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Fr., 08.11.2019
SG Dynamo Dresden
Forum Dynamo Dresden
17. Tabellenplatz  
SV Wehen Wiesbaden
Wehen Wiesbaden Forum
18. Tabellenplatz  

Daten

SG Dynamo Dresden   SV Wehen Wiesbaden
Cristian Fiél C. Fiél Trainer R. Rehm Rüdiger Rehm
18,93 Mio. € Gesamtmarktwert 8,10 Mio. €
26,0 ø-Alter 25,2

Gesamtbilanz: 2. Bundesliga

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wahretabelle

Auf der WIESe BADEN, oder WEHEN verweht ?!

04.11.2019 - 10:58 Uhr
Zitat von Cookie_Monster
Zitat von stoepsel23-dd

Womit ich aber überhaupt nicht einverstanden bin, ist, den Trainer bzw. den TW von Wiesbaden nun noch den großen Fairplay-Preis zu überreichen. Wo kommen wir da denn hin, wenn eine Selbstverständlichkeit noch gefeiert werden muss? Weil die (Fussball-)Welt schon so krank ist, dass man eine solche Situation normalerweise ausnutzen muss? Und übrigens, wer den TW beobachtet hat, der hat die Tendenz dahin schon gesehen. Zum Glück war der Böller weit genug weg von ihm, denn sonst wäre die Reaktion klar gewesen. In der Zeitlupe konnte man schön sehen, wie er kurz zusammenzuckte, überlegte und sich dann auf einmal das Ohr hielt. Also der Versuch war zumindest da. Ich finde es zum Kotzen, dass man über solche Sachen überhaupt nachdenken muss, aber demjenigen dann noch einen Ehrenpreis zu übergeben, weil er sich "normal" verhalten hat, geht mir dann eindeutig zu weit.


Ich finde es zum kotzen, dass du unterschwellig Watkowiak andichtest er würde sich das Ohr halten um Mitleid zu schinden und vielleicht so den Sieg am grünen Tisch "ergaunern" zu wollen.

Wer schon mal aus nächster Nähe einen Kanonenschlag detonieren gehabt hat (und hier können wir davon ausgehen, dass es ein nicht in Deutschland verkaufter war), der weiß das sowohl Schmerz als auch Probleme nicht sofort einsetzen, sondern zeitversetzt.

Wenn ganz blöd kommt reißt das Trommelfell, er bekommt Gleichgewichtsstörungen und am Ende geht's mit Spielabbruch in die Länderspielpause und später am Grünen Tisch mit einer 3:0 Niederlage im Rücken gegen den HSV.

Ich finde es eher bedenklich, dass es bei einigen von Seiten Dynamos heißt, dass man dankbar das er nicht mehr draus gemacht hat als es war.
Jetzt bleib aber mal aufm Teppich. Wenn das Ding so nahe detoniert wäre, dass das von dir beschriebene Szenario hätte eintreten können, dann hätte ich auch nichts gesagt, aber das ist es eben nicht. Der von dir beschriebene Schaden kann auf die Entfernung nicht eintreten. Na klar hätte er verletzt werden können, wenn er näher dran gewesen wäre, aber so ist ihm zum Glück nichts weiter passiert. Ich finde die Aktion nichtsdestotrotz auch so zum kotzen. Aber ja - anhand der Bilder und es ging nicht nur um die Zeitlupe - kam zumindest der Anschein auf, dass da kurz überlegt wurde, das auszunutzen. Das war eine rein subjektive Wahrnehmung und die darf man in einem Forum, wie diesem, durchaus auch äußern dürfen. Darum ging es mir aber eigentlich gar nicht. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass ich - egal wen es betrifft - eine solche Aktion, wenn es denn seitens der Wiesbadener dazu gekommen wäre, grundsätzlich für das Allerletzte halte, weil das genauso wenig mit Fairplay zu tun hat, wie einen Böller zu werfen und dass ich daher, nur weil nicht so reagiert wurde, keinerlei Grund sehen kann, dafür einen Fairplaypreis zu vergeben. Und ich würde das genauso sehen, wenn ich auf Dynamoseite eine solche Situation erlebt hätte und ich würde es auch da kritisch ansprechen.
Zitat von Cookie_Monster

Ich finde es zum kotzen, dass du unterschwellig Watkowiak andichtest er würde sich das Ohr halten um Mitleid zu schinden und vielleicht so den Sieg am grünen Tisch "ergaunern" zu wollen.

Wer schon mal aus nächster Nähe einen Kanonenschlag detonieren gehabt hat (und hier können wir davon ausgehen, dass es ein nicht in Deutschland verkaufter war), der weiß das sowohl Schmerz als auch Probleme nicht sofort einsetzen, sondern zeitversetzt.

Wenn ganz blöd kommt reißt das Trommelfell, er bekommt Gleichgewichtsstörungen und am Ende geht's mit Spielabbruch in die Länderspielpause und später am Grünen Tisch mit einer 3:0 Niederlage im Rücken gegen den HSV.

Ich finde es eher bedenklich, dass es bei einigen von Seiten Dynamos heißt, dass man dankbar das er nicht mehr draus gemacht hat als es war.


Ich gehe sogar noch weiter Cookie. Es war nicht nur die Entscheidung von Watkowiak. Rüdiger Rehm hätte seinen Torwart sicherheitshalber spätestens in der Halbzeitpause auswechseln lassen können.

Es war einer dieser Tschechen-Bomben. Das sind regelrechte Granaten. Mein Sohn hat sich die Szene einige Male angesehen, weil er es so komisch fand, wie Alexander, der vor Lukas stand, zusammengezuckt ist. Alexander Jeremejeff stand der Schreck ins Geseicht geschrieben. Er hat geschaut, als ist er dem Leibhaftigen begegnet.

Wir können gar nicht ermessen, was wir für ein Dusel hatten, dass Lukas Watkowiak nach der Halbzeitpause wieder aufs Feld zurückgekommen ist.

Das war ja schon fast so, als wenn ein Stürmer das ausgestreckte Bein seines Gegensielers nicht annimmt und darüber hinwegspringt, um so den sicheren Elfmeter zu verhindern.
Wäre die Saison etwas weiter fortgeschritten, dann hätte selbst Wehen dieses „Geschenk“ angenommen. Da können wir sicher sein.

Schlüssiges Argument:
Unser Torwart hat so ein Schock bekommen. Er kann unter diesen Bedingungen nicht angstfrei Fußball spielen. Dynamo-Abstieg wegen eines Kanonenschlag-Wurfes. Für unseren Verein der sprichwörtliche Super-GAU.
Für den DFB und zahlreiche Subjekte, die unserem Verein nur das Beste wünschen, wäre dies ein Festtag gewesen.
Das vor der Mitgliederversammlung. Danken wir lieber nicht darüber nach.

Kompletter Irrsinnaugen-zuhaltenaugen-zuhaltenaugen-zuhalten
Im Nachhinein stellt sich Rüdiger Rehm bestimmt auch die Frage, warum er nicht ….?

•     •     •

DYNAMO ist kein Geschenk der Dresdner an die Welt,
sondern eine GABE WOTANS an die gesamte Menschheit!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von F1953 am 12.11.2019 um 21:09 Uhr bearbeitet
Zitat von F1953
Zitat von Cookie_Monster

Ich finde es zum kotzen, dass du unterschwellig Watkowiak andichtest er würde sich das Ohr halten um Mitleid zu schinden und vielleicht so den Sieg am grünen Tisch "ergaunern" zu wollen. Wer schon mal aus nächster Nähe einen Kanonenschlag detonieren gehabt hat (und hier können wir davon ausgehen, dass es ein nicht in Deutschland verkaufter war), der weiß das sowohl Schmerz als auch Probleme nicht sofort einsetzen, sondern zeitversetzt. Wenn ganz blöd kommt reißt das Trommelfell, er bekommt Gleichgewichtsstörungen und am Ende geht's mit Spielabbruch in die Länderspielpause und später am Grünen Tisch mit einer 3:0 Niederlage im Rücken gegen den HSV. Ich finde es eher bedenklich, dass es bei einigen von Seiten Dynamos heißt, dass man dankbar das er nicht mehr draus gemacht hat als es war.

Ich gehe sogar noch weiter Cookie. Es war nicht nur die Entscheidung von Watkowiak. Rüdiger Rehm hätte seinen Torwart sicherheitshalber spätestens in der Halbzeitpause auswechseln lassen können. Es war einer dieser Tschechen-Bomben. Das sind regelrechte Granaten. Mein Sohn hat sich die Szene einige Male angesehen, weil er es so komisch fand, wie Alexander, der vor Lukas stand, zusammengezuckt ist. Alexander Jeremejeff stand der Schreck ins Geseicht geschrieben. Er hat geschaut, als ist er dem Leibhaftigen begegnet. Wir können gar nicht ermessen, was wir für ein Dusel hatten, dass Lukas Watkowiak nach der Halbzeitpause wieder aufs Feld zurückgekommen ist. Das war ja schon fast so, als wenn ein Stürmer das ausgestreckte Bein seines Gegensielers nicht annimmt und darüber hinwegspringt, um so den sicheren Elfmeter zu verhindern. Wäre die Saison etwas weiter fortgeschritten, dann hätte selbst Wehen dieses „Geschenk“ angenommen. Da können wir sicher sein. Schlüssiges Argument: Unser Torwart hat so ein Schock bekommen. Er kann unter diesen Bedingungen nicht angstfrei Fußball spielen. Dynamo-Abstieg wegen eines Kanonenschlag-Wurfes. Für unseren Verein der sprichwörtliche Super-GAU. Für den DFB und zahlreiche Subjekte, die unserem Verein nur das Beste wünschen, wäre dies ein Festtag gewesen. Das vor der Mitgliederversammlung. Danken wir lieber nicht darüber nach. Kompletter Irrsinnaugen-zuhaltenaugen-zuhaltenaugen-zuhalten
Im Nachhinein stellt sich Rüdiger Rehm bestimmt auch die Frage, warum er nicht ….?

Ich glaube nicht, dass Rehm so denkt. Er hat sich vor allem über die Entscheidung geärgert, das Tor von Schäffler nicht anzuerkennen.
Bei beiden Geschehnissen kann man auch positive Aspekte sehen:
Durch die Aberkennung des Tores und die dadurch nun eingereichte Beschwerde von Wiesbaden werden möglicherweise das ganze Regelwerk und die Bestimmungen zur Anwendung des Videobeweises durch den DFB nochmal überdacht und hoffentlich verbessert.
Und nach dem Böllerwurf wurde der Übeltäter offenbar von anderen Fans in der Nähe gestellt. Und neben dem guten Verhalten und Charakter, was der Wiesbadener Torwart danach zeigte, ist auch das unseres Torwarts positiv hervorzuheben. Wie er gleich zu ihm eilte, sich um ihn kümmerte und auf den Fanblock einwirkte, damit aufzuhören.

•     •     •

Für mich steht immer das eigentliche Fussballspiel, sowie die langfristige Entwicklung der Mannschaft, der einzelnen Spieler und des Vereins im Mittelpunkt und im legendären "Dresdner Kreisel" sehe ich ein ideales Beispiel für attraktiven Fußball.
Zu vernehmen ist aber, dass es in der juristischen Argumentation nicht zuletzt auf einen Punkt hinausläuft: dass sich der Videoassistent den Moment, in dem der Ball im Aus war, gemäß VAR-Protokoll gar nicht hätte anschauen dürfen. Dieses Protokoll stammt vom International Football Association Board (Ifab), jenem in Zürich sitzenden Gremium, das für die Fußballregeln zuständig ist. Laut Protokoll soll der Videoassistent bei jedem Tor den kompletten vorausgegangenen Angriffsspielzug checken. Aber bei Wehens Treffer war der Ball eben nicht während des torbringenden Spielzuges im Aus. Sondern am Ende des abgeschlossenen Spielzuges zuvor.
Die Süddeutsche Zeitung hat es relativ gut zusammen gefasst worum es eigentlich geht.
Zitat von Jackds
Zitat von Cookie_Monster

Zu vernehmen ist aber, dass es in der juristischen Argumentation nicht zuletzt auf einen Punkt hinausläuft: dass sich der Videoassistent den Moment, in dem der Ball im Aus war, gemäß VAR-Protokoll gar nicht hätte anschauen dürfen. Dieses Protokoll stammt vom International Football Association Board (Ifab), jenem in Zürich sitzenden Gremium, das für die Fußballregeln zuständig ist. Laut Protokoll soll der Videoassistent bei jedem Tor den kompletten vorausgegangenen Angriffsspielzug checken. Aber bei Wehens Treffer war der Ball eben nicht während des torbringenden Spielzuges im Aus. Sondern am Ende des abgeschlossenen Spielzuges zuvor.
Die Süddeutsche Zeitung hat es relativ gut zusammen gefasst worum es eigentlich geht.



Das sehe ich anders.
Der Konter von Wiesbaden konnte nur durch den (Fehl)pass von Jeremejev entstehen. Das ist es völlig unerheblich von welcher Mannschaft der Pass gespielt wird. Und wenn dieser Pass aus dem Toraus gespielt wird ist der Konterangriff und somit das Tor regelwidrig.


Sagst du. Wann beginnt denn der Spielzug nun? Mit dem regelwidrigen abspielt von Jeremejeff? Mit dem regelkonformen Ballgewinn durch? Mit dem regelkonformen ersten Pass?

Die Regelung zum VAR sagt ja, dass der Spielzug kontrolliert werden soll und laut den zuständigen Sweizern von Ifab war die Kontrolle falsch, da deren Meinung nach der Spielzug von uns mit einem Fehler beendet wurde, der von Wehen eben nicht damit anfing.
Zitat von Cookie_Monster

Die Regelung zum VAR sagt ja, dass der Spielzug kontrolliert werden soll und laut den zuständigen Sweizern von Ifab war die Kontrolle falsch, da deren Meinung nach der Spielzug von uns mit einem Fehler beendet wurde, der von Wehen eben nicht damit anfing.


Wo hast du denn das her, da hat dich aber einer ordentlich über den Tisch gezogen, denn nach IFAB, war die Kontrolle vom VAR nach Protokoll korrekt. Nur wird gesagt dass nicht zu 100% zu erkennen war, ob der Ball tatsächlich im Aus war und der SR hier nach Kontrolle der Bilder, lieber beim Tor hätte bleiben sollen.

Hier nochmal nachzulesen:

ig-schiedsrichter
Zitat von Cookie_Monster
Zitat von Jackds

Zitat von Cookie_Monster

Zu vernehmen ist aber, dass es in der juristischen Argumentation nicht zuletzt auf einen Punkt hinausläuft: dass sich der Videoassistent den Moment, in dem der Ball im Aus war, gemäß VAR-Protokoll gar nicht hätte anschauen dürfen. Dieses Protokoll stammt vom International Football Association Board (Ifab), jenem in Zürich sitzenden Gremium, das für die Fußballregeln zuständig ist. Laut Protokoll soll der Videoassistent bei jedem Tor den kompletten vorausgegangenen Angriffsspielzug checken. Aber bei Wehens Treffer war der Ball eben nicht während des torbringenden Spielzuges im Aus. Sondern am Ende des abgeschlossenen Spielzuges zuvor.
Die Süddeutsche Zeitung hat es relativ gut zusammen gefasst worum es eigentlich geht.
Das sehe ich anders.
Der Konter von Wiesbaden konnte nur durch den (Fehl)pass von Jeremejev entstehen. Das ist es völlig unerheblich von welcher Mannschaft der Pass gespielt wird. Und wenn dieser Pass aus dem Toraus gespielt wird ist der Konterangriff und somit das Tor regelwidrig.
Sagst du. Wann beginnt denn der Spielzug nun? Mit dem regelwidrigen abspielt von Jeremejeff? Mit dem regelkonformen Ballgewinn durch? Mit dem regelkonformen ersten Pass?

Die Regelung zum VAR sagt ja, dass der Spielzug kontrolliert werden soll und laut den zuständigen Sweizern von Ifab war die Kontrolle falsch, da deren Meinung nach der Spielzug von uns mit einem Fehler beendet wurde, der von Wehen eben nicht damit anfing.
Genau das dürfte meines Erachtens letztlich der Streitpunkt sein. Strenggenommen kommt Wiesbaden ja durch eine irreguläre Spielfortsetzung in Ballbesitz. Und da das Erlangen des Ballbesitzes genauso strenggenommen zum Spielzug dazugehört, könnte man eben auch argumentieren, dass damit der Beginn des Spielzuges irregulär war.

Letzten Endes scheinen sich aber alle soweit einig sein, dass an der "Tatsachenentscheidung" und damit Spielwertung letztlich nix geändert wird. Man wird aber wohl hier die Regeln/Durchführungsbestimmungen präzisieren.

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#wirhabeneinentraum

-= Wo wir sind, ist „Dynamoland“ =-
Zitat von SGD_Strike
Zitat von Cookie_Monster

Die Regelung zum VAR sagt ja, dass der Spielzug kontrolliert werden soll und laut den zuständigen Sweizern von Ifab war die Kontrolle falsch, da deren Meinung nach der Spielzug von uns mit einem Fehler beendet wurde, der von Wehen eben nicht damit anfing.


Wo hast du denn das her, da hat dich aber einer ordentlich über den Tisch gezogen, denn nach IFAB, war die Kontrolle vom VAR nach Protokoll korrekt. Nur wird gesagt dass nicht zu 100% zu erkennen war, ob der Ball tatsächlich im Aus war und der SR hier nach Kontrolle der Bilder, lieber beim Tor hätte bleiben sollen.

Hier nochmal nachzulesen:

ig-schiedsrichter


Ich habe es etwas ungünstig formuliert:
https://www.kicker.de/762290/artikel/schaefer_das_widerspricht_dem_geist_der_regel_
Austausch zwischen DFB und IFAB

Doch zurück nach Dresden, das am Ende 1:0 siegte, bzw. Wehen Wiesbaden: Nach kicker-Informationen gab es in Folge des aberkannten Schäffler-Tores im Laufe des Wochenendes sogar einen Austausch zwischen DFB und IFAB. Die internationalen Regelhüter sehen die Entscheidung demnach vom Protokoll her als nicht zu beanstanden an, glücklich aber ist man weder in Zürich noch in Frankfurt/Main mit der Sache.
Zitat von MarCop73

Zitat von Cookie_Monster

Zitat von Jackds

Zitat von Cookie_Monster

Zu vernehmen ist aber, dass es in der juristischen Argumentation nicht zuletzt auf einen Punkt hinausläuft: dass sich der Videoassistent den Moment, in dem der Ball im Aus war, gemäß VAR-Protokoll gar nicht hätte anschauen dürfen. Dieses Protokoll stammt vom International Football Association Board (Ifab), jenem in Zürich sitzenden Gremium, das für die Fußballregeln zuständig ist. Laut Protokoll soll der Videoassistent bei jedem Tor den kompletten vorausgegangenen Angriffsspielzug checken. Aber bei Wehens Treffer war der Ball eben nicht während des torbringenden Spielzuges im Aus. Sondern am Ende des abgeschlossenen Spielzuges zuvor.
Die Süddeutsche Zeitung hat es relativ gut zusammen gefasst worum es eigentlich geht.
Das sehe ich anders.
Der Konter von Wiesbaden konnte nur durch den (Fehl)pass von Jeremejev entstehen. Das ist es völlig unerheblich von welcher Mannschaft der Pass gespielt wird. Und wenn dieser Pass aus dem Toraus gespielt wird ist der Konterangriff und somit das Tor regelwidrig.
Sagst du. Wann beginnt denn der Spielzug nun? Mit dem regelwidrigen abspielt von Jeremejeff? Mit dem regelkonformen Ballgewinn durch? Mit dem regelkonformen ersten Pass?

Die Regelung zum VAR sagt ja, dass der Spielzug kontrolliert werden soll und laut den zuständigen Sweizern von Ifab war die Kontrolle falsch, da deren Meinung nach der Spielzug von uns mit einem Fehler beendet wurde, der von Wehen eben nicht damit anfing.
Genau das dürfte meines Erachtens letztlich der Streitpunkt sein. Strenggenommen kommt Wiesbaden ja durch eine irreguläre Spielfortsetzung in Ballbesitz. Und da das Erlangen des Ballbesitzes genauso strenggenommen zum Spielzug dazugehört, könnte man eben auch argumentieren, dass damit der Beginn des Spielzuges irregulär war.

Das sehe ich genauso. Stell Dir vor, Wehen wäre durch ein Foul in Ballbesitz gelangt. Niemand würde argumentieren, dass Wehens Spielzug ja erst nach dem Foul beginne. Bei Stürmerfoul hätte man dann auf Vorteil entschieden, aber bei Ball im Aus gibtshalt keinen Vorteil.

Letzten Endes scheinen sich aber alle soweit einig sein, dass an der "Tatsachenentscheidung" und damit Spielwertung letztlich nix geändert wird. Man wird aber wohl hier die Regeln/Durchführungsbestimmungen präzisieren.

Kann mir auch nicht ernsthaft vorstellen, dass das ein Grund für eine Wiederholung wäre. Da würde ich mir wegen des Böllerwurfs viel mehr Sorgen machen. Hoffentlich melden sich da Zeugen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Biple am 13.11.2019 um 20:57 Uhr bearbeitet
Man stelle sich mal vor wegen dem Böllerwurf des Verrückten ändere sich wirklich im Nachhinein etwas am Ergebniss.
Dann hätte Dynamo am Ende der Saison mindestens 60 Punkte mehr als jetzt.

Beginnen wir mit dem Beispiel in Hamburg :

Dynamo- Fan X bastelt mal keine Fähnchen für die Choreo, sondern fährt nach Teplice.
Kauft dort einen Sack Pyro und mietet einen ortsansässigen Junkie.(gibt es beides wirklich )
Fährt mit Ihm nach Hamburg, kauft einen HSV Schal und ein Ticket.
Nach Spielbeginn fällt ein Böller in die Nähe des Dynamo Torhüters.
Der fällt um, lässt sich wegtragen.
Spielabbruch.
3 Punkte im Sack.

Wahlweise kann es auch ein Hamburger sein, den man am Bahnhof monitär motiviert .
Oder der Dynamo Fan macht es selbst.
Abmeldung und bei Anmeldung beim Meldewesen sind kostenlos.
Oder seine Kumpels.

Es sind noch 21 Spiele, also 63 Punkte.

Der eigne Torhüter wird natürlich vorher am Parkplatz neben dem Stadion oder der Wohnungstür instruiert.

Irgendwann spricht sich das aber rum.
Dann gewinnt der, der schneller werfen lässt.


Wird das der DFB wollen ?

Sport frei !

Achso : Dies ist keine Anleitung, nur ein Gedankenspiel !

Feuer frei !
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