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BVB - Aktie

07.04.2016 - 09:41 Uhr
Zeige Ergebnisse 61-70 von 123.
BVB - Aktie |#61
14.11.2018 - 16:44 Uhr
Ich finde die Betrachtung ex Transfers sehr wichtig, dennoch darf man bei der Betrachtung eben auch nicht vergessen, das wenn es diese Transfers nicht gegeben hätte auch ein anderes Handeln gegeben hätte. Der bvb hätte weniger ausgeben und ohnehin kann man da schlecht rauslesen, was genau wofür ausgegeben wurde.

In einem nach Wm Jahr ist das erste Quartal zwangsläufig schlechter, wenn es später losgeht, dennoch werden die Einnahmen aus der CL in diesem Jahr dramatisch über denen des letzten Jahres liegen, weiterhin werden die anderen Spieltagseinnahmen auch steigen. Die Personalquote ist hoch aber es ist ja auch offensichtlich das der Bvb 4 bis 6 Spieler hat die quasi über sind. Wenn man diesen Überhang verringert, wird die Personalquote sinken.

Man sollte die Kirche mal im Dorf lassen, die Ergebnisse sind wenig überraschend, der Anstieg des Aktienkurses ist sicherlich etwas durch den sportlichen Erfolg durch die Decke gegangen. Trotzdem ist die Entwicklung insgesamt positiv, weil die letztjährige sportliche Talsohle durchschritten scheint und man dadurch auch wieder in der Cl von gesteigerten Ausschüttungen profitieren kann. Sicherlich wird es beim Aktienkurs auch wieder eine Konsolidierung geben, aber es wird danach auch wieder hoch gehen.

Anhand des Berichtes schwarz zu malen geht mMn völlig an den Zahlen vorbei.
BVB - Aktie |#62
14.11.2018 - 16:47 Uhr
Zitat von alex11


Anhand des Berichtes schwarz zu malen geht mMn völlig an den Zahlen vorbei.


Absolut.
Man kennt doch irgendwann seine Pappenheimer. Wer den drohenden Untergang herbeireden möchte findet in einer Bilanz immer Anhaltspunkte dazu.

Wie oben aufgeführt wird schon der Halbjahresbericht mit der deutlich Erhöhung der CL Gelder zeigen, dass auch dieses Jahr wieder kräftiges Wachsen angesagt ist.
BVB - Aktie |#63
14.11.2018 - 16:49 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Nic

Und wie genau kommst du dann zur Einschätzung, es gibt ein ziemlich wahrscheinliches Minus?


BVB hätte letztes Geschäftsjahr ohne 223 Mio Transfereinnahmen ein Minus gemacht, weil sie operativ nicht mehr profitabel sind. Die Personalkostenquote ist von jahrelang 42% auf 60% hochgeschnellt, das ist einer der Hauptgründe.

Das jetzige erste Quartal liefert keine neuen Erkenntnisse, im Gegenteil, diese Thesen werden bestätigt.

Die gesamte Kapitalmarktkommunikation vom BVB hat sich gewaltig geändert. Während man früher jahrelang in jedem einzelnen Geschäftsbericht davon sprach, den ohnehin positiven Cashflow aus operativer Tätigkeit weiter verbessern zu wollen, war damit natürlich der Cashflow OHNE Transfereinnahmen gemeint, wird diese wichtige Kennzahl in den heutigen Geschäftsberichten einfach verschwiegen, bzw. umgedeutet. Ex-Transferzahlen beim Cashflow nennt der BVB nicht mehr.

Eine Personalkostenquote von 60% ist sehr sehr neu, diese Personalkostenquote hat Gründe, die sich nicht ohne weiteres aus der Welt schaffen lassen werden, sie hat sich mittlerweile verstetigt und ich finde es nicht gut, so wie ich es vorher jahrelang als genial empfunden hatte, als die Zahlen komplett andere waren.

Der BVB selbst formuliert in sehr vielen verschiedenen Varianten, das man etwaige Probleme jederzeit mit Transfereinnahmen ausgleichen würde können, die faire Bewertung läge bei einer Milliarde, egal wie es sportlich laufen würde. So wurde es u.a. in der Fragerunde bei der HV der Aktionäre beantwortet. Fakt ist aber, daß der Aktienkurs nach Verkauf von Dembele & Auba dennoch um 40% konsolidierte, weil es sportlich haperte und die brutal hohen Transfereinnahmen dem Aktienkurs letztlich nichts genützt hatten.

Jetzt läuft es sportlich glänzend und der BVB Aktie geht es wieder gut. Ändert aber nichts an der These, daß die Aktie mehr denn je von sportlichen Erfolgen abhängig wäre, der jüngste Kursverlauf hat das eindrucksvoll bestätigt. Ohne Champions League wäre der Kader nicht finanzierbar, bei Verpassen der CL in der Saison 14/15 war er es aber, kein Topspieler musste verkauft werden, im Gegenteil es wurde mit Reus & Auba sogar teuerst verlängert und der Cashflow aus operativer Tätigkeit OHNE Transfers wurde DOPPELT so gut wie prognostiziert, sämtliche Analystenschätzungen wurden haushoch übertroffen, Wachstum in allen Bereichen, natürlich auch Merchandising, kurzum überall. Umsatz war in zwei Jahren, also 14/15 und 15/16 im dreistelligen Millionenbereich höher als prognostiziert.

Von solchen paradiesischen Zuständen ist die BVB Aktie mittlerweile weit entfernt, während der heutige Aktienkurs in luftigen Höhen notiert. In einem halben Jahr ging die Börsenkapitalisierung um 500 Mio hoch, der jetzige Quartalsbericht stimmt mich in so einem Zusammenhang alles andere als euphorisch. Die Dinge haben sich vielleicht tatsächlich um 500 Mio verbessert, solche Dinge sind ja immer entsetzlich relativ. Aber mehr als das, weil es sportlich so genial läuft, bzw. weil es ein langanhaltender Erfolg werden könnte? +500 Mio bei der Börsenkapitalisierung ist für mich ein üppiges Pfund, da wäre ein Innehalten völlig normal, bzw. sogar wünschenswert, damit im Chart keine Fahnenstange entsteht und diverse Anleger ihr blaues Wunder erleben.

Zudem hat man bei der BVB Aktie jahrelang saisonale Effekte, selbst bei allergrößtem Erfolg war das so. Der Kurs ging schubweise bis zur HV hoch, ehe er konsolidierte oder wenigstens seitwärts ging. Dies obwohl man im November natürlich nicht Meister oder Doublesieger sein kann oder gar das CL Finale erreicht hat. Im Winter 2012/13 stand der Aktienkurs bei 2,90. Dann erreichte man das CL Finale, machte, auch transferbedingt einen der höchsten Rekordgewinne in ganz Europa, den höchsten in der Bundesliga sowieso und man konnte die Aktie im Sommer 2013 wieder bei 2,90 kaufen.

Bei den drei Meisterschaften seit die BVB Aktie existiert war die Aktie im Sommer sogar deutlich billiger.

Interessant ist diese Forbes Quelle, dort wird die Darstellung des BVB moniert, daß man inkl. Transfers rechnen würde und daß man letztes Jahr ohne Transfers ein erhebliches Minus gemacht hätte, ich sehe das ganz genauso:

Why Borussia Dortmund's Announcement Of Record Revenues Is Not What It Seems
https://www.forbes.com/sites/bobbymcmahon/2018/08/28/why-borussia-dortmunds-announcement-of-record-revenues-is-not-what-is-seems/

Das erzählst du jetzt schon seit Jahren. Wo bleibt denn dann der große Crash bei uns? Was man sieht ist, dass wir genügend Geldreserven haben, jedes Jahr Gewinne einfahren und dabei noch die Substanz (Infrastruktur, Kader usw.) verbessern.

Und bitte nicht wieder mit irgendwelchen theoretischen Werten, sondern ganz konkret. Ist der Kader denn schlechter als früher? Hat sich der potentielle Transfererlös des Kaders verschlechtert? Reicht dir unser Bankguthaben nicht? Sind die Umsätze denn nicht gut genug? Reichen die dir die Gewinne aus den letzten Jahre nicht?

Wir werden der erste Verein (Firma) der Welt sein, der trotz steigender Umsatzerlöse und jährlichen Gewinnen, ausreichenden liquiden Mitteln und guter Grundstruktur pleite gehen wird. Wie und wann das geschehen wird verschweigst du aber immer.

Was ich sehe ist, dass unsere Zukunft besser ist als je zuvor ist. Wir bauen unseren Verein immer mehr aus, kaufen Immobilien, bauen das Trainingszentrum aus, der Kader ist stärker denn je (dazu noch extrem hohe potentielle Transfererlöse mit Spielern wie Sancho, Zagadou, Pulisic, Larsen usw.), der Kader ist jung und Spieler haben mittel- und langfristige Verträge, es läuft sportlich extrem gut, ab 2020 greift der stark verbesserte Laguerre-Deal, wir haben ein Festgeldkonto usw.

•     •     •

Wunschaufstellung 2020/21

Bürki - Meunier, Hummels, Zagadou, Guerreiro - Witsel - Brandt, Bellingham - Sancho, Haaland, Depay (4-1-2-3)
BVB - Aktie |#64
14.11.2018 - 18:32 Uhr
Zitat von halbgott

Interessant ist diese Forbes Quelle, dort wird die Darstellung des BVB moniert, daß man inkl. Transfers rechnen würde und daß man letztes Jahr ohne Transfers ein erhebliches Minus gemacht hätte, ich sehe das ganz genauso.


Warum sollte man das machen, wenn die Erzielung von Transfererlösen beim BVB ganz offensichtlich Teil der Unternehmenspolitik ist? Als du noch BVB-Aktien hattest, hast du dich daher gegen solche Betrachtung immer heftig gewehrt. Überraschend, dass du dies jetzt "ganz genauso" siehst.

Im Übrigen kann man dann natürlich nicht einfach den Unternehmensgewinn nehmen und davon die Transfererlöse abziehen. Das wäre natürlich eine ziemliche Milchmädchenrechnung. Richtigerweise muss man in diesem Fall auch Abschreibungen für Transferinvestitionen, Ausbuchung der Spielerwerte usw. abziehen. Das macht beispielsweise Swissramble, indem er das EBITDA ex-transfer als Vergleichsbasis heranzieht. Hier kommt der BVB für diesen Zeitraum auf einen Wert von über 11 Mio Plus. Weit von einem "erheblichen Minus" entfernt (und übrigens auch weit über dem Wert von Lazio, der nur knapp im Plus ist...).
BVB - Aktie |#65
14.11.2018 - 19:52 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Pizarrovic

Deine Ausführungen zur Personalkostenquote und wie du diese 2011/2012 fandst, haben jetzt nur leider nichts mit dem zitierten Beitrag von mir und der Bestimmung des letztjährigen EBITDA ex-Transfer durch Swissramble zu tun.


doch sehr wohl. Ich zitiere swissramble, sie haben die Berechnungsmethode nicht geändert

dazu werde ich nichts mehr weiter schreiben, letzte Antwort dazu

Wenn Du alles toll findest, jo, schöne Sache, ich finde auch alles toll. Bitte sehr.
Börsenkapitalisierung ist seit April 500 Mio gestiegen, FÜNFHUNDERT MILLIONEN, das ist richtig toll, wenn Du erwartest, daß die Börsenkapitalisierung aufgrund von 60% Personalquote um viel mehr steigen soll, dann mach das einfach.


Es geht an dieser Stelle aber nicht um Personalkostenquoten. Was ist daran jetzt so schwer zu verstehen?
Es geht um die Bestimmung des Unternehmensgewinns, der ohne Transfertätigkeiten erzielt worden wäre. Dafür kann man den von Swissramble verwendeten EBTIDA ex-Transfer heranziehen. Das ist ein anderer Aspekt als deine ursprüngliche Diskussion zur Personalkostenquote.

"Du erwartest, daß die Börsenkapitalisierung aufgrund von 60% Personalquote um viel mehr steigen soll, dann mach das einfach"
Wie bitte? Ich habe geschrieben, dass es keinerlei Anhaltspunkte dafür gibt, dass der BVB gezwungen ist Kosten zu senken und dies - anders als du suggerieren wolltest - insbesondere nicht aus der Darstellung von Swissramble hervorgeht, der wörtlich das genaue Gegenteil schrieb. Wo liest du aus meinen Beiträgen heraus, dass ich etwas zur Börsenkapitalisierung erwarte oder glaube, dass diese "um viel mehr" steige?

Jetzt geht bei dir leider wieder alles durcheinander und wird unsachlich.
BVB - Aktie |#66
15.11.2018 - 19:39 Uhr
Jungs

Relativ einfach ein paar Fakten zu schaffen:

Gemaess Jahresrechnung 17/18 (TEUR)

Revenues 494,972

Transfers 222,737
Werbung 93,995
TV Vermarktung 122,308
Spielbetrieb 42,320
Other 13,612

Costs 376,246

EBITDA 118,726


Also sieht der Umsatz ohne Transfers folgendermassen aus:

Revenues ex transfers 272,235


So. Damit der BVB trotzdem operativ profitabel ist (EBITDA > 0), duerfen die Kosten ex Transfers 272,235 nicht uebersteigen.


Der Unterschied zwischen den 2 Kostensummen (mit Transfers und ex Transfers) belaeuft sich auf 104,011.


D.h., sollten die Transferkosten (Abloesen, Honorare, Handgelder)
Groesser als 104,011 gewesen sein, dann war der BVB ex Transfers operativ profitabel
Kleiner als 104,011 gewesen sein, dann war der BVB ex Transfers operativ UNprofitabel

Jetzt koennen wir weiterdiskutieren smile
BVB - Aktie |#67
16.11.2018 - 00:08 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Pizarrovic

Zitat von Londinium

Jungs

Relativ einfach ein paar Fakten zu schaffen:
(...)

So. Damit der BVB trotzdem operativ profitabel ist (EBITDA > 0), duerfen die Kosten ex Transfers 272,235 nicht uebersteigen.

(...)
Jetzt koennen wir weiterdiskutieren smile


Die Fakten liegen doch schon vor. Wie ich gestern schon schrieb, beziffert swissramble den EBITDA ex-transfer auf Basis des letzten Jahresabschlusses mit über 11 Mio. Der BVB ist demnach ohne Berücksichtigung von Transfergeschäften auch letztes Jahr operativ deutlich profitabel gewesen.

Der Aufforderung seine Aussage - der BVB sei ohne Transfers ohne Berücksichtigung von Transfergeschäften nicht mehr operativ profitabel - auf Basis des Jahresabschlusses rechnerisch zu belegen, konnte Halbgott ja nicht nachkommen. Weil er sich dafür keine Zeit nehmen wollte. Das sollte aussagekräftig genug sein.


EBITDA heisst Ergebnis VOR Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Wenn BVB aber selbst in der Vergangenheit von schwarzen Zahlen sprach, dann selbstverständlich nach dem Ganzen, also Nettogewinn. Darum ging es aber swissrambel nicht und mir auch nicht.


Danke, dass du noch mal erklärst, was das EBTITDA ist. Du kannst aber davon ausgehen, dass ich Bilanzkennziffern einordnen kann.

Ich schreibs auch jetzt zum letzten Mal, dann kannst du auch gerne deine Halbwahrheiten hier weiter bis zur Erschöpfung ausbreiten (bzw. bei der Nachfrage nach konkreten Berechnungen auf Basis der Bilanz als Beleg für deine Behauptungen wieder kneifen). Du hattest behauptet, dass der BVB ohne Transfers operativ Verluste machen würde. Die üblicher Bilanzkennziffer für die operative Profitabilität ist das EBITDA. Wie du richtig erkannt hast, betrachtet diese Bilanzkennziffer den Profit vor Abschreibungen. Das macht bei einer Transferbereinigung auch Sinn, weil ein Fußballverein Transfers bilanziell primär über Abschreibungen erfasst. Swissramble hat auf dieser Basis einen transferbereinigten EBITDA von 11.6 Mio berechnet.

Wenn in deiner Welt ein Plus von 11.6 Mio. ein operativer Verlust ist, dann liegst du richtig. In den meisten anderen Welt liegst du schlicht falsch. As simple as that.
BVB - Aktie |#68
16.11.2018 - 00:56 Uhr
Zitat von Ronald_inho

Zitat von halbgott

konkret wurden folgende Zahlen gemeldet:

"das operative Konzernergebnis VOR Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf EUR 126,6 Mio"

Ein EBITDA von 126,6 Mio ist natürlich völlig fabelhaft, am Ende brachte das aber einen Nettogewinn von lediglich 28 Mio

Wenn swissramble nun vorrechnet, daß das EBITDA OHNE Transfer bei 11 Mio gelegen hätte, statt 126,6 Mio dann ist recht simpel, daß dies kaum einen Nettogewinn gebracht hätte, sondern ein klares Minus. Genau wie Forbes es richtig schrieb:

Without selling players Dortmund’s profit for 2017/18 of €28.5 would have turned into a significant loss.
https://www.forbes.com/sites/bobbymcmahon/2018/08/28/why-borussia-dortmunds-announcement-of-record-revenues-is-not-what-is-seems/#1340b80f65b2


Wie gesagt bin ich Laie dahingehend, aber klingt ja erstmal logisch, merci für den Forbes-Link. daumen-hoch


Na ja da macht sich das Forbes aber auch einfach. Das ist leider eine sehr einseitige Betrachtung, man koennte denken von einem Laien geschrieben.

Erstmal ist es mMn voellig Bloedsinn die Transfereinnahmen herauszurechnen. Gruende: Fuer einen Fussballverein sind Transfereinnahmen und -ausgaben teil des operativen Geschaefts. Es ist ja als wenn ich mir den Umsatz von Apple anschaue aber alle Umsaetze vom iPhone herausrechne. Bloedsinn. Auf der anderen Seite hat man ja auch Transferausgaben, welche mehr oder wenig auch von den Transfereinnahmen gesteuert werden. In anderen Worten, wenn ich keine Transfereinnahmen habe, dann gebe ich normalerweise auch nichts ausgeben...was die operativen Ausgaben deutlich herunterschraubt.

Abgesehen davon, jeder der im Finanzbereich arbeitet weiss das der Net Profit so ziemlich keine Aussage hat...der hat mehr einen steuerlichen Zweck als alles andere. Das EBITDA hingegen ist was wirklich aussagekrafitg ist. Ich meine wir hatten EUR 90 Mio Abschreibungen..., die unser Ergebnis senken ohne dass auch nur 1 EUR ausgegeben wurde...die Mehrheit von den 90 Mio Abschreibung sind mit grosser Wahrscheinlichkeit auch den Transfers zuzuschreiben.

Interessehalber kann man aber quick & dirty ein transferneutrales Ergebnis berechnen (Borussia Dortmund GmbH & Co. KG)

Umsatz:

EUR 273M (EUR 495M - EUR 222M)

Ausgaben:

EUR -175M Personal
EUR - 97M Sonstige (EUR 205M - EUR 108M Transfers)
EUR + 3M Ergebnisabfuehrungsvertraege

EBITDA:

EUR + 4M!!!!!!!!!!!!!

Bezueglich des Zinsergebnis wuerde ich ein neutrales Ergebnis erwarten, da der Grossteil der Zinsausgaben sehr wahrscheinlich dem Transferausgaben zuzufuehren ist

Hinzu wuerden nun noch die Abschreibungen kommen, die einen buchhalterischen Verlust verursachen wuerden, d.h. man zahlt nicht einmal Steuern.

Auf den zweiten Blick sieht das fuer mich alles ziemlich sauber aus...und wirtschaftlich gesehen sind wir keineswegs abhaengig von Transferleistungen. Naturlich ist das nur ne Schnellrechnung auf der Ruckseite einer Serviette...so bitte korrigiert mich falls ich was uebersehen habe...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von david1984 am 16.11.2018 um 00:59 Uhr bearbeitet
BVB - Aktie |#69
16.11.2018 - 07:12 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Pizarrovic

Du hattest behauptet, dass der BVB ohne Transfers operativ Verluste machen würde. Die üblicher Bilanzkennziffer für die operative Profitabilität ist das EBITDA.


Sagst Du, man könnte dafür aber auch das EBIT nehmen, schon wäre alles sehr anders. Anscheinend ist es Borussia Dortmund wichtig, jedes Jahr schwarze Zahlen zu schreiben, sonst würden sie generell anders kommunizieren. Mit so simplen Aussagen, schwarze Zahlen zu schreiben, ist immer das Nettoergebnis gemeint. Wenn ganz am Ende stattdessen plötzlich das erste Mal seit zig Jahren stattdessen ein klares Minus rausgekommen wäre, weil man eben ohne Transfers nicht mehr profitabel arbeitet, dann hätten zahlreiche Medien von BILD bis n-tv nicht großartig differenziert, sondern vom großem Minus berichtet, sehr im Unterschied zu den vergangenen Jahren.



Sorry das ist doch einfach nur noch lächerlich. Zuerst macht der BVB nach deiner Auffassung operative Verluste, dann wird es anhand der aktuellen Jahresabschlusszahlen gezeigt dass es eben genau nicht so ist. Dann kommst du plötzlich mit dem Nettogewinn um die Ecke und drischst irgendwelche Allerweltsphrasen in teilweise nur noch bezugloser und wirrer Ausprägung. Und jetzt kommst du plötzlich mit dem Cashflow?


Das ist mittlerweile nur noch Spam. Selbst Belege liefern kannst du ja nicht, ausser der Milchmädchenrechnung von Forbes. Und für eine genau Darlegung anhand der Abschlusszahlen ist dir die Zeit zu schade LOL
BVB - Aktie |#70
17.03.2020 - 02:14 Uhr
Zitat von bvbikone
Ich sehe, die Gralshüter gegen den modernen Fußball bzw. gegen die weitere Kommerzialisierung des Fußballs unterhalten sich hier über den Aktien-Kurs des BVB.Zunge rausZunge raus
Mir soll es recht sein. Ich bin dafür, die 50+1 Regel aufzuheben und somit Investoren die Tür zu öffnen, bei vielen Vereinen - hoffentlich Traditionsvereinen - einzusteigen. Nicht zuletzt durch die Folgen der Corona-Krise sollte es im Fußball keinerlei Denkverbote mehr geben.

Letztendlich sollte es egal sein, wenn z.B. bei Nürnberg jetzt plötzlich ein russischer Oligarch einsteigen möchte und den Club wieder in die Bundesliga bringen und dort fest verankern möchte oder ob, wie beim FC Bayern, Konzerne wie adidas, Allianz oder Audi Vereinsanteile erwerben. Der Fußball sollte, sofern er nach der Corona-Krise selbst in einer riesigen Krise sich befinden sollte und ich denke, er wird, es zulassen, dass Investoren einsteigen und somit auch mitreden können. Dann bedarf es nicht erst so seltsamer Konstellationen, wie es derzeit zum Beispiel bei Hertha BSC gibt.

Ich würde es begrüssen, die Corona-Krise als Chance zu sehen, als Aufbruch sozusagen zu neuen Ufern. Ich denke, es kann nur im Sinne der Bundesliga sein, wenn durch den Einstieg von Großinvestoren bei verschiedenen Vereinen dann vielleicht plötzlich 5-6 Vereine vor Saisonbeginn als Ziel den Gewinn der Meisterschaft ausrufen. Bisher ruft ja fast jeden Sommer jede Mannschaft außer den Bayern als Ziel nur die Teilnahme an Champions League oder der "Verlierer"-League Europa League aus oder eben die Verhinderung des Abstieges.....



Also wenn man nun nicht völlig blind ist, müsste man eigentlich in der Lage sein zu realisieren, dass die Probleme, die der Fußball speziell mit Corona hat sehr eng mit den Problemen korrespondieren, die durch die Kommerzialisierung entstanden sind.
Ohne letztere müsste sich nämlich heute keiner Gedanken darum machen, wie er die exorbitanten Gehaltssummen für den Profikader aufbringen soll.

Die Idee, dass der Einstieg von Investoren das Gefälle in der Bundeslige aufheben würden, ist insofern grober Unfug, als dass die größten Investoren, sofern es sich um Investoren im Wortsinne handelt, die dafür eine gewisse Gegenleistung erwarten, was sich aber nie ausschließen lässt, sich kalkulierbar die Vereine suchen werden, die ihnen die größte Plattform für Selbstinszenierung und Werbung anbieten können.
Wer wird das sein? Nürnberg mit seiner fanbase, die kaum über Franken hinaus ausgreift und wo auch sonst nicht allzu viel los ist?
Nä. Die größten Fische dabei werden Bayern und Dortmund an Land ziehen, womit sich der Abstand zum Rest der Liga nur noch verschärfen wird.

Es ist ein Treppenwitz der Idee nachzulaufen, dass durch die Kommerzialisierung des Fußballs geschaffene Probleme (in Deutschland konkret die Vorrangstellung Münchens) sich durch noch mehr Kommernzialisierung umkehren ließen.
Das würde nur zu weiterer Inflationierung der Summen führen, die in der Sache fließen und wenn wir ehrlich sind, schon pervertiert genug sind.
Ich für meinen Teil brauche es jedenfalls nicht, dass die Rekordgehälter in der BL von 15 auf 20 Millionen per anno steigen und durch Ausverkauf die Mitgleider in den Vereinen, was Gestaltungsmöglichkeiten betrifft, völlig an den Rand gedrängt werden, nur damit die ohnehin bestehende Ordnung dadurch zementiert werden kann.
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