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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#12971
20.08.2018 - 10:47 Uhr
Zitat von DerMoe

Und die Großkreutz, Schmelzer usw will man doch heutzutage hier nicht mehr haben. Ein Maximillian Philipp ist doch nicht hip und cool genug. Ein Wolf ist doch eigentlich schon gescheitert, ein Delaney viel zu langweilig.
Passlack? Gescheitert. Bruun Larsen? Bei Stuttgart gefloppt.

Man muss den Jungs halt mal wieder vertrauen und Zeit geben, dann hat man auch solche Erfolgsgeschichten wieder. Wenn wir hier weiter 10 Ab und Zugänge pro Saison haben und jeder vom Hof gejagt wird, weil die ersten 3 Spiele nicht Weltklasse waren, dann wird das natürlich nichts.


Bei Isak ist es noch krasser. Der wird nach seinem letzten A-Jugend-Jahr abgeschrieben (er geht jetzt in seine, nach Alter, erste Seniorensaison) und muss ganz dringend verliehen oder verkauft werden.

Ungeduld ist Trumph bei Teilen der Anhängerschaft.
BVB - Transferpolitik |#12972
20.08.2018 - 10:50 Uhr
Zitat von maddinbvb
Zitat von KryptoNate

Ich vermisse echt die Transfers a la Barrios, Lewandowski, Kagawa, Subotic, Hummels oder die potentiellen Stammspieler aus unseren U-Mannschaften. Vor 5 Jahren hätten wir Diallo von Monaco geholt, für den schmalen Taller - heute kriegen wir es nur hin, Spieler zu kaufen, die starke Saisons hinter sich haben.

Solche Transfers helfen einem aber nicht mit unseren Zielen. Die genannten Spieler wurden allesamt geholt, als wir noch bei weitem nicht den Anspruch hatten, uns jedes Jahr für die Champions League zu qualifizieren. Gut, mit Lewy und Kagawa sind wir Meister geworden, aber komplett ohne Erwartungsdruck in dieser Richtung. Zumal Lewy in seiner ersten Saison hier nun wirklich kein Killer gewesen ist.
Und ganz fernab davon wären solche Transfers wir damals heute auch nicht mehr für ~5 Mio zu bewerkstelligen. Für einen Welttorjäger aus Südamerika würde man heutzutage bestimmt nicht weniger als 30-40 Mio verlangen, auch gerade ein Lewandowski wäre heute deutlich (!) teurer.
Für mich ist Bruun Larsen ein potenzieller Stammspieler aus unserer Jugend. Vorher kam Pulisic, auch Passlack wurde als solcher gesehen. Mehr als maximal 1-2 Spieler alle drei Jahre die den Sprung in die erste Liga schaffen bringt kaum eine Jugendabteilung hervor.
Und zu Diallo: vor fünf Jahren war sein Potenzial vielleicht noch nicht erkennbar. Man kann jedenfalls nicht sagen man sei in der Beziehung untätig gewesen, so holte man sich genau vor fünf Jahren mit Marian Sarr ein vielversprechendes Talent für die Innenverkleidung (dass er es am Ende nicht gepackt hat, ist ein anderes Paar Schuhe).

Lange Rede, kurzer Sinn: man könnte heute sicher auch wieder junge Spieler für (verhältnismäßig) schmales Geld holen, jedoch nicht mit dem Anspruch die Champions League zu erreichen. Dass das 2011 so geklappt hat war so nicht geplant und mit Sicherheit einzigartig.



Ja das stimmt schon irgendwie,das wir barrios und Lewa damals zwei richtige Glücksgriffe hatten war sicher so nicht geplant.Barrios war damals ja auch kein Talent mehr,eher ein Geheimtipp mit dem Titel Welttorjäger.Das wir allen Anschein keinen geeigneten Stürmer sehen oder finden macht mir aber irgendwie Bauchweh.Wir haben mit Maxi einen vorne aber die grösste Erfahrung hat er auch nicht und ich will nicht wissen was los is,wenn er paar Spiele nicht trifft.Natürlich gehört das auch zur Entwicklung bei und ich denke er hatte da Bock drauf,ganz vorne.Wer Maxi aber spielen Sieht,der weiss das er eigentlich besser als hs oder von den außen Richtung Tor zieht und ob er da dann auch die von dir angesprochene Qualität ganz vorne drin hat um auch gegen die Top Klubs aus der BL oder der CL hat,Muss ich erstmal anzweifeln obwohl ich ihn super finde.

Was mir etwas Sorge bereitet ist das,ich viele gute Stürmer auch für ne kleine Mark wechseln sehe und wir immernoch nichts haben.Die Gerüchte zu Pedro fand ich mehr als gut,kühlen aber auch schnell wieder ab,wahrscheinlich wegen dem Geld was fluninense will.Enes Ünal ist gar nicht auf unseren Radar gewesen,der wechselt Herz per leihe innerhalb Spaniens.Und da sind noch unzählige die nennen könnte und alle nicht die Welt kosten oder kosteten.

Was machen wir eigentlich wenn wir keinen holen,isak sei ja angeblich auch zu schwach für die BL und reus und Maxi beide ausfallen,denn wir wissen Seit einigen Jahren das man mit Marco eigentlich nicht die Saison komplett planen kann und Maxi ja auch mal mehr als weniger ein Wehwehchen hat.Was machen wir dann?
BVB - Transferpolitik |#12973
20.08.2018 - 10:52 Uhr
Zitat von KryptoNate
Zitat von maddinbvb

Zitat von KryptoNate

Ich vermisse echt die Transfers a la Barrios, Lewandowski, Kagawa, Subotic, Hummels oder die potentiellen Stammspieler aus unseren U-Mannschaften. Vor 5 Jahren hätten wir Diallo von Monaco geholt, für den schmalen Taller - heute kriegen wir es nur hin, Spieler zu kaufen, die starke Saisons hinter sich haben.

Solche Transfers helfen einem aber nicht mit unseren Zielen. Die genannten Spieler wurden allesamt geholt, als wir noch bei weitem nicht den Anspruch hatten, uns jedes Jahr für die Champions League zu qualifizieren. Gut, mit Lewy und Kagawa sind wir Meister geworden, aber komplett ohne Erwartungsdruck in dieser Richtung. Zumal Lewy in seiner ersten Saison hier nun wirklich kein Killer gewesen ist.
Und ganz fernab davon wären solche Transfers wir damals heute auch nicht mehr für ~5 Mio zu bewerkstelligen. Für einen Welttorjäger aus Südamerika würde man heutzutage bestimmt nicht weniger als 30-40 Mio verlangen, auch gerade ein Lewandowski wäre heute deutlich (!) teurer.
Für mich ist Bruun Larsen ein potenzieller Stammspieler aus unserer Jugend. Vorher kam Pulisic, auch Passlack wurde als solcher gesehen. Mehr als maximal 1-2 Spieler alle drei Jahre die den Sprung in die erste Liga schaffen bringt kaum eine Jugendabteilung hervor.
Und zu Diallo: vor fünf Jahren war sein Potenzial vielleicht noch nicht erkennbar. Man kann jedenfalls nicht sagen man sei in der Beziehung untätig gewesen, so holte man sich genau vor fünf Jahren mit Marian Sarr ein vielversprechendes Talent für die Innenverkleidung (dass er es am Ende nicht gepackt hat, ist ein anderes Paar Schuhe).

Lange Rede, kurzer Sinn: man könnte heute sicher auch wieder junge Spieler für (verhältnismäßig) schmales Geld holen, jedoch nicht mit dem Anspruch die Champions League zu erreichen. Dass das 2011 so geklappt hat war so nicht geplant und mit Sicherheit einzigartig.



Hätte vielleicht auch noch einen Kuba nennen sollen. Kein Weltstar, kein Schickimicki Typ sondern auch einer, der sich reinhaut, schnell ist und weiss, was es für ein Privileg ist, für den BVB zu spielen. Solche Transfers sind es, die uns ausgemacht haben.

Passlack wurde so gesehen, hat es aber nicht gepackt und wird (wahrscheinlich) den Gang a la Hünemeier, Dzudziak oder Nöthe gehen (mal schauen). Ich vermisse einfach das Scouting, die Vorraussicht und die Fantasie. Wenn wir so weiter machen wie jetzt, wäre ein logischer Transfer: Toprak spielt recht wenig diese Saison, wechselt dann zu Wolfsburg und wir holen Niakhate aus Mainz für 19mio nach starker Saison. -.-

Ok, Barrios war echt günstig - trotzdem würde ich mich einfach freuen, wenn wir einen Spieler erscouten, der das Zeug dazu hat, bei uns groß rauszukommen. Vielleicht nicht weil er 30 Tore in Argentinien (als Beispiel) gemacht hat, sondern weil unsere Führungsriege das potential in einem Spieler sieht. Ein unbeschriebenes Blatt war Diallo aber auch nicht, ich sah in nie spielen, aber hatte schon öfter von ihm gehört.


Oh man manche sollten echt aus der Vergangenheit mal aufwachen und sich keine Illusionen machen.
Wozu sollen wir jetzt Spieler ala kuba etc holen? Warum? Diallo, delaney, witsel spiegeln genau das wieder, was man auf den positionen brauchte.
Man muss einfach mit der zeit gehen und kann nicht jahrzehnte lang das gleiche versuchen, weil es einmal stark geklappt hat.
Vor allem erschließt sich mir nicht, was daran so schlimm sein soll, dass wir diallo jetzt erst geholt haben und nicht schon letztes jahr??
Dein Beitrag ergibt für mich 0,0 sinn.
Sancho, zagadou, gomez scheinst du irgendwie vergessen zu haben, wenn du über unser scouting urteilst. Was soll dortmund machen, wenn aus der eigenen jugend gerade nur larsen das zeug hat?
Mir kommt das so vor, als weilst du in der schönen vergangenheit wo man mir solchen underdogtransfers dann meister wurde und sehnst dir diese zeit zurück.
Was ein unfug, die uhr dreht sich weiter, alle vereine entwickeln sich weiter, der markt geht immer höher und unsere vorraussetzungen und ziele sind weit aus höher, da kann man nicht mit solchen alten geschichten kommen und die auf jetzt projezieren.
Damals war damals und heute ist heute, immer dieses schwellen in alten Erinnnerung.
Unsere Transferperiode war bis auf den Stürmee eigentlich doch gut.
BVB - Transferpolitik |#12974
20.08.2018 - 10:52 Uhr
Zitat von KryptoNate
Zitat von maddinbvb

Zitat von KryptoNate

Ich vermisse echt die Transfers a la Barrios, Lewandowski, Kagawa, Subotic, Hummels oder die potentiellen Stammspieler aus unseren U-Mannschaften. Vor 5 Jahren hätten wir Diallo von Monaco geholt, für den schmalen Taller - heute kriegen wir es nur hin, Spieler zu kaufen, die starke Saisons hinter sich haben.

Solche Transfers helfen einem aber nicht mit unseren Zielen. Die genannten Spieler wurden allesamt geholt, als wir noch bei weitem nicht den Anspruch hatten, uns jedes Jahr für die Champions League zu qualifizieren. Gut, mit Lewy und Kagawa sind wir Meister geworden, aber komplett ohne Erwartungsdruck in dieser Richtung. Zumal Lewy in seiner ersten Saison hier nun wirklich kein Killer gewesen ist.
Und ganz fernab davon wären solche Transfers wir damals heute auch nicht mehr für ~5 Mio zu bewerkstelligen. Für einen Welttorjäger aus Südamerika würde man heutzutage bestimmt nicht weniger als 30-40 Mio verlangen, auch gerade ein Lewandowski wäre heute deutlich (!) teurer.
Für mich ist Bruun Larsen ein potenzieller Stammspieler aus unserer Jugend. Vorher kam Pulisic, auch Passlack wurde als solcher gesehen. Mehr als maximal 1-2 Spieler alle drei Jahre die den Sprung in die erste Liga schaffen bringt kaum eine Jugendabteilung hervor.
Und zu Diallo: vor fünf Jahren war sein Potenzial vielleicht noch nicht erkennbar. Man kann jedenfalls nicht sagen man sei in der Beziehung untätig gewesen, so holte man sich genau vor fünf Jahren mit Marian Sarr ein vielversprechendes Talent für die Innenverkleidung (dass er es am Ende nicht gepackt hat, ist ein anderes Paar Schuhe).

Lange Rede, kurzer Sinn: man könnte heute sicher auch wieder junge Spieler für (verhältnismäßig) schmales Geld holen, jedoch nicht mit dem Anspruch die Champions League zu erreichen. Dass das 2011 so geklappt hat war so nicht geplant und mit Sicherheit einzigartig.



Hätte vielleicht auch noch einen Kuba nennen sollen. Kein Weltstar, kein Schickimicki Typ sondern auch einer, der sich reinhaut, schnell ist und weiss, was es für ein Privileg ist, für den BVB zu spielen. Solche Transfers sind es, die uns ausgemacht haben.

Passlack wurde so gesehen, hat es aber nicht gepackt und wird (wahrscheinlich) den Gang a la Hünemeier, Dzudziak oder Nöthe gehen (mal schauen). Ich vermisse einfach das Scouting, die Vorraussicht und die Fantasie. Wenn wir so weiter machen wie jetzt, wäre ein logischer Transfer: Toprak spielt recht wenig diese Saison, wechselt dann zu Wolfsburg und wir holen Niakhate aus Mainz für 19mio nach starker Saison. -.-

Ok, Barrios war echt günstig - trotzdem würde ich mich einfach freuen, wenn wir einen Spieler erscouten, der das Zeug dazu hat, bei uns groß rauszukommen. Vielleicht nicht weil er 30 Tore in Argentinien (als Beispiel) gemacht hat, sondern weil unsere Führungsriege das potential in einem Spieler sieht. Ein unbeschriebenes Blatt war Diallo aber auch nicht, ich sah in nie spielen, aber hatte schon öfter von ihm gehört.


Verstehe die Kritik hier nur bedingt, um ehrlich zu sein. Wenn man sich die letzten Jahre anschaut, dann machen wir doch weiterhin sehr oft solche Transfers: Sancho, Gomez, Zagadou, Dembele, Guerreiro, Merino, Mor, Isak, etc. Die sind allesamt aus kleineren Ligen direkt zu uns gekommen und das für relativ wenig Ablöse - wenn man mal die aktuellen Preise so beachtet.

Das finde ich schon mehr als in Ordnung.

Man muss auch immer bedenken, dass da 2 Seiten (oder mehr) dazu gehören. Woher weisst du denn zB, dass wir nicht vor 2 Jahren schon an Diallo dran waren und ihm aber der Schritt zu uns zu gross war und er sich deswegen für einen kleineren Verein entschieden hat?

Meiner Meinung nach sind unsere "alternativen" bzw. perspektivischen Transfers immer noch sehr gut.

Ich bin lediglich mit unseren "sicheren" Transfers - bei Spielern die sofort helfen sollen - eher unzufrieden. Da haben wir in den letzten Jahren mit Rode, Götze, Schüüü, Yarmo und mit Abstrichen Toprak, Bartra und Castro nicht so richtig gut abgeschnitten.

Ich bin daher gespannt, wie sich die Transfers dieser Kategorie in diesem Jahr machen werden. Explizit spreche ich da natüröich von Witsel und Delaney.
BVB - Transferpolitik |#12975
20.08.2018 - 10:54 Uhr
Zitat von KryptoNate
Zitat von maddinbvb

Zitat von KryptoNate

Ich vermisse echt die Transfers a la Barrios, Lewandowski, Kagawa, Subotic, Hummels oder die potentiellen Stammspieler aus unseren U-Mannschaften. Vor 5 Jahren hätten wir Diallo von Monaco geholt, für den schmalen Taller - heute kriegen wir es nur hin, Spieler zu kaufen, die starke Saisons hinter sich haben.

Solche Transfers helfen einem aber nicht mit unseren Zielen. Die genannten Spieler wurden allesamt geholt, als wir noch bei weitem nicht den Anspruch hatten, uns jedes Jahr für die Champions League zu qualifizieren. Gut, mit Lewy und Kagawa sind wir Meister geworden, aber komplett ohne Erwartungsdruck in dieser Richtung. Zumal Lewy in seiner ersten Saison hier nun wirklich kein Killer gewesen ist.
Und ganz fernab davon wären solche Transfers wir damals heute auch nicht mehr für ~5 Mio zu bewerkstelligen. Für einen Welttorjäger aus Südamerika würde man heutzutage bestimmt nicht weniger als 30-40 Mio verlangen, auch gerade ein Lewandowski wäre heute deutlich (!) teurer.
Für mich ist Bruun Larsen ein potenzieller Stammspieler aus unserer Jugend. Vorher kam Pulisic, auch Passlack wurde als solcher gesehen. Mehr als maximal 1-2 Spieler alle drei Jahre die den Sprung in die erste Liga schaffen bringt kaum eine Jugendabteilung hervor.
Und zu Diallo: vor fünf Jahren war sein Potenzial vielleicht noch nicht erkennbar. Man kann jedenfalls nicht sagen man sei in der Beziehung untätig gewesen, so holte man sich genau vor fünf Jahren mit Marian Sarr ein vielversprechendes Talent für die Innenverkleidung (dass er es am Ende nicht gepackt hat, ist ein anderes Paar Schuhe).

Lange Rede, kurzer Sinn: man könnte heute sicher auch wieder junge Spieler für (verhältnismäßig) schmales Geld holen, jedoch nicht mit dem Anspruch die Champions League zu erreichen. Dass das 2011 so geklappt hat war so nicht geplant und mit Sicherheit einzigartig.



Hätte vielleicht auch noch einen Kuba nennen sollen. Kein Weltstar, kein Schickimicki Typ sondern auch einer, der sich reinhaut, schnell ist und weiss, was es für ein Privileg ist, für den BVB zu spielen. Solche Transfers sind es, die uns ausgemacht haben.

Passlack wurde so gesehen, hat es aber nicht gepackt und wird (wahrscheinlich) den Gang a la Hünemeier, Dzudziak oder Nöthe gehen (mal schauen). Ich vermisse einfach das Scouting, die Vorraussicht und die Fantasie. Wenn wir so weiter machen wie jetzt, wäre ein logischer Transfer: Toprak spielt recht wenig diese Saison, wechselt dann zu Wolfsburg und wir holen Niakhate aus Mainz für 19mio nach starker Saison. -.-

Ok, Barrios war echt günstig - trotzdem würde ich mich einfach freuen, wenn wir einen Spieler erscouten, der das Zeug dazu hat, bei uns groß rauszukommen. Vielleicht nicht weil er 30 Tore in Argentinien (als Beispiel) gemacht hat, sondern weil unsere Führungsriege das potential in einem Spieler sieht. Ein unbeschriebenes Blatt war Diallo aber auch nicht, ich sah in nie spielen, aber hatte schon öfter von ihm gehört.


Kuba? so einen hat man doch mit Wolf geholt, für "kleines Geld".

Wir machen immer noch jedes Jahr Transfers wie früher, mit dem Unterschied das diese Spieler heute keine Zeit mehr haben sich zu entwickeln. Die bekommen 2-3 Spiele und wenn die nicht überzeugen dann ist der Zug fast schon abgefahren.
Hier werden Saisons mit 75+ Punkten gefordert, wie oft kann man dann hier dem jungen Spieler auch Fehler zugestehen? Genau 1 mal... ein Lewandowski hat erstmal nen halbes Jahr hinter Barrios auf der Bank gehockt und nur durch seine Verletzung gespielt und hat dann kein Scheunentor getroffen.

Ein Pulisic hat es z.B. geschafft in seinen früheren Einsätzen meistens einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Es ist durch den Leistungsdruck und die Erwartungshaltungen kaum noch möglich Spieler aus dem Hut zu zaubern und ihnen dann auch noch die nötige Spielzeit zu geben, deswegen wählt man eben den Weg der "Größeren" und kauft dann Spieler von anderen Vereinen ein, die schon etwas weiter sind (Diallo, Akanji).
BVB - Transferpolitik |#12976
20.08.2018 - 10:55 Uhr
Zitat von DerMoe
Zitat von KryptoNate

Ich vermisse echt die Transfers a la Barrios, Lewandowski, Kagawa, Subotic, Hummels oder die potentiellen Stammspieler aus unseren U-Mannschaften. Vor 5 Jahren hätten wir Diallo von Monaco geholt, für den schmalen Taller - heute kriegen wir es nur hin, Spieler zu kaufen, die starke Saisons hinter sich haben. Dazu kaufen wir ausländische Jugendspieler, und haben ewig keinen Götze, Großkreutz, Schmelzer, Reus...hervorgebracht. Sancho/Pulisic sind die einzigen Ausnahmen in den letzten Jahren, nichtmal einen besonders talentierten, jungen zweiten TW haben wir im Verein, sodass ein 30 Jähriger Schweizer den Platz einnimmt. (Der eklatante fussballerische Schwächen aufweist, was eigentlich ein No-Go bei uns sein sollte)


Ich find den Absatz etwas paradox. Es ist also falsch ausländische Talente zu kaufen, es wird aber gleichzeitig über die fehlenden Barrios und Kagawas gejammert?

Die Hauptunterschiede liegen für mich hier in der Wahrnehmung:
- den Jungs wird kaum noch Zeit gelassen. Einen "WeltNIXjäger" wie Barrios oder einen "LewanDOOFski" (beides Bild Zitate) würde man heutzutage doch in der Folgesaison schon wieder verkaufen und hier im Forum die Köpfe der Verantwortlichen fordern.

Sancho, Gomez, Zagadou... das sind genau diese Transfers. Gut gescoutet, starke Verpflichtungen. Man muss ihnen eben nur Zeit geben.

Und die Großkreutz, Schmelzer usw will man doch heutzutage hier nicht mehr haben. Ein Maximillian Philipp ist doch nicht hip und cool genug. Ein Wolf ist doch eigentlich schon gescheitert, ein Delaney viel zu langweilig.
Passlack? Gescheitert. Bruun Larsen? Bei Stuttgart gefloppt.

Man muss den Jungs halt mal wieder vertrauen und Zeit geben, dann hat man auch solche Erfolgsgeschichten wieder. Wenn wir hier weiter 10 Ab und Zugänge pro Saison haben und jeder vom Hof gejagt wird, weil die ersten 3 Spiele nicht Weltklasse waren, dann wird das natürlich nichts.



Ich sehe es immer geteilt, zum einen Transfers für die A-Mannschaft zum anderen die Jungs in der zweiten (oder in den U´s) die dann auf sich aufmerksam machen. Es werden ausländische Spieler geholt (für das A-Team) und es kommt nichts aus unseren Jugendschmieden nach. Sancho, Zagadou und Gomez sind klare Verstärkungen für die Profis in absehbarer Zeit (max 2 Saisons). Ich frage mich halt, wann der nächste U-Spieler, für den Profikader, mal wieder seit mehr als 2 Jahren im Verein ist - und vielleicht sogar schon seit 5 Jahren alles bei uns durchlaufen hat. Da kommt einfach gar nichts mehr. Man muss halt erst wieder drauf angewiesen sein, weil man keine Kohle hat. Dann spielen in der Viererkette Bockhorn und Dieckman.


Und du schreibst es etwas allgemein. Auch wenn viele gern irgendwelche hipen Spieler wollen, gibt es genug Leute, die auf Spieler wie Kuba, Subotic und Weidenfeller schwören. Ich würde einen Aubameyang geschenkt nicht zurücknehmen, und dafür eher Ginczek spielen lassen. btw
BVB - Transferpolitik |#12977
20.08.2018 - 10:58 Uhr
Zitat von rep0r
Zitat von KryptoNate

Zitat von maddinbvb

Zitat von KryptoNate

Ich vermisse echt die Transfers a la Barrios, Lewandowski, Kagawa, Subotic, Hummels oder die potentiellen Stammspieler aus unseren U-Mannschaften. Vor 5 Jahren hätten wir Diallo von Monaco geholt, für den schmalen Taller - heute kriegen wir es nur hin, Spieler zu kaufen, die starke Saisons hinter sich haben.

Solche Transfers helfen einem aber nicht mit unseren Zielen. Die genannten Spieler wurden allesamt geholt, als wir noch bei weitem nicht den Anspruch hatten, uns jedes Jahr für die Champions League zu qualifizieren. Gut, mit Lewy und Kagawa sind wir Meister geworden, aber komplett ohne Erwartungsdruck in dieser Richtung. Zumal Lewy in seiner ersten Saison hier nun wirklich kein Killer gewesen ist.
Und ganz fernab davon wären solche Transfers wir damals heute auch nicht mehr für ~5 Mio zu bewerkstelligen. Für einen Welttorjäger aus Südamerika würde man heutzutage bestimmt nicht weniger als 30-40 Mio verlangen, auch gerade ein Lewandowski wäre heute deutlich (!) teurer.
Für mich ist Bruun Larsen ein potenzieller Stammspieler aus unserer Jugend. Vorher kam Pulisic, auch Passlack wurde als solcher gesehen. Mehr als maximal 1-2 Spieler alle drei Jahre die den Sprung in die erste Liga schaffen bringt kaum eine Jugendabteilung hervor.
Und zu Diallo: vor fünf Jahren war sein Potenzial vielleicht noch nicht erkennbar. Man kann jedenfalls nicht sagen man sei in der Beziehung untätig gewesen, so holte man sich genau vor fünf Jahren mit Marian Sarr ein vielversprechendes Talent für die Innenverkleidung (dass er es am Ende nicht gepackt hat, ist ein anderes Paar Schuhe).

Lange Rede, kurzer Sinn: man könnte heute sicher auch wieder junge Spieler für (verhältnismäßig) schmales Geld holen, jedoch nicht mit dem Anspruch die Champions League zu erreichen. Dass das 2011 so geklappt hat war so nicht geplant und mit Sicherheit einzigartig.



Hätte vielleicht auch noch einen Kuba nennen sollen. Kein Weltstar, kein Schickimicki Typ sondern auch einer, der sich reinhaut, schnell ist und weiss, was es für ein Privileg ist, für den BVB zu spielen. Solche Transfers sind es, die uns ausgemacht haben.

Passlack wurde so gesehen, hat es aber nicht gepackt und wird (wahrscheinlich) den Gang a la Hünemeier, Dzudziak oder Nöthe gehen (mal schauen). Ich vermisse einfach das Scouting, die Vorraussicht und die Fantasie. Wenn wir so weiter machen wie jetzt, wäre ein logischer Transfer: Toprak spielt recht wenig diese Saison, wechselt dann zu Wolfsburg und wir holen Niakhate aus Mainz für 19mio nach starker Saison. -.-

Ok, Barrios war echt günstig - trotzdem würde ich mich einfach freuen, wenn wir einen Spieler erscouten, der das Zeug dazu hat, bei uns groß rauszukommen. Vielleicht nicht weil er 30 Tore in Argentinien (als Beispiel) gemacht hat, sondern weil unsere Führungsriege das potential in einem Spieler sieht. Ein unbeschriebenes Blatt war Diallo aber auch nicht, ich sah in nie spielen, aber hatte schon öfter von ihm gehört.


Kuba? so einen hat man doch mit Wolf geholt, für "kleines Geld".




Du sprichst es an, dass finde ich total schade. Die Fans im Stadion raunen, wenn nach 20min ein Rückpass gespielt wird, hier schreib sich jeder Fifa Spieler die Finger wund und fordert Morata und Konsorten und auf der Süd singt die Hälfte eh erst mit wenn es 3:0 steht. Ich bin einfach ein wenig altmodisch, denke ich.
BVB - Transferpolitik |#12978
20.08.2018 - 11:01 Uhr
Zitat von KryptoNate



Du sprichst es an, dass finde ich total schade. Die Fans im Stadion raunen, wenn nach 20min ein Rückpass gespielt wird, hier schreib sich jeder Fifa Spieler die Finger wund und fordert Morata und Konsorten und auf der Süd singt die Hälfte eh erst mit wenn es 3:0 steht. Ich bin einfach ein wenig altmodisch, denke ich.


Den BVB gibt es nicht erst seit Klopp. Deswegen ist "altmodisch" der völlig falsche Begriff.
BVB - Transferpolitik |#12979
20.08.2018 - 11:05 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Zitat von KryptoNate

Du sprichst es an, dass finde ich total schade. Die Fans im Stadion raunen, wenn nach 20min ein Rückpass gespielt wird, hier schreib sich jeder Fifa Spieler die Finger wund und fordert Morata und Konsorten und auf der Süd singt die Hälfte eh erst mit wenn es 3:0 steht. Ich bin einfach ein wenig altmodisch, denke ich.


Den BVB gibt es nicht erst seit Klopp. Deswegen ist "altmodisch" der völlig falsche Begriff.



Sobald etwas als klar vergangen angesehen wird (ja, auch individuell), kann man es auch als altmodisch betrachten.
BVB - Transferpolitik |#12980
20.08.2018 - 11:22 Uhr
sehe es ebenso wie meine vorredner... den spieler wird kaum noch zeit gegeben. unser umfeld war damals anders. natürlich gab es dafür viele gründe, jahrelanges mittelmaß etc.

vor dem ersten pflichtspiel werden spieler wie philipp, wolf, delaney schon als zu schlecht betitelt. aktuell wird origi auch sehr schlecht dargestellt von vielen usern. spieler bekommen keine zeit mehr, sie werden schon vor den transfer als schlecht empfunden und wenn sie dann in den ersten 3 spielen nicht zünden.... dann ist es ganz vorbei. im stadion verhält sich das, nicht ganz so krass aber es geht in eine ähnliche richtung.

barrios hatte damals 10 spiele benötigt in der BuLi um zu zünden, Lewandowski noch länger.... heutzutage ist die erwartungshaltung aber, das man einen Stürmer verpflichtet der im vorjahr eine Top5 liga kleingeschossen hat, spielerisch und technisch alle fähigkeiten mitbringt und dem BVB SOFORT weiterhelfen kann.

solche stürmer waren seit Watzke nie für den BVB erschwinglich. jetzt nachdem der markt nochmal deutlich angezogen hat, erst recht nicht. aber das ist die erwartungshaltung. es muss alles stimmen, ist dies gegeben ist der spieler aber für den BVB schon längst "out of range".

•     •     •

HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
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