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BVB - Aktie

07.04.2016 - 09:41 Uhr
BVB - Aktie |#901
14.11.2018 - 17:16 Uhr
Zitat von gabr1eL44
Zitat von halbgott

Zitat von Nic

Und wie genau kommst du dann zur Einschätzung, es gibt ein ziemlich wahrscheinliches Minus?


BVB hätte letztes Geschäftsjahr ohne 223 Mio Transfereinnahmen ein Minus gemacht, weil sie operativ nicht mehr profitabel sind. Die Personalkostenquote ist von jahrelang 42% auf 60% hochgeschnellt, das ist einer der Hauptgründe.

Das jetzige erste Quartal liefert keine neuen Erkenntnisse, im Gegenteil, diese Thesen werden bestätigt.

Die gesamte Kapitalmarktkommunikation vom BVB hat sich gewaltig geändert. Während man früher jahrelang in jedem einzelnen Geschäftsbericht davon sprach, den ohnehin positiven Cashflow aus operativer Tätigkeit weiter verbessern zu wollen, war damit natürlich der Cashflow OHNE Transfereinnahmen gemeint, wird diese wichtige Kennzahl in den heutigen Geschäftsberichten einfach verschwiegen, bzw. umgedeutet. Ex-Transferzahlen beim Cashflow nennt der BVB nicht mehr.

Eine Personalkostenquote von 60% ist sehr sehr neu, diese Personalkostenquote hat Gründe, die sich nicht ohne weiteres aus der Welt schaffen lassen werden, sie hat sich mittlerweile verstetigt und ich finde es nicht gut, so wie ich es vorher jahrelang als genial empfunden hatte, als die Zahlen komplett andere waren.

Der BVB selbst formuliert in sehr vielen verschiedenen Varianten, das man etwaige Probleme jederzeit mit Transfereinnahmen ausgleichen würde können, die faire Bewertung läge bei einer Milliarde, egal wie es sportlich laufen würde. So wurde es u.a. in der Fragerunde bei der HV der Aktionäre beantwortet. Fakt ist aber, daß der Aktienkurs nach Verkauf von Dembele & Auba dennoch um 40% konsolidierte, weil es sportlich haperte und die brutal hohen Transfereinnahmen dem Aktienkurs letztlich nichts genützt hatten.

Jetzt läuft es sportlich glänzend und der BVB Aktie geht es wieder gut. Ändert aber nichts an der These, daß die Aktie mehr denn je von sportlichen Erfolgen abhängig wäre, der jüngste Kursverlauf hat das eindrucksvoll bestätigt. Ohne Champions League wäre der Kader nicht finanzierbar, bei Verpassen der CL in der Saison 14/15 war er es aber, kein Topspieler musste verkauft werden, im Gegenteil es wurde mit Reus & Auba sogar teuerst verlängert und der Cashflow aus operativer Tätigkeit OHNE Transfers wurde DOPPELT so gut wie prognostiziert, sämtliche Analystenschätzungen wurden haushoch übertroffen, Wachstum in allen Bereichen, natürlich auch Merchandising, kurzum überall. Umsatz war in zwei Jahren, also 14/15 und 15/16 im dreistelligen Millionenbereich höher als prognostiziert.

Von solchen paradiesischen Zuständen ist die BVB Aktie mittlerweile weit entfernt, während der heutige Aktienkurs in luftigen Höhen notiert. In einem halben Jahr ging die Börsenkapitalisierung um 500 Mio hoch, der jetzige Quartalsbericht stimmt mich in so einem Zusammenhang alles andere als euphorisch. Die Dinge haben sich vielleicht tatsächlich um 500 Mio verbessert, solche Dinge sind ja immer entsetzlich relativ. Aber mehr als das, weil es sportlich so genial läuft, bzw. weil es ein langanhaltender Erfolg werden könnte? +500 Mio bei der Börsenkapitalisierung ist für mich ein üppiges Pfund, da wäre ein Innehalten völlig normal, bzw. sogar wünschenswert, damit im Chart keine Fahnenstange entsteht und diverse Anleger ihr blaues Wunder erleben.

Zudem hat man bei der BVB Aktie jahrelang saisonale Effekte, selbst bei allergrößtem Erfolg war das so. Der Kurs ging schubweise bis zur HV hoch, ehe er konsolidierte oder wenigstens seitwärts ging. Dies obwohl man im November natürlich nicht Meister oder Doublesieger sein kann oder gar das CL Finale erreicht hat. Im Winter 2012/13 stand der Aktienkurs bei 2,90. Dann erreichte man das CL Finale, machte, auch transferbedingt einen der höchsten Rekordgewinne in ganz Europa, den höchsten in der Bundesliga sowieso und man konnte die Aktie im Sommer 2013 wieder bei 2,90 kaufen.

Bei den drei Meisterschaften seit die BVB Aktie existiert war die Aktie im Sommer sogar deutlich billiger.

Interessant ist diese Forbes Quelle, dort wird die Darstellung des BVB moniert, daß man inkl. Transfers rechnen würde und daß man letztes Jahr ohne Transfers ein erhebliches Minus gemacht hätte, ich sehe das ganz genauso:

Why Borussia Dortmund's Announcement Of Record Revenues Is Not What It Seems
https://www.forbes.com/sites/bobbymcmahon/2018/08/28/why-borussia-dortmunds-announcement-of-record-revenues-is-not-what-is-seems/

Das erzählst du jetzt schon seit Jahren. Wo bleibt denn dann der große Crash bei uns? Was man sieht ist, dass wir genügend Geldreserven haben, jedes Jahr Gewinne einfahren und dabei noch die Substanz (Infrastruktur, Kader usw.) verbessern.

Und bitte nicht wieder mit irgendwelchen theoretischen Werten, sondern ganz konkret. Ist der Kader denn schlechter als früher? Hat sich der potentielle Transfererlös des Kaders verschlechtert? Reicht dir unser Bankguthaben nicht? Sind die Umsätze denn nicht gut genug? Reichen die dir die Gewinne aus den letzten Jahre nicht?

Wir werden der erste Verein (Firma) der Welt sein, der trotz steigender Umsatzerlöse und jährlichen Gewinnen, ausreichenden liquiden Mitteln und guter Grundstruktur pleite gehen wird. Wie und wann das geschehen wird verschweigst du aber immer.

Was ich sehe ist, dass unsere Zukunft besser ist als je zuvor ist. Wir bauen unseren Verein immer mehr aus, kaufen Immobilien, bauen das Trainingszentrum aus, der Kader ist stärker denn je (dazu noch extrem hohe potentielle Transfererlöse mit Spielern wie Sancho, Zagadou, Pulisic, Larsen usw.), der Kader ist jung und Spieler haben mittel- und langfristige Verträge, es läuft sportlich extrem gut, ab 2020 greift der stark verbesserte Laguerre-Deal, wir haben ein Festgeldkonto usw.


Wo steht was von Pleitegehen?

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BVB - Aktie |#902
14.11.2018 - 18:32 Uhr
Zitat von halbgott

Interessant ist diese Forbes Quelle, dort wird die Darstellung des BVB moniert, daß man inkl. Transfers rechnen würde und daß man letztes Jahr ohne Transfers ein erhebliches Minus gemacht hätte, ich sehe das ganz genauso.


Warum sollte man das machen, wenn die Erzielung von Transfererlösen beim BVB ganz offensichtlich Teil der Unternehmenspolitik ist? Als du noch BVB-Aktien hattest, hast du dich daher gegen solche Betrachtung immer heftig gewehrt. Überraschend, dass du dies jetzt "ganz genauso" siehst.

Im Übrigen kann man dann natürlich nicht einfach den Unternehmensgewinn nehmen und davon die Transfererlöse abziehen. Das wäre natürlich eine ziemliche Milchmädchenrechnung. Richtigerweise muss man in diesem Fall auch Abschreibungen für Transferinvestitionen, Ausbuchung der Spielerwerte usw. abziehen. Das macht beispielsweise Swissramble, indem er das EBITDA ex-transfer als Vergleichsbasis heranzieht. Hier kommt der BVB für diesen Zeitraum auf einen Wert von über 11 Mio Plus. Weit von einem "erheblichen Minus" entfernt (und übrigens auch weit über dem Wert von Lazio, der nur knapp im Plus ist...).
BVB - Aktie |#903
14.11.2018 - 19:02 Uhr
Aktie heute knapp 5% im Minus. Ich gehe davon aus, dass es der Kurs in den nächsten Wochen sinken wird. Das Wachstum war einfach zu krass
BVB - Aktie |#904
14.11.2018 - 19:20 Uhr
Zitat von Pizarrovic
Das macht beispielsweise Swissramble, indem er das EBITDA ex-transfer als Vergleichsbasis heranzieht.


Ich weiß, was swissramble macht. Sie haben immer die gleiche Methode, nichts hat sich an deren Methoden geändert. Früher fand ich die Personalkostenquote bei supertollem sportlichem Erfolg bahnbrechend toll, jetzt nicht mehr.

Folgendes schrieb swissramble nach dem Doublesieg 2011/12:

In fact, the important wages to turnover ratio has actually fallen to a very creditable 42% from the peak of 48% in 2009, which is even better than the 50% targeted by the Bundesliga.


das schrieb swissramble 2016:

This means that the important wages to turnover ratio has risen to 49% (excluding transfer fees), significantly higher than the 41-42% range achieved between 2012 and 2015, but just below the 50% targeted by the Bundesliga.

war immer noch ok oder gut, aber natürlich längst nicht so gut wie 2012. Und jetzt sind es eben 60% das finde ich nicht gut, wenn Du es gut findest, dann mach das doch einfach.

Aber mir vorzuwerfen, ich hätte früher irgendwas gut gefunden, was ich jetzt auch noch gut finden müsse, ist reichlich absurd oops
BVB - Aktie |#905
14.11.2018 - 19:26 Uhr
Das 1.Quartal, Juli-September, war aber vom späten Saisonstart (wg WM) geprägt.
Nur 3 Heimspiele stehen 10 Heimspielen im 2. Quartal, Oktober-Dezember gegenüber.
Völlig logisch, dass es zu starken Einnahmeverschiebungen ins 2. Quartal kommt.
Auch die stark erhöhten CL-Gelder kommen erst im 2. Quartal zum tragen.

Der Sieg über Bayern kommt zum idealen Zeitpunkt,
jetzt kommt auch das Merchandising richtig ins Rollen,
denn man kann viele Wochen an der Spitze bleiben.
Waren die Anhänger wegen der abgelaufenen Saison im 1. Quartal noch zurückhaltend,
ist seit dem Sieg über Nürnberg wieder ein Schulterschluss zwischen Mannschaft und Stadion
spürbar. Viele neue Spieler und neue Publikumslieblinge sollten den Fanartikelverkauf ankurbeln.
Gute Voraussetzungen um im Weihnachtsquartal gut abzuschneiden...
BVB - Aktie |#906
14.11.2018 - 19:29 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Pizarrovic

Das macht beispielsweise Swissramble, indem er das EBITDA ex-transfer als Vergleichsbasis heranzieht.


Ich weiß, was swissramble macht. Sie haben immer die gleiche Methode, nichts hat sich an deren Methoden geändert. Früher fand ich die Personalkostenquote bei supertollem sportlichem Erfolg bahnbrechend toll, jetzt nicht mehr.
(...)
Aber mir vorzuwerfen, ich hätte früher irgendwas gut gefunden, was ich jetzt auch noch gut finden müsse, ist reichlich absurd oops


Deine Ausführungen zur Personalkostenquote und wie du diese 2011/2012 fandst, haben jetzt nur leider nichts mit dem zitierten Beitrag von mir und der Bestimmung des letztjährigen EBITDA ex-Transfer durch Swissramble zu tun.
BVB - Aktie |#907
14.11.2018 - 19:36 Uhr
Zitat von Pizarrovic


Deine Ausführungen zur Personalkostenquote und wie du diese 2011/2012 fandst, haben jetzt nur leider nichts mit dem zitierten Beitrag von mir und der Bestimmung des letztjährigen EBITDA ex-Transfer durch Swissramble zu tun.


doch sehr wohl. Ich zitiere swissramble, sie haben die Berechnungsmethode nicht geändert

dazu werde ich nichts mehr weiter schreiben, letzte Antwort dazu

Wenn Du alles toll findest, jo, schöne Sache, ich finde auch alles toll. Bitte sehr.
Börsenkapitalisierung ist seit April 500 Mio gestiegen, FÜNFHUNDERT MILLIONEN, das ist richtig toll, wenn Du erwartest, daß die Börsenkapitalisierung aufgrund von 60% Personalquote um viel mehr steigen soll, dann mach das einfach.
BVB - Aktie |#908
14.11.2018 - 19:41 Uhr
Zitat von alex11

Man sollte die Kirche mal im Dorf lassen, die Ergebnisse sind wenig überraschend, der Anstieg des Aktienkurses ist sicherlich etwas durch den sportlichen Erfolg durch die Decke gegangen.

Anhand des Berichtes schwarz zu malen geht mMn völlig an den Zahlen vorbei.


wo wird schwarz gemalt, worüber redest Du?? Die Börsenkapitalisierung ist in einem halben Jahr um 500 Mio gestiegen und ich unterstelle, daß das Potential nach diesem Bericht vorerst erschöpft sein könnte oder aber zumindest bis auf weiteres begrenzt, was zum Geier ist daran schwarz malen?

Zitat von gabr1eL44

Das erzählst du jetzt schon seit Jahren. Wo bleibt denn dann der große Crash bei uns?

Und bitte nicht wieder mit irgendwelchen theoretischen Werten, sondern ganz konkret. Ist der Kader denn schlechter als früher?


Ich erzähle rein gar nichts seit Jahren, ich war bis vor ganz kurzem sehr bullisch, jetzt aber ist der Aktienkurs sehr sehr stark gestiegen und es könnte sein, daß er nicht immer weiter steigt. Das hat mit einem Crash rein gar nichts zu tun.

Die Börsenkapitalisierung ist kein theoretischer Wert, sondern Fakt. Der Kader ist besser als früher und die Börsenkapitalisierung ist um 500 Mio gestiegen, im April stand der Aktienkurs im Tief bei 4,90
Man kann die Tiefstkurse als Untertreibung ansehen und die Höchstkurse als Übertreibung, man kann Durchschnittskurse zum Vergleich nehmen. Dennoch wäre Fakt, daß die Börsenkapitalisierung sehr schnell und sehr deutlich gestiegen ist und ich unterstelle, daß das schwerlich immer so weiter gehen könnte. Das heisst aber nichts unmittelbar negatives. Ich finde zwar die Bilanzzahlen sehr im Gegensatz zu früheren Jahren längst nicht mehr so überragend eindeutig, d.h. aber nicht, daß es dem BVB schlecht ergehen würde und es heisst auch nicht, daß der Aktienkurs deutlich sinken müsse. Schrieb ich nirgendwo


Zitat von gelbschreib

Wo steht was von Pleitegehen?


natürlich schrieb ich nirgendwo etwas von Pleitegehen, ganz im Gegenteil:

Zitat von halbgott
Die Dinge haben sich vielleicht tatsächlich um 500 Mio verbessert, solche Dinge sind ja immer entsetzlich relativ. Aber mehr als das, weil es sportlich so genial läuft, bzw. weil es ein langanhaltender Erfolg werden könnte? +500 Mio bei der Börsenkapitalisierung ist für mich ein üppiges Pfund, da wäre ein Innehalten völlig normal, bzw. sogar wünschenswert, damit im Chart keine Fahnenstange entsteht und diverse Anleger ihr blaues Wunder erleben.


Zitat von DerMoe


Absolut.
Man kennt doch irgendwann seine Pappenheimer. Wer den drohenden Untergang herbeireden möchte findet in einer Bilanz immer Anhaltspunkte dazu.

Wie oben aufgeführt wird schon der Halbjahresbericht mit der deutlich Erhöhung der CL Gelder zeigen, dass auch dieses Jahr wieder kräftiges Wachsen angesagt ist.


Du bist hier der Pate und schreibst hier ernsthaft, hier hätte jmd den Untergang herbeigeredet?? Sach mal gehts noch?
BVB - Aktie |#909
14.11.2018 - 19:52 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Pizarrovic

Deine Ausführungen zur Personalkostenquote und wie du diese 2011/2012 fandst, haben jetzt nur leider nichts mit dem zitierten Beitrag von mir und der Bestimmung des letztjährigen EBITDA ex-Transfer durch Swissramble zu tun.


doch sehr wohl. Ich zitiere swissramble, sie haben die Berechnungsmethode nicht geändert

dazu werde ich nichts mehr weiter schreiben, letzte Antwort dazu

Wenn Du alles toll findest, jo, schöne Sache, ich finde auch alles toll. Bitte sehr.
Börsenkapitalisierung ist seit April 500 Mio gestiegen, FÜNFHUNDERT MILLIONEN, das ist richtig toll, wenn Du erwartest, daß die Börsenkapitalisierung aufgrund von 60% Personalquote um viel mehr steigen soll, dann mach das einfach.


Es geht an dieser Stelle aber nicht um Personalkostenquoten. Was ist daran jetzt so schwer zu verstehen?
Es geht um die Bestimmung des Unternehmensgewinns, der ohne Transfertätigkeiten erzielt worden wäre. Dafür kann man den von Swissramble verwendeten EBTIDA ex-Transfer heranziehen. Das ist ein anderer Aspekt als deine ursprüngliche Diskussion zur Personalkostenquote.

"Du erwartest, daß die Börsenkapitalisierung aufgrund von 60% Personalquote um viel mehr steigen soll, dann mach das einfach"
Wie bitte? Ich habe geschrieben, dass es keinerlei Anhaltspunkte dafür gibt, dass der BVB gezwungen ist Kosten zu senken und dies - anders als du suggerieren wolltest - insbesondere nicht aus der Darstellung von Swissramble hervorgeht, der wörtlich das genaue Gegenteil schrieb. Wo liest du aus meinen Beiträgen heraus, dass ich etwas zur Börsenkapitalisierung erwarte oder glaube, dass diese "um viel mehr" steige?

Jetzt geht bei dir leider wieder alles durcheinander und wird unsachlich.
BVB - Aktie |#910
14.11.2018 - 20:05 Uhr
Zitat von Pizarrovic
(und übrigens auch weit über dem Wert von Lazio, der nur knapp im Plus ist...).


Zitat von manni13


Ziemlich durchsichtig, die heutige Posting-Flut von Halbgott, der Anleger von BVB zu Lazio Rom
rüber locken möchte.....


völliger Blödsinn, ich habe hier im Thread seit zig Monaten nichts über Lazio geschrieben, hatte es heute auch nicht getan und werde das auch zukünftig nicht tun. Ich schrieb hier heute ausschließlich zum BVB, weil heute Quartalszahlen veröffentlicht werden, ansonsten wird in diesem Thread ganz generell eher wenig geschrieben und das ist auch gut so.

Irgendwelche Bilanzzahlen von Lazio mit dem BVB zu vergleichen ist eh nicht zielführend. Lazio wird bei einem Nettogewinn von 37 Mio mit einem KGV von 3 gehandelt, Kurs-Umsatzverhältnis bei 193 Mio Umsatz liegt bei 0,5, Höchstgehalt der Topspieler 3 Mio netto bei Vertragslaufzeit bis 2023, stille Reserven weit über 200 Mio.

Die gesamte Lazio Börsenkapitalisierung liegt bei lediglich 92 Mio, Nettofinanzschulden 46,3 Mio und der Kaderwert laut TM bei 338 Mio. Selbst wenn der Kaderwert massiv abgewertet werden würde, liegt die Börsenkapitalisierung unter dem Liquidationswert, also eine Geschichte ähnlich wie damals beim BVB, als dieser ebenso weit unter Liquidationswert gehandelt wurde.

Ob sich das in drei Monaten oder drei Jahren auflöst, interessiert mich nicht sonderlich, ich sehe aus völlig anderen Gründen als der Personalkostenquote oder solchen Dingen bei der Lazio Aktie ein größeres Potential. Das ist hier aber off-topic.

Ich kann trotzdem zum BVB eine Meinung haben, wer hier investiert, hat eh eine völlig andere Motivation, z.B. weil man BVB Fan ist, das ist auch völlig in Ordnung. Man könnte genauso gut auch einfach die BVB Aktie traden und sonst nichts, man kann auch jegliches Traden sein lassen und die Aktie einfach 10 Jahre halten. In den letzten 10 Jahren wäre das jedenfalls keine schlechte Idee gewesen.

Einzig wen die mittel- oder kurzfristigen Verläufe bei der BVB Aktie interessieren, sichert eventuell Gewinne ab, d.h. aber nie im Leben, daß man dafür eine andere Aktie kaufen müsste.

Man kann auch einfach die Gewinne genießen und sich auf die mögliche Meisterschaft freuen. Und man muss deswegen nicht gleich in den Pöbelmodus übergehen, anderen Leuten unterstellen, sie würden andere Aktien hier pushen wollen oder unterstellen, man würde dem BVB eine Pleite andichten wollen was nicht ansatzweise geschehen ist. ugly
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