BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
22.05.2018 - 10:36 Uhr
Wie Favre planen wird, finde ich extrem schwer einzuschätzen. Hier eine mögliche Aufstellung für ein 4-4-2:
----------------------Reus-------Yarmolenko-------------------------
-------------------------------------------------------------------------------
--------------Götze--------------------------------------Pulisic---------
------------------------------------------Dahoud-------------------------
----Guerreiro-----------Weigl------------------------------------------
--------------------------------------------------------------Piszczek-----
---------------Toprak------------------Akanji---------------------------
-------------------------------------------------------------------------------
---------------------------------Bürki---------------------------------------
Guerreiro als LV war immer ein Wunschtraum des Forums, der in den letzten zwei Jahren fast nie erfüllt wurde. Seine Defensivschwächen sehe ich auch in Zukunft für diese Position kritisch. Aber im offensiven Zusammenspiel mit Götze (oder Kagawa) sehe ich enormes Potential, welches nach Favres Geschmack sein müsste.
Für mich ist Götze eigentlich auch nur in Kombination mit Reus und Guerreiro ein Startelfkandidat. Denn nur mit diesen beiden kommen Götze Stärken im Kombinationsspiel voll zur Geltung.
Setzt Favre auf einen defensiven LV (Schmelzer oder Neuzugang), sehe ich bessere Chancen für Sancho, der durch Dribblings auf eigene Faust kreative Momente erzeugen kann und mit seiner Dynamik auch Vorteile auf dem Flügel hat.
Setzt Favre auf einen offensiven LV, wäre ein ein entsprechender Ersatz für Guerreiro sinnvoll.
Wenn der LV offensiv agiert, ist es gut, wenn der RV mehr absichernd spielt. Mit Piszczek steht dort schon richtige Spielertyp zur Verfügung. Ein defensiv starker Ersatz wäre dann passend, was auch den Gerüchten entspricht.
Dadurch dass der RV defensiv agiert, ist der offensive Außen ein wenig mehr auf sich allein gestellt. Hier macht dann für mich ein dribbelstarker Spieler Sinn. Mit Pulisic und Sancho haben wir dafür zwei hervorragende Kandidaten.
Neben Reus habe ich Yarmolenko gestellt.
Für mich sind Reus, Philipp und Schürrle eher die Bewegungsspieler, die mit dynamischen Läufen die offensiven Räume anvisieren. Passend dazu sind Spieler, die unter Druck die Bälle verarbeiten können, auch mit dem Rücken zum Gegner agieren können und gute Passspieler sind. Torgefahr ist dann nicht so extrem wichtig (Hanke kam unter Favre neben Reus auf 8 Saisontore).
Yarmolenko wird für diese Position aber wohl nicht als Starter eingeplant, denn hier scheint das Transferziel Nummer 1 zu liegen.
Ich habe auch den Eindruck, dass das gesuchte Stürmerprofil gut zu einer Doppelspitze mit Reus passen würde.
So schien anfangs noch Batshuayi ganz oben auf der Wunschliste zu sein. Mit ihm hätte man aber einen echten Torjäger, der am besten als alleinige, zentrale Spitze aufgehoben ist.
Dann gab es Gerüchte, dass Batshuayi zu große Mängel in manchen Bereichen hätte und es kamen mehr Gerüchte zu Stürmern auf, die Angriffe auch einleiten und nicht nur abschließen.
Im Mittelfeld hatte Favre bei Gladbach eine eher defensive Doppelsechs aufgeboten. Dort spielten meisten Neustädter, Nordtveit, Kramer und/oder Xhaka.
Die obige Elf wäre insgesamt sehr offensiv ausgerichtet. Ein weiteres defensives Element würde die Balance verbessern. Die Gerüchte gehen auch in diese Richtung (der von mir gewünschte Pressing resistente Spielmacher wird es wohl eher nicht werden).
Wenn die Planungen ähnlich wie skizziert sein sollten, würde sich personell wahrscheinlich nicht viel ändern in der Startelf: Ein neuer Stürmer und eventuell einer neuer Mann für die Doppelsechs. Das wärs.
Am spannendsten sehe ich die Planungen um Götze und Kagawa. Götze kann ich mir eigentlich nur mit Reus und Guerreiro als Starter vorstellen. Kagawa hätte wegen seiner größeren Torgefahr vielleicht noch in einer Doppelspitze Chancen.
In einem 4-4-2 mit defensiven AVs wären Götze und Kagawa Abgangskandidaten. In so einem Spielsystem würden dann die Gerüchte um neue offensive Außen auch Sinn machen.
So das ist ein erster Schuss ins Blaue, wie die Planungen bezüglich der Startelf aussehen könnten. wenn Favre eine andere Grundordnung bevorzugt, sind alle Überlegungen hinfällig.
----------------------Reus-------Yarmolenko-------------------------
-------------------------------------------------------------------------------
--------------Götze--------------------------------------Pulisic---------
------------------------------------------Dahoud-------------------------
----Guerreiro-----------Weigl------------------------------------------
--------------------------------------------------------------Piszczek-----
---------------Toprak------------------Akanji---------------------------
-------------------------------------------------------------------------------
---------------------------------Bürki---------------------------------------
Guerreiro als LV war immer ein Wunschtraum des Forums, der in den letzten zwei Jahren fast nie erfüllt wurde. Seine Defensivschwächen sehe ich auch in Zukunft für diese Position kritisch. Aber im offensiven Zusammenspiel mit Götze (oder Kagawa) sehe ich enormes Potential, welches nach Favres Geschmack sein müsste.
Für mich ist Götze eigentlich auch nur in Kombination mit Reus und Guerreiro ein Startelfkandidat. Denn nur mit diesen beiden kommen Götze Stärken im Kombinationsspiel voll zur Geltung.
Setzt Favre auf einen defensiven LV (Schmelzer oder Neuzugang), sehe ich bessere Chancen für Sancho, der durch Dribblings auf eigene Faust kreative Momente erzeugen kann und mit seiner Dynamik auch Vorteile auf dem Flügel hat.
Setzt Favre auf einen offensiven LV, wäre ein ein entsprechender Ersatz für Guerreiro sinnvoll.
Wenn der LV offensiv agiert, ist es gut, wenn der RV mehr absichernd spielt. Mit Piszczek steht dort schon richtige Spielertyp zur Verfügung. Ein defensiv starker Ersatz wäre dann passend, was auch den Gerüchten entspricht.
Dadurch dass der RV defensiv agiert, ist der offensive Außen ein wenig mehr auf sich allein gestellt. Hier macht dann für mich ein dribbelstarker Spieler Sinn. Mit Pulisic und Sancho haben wir dafür zwei hervorragende Kandidaten.
Neben Reus habe ich Yarmolenko gestellt.
Für mich sind Reus, Philipp und Schürrle eher die Bewegungsspieler, die mit dynamischen Läufen die offensiven Räume anvisieren. Passend dazu sind Spieler, die unter Druck die Bälle verarbeiten können, auch mit dem Rücken zum Gegner agieren können und gute Passspieler sind. Torgefahr ist dann nicht so extrem wichtig (Hanke kam unter Favre neben Reus auf 8 Saisontore).
Yarmolenko wird für diese Position aber wohl nicht als Starter eingeplant, denn hier scheint das Transferziel Nummer 1 zu liegen.
Ich habe auch den Eindruck, dass das gesuchte Stürmerprofil gut zu einer Doppelspitze mit Reus passen würde.
So schien anfangs noch Batshuayi ganz oben auf der Wunschliste zu sein. Mit ihm hätte man aber einen echten Torjäger, der am besten als alleinige, zentrale Spitze aufgehoben ist.
Dann gab es Gerüchte, dass Batshuayi zu große Mängel in manchen Bereichen hätte und es kamen mehr Gerüchte zu Stürmern auf, die Angriffe auch einleiten und nicht nur abschließen.
Im Mittelfeld hatte Favre bei Gladbach eine eher defensive Doppelsechs aufgeboten. Dort spielten meisten Neustädter, Nordtveit, Kramer und/oder Xhaka.
Die obige Elf wäre insgesamt sehr offensiv ausgerichtet. Ein weiteres defensives Element würde die Balance verbessern. Die Gerüchte gehen auch in diese Richtung (der von mir gewünschte Pressing resistente Spielmacher wird es wohl eher nicht werden).
Wenn die Planungen ähnlich wie skizziert sein sollten, würde sich personell wahrscheinlich nicht viel ändern in der Startelf: Ein neuer Stürmer und eventuell einer neuer Mann für die Doppelsechs. Das wärs.
Am spannendsten sehe ich die Planungen um Götze und Kagawa. Götze kann ich mir eigentlich nur mit Reus und Guerreiro als Starter vorstellen. Kagawa hätte wegen seiner größeren Torgefahr vielleicht noch in einer Doppelspitze Chancen.
In einem 4-4-2 mit defensiven AVs wären Götze und Kagawa Abgangskandidaten. In so einem Spielsystem würden dann die Gerüchte um neue offensive Außen auch Sinn machen.
So das ist ein erster Schuss ins Blaue, wie die Planungen bezüglich der Startelf aussehen könnten. wenn Favre eine andere Grundordnung bevorzugt, sind alle Überlegungen hinfällig.
22.05.2018 - 12:35 Uhr
Quelle: www.welt.de
BVB-Umbruch fällt noch radikaler aus als erwartet.
Personal, Mentalität, Spielidee: Dortmunds Bosse stellen alles auf den Prüfstand und werden viel verändern. Doch das geplante Investitionsvolumen ist offenbar zu gering, wie sich nun abzeichnet.
Keine Ahnung, ob der Artikel schon gepostet wurde. Personal, Mentalität, Spielidee: Dortmunds Bosse stellen alles auf den Prüfstand und werden viel verändern. Doch das geplante Investitionsvolumen ist offenbar zu gering, wie sich nun abzeichnet.
22.05.2018 - 16:40 Uhr
Zitat von Soccer-Deejay
Quelle: www.welt.de
BVB-Umbruch fällt noch radikaler aus als erwartet.
Personal, Mentalität, Spielidee: Dortmunds Bosse stellen alles auf den Prüfstand und werden viel verändern. Doch das geplante Investitionsvolumen ist offenbar zu gering, wie sich nun abzeichnet.
Keine Ahnung, ob der Artikel schon gepostet wurde.Personal, Mentalität, Spielidee: Dortmunds Bosse stellen alles auf den Prüfstand und werden viel verändern. Doch das geplante Investitionsvolumen ist offenbar zu gering, wie sich nun abzeichnet.
Sollte Bremer Hesse sich Mal durchlesen. Dann kommt er Mal wieder in die Realität zurück.
22.05.2018 - 17:07 Uhr
Zitat von Zerstuermer
Sollte Bremer Hesse sich Mal durchlesen. Dann kommt er Mal wieder in die Realität zurück.
Zitat von Soccer-Deejay
Quelle: www.welt.de
BVB-Umbruch fällt noch radikaler aus als erwartet.
Personal, Mentalität, Spielidee: Dortmunds Bosse stellen alles auf den Prüfstand und werden viel verändern. Doch das geplante Investitionsvolumen ist offenbar zu gering, wie sich nun abzeichnet.
Keine Ahnung, ob der Artikel schon gepostet wurde.Personal, Mentalität, Spielidee: Dortmunds Bosse stellen alles auf den Prüfstand und werden viel verändern. Doch das geplante Investitionsvolumen ist offenbar zu gering, wie sich nun abzeichnet.
Sollte Bremer Hesse sich Mal durchlesen. Dann kommt er Mal wieder in die Realität zurück.
Wenn er sichs durchliest wird er feststellen, dass es ein Aufguss des Interviews mit Schwatzgelb ist, gewürzt und angereichert mit Spekulationen seitens der Welt. Find ich persönlich brotlos.
22.05.2018 - 17:34 Uhr
Zitat von Zerstuermer
Sollte Bremer Hesse sich Mal durchlesen. Dann kommt er Mal wieder in die Realität zurück.
Zitat von Soccer-Deejay
Quelle: www.welt.de
BVB-Umbruch fällt noch radikaler aus als erwartet.
Personal, Mentalität, Spielidee: Dortmunds Bosse stellen alles auf den Prüfstand und werden viel verändern. Doch das geplante Investitionsvolumen ist offenbar zu gering, wie sich nun abzeichnet.
Keine Ahnung, ob der Artikel schon gepostet wurde.Personal, Mentalität, Spielidee: Dortmunds Bosse stellen alles auf den Prüfstand und werden viel verändern. Doch das geplante Investitionsvolumen ist offenbar zu gering, wie sich nun abzeichnet.
Sollte Bremer Hesse sich Mal durchlesen. Dann kommt er Mal wieder in die Realität zurück.
Ich glaube Bremer Hesse wird im Laufe der Transferperiode sich wie in einem Videospiel fühlen und garnicht mehr checken was da jetzt beim BVB abgeht.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1step2 am 22.05.2018 um 17:35 Uhr bearbeitet
24.05.2018 - 21:42 Uhr
verlegt:
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
Zitat von bavarianhunt
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Obi-Jackson am 24.05.2018 um 21:46 Uhr bearbeitet
24.05.2018 - 22:27 Uhr
Zitat von Obi-Jackson
verlegt:
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
verlegt:
Zitat von bavarianhunt
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
24.05.2018 - 22:33 Uhr
Zitat von gelbschreib
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
Zitat von Obi-Jackson
verlegt:
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
verlegt:
Zitat von bavarianhunt
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
Eigentlich ist das doch nur logisch. Man wird etliche Spieler scouten und auch schon entsprechende Kontakte knüpfen, um eben dann zuzuschlagen wenn Bedarf besteht und der Spieler auf'm Markt ist.
Anders funktioniert es doch auch gar nicht,da muss man ja kein Experte für sein.
Man wird ja nicht jetzt im Sommer hingehen und auf einmal für diverse Positionen irgendwelche Spieler aus'm Hut zaubern, die man vorher noch nie auf'm Schirm hatte.
Wie der User schon sagt: Viele Gerüchte sind daher gar nicht so haltlos wie sie hier gemacht werden, auch wenn der Transfer am Ende nicht zustande kommt. Trotzdem gut möglich, dass man eben Kontakte zum Spieler geknüpft hat und da dann immer mal was durchsickert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Karool am 24.05.2018 um 22:36 Uhr bearbeitet
24.05.2018 - 22:50 Uhr
Zitat von Karool
Eigentlich ist das doch nur logisch. Man wird etliche Spieler scouten und auch schon entsprechende Kontakte knüpfen, um eben dann zuzuschlagen wenn Bedarf besteht und der Spieler auf'm Markt ist.
Anders funktioniert es doch auch gar nicht,da muss man ja kein Experte für sein.
Man wird ja nicht jetzt im Sommer hingehen und auf einmal für diverse Positionen irgendwelche Spieler aus'm Hut zaubern, die man vorher noch nie auf'm Schirm hatte.
Wie der User schon sagt: Viele Gerüchte sind daher gar nicht so haltlos wie sie hier gemacht werden, auch wenn der Transfer am Ende nicht zustande kommt. Trotzdem gut möglich, dass man eben Kontakte zum Spieler geknüpft hat und da dann immer mal was durchsickert.
Zitat von gelbschreib
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
Zitat von Obi-Jackson
verlegt:
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
verlegt:
Zitat von bavarianhunt
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
Schürrle ist das beste Beispiel, warum man keine satten Weltklassespieler neu verpflichten sollte, die andere Vereine nicht mehr haben wollen. Im Sommer 2016 als er verpflichtet wurde, habe ich mir gewünscht, dass statt ihm noch ein bis zwei Spieler von der Sorte Dembele/Mor/Pulisic oder etwas erfahrener verpflichtet werden. Auch den Timo Werner hatte ich damals auf dem Schirm.
Alle neu verpflichteten Spieler sollten relativ jung sein (solche Spieler sind relativ selten verletzt) und das Potenzial haben, ihren Marktwert noch gewaltig zu steigern. Kein Spieler darf aufgrund Faktoren wie Kaufpreis oder Gehalt wichtiger sein als die Mannschaft selbst und aufgrund seiner Wichtigkeit das Leistungsprinzip aushebeln können. Im Idealfall sollten alle Spieler relativ einfach austauschbar und variabel einsetzbar sein. Sobald ein Spieler seinen Marktwert halbwegs ausgereizt hat und er unbedingt gehen will, weil er bei einem anderen Verein erheblich mehr Geld verdienen kann, würde ich ihn gehen lassen, wenn er eine hohe Ablösesumme einbringt. Das ist die win-win Situation, die ich gerne anstreben würde und die auch junge Top-Talente anlocken kann. Wenn ein Spieler dann geht, sollte der gute junge Ersatzspieler allerdings bereits da sein und nicht erst händeringend gesucht werden.
zustimmung plus zusatz:
für gewöhnlich wird da nichts spontan "händeringend gesucht", sondern mittel- und langfristig mit der schattenkadermethodik so seriös wie möglich geplant (auch wenn das im hinblick auf schürrle wie ein schlechter witz klingt).
dem scheint in den debatten häufig kaum (bzw. keine) rechnung getragen zu werden. unter schattenkader versteht man pro position/system diverse szenarien durchzugehen und mit 5-10 potenziell in frage kommenden transfertargets pro positionsspezifischen spielerpool parallel (telweise über jahre) in gesprächen zu sein und immer mal wieder möglichkeiten zu eruieren.
selbst die verantwortlichen der clubs wissen doch oftmals nur high-level wie ihr genauer kader am ende aussehen wird. wenn sich bei einem spieler ein individuelles transferfenster öffnet (sprich, wenn dieser getriggert durch was auch immer "auf den markt kommt"), wird "der sack zu gemacht". das kann mitunter ganz schnell gehen, weil sich durch skizzierte verhandlungshistorie bereits grobe unterschriftsreife papiere in den jeweiligen (szenario)schubladen befinden.
oftmals zieht sich das aber auch wegen des bekannten spielerdominos lange hin.
im fußball kann eben - wie allgemein bekannt - niemals etwas völlig ausgeschlossen werden und darum gibt es auch so viele gerüchte. und nicht weil sich "90% davon immer frei erdacht werden", wie man hier immer so oft versucht zu postulieren (vermutlich um den sportjournalismus (berechtigt, aber aus anderen gründen mMn) zu diskreditieren).
in zeiten des netzes haben wir nunmal eine gewisse transparenz erreicht und ich vermute, dass an der mehrheit aller gerüchte eben (schattenkader)substanz ist. das kriegt man nur nicht richtig erfasst, weils am ende ein anderer wird. man weiß heute doch, dass der bvb an diversen anderen spielern dran war, die aus welchen gründen auch immer letztlich nicht kamen/kommen konnten - da spielt glück und zufall und das berühmte "im richtigen moment am richtigen ort sein", eine nicht zu unterschätzende rolle, die doch in den diskussionen nahezu vollkommen unberücksichtigt bleibt.
das war es ja auch u.a. was den bvb einst auszeichnete und was "dank" der kapitalschwemme der letzten jahre nun richtig schwer fällt:
frühzeitig spezifische transfertargets fix machen.
heute gehts einfach um ganz andere volumina auf viel schwierigeren marktsektoren. da ziehen sich solche dinge länger hin, es wird mit härteren bandagen gepokert und zeitpunkte anders getimed (stichwort WM) und das muss man eben auch erst lernen (ja, auch bzw. vor allem ein watzke nach der "wir backen kleine brötchen"-zeit).
da muss man jedenfalls versuchen wieder näher hin zu kommen. ein sammer kann da mMn schon ordentlich helfen, um uns die "nettigkeit auszutreiben" (bzw. besser abzugewöhnen).
trotz allem dürfen in zukunft nicht mehr so viele gravierende "kapitalvernichtungstransfer" stattfinden (teuer, potenzialarm, sportlicher durchschnitt). das hätte es einfach so nicht geben dürfen, da sollte man ggf. nochmals eine art quality gate implementieren (transferaufsichtsrat als letzte kontrollinstanz oder so?); auch dafür kann ein sammer hilfreich sein.
Ich finde die Thematik um die Transferplanungen wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie das konkret läuft und das was Du schreibst kommt mir sehr schlüssig vor. Woher hast Du diese Infos? Selbst in der Branche tätig oder ein Buch?
Eigentlich ist das doch nur logisch. Man wird etliche Spieler scouten und auch schon entsprechende Kontakte knüpfen, um eben dann zuzuschlagen wenn Bedarf besteht und der Spieler auf'm Markt ist.
Anders funktioniert es doch auch gar nicht,da muss man ja kein Experte für sein.
Man wird ja nicht jetzt im Sommer hingehen und auf einmal für diverse Positionen irgendwelche Spieler aus'm Hut zaubern, die man vorher noch nie auf'm Schirm hatte.
Wie der User schon sagt: Viele Gerüchte sind daher gar nicht so haltlos wie sie hier gemacht werden, auch wenn der Transfer am Ende nicht zustande kommt. Trotzdem gut möglich, dass man eben Kontakte zum Spieler geknüpft hat und da dann immer mal was durchsickert.
Jaja, logisch ist das schon, aber der Begriff Schattenkader machte mich aufmerksam. Deswegen ja auch die Frage nach der Grundlage.
24.05.2018 - 22:50 Uhr
hochkomplexe personalentscheidungen; dahingehend wurde - wenn du nach quellen fragst - u.a. einige male in diversen sky-dokus in den letzten jahren von spielerberatern und verantwortlichen einblick gewärt und dabei fiel diverse male dieser begriff.
stimme dir zu, die schattenkaderthematik ist ein hochinteressanter bereich aus diversen blickwinkeln (teambuilding, sportlich-strategische konzeption, investitionsrechung, juristisch bzgl. vertragsanbahnung, generelles transfergepoker). das bilden dieser positionsspezifischen spielerpools sollte im mittelpunkt der diskussionen in den transferthreads sowie der kaderschmiede stehen - das würde die abhängigkeiten vor allem hinsichtlich der budgetallokation schön veranschaulichen, wenn anstelle A plötzlich die wahl auf B fällt/fallen muss. aber das wird vom ein oder anderen user ja bereits versucht (wenn auch nicht so kompex im detail sondern eher "milchmädchenrechnungsartig"; legitim, denn das ist alles nicht so trivial).
stimme dir zu, die schattenkaderthematik ist ein hochinteressanter bereich aus diversen blickwinkeln (teambuilding, sportlich-strategische konzeption, investitionsrechung, juristisch bzgl. vertragsanbahnung, generelles transfergepoker). das bilden dieser positionsspezifischen spielerpools sollte im mittelpunkt der diskussionen in den transferthreads sowie der kaderschmiede stehen - das würde die abhängigkeiten vor allem hinsichtlich der budgetallokation schön veranschaulichen, wenn anstelle A plötzlich die wahl auf B fällt/fallen muss. aber das wird vom ein oder anderen user ja bereits versucht (wenn auch nicht so kompex im detail sondern eher "milchmädchenrechnungsartig"; legitim, denn das ist alles nicht so trivial).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Obi-Jackson am 24.05.2018 um 22:52 Uhr bearbeitet
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