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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#9131
08.06.2017 - 16:00 Uhr
Zitat von Gooolazo
Zitat von BvB_4_ever

Zitat von Gooolazo

1. Aubameyang bleibt - dann ist Schürrle überflüssig und sollte verkauft werden

Schürrle ist in keinem Szenario überflüssig, Auba hätte sich nur mal sein Knie verdrehen müssen, schon wären wir nicht dritter geworden weil eben auch Schürrle leider verletzt war die komplette Hinrunde und was machst dann?! Isak, ein 17 jähriger der uns mal kurz in die CL schießt?

Zitat von Gooolazo

2. Aubameyang geht (interne Nachfolge) - André Schürrle rückt in den Sturm + Neuzugang eines Top-Talents wie beispielsweise Dolberg, der behutsam und ohne großen Druck aufgebaut werden könnte. Zusätzlich müsste man dann Isak verleihen, weil Einsatzzeiten für ihn kaum möglich wären.

Das Toptalent wurde bereits vorne verpflichtet! Dolberg wird nicht kommen, wir haben Isak und nach dem Abgang vom "Peter" bei Ajax, werden die uns sicherlich auch noch Dolberg, eines der gefragtesten Talente in Europa derzeit, natürlich noch hinterherschicken, sp dass es sportlich und finanziell Sinn ergibt. zwinker

Zitat von Gooolazo

3. Aubameyang geht (externe Nachfolgte) - Schürrle wird zusätzlich verkauft und ein ausgewiesener Top-Mann der Marke Lacazette wird mit den ca. 100 Millionen Euro verpflichtet.

Schürrle wird nicht verkauft, es gibt absolut keinen Grund dazu, Lacazette wird nicht kommen, es gibt absolut keinen Grund 100 Millionen oder auch 60 Millionen für einen einzigen Spieler auszugeben!

Zitat von Gooolazo

Sowohl im ersten als auch letzten Szenario wäre natürlich ebenfalls eine Isak-Leihe denkbar.

Ja das schon, wenn das erste und das dritte Szenario auch nur halbwegs realistisch wären!



Zitat von Gooolazo

TW: Bürki, Weidenfeller, REIMANN //Bonmann muss gehen (/)

Des passt soweit

Zitat von Gooolazo

RV: NEUZUGANG, Piszczek //Durm muss gehen, Passlack wird verliehen (ca. 5 Mio.)

Warum muss Durm gehen und ein neuer geholt werden?! Ein neuer der Stammspielerpotenzial besitzen würde, kostet dann wiede rjenseits der 20 Millionen und ein neuer der die Qualität von Durm hat, dann eben um die 10 Millionen, warum sollte man also Durm als sehr polivalenter Spieler ohne Not abgeben?! Weil er mal paar weniger gute Spiele gemacht hat?! Passlack?! Passlack wird nur gehen wenn er selber will, der BvB wird ihn nicht von sich aus ziehen lassen, auch nicht als Leihe!

Zitat von Gooolazo

IV: Sokratis, TOPRAK, Bartra, Bender + ZAGADOU//Ginter und Subotic müssen gehen (ca. 25 Mio.)

Das passt auch soweit

Zitat von Gooolazo

LV: Schmelzer, Guerreiro // Park muss gehen (/)

Das passt auch, allerdings willst du ja dass Durm und Passlack gehen, die ebenfalls wenns die Umstände erfordern diese Position bekleiden können und zwar auf hohem Niveau, Durm und Passlack dürfen auf gar keinen Fall gehen!!

Zitat von Gooolazo

DM: Weigl, Sahin //Rode muss gehen (7-8 Mio.)

Das passt soweit

Zitat von Gooolazo

ZM: Castro, DAHOUD // Merino muss gehen (Leihe oder 6 Mio.)

Auch dass passt soweit

Zitat von Gooolazo

RA: Dembélé, Mor + LARSEN//
OM: Götze, Kagawa //
LA: Reus, Pulisic //


Phillip mal hier überhaupt nicht reingenommen?! Der ist polivalent genug auch über die Außen zu kommen, sprich als LA oder RA, somit auf jeden Fall ein Sinnvoller Transfer.

Zitat von Gooolazo

MS: Nun die spannende Frage:
Option 1: Aubameyang, PHILIPP, Isak //Schürrle muss gehen (25 Mio.)

Absolut unmöglich, Auba ist weg, Schürrle wird bleiben und muss auch bleiben!

Zitat von Gooolazo

Option 2: Schürrle, TALENT-NEUZUGANG //Aubameyang geht (80 Mio.), PHILIPP wird für das Mittelfeld eingeplant, somit müsste Mor gehen (Leihe) + Isak-Leihe besser als Verbleib

Was für ein Talent-Neuzugang?! Wir haben bereits mit Isak ein Talent da vorne und Philipp wird auch ganz bestimmt nicht im Mittelfeld spielen sondern über RA, LA, MS oder HS kommen, je nach dem wie der Trainer spielen lassen will. Einzig bei Mor wäre ich mir unsicher wohin mit ihm, im Zweifel behalten und mehr Einsatzzeit geben. Wenn Dembele noch mal so ein Jahr spielt, dann ist der Weg, Mor würde ich da nicht mal verleihen.

Zitat von Gooolazo

Option 3: TOP NEUZUGANG, PHILIPP, Isak // Aubamyang geht (80 Mio.), Schürrle muss gehen (25 Mio.)

Warum muss Schürrle immer wieder gehen?! Ich versteh dass einfach nicht, sportliche Gründe kann es da nicht geben, da er diese zu selten zeigen konnte da er verletzt war, er noch einen sehr langen Vertrag hat und womöglich auch gar nicht gehen will, sondern sich in der kommenden Saison beweisen zu versucht?! Schon mal auf diesen Gedankengang gekommen in Bezug auf Schürrle, der noch dazu bereits ein etablierter BL Spieler ist.

Ist nicht böse gemeint, aber ist halt leider ein wenig zu viel Fifa-Managermodus mit drin. Im prinzip müsste überhaupt niemand gehen, wenn er es nicht möchte bis auf wohl ein oder zwei IVs!

Rechne mal zusammen was uns die bisherigen Verpflichtungen die wir getätigt haben gekostet haben und dann stellst die Summe dagegen die wir wohl für Auba bekommen werden und du wirst merken, dass das fast 1:1 aufgeht! Wie kann man dann eine Lacazette Verpflichtung in den Raum werfen oder die eines Dolbergs und in quasi jeder Zeile Schürrle verkaufen?!

Durm muss weg?! Warum?? Selbst bei einem Rode muss man noch abwarten da auch er viel verletzt war und womöglich von sich aus noch mal angreifen möchte. Neuer Trainer bedeutet auch neue Prioritäten im System und zu groß ist unser Kader Stand jetzt auch überhaupt nicht, einzig wie schon gesagt einen IV und Park abgeben, alle anderen, ja selbst Merino und Mor, wenn sie noch bleiben wollen, sind sinnvoll, warum sollen wir uns mit neuen Spielern auf diversen Positionen eindecken von denen wir nicht wissen ob sie es packen, wenn wir in den eigenen Reihen genug Polivalenz und Qualitäten besitzen?! Um was sollen wir spielen, um den CL Sieg oder die Meisterschaft?! Da brauchts ein wenig mehr als nen Dolberg und nen Lacazette, für unsere sportlichen Ziele allerdings, reicht der Kader so wie er jetzt ist, absolut aus und wurde auch ganz gut zusammengestellt. Streng genommen haben wir ein paar mehr Neuverpflichtungen:

Dahoud
Toprak
Philipp
Zagadou

Schürrle
Götze
Rode

und dann später noch Weigl und Reus (mal wieder)

Wer bitte braucht nen Lacazette und nen Dolberg und vor allem für was?! Unser Kader war letzte Saison schon überragend, es wurde nur oft genug ein System gespielt, was uns durch unsere Qualität im Kader dazu brachte die Saisonziele zu erfüllen, aber auch nicht viel mehr und für viel mehr, sprich die Meisterschaft oder gar den CL Titel, brauchts eben ein wenig mehr als 9-10 Abgänge und dafür Lacazette und Dolberg. Da brauchts ein wenig Glück, einen überragenden Trainer und überragendes System welches alle überrascht.

Also wozu 9-10 Spieler abgeben?! Um cash für nen Lacazette zu generieren oder weil man sie einfach nicht mag ode rum noch mehr Talente zu verpflichten die dann wie Mor oder Isak erstmal hinten anstehen oder warum eigentlich.

Noch dazu ist es kommendes Jahr eine 4fach Belastung durch die WM Quali und dann auch die WM selber, gibt man jetzt 9-10 Spieler ab, was macht man kommenden Sommer?! Wieder 8 verpflichten weil die vorhandenen kaputt und müde von der WM und nach einer kompletten Saison zurückkommen?!

Also man muss sich da schon eben ein wenig längerfristig damit auseinander setzten und dann machen viele deiner Vorschläge einfach null Sinn. smile


Das einzige was "null Sinn" macht sind deine schwachsinnigen Antworten.

Wäre er halbwegs qualitativ wertvoll würde ich ja drauf eingehen. Da du aber ernsthaft der Meinung bist, dass wir bis auf Park gar keinen Spieler abgeben sollten/müssen spare ich mir das lieber.
Gehen wir mit einem 35 Mann-Kader in die Saison wäre das nichts weiter als absolutes Missmanagement. "Warum wird Philipp hier nicht eingeplant?" ist wohl dann auch der Beweis, dass du die Kernaussage dieses Post überhaupt nicht begriffen hast.


Lies dir doch bitte seine Antworten noch einmal genau durch. Er hat dir bei einigen Abgängen auch zugestimmt und dann gehen mehr als nur Park. zwinker

•     •     •

„Du kannst deine Frau wechseln, deine politische Einstellung, deine Religion, aber niemals, wirklich niemals kannst du deinen Lieblingsverein wechseln.“
BVB - Transferpolitik |#9132
08.06.2017 - 16:07 Uhr
Zitat von Gorgoroth
Wer noch einmal einen kleinen Eindruck davon braucht, was Watzke und Zorc, sowie die Führungsmannschaft in den vergangenen Jahren erreicht haben, sollte ein paar Gedanken auf die Nachricht von einem 90 Millionen Euro-Angebot für Dembele verwenden.

Auch wenn das nicht stimmen sollte, empfindet es doch niemand unmöglich, dass eine derartige Summe im Raum stehen könnte. Oder täusche ich mich?


Für wie wahrscheinlich hällst du es, dass man für einen Spieler, der sich nun doch recht stramm auf Ende 20 zubewegt und einen dementsprechend niedrigen bis nicht mehr vorhandenen Retransfierirungswert besitzt, wenn man mit ihm lanfgfristig planen würde, wovon bei einer solchen Summe auszugehen wäre und der wohl bemerkt, ohne ihn runter machen zu wollen eine, in Zahlen 1, Übersaison in seinem Leben gespielt hat? Natürlich war er auch sonst gut, aber nicht annähernd so gut, dass er ein Transferpaket rechtfertigen würde, dass Beraterhonorare, Gehaltskosten für 4-5 Jahre etc. inklusive bei schlanken 120-140 Millionen Euro liegen dürfte, das ist doch totaler Irrsinn.

Die Fälle in Denen Spieler für Summen von 70 Millionen und Mehr gewechselt sind, sind wirklich an ein bis zwei Händen abzählbar, das waren historische Ausnahmen, bei denen in den meisten Fällen Alter und stabile Leistung für den aufnehmenden Verein im Paket günstiger waren.
Hätte Auba die Letzten 3 Saisons gespielt, wie die letzte und ginge er nicht auf Ende, sondern auf Mitte 20 zu, dann vielleicht, aber so, wohl kaum denkbar.
Wenn es tatsächlich Interessenten gibt, werden deren Schmerzgrenzen irgendwo zuwischen 40 und 50 Millionen liegen, das halte ich noch für annähernd realistisch, aber nie im Leben 90.

Ich möchte das hicht falsch verstanden wissen, im Großen und ganzen hat die Vereinsfühung Transfertechinsich in den letzten 10 Jahren sehr stark bis überragend aggiert.

Zitat von Gorgoroth

Dembele ist vor einem Jahr für irgendwas zwischen acht und fünfzehn Millionen Euro verpflichtet worden; die Wertsteigerung wäre gigantisch; und sie ist es, denn alle wissen, dass mit einer hohen Wahrscheinlichkeit (Sicherheit abzüglich schwerwiegender Verletzung; Zoff mit dem Trainer; etc.) genauso viel oder gar mehr aufgerufen werden.

Der löffelohrige Amaranthschlecker ist in diesen Transfer augenscheinlich nicht sonderlich stark eingeweiht gewesen, handelte es sich doch um einen Nachwuchstransfer, für welche ihm - den eigenen Worten zufolge - die Zeit fehlt, um ausreichend informiert und involviert zu sein.


1. Können wir uns bitte einer Sprache befleißigen, die der Sache angemessen ist und auf?

2. Nicht belegbare Mutmaßungen zwecks Nachtreten gegen geschassten Trainer müssen nicht sein, Zorc und Watzke haben es nun wirklich nicht nötig dadurch erhöht zu werden, dass man nun im Nachhinein Tuchel runter macht, ihre Tätigkeit in den letzten Zehn Jahren lässt sie auf dem Gebiet auch so gewaltig erscheinen.

3. Die Ansagen bezüglich Veto-Recht bei Trainer, Geschäftsführer und Sportdirektor bei Verpflichtungen waren doch recht eindeutig, hatte ich angenommen?
Wenn man dabei bleibt, gibt es keinen Transfer in den nicht alle 3 Seiten "eingeweiht" sind, weil alle drei grünes licht dazu geben müssen.

4. Mann muss die Aussagen auch nicht sinnverdrehen. Die Aussage war, dass man als Trainer nicht sämmtliche Jugendspieler/Talente kennen kann, ergo auch nicht jeden auf dem Schirm haben kann, was auch vollkommen verständlich ist, denn wenn man sämmtliche Profu- undNachwuchswettbewerbe im Infrage kommenden Raum detailliert verfolgen würde, müsste der Tag wohl dreißig Stunden bieten und das allein dafür.
Hier hat man nicht umsonst Nachwuchskoordinatoren, Kaderplaner, Scoutingabteilung etc. die stehen jedem anderen Trainer in jedem anderen Verein auf diesem Niveau übrigens auch zur Seite.
Von dieser Generellen Aussage nun dahin zu kommen, das XY mit diesem Transfer (wir reden hier nicht über irgendeinen U-19 Spieler, der man reinschnuppern darf, sondern über einen Millionentransfer, dessen Kosten die Kaderplanung eines kleinen BL-Vereins alleine ausfüllen würden, auf einer Position auf der vor der Saison offensichtlich Bedarf herrschte) quasi nichts zu tun hatte, ist schon abenteuerlich. Die Annahme, Watzke oder Zorc würden jeden der hier verpflichtet wird selbst entdeckt haben übrigens auch, sondern deren Verdienst besteht viel mehr darin, die Scouting-Abteilung in die richtigen Hände gelegt und bei der Auswahl der aus diesem Prozess resultierenden Alternativen generell ein Glückliches Händchen (Ausnahmen, wie die Investition in bewusste "Immobilie" etwa bestätigen die Regel) bewiesen zu haben.


Zitat von Gorgoroth

Nun kann man sagen, Tuchel hat seinen Anteil am Wertzuwachs Dembeles; dem würde ich zustimmen, Dembele sieht es auch so. Die zweite Seite der Medaille ist aber, dass unser französischer Shooting-Star TT in der vergangenen Saison den Allerwertesten gerettet hat, weil sein System an sich selbst zu ersticken drohte.

Ich verweise ausdrücklich auf eine wohlinformierte, gut und ausführlich geführte Diskussion im Thread Transferspekulationen mit Quelle (nur Abgänge) zwischen, BVBBC, Harlekin, Clinter, GeordilaForge usw. Wer offen genug dafür ist, in TT nicht den sportlichen Heilsbringer zu sehen, und während der Saison eben keinen Fußballrausch erlebt hat, findet dort Gründe.


Wer sagt was davon, das Tuchel der sportliche Heilsbringer gewesen wäre? Nicht immer die Meinung der paar Tuchel-Jünger generalisieren. Tuchel hat eine wahnsinnig gute erste Saison hingelegt und eine unter den Begleitumständen akzeptabele zweite. That' it.
Sicherlich muss man nicht so tun, als wäre Tuchel der Trainergott schlechthin und unersetzbar oder sonst was. Genauso wenig muss man ihm allerdings die personellen diskontinuitäten vollumfänglich als Fehler ankreiden, man mag mit der einen oder anderen personellen oder taktischen Entscheidung nicht einverstanden gewesen sein, wird aber auch anerkennnen müssen, dass so etwas in einer Normalsaison unter diesen Umständen auch nicht passiert wäre, Tuchels 1. Saison zeigte ja, dass es auch ander ging nur hatte man da entschieden weniger Pech mit langfristigen Ausfällen.

Zitat von Gorgoroth

Für die Verpflichtung von Dembele ist Zorc verantwortlich, neben dem Scouting Teams - und damit auch Mislintat. TT würden viele vor diesen Personen den Vorzug geben - was nachgerade absurd ist, denn das langfristige Wohlergehen des Vereins steht und fällt mit der Transferpolitik. Fehler lassen sich nicht vermeiden; aber unverkennbar überwiegt die Zahl der herausragenden Transfers in den vergangenen Jahren bei weitem.


Für die Verpflichtung sind in erster Linie sicherlich Watzke und Zorc verantwortlich, dass bestreitet wohl auch niemand. Das der Trainer trotzdem laufend involviert ist, zeigt ja das Zerwürfnis mindestens mit Mislintat, vermutlich auch mit Zorc, denn mindestens ersteres, hätte es, wenn es des Einverständnisses aller drei Instanzen nicht bedurft hätte um den Transfer durchzuziehen wohl eher nicht gegeben.
Demnach lass uns mal davon ausgehen, das wenn man Scouting und Finanzierungspläne, Verhandlungen und so weiter einbezieht sicherlich zu 8-9/10 eines Wechsels von der Arbeit Watzkes, Zorcs und von deren Stäben abhängt, allein ohne die Zustimmung des Trainers gehts eben auch nicht.
Daher kann man Transfers sicherlich grundsätzlich Watzke und Zorc zu gute halten, aber eben nicht im Gegensatz zum Trainer, der sein Okay schlichßlich auch geben musste. Das gilt genau so umgekehrt und zwar im positiven wie negativen Sinn.

Zitat von Gorgoroth

Damit zum zweiten Punkt: Warum so viele Zugänge und keine Abgänge? Es herrschen schon leicht panikartige Züge, wenn man verschiedene Beiträge liest.

Dabei gibt es dafür überhaupt keinen Grund. Im Gegenteil sprechen doch einige Gründe dafür, zunächst einmal die Zugänge zu bearbeiten:

1. Preis- und Wettbewerbsvorteil durch den frühen Zeitpunkt
2. Der neue Trainer kann in die langwierigen Verpflichtungsprozesse gar nicht eingebunden sein; erst im Winter oder nächsten Sommer ist das der Fall.
3. Alle Spieler haben die Möglichkeit, die Sommervorbereitung mitzumachen.


In diesen Punkten von meiner Seite volle Zustimmung, im besonderen zu den Punkten 2 und 3. Dass sollte btw. denjenigen, die (ohne diese Diskussion wieder anfachen zu wollen) immernoch den Standpunkt vertreten, dass Tuchel mindestens schon seit einem halben Jahr geschasst werden sollte allmählich zu Denken geben, denn wäre dem so gewesen, hätte man in diesen Punkten vorrausplanen können.
So brauchte man eine kurzfristige Lösung, die hat man jetzt gefunden, nun man dem neuen Trainer eben möglichst viel Zeit einräumen zu sortieren, was er zum gegebenen Zeitpunkt nicht so gut kann, weil er es blind machen müsste, die Saison ist vorbei, die Spieler stehen für Versuche im Moment nicht zur Verfügung mit dem Experimentieren kann man erst in einem Monat beginnen.
Zwei der 4 Transfers standen ohnehin bereits fest und wären wohl noch für Tuchel gewesen, ein dritter kommt perspektivisch und ohne Kosten einer Ablöse zu verursachen, also mehr oder weniger ohne Risiko.
Die Ausmistung des Kaders wird sich völlig logisch in den letzten Abschnitten der Transferperiode vollziehen und sich in Teilen vermutlich noch in den Winter, ggf. sogar ins nächste Jahr ziehen, denn schließlich müssen die Angebote erstmal da sein und die Spieler willens einen solchen Wechsel überhaupt durchzuführen.

Das ist eben der Preis für eine kurzfristige Trainerentlassung, bei einem Verein, der auf langfristige Perspektive ausgelegt ist. Hätte man den Vertrag zu Ende laufen lassen, hätte man einen Nachfolger an Land ziehen und sich einarbeiten lassen können um diese Verwerfungen nicht zu haben, aber jetzt ist es, wie es ist und man muss mit den Konsequenzen leben.
Und nein, dass ist kein hinter Tuchel her heulen, sondern zum einen machanische Konsequenz und zum anderen Beleg dafür, dass man wirklich triftige, strategische Gründe für diese Trennung haben muss, denn das hier resultierende personelle Wechselspiel, neben den Kosten und der Verantwortung dafür hätte sich sicherlich niemand freiwillig angetan, wenn man es nicht als absolut notwendig erachtete.

Zitat von Gorgoroth

Es gibt natürlich Grenzen dabei, wie das Beispiel Aubameyang und den potenziellen Ersatz anbelangt. Wenn es nicht zu einer Disruption der traditionellen Vorgehensweise kommt (z.B. durch die Verpflichtung von Lacacette oder dieser Kategorie), spielt hier der Zugange eine untergeordnete Rolle, weil eher jemand aus dem Nebel der Unscheinbarkeit verpflichtet wird.


Entschuldigung, wenn ich frage, aber was genau ist für dich die "traditionelle" Vorgehensweise? Wir haben in den letzten Jahren erlebt, dass man versuchte Spieler einigermaßen gleichwertig zu ersetzen, wenn es irgendwie realisierbar schien (Immobile für Lewy, Mkhitaryan für Götze), auch wenn die Sprachregelung hier immer lautete die Last auf mehrere Schultern zu verteilen. An anderer Stelle hat man die Talent-Schiene weiter bemhüht.
Viellciht ist mir da was entgangen aber eine völlig stringenten Auf Talente oder fertige Spieler ausgerichtete Transferpolitik sehe ich hier in den letzten Jahren nicht mehr. Nur noch den Grundsatz keine Mondpreise zu zahlen, was wirtschaftlich vernünftig ist.

Zitat von Gorgoroth

Anders sieht es bei den Abgängen aus, durchaus auch bei Aubameyang.

1. Hier ist es der umgekehrte Preis- und Wettbewerbsvorteil.

Ganz besonders betrifft das eine mögliche Rieseneinnahmen für Auba.

Warum:

Irgendwann beim Kauf eines Spielers sitzt man doch am Tisch und diskutiert. Man tauscht Argumente aus, Zahlen werden genannt, Grenzen finanzieller Natur aufgezeigt. Wäre es dann wirklich von Vorteil, wenn die Gegenpartei dann auf 70 Mio. Euro Einnahmen verweisen könnte?

Oder nicht doch besser, wenn Zorc dann sagen kann - noch liegt weder Wechselwunsch oder Angebot vor. Kann sein, dass es kommt; kann eben auch nicht sein.


Bevor wir Höhenflüge in solchen Sphären hinlegen lass uns seinen Abgang erstmal abwarten. In der Mechanik natürlich insgesammt richtig dargestellt, wobei ich einschränkend die allgemeine Inflation auf dem Transfermarkt anführen würde, die dem wieder etwas entgegen wirkt.
Aber wie gesagt, im großen und ganzen akkurate Darstellung dieses Punktes.

Zitat von Gorgoroth


2. Was die Abgänge anbelangt, sollte der neue Trainer mit einbezogen werden - es sei denn, der jeweilige Spieler hat von sich aus klar gemacht, dass er gehen will. Die meisten der üblichen Verdächtigen wollen eher nicht; bei Ginter / Sokratis bin ich mir nicht sicher; Kagawa hat nur einen Einjahresvertrag - sollte er nicht verlängern, wird er sicher gehen.

Was die Einbeziehung des Trainers angeht bin ich bei dir, mit den übrigen Einschätzungen kann ich nicht konform gehen. Wer nun genau will und wer nicht kann ich nicht feststellen. In der Vertreidigung würde ich davon ausgehen, dass es Ginter trifft. Zwischen IV und DM rotieren kann auch Bender so fit und Ginters Abräumerqualitäten sehe ich nicht auf dem Niveau, dass man ihn unbedingt halten müsste, die Kraft in der Spieleröffnung schlechthin ist er sicher auch nicht.
Sokratis ist sicher weniger variabel und älter aber für meine Begriffe der weit solidere Innenverteidiger. Ein Innenverteidiger der eher konventionellen Art und Kein wirklicher potentieller Abwehrchef. Aber das wäre denn wohl die Rolle, die wenn überhaupt Toprak eher zuzutrauen ist, wirkliche Qualitäten in dieser Hinsicht sehe ich bei Ginter nicht.
Was Kagawa angeht, bin ich in jedem Fall gegen einen Abgang in dieser Saison oder mindestens zum Sommer.

Begründung: Angesichts von Vertragslaufzeit, Alter und der letzten Saisons, in denen er als etablierte Größe für uns unterm Stricht durchaus viel wert war, aber auch keine Übersaisons gespielt hat, werden kaum jemanden zu finanziellen Weitsprüngen animieren, der BVB ist auf Peanuts im Moment nicht angewiesen und bevor Götze nicht wieder in der Spur ist, ist Kagawa unsere einzige wirkliche alternative für die 10.
Mit Götze ist aber in der ersten Saisonhälfte, so wie auch mit Reus zunächst mal nicht zu rechnen, die werden Anlauf brauchen und das wird sich ziehen. Kagawa vorne drinn ist eine einigermaßen stablie Größe, insbesondere sollte Aubameyang denn tatsächlich gehen (und mit dem letzten Transfer dürfte klar sein, entweder Schürrle oder Auba trifft es.)

Gehen wir mal davon man bleibt bei einem ST zwei Außen und einem Zehner, wie könnte sowas bei Auba-Abgang zur nächsten saison aussehen?

Wenn wir davon ausgehen, Schürrle bleibt wären er, Phillipp und Isak stürmer, die die Flügel zur not bespielen können, das heißt, Dembélé und Pulisic wären in jedem Fall auch darüber abgesichert mit den zusätzlichen Optionen hier ggf. auch auf Mor (so man den nicht abgibt) oder Guerreiro zurück zu greifen als Provisorium, wenn mal was ist.
Aber wen haben wir wirklich auf der 10? Ich sehe Kagawa und Götze als potentielle Leistungsträger und danach lange nichts. Götze war jetzt mehr oder wenige ein Jahr raus, sofern er annähernd auf sein früheres Niveau kommen sollte, muss man damit rechnen, dass er noch mal ein viertel bis ein halbes Jahr Anlauf braucht, wenn er verletzungsfrei bleibt. Gibt man Kagawa als eingespiele Größe ab, riskiert man auf dieser Position erstmal schwach zu sein, während gelcihzeitig auch Auba nicht mehr da wäre, dass ist mir etwas zu dünn. Träfe es statt Auba Schürrle wäre das weniger problematisch, aber damit rechnet wohl kaum einer. Sollten beide gehen, stellt sich das Problem um so extremer.

Daher hoffe ich erstmal, dass man mit Kagawa um 2 Jahre verlängern kann, eine kostengünstige Alternative auf seinem Niveau wird auch so schwer genug zu haben sein, davon ab, dass sie nicht eingespielt iist, aber selbst wenn nicht, würde ich ihn das Jahr halten, obwohl ich eigentlich kein Fan davon bin finanzielle Experimente für kurzfristigen Erfolg zu machen. Wenn anderereseits davon ausgegangen werden darf, dass einer Aus Auba/Schürrle geht und keiner mehr kommt (denn für den Flügel ist Phillipp sicher nciht bestimmt) oder aber beide gehen und einer kommt noch, wird man sich das im Sinne eines halbwegs sauberen Übergangs leisten können.


Zitat von Gorgoroth

Aber: Auch das könnte durch den neuen Trainer noch einmal eine ganz andere Dynamik bekommen. Außer Park/Subotic dürfte wohl alles noch / wieder offen sein.

Ganz alles auch wieder nicht. Es wird wohl einen aus Rode/Merino treffen, denn die kommen eindetig zu wenig zum Zug, oder aber Bender. Rode und Bender wären die Robuste Lösung für das ZM, Sahin die Kreative und Castro irgendwas dazwischen, das ist sinnvoll, aber selbst bei einem Klopp-System mit 6 und 8 in einem 4-2-3-1 wäre das hier vielleicht doch etwas viel und Weigl ist ja auch noch da, Brunic ebenfalls, auch wenn wir den wohl vernachlässigen können.

RV ist mit Durm, Pische und Passlack ebenfalls überladen, zumal vorne rechts kein Platz ist ich rechne damit, dass es auch hieoch jemanden treffen wird.

Demanch wird man bei Abgängen die ausstehen positionsmäßig festhalten müssen:

Park, so man ihn abgeben kann und Subotic.
Dazu kommen werden 1 IV (hier tendiere ich zu Ginter, aber wenn man das tut, sollte man für das verschieben zwischen IV und DM tunlichst Bender halten)
1-2 Leute aus dem DM weils sonst komplett überladen und nicht zu halten ist.
Ggf. einer auf der rechten Defensivseite 3 RV, auch wenn Pische langsame eingemottet zu werden scheint sind einfach etwas viel. Ich würde dazu tendieren Passlack zu verleihen, aber dann müsste der Vertrag verlängert werden.
Mindestens einer aus Auba/Schürrle und wenn es Auba wird, man also im Sturm und auf den Außen variabel bleibt (das wiederrum kann ja auch Phillipp) dann wäre wohl auch ein Mor-Abgang in greifbare Nähe gerückt.

Das wären mehr oder minder 5 ziemlich sichere und bis zu 8 mögliche Abgänge, so dass man immer noch gut besetzt ist. keine konkreten Namen aber konkrete Positionsbestimmungen.


Zitat von Gorgoroth

Jedenfalls braucht Peter Bosz erst einmal etwas Zeit, sich mit dem Kader zu beschäftigen, ehe er die unangenehmen Entscheidungen treffen kann. Dazu gehört natürlich auch, dass er sich mit WTZ auseinandersetzt, was geht, und was eben aus welchen Gründen nicht.

Das in jedem Fall

Zitat von Gorgoroth

3. Verletzungsbedingte Unklarheiten: Philipp ist sicherlich wegen Reus ein Muss-Transfer gewesen, weil unser Marco einen langen Weg zurück aufs Spielfeld gehen wird. Bei Götze ist noch unklar, wenn er zurückkommt - das könnte u.a. Kagawa betreffen; und Weigl braucht seine Zeit, ehe zum ersten Mal getestet wird, wie sein Weg aus einer langwierigen Verletzung aussieht - geht es durch die Niederungen eines Formlochs etc.

Eigentlich ist die Vorgehensweise doch gut begründbar, wenn man etwas nachdenkt.

Ich bin mit der Transferpolitik sehr zufrieden, was einschließt, dass einzelne Transfers unerklärlich bleiben.


Ich sehe eigentlich keinen kausalen Zusammenhang zwischen Philipp und Reus, sondern einen zwischen Philipp-Auba/Schürrle und gegebenenfalls Mor.
Einer aus Auba/Schürrle geht mindestens und das beide gehen glaube ich nicht, das wäre unnötiges Risiko. Wir haben im Kader noch die Personalie Isak, die eindeutig auf Wunsch von Watzke/Zorc geholt wurde, nicht ganz günstig war und als Stürmer aufgebaut werden soll, wobei man ihm die Rolle jetzt dem Vernehmen nach noch nicht zutraut.
Wenn man nicht plant auf ein System mit 2 Stürmer umzustellen, und auf die Außen zu verzichten, worauf der Kader aber gerade nun gar nicht ausgelegt ist, darf man Isak, wenn man ihn nicht zwischenzeitlich aufgegeben hat, wovon ich nicht ausgehe nicht allzu viel vor die Nase setzen und muss aber genug haben um was auffangen zu können.
Gehen wir mal davon aus das Auba geht, dann haben wir mit Schürrle und Philipp zwei gelernte Stürmer, die man aber auch zwischenzeitlich auf die Flügel rotieren kann, Philipp kann ja auch Rechtsaußen.
Damit könnte man zum einen vorne weiterhin gut rotieren, könnte darüber anfangen Isak aufzubauen und gleichzeitig wäre Mor dann absolut überflüssig, wenn man falls Pulisic mal nicht kann hier auch noch auf Phillip zurückgreifen kann und könnte diesen also abgeben und hätte gleichzeitig die Anforderungen des Kaders, was den Sturm angeht einigermaßen elegant gelöst.

1. ST zunächstmal Schürrle
2. ST und zunächst 1. RA-Ersatz Philipp
Dahinter dann Isak.


Wäre jetzt eine wenig sprektakuläre Lösung aber ich hielte es für das Beste, wenn nach dem jetztigen Stand Auba oder Schürrle gehen sollten, Schürrle aufrücken zu lassen, falls es Auba wird und Philipp erstmal dahinter aber im offenen konkurrenzkampf.
Mor dann wie gesagt weg.

Andere Lösungen würden vorraussetzen Isak abzugeben, denn wenn man vor ihm nicht reichlich variieren kann, kann man die Idee ihn als 3. ST aufzubauen vergessen, dann hätte man da reichlich umsonst investiert.
Oder aber auf zwei Stürmer umzustellen, aber dafür funktionieren Dembélé und Pulisic viel zu gut.
BVB - Transferpolitik |#9133
08.06.2017 - 16:58 Uhr
Zitat von Gooolazo

Das einzige was "null Sinn" macht sind deine schwachsinnigen Antworten.

Wäre er halbwegs qualitativ wertvoll würde ich ja drauf eingehen. Da du aber ernsthaft der Meinung bist, dass wir bis auf Park gar keinen Spieler abgeben sollten/müssen spare ich mir das lieber.
Gehen wir mit einem 35 Mann-Kader in die Saison wäre das nichts weiter als absolutes Missmanagement. "Warum wird Philipp hier nicht eingeplant?" ist wohl dann auch der Beweis, dass du die Kernaussage dieses Post überhaupt nicht begriffen hast.


Naja, es erweckt halt den Eindruck dass du wie im Managermodus bei Fifa mal kurz 9-10 Spieler auf den Tm setzt um mal nen Lacezette Deal finanziell auf den Weg zu bringen. Das klappt dort ganz gut, da haben die Spieler auch nix zu melden oder bestehen gar auf ihre Verträge, bei mir kickt da halt auch Messi auf den Außen zusammen mit Dembele, hab halt 10 Spieler verkauft, dann konnte ich ihn mir leisten für eine Saison. smile

Es spricht überhaupt nix bei den Belastungen und dem Fußball den wir als BvB spielen oder es versuchen, gegen einen 30er Kader, im idealsten Fall qualitativ so hochwertig wie es die Umstände eben erlauben! Das mal zum einen. Wenn du unseren Kader zu aufgebläht findest, geh mal einen Sommer zurück und denk dir deine Rodes, Schürrles, Durms und Passlacks weg, Ginter am besten auch noch und dann sag mir wer da hätte spielen sollen in Phasen wo wir fast eine komplette 11 wegen kleinen und größeren Verletzungen ersetzen mussten?!

Ja natürlich, deiner Logik nach hätte man dann natürlich andere Spieler holen können, anstatt Rode, Schürrle etc. die hätten sich zu 100% niemals verletzt und wären Leistungstechnisch in jedem Fall explodiert bei uns, dass weiß man ja vorher, dazu kommt dass dieses Jahr kein großes Turnier gespielt wurde und wir trotzdem viele Nachzugler hatten wegen der letzten EM, das wird kommendes Jahr im Sommer 2018 nach der Wm genau so der Fall sein.

Was du da machst mit deiner Kaderanalytik ist nix anderes als den nächsten großen Umbruch zu starten in einer Situation wo wir dass nicht müssen, weil kein Spieler außer Park, Merino und evt. noch Mor so richtig zwingend abgegeben werden muss von seiten des Vereins! Aus dem einfachen Grund. Sämtliche getätigten Transfers sind durch die Auba Ablöse schon gedeckt und sämtliche noch mögliche kommenden Transfers tatsächlich nur für die Kaderbreite wären (die wir ja nicht brauchen weil wir genug Spieler haben) oder so teuer werden dass wir von den oberen Regalen sprechen (was wir zwar immer brauchen könnten, aber nicht zwingend bekommen würden in einem vernünftigen Rahmen)!

Also sag mir bitte dann, warum genau uns 9-10 Spieler verlassen müssen?! Damit sie nicht auf der Tribüne enden? Wann passiert sowas denn eigentlich? Richtig, wenn sich kein Spieler jemals verletzt, wie oft kommt sowas vor? Richtig, nie, never, immer und jede Saison, gibt es Phasen wo ein Team quasi mit ner Notelf auflaufen muss, trotz einem breiten Kader und dann schickst du 9-10 Spieler weg im Sommer und holst dafür einen Lacazette und noch ein paar Perspektivspieler und die sollen es dann in der CL und den Big Point Spielen gegen RB, Leverkusen und Bayern dann richten, doch ja, hast recht, macht in jedem Fall Sinn, entschuldige dass ich es nicht so sehe.

Würde es so laufen wie du es beschrieben hast und uns 10 Spieler verlassen, würden wir hart Probleme bekommen im laufe der Saison. Die ganze Krux bei so einem großen Kader ist es alle halbwegs vernünftig bei Laune zu halten und nicht die Tatsache diesen Umstand, der um einiges einfacher ist zu behandeln, als den Umstand mitten in der Saison keine qualitativ gute Spieler im peto zu haben, weil das Lazarett mal wieder eskaliert und dass sind dann so Phasen, wo man ganz schnell abrutscht in der Tabelle, passiert den Teams die sich sowas nicht Leisten können in der BL immer wieder. zwinker
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BvB_4_ever am 08.06.2017 um 16:59 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#9134
08.06.2017 - 17:18 Uhr
Zitat von BvB_4_ever
Zitat von Gooolazo

Das einzige was "null Sinn" macht sind deine schwachsinnigen Antworten.

Wäre er halbwegs qualitativ wertvoll würde ich ja drauf eingehen. Da du aber ernsthaft der Meinung bist, dass wir bis auf Park gar keinen Spieler abgeben sollten/müssen spare ich mir das lieber.
Gehen wir mit einem 35 Mann-Kader in die Saison wäre das nichts weiter als absolutes Missmanagement. "Warum wird Philipp hier nicht eingeplant?" ist wohl dann auch der Beweis, dass du die Kernaussage dieses Post überhaupt nicht begriffen hast.


Naja, es erweckt halt den Eindruck dass du wie im Managermodus bei Fifa mal kurz 9-10 Spieler auf den Tm setzt um mal nen Lacezette Deal finanziell auf den Weg zu bringen. Das klappt dort ganz gut, da haben die Spieler auch nix zu melden oder bestehen gar auf ihre Verträge, bei mir kickt da halt auch Messi auf den Außen zusammen mit Dembele, hab halt 10 Spieler verkauft, dann konnte ich ihn mir leisten für eine Saison. smile

Es spricht überhaupt nix bei den Belastungen und dem Fußball den wir als BvB spielen oder es versuchen, gegen einen 30er Kader, im idealsten Fall qualitativ so hochwertig wie es die Umstände eben erlauben! Das mal zum einen. Wenn du unseren Kader zu aufgebläht findest, geh mal einen Sommer zurück und denk dir deine Rodes, Schürrles, Durms und Passlacks weg, Ginter am besten auch noch und dann sag mir wer da hätte spielen sollen in Phasen wo wir fast eine komplette 11 wegen kleinen und größeren Verletzungen ersetzen mussten?!

Ja natürlich, deiner Logik nach hätte man dann natürlich andere Spieler holen können, anstatt Rode, Schürrle etc. die hätten sich zu 100% niemals verletzt und wären Leistungstechnisch in jedem Fall explodiert bei uns, dass weiß man ja vorher, dazu kommt dass dieses Jahr kein großes Turnier gespielt wurde und wir trotzdem viele Nachzugler hatten wegen der letzten EM, das wird kommendes Jahr im Sommer 2018 nach der Wm genau so der Fall sein.

Was du da machst mit deiner Kaderanalytik ist nix anderes als den nächsten großen Umbruch zu starten in einer Situation wo wir dass nicht müssen, weil kein Spieler außer Park, Merino und evt. noch Mor so richtig zwingend abgegeben werden muss von seiten des Vereins! Aus dem einfachen Grund. Sämtliche getätigten Transfers sind durch die Auba Ablöse schon gedeckt und sämtliche noch mögliche kommenden Transfers tatsächlich nur für die Kaderbreite wären (die wir ja nicht brauchen weil wir genug Spieler haben) oder so teuer werden dass wir von den oberen Regalen sprechen (was wir zwar immer brauchen könnten, aber nicht zwingend bekommen würden in einem vernünftigen Rahmen)!

Also sag mir bitte dann, warum genau uns 9-10 Spieler verlassen müssen?! Damit sie nicht auf der Tribüne enden? Wann passiert sowas denn eigentlich? Richtig, wenn sich kein Spieler jemals verletzt, wie oft kommt sowas vor? Richtig, nie, never, immer und jede Saison, gibt es Phasen wo ein Team quasi mit ner Notelf auflaufen muss, trotz einem breiten Kader und dann schickst du 9-10 Spieler weg im Sommer und holst dafür einen Lacazette und noch ein paar Perspektivspieler und die sollen es dann in der CL und den Big Point Spielen gegen RB, Leverkusen und Bayern dann richten, doch ja, hast recht, macht in jedem Fall Sinn, entschuldige dass ich es nicht so sehe.

Würde es so laufen wie du es beschrieben hast und uns 10 Spieler verlassen, würden wir hart Probleme bekommen im laufe der Saison. Die ganze Krux bei so einem großen Kader ist es alle halbwegs vernünftig bei Laune zu halten und nicht die Tatsache diesen Umstand, der um einiges einfacher ist zu behandeln, als den Umstand mitten in der Saison keine qualitativ gute Spieler im peto zu haben, weil das Lazarett mal wieder eskaliert und dass sind dann so Phasen, wo man ganz schnell abrutscht in der Tabelle, passiert den Teams die sich sowas nicht Leisten können in der BL immer wieder. zwinker


Dann nenne mir 1! Topteam das 33-35 Spieler im Kader hat.. Barca? Real? Bayern? Du wirst keins finden!! Alleine schon das Gehalt ist zu überdimensioniert!!!
BVB - Transferpolitik |#9135
08.06.2017 - 17:43 Uhr
Zitat von Pfostenkracher
Zitat von Gorgoroth

Wer noch einmal einen kleinen Eindruck davon braucht, was Watzke und Zorc, sowie die Führungsmannschaft in den vergangenen Jahren erreicht haben, sollte ein paar Gedanken auf die Nachricht von einem 90 Millionen Euro-Angebot für Dembele verwenden.

Auch wenn das nicht stimmen sollte, empfindet es doch niemand unmöglich, dass eine derartige Summe im Raum stehen könnte. Oder täusche ich mich?


Für wie wahrscheinlich hällst du es, dass man für einen Spieler, der sich nun doch recht stramm auf Ende 20 zubewegt und einen dementsprechend niedrigen bis nicht mehr vorhandenen Retransfierirungswert besitzt, wenn man mit ihm lanfgfristig planen würde, wovon bei einer solchen Summe auszugehen wäre und der wohl bemerkt, ohne ihn runter machen zu wollen eine, in Zahlen 1, Übersaison in seinem Leben gespielt hat? Natürlich war er auch sonst gut, aber nicht annähernd so gut, dass er ein Transferpaket rechtfertigen würde, dass Beraterhonorare, Gehaltskosten für 4-5 Jahre etc. inklusive bei schlanken 120-140 Millionen Euro liegen dürfte, das ist doch totaler Irrsinn.

Die Fälle in Denen Spieler für Summen von 70 Millionen und Mehr gewechselt sind, sind wirklich an ein bis zwei Händen abzählbar, das waren historische Ausnahmen, bei denen in den meisten Fällen Alter und stabile Leistung für den aufnehmenden Verein im Paket günstiger waren.
Hätte Auba die Letzten 3 Saisons gespielt, wie die letzte und ginge er nicht auf Ende, sondern auf Mitte 20 zu, dann vielleicht, aber so, wohl kaum denkbar.
Wenn es tatsächlich Interessenten gibt, werden deren Schmerzgrenzen irgendwo zuwischen 40 und 50 Millionen liegen, das halte ich noch für annähernd realistisch, aber nie im Leben 90.

Ich möchte das hicht falsch verstanden wissen, im Großen und ganzen hat die Vereinsfühung Transfertechinsich in den letzten 10 Jahren sehr stark bis überragend aggiert.

Zitat von Gorgoroth

Dembele ist vor einem Jahr für irgendwas zwischen acht und fünfzehn Millionen Euro verpflichtet worden; die Wertsteigerung wäre gigantisch; und sie ist es, denn alle wissen, dass mit einer hohen Wahrscheinlichkeit (Sicherheit abzüglich schwerwiegender Verletzung; Zoff mit dem Trainer; etc.) genauso viel oder gar mehr aufgerufen werden.

Der löffelohrige Amaranthschlecker ist in diesen Transfer augenscheinlich nicht sonderlich stark eingeweiht gewesen, handelte es sich doch um einen Nachwuchstransfer, für welche ihm - den eigenen Worten zufolge - die Zeit fehlt, um ausreichend informiert und involviert zu sein.


1. Können wir uns bitte einer Sprache befleißigen, die der Sache angemessen ist und auf?

2. Nicht belegbare Mutmaßungen zwecks Nachtreten gegen geschassten Trainer müssen nicht sein, Zorc und Watzke haben es nun wirklich nicht nötig dadurch erhöht zu werden, dass man nun im Nachhinein Tuchel runter macht, ihre Tätigkeit in den letzten Zehn Jahren lässt sie auf dem Gebiet auch so gewaltig erscheinen.

3. Die Ansagen bezüglich Veto-Recht bei Trainer, Geschäftsführer und Sportdirektor bei Verpflichtungen waren doch recht eindeutig, hatte ich angenommen?
Wenn man dabei bleibt, gibt es keinen Transfer in den nicht alle 3 Seiten "eingeweiht" sind, weil alle drei grünes licht dazu geben müssen.

4. Mann muss die Aussagen auch nicht sinnverdrehen. Die Aussage war, dass man als Trainer nicht sämmtliche Jugendspieler/Talente kennen kann, ergo auch nicht jeden auf dem Schirm haben kann, was auch vollkommen verständlich ist, denn wenn man sämmtliche Profu- undNachwuchswettbewerbe im Infrage kommenden Raum detailliert verfolgen würde, müsste der Tag wohl dreißig Stunden bieten und das allein dafür.
Hier hat man nicht umsonst Nachwuchskoordinatoren, Kaderplaner, Scoutingabteilung etc. die stehen jedem anderen Trainer in jedem anderen Verein auf diesem Niveau übrigens auch zur Seite.
Von dieser Generellen Aussage nun dahin zu kommen, das XY mit diesem Transfer (wir reden hier nicht über irgendeinen U-19 Spieler, der man reinschnuppern darf, sondern über einen Millionentransfer, dessen Kosten die Kaderplanung eines kleinen BL-Vereins alleine ausfüllen würden, auf einer Position auf der vor der Saison offensichtlich Bedarf herrschte) quasi nichts zu tun hatte, ist schon abenteuerlich. Die Annahme, Watzke oder Zorc würden jeden der hier verpflichtet wird selbst entdeckt haben übrigens auch, sondern deren Verdienst besteht viel mehr darin, die Scouting-Abteilung in die richtigen Hände gelegt und bei der Auswahl der aus diesem Prozess resultierenden Alternativen generell ein Glückliches Händchen (Ausnahmen, wie die Investition in bewusste "Immobilie" etwa bestätigen die Regel) bewiesen zu haben.


Zitat von Gorgoroth

Nun kann man sagen, Tuchel hat seinen Anteil am Wertzuwachs Dembeles; dem würde ich zustimmen, Dembele sieht es auch so. Die zweite Seite der Medaille ist aber, dass unser französischer Shooting-Star TT in der vergangenen Saison den Allerwertesten gerettet hat, weil sein System an sich selbst zu ersticken drohte.

Ich verweise ausdrücklich auf eine wohlinformierte, gut und ausführlich geführte Diskussion im Thread Transferspekulationen mit Quelle (nur Abgänge) zwischen, BVBBC, Harlekin, Clinter, GeordilaForge usw. Wer offen genug dafür ist, in TT nicht den sportlichen Heilsbringer zu sehen, und während der Saison eben keinen Fußballrausch erlebt hat, findet dort Gründe.


Wer sagt was davon, das Tuchel der sportliche Heilsbringer gewesen wäre? Nicht immer die Meinung der paar Tuchel-Jünger generalisieren. Tuchel hat eine wahnsinnig gute erste Saison hingelegt und eine unter den Begleitumständen akzeptabele zweite. That' it.
Sicherlich muss man nicht so tun, als wäre Tuchel der Trainergott schlechthin und unersetzbar oder sonst was. Genauso wenig muss man ihm allerdings die personellen diskontinuitäten vollumfänglich als Fehler ankreiden, man mag mit der einen oder anderen personellen oder taktischen Entscheidung nicht einverstanden gewesen sein, wird aber auch anerkennnen müssen, dass so etwas in einer Normalsaison unter diesen Umständen auch nicht passiert wäre, Tuchels 1. Saison zeigte ja, dass es auch ander ging nur hatte man da entschieden weniger Pech mit langfristigen Ausfällen.

Zitat von Gorgoroth

Für die Verpflichtung von Dembele ist Zorc verantwortlich, neben dem Scouting Teams - und damit auch Mislintat. TT würden viele vor diesen Personen den Vorzug geben - was nachgerade absurd ist, denn das langfristige Wohlergehen des Vereins steht und fällt mit der Transferpolitik. Fehler lassen sich nicht vermeiden; aber unverkennbar überwiegt die Zahl der herausragenden Transfers in den vergangenen Jahren bei weitem.


Für die Verpflichtung sind in erster Linie sicherlich Watzke und Zorc verantwortlich, dass bestreitet wohl auch niemand. Das der Trainer trotzdem laufend involviert ist, zeigt ja das Zerwürfnis mindestens mit Mislintat, vermutlich auch mit Zorc, denn mindestens ersteres, hätte es, wenn es des Einverständnisses aller drei Instanzen nicht bedurft hätte um den Transfer durchzuziehen wohl eher nicht gegeben.
Demnach lass uns mal davon ausgehen, das wenn man Scouting und Finanzierungspläne, Verhandlungen und so weiter einbezieht sicherlich zu 8-9/10 eines Wechsels von der Arbeit Watzkes, Zorcs und von deren Stäben abhängt, allein ohne die Zustimmung des Trainers gehts eben auch nicht.
Daher kann man Transfers sicherlich grundsätzlich Watzke und Zorc zu gute halten, aber eben nicht im Gegensatz zum Trainer, der sein Okay schlichßlich auch geben musste. Das gilt genau so umgekehrt und zwar im positiven wie negativen Sinn.

Zitat von Gorgoroth

Damit zum zweiten Punkt: Warum so viele Zugänge und keine Abgänge? Es herrschen schon leicht panikartige Züge, wenn man verschiedene Beiträge liest.

Dabei gibt es dafür überhaupt keinen Grund. Im Gegenteil sprechen doch einige Gründe dafür, zunächst einmal die Zugänge zu bearbeiten:

1. Preis- und Wettbewerbsvorteil durch den frühen Zeitpunkt
2. Der neue Trainer kann in die langwierigen Verpflichtungsprozesse gar nicht eingebunden sein; erst im Winter oder nächsten Sommer ist das der Fall.
3. Alle Spieler haben die Möglichkeit, die Sommervorbereitung mitzumachen.


In diesen Punkten von meiner Seite volle Zustimmung, im besonderen zu den Punkten 2 und 3. Dass sollte btw. denjenigen, die (ohne diese Diskussion wieder anfachen zu wollen) immernoch den Standpunkt vertreten, dass Tuchel mindestens schon seit einem halben Jahr geschasst werden sollte allmählich zu Denken geben, denn wäre dem so gewesen, hätte man in diesen Punkten vorrausplanen können.
So brauchte man eine kurzfristige Lösung, die hat man jetzt gefunden, nun man dem neuen Trainer eben möglichst viel Zeit einräumen zu sortieren, was er zum gegebenen Zeitpunkt nicht so gut kann, weil er es blind machen müsste, die Saison ist vorbei, die Spieler stehen für Versuche im Moment nicht zur Verfügung mit dem Experimentieren kann man erst in einem Monat beginnen.
Zwei der 4 Transfers standen ohnehin bereits fest und wären wohl noch für Tuchel gewesen, ein dritter kommt perspektivisch und ohne Kosten einer Ablöse zu verursachen, also mehr oder weniger ohne Risiko.
Die Ausmistung des Kaders wird sich völlig logisch in den letzten Abschnitten der Transferperiode vollziehen und sich in Teilen vermutlich noch in den Winter, ggf. sogar ins nächste Jahr ziehen, denn schließlich müssen die Angebote erstmal da sein und die Spieler willens einen solchen Wechsel überhaupt durchzuführen.

Das ist eben der Preis für eine kurzfristige Trainerentlassung, bei einem Verein, der auf langfristige Perspektive ausgelegt ist. Hätte man den Vertrag zu Ende laufen lassen, hätte man einen Nachfolger an Land ziehen und sich einarbeiten lassen können um diese Verwerfungen nicht zu haben, aber jetzt ist es, wie es ist und man muss mit den Konsequenzen leben.
Und nein, dass ist kein hinter Tuchel her heulen, sondern zum einen machanische Konsequenz und zum anderen Beleg dafür, dass man wirklich triftige, strategische Gründe für diese Trennung haben muss, denn das hier resultierende personelle Wechselspiel, neben den Kosten und der Verantwortung dafür hätte sich sicherlich niemand freiwillig angetan, wenn man es nicht als absolut notwendig erachtete.

Zitat von Gorgoroth

Es gibt natürlich Grenzen dabei, wie das Beispiel Aubameyang und den potenziellen Ersatz anbelangt. Wenn es nicht zu einer Disruption der traditionellen Vorgehensweise kommt (z.B. durch die Verpflichtung von Lacacette oder dieser Kategorie), spielt hier der Zugange eine untergeordnete Rolle, weil eher jemand aus dem Nebel der Unscheinbarkeit verpflichtet wird.


Entschuldigung, wenn ich frage, aber was genau ist für dich die "traditionelle" Vorgehensweise? Wir haben in den letzten Jahren erlebt, dass man versuchte Spieler einigermaßen gleichwertig zu ersetzen, wenn es irgendwie realisierbar schien (Immobile für Lewy, Mkhitaryan für Götze), auch wenn die Sprachregelung hier immer lautete die Last auf mehrere Schultern zu verteilen. An anderer Stelle hat man die Talent-Schiene weiter bemhüht.
Viellciht ist mir da was entgangen aber eine völlig stringenten Auf Talente oder fertige Spieler ausgerichtete Transferpolitik sehe ich hier in den letzten Jahren nicht mehr. Nur noch den Grundsatz keine Mondpreise zu zahlen, was wirtschaftlich vernünftig ist.

Zitat von Gorgoroth

Anders sieht es bei den Abgängen aus, durchaus auch bei Aubameyang.

1. Hier ist es der umgekehrte Preis- und Wettbewerbsvorteil.

Ganz besonders betrifft das eine mögliche Rieseneinnahmen für Auba.

Warum:

Irgendwann beim Kauf eines Spielers sitzt man doch am Tisch und diskutiert. Man tauscht Argumente aus, Zahlen werden genannt, Grenzen finanzieller Natur aufgezeigt. Wäre es dann wirklich von Vorteil, wenn die Gegenpartei dann auf 70 Mio. Euro Einnahmen verweisen könnte?

Oder nicht doch besser, wenn Zorc dann sagen kann - noch liegt weder Wechselwunsch oder Angebot vor. Kann sein, dass es kommt; kann eben auch nicht sein.


Bevor wir Höhenflüge in solchen Sphären hinlegen lass uns seinen Abgang erstmal abwarten. In der Mechanik natürlich insgesammt richtig dargestellt, wobei ich einschränkend die allgemeine Inflation auf dem Transfermarkt anführen würde, die dem wieder etwas entgegen wirkt.
Aber wie gesagt, im großen und ganzen akkurate Darstellung dieses Punktes.

Zitat von Gorgoroth

2. Was die Abgänge anbelangt, sollte der neue Trainer mit einbezogen werden - es sei denn, der jeweilige Spieler hat von sich aus klar gemacht, dass er gehen will. Die meisten der üblichen Verdächtigen wollen eher nicht; bei Ginter / Sokratis bin ich mir nicht sicher; Kagawa hat nur einen Einjahresvertrag - sollte er nicht verlängern, wird er sicher gehen.

Was die Einbeziehung des Trainers angeht bin ich bei dir, mit den übrigen Einschätzungen kann ich nicht konform gehen. Wer nun genau will und wer nicht kann ich nicht feststellen. In der Vertreidigung würde ich davon ausgehen, dass es Ginter trifft. Zwischen IV und DM rotieren kann auch Bender so fit und Ginters Abräumerqualitäten sehe ich nicht auf dem Niveau, dass man ihn unbedingt halten müsste, die Kraft in der Spieleröffnung schlechthin ist er sicher auch nicht.
Sokratis ist sicher weniger variabel und älter aber für meine Begriffe der weit solidere Innenverteidiger. Ein Innenverteidiger der eher konventionellen Art und Kein wirklicher potentieller Abwehrchef. Aber das wäre denn wohl die Rolle, die wenn überhaupt Toprak eher zuzutrauen ist, wirkliche Qualitäten in dieser Hinsicht sehe ich bei Ginter nicht.
Was Kagawa angeht, bin ich in jedem Fall gegen einen Abgang in dieser Saison oder mindestens zum Sommer.

Begründung: Angesichts von Vertragslaufzeit, Alter und der letzten Saisons, in denen er als etablierte Größe für uns unterm Stricht durchaus viel wert war, aber auch keine Übersaisons gespielt hat, werden kaum jemanden zu finanziellen Weitsprüngen animieren, der BVB ist auf Peanuts im Moment nicht angewiesen und bevor Götze nicht wieder in der Spur ist, ist Kagawa unsere einzige wirkliche alternative für die 10.
Mit Götze ist aber in der ersten Saisonhälfte, so wie auch mit Reus zunächst mal nicht zu rechnen, die werden Anlauf brauchen und das wird sich ziehen. Kagawa vorne drinn ist eine einigermaßen stablie Größe, insbesondere sollte Aubameyang denn tatsächlich gehen (und mit dem letzten Transfer dürfte klar sein, entweder Schürrle oder Auba trifft es.)

Gehen wir mal davon man bleibt bei einem ST zwei Außen und einem Zehner, wie könnte sowas bei Auba-Abgang zur nächsten saison aussehen?

Wenn wir davon ausgehen, Schürrle bleibt wären er, Phillipp und Isak stürmer, die die Flügel zur not bespielen können, das heißt, Dembélé und Pulisic wären in jedem Fall auch darüber abgesichert mit den zusätzlichen Optionen hier ggf. auch auf Mor (so man den nicht abgibt) oder Guerreiro zurück zu greifen als Provisorium, wenn mal was ist.
Aber wen haben wir wirklich auf der 10? Ich sehe Kagawa und Götze als potentielle Leistungsträger und danach lange nichts. Götze war jetzt mehr oder wenige ein Jahr raus, sofern er annähernd auf sein früheres Niveau kommen sollte, muss man damit rechnen, dass er noch mal ein viertel bis ein halbes Jahr Anlauf braucht, wenn er verletzungsfrei bleibt. Gibt man Kagawa als eingespiele Größe ab, riskiert man auf dieser Position erstmal schwach zu sein, während gelcihzeitig auch Auba nicht mehr da wäre, dass ist mir etwas zu dünn. Träfe es statt Auba Schürrle wäre das weniger problematisch, aber damit rechnet wohl kaum einer. Sollten beide gehen, stellt sich das Problem um so extremer.

Daher hoffe ich erstmal, dass man mit Kagawa um 2 Jahre verlängern kann, eine kostengünstige Alternative auf seinem Niveau wird auch so schwer genug zu haben sein, davon ab, dass sie nicht eingespielt iist, aber selbst wenn nicht, würde ich ihn das Jahr halten, obwohl ich eigentlich kein Fan davon bin finanzielle Experimente für kurzfristigen Erfolg zu machen. Wenn anderereseits davon ausgegangen werden darf, dass einer Aus Auba/Schürrle geht und keiner mehr kommt (denn für den Flügel ist Phillipp sicher nciht bestimmt) oder aber beide gehen und einer kommt noch, wird man sich das im Sinne eines halbwegs sauberen Übergangs leisten können.


Zitat von Gorgoroth

Aber: Auch das könnte durch den neuen Trainer noch einmal eine ganz andere Dynamik bekommen. Außer Park/Subotic dürfte wohl alles noch / wieder offen sein.

Ganz alles auch wieder nicht. Es wird wohl einen aus Rode/Merino treffen, denn die kommen eindetig zu wenig zum Zug, oder aber Bender. Rode und Bender wären die Robuste Lösung für das ZM, Sahin die Kreative und Castro irgendwas dazwischen, das ist sinnvoll, aber selbst bei einem Klopp-System mit 6 und 8 in einem 4-2-3-1 wäre das hier vielleicht doch etwas viel und Weigl ist ja auch noch da, Brunic ebenfalls, auch wenn wir den wohl vernachlässigen können.

RV ist mit Durm, Pische und Passlack ebenfalls überladen, zumal vorne rechts kein Platz ist ich rechne damit, dass es auch hieoch jemanden treffen wird.

Demanch wird man bei Abgängen die ausstehen positionsmäßig festhalten müssen:

Park, so man ihn abgeben kann und Subotic.
Dazu kommen werden 1 IV (hier tendiere ich zu Ginter, aber wenn man das tut, sollte man für das verschieben zwischen IV und DM tunlichst Bender halten)
1-2 Leute aus dem DM weils sonst komplett überladen und nicht zu halten ist.
Ggf. einer auf der rechten Defensivseite 3 RV, auch wenn Pische langsame eingemottet zu werden scheint sind einfach etwas viel. Ich würde dazu tendieren Passlack zu verleihen, aber dann müsste der Vertrag verlängert werden.
Mindestens einer aus Auba/Schürrle und wenn es Auba wird, man also im Sturm und auf den Außen variabel bleibt (das wiederrum kann ja auch Phillipp) dann wäre wohl auch ein Mor-Abgang in greifbare Nähe gerückt.

Das wären mehr oder minder 5 ziemlich sichere und bis zu 8 mögliche Abgänge, so dass man immer noch gut besetzt ist. keine konkreten Namen aber konkrete Positionsbestimmungen.


Zitat von Gorgoroth

Jedenfalls braucht Peter Bosz erst einmal etwas Zeit, sich mit dem Kader zu beschäftigen, ehe er die unangenehmen Entscheidungen treffen kann. Dazu gehört natürlich auch, dass er sich mit WTZ auseinandersetzt, was geht, und was eben aus welchen Gründen nicht.

Das in jedem Fall

Zitat von Gorgoroth

3. Verletzungsbedingte Unklarheiten: Philipp ist sicherlich wegen Reus ein Muss-Transfer gewesen, weil unser Marco einen langen Weg zurück aufs Spielfeld gehen wird. Bei Götze ist noch unklar, wenn er zurückkommt - das könnte u.a. Kagawa betreffen; und Weigl braucht seine Zeit, ehe zum ersten Mal getestet wird, wie sein Weg aus einer langwierigen Verletzung aussieht - geht es durch die Niederungen eines Formlochs etc.

Eigentlich ist die Vorgehensweise doch gut begründbar, wenn man etwas nachdenkt.

Ich bin mit der Transferpolitik sehr zufrieden, was einschließt, dass einzelne Transfers unerklärlich bleiben.


Ich sehe eigentlich keinen kausalen Zusammenhang zwischen Philipp und Reus, sondern einen zwischen Philipp-Auba/Schürrle und gegebenenfalls Mor.
Einer aus Auba/Schürrle geht mindestens und das beide gehen glaube ich nicht, das wäre unnötiges Risiko. Wir haben im Kader noch die Personalie Isak, die eindeutig auf Wunsch von Watzke/Zorc geholt wurde, nicht ganz günstig war und als Stürmer aufgebaut werden soll, wobei man ihm die Rolle jetzt dem Vernehmen nach noch nicht zutraut.
Wenn man nicht plant auf ein System mit 2 Stürmer umzustellen, und auf die Außen zu verzichten, worauf der Kader aber gerade nun gar nicht ausgelegt ist, darf man Isak, wenn man ihn nicht zwischenzeitlich aufgegeben hat, wovon ich nicht ausgehe nicht allzu viel vor die Nase setzen und muss aber genug haben um was auffangen zu können.
Gehen wir mal davon aus das Auba geht, dann haben wir mit Schürrle und Philipp zwei gelernte Stürmer, die man aber auch zwischenzeitlich auf die Flügel rotieren kann, Philipp kann ja auch Rechtsaußen.
Damit könnte man zum einen vorne weiterhin gut rotieren, könnte darüber anfangen Isak aufzubauen und gleichzeitig wäre Mor dann absolut überflüssig, wenn man falls Pulisic mal nicht kann hier auch noch auf Phillip zurückgreifen kann und könnte diesen also abgeben und hätte gleichzeitig die Anforderungen des Kaders, was den Sturm angeht einigermaßen elegant gelöst.

1. ST zunächstmal Schürrle
2. ST und zunächst 1. RA-Ersatz Philipp
Dahinter dann Isak.


Wäre jetzt eine wenig sprektakuläre Lösung aber ich hielte es für das Beste, wenn nach dem jetztigen Stand Auba oder Schürrle gehen sollten, Schürrle aufrücken zu lassen, falls es Auba wird und Philipp erstmal dahinter aber im offenen konkurrenzkampf.
Mor dann wie gesagt weg.

Andere Lösungen würden vorraussetzen Isak abzugeben, denn wenn man vor ihm nicht reichlich variieren kann, kann man die Idee ihn als 3. ST aufzubauen vergessen, dann hätte man da reichlich umsonst investiert.
Oder aber auf zwei Stürmer umzustellen, aber dafür funktionieren Dembélé und Pulisic viel zu gut.


Erst einmal vielen Dank für die ausführliche und sehr lesens- und bedenkenswerte Antwort. Auf alles werde ich jetzt nicht eingehen, sonst wird das zu lang.

Wichtig ist mir, dass ich zwei Missverständisse ausräume.

Als "traditionelle Vorgehensweise" sehe ich jene , die auf Spieler etwas unterhalb der fokussierten öffentlichen Wahrnehmung (Mkhitaryan statt Eriksen, Immobile / Ramos statt Dzeko, Griourd und von wem sonst noch hier herumphantasiert wurde) setzt; das sind, wie die Beispiele zeigen, keine Talente! Barrios war das nicht, Aubameyang übrigens auch nicht. Da hast du mich missverstanden.

Tuchel hat mich menschlich wahnsinnig enttäuscht; sportlich in der Saison 2 auch, ohne Dembele hätte es auch ein Debakel geben können. Recht hast du: Die Verletzungsseuche möchte ich nicht wegdiskutieren (Pech ist diskutabel, allein Hoffenheim, Bayern und Frankfurt haben auch viel Glück gebracht); aber wäre z.B. ein gesunder Götze im Tuchelsystem so viel besser gewesen? Ich weiß es natürlich nicht, habe aber große Zweifel.

Zum "löffelohrigen Amaranthschlecker" möchte ich mich halb entschuldigen; das ist natürlich beleidigend und herabwürdigend, die Boshaftigkeit ist Ausdruck des Grades meiner Enttäuschung. Doch zugleich ist die Amaranth-Symbolik auch etwas mehr.

Oli Kirch hat nach seinem Abgang noch eine kleine Spitze hinterlassen, als er gegenüber Tuchels Essvorgaben sich einerseits als "offen" bezeichnet hat, Amaranth aber als Beispiel für eine Grenzüberschreitung nahm. Das schmeckt wie "Wattsand", meinte er. Daher das Bild. Zu TT sage ich jetzt aber nichts mehr, das Thema ist durch.

Noch ein kleines Missverständnis möchte ich ausräumen: Ich habe Sokratis, Ginter und Kagawa als mögliche Spieler genannt, die gehen wollen könnten! Nicht, die gegangen werden sollen. Bei Kagawa wäre die Nichtverlängerung ein deutliches Zeichen, bei Sokratis und Ginter gab es in der Vergangenheit Äußerungen, die in die Richtung zielten. (Kagawa würde ich liebend gern behalten!)

Deinen Überlegungen zu Abgängen und Zugängen kann ich gut folgen, möchte sie aber nicht kommentieren. Das kann ich einfach mal so stehenlassen.
BVB - Transferpolitik |#9136
08.06.2017 - 18:03 Uhr
Zitat von Dembouzbro

Dann nenne mir 1! Topteam das 33-35 Spieler im Kader hat.. Barca? Real? Bayern? Du wirst keins finden!! Alleine schon das Gehalt ist zu überdimensioniert!!!


Also zum ersten, spielen wir nicht in der Liga wie Bayern, Real, Barca etc... in Bezug auf Kaderpolitik!

Zum zweiten hab ich nicht gesagt wir BRAUCHEN einen 30er Kader oder gar einen 35er Kader!

Zum dritten habe ich in meiner Kritik in den Raum geworfen warum uns 9-10 Spieler verlassen MÜSSEN!

Wenn ich mir dann noch die Namen dabei ansehe die uns zwingend verlassen MÜSSEN, habe ich dementsprechend ja bereits geschrieben warum dies eben nicht der Fall sein MUSS, von Vereinsseite her!

Das womöglich ein Ginter, Durm, Mor, Merino ja vielleicht sogar ein Passlack selber den Wunsch äußern einen Wechsel anzustreben ist dabei eine ganz andere Geschichte, aber rein auf unseren jetzigen Kader, MUSS uns kein Spieler von Vereinsseite verlassen, außer Park der gar keine Rolle mehr spielt und eben ein IV, aber es eben bis auf Park nicht zwingend MUSS!

Wenn das Szenario eintrifft und wirklich nur Park gehen sollte, werden wir über die gesamte Saison betrachtet eher keine Probleme mit dem Kader bekommen. Was der eine oder andere da mit seinen Weisheiten von sich gibt und 10 Spieler zum Teufel jagt, ist nur der insgeheime Wunsch für sich persönlich nen Lacazette oder Morrata zu uns zu holen.

Jeder Trainer hätte gerne nen 30er Kader, im idealsten Fall alle fit, alle Positionen doppel und dreifach besetzt und am besten ohne Qualitätsverlust, dass das nicht der Fall ist und kein Top Verein so einen breiten Kader mit so einer Präferenz haltet ist bei den Top Teams noch weniger den Finanzen geschuldet, sondern lediglich daran dass die Spieler eben spielen wollen und nicht ins zweite oder gar dritte Glied rutschen!

Also werden auch wir kommende Saison keinen 30er Kader haben, aber eben nicht zwingend deshalb weil wir verkaufen wollen, sondern weil der ein oder andere eben nicht mehr hier eine Perspektive sieht, von Vereinsseite aus und unserem jetzigen Kader, gibt es so gesehen nur eine handvoll Spieler wo es Sinn macht sie abzugeben!

Der nette User hat mir im übrigen nicht erklären können warum ein Durm, Passlack, Schürrle oder Rode gehen müssen, sein Argument war, nicht dass sie auf der Tribüne hocken und stellt dann ne Kaderanalyse wie bei Fifa im Mangermodus an!

Also nochmal, es ist nicht zwingend notwendig einen 30er Kader zu haben, nur sollte man wenn die Möglichkeit besteht, was sie eben aus verschiedenen Gründen oftmals nicht tut, so eine Option haben und dann noch in der Konstellation wie wir sie haben, dann auch nutzen und das würde der BvB auch tun.

Einzig wie gesagt Park ist wohl 100% weg und dann wohl noch ein IV, weil mit Toprak und dem neuen Talent dort dann wirklich zu viel auf eine Position kommen. Alle anderen sind weder übertrieben besetzt noch kann man da irgendeinen Spieler quasi als nicht notwendig erahnen. Selbst ein Rode kann wichtig sein, je nach Spielverlauf, Taktik, etc...

Wir haben momentan mit allen fixen Zugängen und ohne Abgänge 33 Spieler im Kader (da sind Subotic, Toprak, Zagadou, Dahoud und Philipp mit drin, auch Auba noch und 3 Torhüter).

Nimmst die 3 Torhüter mal raus, weil die ohnehin wissen wo genau sie stehen, sprich Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3

Dann sind es 30 Feldspieler, von denen nimmst jetzt Park, Auba und Subotic weg, die wohl sicher wechseln werden. Schon sind wir bei 27 Spielern, von denen nimmst jetzt Passlack und Brunic weg weil die noch U23 spielen können, schon sind wir bei 25 Spielern, aktuell!

Von den 25 Spielern sind gerade 5 verletzt, wobei bei Reus, Weigl und Götze man nicht weiß wie und wann sie wieder gesundet sind und voll einsatzfähig, also sind wir nun schon bei 20 Feldspielern!

Jetzt verkaufen wir noch nen Mor, nen Durm, nen Rode, nen Schürrle, nen Merino, nen Ginter und den Sahin finden ja auch alle blöd, huuuuups dann sind wir bei 13 Feldspielern die eingesetzt werden können, na hoffentlich verletzt sich von denen keiner über die ganze Saison bei ner dreifach Belastung und der Wm Quali und dann ganz am Ende der Wm selber.

Egal, wir haben ja Lacazette verpflichtet für 70 Millionen plus 10 Millionen Gehalt plus 10 Millionen Beraterkosten und Handgeld etc., der regelt des schon. zwinker

Meine Kritik geht nicht in wir brauchen nen 30er Kader, sie geht dahin, dass wir Stand jetzt von Vereinsseite niemanden, aber auch wirklich niemanden ohne Not abgeben müssen oder sollten, außer nen Park und einen IV. zwinker
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BvB_4_ever am 08.06.2017 um 18:10 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#9137
08.06.2017 - 18:47 Uhr
Zitat von BvB_4_ever

Wenn das Szenario eintrifft und wirklich nur Park gehen sollte, werden wir über die gesamte Saison betrachtet eher keine Probleme mit dem Kader bekommen. Was der eine oder andere da mit seinen Weisheiten von sich gibt und 10 Spieler zum Teufel jagt, ist nur der insgeheime Wunsch für sich persönlich nen Lacazette oder Morrata zu uns zu holen.


Das stimmt eben auch nicht so ganz. Es gibt gute Gründe, warum man einige Wechsel forcieren sollte, um den Kader etwas schmaler zu gestalten. Das hat dann nicht im entferntesten Sinne was damit zu tun, Erlöse zu erzielen, um irgendwelche absurden Topstars an Land zu ziehen, die a) finanziell sowieso nicht stemmbar sind und b) wahrscheinlich kein Interesse haben hierher zu kommen.

Einige Spieler passen eben nicht in die moderne Ausrichtung der Vereins- und vor allem Spielphilosophie. Bevor man sie also versucht in Schubladen zu stecken, in die sie nicht reinpassen werden, sollte man sich von ihnen trennen, um die Entwicklung passender Spieler nicht zu hemmen oder unnötige Unzufriedenheit zu provozieren.

Zitat von BvB_4_ever

Jeder Trainer hätte gerne nen 30er Kader, im idealsten Fall alle fit, alle Positionen doppel und dreifach besetzt und am besten ohne Qualitätsverlust, dass das nicht der Fall ist und kein Top Verein so einen breiten Kader mit so einer Präferenz haltet ist bei den Top Teams noch weniger den Finanzen geschuldet, sondern lediglich daran dass die Spieler eben spielen wollen und nicht ins zweite oder gar dritte Glied rutschen!


Das glaube ich nicht. Kadermanagement sollte man nicht unterschätzen. Einen etwas eng besetzten 18er-Kader bei Laune zu halten und vor allem jeden Einzelnen spielerisch weiterzuentwickeln, ist deutlich einfacher, wenn du dich als Trainer nicht auch noch um die Spieler 22-26 intensiv kümmern musst.

Das ist in meinen Augen einer der Hauptgründe, warum die meisten Trainer gerne mit einem festen 18/19er-Kader zusammenarbeiten, der durch 3-4 "Jugendliche" ergänzt wird. Im Idealfall wären das bei uns 18 Spieler in der erweiterten Rotation plus Talente "der zweiten Reihe" wie Burnic, Larsen und Isak. Mor, Merino, Passlack und Pulisic sehe ich für diese "Talentrolle" schon definitiv zu weit. Die brauchen kaum mehr Eingewöhnung, sondern müssen vor allem Spielpraxis sammeln, um die nächsten Schritte zu gehen.

Das Problem an unserer Konstellation sehe ich allerdings darin, dass a) unter den ersten 18 unheimlich viele Spieler sind, deren Belastbarkeit schon kritisch ist (Reus, Bender, Sahin, Schürrle, Götze, Piszczek) und b) unter den Kaderpositionen 18-25 auch viele dabei sind, die aufgrund ihres Status Spielzeit einfordern werden, obwohl sie kaum Mehrwert bieten und nicht mehr sonderlich entwicklungsfähig sind.

Zitat von BvB_4_ever

Also werden auch wir kommende Saison keinen 30er Kader haben, aber eben nicht zwingend deshalb weil wir verkaufen wollen, sondern weil der ein oder andere eben nicht mehr hier eine Perspektive sieht, von Vereinsseite aus und unserem jetzigen Kader, gibt es so gesehen nur eine handvoll Spieler wo es Sinn macht sie abzugeben!


Das haben viele vor dieser Saison auch behauptet und dennoch ist es ein großer Kader geworden, aus dem man längst nicht alle Potentiale schöpfen konnte (gilt vor allem für Merino und Mor!). Im Endeffekt konnte man die Problematik diese Saison etwas kaschieren, weil es verletzungstechnisch eben eine absolute Seuchensaison war!

Einen größeren Kader werden wir angesichts der Krankenakten einiger Spieler gebrauchen können. Nur sollte man sich eben von einigen trennen, die auf lange Sicht nicht mehr passend sein werden. Ansonsten blockierst du nicht nur die Entwicklung der jetzigen Talente, sondern versperrst auch den nachrückenden Jugendspielern jegliche Chance der vernünftigen Eingliederung!

Zitat von BvB_4_ever

Der nette User hat mir im übrigen nicht erklären können warum ein Durm, Passlack, Schürrle oder Rode gehen müssen, sein Argument war, nicht dass sie auf der Tribüne hocken und stellt dann ne Kaderanalyse wie bei Fifa im Mangermodus an!


Die meisten von ihnen sind im besten Fußballeralter und wollen spielen. Wenn der neue Trainer nicht auf sie zählt und sie hier keine oder wenige Spielanteile befürchten, dann werden sie wechseln müssen. Das ist nunmal ein Vorgang, der nicht nur im Rahmen der FIFA-Manager-Kaderanalyse so stattfindet.

Zitat von BvB_4_ever

Also nochmal, es ist nicht zwingend notwendig einen 30er Kader zu haben, nur sollte man wenn die Möglichkeit besteht, was sie eben aus verschiedenen Gründen oftmals nicht tut, so eine Option haben und dann noch in der Konstellation wie wir sie haben, dann auch nutzen und das würde der BvB auch tun.


Aber eben das ist die Downside eines zu großen Kaders. Du kannst ihn zwar quantitativ, aber eben nicht qualitativ voll ausschöpfen!

Zitat von BvB_4_ever

Einzig wie gesagt Park ist wohl 100% weg und dann wohl noch ein IV, weil mit Toprak und dem neuen Talent dort dann wirklich zu viel auf eine Position kommen. Alle anderen sind weder übertrieben besetzt noch kann man da irgendeinen Spieler quasi als nicht notwendig erahnen. Selbst ein Rode kann wichtig sein, je nach Spielverlauf, Taktik, etc...


Zwei IV's werden mindestens gehen müssen, wenn man auch Zagadou eine realistische Perspektive bieten möchte! Ansonsten hätte der Transfer absolut keinen Sinn gemacht, da man in der Breite auch ohne Neuzugang ausreichend besetzt gewesen wäre!

Klar kann auch Rode situativ ein Faktor sein. Nur sind wir leider -drastisch formuliert- nicht beim American Football und setzen auf Special Teams. Spielerisch wird das richtig eng werden für Rode, vor allem wenn seine Konkurrenz mal eine Saison ohne Verletzung übersteht. Denk an das, was ich oben geschrieben habe: Nimmst du bspw. einen Rode in den Kader, wird man zwangsweise ein jüngeres Talent daheim lassen müssen. Wer bietet mehr Potential auf Dauer? Ein Rode mit Kurzeinsätzen in den letzten Minuten um eine Führung zu sichern oder ein Merino, Burnic, die spielerisch das deutlich größere Potential haben?

Zitat von BvB_4_ever

Wir haben momentan mit allen fixen Zugängen und ohne Abgänge 33 Spieler im Kader (da sind Subotic, Toprak, Zagadou, Dahoud und Philipp mit drin, auch Auba noch und 3 Torhüter).

Nimmst die 3 Torhüter mal raus, weil die ohnehin wissen wo genau sie stehen, sprich Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3

Dann sind es 30 Feldspieler, von denen nimmst jetzt Park, Auba und Subotic weg, die wohl sicher wechseln werden. Schon sind wir bei 27 Spielern, von denen nimmst jetzt Passlack und Brunic weg weil die noch U23 spielen können, schon sind wir bei 25 Spielern, aktuell!

Von den 25 Spielern sind gerade 5 verletzt, wobei bei Reus, Weigl und Götze man nicht weiß wie und wann sie wieder gesundet sind und voll einsatzfähig, also sind wir nun schon bei 20 Feldspielern!


Da steckst du eben den Finger in die Wunde! Wir haben zu viele potentielle Stammkräfte, die man als verletzungsanfällig einstufen muss. Sind andererseits eben nicht 5 Spieler gleichzeitig verletzt, hast du einen riesigen (!) Kader und musst pro Spieltag 9 (!!!!) Spieler auf die Tribüne verweisen! Möchtest du jetzt noch alle bei Laune halten und ihnen Spielanteile schenken, stehst du vor dem oben genannten Dilemma!

Deshalb sollte man diese Ausfälle idealerweise mit starken Spielern auf den Positionen 15-20 ersetzen und den Spieltagskader notfalls mit U19-Spielern/"Jugendlichen" (Burnic, Isak, Larsen) füllen. Kannst du aber nicht, weil andere in der Rangordnung klar vor ihnen stehen, weil sie aktuell stärker sind, aber dauerhaft weniger Potential bieten!

Zitat von BvB_4_ever

Jetzt verkaufen wir noch nen Mor, nen Durm, nen Rode, nen Schürrle, nen Merino, nen Ginter und den Sahin finden ja auch alle blöd, huuuuups dann sind wir bei 13 Feldspielern die eingesetzt werden können, na hoffentlich verletzt sich von denen keiner über die ganze Saison bei ner dreifach Belastung und der Wm Quali und dann ganz am Ende der Wm selber.


Man muss ja nicht von einem ins andere Extrem verfallen. Nimm bspw. Merino und Mor aus der Auflistung raus und du hättest noch eine Position im Spieltagskader frei, die man problemlos mit einem Jugendspieler auffüllen könnte!

Zitat von BvB_4_ever

Egal, wir haben ja Lacazette verpflichtet für 70 Millionen plus 10 Millionen Gehalt plus 10 Millionen Beraterkosten und Handgeld etc., der regelt des schon. zwinker

Meine Kritik geht nicht in wir brauchen nen 30er Kader, sie geht dahin, dass wir Stand jetzt von Vereinsseite niemanden, aber auch wirklich niemanden ohne Not abgeben müssen oder sollten, außer nen Park und einen IV. zwinker


Und eben da sind wir nicht einer Meinung. So wie man letzte Saison unangenehme Entscheidungen treffen musste (Kuba, Subotic, davor bereits Großkreutz), wird man es diese -und voraussichtlich nächste Saison endgültig- auch tun müssen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tobi1909bvb am 08.06.2017 um 18:52 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#9138
08.06.2017 - 19:12 Uhr
Zitat von BvB_4_ever
Zitat von Dembouzbro

Dann nenne mir 1! Topteam das 33-35 Spieler im Kader hat.. Barca? Real? Bayern? Du wirst keins finden!! Alleine schon das Gehalt ist zu überdimensioniert!!!


Also zum ersten, spielen wir nicht in der Liga wie Bayern, Real, Barca etc... in Bezug auf Kaderpolitik!

Zum zweiten hab ich nicht gesagt wir BRAUCHEN einen 30er Kader oder gar einen 35er Kader!

Zum dritten habe ich in meiner Kritik in den Raum geworfen warum uns 9-10 Spieler verlassen MÜSSEN!

Wenn ich mir dann noch die Namen dabei ansehe die uns zwingend verlassen MÜSSEN, habe ich dementsprechend ja bereits geschrieben warum dies eben nicht der Fall sein MUSS, von Vereinsseite her!

Das womöglich ein Ginter, Durm, Mor, Merino ja vielleicht sogar ein Passlack selber den Wunsch äußern einen Wechsel anzustreben ist dabei eine ganz andere Geschichte, aber rein auf unseren jetzigen Kader, MUSS uns kein Spieler von Vereinsseite verlassen, außer Park der gar keine Rolle mehr spielt und eben ein IV, aber es eben bis auf Park nicht zwingend MUSS!

Wenn das Szenario eintrifft und wirklich nur Park gehen sollte, werden wir über die gesamte Saison betrachtet eher keine Probleme mit dem Kader bekommen. Was der eine oder andere da mit seinen Weisheiten von sich gibt und 10 Spieler zum Teufel jagt, ist nur der insgeheime Wunsch für sich persönlich nen Lacazette oder Morrata zu uns zu holen.

Jeder Trainer hätte gerne nen 30er Kader, im idealsten Fall alle fit, alle Positionen doppel und dreifach besetzt und am besten ohne Qualitätsverlust, dass das nicht der Fall ist und kein Top Verein so einen breiten Kader mit so einer Präferenz haltet ist bei den Top Teams noch weniger den Finanzen geschuldet, sondern lediglich daran dass die Spieler eben spielen wollen und nicht ins zweite oder gar dritte Glied rutschen!

Also werden auch wir kommende Saison keinen 30er Kader haben, aber eben nicht zwingend deshalb weil wir verkaufen wollen, sondern weil der ein oder andere eben nicht mehr hier eine Perspektive sieht, von Vereinsseite aus und unserem jetzigen Kader, gibt es so gesehen nur eine handvoll Spieler wo es Sinn macht sie abzugeben!

Der nette User hat mir im übrigen nicht erklären können warum ein Durm, Passlack, Schürrle oder Rode gehen müssen, sein Argument war, nicht dass sie auf der Tribüne hocken und stellt dann ne Kaderanalyse wie bei Fifa im Mangermodus an!

Also nochmal, es ist nicht zwingend notwendig einen 30er Kader zu haben, nur sollte man wenn die Möglichkeit besteht, was sie eben aus verschiedenen Gründen oftmals nicht tut, so eine Option haben und dann noch in der Konstellation wie wir sie haben, dann auch nutzen und das würde der BvB auch tun.

Einzig wie gesagt Park ist wohl 100% weg und dann wohl noch ein IV, weil mit Toprak und dem neuen Talent dort dann wirklich zu viel auf eine Position kommen. Alle anderen sind weder übertrieben besetzt noch kann man da irgendeinen Spieler quasi als nicht notwendig erahnen. Selbst ein Rode kann wichtig sein, je nach Spielverlauf, Taktik, etc...

Wir haben momentan mit allen fixen Zugängen und ohne Abgänge 33 Spieler im Kader (da sind Subotic, Toprak, Zagadou, Dahoud und Philipp mit drin, auch Auba noch und 3 Torhüter).

Nimmst die 3 Torhüter mal raus, weil die ohnehin wissen wo genau sie stehen, sprich Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3

Dann sind es 30 Feldspieler, von denen nimmst jetzt Park, Auba und Subotic weg, die wohl sicher wechseln werden. Schon sind wir bei 27 Spielern, von denen nimmst jetzt Passlack und Brunic weg weil die noch U23 spielen können, schon sind wir bei 25 Spielern, aktuell!

Von den 25 Spielern sind gerade 5 verletzt, wobei bei Reus, Weigl und Götze man nicht weiß wie und wann sie wieder gesundet sind und voll einsatzfähig, also sind wir nun schon bei 20 Feldspielern!

Jetzt verkaufen wir noch nen Mor, nen Durm, nen Rode, nen Schürrle, nen Merino, nen Ginter und den Sahin finden ja auch alle blöd, huuuuups dann sind wir bei 13 Feldspielern die eingesetzt werden können, na hoffentlich verletzt sich von denen keiner über die ganze Saison bei ner dreifach Belastung und der Wm Quali und dann ganz am Ende der Wm selber.

Egal, wir haben ja Lacazette verpflichtet für 70 Millionen plus 10 Millionen Gehalt plus 10 Millionen Beraterkosten und Handgeld etc., der regelt des schon. zwinker

Meine Kritik geht nicht in wir brauchen nen 30er Kader, sie geht dahin, dass wir Stand jetzt von Vereinsseite niemanden, aber auch wirklich niemanden ohne Not abgeben müssen oder sollten, außer nen Park und einen IV. zwinker



kann deine einwände durchaus verstehen, aber sie sind auch teilweise unbegründet bzw. sollte man da auch noch andere überlegungen mit einfliessen lassen als einen hauptfokus auf die absicherung von verletzungsrisiken.

verletzungen: selbst diese saison hatten wir in der schlimmsten verletzungsphase immer noch einen sehr starken kader. gegen lissbon gab es nach meiner erinnerung die meisten ausfälle und man konnte sich auch in der schlechtesten situation noch eine bank mit weidenfeller, pischu, mor, sahin, rode und burnic leisten. merino war da übrigens auch noch fit, durfte aber nicht spielen da nicht für die cl gemeldet.

stimmung im kader: tuchel hatte in der abgelaufenen saison schon riesige probleme, den großen kader gescheit zu moderieren, selbst bei relativ vielen verletzungsbedingten ausfällen. etliche spieler kamen so nicht auf ihre spielzeiten, was natürlich einerseits zu unzufriedenheit bei etlichen akteueren führte und andererseits auch nicht gerade förderlich für die entwicklung einiger nachwuchsspieler war.

entwicklung der jungen: wenn man diesen weg einschlägt, muss man ihnen auch die notwendigen plätze im kader offen halten und im zweifel auch mal in ein spiel reinwerfen. die jungs brauchen neben dem training dringend praxis. sonst kann man sich transfers wie isak, mor oder merino in zukunft komplett sparen, wenn man nicht gewillt ist, die spieler konsequent zu entwickeln und damit auch einzusetzen.
BVB - Transferpolitik |#9139
08.06.2017 - 21:33 Uhr
Zitat von tobi1909bvb

Und eben da sind wir nicht einer Meinung. So wie man letzte Saison unangenehme Entscheidungen treffen musste (Kuba, Subotic, davor bereits Großkreutz), wird man es diese -und voraussichtlich nächste Saison endgültig- auch tun müssen.


Doch doch, sind wir absolut! Ich war in meinem Post auch mehr auf einen User eingeschossen der mal eben 10 Spieler räumt um nen Lacazette Transfer zu stemmen, deswegen auch der Manager-Modus. ^^

Ansonsten bin ich da ganz bei dir in deiner Meinung. Mir ging es auch nicht darum einen 30er Kader in dem Sinne zu propagieren dass wir den unbedingt haben müssen, sondern mehr darum dass wenn man mal so einen Kader hat, aus welchen Gründen auch immer, es nicht zwingen schlecht sein muss, was vergangene Saison ja auch irgendwo untermauert hat.

Langfristig gesehen gebe ich dir vollkommen recht, würde ein zu großer Kader natürlich auch den Weg für talentiertes Potenzial, ob nun dazugekauft wie Zagadou oder aus den eigenen Reihen wie Passlack dann auch den Weg verbauen, aber für den Moment wie vergangene Saison und insbesondere jetzt die kommende Saison mit dem neuen Trainer, ist es doch optimal, da dieser sich natürlich einen Überblick verschaffen kann und dann und auch sicherlich irgendwo froh sein wird aus einer doch recht breiten Palette greifen zu können für sein System über kurz oder lang wird dann natürlich ausgesiebt und kann natürlich auch altgediente wie damals mit Kuba und Kevin es treffen.

Wie gesagt, mir gings gar nicht darum dass auszuschließen dass womöglich auch viele Spieler gehen, ich wollte nur mal wissen warum genau die genannten und da kam bisher auch keine Antwort, ansonsten bin ich auch ganz bei dir im Bereich der Kaderpolitik.

Zitat von Nic

kann deine einwände durchaus verstehen, aber sie sind auch teilweise unbegründet bzw. sollte man da auch noch andere überlegungen mit einfliessen lassen als einen hauptfokus auf die absicherung von verletzungsrisiken.

Ja klar, wie schon weiter oben erklärt ging es mir mehr darum auf nen Post von einem User einzugehen, sich gegen Verletzungen abzusichern ist eh kein Mittel, das kann man in dem Sinne ja auch nicht, man hofft ja jede Saison dass alle gut durchkommen und ein größerer Kader eher dahingehend gegeben ist, um vernünftig rotieren zu können ohne große Spielanteile verlieren zu müssen, zumindest bei einem Team mit vierfach Belastung wenn man die Nationalelf noch dazu nimmt, wo ja bei uns fast das gesamte Team ja auch noch spielen muss.

Zitat von Nic
verletzungen: selbst diese saison hatten wir in der schlimmsten verletzungsphase immer noch einen sehr starken kader. gegen lissbon gab es nach meiner erinnerung die meisten ausfälle und man konnte sich auch in der schlechtesten situation noch eine bank mit weidenfeller, pischu, mor, sahin, rode und burnic leisten. merino war da übrigens auch noch fit, durfte aber nicht spielen da nicht für die cl gemeldet.

Das ist ja der Punkt, hätte man vergangenen Sommer so argumentiert wie jetzt diesen Sommer, blöd gesagt 10 Spieler müssen weg und man hätte nicht so groß eingekauft und den Kader in die Breite gestellt, dann hätte man gegen Lissabon eben nicht trotzdem noch eine halbwegs vernünftige Mannschaft stellen können, das wäre diesen Sommer nicht anders, dass ein paar oder auch einige Spieler noch gehen werden ist aber eben auch klar, ging mir wie gesagt nur um so ne Streichliste dass der und der und der in jedem Fall gehen müssen, noch dazu ohne zu wissen was der neue Trainer vorhat und dann auch noch um nen Lacazette zu holen... Das war eben ein Argument was ich so nicht stehen lassen wollte. smile

Zitat von Nic
stimmung im kader: tuchel hatte in der abgelaufenen saison schon riesige probleme, den großen kader gescheit zu moderieren, selbst bei relativ vielen verletzungsbedingten ausfällen. etliche spieler kamen so nicht auf ihre spielzeiten, was natürlich einerseits zu unzufriedenheit bei etlichen akteueren führte und andererseits auch nicht gerade förderlich für die entwicklung einiger nachwuchsspieler war.

Da bin ich ganz bei dir, je größer der Kader, desto schlechter kann es sich auf die Stimmung auswirken, ganz klar, denke aber dass auch vieles im Vorfeld in Gesprächen schon klargemacht wurde. Isak z.B. weiß sicher ganz bestimmt warum er noch nicht so zum Zuge gekommen ist, das wird mit anderen Talenten nicht anders sein. Die Karten sind jetzt nur neu gemischt aufgrund des Trainerwechsels.

Zitat von Nic
entwicklung der jungen: wenn man diesen weg einschlägt, muss man ihnen auch die notwendigen plätze im kader offen halten und im zweifel auch mal in ein spiel reinwerfen. die jungs brauchen neben dem training dringend praxis. sonst kann man sich transfers wie isak, mor oder merino in zukunft komplett sparen, wenn man nicht gewillt ist, die spieler konsequent zu entwickeln und damit auch einzusetzen.

Daran wird sich auch nichts ändern, es ist nur eine Momentaufnahme und unser Kader wird sich über kurz oder lang ganz von selbst wieder regulieren, sprich verkleinern, es war einfach nur den Umständen geschuldet letzte Saison und oftmals tun sich Türen auf die womöglich vorher verschlossen waren, der Götze Transfer z.B., plötzlich war der im Raum, den wollen wir da schlagen wir zu, evt. war Rode ein Teil des Deals, und schon hast zwei Spieler etc.. Der Kader reguliert sich über kurz oder lange von selber, ob es jetzt unzufriedene Spieler sind die gehen wollen, es einfach nicht packen und müssen oder gar zu lange verletzt sind und aufhören, das reguliert sich, aber eben nicht durch eine fixe Streichliste wo 10 Namen drauf stehen in einer Transferperiode, das wäre radikal und eben ohne Not, das wollte ich damit sagen im Grunde. smile
BVB - Transferpolitik |#9140
08.06.2017 - 23:53 Uhr
Früher fand ich die Transferphase sehr spannend. Es hat sogar Spaß gemacht, die Vereine zu beobachten. Heute bin ich einfach nur froh, wenn der ganze Mist aufhört und der Ball rollt. Ich kann mich einfach nicht mit den ganzen Zahlen anfreunden, die im Umlauf sind. Das Gerücht rund um Dembele setzt hier auch die Krone auf, auch wenn ich daran nicht einmal glaube. 130 Millionen für Mbappe ist ebenfalls der Wahnsinn, 25 Millionen Gehalt für Sanchez, einfach nur krank.
Als ich gelesen habe, dass man für Dembele 90 Millionen aufrufen würde, dachte ich mir nur "ach, so viel ist es gar nicht." - und dabei war ich über mich selbst schockiert. Damals hörte man von einigen Leuten, dass das viele Geld den Fan über kurz oder lang entfremden würde. Darüber habe ich nur gelächelt, heute merke ich es selbst. Damit kann ich mich einfach nicht mehr vernünftig Identifizieren.
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