Borussia Dortmund Borussia Dortmund
deadline-day banner

BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#15301
06.07.2020 - 13:17 Uhr
Zitat von MisterG
Zitat von Magrano

Zitat von MisterG

Vor allem gibt es kaum ein Offensivspieler bei uns welcher mehr von einem echten Stürmer profitiert als Marco Reus.
Und wie oft hat dieser wohl mit Haaland in der Startelf gestanden?
Wie oft konnte man einen Marco Reus in der Defensive aushelfen sehen? Und wird dieses vllt weniger durch einen Can, der ihn absichern kann?
Hat Reus nicht eine seiner besten Zeit mit Alcacer gehabt? Oder mit Aubameyang? Oder Kruse in Gladbach?
Durch einen festen Stürmer gewinnt Marco einiges an Raum, welchen er auch braucht um sein Spiel zu optimieren und so in Räume vorzudringen. Mit einer defensiven Absicherung gelingt es ihm auch genügend Kraft im Spielverlauf zu behalten um für diese besagten Räume auch wirkliche Gefahr zu entwickeln. Das sorgt entweder direkt für Scorer oder für neue Räume für die anderen Offensivspieler. Ich denke sollte Marco Reus gesund bleiben haben wir nächstes Jahr offensiv einiges zu erwarten.
Die Kreativität eines Sancho muss dann eher von Anderen, zentraleren Spieler ala Brandt, Reyna, Mr. X ins Spiel gebracht werden.

Also spielen wir dann wieder 4-2-3-1?
Natürlich ist Marco kein Stoßstürmer und spielt deutlich besser, wenn vor ihm ein echter Stürmer zum kombinieren am Start ist. Genauso spielt Brandt aber auch deutlich besser im Zentrum.
Ich frage mich auch seit geraumer Zeit, wo soll Marco eigentlich spielen?
Favre hat es in einer der letzten PK‘s eigentlich schon wieder anklingen lassen, dass Marco, falls fit, spielen wird.
Die Fragen sind dann echt, wie und wo?
4-2-3-1? Wenn Reus dann hinter Haaland startet muss brandt auf die zweite 6er Position und Guerreiro LV.
Wenn Brandt dann zurück auf den Flügel wechselt, krieg ich das Grauen.
Guerreiro als LV und Brandt als gestaltener 6er müssen dann aber noch große Sprünge machen, gerade Brandt. Sein gesamtes Defensivenverhalten muss sich verbessern.
In Systemen ohne eine „echte“ Position hinter Haaland wie 4-3-3 oder 3-4-2-1 oder 3-4-3 seh ich eigentlich keine Position für Marco.

Vielleicht ist ein asymmetrisches 4-2-3-1 die Lösung alle Spieler unter einen Hut zu kriegen und die maximalen Stärke zu bekommen.
Nur bedeutet das einspielen und trainieren ohne Ende, asymmetrische Systeme sind schwer.
Darunter vorstellen würde ich mir einen Reus auf LF, der stark einrückt. Die Seite dafür frei macht für Guerreiro als LV. Guerreiro wird im Ballbesitz zum LF.
Der 2ter 6er müsste dann als Absicherung auf die Art dritte IV Position nach links hinten verkappen.


Ich glaube BVBBC hatte ähnliche Ideen im Taktikthread beschrieben wie ich nun.
Am Anfang sind Formationen nur zur einfacheren Darstellung und die defensive und offensive Orientierung ist je nach Ballbesitz oder Sicherung eh zu ändern.
Aber um die Weiterentwicklung des Kaders voranzubringen, sowohl taktisch als auch langfristig im Spielermaterial, bietet sich aktuell eine Rückkehr ins klassische 4–2-2 mit Raute an.
Haaland kann mit Hazard unterstützt werden und durch einen Ersatz oder ein Talent(Moukoko) Ruhepausen bekommen.
Als 10er/HS kann Reus spielen und durch Brandt oder Reyna ersetzt werden.
Die beiden 8er/ZM könne auch von verschiedenen Typen gespielt werden und dadurch anhand des Gegners angepasst werden. Brandt, Witsel, Dahoud, Delaney, Bellingham und Rapha sind hier alle möglich auch wenn ich glaube 3-4 Spieler würden hier reichen.
Als 6er/DM hat man mit Can Optimale Defensiv Besetzung, könnte aber auch Witsel oder Delaney reinbringen.
Die Verteidigung erklärt sich fast von selbst wobei ich für Rapha noch gern ein defensiveren Ersatz hätte.

Durch den möglichen Verlust von Sancho verlieren wir sehr viel Kreativität, Scorer, Überraschungmomente und auch etwas Attraktivität.
Diese kann man nicht mit einem Spieler ersetzen sondern nur durch ein funktionierendes System.
Sancho und das 342 mit Rapha/Hakimi hat unseren Spielstil sehr breit gemacht. Den werden wir denke ich nach dem Weggang von beiden verlieren. Sollten aber tunlichst vermeiden ihn ersetzen zu wollen.
Durch das 4-2-2 bekommen wir eine stärkere Zentrale die uns sowohl hilft dort kreativer zu werden als auch defensiv noch fester zu stehen. In Kontersituationen ist es auch relativ leicht diese dann situationsbedingt in ein 4-3-3, 4-2-3-1 oder 3-5-2 umzubauen.
Und auch defensiv kann das 4-4-2 schnell in ein 5-4-1 umgebaut werden.
So kann man dann das eingenommene Geld von Sancho sowohl in gute Spieler investieren(Bellingham, Stürmer2, LV2, vllt Torres als 10er) und sogar noch etwas davon zurücklegen, je nach Höhe der Ablösen.


Wie bringt denn eine Raute langfristig das bessere Spielermaterial mit sich? Es gibt doch nicht viel, was von uns weiter weg ist als ne Raute. Wir waren auf Außenspieler als tragende Säulen angewiesen, zum größten Teil entstand hier unsere Kreativität. Mit einer Raute würden wir konträr dazu agieren. Ein Hazard wäre wohl nicht mehr zu gebrauchen, sollte Sancho bleiben wäre es noch krasser. MMn hat sich die Raute nahezu überall verabschiedet, weil die Geschwindigkeit eine maßgebliche Rolle im aktuellen Fußball hat. Finde mal die ganzen schnellen Spieler fürs ZM, die dazu auf außen ausweichen, Flanken schlagen, torgefährlich sind etc. In meinen Augen wäre solch eine Umstellung eine absolute Katastrophe. Gladbach hat in der Saison nicht umsonst umgestellt und ab diesem Zeitpunkt besser performt. Es ist halt mMn nicht leicht im Spiel (passiert unter Favre eh nicht) plötzlich das System zu ändern, wenn du eine Raute aus Can, Delaney, Hazard/Witsel/ Bellingham/ Sancho, Brandt hast. Je nach Aufstellung fällt es komplett flach, jemanden davon auf die Außen zu schicken. Desweiteren wäre solch ein gravierender Einschnitt in die Kaderplanung und unser Spiel imprinzip der 3. Umbruch unter Favre. Irgendwann muss man erwarten, dass ein Grundgerüst steht. Wir werden uns nie weiterentwickeln, wenn wir ständig an den Grundpfeilern rütteln. Daher sehe ich für unseren Kader das 451 als ideal an. Wenn es Favre schafft, und das muss man langsam mal erwarten können, das System so einzustellen, dass Guerreiro unterstützt wird durch einen DM, hat genau hier wirklich jeder Spieler seine mögliche Paraderolle theoretisch zur Verfügung.
BVB - Transferpolitik |#15302
06.07.2020 - 16:05 Uhr
Mit den möglichen Sancho-Millionen kann man doch diesen Sommer gar nichts Sinnvolles anfangen.

Man wird keinen Weltklasse-Spieler bekommen, der Sancho 1:1 ersetzt. Ist ja klar. Daher wird ja hier immer erzählt, dass man dies über das Kollektiv kompensieren müsste.
Aber man ist ja beim BVB auch nicht bereit aktuelle Stammspieler auszutauschen und würde diejenigen, die man mit Blick auf die Zukunft ersetzen muss, jetzt auch nicht loswerden, da deren Gehälter viel zu hoch sind, als dass diese attraktiv für andere Vereine wären.

Also, welche Spieler der Stammelf ist man bereit diesen Sommer abzugeben?

Akanji, Hummels, Piszczek, Bürki, Witsel, Delaney, Reus.

Bürki hat erst verlängert.

Piszczek bekommt man wieso nichts. Den Vertrag hätte man nicht verlängern sollen.
Akanji ist Zukunft. Hummels Vergangenheit; war aber extrem teuer und wird wohl von keinem anderen Verein vergleichbar bezahlt werden.

Witsel erfüllt seit 1,5 Jahren nicht die Erwartungen und wäre für mich heißester Kandidat; insbesondere wenn man Bellingham Spielzeit geben will/ muss.

Delaney vielleicht. Ist aber v.a. nach der Can-Verpflichtung kein absoluter Stammspieler.

Zu Reus habe ich schon genug gesagtZunge raus

Also für welche Position soll man die Sancho-Millionen sinnvoll raushauen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Truth am 06.07.2020 um 16:06 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#15303
06.07.2020 - 16:52 Uhr
Zitat von Truth
...

Also für welche Position soll man die Sancho-Millionen sinnvoll raushauen?


Kommt halt drauf an wie die mittelfristige Planung bei so einigen Personalien aussieht, und da kann hier leider niemand in Zorcs Kopf gucken oder in die3 Zukunft blicken wie sich die Talente so machen.

Eine sinnvolle Verwendung gibt es immer für Geld. Wenn man mich fragen würde, so würde ich von den Sancho-Mio das Geld folgendermaßen verplanen:

1. Nachfolger
2. vielseitig einsetzbaren für die Offensive
3. sofern "günstige" Talente zu haben sind kann man hier im Hinblick auf die Zukunft zuschlagen da in näherer Zukunft so einige Spieler ersetzt werden müssen
4. Sollte ein guter bezahlbarer Stürmer zu haben sein kann man auch hier was machen

In dieser Reihenfolge würde ich das gerne sehen, vorausgesetzt man vertraut auf Balerdi und Morey, ansonsten müsste als 2. entsprechend was in der Abwehr getan werden..
BVB - Transferpolitik |#15304
06.07.2020 - 17:06 Uhr
Zitat von Truth
Mit den möglichen Sancho-Millionen kann man doch diesen Sommer gar nichts Sinnvolles anfangen.

Man wird keinen Weltklasse-Spieler bekommen, der Sancho 1:1 ersetzt. Ist ja klar. Daher wird ja hier immer erzählt, dass man dies über das Kollektiv kompensieren müsste.
Aber man ist ja beim BVB auch nicht bereit aktuelle Stammspieler auszutauschen und würde diejenigen, die man mit Blick auf die Zukunft ersetzen muss, jetzt auch nicht loswerden, da deren Gehälter viel zu hoch sind, als dass diese attraktiv für andere Vereine wären.

Also, welche Spieler der Stammelf ist man bereit diesen Sommer abzugeben?

Akanji, Hummels, Piszczek, Bürki, Witsel, Delaney, Reus.

Bürki hat erst verlängert.

Piszczek bekommt man wieso nichts. Den Vertrag hätte man nicht verlängern sollen.
Akanji ist Zukunft. Hummels Vergangenheit; war aber extrem teuer und wird wohl von keinem anderen Verein vergleichbar bezahlt werden.

Witsel erfüllt seit 1,5 Jahren nicht die Erwartungen und wäre für mich heißester Kandidat; insbesondere wenn man Bellingham Spielzeit geben will/ muss.

Delaney vielleicht. Ist aber v.a. nach der Can-Verpflichtung kein absoluter Stammspieler.

Zu Reus habe ich schon genug gesagtZunge raus

Also für welche Position soll man die Sancho-Millionen sinnvoll raushauen?


Wenn ich 100 Mio für Sancho bekomme, würde ich direkt 50 in Neres investieren.

Ansonsten fallen mir noch Bernadeschi, Chiesa, Adama Traore, Ünder, der eh schon seit Wochen gehandelte Ferran Torres, Kulusevski, Thauvin, Sarr ein..

Weiß nicht, ob alle realistisch wären, aber das sind so die Kandidaten, die mir vorschweben

Dann würde ich nur noch einen Stürmer-BAckup holen. Und auf der Eingangsseite wäre es für mich erledigt. Dann würde ich nur noch die Abgänge angehe und danach mich richten..
BVB - Transferpolitik |#15305
06.07.2020 - 17:16 Uhr
Zitat von Truth
Mit den möglichen Sancho-Millionen kann man doch diesen Sommer gar nichts Sinnvolles anfangen.

Man wird keinen Weltklasse-Spieler bekommen, der Sancho 1:1 ersetzt. Ist ja klar. Daher wird ja hier immer erzählt, dass man dies über das Kollektiv kompensieren müsste.
Aber man ist ja beim BVB auch nicht bereit aktuelle Stammspieler auszutauschen und würde diejenigen, die man mit Blick auf die Zukunft ersetzen muss, jetzt auch nicht loswerden, da deren Gehälter viel zu hoch sind, als dass diese attraktiv für andere Vereine wären.

Also, welche Spieler der Stammelf ist man bereit diesen Sommer abzugeben?

Akanji, Hummels, Piszczek, Bürki, Witsel, Delaney, Reus.

Bürki hat erst verlängert.

Piszczek bekommt man wieso nichts. Den Vertrag hätte man nicht verlängern sollen.
Akanji ist Zukunft. Hummels Vergangenheit; war aber extrem teuer und wird wohl von keinem anderen Verein vergleichbar bezahlt werden.

Witsel erfüllt seit 1,5 Jahren nicht die Erwartungen und wäre für mich heißester Kandidat; insbesondere wenn man Bellingham Spielzeit geben will/ muss.

Delaney vielleicht. Ist aber v.a. nach der Can-Verpflichtung kein absoluter Stammspieler.

Zu Reus habe ich schon genug gesagtZunge raus

Also für welche Position soll man die Sancho-Millionen sinnvoll raushauen?



Das Geld für Sancho kann ich in einen Nachfolger (z.B. Torres), ein Offensivtalent (z.B. Hlozek) und in Bellingham investieren. Schon sind wir breiter aufgestellt und besser für die Mehrfachbelastung in der kommenden Saison gewappnet.

Finde ich schon sehr sinnvoll.


Warum willst du zwanghaft Spieler abgeben, die fast allesamt zum erweiterten Stamm gehören ?
Hummels ist unser notenbester Verteidiger, Akanji hat sich stabilisiert. Pisczcek ist eine Allzweckwaffe, die eher von der Bank kommen sollte. Von Can, Witsel und Delaney ist immer einer verletzt gewesen. Also werden alle Spielzeit bekommen.
Bürki hat gerade verlängert.
Reus ist der Spieler der vorletzten Saison und hatte auch in der letzten Saison gute Scorerwerte.

Welcher realistische Transfer soll diese Personalien verbessert ersetzen ? Ach ja, dieser Transfer sollte nach Dortmund kommen wollen, bezahlbar sein und eine Leistungsgarantie mitbringen.
BVB - Transferpolitik |#15306
06.07.2020 - 17:21 Uhr
Zitat von Limar
Zitat von Truth

Mit den möglichen Sancho-Millionen kann man doch diesen Sommer gar nichts Sinnvolles anfangen.

Man wird keinen Weltklasse-Spieler bekommen, der Sancho 1:1 ersetzt. Ist ja klar. Daher wird ja hier immer erzählt, dass man dies über das Kollektiv kompensieren müsste.
Aber man ist ja beim BVB auch nicht bereit aktuelle Stammspieler auszutauschen und würde diejenigen, die man mit Blick auf die Zukunft ersetzen muss, jetzt auch nicht loswerden, da deren Gehälter viel zu hoch sind, als dass diese attraktiv für andere Vereine wären.

Also, welche Spieler der Stammelf ist man bereit diesen Sommer abzugeben?

Akanji, Hummels, Piszczek, Bürki, Witsel, Delaney, Reus.

Bürki hat erst verlängert.

Piszczek bekommt man wieso nichts. Den Vertrag hätte man nicht verlängern sollen.
Akanji ist Zukunft. Hummels Vergangenheit; war aber extrem teuer und wird wohl von keinem anderen Verein vergleichbar bezahlt werden.

Witsel erfüllt seit 1,5 Jahren nicht die Erwartungen und wäre für mich heißester Kandidat; insbesondere wenn man Bellingham Spielzeit geben will/ muss.

Delaney vielleicht. Ist aber v.a. nach der Can-Verpflichtung kein absoluter Stammspieler.

Zu Reus habe ich schon genug gesagtZunge raus

Also für welche Position soll man die Sancho-Millionen sinnvoll raushauen?


Wenn ich 100 Mio für Sancho bekomme, würde ich direkt 50 in Neres investieren.

Ansonsten fallen mir noch Bernadeschi, Chiesa, Adama Traore, Ünder, der eh schon seit Wochen gehandelte Ferran Torres, Kulusevski, Thauvin, Sarr ein..

Weiß nicht, ob alle realistisch wären, aber das sind so die Kandidaten, die mir vorschweben

Dann würde ich nur noch einen Stürmer-BAckup holen. Und auf der Eingangsseite wäre es für mich erledigt. Dann würde ich nur noch die Abgänge angehe und danach mich richten..


Das Problem ist aber, dass du bestimmte Stammspieler nicht verkauft bekommst. Zumindest nicht rentabel. Und man kann es sich nicht leisten den Kader weiter aufzublähen, da man nicht noch mehr Gehaltsvolumen hat.
BVB - Transferpolitik |#15307
06.07.2020 - 17:32 Uhr
Zitat von DirkHupeFan

Zitat von Truth

Mit den möglichen Sancho-Millionen kann man doch diesen Sommer gar nichts Sinnvolles anfangen.

Man wird keinen Weltklasse-Spieler bekommen, der Sancho 1:1 ersetzt. Ist ja klar. Daher wird ja hier immer erzählt, dass man dies über das Kollektiv kompensieren müsste.
Aber man ist ja beim BVB auch nicht bereit aktuelle Stammspieler auszutauschen und würde diejenigen, die man mit Blick auf die Zukunft ersetzen muss, jetzt auch nicht loswerden, da deren Gehälter viel zu hoch sind, als dass diese attraktiv für andere Vereine wären.

Also, welche Spieler der Stammelf ist man bereit diesen Sommer abzugeben?

Akanji, Hummels, Piszczek, Bürki, Witsel, Delaney, Reus.

Bürki hat erst verlängert.

Piszczek bekommt man wieso nichts. Den Vertrag hätte man nicht verlängern sollen.
Akanji ist Zukunft. Hummels Vergangenheit; war aber extrem teuer und wird wohl von keinem anderen Verein vergleichbar bezahlt werden.

Witsel erfüllt seit 1,5 Jahren nicht die Erwartungen und wäre für mich heißester Kandidat; insbesondere wenn man Bellingham Spielzeit geben will/ muss.

Delaney vielleicht. Ist aber v.a. nach der Can-Verpflichtung kein absoluter Stammspieler.

Zu Reus habe ich schon genug gesagtZunge raus

Also für welche Position soll man die Sancho-Millionen sinnvoll raushauen?



Das Geld für Sancho kann ich in einen Nachfolger (z.B. Torres), ein Offensivtalent (z.B. Hlozek) und in Bellingham investieren. Schon sind wir breiter aufgestellt und besser für die Mehrfachbelastung in der kommenden Saison gewappnet.

Finde ich schon sehr sinnvoll.


Warum willst du zwanghaft Spieler abgeben, die fast allesamt zum erweiterten Stamm gehören ?
Hummels ist unser notenbester Verteidiger, Akanji hat sich stabilisiert. Pisczcek ist eine Allzweckwaffe, die eher von der Bank kommen sollte. Von Can, Witsel und Delaney ist immer einer verletzt gewesen. Also werden alle Spielzeit bekommen.
Bürki hat gerade verlängert.
Reus ist der Spieler der vorletzten Saison und hatte auch in der letzten Saison gute Scorerwerte.

Welcher realistische Transfer soll diese Personalien verbessert ersetzen ? Ach ja, dieser Transfer sollte nach Dortmund kommen wollen, bezahlbar sein und eine Leistungsgarantie mitbringen.


Weil für mich das Ziel heißen muss, dass man sich kontinuierlich verbessert. Und in der Realität tut man dies eben nur dann, wenn man Spieler verpflichtet, die besser sind, als die besten aktuell verfügbaren Spieler. Das Argument des breiter Aufstellens wird immer wieder gerne vor der Saison gebracht, um dann festzustellen, dass diese Spieler, wenn man sie braucht monatelang keine Spielzeit bekommen haben und nicht adäquat helfen können. Dies liegt auch daran, dass man nicht dazu bereit ist auf fitte Stammspieler zu verzichten. Da heißt es dann immer: jedes Spiel sei wichtig. Mal braucht man die Punkte, da man um die Meisterschaft mitspielt. Wenn das nicht mehr möglich ist, dann weil man die CL-Quali noch nicht sicher hat etc. Egal ob großer oder kleiner Gegner.
Kaderbreite sollte man daher nur dadurch erzeugen, dass neue Spieler Stammspieler auf die Bank verdrängen. Ist dies von den Gehältern nicht finanzierbar, dann müssen eben bisherige Großverdiener, die dann nicht mehr Stammspieler sein sollen gehen. Ist aber meist extrem schwierig, wenn diese bereits im fortgeschrittenen Alter sind und der BVB das Ende der Fanenstange ihres Könnens.

Die Sancho-Millionen in irgendeinen Nachfolger zu investieren + Bellingham, der wahrscheinlich nicht mal von Anfang an spielt und einen zweiten Stürmer macht den BVB nächste Saison nicht stärker. Da behalte ich lieber Sancho noch ein Jahr.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Truth am 06.07.2020 um 17:33 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#15308
06.07.2020 - 17:53 Uhr
Ich finde es ist zwangsläufig nötig den Kader aufzubläuen.
Gerade in der kommenden Saison wird es ein paar Englische Wochen geben.
Darum hoff ich das ManU die CL sichert und für Sancho die Marktgerechten 120 Mio zahlen wird.
Andernfalls wäre keine Verstärkung in die Breite möglich.

Das Ziel sollte sein eine Doppelbesetzung auf jeder Position zu haben, was in unserer Offensive noch nicht der Fall ist. Im Mittelfeld oder Abwehr sieht es in der Breite hervorragend aus.
Wenn man im 4231 spielen sollte, welches ja LF wieder einführen möchte sieht es Aktuell schwach aus.

-------------Haaland
-----------------(X)
Reus---------Brand-------Sancho
(Hazard)---(Reyna---------(X)

Man hat also für 8 Positionen nur 6 Spieler
Dazu kommt dass Reus eigentlich regelmäßig die Halbe Saison ausfällt und Haaland nicht alle Spiele machen kann. Man kann also auch kein Hazard als ST spielen lassen, da uns ansonsten auf den Außenbahnen personal fehlt. Und ein 16 Jähriger zähl ich da nicht als wirkliche Alternative. Er wird Zeit brauchen und es wäre fahrlässig wenn wir die Cl deshalb verpassen sollten da keine vernünftigen Alternativen vorhanden sind.

Bei einem Sancho Verkauf (120 Mio) kann man also einen Nachfolger für ihn und die 2 nicht besetzten Stellen schließen.

Ein Temodribbler mit speed,
Ein Sancho Nachfolger welcher Spielintelligenz und Übersicht mitbringt,
Ein Haaland Backup welcher weiß wo das Tor steht.
BVB - Transferpolitik |#15309
06.07.2020 - 18:11 Uhr
Zitat von Truth

...
Die Sancho-Millionen in irgendeinen Nachfolger zu investieren + Bellingham, der wahrscheinlich nicht mal von Anfang an spielt und einen zweiten Stürmer macht den BVB nächste Saison nicht stärker. Da behalte ich lieber Sancho noch ein Jahr.


Es würden den BVB aber auch nicht stärker machen, wenn man Sancho in einem Jahr weit unter Markwert abgeben muss und dann für die Ablöse Schwierigkeiten hat überhaupt einen geeigneten Nachfolger zu verpflichten. Lass mal die komplette nächste Saison weiter keine oder nur eingeschränkt Zuschauer in die Stadien tingeln, dann werden die Vereine auch in der nächsten Spielzeit dicke Verluste einfahren. Dann werden auch da nicht die großen Ablösesummen geboten und dann sind wir vielleicht schnell nur noch bei 60-70 Millionen für Sancho (ohne sich jetzt zu sehr an einer genauen Summe aufhängen zu wollen). Stimmen dann die kolportierten 15% Beteiligung von City, sind 10 Millionen davon wieder weg. Dann hast du Beratergebühren und möglicherweise Steuern und bist schnell bei unter 50 Millionen. Musst du damit noch 1-2 Löcher stopfen, die die Corona-Krise aufgerissen hat, oder auch die Piszczek-Position noch neu besetzen, dann wird es da ganz schnell sehr sehr dünn. Und da sprechen wir nicht einmal von möglichen Gefahren in Form von Verletzungen (Sané lässt grüßen, wo man am Ende keinen sportlichen Mehrwert generieren konnte und die Ablöse massiv gefallen ist), einer größeren Formkrise oder auch einer aufkommenden Lustlosigkeit des Spielers, die ebenso zu einer Formkrise führen könnte.

ich will mich da nicht falsch verstanden wissen. Ich bin ein großer Befürworter davon, dass wir Sancho noch ein Jahr hier behalten, sofern in diesem Sommer kein extrem hohes Angebot kommt. Insbesondere aufgrund der wahrscheinlich spät erfolgenden Wechsel, der daraus resultierenden kurzen Vorbereitungszeit und auch einfach der Qualität von Sancho, die ich ungerne missen würde. Zumal ich es auch als Zeichen wichtig fände solche Spieler so lange wie möglich zu halten und bei einer höheren Ablöse auch ein Teil des Geldes in Richtung von City eh wieder flöten gehen würde, glaubt man den Medien.

Aber man muss sich der Gefahren absolut bewusst sein. Wir stecken in einer finanziell kritischen Situation, auch wenn wir verhältnismäßig privilegiert sind. Aber das 45-Millionen Minus aus dem Geschäftsjahr 19/20 kann durchaus realistisch erst ein Teil der Einbußen werden, weitere dürften wahrscheinlich folgen. Da hilft jede zusätzliche Million, die man einnehmen könnte. Mindestens durch den Abgang von Piszczek wird in einem Jahr eine zusätzliche Planstelle im Kader besetzt werden müssen. Hummels, Witsel und Reus werden auch nicht jünger und müssen auch zukünftig ersetzt werden, ohne dass große Ablösesummen zu erwarten wären. Wir stehen vor großen Herausforderungen und die Entscheidung bei Sancho ist durchaus komplex.

•     •     •

"Wir, also der Teil der User, für den ich glaube zu sprechen, möchten nicht als Resonanzkörper fungieren für notorisch Unzufriedene, die einfach ihre Wut auskotzen. Das entspricht nicht der Idee, die hinter so einem Forum steht."

Zitat von Zweitligameister aus dem Freiburg-Forum, das sich inzwischen auf erschreckend viele andere Foren übertragen lässt.
BVB - Transferpolitik |#15310
06.07.2020 - 18:41 Uhr
Zitat von Baskball


Aber man muss sich der Gefahren absolut bewusst sein. Wir stecken in einer finanziell kritischen Situation, auch wenn wir verhältnismäßig privilegiert sind. Aber das 45-Millionen Minus aus dem Geschäftsjahr 19/20 kann durchaus realistisch erst ein Teil der Einbußen werden, weitere dürften wahrscheinlich folgen. Da hilft jede zusätzliche Million, die man einnehmen könnte. Mindestens durch den Abgang von Piszczek wird in einem Jahr eine zusätzliche Planstelle im Kader besetzt werden müssen. Hummels, Witsel und Reus werden auch nicht jünger und müssen auch zukünftig ersetzt werden, ohne dass große Ablösesummen zu erwarten wären. Wir stehen vor großen Herausforderungen und die Entscheidung bei Sancho ist durchaus komplex.


Und genau der Abschnitt verdeutlicht doch sehr gut, was bei der Personalpolitik falsch läuft.

Mit Piszczek ohne Not verlängert, trotz Verpflichtung von Meunier, der Rückkehr von Zagadou, der Stabilisierung von Akanji und Morey im Kader. Warum das? Würde gleich 3,5 mio Einsparung bedeuten.
Verpflichtung von Hummels letztes Jahr. Kein Wiederverkaufswert. Horrendes Gehalt. Schnelligkeitsdefizit. Taktisch unflexibel. Das für 7 Punkte weniger als in der Vorsaison. Über 40 Gegentore. 2 Saisonniederlagen gegen Bayern. Keine Spielzeit zu Beginn für Zagadou und gar keine für Balerdi. Pokalaus gegen Bremen und Ende im CL-Achtelfinale? Hat sich voll gelohnt das Invest!
Die Verpflichtung von Witsel hingegen ergab ja mal Sinn. Problem ist natürlich, dass er nicht mehr die Leistungen der Hinrunde 18/19 bringt, aber trotzdem gesetzt ist.
Reus und Favre tongue So lange diese Kombination beim BVB existiert, wird da auch nichts... Ach was solls. Dazu ist alles gesagt. Verlängerung bis 2025 incoming?!
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.