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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#15271
05.07.2020 - 18:00 Uhr
Zitat von ridinggiants84
Zitat von UnderratedCritic

Zitat von Truth

Eines der großen Probleme der letzten Jahre der Transfer-/Personalpolitik ist, dass man aus Sentimentalität nicht nur bestimmte Spieler zurückholte, sondern v.a. auch an bestimmten Spielern viel zu lange festhält und Verträge verlängerte. Piszczek, Sahin und Schmelzer stehen dabei exemplarisch für die Ambitionslosigkeit der Vereinsführung. Reus wird der nächste Spieler sein.
Als Klopp kam, wurde rational und nicht emotional entschieden. Spieler wie Wörns, Frei, Petric oder Valdez wurden schnell aussortiert, unabhängig von früheren Verdiensten oder ihrem aktuellen Standing, weil sie zu der Art, wie man spielen wollte, nicht passten oder keine gute Aktie für die Zukunft waren.
Bereits jetzt ist doch abzusehen, dass Reus der Mannschaft immer weniger positiven Input geben wird. Er wird wahrscheinlich immer ein außergewöhnlich guter offensiver Abschlussspieler sein, der weiß in welchem Raum er sich zu positionieren hat, aber ganz viele andere Sachen werden zunehmend eine Belastung für die Mannschaft. Neben seinem Schnelligkeitsdefizit, welches ihn schon jetzt für einen modernen Außenbahnspieler eines Spitzenteams deutlich gegenüber vergleichbaren Spielern abfallen lässt, hat er auch für einen zentralen Offensivspieler eine auffallend schlechte Ballan- und -mitnahme. Wodurch er zusätzlich das Spiel verlangsamt.
Würde man im Verein zukunftsorientiert denken, dann würde man auf einen Abgang von Reus hinwirken, um zum einen jetzt noch etwas Geld zu bekommen und zum anderen jungen talentierten Spielern mehr Spielzeit einräumen zu können. Das ein Hlozek Leipzig als förderlicher für seine Zukunft ansieht, ist doch kein Wunder. Insbesondere, wenn man von einem Verbleib Sanchos ausgeht. Da spielen vorne Haaland, Sancho ist leistungsmäßig unantastbar, ein Brandt würde in einem 4-2-3-1 sicher auch auf der 10er-Position Vorrang haben. Ein Duell mit Hazard oder Reyna um die eine freie Position + die Option als vielseitiger Spieler für einen der zuvor Genannten einzuspringen, würde man/er ja sicher machen. Aber zusätzlich noch Reus, der unabhängig vom Leistungsprinzip bei Favre immer gesetzt sein wird, macht für einen jungen Spieler dann nun einmal keinen Sinn. Bei Leipzig gibt es insbesondere nach dem Werner-Abgang keine Pfründe, die fest vergeben sind und einen an der Entwicklung hindern.
Nicht umsonst sagte Klopp auf seiner Abschieds-Pk, dass sich beim BVB viel ändern müsste und das es daher einfacher sei, wenn er geht. Wenn man eine erfolgreiche Zukunft will und mittelfristig oben angreifen will, dann muss man gerade, wenn man nicht über bessere finanzielle Möglichkeiten als der Branchenprimus verfügt, vorausschauender und innovativer planen und handeln.


Wieder einmal ein grandioser Beitrag deinerseits

1. Du pauschalisierst, dabei zeigen dir gerade die Beispiele Götze, Subotic, Kuba, Großkreutz und Co., dass man verdiente Spieler gehen lässt und denen nahe legt, sich was anderes zu suchen. Pische spielt eine super Saison, keine Ahnung, was er in deiner Liste zu suchen hat. Reus war in der Saison davor "Spieler des Jahres". Eine Hinrunde später soll er nicht mehr eingeplant werden. Top.

2. Ja ja, Leipzig ist mal wieder interessanter als der BVB. Haaland spielt übrigens hier und nicht in Leipzig. Im DoPa sagte Mintzlaff, dass sie auch gerne Bellingham hätten. Wenn Leipzig und der BVB dasselbe Talent wollen, kommt er meistens nach Dortmund. Brandt wäre auch ein Beispiel. Zudem hat der Tscheche noch gar nicht in Sachsen unterschrieben.

3. Seit Klopp nicht mehr da ist, hat sich wahnsinnig viel getan. Ich zähle nur drei Stammspieler, die noch da sind und vier Spieler insgesamt. Man hat einen Umbruch vollzogen. Also was soll sich noch ändern? Man geht auch einen anderen Weg als andere europäische Spitzenteams. Das haben auch Bellingham, Haaland, Reyna, Sancho, Dembele und Co. mitbekommen, nur du vielleicht nicht.


Top Replik, danke dafür.

Ergänzend vielleicht noch folgendes: die Beispiele die der User hier vergleichsweise zu Sahin, Schmelzer und Pisczek bringt und dafür stehen soll wie radikal Klopp umformte sind absoluter Wahnsinn und zeigen wie wenig der User von unseren BVB weiß oder versteht.

Wörns hat mit 36 Jahren seine Karriere beendet. So alt ist gerade mal Lukasz nächstes Jahr, der aber wesentlich fitter und besser gealtert, ein absoluter Leistungsträger ist.

Alex Frei hatte ganze 3 Jahre beim BVB und hat keine besondere Verbindung zum BVB. Mladen Petric hatte ein Jahr bei uns. Die beiden sind weder vom Standing noch von den Verdiensten auch nur ansatzweise mit Piszczu, Schmelle oder Nuri gleichzusetzen.

Nelson Valdez hatte 5 Jahre bei uns, 2 davon unter Klopp. Er wurde von Klopp nicht wirklich abgesägt. Ganz im Gegenteil war das sogar einer der Spieler, die sehr gut zum Klopp BVB gepasst haben.


Für Vereinszugehörigkeit gibt es im Vereinssport Ehrennadeln. Für Leistungssport hat Vereinszugehörigkeit oder Verbundenheit keine Relevanz. Das wollen viele aber nicht wahrhaben!
BVB - Transferpolitik |#15272
05.07.2020 - 18:26 Uhr
Zitat von Truth
Zitat von ridinggiants84

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von Truth

Eines der großen Probleme der letzten Jahre der Transfer-/Personalpolitik ist, dass man aus Sentimentalität nicht nur bestimmte Spieler zurückholte, sondern v.a. auch an bestimmten Spielern viel zu lange festhält und Verträge verlängerte. Piszczek, Sahin und Schmelzer stehen dabei exemplarisch für die Ambitionslosigkeit der Vereinsführung. Reus wird der nächste Spieler sein.
Als Klopp kam, wurde rational und nicht emotional entschieden. Spieler wie Wörns, Frei, Petric oder Valdez wurden schnell aussortiert, unabhängig von früheren Verdiensten oder ihrem aktuellen Standing, weil sie zu der Art, wie man spielen wollte, nicht passten oder keine gute Aktie für die Zukunft waren.
Bereits jetzt ist doch abzusehen, dass Reus der Mannschaft immer weniger positiven Input geben wird. Er wird wahrscheinlich immer ein außergewöhnlich guter offensiver Abschlussspieler sein, der weiß in welchem Raum er sich zu positionieren hat, aber ganz viele andere Sachen werden zunehmend eine Belastung für die Mannschaft. Neben seinem Schnelligkeitsdefizit, welches ihn schon jetzt für einen modernen Außenbahnspieler eines Spitzenteams deutlich gegenüber vergleichbaren Spielern abfallen lässt, hat er auch für einen zentralen Offensivspieler eine auffallend schlechte Ballan- und -mitnahme. Wodurch er zusätzlich das Spiel verlangsamt.
Würde man im Verein zukunftsorientiert denken, dann würde man auf einen Abgang von Reus hinwirken, um zum einen jetzt noch etwas Geld zu bekommen und zum anderen jungen talentierten Spielern mehr Spielzeit einräumen zu können. Das ein Hlozek Leipzig als förderlicher für seine Zukunft ansieht, ist doch kein Wunder. Insbesondere, wenn man von einem Verbleib Sanchos ausgeht. Da spielen vorne Haaland, Sancho ist leistungsmäßig unantastbar, ein Brandt würde in einem 4-2-3-1 sicher auch auf der 10er-Position Vorrang haben. Ein Duell mit Hazard oder Reyna um die eine freie Position + die Option als vielseitiger Spieler für einen der zuvor Genannten einzuspringen, würde man/er ja sicher machen. Aber zusätzlich noch Reus, der unabhängig vom Leistungsprinzip bei Favre immer gesetzt sein wird, macht für einen jungen Spieler dann nun einmal keinen Sinn. Bei Leipzig gibt es insbesondere nach dem Werner-Abgang keine Pfründe, die fest vergeben sind und einen an der Entwicklung hindern.
Nicht umsonst sagte Klopp auf seiner Abschieds-Pk, dass sich beim BVB viel ändern müsste und das es daher einfacher sei, wenn er geht. Wenn man eine erfolgreiche Zukunft will und mittelfristig oben angreifen will, dann muss man gerade, wenn man nicht über bessere finanzielle Möglichkeiten als der Branchenprimus verfügt, vorausschauender und innovativer planen und handeln.


Wieder einmal ein grandioser Beitrag deinerseits

1. Du pauschalisierst, dabei zeigen dir gerade die Beispiele Götze, Subotic, Kuba, Großkreutz und Co., dass man verdiente Spieler gehen lässt und denen nahe legt, sich was anderes zu suchen. Pische spielt eine super Saison, keine Ahnung, was er in deiner Liste zu suchen hat. Reus war in der Saison davor "Spieler des Jahres". Eine Hinrunde später soll er nicht mehr eingeplant werden. Top.

2. Ja ja, Leipzig ist mal wieder interessanter als der BVB. Haaland spielt übrigens hier und nicht in Leipzig. Im DoPa sagte Mintzlaff, dass sie auch gerne Bellingham hätten. Wenn Leipzig und der BVB dasselbe Talent wollen, kommt er meistens nach Dortmund. Brandt wäre auch ein Beispiel. Zudem hat der Tscheche noch gar nicht in Sachsen unterschrieben.

3. Seit Klopp nicht mehr da ist, hat sich wahnsinnig viel getan. Ich zähle nur drei Stammspieler, die noch da sind und vier Spieler insgesamt. Man hat einen Umbruch vollzogen. Also was soll sich noch ändern? Man geht auch einen anderen Weg als andere europäische Spitzenteams. Das haben auch Bellingham, Haaland, Reyna, Sancho, Dembele und Co. mitbekommen, nur du vielleicht nicht.


Top Replik, danke dafür.

Ergänzend vielleicht noch folgendes: die Beispiele die der User hier vergleichsweise zu Sahin, Schmelzer und Pisczek bringt und dafür stehen soll wie radikal Klopp umformte sind absoluter Wahnsinn und zeigen wie wenig der User von unseren BVB weiß oder versteht.

Wörns hat mit 36 Jahren seine Karriere beendet. So alt ist gerade mal Lukasz nächstes Jahr, der aber wesentlich fitter und besser gealtert, ein absoluter Leistungsträger ist.

Alex Frei hatte ganze 3 Jahre beim BVB und hat keine besondere Verbindung zum BVB. Mladen Petric hatte ein Jahr bei uns. Die beiden sind weder vom Standing noch von den Verdiensten auch nur ansatzweise mit Piszczu, Schmelle oder Nuri gleichzusetzen.

Nelson Valdez hatte 5 Jahre bei uns, 2 davon unter Klopp. Er wurde von Klopp nicht wirklich abgesägt. Ganz im Gegenteil war das sogar einer der Spieler, die sehr gut zum Klopp BVB gepasst haben.


Für Vereinszugehörigkeit gibt es im Vereinssport Ehrennadeln. Für Leistungssport hat Vereinszugehörigkeit oder Verbundenheit keine Relevanz. Das wollen viele aber nicht wahrhaben!


Du verstehst den Sinn des Post nicht. Du versuchst etwas darzulegen und bringst dazu (aus deiner Sicht) vier positiv Beispiele unter Klopp und drei jetzige (langjährige) Negativbeispiele. Mein Post zeigt mit auf, dass du Äpfel mit Birnen vegleichst. Dein Argument des Reinemachers und Ausmisters Klopp ist auf dieser Basis nicht haltbar.

Unabhängig davon kann man dann noch den sportlichen Wert deiner aktuellen Beispiele bewerten. Und dabei ist sportlich zumindest bei Piszczu und Reus klar ersichtlich, dass die Spieler gebraucht werden und für viele sportlich über fast jeden Zweifel erhaben sind. Und menschlich erst Recht.

•     •     •

Fortune favours the brave.
BVB - Transferpolitik |#15273
05.07.2020 - 18:39 Uhr
Zitat von ridinggiants84
Zitat von Truth

Zitat von ridinggiants84

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von Truth

Eines der großen Probleme der letzten Jahre der Transfer-/Personalpolitik ist, dass man aus Sentimentalität nicht nur bestimmte Spieler zurückholte, sondern v.a. auch an bestimmten Spielern viel zu lange festhält und Verträge verlängerte. Piszczek, Sahin und Schmelzer stehen dabei exemplarisch für die Ambitionslosigkeit der Vereinsführung. Reus wird der nächste Spieler sein.
Als Klopp kam, wurde rational und nicht emotional entschieden. Spieler wie Wörns, Frei, Petric oder Valdez wurden schnell aussortiert, unabhängig von früheren Verdiensten oder ihrem aktuellen Standing, weil sie zu der Art, wie man spielen wollte, nicht passten oder keine gute Aktie für die Zukunft waren.
Bereits jetzt ist doch abzusehen, dass Reus der Mannschaft immer weniger positiven Input geben wird. Er wird wahrscheinlich immer ein außergewöhnlich guter offensiver Abschlussspieler sein, der weiß in welchem Raum er sich zu positionieren hat, aber ganz viele andere Sachen werden zunehmend eine Belastung für die Mannschaft. Neben seinem Schnelligkeitsdefizit, welches ihn schon jetzt für einen modernen Außenbahnspieler eines Spitzenteams deutlich gegenüber vergleichbaren Spielern abfallen lässt, hat er auch für einen zentralen Offensivspieler eine auffallend schlechte Ballan- und -mitnahme. Wodurch er zusätzlich das Spiel verlangsamt.
Würde man im Verein zukunftsorientiert denken, dann würde man auf einen Abgang von Reus hinwirken, um zum einen jetzt noch etwas Geld zu bekommen und zum anderen jungen talentierten Spielern mehr Spielzeit einräumen zu können. Das ein Hlozek Leipzig als förderlicher für seine Zukunft ansieht, ist doch kein Wunder. Insbesondere, wenn man von einem Verbleib Sanchos ausgeht. Da spielen vorne Haaland, Sancho ist leistungsmäßig unantastbar, ein Brandt würde in einem 4-2-3-1 sicher auch auf der 10er-Position Vorrang haben. Ein Duell mit Hazard oder Reyna um die eine freie Position + die Option als vielseitiger Spieler für einen der zuvor Genannten einzuspringen, würde man/er ja sicher machen. Aber zusätzlich noch Reus, der unabhängig vom Leistungsprinzip bei Favre immer gesetzt sein wird, macht für einen jungen Spieler dann nun einmal keinen Sinn. Bei Leipzig gibt es insbesondere nach dem Werner-Abgang keine Pfründe, die fest vergeben sind und einen an der Entwicklung hindern.
Nicht umsonst sagte Klopp auf seiner Abschieds-Pk, dass sich beim BVB viel ändern müsste und das es daher einfacher sei, wenn er geht. Wenn man eine erfolgreiche Zukunft will und mittelfristig oben angreifen will, dann muss man gerade, wenn man nicht über bessere finanzielle Möglichkeiten als der Branchenprimus verfügt, vorausschauender und innovativer planen und handeln.


Wieder einmal ein grandioser Beitrag deinerseits

1. Du pauschalisierst, dabei zeigen dir gerade die Beispiele Götze, Subotic, Kuba, Großkreutz und Co., dass man verdiente Spieler gehen lässt und denen nahe legt, sich was anderes zu suchen. Pische spielt eine super Saison, keine Ahnung, was er in deiner Liste zu suchen hat. Reus war in der Saison davor "Spieler des Jahres". Eine Hinrunde später soll er nicht mehr eingeplant werden. Top.

2. Ja ja, Leipzig ist mal wieder interessanter als der BVB. Haaland spielt übrigens hier und nicht in Leipzig. Im DoPa sagte Mintzlaff, dass sie auch gerne Bellingham hätten. Wenn Leipzig und der BVB dasselbe Talent wollen, kommt er meistens nach Dortmund. Brandt wäre auch ein Beispiel. Zudem hat der Tscheche noch gar nicht in Sachsen unterschrieben.

3. Seit Klopp nicht mehr da ist, hat sich wahnsinnig viel getan. Ich zähle nur drei Stammspieler, die noch da sind und vier Spieler insgesamt. Man hat einen Umbruch vollzogen. Also was soll sich noch ändern? Man geht auch einen anderen Weg als andere europäische Spitzenteams. Das haben auch Bellingham, Haaland, Reyna, Sancho, Dembele und Co. mitbekommen, nur du vielleicht nicht.


Top Replik, danke dafür.

Ergänzend vielleicht noch folgendes: die Beispiele die der User hier vergleichsweise zu Sahin, Schmelzer und Pisczek bringt und dafür stehen soll wie radikal Klopp umformte sind absoluter Wahnsinn und zeigen wie wenig der User von unseren BVB weiß oder versteht.

Wörns hat mit 36 Jahren seine Karriere beendet. So alt ist gerade mal Lukasz nächstes Jahr, der aber wesentlich fitter und besser gealtert, ein absoluter Leistungsträger ist.

Alex Frei hatte ganze 3 Jahre beim BVB und hat keine besondere Verbindung zum BVB. Mladen Petric hatte ein Jahr bei uns. Die beiden sind weder vom Standing noch von den Verdiensten auch nur ansatzweise mit Piszczu, Schmelle oder Nuri gleichzusetzen.

Nelson Valdez hatte 5 Jahre bei uns, 2 davon unter Klopp. Er wurde von Klopp nicht wirklich abgesägt. Ganz im Gegenteil war das sogar einer der Spieler, die sehr gut zum Klopp BVB gepasst haben.


Für Vereinszugehörigkeit gibt es im Vereinssport Ehrennadeln. Für Leistungssport hat Vereinszugehörigkeit oder Verbundenheit keine Relevanz. Das wollen viele aber nicht wahrhaben!


Du verstehst den Sinn des Post nicht. Du versuchst etwas darzulegen und bringst dazu (aus deiner Sicht) vier positiv Beispiele unter Klopp und drei jetzige (langjährige) Negativbeispiele. Mein Post zeigt mit auf, dass du Äpfel mit Birnen vegleichst. Dein Argument des Reinemachers und Ausmisters Klopp ist auf dieser Basis nicht haltbar.

Unabhängig davon kann man dann noch den sportlichen Wert deiner aktuellen Beispiele bewerten. Und dabei ist sportlich zumindest bei Piszczu und Reus klar ersichtlich, dass die Spieler gebraucht werden und für viele sportlich über fast jeden Zweifel erhaben sind. Und menschlich erst Recht.


Natürlich werden Spieler gebraucht, wenn man keine Alternative verpflichtet. Menschlich kann ich über keinen Spieler was sagen, da ich keinen persönlich kenne. Spielt aber für die Leistungsbewertung auch gar keine Rolle. Sportlich hat die Saison gezeigt, dass man ohne Reus und Schmelzer besser spielt und v.a. auch ausbalancierter. Piszczek spielte ausschließlich weil Akanji sich wiederholt Slapstickeinlagen erlaubte und eine Viererkette mit Hakimi rechts und der Langsamkeit der IV keine Option war. Mit Piszczek selbst erst recht nicht mehr. Jetzt hat man Meunier verpflichtet. Akanji hat sich deutlich stabilisiert und Zagadou kommt aus der Verletzung zurück. Was macht man beim BVB? Mit Piszczek verlängern. Sollen sie halt machen. Bei den ganzen rausgeschmissenen Millionen für üppige Gehälter von Spielern, die man Jahre lang an der Backe hat, macht Piszczeks Gehalt den Kohl jetzt auch nicht mehr fett. Aber hier wird dann rumgeheult, weshalb man nicht Kouassi verpflichtet, damit der dann wie Balerdi Jahre auf der Bank sitzt.
BVB - Transferpolitik |#15274
05.07.2020 - 19:33 Uhr
Zitat von Truth

Zitat von ridinggiants84

Zitat von Truth

Zitat von ridinggiants84

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von Truth

Eines der großen Probleme der letzten Jahre der Transfer-/Personalpolitik ist, dass man aus Sentimentalität nicht nur bestimmte Spieler zurückholte, sondern v.a. auch an bestimmten Spielern viel zu lange festhält und Verträge verlängerte. Piszczek, Sahin und Schmelzer stehen dabei exemplarisch für die Ambitionslosigkeit der Vereinsführung. Reus wird der nächste Spieler sein.
Als Klopp kam, wurde rational und nicht emotional entschieden. Spieler wie Wörns, Frei, Petric oder Valdez wurden schnell aussortiert, unabhängig von früheren Verdiensten oder ihrem aktuellen Standing, weil sie zu der Art, wie man spielen wollte, nicht passten oder keine gute Aktie für die Zukunft waren.
Bereits jetzt ist doch abzusehen, dass Reus der Mannschaft immer weniger positiven Input geben wird. Er wird wahrscheinlich immer ein außergewöhnlich guter offensiver Abschlussspieler sein, der weiß in welchem Raum er sich zu positionieren hat, aber ganz viele andere Sachen werden zunehmend eine Belastung für die Mannschaft. Neben seinem Schnelligkeitsdefizit, welches ihn schon jetzt für einen modernen Außenbahnspieler eines Spitzenteams deutlich gegenüber vergleichbaren Spielern abfallen lässt, hat er auch für einen zentralen Offensivspieler eine auffallend schlechte Ballan- und -mitnahme. Wodurch er zusätzlich das Spiel verlangsamt.
Würde man im Verein zukunftsorientiert denken, dann würde man auf einen Abgang von Reus hinwirken, um zum einen jetzt noch etwas Geld zu bekommen und zum anderen jungen talentierten Spielern mehr Spielzeit einräumen zu können. Das ein Hlozek Leipzig als förderlicher für seine Zukunft ansieht, ist doch kein Wunder. Insbesondere, wenn man von einem Verbleib Sanchos ausgeht. Da spielen vorne Haaland, Sancho ist leistungsmäßig unantastbar, ein Brandt würde in einem 4-2-3-1 sicher auch auf der 10er-Position Vorrang haben. Ein Duell mit Hazard oder Reyna um die eine freie Position + die Option als vielseitiger Spieler für einen der zuvor Genannten einzuspringen, würde man/er ja sicher machen. Aber zusätzlich noch Reus, der unabhängig vom Leistungsprinzip bei Favre immer gesetzt sein wird, macht für einen jungen Spieler dann nun einmal keinen Sinn. Bei Leipzig gibt es insbesondere nach dem Werner-Abgang keine Pfründe, die fest vergeben sind und einen an der Entwicklung hindern.
Nicht umsonst sagte Klopp auf seiner Abschieds-Pk, dass sich beim BVB viel ändern müsste und das es daher einfacher sei, wenn er geht. Wenn man eine erfolgreiche Zukunft will und mittelfristig oben angreifen will, dann muss man gerade, wenn man nicht über bessere finanzielle Möglichkeiten als der Branchenprimus verfügt, vorausschauender und innovativer planen und handeln.


Wieder einmal ein grandioser Beitrag deinerseits

1. Du pauschalisierst, dabei zeigen dir gerade die Beispiele Götze, Subotic, Kuba, Großkreutz und Co., dass man verdiente Spieler gehen lässt und denen nahe legt, sich was anderes zu suchen. Pische spielt eine super Saison, keine Ahnung, was er in deiner Liste zu suchen hat. Reus war in der Saison davor "Spieler des Jahres". Eine Hinrunde später soll er nicht mehr eingeplant werden. Top.

2. Ja ja, Leipzig ist mal wieder interessanter als der BVB. Haaland spielt übrigens hier und nicht in Leipzig. Im DoPa sagte Mintzlaff, dass sie auch gerne Bellingham hätten. Wenn Leipzig und der BVB dasselbe Talent wollen, kommt er meistens nach Dortmund. Brandt wäre auch ein Beispiel. Zudem hat der Tscheche noch gar nicht in Sachsen unterschrieben.

3. Seit Klopp nicht mehr da ist, hat sich wahnsinnig viel getan. Ich zähle nur drei Stammspieler, die noch da sind und vier Spieler insgesamt. Man hat einen Umbruch vollzogen. Also was soll sich noch ändern? Man geht auch einen anderen Weg als andere europäische Spitzenteams. Das haben auch Bellingham, Haaland, Reyna, Sancho, Dembele und Co. mitbekommen, nur du vielleicht nicht.


Top Replik, danke dafür.

Ergänzend vielleicht noch folgendes: die Beispiele die der User hier vergleichsweise zu Sahin, Schmelzer und Pisczek bringt und dafür stehen soll wie radikal Klopp umformte sind absoluter Wahnsinn und zeigen wie wenig der User von unseren BVB weiß oder versteht.

Wörns hat mit 36 Jahren seine Karriere beendet. So alt ist gerade mal Lukasz nächstes Jahr, der aber wesentlich fitter und besser gealtert, ein absoluter Leistungsträger ist.

Alex Frei hatte ganze 3 Jahre beim BVB und hat keine besondere Verbindung zum BVB. Mladen Petric hatte ein Jahr bei uns. Die beiden sind weder vom Standing noch von den Verdiensten auch nur ansatzweise mit Piszczu, Schmelle oder Nuri gleichzusetzen.

Nelson Valdez hatte 5 Jahre bei uns, 2 davon unter Klopp. Er wurde von Klopp nicht wirklich abgesägt. Ganz im Gegenteil war das sogar einer der Spieler, die sehr gut zum Klopp BVB gepasst haben.


Für Vereinszugehörigkeit gibt es im Vereinssport Ehrennadeln. Für Leistungssport hat Vereinszugehörigkeit oder Verbundenheit keine Relevanz. Das wollen viele aber nicht wahrhaben!


Du verstehst den Sinn des Post nicht. Du versuchst etwas darzulegen und bringst dazu (aus deiner Sicht) vier positiv Beispiele unter Klopp und drei jetzige (langjährige) Negativbeispiele. Mein Post zeigt mit auf, dass du Äpfel mit Birnen vegleichst. Dein Argument des Reinemachers und Ausmisters Klopp ist auf dieser Basis nicht haltbar.

Unabhängig davon kann man dann noch den sportlichen Wert deiner aktuellen Beispiele bewerten. Und dabei ist sportlich zumindest bei Piszczu und Reus klar ersichtlich, dass die Spieler gebraucht werden und für viele sportlich über fast jeden Zweifel erhaben sind. Und menschlich erst Recht.


Natürlich werden Spieler gebraucht, wenn man keine Alternative verpflichtet. Menschlich kann ich über keinen Spieler was sagen, da ich keinen persönlich kenne. Spielt aber für die Leistungsbewertung auch gar keine Rolle. Sportlich hat die Saison gezeigt, dass man ohne Reus und Schmelzer besser spielt und v.a. auch ausbalancierter. Piszczek spielte ausschließlich weil Akanji sich wiederholt Slapstickeinlagen erlaubte und eine Viererkette mit Hakimi rechts und der Langsamkeit der IV keine Option war. Mit Piszczek selbst erst recht nicht mehr. Jetzt hat man Meunier verpflichtet. Akanji hat sich deutlich stabilisiert und Zagadou kommt aus der Verletzung zurück. Was macht man beim BVB? Mit Piszczek verlängern. Sollen sie halt machen. Bei den ganzen rausgeschmissenen Millionen für üppige Gehälter von Spielern, die man Jahre lang an der Backe hat, macht Piszczeks Gehalt den Kohl jetzt auch nicht mehr fett. Aber hier wird dann rumgeheult, weshalb man nicht Kouassi verpflichtet, damit der dann wie Balerdi Jahre auf der Bank sitzt.


Die Saison hat gezeigt, dass man sportlich ohne Schmelzer besser spielt? Das konnte die Saison nicht zeigen, weil Schmelzer heiße 60 Minuten gespielt hat. Dass die geplanten Stammspieler auf den außen besser sind als er, soll auch genau so sein, sonst wäre ja auch er Stamm. Deine Aussage suggeriert, dass Schmelle als Stamm geplant war, man dann aber bemerkt hat, dass sein Ersatz besser ist. Genau da s war aber nicht der Fall. Also ist deine Aussage schonmal Blödsinn.

Den Turnaround nach Paderborn schaffte man mit Marco Reus als Stammspieler und er hat mit Scorern aber auch seinem Spiel an sich entscheidend dazu beigetragen. Die einzige Partie die Marco Reus nicht zur Verfügung stand, bis zur Verletzung nach dem Heimspiel gegen Union hat man verloren (1:2 gegen Hoffenheim) und komischerweise hat man auch prompt die erste Partie nach seiner Verletzung in der Rückrunde wieder verloren (Leverkusen). Deine Aussage, dass es ohne Marco besser lief in dieser Saison, lässt sich also ziemlich leicht widerlegen.

So wir auch das Argument des Kaderaufräumers Klopp davor, auf das du dann einfach nicht mehr eingehst.

Jedes andere deiner Argumente ist mit einem anderen Spin auf der Betrachtungsweise auch einfach nur als falsch darstellbar bzw. widerlegbar, aber es ist die Mühe mit dir schlicht nicht wert, da nichts sinnvolles am Ende rausschaut, weil du einfach von einem zum nächsten haltlosen Thema springst.

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Fortune favours the brave.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von ridinggiants84 am 05.07.2020 um 19:39 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#15275
05.07.2020 - 19:41 Uhr
Wäre natürlich enttäuschend wenn man nun Sancho veräußert, wen willst da an Ersatz holen der halbwegs an das Niveau kommt? Im Endeffekt kannst da nur Havertz holen und irgendein vielversprechendes Talent für den Flügel - eventuell ist das ja Bellingham aber ders doch eher Zentral oder?
BVB - Transferpolitik |#15276
05.07.2020 - 19:45 Uhr
Zitat von Angelo24293
Wäre natürlich enttäuschend wenn man nun Sancho veräußert, wen willst da an Ersatz holen der halbwegs an das Niveau kommt?


Witzig, war hier bei Dembelé und Konsorten exakt Genauso zu lesen.
BVB - Transferpolitik |#15277
05.07.2020 - 19:48 Uhr
Zitat von goetzeus86
Zitat von Angelo24293

Wäre natürlich enttäuschend wenn man nun Sancho veräußert, wen willst da an Ersatz holen der halbwegs an das Niveau kommt?


Witzig, war hier bei Dembelé und Konsorten exakt Genauso zu lesen.


Irgendwer wird schon kommen. Und ich tippe mal, dass es nicht z.B. Skrzybski oder Matondo sein werden.
BVB - Transferpolitik |#15278
05.07.2020 - 19:54 Uhr
Zitat von goetzeus86
Zitat von Angelo24293

Wäre natürlich enttäuschend wenn man nun Sancho veräußert, wen willst da an Ersatz holen der halbwegs an das Niveau kommt?


Witzig, war hier bei Dembelé und Konsorten exakt Genauso zu lesen.

Und man hatte doch recht. Dembele wurde genau genommen mit Yarmolenko ersetzt, der trotz eines guten Starts doch eher ein Flop war, Sancho hat diesen dann erst ein Jahr später vergessen gemacht. Bei Auba hat man sich auch sehr schwer getan, erst jetzt hat man mit Haaland jemanden, der ähnlich verlässlich wie Auba treffen könnte.
BVB - Transferpolitik |#15279
05.07.2020 - 20:01 Uhr
Zitat von Taxik
Zitat von goetzeus86

Zitat von Angelo24293

Wäre natürlich enttäuschend wenn man nun Sancho veräußert, wen willst da an Ersatz holen der halbwegs an das Niveau kommt?


Witzig, war hier bei Dembelé und Konsorten exakt Genauso zu lesen.

Und man hatte doch recht. Dembele wurde genau genommen mit Yarmolenko ersetzt, der trotz eines guten Starts doch eher ein Flop war, Sancho hat diesen dann erst ein Jahr später vergessen gemacht. Bei Auba hat man sich auch sehr schwer getan, erst jetzt hat man mit Haaland jemanden, der ähnlich verlässlich wie Auba treffen könnte.


Trotzdem hat man Dembelé nach einer recht absehbaren Zeit ersetzen können. Sancho und Pulisic haben das ja relativ schnell geschafft, auch wenn man zusätzlich Yarmolenko geholt hat, der hier mit dem Tempo nicht zurecht kam. Zuverlässig getroffen hat Paco bspw auch, wenn er fit war und als er noch Bock auf den BVB hatte.
BVB - Transferpolitik |#15280
05.07.2020 - 20:05 Uhr
Zitat von Taxik

Zitat von goetzeus86

Zitat von Angelo24293

Wäre natürlich enttäuschend wenn man nun Sancho veräußert, wen willst da an Ersatz holen der halbwegs an das Niveau kommt?


Witzig, war hier bei Dembelé und Konsorten exakt Genauso zu lesen.

Und man hatte doch recht. Dembele wurde genau genommen mit Yarmolenko ersetzt, der trotz eines guten Starts doch eher ein Flop war, Sancho hat diesen dann erst ein Jahr später vergessen gemacht. Bei Auba hat man sich auch sehr schwer getan, erst jetzt hat man mit Haaland jemanden, der ähnlich verlässlich wie Auba treffen könnte.


Man darf eben nicht erwarten, dass man Sancho gleichwertig ersetzt. Sancho ist ein Glücksfall gewesen und ein Ausnahmespieler für den BVB. Dass er quasi von der Qualität her auf Dembele gefolgt ist, ist auch ein Glücksfall. Man wird ihn nicht 1zu1 ersetzen können und an individueller Qualität verlieren. Man wird jedoch sicherlich einen Spieler im Auge haben, der ihn so ersetzen kann, dass man den Verlust als Mannschaft gut auffangen kann. Wie gesagt, man hatte Glück, dass zwischen Dembele und Sancho wenig Zeit vergangen ist. Zwischen Sancho und Spieler X, der ein ähnliches Talent ist, könnten jetzt wieder viele Jahre vergehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UnderratedCritic am 05.07.2020 um 20:07 Uhr bearbeitet
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