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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#10931
28.05.2018 - 16:20 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Zitat von Bremer_Hesse

Auch bei Schürrle/Rode haben viele sofort gebrüllt. Passt nicht. Technisch zu schlecht. Davon ab, dass eine viel zu undifferenzierte Einschätzung ist, berücksichtigt sie eben nur ein Weltbild. Was wurde 15/16 gespielt. Aber niemand was, was Tuchel spielen wollte. Dazu hat User Clinter bereits auch deutlich gemacht, dass man Schürrle und Rode auch schon früher auf dem Zettel hatte.

Heute möchte Watzke Spielertypen wie Schürrle und Rode (so fit und nicht dauerverletzt).

Von daher sehe ich es genau anders herum. Wir können überhaupt nichts grundlegendes beurteilen.


Manchmal kann man sich auch zu Tode differenzieren.

Prinzipiell ist es immer gut, wenn man differenziert. Aber gerade Schürrle war ein derart extremer Fall, dass man da auch als Außenstehender eine Beurteilung abgeben kann.

Denn Schürrle für 30 Millionen war nicht weniger als ein extrem teurer und riskanter Transfer.
Und wirklich jeder hier kannte den Jungen ausgiebig. Aus Mainz, Leverkusen, London und auch Wolfsburg. Während man bei Philipp oder Wolf noch genügend Phantasie (und damit Potential) haben kann, wie die sich bei einem Topclub schlagen, war Schürrle von Anfang an ein alter Bekannter. Viele haben die Flop-Gefahr gerochen und ein Flop ist es letztlich auch geworden. Ein sehr teurer Flop. Und auch hier können wir wieder stundenlang diskutieren und relativieren, Verletzung hier, mannschaftliche Probleme da: Schürrle hat genau das gezeigt, was man von ihm aufgrund seiner bisherigen Karriere bei vier Vereinen erwarten konnte. Vielleicht hätte er ohne seine Verletzungen ein paar Buden mehr für uns gemacht, aber er war und wird nie ein anderer Spielertyp sein, als der Schürrle, den wir alle Bestens kennen.

Und da sehe ich schon einige Unterschiede zu einem Transfer wie Wolf. Erstens ist Wolf jünger, vielseitig einsetzbar und unter einem neuen Trainer auch weiterhin entwicklungsfähig. Und zweitens können wir sein wahres Potential noch gar nicht richtig beurteilen. Er hat in der Liga bisher nur bei der Eintracht gespielt, und das dort wirklich gut gemacht. Wer weiß, was unter einem anderen Trainer und mit individuell besseren Mitspielern möglich ist. Die Situation kann man doch ganz gut mit Philipp vergleichen.
Wenn es am Ende dann doch schief geht, reden wir hier nicht von 30, sondern von 5 Mio Ablöse. Dazu ein vermeintlich deutlich geringeres Gehalt als bei Schürrle und Co.

Wenn man also grundlegende Dinge beurteilen kann, dann sind das grobe fußballerische Potentiale in Relation zu den anfallenden Kosten.


Ich habe das heut morgen schon im mit Quelle Thread geschrieben: Wenn man Wolf gegen Schürrle eintauscht, Schürrle also loswird, dann wird aus dem Transfer schon auch ein Schuh. Ist zwar nicht direkt ein 1:1 Tausch, und vielleicht auch nicht die riesige Verbesserung, aber im Normalfall wird er uns sicher genausogut weiterhelfen wie Schürrle es getan hat und Gehalt würden wir sicherlich auch sparen. So richtig perfekt passt mir der Spieler noch nicht ins Konzept, aber man muss offen bleiben.

Wenn Watzke von einem Umbruch spricht, dann muss man ja vielleicht auch damit rechnen, dass hier und dort auch einfach mal andere Wege gegangen werden. Außerdem habe ich selbst vor ein paar Wochen erst geschrieben, dass es vielleicht eine sinnvolle Anpassung der BVB Kaderpolitik sein kann, nicht nur die glanzvollen Talente aus dem Ausland zu holen und mit teuren etablierten aus der Bundesliga aufzufüllen, sondern auch mal einen talentierten Bundesligaspieler ohne die große Vita mehr zu holen, damit die Grundqualität in der Breite stimmt. Das könnte uU. bei Wolf genau der Fall sein.

Vielleicht kommt ein Teil des Frusts mit der Transferpolitik generell auch daher, dass das wieder so ein Vernunftstransfer ohne Glanz ist und nicht so ein Ding wie Dembele oder so. Ich glaube viele warten da noch auf den klangvollen Namen des Sommers.

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BVB - Transferpolitik |#10932
28.05.2018 - 16:57 Uhr
Zitat von gelbschreib

Wenn Watzke von einem Umbruch spricht, dann muss man ja vielleicht auch damit rechnen, dass hier und dort auch einfach mal andere Wege gegangen werden. Außerdem habe ich selbst vor ein paar Wochen erst geschrieben, dass es vielleicht eine sinnvolle Anpassung der BVB Kaderpolitik sein kann, nicht nur die glanzvollen Talente aus dem Ausland zu holen und mit teuren etablierten aus der Bundesliga aufzufüllen, sondern auch mal einen talentierten Bundesligaspieler ohne die große Vita mehr zu holen, damit die Grundqualität in der Breite stimmt. Das könnte uU. bei Wolf genau der Fall sein.

Vielleicht kommt ein Teil des Frusts mit der Transferpolitik generell auch daher, dass das wieder so ein Vernunftstransfer ohne Glanz ist und nicht so ein Ding wie Dembele oder so. Ich glaube viele warten da noch auf den klangvollen Namen des Sommers.


Ich denke auch, dass man versucht, vermehrt alte Tugenden zurück in die Mannschaft zu holen.

Ein bisschen weg von diesen internationalen Technikern, und wieder hin zu körperlich präsenten, laufstarken taktisch gut geschulten, loyalen (deutschen/deutschsprachigen) Charakteren. Es lässt sich eben nicht immer nur alles mit tollen Passstafetten, Dribblings und Hackentricks lösen. Es muss auch wieder mehr Physis und Zweikampfstärke in die Mannschaft kommen. Und das muss auch nicht nur unseren Innenverteidigern oder 6ern vorenthalten sein.

Des Weiteren glaube ich, dass die Sprache und (Mannschafts-)Kultur eine sehr wichtige Geschichte ist. Je mehr sich ein Spieler auf die Stadt, das Land, die Sprache und den Verein einlässt, desto eher kann er ein echter Führungsspieler sein, kann Akzente setzen, kann seine Mitspieler vorantreiben. Den Dembeles, Aubas, Guerreiros und Sokratis' fehlt da dann wohl auch einfach die Mentalität und Verbundenheit zu der Stadt und dem Verein, in dem sie spielen. Es muss wieder eine Hierarchie her, es müssen Führungsspieler aufgebaut werden. Die Abgänge von Kehl, Bender und Hummels haben uns diesbezüglich sehr geschadet.

Insbesondere dieser zweite Aspekt lässt sich nunmal nicht verbessern, wenn wir uns wieder fünf tolle, junge, technisch begabte Talente aus Frankreich, Portugal und England holen, die allesamt unsere Sprache nicht sprechen.
BVB - Transferpolitik |#10933
28.05.2018 - 17:37 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Zitat von mba123

Zitat von Master_ICKE

Ich finds immer wieder lustig wie Außenstehende irgendwie beurteilen wollen, ob uns der Transfer weiterbringt oder nicht.
Watzke, Zorc, Sammer und Kehl werden wohl besser wissen welche Spielertypen wir brauchen und warum Wolf verpflichtet werden soll.
...

Mich würde interessieren, wie ihr die Kompetenz unserer Verantwortlichen (oder allgemein in der Bundesliga) einschätzt?

Warum kann man als "Außenstehender" beispielsweise die benötigten Spielertypen nicht gut einschätzen?

Ich denke mal, dass fast jeder Fan alle Spiele des BVBs anschaut.
Unsere Verantwortlichen haben dann noch Einblicke ins Training und können charakterlich die Spieler bei weitem besser einschätzen.
Rein sportlich betrachtet, würde ich die Bewertungsgrundlage bei uns Fans aber kaum schlechter einschätzen als bei unseren Verantwortlichen; abgesehen von Spielern mit wenig Einsatzzeiten. So kann ich kaum beurteilen, ob Isak nächste Saison zweiter Stürmer sein könnte oder besser verliehen werden sollte. Mit Einblicken ins Training wäre das sicherlich leichter.

Die Entscheidungsgrundlage, um über die Transferpolitik zu diskutieren, sehe ich also bei uns Fans.
Das größere Problem ist die Kompetenz, aus den Beobachtungen die richtigen Rückschlüsse zu ziehen.
Die Kompetenz der sportlichen Führung ist aber sicherlich nicht unantastbar. So machen alle Verantwortlichen regelmäßig Fehler und Experten widersprechen sich gegenseitig.
Allerdings werden Fehler dann, meiner Meinung nach, auf anderem Niveau begangen.
Beispielsweise feiern sich viele Fans, weil sie Rode und Schürrle direkt als Holzfüße und Flops mit Ansage entlarvt haben.
Dabei ist es vollkommen klar, dass unseren Verantwortlichen die technischen Schwächen nicht entgangen sind.
Die Gründe, warum diese Spieler nicht die erwarteten Leistungen gebracht haben (wenn sie mal spielten) sind vermutlich komplexer.
Beispielsweise denke ich, dass Rode unter Tuchel hätte funktionieren können, wenn Tuchel seine Spielphilsophie hätte umsetzen können. So wie es aber war hat Rode vermutlich die Probleme, die andere Spieler lösen sollten, noch weiter verschärft.
Vielleicht war es auch wiederum anders. Ich möchte nur darauf hinaus, dass ein Scheitern eines Spielers häufig nicht vordergründige Ursachen hat, sondern mehr oder weniger komplexe Zusammenhänge bestehen.
Also auch wenn einige User in manchen Transfers von vornherein Recht hatten, ist das für mich kein Kompetenzbeweis.

Das andere ist aber, dass ich vor der Kompetenz der Entscheidungsträger in den Vereinen nicht ganz so viel Respekt habe. Ich sehe bei ihnen nicht diese außergewöhnliche Qualifikation.
Beispielsweise ist das bei Profifußballern ganz anders. Jeder Bundesligaspielern hat von klein auf trainiert und sich gegen hunderttausende Konkurrenten durchgesetzt und kein User wird glauben, er können auf dem selben Niveau annähernd mitkicken.
Bei den Sportmanagern sieht es allerdings anders aus und auch bei den meisten Trainern (den Trend sehe ich aber positiv). Die meisten hatten nur einen kurzen Weg bis zu ihrem Posten.
Die Wissengrundlage würde ich vergleichsweise gering einschätzen und ob Talent ein Rolle spielt ist auch kaum zu beurteilen, wenn es nicht diesen Konkurrenzkampf um den Posten gibt wie es bei den Spielern der Fall ist.
Bezüglich der Wissengrundlage würde mich beispielsweise interessieren, wie weit sich die Entscheider bezüglich Taktiktheorie auskennen.
Ich vermute, dass es nicht Voraussetzung ist, die gängige Literatur aus dem Effeff zu beherrschen. Dass dies kein unnützes Wissen ist, zeigt gerade Rene Maric (Ex Spielverlagerungs Autor).
Wahrscheinlich hat hier eine Minderheit an Usern ein umfangreicheres Hintergrundwissen als viele Entscheider in den Vereinen.

Also meiner Meinung nach muss man nicht zu viel Respekt vor den transferpolitischen Entscheidungen unserer Verantwortlichen haben. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass uns die Grundlage für eine Beurteilung fehlt oder wir die Zusammenhänge hinter den Entscheidungen nicht verstehen könnten.


Das sehe ich doch ganz anders. Es fehlt ja gerade die Grundlage. Keiner von uns kennt die Kaderplanung; keiner von uns das komplette System des jeweiligen Trainers. Von daher fehlt eben genau diese Grundlage.

Siehe Wolf aktuell. Er wird auf Basis von dem, was er letzte Saison bei den Frankfurter gespielt oder nicht gespielt hat. Da gehen jetzt einige von RV aus, andere von was anderem und noch andere behaupten, dass das gar nicht passt. Eine Basis hat da aber eben niemand. Da gibt es eben keine Wissengrundlage. Es ist also alles immer mehr oder weniger spekulativ.

Auch bei Schürrle/Rode haben viele sofort gebrüllt. Passt nicht. Technisch zu schlecht. Davon ab, dass eine viel zu undifferenzierte Einschätzung ist, berücksichtigt sie eben nur ein Weltbild. Was wurde 15/16 gespielt. Aber niemand was, was Tuchel spielen wollte. Dazu hat User Clinter bereits auch deutlich gemacht, dass man Schürrle und Rode auch schon früher auf dem Zettel hatte.

Heute möchte Watzke Spielertypen wie Schürrle und Rode (so fit und nicht dauerverletzt).

Von daher sehe ich es genau anders herum. Wir können überhaupt nichts grundlegendes beurteilen.

Vielleicht muss man ein wenig unterscheiden:
Das Eine ist den Kader zu beurteilen und sich Verbesserungmöglichkeiten zu überlegen.
Das andere ist den Plan der Verantwortlichen zu erkennen und zu verstehen.

Ich denke, für ersteres kann man auch als Fan genug Erkenntnisse aus den Spielen des BVBs ziehen.
Zweiteres ist, wie Du schreibst, schwieriger. Ich denke aber, dass man dies am Ende der Vorbereitung auch gut einschätzen kann.

Übrigens, gab es zu Schürrle, soweit ich mich erinnere, eine genaue Einschätzung von Tuchel während der Vorbereitung.
Ich meine, auch zu Rode hatte Tuchel einiges gesagt.
Daher musste man sich nicht selber ein Bild machen, wie die Planungen bei diesen beiden aussahen, sondern konnte sich direkt überlegen, ob sie das wert waren.
BVB - Transferpolitik |#10934
28.05.2018 - 17:45 Uhr
Ich schätze das Wolf unseren guten Schürrle ersetzten wird ...

Somit stehen noch mind. 1 MS, 1 ZM, und 2-3 Verteidiger auf der Kaufliste. Ich bin gespannt.

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BVB - Transferpolitik |#10935
28.05.2018 - 18:00 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Zitat von gelbschreib

Wenn Watzke von einem Umbruch spricht, dann muss man ja vielleicht auch damit rechnen, dass hier und dort auch einfach mal andere Wege gegangen werden. Außerdem habe ich selbst vor ein paar Wochen erst geschrieben, dass es vielleicht eine sinnvolle Anpassung der BVB Kaderpolitik sein kann, nicht nur die glanzvollen Talente aus dem Ausland zu holen und mit teuren etablierten aus der Bundesliga aufzufüllen, sondern auch mal einen talentierten Bundesligaspieler ohne die große Vita mehr zu holen, damit die Grundqualität in der Breite stimmt. Das könnte uU. bei Wolf genau der Fall sein.

Vielleicht kommt ein Teil des Frusts mit der Transferpolitik generell auch daher, dass das wieder so ein Vernunftstransfer ohne Glanz ist und nicht so ein Ding wie Dembele oder so. Ich glaube viele warten da noch auf den klangvollen Namen des Sommers.


Ich denke auch, dass man versucht, vermehrt alte Tugenden zurück in die Mannschaft zu holen.

Ein bisschen weg von diesen internationalen Technikern, und wieder hin zu körperlich präsenten, laufstarken taktisch gut geschulten, loyalen (deutschen/deutschsprachigen) Charakteren. Es lässt sich eben nicht immer nur alles mit tollen Passstafetten, Dribblings und Hackentricks lösen. Es muss auch wieder mehr Physis und Zweikampfstärke in die Mannschaft kommen. Und das muss auch nicht nur unseren Innenverteidigern oder 6ern vorenthalten sein.

Des Weiteren glaube ich, dass die Sprache und (Mannschafts-)Kultur eine sehr wichtige Geschichte ist. Je mehr sich ein Spieler auf die Stadt, das Land, die Sprache und den Verein einlässt, desto eher kann er ein echter Führungsspieler sein, kann Akzente setzen, kann seine Mitspieler vorantreiben. Den Dembeles, Aubas, Guerreiros und Sokratis' fehlt da dann wohl auch einfach die Mentalität und Verbundenheit zu der Stadt und dem Verein, in dem sie spielen. Es muss wieder eine Hierarchie her, es müssen Führungsspieler aufgebaut werden. Die Abgänge von Kehl, Bender und Hummels haben uns diesbezüglich sehr geschadet.

Insbesondere dieser zweite Aspekt lässt sich nunmal nicht verbessern, wenn wir uns wieder fünf tolle, junge, technisch begabte Talente aus Frankreich, Portugal und England holen, die allesamt unsere Sprache nicht sprechen.


Das Problem ist dass der Typ Spieler mit Schmelzer, Bender, Großkreutz vor ein paar Jahren noch - insbesondere hier im Forum - als unzeitgemäß abgestempelt wurde, teilweise in der Retrospektive mit Recht. Ich bin durchaus der Meinung, dass ein Spieler auch mal nicht der Übertechniker sein muss, dann aber bitte taktisch und läuferisch top und spielstrategisch nicht ganz blind - daher kommt bei mir Sokratis auch weniger gut weg als das bei vielen anderen lange der Fall war, weil er für seine Position vergleichsweise wenig Spielintelligenz mitbringt, was man nicht zuletzt an seinem reaktiven Spielstil und seinem ratlosen Aufbauspiel merkt. Wolf wird hier nur funktionieren, wenn er nicht nur Mentalität, sondern auch Grips mitbringt. Und zwar nicht den Akademikergrips, sondern dieses Gefühl für das Spiel, den Raum und die Situation. Sonst kann ich Dir jetzt schon sagen, was in seinem Spielerthread geschrieben werden wird und wo der Spieler die meiste Zeit der Saison verbringen wird.

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BVB - Transferpolitik |#10936
28.05.2018 - 18:09 Uhr
Zitat von Spedix
Ich schätze das Wolf unseren guten Schürrle ersetzten wird ...

Somit stehen noch mind. 1 MS, 1 ZM, und 2-3 Verteidiger auf der Kaufliste. Ich bin gespannt.


Als 1:1 Ersatz für Schürrle ergibt Wolf keinen Sinn. Wir sind auf den offensiven Außenbahnen derzeit überbesetzt. Yarmolenko, Pulisic, Wolf und Larsen sind bereits vier Spezialisten auf Rechtsaußen/im rechten Mittelfeld. Das ist zu viel. Mindestens einer aus Yarmolenko/Pulisic wird vermutlich noch in dieser Periode wechseln oder positionell woanders eingeplant werden müssen (was wiederrum Abgänge erfordert), damit man den Kader auf ein gesundes (Gehalts-)Niveau bringt. Den Transfer von Wolf kann man deswegen m.M.n. ohnehin erst am Ende der Transferperiode vernünftig einordnen.

Die Einkaufsliste wird mit jedem weiteren Neuzugang nur noch uninteressanter. Man muss den Kader erstmal ausdünnen, um überhaupt Platz zu schaffen. Stand jetzt können wir mit Gewissheit sagen, dass man noch einen Innenverteidiger wird holen müssen (Sokratis Abgang sehr wahrscheinlich) und sich wohl mit einem externen Mittelstürmer verstärken möchte, sodenn man jemanden findet. Für alle weiteren Zugänge wird es zwingend (!) Abgänge erfordern - und das nicht zu knapp.

Der Erfolg dieser Transferperiode steht und fällt in meinen Augen mit den Maßnahmen auf der Abgabenseite und punktuellen Verstärkungen des Kaders, sobald Platz geschaffen wurde (vor allem im Mittelfeldzentrum).
BVB - Transferpolitik |#10937
28.05.2018 - 18:09 Uhr
Zitat von Spedix
Ich schätze das Wolf unseren guten Schürrle ersetzten wird ...

Somit stehen noch mind. 1 MS, 1 ZM, und 2-3 Verteidiger auf der Kaufliste. Ich bin gespannt.


Wieso sollte er ausgerechnet Schürrle ersetzen? Schürrle ist auf der linken Seite zuhause, Wolf auf der rechten. Schürrle ist Flügelspieler bzw. Halbstürmer, Wolf Schienenspieler.

Ich persönlich würde eher auf Castro setzen. Castro ist genau der Typ Spieler, den Watzke mit seinen letzten Aussagen hier nicht gebrauchen kann. Bei ihm fehlt sowohl das entsprechende Leistungsniveau als auch die Mentalität. Dann würde der Transfer auch etwas Sinn ergeben.
BVB - Transferpolitik |#10938
28.05.2018 - 18:20 Uhr
Zitat von Spedix
Ich schätze das Wolf unseren guten Schürrle ersetzten wird ...

Somit stehen noch mind. 1 MS, 1 ZM, und 2-3 Verteidiger auf der Kaufliste. Ich bin gespannt.


Es könnte sein, dass uns der Schürrle zunächst noch erhalten bleibt, weil sich kaum Interessenten
um ihn reißen, die bereit sind, eine halbwegs vernünftige Transfersumme für ihn zu bezahlen und sein Gehalt zu übernehmen (leider). Mit Wolf steht der Schürrle in keiner unmittelbaren Konkurrenzssituation. Beide könnten sich schon auch in einer Mannschaft ergänzen. Vielleicht hilft das ja dem Schürrle, wieder richtig in die Gänge zu kommen, wenn er öfter mal auf der Tribüne sitzt.

Wenn der BVB noch Pulisic gegen Batshuayi plus X eintauscht (die Gerüchte reißen nicht ab), dann steigen die Zukunftschancen von Schürrle beim BVB wieder etwas (mE aber nur aufm Papier). Der Schürrle muss liefern, sonst wird er egal wie, irgendwie gegangen.
BVB - Transferpolitik |#10939
28.05.2018 - 18:56 Uhr
Zitat von bavarianhunt

Zitat von Spedix

Ich schätze das Wolf unseren guten Schürrle ersetzten wird ...

Somit stehen noch mind. 1 MS, 1 ZM, und 2-3 Verteidiger auf der Kaufliste. Ich bin gespannt.


Es könnte sein, dass uns der Schürrle zunächst noch erhalten bleibt, weil sich kaum Interessenten
um ihn reißen, die bereit sind, eine halbwegs vernünftige Transfersumme für ihn zu bezahlen und sein Gehalt zu übernehmen (leider). Mit Wolf steht der Schürrle in keiner unmittelbaren Konkurrenzssituation. Beide könnten sich schon auch in einer Mannschaft ergänzen. Vielleicht hilft das ja dem Schürrle, wieder richtig in die Gänge zu kommen, wenn er öfter mal auf der Tribüne sitzt.

Wenn der BVB noch Pulisic gegen Batshuayi plus X eintauscht (die Gerüchte reißen nicht ab), dann steigen die Zukunftschancen von Schürrle beim BVB wieder etwas (mE aber nur aufm Papier). Der Schürrle muss liefern, sonst wird er egal wie, irgendwie gegangen.


Pulisic darf man nicht verkaufen, wegen unserer usa offensive.
Zudem signalisierte er doch noch vor einem halben jahr die Bereitschaft zu verlängern.
Er stagniert ja auch selber und scheint klug genug zu sein zu erkennen, dass er in der pl untergehen würde.
Ich sage, er ist im sommer unverkäuflich und er wird sehen, wie es mit Favre anläuft. Gefällt es ihm, würd er meiner Meinung nach verlängern; ansonsten werden wir ihn 2019 verkaufen und heutzutage hat 1 Jahr restvertrag nicht mehr soviel zu sagen, wir könnten nach einer guten pulisic Saison 2019 ebenso viel bekommen wie nach dieser schlechten.

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Slartibartfast: "Die Wissenschaft hat ein paar großartige Dinge zustande gebracht, ich weiß, aber ich bin doch viel lieber jeden Tag glücklich als im Recht."

Arthur Dent: "Und, sind sie es?"

Slartibartfast "Nein! Und da liegt natürlich der Hund begraben."

Arthur Dent: "Wie schade! Hörte sich sonst nach einem recht guten Lebensstil an."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Slartibartfas am 28.05.2018 um 19:02 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#10940
28.05.2018 - 19:04 Uhr
Ich muss zugeben ich finde unsere aktuellen (kolportierten) Transferaktivitäten sehr diffus und es wirkt alles sehr willkürlich. Natürlich darf man wie jedes Jahr nichts auf die ganzen Gerüchte von sonst wo geben, aber im Unterschied zu sonstigen Jahren wird bei vielen Namen schon bereits explizit von abgegebenen Angeboten gesprochen, was sonst in der Fülle nie der Fall war. Von den ganzen AV-Kandidaten bin ich ehrlich gesagt von keinem überzeugt, Hateboer, Dalbert, Ricardo Rodriguez... Das kommt mir alles wie TM-Suche vor.

Auch scheint man kaum mehr geräuschlos an Transfers arbeiten zu können, alle Transfers der letzten Zeit, Akanji, Hitz, Wolf, geisterten schon eine Weile durch die Medien, gepaart mit den ganzen Meldungen um Angebote insbesondere für Baustellen macht das die Sache sicher nicht leichter.

Und so richtig weiß ich auch nicht, was man mit Wolf will, denn ich glaube kaum dass man Abnehmer für Schürrle oder Yarmolenko findet, die uns einfach nicht weiterhelfen.

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Borussia Dortmund, Everton FC, Atlético Madrid
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