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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#14871
17.01.2020 - 08:21 Uhr
Zitat von Truth
Zitat von ridinggiants84

Zitat von Truth

Genau. Habe ich mir alles ausgedacht. Die zuvor dargestellte Rechtsprechung und Gesetzeslage existiert nicht.


Nur um es klarzumachen: die von dir zitierten Belege, sprechen dafür, dass man größere Transfers per Ad-Hoc bekannt machen muss, aber nicht dafür, dass das Vorhandensein einer AK prinzipiell eine Ad-Hoc rechtfertigt. Den Umstand versuchst du verzweifelt reinzuinterpretieren.

Nachdem unser BVB ganz sicher anwaltliche beraten wird, wann eine Ad-hoc notwendig ist und wann nicht, bin ich mir ziemlich sicher, dass nur folgende Szenarien möglich sind:

- die beratenden Anwälte und die interne Rechtsabteilung sind zu der Einsicht gelangt, dass eine AK eben keine Ad-Hoc rechtfertigt --> bedeutet in der Folgr, du schreibst absoluten Blödsinn bzgl. der Rechtslage

- es gibt keine AK --> bedeutet in der Folge du schreibst absoluten Blödsinn bzgl. deiner sich verdichteten Anzeichen für einen Paradigmenwechsel (btw welche hochtrabendes Wort für eine im Vergleich zu anderen Anlassfällen wirkliche Lappalie

- es gibt eine AK die dermaßen übertrieben ist bzw. sicher immer marktkonform, dass keine Ad-hoc notwendig ist --> die für dich schönste Variante weil du damit vielleicht noch irgendwie diskutieren könntest, dass all deine Beiträge zum Thema zumindest nicht absoluter Blödsinn waren.

Wir kann man sich eigentlich so sehr auf zwei Behauptungen versteifen (also es gibt eine AK und diese ist Ad-hoc pflichtig) ohne zu erkennen, dass diese Kombination, die wahrhaft unwahrscheinlichste von allen ist?

Mir ist es egal, ob es eine AK gibt oder nicht, Haaland könnte ein Goldgriff sein, sportlich und finanziell, oder vielleicht auch nur eines von beiden - was aber auch genügt smile


Es geht nicht darum eine konkrete AK bei einem Spieler bekannt zu geben und damit Vertragsinhalte preiszugeben, sondern bekannt zu machen, dass es grundsätzlich wieder AKs gibt bzw. geben kann.


Du gibst einfach nicht auf oder?
Dann bring doch mal einen Beweis, wo der BVB schon einmal per Ad-Hoc-Meldung bekannt gegeben hat, dass es in den Verträgen einiger Spielern Ausstiegsklauseln gibt?
Ich denke das dürfte ziemlich schwer fallen, da dies nämlich noch nie der Fall war.
Denn nach deiner Meinung zu urteilen, hätte es diese Meldung damals, als man bei Sahin und Götze die AK in den Vertrag geschrieben hat, schon einmal hätte geben müssen.
Du kannst dich da drehen und wenden wie du möchtest, aber es gibt keine Verpflichtung Seiten des BVB eine Ad-Hoc-Meldung zu geben, dass man in den Vertrag von Haaland eine AK geschrieben hat, mal ganz davon ab, dass dies immer noch nur pure Spekulation ist und nirgends bisher bestätigt wurde.
Dass ein Spieler eine AK besitzt ist nicht kursrelevant zu dem Zeitpunkt, zu dem diese in den Vertrag reingesetzt wurde.
Sie könnte es höchstens werden, wenn die AK in ein paar Jahren aktiviert wird, aber dann kommt es auch immer noch darauf an, wie hoch die AK ist und ob die Summe wirklich eine so große Auswirkung auf den Kurs haben könnte wie z.B. damals bei Dembele, Aubameyang oder Pulisic.
Ansonsten wird es langsam ziemlich ermüdend deine ellenlangen kruden Theorien hier durchlesen zu müssen ohne das diese auch wirklich relevanten Inhalt hätten. Und vom Thema Transferpolitik weicht es dann auch immer weiter ab, da Ad-Hoc-Meldungen nichts mit Transferpolitik zu tun haben.
BVB - Transferpolitik |#14872
17.01.2020 - 09:11 Uhr
Zitat von Danjo88
Zitat von Truth

Zitat von ridinggiants84

Zitat von Truth

Genau. Habe ich mir alles ausgedacht. Die zuvor dargestellte Rechtsprechung und Gesetzeslage existiert nicht.


Nur um es klarzumachen: die von dir zitierten Belege, sprechen dafür, dass man größere Transfers per Ad-Hoc bekannt machen muss, aber nicht dafür, dass das Vorhandensein einer AK prinzipiell eine Ad-Hoc rechtfertigt. Den Umstand versuchst du verzweifelt reinzuinterpretieren.

Nachdem unser BVB ganz sicher anwaltliche beraten wird, wann eine Ad-hoc notwendig ist und wann nicht, bin ich mir ziemlich sicher, dass nur folgende Szenarien möglich sind:

- die beratenden Anwälte und die interne Rechtsabteilung sind zu der Einsicht gelangt, dass eine AK eben keine Ad-Hoc rechtfertigt --> bedeutet in der Folgr, du schreibst absoluten Blödsinn bzgl. der Rechtslage

- es gibt keine AK --> bedeutet in der Folge du schreibst absoluten Blödsinn bzgl. deiner sich verdichteten Anzeichen für einen Paradigmenwechsel (btw welche hochtrabendes Wort für eine im Vergleich zu anderen Anlassfällen wirkliche Lappalie

- es gibt eine AK die dermaßen übertrieben ist bzw. sicher immer marktkonform, dass keine Ad-hoc notwendig ist --> die für dich schönste Variante weil du damit vielleicht noch irgendwie diskutieren könntest, dass all deine Beiträge zum Thema zumindest nicht absoluter Blödsinn waren.

Wir kann man sich eigentlich so sehr auf zwei Behauptungen versteifen (also es gibt eine AK und diese ist Ad-hoc pflichtig) ohne zu erkennen, dass diese Kombination, die wahrhaft unwahrscheinlichste von allen ist?

Mir ist es egal, ob es eine AK gibt oder nicht, Haaland könnte ein Goldgriff sein, sportlich und finanziell, oder vielleicht auch nur eines von beiden - was aber auch genügt smile


Es geht nicht darum eine konkrete AK bei einem Spieler bekannt zu geben und damit Vertragsinhalte preiszugeben, sondern bekannt zu machen, dass es grundsätzlich wieder AKs gibt bzw. geben kann.


Du gibst einfach nicht auf oder?
Dann bring doch mal einen Beweis, wo der BVB schon einmal per Ad-Hoc-Meldung bekannt gegeben hat, dass es in den Verträgen einiger Spielern Ausstiegsklauseln gibt?
Ich denke das dürfte ziemlich schwer fallen, da dies nämlich noch nie der Fall war.
Denn nach deiner Meinung zu urteilen, hätte es diese Meldung damals, als man bei Sahin und Götze die AK in den Vertrag geschrieben hat, schon einmal hätte geben müssen.
Du kannst dich da drehen und wenden wie du möchtest, aber es gibt keine Verpflichtung Seiten des BVB eine Ad-Hoc-Meldung zu geben, dass man in den Vertrag von Haaland eine AK geschrieben hat, mal ganz davon ab, dass dies immer noch nur pure Spekulation ist und nirgends bisher bestätigt wurde.
Dass ein Spieler eine AK besitzt ist nicht kursrelevant zu dem Zeitpunkt, zu dem diese in den Vertrag reingesetzt wurde.
Sie könnte es höchstens werden, wenn die AK in ein paar Jahren aktiviert wird, aber dann kommt es auch immer noch darauf an, wie hoch die AK ist und ob die Summe wirklich eine so große Auswirkung auf den Kurs haben könnte wie z.B. damals bei Dembele, Aubameyang oder Pulisic.
Ansonsten wird es langsam ziemlich ermüdend deine ellenlangen kruden Theorien hier durchlesen zu müssen ohne das diese auch wirklich relevanten Inhalt hätten. Und vom Thema Transferpolitik weicht es dann auch immer weiter ab, da Ad-Hoc-Meldungen nichts mit Transferpolitik zu tun haben.


Ja. Es ist ermüdend, da du nicht richtig liest. Ich schrieb nie, dass man konkrete AKs bekannt geben muss. Und zu dem Thema, dass es keine Adhoc-Meldungen in der Vergangenheit gab, bin ich schon ausführlich eingegangen. Kannst du weiter oben lesen.
BVB - Transferpolitik |#14873
17.01.2020 - 09:12 Uhr
Zitat von Danjo88

Dann bring doch mal einen Beweis, wo der BVB schon einmal per Ad-Hoc-Meldung bekannt gegeben hat, dass es in den Verträgen einiger Spielern Ausstiegsklauseln gibt?
Ich denke das dürfte ziemlich schwer fallen, da dies nämlich noch nie der Fall war.

Immerhin wurde per Ad-Hoc Meldung folgendes bekannt gegeben:
Damit enthält kein Lizenzspielerarbeitsverhältnis von Borussia Dortmund mehr eine Option eines Spielers auf vorzeitige Beendigung für den Fall eines Transfers zu einem anderen Fußballklub (sog. "Ausstiegsklausel").
Mit dieser Ad-Hoc Meldung inkl. Aussagen des Geschäftsführers hat man sich demnach dahingehend positioniert, dass Ausstiegsklauseln beim BVB nicht mehr zur Transferpolitik gehören. Man hat sich in diesem Fall demnach tatsächlich mal zu Vertragsinhalten eines Spielers geäußert, weil durch dessen Vertrag die Ausrichtung der Transferpolitik (keine Ausstiegsklauseln mehr) abgeschlossen war.

Zitat von sildante09
Und was soll mir das jetzt sagen?

Man sollte Überlegungen nicht direkt in die absolute Lächerlichkeit ziehen, wenn der Verein bereits eine Vorgeschichte hat im Bezug auf die Unterdrückung von Recherchen und Veröffentlichungen, die der Vereinsführung nicht wohlgesonnen sind.
BVB - Transferpolitik |#14874
17.01.2020 - 09:18 Uhr
Zitat von Mr_Kittels

Dembele war damals laut tm.de 33 Millionen € wert und ist für 125 Millionen € inkl. Boni gewechselt, auch keine eklatante Abweichung?

Wieso musste hier keine Ad-hoc rauskommen?
Für den Kurs nicht relevant, dass ein Spieler für knapp 100 Millionen € mehr wechselt als sein MW?


Du hast dich wohl mit dem Thema nicht beschäftigt. Zu Dembélé gab es gleich zwei Ad-Hoc Meldungen:
Die erste Ad-Hoc Meldung bezieht sich auf Transfergerüchte um den BVB Spieler Ousmane Dembélé vom 10. August 2017 und die zweite Ad-Hoc Meldung vom 25. August 2017 gibt an, dass Ousmane Dembélé vor Wechsel zum FC Barcelona steht und in dieser wird auch die exakte Transferentschädigung von 105,0 Mio. Euro inkl. Boni aufgeführt.
BVB - Transferpolitik |#14875
17.01.2020 - 09:34 Uhr
Zitat von RayHardy
Zitat von Mr_Kittels

Dembele war damals laut tm.de 33 Millionen € wert und ist für 125 Millionen € inkl. Boni gewechselt, auch keine eklatante Abweichung?

Wieso musste hier keine Ad-hoc rauskommen?
Für den Kurs nicht relevant, dass ein Spieler für knapp 100 Millionen € mehr wechselt als sein MW?


Du hast dich wohl mit dem Thema nicht beschäftigt. Zu Dembélé gab es gleich zwei Ad-Hoc Meldungen:
Die erste Ad-Hoc Meldung bezieht sich auf Transfergerüchte um den BVB Spieler Ousmane Dembélé vom 10. August 2017 und die zweite Ad-Hoc Meldung vom 25. August 2017 gibt an, dass Ousmane Dembélé vor Wechsel zum FC Barcelona steht und in dieser wird auch die exakte Transferentschädigung von 105,0 Mio. Euro inkl. Boni aufgeführt.


......excl. Boni zwinker

•     •     •

"There is no glory in prevention." - Christian Drosten

„Wenn man kein Tor bekommt, verliert man nicht!“ Roman Bürki

„ Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.“ Aristoteles
BVB - Transferpolitik |#14876
17.01.2020 - 09:49 Uhr
Zitat von Trepo
Zitat von RayHardy

Zitat von Mr_Kittels

Dembele war damals laut tm.de 33 Millionen € wert und ist für 125 Millionen € inkl. Boni gewechselt, auch keine eklatante Abweichung?

Wieso musste hier keine Ad-hoc rauskommen?
Für den Kurs nicht relevant, dass ein Spieler für knapp 100 Millionen € mehr wechselt als sein MW?


Du hast dich wohl mit dem Thema nicht beschäftigt. Zu Dembélé gab es gleich zwei Ad-Hoc Meldungen:
Die erste Ad-Hoc Meldung bezieht sich auf Transfergerüchte um den BVB Spieler Ousmane Dembélé vom 10. August 2017 und die zweite Ad-Hoc Meldung vom 25. August 2017 gibt an, dass Ousmane Dembélé vor Wechsel zum FC Barcelona steht und in dieser wird auch die exakte Transferentschädigung von 105,0 Mio. Euro inkl. Boni aufgeführt.


......excl. Boni zwinker

Danke für die Korrektur. Darüber hinaus wurde zusätzlich die Zahlung variabler Transferentschädigungen bis zu einer maximalen Gesamthöhe von rd. 40% des Betrags der fixen Transferentschädigung vereinbart.
BVB - Transferpolitik |#14877
17.01.2020 - 10:18 Uhr
Zitat von RayHardy
Zitat von Danjo88

Dann bring doch mal einen Beweis, wo der BVB schon einmal per Ad-Hoc-Meldung bekannt gegeben hat, dass es in den Verträgen einiger Spielern Ausstiegsklauseln gibt?
Ich denke das dürfte ziemlich schwer fallen, da dies nämlich noch nie der Fall war.

Immerhin wurde per Ad-Hoc Meldung folgendes bekannt gegeben:
Damit enthält kein Lizenzspielerarbeitsverhältnis von Borussia Dortmund mehr eine Option eines Spielers auf vorzeitige Beendigung für den Fall eines Transfers zu einem anderen Fußballklub (sog. "Ausstiegsklausel").
Mit dieser Ad-Hoc Meldung inkl. Aussagen des Geschäftsführers hat man sich demnach dahingehend positioniert, dass Ausstiegsklauseln beim BVB nicht mehr zur Transferpolitik gehören. Man hat sich in diesem Fall demnach tatsächlich mal zu Vertragsinhalten eines Spielers geäußert, weil durch dessen Vertrag die Ausrichtung der Transferpolitik (keine Ausstiegsklauseln mehr) abgeschlossen war.

Zitat von sildante09

Und was soll mir das jetzt sagen?

Man sollte Überlegungen nicht direkt in die absolute Lächerlichkeit ziehen, wenn der Verein bereits eine Vorgeschichte hat im Bezug auf die Unterdrückung von Recherchen und Veröffentlichungen, die der Vereinsführung nicht wohlgesonnen sind.


Man hat sich im verlinkten Artikel nicht dazu geäußert dass AK's nicht mehr zur Transferpolitik gehören, sondern dass es, Stand Februar 2015 und mit der Verlängerung von Reus, im damals aktuellen Kader keinen Spieler mit AK mehr gibt. Das ist ein großer Unterschied.
Natürlich kann man es dahingehend interpretieren dass es grundsätzlich keine AK's mehr gibt, das würde auch zu Watzkes Aussage 2013 passen, aber was du da heraus liest stimmt in meinen Augen nicht - sondern ist eben nur (d)eine Interpretation.

•     •     •

"Die Einstellung ist wichtiger als die Aufstellung.“ - Sammer

"Wer gut über Leute redet, dem geht es gut"

Für ein Netz ohne Hass!
BVB - Transferpolitik |#14878
17.01.2020 - 10:30 Uhr
Zitat von Borussenpower1
Zitat von RayHardy

Zitat von Danjo88

Dann bring doch mal einen Beweis, wo der BVB schon einmal per Ad-Hoc-Meldung bekannt gegeben hat, dass es in den Verträgen einiger Spielern Ausstiegsklauseln gibt?
Ich denke das dürfte ziemlich schwer fallen, da dies nämlich noch nie der Fall war.

Immerhin wurde per Ad-Hoc Meldung folgendes bekannt gegeben:
Damit enthält kein Lizenzspielerarbeitsverhältnis von Borussia Dortmund mehr eine Option eines Spielers auf vorzeitige Beendigung für den Fall eines Transfers zu einem anderen Fußballklub (sog. "Ausstiegsklausel").
Mit dieser Ad-Hoc Meldung inkl. Aussagen des Geschäftsführers hat man sich demnach dahingehend positioniert, dass Ausstiegsklauseln beim BVB nicht mehr zur Transferpolitik gehören. Man hat sich in diesem Fall demnach tatsächlich mal zu Vertragsinhalten eines Spielers geäußert, weil durch dessen Vertrag die Ausrichtung der Transferpolitik (keine Ausstiegsklauseln mehr) abgeschlossen war.

Zitat von sildante09

Und was soll mir das jetzt sagen?

Man sollte Überlegungen nicht direkt in die absolute Lächerlichkeit ziehen, wenn der Verein bereits eine Vorgeschichte hat im Bezug auf die Unterdrückung von Recherchen und Veröffentlichungen, die der Vereinsführung nicht wohlgesonnen sind.


Man hat sich im verlinkten Artikel nicht dazu geäußert dass AK's nicht mehr zur Transferpolitik gehören, sondern dass es, Stand Februar 2015 und mit der Verlängerung von Reus, im damals aktuellen Kader keinen Spieler mit AK mehr gibt. Das ist ein großer Unterschied.
Natürlich kann man es dahingehend interpretieren dass es grundsätzlich keine AK's mehr gibt, das würde auch zu Watzkes Aussage 2013 passen, aber was du da heraus liest stimmt in meinen Augen nicht - sondern ist eben nur (d)eine Interpretation.


Die Aussage war damals ja auch relevant, da dies zu einer Kursrelevanten Änderung gehört. Es ist also keine zwingende Adhoc-Mitteilung, aber eben eine die den Kurs stimulieren kann und deswegen seitens des Vereins eine positive und relevante Meldung ist.
Eine AK ist in der Regel nicht kursrelevant, sondern genau dann relevant, wenn sie finanziell ein extremer Nachteil wäre. Holen wir Neymar für 200 Millionen und verpassen ihm eine 50 Mio AK, dann ist es definitiv kursrelevant, aber sehr sehr unwahrscheinlich.
Da die AK höher ist als der Einkaufspreis und wohl aktuell marktgerecht, macht es keinen Unterschied, dass er eine AK besitzt. deshalb ergibt es doch nicht wirklich sinn, sich über die fehlende Adhoc-Meldung zu wundern, wenn hier keinerlei Kursrelevanz vorliegt sondern es sich nur, stand jetzt, um eine Obergrenze der Ablöse handelt, die die Finanzen des BVB kaum negativ beeinflusst. (höchstens wenn er später 170 wert ist und für 60 geht), wobei es hier dann nur um fehlende Gewinne und nicht um Verluste handelt.
BVB - Transferpolitik |#14879
17.01.2020 - 10:43 Uhr
Zitat von BVB_OS
Zitat von Borussenpower1

Zitat von RayHardy

Zitat von Danjo88

Dann bring doch mal einen Beweis, wo der BVB schon einmal per Ad-Hoc-Meldung bekannt gegeben hat, dass es in den Verträgen einiger Spielern Ausstiegsklauseln gibt?
Ich denke das dürfte ziemlich schwer fallen, da dies nämlich noch nie der Fall war.

Immerhin wurde per Ad-Hoc Meldung folgendes bekannt gegeben:
Damit enthält kein Lizenzspielerarbeitsverhältnis von Borussia Dortmund mehr eine Option eines Spielers auf vorzeitige Beendigung für den Fall eines Transfers zu einem anderen Fußballklub (sog. "Ausstiegsklausel").
Mit dieser Ad-Hoc Meldung inkl. Aussagen des Geschäftsführers hat man sich demnach dahingehend positioniert, dass Ausstiegsklauseln beim BVB nicht mehr zur Transferpolitik gehören. Man hat sich in diesem Fall demnach tatsächlich mal zu Vertragsinhalten eines Spielers geäußert, weil durch dessen Vertrag die Ausrichtung der Transferpolitik (keine Ausstiegsklauseln mehr) abgeschlossen war.

Zitat von sildante09

Und was soll mir das jetzt sagen?

Man sollte Überlegungen nicht direkt in die absolute Lächerlichkeit ziehen, wenn der Verein bereits eine Vorgeschichte hat im Bezug auf die Unterdrückung von Recherchen und Veröffentlichungen, die der Vereinsführung nicht wohlgesonnen sind.


Man hat sich im verlinkten Artikel nicht dazu geäußert dass AK's nicht mehr zur Transferpolitik gehören, sondern dass es, Stand Februar 2015 und mit der Verlängerung von Reus, im damals aktuellen Kader keinen Spieler mit AK mehr gibt. Das ist ein großer Unterschied.
Natürlich kann man es dahingehend interpretieren dass es grundsätzlich keine AK's mehr gibt, das würde auch zu Watzkes Aussage 2013 passen, aber was du da heraus liest stimmt in meinen Augen nicht - sondern ist eben nur (d)eine Interpretation.


Die Aussage war damals ja auch relevant, da dies zu einer Kursrelevanten Änderung gehört. Es ist also keine zwingende Adhoc-Mitteilung, aber eben eine die den Kurs stimulieren kann und deswegen seitens des Vereins eine positive und relevante Meldung ist.
Eine AK ist in der Regel nicht kursrelevant, sondern genau dann relevant, wenn sie finanziell ein extremer Nachteil wäre. Holen wir Neymar für 200 Millionen und verpassen ihm eine 50 Mio AK, dann ist es definitiv kursrelevant, aber sehr sehr unwahrscheinlich.
Da die AK höher ist als der Einkaufspreis und wohl aktuell marktgerecht, macht es keinen Unterschied, dass er eine AK besitzt. deshalb ergibt es doch nicht wirklich sinn, sich über die fehlende Adhoc-Meldung zu wundern, wenn hier keinerlei Kursrelevanz vorliegt sondern es sich nur, stand jetzt, um eine Obergrenze der Ablöse handelt, die die Finanzen des BVB kaum negativ beeinflusst. (höchstens wenn er später 170 wert ist und für 60 geht), wobei es hier dann nur um fehlende Gewinne und nicht um Verluste handelt.


Ok, ja damals hatte es etwas stabilisierendes oder stimulierendes. Es ist aber trotzdem nicht die Rede davon, dass der Kader dauerhaft ohne AK auskommen wird, sondern - damals - aktuell kein Spieler eine hat.
Der Marktwert lässt sich auch nur fiktiv wiederfinden. Natürlich muss man einen fehlenden Gewinn aus der Ziehung der AK herausfiltern. Diese Ziehung führt zwangsläufig einen fehlenden Gewinn mit sich.

Ich bin gespannt was sich bei einem Wechsel herausstellen wird.

•     •     •

"Die Einstellung ist wichtiger als die Aufstellung.“ - Sammer

"Wer gut über Leute redet, dem geht es gut"

Für ein Netz ohne Hass!
BVB - Transferpolitik |#14880
17.01.2020 - 11:00 Uhr
Zitat von Borussenpower1
Zitat von BVB_OS

Zitat von Borussenpower1

Zitat von RayHardy

Zitat von Danjo88

Dann bring doch mal einen Beweis, wo der BVB schon einmal per Ad-Hoc-Meldung bekannt gegeben hat, dass es in den Verträgen einiger Spielern Ausstiegsklauseln gibt?
Ich denke das dürfte ziemlich schwer fallen, da dies nämlich noch nie der Fall war.

Immerhin wurde per Ad-Hoc Meldung folgendes bekannt gegeben:
Damit enthält kein Lizenzspielerarbeitsverhältnis von Borussia Dortmund mehr eine Option eines Spielers auf vorzeitige Beendigung für den Fall eines Transfers zu einem anderen Fußballklub (sog. "Ausstiegsklausel").
Mit dieser Ad-Hoc Meldung inkl. Aussagen des Geschäftsführers hat man sich demnach dahingehend positioniert, dass Ausstiegsklauseln beim BVB nicht mehr zur Transferpolitik gehören. Man hat sich in diesem Fall demnach tatsächlich mal zu Vertragsinhalten eines Spielers geäußert, weil durch dessen Vertrag die Ausrichtung der Transferpolitik (keine Ausstiegsklauseln mehr) abgeschlossen war.

Zitat von sildante09

Und was soll mir das jetzt sagen?

Man sollte Überlegungen nicht direkt in die absolute Lächerlichkeit ziehen, wenn der Verein bereits eine Vorgeschichte hat im Bezug auf die Unterdrückung von Recherchen und Veröffentlichungen, die der Vereinsführung nicht wohlgesonnen sind.


Man hat sich im verlinkten Artikel nicht dazu geäußert dass AK's nicht mehr zur Transferpolitik gehören, sondern dass es, Stand Februar 2015 und mit der Verlängerung von Reus, im damals aktuellen Kader keinen Spieler mit AK mehr gibt. Das ist ein großer Unterschied.
Natürlich kann man es dahingehend interpretieren dass es grundsätzlich keine AK's mehr gibt, das würde auch zu Watzkes Aussage 2013 passen, aber was du da heraus liest stimmt in meinen Augen nicht - sondern ist eben nur (d)eine Interpretation.


Die Aussage war damals ja auch relevant, da dies zu einer Kursrelevanten Änderung gehört. Es ist also keine zwingende Adhoc-Mitteilung, aber eben eine die den Kurs stimulieren kann und deswegen seitens des Vereins eine positive und relevante Meldung ist.
Eine AK ist in der Regel nicht kursrelevant, sondern genau dann relevant, wenn sie finanziell ein extremer Nachteil wäre. Holen wir Neymar für 200 Millionen und verpassen ihm eine 50 Mio AK, dann ist es definitiv kursrelevant, aber sehr sehr unwahrscheinlich.
Da die AK höher ist als der Einkaufspreis und wohl aktuell marktgerecht, macht es keinen Unterschied, dass er eine AK besitzt. deshalb ergibt es doch nicht wirklich sinn, sich über die fehlende Adhoc-Meldung zu wundern, wenn hier keinerlei Kursrelevanz vorliegt sondern es sich nur, stand jetzt, um eine Obergrenze der Ablöse handelt, die die Finanzen des BVB kaum negativ beeinflusst. (höchstens wenn er später 170 wert ist und für 60 geht), wobei es hier dann nur um fehlende Gewinne und nicht um Verluste handelt.


Ok, ja damals hatte es etwas stabilisierendes oder stimulierendes. Es ist aber trotzdem nicht die Rede davon, dass der Kader dauerhaft ohne AK auskommen wird, sondern - damals - aktuell kein Spieler eine hat.
Der Marktwert lässt sich auch nur fiktiv wiederfinden. Natürlich muss man einen fehlenden Gewinn aus der Ziehung der AK herausfiltern. Diese Ziehung führt zwangsläufig einen fehlenden Gewinn mit sich.

Ich bin gespannt was sich bei einem Wechsel herausstellen wird.


Betriebswirtschaftlich ist es dann aber nicht ganz so einfach. Es spielen weitaus mehr Faktoren eine Rolle, als nur die reinen Ablösesummen, weswegen es immer schwer ist wirklich die Faktenlage zu analysieren und auf bestehendes Recht anzuwenden. Bei Sportvereinen, explizit bei Kapitalgesellschaften, lassen sich die wirtschaftlichen Faktoren und auch der sportliche Erfolg schwer in Zahlen fassen und einzelnen Spielern zuordnen.
Man müsste dementsprechend neben gezahlter Ablöse, erhaltener Ablöse und Gehalt/Sonderzahlung, schauen, welchen Mehrwert ein Spieler in der Zeit gebracht hat und aufschlüsseln, wieviel er anteilig zB an der CL Qualifikation beteiligt ist. Es gibt jedoch meines Wissens nach, korrigiert mich gern, keine wirklich guten Modelle, die versuchen diese Thematik wirklich aufzuschlüsseln. Ich hab mal ein Paper dazu gelesen, wo sie mit einem Modell versucht haben eben das darzustellen und darüber den wirtschaftlichen Wert einzelner Spieler zu bemessen. Meiner Meinung nach sehr gewürfelt und gleicht dem Griff in die Zauberkiste.

Bevor wir jetzt zu tief ins betriebswirtschaftliche eintauchen, wollte ich damit nur sagen, dass Adhoc-Meldungen in vielen Bereichen, besonders im sportlichen sehr viel Spielraum haben. Was ist beim BVB wirklich kursrelevant? Sanchoabgang, Dembele, BVB verpflichtet Paul Pogba und so weiter, aber ob Haalands Mehrwert wirklich durch eine AK Kursrelevant wird ist fraglich. Theoretisch ist auch der entgangene Gewinn ein Mythos in diesem Bereich, weil es ja kein normales Geschäft ist. Sonst müssten wir schauen, wieviel wäre Haaland wert und was bekommen wir, gleichzeitig muss man aber auch den realisierten Gewinn abziehen um zu schauen, ob es wirklich ein Minusgeschäft gewesen ist, was leider nicht möglich ist und auch nur subjektive Interpretation ist.
Geht Haaland also für 50-60 Millionen, ist sein Abgang in meinen Augen zwar kursrelevant, da seine potenzielle Ablöse aber so oder so über der gezahlten Ablöse liegt, liegt kein akutes Negativgeschäft vor und wir haben Stand jetzt Kapitalzuwachs durch einen potenziellen Abgang in 2,5 Jahren.

PS: Watzke hat meines Wissens mal gesagt es gibt keine AKs und wird auch keine geben. Angeblich wollte Miki ja eine und wurde bei VVL damit abgespeist, dass es hier keine mehr geben würde. Kann natürlich ins reich der Fabeln verwiesen werden, aber natürlich kann es sich auch wirklich so abgespielt haben. Sofern wir einen Haaland nur über eine hohe AK bekommen können und er uns extrem weiterhilft ist es in meinen Augen jedoch vertretbar. Ich finde es immer schwierig, wenn wir Watzke dann die alten Aussagen um die Ohren hauen. Zeigt Haaland in der Rückrunde schon, dass er einen extremen Mehrwert mitbringt und wir ihn nicht erst ausbilden müssen und kaum von seinen Leistungen profitieren, ist es natürlich unnötig wegen ihm die AK-Diskussion wieder zu eröffnen. Hilft er direkt weiter, dann hat man eben einen Kompromiss für den sportlichen Erfolg machen müssen, was wiederum vertretbar ist und weswegen ich auch nicht die Schuld bei Watzke sehe, sich gegen eigene Aussagen zu stellen.
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