noch Dembele, Götze und Mor für die Offensive. Bereits da, waren Auba, Ramos, Reus, Kagawa und Pulisic. Außerdem kam in dem Sommer auch noch Guerreiro, der ebenso offensiv spielen kann.
In so einer Konstellation war es klar, dass wir Geld verbrennen, da einige Spieler gar nicht die Spielzeit bekommen konnten, um ihr Gehalt und die Transfersumme zu rechtfertigen. In dem Kontext waren die hohen Ausgaben für Schürrle noch einmal weniger verständlich. (Ich kann mir dabei gut vorstellen, dass Tuchel in Schürrle auch nicht viel mehr als einen Roleplayer gesehen hatte; ihm aber die Ausgaben schlicht egal waren.)
Mor zu holen, wenn man bereits mit Pulisic und Dembele zwei herausragende Talente hatte, war ebenso nicht ideal. Hier ging es wohl auch nur darum, ein Talent zu verpflichten, dass durch die EM in aller Munde war. Immerhin ist das finanzielle Risiko bei solchen Talenten sehr gering. Wobei, nicht unbedingt. Oft genug war es bei uns der Fall, dass diese Talente sich durchsetzen konnten. Den finanziellen Verlust hatten wir dann bei den erfahreneren Spielern, die dann eigentlich kaum mehr eine sportliche Rolle spielten. Das sind dann die Spieler, die bezüglich einer schlechten Transferpolitik hervorgeholt werden.
Umgekehrt könnte man auch einige Talente aufzählen, die es hier nicht geschafft haben. Aber finanziell war der Schaden bei diesen eher gering. Andererseits, ein Merino hat nun einen Marktwert von 40 Mio.
Viele erfahrene, gute Spieler machen es den Talenten ebenso schwer. Aktuell haben wir im Mittelfeldzentrum mit Can, Delaney und Witsel drei erfahrene, gute Leute. Can hatte von denen zuletzt nicht den Status, den man aufgrund seiner Vita und seines Gehalts erwarten sollte. Jedenfalls läuft es darauf hinaus, dass nicht alle drei hier die große Rolle spielen können. Wenn man dann einen abgibt und beispielsweise Raschl näher an den Kader rücken würde, spart man finanziell viel und es gibt Hoffnung, dass sich ein Talent besser entwickelt.
Dahoud habe ich in dem Kontext ausgeblendet. Ihn hätte man schon viel eher abgeben sollen oder eben nicht ständig neue Leute auf seiner Position holen sollen.
Insgesamt haben wir zu viele Spieler verpflichtet, die entweder direkt Anspruch auf viel Spielzeit hatten oder durch mehr Spielzeit hätten gefördert werden müssen.
Ich denke, das hat uns sehr viel Geld gekostet und wenig sportlichen Mehrwert gebracht. Das ist auch ein Grund für die große Fluktuation im Kader.
Zitat von AubaBVBschnub
Bald pleite ist denke ich übertrieben.
Da gibt es sicherlich Vereine denen es nochmal schlechter geht.
Trotzdem hat Dortmund in den letzten Jahren massig Geld verpulvert durch schlechte Transfers.
Ja, wir haben immer wieder Spieler gehabt, mit denen wir guten Gewinn gemacht haben, aber das ist doch nicht der Weg.
Nehmen wir das aktuelle Konstrukt BVB:
Wir haben nur Individualisten, wovon die Hälfte nur hier spielt, um sich irgendwann seinen Traumverein auszusuchen und nichts auf den BVB gibt.
Man hat in Schürrle 30 Mio plus ein fürstliches Gehalt investiert.
Götzes Rückholaktion war auch nicht gerade günstig, erst recht nicht wenn man das Gehalt beachtet.
Allein die beiden sind 2 Transfers die ordentlich Geld und eig noch mehr Gehalt gefressen haben und das ohne sichtlichen sportlichen Mehrwert und am Ende auch ohne Ablösen generieren zu können.
Ich denke wir sprechen hier alleine gut und gern von mindestens 90 Mio Euro.
Im aktuellen Kader haben wir ja weitere Beispiele:
Dahoud hat damals knapp 12 Mio Euro gekostet, hat seitdem viel Gehalt gefressen ohne eine wirkliche Option darzustellen oder einen Mehrwert zu haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit einem Transfer dieses Geld wieder reinbekommt.
Schulz: Über 25 Mio Euro Ablöse. Auch Schulz verdient sein Gehalt. Auch er bringt der Mannschaft keinen Mehrwert und wird nie und nimmer das Geld einbringen, dass wir ausgegeben haben.
Die Transferpolitik, für die Dortmund gelobt wurde, nämlich Talente zu holen, die sich für den BVB zerreißen, bevor sie wechseln... Die ist doch längst vorbei. Und von dem Geld, dass man über diesen Weg und den sportlichen Erfolg erwirtschaftet hat, ist auch nicht mehr besonders viel übrig, ohne - und das ist der springende Punkt - dass man sich sportlich über den Ausbildungsverein hinaus entwickeln konnte.
Zitat von MrSimpson
Wenn wir bald pleite sein sollten, sollte man mal nachfragen wo das ganze Geld geblieben ist.
Die Aufarbeitung könnte lustig werden.
Zitat von stanleebuddha
Also ich finde, das Positive an diesem Wintertransferfenster ist, dass so Kelche wie Mustafi an uns vorübergegangen sind. Hätten wir noch Geld, hätte ich uns echt noch so Geschichten wie Mustafi und Khedira zugetraut.
Vielleicht hat die Tatsache, dass wir bald pleite sind, auch etwas Gutes, weil man dann wieder kreativ werden und viel mehr auf den Fit des Kaders achten muss.
Zitat von Senffi
... aber es hätte genug Spieler gegeben, die man vllt doch hätte holen können, auch wenn Sie nicht Weltklasse sind (bspw. Mustafi).
... aber es hätte genug Spieler gegeben, die man vllt doch hätte holen können, auch wenn Sie nicht Weltklasse sind (bspw. Mustafi).
Also ich finde, das Positive an diesem Wintertransferfenster ist, dass so Kelche wie Mustafi an uns vorübergegangen sind. Hätten wir noch Geld, hätte ich uns echt noch so Geschichten wie Mustafi und Khedira zugetraut.
Vielleicht hat die Tatsache, dass wir bald pleite sind, auch etwas Gutes, weil man dann wieder kreativ werden und viel mehr auf den Fit des Kaders achten muss.
Wenn wir bald pleite sein sollten, sollte man mal nachfragen wo das ganze Geld geblieben ist.
Die Aufarbeitung könnte lustig werden.
Bald pleite ist denke ich übertrieben.
Da gibt es sicherlich Vereine denen es nochmal schlechter geht.
Trotzdem hat Dortmund in den letzten Jahren massig Geld verpulvert durch schlechte Transfers.
Ja, wir haben immer wieder Spieler gehabt, mit denen wir guten Gewinn gemacht haben, aber das ist doch nicht der Weg.
Nehmen wir das aktuelle Konstrukt BVB:
Wir haben nur Individualisten, wovon die Hälfte nur hier spielt, um sich irgendwann seinen Traumverein auszusuchen und nichts auf den BVB gibt.
Man hat in Schürrle 30 Mio plus ein fürstliches Gehalt investiert.
Götzes Rückholaktion war auch nicht gerade günstig, erst recht nicht wenn man das Gehalt beachtet.
Allein die beiden sind 2 Transfers die ordentlich Geld und eig noch mehr Gehalt gefressen haben und das ohne sichtlichen sportlichen Mehrwert und am Ende auch ohne Ablösen generieren zu können.
Ich denke wir sprechen hier alleine gut und gern von mindestens 90 Mio Euro.
Im aktuellen Kader haben wir ja weitere Beispiele:
Dahoud hat damals knapp 12 Mio Euro gekostet, hat seitdem viel Gehalt gefressen ohne eine wirkliche Option darzustellen oder einen Mehrwert zu haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit einem Transfer dieses Geld wieder reinbekommt.
Schulz: Über 25 Mio Euro Ablöse. Auch Schulz verdient sein Gehalt. Auch er bringt der Mannschaft keinen Mehrwert und wird nie und nimmer das Geld einbringen, dass wir ausgegeben haben.
Die Transferpolitik, für die Dortmund gelobt wurde, nämlich Talente zu holen, die sich für den BVB zerreißen, bevor sie wechseln... Die ist doch längst vorbei. Und von dem Geld, dass man über diesen Weg und den sportlichen Erfolg erwirtschaftet hat, ist auch nicht mehr besonders viel übrig, ohne - und das ist der springende Punkt - dass man sich sportlich über den Ausbildungsverein hinaus entwickeln konnte.
Im Allgemeinen würde ich nicht sagen, dass die verpflichteten Spieler einfach zu schlecht waren und sie die gezahlten Summen nicht wert wären.
Finanziell schwerwiegender war für mich, dass wir zu viele Spieler holten. Beispielsweise haben wir es teilweise mit den Talenten übertrieben und zusätzlich noch erfahrene Spieler für die selben Positionen geholt.
Vor allem 16/17 war das extrem:
Als Mkhitaryan ging, wurde nicht nur Schürrle geholt, sondern es kamen auch noch Dembele, Götze und Mor für die Offensive. Bereits da, waren Auba, Ramos, Reus, Kagawa und Pulisic. Außerdem kam in dem Sommer auch noch Guerreiro, der ebenso offensiv spielen kann.
In so einer Konstellation war es klar, dass wir Geld verbrennen, da einige Spieler gar nicht die Spielzeit bekommen konnten, um ihr Gehalt und die Transfersumme zu rechtfertigen. In dem Kontext waren die hohen Ausgaben für Schürrle noch einmal weniger verständlich. (Ich kann mir dabei gut vorstellen, dass Tuchel in Schürrle auch nicht viel mehr als einen Roleplayer gesehen hatte; ihm aber die Ausgaben schlicht egal waren.)
Mor zu holen, wenn man bereits mit Pulisic und Dembele zwei herausragende Talente hatte, war ebenso nicht ideal. Hier ging es wohl auch nur darum, ein Talent zu verpflichten, dass durch die EM in aller Munde war. Immerhin ist das finanzielle Risiko bei solchen Talenten sehr gering. Wobei, nicht unbedingt. Oft genug war es bei uns der Fall, dass diese Talente sich durchsetzen konnten. Den finanziellen Verlust hatten wir dann bei den erfahreneren Spielern, die dann eigentlich kaum mehr eine sportliche Rolle spielten. Das sind dann die Spieler, die bezüglich einer schlechten Transferpolitik hervorgeholt werden.
Umgekehrt könnte man auch einige Talente aufzählen, die es hier nicht geschafft haben. Aber finanziell war der Schaden bei diesen eher gering. Andererseits, ein Merino hat nun einen Marktwert von 40 Mio.
Viele erfahrene, gute Spieler machen es den Talenten ebenso schwer. Aktuell haben wir im Mittelfeldzentrum mit Can, Delaney und Witsel drei erfahrene, gute Leute. Can hatte von denen zuletzt nicht den Status, den man aufgrund seiner Vita und seines Gehalts erwarten sollte. Jedenfalls läuft es darauf hinaus, dass nicht alle drei hier die große Rolle spielen können. Wenn man dann einen abgibt und beispielsweise Raschl näher an den Kader rücken würde, spart man finanziell viel und es gibt Hoffnung, dass sich ein Talent besser entwickelt.
Dahoud habe ich in dem Kontext ausgeblendet. Ihn hätte man schon viel eher abgeben sollen oder eben nicht ständig neue Leute auf seiner Position holen sollen.
Insgesamt haben wir zu viele Spieler verpflichtet, die entweder direkt Anspruch auf viel Spielzeit hatten oder durch mehr Spielzeit hätten gefördert werden müssen.
Ich denke, das hat uns sehr viel Geld gekostet und wenig sportlichen Mehrwert gebracht. Das ist auch ein Grund für die große Fluktuation im Kader.
Und warum haben wir so viele Spieler geholt? Weil wir nicht mutig waren. Und es immer noch nicht sind.
Weil die Vereinsführung immer noch geprägt ist von der Fast Insolvenz.
Da sieht es natürlich besser aus 3 Spieler für 20 Mio. zu holen, als einen für 60 Mio.
Und Spieler, die uns weitergeholfen hätten waren genug auf dem markt.
Wir haben sehr viele Kompromiss Transfers getätigt.
Und es geht ja grade so weiter.
04.02.2021 - 13:34 Uhr
Ich finde, daß zwei unserer letzten Transfers Volltreffer waren (Haaland, Can).
Der Haaland Transfer ist selbsterklärend, der (Mehr)Wert von Can zeigte sich zuletzt deutlich im Spiel gegen Paderborn.
Ich bin davon überzeugt, daß sich auch der Transfer von Meunier noch auszahlen wird.
Die Transfers von Schulz, Brandt und Hazard schienen seinerzeit durchaus Sinn zu machen, was sich zumindest im Fall von Hazard auch bestätigte (leider ist er sehr verletzungsanfällig).
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Aus meiner Sicht sind unsere Verkaufskandidaten derzeit Dahoud, Schulz und womöglich Brandt (es sei denn, er zeigt noch die Leistung, die wir uns von ihm erhofft haben). Für Brandt könnten wir sicherlich noch eine akzeptable Ablöse bekommen.
Als Ersatz für Brandt sollten wir uns um Depay bemühen, wenn sein Gehalt in etwa dem von Julian Brandt entspricht.
Der Haaland Transfer ist selbsterklärend, der (Mehr)Wert von Can zeigte sich zuletzt deutlich im Spiel gegen Paderborn.
Ich bin davon überzeugt, daß sich auch der Transfer von Meunier noch auszahlen wird.
Die Transfers von Schulz, Brandt und Hazard schienen seinerzeit durchaus Sinn zu machen, was sich zumindest im Fall von Hazard auch bestätigte (leider ist er sehr verletzungsanfällig).
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Aus meiner Sicht sind unsere Verkaufskandidaten derzeit Dahoud, Schulz und womöglich Brandt (es sei denn, er zeigt noch die Leistung, die wir uns von ihm erhofft haben). Für Brandt könnten wir sicherlich noch eine akzeptable Ablöse bekommen.
Als Ersatz für Brandt sollten wir uns um Depay bemühen, wenn sein Gehalt in etwa dem von Julian Brandt entspricht.
04.02.2021 - 15:01 Uhr
Zitat von oldlovebvb
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Das waren beide Flopps mit Ansage, denn diese beiden Spieler wurden ohne Plan geholt. Bei Brandt konnte man das sogar in der Dokumentation hören: "Kann in der offensiven Dreierreihe alles spielen". Das kann er aber nicht.
Schulz sieht bei uns wie der erste Mensch aus, bei Hoffenheim hat er aber gut gespielt. Wie kommt es? U.a. liegt es daran, dass Nagelsmann ihn so eingesetzt hat, dass seine Stärken betont und die Schwächen kaschiert wurden. Unser Spielaufbau geht oft über die AV, dabei sieht Meunier ebenfalls regelmäßig schlecht aus.
Bin gespannt, ob da ein Lerneffekt einsetzen wird und man bald nicht mehr nur nach Qualität, sondern auch dem richtigen Fit sucht.
04.02.2021 - 17:46 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Das waren beide Flopps mit Ansage, denn diese beiden Spieler wurden ohne Plan geholt. Bei Brandt konnte man das sogar in der Dokumentation hören: "Kann in der offensiven Dreierreihe alles spielen". Das kann er aber nicht.
Schulz sieht bei uns wie der erste Mensch aus, bei Hoffenheim hat er aber gut gespielt. Wie kommt es? U.a. liegt es daran, dass Nagelsmann ihn so eingesetzt hat, dass seine Stärken betont und die Schwächen kaschiert wurden. Unser Spielaufbau geht oft über die AV, dabei sieht Meunier ebenfalls regelmäßig schlecht aus.
Bin gespannt, ob da ein Lerneffekt einsetzen wird und man bald nicht mehr nur nach Qualität, sondern auch dem richtigen Fit sucht.
Zitat von oldlovebvb
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Das waren beide Flopps mit Ansage, denn diese beiden Spieler wurden ohne Plan geholt. Bei Brandt konnte man das sogar in der Dokumentation hören: "Kann in der offensiven Dreierreihe alles spielen". Das kann er aber nicht.
Schulz sieht bei uns wie der erste Mensch aus, bei Hoffenheim hat er aber gut gespielt. Wie kommt es? U.a. liegt es daran, dass Nagelsmann ihn so eingesetzt hat, dass seine Stärken betont und die Schwächen kaschiert wurden. Unser Spielaufbau geht oft über die AV, dabei sieht Meunier ebenfalls regelmäßig schlecht aus.
Bin gespannt, ob da ein Lerneffekt einsetzen wird und man bald nicht mehr nur nach Qualität, sondern auch dem richtigen Fit sucht.
Welches Anhaltspunkt gibt es dafür? Die Strategie wird ja nun schon seit einigen Jahren gefahren inklusive einiger Krisen...
05.02.2021 - 02:13 Uhr
Zitat von barcaberlin
Welches Anhaltspunkt gibt es dafür? Die Strategie wird ja nun schon seit einigen Jahren gefahren inklusive einiger Krisen...
Zitat von Doc_Gonzo
Das waren beide Flopps mit Ansage, denn diese beiden Spieler wurden ohne Plan geholt. Bei Brandt konnte man das sogar in der Dokumentation hören: "Kann in der offensiven Dreierreihe alles spielen". Das kann er aber nicht.
Schulz sieht bei uns wie der erste Mensch aus, bei Hoffenheim hat er aber gut gespielt. Wie kommt es? U.a. liegt es daran, dass Nagelsmann ihn so eingesetzt hat, dass seine Stärken betont und die Schwächen kaschiert wurden. Unser Spielaufbau geht oft über die AV, dabei sieht Meunier ebenfalls regelmäßig schlecht aus.
Bin gespannt, ob da ein Lerneffekt einsetzen wird und man bald nicht mehr nur nach Qualität, sondern auch dem richtigen Fit sucht.
Zitat von oldlovebvb
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Das waren beide Flopps mit Ansage, denn diese beiden Spieler wurden ohne Plan geholt. Bei Brandt konnte man das sogar in der Dokumentation hören: "Kann in der offensiven Dreierreihe alles spielen". Das kann er aber nicht.
Schulz sieht bei uns wie der erste Mensch aus, bei Hoffenheim hat er aber gut gespielt. Wie kommt es? U.a. liegt es daran, dass Nagelsmann ihn so eingesetzt hat, dass seine Stärken betont und die Schwächen kaschiert wurden. Unser Spielaufbau geht oft über die AV, dabei sieht Meunier ebenfalls regelmäßig schlecht aus.
Bin gespannt, ob da ein Lerneffekt einsetzen wird und man bald nicht mehr nur nach Qualität, sondern auch dem richtigen Fit sucht.
Welches Anhaltspunkt gibt es dafür? Die Strategie wird ja nun schon seit einigen Jahren gefahren inklusive einiger Krisen...
----------------------reus------------------
--------------------dahoud----------------
guerreiro---zagadou---akanji---pische
----------------------bürki-----------------
das sind die einzigen 7 spieler, die vor genau 3 jahren schon hier spielten und heute immer noch hier spielen. wobei das auch schon übertrieben ist, wenn man guckt, wieviele davon noch wirklich eine rolle spielen. tendenz sinkend...
alle anderen spieler hat man seither ausgetauscht und dennoch steckt man akutell in einer vergleichbaren situation mit prinzipiell ähnlichen problemen, wie vor genau diesen 3 jahren, als uns peter stöger noch mit ach und krach auf einen cl-platz gewurschtelt hat.
vor favre = nach favre und wenn seine entlassung einen wert haben soll, dann den, dass nun noch offensichtlicher geworden sein dürfte, dass unsere grundsätzlichen probleme nichts mit ihm zu tun hatten. wenns also nicht am trainer lag und wenns auch nicht an den einzelnen spielern und ihrer qualität liegen sollte, dann hat man einen weiteren weg (neben einer genauen analyse) geschaffen, um einzusehen, dass es wohl an der zusammenstellung und herangehensweise liegen muss!
nein, ein anhaltspunkt ist das troztdem nicht, dass dies auch überall genauso gesehen wird - aber es dürfte immerhin noch deutlicher zu sehen sein! das nährt zumindest ein bisschen meine hoffnung...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mammuth am 05.02.2021 um 02:21 Uhr bearbeitet
05.02.2021 - 02:39 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Das waren beide Flopps mit Ansage, denn diese beiden Spieler wurden ohne Plan geholt. Bei Brandt konnte man das sogar in der Dokumentation hören: "Kann in der offensiven Dreierreihe alles spielen". Das kann er aber nicht.
Schulz sieht bei uns wie der erste Mensch aus, bei Hoffenheim hat er aber gut gespielt. Wie kommt es? U.a. liegt es daran, dass Nagelsmann ihn so eingesetzt hat, dass seine Stärken betont und die Schwächen kaschiert wurden. Unser Spielaufbau geht oft über die AV, dabei sieht Meunier ebenfalls regelmäßig schlecht aus.
Bin gespannt, ob da ein Lerneffekt einsetzen wird und man bald nicht mehr nur nach Qualität, sondern auch dem richtigen Fit sucht.
Zitat von oldlovebvb
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Das waren beide Flopps mit Ansage, denn diese beiden Spieler wurden ohne Plan geholt. Bei Brandt konnte man das sogar in der Dokumentation hören: "Kann in der offensiven Dreierreihe alles spielen". Das kann er aber nicht.
Schulz sieht bei uns wie der erste Mensch aus, bei Hoffenheim hat er aber gut gespielt. Wie kommt es? U.a. liegt es daran, dass Nagelsmann ihn so eingesetzt hat, dass seine Stärken betont und die Schwächen kaschiert wurden. Unser Spielaufbau geht oft über die AV, dabei sieht Meunier ebenfalls regelmäßig schlecht aus.
Bin gespannt, ob da ein Lerneffekt einsetzen wird und man bald nicht mehr nur nach Qualität, sondern auch dem richtigen Fit sucht.
Wieso läuft unser Aufbauspiel eigentlich so stark über Außen, wo wir doch den super Spielmacher Hummels und ballmagnet Witsel in unseren Reihen haben? Auch akanji hat ein gutes Aufbauspiel.
Und gibt es da eigentlich irgendwelche zahlen zu, dass wir überdurchschnittlich stark über die AV aufbauen?
Wie kann ein Hoffenheim mit absoluten Durchschnitt spielern im Zentrum denn so viel besser und häufiger über die Mitte aufbauen als wir, bei genannten.Spielern?
05.02.2021 - 09:10 Uhr
Zitat von emes10
Wieso läuft unser Aufbauspiel eigentlich so stark über Außen, wo wir doch den super Spielmacher Hummels und ballmagnet Witsel in unseren Reihen haben?
Zitat von Doc_Gonzo
Das waren beide Flopps mit Ansage, denn diese beiden Spieler wurden ohne Plan geholt. Bei Brandt konnte man das sogar in der Dokumentation hören: "Kann in der offensiven Dreierreihe alles spielen". Das kann er aber nicht.
Schulz sieht bei uns wie der erste Mensch aus, bei Hoffenheim hat er aber gut gespielt. Wie kommt es? U.a. liegt es daran, dass Nagelsmann ihn so eingesetzt hat, dass seine Stärken betont und die Schwächen kaschiert wurden. Unser Spielaufbau geht oft über die AV, dabei sieht Meunier ebenfalls regelmäßig schlecht aus.
Bin gespannt, ob da ein Lerneffekt einsetzen wird und man bald nicht mehr nur nach Qualität, sondern auch dem richtigen Fit sucht.
Zitat von oldlovebvb
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Das waren beide Flopps mit Ansage, denn diese beiden Spieler wurden ohne Plan geholt. Bei Brandt konnte man das sogar in der Dokumentation hören: "Kann in der offensiven Dreierreihe alles spielen". Das kann er aber nicht.
Schulz sieht bei uns wie der erste Mensch aus, bei Hoffenheim hat er aber gut gespielt. Wie kommt es? U.a. liegt es daran, dass Nagelsmann ihn so eingesetzt hat, dass seine Stärken betont und die Schwächen kaschiert wurden. Unser Spielaufbau geht oft über die AV, dabei sieht Meunier ebenfalls regelmäßig schlecht aus.
Bin gespannt, ob da ein Lerneffekt einsetzen wird und man bald nicht mehr nur nach Qualität, sondern auch dem richtigen Fit sucht.
Wieso läuft unser Aufbauspiel eigentlich so stark über Außen, wo wir doch den super Spielmacher Hummels und ballmagnet Witsel in unseren Reihen haben?
Das hat viele Gründe, die im Kern aber alle sagen, dass die Anspielstationen im Aufbau oft fehlen. So ist es zum Einen oft so gewesen, dass die Ballverluste vor Witsel zu viele waren, sodass man Konter rannte, während man noch immer unsortiert war, oft nicht schnell genug hinten rausrückte, um im Gegenpressing genug Kompaktheit zu haben und wenn doch, dann zu wenig (schnelle) Spieler hinter dem Ball hat, sodass der Raum hinter der Kette entblößt war. Dazu kommen zum Anderen verschiedenste Methoden des Gegners, wie er den BVB zustellt und damit im Aufbau die Anspielstationen nimmt. Da können die IV dann noch so gut im Aufbau sein, aber wenn sie erst gar keine Anspielstationen haben oder diese so oder so nur in eine Pressingfalle oder ein Duell mit bereits bestehender Manndeckung schicken können, für das die Fähigkeiten zur Auflösung seit dem Gündogan Abgang deutlich abgenommen haben. Dabei gab es schon zig Methoden, ob bis zu den IV gepresst wurde, nur einer der IV, ob Pressingfallen gegen Witsel aufgestellt wurden und daneben der Spieler vernachlässigt wurde, weil man da schon schnell genug Druck drauf bekommt oder ob man so zustellt, dass das Mittelfeld direkt komplett überbrückt werden müsste, wo dann auch viele Ballverluste drohen, weil vorne keiner hohe Bälle festmachen kann, sodass lang und flach rausgespielt werden müsste, was den Aufbau erschwert und dennoch keine leichte Verarbeitung für die Spieler vorne bedeutet. Da war das geringste Übel dann oft die Pressingfalle auf den AV, weil die Absicherung in der Gegenbewegung einfacher zu gestalten war. Gut ist das nicht, aber bei der Kaderstruktur nicht verwunderlich.
Auch akanji hat ein gutes Aufbauspiel.
Und gibt es da eigentlich irgendwelche zahlen zu, dass wir überdurchschnittlich stark über die AV aufbauen?
Laut FBref.com sieht es bei den Ballaktionen der AV/Schienen des BVB im Schnitt pro 90 Minuten folgendermaßen aus:
Guerreiro 101,2
Meunier 89,2
Passlack 88,9
Morey 85,8
Schulz 83,8
Das sind Zahlen, die so eigentlich nur noch Leverkusen mit deren AV auflegt, wenn man bedenkt, dass sie ähnlich viel Ballbesitz haben. Bei den Bayern hat ein Davies (84,2) bspw. so viele Ballaktionen, wie Schulz. Leipzigs Angelina und Mukiele kommen auf rund 75 Ballaktionen, was selbst unter Berücksichtigung des geringeren Ballbesitzanteils der Leipziger über 15% weniger Ballaktionen darstellt, als von Guerreiro und Meunier. Ich denke das könnte man ewig so fortführen und am Ende würde sich das Bild, dass der Aufbau übermäßig über die AV geleitet wird, umso deutlicher bestätigen.
Wie kann ein Hoffenheim mit absoluten Durchschnitt spielern im Zentrum denn so viel besser und häufiger über die Mitte aufbauen als wir, bei genannten.Spielern?
Baut Hoffenheim denn besser über die Mitte auf oder haben sie nicht genau dasselbe Problem, was die Konteranfälligkeit betrifft?
05.02.2021 - 09:47 Uhr
Zitat von emes10
Wieso läuft unser Aufbauspiel eigentlich so stark über Außen, wo wir doch den super Spielmacher Hummels und ballmagnet Witsel in unseren Reihen haben? Auch akanji hat ein gutes Aufbauspiel.
Und gibt es da eigentlich irgendwelche zahlen zu, dass wir überdurchschnittlich stark über die AV aufbauen?
Wie kann ein Hoffenheim mit absoluten Durchschnitt spielern im Zentrum denn so viel besser und häufiger über die Mitte aufbauen als wir, bei genannten.Spielern?
Zitat von Doc_Gonzo
Das waren beide Flopps mit Ansage, denn diese beiden Spieler wurden ohne Plan geholt. Bei Brandt konnte man das sogar in der Dokumentation hören: "Kann in der offensiven Dreierreihe alles spielen". Das kann er aber nicht.
Schulz sieht bei uns wie der erste Mensch aus, bei Hoffenheim hat er aber gut gespielt. Wie kommt es? U.a. liegt es daran, dass Nagelsmann ihn so eingesetzt hat, dass seine Stärken betont und die Schwächen kaschiert wurden. Unser Spielaufbau geht oft über die AV, dabei sieht Meunier ebenfalls regelmäßig schlecht aus.
Bin gespannt, ob da ein Lerneffekt einsetzen wird und man bald nicht mehr nur nach Qualität, sondern auch dem richtigen Fit sucht.
Zitat von oldlovebvb
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Auch ich hätte damals Julian Brandt genommen, daß er, alles in allem, bis auf wenige Spiele eher enttäuschte, hätte ich so nicht erwartet. Angesichts seines Potentials möchte ich diesen Transfer jedoch noch nicht abschließend bewerten.
Ein richtiger Transferflop für uns ist (so wie es aussieht) wahrscheinlich Schulz, aufgrund seiner recht passablen Leistungen in der Nationalmannschaft hätte ich nicht gedacht, daß er bei uns so schlecht performt. Er hat gegen Paderborn noch einmal eine echte Chance bekommen und sie nicht genutzt bzw. nutzen können.
Das waren beide Flopps mit Ansage, denn diese beiden Spieler wurden ohne Plan geholt. Bei Brandt konnte man das sogar in der Dokumentation hören: "Kann in der offensiven Dreierreihe alles spielen". Das kann er aber nicht.
Schulz sieht bei uns wie der erste Mensch aus, bei Hoffenheim hat er aber gut gespielt. Wie kommt es? U.a. liegt es daran, dass Nagelsmann ihn so eingesetzt hat, dass seine Stärken betont und die Schwächen kaschiert wurden. Unser Spielaufbau geht oft über die AV, dabei sieht Meunier ebenfalls regelmäßig schlecht aus.
Bin gespannt, ob da ein Lerneffekt einsetzen wird und man bald nicht mehr nur nach Qualität, sondern auch dem richtigen Fit sucht.
Wieso läuft unser Aufbauspiel eigentlich so stark über Außen, wo wir doch den super Spielmacher Hummels und ballmagnet Witsel in unseren Reihen haben? Auch akanji hat ein gutes Aufbauspiel.
Und gibt es da eigentlich irgendwelche zahlen zu, dass wir überdurchschnittlich stark über die AV aufbauen?
Wie kann ein Hoffenheim mit absoluten Durchschnitt spielern im Zentrum denn so viel besser und häufiger über die Mitte aufbauen als wir, bei genannten.Spielern?
Aus meiner Sicht gibt es dafür 2 mögliche Gründe
1. unsere Zentrumsspieler bewegen sich vermehrt horizontal und dadurch werden die Räume eng
2. Ballverluste im Zentrum sind gefährlicher als auf den Außen
Die Frage ist, ob Punkt 2 der gewollte Grund ist und unsere Zentrumsspieler sich daher eher horizontal bewegen sollen. Oder ob unsere Zentrumsspieler einfach nicht diese vertikale Komponente umgesetzt bekommen (wie z.B. ein Goretzka oder Neuhaus) und man daher zum Aufbau über außen gezwungen ist.
Terzic selbst hat ja mehrfach angemerkt, dass wir uns die Wege häufig selbst zulaufen. Das sehe ich genauso, das tun wir in der Offensive aber auch im Spielaufbau im 2ten Drittel der Spielhälfte.
Eine mögliche Erklärung dafür wäre, dass Favre dies präferiert hat, da es weniger Gefahr (siehe Punkt 2) birgt und sein Spielansatz eher auf Fehlervermeidung basierte und es nun unseren Spielern schwer fällt, diese Spieleröffnung abzuschütteln und auf einmal neue Laufwege umzusetzen. Gladbach zB versucht im Spielaufbau häufig eine Raute in der Mitte herzustellen, die Raum öffnet und Passwege freimacht. Dafür ist es aber notwendig, dass einer der 6er (Neuhaus) vertikal vorschiebt und ein offensiver (Stindl) sich fallen lässt.
Transferpolitisch bedeutet das für mich, dass man eventuell tatsächlich auf der ZM Position über Spieler wie Neuhaus, Mangala etc. nachdenken müsste, wenn man diese Wege einem Bellingham oder Can nicht zutraut.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Beercules am 05.02.2021 um 09:48 Uhr bearbeitet
05.02.2021 - 11:01 Uhr
Ich verschiebe mal, aus dem Thread "Transferspekulationen m.Q. Zugänge". Da es mir von der Thematik auch um Abgänge und eine grundsätzliche Ausrichtung (Positiongezogen aber auch strategisch) geht:
Es sollte eigentlich unbestritten sein: Wir haben einige Baustellen (fehlende Qualität z.B. LV), zukünftigen Bedarf (z.B. Vertragssituation Hummels/Witsel), mögliche Abgänge der Leistungsträger (z.B. Haaland, Sancho, Akanji), Abgänge der "Ladenhüter" (z.B. Dahoud, Schulz) und natürlich der Umbruch auf den neuen Trainer (Spielertypen)
Mein Fazit: Es könnte ordentlich Bewegung reinkommen (auch ungewollte, siehe Gerüchte Haaland). Gleichzeitig würden sich Chancen auftun, dem neuen Trainer den Kader passend umzubauen und auch uns perspektivisch besser aufzustellen.
Edit: mir fällt gerade auf wieviele Verträge 2022 auslaufen (Witsel, Delaney, Dahoud, Zagadou, Akanji, Hummels). Gerade die Ballung im Bereich IV und ZM (das im selben Jahr).... könnte man als Transferpolitische Fehlplanung sehen
Zitat von goetzeus86
-1-2 echte Außenspieler, um dem Spiel Breite zu geben
-wenn Sancho geht fällt zudem DAS kreative Element in der Offensive weg, das auf irgendeinem Weg ersetzt werden muss
-> alleine diese beiden Punkten werden verhältnismäßig richtig teuer, wenn man adäquat nachrüsten will
- evtl AV, da Meunier bis jetzt im Preis-Leistungsverhältnis stark hinterherhinkt und Morey keine Schritte Nach vorne macht; zudem fehlt es definitiv an tauglichen Back-Ups, die Schulz und Passlack nicht sind
-und/oder muss etwas im ZM gemacht werden (zb um Meunier im Aufbauspiel zu entlasten, aber eigentlich auch unabhängig davon), da da jedweder Spielaufbau auf den Schultern eines 17-jährigen Bellingham liegt, der eigentlich viel dosierter eingesetzt werden müsste aber im Gesamtpaket dahingehend durch die Unwucht im Kader so viel mitbringt, dass er viel zu viel Verantwortung tragen muss
-IV, da es stand jetzt höchst unwahrscheinlich ist, dass sowohl Akanji als auch Zag verlängern; im Extremfall gehen beide, dann hat man hier ne Riesige Baustelle
-1-2 echte Außenspieler, um dem Spiel Breite zu geben
-wenn Sancho geht fällt zudem DAS kreative Element in der Offensive weg, das auf irgendeinem Weg ersetzt werden muss
-> alleine diese beiden Punkten werden verhältnismäßig richtig teuer, wenn man adäquat nachrüsten will
- evtl AV, da Meunier bis jetzt im Preis-Leistungsverhältnis stark hinterherhinkt und Morey keine Schritte Nach vorne macht; zudem fehlt es definitiv an tauglichen Back-Ups, die Schulz und Passlack nicht sind
-und/oder muss etwas im ZM gemacht werden (zb um Meunier im Aufbauspiel zu entlasten, aber eigentlich auch unabhängig davon), da da jedweder Spielaufbau auf den Schultern eines 17-jährigen Bellingham liegt, der eigentlich viel dosierter eingesetzt werden müsste aber im Gesamtpaket dahingehend durch die Unwucht im Kader so viel mitbringt, dass er viel zu viel Verantwortung tragen muss
-IV, da es stand jetzt höchst unwahrscheinlich ist, dass sowohl Akanji als auch Zag verlängern; im Extremfall gehen beide, dann hat man hier ne Riesige Baustelle
- bei den 1-2 Außenspielern + den Kontext zum Sancho-Abgang gehe ich mit. Es wird auch vermutlich nicht preisgünstig, wenn man sich gleichwertig aufstellen will.
- RV würde ich noch nicht komplett abschenken. Meunier war vor seinem Ausfall deutlich verbessert. Morey hatte auch mal eine bessere Phase. Sprich mit neuen Trainer, könnten potential evtl. besser ausgeschöpft werden. Das kann man sich sicherlich noch 1 Jahr anschauen und wäre dann eher 2022 ein Thema.
- LV sehe ich problematischer. Guerreiro könnte (sollte es Rose werden) sich eher im MF wiederfinden. Positiv wäre, das damit die abgehende Kreativität aufgefangen wird. Während man auf LV unter Rose vermutlich einen anderen Spielertyp benötigt (eigentlich Win-Win). Problem: Schulz zündet nicht. Die Alternative wäre dann Passlack. Ist mMn qualitativ zu wenig.
- ZM ist für mich ein großes Fragezeichen. Dahoud steht auf der Abgangsliste. Witsel ist nicht mehr der jüngste und wer weiß wie sehr er in einen robusteren System reinpasst (Abgangskandidat? Vertrag bis 2022, Alter 32).
- IV man muss Akanji verlängern. Ansonsten tut sich hier eine riesen Baustelle auf. Hummels (linear zu Witsel? Vertrag bis 2022, Alter 32). Zagadous-Situation (oft verletzt + Vertragslaufzeit 2022) könnte gleichzeitig mit Akanji 2021 ein großes Loch reißen. Das wäre der worst-case.
- ST sollte es auf Rose und sein System hinauslaufen. Denke ich, dass man hier auch nachlegen müsste (4#2). Das könnte theoretisch auch ein Hybrid sein, der auch auf den außen einsetzbar ist (Hlozek, Thuram). Eine aktuelle Quelle besagt, ManCity will £100mio für Haaland bieten.... kann mir nicht vorstellen.... das man die Differenz zur Klausel (2022) ca. €40mio leicht ausschlägt. Wenn Gleichzeitig ein Thuram (AK 30mio) und Depay (ablösefrei) auf dem Markt sind.
- TW für mich in den Prioritäten eher weit unten. Findet man für Bürki einen Abnehmer, könnte man sich mittelfristig umorientieren (junger, talentierter, formbarer TW). Ich denke weniger an Onana aber dafür mehr Richtung Dragowski (Florenz) oder Drommel (Twente).
Es sollte eigentlich unbestritten sein: Wir haben einige Baustellen (fehlende Qualität z.B. LV), zukünftigen Bedarf (z.B. Vertragssituation Hummels/Witsel), mögliche Abgänge der Leistungsträger (z.B. Haaland, Sancho, Akanji), Abgänge der "Ladenhüter" (z.B. Dahoud, Schulz) und natürlich der Umbruch auf den neuen Trainer (Spielertypen)
Mein Fazit: Es könnte ordentlich Bewegung reinkommen (auch ungewollte, siehe Gerüchte Haaland). Gleichzeitig würden sich Chancen auftun, dem neuen Trainer den Kader passend umzubauen und auch uns perspektivisch besser aufzustellen.
Edit: mir fällt gerade auf wieviele Verträge 2022 auslaufen (Witsel, Delaney, Dahoud, Zagadou, Akanji, Hummels). Gerade die Ballung im Bereich IV und ZM (das im selben Jahr).... könnte man als Transferpolitische Fehlplanung sehen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheKillingJoke am 05.02.2021 um 11:11 Uhr bearbeitet
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