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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#10851
16.05.2018 - 13:02 Uhr
Zitat von spitzner92
Zitat von BVBBC

Zitat von Herzog10

Zitat von spitzner92

QUELLE: WWW.RNZ.DE
(Printausgabe 16.05.18)
"Nach RNZ-Informationen soll darüber hinaus mit dem Kameruner Karl Toko Ekambi (25) vom SCO Angers weitgehend Handelseinigkeit herrschen. Für den beweglichen Mittelstürmer wird freilich eine Ablösesumme von geschätzt 15 Millionen Euro fällig, denn Ekambi besitzt in der Stadt mit dem Lilienwappen noch einen Kontrakt bis 2020."

Schade, Ekambi ist sich wohl mit Hoffenheim einig. Hatte gehofft dass Favre ihn aus der L1 mitbringt, wäre mein absoluter Wunsch-Stürmer gewesen.

Hätte ihn auch nicht schlecht gefunden, aber ein Stürmer mit 25 Jahren im besten Alter? da ist es schon ein wenig komisch, dass die "großen" in Frankreich nicht mitmischen, außer Marseille? Aber ob er dann wirklich "der" Stürmer sein könnte, den man als Nr.1 verpflichtet?


Ist eben seine erste richtig gute Saison in Frankreich gewesen, wobei er zuvor auch eher Offensivallrounder war und nun als MS mehr oder weniger seinen Durchbruch hatte. Somit also ein Spätzünder, bei denen die größeren Vereine traditionell eher abwartend handeln. Für Hoffenheim auf alle Fälle ein interessanter Transfer, der Uth perfekt ersetzen sollte, wenn es mit der Akklimatisation klappt. Ob er aber unseren Anforderungen unmittelbar gerecht geworden wäre, weiß ich nicht, wenngleich er vom Spielertyp in meinen Augen sehr interessant gewesen wäre, will man beweglicher werden und trotzdem einen Mann mit guter Quote vorne drin haben. Denn darauf scheint man durchaus aus zu sein, wenn man sich mal die Wahrscheinlichkeit aller bisherigen Gerüchte so ansieht und wie man in den letzten Wochen gespielt hat. Es sind viele Außen dabei, die deutlich wahrscheinlicher wirken als die MS Kandidaten, obwohl man auf den Außen nominell überbesetzt ist und im MS nur noch Isak hat. Folglich kann ich mir immer mehr vorstellen, dass man intern nicht plant einen MS zu holen, sondern dafür interne Lösungen präferiert.


Sehe ich ähnlich, Klopp hat ja Lewandowski und Auba auch erst auf dem Flügel Minuten sammeln lassen, vielleicht will man wieder eine ähnliche Richtung einschlagen smile


Eine Frage, wie sieht das denn mit der Homegrown-Regel der UEFA aus. Man muss 8 Spieler aus der Liga/Land haben und 4 aus der eigenen Jugend, oder? Wird es da bei uns nicht etwas eng wenn Durm, Sahin, Schmelle & Co. alle gehen sollten, wie es hier oft gefordert wird? Wen hätten wir denn dann noch? Götze, Reus.. Zählt Pulisic eigentlich dazu, auch wenn er nur 1 Jahr bei uns in der Jugend gekickt hat?

•     •     •

BVB 26/27:
Kobel - Gadou, Anton, Schlotterbeck - Ryerson, Nmecha, Bellingham, Svensson - Karetsas, Sancho - Guirassy
Bank: Drewes,Meyer,Anselmino,Reggiani,Prates,Can,Ryerson,Chukwuemeka,Kessie,Gittens,Lerma,Inacio,Beier,Silva

Zugänge: Sancho,Anselmino(Leihe),F. Kessie,Baum,Gittens(Leihe)
Abgänge: Mané(Leihe),Bensebaini,Sabitzer,Couto
BVB - Transferpolitik |#10852
16.05.2018 - 15:25 Uhr
Zitat von ollabohm

Zitat von spitzner92

Zitat von BVBBC

Zitat von Herzog10

Zitat von spitzner92

QUELLE: WWW.RNZ.DE
(Printausgabe 16.05.18)
"Nach RNZ-Informationen soll darüber hinaus mit dem Kameruner Karl Toko Ekambi (25) vom SCO Angers weitgehend Handelseinigkeit herrschen. Für den beweglichen Mittelstürmer wird freilich eine Ablösesumme von geschätzt 15 Millionen Euro fällig, denn Ekambi besitzt in der Stadt mit dem Lilienwappen noch einen Kontrakt bis 2020."

Schade, Ekambi ist sich wohl mit Hoffenheim einig. Hatte gehofft dass Favre ihn aus der L1 mitbringt, wäre mein absoluter Wunsch-Stürmer gewesen.

Hätte ihn auch nicht schlecht gefunden, aber ein Stürmer mit 25 Jahren im besten Alter? da ist es schon ein wenig komisch, dass die "großen" in Frankreich nicht mitmischen, außer Marseille? Aber ob er dann wirklich "der" Stürmer sein könnte, den man als Nr.1 verpflichtet?


Ist eben seine erste richtig gute Saison in Frankreich gewesen, wobei er zuvor auch eher Offensivallrounder war und nun als MS mehr oder weniger seinen Durchbruch hatte. Somit also ein Spätzünder, bei denen die größeren Vereine traditionell eher abwartend handeln. Für Hoffenheim auf alle Fälle ein interessanter Transfer, der Uth perfekt ersetzen sollte, wenn es mit der Akklimatisation klappt. Ob er aber unseren Anforderungen unmittelbar gerecht geworden wäre, weiß ich nicht, wenngleich er vom Spielertyp in meinen Augen sehr interessant gewesen wäre, will man beweglicher werden und trotzdem einen Mann mit guter Quote vorne drin haben. Denn darauf scheint man durchaus aus zu sein, wenn man sich mal die Wahrscheinlichkeit aller bisherigen Gerüchte so ansieht und wie man in den letzten Wochen gespielt hat. Es sind viele Außen dabei, die deutlich wahrscheinlicher wirken als die MS Kandidaten, obwohl man auf den Außen nominell überbesetzt ist und im MS nur noch Isak hat. Folglich kann ich mir immer mehr vorstellen, dass man intern nicht plant einen MS zu holen, sondern dafür interne Lösungen präferiert.


Sehe ich ähnlich, Klopp hat ja Lewandowski und Auba auch erst auf dem Flügel Minuten sammeln lassen, vielleicht will man wieder eine ähnliche Richtung einschlagen smile


Eine Frage, wie sieht das denn mit der Homegrown-Regel der UEFA aus. Man muss 8 Spieler aus der Liga/Land haben und 4 aus der eigenen Jugend, oder? Wird es da bei uns nicht etwas eng wenn Durm, Sahin, Schmelle & Co. alle gehen sollten, wie es hier oft gefordert wird? Wen hätten wir denn dann noch? Götze, Reus.. Zählt Pulisic eigentlich dazu, auch wenn er nur 1 Jahr bei uns in der Jugend gekickt hat?


Stand heute stehen nächste Saison folgende Homegrown Player im Kader:

Schmelzer
Sahin
Götze
Pulisic
Burnic
Larsen (fehlt noch eine Woche im Verein, was er in der Vorbereitung - also vor der Meldepflicht der UEFA - schafft)

Dazu denke ich, dass der 3. TW die Anforderung traditionell auch erfüllt, weswegen ich mal von 7 Spielern ausgehe, die die Anforderungen erfüllen werden - Unbehaun erfüllt die Anfoderungen erst ab 2019, wobei er bereits jetzt über die B-Liste gemeldet werden könnte, weswegen ich davon ausgehe, dass Reckert wohl im 25er Kader gemeldet wird, obwohl er nominell nicht Nummer 3 ist. Durm ist kein Homegrown und von den Youngstern im Profikader könnten Isak (der der nächste an der Reihe wäre, aber ihm fehlen noch knapp 20 Monate Vereinszugehörigkeit), Zagadou, Sancho und Gomez noch die Anforderungen erfüllen, wenn sie lange genug dabei bleiben. Ab dem 4. Abgang der oben genannten Spieler müsste also ein Jugendspieler im 25er Kader, der der UEFA gemeldet wird, nachrücken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 16.05.2018 um 15:28 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#10853
16.05.2018 - 17:58 Uhr
Meiner Meinung nach geht es gar nicht um eine Saison sondern die letzten 4 Spielzeiten. Dort haben wir eine einzige auf einem wirklich guten Niveau gespielt. Ansonsten haben wir genau die gleichen Probleme gezeigt, die wir jetzt auch diese Saison oftmals an den Tag gelegt haben. Wenn es lief dann lief es, aber sobald es mal Gegenwind gab oder um was ging brach das Team meist zusammen. Man denke an die letzte Hinrunde unter Klopp, das Spiel gegen Liverpool, die ganzen verloren Finalspiele, die Auswärtsbilanz im zweiten Tucheljahr und jetzt die diesjährige Saison. Sich damit zu beschwichtigen, dass es nur ein einmaliger Ausrutscher war der den Umständen geschuldet war ist meiner Meinung nach Augenwischerei. Natürlich haben die Faktoren Verletzungen, Unruhe und Anschlag auch enormen Einfluss auf diese Saison gehabt, aber die Kaderzusammenstellung passt schon seit einiger Zeit nicht.

Klopp hat es damals schon formuliert gehabt, dass er das Gefühl hatte dass ein deutlich Umbruch notwendig wäre. Stattdessen haben die Verantwortlichen versucht das Problem über einen neuen Trainer zu lösen, aber damit natürlich nur einen Teil des Problems gelöst der ganz explizit an der Abnutzung und der Entschlüsselung des Spielsystems lag. Wenn man aber bedenkt, welche individuelle Qualität wir im Kader hatten, dann ist ganz offensichtlich dass die Probleme eigentlich nicht dort geendet haben.

In den letzten Jahren hat man regelmäßig die großen Transfers in den Sand gesetzt. Teilweise ließ sich das noch ausgleichen, weil das Scouting im U23 Bereich ziemlich gut zu sein scheint und diese dann die Lücken auffüllen konnten, aber das kann natürlich auch nur eine kurze Zeit so funktionieren.

Seit 2014/15 hat man mit Sahin (7), Kagawa (8), Ramos (9,7), Kampl (12), Immobile (18,5), Castro (12), Bürki (3,5), Park (3), Schürrle (30), Götze (22), Rode (12), Bartra (8), Yarmolenko (25), Toprak (12) insgesamt 14 Spieler über 23 Jahren verpflichtet für insgesamt 182,7 Mio und diese jeweils mit hochdatierten Verträgen ausgestattet. Von diesen Spielern würde ich behaupten, dass nicht ein einziger dabei ist der bei uns unumstrittender Leistungsträger ist und wirklicher Führungsspieler, der mit seiner Erfahrung andere Spieler auch mal durch schwierige Phase durchzieht.

Die Spieler die mich in den letzten Jahren positiv überrascht haben waren Transfers wie Dembele, Weigl, Guerreiro, Sancho, Pulisic, Akanji und Philipp, aber man kann natürlich nicht seine ganze Struktur darauf aufbauen dass die als Nachwuchstalente geholten Spieler schon die Lücken der gestandenen Spieler übertünchen können.

Insofern muss man hier einfach auch ganz klar die Konsequenzen ziehen. Unsere Transferpolitik im U23 ist vielversprechend und funktioniert gut, aber alles darüber hinaus hat uns in den letzten Jahren in diese Miesere gesteuert. Ich hoffe ehrlich gesagt nicht, dass die Antwort darauf ist, dass für die eine Hälfte der Transfers (U23) vor allem Mislintat verantwortlich war, während die andere Hälfte durch Trainer und Zorc bestimmt wurde. Mit Mislintat nicht mehr im Verein hätten wir dann hier nämlich noch mal ein größeres Problem auf uns zukommend.

Letztendlich muss man jetzt aber bestimmt über 2 Jahre erstmal rekonsolidieren und die Altlasten im Sinne von Spielern mit hochdatierten Verträgen ohne die entsprechende Gegenleistung wieder langsam abgeben und dann muss die nächste Generation halt sitzen sonst ist es für den BVB auch sehr schnell wieder vorbei mit der finanziellen Überlegenheit gegenüber dem Rest der Bayernverfolger. Warum es wahrscheinlich 2 Jahre dauern wird ist, dass viele der hochbezahlten Spieler sicherlich keinen großen Druck verspüren zu wechseln, wenn sie tendentiell woanders erstmal weniger verdienen und dann kommt der Faktor neuer Trainer dazu weshalb sich viele das ganze sicherlich erstmal anschauen.

Die Transferpolitik sollte in diesem Sommer aber auf jedenfall wieder einen starken Fokus darauf haben Spieler zu holen, die einen unbändigen Ehrgeiz haben sich zu verbessern und das nötige Selbstbewusstsein auch Verantwortung zu übernehmen.
BVB - Transferpolitik |#10854
16.05.2018 - 18:30 Uhr
80 mio kann man in den Kader investieren plus x Mio aus Abgängen.
sollte Sokratis gehen sagen wir mal 100 mio , hört sich viel an aber wären bei 3 Transfers weg .
LV+4 Diallo 30 mio
6(8er Delaney 20 mio
St Bats 50 mio
BVB - Transferpolitik |#10855
16.05.2018 - 18:31 Uhr
Zitat von barcaberlin
Meiner Meinung nach geht es gar nicht um eine Saison sondern die letzten 4 Spielzeiten. Dort haben wir eine einzige auf einem wirklich guten Niveau gespielt. Ansonsten haben wir genau die gleichen Probleme gezeigt, die wir jetzt auch diese Saison oftmals an den Tag gelegt haben. Wenn es lief dann lief es, aber sobald es mal Gegenwind gab oder um was ging brach das Team meist zusammen. Man denke an die letzte Hinrunde unter Klopp, das Spiel gegen Liverpool, die ganzen verloren Finalspiele, die Auswärtsbilanz im zweiten Tucheljahr und jetzt die diesjährige Saison. Sich damit zu beschwichtigen, dass es nur ein einmaliger Ausrutscher war der den Umständen geschuldet war ist meiner Meinung nach Augenwischerei. Natürlich haben die Faktoren Verletzungen, Unruhe und Anschlag auch enormen Einfluss auf diese Saison gehabt, aber die Kaderzusammenstellung passt schon seit einiger Zeit nicht.

Klopp hat es damals schon formuliert gehabt, dass er das Gefühl hatte dass ein deutlich Umbruch notwendig wäre. Stattdessen haben die Verantwortlichen versucht das Problem über einen neuen Trainer zu lösen, aber damit natürlich nur einen Teil des Problems gelöst der ganz explizit an der Abnutzung und der Entschlüsselung des Spielsystems lag. Wenn man aber bedenkt, welche individuelle Qualität wir im Kader hatten, dann ist ganz offensichtlich dass die Probleme eigentlich nicht dort geendet haben.

In den letzten Jahren hat man regelmäßig die großen Transfers in den Sand gesetzt. Teilweise ließ sich das noch ausgleichen, weil das Scouting im U23 Bereich ziemlich gut zu sein scheint und diese dann die Lücken auffüllen konnten, aber das kann natürlich auch nur eine kurze Zeit so funktionieren.

Seit 2014/15 hat man mit Sahin (7), Kagawa (8), Ramos (9,7), Kampl (12), Immobile (18,5), Castro (12), Bürki (3,5), Park (3), Schürrle (30), Götze (22), Rode (12), Bartra (8), Yarmolenko (25), Toprak (12) insgesamt 14 Spieler über 23 Jahren verpflichtet für insgesamt 182,7 Mio und diese jeweils mit hochdatierten Verträgen ausgestattet. Von diesen Spielern würde ich behaupten, dass nicht ein einziger dabei ist der bei uns unumstrittender Leistungsträger ist und wirklicher Führungsspieler, der mit seiner Erfahrung andere Spieler auch mal durch schwierige Phase durchzieht.

Die Spieler die mich in den letzten Jahren positiv überrascht haben waren Transfers wie Dembele, Weigl, Guerreiro, Sancho, Pulisic, Akanji und Philipp, aber man kann natürlich nicht seine ganze Struktur darauf aufbauen dass die als Nachwuchstalente geholten Spieler schon die Lücken der gestandenen Spieler übertünchen können.

Insofern muss man hier einfach auch ganz klar die Konsequenzen ziehen. Unsere Transferpolitik im U23 ist vielversprechend und funktioniert gut, aber alles darüber hinaus hat uns in den letzten Jahren in diese Miesere gesteuert. Ich hoffe ehrlich gesagt nicht, dass die Antwort darauf ist, dass für die eine Hälfte der Transfers (U23) vor allem Mislintat verantwortlich war, während die andere Hälfte durch Trainer und Zorc bestimmt wurde. Mit Mislintat nicht mehr im Verein hätten wir dann hier nämlich noch mal ein größeres Problem auf uns zukommend.

Letztendlich muss man jetzt aber bestimmt über 2 Jahre erstmal rekonsolidieren und die Altlasten im Sinne von Spielern mit hochdatierten Verträgen ohne die entsprechende Gegenleistung wieder langsam abgeben und dann muss die nächste Generation halt sitzen sonst ist es für den BVB auch sehr schnell wieder vorbei mit der finanziellen Überlegenheit gegenüber dem Rest der Bayernverfolger. Warum es wahrscheinlich 2 Jahre dauern wird ist, dass viele der hochbezahlten Spieler sicherlich keinen großen Druck verspüren zu wechseln, wenn sie tendentiell woanders erstmal weniger verdienen und dann kommt der Faktor neuer Trainer dazu weshalb sich viele das ganze sicherlich erstmal anschauen.

Die Transferpolitik sollte in diesem Sommer aber auf jedenfall wieder einen starken Fokus darauf haben Spieler zu holen, die einen unbändigen Ehrgeiz haben sich zu verbessern und das nötige Selbstbewusstsein auch Verantwortung zu übernehmen.



Ich denke du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
BVB - Transferpolitik |#10856
16.05.2018 - 18:53 Uhr
Zitat von Override
Zitat von barcaberlin

Meiner Meinung nach geht es gar nicht um eine Saison sondern die letzten 4 Spielzeiten. Dort haben wir eine einzige auf einem wirklich guten Niveau gespielt. Ansonsten haben wir genau die gleichen Probleme gezeigt, die wir jetzt auch diese Saison oftmals an den Tag gelegt haben. Wenn es lief dann lief es, aber sobald es mal Gegenwind gab oder um was ging brach das Team meist zusammen. Man denke an die letzte Hinrunde unter Klopp, das Spiel gegen Liverpool, die ganzen verloren Finalspiele, die Auswärtsbilanz im zweiten Tucheljahr und jetzt die diesjährige Saison. Sich damit zu beschwichtigen, dass es nur ein einmaliger Ausrutscher war der den Umständen geschuldet war ist meiner Meinung nach Augenwischerei. Natürlich haben die Faktoren Verletzungen, Unruhe und Anschlag auch enormen Einfluss auf diese Saison gehabt, aber die Kaderzusammenstellung passt schon seit einiger Zeit nicht.

Klopp hat es damals schon formuliert gehabt, dass er das Gefühl hatte dass ein deutlich Umbruch notwendig wäre. Stattdessen haben die Verantwortlichen versucht das Problem über einen neuen Trainer zu lösen, aber damit natürlich nur einen Teil des Problems gelöst der ganz explizit an der Abnutzung und der Entschlüsselung des Spielsystems lag. Wenn man aber bedenkt, welche individuelle Qualität wir im Kader hatten, dann ist ganz offensichtlich dass die Probleme eigentlich nicht dort geendet haben.

In den letzten Jahren hat man regelmäßig die großen Transfers in den Sand gesetzt. Teilweise ließ sich das noch ausgleichen, weil das Scouting im U23 Bereich ziemlich gut zu sein scheint und diese dann die Lücken auffüllen konnten, aber das kann natürlich auch nur eine kurze Zeit so funktionieren.

Seit 2014/15 hat man mit Sahin (7), Kagawa (8), Ramos (9,7), Kampl (12), Immobile (18,5), Castro (12), Bürki (3,5), Park (3), Schürrle (30), Götze (22), Rode (12), Bartra (8), Yarmolenko (25), Toprak (12) insgesamt 14 Spieler über 23 Jahren verpflichtet für insgesamt 182,7 Mio und diese jeweils mit hochdatierten Verträgen ausgestattet. Von diesen Spielern würde ich behaupten, dass nicht ein einziger dabei ist der bei uns unumstrittender Leistungsträger ist und wirklicher Führungsspieler, der mit seiner Erfahrung andere Spieler auch mal durch schwierige Phase durchzieht.

Die Spieler die mich in den letzten Jahren positiv überrascht haben waren Transfers wie Dembele, Weigl, Guerreiro, Sancho, Pulisic, Akanji und Philipp, aber man kann natürlich nicht seine ganze Struktur darauf aufbauen dass die als Nachwuchstalente geholten Spieler schon die Lücken der gestandenen Spieler übertünchen können.

Insofern muss man hier einfach auch ganz klar die Konsequenzen ziehen. Unsere Transferpolitik im U23 ist vielversprechend und funktioniert gut, aber alles darüber hinaus hat uns in den letzten Jahren in diese Miesere gesteuert. Ich hoffe ehrlich gesagt nicht, dass die Antwort darauf ist, dass für die eine Hälfte der Transfers (U23) vor allem Mislintat verantwortlich war, während die andere Hälfte durch Trainer und Zorc bestimmt wurde. Mit Mislintat nicht mehr im Verein hätten wir dann hier nämlich noch mal ein größeres Problem auf uns zukommend.

Letztendlich muss man jetzt aber bestimmt über 2 Jahre erstmal rekonsolidieren und die Altlasten im Sinne von Spielern mit hochdatierten Verträgen ohne die entsprechende Gegenleistung wieder langsam abgeben und dann muss die nächste Generation halt sitzen sonst ist es für den BVB auch sehr schnell wieder vorbei mit der finanziellen Überlegenheit gegenüber dem Rest der Bayernverfolger. Warum es wahrscheinlich 2 Jahre dauern wird ist, dass viele der hochbezahlten Spieler sicherlich keinen großen Druck verspüren zu wechseln, wenn sie tendentiell woanders erstmal weniger verdienen und dann kommt der Faktor neuer Trainer dazu weshalb sich viele das ganze sicherlich erstmal anschauen.

Die Transferpolitik sollte in diesem Sommer aber auf jedenfall wieder einen starken Fokus darauf haben Spieler zu holen, die einen unbändigen Ehrgeiz haben sich zu verbessern und das nötige Selbstbewusstsein auch Verantwortung zu übernehmen.



Ich denke du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.


Hat er definitiv. Deckt sich auch komplett mit meinem Empfinden.
BVB - Transferpolitik |#10857
16.05.2018 - 20:21 Uhr
Zitat von barcaberlin
Meiner Meinung nach geht es gar nicht um eine Saison sondern die letzten 4 Spielzeiten. Dort haben wir eine einzige auf einem wirklich guten Niveau gespielt. Ansonsten haben wir genau die gleichen Probleme gezeigt, die wir jetzt auch diese Saison oftmals an den Tag gelegt haben. Wenn es lief dann lief es, aber sobald es mal Gegenwind gab oder um was ging brach das Team meist zusammen. Man denke an die letzte Hinrunde unter Klopp, das Spiel gegen Liverpool, die ganzen verloren Finalspiele, die Auswärtsbilanz im zweiten Tucheljahr und jetzt die diesjährige Saison. Sich damit zu beschwichtigen, dass es nur ein einmaliger Ausrutscher war der den Umständen geschuldet war ist meiner Meinung nach Augenwischerei. Natürlich haben die Faktoren Verletzungen, Unruhe und Anschlag auch enormen Einfluss auf diese Saison gehabt, aber die Kaderzusammenstellung passt schon seit einiger Zeit nicht.

Klopp hat es damals schon formuliert gehabt, dass er das Gefühl hatte dass ein deutlich Umbruch notwendig wäre. Stattdessen haben die Verantwortlichen versucht das Problem über einen neuen Trainer zu lösen, aber damit natürlich nur einen Teil des Problems gelöst der ganz explizit an der Abnutzung und der Entschlüsselung des Spielsystems lag. Wenn man aber bedenkt, welche individuelle Qualität wir im Kader hatten, dann ist ganz offensichtlich dass die Probleme eigentlich nicht dort geendet haben.

In den letzten Jahren hat man regelmäßig die großen Transfers in den Sand gesetzt. Teilweise ließ sich das noch ausgleichen, weil das Scouting im U23 Bereich ziemlich gut zu sein scheint und diese dann die Lücken auffüllen konnten, aber das kann natürlich auch nur eine kurze Zeit so funktionieren.

Seit 2014/15 hat man mit Sahin (7), Kagawa (8), Ramos (9,7), Kampl (12), Immobile (18,5), Castro (12), Bürki (3,5), Park (3), Schürrle (30), Götze (22), Rode (12), Bartra (8), Yarmolenko (25), Toprak (12) insgesamt 14 Spieler über 23 Jahren verpflichtet für insgesamt 182,7 Mio und diese jeweils mit hochdatierten Verträgen ausgestattet. Von diesen Spielern würde ich behaupten, dass nicht ein einziger dabei ist der bei uns unumstrittender Leistungsträger ist und wirklicher Führungsspieler, der mit seiner Erfahrung andere Spieler auch mal durch schwierige Phase durchzieht.

Die Spieler die mich in den letzten Jahren positiv überrascht haben waren Transfers wie Dembele, Weigl, Guerreiro, Sancho, Pulisic, Akanji und Philipp, aber man kann natürlich nicht seine ganze Struktur darauf aufbauen dass die als Nachwuchstalente geholten Spieler schon die Lücken der gestandenen Spieler übertünchen können.

Insofern muss man hier einfach auch ganz klar die Konsequenzen ziehen. Unsere Transferpolitik im U23 ist vielversprechend und funktioniert gut, aber alles darüber hinaus hat uns in den letzten Jahren in diese Miesere gesteuert. Ich hoffe ehrlich gesagt nicht, dass die Antwort darauf ist, dass für die eine Hälfte der Transfers (U23) vor allem Mislintat verantwortlich war, während die andere Hälfte durch Trainer und Zorc bestimmt wurde. Mit Mislintat nicht mehr im Verein hätten wir dann hier nämlich noch mal ein größeres Problem auf uns zukommend.

Letztendlich muss man jetzt aber bestimmt über 2 Jahre erstmal rekonsolidieren und die Altlasten im Sinne von Spielern mit hochdatierten Verträgen ohne die entsprechende Gegenleistung wieder langsam abgeben und dann muss die nächste Generation halt sitzen sonst ist es für den BVB auch sehr schnell wieder vorbei mit der finanziellen Überlegenheit gegenüber dem Rest der Bayernverfolger. Warum es wahrscheinlich 2 Jahre dauern wird ist, dass viele der hochbezahlten Spieler sicherlich keinen großen Druck verspüren zu wechseln, wenn sie tendentiell woanders erstmal weniger verdienen und dann kommt der Faktor neuer Trainer dazu weshalb sich viele das ganze sicherlich erstmal anschauen.

Die Transferpolitik sollte in diesem Sommer aber auf jedenfall wieder einen starken Fokus darauf haben Spieler zu holen, die einen unbändigen Ehrgeiz haben sich zu verbessern und das nötige Selbstbewusstsein auch Verantwortung zu übernehmen.


Sehe ich genauso, allerdings stellt sich mir dann die Frage welche Spieler dafür in Frage kommen?

Ehrgeiz gibt es wie Sand am mehr, gepaart mit Teamplay schon weniger. Das Ganze aber auch noch in Kombination mit Talent, Geist und vielleicht auch noch Vereinstreue zu finden, ist schier unmöglich, es sei denn man probiert sich durch und landet den einen oder anderen Glückstreffer. Genau das hat man die letzten Jahre gemacht, allerdings ist Fussball aber ein bisschen komplexer als es den Anschein hat. Jeder Fussballer muss als Individuum auch noch in die Mannschaft passen.

Ich finde Sahin, Kagawa, Bürki, Kampl, Götze, Yarmolenko und auch Castro waren zu den jeweiligen Zeitpunkten alles andere als Falsch, aber es hat einfach nicht richtig gezündet. Kagawa und Götze nehme ich da einmal raus, weil beide ihre Klasse wieder gezeigt haben. Kagawa schon etwas länger und Götze wird noch kommen, da bin ich mir sicher. Die Nichtnominierung wird sich für uns als ein Segen herausstellen, weil er durchaus den Ehrgeiz hat sich wieder zurückzubeißen. (Hat er mit seinem Wechsel zurück ja auch bewiesen, da gab es leichtere und unvorbelastete Möglichkeiten, z.B. Liverpool)

Ich persönlich denke, dass man sich ein bisschen an den Bayern orientieren sollte. Die kaufen Weltklasse, wenn diese wo anders nicht gezündet hat. (Robben, James und demnächst vielleicht Bale?) Wenn wir nun ein Regal drunter schauen und vielleicht auch im Alter 23-26, dann könnte man Erfolg haben. Man muss nur die richtigen Hebel betätigen. Man muss bereit sein 90-100 Mio für 2-3 Transfers auszugeben und den Rest halt mit Perspektive, oder Erfahrung aufzufüllen(Wolf, Lichtsteiner).

Damals z.B. De Bruyne hat man verpasst Mourinho zwischenmenschlich zu überzeugen, sodass dieser alles dafür getan hat Kevin nicht zu uns zu lassen. Dieses Zwischenmenschliche vermisse ich bei uns irgendwie. Jeder Bayernstar schwärmt von Hoeneß, weil er es schafft sich entsprechend zu positionieren. Bei uns will jeder einfach nur weg. Simeone z.B., angesprochen darauf, dass so viele Spieler Atletico verlassen wollen, sagt ganz locker....sollen die doch gehen und der Kern bleibt trotzdem, oder auch deswegen.

Ich hoffe, dass jetzt mit Kehl ein Typ zu uns stößt, der genau diese Seite bespielen wird. Ein bisschen Freund, ein bisschen Vater und vielleicht ein bisschen Peitsche(wie Hoeneß).

Wir brauchen langfristig 18 gestandene Fussballer, davon 11-13 mit nachgewiesener internationaler Klasse und die Plätze 19-24/25 füllt man mit Perspektivspielern/Talenten auf.

Stand jetzt haben wir mit:
Weidenfeller, Sokratis, Akanji, Toprak, Guerreiro, Schmelzer, Piszczek, Weigl, Sahin, Götze, Castro, Kagawa, Reus, Schürrle, Yarmolenko, Batshuayi

16! Leute im Kader mit nachgewiesener internationaler Klasse, also auch entsprechendem Gehalt. Geld, welches wo anders dann fehlt. Dazu kommen dann noch ein extravagant teurer Spieler wie Rode dazu, der noch nie etwas gezeigt hat. Bürki habe ich auch noch außen vor gelassen, weil er meiner Meinung nach den Nachweis internationaler Klasse noch schuldig ist, aber er wird bestimmt auch fürstlich verdienen.

Wenn man es schafft, das Geld für diese 18 Spieler auf 11-13 umzuverteilen, dann hat man vielleicht auch nicht jedes Jahr mehrere Abgänge zu fürchten.

•     •     •

Fussball ist wie Schach, nur ohne Würfel!
BVB - Transferpolitik |#10858
16.05.2018 - 20:40 Uhr
Zitat von barcaberlin

Seit 2014/15 hat man mit Sahin (7), Kagawa (8), Ramos (9,7), Kampl (12), Immobile (18,5), Castro (12), Bürki (3,5), Park (3), Schürrle (30), Götze (22), Rode (12), Bartra (8), Yarmolenko (25), Toprak (12) insgesamt 14 Spieler über 23 Jahren verpflichtet für insgesamt 182,7 Mio und diese jeweils mit hochdatierten Verträgen ausgestattet. Von diesen Spielern würde ich behaupten, dass nicht ein einziger dabei ist der bei uns unumstrittender Leistungsträger ist und wirklicher Führungsspieler, der mit seiner Erfahrung andere Spieler auch mal durch schwierige Phase durchzieht.

Die Spieler die mich in den letzten Jahren positiv überrascht haben waren Transfers wie Dembele, Weigl, Guerreiro, Sancho, Pulisic, Akanji und Philipp, aber man kann natürlich nicht seine ganze Struktur darauf aufbauen dass die als Nachwuchstalente geholten Spieler schon die Lücken der gestandenen Spieler übertünchen können.


Ich stimme mit den ersten beiden Absätzen deines Posts hier (die ich nicht zitiere) völlig überein. Der Ü/U23-Schnitt, den du hier ziehst, scheint mir dagegen sehr pauschal. Bei den Ü23ern würde ich auf jeden Fall Kagawa ausnehmen, den halte ich sowohl für einen Leistungsträger und - ja - durch seine fleißige und bescheidene Art auch für einen Führungsspieler. Über Yarmolenko traue ich mir nach der (netto) halben Saison, die er gespielt hat noch kein Urteil zu. Toprak sehe ich auch nicht in einer Riege mit den anderen, die du da nennst.

Dembele hat mich fußballerisch natürlich äußerst positiv überrascht, was dann kam, wissen ja alle. Philipp halte ich für eine Granate, der fällt aber in deiner Zweiteilung noch so gerade eben unter die 23.

In deinen folgenden Sätzen klingt auch an, dass Mislintat federführend für die U23-Transfers verantwortlich gewesen sei. Zumindest bei Akanji (den ich jetzt nach 6 Monaten auch noch nicht in den Himmel loben will) hatte der doch die FInger nicht mehr im Spiel, oder? Bei Sancho bin ich mir nicht sicher.

Ich hoffe, wir sind da eigentlich von jeder Dogmatik á la "Wir setzten nur auf junge Talente!" frei. Denke, dass ist eher ein Nebeneffekt des wirtschaftlichen Spielraums, dass man (auch) darauf angewiesen ist.
BVB - Transferpolitik |#10859
17.05.2018 - 19:58 Uhr
Zitat von barcaberlin
Meiner Meinung nach geht es gar nicht um eine Saison sondern die letzten 4 Spielzeiten. Dort haben wir eine einzige auf einem wirklich guten Niveau gespielt. Ansonsten haben wir genau die gleichen Probleme gezeigt, die wir jetzt auch diese Saison oftmals an den Tag gelegt haben. Wenn es lief dann lief es, aber sobald es mal Gegenwind gab oder um was ging brach das Team meist zusammen. Man denke an die letzte Hinrunde unter Klopp, das Spiel gegen Liverpool, die ganzen verloren Finalspiele, die Auswärtsbilanz im zweiten Tucheljahr und jetzt die diesjährige Saison. Sich damit zu beschwichtigen, dass es nur ein einmaliger Ausrutscher war der den Umständen geschuldet war ist meiner Meinung nach Augenwischerei. Natürlich haben die Faktoren Verletzungen, Unruhe und Anschlag auch enormen Einfluss auf diese Saison gehabt, aber die Kaderzusammenstellung passt schon seit einiger Zeit nicht.

Klopp hat es damals schon formuliert gehabt, dass er das Gefühl hatte dass ein deutlich Umbruch notwendig wäre. Stattdessen haben die Verantwortlichen versucht das Problem über einen neuen Trainer zu lösen, aber damit natürlich nur einen Teil des Problems gelöst der ganz explizit an der Abnutzung und der Entschlüsselung des Spielsystems lag. Wenn man aber bedenkt, welche individuelle Qualität wir im Kader hatten, dann ist ganz offensichtlich dass die Probleme eigentlich nicht dort geendet haben.

In den letzten Jahren hat man regelmäßig die großen Transfers in den Sand gesetzt. Teilweise ließ sich das noch ausgleichen, weil das Scouting im U23 Bereich ziemlich gut zu sein scheint und diese dann die Lücken auffüllen konnten, aber das kann natürlich auch nur eine kurze Zeit so funktionieren.

Seit 2014/15 hat man mit Sahin (7), Kagawa (8), Ramos (9,7), Kampl (12), Immobile (18,5), Castro (12), Bürki (3,5), Park (3), Schürrle (30), Götze (22), Rode (12), Bartra (8), Yarmolenko (25), Toprak (12) insgesamt 14 Spieler über 23 Jahren verpflichtet für insgesamt 182,7 Mio und diese jeweils mit hochdatierten Verträgen ausgestattet. Von diesen Spielern würde ich behaupten, dass nicht ein einziger dabei ist der bei uns unumstrittender Leistungsträger ist und wirklicher Führungsspieler, der mit seiner Erfahrung andere Spieler auch mal durch schwierige Phase durchzieht.

Die Spieler die mich in den letzten Jahren positiv überrascht haben waren Transfers wie Dembele, Weigl, Guerreiro, Sancho, Pulisic, Akanji und Philipp, aber man kann natürlich nicht seine ganze Struktur darauf aufbauen dass die als Nachwuchstalente geholten Spieler schon die Lücken der gestandenen Spieler übertünchen können.

Insofern muss man hier einfach auch ganz klar die Konsequenzen ziehen. Unsere Transferpolitik im U23 ist vielversprechend und funktioniert gut, aber alles darüber hinaus hat uns in den letzten Jahren in diese Miesere gesteuert. Ich hoffe ehrlich gesagt nicht, dass die Antwort darauf ist, dass für die eine Hälfte der Transfers (U23) vor allem Mislintat verantwortlich war, während die andere Hälfte durch Trainer und Zorc bestimmt wurde. Mit Mislintat nicht mehr im Verein hätten wir dann hier nämlich noch mal ein größeres Problem auf uns zukommend.

Letztendlich muss man jetzt aber bestimmt über 2 Jahre erstmal rekonsolidieren und die Altlasten im Sinne von Spielern mit hochdatierten Verträgen ohne die entsprechende Gegenleistung wieder langsam abgeben und dann muss die nächste Generation halt sitzen sonst ist es für den BVB auch sehr schnell wieder vorbei mit der finanziellen Überlegenheit gegenüber dem Rest der Bayernverfolger. Warum es wahrscheinlich 2 Jahre dauern wird ist, dass viele der hochbezahlten Spieler sicherlich keinen großen Druck verspüren zu wechseln, wenn sie tendentiell woanders erstmal weniger verdienen und dann kommt der Faktor neuer Trainer dazu weshalb sich viele das ganze sicherlich erstmal anschauen.

Die Transferpolitik sollte in diesem Sommer aber auf jedenfall wieder einen starken Fokus darauf haben Spieler zu holen, die einen unbändigen Ehrgeiz haben sich zu verbessern und das nötige Selbstbewusstsein auch Verantwortung zu übernehmen.


Ganz klar meine Meinung! Sahin, Schmelzer, Sparta, Schürrle, Castro wären meine Verkaufskandidaten für den Sommer. Ich sehe bei denen einfach keinen Mehrwert. Über Guerrero würde ich vllt auch noch nachdenken. Weide hat ja seine Karriere beendet.
Was dieser Kader braucht ist a) ein Trainer, der radikal ausmistet und Grüppchenbildungen verhindert bzw. auflöst und b.) Spieler die auchmal gallig und giftig auftreten. Wenn ich an die seelenlosen Auftritte gegen die Bayern und Schalke denke... Da gab es kein Aufbäumen. Man hat sich quasi kampflos ergeben. DAS wird eine der größten Aufgaben für den neuen Trainer sein. Man muss wieder eine andere Mentalität zeigen.

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Pro: Torino, Essen, Dortmund, Arminia, Herford, Leeds

BVB - Transferpolitik |#10860
18.05.2018 - 10:38 Uhr
Dieser Sommer wird richtungsweisend sein und deshalb sollten wir uns bei unserer Transferpolitik auf folgende Kriterien konzentrieren.
1. Identität des Vereins
Wie soll unsere Spielphilosophie aussehen? Nicht nur auf kurze Sicht sondern dauerhaft. Wofür soll der BVB stehen. Es gibt vereine wie Atletico, Barcelona, arsenal die eine eigene Identität haben und danach ihren Kader gestalten und dort müssen wir auch wieder hin kommen. Klar variiert das immer von Trainer zu Trainer aber der Grundgedanke muss der selbe sein. Wenn man die Aussage von zorc deuten will, möchte man ja schon wieder "back to the Roots" und wieder mehr für geschlossenen, aggressiven Mannschaftsfußball stehen.

Für mich genau der richtige Weg weil wir immer mit Abgängen unserer besten Spieler rechnen müssen, die wir nicht 1 zu 1 ersetzen können. Ähnlich wie Atletico das macht, die natürlich nochmal andere Möglichkeiten haben aber die trotzdem ihrer Philosophie treu bleiben und sich jetzt trotz großer Konkurrenz wieder dauerhaft oben etabliert haben.

2. Kontinuität
Klar werden uns unsere besten Spieler dauerhaft eher verlassen als treu bleiben trotzdem muss man in diesem Sommer zusehen eine Mannschaft zusammen zu stellen, die erstmal für 3-4 Jahre so zusammenbleibt. Aus diesem Grund sollte man auch deutliche Gespräche mit Julian Weigl und Christian pulisic führen. Und wenn man da das gefühlt entwickelt das diese sich in 1-2 Jahren woanders sehen sollte man sie dieses Jahr abgeben. Sollten sie bleiben wären sie Teil des Kerns und dadurch natürlich Schlüsselspieler, aber wenn dann im nächsten sommer der Abgang folgt stehen wir wieder vor großen Problemen. Deshalb in jeden spieler, auch in das vermeintliche Tafelsilber rein horchen und dann dementsprechend handeln.

3. Identifikation
Wir müssen bei den Zugängen wieder vermehrt darauf achten inwieweit der Charakter zu uns passt. Für den neuen Spieler muss es erstmal das größte sein für den BVB zu spielen. Spieler wie Wolf und Delaney wären da sicherlich ein guter Anfang. Oder halt akanji und Phillip. Klar versprühen diese Namen nicht den großen Glanz sind aber verdammt wichtig weil sie diese extra Meter für uns gehen. Ich denke bei Spielern wie dembele, mor usw war es von Anfang an klar das wir nur eine Zwischenstation sein werden.

Um an die größeren Namen Ran zu kommen sollten wir uns auf die Spieler konzentrieren, die es bei den ganz großen nicht geschafft haben. Um Beispiele zu nennen: bagayoko, Martial, kovacic, digne usw. Diese Spieler kennen bereits die Kehrseite dieser großen vereine und möchten im Normalfall einfach wieder Fussball spielen. Und da sehe ich für uns die große chance, da wir zwar "nur" der BVB sind aber eigentlich immer CL spielen, ganz gut bezahlen und trotzdem diesen gewissen familiären Flair haben. Und ich glaube schon das wir für diese Spieler eine richtig reizvolle Adresse wären ihren Karriere wieder in Schwung zu bringen. Und im besten Fall entsteht dadurch eine Dankbarkeit , die dafür sorgt das diese Spieler mindesten 3-4 Jahre bleiben.


Diese drei Punkte müssen in einen Einklang gebracht werden. Das heißt wofür sollen wir stehen. Eine klare Philosophie entwickeln und danach handeln.

Wer passt in diese Philosophie und ist bereit diesen Weg über die nächsten 3-4 Jahre mitzugehen.

Und wo kriegen wir neue Spieler her, die sich mit uns identifizieren und richtig Bock auf unsere Philosophie haben.
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