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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#16481
09.08.2021 - 10:53 Uhr
Zitat von Millerntor1910
Zitat von Magrano

Also als „ruhig“ würde ich den aktuellen Transfermarkt nicht betrachten. Da hätte ich schon gedacht, dass diesen Sommer weniger geht.
Man merkt sehr deutlich, dass Italien Gewinne einfahren muss, Spanien und Deutschland bei +/- 0 liegen und nur für die Engländer + PSG Corona völlig egal zu sein scheint.
Lukaku sollte heute durchgehen, das wäre der zweite +100 mio Transfer in der dieser Transferphase, dann kann man nicht von ruhig sprechen.

Was den BVB angeht, hat man mit einem Plus von 55 mio ( etwas falsch, da dort mit 85 mio für Jadon gerechnet wird) im internationalen Vergleich einen der größten Transfergewinne. Zu nennen wären da noch im Vergleich Inter, welche aber wahrscheinlich noch Zapata, Dzeko und weitere Spieler holen werden.

Vergleicht man sich mit den anderen Bundesligisten, so hat man das größte Plus. Bei den meisten Bundesligsten ( Leverkusen, Gladbach, Frankfurt, Leipzig, Wolfsburg etc.) halten sich Ausgaben und Einnahmen in etwa die Waage bei +/- 10 mio.
Ausschließlich wir können aktuell ein gutes Plus verzeichnen und Corona sollte alle Vereine in etwas zu gleichen Teilen belasten.

Daher frage ich mich, warum es aktuell bei uns so ruhig ist?
Mir kann doch keiner erzählen, dass wir aktuell keinen RV für 15 mio verpflichten könnten, der technisch besser als Meunier ist und auch zusätzlich zu Rose passt.
Bei einem Verkauf Delanyes hätten wir noch mehr freie Kapazitäten.

Mir erschließt sich nicht, warum sich Frankfurt und Leverkusen ein transfersaldo von +/- 10 mio Erlauben können und wir durch Corona nicht?
Geld und Gehalt sollte für ein 15 mio Transfer mit 6 mio Gehalt eigentlich noch da sein.


Immer die gleiche Leier hier von vielen Leuten. Es geht doch nicht nur um Ablösen, sondern vor allem um die Gehälter. Wir zahlen auch viel höhere Gehälter als die von Dir genannten Mitbewerber. Und gerade in diesem Bereich haben wir noch einige Altlasten an der Backe. Ich denke zum Beispiel an Bürki und Wolf, die - Stand heute - überhaupt gar keinen Input für das Team bringen und gute Gehälter beziehen. Man muss darüber hinaus auch berücksichtigen, dass niemand weiß wie es mit der Pandemie weiter geht. Werden die Stadien im Winter wieder leer sein?

Zum Thema RV: Auch hier haben wir mit Meunier einen gut bezahlten Mann, der diese Saison auf jeden Fall eine zweite Chance verdient hat. Dazu haben wir noch Can und Passlack und wir warten wohl auf Morey. Willst Du jetzt wieder ein fettes Gehalt + Ablöse ausgeben und jemanden finden, der besser als Meunier funktioniert. Sorry - das sehe ich überhaupt nicht. Eher noch auf LV, um Guerreiro auf LM vorziehen zu können.


Beim RV bin ich nicht bei dir. Passlack hat für mich im Pokal gezeigt, dass es für die großen Spiele einfach nicht reichen wird. Bei Can und Meunier weiß ich das schon länger. Und selbst wenn du Meunier noch ein Chance geben willst (oder musst, weil er Vertrag hat und du ihn nicht los bekommst), dann brauchst du immer noch einen vernünftigen Backup. So einen wie Morey, der aber leider die komplette Saison ausfällt. Also würde ich es als grob fahrlässig sehen hier nichts mehr zu unternehmen. Für LV gilt übrigens das Gleiche. Der einzige Unterschied: RV könnte man mit einer Leihe überbrücken bis Morey zurück ist, auf links sollte man noch etwas tun.
BVB - Transferpolitik |#16482
09.08.2021 - 15:04 Uhr
Zitat von bvballez
Zitat von Millerntor1910

Zitat von Magrano

Also als „ruhig“ würde ich den aktuellen Transfermarkt nicht betrachten. Da hätte ich schon gedacht, dass diesen Sommer weniger geht.
Man merkt sehr deutlich, dass Italien Gewinne einfahren muss, Spanien und Deutschland bei +/- 0 liegen und nur für die Engländer + PSG Corona völlig egal zu sein scheint.
Lukaku sollte heute durchgehen, das wäre der zweite +100 mio Transfer in der dieser Transferphase, dann kann man nicht von ruhig sprechen.

Was den BVB angeht, hat man mit einem Plus von 55 mio ( etwas falsch, da dort mit 85 mio für Jadon gerechnet wird) im internationalen Vergleich einen der größten Transfergewinne. Zu nennen wären da noch im Vergleich Inter, welche aber wahrscheinlich noch Zapata, Dzeko und weitere Spieler holen werden.

Vergleicht man sich mit den anderen Bundesligisten, so hat man das größte Plus. Bei den meisten Bundesligsten ( Leverkusen, Gladbach, Frankfurt, Leipzig, Wolfsburg etc.) halten sich Ausgaben und Einnahmen in etwa die Waage bei +/- 10 mio.
Ausschließlich wir können aktuell ein gutes Plus verzeichnen und Corona sollte alle Vereine in etwas zu gleichen Teilen belasten.

Daher frage ich mich, warum es aktuell bei uns so ruhig ist?
Mir kann doch keiner erzählen, dass wir aktuell keinen RV für 15 mio verpflichten könnten, der technisch besser als Meunier ist und auch zusätzlich zu Rose passt.
Bei einem Verkauf Delanyes hätten wir noch mehr freie Kapazitäten.

Mir erschließt sich nicht, warum sich Frankfurt und Leverkusen ein transfersaldo von +/- 10 mio Erlauben können und wir durch Corona nicht?
Geld und Gehalt sollte für ein 15 mio Transfer mit 6 mio Gehalt eigentlich noch da sein.


Immer die gleiche Leier hier von vielen Leuten. Es geht doch nicht nur um Ablösen, sondern vor allem um die Gehälter. Wir zahlen auch viel höhere Gehälter als die von Dir genannten Mitbewerber. Und gerade in diesem Bereich haben wir noch einige Altlasten an der Backe. Ich denke zum Beispiel an Bürki und Wolf, die - Stand heute - überhaupt gar keinen Input für das Team bringen und gute Gehälter beziehen. Man muss darüber hinaus auch berücksichtigen, dass niemand weiß wie es mit der Pandemie weiter geht. Werden die Stadien im Winter wieder leer sein?

Zum Thema RV: Auch hier haben wir mit Meunier einen gut bezahlten Mann, der diese Saison auf jeden Fall eine zweite Chance verdient hat. Dazu haben wir noch Can und Passlack und wir warten wohl auf Morey. Willst Du jetzt wieder ein fettes Gehalt + Ablöse ausgeben und jemanden finden, der besser als Meunier funktioniert. Sorry - das sehe ich überhaupt nicht. Eher noch auf LV, um Guerreiro auf LM vorziehen zu können.


Beim RV bin ich nicht bei dir. Passlack hat für mich im Pokal gezeigt, dass es für die großen Spiele einfach nicht reichen wird. Bei Can und Meunier weiß ich das schon länger. Und selbst wenn du Meunier noch ein Chance geben willst (oder musst, weil er Vertrag hat und du ihn nicht los bekommst), dann brauchst du immer noch einen vernünftigen Backup. So einen wie Morey, der aber leider die komplette Saison ausfällt. Also würde ich es als grob fahrlässig sehen hier nichts mehr zu unternehmen. Für LV gilt übrigens das Gleiche. Der einzige Unterschied: RV könnte man mit einer Leihe überbrücken bis Morey zurück ist, auf links sollte man noch etwas tun.


Ich gehe davon aus, dass auf RV noch etwas passiert. Bestätigt wurde ja bereits eine Anfrage an Barcelonas Dest, ob er sich eine Leihe vorstellen kann. Bei Passlack reicht es nicht für höhere Aufgaben, er hatte bereits gegen Wehen Probleme. Und Meunier - selbst wenn er sich steigert - wird keine 50 Spiele am Stück bestreiten. Für LV wird Halstenberg hinzukommen, wenn Schulz verliehen werden kann.

•     •     •

Was auch immer geschieht,
wir stehen dir bei,
bis in den Tod!
Wir sing für dich,
für dich Borussia,
Borussia BVB!
BVB - Transferpolitik |#16483
09.08.2021 - 15:34 Uhr
Zitat von Wutfried

Zitat von bvballez

Zitat von Millerntor1910

Zitat von Magrano

Also als „ruhig“ würde ich den aktuellen Transfermarkt nicht betrachten. Da hätte ich schon gedacht, dass diesen Sommer weniger geht.
Man merkt sehr deutlich, dass Italien Gewinne einfahren muss, Spanien und Deutschland bei +/- 0 liegen und nur für die Engländer + PSG Corona völlig egal zu sein scheint.
Lukaku sollte heute durchgehen, das wäre der zweite +100 mio Transfer in der dieser Transferphase, dann kann man nicht von ruhig sprechen.

Was den BVB angeht, hat man mit einem Plus von 55 mio ( etwas falsch, da dort mit 85 mio für Jadon gerechnet wird) im internationalen Vergleich einen der größten Transfergewinne. Zu nennen wären da noch im Vergleich Inter, welche aber wahrscheinlich noch Zapata, Dzeko und weitere Spieler holen werden.

Vergleicht man sich mit den anderen Bundesligisten, so hat man das größte Plus. Bei den meisten Bundesligsten ( Leverkusen, Gladbach, Frankfurt, Leipzig, Wolfsburg etc.) halten sich Ausgaben und Einnahmen in etwa die Waage bei +/- 10 mio.
Ausschließlich wir können aktuell ein gutes Plus verzeichnen und Corona sollte alle Vereine in etwas zu gleichen Teilen belasten.

Daher frage ich mich, warum es aktuell bei uns so ruhig ist?
Mir kann doch keiner erzählen, dass wir aktuell keinen RV für 15 mio verpflichten könnten, der technisch besser als Meunier ist und auch zusätzlich zu Rose passt.
Bei einem Verkauf Delanyes hätten wir noch mehr freie Kapazitäten.

Mir erschließt sich nicht, warum sich Frankfurt und Leverkusen ein transfersaldo von +/- 10 mio Erlauben können und wir durch Corona nicht?
Geld und Gehalt sollte für ein 15 mio Transfer mit 6 mio Gehalt eigentlich noch da sein.


Immer die gleiche Leier hier von vielen Leuten. Es geht doch nicht nur um Ablösen, sondern vor allem um die Gehälter. Wir zahlen auch viel höhere Gehälter als die von Dir genannten Mitbewerber. Und gerade in diesem Bereich haben wir noch einige Altlasten an der Backe. Ich denke zum Beispiel an Bürki und Wolf, die - Stand heute - überhaupt gar keinen Input für das Team bringen und gute Gehälter beziehen. Man muss darüber hinaus auch berücksichtigen, dass niemand weiß wie es mit der Pandemie weiter geht. Werden die Stadien im Winter wieder leer sein?

Zum Thema RV: Auch hier haben wir mit Meunier einen gut bezahlten Mann, der diese Saison auf jeden Fall eine zweite Chance verdient hat. Dazu haben wir noch Can und Passlack und wir warten wohl auf Morey. Willst Du jetzt wieder ein fettes Gehalt + Ablöse ausgeben und jemanden finden, der besser als Meunier funktioniert. Sorry - das sehe ich überhaupt nicht. Eher noch auf LV, um Guerreiro auf LM vorziehen zu können.


Beim RV bin ich nicht bei dir. Passlack hat für mich im Pokal gezeigt, dass es für die großen Spiele einfach nicht reichen wird. Bei Can und Meunier weiß ich das schon länger. Und selbst wenn du Meunier noch ein Chance geben willst (oder musst, weil er Vertrag hat und du ihn nicht los bekommst), dann brauchst du immer noch einen vernünftigen Backup. So einen wie Morey, der aber leider die komplette Saison ausfällt. Also würde ich es als grob fahrlässig sehen hier nichts mehr zu unternehmen. Für LV gilt übrigens das Gleiche. Der einzige Unterschied: RV könnte man mit einer Leihe überbrücken bis Morey zurück ist, auf links sollte man noch etwas tun.


Ich gehe davon aus, dass auf RV noch etwas passiert. Bestätigt wurde ja bereits eine Anfrage an Barcelonas Dest, ob er sich eine Leihe vorstellen kann. Bei Passlack reicht es nicht für höhere Aufgaben, er hatte bereits gegen Wehen Probleme. Und Meunier - selbst wenn er sich steigert - wird keine 50 Spiele am Stück bestreiten. Für LV wird Halstenberg hinzukommen, wenn Schulz verliehen werden kann.

Wolf wurde ja bereits vor 2 Jahren mal auf der Position ausprobiert und spielte in den letzten 3 Jahren immerhin 17 mal als RV. Er wäre zumindest eine Option für die Position. Dazu hätte man Can, Akanji, Hazard und evtl Knauff, die das theoretisch auch spielen könnten im Ernstfall. Schade ist natürlich, dass Meunier halt keinen Druck auf der Position hätte.
Von den Attributen, die ein AV unter Rose mitbringen sollte, hat Wolf eigentlich alles. Er ist schnell, körperlich robust und durchsetzungsstark und auch halbwegs torgefährlich bzw gut bei Flanken.
Hauptmanko ist bei ihm das defensive Zweikampfverhalten, Technik und taktische Defizite.
Solange man Wolf, Bürki und Konsorten nicht abgeben kann, wird sich da nicht viel tun. Egal auf welcher Position

•     •     •

BVB 26/27:
Kobel - Gadou, Anton, Schlotterbeck - Ryerson, Nmecha, Bellingham, Svensson - Karetsas, Sancho - Guirassy
Bank: Drewes,Meyer,Anselmino,Reggiani,Prates,Can,Ryerson,Chukwuemeka,Kessie,Gittens,Lerma,Inacio,Beier,Silva

Zugänge: Sancho,Anselmino(Leihe),F. Kessie,Baum,Gittens(Leihe)
Abgänge: Mané(Leihe),Bensebaini,Sabitzer,Couto

Dieser Beitrag wurde zuletzt von ollabohm am 09.08.2021 um 15:36 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16484
14.08.2021 - 09:38 Uhr
Zitat von DirkHupeFan
Zitat von Borusse91

Zitat von BVBBC

Der Markt ist nicht mehr der, der er mal war und die Regeln von vor 2 Jahren gelten nicht nur nicht mehr,



Stimme deinem Beitrag zu, aber unter einer Korrektur: der Markt ist nicht mehr der, der er mal bis vor ~1,5 Jahren gewesen ist, wird sich aber wieder dahin entwickeln, wenn wir Corona endgültig hinter uns gelassen haben und die Gelder wieder so sprudeln, wie vor Frühling 2020.
Das Fußballinteresse ist ja nicht verschwunden, aber den Vereinen fehlen halt die direkten Einnahmen durch aktive Fans, die nicht etwa durch Effekte wie TV-Verträge erzielt werden. Dazu ist mit Frankreich quasi ein ganzes Land mit Ausnahme der fremdfinanzierten Pariser diesen Sommer von den Märkten abgeschnitten, da kein lukrativer und und vorallem stabiler TV-Vertrag vorhanden ist, jeder €uro muss da doppelt und dreifach umgedreht werden bzw. die Summen, die die Vereine dort vor 2020 vom TV erhalten haben, sind derzeit utopisch. Da hat man sich ja sogar angeschickt, einen Vertrag herauszuhandeln, der die Ligue 1 an dritte Position hinter England und Spanien gebracht hätte, sogar noch vor die Bundesliga. Gute alte Zeiten. tung

Wann wir allerdings wieder an dem Punkt angekommen sind, wo es einen breiten Markt für einen fast 30 Jährigen Delaney mit einem Jahr Restvertrag für >10mio€ gibt, vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht schon nächsten Sommer, vielleicht auch erst 2023.


Ich halte das für zu optimistisch.

Ich sehe keine vollen Stadien, in denen Stimmung gemacht wird und die für eine positive Außenwirkung des Fußballs sorgen.

Mir machen solche Momentaufnahmen wie die Zuschaueranzahl an diesem Samstag bei uns sorgen.

Wir reden derzeit von 23000 Zuschauern, die wir nur mit Ach und Krach zusammen bekommen. Das ist ein Alarmzeichen für mich, dass die Euphorie in Dortmund massiv nachgelassen hat. 23000 sind etwa 40% unserer Dauerkarteninhaber, aber trotzdem bombadiert der Verein per Newsletter die Mitglieder und propagiert anschließend den freien Verkauf, um das Stadion zu füllen.
Da sehe ich keine Zeiten wie vor Corona auf uns zukommen.

Ich sehe neben dem ganzen Coronafrust und der Angst vor Menschenansammlungen eher eine starke Abkehr vom Fussball bei den Fans.
Ich glaube viele sehen ein kollabierendes System, dass jahrelang maximal ausgereizt wurde. Spieler die in ihrem goldenen Käfig leben und deren größte Sorge der nächste Friseurtermin im Hotel ist oder alternativ wo sie noch mehr Geld verdienen können.
Spieler die teure Altverträge haben und diese nachvollziehbarer Weise aussitzen.


Das kann natürlich auch noch passieren, wobei es dazu auch verschiedenste Sichtweisen und Ansatzpunkte gibt, die meines Erachtens eher darauf hindeuten, dass es lediglich nicht mehr die Wachstumszahlen vergangener Tage geben wird und daher eine gewisse Sättigung einsetzt, aber keine Vollsättigung oder gar einen Rückgang des Interesses, der langfristig zu erwarten ist. Allerdings bin ich auch soweit, dass ich zumindest nicht mehr dagegen wetten würde und glaube, dass im letzten Jahr insgesamt zu viel Negatives passiert ist, um ganz ohne Schaden hervorzugehen. Ich glaube im Moment kommt der Bundesliga hier noch zu Gute, dass sie sich bei den Geschichten SL, Katar, CL Reform usw. eher zurückgehalten hat, wobei ich mir vorstellen könnte, dass gerade die CL Reform in ihren Auswirkungen noch gar nicht so recht absehbar ist und Rohrkrepiererpotenzial mitbringt.

Das wäre dennoch nicht mein Hauptansatzpunkt im Moment, um vorsichtigere Prognosen zu machen, bis wann sich der Markt erholt. So halte ich 2022 oder 2023 als Endpunkte allein schon wegen Corona für zu optimistisch. Mal angenommen die meisten Clubs haben 10% Umsatzeinbußen gehabt als es losging und Corona in der zweiten Saisonhälfte anfing und somit lediglich eine halbe Saison wirkte, dann sind es nun 20% in der abgelaufenen Saison. Dementsprechend fehlen den Clubs nun schon 30% ihres regulären Umsatzes und alles, was jetzt noch coronabedingt dazu kommt. Dabei geht es zu großen Teilen zwar um Umsätze mit vergleichsweise geringem Deckungsbeitrag, aber dennoch wird man diese Umsatzeinbußen erst mal wieder reinholen müssen, um die entstandenen Löcher zu kompensieren, da die Ausgaben bei den Spielern kaum bis gar nicht zurückgingen und auch daher die Budgets der meisten Vereine nicht gewinnorientiert sind, sobald es wieder "normal" zugeht. Solange der Markt aber nicht 10% über Normalniveau wächst, bei gleichbleibenden Kosten - was auch noch so eine Sache ist -, findet keine Markterholung statt, sondern allerhöchstens eine Akzeptanz der Verschuldung oder zumindest ein Wirtschaften am absoluten Limit, an dem keine Fehler erlaubt sind. Selbst wenn dann die 30% Umsatzeinbußen bisher mit 10% kostendeckenderen Umsatzzunahmen einzuholen wären, um mal einfach nur beispielhaft zu schreiben, wird es daher in meinen Augen dauern, da ich nicht mehr so schnell mit Wachstumsquoten von +10% und mehr ab Normalniveau rechne. Im Grunde deuten das ja auch schon so Transfers an bzw. Transfers, die gar nicht gemacht werden, da Spieler, die das Ende der Krise nicht erleben werden, gerade wie Sauerbier gehandelt werden und der Markt für Spieler ab Ende 20 nahezu tot ist.

Wenn das Wachstum niedrig zu erwarten ist und Einsparungen aus wettbewerbstechnischer Sicht unwahrscheinlich sind, dann wird es selbst für diese 10%, mit denen das Corona-Loch gedeckt werden soll, nicht so schnell gehen. Allerhöchstens durch eine gelungene Transferpolitik, die teuer verkauft und vergleichbare Qualität deutlich günstiger einkauft, was aber auch voraussetzt, dass nicht nur die Engländer wieder auf Normalniveau ihr Geld in den Markt pumpen, um das Karussell anzuwerfen, was derzeit bei weitem nicht der Fall ist, da sie eben auch mit demselben Problem zu kämpfen haben und vor allem sie daher vorgeben, ab wann wieder Normalzustand herrscht. Vor allem die PL muss sich erst wieder auf normal erholen, bis es auch in den restlichen Topligen wieder einen Normalzustand geben kann. Da das diese Saison absehbar nicht geschehen wird, sollte der Prozess auch noch in 2023 nicht abgeschlossen sein. Wobei ich zumindest glaube, dass die Bundesliga in dieser Zeit vergleichsweise gut aufgestellt ist, um am Transfermarkt erfolgreich zu arbeiten.
BVB - Transferpolitik |#16485
16.08.2021 - 10:33 Uhr
Zitat von Eberhard
Zitat von BVBBC

Letztendlich ist die Frage entscheidend, ob Soppy für anständiges Geld den BVB verstärken kann, ob direkt oder potenziell. Da würde ich zumindest Letzteres ebenfalls bejahen.


Wobei die Frage nach einer direkten Verstärkung ja vor allem durch die Alternativen beantwortet wird und die heißen aktuell Passlack und Meunier; Morey kann man dabei mindestens für die Hinrunde, möglicherweise sogar für die gesamte Saison außer Acht lassen.

Während mir bei Felix, dem ich es von Herzen gönnen würde, schlichtweg der Glaube daran fehlt, dass er über eine oder bestenfalls mehrere Saisons eine bvb-taugliche Leistung als Stammspieler konservieren kann, schließe ich das bei Meunier definitiv aus. Das hatte in der vergangenen Spielzeit über weite Strecken nichts mit Bundesligafußball zu tun, was der Belgier gezeigt hat, und man konnte die Uhr danach stellen, wann er wieder den nächsten Bock schießt. Und meines Erachtens resultierte das weniger aus mannschaftstaktischen Belangen oder Anpassungsschwierigkeiten in der neuen Liga als vielmehr aus technischem Unvermögen und mangelnder Spielintelligenz, im besten Fall hervorgerufen durch Nervosität.

Aber ich fand auch Thomas' EM nicht so stark wie sie bisweilen hier gemacht wurde. Er hat einfach sehr oft Fehler in seinem Spiel, die auf dem Niveau nicht passieren dürfen, und im Laufe der Saison hatte ich immer mehr das Gefühl, er antizipiere bereits seine eigenen Fehler, weil er beim Abspielen schon wusste, dass der Ball zum Gegner geht. Bezeichnend eine Situation Mitte/Ende der vergangenen Saison (gegen Gladbach?): hoher Ball aus der gegnerischen Hälfte, Meunier bereitet sich auf den Luftzweikampf vor, sein Gegner entfernt sich Richtung eigenes Tor, um sich auf die neue Situation vorzubereiten, Meunier köpft ihm unbedrängt vor die Füße... so etwas passiert eigentlich nicht.

Wenn du also nun von einer potenziellen, mittelfristigen Verstärkung ausgehst, würde ich sogar behaupten, dass er relativ direkt ein Kandidat für den Stammplatz hinten rechts wäre, sollte einer der beiden genannten Jungs nicht wider Erwarten eine 180°-Entwicklung nehmen und die Außenverteidigersterne vom Himmel spielen. Soppys vertragliche Situation, sein Talent, der Bedarf, Trainer Rose und dieses 'dem BVB zumindest nicht abgeneigt Sein' bei Instagram machen ihn ja fast automatisch zum Transferkandidaten.


Morey ist übrigens ein gutes Stichwort aus transferpolitischer Sicht. Bislang hieß es ja immer, dass man ihm den Platz freihalten wollte und darauf setzt, dass er sich im Stamm langfristig durchsetzt. In Bezug auf das Talent ist das durchaus gerechtfertigt. Ebenfalls in Bezug auf die Konkurrenzsituation. Ich sehe das aber nicht mal unbedingt wegen seiner Verletzung kritisch, auch wenn man sich damit nicht sicher sein kann, wann und ob Morey wieder komplett bei 100% sein wird, was schon bescheiden genug ist. Ich sehe es deswegen kristisch, da Morey für mich als AV nicht die nötige Dynamik mitbringt, um im Rose System eine Stammlösung sein zu können, mit der man wirklich zufrieden ist. Schließlich gehe ich bei deiner Meunier Analyse mit. Für mich war das Spiel von Passlack am Samstag jedenfalls nicht schlechter, als jedes beliebige Spiel, was man von Meunier letzte Saison sehen konnte, wobei Meunier vermutlich das bis zu 10x von Passlack verdient, weswegen ich auch nicht verstehen kann, wie es zu so unterschiedlichen Betrachtungen der Beiden kommt und Meunier überhaupt noch Hoffnung auslöst. Für das Geld sind Passlacks Leistungen in meinen Augen vollkommen akzeptabel und als BU reicht mir das auch erst mal, wenn man im Stamm sehr viel größere Probleme hat. Ein 10 Mio. BU ist aber vollkommen inakzeptabel und mehr ist Meunier nicht - war er auch bei PSG nicht.

In Summe ergibt das somit dringenden Bedarf, aber auch die Notwendigkeit ein Dogma, das man sich womöglich intern auferlegt hat, zu brechen. Wegen Morey will man offenbar schließlich kein Talent holen und wegen Meuniers Gehalt und daher Belastung des Etats, kann man sich keinen gestandenen RV leisten. Finanziell ist daher, solange man Meunier nicht abgeben kann, was offenbar nicht möglich ist und daher in meinen Augen auch alles darüber aussagt, wie viel die EM gebracht hat, um den Status zu korrigieren bzw. wie andere Vereine Meunier generell sehen, in Kombination mit einem eh schon hochproblematischen Transfermarkt für ältere Spieler, bleibt finanziell eh nur die weitaus günstigere Talentroute über Querinvests, durch Abgänge auf anderen Positionen. Aber selbst das eben nur, wenn man sich sagt, dass man nicht auf Morey warten kann, was wiederum bedingt, dass eine mittelfristige Verstärkung auf RV vielleicht schon zu spät käme, obwohl man sich bei Morey in keiner Weise aktuell sicher sein kann, dass er die Problematik löst. Das Dilemma ist eigentlich kaum aufzulösen, sofern man sich nicht eingesteht, dass das auf RV grundsätzlich nicht reicht und auch auf absehbare Zeit nicht reichen wird, wobei man dann immer noch finanziellen Zwängen unterliegt, die man dann auch noch ignorieren müsste.

Demzurfolge befürchte ich, dass man das Problem noch länger vor sich herschieben wird, weil man kaum etwas aktiv dagegen machen kann, indem man eigens auferlegten Zwängen unterliegt, die sich aus dem Meunier Transfer ergeben haben. Entsprechend muss man davon wegkommen, um sich selbst aus der Geschichte rauszuhelfen, indem man die bittere Pille schluckt, dass Meunier vielleicht den Etat nicht mehr vor Vertragsende entlastet und man daher bis zu 4 RV weit über das positionelle Budget hinaus bezahlen muss. Darauf zu zocken, dass das mit Meunier noch etwas wird, halte ich für extrem gewagt und für die unrealistischte aller Optionen, weswegen ich auch nicht darauf hoffen würde, dass Meunier den Etat mit seinem Abgang vor 2023 entlastet - wenn es dumm geht, sogar erst bei Vertragsende 2024. So lange wird man aber nicht warten können, weshalb eine Lösung jetzt umso wichtiger wäre, gerade wenn man eh erwarten kann, dass man sich im bestenfall eine perspektivische Lösung leisten kann. Heißt für mich, je früher man Meunier abschreibt, desto eher hat man nochmal eine Chance aus dem Desaster herauszukommen. Im Kern ist das die Wiederholung des Yarmolenko-Sancho-Vorgangs, nur dass Morey kein Sancho ist und man diesmal nicht das Glück hatte ...
BVB - Transferpolitik |#16486
16.08.2021 - 11:31 Uhr
Zitat von BVBBC

Zitat von Eberhard

Zitat von BVBBC

Letztendlich ist die Frage entscheidend, ob Soppy für anständiges Geld den BVB verstärken kann, ob direkt oder potenziell. Da würde ich zumindest Letzteres ebenfalls bejahen.


Wobei die Frage nach einer direkten Verstärkung ja vor allem durch die Alternativen beantwortet wird und die heißen aktuell Passlack und Meunier; Morey kann man dabei mindestens für die Hinrunde, möglicherweise sogar für die gesamte Saison außer Acht lassen.

Während mir bei Felix, dem ich es von Herzen gönnen würde, schlichtweg der Glaube daran fehlt, dass er über eine oder bestenfalls mehrere Saisons eine bvb-taugliche Leistung als Stammspieler konservieren kann, schließe ich das bei Meunier definitiv aus. Das hatte in der vergangenen Spielzeit über weite Strecken nichts mit Bundesligafußball zu tun, was der Belgier gezeigt hat, und man konnte die Uhr danach stellen, wann er wieder den nächsten Bock schießt. Und meines Erachtens resultierte das weniger aus mannschaftstaktischen Belangen oder Anpassungsschwierigkeiten in der neuen Liga als vielmehr aus technischem Unvermögen und mangelnder Spielintelligenz, im besten Fall hervorgerufen durch Nervosität.

Aber ich fand auch Thomas' EM nicht so stark wie sie bisweilen hier gemacht wurde. Er hat einfach sehr oft Fehler in seinem Spiel, die auf dem Niveau nicht passieren dürfen, und im Laufe der Saison hatte ich immer mehr das Gefühl, er antizipiere bereits seine eigenen Fehler, weil er beim Abspielen schon wusste, dass der Ball zum Gegner geht. Bezeichnend eine Situation Mitte/Ende der vergangenen Saison (gegen Gladbach?): hoher Ball aus der gegnerischen Hälfte, Meunier bereitet sich auf den Luftzweikampf vor, sein Gegner entfernt sich Richtung eigenes Tor, um sich auf die neue Situation vorzubereiten, Meunier köpft ihm unbedrängt vor die Füße... so etwas passiert eigentlich nicht.

Wenn du also nun von einer potenziellen, mittelfristigen Verstärkung ausgehst, würde ich sogar behaupten, dass er relativ direkt ein Kandidat für den Stammplatz hinten rechts wäre, sollte einer der beiden genannten Jungs nicht wider Erwarten eine 180°-Entwicklung nehmen und die Außenverteidigersterne vom Himmel spielen. Soppys vertragliche Situation, sein Talent, der Bedarf, Trainer Rose und dieses 'dem BVB zumindest nicht abgeneigt Sein' bei Instagram machen ihn ja fast automatisch zum Transferkandidaten.


Morey ist übrigens ein gutes Stichwort aus transferpolitischer Sicht. Bislang hieß es ja immer, dass man ihm den Platz freihalten wollte und darauf setzt, dass er sich im Stamm langfristig durchsetzt. In Bezug auf das Talent ist das durchaus gerechtfertigt. Ebenfalls in Bezug auf die Konkurrenzsituation. Ich sehe das aber nicht mal unbedingt wegen seiner Verletzung kritisch, auch wenn man sich damit nicht sicher sein kann, wann und ob Morey wieder komplett bei 100% sein wird, was schon bescheiden genug ist. Ich sehe es deswegen kristisch, da Morey für mich als AV nicht die nötige Dynamik mitbringt, um im Rose System eine Stammlösung sein zu können, mit der man wirklich zufrieden ist. Schließlich gehe ich bei deiner Meunier Analyse mit. Für mich war das Spiel von Passlack am Samstag jedenfalls nicht schlechter, als jedes beliebige Spiel, was man von Meunier letzte Saison sehen konnte, wobei Meunier vermutlich das bis zu 10x von Passlack verdient, weswegen ich auch nicht verstehen kann, wie es zu so unterschiedlichen Betrachtungen der Beiden kommt und Meunier überhaupt noch Hoffnung auslöst. Für das Geld sind Passlacks Leistungen in meinen Augen vollkommen akzeptabel und als BU reicht mir das auch erst mal, wenn man im Stamm sehr viel größere Probleme hat. Ein 10 Mio. BU ist aber vollkommen inakzeptabel und mehr ist Meunier nicht - war er auch bei PSG nicht.

In Summe ergibt das somit dringenden Bedarf, aber auch die Notwendigkeit ein Dogma, das man sich womöglich intern auferlegt hat, zu brechen. Wegen Morey will man offenbar schließlich kein Talent holen und wegen Meuniers Gehalt und daher Belastung des Etats, kann man sich keinen gestandenen RV leisten. Finanziell ist daher, solange man Meunier nicht abgeben kann, was offenbar nicht möglich ist und daher in meinen Augen auch alles darüber aussagt, wie viel die EM gebracht hat, um den Status zu korrigieren bzw. wie andere Vereine Meunier generell sehen, in Kombination mit einem eh schon hochproblematischen Transfermarkt für ältere Spieler, bleibt finanziell eh nur die weitaus günstigere Talentroute über Querinvests, durch Abgänge auf anderen Positionen. Aber selbst das eben nur, wenn man sich sagt, dass man nicht auf Morey warten kann, was wiederum bedingt, dass eine mittelfristige Verstärkung auf RV vielleicht schon zu spät käme, obwohl man sich bei Morey in keiner Weise aktuell sicher sein kann, dass er die Problematik löst. Das Dilemma ist eigentlich kaum aufzulösen, sofern man sich nicht eingesteht, dass das auf RV grundsätzlich nicht reicht und auch auf absehbare Zeit nicht reichen wird, wobei man dann immer noch finanziellen Zwängen unterliegt, die man dann auch noch ignorieren müsste.

Demzurfolge befürchte ich, dass man das Problem noch länger vor sich herschieben wird, weil man kaum etwas aktiv dagegen machen kann, indem man eigens auferlegten Zwängen unterliegt, die sich aus dem Meunier Transfer ergeben haben. Entsprechend muss man davon wegkommen, um sich selbst aus der Geschichte rauszuhelfen, indem man die bittere Pille schluckt, dass Meunier vielleicht den Etat nicht mehr vor Vertragsende entlastet und man daher bis zu 4 RV weit über das positionelle Budget hinaus bezahlen muss. Darauf zu zocken, dass das mit Meunier noch etwas wird, halte ich für extrem gewagt und für die unrealistischte aller Optionen, weswegen ich auch nicht darauf hoffen würde, dass Meunier den Etat mit seinem Abgang vor 2023 entlastet - wenn es dumm geht, sogar erst bei Vertragsende 2024. So lange wird man aber nicht warten können, weshalb eine Lösung jetzt umso wichtiger wäre, gerade wenn man eh erwarten kann, dass man sich im bestenfall eine perspektivische Lösung leisten kann. Heißt für mich, je früher man Meunier abschreibt, desto eher hat man nochmal eine Chance aus dem Desaster herauszukommen. Im Kern ist das die Wiederholung des Yarmolenko-Sancho-Vorgangs, nur dass Morey kein Sancho ist und man diesmal nicht das Glück hatte ...

Gibt es irgendeinen Hinweis, dass wir Meunier abgeben wollen?
Ich habe in die Richtung nichts wahrgenommen. Zum Beispiel hieß es bei Schulz, dass man ihn abgeben wolle. Bei Meunier war es still, meine ich.

Mir scheint es daher, dass man die Situation um Meunier anders einschätzt und entsprechende Leistungen von ihm erwartet werden. Wobei ich mir auch kaum vorstellen kann, wie er sein hohes Gehalt rechtfertigen sollte.
Einen Markt hätte ich mir für Meunier in England vorstellen können. Viel mehr als die Gehaltersparnis könnten wir dann aber vermutlich nicht rausholen. Einen neuen Schulz können wir damit nicht finanzieren grins
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mba123 am 16.08.2021 um 11:32 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16487
16.08.2021 - 11:39 Uhr
Delaney weg, Bürki & Wolf sollen noch folgen. Hazard läuft durchaus überraschend in vorderer Front im ersten Spiel auf, Reinier wird von Rose scheinbar gefördert und im Mittelfeld setzte Rose bisher ausnahmslos auf einen "kreativen" Freigeist der Marke Reyna/Brandt.

Für mich ergibt sich langsam aber sicher ein "Gesamtbild", wie man den Kader doppelt besetzen will:

MS: Haaland, Malen, Moukoko, Hazard (nicht auf MS festnageln, das kann wie Samstag gesehen auch durchaus in Richtung 4-3-3 oder 4-3-1-2/4-3-2-1 gehen)
OM/HS: Reus, Reinier
ZM8+: Reyna, Brandt
ZM8-: Bellingham, Can
6: Dahoud, Witsel
LV: Guerreiro, Schulz
IV: Hummels, Akanji, Zagadou
RV: Meunier

Notnagel bzw. Greenhorns: Passlack, Coulibaly, Kamara, Raschl, Tigges, Knauff

Der heißdiskutierte IV+RV-Hybrid aka eierlegende Wollmilchsau wäre nun tatsächlich noch der Neuzugang, der fehlen würde. Ansonsten wäre mMn. zum Kader von Rose alles abgedeckt und möglichst variabel von Dreierkette über Raute bis sämtliche Dreiermittelfeld-Kombis. Guerreiro ist womöglich noch eine Unbekannte, ich rechne aber eigentlich schon erneut mit klarem linkslastigen Einsatzgebiet, vorzugsweise defensiv.

•     •     •

Kobel - Süle, Hummels, Schlotterbeck - Guerreiro, Bellingham, Reyna, Mazraoui - Reus, Adeyemi, Haaland
BVB - Transferpolitik |#16488
16.08.2021 - 11:57 Uhr
Zitat von badenborusse93
Delaney weg, Bürki & Wolf sollen noch folgen. Hazard läuft durchaus überraschend in vorderer Front im ersten Spiel auf, Reinier wird von Rose scheinbar gefördert und im Mittelfeld setzte Rose bisher ausnahmslos auf einen "kreativen" Freigeist der Marke Reyna/Brandt.

Für mich ergibt sich langsam aber sicher ein "Gesamtbild", wie man den Kader doppelt besetzen will:

MS: Haaland, Malen, Moukoko, Hazard (nicht auf MS festnageln, das kann wie Samstag gesehen auch durchaus in Richtung 4-3-3 oder 4-3-1-2/4-3-2-1 gehen)
OM/HS: Reus, Reinier
ZM8+: Reyna, Brandt
ZM8-: Bellingham, Can
6: Dahoud, Witsel
LV: Guerreiro, Schulz
IV: Hummels, Akanji, Zagadou
RV: Meunier

Notnagel bzw. Greenhorns: Passlack, Coulibaly, Kamara, Raschl, Tigges, Knauff

Der heißdiskutierte IV+RV-Hybrid aka eierlegende Wollmilchsau wäre nun tatsächlich noch der Neuzugang, der fehlen würde. Ansonsten wäre mMn. zum Kader von Rose alles abgedeckt und möglichst variabel von Dreierkette über Raute bis sämtliche Dreiermittelfeld-Kombis. Guerreiro ist womöglich noch eine Unbekannte, ich rechne aber eigentlich schon erneut mit klarem linkslastigen Einsatzgebiet, vorzugsweise defensiv.


Ich würde einen weiteren Neuzugang a la Brobbey oder St.Juste sehr begrüßen, halte aber meine Hand dafür ins Feuer, dass Wolf nicht Wechselt, da er länger ausfällt.
BVB - Transferpolitik |#16489
16.08.2021 - 11:59 Uhr
Zitat von picasso307
Zitat von badenborusse93

Delaney weg, Bürki & Wolf sollen noch folgen. Hazard läuft durchaus überraschend in vorderer Front im ersten Spiel auf, Reinier wird von Rose scheinbar gefördert und im Mittelfeld setzte Rose bisher ausnahmslos auf einen "kreativen" Freigeist der Marke Reyna/Brandt.

Für mich ergibt sich langsam aber sicher ein "Gesamtbild", wie man den Kader doppelt besetzen will:

MS: Haaland, Malen, Moukoko, Hazard (nicht auf MS festnageln, das kann wie Samstag gesehen auch durchaus in Richtung 4-3-3 oder 4-3-1-2/4-3-2-1 gehen)
OM/HS: Reus, Reinier
ZM8+: Reyna, Brandt
ZM8-: Bellingham, Can
6: Dahoud, Witsel
LV: Guerreiro, Schulz
IV: Hummels, Akanji, Zagadou
RV: Meunier

Notnagel bzw. Greenhorns: Passlack, Coulibaly, Kamara, Raschl, Tigges, Knauff

Der heißdiskutierte IV+RV-Hybrid aka eierlegende Wollmilchsau wäre nun tatsächlich noch der Neuzugang, der fehlen würde. Ansonsten wäre mMn. zum Kader von Rose alles abgedeckt und möglichst variabel von Dreierkette über Raute bis sämtliche Dreiermittelfeld-Kombis. Guerreiro ist womöglich noch eine Unbekannte, ich rechne aber eigentlich schon erneut mit klarem linkslastigen Einsatzgebiet, vorzugsweise defensiv.


Ich würde einen weiteren Neuzugang a la Brobbey oder St.Juste sehr begrüßen, halte aber meine Hand dafür ins Feuer, dass Wolf nicht Wechselt, da er länger ausfällt.


Wolf stand am Samstag bei uns schon wieder im Kader.

•     •     •

Kobel - Süle, Hummels, Schlotterbeck - Guerreiro, Bellingham, Reyna, Mazraoui - Reus, Adeyemi, Haaland
BVB - Transferpolitik |#16490
16.08.2021 - 12:04 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von BVBBC

Zitat von Eberhard

Zitat von BVBBC

Letztendlich ist die Frage entscheidend, ob Soppy für anständiges Geld den BVB verstärken kann, ob direkt oder potenziell. Da würde ich zumindest Letzteres ebenfalls bejahen.


Wobei die Frage nach einer direkten Verstärkung ja vor allem durch die Alternativen beantwortet wird und die heißen aktuell Passlack und Meunier; Morey kann man dabei mindestens für die Hinrunde, möglicherweise sogar für die gesamte Saison außer Acht lassen.

Während mir bei Felix, dem ich es von Herzen gönnen würde, schlichtweg der Glaube daran fehlt, dass er über eine oder bestenfalls mehrere Saisons eine bvb-taugliche Leistung als Stammspieler konservieren kann, schließe ich das bei Meunier definitiv aus. Das hatte in der vergangenen Spielzeit über weite Strecken nichts mit Bundesligafußball zu tun, was der Belgier gezeigt hat, und man konnte die Uhr danach stellen, wann er wieder den nächsten Bock schießt. Und meines Erachtens resultierte das weniger aus mannschaftstaktischen Belangen oder Anpassungsschwierigkeiten in der neuen Liga als vielmehr aus technischem Unvermögen und mangelnder Spielintelligenz, im besten Fall hervorgerufen durch Nervosität.

Aber ich fand auch Thomas' EM nicht so stark wie sie bisweilen hier gemacht wurde. Er hat einfach sehr oft Fehler in seinem Spiel, die auf dem Niveau nicht passieren dürfen, und im Laufe der Saison hatte ich immer mehr das Gefühl, er antizipiere bereits seine eigenen Fehler, weil er beim Abspielen schon wusste, dass der Ball zum Gegner geht. Bezeichnend eine Situation Mitte/Ende der vergangenen Saison (gegen Gladbach?): hoher Ball aus der gegnerischen Hälfte, Meunier bereitet sich auf den Luftzweikampf vor, sein Gegner entfernt sich Richtung eigenes Tor, um sich auf die neue Situation vorzubereiten, Meunier köpft ihm unbedrängt vor die Füße... so etwas passiert eigentlich nicht.

Wenn du also nun von einer potenziellen, mittelfristigen Verstärkung ausgehst, würde ich sogar behaupten, dass er relativ direkt ein Kandidat für den Stammplatz hinten rechts wäre, sollte einer der beiden genannten Jungs nicht wider Erwarten eine 180°-Entwicklung nehmen und die Außenverteidigersterne vom Himmel spielen. Soppys vertragliche Situation, sein Talent, der Bedarf, Trainer Rose und dieses 'dem BVB zumindest nicht abgeneigt Sein' bei Instagram machen ihn ja fast automatisch zum Transferkandidaten.


Morey ist übrigens ein gutes Stichwort aus transferpolitischer Sicht. Bislang hieß es ja immer, dass man ihm den Platz freihalten wollte und darauf setzt, dass er sich im Stamm langfristig durchsetzt. In Bezug auf das Talent ist das durchaus gerechtfertigt. Ebenfalls in Bezug auf die Konkurrenzsituation. Ich sehe das aber nicht mal unbedingt wegen seiner Verletzung kritisch, auch wenn man sich damit nicht sicher sein kann, wann und ob Morey wieder komplett bei 100% sein wird, was schon bescheiden genug ist. Ich sehe es deswegen kristisch, da Morey für mich als AV nicht die nötige Dynamik mitbringt, um im Rose System eine Stammlösung sein zu können, mit der man wirklich zufrieden ist. Schließlich gehe ich bei deiner Meunier Analyse mit. Für mich war das Spiel von Passlack am Samstag jedenfalls nicht schlechter, als jedes beliebige Spiel, was man von Meunier letzte Saison sehen konnte, wobei Meunier vermutlich das bis zu 10x von Passlack verdient, weswegen ich auch nicht verstehen kann, wie es zu so unterschiedlichen Betrachtungen der Beiden kommt und Meunier überhaupt noch Hoffnung auslöst. Für das Geld sind Passlacks Leistungen in meinen Augen vollkommen akzeptabel und als BU reicht mir das auch erst mal, wenn man im Stamm sehr viel größere Probleme hat. Ein 10 Mio. BU ist aber vollkommen inakzeptabel und mehr ist Meunier nicht - war er auch bei PSG nicht.

In Summe ergibt das somit dringenden Bedarf, aber auch die Notwendigkeit ein Dogma, das man sich womöglich intern auferlegt hat, zu brechen. Wegen Morey will man offenbar schließlich kein Talent holen und wegen Meuniers Gehalt und daher Belastung des Etats, kann man sich keinen gestandenen RV leisten. Finanziell ist daher, solange man Meunier nicht abgeben kann, was offenbar nicht möglich ist und daher in meinen Augen auch alles darüber aussagt, wie viel die EM gebracht hat, um den Status zu korrigieren bzw. wie andere Vereine Meunier generell sehen, in Kombination mit einem eh schon hochproblematischen Transfermarkt für ältere Spieler, bleibt finanziell eh nur die weitaus günstigere Talentroute über Querinvests, durch Abgänge auf anderen Positionen. Aber selbst das eben nur, wenn man sich sagt, dass man nicht auf Morey warten kann, was wiederum bedingt, dass eine mittelfristige Verstärkung auf RV vielleicht schon zu spät käme, obwohl man sich bei Morey in keiner Weise aktuell sicher sein kann, dass er die Problematik löst. Das Dilemma ist eigentlich kaum aufzulösen, sofern man sich nicht eingesteht, dass das auf RV grundsätzlich nicht reicht und auch auf absehbare Zeit nicht reichen wird, wobei man dann immer noch finanziellen Zwängen unterliegt, die man dann auch noch ignorieren müsste.

Demzurfolge befürchte ich, dass man das Problem noch länger vor sich herschieben wird, weil man kaum etwas aktiv dagegen machen kann, indem man eigens auferlegten Zwängen unterliegt, die sich aus dem Meunier Transfer ergeben haben. Entsprechend muss man davon wegkommen, um sich selbst aus der Geschichte rauszuhelfen, indem man die bittere Pille schluckt, dass Meunier vielleicht den Etat nicht mehr vor Vertragsende entlastet und man daher bis zu 4 RV weit über das positionelle Budget hinaus bezahlen muss. Darauf zu zocken, dass das mit Meunier noch etwas wird, halte ich für extrem gewagt und für die unrealistischte aller Optionen, weswegen ich auch nicht darauf hoffen würde, dass Meunier den Etat mit seinem Abgang vor 2023 entlastet - wenn es dumm geht, sogar erst bei Vertragsende 2024. So lange wird man aber nicht warten können, weshalb eine Lösung jetzt umso wichtiger wäre, gerade wenn man eh erwarten kann, dass man sich im bestenfall eine perspektivische Lösung leisten kann. Heißt für mich, je früher man Meunier abschreibt, desto eher hat man nochmal eine Chance aus dem Desaster herauszukommen. Im Kern ist das die Wiederholung des Yarmolenko-Sancho-Vorgangs, nur dass Morey kein Sancho ist und man diesmal nicht das Glück hatte ...

Gibt es irgendeinen Hinweis, dass wir Meunier abgeben wollen?
Ich habe in die Richtung nichts wahrgenommen. Zum Beispiel hieß es bei Schulz, dass man ihn abgeben wolle. Bei Meunier war es still, meine ich.



Wollen ergibt sich oft recht schnell aus können und nicht nur aus sollen ...

Daher wundert mich auch nicht, dass es keine Aussage gibt, dass man Meunier nicht halten will, sondern nur Aussagen, dass man mehr von ihm erwartet. Aktiv wird man ihn kaum auf dem aktuellen Markt anbieten können, nachdem eh kaum Spieler um die 30 überhaupt gehandelt werden. Damit würde man sich den Markt nur weiter verengen und die Skepsis erhöhen.



Mir scheint es daher, dass man die Situation um Meunier anders einschätzt und entsprechende Leistungen von ihm erwartet werden. Wobei ich mir auch kaum vorstellen kann, wie er sein hohes Gehalt rechtfertigen sollte.



Schwer zu sagen, wie man ihn intern bewertet. Im Zweifel wird man es eh nicht nach außen kommunizieren. Die Aussagen sind in meinen Augen jedenfalls nicht so, als wäre man noch immer so von ihm überzeugt, wie am ersten Tag. Ohne nachzuschauen, gab es meines Erachtens zudem recht ähnliche, aber noch deutlich positiver konnotierte Aussagen zu ganz anderen Spielern in der jüngeren Vergangenheit. Von Schürrle über Götze bis Schulz, aber auch Spieler, die schneller wieder weg waren. Daher würde ich solche Aussagen auch schlicht nicht mehr überbewerten, da sie in aller Regel politisch sind und alle Optionen offen halten.



Einen Markt hätte ich mir für Meunier in England vorstellen können. Viel mehr als die Gehaltersparnis könnten wir dann aber vermutlich nicht rausholen. Einen neuen Schulz können wir damit nicht finanzieren grins


Die Gehaltsersparnis auf ein paar Positionen hat ja schon gereicht, um Meunier zu holen, wobei es für das Gesamtpaket von 40 Mio. auch noch andere Spieler gegeben hätte. Selbst wenn es jetzt nur noch 20-25 Mio. wären, die man für den nächsten zur Verfügung hätte, glaube ich, dass man sich damit schnell verbessern könnte ...
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