BVB - Aktie
07.04.2016 - 09:41 Uhr
03.03.2017 - 10:26 Uhr
Evonik-Vorstandschef Klaus Engel übergibt sein Amt an seinen designierten Nachfolger, Christian Kullmann.
Christian Kullmann gilt als ein noch größerer Fussballfan als Klaus Engel. In einem doppelseitigen Interview mit dem Handelsblatt äußerte er sich zu den Sponsoringaktivitäten von Evonik und auch zur BVB Aktie:
http://bvbaktie.blogspot.de/2014/11/sponsoren-von-borussia-dortmund.html
Christian Kullmann gilt als ein noch größerer Fussballfan als Klaus Engel. In einem doppelseitigen Interview mit dem Handelsblatt äußerte er sich zu den Sponsoringaktivitäten von Evonik und auch zur BVB Aktie:
http://bvbaktie.blogspot.de/2014/11/sponsoren-von-borussia-dortmund.html
09.03.2017 - 00:17 Uhr
Das Weiterkommen in der Champions League hat unmittelbare Folgen für die Schätzungen. Ich schätze nun 400 Mio Umsatz bei 20 Mio Nettogewinn
(vorher 385 Mio Umsatz, 15 Mio Nettogewinn).
Die Sponsorenprämien für dieses CL Viertelfinale werden nicht ohne sein!! Watzke nannte auf der Jahreshauptversammlung einen erheblichen Gewinneffekt bei Weiterkommen in der CL.
Ich vermute, daß bei den Personalkosten das Modell der Erfolgsprämien leicht modifiziert wurde, d.h. die Sockelbeträge sind gestiegen, während die Prämien bei Erfolgen leicht geringer geworden sind. In der letztjährigen EL Saison hatte Watzke auf der Jahreshauptversammlung bestätigt, daß man trotz EL Teilnahme teilweise CL Gehälter bezahlt hätte.
Sämtliche Analysten werden ihre Schätzungen anheben müssen, keine einzige Ausnahme. Auch für die nächste Saison wurde ganz erheblich zu wenig geschätzt, Bankhaus Lampe z.B. hat anscheinend ein Verpassen sowohl der CL als auch der EL geschätzt.
Bankhaus Lampe muss die Umsatzprognosen für 2016/17 und 2017/18 um insgesamt mindestens 120 Mio nach oben anpassen, nicht schlecht dafür daß sie 7 Euro Kursziel haben.
Die Gewinnprognosen müssen auch allesamt klar nach oben angepasst werden, den Vogel schiesst GSC Research ab, sie schätzen 5 Mio Nettogewinn, aber auch Seydler wird ganz klar übertroffen.
(vorher 385 Mio Umsatz, 15 Mio Nettogewinn).
Die Sponsorenprämien für dieses CL Viertelfinale werden nicht ohne sein!! Watzke nannte auf der Jahreshauptversammlung einen erheblichen Gewinneffekt bei Weiterkommen in der CL.
Ich vermute, daß bei den Personalkosten das Modell der Erfolgsprämien leicht modifiziert wurde, d.h. die Sockelbeträge sind gestiegen, während die Prämien bei Erfolgen leicht geringer geworden sind. In der letztjährigen EL Saison hatte Watzke auf der Jahreshauptversammlung bestätigt, daß man trotz EL Teilnahme teilweise CL Gehälter bezahlt hätte.
Sämtliche Analysten werden ihre Schätzungen anheben müssen, keine einzige Ausnahme. Auch für die nächste Saison wurde ganz erheblich zu wenig geschätzt, Bankhaus Lampe z.B. hat anscheinend ein Verpassen sowohl der CL als auch der EL geschätzt.
Bankhaus Lampe muss die Umsatzprognosen für 2016/17 und 2017/18 um insgesamt mindestens 120 Mio nach oben anpassen, nicht schlecht dafür daß sie 7 Euro Kursziel haben.
Die Gewinnprognosen müssen auch allesamt klar nach oben angepasst werden, den Vogel schiesst GSC Research ab, sie schätzen 5 Mio Nettogewinn, aber auch Seydler wird ganz klar übertroffen.
18.03.2017 - 20:32 Uhr
Zitat von halbgott
@Hicksie sehr langes posting, darauf kann und will ich nicht in allen Einzelheiten eingehen, wird mir viel zu zeitaufwendig.
@Hicksie sehr langes posting, darauf kann und will ich nicht in allen Einzelheiten eingehen, wird mir viel zu zeitaufwendig.
Schade.
Zitat von halbgott
Börse und Kursentwicklungen sind mitnichten ein Zufall. Wenn die "Wissenschaft" irgendwas festgestellt hat, interessiert mich das nicht. Ich nehme eher beiläufig zur Kenntnis, daß sich Wirtschaftsnobelpreisträger bei Börse keinen Plan haben, das hat für mich aber keine Beweiskraft. Die Wissenschaft hat zahlreiche Aspekte nicht ausreichend berücksichtigt, das will ich hier nicht im Detail ausführen, weil das posting dann viel zu lang wird.
Börse und Kursentwicklungen sind mitnichten ein Zufall. Wenn die "Wissenschaft" irgendwas festgestellt hat, interessiert mich das nicht. Ich nehme eher beiläufig zur Kenntnis, daß sich Wirtschaftsnobelpreisträger bei Börse keinen Plan haben, das hat für mich aber keine Beweiskraft. Die Wissenschaft hat zahlreiche Aspekte nicht ausreichend berücksichtigt, das will ich hier nicht im Detail ausführen, weil das posting dann viel zu lang wird.
Wow. Mal eben nebenbei eine gesamte Berufsgruppe deklassiert. Und noch nicht einmal einen einzigen Beleg dafür gegeben. Man stelle sich das mal in anderen Lebenssituationen vor, z. B. im Gericht: "Der Angeklagte ist unschuldig. Das will ich hier aber nicht im Detail ausführen, weil die Verhandlung dann viel zu lang wird".
Noch besser wird es hier:
Zitat von halbgott
Sie sagen also, was jeder Biertrinker in der Eckkneipe schon längst weiß. Damit sind diese Analysen weitgehend wertlos.
Sie sagen also, was jeder Biertrinker in der Eckkneipe schon längst weiß. Damit sind diese Analysen weitgehend wertlos.
Du haust also erst die ganze Markteffizienzhypothese ohne jeglichen Nachweis anzuführen in die Tonne. Und dann - und jetzt halt dich fest - benutzt die die Markteffizienzhypothese für deine Argumentation. Hut ab!
Zitat von halbgott
Der BVB hatte 180 Mio Schulden abgebaut, hat nun einen Cashbestand, macht jahrelang schwarze Zahlen, und konnte den Umsatz von 75 Mio auf knapp 400 Mio steigern. Daß in so einem Szenario die BVB Aktie steigen musste, ist sehr einfach nachvollziehbar, es hat nix mit Zufall zu tun. Wie sich die BVB Aktie kurz- und mittelfristig entwickelt, ist immer spekulativ, langfristig aber eben nicht.
Der BVB hatte 180 Mio Schulden abgebaut, hat nun einen Cashbestand, macht jahrelang schwarze Zahlen, und konnte den Umsatz von 75 Mio auf knapp 400 Mio steigern. Daß in so einem Szenario die BVB Aktie steigen musste, ist sehr einfach nachvollziehbar, es hat nix mit Zufall zu tun. Wie sich die BVB Aktie kurz- und mittelfristig entwickelt, ist immer spekulativ, langfristig aber eben nicht.
Schuldenabbau führt nicht zwangsweise zu einer Steigerung des Unternehmenswertes. Wie schon einmal bereits erwähnt: Tax Shield ist hier das einschlägige Stichwort.
Mit den "schwarzen Zahlen" beziehst du dich bestimmt auf den Jahresüberschuss. Eine rein buchhalterische Größe also, von der die Eigentümer quasi nichts haben, außer dass das bilanzielle Eigenkapital erhalten bleibt (eine weitere buchhalterische Größe). Kaufe ich eine Aktie, stecke ich Cash rein. Für die Rentabilität der Investition ist nur relevant, was an Cash dabei herauskommt. Von buchhalterischen Größen kann ich mir nichts kaufen. Es läuft alles auf Cash hinaus. Ende und aus. Habe ich auch mit ausreichenden, qualitativ hochwertigen Quellen, belegt.
Zitat von halbgott
Was Du zur fairen Bewertung schreibst, ist nicht sinnstiftend. Natürlich sind Aktien sehr oft klar unterbewertet, das hat einfache, nachvollziehbare Gründe. Großinvestoren oder institutionelle Anleger müssen eben nicht "wissen" daß die BVB Aktie unterbewertet ist, einfaches Beispiel: Warren Buffet, einer der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten.
Er wurde damals gefragt, wieso er eigentlich nicht die Apple Aktie kaufen würde. Immerhin eine amerikanische Aktie und eine Aktie die krass besser performen würde als alles andere, inkl. der Fond von Warren Buffet. Die Apple Aktie stand in 2004 bei 1,70 in 2007 bei 10 Euro. Fabelhafte Entwicklung. Dann stand sie bei 60 Euro
Warren Buffet wurde gefragt und er gab damals eine klare Antwort: Er würde sich damit kaum auskennen und er würde das Geschäftsmodell nicht verstehen. Er würde nur Aktien kaufen, die er vollumfänglich verstehen würde.
Mittlerweile steht die Apple Aktie bei 130 Euro und Warren Buffet ist investiert. Bei der Finanzkrise 2008 stand die Apple Aktie noch bei 11 Euro, bei einstelligem KGV, das weiß ich noch als wäre es gestern.
Folglich kann natürlich auch die BVB Aktie klar unterbewertet sein, eben weil viele immer noch nicht die Investmentstory verstehen, so wie Warren Buffet bei Apple, der es nach einer Verdreißigfachung nicht verstanden hatte, jetzt aber investiert ist.
Was Du zur fairen Bewertung schreibst, ist nicht sinnstiftend. Natürlich sind Aktien sehr oft klar unterbewertet, das hat einfache, nachvollziehbare Gründe. Großinvestoren oder institutionelle Anleger müssen eben nicht "wissen" daß die BVB Aktie unterbewertet ist, einfaches Beispiel: Warren Buffet, einer der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten.
Er wurde damals gefragt, wieso er eigentlich nicht die Apple Aktie kaufen würde. Immerhin eine amerikanische Aktie und eine Aktie die krass besser performen würde als alles andere, inkl. der Fond von Warren Buffet. Die Apple Aktie stand in 2004 bei 1,70 in 2007 bei 10 Euro. Fabelhafte Entwicklung. Dann stand sie bei 60 Euro
Warren Buffet wurde gefragt und er gab damals eine klare Antwort: Er würde sich damit kaum auskennen und er würde das Geschäftsmodell nicht verstehen. Er würde nur Aktien kaufen, die er vollumfänglich verstehen würde.
Mittlerweile steht die Apple Aktie bei 130 Euro und Warren Buffet ist investiert. Bei der Finanzkrise 2008 stand die Apple Aktie noch bei 11 Euro, bei einstelligem KGV, das weiß ich noch als wäre es gestern.
Folglich kann natürlich auch die BVB Aktie klar unterbewertet sein, eben weil viele immer noch nicht die Investmentstory verstehen, so wie Warren Buffet bei Apple, der es nach einer Verdreißigfachung nicht verstanden hatte, jetzt aber investiert ist.
Nette Geschichte. Ich sehe hier aber keinen Beweis für eine Unterbewertung. Ich sehe hier lediglich einen Kursanstieg, dessen Gründe ohne weitere Analyse unklar bleiben.
Interessant finde ich auch, dass du die Bedeutung der Strafzahlung wegen der Vorfälle gegen Leipzig herunterspielst, gleichzeitig aber wegen einer Spielortverlegung(!) einen Kursanstieg prophezeist.
Weiterhin interessant: Du zerreißt die Analysen von Seydler etc. in der Luft. Du verwendest sie aber gleichzeitig für deine Argumentation, dass die BVB Aktie unterbewertet sei. Das ist ein logischer Widerspruch.
Zitat von halbgott
Damit haben drei Analysten gleichzeitig neue Studien veröffentlicht
Damit haben drei Analysten gleichzeitig neue Studien veröffentlicht
Alleine in Deutschland sind 690 Finanzdienstleister zugelassen (Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Liste/Unternehmensdatenbank/dl_li_fidi_zugel_gesamt.html). Man kann sich ausmalen, wie viele Finanzdienstleister es im Ausland gibt. Und wie viele Analysen die so erstellen. Da erscheint die Zahl von drei Analysten plötzlich schwindend gering. Komm also jetzt bitte nicht auf die Idee zu behaupten, dass diese drei Analysen großartige Kursbewegungen verursachen.
Der große Kurssprung am Freitag dürfte hauptsächlich eher mit dem doch sehr glücklichen Los für das Champions-League Viertelfinale zu tun haben. Die Quoten sehen eine ca. 60 %ige Chance auf ein Weiterkommen der Borussia.
24.03.2017 - 09:49 Uhr
Zitat von halbgott
Gut, dann soll es so sein. Dir ist es also unklar. Der Aktienkurs hat sich in sehr kurzer Zeit versechsfacht für Dich aus unklaren Gründen und für mich aus klaren Gründen, da unterscheiden wir uns also. Daß dieser Weg bei der BVB Aktie noch nicht zu Ende ist, vermute ich aus genau denselben Gründen wie vorher, nur mit dem klitzekleinen Unterschied, daß die Sachlage mittlerweile viel klarer ist als jemals zuvor. Für mich ist das so und für Dich nicht. Bei den Analysten ist es genauso, eine krassere Unterbewertung wurde von denen niemals erkannt, in der Meistersaison 2010/11 lag das Kursziel bei 1,05 so viel dazu.
Zitat von Hicksie
Ich sehe hier lediglich einen Kursanstieg, dessen Gründe ohne weitere Analyse unklar bleiben.
Ich sehe hier lediglich einen Kursanstieg, dessen Gründe ohne weitere Analyse unklar bleiben.
Gut, dann soll es so sein. Dir ist es also unklar. Der Aktienkurs hat sich in sehr kurzer Zeit versechsfacht für Dich aus unklaren Gründen und für mich aus klaren Gründen, da unterscheiden wir uns also. Daß dieser Weg bei der BVB Aktie noch nicht zu Ende ist, vermute ich aus genau denselben Gründen wie vorher, nur mit dem klitzekleinen Unterschied, daß die Sachlage mittlerweile viel klarer ist als jemals zuvor. Für mich ist das so und für Dich nicht. Bei den Analysten ist es genauso, eine krassere Unterbewertung wurde von denen niemals erkannt, in der Meistersaison 2010/11 lag das Kursziel bei 1,05 so viel dazu.
Du verstehst mich mal wieder falsch: Ich kann mir durchaus vorstellen, warum der Kurs gestiegen ist. Nur kann sich niemand einfach hinstellen und ohne Beweise irgendetwas behaupten. Und genau das tust du: Du behauptest einfach, die Apple-Aktie wäre unterbewertet gewesen. Ohne auch nur einen einzigen Beweis anzuführen.
Zitat von halbgott
Nein, das ist kein Widerspruch und zwar gar nicht. Ich habe aufgezeigt, daß Seydler in seinem Optimismus nicht weit genug gegangen ist, nämlich daß seine optimistischen Analysen nicht optimistisch genug waren. Und so ist es auch gekommen, er musste seine Prognosen deutlich nach oben anpassen, folglich musste er auch das Kursziel nach oben anpassen. Wäre mir in der Form nicht passiert.
Zitat von Hicksie
Weiterhin interessant: Du zerreißt die Analysen von Seydler etc. in der Luft. Du verwendest sie aber gleichzeitig für deine Argumentation, dass die BVB Aktie unterbewertet sei. Das ist ein logischer Widerspruch.
Weiterhin interessant: Du zerreißt die Analysen von Seydler etc. in der Luft. Du verwendest sie aber gleichzeitig für deine Argumentation, dass die BVB Aktie unterbewertet sei. Das ist ein logischer Widerspruch.
Nein, das ist kein Widerspruch und zwar gar nicht. Ich habe aufgezeigt, daß Seydler in seinem Optimismus nicht weit genug gegangen ist, nämlich daß seine optimistischen Analysen nicht optimistisch genug waren. Und so ist es auch gekommen, er musste seine Prognosen deutlich nach oben anpassen, folglich musste er auch das Kursziel nach oben anpassen. Wäre mir in der Form nicht passiert.
Doch, das ist ein logischer Widerspruch. Du hast so einfach gravierende und trotzdem offensichtliche Fehler in den Analysen gefunden. Wenn schon derart einfache Fehler passieren, sind die Analysen vermutlich auch mit schwerer erkennbaren Fehlern behaftet. Um dich zu zitieren:
Zitat von halbgott
Damit sind diese Analysen weitgehend wertlos.
Damit sind diese Analysen weitgehend wertlos.
Zitat von halbgott
Was Du ganz allgemein zu Analysteneinschätzungen schreibst: Das sind unsinnige Allgemeinplätze, für so etwas brauchst Du mir auch keine Quellen geben. Aus den letzten 20 Jahren Börsenerfahrung kann ich mich selber als Quelle benutzen: Wenn sämtliche Prognosen der Analysten in fast allen Annahmen 7 Jahre in Folge ohne Ausnahme sehr sehr deutlich geschlagen werden, dann kann das nur zur Folge haben, daß der Aktienkurs steigt. Wenn die Prognosen sogar bei sportlich sehr durchwachsenen Resultaten klar geschlagen werden, also so wie in der Saison 2014/15, dann wird diese Annahme erst recht bestätigt. Diese "Logik" bei der Aktienkursentwicklung kann man ganz allgemein überall beobachten, es ist das normalste der Welt. Man sieht es nicht im kurzfristigen Verlauf, wohl aber im langfristigen.
Was Du ganz allgemein zu Analysteneinschätzungen schreibst: Das sind unsinnige Allgemeinplätze, für so etwas brauchst Du mir auch keine Quellen geben. Aus den letzten 20 Jahren Börsenerfahrung kann ich mich selber als Quelle benutzen: Wenn sämtliche Prognosen der Analysten in fast allen Annahmen 7 Jahre in Folge ohne Ausnahme sehr sehr deutlich geschlagen werden, dann kann das nur zur Folge haben, daß der Aktienkurs steigt. Wenn die Prognosen sogar bei sportlich sehr durchwachsenen Resultaten klar geschlagen werden, also so wie in der Saison 2014/15, dann wird diese Annahme erst recht bestätigt. Diese "Logik" bei der Aktienkursentwicklung kann man ganz allgemein überall beobachten, es ist das normalste der Welt. Man sieht es nicht im kurzfristigen Verlauf, wohl aber im langfristigen.
Unsinnige Allgemeinplätze? Ich habe dir aufgezeigt, wie verschwindend gering die Anzahl von drei, vier oder fünf Analysen ist. Das kannst du auch nicht weg argumentieren, indem du vom Thema abschweifst.
Hier weise ich gerne auf die Dartboard Column des Wall Street Journals hin. Hintergrund: Zwischen 1988 und 2002 wurden vom Wall Street Journal per Zufall (genauer gesagt per Dartwurf; daher der Name der Kolumne) ein Aktienportfolio ausgewählt. Zugleich durften Analysten gezielt ein Aktienportfolio auswählen, welches ihrer Meinung nach eine gute Investition darstellte. Zwei zentrale Ergebnisse sind hier:
1) http://www.jstor.org/stable/10.1086/209604?seq=1#page_scan_tab_contents
Fazit: Die Analystenkäufe haben zunächst zu einem Anstieg der Preise der jeweiligen Aktien geführt. Dieser Anstieg ist jedoch innerhalb der nächsten Tage verpufft.
2) http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.199.1139&rep=rep1&type=pdf
Fazit: Am Tag der Veröffentlichung der Kolumne hat das Portfolio der Analysten bessere Ergebnisse erzielt als das zufällig ausgewählte. Nach Ablauf von einer Woche hat jedoch das zufällig ausgewählte Portfolio besser abgeschnitten.
Damit mir nicht das Wort im Mund herumgedreht wird, folgender Hinweis: Das Wall Street Journal ist die auflagenstärkste Zeitung der Welt. Die dort enthaltenen Informationen erreichen damit deutlich mehr Menschen, als die Inhalte der hier diskutierten Analysen.
Was du zu institutionellen Anlegern und geringer Marktkapitalisierung schreibst: Tatsächlich gibt es etliche Fonds, die gezielt in Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung investieren. Nicht umsonst basieren drei von neun Kategorie der weit verbreiteten Morningstar Categories auf geringer Marktkapitalisierung. Falls hier jemand aussagekräftige Zahlen hat, lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren.
Eine Korrelation zwischen Marktkapitalisierung und Anteil institutioneller Anleger lässt sich nicht leugnen. Aus der Korrelation auf eine bestimmte Kausalität zu schließen ist aber zu kurz gegriffen. Vier Möglichkeiten gibt es:
1) Eine höhere Marktkapitalisierung führt zu einem höheren Anteil institutioneller Anleger
2) Ein höherer Anteil institutioneller Anleger führt zu einer höheren Marktkapitalisierung
3) Die Marktkapitalisierung und der Anteil der institutionellen Anleger beeinflussen sich gegenseitig
4) Die Marktkapitalisierung und der Anteil der institutionellen Anleger werden gemeinsam von einem dritten Einflussfaktor beherrscht
Welches dieser Szenarien zutrifft, bleibt ohne weitere Analyse unklar.
Ein letzter Punkt, da du ja so gerne auf den langfristigen Charakter verweist:
Ich sehe nirgendwo, dass du die langfristige Zinsentwicklung mit in deine Einschätzungen aufnimmst. Das ist schade, da Zinsen einen großen Einfluss auf Kurse haben.
24.03.2017 - 10:27 Uhr
Hicksie, ein großes Problem das du hast ist, dass du Wirtschaftslehre für Wissenschaft hälst. Wirtschaftslehre ist aber in Sachen Wissenschaftlichkeit viel viel näher an Alchemie als an Chemie. Da forschen Leute rum, weil da so viel Geld im Spiel ist, aber nicht, weil es so viel bringt. Guck dir mal Keynes und Friedman an, die wollen mit dem komplett gegenläufigen Programm das gleiche erzielen. Vergiss das einfach.
Dein Dartindex wurde übrigens wie oft widerholt, um stichhaltig zu sein?
Der ist eine reine Anekdote. Wie das meißte andere auch.
Die Zinssätze zum Beipsiel wirken sich praktisch auf alle Aktien gleich aus. Die kann man also wenn man den BVB mit anderen Aktien vergleicht praktisch rauskürzen. Wen wir in den letzten drei Jahren einen Zinssatz gehabt hätten, der mein Geld ebenfalls fast verdoppelt hätte, hätte ich keine Aktie gekauft, das stimmt so. Aber einen Zinssatz von gut 20 % gibt es auch nicht risikolos, so am Rande bemerkt.
Die Fakten sind folgendes:
ManU hat tatsächlich eine Marktkapitalisierung von ca. 2,5 Milliarden. Und da sitzt ein Soros mit drin.
Bei Bayern ist vor Jahren ein Sponsor zu einem Preis eingestiegen, der den Gesamtwert auf über eine Millliarde ansetzte. Und er musste weitere Leckerlis mitbringen, damit er überhaupt rein durfte.
Der BVB hat ein fünftel von ManU, ein gutes Drittel von Bayern ganz damals. (wie sie sich sportlich zu einander verhalten konnte man an dem Spiel in China Anfang der Saison grob erahnen.)
Der BVB ist einfach zu ziemlich der gesamten Peergroup arg drunter.
Und dieser Markt hat gigantische Wachstumsraten.
Wie soll den dann aus der Logik diese Aktie kein Wachstumspotential haben?
Klar gibt es störende Elemente wie Watzke, der die Aktie nicht gerade bewirbt und die Analysten, die sich zum einen nicht sonderlich wohlwollend und zum anderen völlig diletantisch verhalten.
Aber bei anderen Aktien ist auch nicht einfach nur alles ganz toll, wie läuft es denn so bei ManU?
Und zu Halbgott und den Analysten: Wenn Halbgott sagt, die Analysen sind für die Tonne, weil sie zu gering schätzen, sie aber trotzdem auf den Wert ~10 € kommen, dann darf er diese Analysen selbstverständlich verwenden. Denn der Wert mit den richtigen (größeren) Zahlen muss dann ja noch größer sein.
A<B<C => A<C . Das ist völlig logisch, egal um welchen Faktor B zu klein geschätzt wurde (B Element größer A).
Lustigerweise ist es so, dass der Wert der Aktie seit Jahren den inneren Wert zu ca. Faktor 0,3 bis 0,5 darstellt. Da der innere Wert aber bis auf weiteres wächst, wird auch der Kurs weiter wachsen, selbst wenn er diese Range nie verlässt. Nur ist die Wahrscheinlichkeit doch deutlich höher, dass er mal Richtung 1 ausbricht als Richtung 0.
Dein Dartindex wurde übrigens wie oft widerholt, um stichhaltig zu sein?
Der ist eine reine Anekdote. Wie das meißte andere auch.
Die Zinssätze zum Beipsiel wirken sich praktisch auf alle Aktien gleich aus. Die kann man also wenn man den BVB mit anderen Aktien vergleicht praktisch rauskürzen. Wen wir in den letzten drei Jahren einen Zinssatz gehabt hätten, der mein Geld ebenfalls fast verdoppelt hätte, hätte ich keine Aktie gekauft, das stimmt so. Aber einen Zinssatz von gut 20 % gibt es auch nicht risikolos, so am Rande bemerkt.
Die Fakten sind folgendes:
ManU hat tatsächlich eine Marktkapitalisierung von ca. 2,5 Milliarden. Und da sitzt ein Soros mit drin.
Bei Bayern ist vor Jahren ein Sponsor zu einem Preis eingestiegen, der den Gesamtwert auf über eine Millliarde ansetzte. Und er musste weitere Leckerlis mitbringen, damit er überhaupt rein durfte.
Der BVB hat ein fünftel von ManU, ein gutes Drittel von Bayern ganz damals. (wie sie sich sportlich zu einander verhalten konnte man an dem Spiel in China Anfang der Saison grob erahnen.)
Der BVB ist einfach zu ziemlich der gesamten Peergroup arg drunter.
Und dieser Markt hat gigantische Wachstumsraten.
Wie soll den dann aus der Logik diese Aktie kein Wachstumspotential haben?
Klar gibt es störende Elemente wie Watzke, der die Aktie nicht gerade bewirbt und die Analysten, die sich zum einen nicht sonderlich wohlwollend und zum anderen völlig diletantisch verhalten.
Aber bei anderen Aktien ist auch nicht einfach nur alles ganz toll, wie läuft es denn so bei ManU?
Und zu Halbgott und den Analysten: Wenn Halbgott sagt, die Analysen sind für die Tonne, weil sie zu gering schätzen, sie aber trotzdem auf den Wert ~10 € kommen, dann darf er diese Analysen selbstverständlich verwenden. Denn der Wert mit den richtigen (größeren) Zahlen muss dann ja noch größer sein.
A<B<C => A<C . Das ist völlig logisch, egal um welchen Faktor B zu klein geschätzt wurde (B Element größer A).
Lustigerweise ist es so, dass der Wert der Aktie seit Jahren den inneren Wert zu ca. Faktor 0,3 bis 0,5 darstellt. Da der innere Wert aber bis auf weiteres wächst, wird auch der Kurs weiter wachsen, selbst wenn er diese Range nie verlässt. Nur ist die Wahrscheinlichkeit doch deutlich höher, dass er mal Richtung 1 ausbricht als Richtung 0.
24.05.2017 - 23:50 Uhr
BVB Analyst Oddo Seydler hatte sich wie schon mehrfach erwähnt über schlechtere Quartalergebnisse als erwartet gewundert und entsprechend prognostiziert, bzw. das Kursziel angesetzt. Mal abgesehen davon daß sein Kursziel vom vergangenen November längst erreicht und deutlich übertroffen wurde (es ging ja um ein 12 Monatsziel, er ging also davon aus, daß der Aktienkurs bei der Jahreshauptversammlung 2018 bei 6,00 stehen würde):
Ein Grund für seine Enttäuschung beim ersten Quartal bzw. beim abgelaufenen Geschäftsjahr waren geringere Transfereinnahmen als erwartet.
Ich gehe aber davon aus, daß in allen Fällen Bonuszahlungen vereinbart wurden und daß die Medien zumindest die sicheren Bonuszahlungen (Einsätze oder wenigstens im Kader berücksichtigt) haben bei ihren kolportierten Zahlen.
Miki jetzt gerade mit sehenswertem Tor im EL Finale. Man.Utd ist EL Sieger und damit in der CL Quali. Davor auch viele wichtige Tore von ihm und Stammspieler. Es wird für ihn Bonuszahlungen geben, bei Hummels sieht es sehr ähnlich aus, selbst bei Gündogan erwarte ich welche. Am Ende werden die kolportierten Zahlen der Medien nicht nur hinhauen, sondern übertroffen.
Ein Grund für seine Enttäuschung beim ersten Quartal bzw. beim abgelaufenen Geschäftsjahr waren geringere Transfereinnahmen als erwartet.
Ich gehe aber davon aus, daß in allen Fällen Bonuszahlungen vereinbart wurden und daß die Medien zumindest die sicheren Bonuszahlungen (Einsätze oder wenigstens im Kader berücksichtigt) haben bei ihren kolportierten Zahlen.
Miki jetzt gerade mit sehenswertem Tor im EL Finale. Man.Utd ist EL Sieger und damit in der CL Quali. Davor auch viele wichtige Tore von ihm und Stammspieler. Es wird für ihn Bonuszahlungen geben, bei Hummels sieht es sehr ähnlich aus, selbst bei Gündogan erwarte ich welche. Am Ende werden die kolportierten Zahlen der Medien nicht nur hinhauen, sondern übertroffen.
30.05.2017 - 13:48 Uhr
Die Abfindung für Tuchel würde bei unter 2 Mio liegen schreibt die WAZ, andere Quellen berichten von 2,9 Mio, allerdings für den ganzen Trainerstab. Höhere Kosten sind sehr unwahrscheinlich, die Vereinbarung über Stillschweigen ist sehr wichtig, dies senkt eher die Kosten, denn Tuchel ist durch die Entlassung eher beschädigt und dürfte auf keine Fall weiter beschädigt werden, in diesem Sinne äußerte sich auch sein Berater.
Auch die mögliche Ablöse für Favre dürfte relativ niedrig sein, bei Favre wird zudem ein niedrigeres Gehalt als bei Tuchel vermutet.
Insgesamt sind die Kosten sehr überschaubar, daß so schnell eine Trennung erfolgt, kann man auch differenzierter sehen, nichts hasst die Börse mehr als Unsicherheit, ein Teil dieser Unsicherheit ist nun weg.
Wichtig ist natürlich das zukünftige sportliche Abschneiden, ich persönlich habe da kaum Bedenken. Dieser Kader ist bockstark und wird mit Dahoud und Toprak sinnvoll verstärkt, die 64 Pkt. der abgelaufenen Saison sind nicht das Non Plus Ultra, zumal der ganz große Umbruch längst stattgefunden hat, die diesbezügliche Unsicherheit entfällt also.
Unterm Strich gibt es für mich keinen Grund die Schätzungen für nach unten anzupassen, das wäre der wichtigste Punkt für die BVB Aktie. Falls Aubameyang wechseln sollte, müsste man die Schätzungen dramatisch nach oben anpassen, das wäre allemal wichtiger.
Auch die mögliche Ablöse für Favre dürfte relativ niedrig sein, bei Favre wird zudem ein niedrigeres Gehalt als bei Tuchel vermutet.
Insgesamt sind die Kosten sehr überschaubar, daß so schnell eine Trennung erfolgt, kann man auch differenzierter sehen, nichts hasst die Börse mehr als Unsicherheit, ein Teil dieser Unsicherheit ist nun weg.
Wichtig ist natürlich das zukünftige sportliche Abschneiden, ich persönlich habe da kaum Bedenken. Dieser Kader ist bockstark und wird mit Dahoud und Toprak sinnvoll verstärkt, die 64 Pkt. der abgelaufenen Saison sind nicht das Non Plus Ultra, zumal der ganz große Umbruch längst stattgefunden hat, die diesbezügliche Unsicherheit entfällt also.
Unterm Strich gibt es für mich keinen Grund die Schätzungen für nach unten anzupassen, das wäre der wichtigste Punkt für die BVB Aktie. Falls Aubameyang wechseln sollte, müsste man die Schätzungen dramatisch nach oben anpassen, das wäre allemal wichtiger.
31.05.2017 - 15:10 Uhr
ich äußere mich in diesem Forum äußerst selten zu Dingen, die reinen Fanboy Charakter haben, da sie meist keinen relevanten direkten Bezug zur BVB Aktie haben. Hier mache ich aber eine Ausnahme. Es soll der Geschäftsführer beschädigt werden, ich habe dazu eine Meinung aus Sicht des BVB Aktionärs.
Man muss faktisches vom spekulativen unterscheiden. Fakt ist, daß Tuchel behauptet hatte, es hätte gar keine Gespräche gegeben, es wäre in Nizza entschieden worden und er hätte eine SMS bekommen. Das ist kompletter Unsinn, es wurde in Dortmund entschieden, Tuchel wurde am Dienstag angerufen und am Mittwoch gab es sogar ein Gespräch mit allen Beteiligten, also Mannschaft, Tuchel, Watzke usw.
In diesem Gespräch haben zwar Spieler Bedenken geäußert, nicht aber Tuchel. Was am Dienstag alles in der Schnelle entschieden wurde, ist relativ. Denn die Sachlage hatte sich erst im weiteren Verlauf dramatisch verändert, erst hieß es sehr lange Bartra wäre leicht verletzt, daraus wurde erst deutlich später schwer verletzt.
Stellungnahme von Watzke in der ZEIT zu einem möglichen anderen Termin: "Wir hätten das mit der Uefa gelöst." - Dies habe jedoch kein Spieler gewollt, obwohl das Angebot bestanden habe.
Wenn man diese Dinge allesamt intern klärt, kann man selbstverständlich dennoch anderer Meinung sein oder die Entscheidungsfindung kritisieren. Ich kritisiere Watzke ja auch ständig, bei der Jahreshauptversammlung habe ich nichts anderes gemacht, als ihn zu kritisieren. Das heisst aber nicht, daß ich total gegen ihn wäre, es geht jeweils nur um die jeweilige Sache an sich, um die gerungen wird. So auch hier, rund um das Monaco Spiel.
Watzke abschließend: "Wir waren nach mehreren Gesprächen sehr sicher, eine gemeinsame Position mit dem Trainer zu haben." "Aus #BVB-Vereinskreisen werden die Aussagen von Thomas #Tuchel nach dem Anschlag als illoyal eingestuft." Zitate aus der ZEIT.
Das eigentlich interessante an der Sache ist für mich etwas gaaaanz anderes. Tuchel hat beim EL Viertelfinale in meinen Augen krasse Fehler gemacht, beim CL Viertelfinale nun aber auch. Er brachte Durm in der Startaufstellung, alle haben sich vor dem Spiel darüber gewundert. Durm war sehr lange verletzt und hatte keinerlei Spielpraxis. Im Spiel selbst war er ein TOTALAUSFALL. Jeder Zweikampf wurde verloren, jeder Pass ging daneben und er war schuld an den Gegentoren. Tuchel hatte in dieser sehr sehr wichtigen Situation, einerseits wegen des Dramas rund um den Anschlag, andererseits weil dieses CL Viertelfinale nun mal das wichtigste Spiel der Saison war, wiederum experimentiert und sich wiederum dramatisch vercoacht.
Nur über diesen krassen Fehler redete kein einziger Mensch. Watzke hätte alles falsch gemacht, an Tuchel hat es nicht gelegen. Sorry, derartig illoyales Benehmen finde ich abartig daneben. Das ist ein No Go und diesen Gedanken hatte ich direkt bei den Aussagen SMS aus Nizza, da wusste sowieso jeder, daß das kompletter Unfug ist, daß Watzke, Rauball und UEFA in Dortmund zusammengesessen hatten. Aber die Hoheit an den Stammtischen hatte sich Tuchel über eine fette Lüge gesichert. Kein Mensch hatte mehr über seine eigenen Fehler geredet.
Beim Pokalfinale hat er sich auch komplett vercoacht, damit bei allen wichtigen Spielen, EL Viertelfinale, CL Viertelfinale und Pokalfinale. In diesem Pokalfinale war BVB haushoher Favorit, Sahin hatte sich warmgespielt und aus persönlichen Animositäten hat er ihn sogar komplett aus dem Kader entfernt, das hat JEDEN vor dem Spiel krass überrascht. Sahin ist auf der 6 besser geeignet als Ginter. Punkt. Das Spiel hat das eindrucksvoll bewiesen. Punkt. Tuchel hätte beinahe auch noch dieses Pokalfinale vergeigt, weil er sich ständig vercoacht. Spielerisch war es eine Offenbarung.
Aber reden wir lieber darüber, was Watzke alles falsch macht?? Ernsthaft? Jeder macht Fehler! Jeder Trainer macht Fehler, jeder Geschäftsführer macht Fehler, jeder BVB Aktionär macht Fehler. Es gibt keinen, der davor gefeit ist. Der Fehler der aber komplett unverzeihlich ist, ist sich in so einer Situation illoyal zu verhalten und die Geschäftsführung in der Öffentlichkeit bloßzustellen, um von eigene Unzulänglichkeiten abzulenken. Tuchel hätte es im Telefongespräch am Dienstag sagen können, er hätte es im Mannschaftskreis am Mittwoch sagen können. Da kam aber nichts. Folglich muss die Geschäftsführung davon ausgehen, daß es keine bessere Lösung geben würde (die direkte CL Qualifikation in der Bundesliga hätte gefährdet werden können, wenn man den Spielplan komplett umgestellt hätte, es hätte auch sein können, daß der alternative Termin für den BVB noch schlechter gewesen sein können undundund)
Man muss faktisches vom spekulativen unterscheiden. Fakt ist, daß Tuchel behauptet hatte, es hätte gar keine Gespräche gegeben, es wäre in Nizza entschieden worden und er hätte eine SMS bekommen. Das ist kompletter Unsinn, es wurde in Dortmund entschieden, Tuchel wurde am Dienstag angerufen und am Mittwoch gab es sogar ein Gespräch mit allen Beteiligten, also Mannschaft, Tuchel, Watzke usw.
In diesem Gespräch haben zwar Spieler Bedenken geäußert, nicht aber Tuchel. Was am Dienstag alles in der Schnelle entschieden wurde, ist relativ. Denn die Sachlage hatte sich erst im weiteren Verlauf dramatisch verändert, erst hieß es sehr lange Bartra wäre leicht verletzt, daraus wurde erst deutlich später schwer verletzt.
Stellungnahme von Watzke in der ZEIT zu einem möglichen anderen Termin: "Wir hätten das mit der Uefa gelöst." - Dies habe jedoch kein Spieler gewollt, obwohl das Angebot bestanden habe.
Wenn man diese Dinge allesamt intern klärt, kann man selbstverständlich dennoch anderer Meinung sein oder die Entscheidungsfindung kritisieren. Ich kritisiere Watzke ja auch ständig, bei der Jahreshauptversammlung habe ich nichts anderes gemacht, als ihn zu kritisieren. Das heisst aber nicht, daß ich total gegen ihn wäre, es geht jeweils nur um die jeweilige Sache an sich, um die gerungen wird. So auch hier, rund um das Monaco Spiel.
Watzke abschließend: "Wir waren nach mehreren Gesprächen sehr sicher, eine gemeinsame Position mit dem Trainer zu haben." "Aus #BVB-Vereinskreisen werden die Aussagen von Thomas #Tuchel nach dem Anschlag als illoyal eingestuft." Zitate aus der ZEIT.
Das eigentlich interessante an der Sache ist für mich etwas gaaaanz anderes. Tuchel hat beim EL Viertelfinale in meinen Augen krasse Fehler gemacht, beim CL Viertelfinale nun aber auch. Er brachte Durm in der Startaufstellung, alle haben sich vor dem Spiel darüber gewundert. Durm war sehr lange verletzt und hatte keinerlei Spielpraxis. Im Spiel selbst war er ein TOTALAUSFALL. Jeder Zweikampf wurde verloren, jeder Pass ging daneben und er war schuld an den Gegentoren. Tuchel hatte in dieser sehr sehr wichtigen Situation, einerseits wegen des Dramas rund um den Anschlag, andererseits weil dieses CL Viertelfinale nun mal das wichtigste Spiel der Saison war, wiederum experimentiert und sich wiederum dramatisch vercoacht.
Nur über diesen krassen Fehler redete kein einziger Mensch. Watzke hätte alles falsch gemacht, an Tuchel hat es nicht gelegen. Sorry, derartig illoyales Benehmen finde ich abartig daneben. Das ist ein No Go und diesen Gedanken hatte ich direkt bei den Aussagen SMS aus Nizza, da wusste sowieso jeder, daß das kompletter Unfug ist, daß Watzke, Rauball und UEFA in Dortmund zusammengesessen hatten. Aber die Hoheit an den Stammtischen hatte sich Tuchel über eine fette Lüge gesichert. Kein Mensch hatte mehr über seine eigenen Fehler geredet.
Beim Pokalfinale hat er sich auch komplett vercoacht, damit bei allen wichtigen Spielen, EL Viertelfinale, CL Viertelfinale und Pokalfinale. In diesem Pokalfinale war BVB haushoher Favorit, Sahin hatte sich warmgespielt und aus persönlichen Animositäten hat er ihn sogar komplett aus dem Kader entfernt, das hat JEDEN vor dem Spiel krass überrascht. Sahin ist auf der 6 besser geeignet als Ginter. Punkt. Das Spiel hat das eindrucksvoll bewiesen. Punkt. Tuchel hätte beinahe auch noch dieses Pokalfinale vergeigt, weil er sich ständig vercoacht. Spielerisch war es eine Offenbarung.
Aber reden wir lieber darüber, was Watzke alles falsch macht?? Ernsthaft? Jeder macht Fehler! Jeder Trainer macht Fehler, jeder Geschäftsführer macht Fehler, jeder BVB Aktionär macht Fehler. Es gibt keinen, der davor gefeit ist. Der Fehler der aber komplett unverzeihlich ist, ist sich in so einer Situation illoyal zu verhalten und die Geschäftsführung in der Öffentlichkeit bloßzustellen, um von eigene Unzulänglichkeiten abzulenken. Tuchel hätte es im Telefongespräch am Dienstag sagen können, er hätte es im Mannschaftskreis am Mittwoch sagen können. Da kam aber nichts. Folglich muss die Geschäftsführung davon ausgehen, daß es keine bessere Lösung geben würde (die direkte CL Qualifikation in der Bundesliga hätte gefährdet werden können, wenn man den Spielplan komplett umgestellt hätte, es hätte auch sein können, daß der alternative Termin für den BVB noch schlechter gewesen sein können undundund)
08.06.2017 - 22:13 Uhr
Guter Artikel der Ruhrnachrichten zur BVB Aktie, daß ich das noch erleben darf:
http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/wirtschaft/aktuelles_berichte/15-Jahres-Hoch-BVB-Aktie-trotzt-Tuchel-Abgang;art318,3293386
http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/wirtschaft/aktuelles_berichte/15-Jahres-Hoch-BVB-Aktie-trotzt-Tuchel-Abgang;art318,3293386
14.06.2017 - 12:12 Uhr
Gestern ein überragendes Spiel von Dembele mit der französichen Nationalmannschaft gegen England, hier eine Videozusammenfassung:
https://twitter.com/BVBComps/status/874897557813645312
Daß CIES seinen Wert auf 87 Mio angepasst hat http://bvbaktie.blogspot.de/2017/06/die-marktwerte-der-bvb-spieler.html , ist krass realistischer als alles was transfermarkt.de da bewertet. Ich sehe Dembele momentan als einen wertvolleren Spieler als Mbappe. Dembele war in der Bundesliga sehr lange Zeit der notenbeste Feldspieler überhaupt, ehe er am Schluss der Saison wegen völliger Überspieltheit nachgelassen hatte.
Dennoch war er der Hauptgrund dafür, daß der BVB mit dem Pokal einen Titel geholt hat, er war der Matchwinner im schweren Auswärtsspiel gegen Bayern, ein Spiel, welches man normalerweise verloren hätte.
Wenn Dembele so weiter macht, dann könnte sein Wert auf 150 Mio steigen, dies bereits im nächsten Sommer.
Bankhaus Lampe bezieht sich bei der Kurszielfindung ausdrücklich auf die stillen Reserven, die nicht im Buchwert abgebildet sind. Diese stillen Reserven sind in meinen Augen inklusive aller möglichen Abstufungen um mindestens 100 Mio gestiegen, nur allein Pulisic (40 Mio) + Dembele (60 Mio) sind für mich bereits jetzt 100 Mio wert (transfermarkt.de nennt 40 Mio). Ich sage ausdrücklich, daß dies für mich der Fall ist, jeder hat dazu seine eigene Meinung.
Es ist für die Bewertungsmethode von Bankhaus Lampe mehr oder weniger ziemlich egal, welcher Nettogewinn im laufenden und kommenden Geschäftsjahr zu erwarten ist, sie bewerten nach der Substanzanalyse, ob der Wert auf dem Platz oder auf dem Konto ist, spielt bei ihnen eine untergeordnete Rolle.
https://twitter.com/BVBComps/status/874897557813645312
Daß CIES seinen Wert auf 87 Mio angepasst hat http://bvbaktie.blogspot.de/2017/06/die-marktwerte-der-bvb-spieler.html , ist krass realistischer als alles was transfermarkt.de da bewertet. Ich sehe Dembele momentan als einen wertvolleren Spieler als Mbappe. Dembele war in der Bundesliga sehr lange Zeit der notenbeste Feldspieler überhaupt, ehe er am Schluss der Saison wegen völliger Überspieltheit nachgelassen hatte.
Dennoch war er der Hauptgrund dafür, daß der BVB mit dem Pokal einen Titel geholt hat, er war der Matchwinner im schweren Auswärtsspiel gegen Bayern, ein Spiel, welches man normalerweise verloren hätte.
Wenn Dembele so weiter macht, dann könnte sein Wert auf 150 Mio steigen, dies bereits im nächsten Sommer.
Bankhaus Lampe bezieht sich bei der Kurszielfindung ausdrücklich auf die stillen Reserven, die nicht im Buchwert abgebildet sind. Diese stillen Reserven sind in meinen Augen inklusive aller möglichen Abstufungen um mindestens 100 Mio gestiegen, nur allein Pulisic (40 Mio) + Dembele (60 Mio) sind für mich bereits jetzt 100 Mio wert (transfermarkt.de nennt 40 Mio). Ich sage ausdrücklich, daß dies für mich der Fall ist, jeder hat dazu seine eigene Meinung.
Es ist für die Bewertungsmethode von Bankhaus Lampe mehr oder weniger ziemlich egal, welcher Nettogewinn im laufenden und kommenden Geschäftsjahr zu erwarten ist, sie bewerten nach der Substanzanalyse, ob der Wert auf dem Platz oder auf dem Konto ist, spielt bei ihnen eine untergeordnete Rolle.
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