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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#10711
09.03.2018 - 09:13 Uhr
Zitat von Chris1065
Zitat von Mr_Kittels

Zitat von Chris1065

Ich verstehe nicht warum hier Rode als zu teuer bezeichnet wird.

In der gleichen Transferperiode wurde aus Sicht der Bayernfans auch Hummels zu teuer eingekauft - gemessen am Restvertrag und Alter.

Jeder im Markt hatte damals sowohl bei Hummels als auch bei Rode jeweils eine Transfersumme 8-10 Mio niedriger erwartet.

Manchmal wäscht eine Hand die andere.


Der Unterschied ist nun Mal der, dass bayern.dann 25% für einen Weltklassespieler gezahlt hat und wir haben knapp 300% zuviel gezahlt für eine Kaderergänzung, die schon zuvor erhebliche Verletzungsprobleme hatte.


Ja, klar.

Mir ging es aber nicht darum die Frage zu stellen ob Rode Hummelsniveau hat, sondern nur klarzustellen das wenn man beide Preise im damaligen Marktkontext betracht gröblich um die gleiche Summe zu hoch angesetzt waren.


Ich habe auch nirgendwo eine Relation zwischen den fußballerischen Qualitäten von Hummels und Rode gezogen.

Insgesamt war Rode einfach viel zu teuer was die Ablöse angeht und beim Unterhalt sieht's nicht viel besser aus.

Der Spieler wollte damals ablösefrei nicht zu uns und ist lieber mit Ansage krachend gescheitert in München und wir tun den Bayern dann den Gefallen dir einen unfassbar verletzungsanfälligen Spieler 12 Millionen Euro zu zahlen inklusive 3 Millionen Euro Gehalt.
Das war ein absoluter Flop mit Ansage, da hätte man lieber auf 10 Millionen für Hummels verzichten sollen und Rode in München lassen sollen, da hätte man sogar Gehalt für seine 4 Jahre(?) Vertrag gespart.
BVB - Transferpolitik |#10712
09.03.2018 - 09:14 Uhr
Zitat von Acula
Zitat von Newcomer115

Zitat von LeFiete

Rode Transfer blöd gelaufen, okay. Castro sein Geld nicht wert, okay, Sahin, Kagawa, Götze nicht wie früher, okay. Bartra kein Hummelsnachfolger, okay. Geh ich grösstenteils d‘accord. Tuchels Nachfolger war ein Griff ins Klo, stimmt ich zu.
Aber wie zum Henker kann man glauben das man Tuchel sinnvoll hätte halten können? Der Mannschaftsrat scheint sich ziemlich sicher gegen ihn ausgesprochen zu haben, Merino und Bender sprachen auch in diese Richtung, die beiden besten Profis neben Weigl und Pulisic die Tuchel richtig gut finden waren Streikprofis die ihren Träumen in Form von Camp Nou und Geld folgten und mit denen man auch mit Tuchel nicht hätte planen können.
Hätten wir also Watzke, Zorc, Schmelzer, Sahin und einige Spieler die sich offiziell nicht 100% geäußert haben aussortieren sollen, damit Tuchel, Ginter, Bürki, Dembele, Auba zufrieden sind?
Zudem hat Schmelzer bei Tuchel gespielt, also..

Wenn man sagt „schade das es zwischen Tuchel und Dortmund SO auseinandergegangen ist“, okay, seh ich auch so. Das Bosz kein Glückstreffer war, geschenkt. Das Stöger keine Zukunftslösung ist sehe ich auch so.
Aber warum muss ich immer Tuchels Namen lesen? Der Verein ist grösser als einzelne Personen. Und nicht nur grösser als der Egomane Watzke oder sonst wer, auch grösser als Tuchel..
Im Gegensatz zu dem was bei Tuchel und dem Rest der Mannschaft lief war van Gaal bei Bayern ja quasi wie Kloppo bei uns..


Also Sokratis, Guerreiro haben sich für Tuchel ausgesprochen und das waren Letzte Saison wohl schon Stärkere spieler als Sahin und Schmelzer. Hinzu sagst du Auba und Dembele sei kein Argument da sie gestreikt haben, Aber das wiederum passierte doch erst alles NACH Tuchel! Wenn man dann überlegt wie die Tuchel befürworter momentan spielen und was Sahin im team unter einem anderen Trainer leistet ( Der ihn auch nicht aufstellt obwohl es nicht gut läuft) Sollte man sich fragen ob wirklich alles so gut gelöst wurde....


Zumal für mich das Argument ein wenig Kindergarten ist, dass ja der und der den Trainer nicht gut leiden konnte.

Ja mein Gott, viele Arbeitnehmer können auch ihren Chef nicht wirklich leiden und gehen trotzdem jeden Tag zur Arbeit. Und als Schüler kann ich auch nicht sagen, der Lehrer gefällt mir nicht! Dann muss man eben unter widrigen Umständen seine Leistung bringen! Ein Profifußballverein ist kein Treffpunkt mit dem Zweck, Freunde fürs Leben zu finden.
Dann hätten Schmelzer und Co eben ihren Job ausführen müssen, ohne dass sie ihren Trainer besonders leiden können. Davon wäre die Welt auch nicht untergegangen.
Es ist nicht Aufgabe der Spieler, den Trainer des Vereins zu bestimmen.

Aber nein, der Erfolgstrainer Tuchel musste gehen, da sich einige mit ihm als Chef nicht so wohl gefühlt haben. Da wurden einige wohl viel zu sehr durch Klopp verwöhnt und dachten, jeder neue Trainer müsse sich zwischenmenschlich mit ihnen anfreunden, so wie Klopp es tat.


Du siehst doch die Risse in der Mannschaft und bei den Fans jetzt noch. Wie kannst du da sagen, Tuchel wäre so toll gewesen?
Hat Klopp solche Risse hinterlassen?

Und jeder der sagt, Tuchel wäre so toll gewesen, der hat entweder unsere Spiele nicht gesehen oder ein echtes Problem mit der Wahrnehmung der Realität. Der "Erfolg" unter Tuchel hatte einen Namen, Dembele. Der hat nämlich mit seiner Überklasse Tore erzwungen, die sonst niemals gefallen wären. Das DFB Pokal Halbfinale gegen Bayern war da schon symptomatisch.

Jetzt zu unserer sportlichen Situation. Ich wiederhole mich da gerne, denn ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass irgendwann auch einmal Vernunft einkehrt:

Uns haben absolute Weltklassespieler verlassen, die jetzt in den unangefochten reichsten und besten Top Clubs der Welt kicken. Solche Spieler kannst du nicht 1:1 ersetzen, wenn du nicht selber unangefochten reich bist. Völlig egal, was die Transfers gebracht haben. Denn selbst wenn es den Spieler geben würde, der Gündogan 1:1 ersetzen kann, dann würde der jetzt nicht beim BVB spielen (auch nicht bei ManCity, weil die Planstelle da besetzt ist), sondern bei Barcelona, Madrid, Paris oder Real.

Was der BVB gerade mitmacht, ist schon zig anderen Vereinen passiert. Die spielen oben mit, werden gepflückt und rangieren danach mit Kaderleichen im Mittelmass.

Wir brauchen 2-4 Jahre uns zu konsolidieren, Kaderleichen entfernen, Talente nachkaufen und hoffen, dass die es schaffen. Sieht ja mit Sancho und Philipp gar nicht mal so schlecht aus, auch Akanja hat klasse Ansätze. Bis dahin gibt es trockene Fußballkunst.
Und wenn Sancho so weitermacht, dann ist der noch 1 Jahr hier und er spielt danach bei Real, Barcelona, Bayern oder Paris.

Und bis dahin hoffen wir, dass wir uns nicht unserer stärksten Waffe beraubt haben: Unserer Stimmung im Stadion und der bedingungslosen Unterstützung der Fans.
Wenn ich hier die Kommentare so lese, sind wir allerdings auf dem besten Weg dahin.

•     •     •

"Zeige Anmut beim Sieg und Demut in der Niederlage"
BVB - Transferpolitik |#10713
09.03.2018 - 09:29 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Zitat von Acula

Zitat von Newcomer115

Zitat von LeFiete

Rode Transfer blöd gelaufen, okay. Castro sein Geld nicht wert, okay, Sahin, Kagawa, Götze nicht wie früher, okay. Bartra kein Hummelsnachfolger, okay. Geh ich grösstenteils d‘accord. Tuchels Nachfolger war ein Griff ins Klo, stimmt ich zu.
Aber wie zum Henker kann man glauben das man Tuchel sinnvoll hätte halten können? Der Mannschaftsrat scheint sich ziemlich sicher gegen ihn ausgesprochen zu haben, Merino und Bender sprachen auch in diese Richtung, die beiden besten Profis neben Weigl und Pulisic die Tuchel richtig gut finden waren Streikprofis die ihren Träumen in Form von Camp Nou und Geld folgten und mit denen man auch mit Tuchel nicht hätte planen können.
Hätten wir also Watzke, Zorc, Schmelzer, Sahin und einige Spieler die sich offiziell nicht 100% geäußert haben aussortieren sollen, damit Tuchel, Ginter, Bürki, Dembele, Auba zufrieden sind?
Zudem hat Schmelzer bei Tuchel gespielt, also..

Wenn man sagt „schade das es zwischen Tuchel und Dortmund SO auseinandergegangen ist“, okay, seh ich auch so. Das Bosz kein Glückstreffer war, geschenkt. Das Stöger keine Zukunftslösung ist sehe ich auch so.
Aber warum muss ich immer Tuchels Namen lesen? Der Verein ist grösser als einzelne Personen. Und nicht nur grösser als der Egomane Watzke oder sonst wer, auch grösser als Tuchel..
Im Gegensatz zu dem was bei Tuchel und dem Rest der Mannschaft lief war van Gaal bei Bayern ja quasi wie Kloppo bei uns..


Also Sokratis, Guerreiro haben sich für Tuchel ausgesprochen und das waren Letzte Saison wohl schon Stärkere spieler als Sahin und Schmelzer. Hinzu sagst du Auba und Dembele sei kein Argument da sie gestreikt haben, Aber das wiederum passierte doch erst alles NACH Tuchel! Wenn man dann überlegt wie die Tuchel befürworter momentan spielen und was Sahin im team unter einem anderen Trainer leistet ( Der ihn auch nicht aufstellt obwohl es nicht gut läuft) Sollte man sich fragen ob wirklich alles so gut gelöst wurde....


Zumal für mich das Argument ein wenig Kindergarten ist, dass ja der und der den Trainer nicht gut leiden konnte.

Ja mein Gott, viele Arbeitnehmer können auch ihren Chef nicht wirklich leiden und gehen trotzdem jeden Tag zur Arbeit. Und als Schüler kann ich auch nicht sagen, der Lehrer gefällt mir nicht! Dann muss man eben unter widrigen Umständen seine Leistung bringen! Ein Profifußballverein ist kein Treffpunkt mit dem Zweck, Freunde fürs Leben zu finden.
Dann hätten Schmelzer und Co eben ihren Job ausführen müssen, ohne dass sie ihren Trainer besonders leiden können. Davon wäre die Welt auch nicht untergegangen.
Es ist nicht Aufgabe der Spieler, den Trainer des Vereins zu bestimmen.

Aber nein, der Erfolgstrainer Tuchel musste gehen, da sich einige mit ihm als Chef nicht so wohl gefühlt haben. Da wurden einige wohl viel zu sehr durch Klopp verwöhnt und dachten, jeder neue Trainer müsse sich zwischenmenschlich mit ihnen anfreunden, so wie Klopp es tat.


Du siehst doch die Risse in der Mannschaft und bei den Fans jetzt noch. Wie kannst du da sagen, Tuchel wäre so toll gewesen?
Hat Klopp solche Risse hinterlassen?

Und jeder der sagt, Tuchel wäre so toll gewesen, der hat entweder unsere Spiele nicht gesehen oder ein echtes Problem mit der Wahrnehmung der Realität. Der "Erfolg" unter Tuchel hatte einen Namen, Dembele. Der hat nämlich mit seiner Überklasse Tore erzwungen, die sonst niemals gefallen wären. Das DFB Pokal Halbfinale gegen Bayern war da schon symptomatisch.


Du sagst doch selber, dass man Spieler mit Top Qualität nicht ersetzen konnte und für Tuchel ist es dann kein Argument, dass er trotzdem alle Saisonziele erreichen oder übertroffen hat?
Tuchel hat 3 Säulen verloren und dafür eigentlich nur Schrott bekommen, dass Dembele wo durch die Decke geht war niemals eingeplant und die Realität ist nun Mal, dass Tuchel Dembele erst zu dem gemacht hat was er hier war.
Ich glaube es gab nie einen Spieler beim BVB der mehr Freiheiten genossen hat als ein Dembele, da ging in der Rückwärtsbewegung nix, die komplette Hinrunde war der nichtmal in der Lage ein Spiel über 90 Minuten ohne Krämpfe zu spielen und du tust hier so als hätte Dembele hier Ronaldo artige Leistungen gezeigt und Spiele Reihenweise im Alleingang entschieden.

Was ein Bosz hier im Gegensatz zu Tuchel abgeliefert hat war einfach nur Lachhaft und es spricht nichts gerade für unsere Verantwortlichen, dass man einen sportlich erfolgreichen Trainer ohne wirkliche Option einfach rausschmeißt.
Das war doch reinster Slapstick bei der Trainersuche, wenn man Mal bedenkt, was da mit Farbe abgegangen ist.

Vielleicht wäre der komplette Bruch besser gewesen als weiterhin so zu tun als dass man mit den Rissen arbeiten könnte, das klappt nachweislich nicht so besonders gut.
BVB - Transferpolitik |#10714
09.03.2018 - 14:33 Uhr
Zitat von ProfessorFootball
Wo siehst du denn die Schwachstellen, wenn du meine Kritikpunkte so deutlich angehst?


Unsere grösste "Schwachstelle" sehe ich wohl in der Erwartungshaltung der Medien oder Fans (sowohl eigene, als auch die der anderen Vereine). Wir haben uns in den letzten Jahren einen großen Namen gemacht - und dieser ist mit einer guten (kurzfristigen) Vergangenheit verbunden. Die Zeit ist aber (erstmal) wieder vorbei.

Wir haben unter Tuchel einen besseren Fußball gespielt - keine Frage - aber trotzdem, waren wir entweder Zwischenstation für gute Spieler oder Talente (Mkhi, Dembèlè, Gündogan) oder "Auffangbecken" für woanders gescheiterte (Götze, Kagawa, Sahin) und Mitläufer der Klubs über uns (Bartra, Rode).

Erstmal muß man nun gucken, wer nun wirklich Trainer wird ab der nächsten Saison. Ich mag Stöger sehr ... sowohl ihn, als auch seine lockere Art. Aber sein Fußball passt nicht zum BVB, bzw. dessen Erwartungshaltung. Und je nachdem, wer der Trainer wird, muß man gucken, wer an neuen Spielern kommt, bzw. wie er mit dem vorhandenen Potential umgeht. Mal abgesehen vom Fragezeichen im Sturm (ab Sommer) haben wir ein Team beisammen, was locker um Platz 2 in der Liga mitspielen MÜSSTE. Trotz einer langen Durststrecke unter Bosz tun wir das sogar noch - weil unsere Konkurrenz ebenfalls nicht konstant punktet. Ausser Bayern trifft das bei allen anderen 17 Vereinen auch zu.

Sobald dann die Trainerentscheidung gefallen ist, stellt sich die Frage, wie man das Spielerteam "umstrukturiert". Ich wäre vielleicht sogar schon bald soweit einen KOMPLETTEN Neustart hinzulegen. Aus alten Borussen und neuen hungrigen Spielern, die was mit dem BVB erreichen wollen, auch mal um Platz 2-3 spielen wollen oder um den DFB-Pokal Sieg kämpfen wollen.

Piszu und Schmelle (als Beispiel) könnten dann in die Fußstapfen von Owo und Dede treten und ihre Nachfolger als LV und RV direkt mit ausbilden. Nuri macht den Kehl, der als verlängerter Arm des Trainers auf dem Platz das Team führt (wenn er denn gebraucht wird - Kehli saß auch oft genug leistungsgercht auf der Bank). Dann wäre es schon gut, wenn wir neue Benders, Großkreutz, Subotic, Kuba, Schmelle, Piszu, Götze oder oder oder finden. Jungs, die (auf ihre Art) Fußball spielen können ... aber am wichtigsten ... als EIN TEAM auftreten.

Klar sind es wir Fans, die für das Team freuen oder ärgern, je nachdem wie sie spielen. Aber mittlerweile ist es so, dass wir (und das trifft auch auf viele andere Klubs und Spieler zu) zuviele Spielern haben, denen die persönliche Karriere wichtiger ist, als nur 50% des Vereins.

Ich will nicht sagen, dass es gestern an bestimmten Spielern lag, dass wir verloren haben ... aber wichtig war: es war KEIN einheitliches Team auf dem Platz. Und dann bringen uns die besten Einzelspieler nix.

Es werden mit Weiser, Hector/Max, Kruse, Vogt, Horn, Stark usw usf. immer deutsche Spieler in den Kaderschmieden gewünscht ... ich denke, dass sind eher die Spieler die uns in nächster Zeit helfen, als internationale (Jung)Stars, die sich ausschliesslich kurzfristig für andere Topklubs empfehlen wollen.
BVB - Transferpolitik |#10715
09.03.2018 - 16:18 Uhr
Zitat von mark_milla
Zitat von ProfessorFootball

Wo siehst du denn die Schwachstellen, wenn du meine Kritikpunkte so deutlich angehst?


Unsere grösste "Schwachstelle" sehe ich wohl in der Erwartungshaltung der Medien oder Fans (sowohl eigene, als auch die der anderen Vereine). Wir haben uns in den letzten Jahren einen großen Namen gemacht - und dieser ist mit einer guten (kurzfristigen) Vergangenheit verbunden. Die Zeit ist aber (erstmal) wieder vorbei.

Wir haben unter Tuchel einen besseren Fußball gespielt - keine Frage - aber trotzdem, waren wir entweder Zwischenstation für gute Spieler oder Talente (Mkhi, Dembèlè, Gündogan) oder "Auffangbecken" für woanders gescheiterte (Götze, Kagawa, Sahin) und Mitläufer der Klubs über uns (Bartra, Rode).

Erstmal muß man nun gucken, wer nun wirklich Trainer wird ab der nächsten Saison. Ich mag Stöger sehr ... sowohl ihn, als auch seine lockere Art. Aber sein Fußball passt nicht zum BVB, bzw. dessen Erwartungshaltung. Und je nachdem, wer der Trainer wird, muß man gucken, wer an neuen Spielern kommt, bzw. wie er mit dem vorhandenen Potential umgeht. Mal abgesehen vom Fragezeichen im Sturm (ab Sommer) haben wir ein Team beisammen, was locker um Platz 2 in der Liga mitspielen MÜSSTE. Trotz einer langen Durststrecke unter Bosz tun wir das sogar noch - weil unsere Konkurrenz ebenfalls nicht konstant punktet. Ausser Bayern trifft das bei allen anderen 17 Vereinen auch zu.

Sobald dann die Trainerentscheidung gefallen ist, stellt sich die Frage, wie man das Spielerteam "umstrukturiert". Ich wäre vielleicht sogar schon bald soweit einen KOMPLETTEN Neustart hinzulegen. Aus alten Borussen und neuen hungrigen Spielern, die was mit dem BVB erreichen wollen, auch mal um Platz 2-3 spielen wollen oder um den DFB-Pokal Sieg kämpfen wollen.

Piszu und Schmelle (als Beispiel) könnten dann in die Fußstapfen von Owo und Dede treten und ihre Nachfolger als LV und RV direkt mit ausbilden. Nuri macht den Kehl, der als verlängerter Arm des Trainers auf dem Platz das Team führt (wenn er denn gebraucht wird - Kehli saß auch oft genug leistungsgercht auf der Bank). Dann wäre es schon gut, wenn wir neue Benders, Großkreutz, Subotic, Kuba, Schmelle, Piszu, Götze oder oder oder finden. Jungs, die (auf ihre Art) Fußball spielen können ... aber am wichtigsten ... als EIN TEAM auftreten.

Klar sind es wir Fans, die für das Team freuen oder ärgern, je nachdem wie sie spielen. Aber mittlerweile ist es so, dass wir (und das trifft auch auf viele andere Klubs und Spieler zu) zuviele Spielern haben, denen die persönliche Karriere wichtiger ist, als nur 50% des Vereins.

Ich will nicht sagen, dass es gestern an bestimmten Spielern lag, dass wir verloren haben ... aber wichtig war: es war KEIN einheitliches Team auf dem Platz. Und dann bringen uns die besten Einzelspieler nix.

Es werden mit Weiser, Hector/Max, Kruse, Vogt, Horn, Stark usw usf. immer deutsche Spieler in den Kaderschmieden gewünscht ... ich denke, dass sind eher die Spieler die uns in nächster Zeit helfen, als internationale (Jung)Stars, die sich ausschliesslich kurzfristig für andere Topklubs empfehlen wollen.



Ich teile deine Meinung überhaupt nicht, dein Weg ist für mich absolut falsch. Ist natürlich rein subjektiv, aber genau diese Spieler wie Schmelzer, Sahin gehören hier weg. Ich Danke Ihnen für die Treue und Loyalität, aber die sind dir Letzten, die Nachkömmlinge ausbilden sollten. Nuri zeigt schon länger keine Leistung und ist körperlich nicht auf Profiniveau. Ich habe Nuri immer geliebt, aber für mich einer der ersten Streichkandidaten. Schmelzer als Backup ok, Pischu als Backup auch absolut ok.

Die Namen die du hier nennst sind für mich der Weg ins Mittelmaß, Weiser ok, Horn ok, aber sonst ist es maximal Durchschnitt und nicht das, was uns nach vorne bringt. Ich weiß, fertige Stars bekommen wir nicht und die Preise steigen rasant, aber halbgare Lösungen hatten wir genug in den letzten Jahren.

Der Kader braucht einen Cut und da sind viele Spieler, die ihr Gehalt nicht annähernd rechtfertigen. Sollte Reus uns verlassen, hat man eigentlich keinen Spieler mehr, der internationales Format hat und dann wirds schwer. Schließlich retteten uns die letzten Jahre häufig die Ausnahmekönner den Hintern.

Zum Thema Erwartungen, ich glaube so hoch sind die gar nicht. Kaum einer verlangt hier Titel, aber das man ein Team hat, welches für Überraschungen gut ist und sich bedingungslos aufopfert. Der Anspruch ist Platz 2 bis 4 und mit unseren Mitteln sollte es keine Zitterpartie sein.

Man sollte sich von Spielern wie Castro, Rode, Schürrle trennen, obwohl Schürrle zumindest Einsatz zeigt und bemüht ist, aber für diese Summen die da geflossen sind, ist es schlichtweg nicht gut genug. Frischer Wind muss her und da darf man sich nicht blenden lassen. Ist halt meine Sicht, die man nicht teilen muss.
BVB - Transferpolitik |#10716
09.03.2018 - 16:42 Uhr
Zitat von Spike09

Die Namen die du hier nennst sind für mich der Weg ins Mittelmaß, Weiser ok, Horn ok, aber sonst ist es maximal Durchschnitt und nicht das, was uns nach vorne bringt. Ich weiß, fertige Stars bekommen wir nicht und die Preise steigen rasant, aber halbgare Lösungen hatten wir genug in den letzten Jahren.


Ich weiß, dass die genannten Spieler keine Weltklassespieler sind - aber, das ist mir egal. Ich habe doch geschrieben, dass wir ein TEAM brauchen. Was bringt uns ein Dembèlè, wenn der beim erstbesten Angebot wechselt? Oder wer hat 2009 gedacht, dass uns Spieler wie Bender, Schmelzer, Piszu, Großkreutz, Weidenfeller oder Kuba eine wichtige Achse bilden, die zweimal die Bayern ärgern und Meister werden oder sogar in einem Champions League Finale stehen würden?? Meinst Du, mit Kruse (statt Batshuayi), Stark (statt Toprak) oder Vogt (statt Weigl) hätten wir gestern schlechter gespielt? Oder auch in den Ligaspielen in diesem Jahr? Vielleicht selbst gegen Nikosia hätten wir mit diesen "Durchschnittspielern" besser gepunktet, als mit einem Auba im Sturmzentrum!

Zitat von Spike09

Sollte Reus uns verlassen, hat man eigentlich keinen Spieler mehr, der internationales Format hat und dann wirds schwer. Schließlich retteten uns die letzten Jahre häufig die Ausnahmekönner den Hintern.


Eben. Vielleicht wäre es daher auch (mal wieder) besser, wenn wir uns nicht nur auf die Ausnahmekünster verlassen, sondern das Ganze so umsetzen, dass das ein Ausfall eines Spielers vom Team aufgefangen wird.

Zitat von Spike09

Zum Thema Erwartungen, ich glaube so hoch sind die gar nicht. Kaum einer verlangt hier Titel, aber das man ein Team hat, welches für Überraschungen gut ist und sich bedingungslos aufopfert. Der Anspruch ist Platz 2 bis 4 und mit unseren Mitteln sollte es keine Zitterpartie sein.


Zeig mir bitte einen Experten oder den Großteil der BVB-Fans, die vor der Saison mit Platz 4 zufrieden gewesen wären. Das stimmt nicht. Sowohl die Experten - als auch viele BVB-Fans hoffen, bzw. verlangen, dass man bis zum Schluß mit dem FC Bayern um die Meisterschaft kämpfen MÜSSE. Und diese Zeit ist nunmal vorbei. Wenn Platz 4 zufriedenstellend wäre, wieso gibt es dann soviel Unmut, wenn man derzeit auf Platz 3 steht? Wir spielen nicht schön, aber (aufgrund der Unkonstanz der Gegner) sind wir im Soll.

Letzte Saison mussten wir auch bis zur letzten Sekunde zittern, ob es für Rang 3 reicht ... trotz Tuchel ... trotz Dembèlè und trotz dem Torschützenkönigs Auba.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mark_milla am 09.03.2018 um 16:45 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#10717
09.03.2018 - 16:56 Uhr
Zitat von Spike09
Zitat von mark_milla

Zitat von ProfessorFootball

Wo siehst du denn die Schwachstellen, wenn du meine Kritikpunkte so deutlich angehst?


Unsere grösste "Schwachstelle" sehe ich wohl in der Erwartungshaltung der Medien oder Fans (sowohl eigene, als auch die der anderen Vereine). Wir haben uns in den letzten Jahren einen großen Namen gemacht - und dieser ist mit einer guten (kurzfristigen) Vergangenheit verbunden. Die Zeit ist aber (erstmal) wieder vorbei.

Wir haben unter Tuchel einen besseren Fußball gespielt - keine Frage - aber trotzdem, waren wir entweder Zwischenstation für gute Spieler oder Talente (Mkhi, Dembèlè, Gündogan) oder "Auffangbecken" für woanders gescheiterte (Götze, Kagawa, Sahin) und Mitläufer der Klubs über uns (Bartra, Rode).

Erstmal muß man nun gucken, wer nun wirklich Trainer wird ab der nächsten Saison. Ich mag Stöger sehr ... sowohl ihn, als auch seine lockere Art. Aber sein Fußball passt nicht zum BVB, bzw. dessen Erwartungshaltung. Und je nachdem, wer der Trainer wird, muß man gucken, wer an neuen Spielern kommt, bzw. wie er mit dem vorhandenen Potential umgeht. Mal abgesehen vom Fragezeichen im Sturm (ab Sommer) haben wir ein Team beisammen, was locker um Platz 2 in der Liga mitspielen MÜSSTE. Trotz einer langen Durststrecke unter Bosz tun wir das sogar noch - weil unsere Konkurrenz ebenfalls nicht konstant punktet. Ausser Bayern trifft das bei allen anderen 17 Vereinen auch zu.

Sobald dann die Trainerentscheidung gefallen ist, stellt sich die Frage, wie man das Spielerteam "umstrukturiert". Ich wäre vielleicht sogar schon bald soweit einen KOMPLETTEN Neustart hinzulegen. Aus alten Borussen und neuen hungrigen Spielern, die was mit dem BVB erreichen wollen, auch mal um Platz 2-3 spielen wollen oder um den DFB-Pokal Sieg kämpfen wollen.

Piszu und Schmelle (als Beispiel) könnten dann in die Fußstapfen von Owo und Dede treten und ihre Nachfolger als LV und RV direkt mit ausbilden. Nuri macht den Kehl, der als verlängerter Arm des Trainers auf dem Platz das Team führt (wenn er denn gebraucht wird - Kehli saß auch oft genug leistungsgercht auf der Bank). Dann wäre es schon gut, wenn wir neue Benders, Großkreutz, Subotic, Kuba, Schmelle, Piszu, Götze oder oder oder finden. Jungs, die (auf ihre Art) Fußball spielen können ... aber am wichtigsten ... als EIN TEAM auftreten.

Klar sind es wir Fans, die für das Team freuen oder ärgern, je nachdem wie sie spielen. Aber mittlerweile ist es so, dass wir (und das trifft auch auf viele andere Klubs und Spieler zu) zuviele Spielern haben, denen die persönliche Karriere wichtiger ist, als nur 50% des Vereins.

Ich will nicht sagen, dass es gestern an bestimmten Spielern lag, dass wir verloren haben ... aber wichtig war: es war KEIN einheitliches Team auf dem Platz. Und dann bringen uns die besten Einzelspieler nix.

Es werden mit Weiser, Hector/Max, Kruse, Vogt, Horn, Stark usw usf. immer deutsche Spieler in den Kaderschmieden gewünscht ... ich denke, dass sind eher die Spieler die uns in nächster Zeit helfen, als internationale (Jung)Stars, die sich ausschliesslich kurzfristig für andere Topklubs empfehlen wollen.



Ich teile deine Meinung überhaupt nicht, dein Weg ist für mich absolut falsch. Ist natürlich rein subjektiv, aber genau diese Spieler wie Schmelzer, Sahin gehören hier weg. Ich Danke Ihnen für die Treue und Loyalität, aber die sind dir Letzten, die Nachkömmlinge ausbilden sollten. Nuri zeigt schon länger keine Leistung und ist körperlich nicht auf Profiniveau. Ich habe Nuri immer geliebt, aber für mich einer der ersten Streichkandidaten. Schmelzer als Backup ok, Pischu als Backup auch absolut ok.

Die Namen die du hier nennst sind für mich der Weg ins Mittelmaß, Weiser ok, Horn ok, aber sonst ist es maximal Durchschnitt und nicht das, was uns nach vorne bringt. Ich weiß, fertige Stars bekommen wir nicht und die Preise steigen rasant, aber halbgare Lösungen hatten wir genug in den letzten Jahren.

Der Kader braucht einen Cut und da sind viele Spieler, die ihr Gehalt nicht annähernd rechtfertigen. Sollte Reus uns verlassen, hat man eigentlich keinen Spieler mehr, der internationales Format hat und dann wirds schwer. Schließlich retteten uns die letzten Jahre häufig die Ausnahmekönner den Hintern.

Zum Thema Erwartungen, ich glaube so hoch sind die gar nicht. Kaum einer verlangt hier Titel, aber das man ein Team hat, welches für Überraschungen gut ist und sich bedingungslos aufopfert. Der Anspruch ist Platz 2 bis 4 und mit unseren Mitteln sollte es keine Zitterpartie sein.

Man sollte sich von Spielern wie Castro, Rode, Schürrle trennen, obwohl Schürrle zumindest Einsatz zeigt und bemüht ist, aber für diese Summen die da geflossen sind, ist es schlichtweg nicht gut genug. Frischer Wind muss her und da darf man sich nicht blenden lassen. Ist halt meine Sicht, die man nicht teilen muss.


Seh ich ähnlich, Sahin ist kein Kehl. Wenns doch nur so wäre ...
Und ich bin der Meinung, wer nicht ackert und beißt kann das wo anders oder auf der Tribüne tun. Von daher großes Lob an Schü, wir haben definitiv bessere Fußballer als ihn, und zudem war er ewig verletzt und er zeigt den Einsatz den es braucht. Der Begriff Loyalität ist auch schwierig. Nur weil jemand lange im Verein ist, muss er nicht unbedingt loyal sein. Manche unserer Spieler verdienen hier mehr, als sie es bei anderen Vereinen könnten und spielen Champions Leaugue. Also die Aktion nach dem DfB-Pokal war ja nur berechnendes nachtreten. Das lässt doch eher auf Loyalität zu sich selbst schließen als sonst was. Obwohl ich auch der Meinung bin, dass die trennung von Tuchel notwendig war.

Was ich der Mannschaft wirklich ankreide ist, dass sie Gas geben sobald sie es versiebt haben. Nach Gegentoren wird plötzlich Druck aufgebaut und giftig gespielt. Das lässt dann bei den meisten nach 10 Minuten wieder nach und dann spielt mann mal wieder 1:1 oder verliert. Wer denkt er kann 70% Leistung bringen, sollte vll nur 70% Gehalt kriegen, dann würde wieder was gehen grins

Ich hoffe Watzke macht Ernst und setzt seine Worte in die Tat um. Dieses Pseudogekicke nervt nur noch. Und danach kommt diese Selbstkritik mit ner Mischung aus Wut und Dackelblick aber auf dem Platz kommt nix! Vielleicht sollten wir Großkreutz zurückholen, dann haben wir schon zwei auf dem Platz die sich den ***** aufreißen
BVB - Transferpolitik |#10718
09.03.2018 - 17:39 Uhr
Zitat von Speckmann09
Zitat von Spike09

Zitat von mark_milla

Zitat von ProfessorFootball

Wo siehst du denn die Schwachstellen, wenn du meine Kritikpunkte so deutlich angehst?


Unsere grösste "Schwachstelle" sehe ich wohl in der Erwartungshaltung der Medien oder Fans (sowohl eigene, als auch die der anderen Vereine). Wir haben uns in den letzten Jahren einen großen Namen gemacht - und dieser ist mit einer guten (kurzfristigen) Vergangenheit verbunden. Die Zeit ist aber (erstmal) wieder vorbei.

Wir haben unter Tuchel einen besseren Fußball gespielt - keine Frage - aber trotzdem, waren wir entweder Zwischenstation für gute Spieler oder Talente (Mkhi, Dembèlè, Gündogan) oder "Auffangbecken" für woanders gescheiterte (Götze, Kagawa, Sahin) und Mitläufer der Klubs über uns (Bartra, Rode).

Erstmal muß man nun gucken, wer nun wirklich Trainer wird ab der nächsten Saison. Ich mag Stöger sehr ... sowohl ihn, als auch seine lockere Art. Aber sein Fußball passt nicht zum BVB, bzw. dessen Erwartungshaltung. Und je nachdem, wer der Trainer wird, muß man gucken, wer an neuen Spielern kommt, bzw. wie er mit dem vorhandenen Potential umgeht. Mal abgesehen vom Fragezeichen im Sturm (ab Sommer) haben wir ein Team beisammen, was locker um Platz 2 in der Liga mitspielen MÜSSTE. Trotz einer langen Durststrecke unter Bosz tun wir das sogar noch - weil unsere Konkurrenz ebenfalls nicht konstant punktet. Ausser Bayern trifft das bei allen anderen 17 Vereinen auch zu.

Sobald dann die Trainerentscheidung gefallen ist, stellt sich die Frage, wie man das Spielerteam "umstrukturiert". Ich wäre vielleicht sogar schon bald soweit einen KOMPLETTEN Neustart hinzulegen. Aus alten Borussen und neuen hungrigen Spielern, die was mit dem BVB erreichen wollen, auch mal um Platz 2-3 spielen wollen oder um den DFB-Pokal Sieg kämpfen wollen.

Piszu und Schmelle (als Beispiel) könnten dann in die Fußstapfen von Owo und Dede treten und ihre Nachfolger als LV und RV direkt mit ausbilden. Nuri macht den Kehl, der als verlängerter Arm des Trainers auf dem Platz das Team führt (wenn er denn gebraucht wird - Kehli saß auch oft genug leistungsgercht auf der Bank). Dann wäre es schon gut, wenn wir neue Benders, Großkreutz, Subotic, Kuba, Schmelle, Piszu, Götze oder oder oder finden. Jungs, die (auf ihre Art) Fußball spielen können ... aber am wichtigsten ... als EIN TEAM auftreten.

Klar sind es wir Fans, die für das Team freuen oder ärgern, je nachdem wie sie spielen. Aber mittlerweile ist es so, dass wir (und das trifft auch auf viele andere Klubs und Spieler zu) zuviele Spielern haben, denen die persönliche Karriere wichtiger ist, als nur 50% des Vereins.

Ich will nicht sagen, dass es gestern an bestimmten Spielern lag, dass wir verloren haben ... aber wichtig war: es war KEIN einheitliches Team auf dem Platz. Und dann bringen uns die besten Einzelspieler nix.

Es werden mit Weiser, Hector/Max, Kruse, Vogt, Horn, Stark usw usf. immer deutsche Spieler in den Kaderschmieden gewünscht ... ich denke, dass sind eher die Spieler die uns in nächster Zeit helfen, als internationale (Jung)Stars, die sich ausschliesslich kurzfristig für andere Topklubs empfehlen wollen.



Ich teile deine Meinung überhaupt nicht, dein Weg ist für mich absolut falsch. Ist natürlich rein subjektiv, aber genau diese Spieler wie Schmelzer, Sahin gehören hier weg. Ich Danke Ihnen für die Treue und Loyalität, aber die sind dir Letzten, die Nachkömmlinge ausbilden sollten. Nuri zeigt schon länger keine Leistung und ist körperlich nicht auf Profiniveau. Ich habe Nuri immer geliebt, aber für mich einer der ersten Streichkandidaten. Schmelzer als Backup ok, Pischu als Backup auch absolut ok.

Die Namen die du hier nennst sind für mich der Weg ins Mittelmaß, Weiser ok, Horn ok, aber sonst ist es maximal Durchschnitt und nicht das, was uns nach vorne bringt. Ich weiß, fertige Stars bekommen wir nicht und die Preise steigen rasant, aber halbgare Lösungen hatten wir genug in den letzten Jahren.

Der Kader braucht einen Cut und da sind viele Spieler, die ihr Gehalt nicht annähernd rechtfertigen. Sollte Reus uns verlassen, hat man eigentlich keinen Spieler mehr, der internationales Format hat und dann wirds schwer. Schließlich retteten uns die letzten Jahre häufig die Ausnahmekönner den Hintern.

Zum Thema Erwartungen, ich glaube so hoch sind die gar nicht. Kaum einer verlangt hier Titel, aber das man ein Team hat, welches für Überraschungen gut ist und sich bedingungslos aufopfert. Der Anspruch ist Platz 2 bis 4 und mit unseren Mitteln sollte es keine Zitterpartie sein.

Man sollte sich von Spielern wie Castro, Rode, Schürrle trennen, obwohl Schürrle zumindest Einsatz zeigt und bemüht ist, aber für diese Summen die da geflossen sind, ist es schlichtweg nicht gut genug. Frischer Wind muss her und da darf man sich nicht blenden lassen. Ist halt meine Sicht, die man nicht teilen muss.


Seh ich ähnlich, Sahin ist kein Kehl. Wenns doch nur so wäre ...
Und ich bin der Meinung, wer nicht ackert und beißt kann das wo anders oder auf der Tribüne tun. Von daher großes Lob an Schü, wir haben definitiv bessere Fußballer als ihn, und zudem war er ewig verletzt und er zeigt den Einsatz den es braucht. Der Begriff Loyalität ist auch schwierig. Nur weil jemand lange im Verein ist, muss er nicht unbedingt loyal sein. Manche unserer Spieler verdienen hier mehr, als sie es bei anderen Vereinen könnten und spielen Champions Leaugue. Also die Aktion nach dem DfB-Pokal war ja nur berechnendes nachtreten. Das lässt doch eher auf Loyalität zu sich selbst schließen als sonst was. Obwohl ich auch der Meinung bin, dass die trennung von Tuchel notwendig war.

Was ich der Mannschaft wirklich ankreide ist, dass sie Gas geben sobald sie es versiebt haben. Nach Gegentoren wird plötzlich Druck aufgebaut und giftig gespielt. Das lässt dann bei den meisten nach 10 Minuten wieder nach und dann spielt mann mal wieder 1:1 oder verliert. Wer denkt er kann 70% Leistung bringen, sollte vll nur 70% Gehalt kriegen, dann würde wieder was gehen grins

Ich hoffe Watzke macht Ernst und setzt seine Worte in die Tat um. Dieses Pseudogekicke nervt nur noch. Und danach kommt diese Selbstkritik mit ner Mischung aus Wut und Dackelblick aber auf dem Platz kommt nix! Vielleicht sollten wir Großkreutz zurückholen, dann haben wir schon zwei auf dem Platz die sich den ***** aufreißen


Gehe ich mit, dass Thema Loyalität kann man natürlich diskutieren, gebe ich dir irgendwie auch recht. Wenn man hier am Limit seiner Möglichkeiten ist und eigentlich überall weniger verdient und nicht gesetzt ist, kann man weniger von loyal sprechen grins
Ansonsten wünsche ich mir auch, dass man beißt und fightet und Herz zeigt.
BVB - Transferpolitik |#10719
09.03.2018 - 17:56 Uhr
Zitat von mark_milla
Zitat von Spike09

Die Namen die du hier nennst sind für mich der Weg ins Mittelmaß, Weiser ok, Horn ok, aber sonst ist es maximal Durchschnitt und nicht das, was uns nach vorne bringt. Ich weiß, fertige Stars bekommen wir nicht und die Preise steigen rasant, aber halbgare Lösungen hatten wir genug in den letzten Jahren.


Ich weiß, dass die genannten Spieler keine Weltklassespieler sind - aber, das ist mir egal. Ich habe doch geschrieben, dass wir ein TEAM brauchen. Was bringt uns ein Dembèlè, wenn der beim erstbesten Angebot wechselt? Oder wer hat 2009 gedacht, dass uns Spieler wie Bender, Schmelzer, Piszu, Großkreutz, Weidenfeller oder Kuba eine wichtige Achse bilden, die zweimal die Bayern ärgern und Meister werden oder sogar in einem Champions League Finale stehen würden?? Meinst Du, mit Kruse (statt Batshuayi), Stark (statt Toprak) oder Vogt (statt Weigl) hätten wir gestern schlechter gespielt? Oder auch in den Ligaspielen in diesem Jahr? Vielleicht selbst gegen Nikosia hätten wir mit diesen "Durchschnittspielern" besser gepunktet, als mit einem Auba im Sturmzentrum!

Zitat von Spike09

Sollte Reus uns verlassen, hat man eigentlich keinen Spieler mehr, der internationales Format hat und dann wirds schwer. Schließlich retteten uns die letzten Jahre häufig die Ausnahmekönner den Hintern.


Eben. Vielleicht wäre es daher auch (mal wieder) besser, wenn wir uns nicht nur auf die Ausnahmekünster verlassen, sondern das Ganze so umsetzen, dass das ein Ausfall eines Spielers vom Team aufgefangen wird.

Zitat von Spike09

Zum Thema Erwartungen, ich glaube so hoch sind die gar nicht. Kaum einer verlangt hier Titel, aber das man ein Team hat, welches für Überraschungen gut ist und sich bedingungslos aufopfert. Der Anspruch ist Platz 2 bis 4 und mit unseren Mitteln sollte es keine Zitterpartie sein.


Zeig mir bitte einen Experten oder den Großteil der BVB-Fans, die vor der Saison mit Platz 4 zufrieden gewesen wären. Das stimmt nicht. Sowohl die Experten - als auch viele BVB-Fans hoffen, bzw. verlangen, dass man bis zum Schluß mit dem FC Bayern um die Meisterschaft kämpfen MÜSSE. Und diese Zeit ist nunmal vorbei. Wenn Platz 4 zufriedenstellend wäre, wieso gibt es dann soviel Unmut, wenn man derzeit auf Platz 3 steht? Wir spielen nicht schön, aber (aufgrund der Unkonstanz der Gegner) sind wir im Soll.

Letzte Saison mussten wir auch bis zur letzten Sekunde zittern, ob es für Rang 3 reicht ... trotz Tuchel ... trotz Dembèlè und trotz dem Torschützenkönigs Auba.


Zu einem Team gehören aber auch die Künstler bzw die Unterschiedmacher, blödes Wort, welches wahrscheinlich nicht existiert grins
Man kann ein Team sein und trotzdem Spieler haben, die im entscheidenden Moment den Unterschied machen, eigentlich ist das notwendig um wirklich erfolgreich zu sein. Die dicken Jahre hier sind eben erst mal vorbei, muss man auch akzeptieren können. Deshalb erwarte ich auch keine Zaubertricks und Kunststücke, aber ich erwarte Grundtugenden die elementar im Profibereich sind.

Hast du einen Beleg dafür, dass die Mehrheit einen Zweikampf mit Bayern einfordert? Es ist vllt ein Wunsch, bzw die Hoffnung einiger Fans, aber ernsthaft wird dies keiner einfordern.

Warum die Stimmung so mies ist, trotz momentanen CL Platz? Es geht um das lustlose Geschiebe, um die Gleichgültigkeit und um das Phänomen, Führungen mit wenig Aufwand zu verwalten. Rückstände erwecken uns teilweise und plötzlich kann man nach 70 min wieder kämpfen. Das geht vielen auf den Zeiger und ich verweise auf unsren Etat, da ist es einfach nur eine normale Erwartungshaltung.

Zu deinen vorgeschlagenen Spielern, da hast du wahrscheinlich sogar recht, mit ihnen wäre es auch nicht schlechter gelaufen.

Wir hatten heftige Abgänge, die aber auch ordentlich Kohle gebracht haben und wenn man ehrlich ist, hat man viele Millionen verbrannt und verschleudert. Kann immer mal passieren, aber es wäre auch besser gegangen.

Zum Schluss möchte ich nochmal auf den Kern deiner Aussage kommen, es stimmt schon, dass man endlich wieder eine Mannschaft sehen will, die wirklich füreinander durch die Schlachten ziehen. Hierfür muss es einen radikalen Cut geben und da sind für mich keine Spieler sicher. Ein Kapitän, der in jedem Video und Training immer mit Nuri zu sehen ist, ist für mich ein No go, klar es sind wohl beste Freunde, aber sowas kommt bei Kollegen selten gut an. Ich möchte den beiden gar nicht den schwarzen Peter zuschieben, aber auch das gehört hinterfragt, nicht nur die French Connection bzw Papa und Rapha. Da gibt es mehrere Lager, wo jeder seinen Teil dazu beigetragen hat und gestern schrieb es folgerichtig ein User, außer Reus sieht er derzeit kaum jemanden, der es verdient hätte unser Trikot permanent zu tragen. Reus muss gehalten werden und Kapitän und Kopf der Mannschaft werden. Bei ihm habe ich nämlich den Eindruck, dass ihm Spieler eher folgen, da er einfach großteils mit Leistung voran geht und durch seine unbestrittene Klasse sehr angesehen ist. Gerade für junge Spieler wichtig, weil man sich anlehnen kann, bzw auch hochziehen.
BVB - Transferpolitik |#10720
09.03.2018 - 19:50 Uhr
Zitat von Spike09
Zu deinen vorgeschlagenen Spielern, da hast du wahrscheinlich sogar recht, mit ihnen wäre es auch nicht schlechter gelaufen.

Wir hatten heftige Abgänge, die aber auch ordentlich Kohle gebracht haben und wenn man ehrlich ist, hat man viele Millionen verbrannt und verschleudert. Kann immer mal passieren, aber es wäre auch besser gegangen.


Dann würde mich interessieren, welche Spieler Du so holen würdest, die sich a) ins Team einbringen, b) finanzierbar sind und (am Wichtigsten) c) unser Team SICHER besser machen werden und nicht direkt beim ersten Scheckwinken den Verein verlassen wollen - notfalls mir Gewalt wie Mkhi, Dembèlè und/oder Auba.
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