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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#14841
16.01.2020 - 13:23 Uhr
Zitat von Truth
Die Zeit ist gekommen, die AK-Frage zu stellen.

Man muss ja nur frage, ob seit der Aussage von Watzke der Grundsatz fortbesteht, dass der BVB keine AKs vergibt.


Ich denke, dass du dir die Frage selbst beantworten kannst , wenn du 1+1 zusammenzählst, alle vorliegenden Indizien betrachtest und den Subtext der Aussagen der BVB-Verantwortlichen interpretierst.

Eine offizielle Bestätigung der BVB-Vereinsverantwortlichen wird es nicht geben, denn warum sollten sie das tun? Es gibt eher zahlreiche Gründe, warum sie dies nicht bestätigen sollten, und dieser Strategie scheinen sie zu folgen.
BVB - Transferpolitik |#14842
16.01.2020 - 13:28 Uhr
Zitat von dreuti123
Zitat von Truth

Die Zeit ist gekommen, die AK-Frage zu stellen.

Man muss ja nur frage, ob seit der Aussage von Watzke der Grundsatz fortbesteht, dass der BVB keine AKs vergibt.


Ich denke, dass du dir die Frage selbst beantworten kannst , wenn du 1+1 zusammenzählst, alle vorliegenden Indizien betrachtest und den Subtext der Aussagen der BVB-Verantwortlichen interpretierst.

Eine offizielle Bestätigung der BVB-Vereinsverantwortlichen wird es nicht geben, denn warum sollten sie das tun? Es gibt eher zahlreiche Gründe, warum sie dies nicht bestätigen sollten, und dieser Strategie scheinen sie zu folgen.


Es stellt sich nicht nur die Frage, ob sie es tun sollten, sondern ob sie es aus aktienrechtlicher Sicht vielleicht sogar müssen. Ist schon mekrwürdig, wenn der Geschäftsführer jahrelang erzählt, dass es keine AKs mehr gibt und Anleger dies in die Bewertung der Aktie mit einfließen lassen und dann auf einmal ein Spieler deutlich unter MW wechselt, weil ein anderer Verein die AK zieht.
BVB - Transferpolitik |#14843
16.01.2020 - 14:13 Uhr
und wie fliesst die Existenz von AKs in den Wert des Unternehmens ein?

Ist es negativ, weil man Spieler verlieren kann?
Ist es positiv, weil man damit Spieler zur Unterschrift bekommt, die auf eine AK bestehen?
Oder ist es egal, weil sich durch die AK im Endeffekt sehr wenig ändert?

Die reine Existenz von AKs sagt doch praktisch nichts über den wert des Vereins aus. Real hat mit AKs einen Wert von 3 Milliarden.

Also warum sollte das börsenrechtlich relevant sein?

•     •     •

mir reichts, ich geh´ schaukeln!
BVB - Transferpolitik |#14844
16.01.2020 - 14:21 Uhr
Zitat von Mr-Turtle
und wie fliesst die Existenz von AKs in den Wert des Unternehmens ein?

Ist es negativ, weil man Spieler verlieren kann?
Ist es positiv, weil man damit Spieler zur Unterschrift bekommt, die auf eine AK bestehen?
Oder ist es egal, weil sich durch die AK im Endeffekt sehr wenig ändert?

Die reine Existenz von AKs sagt doch praktisch nichts über den wert des Vereins aus. Real hat mit AKs einen Wert von 3 Milliarden.

Also warum sollte das börsenrechtlich relevant sein?


Weil die wertvollste Anlage des Vereins die Spieler sind! Wenn ein Spieler sich entsprechend entwickelt, kann man bei Nicht-Existenz von AKs frei verhandeln und marktgerechte Ablösen erzielen und damit dann entweder entsprechend in Beine oder Steine investieren. Ist das nicht der Fall, kann ich den Wert der BVB-Aktie als Anleger überbewerten.

Angenommen Sancho hätte ein AK in Höhe von 50 mio, die ab dem Sommer gezogen werden kann. Würdest du dich darüber als Anleger freuen, wenn du das erst erfährst, wenn der Wechsel verkündet wird und das ca. 100 mio unter MW?
BVB - Transferpolitik |#14845
16.01.2020 - 14:35 Uhr
Zitat von Truth
Zitat von Mr-Turtle

und wie fliesst die Existenz von AKs in den Wert des Unternehmens ein?

Ist es negativ, weil man Spieler verlieren kann?
Ist es positiv, weil man damit Spieler zur Unterschrift bekommt, die auf eine AK bestehen?
Oder ist es egal, weil sich durch die AK im Endeffekt sehr wenig ändert?

Die reine Existenz von AKs sagt doch praktisch nichts über den wert des Vereins aus. Real hat mit AKs einen Wert von 3 Milliarden.

Also warum sollte das börsenrechtlich relevant sein?


Weil die wertvollste Anlage des Vereins die Spieler sind! Wenn ein Spieler sich entsprechend entwickelt, kann man bei Nicht-Existenz von AKs frei verhandeln und marktgerechte Ablösen erzielen und damit dann entweder entsprechend in Beine oder Steine investieren. Ist das nicht der Fall, kann ich den Wert der BVB-Aktie als Anleger überbewerten.

Angenommen Sancho hätte ein AK in Höhe von 50 mio, die ab dem Sommer gezogen werden kann. Würdest du dich darüber als Anleger freuen, wenn du das erst erfährst, wenn der Wechsel verkündet wird und das ca. 100 mio unter MW?

Das ist aus wirtschaftlicher Sicht blödsinn. Natürlich gibts immer wieder Webseiten etc., die den Wert eines Vereins anhand von Spielern festmachen. Aber wie willst Du das "offiziell" machen? Wie sollte denn börsenrechtlich der Wert eines Sancho festgemacht werden?
Wichtig ist der Umsatz, und nicht umsonst ist da immer "transferbereinigt" eine wichtige Größe. Daran erkennt man, wie viel so ein Verein wirklich wert ist. Die Existenz einer AK interessiert hier sicherlich einige Fans, jedoch keinen Anleger (und nein, Schmuckaktienbesitzer sind keine Anleger...).
BVB - Transferpolitik |#14846
16.01.2020 - 14:39 Uhr
Zitat von dreuti123
Zitat von Truth

Die Zeit ist gekommen, die AK-Frage zu stellen.

Man muss ja nur frage, ob seit der Aussage von Watzke der Grundsatz fortbesteht, dass der BVB keine AKs vergibt.


Ich denke, dass du dir die Frage selbst beantworten kannst , wenn du 1+1 zusammenzählst, alle vorliegenden Indizien betrachtest und den Subtext der Aussagen der BVB-Verantwortlichen interpretierst.

Eine offizielle Bestätigung der BVB-Vereinsverantwortlichen wird es nicht geben, denn warum sollten sie das tun? Es gibt eher zahlreiche Gründe, warum sie dies nicht bestätigen sollten, und dieser Strategie scheinen sie zu folgen.

Ja, es scheint ziemlich eindeutig, dass es in Haalands Vertrag eine AK existiert.
Eine offizielle Bestätigung, dass die Transferpolitik sich geändert hat, könnten sich die Journalisten aber einholen.
Man muss doch nur fragen, ob in naher Zukunft AKs wieder möglich sind.
Wenn Zorc ausweicht (was er wohl tun würde), kann man in den Raum stellen, dass Watzkes klare, öffentliche Haltung gegen AKs nicht mehr gilt.
Für mich wäre das einer offizielle Bestätigung gleich, dass man sich die Möglichkeit einer AK nun offen hält.

Scheinbar hat aber kein Journalist bei solchen Pressekonferenz Lust, irgendetwas Unangenehmes zu erfragen. Obwohl das Interesse bei den Fans wohl groß wäre.
BVB - Transferpolitik |#14847
16.01.2020 - 14:48 Uhr
Zitat von Truth
Zitat von Mr-Turtle

und wie fliesst die Existenz von AKs in den Wert des Unternehmens ein?

Ist es negativ, weil man Spieler verlieren kann?
Ist es positiv, weil man damit Spieler zur Unterschrift bekommt, die auf eine AK bestehen?
Oder ist es egal, weil sich durch die AK im Endeffekt sehr wenig ändert?

Die reine Existenz von AKs sagt doch praktisch nichts über den wert des Vereins aus. Real hat mit AKs einen Wert von 3 Milliarden.

Also warum sollte das börsenrechtlich relevant sein?


Weil die wertvollste Anlage des Vereins die Spieler sind! Wenn ein Spieler sich entsprechend entwickelt, kann man bei Nicht-Existenz von AKs frei verhandeln und marktgerechte Ablösen erzielen und damit dann entweder entsprechend in Beine oder Steine investieren. Ist das nicht der Fall, kann ich den Wert der BVB-Aktie als Anleger überbewerten.

Angenommen Sancho hätte ein AK in Höhe von 50 mio, die ab dem Sommer gezogen werden kann. Würdest du dich darüber als Anleger freuen, wenn du das erst erfährst, wenn der Wechsel verkündet wird und das ca. 100 mio unter MW?


Und was bringt es den Anleger wenn er weiß wie hoch die AK ist? Er kann doch sowieso nicht seriös beurteilen, ob der Spieler in dem Jahr wo die AK aktiviert werden kann so viel Wert ist wie die Höhe der AK oder ob der Wert darüber oder darunter liegt.
Das ist doch alles nur wilde Spekulation und auch die Werte hier auf TM.de sind höchstens eine Orientierung in welche Richtung es gehen kann, aber objektive Werte geben auch diese Zahlen nicht wieder.
Von daher ist es doch vollkommen egal ob der Aktienanleger von dem genauen Wert der AK weiß, da er damit im Grunde sowieso nichts anfangen kann.

Und mal ganz davon ab. Glaubst du etwa im Ernst das wenn der BVB in Haaland's Vertrag eine AK integriert hat, die bei nur ~60 Mio. liegt, wie in den Medien spekuliert, wenn das Gesamtpaket welches wir für Haaland in dem Zeitraum bezahlen, in dem er bei uns unter Vertrag steht, diese Summe schon fast übersteigt?
Geh mal davon aus, dass Zorc und Watzke da eine Zahl als AK in den Vertrag gesetzt haben, die wohl am dreistelligen Mio.-Bereich kratzt bzw. diese sogar übersteigt und sich Haaland somit neben Dembele und Sancho einreiht, was Ablösesumme angeht. Insofern sehe ich nicht, wo man den Spieler unter Wert verkaufen würde.
BVB - Transferpolitik |#14848
16.01.2020 - 14:52 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von dreuti123

Zitat von Truth

Die Zeit ist gekommen, die AK-Frage zu stellen.

Man muss ja nur frage, ob seit der Aussage von Watzke der Grundsatz fortbesteht, dass der BVB keine AKs vergibt.


Ich denke, dass du dir die Frage selbst beantworten kannst , wenn du 1+1 zusammenzählst, alle vorliegenden Indizien betrachtest und den Subtext der Aussagen der BVB-Verantwortlichen interpretierst.

Eine offizielle Bestätigung der BVB-Vereinsverantwortlichen wird es nicht geben, denn warum sollten sie das tun? Es gibt eher zahlreiche Gründe, warum sie dies nicht bestätigen sollten, und dieser Strategie scheinen sie zu folgen.

Ja, es scheint ziemlich eindeutig, dass es in Haalands Vertrag eine AK existiert.
Eine offizielle Bestätigung, dass die Transferpolitik sich geändert hat, könnten sich die Journalisten aber einholen.
Man muss doch nur fragen, ob in naher Zukunft AKs wieder möglich sind.
Wenn Zorc ausweicht (was er wohl tun würde), kann man in den Raum stellen, dass Watzkes klare, öffentliche Haltung gegen AKs nicht mehr gilt.
Für mich wäre das einer offizielle Bestätigung gleich, dass man sich die Möglichkeit einer AK nun offen hält.

Scheinbar hat aber kein Journalist bei solchen Pressekonferenz Lust, irgendetwas Unangenehmes zu erfragen. Obwohl das Interesse bei den Fans wohl groß wäre.

Da es sich um eine Spieltagspressekonferenz handelt würde ich davon ausgehen, dass ausschließlich sportliche Fragen erwünscht sind. Nicht ganz unverständlich, wenn regelmäßig Fragen zur Ausrichtung, Transferphilisophie oder der generellen Vereinspolitik kommen würden, dann würden diese Konferenzen ziemlich aufgebläht werden.
Ich denke, man kann sich sicher sein, dass spätestens bei der nächsten JHV entsprechende Fragen gestellt werden und wir sollten nicht allzu verwundert und enttäuscht sein, wenn sich unsere Führungsriege vorher nicht groß in die Karten blicken lässt. Vielleicht kommt ja mal was bei Sky90 oder DoPa oder so zuvor.
Bis dahin, viel Spass beim spekulieren, streiten und aufregen. Mich persönlich interessierts nicht genug um da weiter drüber nachzudenken.
BVB - Transferpolitik |#14849
16.01.2020 - 14:57 Uhr
Zitat von Truth

Zitat von Perca

Zitat von Truth

Die Zeit ist gekommen, die AK-Frage zu stellen.

Man muss ja nur frage, ob seit der Aussage von Watzke der Grundsatz fortbesteht, dass der BVB keine AKs vergibt.

Meinst du wegen Haaland?
Die Aussage ist ja sehr klar, man äußert sich nicht zu vertragsinhalten. Weder direkt noch indirekt.
Und da spielt es keine Rolle, wie man die indirekte Frage formuliert.
Wenn es das Ziel ist, eine bestimmte Information zu einem genauen Aspekt zu bekommen, dann ist es doch unerheblich, ob man direkt fragt "fährt der Mannschaftsbus um 12?", oder es entsprechend indirekt "müsste ein Spieler, der nach 12 Uhr kommt, prinzipiell laufen?" formuliere. Die Intention ist die selbe, die Reaktion ebenso


Es geht nicht um Vertragsinhalte, sondern grds. um die Transferpolitik. Als Journalist würde ich Zorc auch nicht immer so billig davon kommen lassen. Er soll nichts zu einzelnen Verträgen sagen, sondern ob die Aussage des Geschäftsführes bis heute gilt.

Habe mir seit urzeiten gerade mal wieder eine PK angeschaut und muss schon sagen, dass es schon an Inkompetenz grenzt, welche nichtssagenden Fragen da gestellt werden. Gerade wo so viele nachfragenswerte Sachen in der Winterpause passiert sind. Kann mir das eigentlich nur so erklären, dass die Journalisten teilweise gebrieft werden, was sie fragen dürfen und was nicht. Oder man entzieht wohlmöglich einigen Journalisten bei zu kritischen Fragen die Akkreditierung.

- Keine Frage zu AKs
- Keine Frage zu Auswirkung der Verpflichtung von Haaland auf das zuletzt gespielte 3-4-3 System oder die sich daraus ergebenden personellen Entscheidungen
- Keine Frage dazu, wie man Weigl gedent zu ersetzen
- keine Frage zu weiteren möglichen Zu- und Abgängen

Es geht eben doch um vertragsinhalte. Man weiß, bis vor kurzem hat es defintiv keine AK gegeben.
Beantwortet er die Frage, ob die Aussage noch gilt, mit nein, beantwortet er automatisch die Frage, ob Haaland eine hat, mit ja. Er äußert sich zum vertragsinhalt.
Und was erwartest du von den Journalisten? Das sind keine Richter, vor denen du die Wahrheit sagen musst.
Die wissen ganz genau, worauf sie eine Antwort kriegen und worauf nicht. Interviews werden teilweise im Vorfeld schon durchgesprochen.
Wozu sollten die Journalisten fragen zu den AK stellen?
Die Antwort wird sein, "zu vertragsinhalten äußern wir uns nicht". Da kannst du 10 mal nachfragen, die Antwort ändert sich nicht.
Wozu sollten die Journalisten direkte Fragen zu Transfers stellen? Die Antwort wird sein "zu fremdem Spielern äußern wir uns nicht." Und "wenn sich eine Gelegenheit bietet werden wir sie ergreifen". Da kannst du 10 mal fragen.
Du kannst dir überlegen was du schreiben möchtest. Einen seichten Artikel über den BvB mit eigenen Spekulationen für Klicks oder einen Jammerartikel "Pöse offizielle beantworten meine investigativen kritischen Fragen nicht".

•     •     •

Nati = Nationalmannschaft der Schweiz

Warum wollen so viele die deutschen Nationalspieler bei der Schweiz sehen?

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Perca am 16.01.2020 um 14:58 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#14850
16.01.2020 - 15:03 Uhr
Natürlich entziehen wir kritischen Journalisten die Akkreditierung. #BoruSSia BVB

•     •     •

“Would I ever leave this company? Look, I’m all about loyalty. In fact, I feel like part of what I’m being paid for here is my loyalty. But if there were somewhere else that valued loyalty more highly… I’m going wherever they value loyalty the most.”
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