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BVB - Aktie

07.04.2016 - 09:41 Uhr
BVB - Aktie |#961
17.03.2020 - 05:48 Uhr
Zitat von Sercosa

Zitat von Pfostenkracher

Zitat von bvbikone

Ich sehe, die Gralshüter gegen den modernen Fußball bzw. gegen die weitere Kommerzialisierung des Fußballs unterhalten sich hier über den Aktien-Kurs des BVB.Zunge rausZunge raus
Mir soll es recht sein. Ich bin dafür, die 50+1 Regel aufzuheben und somit Investoren die Tür zu öffnen, bei vielen Vereinen - hoffentlich Traditionsvereinen - einzusteigen. Nicht zuletzt durch die Folgen der Corona-Krise sollte es im Fußball keinerlei Denkverbote mehr geben.

Letztendlich sollte es egal sein, wenn z.B. bei Nürnberg jetzt plötzlich ein russischer Oligarch einsteigen möchte und den Club wieder in die Bundesliga bringen und dort fest verankern möchte oder ob, wie beim FC Bayern, Konzerne wie adidas, Allianz oder Audi Vereinsanteile erwerben. Der Fußball sollte, sofern er nach der Corona-Krise selbst in einer riesigen Krise sich befinden sollte und ich denke, er wird, es zulassen, dass Investoren einsteigen und somit auch mitreden können. Dann bedarf es nicht erst so seltsamer Konstellationen, wie es derzeit zum Beispiel bei Hertha BSC gibt.

Ich würde es begrüssen, die Corona-Krise als Chance zu sehen, als Aufbruch sozusagen zu neuen Ufern. Ich denke, es kann nur im Sinne der Bundesliga sein, wenn durch den Einstieg von Großinvestoren bei verschiedenen Vereinen dann vielleicht plötzlich 5-6 Vereine vor Saisonbeginn als Ziel den Gewinn der Meisterschaft ausrufen. Bisher ruft ja fast jeden Sommer jede Mannschaft außer den Bayern als Ziel nur die Teilnahme an Champions League oder der "Verlierer"-League Europa League aus oder eben die Verhinderung des Abstieges.....



Also wenn man nun nicht völlig blind ist, müsste man eigentlich in der Lage sein zu realisieren, dass die Probleme, die der Fußball speziell mit Corona hat sehr eng mit den Problemen korrespondieren, die durch die Kommerzialisierung entstanden sind.
Ohne letztere müsste sich nämlich heute keiner Gedanken darum machen, wie er die exorbitanten Gehaltssummen für den Profikader aufbringen soll.

Die Idee, dass der Einstieg von Investoren das Gefälle in der Bundeslige aufheben würden, ist insofern grober Unfug, als dass die größten Investoren, sofern es sich um Investoren im Wortsinne handelt, die dafür eine gewisse Gegenleistung erwarten, was sich aber nie ausschließen lässt, sich kalkulierbar die Vereine suchen werden, die ihnen die größte Plattform für Selbstinszenierung und Werbung anbieten können.
Wer wird das sein? Nürnberg mit seiner fanbase, die kaum über Franken hinaus ausgreift und wo auch sonst nicht allzu viel los ist?
Nä. Die größten Fische dabei werden Bayern und Dortmund an Land ziehen, womit sich der Abstand zum Rest der Liga nur noch verschärfen wird.

Es ist ein Treppenwitz der Idee nachzulaufen, dass durch die Kommerzialisierung des Fußballs geschaffene Probleme (in Deutschland konkret die Vorrangstellung Münchens) sich durch noch mehr Kommernzialisierung umkehren ließen.
Das würde nur zu weiterer Inflationierung der Summen führen, die in der Sache fließen und wenn wir ehrlich sind, schon pervertiert genug sind.
Ich für meinen Teil brauche es jedenfalls nicht, dass die Rekordgehälter in der BL von 15 auf 20 Millionen per anno steigen und durch Ausverkauf die Mitgleider in den Vereinen, was Gestaltungsmöglichkeiten betrifft, völlig an den Rand gedrängt werden, nur damit die ohnehin bestehende Ordnung dadurch zementiert werden kann.


Wie soll Dortmund die dicksten Fische an Land ziehen, wenn sie überhaupt nicht im Besitz irgendwelcher Anteile sind? Wie kann man in der Hinsicht überhaupt Dortmund mit Bayern vergleichen? Bayern hat noch 75% Anteile, Dortmund 2-3%.


Die Währung die Dortmund zu bieten hätte, wäre die Änderung seiner Gesellschaftsform. Die BVB-Aktien sind größtenteils im Streubesitz, die kann sich ein Investor zusammenkaufen, wenn es ihm Spaß macht, so lange die Entscheidungsgewalt über die Vorgänge innerhalb des Vereins aber nicht bei den Aktionären, sondern bei der Mitgliederversammlung liegt, wäre die Aktienmajorität beim BVB lediglich ein Spekulationsobjekt, aber ohne die Möglichkeit direkten Einfluss auf die Personalpolitik und die operativen Entscheidungen zu nehmen.

Die Ressource, die dem BVB bliebe und die durchaus für Investoren interessant sein kann, ist die Möglichkeit durch Änderung der Gesellschaftsform das Spekulationsobjekt Aktienmajorität in realen Einfluss auf die Vereinspolitik umzuwandeln, in dem die Entscheidungskompetenzen hinsichtlich Einsetzung/Entlastung der Funktionäre und damit der Zugriff auf das operative Geschäft von der Mitgliederversammlung auf die Aktionärsversammlung übertragen würden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pfostenkracher am 17.03.2020 um 06:01 Uhr bearbeitet
BVB - Aktie |#962
17.03.2020 - 06:13 Uhr
Zitat von Weezy25
Februar 9,4 - Mitte März 4,6 Tendenz fallend


Kaum überraschend. Der BVB stellt zwar aktuell eine existenzielle Bedrohung in Abrede, aber die Finanzn werden doch massiv belastet sein. Wie nachhaltig diese Belastung sein wird hängt auch davon ab wie lange die Krise andauert. Ich zögere im Moment mein Geld darauf zu setzen, dass das schon wieder alles wird, andererseits - wenn der BVB bricht, dann bricht vor ihm der größte Teil des deutschen Fussballs. Insofern bin ich wahrscheinlich grade auch erwas übervorsichtig. Es gelten ja auch nach Corona noch gewisse Verträge. Andererseits: Wer weiß, ob man den zweiten Hauptsponsor jetzt schon unterzeichnet hat. Wenn nicht, ergibt sich dahingehend direkt ein Fragezeichen.

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BVB - Aktie |#963
17.03.2020 - 09:52 Uhr
Zitat von Weezy25
Februar 9,4 - Mitte März 4,6 Tendenz fallend

Guter Zeitpunkt zum Investieren. zwinker
BVB - Aktie |#964
17.03.2020 - 10:16 Uhr
Zitat von BorussePT
Zitat von Weezy25

Februar 9,4 - Mitte März 4,6 Tendenz fallend

Guter Zeitpunkt zum Investieren. zwinker


Da gibt es aktuell aber einige spannendere Aktien zwinker
BVB - Aktie |#965
17.03.2020 - 10:41 Uhr
Zitat von MatDog10
Zitat von BorussePT

Zitat von Weezy25

Februar 9,4 - Mitte März 4,6 Tendenz fallend

Guter Zeitpunkt zum Investieren. zwinker


Da gibt es aktuell aber einige spannendere Aktien zwinker


Hast du da einen speziellen Tipp? Gerne per PN zwinker

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"Es ist unerträglich, wenn verantwortliche Minister den Eindruck erwecken wollen, angebliche Sicherheitsrisiken könnten durch das Verbot günstigerer Stehplätze minimiert werden. So wird dem sozial Schwächeren sogleich eine höhere Gefährlichkeit unterstellt. Sollten die - noch einigermaßen erschwinglichen - Stehplätze aus den Stadien verbannt werden, würde dies die traditionelle Fußballkultur vernichten. Fußball ist keine Luxus-Lifestyle Ware!"
BVB - Aktie |#966
17.03.2020 - 10:50 Uhr
Zitat von gelbschreib
Zitat von Weezy25

Februar 9,4 - Mitte März 4,6 Tendenz fallend

Es gelten ja auch nach Corona noch gewisse Verträge.


Ich halte eine sehr vorsichtige Herangehensweise für umsichtig.
Denn auch wenn nach Corona noch Verträge gelten - der Vertragspartner muss die Krise auch überlebt haben und in der Lage sein diese zu bedienen.
Ob das z.B. bei DAZN oder sky mittelfristig der Fall ist wage ich zu bezweifeln.
Es ist ja nicht nur der Fußball oder Sport betroffen. Es wird wahrscheinlich auf eine Weltwirtschaftskrise hinauslaufen, deren Umfang wir noch gar nicht abschätzen können. Gerade als Industriestaat, welcher stark auf Ex-und Importe angewiesen ist, werden uns die Maßnahmen hart treffen.
Invests generell, aber speziell in Profifußballklubs sind da momentan sehr risikobehaftet.
BVB - Aktie |#967
17.03.2020 - 11:02 Uhr
Zitat von filigran60
Invests generell, aber speziell in Profifußballklubs sind da momentan sehr risikobehaftet.

Investitionen tragen immer ein gewisses Risiko. Und ja, die Börsen werden wahrscheinlich noch weiter einknicken, spätestens wenn in zwei Wochen die Handelszahlen aus China kommen und wir langsam aber sicher einen Überblick über die wahrscheinlichen Schäden gewinnen. Tatsächlich sollte man gerade mit Einzelwerten vorsichtig sein, weil aktuell noch kaum abzusehen ist, welche Branchen & Unternehmen es uU. komplett umwirft. Ohne Insolvenzen werden wir nicht davonkommen.

Mit breit gestreuten ETFs kann man aktuell ganz gut fahren, weil sich Börsen langfristig definitiv wieder erholen werden. Man muss dann aber auch die Nerven haben, nicht jede Woche ins Depot zu schauen, sondern wirklich mit Blick auf mehrere Jahre zu investieren.

Und auch beim BVB sehe ich das Risiko als recht gering an. Es ist zwar vage, wie die Einnahmesituation bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs aussehen wird, aber wir dürften zumindest mal nicht in Existenznöte kommen, das reduziert das langfristige Kursrisiko schonmal deutlich.
BVB - Aktie |#968
20.03.2020 - 09:03 Uhr
So schnell können sich also ein 100% Plus fast in Luft auflösen. Ärgerlich, aber ich gucke mir das nicht mehr an.

Ich bin froh, dass wir in Deutschland die 50+1 Regelung haben und auch unsere Plastikvereine werden das überleben. Bayer, VW und RB lassen ihre Vereine sicher nicht sterben. Ähnliches gilt für Hopp.
Bei vielen Investoren werden in der Zukunft Löcher gestopft werden müssen und wo kann man als erstes sparen? Bei den Investments im Fußball. Gleiches gilt auch für die Sponsoren. Das Geld, das in den Fußball gepumpt wird, wird deutlich abnehmen, was für den deutschen Fußball weniger schmerzhafte Folgen haben wird als bei vielen hoch verschudeten Vereinen oder am mit Investoren im Rücken, die jetzt nicht mehr Geld bereit stellen wollen.

Trotzdem wird es wohl noch etwas dauern bis wir die Rekordstände beim BVB wieder sehen werden.
BVB - Aktie |#969
20.03.2020 - 10:49 Uhr
Zitat von Freiervogel
So schnell können sich also ein 100% Plus fast in Luft auflösen. Ärgerlich, aber ich gucke mir das nicht mehr an.

Ich bin froh, dass wir in Deutschland die 50+1 Regelung haben und auch unsere Plastikvereine werden das überleben. Bayer, VW und RB lassen ihre Vereine sicher nicht sterben. Ähnliches gilt für Hopp.
Bei vielen Investoren werden in der Zukunft Löcher gestopft werden müssen und wo kann man als erstes sparen? Bei den Investments im Fußball. Gleiches gilt auch für die Sponsoren. Das Geld, das in den Fußball gepumpt wird, wird deutlich abnehmen, was für den deutschen Fußball weniger schmerzhafte Folgen haben wird als bei vielen hoch verschudeten Vereinen oder am mit Investoren im Rücken, die jetzt nicht mehr Geld bereit stellen wollen.

Trotzdem wird es wohl noch etwas dauern bis wir die Rekordstände beim BVB wieder sehen werden.


Ich kann natürlich nicht in die Zukunft sehen, aber im Moment noch reagiert die Aktie ungefähr im Gleichklang wie der DAX, nicht einmal mehr verzögert wie früher sondern echtzeit (volatiler allerdings). Das wird sich ändern, sobald etwas finanzbezogenes durch den BVB oder zur Liga generell verkündet wird. Ich ganz persönlich rechne da kaum mit guten Nachrichten, deswegen steige ich im Moment auch nicht (wieder) ein. Der BVB kann sich notfalls hoch verschulden um zu überleben, die 60 Mio. Kontokorrent sind da nur eine Option. Das Überleben ist also zur Zeit nicht bedroht - zur Zeit.

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BVB - Aktie |#970
20.03.2020 - 12:53 Uhr
Zitat von Freiervogel
So schnell können sich also ein 100% Plus fast in Luft auflösen. Ärgerlich, aber ich gucke mir das nicht mehr an.

Ich bin froh, dass wir in Deutschland die 50+1 Regelung haben und auch unsere Plastikvereine werden das überleben. Bayer, VW und RB lassen ihre Vereine sicher nicht sterben. Ähnliches gilt für Hopp.
Bei vielen Investoren werden in der Zukunft Löcher gestopft werden müssen und wo kann man als erstes sparen? Bei den Investments im Fußball. Gleiches gilt auch für die Sponsoren. Das Geld, das in den Fußball gepumpt wird, wird deutlich abnehmen, was für den deutschen Fußball weniger schmerzhafte Folgen haben wird als bei vielen hoch verschudeten Vereinen oder am mit Investoren im Rücken, die jetzt nicht mehr Geld bereit stellen wollen.

Trotzdem wird es wohl noch etwas dauern bis wir die Rekordstände beim BVB wieder sehen werden.


Sehe ich ganz anders. Ich kann nur Wolfsburg realistisch einschätzen, das Unternehmen geht vollständig in Kurzarbeit, je nachdem wie lange die Krise geht drohen Entlassungen - da wird niemand rechtfertigen können dass der Fußballverein die große Finanzspritze bekommt. VW war jahrelang die goldene Kuh, ist aber ein sehr soziales Unternehmen und wird durch den starken Betriebsrat alles tun, um möglichst viele Jobs zu retten.
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