Borussia Dortmund Borussia Dortmund
deadline-day banner

BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#14091
20.06.2019 - 08:42 Uhr
Zitat von Titelkrampf
Ich sage es oft zu meinem Kollgen der blühender BVB-Fan ist und diskutiere gerne darüber und zwar, dass der BVB sich meiner Meinung nach zu sehr zu einer Söldnertruppe entwickelt hat.

Da spielen zig Rückkehrer die entweder keinen oder deutlich weniger Erfolg außerhalb Dortmunds hatten (Kagawa, Götze) und deswegen teilweise in geduckter Haltung zurück kamen.
Rückkehrer, über die Hass-Lieder veröffentlicht wurden (Götze) und die jedes Gastspiel tadellos ausgepfiffen wurden (Götze, Hummels).
Rückkehrer die viel zu viele Fans nie wieder sehen wollten und den Verein unter fadenscheinigen Gründen verlassen haben (Götze und Hummels)

Die Mannschaft hat Spieler aus meiner Meinung nach zu vielen Nationen zusammen gewürfelt (13? Nationen)
Spieler die wenn sie nicht beim BVB spielen würden, als Söldner deklariert werden würden (Witsel).
Spieler die sonst nur sehr wenig bis gar keine Identifikation mit dem BVB spüren und den Verein lediglich als Sprungbett sehen (Sancho, Pulisic, Hakimi und co.)

Ich finde es schade, dass ein emotionalisierter Ruhrpottverein den Weg der Identifikation verlässt. Aber vielleicht lässt sich das auch gar nicht vermeiden, wenn man nach maximalem Erfolg strebt?

Wie seht ihr das als Fan des eigenen Vereins? Wie gesagt diskutiere ich gerne mit Kollegen die BVB-Fans sind darüber und oftmals nickt man mir nur ungerne zu oder bringt nur halbgare Erklärungsversuche.


Ach immer dieses romantisieren der Tradition und Identität als Ruhrpottverein.

Was will man eigentlich im Fußball? Erfolg oder Romantische Träume gegen und pflegen?

Ausserdem geht die Tradition ja nicht kaputt, ebenso wenig die Identität und Identifikation im Ruhrgebiet, nur weil man sich zu einem großen Player entwickelt und auf Erfolg aus ist.

Schaut man sich Schalke, Bochum, Duisburg an, was bringt den diese Ruhrpotttradition, was bringt es dem Ruhrgebiet das diese Vereine nichts gebacken bekommen, weil man irgendwelchen Traditionsträumen hinterher läuft?

Was brachte so etwas außerhalb des Ruhrgebiet dem 1.FC Kaiserslautern oder anderen?

Entweder man geht mit der Zeit entwickelt sich und strebt nach höheren oder man verschwindet in der Bedeutungslosigkeit, kann sich aber auf die Schulter klopfen "wird sind noch ein richtiger Verein, wird sind noch Kumpel und Malocher" aber die heutige und nächste Generation weiß gar nicht mehr was ein Kumpel unter Tage ist.

Zeiten ändern sich und da passt sich Borussia Dortmund sehr gut an und ist damit auch für den Strukturwandel des Ruhrgebiet ein wichtiger Punkt, internationale und nationale Strahlkraft, Arbeitsplätze (direkte und indirekte, alleine Kneipen, Imbisse, Busunternehmer, Buden und Supermärkte und Kioske machen riesigen Umsatz bei Heim- und Auswärtsspielen, besonders auch bei internationalen Spielen), Steuergelder und auch Identität.

Man muss also mit der Zeit gehen wenn man nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken will und man im Zukunft Spieler von Fortuna Düsseldorf und ausgeliehene Engländer ohne Kaufoption als die Königtransfers feiern möchte.

•     •     •

Salary Cap und Transferbeschränkungen sind die Rettung des Fußball! Nicht eine Super League!

Und nachhaltig arbeiten

RIP Schalke
BVB - Transferpolitik |#14092
20.06.2019 - 08:51 Uhr
Nach Brandt, Schulz und Hazard jetzt also auch noch Hummels.

Hätte wohl keiner gedacht das wir diesen Sommer auf dem Transfermarkt mit dem angeblich zögerlichen Favre so performen. Das ganze zudem noch zu einem so frühen Zeitpunkt. Und im gesamten betrachtet zu sehr moderaten Preisen. Hummels, Hazard, Brandt und Schulz für ca 125 mio muss uns erstmal einer nachmachen ( auch international ). Im Normalfall wäre man hier Richtung 200 mio unterwegs gewesen.

Aki lässt da jetzt mal Taten sprechen die seine neue Ausrichtung ( „Wir gehen in die kommende Saison um um die Meisterschaft zu spielen.“ ) untermauern.

Letztlich ist es eigentlich logisch und auch richtig diesen Schritt und die Kommunikation genau jetzt so zu verändern da :

1. Bayern 2019/2020 das Umbruchjahr hat und die Chancen gut stehen die Bayerndominanz der letzten Jahre jetzt zu durchbrechen

2. Die Möglichkeit kommende Saison dadurch höher ist wie je zuvor die Meisterschaft und Pokal zu holen

3. Unser Umbruch bereits in vollem Gange ist ( wenn nicht auf der Zielgeraden) und Favre sich schnell eingefunden hat mit einer sehr guten 1. Saison in der man nur knapp den Titel verpasste

4. Watzke erkannt hat das er unsere Ziele aggressiver formulieren muss, da Favre absolut kein „Lautsprecher“ ist und man nur so das Image des braven Konkurrenten und „ewigen“ 2. ablegen kann

5. Wir auch schon vorher einen der Besten Kader aller BVB-Zeiten hatten der jetzt nochmals durch Hazard, Brandt, Schulz und Hummels im sinne unseres Umbruches aufgewertet wurde

6. Wir einen detailversessenen Fussbalprofessor als Trainer haben der sich aufgrund des Umbruches seine Mannschaft fast nach belieben zusammenstellen kann und sie sichtbar weiterentwickeln konnte

7. Wir durch die Neustrukturierung mit Kehl und Sammer weitere wichtige Schnittstellen hochwertig besetzt haben um eben auch auf dieser Ebene optimal aufgestellt zu sein um Erfolg zu haben

Wir sind eigentlich vom Modus des Reagierens in den Modus des Agierens gewechselt. Genau das muss man aber auch wenn man Titel anvisiert und diese nicht nur dem Zufall ( wir schauen von Spiel zu Spiel ) überlässt.

Das uns durch die Verpflichtung Hummels nun auch noch der fehlende Faktor Erfahrung und Siegermentität eingekauft wurde, sollte man hierbei nicht unterschätzen- denn genau das ist es was Bayern allen ( auch uns ) voraus hat.

Zudem ist ein Hummels auch eine Art Leit- und Identifikationsfigur ( wenn nicht sogar Idol ) für unsere jungen Verteidiger ( Zagadou, Akanji, Diallo und Balerdi ) der diese in ihrer Entwicklung ebenfalls voran treiben kann und hoffentlich wird.

Mit Hummels, Witsel und Reus haben wir in jedem Teil der Mannschaft nun einen Leader zu dem die jungen Spieler aufschauen können, lernen können und die eben die Stabilität verleihen die es braucht damit genau diese jungen Spieler und Toptalente einen weiteren ( großen ) Schritt in ihrer Entwicklung nehmen.

In Anbetracht dieser „weichen“ Faktoren, ist die Verpflichtung von Hummels für 30-38 Mio der richtige Weg.
Klar wird man mit ihm selbst keinen Transfergewinn mehr erwirtschaften, aber dafür wird zb ein Zagadou dermaßen von Himmels profitieren können, das dieser dann ggf. für eine Wahnsinnssumme wechselt.
Von Akanji und Diallo mal ganz zu schweigen, die auch noch sehr jung sind und in der Entwicklung zur internationalen Klasse oder mehr stecken.

Das er uns auch sportlich weiterbringt ist eigentlich klar, auch wenn dort natürlich die Meinungen auseinander gehen.
Fakt ist ganz einfach das Hummels ein extrem erfahrener IV auf ( ehemaligem ) Weltklasse-Niveu ist, bei Standarts ( unser großer Schwachpunkt ) ein Upgrade darstellt und zudem noch eine sehr gute Spieleröffnung mitbringt. Alles Punkte die genau letzte Saison gefehlt haben als man seinen 9 Punkte Vorsprung verspielte.
Das viele dann immer sagen er sei zu langsam kommt mir oft vor wie das Haar in der Suppe zu suchen. Bei unseren anderen IV‘s finden sich im Gesamtpaket sicher mehr Haare in der Suppe wie bei Hummels.

Letztlich hat man ihn geholt um JETZT Erfolge und Titel einzufahren. Eben genau in seiner Vertragslaufzeit. Und eben in dieser besteht die große Chance zumindest national etwas zu reißen, da sich Bayern neu ausrichtet und wir in Hummels unser fehlendes Puzzlestück finden konnten um dies alles wahrscheinlicher zu machen.
Das wir durch Hummels, Schulz, Brandt und Hazard zudem auch taktisch deutlich flexibler agieren können ist ein weiterer Pluspunkt den man im Hinterkopf haben sollte. Zudem haben wir uns sowohl in Spitze UND Breite verstärkt um im Endspurt der Saison nicht wieder einzubrechen.

Btw: Ich sehe diese ganzen Rückholaktionen auch kritisch.
Aber wie geschrieben kann ich zumindest im Fall Hummels gut verstehen warum man jetzt so gehandelt hat hat. Sowohl aus sicht des BVB wie auch aus Sicht von Hummels selbst.
Weil es eben in seinem Falle konsequent und schlüssig ist.
Das er vielleicht genau bei uns seine Karriere mit weiteren Titeln ausklingen lassen möchte- denkbar.
Das er es sowohl dem Bundesjogi wie auch den Bayern nochmal zeigen will- ebenfalls.
Das er uns BVB Fans einen Titel bescheren will- unbestritten.

daumen-hochstarkCool

•     •     •

"Wir treten nicht mit vollen Hosen an. Ich habe extra noch mal nachgeschaut."(Jürgen Klopp )

"Das interessiert mich wie eine geplatzte Currywurst im ostfriesischen Wattenmeer."(Dieter Eilts)

"Das Spielfeld war zu lang für Doppelpässe."(Berti Vogts)

"Ich habe in einem Jahr 16 Monate durchgespielt."(Franz Beckenbauer)

"Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal."(Lothar Matthäus)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Muschelschrubber12 am 20.06.2019 um 08:58 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#14093
20.06.2019 - 09:14 Uhr
Zitat von Muschelschrubber12
Nach Brandt, Schulz und Hazard jetzt also auch noch Hummels.

Hätte wohl keiner gedacht das wir diesen Sommer auf dem Transfermarkt mit dem angeblich zögerlichen Favre so performen. Das ganze zudem noch zu einem so frühen Zeitpunkt. Und im gesamten betrachtet zu sehr moderaten Preisen. Hummels, Hazard, Brandt und Schulz für ca 125 mio muss uns erstmal einer nachmachen ( auch international ). Im Normalfall wäre man hier Richtung 200 mio unterwegs gewesen.

Aki lässt da jetzt mal Taten sprechen die seine neue Ausrichtung ( „Wir gehen in die kommende Saison um um die Meisterschaft zu spielen.“ ) untermauern.

Letztlich ist es eigentlich logisch und auch richtig diesen Schritt und die Kommunikation genau jetzt so zu verändern da :

1. Bayern 2019/2020 das Umbruchjahr hat und die Chancen gut stehen die Bayerndominanz der letzten Jahre jetzt zu durchbrechen

2. Die Möglichkeit kommende Saison dadurch höher ist wie je zuvor die Meisterschaft und Pokal zu holen

3. Unser Umbruch bereits in vollem Gange ist ( wenn nicht auf der Zielgeraden) und Favre sich schnell eingefunden hat mit einer sehr guten 1. Saison in der man nur knapp den Titel verpasste

4. Watzke erkannt hat das er unsere Ziele aggressiver formulieren muss, da Favre absolut kein „Lautsprecher“ ist und man nur so das Image des braven Konkurrenten und „ewigen“ 2. ablegen kann

5. Wir auch schon vorher einen der Besten Kader aller BVB-Zeiten hatten der jetzt nochmals durch Hazard, Brandt, Schulz und Hummels im sinne unseres Umbruches aufgewertet wurde

6. Wir einen detailversessenen Fussbalprofessor als Trainer haben der sich aufgrund des Umbruches seine Mannschaft fast nach belieben zusammenstellen kann und sie sichtbar weiterentwickeln konnte

7. Wir durch die Neustrukturierung mit Kehl und Sammer weitere wichtige Schnittstellen hochwertig besetzt haben um eben auch auf dieser Ebene optimal aufgestellt zu sein um Erfolg zu haben

Wir sind eigentlich vom Modus des Reagierens in den Modus des Agierens gewechselt. Genau das muss man aber auch wenn man Titel anvisiert und diese nicht nur dem Zufall ( wir schauen von Spiel zu Spiel ) überlässt.

Das uns durch die Verpflichtung Hummels nun auch noch der fehlende Faktor Erfahrung und Siegermentität eingekauft wurde, sollte man hierbei nicht unterschätzen- denn genau das ist es was Bayern allen ( auch uns ) voraus hat.

Zudem ist ein Hummels auch eine Art Leit- und Identifikationsfigur ( wenn nicht sogar Idol ) für unsere jungen Verteidiger ( Zagadou, Akanji, Diallo und Balerdi ) der diese in ihrer Entwicklung ebenfalls voran treiben kann und hoffentlich wird.

Mit Hummels, Witsel und Reus haben wir in jedem Teil der Mannschaft nun einen Leader zu dem die jungen Spieler aufschauen können, lernen können und die eben die Stabilität verleihen die es braucht damit genau diese jungen Spieler und Toptalente einen weiteren ( großen ) Schritt in ihrer Entwicklung nehmen.

In Anbetracht dieser „weichen“ Faktoren, ist die Verpflichtung von Hummels für 30-38 Mio der richtige Weg.
Klar wird man mit ihm selbst keinen Transfergewinn mehr erwirtschaften, aber dafür wird zb ein Zagadou dermaßen von Himmels profitieren können, das dieser dann ggf. für eine Wahnsinnssumme wechselt.
Von Akanji und Diallo mal ganz zu schweigen, die auch noch sehr jung sind und in der Entwicklung zur internationalen Klasse oder mehr stecken.

Das er uns auch sportlich weiterbringt ist eigentlich klar, auch wenn dort natürlich die Meinungen auseinander gehen.
Fakt ist ganz einfach das Hummels ein extrem erfahrener IV auf ( ehemaligem ) Weltklasse-Niveu ist, bei Standarts ( unser großer Schwachpunkt ) ein Upgrade darstellt und zudem noch eine sehr gute Spieleröffnung mitbringt. Alles Punkte die genau letzte Saison gefehlt haben als man seinen 9 Punkte Vorsprung verspielte.
Das viele dann immer sagen er sei zu langsam kommt mir oft vor wie das Haar in der Suppe zu suchen. Bei unseren anderen IV‘s finden sich im Gesamtpaket sicher mehr Haare in der Suppe wie bei Hummels.

Letztlich hat man ihn geholt um JETZT Erfolge und Titel einzufahren. Eben genau in seiner Vertragslaufzeit. Und eben in dieser besteht die große Chance zumindest national etwas zu reißen, da sich Bayern neu ausrichtet und wir in Hummels unser fehlendes Puzzlestück finden konnten um dies alles wahrscheinlicher zu machen.
Das wir durch Hummels, Schulz, Brandt und Hazard zudem auch taktisch deutlich flexibler agieren können ist ein weiterer Pluspunkt den man im Hinterkopf haben sollte. Zudem haben wir uns sowohl in Spitze UND Breite verstärkt um im Endspurt der Saison nicht wieder einzubrechen.

Btw: Ich sehe diese ganzen Rückholaktionen auch kritisch.
Aber wie geschrieben kann ich zumindest im Fall Hummels gut verstehen warum man jetzt so gehandelt hat hat. Sowohl aus sicht des BVB wie auch aus Sicht von Hummels selbst.
Weil es eben in seinem Falle konsequent und schlüssig ist.
Das er vielleicht genau bei uns seine Karriere mit weiteren Titeln ausklingen lassen möchte- denkbar.
Das er es sowohl dem Bundesjogi wie auch den Bayern nochmal zeigen will- ebenfalls.
Das er uns BVB Fans einen Titel bescheren will- unbestritten.

daumen-hochstarkCool


Sehr Starker Beitrag und sehe ich ganz genau so!

Ich muss zugeben ich war ja auch so jemand der viel Kritisiert, nicht weil es mir spass macht oder so, nein.
Weil mir auch das Bild nach außen überhaupt nicht gefallen hat, das wir abgegeben haben "Kleiner BvB, evtl. Mal Bayern ärgern..etc"

Seitdem Aki aber rausgehauen hat das wir jetzt endlich die Schale wollen, Brenne ich auf die Neue Saison wie selten zuvor, ich benutze sogar aktiv Twitter *lol* stark Dazu kommen diese Transfers die uns auch International nochmal anders dastehen lassen, und es ist das was viele gefordert haben, eine Aggressive Teansferpolitik ohne Sinnlos Geld zu verbrennen - wie manch einer das Interpretiert hat, nein wir lassen die Muskeln spielen und Greifen an und ich bin der festen Überzeugung das wir dieses Jahr einen gewaltigen Sprung in unserer Entwicklung als Verein machen werden, und wer weiss vielleicht denkt sich dann ein Sancho "Hey ich fühl mich hier wohl, wir reissen hier was und gut Kohle krieg ich hier auch, warum nicht noch 1-2 Jahre?!".

Letztendlich ist das alles Zukunftsmusik, aber fakt ist diese neue Aggressive Richtung in der wir endlich nach ganz oben Wollen, gemischt mit der Philosophie unseres Vereins, macht mich Heisser als je zuvor und zeigt das wir mit unseren oberen riesiges Glück haben das sie bis zum Schluss hin lernfähig sind und man kann nur hoffen das sie noch ein wenig bleiben werden.daumen-hoch
BVB - Transferpolitik |#14094
20.06.2019 - 09:34 Uhr
Zitat von --Omega--
Zitat von Muschelschrubber12

Nach Brandt, Schulz und Hazard jetzt also auch noch Hummels.

Hätte wohl keiner gedacht das wir diesen Sommer auf dem Transfermarkt mit dem angeblich zögerlichen Favre so performen. Das ganze zudem noch zu einem so frühen Zeitpunkt. Und im gesamten betrachtet zu sehr moderaten Preisen. Hummels, Hazard, Brandt und Schulz für ca 125 mio muss uns erstmal einer nachmachen ( auch international ). Im Normalfall wäre man hier Richtung 200 mio unterwegs gewesen.

Aki lässt da jetzt mal Taten sprechen die seine neue Ausrichtung ( „Wir gehen in die kommende Saison um um die Meisterschaft zu spielen.“ ) untermauern.

Letztlich ist es eigentlich logisch und auch richtig diesen Schritt und die Kommunikation genau jetzt so zu verändern da :

1. Bayern 2019/2020 das Umbruchjahr hat und die Chancen gut stehen die Bayerndominanz der letzten Jahre jetzt zu durchbrechen

2. Die Möglichkeit kommende Saison dadurch höher ist wie je zuvor die Meisterschaft und Pokal zu holen

3. Unser Umbruch bereits in vollem Gange ist ( wenn nicht auf der Zielgeraden) und Favre sich schnell eingefunden hat mit einer sehr guten 1. Saison in der man nur knapp den Titel verpasste

4. Watzke erkannt hat das er unsere Ziele aggressiver formulieren muss, da Favre absolut kein „Lautsprecher“ ist und man nur so das Image des braven Konkurrenten und „ewigen“ 2. ablegen kann

5. Wir auch schon vorher einen der Besten Kader aller BVB-Zeiten hatten der jetzt nochmals durch Hazard, Brandt, Schulz und Hummels im sinne unseres Umbruches aufgewertet wurde

6. Wir einen detailversessenen Fussbalprofessor als Trainer haben der sich aufgrund des Umbruches seine Mannschaft fast nach belieben zusammenstellen kann und sie sichtbar weiterentwickeln konnte

7. Wir durch die Neustrukturierung mit Kehl und Sammer weitere wichtige Schnittstellen hochwertig besetzt haben um eben auch auf dieser Ebene optimal aufgestellt zu sein um Erfolg zu haben

Wir sind eigentlich vom Modus des Reagierens in den Modus des Agierens gewechselt. Genau das muss man aber auch wenn man Titel anvisiert und diese nicht nur dem Zufall ( wir schauen von Spiel zu Spiel ) überlässt.

Das uns durch die Verpflichtung Hummels nun auch noch der fehlende Faktor Erfahrung und Siegermentität eingekauft wurde, sollte man hierbei nicht unterschätzen- denn genau das ist es was Bayern allen ( auch uns ) voraus hat.

Zudem ist ein Hummels auch eine Art Leit- und Identifikationsfigur ( wenn nicht sogar Idol ) für unsere jungen Verteidiger ( Zagadou, Akanji, Diallo und Balerdi ) der diese in ihrer Entwicklung ebenfalls voran treiben kann und hoffentlich wird.

Mit Hummels, Witsel und Reus haben wir in jedem Teil der Mannschaft nun einen Leader zu dem die jungen Spieler aufschauen können, lernen können und die eben die Stabilität verleihen die es braucht damit genau diese jungen Spieler und Toptalente einen weiteren ( großen ) Schritt in ihrer Entwicklung nehmen.

In Anbetracht dieser „weichen“ Faktoren, ist die Verpflichtung von Hummels für 30-38 Mio der richtige Weg.
Klar wird man mit ihm selbst keinen Transfergewinn mehr erwirtschaften, aber dafür wird zb ein Zagadou dermaßen von Himmels profitieren können, das dieser dann ggf. für eine Wahnsinnssumme wechselt.
Von Akanji und Diallo mal ganz zu schweigen, die auch noch sehr jung sind und in der Entwicklung zur internationalen Klasse oder mehr stecken.

Das er uns auch sportlich weiterbringt ist eigentlich klar, auch wenn dort natürlich die Meinungen auseinander gehen.
Fakt ist ganz einfach das Hummels ein extrem erfahrener IV auf ( ehemaligem ) Weltklasse-Niveu ist, bei Standarts ( unser großer Schwachpunkt ) ein Upgrade darstellt und zudem noch eine sehr gute Spieleröffnung mitbringt. Alles Punkte die genau letzte Saison gefehlt haben als man seinen 9 Punkte Vorsprung verspielte.
Das viele dann immer sagen er sei zu langsam kommt mir oft vor wie das Haar in der Suppe zu suchen. Bei unseren anderen IV‘s finden sich im Gesamtpaket sicher mehr Haare in der Suppe wie bei Hummels.

Letztlich hat man ihn geholt um JETZT Erfolge und Titel einzufahren. Eben genau in seiner Vertragslaufzeit. Und eben in dieser besteht die große Chance zumindest national etwas zu reißen, da sich Bayern neu ausrichtet und wir in Hummels unser fehlendes Puzzlestück finden konnten um dies alles wahrscheinlicher zu machen.
Das wir durch Hummels, Schulz, Brandt und Hazard zudem auch taktisch deutlich flexibler agieren können ist ein weiterer Pluspunkt den man im Hinterkopf haben sollte. Zudem haben wir uns sowohl in Spitze UND Breite verstärkt um im Endspurt der Saison nicht wieder einzubrechen.

Btw: Ich sehe diese ganzen Rückholaktionen auch kritisch.
Aber wie geschrieben kann ich zumindest im Fall Hummels gut verstehen warum man jetzt so gehandelt hat hat. Sowohl aus sicht des BVB wie auch aus Sicht von Hummels selbst.
Weil es eben in seinem Falle konsequent und schlüssig ist.
Das er vielleicht genau bei uns seine Karriere mit weiteren Titeln ausklingen lassen möchte- denkbar.
Das er es sowohl dem Bundesjogi wie auch den Bayern nochmal zeigen will- ebenfalls.
Das er uns BVB Fans einen Titel bescheren will- unbestritten.

daumen-hochstarkCool


Sehr Starker Beitrag und sehe ich ganz genau so!

Ich muss zugeben ich war ja auch so jemand der viel Kritisiert, nicht weil es mir spass macht oder so, nein.
Weil mir auch das Bild nach außen überhaupt nicht gefallen hat, das wir abgegeben haben "Kleiner BvB, evtl. Mal Bayern ärgern..etc"

Seitdem Aki aber rausgehauen hat das wir jetzt endlich die Schale wollen, Brenne ich auf die Neue Saison wie selten zuvor, ich benutze sogar aktiv Twitter *lol* stark Dazu kommen diese Transfers die uns auch International nochmal anders dastehen lassen, und es ist das was viele gefordert haben, eine Aggressive Teansferpolitik ohne Sinnlos Geld zu verbrennen - wie manch einer das Interpretiert hat, nein wir lassen die Muskeln spielen und Greifen an und ich bin der festen Überzeugung das wir dieses Jahr einen gewaltigen Sprung in unserer Entwicklung als Verein machen werden, und wer weiss vielleicht denkt sich dann ein Sancho "Hey ich fühl mich hier wohl, wir reissen hier was und gut Kohle krieg ich hier auch, warum nicht noch 1-2 Jahre?!".

Letztendlich ist das alles Zukunftsmusik, aber fakt ist diese neue Aggressive Richtung in der wir endlich nach ganz oben Wollen, gemischt mit der Philosophie unseres Vereins, macht mich Heisser als je zuvor und zeigt das wir mit unseren oberen riesiges Glück haben das sie bis zum Schluss hin lernfähig sind und man kann nur hoffen das sie noch ein wenig bleiben werden.daumen-hoch


Den Gedankengang mit Dancho hatte ich auch. Kann sein, muss aber nicht. Aber auch Sancho ist ein Punkt. Diese Saison ist er noch da- im Kampf um die Meisterschaft ein Schlüsselspieler. Ob er nächste Saison nich da ist, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest wenn man keinen Titel holt...

•     •     •

"Wir treten nicht mit vollen Hosen an. Ich habe extra noch mal nachgeschaut."(Jürgen Klopp )

"Das interessiert mich wie eine geplatzte Currywurst im ostfriesischen Wattenmeer."(Dieter Eilts)

"Das Spielfeld war zu lang für Doppelpässe."(Berti Vogts)

"Ich habe in einem Jahr 16 Monate durchgespielt."(Franz Beckenbauer)

"Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal."(Lothar Matthäus)
BVB - Transferpolitik |#14095
20.06.2019 - 09:49 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von SNIFFER

Also bis jetzt eine spannenden Transferphase !
Die 4 Neuzugänge haben uns jetzt Knall 110 Millionen gekostet ! Paco und Balerdi‘s Ablöse zähle ich nicht auf da die beiden vom Pulisic Geld finanziert worden sind !

Jetzt heißt es Verkaufen verkaufen verkaufen ...
Es ist ja eine sehr lange Liste zu erwarten was die Abgänge betrifft .
Ich denke die Abgänge werden auch ungefähr das Geld einbringen was wir bisher ausgeben haben .

Daher ist meine Hoffnung das wir diesen Sommer mal netto investieren und wir uns noch auf einen weiteren Neuzugang freuen können .
Mein Wunsch wäre noch Thuram für die außen der Notfalls auch vorne eingesetzt werden kann.

Dann wäre es ein starker Transfersommer und ein Brutaler Kader


Ein Nettoinvest dürfte es eher nur geben, wenn es tatsächlich zur Kapitalerhöhung kommt. Ansonsten wird es auch noch Verkäufe in der Spitze geben, weswegen man insgesamt die Transfers nicht nur anhand der Zugänge und deren Namen bewerten sollte. Im Moment scheint es ja zumindest bei Philipp (Wolfsburg), Toljan und Rode weiterzugehen, was die Verhandlungen betrifft, wobei das jetzt noch nicht die ganz großen Summen wären, die dabei zusammen kommen, um die bisherigen Ausgaben mit Transfers zu decken - auch nicht mit dem, was auf dem Konto ist. Das wird daher noch lange nicht reichen und Hummels ist mit seiner Ablöse jetzt auch sehr teuer geworden, sodass der Spielraum im Moment ohne Kapitalerhöhung schon jetzt aufgebraucht sein dürfte. Knapp 110 Mio. an Ausgaben, würden nach Watzkes Pi mal Daumen Rechnung ungefähr 165 Mio. an Transfereinnahmen benötigen. Da der Etat, im Vergleich zum Zeitpunkt dieser Rechnung, relativ betrachtet besser dasteht, kann es durchaus sein, dass es im Moment vielleicht nur 140 Mio. sind. Trotzdem muss man keine Glaskugel haben, dass das mit Toprak, Guerreiro, Burnic, Passlack, Schmelzer, Weigl, Kagawa, Schürrle, Philipp und Isak nicht drin ist. Wenn es gut läuft, sind das zusammen ungefähr 90 Mio., was vielleicht noch durch Nachzahlungen (Dembele) aufgestockt wird. Weitere Transfers, die Ablöse kosten, halte ich daher jetzt für nahezu ausgeschlossen, sofern es eben keine Kapitalerhöhung gibt oder es Abgänge in der Spitze gibt, durch die massiv Geld eingenommen wird. Ein IV dürfte nun bspw. schon auf der Liste stehen. Im absoluten Idealfall steht man dann wieder bei 0. Neue Transfers wären dann aber dennoch nur mit weiteren Abgängen möglich - oder eben einer Kapitalerhöhung, die auf mich derzeit wahrscheinlicher wirkt und auch mittlerweile die vernünftigste Erklärung für die Kaufwut ist.



Eine Kapitalerhöhung habe ich auch schon einem anderen Thread ins Spiel gebracht, das wäre ein Weg, um noch etwas zu finanzieren.

Allerdings sehe ich ohnehin etwas andere Zahlen:

Bei den Käufen (Fanta 4: Brandt, Hazard, Schulz, Hummels) komme ich - ähnlich wie du - auf 105 Mio. Euro, allerdings muss man da noch rund 30 Prozent für Berater und Handgeld draufrechnen.
(Darüber ist schon einmal ausführlich im Finanzthread gesprochen worden; das ist mehr oder weniger Konsens. Wer das nicht glaubt, schaue bitte dort einmal nach).

Also: 130 Mio. Euro Ausgaben.

Bei den Einnahmen komme ich aber auf knapp 160 Mio. Euro. Hier bin ich optimistischer als du.
Davon geht rund 40 Prozent runter, macht also 100 Mio. Euro.

Die Differenz von 30 Mio. Euro, die sich daraus ergibt, halte ich durch Einnahmensteigerungen (CL und den geänderten S5-Deal) und vor allem durch sinkende Gehälter (ca. 15 -20 Mio.) für finanzierbar.

Eine Lücke erkenne ich bei den aktuellen Zahlen nicht, vorausgesetzt, die Abgänge werde tatsächlich umgesetzt.

Günni kommt aber nur mit einer Geldspritze.
BVB - Transferpolitik |#14096
20.06.2019 - 10:29 Uhr
Ich bin sehr zufrieden, dass der BVB - bereits letzte Saison - endlich die Marschroute einschlägt, die auch sinnvoll ist und lange verpasst wurde - weg von "diese Spieler fassen wir nicht an, wir wollen...", hin zum "Alleskäufer".

Und man sieht ja an letztem Jahre, vor allem jedoch an dieser Transferperiode, was damit verbunden ist.

Wir waren viel zu sturr und festgefahren (in unserer Meinung als Club) und haben nicht erkannt, dass der Weg, den wir bereits unter Klopp bestritten, in der heutigen Zeit nicht wiederholbar ist, und wenn nur in Ausnahmefällen - sprich, das schaffen MAL der BVB, mal Monaco, mal Amsterdam, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es noch mal passiert geht gegen Null.

Ich sag das seit Jahren, dass wir unsere Club-Philosophie, so richtig sie auch mal war, endlich umstellen müssen.

Und siehe da - hat man letztes Jahr noch aus purer Mutlosigkeit verpasst zum richtigen Zeitpunkt das Thema Meisterschaft klar zu definieren, haben sich unsere Führungskräfte nun - auf allen Ebenen - dazu bekannt.

Mein Kompliment, meine Herren...

Die bisherigen Transfer-Zugänge sehen auf dem Papier allesamt hervorragend aus. Allzu schmerzliche Abgänge werden wir wohl auch nicht zu beklagen haben - es wäre angerichtet!!

•     •     •

Immer noch traurig, dass Paulo Sousa damals nur so kurz für uns spielte
BVB - Transferpolitik |#14097
20.06.2019 - 10:31 Uhr
Die getätigten Investitionen von 105-110 Millionen für Brandt, Schulz, Hazard und Hummels sind natürlich erstmal eine Ansage. Wenn wir dazu die Ausgaben für Paco (23 inkl. Leihgebühr) und Balerdi (15,5) on Top packen, schlagen bei uns knapp 150 Millionen für das Jahr (nicht Geschäftsjahr) 2019 zu Buche.

An Einnahmen haben wir aktuell Die 64 Millionen von Pulisic und um die 6-10 Millionen für Isak (je nach Quelle). Gehen wir also Stand heute hier von Rund 70 Millionen aus. Die Steuerlast für diese Einahmen dürfte bei um die 25% liegen, diese lässt sich dann aber auch wieder bei Ausgaben gegen rechnen, also bin ich aktuell so frei und lasse diese für meine Milchmädchenrechnung mal außen vor.

Das heißt ohne weitere Abgänge hätten wir ein Defizit von rund 80 Millionen Euro. Doch zu genau diesen Abgängen wird es kommen und selbst wenn wir hier bei den Streichkandidaten sehr niedrig einsteigen sollte sich dieses Defizit selbst ohne ein Kapitalerhöhung finanzieren lassen.

Alleine mit den offensichtlichen Kandidaten kommen wir auf 65 + X Millionen.
- Guerreiro - 20 Millionen (Barcelona)
- Schürrle - 10 Millionen
- Kagawa - 5 Millionen
- Toljan - 5 Millionen
- Toprak - 5 Millionen
- Rode - 5 Millionen
- Philipp - 15 Millionen

Weitere Kandidaten wären dann wohl
- Weigl - Marktwert: 25 + X Millionen
- Dahoud - Marktwert: 10 + X Millionen
- Diallo - Marktwert: 30 - X Millionen

Selbst wenn wir mit einem Minus von rund 20 Millionen aus der Transferperiode kommen, haben wir den Kader unglaublich in die Breite verstärkt und können den Umbruch Stand heute wohl als sehr erfolgreich bezeichnen. Wenn man tatsächlich sich jetzt auch noch mit einem ZM und einem Stoßstürmer verstärken sollte, könnte man das je nach Klasse und Ausgabe im Zweifel immer noch mit einer Kapitalerhöhung abfedern.

Von einem Gündogan will ich gerade nicht mal träumen, aber selbst dieser könnte sich durch gleichzeitige Abgänge von Weigl und Dahoud (die dann vermutlich auch realistisch wären) gegen finanzieren lassen.
BVB - Transferpolitik |#14098
20.06.2019 - 10:56 Uhr
Zitat von bitingduke
Die getätigten Investitionen von 105-110 Millionen für Brandt, Schulz, Hazard und Hummels sind natürlich erstmal eine Ansage. Wenn wir dazu die Ausgaben für Paco (23 inkl. Leihgebühr) und Balerdi (15,5) on Top packen, schlagen bei uns knapp 150 Millionen für das Jahr (nicht Geschäftsjahr) 2019 zu Buche.

An Einnahmen haben wir aktuell Die 64 Millionen von Pulisic und um die 6-10 Millionen für Isak (je nach Quelle). Gehen wir also Stand heute hier von Rund 70 Millionen aus. Die Steuerlast für diese Einahmen dürfte bei um die 25% liegen, diese lässt sich dann aber auch wieder bei Ausgaben gegen rechnen, also bin ich aktuell so frei und lasse diese für meine Milchmädchenrechnung mal außen vor.

Das heißt ohne weitere Abgänge hätten wir ein Defizit von rund 80 Millionen Euro. Doch zu genau diesen Abgängen wird es kommen und selbst wenn wir hier bei den Streichkandidaten sehr niedrig einsteigen sollte sich dieses Defizit selbst ohne ein Kapitalerhöhung finanzieren lassen.

Alleine mit den offensichtlichen Kandidaten kommen wir auf 65 + X Millionen.
- Guerreiro - 20 Millionen (Barcelona)
- Schürrle - 10 Millionen
- Kagawa - 5 Millionen
- Toljan - 5 Millionen
- Toprak - 5 Millionen
- Rode - 5 Millionen
- Philipp - 15 Millionen

Weitere Kandidaten wären dann wohl
- Weigl - Marktwert: 25 + X Millionen
- Dahoud - Marktwert: 10 + X Millionen
- Diallo - Marktwert: 30 - X Millionen

Selbst wenn wir mit einem Minus von rund 20 Millionen aus der Transferperiode kommen, haben wir den Kader unglaublich in die Breite verstärkt und können den Umbruch Stand heute wohl als sehr erfolgreich bezeichnen. Wenn man tatsächlich sich jetzt auch noch mit einem ZM und einem Stoßstürmer verstärken sollte, könnte man das je nach Klasse und Ausgabe im Zweifel immer noch mit einer Kapitalerhöhung abfedern.

Von einem Gündogan will ich gerade nicht mal träumen, aber selbst dieser könnte sich durch gleichzeitige Abgänge von Weigl und Dahoud (die dann vermutlich auch realistisch wären) gegen finanzieren lassen.


Zuerst einmal sehe ich deinen Beitrag als erfrischend moderat an. Die Summen sind eher konservativ angesetzt und stellen für mich in Summe, wie du auch geschrieben hast, das absolute Minimum dar. Einzig bei Diallo hast du wohl ein "+" mit einem "-" verwechselt. Kann mir nicht vorstellen dass man ihm zum "Einkaufspreis" wieder abgibt.

Wir haben jetzt 35 Mann im Kader. Da können ohne Probleme 8-10 den Verein verlassen ohne irgendwelche Engpässe auszulösen. Ich würde eher noch aufstocken und die Abgänge bei ~12 beziffern. Bei den oben genannten Abgängen hätte man nahezu keine Spieler mehr die zu langen oder häufigen Verletzungen neigen. und sollte es wirklich mal ein bisschen dicker kommen, kann man Jungs aus der U23 hochziehen und den Talenten auch vermehrt das Vertrauen schenken.
Falls sich auf der Mittelfeldposition wirklich noch etwas tun sollte, ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, werden wir dann dementsprechend einen deiner angesprochenen Abgänge zu verzeichnen haben. Spätestens dann ist für Weigl und/oder Dahoud der Zug abgefahren.

Bisher sind wir in der Spitze sehr gut besetzt, wobei es immer wieder Optimierungsbedarf gibt und auch geben wird. Verglichen zu dem was man sich die letzten Jahre teilweise zusammen geschustert hat wirkt das dieses mal stimmiger. Evtl. konnte man durch die Zugänge auch den letzten Berufs-Optimisten die Zukunft aufzeigen und manche haben bisher gehofft, hier durch Verletzungspech etc. zu proftieren und doch noch durchstarten zu können? Wer weiß...

•     •     •

"Die Einstellung ist wichtiger als die Aufstellung.“ - Sammer

"Wer gut über Leute redet, dem geht es gut"

Für ein Netz ohne Hass!
BVB - Transferpolitik |#14099
20.06.2019 - 11:18 Uhr
Zitat von bitingduke
Die getätigten Investitionen von 105-110 Millionen für Brandt, Schulz, Hazard und Hummels sind natürlich erstmal eine Ansage. Wenn wir dazu die Ausgaben für Paco (23 inkl. Leihgebühr) und Balerdi (15,5) on Top packen, schlagen bei uns knapp 150 Millionen für das Jahr (nicht Geschäftsjahr) 2019 zu Buche.

An Einnahmen haben wir aktuell Die 64 Millionen von Pulisic und um die 6-10 Millionen für Isak (je nach Quelle). Gehen wir also Stand heute hier von Rund 70 Millionen aus.



Bis hierhin passt es.



Die Steuerlast für diese Einahmen dürfte bei um die 25% liegen, diese lässt sich dann aber auch wieder bei Ausgaben gegen rechnen, also bin ich aktuell so frei und lasse diese für meine Milchmädchenrechnung mal außen vor.



Ab hier nicht mehr. Es werden keine Steuern auf Umsatz gezahlt, sondern auf Gewinn. Es ist daher tatsächlich eine Milchmädchenrechnung, die so nicht funktioniert, die aber dennoch bedacht werden muss, da bei Transfers signifikante Nebenkosten vorhanden sind, bei denen Steuern nicht mal unbedingt der größte Faktor sein müssen. Mit 80 Mio. Defizit zu rechnen, ist daher einfach nur falsch, vor allem nachdem in den letzten Transferperioden gesagt wurde, dass nur 2/3 der Transfereinnahmen wieder für Ablösen verfügbar sind. 1/3 landet dabei als Nachzahlung bei anderen Vereinen, bei Beratern, beim Fiskus usw., was aktuell möglicherweise weniger ist, da sich der Etat etwas erholt hat und man somit aus dem regulären Umsatz einen Teil dieser Kosten übernehmen kann. Damit deine Rechnung stimmt, müsste die Annahme lauten, dass 100% dieser Kosten mit dem regulären Umsatz exklusive Transfers zu übernehmen sind. Das erscheint mir nicht realistisch, weil die Kaderkosten nach wie vor sehr hoch sind, auch wenn man aktuell mehr als 66% der Einnahmen aus Transfers wieder in Ablösen stecken können sollte - ich spekuliere auf 80% (ohne Kapitalerhöhung, die die Rechnung wieder deutlich verändern würde).



Das heißt ohne weitere Abgänge hätten wir ein Defizit von rund 80 Millionen Euro. Doch zu genau diesen Abgängen wird es kommen und selbst wenn wir hier bei den Streichkandidaten sehr niedrig einsteigen sollte sich dieses Defizit selbst ohne ein Kapitalerhöhung finanzieren lassen.

Alleine mit den offensichtlichen Kandidaten kommen wir auf 65 + X Millionen.
- Guerreiro - 20 Millionen (Barcelona)
- Schürrle - 10 Millionen
- Kagawa - 5 Millionen
- Toljan - 5 Millionen
- Toprak - 5 Millionen
- Rode - 5 Millionen
- Philipp - 15 Millionen



Ist mir zu sehr am Optimalfall gerechnet. Im Einzelfall wird man sicher mal mehr einnehmen können, aber in Summe rechne ich mittlerweile eher mit weniger. Kagawa bspw. hat im Winter schon Probleme gehabt einen Abnehmer zu finden und Besiktas hatte sich dann eine Kaufoption unter 2 Mio. einbauen lassen, die sie nicht gezogen haben, weil sie keinen Bedarf für Kagawa haben. Warum sollte also ein Kagawa jetzt auf einmal 5 Mio. einbringen, wenn selbst der sonst immer händeringend Verstärkung suchende Wintermarkt für ihn schwierig war? Schürrle sitzt auf einem großen Gehalt, das so nur wenige Vereine übernehmen können, was in der Regel dazu führt, dass man auf Ablöse verzichten muss, um auf dem einen oder anderen Weg Schürrle auszuzahlen, per Handgeld. Toprak hat ein Jahr quasi nicht gespielt, ist Ü30 und soll 5 Mio. bringen? Rode hat jetzt seinen dritten Knorpelschaden davongetragen und gerade mal eine Quelle berichtet von 5 Mio. und schon ist das die wahrscheinliche Ablöse, obwohl man zuvor eher mit 2-3 Mio. rechnete? Mag sein, dass bspw. Guerreiro mehr einbringt, aber man sollte für diese Spieler mal lieber von 5-10 Mio. weniger ausgehen. Aber gut, sagen wir mal, dass Nachzahlungen dazukommen und aus dem Sommer noch etwas übrig war, dann bleibt es bei den 65 Mio. bis hierhin.

Selbst wenn man also alle Verkäufe realisiert (was noch nicht sicher ist), liegt die Finanzierungslücke bis hierhin immer noch zwischen 20 und 97 Mio. (20 Mio. nur bei der Annahme, dass sämtliche Nebenkosten aus dem Umsatz exklusive Transfers getragen werden können und 97 Mio., wenn es bei der 66% Quote bleibt, wobei die große Differenz allein schon zeigt, dass da etwas Außergewöhnliches auf der Einnahmenseite passieren muss, um die Differenz komplett zu schließen, weswegen ich 100% ausschließen würde, solange eine Kapitalerhöhung nicht die Antwort aller Fragen darstellt). Wobei die bisherige Planung anhand unklarer Einnahmen stattgefunden hätte, was ich mir eh schon kaum vorstellen kann (und auch nochmal für die Kapitalerhöhung spräche, die sich deutlich besser planen lässt).



Weitere Kandidaten wären dann wohl
- Weigl - Marktwert: 25 + X Millionen
- Dahoud - Marktwert: 10 + X Millionen
- Diallo - Marktwert: 30 - X Millionen



Bei Dahoud wurde explizit gesagt, dass ein Abgang derzeit nicht in Frage kommt. Das ist auch verständlich, da man seinen Spielertyp nicht ersatzlos streichen könnte. Im ZM ist man eh schon dünn besetzt, egal für welches System man es dreht und wendet und wie konkret man schon mit den Nachwuchsspielern planen will. Verkauft man Dahoud, kann man sich, angesichts seiner sportlichen Situation in der abgelaufenen Saison, ziemlich sicher sein, dass man hier mehr Geld benötigt, als man einnimmt, um ihn zu ersetzen. Ob das nun Gündogan betrifft oder nicht. Das gäbe also in meinen Augen keine Einnahmen, sondern es würde ein Zuzahlgeschäft stattfinden.

Bei Weigl sieht es relativ ähnlich aus, wobei man zumindest mit Jugendspielern seine kleine Rolle im Zentrum durchaus planen könnte. Falls das aber nicht genug ist, wird man auch hier nochmal etwas ausgeben müssen und nicht nur Einnahmen haben, mal abgesehen davon, dass ich nicht mehr mit so viel für Weigl rechnen würde.

Bei Diallo würde es dafür wohl etwas mehr werden, wenn man ihn denn abgibt, was in dem Fall auch ersatzlos möglich wäre.

Kurz: um mit diesen Spielern die Finanzierungslücke tatsächlich zu schließen, müsste man den 100% Nebenkostenbeitrag aus dem Umsatz exklusive Transfers, sehr nahe kommen und es müssten wohl auch ziemlich sicher 2 davon gehen. Danach wäre dann bei weiteren Neuzugängen kaum noch etwas möglich, ohne Kapitalerhöhung oder weitere Verkäufe.



Selbst wenn wir mit einem Minus von rund 20 Millionen aus der Transferperiode kommen, haben wir den Kader unglaublich in die Breite verstärkt und können den Umbruch Stand heute wohl als sehr erfolgreich bezeichnen. Wenn man tatsächlich sich jetzt auch noch mit einem ZM und einem Stoßstürmer verstärken sollte, könnte man das je nach Klasse und Ausgabe im Zweifel immer noch mit einer Kapitalerhöhung abfedern.

Von einem Gündogan will ich gerade nicht mal träumen, aber selbst dieser könnte sich durch gleichzeitige Abgänge von Weigl und Dahoud (die dann vermutlich auch realistisch wären) gegen finanzieren lassen.


Mir gefällt der Kader ohne weitere Transfers noch nicht, unabhängig davon, wie ich die einzelnen Transfers bislang bewerte. Für mich fehlen weiterhin entscheidende Puzzleteile, gerade im Zentrum (dynamischer Stratege), aber auch im Angriff (1gg1 Spieler und robuste Anspielstation, um eine weiter Möglichkeit für den Aufbau zu bekommen - darf von mir aus auch ein Spieler für beide Bedarfe sein) weswegen es schon wichtig wäre, dass die bisherigen Transfers auf Basis einer bevorstehenden Kapitalerhöhung stattgefunden haben, die auch nicht gerade wenig Geld einbringt (mindestens 30 Mio. pro Großanteilseigner). Für mich ist man jedenfalls immer noch nicht fertig und sollte die Kapitalerhöhung stattfinden, wäre Gündogan kein unerreichbarer Traum, der nicht mehr durch die anvisierten Abgänge realisierbar wäre - wäre auch der erste Rückkehrer, auf den ich mich unbedingt freuen würde ...
BVB - Transferpolitik |#14100
20.06.2019 - 12:06 Uhr
Falls jetzt wirklich Gündogan noch zu uns wechselt, könnte wirklich genau das eintreten, was der Insider User vorausgesagt hat.
Diese Saison gestandene Profis holen, ein breites Fundament mit vielen tragenden Säulen holen und im nächsten Sommer dann ausschließlich mit Top Talenten frisches Blut zuführen. Ergibt für mich Sinn und hoffentlich kommt es genauso.
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.