BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
14.08.2018 - 05:18 Uhr
Zitat von Muschelschrubber12
Nachdem ja viele der Meinung sind das wir kein Budget mehr für einen MS haben, habe ich ( auch ) mal nachgerechnet bzw recherchiert:
Wir haben seit der Saison 14/ 15 bis Heute ca 460 Millionen für Transfers eingenommen und 390 Millionen wieder ausgegeben.
Soweit so gut. Mal abgesehen davon das man hier nun auch schon leicht in Schieflage geraten ist, wenn man der Watzkeaussage mit den 2/3 glauben schenkt.
Wobei Transfereinnahmen auch nur ein Teil des ganzen sind.
Es gibt ja noch TV Gelder usw, usw.
Wenn man dann aber sieht wie man das Geld wiederum investiert hat und was jetzt übergeblieben ist ( finanziell und im Kader ), da kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.
Missverständnisse wie Schürrle und Immobile schlagen da ja kaum zu buche. Vielmehr ist es traurig zu sehen das man es nicht geschafft hat, die Qualität auch nur annähernd auf einem ähnlichen Level zu halten, trotz opulenter Einnahmen.
Spieler wie Aubameyang, Dembele, Mkhitaryan, Hummels und Gündoğan aber auch Spieler wie Ginter, Mor und Ramos sowie Bender und Sokratis brachten uns ein sattes Transferplus ein.
Man fragt sich langsam wirklich wo der Sinn darin steckt, letztlich wiederum soviel Geld für nix auszugeben bei dem was wir noch an wirklichen aktuellen Topspielern in der Mannschaft haben.
Viele sind es ja nun wirklich nicht mehr. Reus ist neben Witsel eigentlich der einzige auf hohem internationalen Niveu. Alle anderen sind entweder am Anfang des Weges ( Akanji, Diallo, Sancho ) oder stehen erst jetzt vor dem Durchbruch ( Pulisic, Philipp ). Bei Spielern wie Götze und Kagawa hofft man weiterhin auf Besserung und Konstanz im Vergleich zu dem Niveau was man von ihnen kannte.
Mal ganz abgesehen davon das man sich als Team mit einem neuen Trainer erst wiederfinden muss.
Das man nun auch noch die Megabaustelle Mittelstürmer nicht gestopft bekommt ist traurig genug, da man sich hier länger wie 1 Jahr darauf vorbereiten konnte bzw. Geld hätte ansparen können. Das der Markt immer verrückter wird, weiß man ja nicht erst seit gestern, mal abgesehen davon das man selbst davon extrem partizipiert hat. Einen Maximilian Philipp nach seinem ersten Jahr bei uns nun aus der Not heraus zum MS umschulen zu wollen weil man mit der Entwicklung von Alex Isak nicht zufrieden sein kann, passt dann wieder in dieses scheinbar planlose Schema, nachdem man für Aubameyang 64 Mio eingenommen hat. Seit Jahren ist der MS unsere Lebensversicherung gewesen. Egal ob es Barrios, Lewandowski oder nun Aubameyang war. Naja, brauchen wir wohl nicht mehr ...
Vielmehr ist es jetzt sogar so, das man krampfhaft versucht seine transfertechnischen Fehlgriffe wie Rode oder Toljan ( exemplarisch ) zu korrigieren um den Kader zu verkleinern , leistungsfähiger zu gestalten und verlorenes Budget wieder zurück zu gewinnen. Zumindest ist dies mit Castro, Yarmolenko und Schürrle bereits etwas gelungen.
Für diejenigen die nun immer noch meinen das wir finanziell noch was in der Hinterhand haben, sollte gesagt sein das dieser Umbruch auch eine Art Notbremse zu sein scheint und sichtbar kein Budget mehr für einen MS vorhanden ist, wenn man nicht noch Weigl und Guerreiro zu Geld macht oder aber einen ablösefreien MS findet der wie zb Modeste über eine gute Qualität verfügt.
460 Mio eingenommen, 390 Mio ausgegeben. Und das ohne Handgelder, Steuern, etc. p.p.
Sportlich hat man sich inzwischen deutlich verschlechtert, wirtschaftlich ist man enorm gewachsen.
Jetzt macht man den Neuanfang.
Halleluja, da bleibt einem fast die Spucke weg...
Nachdem ja viele der Meinung sind das wir kein Budget mehr für einen MS haben, habe ich ( auch ) mal nachgerechnet bzw recherchiert:
Wir haben seit der Saison 14/ 15 bis Heute ca 460 Millionen für Transfers eingenommen und 390 Millionen wieder ausgegeben.
Soweit so gut. Mal abgesehen davon das man hier nun auch schon leicht in Schieflage geraten ist, wenn man der Watzkeaussage mit den 2/3 glauben schenkt.
Wobei Transfereinnahmen auch nur ein Teil des ganzen sind.
Es gibt ja noch TV Gelder usw, usw.
Wenn man dann aber sieht wie man das Geld wiederum investiert hat und was jetzt übergeblieben ist ( finanziell und im Kader ), da kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.
Missverständnisse wie Schürrle und Immobile schlagen da ja kaum zu buche. Vielmehr ist es traurig zu sehen das man es nicht geschafft hat, die Qualität auch nur annähernd auf einem ähnlichen Level zu halten, trotz opulenter Einnahmen.
Spieler wie Aubameyang, Dembele, Mkhitaryan, Hummels und Gündoğan aber auch Spieler wie Ginter, Mor und Ramos sowie Bender und Sokratis brachten uns ein sattes Transferplus ein.
Man fragt sich langsam wirklich wo der Sinn darin steckt, letztlich wiederum soviel Geld für nix auszugeben bei dem was wir noch an wirklichen aktuellen Topspielern in der Mannschaft haben.
Viele sind es ja nun wirklich nicht mehr. Reus ist neben Witsel eigentlich der einzige auf hohem internationalen Niveu. Alle anderen sind entweder am Anfang des Weges ( Akanji, Diallo, Sancho ) oder stehen erst jetzt vor dem Durchbruch ( Pulisic, Philipp ). Bei Spielern wie Götze und Kagawa hofft man weiterhin auf Besserung und Konstanz im Vergleich zu dem Niveau was man von ihnen kannte.
Mal ganz abgesehen davon das man sich als Team mit einem neuen Trainer erst wiederfinden muss.
Das man nun auch noch die Megabaustelle Mittelstürmer nicht gestopft bekommt ist traurig genug, da man sich hier länger wie 1 Jahr darauf vorbereiten konnte bzw. Geld hätte ansparen können. Das der Markt immer verrückter wird, weiß man ja nicht erst seit gestern, mal abgesehen davon das man selbst davon extrem partizipiert hat. Einen Maximilian Philipp nach seinem ersten Jahr bei uns nun aus der Not heraus zum MS umschulen zu wollen weil man mit der Entwicklung von Alex Isak nicht zufrieden sein kann, passt dann wieder in dieses scheinbar planlose Schema, nachdem man für Aubameyang 64 Mio eingenommen hat. Seit Jahren ist der MS unsere Lebensversicherung gewesen. Egal ob es Barrios, Lewandowski oder nun Aubameyang war. Naja, brauchen wir wohl nicht mehr ...
Vielmehr ist es jetzt sogar so, das man krampfhaft versucht seine transfertechnischen Fehlgriffe wie Rode oder Toljan ( exemplarisch ) zu korrigieren um den Kader zu verkleinern , leistungsfähiger zu gestalten und verlorenes Budget wieder zurück zu gewinnen. Zumindest ist dies mit Castro, Yarmolenko und Schürrle bereits etwas gelungen.
Für diejenigen die nun immer noch meinen das wir finanziell noch was in der Hinterhand haben, sollte gesagt sein das dieser Umbruch auch eine Art Notbremse zu sein scheint und sichtbar kein Budget mehr für einen MS vorhanden ist, wenn man nicht noch Weigl und Guerreiro zu Geld macht oder aber einen ablösefreien MS findet der wie zb Modeste über eine gute Qualität verfügt.
460 Mio eingenommen, 390 Mio ausgegeben. Und das ohne Handgelder, Steuern, etc. p.p.
Sportlich hat man sich inzwischen deutlich verschlechtert, wirtschaftlich ist man enorm gewachsen.
Jetzt macht man den Neuanfang.
Halleluja, da bleibt einem fast die Spucke weg...
Weltklasse Spieler verlängern ihre Verträge nicht, weil sie zu den Top 5 wollen. Weltklasse Ersatz bekommt der BVB nicht.
Halleluja, ich würde den Spielbetrieb einstellen. Denn so kann man sich natürlich erstmal nur verschlechtern. Oder eben auf potentielle weltklasse Spieler von morgen, wie Sancho, Diallo, Gomez oder Pulisic setzen.
14.08.2018 - 06:40 Uhr
Auf Spieler setzen die dann nach einer starken Saison wieder abhauen? Nicht falsch verstehen, mir macht es Spass zu sehen wie junge Spieler sich bei uns zu potenziellen Spieler mit Weltklasse Format entwickeln. Nur muss man lansgam mal an den Punkt kommen, einer dieser Spieler zu halten und nicht gleich nach deren Durchbruch zu verlieren. Da muss man Kreativ sein, man muss versuchen mit Punkten wie Familiärität, Bindung zu den Fans, Emotion etc die Spieler zu Borussen zu machen und so zu halten. Mit Erdnüssen zahlen wir ja auch nicht, nur ständig dass Geld als Ausrede hinzuhalten dass junge Spieler uns gleich nach 1 Saison verlassen, ist halt zu eindimensional. Gegen England dagegenzuhalten ist schwierig, aber unmöglich? Nein!
14.08.2018 - 06:53 Uhr
Zitat von Tac202
Auf Spieler setzen die dann nach einer starken Saison wieder abhauen? Nicht falsch verstehen, mir macht es Spass zu sehen wie junge Spieler sich bei uns zu potenziellen Spieler mit Weltklasse Format entwickeln. Nur muss man lansgam mal an den Punkt kommen, einer dieser Spieler zu halten und nicht gleich nach deren Durchbruch zu verlieren. Da muss man Kreativ sein, man muss versuchen mit Punkten wie Familiärität, Bindung zu den Fans, Emotion etc die Spieler zu Borussen zu machen und so zu halten. Mit Erdnüssen zahlen wir ja auch nicht, nur ständig dass Geld als Ausrede hinzuhalten dass junge Spieler uns gleich nach 1 Saison verlassen, ist halt zu eindimensional. Gegen England dagegenzuhalten ist schwierig, aber unmöglich? Nein!
Auf Spieler setzen die dann nach einer starken Saison wieder abhauen? Nicht falsch verstehen, mir macht es Spass zu sehen wie junge Spieler sich bei uns zu potenziellen Spieler mit Weltklasse Format entwickeln. Nur muss man lansgam mal an den Punkt kommen, einer dieser Spieler zu halten und nicht gleich nach deren Durchbruch zu verlieren. Da muss man Kreativ sein, man muss versuchen mit Punkten wie Familiärität, Bindung zu den Fans, Emotion etc die Spieler zu Borussen zu machen und so zu halten. Mit Erdnüssen zahlen wir ja auch nicht, nur ständig dass Geld als Ausrede hinzuhalten dass junge Spieler uns gleich nach 1 Saison verlassen, ist halt zu eindimensional. Gegen England dagegenzuhalten ist schwierig, aber unmöglich? Nein!
Na doch. Du schreibst ja selbst dass wir nicht mit Erdnüssen zahlen. Nur das Geld zählt. Und ist doch auch klar. Wie holten ja genau die Spieler die uns als Sprungbrett und Durchlauferhitzer sehen. Die kommen hier her und sind beim Durchbruch weg. Und würden wir einen Abgang bei werthaltigen Angebot verhindern, dann kommt eben auch kein Dembele mehr hier her. Und deswegen halte ich Spieler wie Phillip für sehr sehr spannend. Er könnte so einer sein der bleibt obwohl er internationale Klasse erreicht...
14.08.2018 - 07:16 Uhr
Zitat von -adi-
Weltklasse Spieler verlängern ihre Verträge nicht, weil sie zu den Top 5 wollen. Weltklasse Ersatz bekommt der BVB nicht.
Halleluja, ich würde den Spielbetrieb einstellen. Denn so kann man sich natürlich erstmal nur verschlechtern. Oder eben auf potentielle weltklasse Spieler von morgen, wie Sancho, Diallo, Gomez oder Pulisic setzen.
Zitat von Muschelschrubber12
Nachdem ja viele der Meinung sind das wir kein Budget mehr für einen MS haben, habe ich ( auch ) mal nachgerechnet bzw recherchiert:
Wir haben seit der Saison 14/ 15 bis Heute ca 460 Millionen für Transfers eingenommen und 390 Millionen wieder ausgegeben.
Soweit so gut. Mal abgesehen davon das man hier nun auch schon leicht in Schieflage geraten ist, wenn man der Watzkeaussage mit den 2/3 glauben schenkt.
Wobei Transfereinnahmen auch nur ein Teil des ganzen sind.
Es gibt ja noch TV Gelder usw, usw.
Wenn man dann aber sieht wie man das Geld wiederum investiert hat und was jetzt übergeblieben ist ( finanziell und im Kader ), da kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.
Missverständnisse wie Schürrle und Immobile schlagen da ja kaum zu buche. Vielmehr ist es traurig zu sehen das man es nicht geschafft hat, die Qualität auch nur annähernd auf einem ähnlichen Level zu halten, trotz opulenter Einnahmen.
Spieler wie Aubameyang, Dembele, Mkhitaryan, Hummels und Gündoğan aber auch Spieler wie Ginter, Mor und Ramos sowie Bender und Sokratis brachten uns ein sattes Transferplus ein.
Man fragt sich langsam wirklich wo der Sinn darin steckt, letztlich wiederum soviel Geld für nix auszugeben bei dem was wir noch an wirklichen aktuellen Topspielern in der Mannschaft haben.
Viele sind es ja nun wirklich nicht mehr. Reus ist neben Witsel eigentlich der einzige auf hohem internationalen Niveu. Alle anderen sind entweder am Anfang des Weges ( Akanji, Diallo, Sancho ) oder stehen erst jetzt vor dem Durchbruch ( Pulisic, Philipp ). Bei Spielern wie Götze und Kagawa hofft man weiterhin auf Besserung und Konstanz im Vergleich zu dem Niveau was man von ihnen kannte.
Mal ganz abgesehen davon das man sich als Team mit einem neuen Trainer erst wiederfinden muss.
Das man nun auch noch die Megabaustelle Mittelstürmer nicht gestopft bekommt ist traurig genug, da man sich hier länger wie 1 Jahr darauf vorbereiten konnte bzw. Geld hätte ansparen können. Das der Markt immer verrückter wird, weiß man ja nicht erst seit gestern, mal abgesehen davon das man selbst davon extrem partizipiert hat. Einen Maximilian Philipp nach seinem ersten Jahr bei uns nun aus der Not heraus zum MS umschulen zu wollen weil man mit der Entwicklung von Alex Isak nicht zufrieden sein kann, passt dann wieder in dieses scheinbar planlose Schema, nachdem man für Aubameyang 64 Mio eingenommen hat. Seit Jahren ist der MS unsere Lebensversicherung gewesen. Egal ob es Barrios, Lewandowski oder nun Aubameyang war. Naja, brauchen wir wohl nicht mehr ...
Vielmehr ist es jetzt sogar so, das man krampfhaft versucht seine transfertechnischen Fehlgriffe wie Rode oder Toljan ( exemplarisch ) zu korrigieren um den Kader zu verkleinern , leistungsfähiger zu gestalten und verlorenes Budget wieder zurück zu gewinnen. Zumindest ist dies mit Castro, Yarmolenko und Schürrle bereits etwas gelungen.
Für diejenigen die nun immer noch meinen das wir finanziell noch was in der Hinterhand haben, sollte gesagt sein das dieser Umbruch auch eine Art Notbremse zu sein scheint und sichtbar kein Budget mehr für einen MS vorhanden ist, wenn man nicht noch Weigl und Guerreiro zu Geld macht oder aber einen ablösefreien MS findet der wie zb Modeste über eine gute Qualität verfügt.
460 Mio eingenommen, 390 Mio ausgegeben. Und das ohne Handgelder, Steuern, etc. p.p.
Sportlich hat man sich inzwischen deutlich verschlechtert, wirtschaftlich ist man enorm gewachsen.
Jetzt macht man den Neuanfang.
Halleluja, da bleibt einem fast die Spucke weg...
Nachdem ja viele der Meinung sind das wir kein Budget mehr für einen MS haben, habe ich ( auch ) mal nachgerechnet bzw recherchiert:
Wir haben seit der Saison 14/ 15 bis Heute ca 460 Millionen für Transfers eingenommen und 390 Millionen wieder ausgegeben.
Soweit so gut. Mal abgesehen davon das man hier nun auch schon leicht in Schieflage geraten ist, wenn man der Watzkeaussage mit den 2/3 glauben schenkt.
Wobei Transfereinnahmen auch nur ein Teil des ganzen sind.
Es gibt ja noch TV Gelder usw, usw.
Wenn man dann aber sieht wie man das Geld wiederum investiert hat und was jetzt übergeblieben ist ( finanziell und im Kader ), da kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.
Missverständnisse wie Schürrle und Immobile schlagen da ja kaum zu buche. Vielmehr ist es traurig zu sehen das man es nicht geschafft hat, die Qualität auch nur annähernd auf einem ähnlichen Level zu halten, trotz opulenter Einnahmen.
Spieler wie Aubameyang, Dembele, Mkhitaryan, Hummels und Gündoğan aber auch Spieler wie Ginter, Mor und Ramos sowie Bender und Sokratis brachten uns ein sattes Transferplus ein.
Man fragt sich langsam wirklich wo der Sinn darin steckt, letztlich wiederum soviel Geld für nix auszugeben bei dem was wir noch an wirklichen aktuellen Topspielern in der Mannschaft haben.
Viele sind es ja nun wirklich nicht mehr. Reus ist neben Witsel eigentlich der einzige auf hohem internationalen Niveu. Alle anderen sind entweder am Anfang des Weges ( Akanji, Diallo, Sancho ) oder stehen erst jetzt vor dem Durchbruch ( Pulisic, Philipp ). Bei Spielern wie Götze und Kagawa hofft man weiterhin auf Besserung und Konstanz im Vergleich zu dem Niveau was man von ihnen kannte.
Mal ganz abgesehen davon das man sich als Team mit einem neuen Trainer erst wiederfinden muss.
Das man nun auch noch die Megabaustelle Mittelstürmer nicht gestopft bekommt ist traurig genug, da man sich hier länger wie 1 Jahr darauf vorbereiten konnte bzw. Geld hätte ansparen können. Das der Markt immer verrückter wird, weiß man ja nicht erst seit gestern, mal abgesehen davon das man selbst davon extrem partizipiert hat. Einen Maximilian Philipp nach seinem ersten Jahr bei uns nun aus der Not heraus zum MS umschulen zu wollen weil man mit der Entwicklung von Alex Isak nicht zufrieden sein kann, passt dann wieder in dieses scheinbar planlose Schema, nachdem man für Aubameyang 64 Mio eingenommen hat. Seit Jahren ist der MS unsere Lebensversicherung gewesen. Egal ob es Barrios, Lewandowski oder nun Aubameyang war. Naja, brauchen wir wohl nicht mehr ...
Vielmehr ist es jetzt sogar so, das man krampfhaft versucht seine transfertechnischen Fehlgriffe wie Rode oder Toljan ( exemplarisch ) zu korrigieren um den Kader zu verkleinern , leistungsfähiger zu gestalten und verlorenes Budget wieder zurück zu gewinnen. Zumindest ist dies mit Castro, Yarmolenko und Schürrle bereits etwas gelungen.
Für diejenigen die nun immer noch meinen das wir finanziell noch was in der Hinterhand haben, sollte gesagt sein das dieser Umbruch auch eine Art Notbremse zu sein scheint und sichtbar kein Budget mehr für einen MS vorhanden ist, wenn man nicht noch Weigl und Guerreiro zu Geld macht oder aber einen ablösefreien MS findet der wie zb Modeste über eine gute Qualität verfügt.
460 Mio eingenommen, 390 Mio ausgegeben. Und das ohne Handgelder, Steuern, etc. p.p.
Sportlich hat man sich inzwischen deutlich verschlechtert, wirtschaftlich ist man enorm gewachsen.
Jetzt macht man den Neuanfang.
Halleluja, da bleibt einem fast die Spucke weg...
Weltklasse Spieler verlängern ihre Verträge nicht, weil sie zu den Top 5 wollen. Weltklasse Ersatz bekommt der BVB nicht.
Halleluja, ich würde den Spielbetrieb einstellen. Denn so kann man sich natürlich erstmal nur verschlechtern. Oder eben auf potentielle weltklasse Spieler von morgen, wie Sancho, Diallo, Gomez oder Pulisic setzen.
Das ist sehr schwarz/weiß gedacht. Wenn wir weltklasse verlieren sollte man die aber auch mit entweder internationaler klasse und/ oder einem mega talent ersetzen.
Das traurige ist eben, das nach jetzigem stand noch nicht mal mehr ein grundgerüst von spielern internationaler klasse vorhanden ist. Einzig reus und witsel, evtl vielleicht noch delany . Alle anderen sind entweder in der entwicklung oder noch im status talent. Die mischung passt einfach nicht gut.
Man kann keinen gündogan durch zb castro oder rode ersetzen. Das passt qualitativ eben nicht und bläht den kader unnötig auf.
Ich erwarte ja keine welt oder superstars hier, aber wenn man schon so viele Leistungsträger für viel geld abgibt, dann kann man zumindest gezielt versuchen Qualität vor Quantität bei der Zusammensetzung des kaders walten zu lassen um nicht in den problemen zu ersticken die wir aktuell haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Muschelschrubber12 am 14.08.2018 um 07:17 Uhr bearbeitet
14.08.2018 - 07:31 Uhr
Zitat von Muschelschrubber12
Das ist sehr schwarz/weiß gedacht. Wenn wir weltklasse verlieren sollte man die aber auch mit entweder internationaler klasse und/ oder einem mega talent ersetzen.
Das traurige ist eben, das nach jetzigem stand noch nicht mal mehr ein grundgerüst von spielern internationaler klasse vorhanden ist. Einzig reus und witsel, evtl vielleicht noch delany . Alle anderen sind entweder in der entwicklung oder noch im status talent. Die mischung passt einfach nicht gut.
Man kann keinen gündogan durch zb castro oder rode ersetzen. Das passt qualitativ eben nicht und bläht den kader unnötig auf.
Ich erwarte ja keine welt oder superstars hier, aber wenn man schon so viele Leistungsträger für viel geld abgibt, dann kann man zumindest gezielt versuchen Qualität vor Quantität bei der Zusammensetzung des kaders walten zu lassen um nicht in den problemen zu ersticken die wir aktuell haben.
Zitat von -adi-
Weltklasse Spieler verlängern ihre Verträge nicht, weil sie zu den Top 5 wollen. Weltklasse Ersatz bekommt der BVB nicht.
Halleluja, ich würde den Spielbetrieb einstellen. Denn so kann man sich natürlich erstmal nur verschlechtern. Oder eben auf potentielle weltklasse Spieler von morgen, wie Sancho, Diallo, Gomez oder Pulisic setzen.
Zitat von Muschelschrubber12
Nachdem ja viele der Meinung sind das wir kein Budget mehr für einen MS haben, habe ich ( auch ) mal nachgerechnet bzw recherchiert:
Wir haben seit der Saison 14/ 15 bis Heute ca 460 Millionen für Transfers eingenommen und 390 Millionen wieder ausgegeben.
Soweit so gut. Mal abgesehen davon das man hier nun auch schon leicht in Schieflage geraten ist, wenn man der Watzkeaussage mit den 2/3 glauben schenkt.
Wobei Transfereinnahmen auch nur ein Teil des ganzen sind.
Es gibt ja noch TV Gelder usw, usw.
Wenn man dann aber sieht wie man das Geld wiederum investiert hat und was jetzt übergeblieben ist ( finanziell und im Kader ), da kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.
Missverständnisse wie Schürrle und Immobile schlagen da ja kaum zu buche. Vielmehr ist es traurig zu sehen das man es nicht geschafft hat, die Qualität auch nur annähernd auf einem ähnlichen Level zu halten, trotz opulenter Einnahmen.
Spieler wie Aubameyang, Dembele, Mkhitaryan, Hummels und Gündoğan aber auch Spieler wie Ginter, Mor und Ramos sowie Bender und Sokratis brachten uns ein sattes Transferplus ein.
Man fragt sich langsam wirklich wo der Sinn darin steckt, letztlich wiederum soviel Geld für nix auszugeben bei dem was wir noch an wirklichen aktuellen Topspielern in der Mannschaft haben.
Viele sind es ja nun wirklich nicht mehr. Reus ist neben Witsel eigentlich der einzige auf hohem internationalen Niveu. Alle anderen sind entweder am Anfang des Weges ( Akanji, Diallo, Sancho ) oder stehen erst jetzt vor dem Durchbruch ( Pulisic, Philipp ). Bei Spielern wie Götze und Kagawa hofft man weiterhin auf Besserung und Konstanz im Vergleich zu dem Niveau was man von ihnen kannte.
Mal ganz abgesehen davon das man sich als Team mit einem neuen Trainer erst wiederfinden muss.
Das man nun auch noch die Megabaustelle Mittelstürmer nicht gestopft bekommt ist traurig genug, da man sich hier länger wie 1 Jahr darauf vorbereiten konnte bzw. Geld hätte ansparen können. Das der Markt immer verrückter wird, weiß man ja nicht erst seit gestern, mal abgesehen davon das man selbst davon extrem partizipiert hat. Einen Maximilian Philipp nach seinem ersten Jahr bei uns nun aus der Not heraus zum MS umschulen zu wollen weil man mit der Entwicklung von Alex Isak nicht zufrieden sein kann, passt dann wieder in dieses scheinbar planlose Schema, nachdem man für Aubameyang 64 Mio eingenommen hat. Seit Jahren ist der MS unsere Lebensversicherung gewesen. Egal ob es Barrios, Lewandowski oder nun Aubameyang war. Naja, brauchen wir wohl nicht mehr ...
Vielmehr ist es jetzt sogar so, das man krampfhaft versucht seine transfertechnischen Fehlgriffe wie Rode oder Toljan ( exemplarisch ) zu korrigieren um den Kader zu verkleinern , leistungsfähiger zu gestalten und verlorenes Budget wieder zurück zu gewinnen. Zumindest ist dies mit Castro, Yarmolenko und Schürrle bereits etwas gelungen.
Für diejenigen die nun immer noch meinen das wir finanziell noch was in der Hinterhand haben, sollte gesagt sein das dieser Umbruch auch eine Art Notbremse zu sein scheint und sichtbar kein Budget mehr für einen MS vorhanden ist, wenn man nicht noch Weigl und Guerreiro zu Geld macht oder aber einen ablösefreien MS findet der wie zb Modeste über eine gute Qualität verfügt.
460 Mio eingenommen, 390 Mio ausgegeben. Und das ohne Handgelder, Steuern, etc. p.p.
Sportlich hat man sich inzwischen deutlich verschlechtert, wirtschaftlich ist man enorm gewachsen.
Jetzt macht man den Neuanfang.
Halleluja, da bleibt einem fast die Spucke weg...
Nachdem ja viele der Meinung sind das wir kein Budget mehr für einen MS haben, habe ich ( auch ) mal nachgerechnet bzw recherchiert:
Wir haben seit der Saison 14/ 15 bis Heute ca 460 Millionen für Transfers eingenommen und 390 Millionen wieder ausgegeben.
Soweit so gut. Mal abgesehen davon das man hier nun auch schon leicht in Schieflage geraten ist, wenn man der Watzkeaussage mit den 2/3 glauben schenkt.
Wobei Transfereinnahmen auch nur ein Teil des ganzen sind.
Es gibt ja noch TV Gelder usw, usw.
Wenn man dann aber sieht wie man das Geld wiederum investiert hat und was jetzt übergeblieben ist ( finanziell und im Kader ), da kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.
Missverständnisse wie Schürrle und Immobile schlagen da ja kaum zu buche. Vielmehr ist es traurig zu sehen das man es nicht geschafft hat, die Qualität auch nur annähernd auf einem ähnlichen Level zu halten, trotz opulenter Einnahmen.
Spieler wie Aubameyang, Dembele, Mkhitaryan, Hummels und Gündoğan aber auch Spieler wie Ginter, Mor und Ramos sowie Bender und Sokratis brachten uns ein sattes Transferplus ein.
Man fragt sich langsam wirklich wo der Sinn darin steckt, letztlich wiederum soviel Geld für nix auszugeben bei dem was wir noch an wirklichen aktuellen Topspielern in der Mannschaft haben.
Viele sind es ja nun wirklich nicht mehr. Reus ist neben Witsel eigentlich der einzige auf hohem internationalen Niveu. Alle anderen sind entweder am Anfang des Weges ( Akanji, Diallo, Sancho ) oder stehen erst jetzt vor dem Durchbruch ( Pulisic, Philipp ). Bei Spielern wie Götze und Kagawa hofft man weiterhin auf Besserung und Konstanz im Vergleich zu dem Niveau was man von ihnen kannte.
Mal ganz abgesehen davon das man sich als Team mit einem neuen Trainer erst wiederfinden muss.
Das man nun auch noch die Megabaustelle Mittelstürmer nicht gestopft bekommt ist traurig genug, da man sich hier länger wie 1 Jahr darauf vorbereiten konnte bzw. Geld hätte ansparen können. Das der Markt immer verrückter wird, weiß man ja nicht erst seit gestern, mal abgesehen davon das man selbst davon extrem partizipiert hat. Einen Maximilian Philipp nach seinem ersten Jahr bei uns nun aus der Not heraus zum MS umschulen zu wollen weil man mit der Entwicklung von Alex Isak nicht zufrieden sein kann, passt dann wieder in dieses scheinbar planlose Schema, nachdem man für Aubameyang 64 Mio eingenommen hat. Seit Jahren ist der MS unsere Lebensversicherung gewesen. Egal ob es Barrios, Lewandowski oder nun Aubameyang war. Naja, brauchen wir wohl nicht mehr ...
Vielmehr ist es jetzt sogar so, das man krampfhaft versucht seine transfertechnischen Fehlgriffe wie Rode oder Toljan ( exemplarisch ) zu korrigieren um den Kader zu verkleinern , leistungsfähiger zu gestalten und verlorenes Budget wieder zurück zu gewinnen. Zumindest ist dies mit Castro, Yarmolenko und Schürrle bereits etwas gelungen.
Für diejenigen die nun immer noch meinen das wir finanziell noch was in der Hinterhand haben, sollte gesagt sein das dieser Umbruch auch eine Art Notbremse zu sein scheint und sichtbar kein Budget mehr für einen MS vorhanden ist, wenn man nicht noch Weigl und Guerreiro zu Geld macht oder aber einen ablösefreien MS findet der wie zb Modeste über eine gute Qualität verfügt.
460 Mio eingenommen, 390 Mio ausgegeben. Und das ohne Handgelder, Steuern, etc. p.p.
Sportlich hat man sich inzwischen deutlich verschlechtert, wirtschaftlich ist man enorm gewachsen.
Jetzt macht man den Neuanfang.
Halleluja, da bleibt einem fast die Spucke weg...
Weltklasse Spieler verlängern ihre Verträge nicht, weil sie zu den Top 5 wollen. Weltklasse Ersatz bekommt der BVB nicht.
Halleluja, ich würde den Spielbetrieb einstellen. Denn so kann man sich natürlich erstmal nur verschlechtern. Oder eben auf potentielle weltklasse Spieler von morgen, wie Sancho, Diallo, Gomez oder Pulisic setzen.
Das ist sehr schwarz/weiß gedacht. Wenn wir weltklasse verlieren sollte man die aber auch mit entweder internationaler klasse und/ oder einem mega talent ersetzen.
Das traurige ist eben, das nach jetzigem stand noch nicht mal mehr ein grundgerüst von spielern internationaler klasse vorhanden ist. Einzig reus und witsel, evtl vielleicht noch delany . Alle anderen sind entweder in der entwicklung oder noch im status talent. Die mischung passt einfach nicht gut.
Man kann keinen gündogan durch zb castro oder rode ersetzen. Das passt qualitativ eben nicht und bläht den kader unnötig auf.
Ich erwarte ja keine welt oder superstars hier, aber wenn man schon so viele Leistungsträger für viel geld abgibt, dann kann man zumindest gezielt versuchen Qualität vor Quantität bei der Zusammensetzung des kaders walten zu lassen um nicht in den problemen zu ersticken die wir aktuell haben.
Naja das Problem an den Verkäufen sind ja dann immer die darauf folgenden Zugänge.
Und genau bei den Zugängen liegt das Problem: Man weiss eben nie wie sie funktionieren werden. Das war genau unser Problem in den letzten beiden Transferperioden (deutlich schlimmer jedoch im Sommer 2016, wo im Verein gar nix zusammen passte).
Hättest du im Sommer 2016 gesagt, Schürrle und Götze als zigfache Nationalspieler und Weltmeister haben keine internationale Klasse? Oder der frisch gebackene Europameister-LV, technisch versiert und bei Standards so gefährlich, dass sogar Ronaldo von der Seitenauslinie ihn als Schützen vehement fordert? Oder ein Rode, absoluter Leader bei Frankfurt und Roleplayer mit deutlicher Veranlagung zu mehr bei Bayern wäre die totale Gurke? Oder ein Yarmolenko, der in der CL die starken Gegner aus den Top-4-Ligen im Alleingang beschäftigt?
Bei diesen 4 Spielern alleine sind diverse Faktoren zusammengekommen, die zu einem Scheitern eines Neuzugangs führen können (mitunter treten diese auch in Kombination auf): Verletzungen/Krankheiten, mangelnde Kompatibilität zu Mitspielern oder System, missglückte Integration, Spieler fühlt sich in neuer Umgebung nicht wohl bis hin zu falsch eingeschätzter Stärke des Spielers.
Es kam hier wirklich vieles zusammen. Diese Faktoren lassen sich bei Transfers durch saubere Vorbereitung verringern, ganz ausschließen kann man sie jedoch nicht. Unsere Top-Transfers der letzten beiden Jahre haben allesamt nicht gezündet. Es spricht sogar für die Stärke des Kaders, dass wir dennoch nicht total abgestürzt sind (insbesondere bei unseren kleinen und großen Begleitproblemen).
Aktuell habe ich gerade bei den Top-Transfers ein gutes Gefühl. Diallo und Delaney haben mich sehr überzeugt. Bei Witsel muss man noch abwarten, konnte sich ja noch nicht so zeigen. Dennoch hat man an den richtigen Schrauben gedreht und bewegt sich in die richtige Richtung. Nur eines darf man nicht vergessen, wir können eben nicht an allen Schrauben gleichzeitig drehen (nicht umsonst der Hinweis von Aki, dass ein Umbruch auch mal mehrere Transferperioden in Anspruch nehmen kann).
14.08.2018 - 09:16 Uhr
Zitat von Nic
Naja das Problem an den Verkäufen sind ja dann immer die darauf folgenden Zugänge.
Und genau bei den Zugängen liegt das Problem: Man weiss eben nie wie sie funktionieren werden. Das war genau unser Problem in den letzten beiden Transferperioden (deutlich schlimmer jedoch im Sommer 2016, wo im Verein gar nix zusammen passte).
Hättest du im Sommer 2016 gesagt, Schürrle und Götze als zigfache Nationalspieler und Weltmeister haben keine internationale Klasse? Oder der frisch gebackene Europameister-LV, technisch versiert und bei Standards so gefährlich, dass sogar Ronaldo von der Seitenauslinie ihn als Schützen vehement fordert? Oder ein Rode, absoluter Leader bei Frankfurt und Roleplayer mit deutlicher Veranlagung zu mehr bei Bayern wäre die totale Gurke? Oder ein Yarmolenko, der in der CL die starken Gegner aus den Top-4-Ligen im Alleingang beschäftigt?
Naja das Problem an den Verkäufen sind ja dann immer die darauf folgenden Zugänge.
Und genau bei den Zugängen liegt das Problem: Man weiss eben nie wie sie funktionieren werden. Das war genau unser Problem in den letzten beiden Transferperioden (deutlich schlimmer jedoch im Sommer 2016, wo im Verein gar nix zusammen passte).
Hättest du im Sommer 2016 gesagt, Schürrle und Götze als zigfache Nationalspieler und Weltmeister haben keine internationale Klasse? Oder der frisch gebackene Europameister-LV, technisch versiert und bei Standards so gefährlich, dass sogar Ronaldo von der Seitenauslinie ihn als Schützen vehement fordert? Oder ein Rode, absoluter Leader bei Frankfurt und Roleplayer mit deutlicher Veranlagung zu mehr bei Bayern wäre die totale Gurke? Oder ein Yarmolenko, der in der CL die starken Gegner aus den Top-4-Ligen im Alleingang beschäftigt?
Wir müssen aber auch nicht so tun, als waren das damals alles logische und unumstrittene Neuzugänge. Guerreiro wohl noch am wenigsten, aber selbst da kann ich mich noch an lebhafte Diskussionen erinnern, wonach viele in ihm keinen LV gesehen haben, wodurch die ganze Diskussion ausgelöst wurde, dass ein Linksverteidiger Verteidiger heißt, weil das sein allererste Job ist. Das war aber noch die harmloseste Diskussion, da vergleichsweise wenig über die allgemeine Qualität und über Guerreiros Talent gestritten wurde, sodass hier die Positionen nicht ansatzweise so extrem waren, wie bei anderen Spielern. Spätestens bei Yarmolenko wurde es sogar absurd, wo heute noch einige User, nachdem er nachweislich gescheitert ist, die Hypetrain fahren, während es andere User - wenn auch weniger als bei Schürrle, Rode und Götze -, die negativen Konseuqenzen durch dessen Verpflichtung korrekt vorhergesagt haben und dementsprechend gegen die Verpflichtung Sturm gelaufen sind.
Das sind ja aber auch nicht die einzigen Spieler, bei denen das der Fall war, da sie sich auch im Jahr 2018 finden lassen, mittlerweile - und das ist eigentlich bedenklich - sogar unabhängig von den unmittelbar sichtbaren Kosten - also Ablösen, deren Aussagekraft aber immer mehr schwindet, indem man Handgelder offensichtlich nutzt, um die Transferpolitik durchfinanzieren zu können. Waren es vor 1-2 Jahren noch vor allem die teuren Transfers, die kritisiert wurden, so ist man heute schon zutiefst zerstritten, wenn mal 5 Mio. für einen Wolf ausgegeben werden oder sogar gar nichts für einen Hitz. Werden dann 20 Mio. und mehr ausgegeben, gehen die Meinungen sogar noch mehr auseinander. Worauf ich hier raus will, ist also nicht unbedingt, dass all die Transfers der letzten Jahre nicht nachvollziehbar sind, da es immer mehr oder weniger große Gruppen, mit mehr oder weniger Kompetenz gab, die für einen Transfer waren und umgekehrt, sondern vor allem darauf, dass der BVB in den vergangenen Jahren sich sehr schwer damit getan hat, dass er die Fans abholt und es auch immer noch nicht geschafft hat. Da ist jedenfalls viel Vertrauen verloren gegangen.
Genau darauf waren aber viele Transfers ausgelegt, da man Namen verpflichtet hat, die jeder fussballinteressierte kennt, die gut und gar nach internationaler Klasse klingen, die aber entweder noch nie auf höchstem Niveau gespielt haben oder längst auf dem absteigenden Ast - aus welchen Gründen auch immer - waren und damit Risiken enthielten, die schon etwas größer sind, weil man den Namen bezahlen musste und damit mehr als den eigentlichen Wert des Spielers. Man könnte also behaupten, dass die Transferpolitik in den letzten Jahren politisiert wurde und weniger das Scouting entscheidend war oder gar die Frage, ob und wie gut ein Spieler beim BVB ins Konzept reinpasst. Ich denke damit hat man es sich einfach gemacht, zu kurzfristig gedacht, um Druck vom Kessel zu bekommen, den man sich auch selbst geschaffen hat, durch den Umgang mit Tuchel oder mit Aussagen, die bspw. als Versprechen verwechselte persönliche Einschätzungen darstellten. Druck, den man bis heute nicht losgeworden ist, weil das Konzept auch noch, wegen Streitigkeiten mit dem Trainer oder mehreren Richtungswechseln in dessen Auswahl, schwer zu greifen, wenn nicht sogar unklar war, weil es sich immer wieder (deutlich) veränderte und nie so ganz ohne Haken auskam, wenn man nicht sogar teilweise von Widersprüchen reden muss. Ich glaube jedenfalls nicht, das man seit 2016 klar sagen kann, wohin man den Verein eigentlich entwickeln will, sondern es wurden eigentlich nur Löcher gestopft.
Watzke betont ja immer wieder, dass man Weltklasse nicht ersetzen kann, was zumindest kurzfristig auch stimmt, aber wenn man eben genau das versucht, indem man Namen holt, die mal (nah) an der Weltklasse waren, aber es entweder nicht mehr sind oder noch nie konstant nachweisen konnten, dann kann man Weltklasse erst recht nicht ersetzen, weil man einerseits damit noch nicht mal ein Gerüst für Weltklasse-Potenzial auf die Beine gestellt bekam und andererseits das tatsächliche Weltklasse-Potenzial sogar eher noch ausbremste, wenn da nicht schon mehr vorhanden war und ist.
Schließlich gab es nur eine einzige klare Fehlentwicklung in der Transferpolitik. So hat man auch den Kader extrem verbreitert, was man heute dann noch als zweiten negativen Effekt wahrscheinlich umso mehr büßen muss, weil spätestens hierdurch die Möglichkeiten zur Neuausrichtung des BVB limitiert sind und viel Geld verloren wurde, weil man nicht die eine Strategie konsequent verfolgt hat:
Zusätzlich zu Schürrle kamen Dembele und Mor
Zusätzlich zu Götze und Rode kam Merino
Zusätzlich zu Yarmolenko kamen Philipp und Sancho
usw.
Mal war die Talentroute erfolgreicher, mal war es keine der Entscheidungen, was passiert, aber in der Häufigkeit, in der es mit Ansage passiert ist, weil man sich auch nicht so recht festlegen konnte - deswegen war der Sommer 2016 auch am schlimmsten und folgenschwersten, weil hier der Zwist von Trainer und Verein in der Transferpolitik am deutlichsten sichtbar wurde - , kann man es sich selbst als zweiter Leuchtturm nicht leisten, sondern man wird angreifbar. Schließlich hat man statt einmal richtig zu kaufen, nicht erst doppelt gekauft, falls es doch nicht funktioniert hat, sondern direkt.
Das trieb dann teilweise so seine Blüten, dass aus Miki, Yarmolenko, Schürrle, Dembele und Mor heute Wolf, Sancho, Larsen und Pulisic geworden sind, die zusammen keine 15 Mio. Ablöse gekostet haben. Damit ist man heute immer noch sehr gut aufgestellt, auf diesen Positionen, obwohl 4 Spieler weniger kosten als der Rest mal im Durchschnitt gekostet hat, was dann auch den Wertverlust und das kaputt gegangene Geld darstellt. Was man stattdessen mit dem Geld anfangen hätte können, wenn man es anders eingesetzt hätte, will ich gar nicht erst wissen, da es sowohl hypothetisch als auch zwecklos ist. Vorbei ist vorbei, aber ich hoffe, dass man daraus lernt, dass es eben nicht die Namen sind, mit denen man Fans glücklich macht, sondern das Konzept, wenn es aufgeht - auch wenn man häufig den gegenteiligen Eindruck bekommen kann, da es besonders hier im Forum allzu häufig doch nur um Namen geht.
Bei diesen 4 Spielern alleine sind diverse Faktoren zusammengekommen, die zu einem Scheitern eines Neuzugangs führen können (mitunter treten diese auch in Kombination auf): Verletzungen/Krankheiten, mangelnde Kompatibilität zu Mitspielern oder System, missglückte Integration, Spieler fühlt sich in neuer Umgebung nicht wohl bis hin zu falsch eingeschätzter Stärke des Spielers.
Insbesondere für Guerreiro kommt noch ein weiterer Faktor dazu, den ich schon angedeutet habe: das Konzept des Vereins hat sich verändert. Hatte man mit Tuchel noch einen Trainer, der so viel Ballbesitz wie möglich durchsetzen wollte, wurde es bei Bosz extrem offensiv, um dann bei Stöger ins krasse Gegenteil zu verfallen und mit Favre ist nun eben ein Trainer da, der zwar Ballbesitz haben möchte, aber der die Defensive in seiner bisherigen Karriere dennoch höher gewichtet und vor allem anders besetzt als Tuchel. Durch jeden Trainerwechsel gibt es Veränderungen im Konzept, aber die Änderungen, die der BVB seit Klopp durchgemacht hat, sind mit schwankend wohl unzureichend beschrieben, wodurch sich nicht zuletzt eben auch in der Transferpolitik Probleme ergeben. Probleme, die nur schwer zu bewältigen sind, wenn es zusätzliche Probleme sind. Da hilft es auch nicht so sehr, dass Guerreiro im fitten Zustand durchaus ein Gewinn ist.
Ansonsten ist festzustellen, dass sich die Faktoren alle nicht gegenseitig ausschließen, da in vielen Fällen zuletzt die Stärke der Spieler falsch eingeschätzt wurde oder dies nicht oberstes Kriterium war, als man den jeweiligen Spieler holte. Nicht umsonst redete man zuletzt verstärkt davon, dass das Gerüst verloren ging. Auch da scheint mir dann aber schon vor 2016 etwas schief gegangen zu sein, wenn das Gerüst des Vereins von dessen besten Spielern getragen wird, deren Abgang immer zu befürchten ist, solange man finanziell nicht am oberen Ende der Nahrungskette steht.
All die Probleme, die also zusammen kommen, drücken sich dementsprechend auch in der Begründung aus, warum Kehl und Sammer nun dazu gekommen sind: der Verein ist schneller gewachsen, als er es überhaupt darstellen konnte, wodurch man sich als Topclub nie so richtig etabliert hat - also auch nie wirklich der zweite Leuchtturm war, als der man sich schon sah -, weil man die Übergang vom höchst erfolgreichen Emporkömmling nie verfestigen konnte, indem man die dafür notwendigen Veränderungen - u.a. in der Transferpolitik - nicht hinbekam, da man damit Neuland betrat. Die Transferpolitik, mit der man nach oben kam, war jedenfalls eine komplett andere, als die, mit der man versucht oben zu bleiben, was auch richtig ist, da man an der Spitze immer weniger Zeit hat, um Spieler zu entwickeln. Man ist somit im Dilemma gefangen, dass man Weltklasse nur mittelfristig mit Potenzial ersetzen kann, aber es bereits kurzfristig ersetzen muss. Im Grunde bleibt so fast nur eine antizipative Transferpolitik, die sich bspw. bei Isak aber auch nicht als einfach herausgestellt hat oder man geht eben freiwillig - und nicht gezwungenermaßen, wie es aktuell der Fall ist - doch mal wieder einen Schritt zurück, um dann wieder gestärkt zwei nach vorne zu gehen. Mit der derzeitigen Gehaltsstruktur hat man diese Entscheidungsfreiheit im Moment allerdings nicht. Die meisten Fehler sind daher nachvollziehbar sind und passieren können, aber leider nichtsdestotrotz Fehler, die vor allem in der Häufigkeit nur schwer zu bewältigen sind.
Ich hoffe nur, dass die Anpassungen nun ausreichend stattgefunden haben, um sich nicht wieder gesund schrumpfen zu müssen - was die Konsequenz daraus wäre, wenn die Transfers dieses Sommers nicht ausreichend greifen. Damit wäre die Gefahr groß, dass es schnell mehr als ein Schritt zurück werden würde.
Es kam hier wirklich vieles zusammen. Diese Faktoren lassen sich bei Transfers durch saubere Vorbereitung verringern, ganz ausschließen kann man sie jedoch nicht. Unsere Top-Transfers der letzten beiden Jahre haben allesamt nicht gezündet. Es spricht sogar für die Stärke des Kaders, dass wir dennoch nicht total abgestürzt sind (insbesondere bei unseren kleinen und großen Begleitproblemen).
Aktuell habe ich gerade bei den Top-Transfers ein gutes Gefühl. Diallo und Delaney haben mich sehr überzeugt. Bei Witsel muss man noch abwarten, konnte sich ja noch nicht so zeigen. Dennoch hat man an den richtigen Schrauben gedreht und bewegt sich in die richtige Richtung. Nur eines darf man nicht vergessen, wir können eben nicht an allen Schrauben gleichzeitig drehen (nicht umsonst der Hinweis von Aki, dass ein Umbruch auch mal mehrere Transferperioden in Anspruch nehmen kann).
Die Frage ist halt, ob man diese Zeit wirklich hat. Ich bin von den Transfers nicht durchweg so angetan, wie du es bist, was aber vor allem daran liegt, dass ich nicht vom zugrundeliegenden Konzept überzeugt bin. Allerdings ist es meines Erachtens immerhin wieder ein in sich konsistentes Konzept und genau das bewerte ich dann doch positiv.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 14.08.2018 um 09:20 Uhr bearbeitet
14.08.2018 - 10:31 Uhr
Zitat von Muschelschrubber12
Das ist sehr schwarz/weiß gedacht. Wenn wir weltklasse verlieren sollte man die aber auch mit entweder internationaler klasse und/ oder einem mega talent ersetzen.
Das traurige ist eben, das nach jetzigem stand noch nicht mal mehr ein grundgerüst von spielern internationaler klasse vorhanden ist. Einzig reus und witsel, evtl vielleicht noch delany . Alle anderen sind entweder in der entwicklung oder noch im status talent. Die mischung passt einfach nicht gut.
Man kann keinen gündogan durch zb castro oder rode ersetzen. Das passt qualitativ eben nicht und bläht den kader unnötig auf.
Ich erwarte ja keine welt oder superstars hier, aber wenn man schon so viele Leistungsträger für viel geld abgibt, dann kann man zumindest gezielt versuchen Qualität vor Quantität bei der Zusammensetzung des kaders walten zu lassen um nicht in den problemen zu ersticken die wir aktuell haben.
Zitat von -adi-
Weltklasse Spieler verlängern ihre Verträge nicht, weil sie zu den Top 5 wollen. Weltklasse Ersatz bekommt der BVB nicht.
Halleluja, ich würde den Spielbetrieb einstellen. Denn so kann man sich natürlich erstmal nur verschlechtern. Oder eben auf potentielle weltklasse Spieler von morgen, wie Sancho, Diallo, Gomez oder Pulisic setzen.
Zitat von Muschelschrubber12
Nachdem ja viele der Meinung sind das wir kein Budget mehr für einen MS haben, habe ich ( auch ) mal nachgerechnet bzw recherchiert:
Wir haben seit der Saison 14/ 15 bis Heute ca 460 Millionen für Transfers eingenommen und 390 Millionen wieder ausgegeben.
Soweit so gut. Mal abgesehen davon das man hier nun auch schon leicht in Schieflage geraten ist, wenn man der Watzkeaussage mit den 2/3 glauben schenkt.
Wobei Transfereinnahmen auch nur ein Teil des ganzen sind.
Es gibt ja noch TV Gelder usw, usw.
Wenn man dann aber sieht wie man das Geld wiederum investiert hat und was jetzt übergeblieben ist ( finanziell und im Kader ), da kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.
Missverständnisse wie Schürrle und Immobile schlagen da ja kaum zu buche. Vielmehr ist es traurig zu sehen das man es nicht geschafft hat, die Qualität auch nur annähernd auf einem ähnlichen Level zu halten, trotz opulenter Einnahmen.
Spieler wie Aubameyang, Dembele, Mkhitaryan, Hummels und Gündoğan aber auch Spieler wie Ginter, Mor und Ramos sowie Bender und Sokratis brachten uns ein sattes Transferplus ein.
Man fragt sich langsam wirklich wo der Sinn darin steckt, letztlich wiederum soviel Geld für nix auszugeben bei dem was wir noch an wirklichen aktuellen Topspielern in der Mannschaft haben.
Viele sind es ja nun wirklich nicht mehr. Reus ist neben Witsel eigentlich der einzige auf hohem internationalen Niveu. Alle anderen sind entweder am Anfang des Weges ( Akanji, Diallo, Sancho ) oder stehen erst jetzt vor dem Durchbruch ( Pulisic, Philipp ). Bei Spielern wie Götze und Kagawa hofft man weiterhin auf Besserung und Konstanz im Vergleich zu dem Niveau was man von ihnen kannte.
Mal ganz abgesehen davon das man sich als Team mit einem neuen Trainer erst wiederfinden muss.
Das man nun auch noch die Megabaustelle Mittelstürmer nicht gestopft bekommt ist traurig genug, da man sich hier länger wie 1 Jahr darauf vorbereiten konnte bzw. Geld hätte ansparen können. Das der Markt immer verrückter wird, weiß man ja nicht erst seit gestern, mal abgesehen davon das man selbst davon extrem partizipiert hat. Einen Maximilian Philipp nach seinem ersten Jahr bei uns nun aus der Not heraus zum MS umschulen zu wollen weil man mit der Entwicklung von Alex Isak nicht zufrieden sein kann, passt dann wieder in dieses scheinbar planlose Schema, nachdem man für Aubameyang 64 Mio eingenommen hat. Seit Jahren ist der MS unsere Lebensversicherung gewesen. Egal ob es Barrios, Lewandowski oder nun Aubameyang war. Naja, brauchen wir wohl nicht mehr ...
Vielmehr ist es jetzt sogar so, das man krampfhaft versucht seine transfertechnischen Fehlgriffe wie Rode oder Toljan ( exemplarisch ) zu korrigieren um den Kader zu verkleinern , leistungsfähiger zu gestalten und verlorenes Budget wieder zurück zu gewinnen. Zumindest ist dies mit Castro, Yarmolenko und Schürrle bereits etwas gelungen.
Für diejenigen die nun immer noch meinen das wir finanziell noch was in der Hinterhand haben, sollte gesagt sein das dieser Umbruch auch eine Art Notbremse zu sein scheint und sichtbar kein Budget mehr für einen MS vorhanden ist, wenn man nicht noch Weigl und Guerreiro zu Geld macht oder aber einen ablösefreien MS findet der wie zb Modeste über eine gute Qualität verfügt.
460 Mio eingenommen, 390 Mio ausgegeben. Und das ohne Handgelder, Steuern, etc. p.p.
Sportlich hat man sich inzwischen deutlich verschlechtert, wirtschaftlich ist man enorm gewachsen.
Jetzt macht man den Neuanfang.
Halleluja, da bleibt einem fast die Spucke weg...
Nachdem ja viele der Meinung sind das wir kein Budget mehr für einen MS haben, habe ich ( auch ) mal nachgerechnet bzw recherchiert:
Wir haben seit der Saison 14/ 15 bis Heute ca 460 Millionen für Transfers eingenommen und 390 Millionen wieder ausgegeben.
Soweit so gut. Mal abgesehen davon das man hier nun auch schon leicht in Schieflage geraten ist, wenn man der Watzkeaussage mit den 2/3 glauben schenkt.
Wobei Transfereinnahmen auch nur ein Teil des ganzen sind.
Es gibt ja noch TV Gelder usw, usw.
Wenn man dann aber sieht wie man das Geld wiederum investiert hat und was jetzt übergeblieben ist ( finanziell und im Kader ), da kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.
Missverständnisse wie Schürrle und Immobile schlagen da ja kaum zu buche. Vielmehr ist es traurig zu sehen das man es nicht geschafft hat, die Qualität auch nur annähernd auf einem ähnlichen Level zu halten, trotz opulenter Einnahmen.
Spieler wie Aubameyang, Dembele, Mkhitaryan, Hummels und Gündoğan aber auch Spieler wie Ginter, Mor und Ramos sowie Bender und Sokratis brachten uns ein sattes Transferplus ein.
Man fragt sich langsam wirklich wo der Sinn darin steckt, letztlich wiederum soviel Geld für nix auszugeben bei dem was wir noch an wirklichen aktuellen Topspielern in der Mannschaft haben.
Viele sind es ja nun wirklich nicht mehr. Reus ist neben Witsel eigentlich der einzige auf hohem internationalen Niveu. Alle anderen sind entweder am Anfang des Weges ( Akanji, Diallo, Sancho ) oder stehen erst jetzt vor dem Durchbruch ( Pulisic, Philipp ). Bei Spielern wie Götze und Kagawa hofft man weiterhin auf Besserung und Konstanz im Vergleich zu dem Niveau was man von ihnen kannte.
Mal ganz abgesehen davon das man sich als Team mit einem neuen Trainer erst wiederfinden muss.
Das man nun auch noch die Megabaustelle Mittelstürmer nicht gestopft bekommt ist traurig genug, da man sich hier länger wie 1 Jahr darauf vorbereiten konnte bzw. Geld hätte ansparen können. Das der Markt immer verrückter wird, weiß man ja nicht erst seit gestern, mal abgesehen davon das man selbst davon extrem partizipiert hat. Einen Maximilian Philipp nach seinem ersten Jahr bei uns nun aus der Not heraus zum MS umschulen zu wollen weil man mit der Entwicklung von Alex Isak nicht zufrieden sein kann, passt dann wieder in dieses scheinbar planlose Schema, nachdem man für Aubameyang 64 Mio eingenommen hat. Seit Jahren ist der MS unsere Lebensversicherung gewesen. Egal ob es Barrios, Lewandowski oder nun Aubameyang war. Naja, brauchen wir wohl nicht mehr ...
Vielmehr ist es jetzt sogar so, das man krampfhaft versucht seine transfertechnischen Fehlgriffe wie Rode oder Toljan ( exemplarisch ) zu korrigieren um den Kader zu verkleinern , leistungsfähiger zu gestalten und verlorenes Budget wieder zurück zu gewinnen. Zumindest ist dies mit Castro, Yarmolenko und Schürrle bereits etwas gelungen.
Für diejenigen die nun immer noch meinen das wir finanziell noch was in der Hinterhand haben, sollte gesagt sein das dieser Umbruch auch eine Art Notbremse zu sein scheint und sichtbar kein Budget mehr für einen MS vorhanden ist, wenn man nicht noch Weigl und Guerreiro zu Geld macht oder aber einen ablösefreien MS findet der wie zb Modeste über eine gute Qualität verfügt.
460 Mio eingenommen, 390 Mio ausgegeben. Und das ohne Handgelder, Steuern, etc. p.p.
Sportlich hat man sich inzwischen deutlich verschlechtert, wirtschaftlich ist man enorm gewachsen.
Jetzt macht man den Neuanfang.
Halleluja, da bleibt einem fast die Spucke weg...
Weltklasse Spieler verlängern ihre Verträge nicht, weil sie zu den Top 5 wollen. Weltklasse Ersatz bekommt der BVB nicht.
Halleluja, ich würde den Spielbetrieb einstellen. Denn so kann man sich natürlich erstmal nur verschlechtern. Oder eben auf potentielle weltklasse Spieler von morgen, wie Sancho, Diallo, Gomez oder Pulisic setzen.
Das ist sehr schwarz/weiß gedacht. Wenn wir weltklasse verlieren sollte man die aber auch mit entweder internationaler klasse und/ oder einem mega talent ersetzen.
Das traurige ist eben, das nach jetzigem stand noch nicht mal mehr ein grundgerüst von spielern internationaler klasse vorhanden ist. Einzig reus und witsel, evtl vielleicht noch delany . Alle anderen sind entweder in der entwicklung oder noch im status talent. Die mischung passt einfach nicht gut.
Man kann keinen gündogan durch zb castro oder rode ersetzen. Das passt qualitativ eben nicht und bläht den kader unnötig auf.
Ich erwarte ja keine welt oder superstars hier, aber wenn man schon so viele Leistungsträger für viel geld abgibt, dann kann man zumindest gezielt versuchen Qualität vor Quantität bei der Zusammensetzung des kaders walten zu lassen um nicht in den problemen zu ersticken die wir aktuell haben.
Das ist im Nachhinein alles richtig. Konnte man so aber nicht vorhersehen.
Castro war in seinem letzten Jahr in Leverkusen einer der besten Mittelfeldspieler der Bundesliga. Sogar Pep wollte ihn.
Yarmolenko wurde hier im Forum schon Jahre lang abgefeiert und als Pflichttransfer bezeichnet.
Auch Rode wollten viele zu seiner Frankfurter Zeit, wenngleich er deutlich zu teuer war.
Das sind aber nunmal die Regale, aus denen wir uns bedienen können. Ab und zu gelingt auch mal ein Coup wie mit Dembele. Aber das ist die Ausnahme. Auch da waren die ganz großen schon dran und wir hatten Glück, dass er sich für einen Zwischenschritt entschied.
14.08.2018 - 10:40 Uhr
Zitat von BVBBC
All die Probleme, die also zusammen kommen, drücken sich dementsprechend auch in der Begründung aus, warum Kehl und Sammer nun dazu gekommen sind: der Verein ist schneller gewachsen, als er es überhaupt darstellen konnte, wodurch man sich als Topclub nie so richtig etabliert hat - also auch nie wirklich der zweite Leuchtturm war, als der man sich schon sah -, weil man die Übergang vom höchst erfolgreichen Emporkömmling nie verfestigen konnte, indem man die dafür notwendigen Veränderungen - u.a. in der Transferpolitik - nicht hinbekam, da man damit Neuland betrat. Die Transferpolitik, mit der man nach oben kam, war jedenfalls eine komplett andere, als die, mit der man versucht oben zu bleiben, was auch richtig ist, da man an der Spitze immer weniger Zeit hat, um Spieler zu entwickeln. Man ist somit im Dilemma gefangen, dass man Weltklasse nur mittelfristig mit Potenzial ersetzen kann, aber es bereits kurzfristig ersetzen muss. Im Grunde bleibt so fast nur eine antizipative Transferpolitik, die sich bspw. bei Isak aber auch nicht als einfach herausgestellt hat oder man geht eben freiwillig - und nicht gezwungenermaßen, wie es aktuell der Fall ist - doch mal wieder einen Schritt zurück, um dann wieder gestärkt zwei nach vorne zu gehen. Mit der derzeitigen Gehaltsstruktur hat man diese Entscheidungsfreiheit im Moment allerdings nicht. Die meisten Fehler sind daher nachvollziehbar sind und passieren können, aber leider nichtsdestotrotz Fehler, die vor allem in der Häufigkeit nur schwer zu bewältigen sind.
Ich hoffe nur, dass die Anpassungen nun ausreichend stattgefunden haben, um sich nicht wieder gesund schrumpfen zu müssen - was die Konsequenz daraus wäre, wenn die Transfers dieses Sommers nicht ausreichend greifen. Damit wäre die Gefahr groß, dass es schnell mehr als ein Schritt zurück werden würde.
Es kam hier wirklich vieles zusammen. Diese Faktoren lassen sich bei Transfers durch saubere Vorbereitung verringern, ganz ausschließen kann man sie jedoch nicht. Unsere Top-Transfers der letzten beiden Jahre haben allesamt nicht gezündet. Es spricht sogar für die Stärke des Kaders, dass wir dennoch nicht total abgestürzt sind (insbesondere bei unseren kleinen und großen Begleitproblemen).
Aktuell habe ich gerade bei den Top-Transfers ein gutes Gefühl. Diallo und Delaney haben mich sehr überzeugt. Bei Witsel muss man noch abwarten, konnte sich ja noch nicht so zeigen. Dennoch hat man an den richtigen Schrauben gedreht und bewegt sich in die richtige Richtung. Nur eines darf man nicht vergessen, wir können eben nicht an allen Schrauben gleichzeitig drehen (nicht umsonst der Hinweis von Aki, dass ein Umbruch auch mal mehrere Transferperioden in Anspruch nehmen kann).
Die Frage ist halt, ob man diese Zeit wirklich hat. Ich bin von den Transfers nicht durchweg so angetan, wie du es bist, was aber vor allem daran liegt, dass ich nicht vom zugrundeliegenden Konzept überzeugt bin. Allerdings ist es meines Erachtens immerhin wieder ein in sich konsistentes Konzept und genau das bewerte ich dann doch positiv.
All die Probleme, die also zusammen kommen, drücken sich dementsprechend auch in der Begründung aus, warum Kehl und Sammer nun dazu gekommen sind: der Verein ist schneller gewachsen, als er es überhaupt darstellen konnte, wodurch man sich als Topclub nie so richtig etabliert hat - also auch nie wirklich der zweite Leuchtturm war, als der man sich schon sah -, weil man die Übergang vom höchst erfolgreichen Emporkömmling nie verfestigen konnte, indem man die dafür notwendigen Veränderungen - u.a. in der Transferpolitik - nicht hinbekam, da man damit Neuland betrat. Die Transferpolitik, mit der man nach oben kam, war jedenfalls eine komplett andere, als die, mit der man versucht oben zu bleiben, was auch richtig ist, da man an der Spitze immer weniger Zeit hat, um Spieler zu entwickeln. Man ist somit im Dilemma gefangen, dass man Weltklasse nur mittelfristig mit Potenzial ersetzen kann, aber es bereits kurzfristig ersetzen muss. Im Grunde bleibt so fast nur eine antizipative Transferpolitik, die sich bspw. bei Isak aber auch nicht als einfach herausgestellt hat oder man geht eben freiwillig - und nicht gezwungenermaßen, wie es aktuell der Fall ist - doch mal wieder einen Schritt zurück, um dann wieder gestärkt zwei nach vorne zu gehen. Mit der derzeitigen Gehaltsstruktur hat man diese Entscheidungsfreiheit im Moment allerdings nicht. Die meisten Fehler sind daher nachvollziehbar sind und passieren können, aber leider nichtsdestotrotz Fehler, die vor allem in der Häufigkeit nur schwer zu bewältigen sind.
Ich hoffe nur, dass die Anpassungen nun ausreichend stattgefunden haben, um sich nicht wieder gesund schrumpfen zu müssen - was die Konsequenz daraus wäre, wenn die Transfers dieses Sommers nicht ausreichend greifen. Damit wäre die Gefahr groß, dass es schnell mehr als ein Schritt zurück werden würde.
Es kam hier wirklich vieles zusammen. Diese Faktoren lassen sich bei Transfers durch saubere Vorbereitung verringern, ganz ausschließen kann man sie jedoch nicht. Unsere Top-Transfers der letzten beiden Jahre haben allesamt nicht gezündet. Es spricht sogar für die Stärke des Kaders, dass wir dennoch nicht total abgestürzt sind (insbesondere bei unseren kleinen und großen Begleitproblemen).
Aktuell habe ich gerade bei den Top-Transfers ein gutes Gefühl. Diallo und Delaney haben mich sehr überzeugt. Bei Witsel muss man noch abwarten, konnte sich ja noch nicht so zeigen. Dennoch hat man an den richtigen Schrauben gedreht und bewegt sich in die richtige Richtung. Nur eines darf man nicht vergessen, wir können eben nicht an allen Schrauben gleichzeitig drehen (nicht umsonst der Hinweis von Aki, dass ein Umbruch auch mal mehrere Transferperioden in Anspruch nehmen kann).
Die Frage ist halt, ob man diese Zeit wirklich hat. Ich bin von den Transfers nicht durchweg so angetan, wie du es bist, was aber vor allem daran liegt, dass ich nicht vom zugrundeliegenden Konzept überzeugt bin. Allerdings ist es meines Erachtens immerhin wieder ein in sich konsistentes Konzept und genau das bewerte ich dann doch positiv.
Ausführlich wie immer die Fehlentwicklungen und Probleme der letzten Jahre zusammengefasst. Ich glaube in meiner Bewertung stehe ich irgendwo zwischen dir und Nic, was die "Schuldzuweisung" angeht. Ich bin da meistens noch eher Bereit diese Fehler zu verzeihen und nachzuvollziehen, wie diese unter den entsprechenden Umständen zustande gekommen sind. Vielleicht möchte ich mich auch nur nicht von der Illusion der Kompetenz unserer Führung verabschieden, du hast eigentlich gut beschrieben, dass sie in der Rolle des "Emporkömmlings" mMn phantastische Arbeit gemacht haben und dann bei der Umstellung der Transfer- und Kaderpolitik Fehler gemacht haben. Jetzt können Kritiker berechtigterweise anmerken, dass man sich derartige Fehler im Prinzip nicht leisten kann, vor allem jetzt nicht mehr, aber letztlich ist es ja nun offensichtlich kein einfaches Unterfangen, sonst könnte es ja jeder. Ich jedenfalls blicke ohne großen Groll auf die Vergangenheit und mit leichter Sorge in die Zukunft.
In dieser Zukunft ist für mich die nächste Saison eine ganz entscheidende. Nach allem, was ich bisher gesehen habe könnte die in sehr unterschiedliche Richtungen gehen und hängt möglicherweise schon sehr stark vom Start ab. Ohne den Wahnsinnsstart unter Bosz letzte Saison hätte das wirklich düster werden können. Es gibt für mich zwei zentrale Ziele diese Saison: Erreichen der Champions League und Festhalten am Trainer (und natürlich Leistungen die dieses rechtfertigen). Die Fehlende Kontinuität auf der Trainerbank hat ja das regelmäßige Umschwenken in der Kaderpolitik erst bedingt und es ist für mich ganz zentral, dass wir auf der Position wieder Ruhe reinbekommen. Um das zu erreichen bin ich bereit Favre einiges zuzugestehen, wobei die CL Quali nunmal bei unseren Kaderkosten und vermuteter aktueller Finanzlage extrem wichtig ist.
Wie sieht mein Gefühl für die Saison aus? Der Start wird wie gesagt wichtig, weil die Mannschaft ganz offensichtlich noch nicht optimal mit sich und den taktischen Vorgaben des Trainers eingespielt ist. Ich habe den Eindruck, dass wir defensiv deutlich sattelfester als noch letzte Saison sind und bin gerade mit der IV sehr zufrieden. Auch die Spielanlage ist sehr auf Sicherheit angelegt, was nicht unbedingt meinem Geschmack von schönem Fußball entspricht, aber das stelle ich gerne hintenan. Ich sehe eher vorne die Probleme, da man oft mit zu wenig Mann im Angriffsdrittel unterwegs ist und gegen defensiv eingestellte Gegner Probleme bekommen kann, weshalb ich mir vorstellen kann, dass es einige Unentschieden geben könnte gegen Mannschaften, die man eigentlich schlagen sollte. Wenn wir aus diesen Spielen, in denen man im Angriff ein bisschen Glück haben muss und Favres Taktik aufgenommen wird und funktioniert (ich halte durchaus viel von ihm), dann kann es eine gute Saison werden, wenn auch keine überragende. Wenn mit etwas Pech am Anfang wenig Punkte geholt werden kann es eine sehr ungemütliche Saison werden wobei ein Trainerwechsel für mich der absolute GAU wäre.
P.S.: Ich hoffe meine Einschätzung ist hier okay, auch wenn ich nicht viel über Transferpolitik geschrieben habe. Zentrale Aussage ist, dass mMn eine Verbesserung und Fokussierung der Transferpolitik essenziell mit Kontinuität auf der Trainerbank zusammen hängt.
14.08.2018 - 10:48 Uhr
Zitat von Tac202
Auf Spieler setzen die dann nach einer starken Saison wieder abhauen? Nicht falsch verstehen, mir macht es Spass zu sehen wie junge Spieler sich bei uns zu potenziellen Spieler mit Weltklasse Format entwickeln. Nur muss man lansgam mal an den Punkt kommen, einer dieser Spieler zu halten und nicht gleich nach deren Durchbruch zu verlieren. Da muss man Kreativ sein, man muss versuchen mit Punkten wie Familiärität, Bindung zu den Fans, Emotion etc die Spieler zu Borussen zu machen und so zu halten. Mit Erdnüssen zahlen wir ja auch nicht, nur ständig dass Geld als Ausrede hinzuhalten dass junge Spieler uns gleich nach 1 Saison verlassen, ist halt zu eindimensional. Gegen England dagegenzuhalten ist schwierig, aber unmöglich? Nein!
Auf Spieler setzen die dann nach einer starken Saison wieder abhauen? Nicht falsch verstehen, mir macht es Spass zu sehen wie junge Spieler sich bei uns zu potenziellen Spieler mit Weltklasse Format entwickeln. Nur muss man lansgam mal an den Punkt kommen, einer dieser Spieler zu halten und nicht gleich nach deren Durchbruch zu verlieren. Da muss man Kreativ sein, man muss versuchen mit Punkten wie Familiärität, Bindung zu den Fans, Emotion etc die Spieler zu Borussen zu machen und so zu halten. Mit Erdnüssen zahlen wir ja auch nicht, nur ständig dass Geld als Ausrede hinzuhalten dass junge Spieler uns gleich nach 1 Saison verlassen, ist halt zu eindimensional. Gegen England dagegenzuhalten ist schwierig, aber unmöglich? Nein!
Doch, die Premier League zahlt viel besser + der Ruf ist einfach unermesslich hoch. Man sieht doch an Pulisic bestens wie es läuft, auch an Dembele konnte man das feststellen.
Sie sehen den BVB in der aktuellen Phase als perfekt an, aber und jetzt kommt das, was deinen gesamten Text wiederlegt, sie sehen sich nicht langfristig hier. Das kann man auch keinem verübeln, weil die neuen Talenten, die wir haben, fast alle von außerhalb zu uns gestoßen sind.
Sancho ist Engländern, der wird mit Sicherheit irgendwann auch einfach Bock auf die PL haben.
Dembele schwärmte von Beginn an, dass er irgendwann für Barca spielen wollen würde.
Das gleiche wird auch bei Diallo, Gomez etc passieren.
Selbst ein Eigengewächs ala Pulisic sieht sich in der PL.
Das ist einfach der Lauf der Dinge, Barca Real die Premier League (ManU,ManCity, bald Liverpool) das steht einfach über dem BVB. Das ist die Historie etc und dies sind einfach die größten Clubs mit dem besten Ruf bei jungen Spielern. Jeder von denen will irgendwann mal dort spielen, das sind Träume der Spieler.
Klar bei nem Eigengewächs kannst du noch mehr versuchen über familiäre Dinge oder Emotionen, aber wenn dann Real oder Barca anfragt, dann sind die weg, dass muss man akzeptieren. Selbst der Urborusse Sahin konnte das RealAngebot nicht ablehnen und das verstehe ich auch, ich würde es auch nicht tun.
Man muss einfach damit leben, dass Talente die von auswärts kommen (Spanien,Italien,Frankreich, England) den BVB als super entwicklungssituation sehen.
Sollten Sie dann explodieren ala Dembele und Barca, der Traumverein, will ihn, dann ist er weg.
Du siehst das Geschäft viel zu emotional und als Fan, dass sind Illusionen. Du kannst bei so jungen Spielern nicht Bindung zu Fans, Verein und Emotionen kommen, wenn die Spieler keinerlei frühere Bindung zum Verein haben und dann auch noch beispielsweise Real anklopft.
Der einzige Weg wäre zu Real, Barca etc aufzuschließen, so wie es Liverpool gerade tut. ( Nicht vom Ruf, eher vom aktuell Siegpotenzial) Aber das ist so schwer und eigentlich nur mit Unmengen an Geld möglich, denn man kann die letzten Jahrzehnte nicht einfach aus den Köpfen der jungen Spieler streichen.
14.08.2018 - 11:06 Uhr
Zitat von Nic
Hättest du im Sommer 2016 gesagt, Schürrle und Götze als zigfache Nationalspieler und Weltmeister haben keine internationale Klasse? Oder der frisch gebackene Europameister-LV, technisch versiert und bei Standards so gefährlich, dass sogar Ronaldo von der Seitenauslinie ihn als Schützen vehement fordert? Oder ein Rode, absoluter Leader bei Frankfurt und Roleplayer mit deutlicher Veranlagung zu mehr bei Bayern wäre die totale Gurke? Oder ein Yarmolenko, der in der CL die starken Gegner aus den Top-4-Ligen im Alleingang beschäftigt?
Bei diesen 4 Spielern alleine sind diverse Faktoren zusammengekommen, die zu einem Scheitern eines Neuzugangs führen können (mitunter treten diese auch in Kombination auf): Verletzungen/Krankheiten, mangelnde Kompatibilität zu Mitspielern oder System, missglückte Integration, Spieler fühlt sich in neuer Umgebung nicht wohl bis hin zu falsch eingeschätzter Stärke des Spielers.
Hättest du im Sommer 2016 gesagt, Schürrle und Götze als zigfache Nationalspieler und Weltmeister haben keine internationale Klasse? Oder der frisch gebackene Europameister-LV, technisch versiert und bei Standards so gefährlich, dass sogar Ronaldo von der Seitenauslinie ihn als Schützen vehement fordert? Oder ein Rode, absoluter Leader bei Frankfurt und Roleplayer mit deutlicher Veranlagung zu mehr bei Bayern wäre die totale Gurke? Oder ein Yarmolenko, der in der CL die starken Gegner aus den Top-4-Ligen im Alleingang beschäftigt?
Bei diesen 4 Spielern alleine sind diverse Faktoren zusammengekommen, die zu einem Scheitern eines Neuzugangs führen können (mitunter treten diese auch in Kombination auf): Verletzungen/Krankheiten, mangelnde Kompatibilität zu Mitspielern oder System, missglückte Integration, Spieler fühlt sich in neuer Umgebung nicht wohl bis hin zu falsch eingeschätzter Stärke des Spielers.
"Internationale Klasse" ist ein Label, was jeder anders interpretieren kann, finde diese Einklassierung daher nicht hilfreich. Neben den Ablösen sind aktuell die Gehälter in zweierlei Hinsicht das große Problem. Einerseits ist der Gehaltsetat dadurch ausgereizt, andererseits wird man diese Gutverdiener kaum los. Für viele war es jedenfalls absehbar, dass zumindest Schürrle und Rode das viele Geld nicht wert sind. Das wird dadurch dokumentiert, dass man beide nicht verkauft bekommt. Mit Götze hat man einen sehr problembehafteten Spieler zum zweiten Topverdiener gemacht. Das Risiko hätte man lieber vermeiden sollen, aber beim BVB liebt man einfach diese Rückholaktionen. Bei Yarmolenko muss man nicht so tun, als ob alle diesen Transfer gefeiert hätten. Viele haben genau diese Anpassungsprobleme, wenn man erst mit knapp 28 aus der ukrainischen Liga in die Bundesliga kommt, vorher gesagt.
Guerreiro würde ich einfach mal ausklammern. Der war seine Ablöse durchaus wert und dass er anscheinend irgendwann die Lust auf den BVB verloren hat, war tatsächlich nicht vorsehbar. Außerdem sollte man ihn zumindest ohne Verlust abgeben können.
Du bist ja sehr bewandert in Sachen Finanzen. Daher bietet sich doch eine andere Perspektive an. Der Umsatz vom BVB ist in den letzten Jahren exlplodiert, die Personalkostenquote ist trotzdem massiv nach oben gegangen, aber der Kader hat massiv an Leistungsfähigkeit eingebüßt. Wenn man das einfach mal nüchtern festhält, muss man hier doch die Vereinsführung klar in die Verantwortung nehmen? Das ist doch aktuell das große Problem und deshalb gibt es aktuell Baustellen im Kader, die man nicht schließen kann. Das ist ein Problem, welches man über Jahre abbauen muss. Erinnert mich an Schalke, als Magath, Heldt und Co. den Kader mit im Gehalt überteuerten Spielern geflutet haben. Wenn das in so massiver Forn passiert (welcher unserer teuren Transfers hat denn wirklich gut funktioniert?), dann kann man das nicht auf die äußeren Umstände schieben, dann folgt man entweder keiner Strategie oder man hat sich eine Transferpolitik gewählt, die man nicht beherrscht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 14.08.2018 um 11:10 Uhr bearbeitet
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