BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
24.05.2018 - 23:02 Uhr
Zitat von gelbschreib
Jaja, logisch ist das schon, aber der Begriff Schattenkader machte mich aufmerksam. Deswegen ja auch die Frage nach der Grundlage.
Zitat von Karool
Eigentlich ist das doch nur logisch. Man wird etliche Spieler scouten und auch schon entsprechende Kontakte knüpfen, um eben dann zuzuschlagen wenn Bedarf besteht und der Spieler auf'm Markt ist.
Anders funktioniert es doch auch gar nicht,da muss man ja kein Experte für sein.
Man wird ja nicht jetzt im Sommer hingehen und auf einmal für diverse Positionen irgendwelche Spieler aus'm Hut zaubern, die man vorher noch nie auf'm Schirm hatte.
Wie der User schon sagt: Viele Gerüchte sind daher gar nicht so haltlos wie sie hier gemacht werden, auch wenn der Transfer am Ende nicht zustande kommt. Trotzdem gut möglich, dass man eben Kontakte zum Spieler geknüpft hat und da dann immer mal was durchsickert.
Zitat von gelbschreib
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
Zitat von Obi-Jackson
verlegt:
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
verlegt:
Zitat von bavarianhunt
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
Eigentlich ist das doch nur logisch. Man wird etliche Spieler scouten und auch schon entsprechende Kontakte knüpfen, um eben dann zuzuschlagen wenn Bedarf besteht und der Spieler auf'm Markt ist.
Anders funktioniert es doch auch gar nicht,da muss man ja kein Experte für sein.
Man wird ja nicht jetzt im Sommer hingehen und auf einmal für diverse Positionen irgendwelche Spieler aus'm Hut zaubern, die man vorher noch nie auf'm Schirm hatte.
Wie der User schon sagt: Viele Gerüchte sind daher gar nicht so haltlos wie sie hier gemacht werden, auch wenn der Transfer am Ende nicht zustande kommt. Trotzdem gut möglich, dass man eben Kontakte zum Spieler geknüpft hat und da dann immer mal was durchsickert.
Jaja, logisch ist das schon, aber der Begriff Schattenkader machte mich aufmerksam. Deswegen ja auch die Frage nach der Grundlage.
Noch nie gehört? Ist eigentlich ein gängiger Begriff und in jeder Scoutingabteilung wird eigentlich ständig am Kader der Zukunft gebaut und auf jeder Position gibt es mehrere Spieler um auf kurzfristige Abgänge/Verletzungen zu reagieren.
Ein gutes Beispiel in diesem Zusammenhang wäre wohl Yarmolenko. Ständige Gerüchte um ihn (was schon darauf hindeutete, dass er tatsächlich auf der Liste stand) und nach dem Dembélé-Abgang war er ruckzuck da.
24.05.2018 - 23:43 Uhr
Zitat von friedmann
Noch nie gehört? Ist eigentlich ein gängiger Begriff und in jeder Scoutingabteilung wird eigentlich ständig am Kader der Zukunft gebaut und auf jeder Position gibt es mehrere Spieler um auf kurzfristige Abgänge/Verletzungen zu reagieren.
Ein gutes Beispiel in diesem Zusammenhang wäre wohl Yarmolenko. Ständige Gerüchte um ihn (was schon darauf hindeutete, dass er tatsächlich auf der Liste stand) und nach dem Dembélé-Abgang war er ruckzuck da.
Nicht zu vergessen der Jahre lang gehandelte Dzeko , darüber hat man sich immer wieder lustig gemacht hier im Forum obwohl er sicher immer ein Kandidat war und auf der sogenannten Schattenkaderliste stand da bin ich mir sicher und ich weiß aus sicheren Quellen das man mit ihm gesprochen hat und das mehrmals nur kam es nie zu einem Transfer. Ich weiß es da ich selbst Bosnier bin und paar bosnische Ex-Profis kenne und sogar einen Ex-Nationaltrainer. Tranfers können auch mal plötzlich passieren und der Spieler muss nicht immer auf der Liste stehen aber meistens ist es der Fall das man den Spieler schon lange auf der Liste hat wie paar User vor mir schon gesagt Gerüchte gibt es nicht umsonst Zitat von gelbschreib
Jaja, logisch ist das schon, aber der Begriff Schattenkader machte mich aufmerksam. Deswegen ja auch die Frage nach der Grundlage.
Zitat von Karool
Eigentlich ist das doch nur logisch. Man wird etliche Spieler scouten und auch schon entsprechende Kontakte knüpfen, um eben dann zuzuschlagen wenn Bedarf besteht und der Spieler auf'm Markt ist.
Anders funktioniert es doch auch gar nicht,da muss man ja kein Experte für sein.
Man wird ja nicht jetzt im Sommer hingehen und auf einmal für diverse Positionen irgendwelche Spieler aus'm Hut zaubern, die man vorher noch nie auf'm Schirm hatte.
Wie der User schon sagt: Viele Gerüchte sind daher gar nicht so haltlos wie sie hier gemacht werden, auch wenn der Transfer am Ende nicht zustande kommt. Trotzdem gut möglich, dass man eben Kontakte zum Spieler geknüpft hat und da dann immer mal was durchsickert.
Zitat von gelbschreib
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
Zitat von Obi-Jackson
verlegt:
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
verlegt:
Zitat von bavarianhunt
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
Eigentlich ist das doch nur logisch. Man wird etliche Spieler scouten und auch schon entsprechende Kontakte knüpfen, um eben dann zuzuschlagen wenn Bedarf besteht und der Spieler auf'm Markt ist.
Anders funktioniert es doch auch gar nicht,da muss man ja kein Experte für sein.
Man wird ja nicht jetzt im Sommer hingehen und auf einmal für diverse Positionen irgendwelche Spieler aus'm Hut zaubern, die man vorher noch nie auf'm Schirm hatte.
Wie der User schon sagt: Viele Gerüchte sind daher gar nicht so haltlos wie sie hier gemacht werden, auch wenn der Transfer am Ende nicht zustande kommt. Trotzdem gut möglich, dass man eben Kontakte zum Spieler geknüpft hat und da dann immer mal was durchsickert.
Jaja, logisch ist das schon, aber der Begriff Schattenkader machte mich aufmerksam. Deswegen ja auch die Frage nach der Grundlage.
Noch nie gehört? Ist eigentlich ein gängiger Begriff und in jeder Scoutingabteilung wird eigentlich ständig am Kader der Zukunft gebaut und auf jeder Position gibt es mehrere Spieler um auf kurzfristige Abgänge/Verletzungen zu reagieren.
Ein gutes Beispiel in diesem Zusammenhang wäre wohl Yarmolenko. Ständige Gerüchte um ihn (was schon darauf hindeutete, dass er tatsächlich auf der Liste stand) und nach dem Dembélé-Abgang war er ruckzuck da.
25.05.2018 - 07:13 Uhr
Zitat von Doktor_BiH

Zitat von friedmann
Noch nie gehört? Ist eigentlich ein gängiger Begriff und in jeder Scoutingabteilung wird eigentlich ständig am Kader der Zukunft gebaut und auf jeder Position gibt es mehrere Spieler um auf kurzfristige Abgänge/Verletzungen zu reagieren.
Ein gutes Beispiel in diesem Zusammenhang wäre wohl Yarmolenko. Ständige Gerüchte um ihn (was schon darauf hindeutete, dass er tatsächlich auf der Liste stand) und nach dem Dembélé-Abgang war er ruckzuck da.
Nicht zu vergessen der Jahre lang gehandelte Dzeko , darüber hat man sich immer wieder lustig gemacht hier im Forum obwohl er sicher immer ein Kandidat war und auf der sogenannten Schattenkaderliste stand da bin ich mir sicher und ich weiß aus sicheren Quellen das man mit ihm gesprochen hat und das mehrmals nur kam es nie zu einem Transfer. Ich weiß es da ich selbst Bosnier bin und paar bosnische Ex-Profis kenne und sogar einen Ex-Nationaltrainer. Tranfers können auch mal plötzlich passieren und der Spieler muss nicht immer auf der Liste stehen aber meistens ist es der Fall das man den Spieler schon lange auf der Liste hat wie paar User vor mir schon gesagt Gerüchte gibt es nicht umsonst Zitat von gelbschreib
Jaja, logisch ist das schon, aber der Begriff Schattenkader machte mich aufmerksam. Deswegen ja auch die Frage nach der Grundlage.
Zitat von Karool
Eigentlich ist das doch nur logisch. Man wird etliche Spieler scouten und auch schon entsprechende Kontakte knüpfen, um eben dann zuzuschlagen wenn Bedarf besteht und der Spieler auf'm Markt ist.
Anders funktioniert es doch auch gar nicht,da muss man ja kein Experte für sein.
Man wird ja nicht jetzt im Sommer hingehen und auf einmal für diverse Positionen irgendwelche Spieler aus'm Hut zaubern, die man vorher noch nie auf'm Schirm hatte.
Wie der User schon sagt: Viele Gerüchte sind daher gar nicht so haltlos wie sie hier gemacht werden, auch wenn der Transfer am Ende nicht zustande kommt. Trotzdem gut möglich, dass man eben Kontakte zum Spieler geknüpft hat und da dann immer mal was durchsickert.
Zitat von gelbschreib
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
Zitat von Obi-Jackson
verlegt:
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
verlegt:
Zitat von bavarianhunt
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
Eigentlich ist das doch nur logisch. Man wird etliche Spieler scouten und auch schon entsprechende Kontakte knüpfen, um eben dann zuzuschlagen wenn Bedarf besteht und der Spieler auf'm Markt ist.
Anders funktioniert es doch auch gar nicht,da muss man ja kein Experte für sein.
Man wird ja nicht jetzt im Sommer hingehen und auf einmal für diverse Positionen irgendwelche Spieler aus'm Hut zaubern, die man vorher noch nie auf'm Schirm hatte.
Wie der User schon sagt: Viele Gerüchte sind daher gar nicht so haltlos wie sie hier gemacht werden, auch wenn der Transfer am Ende nicht zustande kommt. Trotzdem gut möglich, dass man eben Kontakte zum Spieler geknüpft hat und da dann immer mal was durchsickert.
Jaja, logisch ist das schon, aber der Begriff Schattenkader machte mich aufmerksam. Deswegen ja auch die Frage nach der Grundlage.
Noch nie gehört? Ist eigentlich ein gängiger Begriff und in jeder Scoutingabteilung wird eigentlich ständig am Kader der Zukunft gebaut und auf jeder Position gibt es mehrere Spieler um auf kurzfristige Abgänge/Verletzungen zu reagieren.
Ein gutes Beispiel in diesem Zusammenhang wäre wohl Yarmolenko. Ständige Gerüchte um ihn (was schon darauf hindeutete, dass er tatsächlich auf der Liste stand) und nach dem Dembélé-Abgang war er ruckzuck da.

Ich wundere mich grade für wie viele das common knowledge ist und wie selten sich einer die Mühe macht, das bei irgendwelchen Gerüchten mal so einzuordnen. Ich mein: Klar, kann man sich denken dass es so ungefähr laufen muss, aber ganz ehrlich: Den meisten scheint das soo klar nicht zu sein. Und den Begriff Schattenkader habe ich tatsächlich noch nie gehört. Ich finde den Begriff ganz praktisch, er macht irgendwie klarer, wie es praktisch abläuft ohne dass man Arien dazu schreiben muss.
25.05.2018 - 08:18 Uhr
Zitat von gelbschreib
Ich wundere mich grade für wie viele das common knowledge ist und wie selten sich einer die Mühe macht, das bei irgendwelchen Gerüchten mal so einzuordnen. Ich mein: Klar, kann man sich denken dass es so ungefähr laufen muss, aber ganz ehrlich: Den meisten scheint das soo klar nicht zu sein. Und den Begriff Schattenkader habe ich tatsächlich noch nie gehört. Ich finde den Begriff ganz praktisch, er macht irgendwie klarer, wie es praktisch abläuft ohne dass man Arien dazu schreiben muss.
Zitat von Doktor_BiH

Zitat von friedmann
Noch nie gehört? Ist eigentlich ein gängiger Begriff und in jeder Scoutingabteilung wird eigentlich ständig am Kader der Zukunft gebaut und auf jeder Position gibt es mehrere Spieler um auf kurzfristige Abgänge/Verletzungen zu reagieren.
Ein gutes Beispiel in diesem Zusammenhang wäre wohl Yarmolenko. Ständige Gerüchte um ihn (was schon darauf hindeutete, dass er tatsächlich auf der Liste stand) und nach dem Dembélé-Abgang war er ruckzuck da.
Nicht zu vergessen der Jahre lang gehandelte Dzeko , darüber hat man sich immer wieder lustig gemacht hier im Forum obwohl er sicher immer ein Kandidat war und auf der sogenannten Schattenkaderliste stand da bin ich mir sicher und ich weiß aus sicheren Quellen das man mit ihm gesprochen hat und das mehrmals nur kam es nie zu einem Transfer. Ich weiß es da ich selbst Bosnier bin und paar bosnische Ex-Profis kenne und sogar einen Ex-Nationaltrainer. Tranfers können auch mal plötzlich passieren und der Spieler muss nicht immer auf der Liste stehen aber meistens ist es der Fall das man den Spieler schon lange auf der Liste hat wie paar User vor mir schon gesagt Gerüchte gibt es nicht umsonst Zitat von gelbschreib
Jaja, logisch ist das schon, aber der Begriff Schattenkader machte mich aufmerksam. Deswegen ja auch die Frage nach der Grundlage.
Zitat von Karool
Eigentlich ist das doch nur logisch. Man wird etliche Spieler scouten und auch schon entsprechende Kontakte knüpfen, um eben dann zuzuschlagen wenn Bedarf besteht und der Spieler auf'm Markt ist.
Anders funktioniert es doch auch gar nicht,da muss man ja kein Experte für sein.
Man wird ja nicht jetzt im Sommer hingehen und auf einmal für diverse Positionen irgendwelche Spieler aus'm Hut zaubern, die man vorher noch nie auf'm Schirm hatte.
Wie der User schon sagt: Viele Gerüchte sind daher gar nicht so haltlos wie sie hier gemacht werden, auch wenn der Transfer am Ende nicht zustande kommt. Trotzdem gut möglich, dass man eben Kontakte zum Spieler geknüpft hat und da dann immer mal was durchsickert.
Zitat von gelbschreib
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
Zitat von Obi-Jackson
verlegt:
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
verlegt:
Zitat von bavarianhunt
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
Eigentlich ist das doch nur logisch. Man wird etliche Spieler scouten und auch schon entsprechende Kontakte knüpfen, um eben dann zuzuschlagen wenn Bedarf besteht und der Spieler auf'm Markt ist.
Anders funktioniert es doch auch gar nicht,da muss man ja kein Experte für sein.
Man wird ja nicht jetzt im Sommer hingehen und auf einmal für diverse Positionen irgendwelche Spieler aus'm Hut zaubern, die man vorher noch nie auf'm Schirm hatte.
Wie der User schon sagt: Viele Gerüchte sind daher gar nicht so haltlos wie sie hier gemacht werden, auch wenn der Transfer am Ende nicht zustande kommt. Trotzdem gut möglich, dass man eben Kontakte zum Spieler geknüpft hat und da dann immer mal was durchsickert.
Jaja, logisch ist das schon, aber der Begriff Schattenkader machte mich aufmerksam. Deswegen ja auch die Frage nach der Grundlage.
Noch nie gehört? Ist eigentlich ein gängiger Begriff und in jeder Scoutingabteilung wird eigentlich ständig am Kader der Zukunft gebaut und auf jeder Position gibt es mehrere Spieler um auf kurzfristige Abgänge/Verletzungen zu reagieren.
Ein gutes Beispiel in diesem Zusammenhang wäre wohl Yarmolenko. Ständige Gerüchte um ihn (was schon darauf hindeutete, dass er tatsächlich auf der Liste stand) und nach dem Dembélé-Abgang war er ruckzuck da.

Ich wundere mich grade für wie viele das common knowledge ist und wie selten sich einer die Mühe macht, das bei irgendwelchen Gerüchten mal so einzuordnen. Ich mein: Klar, kann man sich denken dass es so ungefähr laufen muss, aber ganz ehrlich: Den meisten scheint das soo klar nicht zu sein. Und den Begriff Schattenkader habe ich tatsächlich noch nie gehört. Ich finde den Begriff ganz praktisch, er macht irgendwie klarer, wie es praktisch abläuft ohne dass man Arien dazu schreiben muss.
Klingt für mich nach nem neuen Thread. "BVB-Schattenkader"
Hatte den Begriff vorher auch noch nicht gehört. Sprich auf unserem Schattenkader würden dann wohl Leute wie Hector oder L. Martinez stehen zu denen wir ja nachweislich schon Kontakt hatten und Lichtsteiner wurde wohl gerade endgültig rausgestrichen.
Würde mich aber freuen, wenn langsam was beim Kader und nicht nur beim Schattenkader passieren würde. Vorallem auf der Abgangsseite sollte sich langsam mal etwas tun.
28.05.2018 - 11:16 Uhr
Zitat von Master_ICKE
Ich finds immer wieder lustig wie Außenstehende irgendwie beurteilen wollen, ob uns der Transfer weiterbringt oder nicht.
Watzke, Zorc, Sammer und Kehl werden wohl besser wissen welche Spielertypen wir brauchen und warum Wolf verpflichtet werden soll.
...
Ich finds immer wieder lustig wie Außenstehende irgendwie beurteilen wollen, ob uns der Transfer weiterbringt oder nicht.
Watzke, Zorc, Sammer und Kehl werden wohl besser wissen welche Spielertypen wir brauchen und warum Wolf verpflichtet werden soll.
...
Mich würde interessieren, wie ihr die Kompetenz unserer Verantwortlichen (oder allgemein in der Bundesliga) einschätzt?
Warum kann man als "Außenstehender" beispielsweise die benötigten Spielertypen nicht gut einschätzen?
Ich denke mal, dass fast jeder Fan alle Spiele des BVBs anschaut.
Unsere Verantwortlichen haben dann noch Einblicke ins Training und können charakterlich die Spieler bei weitem besser einschätzen.
Rein sportlich betrachtet, würde ich die Bewertungsgrundlage bei uns Fans aber kaum schlechter einschätzen als bei unseren Verantwortlichen; abgesehen von Spielern mit wenig Einsatzzeiten. So kann ich kaum beurteilen, ob Isak nächste Saison zweiter Stürmer sein könnte oder besser verliehen werden sollte. Mit Einblicken ins Training wäre das sicherlich leichter.
Die Entscheidungsgrundlage, um über die Transferpolitik zu diskutieren, sehe ich also bei uns Fans.
Das größere Problem ist die Kompetenz, aus den Beobachtungen die richtigen Rückschlüsse zu ziehen.
Die Kompetenz der sportlichen Führung ist aber sicherlich nicht unantastbar. So machen alle Verantwortlichen regelmäßig Fehler und Experten widersprechen sich gegenseitig.
Allerdings werden Fehler dann, meiner Meinung nach, auf anderem Niveau begangen.
Beispielsweise feiern sich viele Fans, weil sie Rode und Schürrle direkt als Holzfüße und Flops mit Ansage entlarvt haben.
Dabei ist es vollkommen klar, dass unseren Verantwortlichen die technischen Schwächen nicht entgangen sind.
Die Gründe, warum diese Spieler nicht die erwarteten Leistungen gebracht haben (wenn sie mal spielten) sind vermutlich komplexer.
Beispielsweise denke ich, dass Rode unter Tuchel hätte funktionieren können, wenn Tuchel seine Spielphilsophie hätte umsetzen können. So wie es aber war hat Rode vermutlich die Probleme, die andere Spieler lösen sollten, noch weiter verschärft.
Vielleicht war es auch wiederum anders. Ich möchte nur darauf hinaus, dass ein Scheitern eines Spielers häufig nicht vordergründige Ursachen hat, sondern mehr oder weniger komplexe Zusammenhänge bestehen.
Also auch wenn einige User in manchen Transfers von vornherein Recht hatten, ist das für mich kein Kompetenzbeweis.
Das andere ist aber, dass ich vor der Kompetenz der Entscheidungsträger in den Vereinen nicht ganz so viel Respekt habe. Ich sehe bei ihnen nicht diese außergewöhnliche Qualifikation.
Beispielsweise ist das bei Profifußballern ganz anders. Jeder Bundesligaspielern hat von klein auf trainiert und sich gegen hunderttausende Konkurrenten durchgesetzt und kein User wird glauben, er können auf dem selben Niveau annähernd mitkicken.
Bei den Sportmanagern sieht es allerdings anders aus und auch bei den meisten Trainern (den Trend sehe ich aber positiv). Die meisten hatten nur einen kurzen Weg bis zu ihrem Posten.
Die Wissengrundlage würde ich vergleichsweise gering einschätzen und ob Talent ein Rolle spielt ist auch kaum zu beurteilen, wenn es nicht diesen Konkurrenzkampf um den Posten gibt wie es bei den Spielern der Fall ist.
Bezüglich der Wissengrundlage würde mich beispielsweise interessieren, wie weit sich die Entscheider bezüglich Taktiktheorie auskennen.
Ich vermute, dass es nicht Voraussetzung ist, die gängige Literatur aus dem Effeff zu beherrschen. Dass dies kein unnützes Wissen ist, zeigt gerade Rene Maric (Ex Spielverlagerungs Autor).
Wahrscheinlich hat hier eine Minderheit an Usern ein umfangreicheres Hintergrundwissen als viele Entscheider in den Vereinen.
Also meiner Meinung nach muss man nicht zu viel Respekt vor den transferpolitischen Entscheidungen unserer Verantwortlichen haben. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass uns die Grundlage für eine Beurteilung fehlt oder wir die Zusammenhänge hinter den Entscheidungen nicht verstehen könnten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mba123 am 28.05.2018 um 11:17 Uhr bearbeitet
28.05.2018 - 14:39 Uhr
Zitat von mba123
Mich würde interessieren, wie ihr die Kompetenz unserer Verantwortlichen (oder allgemein in der Bundesliga) einschätzt?
Warum kann man als "Außenstehender" beispielsweise die benötigten Spielertypen nicht gut einschätzen?
Ich denke mal, dass fast jeder Fan alle Spiele des BVBs anschaut.
Unsere Verantwortlichen haben dann noch Einblicke ins Training und können charakterlich die Spieler bei weitem besser einschätzen.
Rein sportlich betrachtet, würde ich die Bewertungsgrundlage bei uns Fans aber kaum schlechter einschätzen als bei unseren Verantwortlichen; abgesehen von Spielern mit wenig Einsatzzeiten. So kann ich kaum beurteilen, ob Isak nächste Saison zweiter Stürmer sein könnte oder besser verliehen werden sollte. Mit Einblicken ins Training wäre das sicherlich leichter.
Die Entscheidungsgrundlage, um über die Transferpolitik zu diskutieren, sehe ich also bei uns Fans.
Das größere Problem ist die Kompetenz, aus den Beobachtungen die richtigen Rückschlüsse zu ziehen.
Die Kompetenz der sportlichen Führung ist aber sicherlich nicht unantastbar. So machen alle Verantwortlichen regelmäßig Fehler und Experten widersprechen sich gegenseitig.
Allerdings werden Fehler dann, meiner Meinung nach, auf anderem Niveau begangen.
Beispielsweise feiern sich viele Fans, weil sie Rode und Schürrle direkt als Holzfüße und Flops mit Ansage entlarvt haben.
Dabei ist es vollkommen klar, dass unseren Verantwortlichen die technischen Schwächen nicht entgangen sind.
Die Gründe, warum diese Spieler nicht die erwarteten Leistungen gebracht haben (wenn sie mal spielten) sind vermutlich komplexer.
Beispielsweise denke ich, dass Rode unter Tuchel hätte funktionieren können, wenn Tuchel seine Spielphilsophie hätte umsetzen können. So wie es aber war hat Rode vermutlich die Probleme, die andere Spieler lösen sollten, noch weiter verschärft.
Vielleicht war es auch wiederum anders. Ich möchte nur darauf hinaus, dass ein Scheitern eines Spielers häufig nicht vordergründige Ursachen hat, sondern mehr oder weniger komplexe Zusammenhänge bestehen.
Also auch wenn einige User in manchen Transfers von vornherein Recht hatten, ist das für mich kein Kompetenzbeweis.
Das andere ist aber, dass ich vor der Kompetenz der Entscheidungsträger in den Vereinen nicht ganz so viel Respekt habe. Ich sehe bei ihnen nicht diese außergewöhnliche Qualifikation.
Beispielsweise ist das bei Profifußballern ganz anders. Jeder Bundesligaspielern hat von klein auf trainiert und sich gegen hunderttausende Konkurrenten durchgesetzt und kein User wird glauben, er können auf dem selben Niveau annähernd mitkicken.
Bei den Sportmanagern sieht es allerdings anders aus und auch bei den meisten Trainern (den Trend sehe ich aber positiv). Die meisten hatten nur einen kurzen Weg bis zu ihrem Posten.
Die Wissengrundlage würde ich vergleichsweise gering einschätzen und ob Talent ein Rolle spielt ist auch kaum zu beurteilen, wenn es nicht diesen Konkurrenzkampf um den Posten gibt wie es bei den Spielern der Fall ist.
Bezüglich der Wissengrundlage würde mich beispielsweise interessieren, wie weit sich die Entscheider bezüglich Taktiktheorie auskennen.
Ich vermute, dass es nicht Voraussetzung ist, die gängige Literatur aus dem Effeff zu beherrschen. Dass dies kein unnützes Wissen ist, zeigt gerade Rene Maric (Ex Spielverlagerungs Autor).
Wahrscheinlich hat hier eine Minderheit an Usern ein umfangreicheres Hintergrundwissen als viele Entscheider in den Vereinen.
Also meiner Meinung nach muss man nicht zu viel Respekt vor den transferpolitischen Entscheidungen unserer Verantwortlichen haben. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass uns die Grundlage für eine Beurteilung fehlt oder wir die Zusammenhänge hinter den Entscheidungen nicht verstehen könnten.
Zitat von Master_ICKE
Ich finds immer wieder lustig wie Außenstehende irgendwie beurteilen wollen, ob uns der Transfer weiterbringt oder nicht.
Watzke, Zorc, Sammer und Kehl werden wohl besser wissen welche Spielertypen wir brauchen und warum Wolf verpflichtet werden soll.
...
Ich finds immer wieder lustig wie Außenstehende irgendwie beurteilen wollen, ob uns der Transfer weiterbringt oder nicht.
Watzke, Zorc, Sammer und Kehl werden wohl besser wissen welche Spielertypen wir brauchen und warum Wolf verpflichtet werden soll.
...
Mich würde interessieren, wie ihr die Kompetenz unserer Verantwortlichen (oder allgemein in der Bundesliga) einschätzt?
Warum kann man als "Außenstehender" beispielsweise die benötigten Spielertypen nicht gut einschätzen?
Ich denke mal, dass fast jeder Fan alle Spiele des BVBs anschaut.
Unsere Verantwortlichen haben dann noch Einblicke ins Training und können charakterlich die Spieler bei weitem besser einschätzen.
Rein sportlich betrachtet, würde ich die Bewertungsgrundlage bei uns Fans aber kaum schlechter einschätzen als bei unseren Verantwortlichen; abgesehen von Spielern mit wenig Einsatzzeiten. So kann ich kaum beurteilen, ob Isak nächste Saison zweiter Stürmer sein könnte oder besser verliehen werden sollte. Mit Einblicken ins Training wäre das sicherlich leichter.
Die Entscheidungsgrundlage, um über die Transferpolitik zu diskutieren, sehe ich also bei uns Fans.
Das größere Problem ist die Kompetenz, aus den Beobachtungen die richtigen Rückschlüsse zu ziehen.
Die Kompetenz der sportlichen Führung ist aber sicherlich nicht unantastbar. So machen alle Verantwortlichen regelmäßig Fehler und Experten widersprechen sich gegenseitig.
Allerdings werden Fehler dann, meiner Meinung nach, auf anderem Niveau begangen.
Beispielsweise feiern sich viele Fans, weil sie Rode und Schürrle direkt als Holzfüße und Flops mit Ansage entlarvt haben.
Dabei ist es vollkommen klar, dass unseren Verantwortlichen die technischen Schwächen nicht entgangen sind.
Die Gründe, warum diese Spieler nicht die erwarteten Leistungen gebracht haben (wenn sie mal spielten) sind vermutlich komplexer.
Beispielsweise denke ich, dass Rode unter Tuchel hätte funktionieren können, wenn Tuchel seine Spielphilsophie hätte umsetzen können. So wie es aber war hat Rode vermutlich die Probleme, die andere Spieler lösen sollten, noch weiter verschärft.
Vielleicht war es auch wiederum anders. Ich möchte nur darauf hinaus, dass ein Scheitern eines Spielers häufig nicht vordergründige Ursachen hat, sondern mehr oder weniger komplexe Zusammenhänge bestehen.
Also auch wenn einige User in manchen Transfers von vornherein Recht hatten, ist das für mich kein Kompetenzbeweis.
Das andere ist aber, dass ich vor der Kompetenz der Entscheidungsträger in den Vereinen nicht ganz so viel Respekt habe. Ich sehe bei ihnen nicht diese außergewöhnliche Qualifikation.
Beispielsweise ist das bei Profifußballern ganz anders. Jeder Bundesligaspielern hat von klein auf trainiert und sich gegen hunderttausende Konkurrenten durchgesetzt und kein User wird glauben, er können auf dem selben Niveau annähernd mitkicken.
Bei den Sportmanagern sieht es allerdings anders aus und auch bei den meisten Trainern (den Trend sehe ich aber positiv). Die meisten hatten nur einen kurzen Weg bis zu ihrem Posten.
Die Wissengrundlage würde ich vergleichsweise gering einschätzen und ob Talent ein Rolle spielt ist auch kaum zu beurteilen, wenn es nicht diesen Konkurrenzkampf um den Posten gibt wie es bei den Spielern der Fall ist.
Bezüglich der Wissengrundlage würde mich beispielsweise interessieren, wie weit sich die Entscheider bezüglich Taktiktheorie auskennen.
Ich vermute, dass es nicht Voraussetzung ist, die gängige Literatur aus dem Effeff zu beherrschen. Dass dies kein unnützes Wissen ist, zeigt gerade Rene Maric (Ex Spielverlagerungs Autor).
Wahrscheinlich hat hier eine Minderheit an Usern ein umfangreicheres Hintergrundwissen als viele Entscheider in den Vereinen.
Also meiner Meinung nach muss man nicht zu viel Respekt vor den transferpolitischen Entscheidungen unserer Verantwortlichen haben. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass uns die Grundlage für eine Beurteilung fehlt oder wir die Zusammenhänge hinter den Entscheidungen nicht verstehen könnten.
Das sehe ich doch ganz anders. Es fehlt ja gerade die Grundlage. Keiner von uns kennt die Kaderplanung; keiner von uns das komplette System des jeweiligen Trainers. Von daher fehlt eben genau diese Grundlage.
Siehe Wolf aktuell. Er wird auf Basis von dem, was er letzte Saison bei den Frankfurter gespielt oder nicht gespielt hat. Da gehen jetzt einige von RV aus, andere von was anderem und noch andere behaupten, dass das gar nicht passt. Eine Basis hat da aber eben niemand. Da gibt es eben keine Wissengrundlage. Es ist also alles immer mehr oder weniger spekulativ.
Auch bei Schürrle/Rode haben viele sofort gebrüllt. Passt nicht. Technisch zu schlecht. Davon ab, dass eine viel zu undifferenzierte Einschätzung ist, berücksichtigt sie eben nur ein Weltbild. Was wurde 15/16 gespielt. Aber niemand was, was Tuchel spielen wollte. Dazu hat User Clinter bereits auch deutlich gemacht, dass man Schürrle und Rode auch schon früher auf dem Zettel hatte.
Heute möchte Watzke Spielertypen wie Schürrle und Rode (so fit und nicht dauerverletzt).
Von daher sehe ich es genau anders herum. Wir können überhaupt nichts grundlegendes beurteilen.
28.05.2018 - 14:56 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Von daher sehe ich es genau anders herum. Wir können überhaupt nichts grundlegendes beurteilen.
Von daher sehe ich es genau anders herum. Wir können überhaupt nichts grundlegendes beurteilen.
Natürlich kann man das. Wenn ein Zuschauer der Meinung ist dass Spieler X nicht das nötige fußballerische Talent mitbringt um für einen CL-Kandidaten zu spielen und die Erwartungen zu erfüllen, dann braucht man dazu keine Innenanblicke. Man kann heute jedes Spiel der Welt sich reinziehen und somit auch jeden Spieler oft genug beobachten.
Man kannte Rode und Schürrle schon vor ihren Wechseln und die Bedenken die viele geäußert haben, waren am Ende goldrichtig. Da brauch ich nicht noch groß was schönreden.
Meist ist es auch so dass wenn die große Mehrheit ihre Bedenken äußert, dann ist das oftmals auch nicht so verkehrt. Wir sprechen hier nicht von einer Raktenwissenschaft wenn es um die Beurteilung von Leistungen im Spielbetrieb geht. Das kann im Endeffekt jeder machen, weil er auch die Möglichkeit dazu hat sich das anzuschauen. Kann ja sein dass man entsprechende Spielertypen für das ZM und den Flügel gesucht hat, aber es war mit Ansage dass Rode und Schürrle diese Ansprüche an die gesuchten Spielertypen nicht erfüllen können.
28.05.2018 - 15:29 Uhr
Zitat von 1step2
Natürlich kann man das. Wenn ein Zuschauer der Meinung ist dass Spieler X nicht das nötige fußballerische Talent mitbringt um für einen CL-Kandidaten zu spielen und die Erwartungen zu erfüllen, dann braucht man dazu keine Innenanblicke. Man kann heute jedes Spiel der Welt sich reinziehen und somit auch jeden Spieler oft genug beobachten.
Man kannte Rode und Schürrle schon vor ihren Wechseln und die Bedenken die viele geäußert haben, waren am Ende goldrichtig. Da brauch ich nicht noch groß was schönreden.
Meist ist es auch so dass wenn die große Mehrheit ihre Bedenken äußert, dann ist das oftmals auch nicht so verkehrt. Wir sprechen hier nicht von einer Raktenwissenschaft wenn es um die Beurteilung von Leistungen im Spielbetrieb geht. Das kann im Endeffekt jeder machen, weil er auch die Möglichkeit dazu hat sich das anzuschauen. Kann ja sein dass man entsprechende Spielertypen für das ZM und den Flügel gesucht hat, aber es war mit Ansage dass Rode und Schürrle diese Ansprüche an die gesuchten Spielertypen nicht erfüllen können.
Zitat von Bremer_Hesse
Von daher sehe ich es genau anders herum. Wir können überhaupt nichts grundlegendes beurteilen.
Von daher sehe ich es genau anders herum. Wir können überhaupt nichts grundlegendes beurteilen.
Natürlich kann man das. Wenn ein Zuschauer der Meinung ist dass Spieler X nicht das nötige fußballerische Talent mitbringt um für einen CL-Kandidaten zu spielen und die Erwartungen zu erfüllen, dann braucht man dazu keine Innenanblicke. Man kann heute jedes Spiel der Welt sich reinziehen und somit auch jeden Spieler oft genug beobachten.
Man kannte Rode und Schürrle schon vor ihren Wechseln und die Bedenken die viele geäußert haben, waren am Ende goldrichtig. Da brauch ich nicht noch groß was schönreden.
Meist ist es auch so dass wenn die große Mehrheit ihre Bedenken äußert, dann ist das oftmals auch nicht so verkehrt. Wir sprechen hier nicht von einer Raktenwissenschaft wenn es um die Beurteilung von Leistungen im Spielbetrieb geht. Das kann im Endeffekt jeder machen, weil er auch die Möglichkeit dazu hat sich das anzuschauen. Kann ja sein dass man entsprechende Spielertypen für das ZM und den Flügel gesucht hat, aber es war mit Ansage dass Rode und Schürrle diese Ansprüche an die gesuchten Spielertypen nicht erfüllen können.
Das Problem ist doch, dass viele Spielerbeurteilungen auf Seiten der User durch ihre eigenen Vorstellungen vom idealen BVB-Fussball massiv geprägt sind. Diese Vorstellungen müssen jedoch nicht zwangsläufig mit den Vorstellungen unserer Verantwortlichen übereinstimmen. Ein Beispiel:
Mal angenommen wir verpflichten Wolf. Offensichtlich verstehen viele die Verpflichtung von Wolf nicht und sehen in dem Spieler keinen Mehrwert. Sollte man den Spieler, nur weil er nicht den Vorstellungen der Userschaft entspricht, deshalb automatisch als "schlecht" bezeichnen?
Nur unsere Verantwortlichen und Favre wissen, wohin die Reise in der kommenden Saison hin gehen soll. Wir Fans tappen als Außenstehende vollkommen im Dunkeln. Vielleicht ist gerade Wolf derjenige Spieler, den Favre unbedingt für sein System braucht und haben möchte?
28.05.2018 - 16:00 Uhr
Zitat von 1step2
Natürlich kann man das. Wenn ein Zuschauer der Meinung ist dass Spieler X nicht das nötige fußballerische Talent mitbringt um für einen CL-Kandidaten zu spielen und die Erwartungen zu erfüllen, dann braucht man dazu keine Innenanblicke. Man kann heute jedes Spiel der Welt sich reinziehen und somit auch jeden Spieler oft genug beobachten.
Man kannte Rode und Schürrle schon vor ihren Wechseln und die Bedenken die viele geäußert haben, waren am Ende goldrichtig. Da brauch ich nicht noch groß was schönreden.
Meist ist es auch so dass wenn die große Mehrheit ihre Bedenken äußert, dann ist das oftmals auch nicht so verkehrt. Wir sprechen hier nicht von einer Raktenwissenschaft wenn es um die Beurteilung von Leistungen im Spielbetrieb geht. Das kann im Endeffekt jeder machen, weil er auch die Möglichkeit dazu hat sich das anzuschauen. Kann ja sein dass man entsprechende Spielertypen für das ZM und den Flügel gesucht hat, aber es war mit Ansage dass Rode und Schürrle diese Ansprüche an die gesuchten Spielertypen nicht erfüllen können.
Zitat von Bremer_Hesse
Von daher sehe ich es genau anders herum. Wir können überhaupt nichts grundlegendes beurteilen.
Von daher sehe ich es genau anders herum. Wir können überhaupt nichts grundlegendes beurteilen.
Natürlich kann man das. Wenn ein Zuschauer der Meinung ist dass Spieler X nicht das nötige fußballerische Talent mitbringt um für einen CL-Kandidaten zu spielen und die Erwartungen zu erfüllen, dann braucht man dazu keine Innenanblicke. Man kann heute jedes Spiel der Welt sich reinziehen und somit auch jeden Spieler oft genug beobachten.
Man kannte Rode und Schürrle schon vor ihren Wechseln und die Bedenken die viele geäußert haben, waren am Ende goldrichtig. Da brauch ich nicht noch groß was schönreden.
Meist ist es auch so dass wenn die große Mehrheit ihre Bedenken äußert, dann ist das oftmals auch nicht so verkehrt. Wir sprechen hier nicht von einer Raktenwissenschaft wenn es um die Beurteilung von Leistungen im Spielbetrieb geht. Das kann im Endeffekt jeder machen, weil er auch die Möglichkeit dazu hat sich das anzuschauen. Kann ja sein dass man entsprechende Spielertypen für das ZM und den Flügel gesucht hat, aber es war mit Ansage dass Rode und Schürrle diese Ansprüche an die gesuchten Spielertypen nicht erfüllen können.
Die CL ist eine schöne und wichtige Zugabe für uns. Daher ist und bleibt die BL unser Hauptgeschäft und wird es die nächsten Jahrzehnten auch bleiben.
Es gilt nach den letzten spielerisch eher mauen Jahren, wieder eine Trendwende zum positiven zu schaffen. Unser Ziel muss es sein, dauerhaft die CL zu erreichen und in der Regel hinter den Bayern als 2 durchs Ziel zu gehen. Dafür scheint man dieses Jahr einen größeren Umbruch zu planen, angeblich sollen allein für die Abwehr 4 Spieler verpflichtet werden. Wenn dem wirklich so ist, kann man davon ausgehen, dass wir nicht nur Spieler verpflichten können, die eine Ablöse von zum Teil weit über die 20 Millionen Grenze liegt.
Zudem dürften uns dann auch viele Spieler verlassen, da unser Kader schon eh zu groß ist.
Anscheinend plant Favre auf den Offensiven Außen mit Tempo (Wolf,Pulisic), Durchsetzungskraft (Wolf) und Tempo Dribblern (Sancho). Ob ein Yarmolenko und Schürrle da überhaupt noch ins Bild passen muss man abwarten.Daher ergibt der Wolf Transfers absolut Sinn, zumal er ja fast keine Ablöse kostet.
28.05.2018 - 16:03 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Auch bei Schürrle/Rode haben viele sofort gebrüllt. Passt nicht. Technisch zu schlecht. Davon ab, dass eine viel zu undifferenzierte Einschätzung ist, berücksichtigt sie eben nur ein Weltbild. Was wurde 15/16 gespielt. Aber niemand was, was Tuchel spielen wollte. Dazu hat User Clinter bereits auch deutlich gemacht, dass man Schürrle und Rode auch schon früher auf dem Zettel hatte.
Heute möchte Watzke Spielertypen wie Schürrle und Rode (so fit und nicht dauerverletzt).
Von daher sehe ich es genau anders herum. Wir können überhaupt nichts grundlegendes beurteilen.
Auch bei Schürrle/Rode haben viele sofort gebrüllt. Passt nicht. Technisch zu schlecht. Davon ab, dass eine viel zu undifferenzierte Einschätzung ist, berücksichtigt sie eben nur ein Weltbild. Was wurde 15/16 gespielt. Aber niemand was, was Tuchel spielen wollte. Dazu hat User Clinter bereits auch deutlich gemacht, dass man Schürrle und Rode auch schon früher auf dem Zettel hatte.
Heute möchte Watzke Spielertypen wie Schürrle und Rode (so fit und nicht dauerverletzt).
Von daher sehe ich es genau anders herum. Wir können überhaupt nichts grundlegendes beurteilen.
Manchmal kann man sich auch zu Tode differenzieren.
Prinzipiell ist es immer gut, wenn man differenziert. Aber gerade Schürrle war ein derart extremer Fall, dass man da auch als Außenstehender eine Beurteilung abgeben kann.
Denn Schürrle für 30 Millionen war nicht weniger als ein extrem teurer und riskanter Transfer.
Und wirklich jeder hier kannte den Jungen ausgiebig. Aus Mainz, Leverkusen, London und auch Wolfsburg. Während man bei Philipp oder Wolf noch genügend Phantasie (und damit Potential) haben kann, wie die sich bei einem Topclub schlagen, war Schürrle von Anfang an ein alter Bekannter. Viele haben die Flop-Gefahr gerochen und ein Flop ist es letztlich auch geworden. Ein sehr teurer Flop. Und auch hier können wir wieder stundenlang diskutieren und relativieren, Verletzung hier, mannschaftliche Probleme da: Schürrle hat genau das gezeigt, was man von ihm aufgrund seiner bisherigen Karriere bei vier Vereinen erwarten konnte. Vielleicht hätte er ohne seine Verletzungen ein paar Buden mehr für uns gemacht, aber er war und wird nie ein anderer Spielertyp sein, als der Schürrle, den wir alle Bestens kennen.
Und da sehe ich schon einige Unterschiede zu einem Transfer wie Wolf. Erstens ist Wolf jünger, vielseitig einsetzbar und unter einem neuen Trainer auch weiterhin entwicklungsfähig. Und zweitens können wir sein wahres Potential noch gar nicht richtig beurteilen. Er hat in der Liga bisher nur bei der Eintracht gespielt, und das dort wirklich gut gemacht. Wer weiß, was unter einem anderen Trainer und mit individuell besseren Mitspielern möglich ist. Die Situation kann man doch ganz gut mit Philipp vergleichen.
Wenn es am Ende dann doch schief geht, reden wir hier nicht von 30, sondern von 5 Mio Ablöse. Dazu ein vermeintlich deutlich geringeres Gehalt als bei Schürrle und Co.
Wenn man also grundlegende Dinge beurteilen kann, dann sind das grobe fußballerische Potentiale in Relation zu den anfallenden Kosten.
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