Aufreger des Wochenendes IV
23.09.2012 - 11:42 Uhr
04.10.2012 - 15:40 Uhr
Zitat von stef84:
Den Elfmeter kann schon so pfeifen. Interessieren würde mich aber das angebliche Foul an Weidenfeller zuvor. Gibt es dazu eigentlich ein Video? Hab nichts dazu gefunden
Hab es auch nur gestern in den Wiederholungen nach dem Spiel gesehen.
Heute habe ich noch keine Videos gefunden und die Sky Zusammenfassung setzt ca. 3 Sekunden später an.
War aber für mich ein ziemlich klares Foul.
Den Elfmeter kann schon so pfeifen. Interessieren würde mich aber das angebliche Foul an Weidenfeller zuvor. Gibt es dazu eigentlich ein Video? Hab nichts dazu gefunden
Hab es auch nur gestern in den Wiederholungen nach dem Spiel gesehen.
Heute habe ich noch keine Videos gefunden und die Sky Zusammenfassung setzt ca. 3 Sekunden später an.
War aber für mich ein ziemlich klares Foul.
04.10.2012 - 15:45 Uhr
Zitat von bvbBomber:
Ja richtig, damit wird man leben müssen. Ist im Prinzip nur verständlich, dass elle Dortmunder davon reden, dass sie den nie gepfiffen hätten und andere, die in der Sache objektiver sind zugeben, dass man ihn schon geben kann.
Eine Entscheidung ist in beide Richtungen möglich, aber ich hätte ihn nich gepfiffen.
Für mich ist das eindeutig kein absichtliches Handspiel und somit eine klare Fehlentscheidung. Da gibt es absolut keinen Deutungsspielraum...
Ja richtig, damit wird man leben müssen. Ist im Prinzip nur verständlich, dass elle Dortmunder davon reden, dass sie den nie gepfiffen hätten und andere, die in der Sache objektiver sind zugeben, dass man ihn schon geben kann.
Eine Entscheidung ist in beide Richtungen möglich, aber ich hätte ihn nich gepfiffen.
Für mich ist das eindeutig kein absichtliches Handspiel und somit eine klare Fehlentscheidung. Da gibt es absolut keinen Deutungsspielraum...
04.10.2012 - 15:58 Uhr
Zitat von Forever_Hansa:
Zitat von bvbBomber:
Ja richtig, damit wird man leben müssen. Ist im Prinzip nur verständlich, dass elle Dortmunder davon reden, dass sie den nie gepfiffen hätten und andere, die in der Sache objektiver sind zugeben, dass man ihn schon geben kann.
Eine Entscheidung ist in beide Richtungen möglich, aber ich hätte ihn nich gepfiffen.
Für mich ist das eindeutig kein absichtliches Handspiel und somit eine klare Fehlentscheidung. Da gibt es absolut keinen Deutungsspielraum...
Das sehe ich anders. Der Arm liegt ganz klar nicht am Körper an. Wenn solche Situationen keine Bestrafungen nach sich ziehen, könnte das - übertrieben ausgedrückt - folgendes Szenario zur Folge haben:
Alle Verteidiger springen zukünftig in Manier eines Handballtorhüters mit von sich gestreckten Armen in jeden Schuss, um die Wahrscheinlichkeit, den Ball blocken zu können, zu erhöhen. Eine aktive Bewegung zum Ball ist das nicht vorhanden und ein Wegziehen des Arms in den Sekundenbruchteilen, bis ein Schuss diesen erreicht, nicht möglich - also alles regulär?
Ich habe mich gestern ebenfalls total geärgert, aber den Elfmeter kann man geben. Dortmund leidet scheinbar unter chronischer Abschlussschwäche.
Zitat von bvbBomber:
Ja richtig, damit wird man leben müssen. Ist im Prinzip nur verständlich, dass elle Dortmunder davon reden, dass sie den nie gepfiffen hätten und andere, die in der Sache objektiver sind zugeben, dass man ihn schon geben kann.
Eine Entscheidung ist in beide Richtungen möglich, aber ich hätte ihn nich gepfiffen.
Für mich ist das eindeutig kein absichtliches Handspiel und somit eine klare Fehlentscheidung. Da gibt es absolut keinen Deutungsspielraum...
Das sehe ich anders. Der Arm liegt ganz klar nicht am Körper an. Wenn solche Situationen keine Bestrafungen nach sich ziehen, könnte das - übertrieben ausgedrückt - folgendes Szenario zur Folge haben:
Alle Verteidiger springen zukünftig in Manier eines Handballtorhüters mit von sich gestreckten Armen in jeden Schuss, um die Wahrscheinlichkeit, den Ball blocken zu können, zu erhöhen. Eine aktive Bewegung zum Ball ist das nicht vorhanden und ein Wegziehen des Arms in den Sekundenbruchteilen, bis ein Schuss diesen erreicht, nicht möglich - also alles regulär?
Ich habe mich gestern ebenfalls total geärgert, aber den Elfmeter kann man geben. Dortmund leidet scheinbar unter chronischer Abschlussschwäche.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JackSparrow am 04.10.2012 um 15:54 Uhr bearbeitet
04.10.2012 - 16:19 Uhr
Wo steht denn eigentlich das mit dem Nichtangehen des Torwarts im Fünfmeterraum? Hab irgendwie von früher im Kopf, dass das eher eine DFB-Auslegungshilfe ist als international akzeptierter Standard, und bei http://de.fifa.com/worldfootball/lawsofthegame/index.html habe ich jetzt mal nix dazu gefunden.
04.10.2012 - 16:28 Uhr
Zitat von JackSparrow:
Zitat von Forever_Hansa:
Zitat von bvbBomber:
Ja richtig, damit wird man leben müssen. Ist im Prinzip nur verständlich, dass elle Dortmunder davon reden, dass sie den nie gepfiffen hätten und andere, die in der Sache objektiver sind zugeben, dass man ihn schon geben kann.
Eine Entscheidung ist in beide Richtungen möglich, aber ich hätte ihn nich gepfiffen.
Für mich ist das eindeutig kein absichtliches Handspiel und somit eine klare Fehlentscheidung. Da gibt es absolut keinen Deutungsspielraum...
Das sehe ich anders. Der Arm liegt ganz klar nicht am Körper an. Wenn solche Situationen keine Bestrafungen nach sich ziehen, könnte das - übertrieben ausgedrückt - folgendes Szenario zur Folge haben:
Alle Verteidiger springen zukünftig in Manier eines Handballtorhüters mit von sich gestreckten Armen in jeden Schuss, um die Wahrscheinlichkeit, den Ball blocken zu können, zu erhöhen. Eine aktive Bewegung zum Ball ist das nicht vorhanden und ein Wegziehen des Arms in den Sekundenbruchteilen, bis ein Schuss diesen erreicht, nicht möglich - also alles regulär?
Ich habe mich gestern ebenfalls total geärgert, aber den Elfmeter kann man geben. Dortmund leidet scheinbar unter chronischer Abschlussschwäche.
Naja - bei solchen Entscheidungen muss man doch nur gesunden Menschenverstand walten lassen: Springt jemand wie ein Handballtorhüter auf den Ballführenden zu gibt es auch heute schon (zu Recht!) Elfmeter, eben weil es nicht nur eine unnatürliche Körperbewegung sondern ein klares absichtliches Handspiel ist. Die Frage muss immer sein: Ist es die Intention des Spielers die Hand an den Ball bzw den Ball an die Hand zu bekommen? Gestern war es das wohl eindeutig nicht.
Gegenstatement: Wenn das ein Handspiel ist, welches immer gepfiffen wird, fangen die Stürmer an die Bälle aus 1 Meter an die Hand zu lupfen. Besser kann man sich keine 100-Prozenter generieren ;-)
Zitat von Forever_Hansa:
Zitat von bvbBomber:
Ja richtig, damit wird man leben müssen. Ist im Prinzip nur verständlich, dass elle Dortmunder davon reden, dass sie den nie gepfiffen hätten und andere, die in der Sache objektiver sind zugeben, dass man ihn schon geben kann.
Eine Entscheidung ist in beide Richtungen möglich, aber ich hätte ihn nich gepfiffen.
Für mich ist das eindeutig kein absichtliches Handspiel und somit eine klare Fehlentscheidung. Da gibt es absolut keinen Deutungsspielraum...
Das sehe ich anders. Der Arm liegt ganz klar nicht am Körper an. Wenn solche Situationen keine Bestrafungen nach sich ziehen, könnte das - übertrieben ausgedrückt - folgendes Szenario zur Folge haben:
Alle Verteidiger springen zukünftig in Manier eines Handballtorhüters mit von sich gestreckten Armen in jeden Schuss, um die Wahrscheinlichkeit, den Ball blocken zu können, zu erhöhen. Eine aktive Bewegung zum Ball ist das nicht vorhanden und ein Wegziehen des Arms in den Sekundenbruchteilen, bis ein Schuss diesen erreicht, nicht möglich - also alles regulär?
Ich habe mich gestern ebenfalls total geärgert, aber den Elfmeter kann man geben. Dortmund leidet scheinbar unter chronischer Abschlussschwäche.
Naja - bei solchen Entscheidungen muss man doch nur gesunden Menschenverstand walten lassen: Springt jemand wie ein Handballtorhüter auf den Ballführenden zu gibt es auch heute schon (zu Recht!) Elfmeter, eben weil es nicht nur eine unnatürliche Körperbewegung sondern ein klares absichtliches Handspiel ist. Die Frage muss immer sein: Ist es die Intention des Spielers die Hand an den Ball bzw den Ball an die Hand zu bekommen? Gestern war es das wohl eindeutig nicht.
Gegenstatement: Wenn das ein Handspiel ist, welches immer gepfiffen wird, fangen die Stürmer an die Bälle aus 1 Meter an die Hand zu lupfen. Besser kann man sich keine 100-Prozenter generieren ;-)
04.10.2012 - 16:47 Uhr
Zitat von Forever_Hansa:
Zitat von JackSparrow:
Zitat von Forever_Hansa:
Zitat von bvbBomber:
Ja richtig, damit wird man leben müssen. Ist im Prinzip nur verständlich, dass elle Dortmunder davon reden, dass sie den nie gepfiffen hätten und andere, die in der Sache objektiver sind zugeben, dass man ihn schon geben kann.
Eine Entscheidung ist in beide Richtungen möglich, aber ich hätte ihn nich gepfiffen.
Für mich ist das eindeutig kein absichtliches Handspiel und somit eine klare Fehlentscheidung. Da gibt es absolut keinen Deutungsspielraum...
Das sehe ich anders. Der Arm liegt ganz klar nicht am Körper an. Wenn solche Situationen keine Bestrafungen nach sich ziehen, könnte das - übertrieben ausgedrückt - folgendes Szenario zur Folge haben:
Alle Verteidiger springen zukünftig in Manier eines Handballtorhüters mit von sich gestreckten Armen in jeden Schuss, um die Wahrscheinlichkeit, den Ball blocken zu können, zu erhöhen. Eine aktive Bewegung zum Ball ist das nicht vorhanden und ein Wegziehen des Arms in den Sekundenbruchteilen, bis ein Schuss diesen erreicht, nicht möglich - also alles regulär?
Ich habe mich gestern ebenfalls total geärgert, aber den Elfmeter kann man geben. Dortmund leidet scheinbar unter chronischer Abschlussschwäche.
Naja - bei solchen Entscheidungen muss man doch nur gesunden Menschenverstand walten lassen: Springt jemand wie ein Handballtorhüter auf den Ballführenden zu gibt es auch heute schon (zu Recht!) Elfmeter, eben weil es nicht nur eine unnatürliche Körperbewegung sondern ein klares absichtliches Handspiel ist. Die Frage muss immer sein: Ist es die Intention des Spielers die Hand an den Ball bzw den Ball an die Hand zu bekommen? Gestern war es das wohl eindeutig nicht.
Gegenstatement: Wenn das ein Handspiel ist, welches immer gepfiffen wird, fangen die Stürmer an die Bälle aus 1 Meter an die Hand zu lupfen. Besser kann man sich keine 100-Prozenter generieren ;-)
Naja, das könnten sie natürlich versuchen. Aber selbstverständlich nur in Fällen, in denen die Arme nicht normal am Körper anliegen, sondern in alle Richtungen zeigen - Handballtorwart-Manier eben... ;)
Und das mit der Intention ist so eine Sache. Wenn ein Abwehrspieler mit ausgebreiteten Armen in einen Ball hineinspringt, woher möchtest du dann wissen, dass es seine Intention ist, den Ball mit dem Arm zu spielen? Mit welchem von beiden Armen denn überhaupt? Das Spieler möchte vielmehr eine möglichst große Fläche in die Schusslinie stellen - ganz gleich, mit welchem Körperteil er den Ball dann abwehren kann. Eine Intention, den Ball gezielt mit der Hand zu spielen, ist also auch in einem solchen Fall nicht vorhanden.
Letztlich erhöht Subotic durch seine Armhaltung ganz klar die Wahrscheinlichkeit, den Ball zu blocken. Der Arm hat dort eigentlich nichts zu suchen. Daher kann ich schon verstehen, wenn man einen Elfmeter gibt. Wäre der Ball gegen einen am Körper anliegenden Arm geflogen, hätte es sicherlich keinen gegeben.
Zitat von JackSparrow:
Zitat von Forever_Hansa:
Zitat von bvbBomber:
Ja richtig, damit wird man leben müssen. Ist im Prinzip nur verständlich, dass elle Dortmunder davon reden, dass sie den nie gepfiffen hätten und andere, die in der Sache objektiver sind zugeben, dass man ihn schon geben kann.
Eine Entscheidung ist in beide Richtungen möglich, aber ich hätte ihn nich gepfiffen.
Für mich ist das eindeutig kein absichtliches Handspiel und somit eine klare Fehlentscheidung. Da gibt es absolut keinen Deutungsspielraum...
Das sehe ich anders. Der Arm liegt ganz klar nicht am Körper an. Wenn solche Situationen keine Bestrafungen nach sich ziehen, könnte das - übertrieben ausgedrückt - folgendes Szenario zur Folge haben:
Alle Verteidiger springen zukünftig in Manier eines Handballtorhüters mit von sich gestreckten Armen in jeden Schuss, um die Wahrscheinlichkeit, den Ball blocken zu können, zu erhöhen. Eine aktive Bewegung zum Ball ist das nicht vorhanden und ein Wegziehen des Arms in den Sekundenbruchteilen, bis ein Schuss diesen erreicht, nicht möglich - also alles regulär?
Ich habe mich gestern ebenfalls total geärgert, aber den Elfmeter kann man geben. Dortmund leidet scheinbar unter chronischer Abschlussschwäche.
Naja - bei solchen Entscheidungen muss man doch nur gesunden Menschenverstand walten lassen: Springt jemand wie ein Handballtorhüter auf den Ballführenden zu gibt es auch heute schon (zu Recht!) Elfmeter, eben weil es nicht nur eine unnatürliche Körperbewegung sondern ein klares absichtliches Handspiel ist. Die Frage muss immer sein: Ist es die Intention des Spielers die Hand an den Ball bzw den Ball an die Hand zu bekommen? Gestern war es das wohl eindeutig nicht.
Gegenstatement: Wenn das ein Handspiel ist, welches immer gepfiffen wird, fangen die Stürmer an die Bälle aus 1 Meter an die Hand zu lupfen. Besser kann man sich keine 100-Prozenter generieren ;-)
Naja, das könnten sie natürlich versuchen. Aber selbstverständlich nur in Fällen, in denen die Arme nicht normal am Körper anliegen, sondern in alle Richtungen zeigen - Handballtorwart-Manier eben... ;)
Und das mit der Intention ist so eine Sache. Wenn ein Abwehrspieler mit ausgebreiteten Armen in einen Ball hineinspringt, woher möchtest du dann wissen, dass es seine Intention ist, den Ball mit dem Arm zu spielen? Mit welchem von beiden Armen denn überhaupt? Das Spieler möchte vielmehr eine möglichst große Fläche in die Schusslinie stellen - ganz gleich, mit welchem Körperteil er den Ball dann abwehren kann. Eine Intention, den Ball gezielt mit der Hand zu spielen, ist also auch in einem solchen Fall nicht vorhanden.
Letztlich erhöht Subotic durch seine Armhaltung ganz klar die Wahrscheinlichkeit, den Ball zu blocken. Der Arm hat dort eigentlich nichts zu suchen. Daher kann ich schon verstehen, wenn man einen Elfmeter gibt. Wäre der Ball gegen einen am Körper anliegenden Arm geflogen, hätte es sicherlich keinen gegeben.
04.10.2012 - 16:53 Uhr
Zitat von Forever_Hansa:
Gegenstatement: Wenn das ein Handspiel ist, welches immer gepfiffen wird, fangen die Stürmer an die Bälle aus 1 Meter an die Hand zu lupfen. Besser kann man sich keine 100-Prozenter generieren ;-)
Das genau hatte ich mir vorhin auch überlegt. Zack, mal schön an die Hand schießen..., ...Elfer...
Dies Handregelung ist so wie einige Regelungen völliger Schwachsinn. Wenn die Hand vom Verteidiger klar zum Ball geht, dann Elfer oder Freistoß, wenn Sie angeschossen wird, eben nicht. Ich denke, nur absichtliches Handspiel sollte gepfiffen werden...
Gegenstatement: Wenn das ein Handspiel ist, welches immer gepfiffen wird, fangen die Stürmer an die Bälle aus 1 Meter an die Hand zu lupfen. Besser kann man sich keine 100-Prozenter generieren ;-)
Das genau hatte ich mir vorhin auch überlegt. Zack, mal schön an die Hand schießen..., ...Elfer...
Dies Handregelung ist so wie einige Regelungen völliger Schwachsinn. Wenn die Hand vom Verteidiger klar zum Ball geht, dann Elfer oder Freistoß, wenn Sie angeschossen wird, eben nicht. Ich denke, nur absichtliches Handspiel sollte gepfiffen werden...
04.10.2012 - 17:44 Uhr
Zitat von Korf:
Wo steht denn eigentlich das mit dem Nichtangehen des Torwarts im Fünfmeterraum? Hab irgendwie von früher im Kopf, dass das eher eine DFB-Auslegungshilfe ist als international akzeptierter Standard, und bei http://de.fifa.com/worldfootball/lawsofthegame/index.html habe ich jetzt mal nix dazu gefunden.
Ne hast Recht direkt zum 5 m Raum (Torraum) habe ich auch nichts. War aber dennoch eine Fehlentscheidung ;)
Aus dem von dir angegebenen Link entnehme ich:
"Das Behindern des Torhüters durch unfaires Bedrängen, z.B. bei einem Eckstoß, gilt als Vergehen"
"Behindern des Gegners liegt vor, wenn sich ein Spieler in den Weg des anderen stellt und ihn dadurch auflaufen lässt"
Ich denke mit auflaufen ist hier zum Einen das normale Auflaufen aber auch das Unterlaufen gemeint, was Dzeko gemacht hat.
Mit beiden Zitaten finde ich, dass hier durchaus ein Foul vorliegt, denn Dzeko hindert Weidenfeller am vernünftigen Wegfausten (evlt. kann er ihn sogar fangen) des Balles, was dafür sorgt, dass der Ball nicht vernünftig geklärt wird, sondern nochmal gefährlich wird.
Wo steht denn eigentlich das mit dem Nichtangehen des Torwarts im Fünfmeterraum? Hab irgendwie von früher im Kopf, dass das eher eine DFB-Auslegungshilfe ist als international akzeptierter Standard, und bei http://de.fifa.com/worldfootball/lawsofthegame/index.html habe ich jetzt mal nix dazu gefunden.
Ne hast Recht direkt zum 5 m Raum (Torraum) habe ich auch nichts. War aber dennoch eine Fehlentscheidung ;)
Aus dem von dir angegebenen Link entnehme ich:
"Das Behindern des Torhüters durch unfaires Bedrängen, z.B. bei einem Eckstoß, gilt als Vergehen"
"Behindern des Gegners liegt vor, wenn sich ein Spieler in den Weg des anderen stellt und ihn dadurch auflaufen lässt"
Ich denke mit auflaufen ist hier zum Einen das normale Auflaufen aber auch das Unterlaufen gemeint, was Dzeko gemacht hat.
Mit beiden Zitaten finde ich, dass hier durchaus ein Foul vorliegt, denn Dzeko hindert Weidenfeller am vernünftigen Wegfausten (evlt. kann er ihn sogar fangen) des Balles, was dafür sorgt, dass der Ball nicht vernünftig geklärt wird, sondern nochmal gefährlich wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bvbBomber am 04.10.2012 um 17:45 Uhr bearbeitet
05.10.2012 - 17:21 Uhr
Wie würdet ihr eigentlich die Szene einordnen, als Gündogan verletzt am Boden liegt und Manchester gefühlt Minutenlang weiterspielt und der Schri sich auch nicht drum kümmert? Ich weiß noch dass ich nen halben Wutausbruch bekommen habe in dem Moment. Aus meiner Sicht einfach schwach von City und dem Ref in dem Moment.
05.10.2012 - 17:52 Uhr
Zitat von RESOPO123:
Wie würdet ihr eigentlich die Szene einordnen, als Gündogan verletzt am Boden liegt und Manchester gefühlt Minutenlang weiterspielt und der Schri sich auch nicht drum kümmert? Ich weiß noch dass ich nen halben Wutausbruch bekommen habe in dem Moment. Aus meiner Sicht einfach schwach von City und dem Ref in dem Moment.
Schwer zu sagen.
Das große Problem ist hier, dass es schon national keine klare Linie gibt. Wie soll es die dann international geben?
Bei uns in der Kreisklasse bin ich der Meinung, dass der Schiri schon abpfeift, wenn er davon ausgeht, dass die Verletzung schlimm ist. Auf der anderen Seite kann ich auch verstehen, wenn man sagt, dass es unfair ist eine verletzungsbedingte Überzahl auszunutzen, nur weil der Schiri es möglicherweise nicht erkennt.
Es gibt eigentlich nur eine Lösung: Irgendwie muss man die Vereine an einen Tisch bekommen, an dem eine einheitliche Linie vorgibt. Entweder man spielt den Ball ins Aus, wenn man sieht, dass ein gegnerischer Spieler am Boden liegt, oder nicht. Dies aber konsequent in jedem Spiel von jedem Verein. Die Kommunikation der Vorgabe wäre dann Sache der Trainer.
Wir hatten die Diskussion schonmal in der vorletzten Saison nach dem Mainz in so einer Szene ein Tor erzielt hatte.
Es gibt zwar ein Gentlemans Agreement, dass aber entweder zu schlecht kommuniziert ist oder nur Lari-Fari ausgeführt wird.
Die einfachere Lösung ist auf jedenfall, dass man sagt, dass man weiterspielt und der Schiri ggf. abpfeift. Ob das auch die fairere Lösung ist, da habe ich so meine Bauchschmerzen. In Anbetracht der zunehmenden Schauspielerei ist es aber auch eine Möglichkeit diese vielleicht wieder etwas runter zu schrauben.
Wenn man konsequent sagt, man spielt den Ball ins aus, dann bin ich mir auch sicher wird die Schauspielerei deutlich zunehmen.
Es gibt für beide Lösungen für und wider, aber was man auf jedenfall braucht ist eine klare Linie.
Wie würdet ihr eigentlich die Szene einordnen, als Gündogan verletzt am Boden liegt und Manchester gefühlt Minutenlang weiterspielt und der Schri sich auch nicht drum kümmert? Ich weiß noch dass ich nen halben Wutausbruch bekommen habe in dem Moment. Aus meiner Sicht einfach schwach von City und dem Ref in dem Moment.
Schwer zu sagen.
Das große Problem ist hier, dass es schon national keine klare Linie gibt. Wie soll es die dann international geben?
Bei uns in der Kreisklasse bin ich der Meinung, dass der Schiri schon abpfeift, wenn er davon ausgeht, dass die Verletzung schlimm ist. Auf der anderen Seite kann ich auch verstehen, wenn man sagt, dass es unfair ist eine verletzungsbedingte Überzahl auszunutzen, nur weil der Schiri es möglicherweise nicht erkennt.
Es gibt eigentlich nur eine Lösung: Irgendwie muss man die Vereine an einen Tisch bekommen, an dem eine einheitliche Linie vorgibt. Entweder man spielt den Ball ins Aus, wenn man sieht, dass ein gegnerischer Spieler am Boden liegt, oder nicht. Dies aber konsequent in jedem Spiel von jedem Verein. Die Kommunikation der Vorgabe wäre dann Sache der Trainer.
Wir hatten die Diskussion schonmal in der vorletzten Saison nach dem Mainz in so einer Szene ein Tor erzielt hatte.
Es gibt zwar ein Gentlemans Agreement, dass aber entweder zu schlecht kommuniziert ist oder nur Lari-Fari ausgeführt wird.
Die einfachere Lösung ist auf jedenfall, dass man sagt, dass man weiterspielt und der Schiri ggf. abpfeift. Ob das auch die fairere Lösung ist, da habe ich so meine Bauchschmerzen. In Anbetracht der zunehmenden Schauspielerei ist es aber auch eine Möglichkeit diese vielleicht wieder etwas runter zu schrauben.
Wenn man konsequent sagt, man spielt den Ball ins aus, dann bin ich mir auch sicher wird die Schauspielerei deutlich zunehmen.
Es gibt für beide Lösungen für und wider, aber was man auf jedenfall braucht ist eine klare Linie.
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