BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
04.08.2018 - 00:56 Uhr
Zitat von Alba_King
meine güte ist unser ZM schlecht. keine dominanz, keine defensivstärke, spielerisch wie b jugendliche... alter falter ich sehe die gleichen probleme wie die letzten 2 jahre. und das schlimmste ist auch noch das schmelzer ein profi kicker sich nennen darf und millionen verdient.
Bitte holt endlich jungs die eier haben und kicken können.
meine güte ist unser ZM schlecht. keine dominanz, keine defensivstärke, spielerisch wie b jugendliche... alter falter ich sehe die gleichen probleme wie die letzten 2 jahre. und das schlimmste ist auch noch das schmelzer ein profi kicker sich nennen darf und millionen verdient.
Bitte holt endlich jungs die eier haben und kicken können.
Und der Nächste bitte.....
04.08.2018 - 03:38 Uhr
Zitat von Alba_King
meine güte ist unser ZM schlecht. keine dominanz, keine defensivstärke, spielerisch wie b jugendliche... alter falter ich sehe die gleichen probleme wie die letzten 2 jahre. und das schlimmste ist auch noch das schmelzer ein profi kicker sich nennen darf und millionen verdient.
Bitte holt endlich jungs die eier haben und kicken können.
meine güte ist unser ZM schlecht. keine dominanz, keine defensivstärke, spielerisch wie b jugendliche... alter falter ich sehe die gleichen probleme wie die letzten 2 jahre. und das schlimmste ist auch noch das schmelzer ein profi kicker sich nennen darf und millionen verdient.
Bitte holt endlich jungs die eier haben und kicken können.
Also man liest ja immer wieder Mist hier in den Threads, aber selten so einen Bockmist.
04.08.2018 - 08:06 Uhr
Ich hoffe und denke das man beim Bvb bzgl der stürmersuche auf das ende der transferperiode in der bpl wartet, bzw darauf das die vereine dort keine spielereinkäufe mehr tätigen können sondern eben nur noch verkaufen dürfen bis zur transferfrist der jeweilig anderen liga.
Das ist zwar riskant, da man auch auf granit beißen könnte, aber trotzdem wirtschaftlich am sinnvollsten.
Die kader der clubs dort sind groß und es gibt viele Spieler die wechseln könnten bzw es wollen würden. Zudem würde man seitens des abgeben vereins nicht die Konkurrenz in der eigenen liga stärken.
Bestes beispiel ist man utd mit martial, wo man mit diesem thema ganz offen umgeht und scheinbar auch keine eile hat. Auch chelsea wird sich hüten Batshuayi an einen Konkurrenten in der liga zu verscherbeln, de bruyne und lukaku sind da warnende beispiele.
Die Konkurrenz für den bvb im allgemeinen wäre somit deutlich kleiner und finanziell in einem „wettbieten“ eher zu bewältigen als wenn irgendein Premier League verein seine finanziellen muskeln spielen lässt um den bvb auszustechen.
Der bvb wäre dann in einer sehr guten, sprich besseren position wie jetzt. Wir haben die finanziellen mittel auch einen großen transfer zu stemmen, haben einen guten namen, spielen cl und suchen wahrscheinlich den ms der hier stamm spielen soll. Gut für uns, gut für den spieler und auch gut für den abgebenden verein. Zudem bezahlen wir ja auch nicht mit erdnüssen ...
Ob man aufgrund der verhandlungstaktik deshalb sehr früh sagte das man Batshuayi nicht kaufen will ( um den richtigen Zeitpunkt vielleicht abzuwarten ) könnte auch hier der grund sein genauso wie der das es aktuell kaum erstzunehmende gerüchte bzgl einem richtigen ms gibt.
Man spielt auf zeit, das kann in die hose gehen, wobei es auch genau das richtige sein kann. Egal ob man nun einen ms kauft für 50 mio oder jemanden hochkarätiges für 1-2 jahre ausleiht.
Auch seitens der spieler und deren berater ist die situation neu. Es ist quasi ein zweites transferfenster welches sich für alle seiten auftut.
Am beispiel martial kann man das eigentlich gut sehen. Scheinbar gab es eine interessenhinterlegung von uns aber man nahm abstand aufgrund der aktuell zu hohen ablöseforderung seitens man utd. Martial hingegen will weg, will ms spielen und scheint der bundesliga nicht abgeneigt. Mourinho will ihn weg haben, hat ihn über die medien bereits gerüffelt ( da er aufgrund der geburt seines kindes später zum kader dazustossen will, was komplett verständlich ist und normal kein problem darstellt ).
Wenn man nun seitens man utd martial nicht verkauft bis zum 9.8. dann sind unsere chancen automatisch wieder gestiegen.
Wenn man utd beispielsweise weiterhin auf den 60-70 mio beharrt ( was sie dann nicht tun werden um ihn ausserhalb der bpl loszuwerden) , kann man seitens des bvb ein leihgeschäft anstreben mit evtl kaufoption in 2019 oder 2020.
Gleiches gilt evtl auch für Batshuayi.
Ich glaube man bringt sich in Stellung, um den 9.8. abzuwarten und dann ohne hetze eine wirtschaftlich vernünftige Lösung anzustreben die stand heute nicht realisierbar ist weil man innerhalb der bpl eben noch transfertechnisch aktiv ist.
Auffällig ist das bisher in england eher gekauft wie verkauft wird und selbst das im „kleinen“ rahmen ( liverpool und arsenal mal ausgenommen ). Somit werden am 9.8. reichlich spieler zur disposition stehen die entweder weg wollen oder abgegeben werden sollen.
Ich denke ab dem 9.8. wird in das ms thema fahrt reinkommen und man wird sich vielleicht sogar in der spitze verstärken können wenn man glück und verhandlungsgeschick hat.
Das ist zwar riskant, da man auch auf granit beißen könnte, aber trotzdem wirtschaftlich am sinnvollsten.
Die kader der clubs dort sind groß und es gibt viele Spieler die wechseln könnten bzw es wollen würden. Zudem würde man seitens des abgeben vereins nicht die Konkurrenz in der eigenen liga stärken.
Bestes beispiel ist man utd mit martial, wo man mit diesem thema ganz offen umgeht und scheinbar auch keine eile hat. Auch chelsea wird sich hüten Batshuayi an einen Konkurrenten in der liga zu verscherbeln, de bruyne und lukaku sind da warnende beispiele.
Die Konkurrenz für den bvb im allgemeinen wäre somit deutlich kleiner und finanziell in einem „wettbieten“ eher zu bewältigen als wenn irgendein Premier League verein seine finanziellen muskeln spielen lässt um den bvb auszustechen.
Der bvb wäre dann in einer sehr guten, sprich besseren position wie jetzt. Wir haben die finanziellen mittel auch einen großen transfer zu stemmen, haben einen guten namen, spielen cl und suchen wahrscheinlich den ms der hier stamm spielen soll. Gut für uns, gut für den spieler und auch gut für den abgebenden verein. Zudem bezahlen wir ja auch nicht mit erdnüssen ...
Ob man aufgrund der verhandlungstaktik deshalb sehr früh sagte das man Batshuayi nicht kaufen will ( um den richtigen Zeitpunkt vielleicht abzuwarten ) könnte auch hier der grund sein genauso wie der das es aktuell kaum erstzunehmende gerüchte bzgl einem richtigen ms gibt.
Man spielt auf zeit, das kann in die hose gehen, wobei es auch genau das richtige sein kann. Egal ob man nun einen ms kauft für 50 mio oder jemanden hochkarätiges für 1-2 jahre ausleiht.
Auch seitens der spieler und deren berater ist die situation neu. Es ist quasi ein zweites transferfenster welches sich für alle seiten auftut.
Am beispiel martial kann man das eigentlich gut sehen. Scheinbar gab es eine interessenhinterlegung von uns aber man nahm abstand aufgrund der aktuell zu hohen ablöseforderung seitens man utd. Martial hingegen will weg, will ms spielen und scheint der bundesliga nicht abgeneigt. Mourinho will ihn weg haben, hat ihn über die medien bereits gerüffelt ( da er aufgrund der geburt seines kindes später zum kader dazustossen will, was komplett verständlich ist und normal kein problem darstellt ).
Wenn man nun seitens man utd martial nicht verkauft bis zum 9.8. dann sind unsere chancen automatisch wieder gestiegen.
Wenn man utd beispielsweise weiterhin auf den 60-70 mio beharrt ( was sie dann nicht tun werden um ihn ausserhalb der bpl loszuwerden) , kann man seitens des bvb ein leihgeschäft anstreben mit evtl kaufoption in 2019 oder 2020.
Gleiches gilt evtl auch für Batshuayi.
Ich glaube man bringt sich in Stellung, um den 9.8. abzuwarten und dann ohne hetze eine wirtschaftlich vernünftige Lösung anzustreben die stand heute nicht realisierbar ist weil man innerhalb der bpl eben noch transfertechnisch aktiv ist.
Auffällig ist das bisher in england eher gekauft wie verkauft wird und selbst das im „kleinen“ rahmen ( liverpool und arsenal mal ausgenommen ). Somit werden am 9.8. reichlich spieler zur disposition stehen die entweder weg wollen oder abgegeben werden sollen.
Ich denke ab dem 9.8. wird in das ms thema fahrt reinkommen und man wird sich vielleicht sogar in der spitze verstärken können wenn man glück und verhandlungsgeschick hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Muschelschrubber12 am 04.08.2018 um 08:34 Uhr bearbeitet
04.08.2018 - 09:25 Uhr
Schon sehr interessant, dass Watzke vor ein paar Wochen noch meinte, dass man 2/3 in den Kader reinvestieren könne, von dem, was man einnimmt und jetzt meint er auf einmal, dass es nur noch die Hälfte ist. Das kann letztendlich nur darauf zurückzuführen sein, dass man höhere Kosten, als Ablösen, Handgelder und Transferbeteiligungen bei Spielern, zu tragen hat, die so nicht kalkuliert waren, zumal die Einnahmen bei Abgängen zuletzt eh nicht allzu hoch waren, sodass wir hier wahrscheinlich wieder sehr schnell beim leidigen Thema Etat landen, der weiterhin über Gebühr strapaziert wird.
So ist der Kader bislang nicht ausgedünnt worden und es sind zwar einige Topverdiener gegangen, aber das Gehaltsniveau beim BVB ist nach wie vor extrem hoch und scheint auch hoch zu bleiben, wenn man sich mit Witsel den nächsten Topverdiener dazu holt. So waren einige Ablösen zuletzt auch noch teuerer als erwartet, aber vor allem bei den Gehältern ist man doch schon teilweise sehr viel ausgeben müssen, um einige Spieler bekommen zu können. Mich würde dahingehend auch gar nicht mehr wundern, wenn der Gehaltsetat im Vergleich zum Vorjahr weniger gesunken ist, als bislang angenommen. Die andere Möglichkeit, die in der Konsequenz auch den Etat betrifft, sind weiter gestiegene Handgelder, die letztendlich von der Problematik genauso schwerwiegend sind, da man offenbar heute umso mehr Geld für gestandene Spieler ausgeben muss, um dafür dann überhaupt erst mal den Spieler zu bekommen, was natürlich auch wieder Risiken beinhaltet, die man eigentlich reduzieren sollte.
Ich interpretiere Watzkes Aussagen, zusammen mit dem erneuten Verweis auf den Bedarf mehrere Transferperioden, um den Kader zu bereinigen, nicht als taktischen Schachzug - Watzke glaubt sowieso keiner, dass kein Geld da ist, wie man auch hier nur allzu gut sieht, weil die wenigsten in die Bilanzen schauen werden -, sondern als realistische Vorwarnung, da nicht mehr viel passieren wird, wenn nichts Außergewöhnliches passiert. Der BVB wird, sofern es nicht noch größere Abgänge gibt, in diesem Sommer nicht mehr investieren können, nachdem man Witsel geholt hat, weil man offenbar die gesteckten Ziele beim Ausdünnen des Kaders nur schwer oder sogar gar nicht erreicht.
Unter den Voraussetzungen ist es also schon sehr fragwürdig, wenn man jetzt auch noch einen Witsel holt, zumal ein Weigl Abgang seitens BVB noch alles andere als sicher ist, sodass eine Redundanz da wäre, die sportlich und finanziell sinnlos ist. Einen neuen MS, der direkt Stammqualität mitbringt, erwarte ich daher mittlerweile auch nicht mehr und gehe höchstens davon aus, dass Isak ersetzt wird, was dann entweder eine solide, erfahrene Lösung sein wird oder ein neuer Anlauf mit einem anderen Talent, weil man vom Konzept mit Isak zwar überzeugt ist, aber nicht mehr von Isak.
Heißt in der Konsequenz aber auch, dass man die Auswirkungen der schlechten Transfers der letzten 2 Jahre und die Zwickmühle, in der sportlicher Erfolg nicht unbedingt zur finanziellen Kalkulation des Etats passt, noch länger merken wird. Da kann man nur hoffen, dass man in diesem Sommer nicht allzu viele Flops gemacht hat, umso mehr die Spieler auch jeweils gekostet haben. Sonst wird die Zwickmühle immer verzwickter ...
So ist der Kader bislang nicht ausgedünnt worden und es sind zwar einige Topverdiener gegangen, aber das Gehaltsniveau beim BVB ist nach wie vor extrem hoch und scheint auch hoch zu bleiben, wenn man sich mit Witsel den nächsten Topverdiener dazu holt. So waren einige Ablösen zuletzt auch noch teuerer als erwartet, aber vor allem bei den Gehältern ist man doch schon teilweise sehr viel ausgeben müssen, um einige Spieler bekommen zu können. Mich würde dahingehend auch gar nicht mehr wundern, wenn der Gehaltsetat im Vergleich zum Vorjahr weniger gesunken ist, als bislang angenommen. Die andere Möglichkeit, die in der Konsequenz auch den Etat betrifft, sind weiter gestiegene Handgelder, die letztendlich von der Problematik genauso schwerwiegend sind, da man offenbar heute umso mehr Geld für gestandene Spieler ausgeben muss, um dafür dann überhaupt erst mal den Spieler zu bekommen, was natürlich auch wieder Risiken beinhaltet, die man eigentlich reduzieren sollte.
Ich interpretiere Watzkes Aussagen, zusammen mit dem erneuten Verweis auf den Bedarf mehrere Transferperioden, um den Kader zu bereinigen, nicht als taktischen Schachzug - Watzke glaubt sowieso keiner, dass kein Geld da ist, wie man auch hier nur allzu gut sieht, weil die wenigsten in die Bilanzen schauen werden -, sondern als realistische Vorwarnung, da nicht mehr viel passieren wird, wenn nichts Außergewöhnliches passiert. Der BVB wird, sofern es nicht noch größere Abgänge gibt, in diesem Sommer nicht mehr investieren können, nachdem man Witsel geholt hat, weil man offenbar die gesteckten Ziele beim Ausdünnen des Kaders nur schwer oder sogar gar nicht erreicht.
Unter den Voraussetzungen ist es also schon sehr fragwürdig, wenn man jetzt auch noch einen Witsel holt, zumal ein Weigl Abgang seitens BVB noch alles andere als sicher ist, sodass eine Redundanz da wäre, die sportlich und finanziell sinnlos ist. Einen neuen MS, der direkt Stammqualität mitbringt, erwarte ich daher mittlerweile auch nicht mehr und gehe höchstens davon aus, dass Isak ersetzt wird, was dann entweder eine solide, erfahrene Lösung sein wird oder ein neuer Anlauf mit einem anderen Talent, weil man vom Konzept mit Isak zwar überzeugt ist, aber nicht mehr von Isak.
Heißt in der Konsequenz aber auch, dass man die Auswirkungen der schlechten Transfers der letzten 2 Jahre und die Zwickmühle, in der sportlicher Erfolg nicht unbedingt zur finanziellen Kalkulation des Etats passt, noch länger merken wird. Da kann man nur hoffen, dass man in diesem Sommer nicht allzu viele Flops gemacht hat, umso mehr die Spieler auch jeweils gekostet haben. Sonst wird die Zwickmühle immer verzwickter ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 04.08.2018 um 09:27 Uhr bearbeitet
04.08.2018 - 09:35 Uhr
Zitat von BVBBC
Schon sehr interessant, dass Watzke vor ein paar Wochen noch meinte, dass man 2/3 in den Kader reinvestieren könne, von dem, was man einnimmt und jetzt meint er auf einmal, dass es nur noch die Hälfte ist. Das kann letztendlich nur darauf zurückzuführen sein, dass man mehr Kosten als Ablösen, Handgelder und Transferbeteiligungen bei Spielern zu zahlen hat, zumal die Einnahmen bei Abgängen zuletzt eh nicht allzu hoch waren, sodass wir hier wahrscheinlich wieder sehr schnell beim leidigen Thema Etat landen, der weiterhin über Gebühr strapaziert wird.
So ist der Kader bislang nicht ausgedünnt worden und es sind zwar einige Topverdiener gegangen, aber das Gehaltsniveau beim BVB ist nach wie vor extrem hoch und scheint auch hoch zu bleiben, wenn man sich mit Witsel den nächsten Topverdiener dazu holt. So waren einige Ablösen zuletzt auch noch teuerer als erwartet, aber vor allem bei den Gehältern ist man doch schon teilweise sehr viel ausgeben müssen, um einige Spieler bekommen zu können. Mich würde dahingehend auch gar nicht mehr wundern, wenn der Gehaltsetat im Vergleich zum Vorjahr weniger gesunken ist, als bislang angenommen. Die andere Möglichkeit, die in der Konsequenz auch den Etat betrifft, sind weiter gestiegene Handgelder, die letztendlich von der Problematik genauso schwerwiegend sind, da man offenbar heute umso mehr Geld für gestandene Spieler ausgeben muss, um dafür dann überhaupt erst mal den Spieler zu bekommen, was natürlich auch wieder Risiken beinhaltet, die man eigentlich reduzieren sollte.
Ich interpretiere Watzkes Aussagen, zusammen mit dem erneuten Verweis auf den Bedarf mehrere Transferperioden, um den Kader zu bereinigen, nicht als taktischen Schachzug - Watzke glaubt sowieso keiner, dass kein Geld da ist, wie man auch hier nur allzu gut sieht, weil die wenigsten in die Bilanzen schauen werden -, sondern als realistische Vorwarnung, da nicht mehr viel passieren wird, wenn nichts Außergewöhnliches passiert. Der BVB wird, sofern es nicht noch größere Abgänge gibt, in diesem Sommer nicht mehr investieren können, nachdem man Witsel geholt hat, weil man offenbar die gesteckten Ziele beim Ausdünnen des Kaders nur schwer oder sogar gar nicht erreicht.
Unter den Voraussetzungen ist es also schon sehr fragwürdig, wenn man jetzt auch noch einen Witsel holt, zumal ein Weigl Abgang seitens BVB noch alles andere als sicher ist, sodass eine Redundanz da wäre, die sportlich und finanziell sinnlos ist. Einen neuen MS, der direkt Stammqualität mitbringt, erwarte ich daher mittlerweile auch nicht mehr und gehe höchstens davon aus, dass Isak ersetzt wird, was dann entweder eine solide, erfahrene Lösung sein wird oder ein neuer Anlauf mit einem anderen Talent, weil man vom Konzept mit Isak zwar überzeugt ist, aber nicht mehr von Isak.
Heißt in der Konsequenz aber auch, dass man die Auswirkungen der schlechten Transfers der letzten 2 Jahre und die Zwickmühle, in der sportlicher Erfolg nicht unbedingt zur finanziellen Kalkulation des Etats passt, noch länger merken wird. Da kann man nur hoffen, dass man in diesem Sommer nicht allzu viele Flops gemacht hat, umso mehr die Spieler auch jeweils gekostet haben. Sonst wird die Zwickmühle immer verzwickter ...
Schon sehr interessant, dass Watzke vor ein paar Wochen noch meinte, dass man 2/3 in den Kader reinvestieren könne, von dem, was man einnimmt und jetzt meint er auf einmal, dass es nur noch die Hälfte ist. Das kann letztendlich nur darauf zurückzuführen sein, dass man mehr Kosten als Ablösen, Handgelder und Transferbeteiligungen bei Spielern zu zahlen hat, zumal die Einnahmen bei Abgängen zuletzt eh nicht allzu hoch waren, sodass wir hier wahrscheinlich wieder sehr schnell beim leidigen Thema Etat landen, der weiterhin über Gebühr strapaziert wird.
So ist der Kader bislang nicht ausgedünnt worden und es sind zwar einige Topverdiener gegangen, aber das Gehaltsniveau beim BVB ist nach wie vor extrem hoch und scheint auch hoch zu bleiben, wenn man sich mit Witsel den nächsten Topverdiener dazu holt. So waren einige Ablösen zuletzt auch noch teuerer als erwartet, aber vor allem bei den Gehältern ist man doch schon teilweise sehr viel ausgeben müssen, um einige Spieler bekommen zu können. Mich würde dahingehend auch gar nicht mehr wundern, wenn der Gehaltsetat im Vergleich zum Vorjahr weniger gesunken ist, als bislang angenommen. Die andere Möglichkeit, die in der Konsequenz auch den Etat betrifft, sind weiter gestiegene Handgelder, die letztendlich von der Problematik genauso schwerwiegend sind, da man offenbar heute umso mehr Geld für gestandene Spieler ausgeben muss, um dafür dann überhaupt erst mal den Spieler zu bekommen, was natürlich auch wieder Risiken beinhaltet, die man eigentlich reduzieren sollte.
Ich interpretiere Watzkes Aussagen, zusammen mit dem erneuten Verweis auf den Bedarf mehrere Transferperioden, um den Kader zu bereinigen, nicht als taktischen Schachzug - Watzke glaubt sowieso keiner, dass kein Geld da ist, wie man auch hier nur allzu gut sieht, weil die wenigsten in die Bilanzen schauen werden -, sondern als realistische Vorwarnung, da nicht mehr viel passieren wird, wenn nichts Außergewöhnliches passiert. Der BVB wird, sofern es nicht noch größere Abgänge gibt, in diesem Sommer nicht mehr investieren können, nachdem man Witsel geholt hat, weil man offenbar die gesteckten Ziele beim Ausdünnen des Kaders nur schwer oder sogar gar nicht erreicht.
Unter den Voraussetzungen ist es also schon sehr fragwürdig, wenn man jetzt auch noch einen Witsel holt, zumal ein Weigl Abgang seitens BVB noch alles andere als sicher ist, sodass eine Redundanz da wäre, die sportlich und finanziell sinnlos ist. Einen neuen MS, der direkt Stammqualität mitbringt, erwarte ich daher mittlerweile auch nicht mehr und gehe höchstens davon aus, dass Isak ersetzt wird, was dann entweder eine solide, erfahrene Lösung sein wird oder ein neuer Anlauf mit einem anderen Talent, weil man vom Konzept mit Isak zwar überzeugt ist, aber nicht mehr von Isak.
Heißt in der Konsequenz aber auch, dass man die Auswirkungen der schlechten Transfers der letzten 2 Jahre und die Zwickmühle, in der sportlicher Erfolg nicht unbedingt zur finanziellen Kalkulation des Etats passt, noch länger merken wird. Da kann man nur hoffen, dass man in diesem Sommer nicht allzu viele Flops gemacht hat, umso mehr die Spieler auch jeweils gekostet haben. Sonst wird die Zwickmühle immer verzwickter ...
Stimmt soweit, aber ich denke Watzke darf sich nicht wundern, wenn sowohl andere Vereine als auch die User hier ihm nicht abkaufen, dass einfach nicht mehr genug Geld da ist. Denn er hat diesen Sommer gleich zwei mal medienwirksam verlauten lassen, dass man 100 Millionen für einen Spieler hinlegen kann, wenn man nur wollte. Einmal in dem SportBild interview ("„Diese Spieler kosten im Top-Segment aber nicht mehr 50, sondern eher 100 Mio. Euro. Auch die könnten wir stemmen, wenn wir einen Spieler unbedingt haben wollen und 1000-prozentig von ihm überzeugt sind.") und in in einem Talkshow auftritt wo er sich zum Ronaldo Transfer äußert. Dass das Quatsch ist, ist natürlich klar. Aber dass einige Fans dann nicht nachvollziehen können, dass man bei Netto-Ausgaben von 5 Millionen (25 falls Witsel klappt) schon handlungsunfähig ist, ist auch verständlich. Insgesamt fehlt da die klare Linie in den Aussagen, weshalb ich auch nicht denke, dass Watzke hier eine Strategie verfolgt, bspw. das Management der Erwartungshaltung oder das Erreichen einer besseren Verhandlungsposition.
04.08.2018 - 09:50 Uhr
Zitat von BVBBC
Unter den Voraussetzungen ist es also schon sehr fragwürdig, wenn man jetzt auch noch einen Witsel holt, zumal ein Weigl Abgang seitens BVB noch alles andere als sicher ist, sodass eine Redundanz da wäre, die sportlich und finanziell sinnlos ist. Einen neuen MS, der direkt Stammqualität mitbringt, erwarte ich daher mittlerweile auch nicht mehr und gehe höchstens davon aus, dass Isak ersetzt wird, was dann entweder eine solide, erfahrene Lösung sein wird oder ein neuer Anlauf mit einem anderen Talent, weil man vom Konzept mit Isak zwar überzeugt ist, aber nicht mehr von Isak.
Heißt in der Konsequenz aber auch, dass man die Auswirkungen der schlechten Transfers der letzten 2 Jahre und die Zwickmühle, in der sportlicher Erfolg nicht unbedingt zur finanziellen Kalkulation des Etats passt, noch länger merken wird. Da kann man nur hoffen, dass man in diesem Sommer nicht allzu viele Flops gemacht hat, umso mehr die Spieler auch jeweils gekostet haben. Sonst wird die Zwickmühle immer verzwickter ...
Unter den Voraussetzungen ist es also schon sehr fragwürdig, wenn man jetzt auch noch einen Witsel holt, zumal ein Weigl Abgang seitens BVB noch alles andere als sicher ist, sodass eine Redundanz da wäre, die sportlich und finanziell sinnlos ist. Einen neuen MS, der direkt Stammqualität mitbringt, erwarte ich daher mittlerweile auch nicht mehr und gehe höchstens davon aus, dass Isak ersetzt wird, was dann entweder eine solide, erfahrene Lösung sein wird oder ein neuer Anlauf mit einem anderen Talent, weil man vom Konzept mit Isak zwar überzeugt ist, aber nicht mehr von Isak.
Heißt in der Konsequenz aber auch, dass man die Auswirkungen der schlechten Transfers der letzten 2 Jahre und die Zwickmühle, in der sportlicher Erfolg nicht unbedingt zur finanziellen Kalkulation des Etats passt, noch länger merken wird. Da kann man nur hoffen, dass man in diesem Sommer nicht allzu viele Flops gemacht hat, umso mehr die Spieler auch jeweils gekostet haben. Sonst wird die Zwickmühle immer verzwickter ...
Einen Zugang für die DM-Position sehe ich ehrlich gesagt schon fast als wichtiger an als einen MS. Ob hier nun Witsel die optimale Lösung darf sichlicher hinterfragt werden, er stellt für mich auf jeden Fall eine Verbesserung zu den vorhandenen Weigl und Sahin dar (auch wenn diese Verbesserung in Relation auch wohl recht teuer sein wird).
Es hat sich auch gestern wieder gezeigt, dass wir unser Dynamik- und Physis-Defeizit in der Zentrale nach wie vor haben. Durch Delaney und ggf. Witsel wird zumindest der phsische Aspekt gelöst und die Dynamik etwas verbessert (wenn auch für mich nicht genug). Problematisch ist im Mittelfeld weiterhin, dass die Spieler untereinander überhaupt nicht kompatibel sind. Götze passt weder zu Sahin, noch zu Weigl.
Wir werden, sofern unser Mittelfeld wieder so leicht komplett auszuschalten ist, überhaupt keinen MS benötigen, da wir dann recht schnell über das Thema Spielkontrolle und Hoheit im Mittelfeld bei der mangelnden Erzeugung von Torchancen landen werden.
Positiv an einem Witsel-Zugang wäre für mich, WENN er die Abgangsseite noch etwas in Bewegung brächte. Wo manche Spieler aufgrund der schwachen Konkurrenz jetzt eventuell noch die ein oder andere Chance auf Einsätze sehen, wird durch Witsel der Vorhang aber sehr schnell zufallen. Dies gilt insbesondere für das Trio Weigl/Sahin/Rode.
Ich bin immer noch erstaunt, wie schlecht die beiden Transferfenster Sommer 16 und Winter 16/17 eigentlich gelaufen sind. Eine derart miserable Trefferquote hatten wir wirklich selten und spiegelt auch wieder, das gerade in der Kaderplanung nur Eigeninteressen verfolgt wurden und es keinen gemeinsamen Nenner gab. Die Großzügigkeit, mit der man versuchte, die ein oder andere Seite zufriedenzustellen, kommt jetzt wie ein Bumerang auf unser zurück, sowohl in der Kaderplanung selbst als auch in der Bilanz.
04.08.2018 - 10:13 Uhr
Zitat von BVBBC
Schon sehr interessant, dass Watzke vor ein paar Wochen noch meinte, dass man 2/3 in den Kader reinvestieren könne, von dem, was man einnimmt und jetzt meint er auf einmal, dass es nur noch die Hälfte ist. Das kann letztendlich nur darauf zurückzuführen sein, dass man höhere Kosten, als Ablösen, Handgelder und Transferbeteiligungen bei Spielern, zu tragen hat, die so nicht kalkuliert waren, zumal die Einnahmen bei Abgängen zuletzt eh nicht allzu hoch waren, sodass wir hier wahrscheinlich wieder sehr schnell beim leidigen Thema Etat landen, der weiterhin über Gebühr strapaziert wird.
...
Der BVB wird, sofern es nicht noch größere Abgänge gibt, in diesem Sommer nicht mehr investieren können, nachdem man Witsel geholt hat, weil man offenbar die gesteckten Ziele beim Ausdünnen des Kaders nur schwer oder sogar gar nicht erreicht.
...
Unter den Voraussetzungen ist es also schon sehr fragwürdig, wenn man jetzt auch noch einen Witsel holt, zumal ein Weigl Abgang seitens BVB noch alles andere als sicher ist, sodass eine Redundanz da wäre, die sportlich und finanziell sinnlos ist. Einen neuen MS, der direkt Stammqualität mitbringt, erwarte ich daher mittlerweile auch nicht mehr und gehe höchstens davon aus, dass Isak ersetzt wird, was dann entweder eine solide, erfahrene Lösung sein wird oder ein neuer Anlauf mit einem anderen Talent, weil man vom Konzept mit Isak zwar überzeugt ist, aber nicht mehr von Isak.
Schon sehr interessant, dass Watzke vor ein paar Wochen noch meinte, dass man 2/3 in den Kader reinvestieren könne, von dem, was man einnimmt und jetzt meint er auf einmal, dass es nur noch die Hälfte ist. Das kann letztendlich nur darauf zurückzuführen sein, dass man höhere Kosten, als Ablösen, Handgelder und Transferbeteiligungen bei Spielern, zu tragen hat, die so nicht kalkuliert waren, zumal die Einnahmen bei Abgängen zuletzt eh nicht allzu hoch waren, sodass wir hier wahrscheinlich wieder sehr schnell beim leidigen Thema Etat landen, der weiterhin über Gebühr strapaziert wird.
...
Der BVB wird, sofern es nicht noch größere Abgänge gibt, in diesem Sommer nicht mehr investieren können, nachdem man Witsel geholt hat, weil man offenbar die gesteckten Ziele beim Ausdünnen des Kaders nur schwer oder sogar gar nicht erreicht.
...
Unter den Voraussetzungen ist es also schon sehr fragwürdig, wenn man jetzt auch noch einen Witsel holt, zumal ein Weigl Abgang seitens BVB noch alles andere als sicher ist, sodass eine Redundanz da wäre, die sportlich und finanziell sinnlos ist. Einen neuen MS, der direkt Stammqualität mitbringt, erwarte ich daher mittlerweile auch nicht mehr und gehe höchstens davon aus, dass Isak ersetzt wird, was dann entweder eine solide, erfahrene Lösung sein wird oder ein neuer Anlauf mit einem anderen Talent, weil man vom Konzept mit Isak zwar überzeugt ist, aber nicht mehr von Isak.
Einige kurze Anmerkungen:
Ich vermute, dass vor allem die Handgelder ein mit den konkreten Umständen stark schwankender Posten sein können, wenn es um die Reinvestition von Transfererlösen geht.
(Hier gibt es übrigens eine begriffliche Unschärfe in Watzkes Aussagen, die den einen oder anderen Leser vermutlich verwirrt. Handgelder sind ja auch quasi Erwerbskosten für neue Spieler. Das heißt, dass der vermutlich größere Teil der Nebenkosten nicht beim Verkauf (Steuern), sondern beim Kauf (Handgelder, Berater, Anwälte) anfällt. Vermutlich ist es eher so, dass man 80% der Verkaufserlöse in neue Spieler investieren kann, aber davon eben nur einen Teil in die Ablösen und einen sehr relevanten Anteil in die Nebenkosten, die aber in den Zeitungsartikeln der Marke "BVB holt X für 20 Millionen" nicht berücksichtigt werden, weil man dort immer nur über die reine Ablöse schreibt. Natürlich ist es nachvollziehbar, dass Watzke die Darstellung vereinfacht hat...)
Unterm Strich hat Watzke ja nun wahrscheinlich sagen wollen, dass man von 100 Millionen Euro Transfereinnahmen ungefähr zwischen 50 und 67 Millionen (die Hälfte oder zwei Drittel) wieder in Ablöseforderungen anderer Vereine investieren kann. Der Rest wird für Nebenkosten benötigt, auch für Handgelder - und gerade die können individuell extrem verschieden sein.
Beispiel Witzel: Wir rätseln ja alle, wie es angeht, dass Witsel von 18 Millionen Jahreseinkommen auf - tja, 10 Millionen ? - runtergehen würde. Das würde sich aber etwas anders anlassen, wenn man ihm für einen - sagen wir mal - 4-Jahres-Vertrag noch 12 Millionen Handgeld zahlen würde. Dann wären es nämlich faktisch 13 Millionen Jahresgehalt, statt "nur" 10, was aus seiner Sicht schon etwas besser klingen würde.
Die Zahlen sind natürlich fiktiv und nur beispielhaft, sollen aber zeigen, dass Handgelder eben je nach Gestaltung der Transferperiode sehr verschieden sein können - und ich kann mir wirklich sehr gut vorstellen, dass Witsel ein sehr, sehr hohes Handgeld erhalten würde.
Ich sehe es jedenfalls genau wie Du, dass nach dem eventuellen Witsel-Transfer ohne weitere werthaltige Abgänge (Pulisic!) kein Geld für eine "große Lösung" im Sturm da sein dürfte.
Überrascht bin ich über Deine Meinung, dass mit Weigl und Witsel eine Redundanz entstehen würde. Das sehe ich anders und ich weiß, wie kritisch Du Weigl in der Rolle siehst, die er beim jetzigen BVB hat. Ich persönlich sehe Weigl sogar als eine krasse Schwachstelle auf der 6er-Position, der weder defensiv noch im Aufbauspiel ausreichende Leistungen bringen kann (mit anderen Mitspielern und einem anderen System sähe das anders aus - es geht nicht um eine Verteufelung Weigls).
Witsel würde ich hingegen in der Tat als eine Lösung für zahlreiche Probleme ansehen, insbesondere in der Kombination mit Delaney.
Siehst Du das anders?
Noch kurz zum MS-Problem: Ich sehe drei Wege. Entweder man ersetzt Isak gegen ein anderes Talent oder man verkauft noch Pulisic (und hat noch ein paar weitere kleinere Abgänge) und investiert das Geld in eine "große" Lösung (Ablöse im Bereich 50 bis 60 Millionen) oder man leiht zum Ende der Transferperiode nochmals einen Stürmer wie Bats aus, der bei einem der Großen dann doch nur die "dritte Geige" spielen soll. Lösung 1 halte ich fast für die wahrscheinlichste, Lösung 3 wäre mir die Liebste.
Meine Befürchtung ist allerdings, dass wirklich gar nichts passiert und Reus und Philipp alles retten sollen.
Letztes Wort: Dass man Spieler wie Durm und Schürrle abgeben konnte (wie auch immer), ist ein echter Erfolg. Insgesamt ist aber auf der Abgangsseite (noch!) viel zu wenig passiert. Der Kader ist nach wie vor viel zu groß, zu teuer, zu unhandlich - und obwohl zu groß, bestehen in vielen Mannschaftsteilen nach wie vor krasse Leistungslücken (auf der 6, im Sturm und wahrscheinlich auch nach wie vor bei den AVs).
Es ist zu früh für ein Fazit für diese Transferperiode, aber bisher ist das noch nicht befriedigend und dass die Probleme überhaupt so groß sind, spricht leider Bände. Das Umsteuern im Management kam 2018 hoffentlich gerade noch rechtzeitig. Die Schäden sind aber leider sehr groß.
04.08.2018 - 10:18 Uhr
Zitat von Nic
Einen Zugang für die DM-Position sehe ich ehrlich gesagt schon fast als wichtiger an als einen MS. Ob hier nun Witsel die optimale Lösung darf sichlicher hinterfragt werden, er stellt für mich auf jeden Fall eine Verbesserung zu den vorhandenen Weigl und Sahin dar (auch wenn diese Verbesserung in Relation auch wohl recht teuer sein wird).
Es hat sich auch gestern wieder gezeigt, dass wir unser Dynamik- und Physis-Defeizit in der Zentrale nach wie vor haben. Durch Delaney und ggf. Witsel wird zumindest der phsische Aspekt gelöst und die Dynamik etwas verbessert (wenn auch für mich nicht genug). Problematisch ist im Mittelfeld weiterhin, dass die Spieler untereinander überhaupt nicht kompatibel sind. Götze passt weder zu Sahin, noch zu Weigl.
Wir werden, sofern unser Mittelfeld wieder so leicht komplett auszuschalten ist, überhaupt keinen MS benötigen, da wir dann recht schnell über das Thema Spielkontrolle und Hoheit im Mittelfeld bei der mangelnden Erzeugung von Torchancen landen werden.
Positiv an einem Witsel-Zugang wäre für mich, WENN er die Abgangsseite noch etwas in Bewegung brächte. Wo manche Spieler aufgrund der schwachen Konkurrenz jetzt eventuell noch die ein oder andere Chance auf Einsätze sehen, wird durch Witsel der Vorhang aber sehr schnell zufallen. Dies gilt insbesondere für das Trio Weigl/Sahin/Rode.
Ich bin immer noch erstaunt, wie schlecht die beiden Transferfenster Sommer 16 und Winter 16/17 eigentlich gelaufen sind. Eine derart miserable Trefferquote hatten wir wirklich selten und spiegelt auch wieder, das gerade in der Kaderplanung nur Eigeninteressen verfolgt wurden und es keinen gemeinsamen Nenner gab. Die Großzügigkeit, mit der man versuchte, die ein oder andere Seite zufriedenzustellen, kommt jetzt wie ein Bumerang auf unser zurück, sowohl in der Kaderplanung selbst als auch in der Bilanz.
Zitat von BVBBC
Unter den Voraussetzungen ist es also schon sehr fragwürdig, wenn man jetzt auch noch einen Witsel holt, zumal ein Weigl Abgang seitens BVB noch alles andere als sicher ist, sodass eine Redundanz da wäre, die sportlich und finanziell sinnlos ist. Einen neuen MS, der direkt Stammqualität mitbringt, erwarte ich daher mittlerweile auch nicht mehr und gehe höchstens davon aus, dass Isak ersetzt wird, was dann entweder eine solide, erfahrene Lösung sein wird oder ein neuer Anlauf mit einem anderen Talent, weil man vom Konzept mit Isak zwar überzeugt ist, aber nicht mehr von Isak.
Heißt in der Konsequenz aber auch, dass man die Auswirkungen der schlechten Transfers der letzten 2 Jahre und die Zwickmühle, in der sportlicher Erfolg nicht unbedingt zur finanziellen Kalkulation des Etats passt, noch länger merken wird. Da kann man nur hoffen, dass man in diesem Sommer nicht allzu viele Flops gemacht hat, umso mehr die Spieler auch jeweils gekostet haben. Sonst wird die Zwickmühle immer verzwickter ...
Unter den Voraussetzungen ist es also schon sehr fragwürdig, wenn man jetzt auch noch einen Witsel holt, zumal ein Weigl Abgang seitens BVB noch alles andere als sicher ist, sodass eine Redundanz da wäre, die sportlich und finanziell sinnlos ist. Einen neuen MS, der direkt Stammqualität mitbringt, erwarte ich daher mittlerweile auch nicht mehr und gehe höchstens davon aus, dass Isak ersetzt wird, was dann entweder eine solide, erfahrene Lösung sein wird oder ein neuer Anlauf mit einem anderen Talent, weil man vom Konzept mit Isak zwar überzeugt ist, aber nicht mehr von Isak.
Heißt in der Konsequenz aber auch, dass man die Auswirkungen der schlechten Transfers der letzten 2 Jahre und die Zwickmühle, in der sportlicher Erfolg nicht unbedingt zur finanziellen Kalkulation des Etats passt, noch länger merken wird. Da kann man nur hoffen, dass man in diesem Sommer nicht allzu viele Flops gemacht hat, umso mehr die Spieler auch jeweils gekostet haben. Sonst wird die Zwickmühle immer verzwickter ...
Einen Zugang für die DM-Position sehe ich ehrlich gesagt schon fast als wichtiger an als einen MS. Ob hier nun Witsel die optimale Lösung darf sichlicher hinterfragt werden, er stellt für mich auf jeden Fall eine Verbesserung zu den vorhandenen Weigl und Sahin dar (auch wenn diese Verbesserung in Relation auch wohl recht teuer sein wird).
Es hat sich auch gestern wieder gezeigt, dass wir unser Dynamik- und Physis-Defeizit in der Zentrale nach wie vor haben. Durch Delaney und ggf. Witsel wird zumindest der phsische Aspekt gelöst und die Dynamik etwas verbessert (wenn auch für mich nicht genug). Problematisch ist im Mittelfeld weiterhin, dass die Spieler untereinander überhaupt nicht kompatibel sind. Götze passt weder zu Sahin, noch zu Weigl.
Wir werden, sofern unser Mittelfeld wieder so leicht komplett auszuschalten ist, überhaupt keinen MS benötigen, da wir dann recht schnell über das Thema Spielkontrolle und Hoheit im Mittelfeld bei der mangelnden Erzeugung von Torchancen landen werden.
Positiv an einem Witsel-Zugang wäre für mich, WENN er die Abgangsseite noch etwas in Bewegung brächte. Wo manche Spieler aufgrund der schwachen Konkurrenz jetzt eventuell noch die ein oder andere Chance auf Einsätze sehen, wird durch Witsel der Vorhang aber sehr schnell zufallen. Dies gilt insbesondere für das Trio Weigl/Sahin/Rode.
Ich bin immer noch erstaunt, wie schlecht die beiden Transferfenster Sommer 16 und Winter 16/17 eigentlich gelaufen sind. Eine derart miserable Trefferquote hatten wir wirklich selten und spiegelt auch wieder, das gerade in der Kaderplanung nur Eigeninteressen verfolgt wurden und es keinen gemeinsamen Nenner gab. Die Großzügigkeit, mit der man versuchte, die ein oder andere Seite zufriedenzustellen, kommt jetzt wie ein Bumerang auf unser zurück, sowohl in der Kaderplanung selbst als auch in der Bilanz.
Dem Beitrag kann ich nur beipflichten!
Wenn man die Transfers 2016/17 anschaut waren da enorm viele Spieler dabei wo selbst wir Fans kritisch waren die uns finanziell enorm gebunden haben - Schürrle, Rode, Götze.. zwei davon waren / sind finanziell ein Totaldesaster.
Spieler wie Toprak und Dahoud die 2017 dann verspätet kamen sind in einem Trümmerhaufen angekommen.
Das Mittelfeld ist seit 2 Saisons nicht optimal aufgestellt hinsichtlich der Spielertypen und Witsel wäre gerade als Ansage an Rode / Sahin und als Spielertypus definitiv ein Schritt in eine sinnvollere Richtung.
Das Dynamikproblem sehe ich wie du immer noch kritisch..
Auf der MS Position sollten wir definitiv auch noch handeln, hoffe wenn man schon auf RV die Lösung verschiebt das man noch die finanziellen Mittel für das Mittelfeld und den Sturm hat..
04.08.2018 - 11:50 Uhr
Zitat von AbwehrGedanke
Ich sehe es jedenfalls genau wie Du, dass nach dem eventuellen Witsel-Transfer ohne weitere werthaltige Abgänge (Pulisic!) kein Geld für eine "große Lösung" im Sturm da sein dürfte.
Überrascht bin ich über Deine Meinung, dass mit Weigl und Witsel eine Redundanz entstehen würde. Das sehe ich anders und ich weiß, wie kritisch Du Weigl in der Rolle siehst, die er beim jetzigen BVB hat. Ich persönlich sehe Weigl sogar als eine krasse Schwachstelle auf der 6er-Position, der weder defensiv noch im Aufbauspiel ausreichende Leistungen bringen kann (mit anderen Mitspielern und einem anderen System sähe das anders aus - es geht nicht um eine Verteufelung Weigls).
Witsel würde ich hingegen in der Tat als eine Lösung für zahlreiche Probleme ansehen, insbesondere in der Kombination mit Delaney.
Siehst Du das anders?
Ich sehe es jedenfalls genau wie Du, dass nach dem eventuellen Witsel-Transfer ohne weitere werthaltige Abgänge (Pulisic!) kein Geld für eine "große Lösung" im Sturm da sein dürfte.
Überrascht bin ich über Deine Meinung, dass mit Weigl und Witsel eine Redundanz entstehen würde. Das sehe ich anders und ich weiß, wie kritisch Du Weigl in der Rolle siehst, die er beim jetzigen BVB hat. Ich persönlich sehe Weigl sogar als eine krasse Schwachstelle auf der 6er-Position, der weder defensiv noch im Aufbauspiel ausreichende Leistungen bringen kann (mit anderen Mitspielern und einem anderen System sähe das anders aus - es geht nicht um eine Verteufelung Weigls).
Witsel würde ich hingegen in der Tat als eine Lösung für zahlreiche Probleme ansehen, insbesondere in der Kombination mit Delaney.
Siehst Du das anders?
Ich denke, dass man die Defensive damit nochmal stärken würde, aber dafür dann allein 40 Mio. an Ablösen und wer weiß schon wie viel Handgeld und Gehalt ausgegeben hätte. Offensiv sehe ich kaum ein Problem gelöst, was für mich auch immer das gewichtigere Problem im Zentrum war, das auch nur mit mehr Dynamik zu lösen ist.
Beiden geht einfach zu viel Dynamik mit Ball am Fuß ab und das Plus an Physis sehe ich in der Offensive nur bei Witsel, da Delaney technisch in der Ballverarbeitung zu lange benötigt und auch zu sehr von seinem Linken abhängig ist. Deswegen sehe ich in Delaney auch keinen 6er, da er mir auf der Position zu lange braucht, um den Ball zu kontrollieren und dann weiterzuleiten, was auch schnell gefährlich wird, wenn der Gegner Druck auf ihn ausübt. Ich halte ihn für am stärksten, wenn er sich frei in den Räumen bewegen und immer wieder Zug zum Tor entwickeln kann, wobei ich mir ein Upgrade von ihm ausschließlich in der Defensive erwarte. Offensiv hatte man schon einige Spieler wie ihn, wenngleich Delaney zumindest etwas schneller und robuster ist, was ihm da auch nochmal etwas hilft, aber eben auch mit technischer Qualität bezahlt.
Witsel kann demgegenüber die eine oder andere Situation technisch sauber auflösen, wenn den Körper reinstellt und dann das Spiel beschleunigt. Aber auch er hat Tendenzen, dass er unsauber ist und sich dann in Aktionen verrennt, in denen er sich den Ball, gemessen an Antritt und Topspeed, zu weit vorlegt und dann in den Gegner rennt. Dazu sind es bei Witsel fast nur solche Situationen, in denen er relativ aggressiv angegangen wird oder viel Platz hat und schon Tempo aufnehmen konnte, bevor er in den Offensivzweikampf geht. Sellt man ihn nur, dann ist auch er kein Stück dynamisch. Somit wäre das Upgrade gegenüber Weigl vor allem defensiv und offensiv in seiner Physis, die ihn auch unter Druck anspielbar macht (was für sich genommen aber auch noch nicht heißt, dass daraus dann etwas passiert) und in seiner Weiträumigkeit, da er nicht so sehr auf bestimmte Räume festzunageln ist und somit ist der Spielaufbau grundsätzlich schwieriger auszuschalten, aber noch nicht zwangsläufig besser - gerade dann, wenn Witsel eben nicht allzu aggressiv angegangen wird und dennoch keinen Platz bekommt. Zudem ist Weigl aber schneller in der Ballverarbeitung und -weiterleitung, sodass sich das offensiv meines Erachtens nahezu die Waage halten sollte, weswegen ich von Redundanz sprach. Meine Sicht habe ich aber die Tage schon hier noch etwas detailierter beschrieben.
Folglich hat man, für viel Geld, in meinen Augen defensiv 2 klare Upgrades, offensiv aber weiterhin alle Fragezeichen bei bereits vorhandenen Spielern, da meines Erachtens die Offensive und die Verbindung von Abwehr und Angriff stark vom 3. Mann im Zentrum sowie vom beweglichen 9er, der das Zentrum überlädt, abhängt. Das mit dem MS funktioniert schon gut, aber im Moment bin ich noch nicht so richtig damit zufrieden, wie es sonst so im Zentrum läuft. Selbst für den aktuellen Stand der Vorbereitung schwanken mir gute und schlechte Aktionen zu sehr, zumal allzu häufig das Tempo verloren geht. Bis jetzt sieht man jedenfalls nicht, dass Götze, Dahoud oder Gomez schon den entscheidenden Schritt gemacht haben, um die Offensive mit der Defensive zu verbinden - Kagawa mal ausgeklammert, da er gerade erst ins Training eingestiegen ist. Es besteht zwar die Chance, dass die Stärkung der Defensive ihnen dahingehend einiges abnimmt, sodass sie den Fokus einzig und allein auf diese Aufgabe legen können, aber das hieße dahingehend dann trotzdem mehr Verantwortung und nicht weniger, weil sich die Aufgaben auf sie noch mehr konzentrieren werden und nicht weiter verteilt werden. Das Gegenteil hätte ich für den besseren Ansatz gehalten, was eben einen transferpolitischen Fokus auf Dynamik und nicht auf Physis bedeutet hätte - wobei es da auch ein paar Spieler auf dem Markt gibt/gab, die beides hätten mitbringen können.
Dazu kann man auch befürchten, dass Delaney auf der 6 eingeplant ist und Witsel auf der 8, was Favre jederzeit ändern wird, wenn das seinen Vorstellungen nicht entspricht, aber eben für die aktuellen Planungen gefährlich ist, da man dann natürlich andere Fähigkeiten auf den jeweiligen Positionen einbringen wollte, als man sie dann wirklich bekommen hat. Schließlich würde an so einer Planung wohl auch ein Weigl Verbleib dran hängen bzw. würde sich daran die Schmerzgrenze für ihn definieren. Plant man Delaney auf der 6, Weigl auf der 6 und Witsel auf der 8, dann wäre das von der positionellen Planung her nachvollziehbar. Stellt man dann aber fest, dass Witsel und Weigl 6er sind und Delaney 8er - also wie ich sie sehe - oder - noch schlimmer - sieht auf einmal alle auf der 6, weil das Dynamikdefizit gnadenlos durchschlägt, durch das sich sämtliche Kombinationen der 3 Spieler (egal, ob je 2 oder alle 3 auf dem Platz stehen) verbieten, hat man mindestens die falschen Schwerpunkte in den Planungen gesetzt, wenn nicht sogar schwerwiegende Fehler begangen. Für mich ist deshalb ein Weigl Verkauf unabdingbar, wenn Witsel kommt, da für mich sonst zu viele sportliche und finanziellen Gefahren bestehen, die man sich, angesichts der Gelder, die hier verloren werden können, nicht mehr leisten sollte - wahrscheinlich sogar nicht mehr leisten kann, so wie die letzten 2 Transferjahre gelaufen sind ...
Noch kurz zum MS-Problem: Ich sehe drei Wege. Entweder man ersetzt Isak gegen ein anderes Talent oder man verkauft noch Pulisic (und hat noch ein paar weitere kleinere Abgänge) und investiert das Geld in eine "große" Lösung (Ablöse im Bereich 50 bis 60 Millionen) oder man leiht zum Ende der Transferperiode nochmals einen Stürmer wie Bats aus, der bei einem der Großen dann doch nur die "dritte Geige" spielen soll. Lösung 1 halte ich fast für die wahrscheinlichste, Lösung 3 wäre mir die Liebste.
Meine Befürchtung ist allerdings, dass wirklich gar nichts passiert und Reus und Philipp alles retten sollen.
Ein Pulisic Verkauf steht für mich in diesem Sommer nicht zur Debatte, aus mehreren Gründen:
1. Ich sehe Pulisic vom Spielertyp her als zentral wichtigen Spieler an und halte ihn nicht für verzichtbar, egal wie effektiv er mit seiner Spielweise im Moment sein mag. Es gab schon gute Gründe, warum Pulisic, trotz Formdelle, so viel spielte, in der abgelaufenen Saison, weil eben das Dynamikdefizit des Zentrums über Pulisic (und später noch Sancho) kompensiert werden musste. Man sollte da also nicht unterschätzen, welche Verantwortung ein Pulisic auferlegt bekam, weswegen ich ihn anders bewerte und nicht nur seine Formdellen sehe!
2. Watzke hat gerade verlauten lassen, dass man lediglich 50% reinvestieren könne - was, wie schon geschrieben, nochmal weniger als gedacht ist. Was bekäme man dafür, wenn man mit dem Geld noch im MS eine teure Lösung querfinanzieren muss? Nichts mehr? Ein Talent? In jedem Fall keinen Spieler, der so weit ist, wie Pulisic, wobei es selbst für 30-35 Mio. in meinen Augen aktuell keinen gleichwertigen Ersatz gibt.
3. Man sollte nicht unterschätzen, dass Pulisics Formdellen des letzten Jahres auch noch Sancho drohen, wie auch jedem Talent, das man möglicherweise holt. Einen Totalausfall des 1gg1 Elements kann man sich aber nicht leisten, nachdem die Transferpolitik im Zentrum sich nicht ansatzweise darauf konzentrierte. Daher müsste der potenzielle Ersatz - inklusive MS - versprechen, dass man weiterhin zwingend Pulisics Fähigkeiten konstant auf den Platz bringt, wobei - unabhängig von Pulisic - ja eh mehr notwendig ist, was auch schon klar macht, dass Batshuayi für mich keine Alternative ist und man sich auch eine solche Leihe besser sparen sollte, zumal mir im Moment Transfers fehlen, die Substanzaufbau versprechen (wir haben schließlich sehr teuer eingekauft und (schnelle) Wertsteigerung sind dadurch schwierig).
4. Mit einer guten Saison wird Pulisic kaum an Marktwert verlieren, durch das verlorene Jahr im Vertrag. Mit einer schlechten Saison besteht vielleicht doch noch die Chance auf eine Verlängerung, mit vertretbaren Konditionen - wenngleich klar ist, dass das keine Langzeitehe wird ...
5. Man hat mit Matthews ab dem Winter noch einen 18jährigen Dribbler in der Jugend, der nächste Saison einen Pulisic Abgang eher verschmerzen lässt, weil man so Sancho mit weniger Druck weiter heranführen konnte, sodass der vielleicht auch schon seine Negativerfahrungen hatte, aus denen er lernen konnte. Somit gibt es auch nach wie vor Chancen, die einen Abgang für einen eher suboptimalen Preis im nächsten Sommer verschmerzbar machen. Ich sehe daher die Absicherung für den Worst-Case gegeben.
Der Geldbringer ist und bleibt für mich daher Weigl. Dazu kommt noch Guerreiro, wobei es da mit Ersatz langsam schon eng wird auf dem Markt, sodass es mit der Querfinanzierung wohl schwieriger werden könnte. Darüber hinaus geht es wohl eher um das sprichtwörtliche "Kleinvieh". Isak für ein anderes Talent auszutauschen wäre verständlich, obwohl ich befürchte, dass das kurzfristig erst mal nichts bringt. Aber man würde zumindest eine neue Chance eingehen, wenn man von Isak nicht mehr überzeugt ist, dass man ihn beim BVB heranführen kann.
Letztes Wort: Dass man Spieler wie Durm und Schürrle abgeben konnte (wie auch immer), ist ein echter Erfolg. Insgesamt ist aber auf der Abgangsseite (noch!) viel zu wenig passiert. Der Kader ist nach wie vor viel zu groß, zu teuer, zu unhandlich - und obwohl zu groß, bestehen in vielen Mannschaftsteilen nach wie vor krasse Leistungslücken (auf der 6, im Sturm und wahrscheinlich auch nach wie vor bei den AVs).
Es ist zu früh für ein Fazit für diese Transferperiode, aber bisher ist das noch nicht befriedigend und dass die Probleme überhaupt so groß sind, spricht leider Bände. Das Umsteuern im Management kam 2018 hoffentlich gerade noch rechtzeitig. Die Schäden sind aber leider sehr groß.
Ich denke schon, dass man die Mannschaft verstärkt hat und die Transfers bisher fast alle ihre Berechtigung haben, weil sie sehr deutliche Verstärkungen sind oder zumindest Fehler der Vergangenheit korrigierten. Es fehlt aber eben im Moment noch so einiges. Deswegen sehe ich es eher zwiespältig bis jetzt, da es Gutes und Schlechtes gibt, was man teilweise aber auch als notwendiges Übel bezeichnen könnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 04.08.2018 um 11:57 Uhr bearbeitet
04.08.2018 - 14:54 Uhr
Hallo BVBBC,
vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich verstehe jetzt, was Du meinst und habe das mit der Redundanz vorher falsch interpretiert.
Deine Kernaussage scheint mir zu sein, dass Du in Witsel ein Upgrade zu Weigl siehst, wenn auch in erster Linie "nur" defensiv, aber kaum Sinn darin, Witsel und(!) Weigl im Kader zu haben.
Dem würde ich mich im Grunde anschließen, auch wenn sich dann die Frage nach einem Backup für Witsel stellen würde, falls dieser Transfer realisiert werden kann und in der Folge Weigl verkauft werden würde. Weigl wäre natürlich als Backup zu schade. Ob Burnic da gut und weit genug ist? (Sahin halte ich nicht mehr wirklich für einsetzbar).
Meine persönliche Meinung ist, dass die Kombination Witsel/Delaney mehr unserer Probleme lösen würde, als Du es für möglich hältst (wobei ich gleich einschränken muss, dass ich hier vielleicht zu optimistisch bin und dass Du ziemlich sicher den besseren Blick auf die Spieler hast, als ich).
Ich sehe Witsel und Delaney beide als Spieler mit Dynamik und Box-to-Box-Fähigkeiten bei gleichzeitig relativ hoher defensiver Kampfkraft.
Tendenziell würde ich Witsel etwas tiefer im Spiel sehen und Delaney etwas weiter vorne, also - wenn man so will - Witsel als 6er/8er-Hybriden (Schwerpunkt eher im DM) und Delaney als 8er/6er-Hybriden (Schwerpunkt im ZM bis zum gegnerischen Strafraum.
Ich denke, dass sich das gut ergänzen würde und uns im Mittelfeld sehr viel mehr Dynamik und kontrolliertes Aufbauspiel nach vorne ermöglicht, bei gleichzeitig deutlich besserer Defensivarbeit.
Insofern würde ich sagen, dass man - den Witsel-Transfer vorausgesetzt - "transferpolitisch" für das ZM/DM ziemlich viel erreicht hätte.
(Allerdings ist der Witsel-Transfer noch nicht durch und so muss man Stand heute leider noch sagen: DM weiter eine Baustelle.)
Eine interessante Frage ist dann noch, wie man ein Mittelfeld aus Witsel/Delaney offensiv ergänzen würde. Welcher Spieler würde sich da für die Position des offensiven 8ers oder eines 10ers anbieten? Zur Auswahl stehen zunächst mal Kagawa, Götze, Gomez, Dahoud und - theoretisch - auch Rode.
Ein - aus meiner Sicht - geradezu haarsträubendes Überangebot an Spielern. Vertrauen hätte ich da aber qualitativ erst mal nur zu Kagawa. Bei Gomez wird man sehen, wie seine Entwicklung verläuft - bisher sieht das wirklich gut aus. Bei Götze bezweifle ich, dass er sich wird durchsetzen können. Dahoud ist für mich beim BVB bisher eine riesen Enttäuschung - da habe ich mir so viel erwartet und bisher hat er nichts davon einlösen können (gestern fand ich ihn wieder desaströs).
Holt man Witsel, wäre die Aufgabe nicht nur, Weigl abzugeben, sondern auch zu definieren, wer - neben und vor Delaney - weiter vorne spielen soll und wen man abgeben kann (und los bekommt?). In dem Bereich scheint mir die Kaderstruktur komplett außer Kontrolle geraten zu sein.
vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich verstehe jetzt, was Du meinst und habe das mit der Redundanz vorher falsch interpretiert.
Deine Kernaussage scheint mir zu sein, dass Du in Witsel ein Upgrade zu Weigl siehst, wenn auch in erster Linie "nur" defensiv, aber kaum Sinn darin, Witsel und(!) Weigl im Kader zu haben.
Dem würde ich mich im Grunde anschließen, auch wenn sich dann die Frage nach einem Backup für Witsel stellen würde, falls dieser Transfer realisiert werden kann und in der Folge Weigl verkauft werden würde. Weigl wäre natürlich als Backup zu schade. Ob Burnic da gut und weit genug ist? (Sahin halte ich nicht mehr wirklich für einsetzbar).
Meine persönliche Meinung ist, dass die Kombination Witsel/Delaney mehr unserer Probleme lösen würde, als Du es für möglich hältst (wobei ich gleich einschränken muss, dass ich hier vielleicht zu optimistisch bin und dass Du ziemlich sicher den besseren Blick auf die Spieler hast, als ich).
Ich sehe Witsel und Delaney beide als Spieler mit Dynamik und Box-to-Box-Fähigkeiten bei gleichzeitig relativ hoher defensiver Kampfkraft.
Tendenziell würde ich Witsel etwas tiefer im Spiel sehen und Delaney etwas weiter vorne, also - wenn man so will - Witsel als 6er/8er-Hybriden (Schwerpunkt eher im DM) und Delaney als 8er/6er-Hybriden (Schwerpunkt im ZM bis zum gegnerischen Strafraum.
Ich denke, dass sich das gut ergänzen würde und uns im Mittelfeld sehr viel mehr Dynamik und kontrolliertes Aufbauspiel nach vorne ermöglicht, bei gleichzeitig deutlich besserer Defensivarbeit.
Insofern würde ich sagen, dass man - den Witsel-Transfer vorausgesetzt - "transferpolitisch" für das ZM/DM ziemlich viel erreicht hätte.
(Allerdings ist der Witsel-Transfer noch nicht durch und so muss man Stand heute leider noch sagen: DM weiter eine Baustelle.)
Eine interessante Frage ist dann noch, wie man ein Mittelfeld aus Witsel/Delaney offensiv ergänzen würde. Welcher Spieler würde sich da für die Position des offensiven 8ers oder eines 10ers anbieten? Zur Auswahl stehen zunächst mal Kagawa, Götze, Gomez, Dahoud und - theoretisch - auch Rode.
Ein - aus meiner Sicht - geradezu haarsträubendes Überangebot an Spielern. Vertrauen hätte ich da aber qualitativ erst mal nur zu Kagawa. Bei Gomez wird man sehen, wie seine Entwicklung verläuft - bisher sieht das wirklich gut aus. Bei Götze bezweifle ich, dass er sich wird durchsetzen können. Dahoud ist für mich beim BVB bisher eine riesen Enttäuschung - da habe ich mir so viel erwartet und bisher hat er nichts davon einlösen können (gestern fand ich ihn wieder desaströs).
Holt man Witsel, wäre die Aufgabe nicht nur, Weigl abzugeben, sondern auch zu definieren, wer - neben und vor Delaney - weiter vorne spielen soll und wen man abgeben kann (und los bekommt?). In dem Bereich scheint mir die Kaderstruktur komplett außer Kontrolle geraten zu sein.
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