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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#11231
03.06.2018 - 17:40 Uhr
Was mir immer durch den Kopf geht ist der Satz :" größter Umbruch seit 10 Jahren". Wenn man bis jetzt sieht was passieren soll ist das für mich kein Umbruch. Delaney soll im Prinzip der Ersatz für Rode/Castro werden. Wolf kommt für Schürrle und hitz ist der Ersatz für Weide. Zusätzlich soll noch ein RV für den überforderten toljan und ein LV für den sehr verletzungsanfälligen guerreiro kommen. Und natürlich der MS für auba sowie ein iv für Papa.

Wenn man jetzt Mal von dem MS und von Papa, den man ja gerne behalten hätte, absieht dann fällt doch stark auf das alle anderen eh eher Bankspieler waren und keine große Rolle hatten. Das klingt für mich eher wie eine Justierung und nicht dem größten Umbruch seit 10 Jahren. Da finde ich den Umbruch nach den Miki, gundogan und Hummels Abgängen großer weil da wirklich drei Säulen weg gebrochen sind.

Was mich zu dem Punkt bringt das da einfach mehr "im Busch" sein muss. Klar ist damit sicherlich auch der Umbruch innerhalb des Vereins gemeint. Favre, Kehl und Sammer aber auch kadertechnisch wird aus meiner Sicht weit mehr gemacht werden als es jetzt den Anschein hat. Die Abgänge von Castro, Rode, Schürrle, toljan usw sind für mich eher die Justierung die Aki gemeint hatte und eh statt gefunden hätte.

Für mich auch vollkommen logisch. Klar waren die Spieler aus der zweiten Reihe nicht das was wir uns vorgestellt haben aber auch die vermeintlichen Stammspieler haben oft nicht das geliefert was man erwarten könnte. Zugänge von wolf, Delaney usw werden den Bock nicht umstoßen können.

Ich denke schon dass sich unsere Elefantenrunde Spieler wie Weigl, yarmo, pulisic, toprak und Kagawa angucken und sich fragen wird ob das Spieler sein sollen, die für die nächste Episode unser Kern sein sollen. Und da muss ich ehrlich sagen das ich das nicht sehe. Bei Weigl und pulisic bin ich mir sogar ziemlich sicher das sie nicht mehr lange bei uns sein werden. Auf jeden Fall mittelfristig gesehen und da muss man dann schon überlegen ob man sie nicht jetzt schon verkauft. Jetzt ist Zeit für einen Umbruch und da braucht man keine Spieler die sich in 1-2 Jahren auch schon wieder woanders sehen. Gerade Weigl, der auf vielleicht mit der wichtigsten Position Spielt, macht für mich im Moment nicht den Eindruck das er sich weiter entwickelt. Und sich hinter einem Spieler einreihen der ihm eine ruhige Entwicklung ermöglicht wird er bei seinem jetzigen Status nicht mehr mitmachen. Das selbe gilt für pulisic. Beide wirken teilweise noch sehr unfertig aber haben bei uns mittlerweile den Stand des Kernspielers und werden sich nicht mehr einfach so auf die bank setzen.

Deswegen denke ich das gerade bei den beiden und auch generell noch mehr passieren wird.
BVB - Transferpolitik |#11232
03.06.2018 - 17:43 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von Herzog10

Zitat von Atzentomek

Zitat von Herzog10

Zitat von Atzentomek

Ein Pavard kostet aktuell wohl 35-50 Mio und ein Diallo 22-28 Mio.
Beide Vereine haben das gute Recht, diese Wahnsinnssummen zu verlangen. Ob diese erfüllt werden, wird sich zeigen.

Was mich eher traurig macht an unserer Transferpolitik. Beide Spieler sind für je 5 Mio gewechselt.
Da hätte ein richtig gutes Scouting einsetzen müssen. Wir hätten beide problemlos erst einmal als 4. IV „anlernen“ können oder verleihen, damit sich diese Spieler an die Buli gewöhnen.
Man hätte beide Spieler locker wieder zum gleichen Preis verkaufen können, wenn diese gefloppt wären.

Genau, dass ist die typischen Aussage "Scouting versagt", dann hätten hier viele folgendes gesagt, "einer der es in Monaco nicht geschafft hat, soll es dann beim BVB schaffen", wir kaufen nur Mittelmaß ein, schon wieder ein Talent, wir brauchen Spieler die uns weiterbringen usw.
Dieses immer dann besser Wissen nach dem sich Spieler positiv entwickelt, ist echt lächerlich.
m

Kollege entspann dich mal schön! Nur weil hier immer mehr User Aki und co anprangern, musst du nicht so undifferenziert mit meinem Beitrag umgehen.

Ist doch völlig egal was bei einem Einkauf irgendwelche User hier geschrieben hätten augen-zuhalten
Wie du vllt gemerkt hast, wird eh immer und überall gemeckert.

Trotzdem hat es uns früher stark gemacht, Spieler rechtzeitig zu sichten, kaufen un entwickeln.
Da haben wir nicht gewartet ob Lewy noch das vierte Mal hintereinander irgendwo Torschützenkönig wird.
Man erkannte das Potential und hat es selbst entwickelt.

Das fehlt einfach zur Zeit. Darf ich so etwas also nicht mehr kritisch ansprechen??oops

Du darfst alles kritisch ansprechen, aber dann dürfen auch andere User ihre Meinung dazu abgegeben. Zum Thema entwickeln von Spielern, mit Dan-Axel Zagadou, Sergio Gómez, Mahmoud Dahoud, Jadon Sancho, Christian Pulisic und Alexander Isak hat man derzeit genug junge Spieler die man dringend weiterentwickeln muss, da hab ich die Passlack's, Larsen's und Burnic's noch nicht dabei.
Weiters haben wir anscheinend wieder 2 hoffnungsvolle Talente verpflichtet, also da braucht man wirklich jetzt nicht so zu tun, als würde man nur Toptalente kaufen, die 30 Millionen Ablöse kosten.
Und Zeit hat man einfach nicht mehr, damals hat man nicht mal international gespielt, wenn im September die CL beginnt, müssen wir da eine schlagkräftige Mannschaft an den Start bringen, als Top 15 Verein in Europa, soll uns ein zweites 2017/18 International nicht mehr passieren.


Die Frage ist aber eigentlich nicht, ob man die Zeit nicht mehr hat, sondern ob man sich die Zeit nicht mehr für die Talente nimmt. Denn wenn man sich die Transferstrategie der letzten Jahre ansieht, dann hat man sich für Götze, Schürrle, Yarmolenko, Rode usw. (da kann man auch noch weiter zurück gehen und weniger namhafte Spieler nennen) jede Menge Zeit genommen. Denn diese Spieler sind ja auch nicht ohne Probleme angekommen, haben trotz aller Probleme immer viel Spielzeit bekommen, ohne dafür restlos zu überzeugen, was meist auch schon der Grund war, warum der Spieler überhaupt verfügbar war. Dadurch ist man bereits mit der Verpflichtung hohe Risiken, wie bei Talenten, eingegangen. Der Eine war praktisch beim vorherigen Verein aussortiert, der Andere hat seine Topleistungen seit Jahren nicht mehr abgerufen - sei es, ob des überholten Spielertyps, mangelnder Spielpraxis oder Verletzungen - und wieder ein Anderer kam aus einer schwächeren Liga.

All diese Spieler machen aber nur Sinn, wenn sie den jungen Spieler Zeit kaufen können, die das Potenzial haben, um den BVB qualitativ zu prägen bzw. auf hohem Niveau zu halten, indem sie - angesichts ihrer Erfahrung und Kosten - sofort funktionieren. Das haben sie aber nicht, sondern sie haben allesamt Zeit benötigt, wenn sie nicht sogar immer noch Zeit benötigen oder gar endgültig gescheitert sind. Da kann man sich daher schon die Frage stellen, ob es nicht doch mehr Sinn macht, wenn man sich die halbgaren Transfers direkt spart, weil sie den Kader vollstopfen und somit die Zeit kosten, die sie eigentlich kaufen sollten. Im Sinne eines ausgewogenen Kaders wird das zwar nicht so funktionieren, dass es nur mit Talenten geht, aber ein Gerüst baut man eben auch nicht durch die Redundanz der letzten Jahre auf, bei der quasi für jedes Talent ein erfahrener Mann zusätzlich kam - der dann die Zeit benötigte, die eigentlich das Talent hätte kriegen sollen ...


Zwar ist die Vorgeschichte und die Leistung für den BVB von Götze, Schürrle, Yarmolenko und Rode mMn eine eindeutig unterschiedliche, aber prinzipiell schätze ich die Lage des BVB ähnlich ein wie du.

Hintergrund ist mMn trotz des Qualitätsverlustes im Kader inkl. der unausgewogenen Zusammenstellung durch Neuverpflichtungen als versuchte Kompensation eben des Qualitätsverlustes nach der Klopp-Phase, dass der BVB in seiner Offentlichkeitsarbeit und auch in der internen Kommunikation nach innen weitgehend ohne Einschränkung am Ziel, zweiter "Leuchtturm" in der BL sein zu wollen, festgehalten hat. Folge war, dass junge Talente bis auf wenige Ausnahmen viel zu wenig Einsatzzeiten bekommen haben, weil die Befürchtung bestand, dass weniger erfahrene Spieler dieses Ziel gefährden könnten. Selbst als die sogenannten etablierten Spieler in unterschiedlicher Deutlichkeit dieses Ziel durch Minderleistungen ebenfalls gefährdeten , hatten die verschiedenen Trainer selten den Mut, die jungen Spieler häufiger aufzustellen und aufzubauen - darüber können auch die umfangreichen Einsatzzeiten von Pulisic (Sonderfall!) nicht hinwegtäuschen. Zagadou (außer als LV-Notstopfen), Isak und Gomez haben keine Rolle gespielt. Sancho kam immerhin wegen der überdeutlichen Schürrle-Problematik in seinen verletzungsfreien Phasen zu relativ vielen Einsätzen, Pulisic ist ohnehin ein Sonderfall, Toljan durfte nur selten auf seiner angestammten RV-Position spielen. Einzig Weigl als "etablierter junger" Spieler, Akanji wegen der Sokratis-Problematik und Dahoud wegen der ZM-Problematik kamen zu relativ häufigen Einsätzen. Philipp und Guerreiro zähle ich nicht mehr zu den jungen Talenten.

Es sieht schlicht nach einem Dilemma aus. Werden nun wieder auch ganz junge Spieler verpflichtet - in diesem Zusammenhang: was hat der BVB z.B. mit Gomez vor? - müssen die Verantwortlichen sich die Frage gefallen lassen, wie denn ihre perspektivische Planung aussieht. Richtig ist ja, dass es nicht nur mit Talenten geht, aber wie will der BVB ein Gerüst für die Zukunft aufbauen bei der immer schwelenden Gefahr, dass dieses durch frühzeitige Abgänge von allzu talentierten jungen Spielern wieder ins Wanken gebracht wird? Ein bisschen mehr Mut zum Risiko wäre dennoch angemessen, weil das Risiko, vorwiegend sogenannte etablierte und erfahrene Spieler einzusetzen, offensichtlich nicht kleiner zu sein scheint.

Zugegeben, angesichts des finanziell transferpolitischen Wahnsinns, der inzwischen herrscht, nähert sich der Versuch einer Balance zwischen jungen und älteren Kräften einer klassischen Dilemmasituation. Nur versuchen muss es der BVB und dabei sollte er nicht nur auf "fertige" und deshalb ältere Spieler setzen.

•     •     •

Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; 
aber soviel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll.
Georg Christoph Lichtenberg
BVB - Transferpolitik |#11233
03.06.2018 - 17:51 Uhr
Zitat von arche

Zitat von BVBBC

Zitat von Herzog10

Zitat von Atzentomek

Zitat von Herzog10

Zitat von Atzentomek

Ein Pavard kostet aktuell wohl 35-50 Mio und ein Diallo 22-28 Mio.
Beide Vereine haben das gute Recht, diese Wahnsinnssummen zu verlangen. Ob diese erfüllt werden, wird sich zeigen.

Was mich eher traurig macht an unserer Transferpolitik. Beide Spieler sind für je 5 Mio gewechselt.
Da hätte ein richtig gutes Scouting einsetzen müssen. Wir hätten beide problemlos erst einmal als 4. IV „anlernen“ können oder verleihen, damit sich diese Spieler an die Buli gewöhnen.
Man hätte beide Spieler locker wieder zum gleichen Preis verkaufen können, wenn diese gefloppt wären.

Genau, dass ist die typischen Aussage "Scouting versagt", dann hätten hier viele folgendes gesagt, "einer der es in Monaco nicht geschafft hat, soll es dann beim BVB schaffen", wir kaufen nur Mittelmaß ein, schon wieder ein Talent, wir brauchen Spieler die uns weiterbringen usw.
Dieses immer dann besser Wissen nach dem sich Spieler positiv entwickelt, ist echt lächerlich.
m

Kollege entspann dich mal schön! Nur weil hier immer mehr User Aki und co anprangern, musst du nicht so undifferenziert mit meinem Beitrag umgehen.

Ist doch völlig egal was bei einem Einkauf irgendwelche User hier geschrieben hätten augen-zuhalten
Wie du vllt gemerkt hast, wird eh immer und überall gemeckert.

Trotzdem hat es uns früher stark gemacht, Spieler rechtzeitig zu sichten, kaufen un entwickeln.
Da haben wir nicht gewartet ob Lewy noch das vierte Mal hintereinander irgendwo Torschützenkönig wird.
Man erkannte das Potential und hat es selbst entwickelt.

Das fehlt einfach zur Zeit. Darf ich so etwas also nicht mehr kritisch ansprechen??oops

Du darfst alles kritisch ansprechen, aber dann dürfen auch andere User ihre Meinung dazu abgegeben. Zum Thema entwickeln von Spielern, mit Dan-Axel Zagadou, Sergio Gómez, Mahmoud Dahoud, Jadon Sancho, Christian Pulisic und Alexander Isak hat man derzeit genug junge Spieler die man dringend weiterentwickeln muss, da hab ich die Passlack's, Larsen's und Burnic's noch nicht dabei.
Weiters haben wir anscheinend wieder 2 hoffnungsvolle Talente verpflichtet, also da braucht man wirklich jetzt nicht so zu tun, als würde man nur Toptalente kaufen, die 30 Millionen Ablöse kosten.
Und Zeit hat man einfach nicht mehr, damals hat man nicht mal international gespielt, wenn im September die CL beginnt, müssen wir da eine schlagkräftige Mannschaft an den Start bringen, als Top 15 Verein in Europa, soll uns ein zweites 2017/18 International nicht mehr passieren.


Die Frage ist aber eigentlich nicht, ob man die Zeit nicht mehr hat, sondern ob man sich die Zeit nicht mehr für die Talente nimmt. Denn wenn man sich die Transferstrategie der letzten Jahre ansieht, dann hat man sich für Götze, Schürrle, Yarmolenko, Rode usw. (da kann man auch noch weiter zurück gehen und weniger namhafte Spieler nennen) jede Menge Zeit genommen. Denn diese Spieler sind ja auch nicht ohne Probleme angekommen, haben trotz aller Probleme immer viel Spielzeit bekommen, ohne dafür restlos zu überzeugen, was meist auch schon der Grund war, warum der Spieler überhaupt verfügbar war. Dadurch ist man bereits mit der Verpflichtung hohe Risiken, wie bei Talenten, eingegangen. Der Eine war praktisch beim vorherigen Verein aussortiert, der Andere hat seine Topleistungen seit Jahren nicht mehr abgerufen - sei es, ob des überholten Spielertyps, mangelnder Spielpraxis oder Verletzungen - und wieder ein Anderer kam aus einer schwächeren Liga.

All diese Spieler machen aber nur Sinn, wenn sie den jungen Spieler Zeit kaufen können, die das Potenzial haben, um den BVB qualitativ zu prägen bzw. auf hohem Niveau zu halten, indem sie - angesichts ihrer Erfahrung und Kosten - sofort funktionieren. Das haben sie aber nicht, sondern sie haben allesamt Zeit benötigt, wenn sie nicht sogar immer noch Zeit benötigen oder gar endgültig gescheitert sind. Da kann man sich daher schon die Frage stellen, ob es nicht doch mehr Sinn macht, wenn man sich die halbgaren Transfers direkt spart, weil sie den Kader vollstopfen und somit die Zeit kosten, die sie eigentlich kaufen sollten. Im Sinne eines ausgewogenen Kaders wird das zwar nicht so funktionieren, dass es nur mit Talenten geht, aber ein Gerüst baut man eben auch nicht durch die Redundanz der letzten Jahre auf, bei der quasi für jedes Talent ein erfahrener Mann zusätzlich kam - der dann die Zeit benötigte, die eigentlich das Talent hätte kriegen sollen ...


Zwar ist die Vorgeschichte und die Leistung für den BVB von Götze, Schürrle, Yarmolenko und Rode mMn eine eindeutig unterschiedliche, aber prinzipiell schätze ich die Lage des BVB ähnlich ein wie du.

Hintergrund ist mMn trotz des Qualitätsverlustes im Kader inkl. der unausgewogenen Zusammenstellung durch Neuverpflichtungen als versuchte Kompensation eben des Qualitätsverlustes nach der Klopp-Phase, dass der BVB in seiner Offentlichkeitsarbeit und auch in der internen Kommunikation nach innen weitgehend ohne Einschränkung am Ziel, zweiter "Leuchtturm" in der BL sein zu wollen, festgehalten hat. Folge war, dass junge Talente bis auf wenige Ausnahmen viel zu wenig Einsatzzeiten bekommen haben, weil die Befürchtung bestand, dass weniger erfahrene Spieler dieses Ziel gefährden könnten. Selbst als die sogenannten etablierten Spieler in unterschiedlicher Deutlichkeit dieses Ziel durch Minderleistungen ebenfalls gefährdeten , hatten die verschiedenen Trainer selten den Mut, die jungen Spieler häufiger aufzustellen und aufzubauen - darüber können auch die umfangreichen Einsatzzeiten von Pulisic (Sonderfall!) nicht hinwegtäuschen. Zagadou (außer als LV-Notstopfen), Isak und Gomez haben keine Rolle gespielt. Sancho kam immerhin wegen der überdeutlichen Schürrle-Problematik in seinen verletzungsfreien Phasen zu relativ vielen Einsätzen, Pulisic ist ohnehin ein Sonderfall, Toljan durfte nur selten auf seiner angestammten RV-Position spielen. Einzig Weigl als "etablierter junger" Spieler, Akanji wegen der Sokratis-Problematik und Dahoud wegen der ZM-Problematik kamen zu relativ häufigen Einsätzen. Philipp und Guerreiro zähle ich nicht mehr zu den jungen Talenten.

Es sieht schlicht nach einem Dilemma aus. Werden nun wieder auch ganz junge Spieler verpflichtet - in diesem Zusammenhang: was hat der BVB z.B. mit Gomez vor? - müssen die Verantwortlichen sich die Frage gefallen lassen, wie denn ihre perspektivische Planung aussieht. Richtig ist ja, dass es nicht nur mit Talenten geht, aber wie will der BVB ein Gerüst für die Zukunft aufbauen bei der immer schwelenden Gefahr, dass dieses durch frühzeitige Abgänge von allzu talentierten jungen Spielern wieder ins Wanken gebracht wird? Ein bisschen mehr Mut zum Risiko wäre dennoch angemessen, weil das Risiko, vorwiegend sogenannte etablierte und erfahrene Spieler einzusetzen, offensichtlich nicht kleiner zu sein scheint.

Zugegeben, angesichts des finanziell transferpolitischen Wahnsinns, der inzwischen herrscht, nähert sich der Versuch einer Balance zwischen jungen und älteren Kräften einer klassischen Dilemmasituation. Nur versuchen muss es der BVB und dabei sollte er nicht nur auf "fertige" und deshalb ältere Spieler setzen.


Die Lösung der Problematik ist für mich ehrlich gesagt erst mal Favre. Der hat für sein System sehr konkrete Anforderungen, egal in welcher Statik er agieren lässt und hat auch keine Hemmungen, wenn er sich die Spieler dafür selbst ausbilden muss. Das kann schon mal einige Zeit benötigen, weil er trotzdem keinen reinschmeißt, der nicht grundsätzlich bereit ist seinen Mann zu stehen - dahingehend habe ich aber bei den wenigsten echten Talenten (auch ein Toljan kam für mich nicht als Talent, da seine Entwicklung dafür zu lange schon stagnierte und ein positives Jugendturnier, das er im ältestmöglichen Jahrgang spielte, ändert daran dann auch nichts) Probleme gesehen. Ich hoffe daher, dass er nicht so sehr auf weiche Faktoren setzt, sondern konsequent seinen Weg, für sein System, geht und die Spieler dafür auswählt.

Ansonsten stellt sich halt auch die Frage, ob ein Gerüst nicht von weiter unten aufgebaut werden muss, wenn es eh schon so wackelig ist, wie aktuell beim BVB. Dann müssen die Talente diesem Gerüst nicht unbedingt weichen, sondern können Teil davon sein, indem man darauf setzt, dass die Mannschaft zusammen wächst. Das widerspräche nur mit hoher Wahrscheinlichkeit dem zweiten Leuchtturm, der allerdings mit der bisherigen Strategie eben auch nicht sichergestellt werden konnte, sondern stark einsturzgefährdet ist, wenn man nicht jetzt rechtzeitig zur Sanierung ansetzt. Das passt dann auch irgendwie ins Bild, dass ein Gerüst neu aufgebaut werden muss.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 03.06.2018 um 17:52 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#11234
03.06.2018 - 18:01 Uhr
Zitat von bavarianhunt
Zitat von mc_bvb

Zitat von QuickBen

Zitat von bavarianhunt

Zitat von Crews1983

Auch wenn Dortmund nach Alternativen sucht werden die Preise nicht billiger...
Der Markt ist kaputt und es wird noch schlimmer werden...
Man ist teilweise auch mit verantwortlich, man verlangt selbst zu viel Geld und es ist klar das jeder das mit bekommt.
Dieses gegenseitige hochtreiben sorgt nur dafür das bald kein Spieler mehr unter 20 -30 Mille zu haben ist.
Wenn es soweit ist können die kleinen Clubs einpacken die von billigen Zugängen abhängig sind.


Wenn die kleinen Vereine hochkommen wollen, müssen sie auch mal überteuert verkaufen können. Der BVB macht dabei aber nicht mit und zahlt nicht jeden Preis. Das finde ich gut so. Irgendwer muss die überteuerten Spieler am Ende der Fahnenstange abschreiben und die Verluste tragen.

Ich mach dazu zwei Beispiele:

2013 kaufte AS Rom Medhi Benatia im Alter von 26 für 13,5 Mio von Udinese Calcio.
2014 verkaufte AS Rom Medhi Benatia für 28 Mio an Bayern München.
2016 lieh Bayern München ihn für 3 Mio. Leihgebühr an Juve aus.
2017 kaufte Juve ihn für 17 Mio von Bayern München.

Heute ist Medhi Benatia 31 und sein Marktwert beträgt 23 Mio. Irgendein Verein wird die nächste Transfersumme für Medhi abschreiben müssen.

2014 kaufte AS Rom Konstantinos Manolas für 13 Mio. von Olympiakos Piräus als Medhi Benatia Nachfolger. Manolas ist heute 26. Vielleicht verkauft AS Rom Manolas auch für 26 Mio. an den BVB.

Ich würde mir lieber den denkbaren Manolas Nachfolger beim AS Rom holen. Das könnte z.B. der 22jährige 197cm große Pape Abou Cissé von Olympiakos Piräus sein. Aktueller Marktwert mit aufsteigender Tendenz 2,5 Mio.


Da wir wohl Sokratis abgeben werden fände ich es reichlich riskant nicht einen etablierten IV zum Team zu holen. Wir suchen einen potentiellen Stammspieler. Wenns darum geht Talente zu entwickeln: Wir haben auch noch Zagadou im Kader.

genau aus diesem grund bin ich sehr dfür, dass der bvb sich manolas schnappt zumahl er durch seine Ak relativ billig zu haben ist


Für Sokratis hat der BVB 2013 auch nur knapp unter 10 Mio. ausgegeben. Der Manolas wird nicht billig zu haben sein. AK angeblich bei 36 Mio. und Gehaltsvorstellungen etwa bei 7,5 Mio. Man kann aber sicherlich mit AS Rom verhandeln und die Leute dort zum Nachdenken bringen.

Den Cissé würde ich mir schon gerne anschauen wollen. Der ist noch 1cm größer als Zagadou. Da hätte der BVB zwei richtige Schränke zum Fürchten in der IV. Wenn dann noch der Manolas dazukäme, dann wäre es vielleicht eine gute Mischkalkulation. Das was der Manolas nicht an zukünftigen Transfergewinn einbringt, könnte der Cissé einbringen. Eine bessere Lösung als Diallo + Pavard jeweils für Wahnsinnssummen wäre das auf alle Fälle. Egal wie, der BVB muss die konsequente Alternative suchen, wenn der Preis gedrückt werden soll.

Welchen Cisse´ meinst du?gefüht jeder zweite Spieler aus senegal heißt so
BVB - Transferpolitik |#11235
03.06.2018 - 20:02 Uhr
Zitat von mc_bvb
Welchen Cisse´ meinst du?gefüht jeder zweite Spieler aus senegal heißt so


https://www.transfermarkt.de/pape-abou-cisse/profil/spieler/364234

Mir ist er nur aufgrund seiner Größe aufgefallen, weil ich mal bei Olympiakos Piräus nachgesehen habe, welchen Spieler sich AS Rom dort wieder wegschnappen könnte. Er hat auf den andern Bildern, die du mit Google finden kannst, von der Statur her Ähnlichkeiten mit Balotelli. Einen relativ nichtssagenden Video gibt es von ihm auch.

Wie gut er am Ball ist weiß ich nicht. Ob er mit dem Trainer von Senegal verwandt ist, weiß ich auch nicht.
In der N11 von Senegal spielt er derzeit scheinbar noch keine Rolle. Die sind mit Kalidou Koulibaly, Salif Sané und einem älteren Spieler Kara von Anderlecht relativ gut besetzt. Nach der WM könnte sich das aber irgendwann ändern. In der U20 von Senegal hat er bereits mitgespielt.
BVB - Transferpolitik |#11236
03.06.2018 - 21:13 Uhr
Könnte als 20-facher serbischer N11 Spieler auch interessant sein:
https://www.transfermarkt.de/nikola-maksimovic/profil/spieler/124715
BVB - Transferpolitik |#11237
03.06.2018 - 21:42 Uhr
Zu Abgängen:

Da Wob wohl 50 Mio zur Verfügung würd ich versuchen 2-3 Spieler an sie zu verscherbeln.

Kandidaten:
Schü, Götze, Yarmolenko

Castro, Rohde, Sahin,Schmelle.

Wenn sie 2 der oberen Kandidaten für 50 Mille nehmen, bekommen sie einen der unteren Reihe on top.

Wob seh ich so ziemlich als einzigste Kandidaten der sowohl Ablöse als auch ähnliches Gehalt als Dortmund für diese overrated Player zahlen würde.
BVB - Transferpolitik |#11238
03.06.2018 - 21:46 Uhr
Zitat von LoddarMadaeus
Zu Abgängen:

Da Wob wohl 50 Mio zur Verfügung würd ich versuchen 2-3 Spieler an sie zu verscherbeln.

Kandidaten:
Schü, Götze, Yarmolenko

Castro, Rohde, Sahin,Schmelle.

Wenn sie 2 der oberen Kandidaten für 50 Mille nehmen, bekommen sie einen der unteren Reihe on top.

Wob seh ich so ziemlich als einzigste Kandidaten der sowohl Ablöse als auch ähnliches Gehalt als Dortmund für diese overrated Player zahlen würde.



Was für eine Antwort erhoffst du dir auf so einen schwachsinnigen Post?
BVB - Transferpolitik |#11239
03.06.2018 - 21:46 Uhr
Zitat von LoddarMadaeus
Zu Abgängen:

Da Wob wohl 50 Mio zur Verfügung würd ich versuchen 2-3 Spieler an sie zu verscherbeln.

Kandidaten:
Schü, Götze, Yarmolenko

Castro, Rohde, Sahin,Schmelle.

Wenn sie 2 der oberen Kandidaten für 50 Mille nehmen, bekommen sie einen der unteren Reihe on top.

Wob seh ich so ziemlich als einzigste Kandidaten der sowohl Ablöse als auch ähnliches Gehalt als Dortmund für diese overrated Player zahlen würde.



Was für eine Antwort erhoffst du dir auf so einen schwachsinnigen Post?
BVB - Transferpolitik |#11240
03.06.2018 - 21:51 Uhr
Zitat von LoddarMadaeus
Zu Abgängen:

Da Wob wohl 50 Mio zur Verfügung würd ich versuchen 2-3 Spieler an sie zu verscherbeln.

Kandidaten:
Schü, Götze, Yarmolenko

Castro, Rohde, Sahin,Schmelle.

Wenn sie 2 der oberen Kandidaten für 50 Mille nehmen, bekommen sie einen der unteren Reihe on top.

Wob seh ich so ziemlich als einzigste Kandidaten der sowohl Ablöse als auch ähnliches Gehalt als Dortmund für diese overrated Player zahlen würde.


Gute Nacht, mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.augen-zuhalten
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