Alles zum Stadionumbau
01.07.2008 - 20:39 Uhr
01.10.2025 - 19:30 Uhr
Mir persönlich ist es grundlegend egal ob unser neues Stadion 40.000 oder 34.000 Zuschauer hat.
Was mich am neugierigsten macht ist die Situation der Dauerkarten. Bleibt die Zahl oder wird sie erhöht ?
Ich habe ja fast die Befürchtung, dass alle Dauerkarten bleiben und nur die Zahl der Karten auf dem freien Markt höher werden.
Vermutlich müssen wir erst wieder in die dritte Liga absteigen, damit Dauerkarten frei werden. 🙃
Was mich am neugierigsten macht ist die Situation der Dauerkarten. Bleibt die Zahl oder wird sie erhöht ?
Ich habe ja fast die Befürchtung, dass alle Dauerkarten bleiben und nur die Zahl der Karten auf dem freien Markt höher werden.
Vermutlich müssen wir erst wieder in die dritte Liga absteigen, damit Dauerkarten frei werden. 🙃
02.10.2025 - 09:14 Uhr
Für mich wird die ganze Planung des Stadionumbaus mehr und mehr zum Damoklesschwert für die Kultur und die Gesundheit unseres Vereins. Es scheint, dass man mehr und mehr Kompromisse eingeht, um die Stadionkapazität nur endlich zu erhöhen. Gleichzeitig entfernt man sich von dem, wofür das Stadion eigentlich stehen sollte.
Das begann mit der geplanten Einrichtung der Umgehungsstraße als Teil des Umbaus, gegen die sich stets gewehrt wurde, weil sie eine Bresche zwischen Wald und Stadion schlägt. Es geht weiter mit den nun geplanten Sitzplätzen auf der Waldseite, was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann und sicherlich auch nicht auf Begeisterung bei der aktiven Szene stößt. Dazu kommt jetzt die Meldung mit den Investorenverhandlungen.
Natürlich wären Investorengelder bei Union kein grundlegendes Novum, aber mich verwundert es doch, dass dort nun auf solch ein Mittel gesetzt wird. Es steht für mich im starken Gegensatz zum damals groß proklamierten "Wir verkaufen unsere Seele, aber nicht an jeden"-Motto, ausserdem hatte ich Zingler & Co immer so verstanden, dass die Stadionfinanzierung bereits gesichert ist und selbst die Aktion-Ausgabe nur ein Zubrot war. Jetzt zu erfahren, dass plötzlich schon Gespräche mit einem Investor weit fortgeschritten sind, stößt mir bitter auf und ich staune über das eher geringe Echo zu dieser Meldung.
Das begann mit der geplanten Einrichtung der Umgehungsstraße als Teil des Umbaus, gegen die sich stets gewehrt wurde, weil sie eine Bresche zwischen Wald und Stadion schlägt. Es geht weiter mit den nun geplanten Sitzplätzen auf der Waldseite, was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann und sicherlich auch nicht auf Begeisterung bei der aktiven Szene stößt. Dazu kommt jetzt die Meldung mit den Investorenverhandlungen.
Natürlich wären Investorengelder bei Union kein grundlegendes Novum, aber mich verwundert es doch, dass dort nun auf solch ein Mittel gesetzt wird. Es steht für mich im starken Gegensatz zum damals groß proklamierten "Wir verkaufen unsere Seele, aber nicht an jeden"-Motto, ausserdem hatte ich Zingler & Co immer so verstanden, dass die Stadionfinanzierung bereits gesichert ist und selbst die Aktion-Ausgabe nur ein Zubrot war. Jetzt zu erfahren, dass plötzlich schon Gespräche mit einem Investor weit fortgeschritten sind, stößt mir bitter auf und ich staune über das eher geringe Echo zu dieser Meldung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von EisernBerlin am 02.10.2025 um 09:15 Uhr bearbeitet
02.10.2025 - 10:20 Uhr
Zitat von EisernBerlin
Für mich wird die ganze Planung des Stadionumbaus mehr und mehr zum Damoklesschwert für die Kultur und die Gesundheit unseres Vereins. Es scheint, dass man mehr und mehr Kompromisse eingeht, um die Stadionkapazität nur endlich zu erhöhen. Gleichzeitig entfernt man sich von dem, wofür das Stadion eigentlich stehen sollte.
Das begann mit der geplanten Einrichtung der Umgehungsstraße als Teil des Umbaus, gegen die sich stets gewehrt wurde, weil sie eine Bresche zwischen Wald und Stadion schlägt. Es geht weiter mit den nun geplanten Sitzplätzen auf der Waldseite, was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann und sicherlich auch nicht auf Begeisterung bei der aktiven Szene stößt. Dazu kommt jetzt die Meldung mit den Investorenverhandlungen.
Natürlich wären Investorengelder bei Union kein grundlegendes Novum, aber mich verwundert es doch, dass dort nun auf solch ein Mittel gesetzt wird. Es steht für mich im starken Gegensatz zum damals groß proklamierten "Wir verkaufen unsere Seele, aber nicht an jeden"-Motto, ausserdem hatte ich Zingler & Co immer so verstanden, dass die Stadionfinanzierung bereits gesichert ist und selbst die Aktion-Ausgabe nur ein Zubrot war. Jetzt zu erfahren, dass plötzlich schon Gespräche mit einem Investor weit fortgeschritten sind, stößt mir bitter auf und ich staune über das eher geringe Echo zu dieser Meldung.
Für mich wird die ganze Planung des Stadionumbaus mehr und mehr zum Damoklesschwert für die Kultur und die Gesundheit unseres Vereins. Es scheint, dass man mehr und mehr Kompromisse eingeht, um die Stadionkapazität nur endlich zu erhöhen. Gleichzeitig entfernt man sich von dem, wofür das Stadion eigentlich stehen sollte.
Das begann mit der geplanten Einrichtung der Umgehungsstraße als Teil des Umbaus, gegen die sich stets gewehrt wurde, weil sie eine Bresche zwischen Wald und Stadion schlägt. Es geht weiter mit den nun geplanten Sitzplätzen auf der Waldseite, was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann und sicherlich auch nicht auf Begeisterung bei der aktiven Szene stößt. Dazu kommt jetzt die Meldung mit den Investorenverhandlungen.
Natürlich wären Investorengelder bei Union kein grundlegendes Novum, aber mich verwundert es doch, dass dort nun auf solch ein Mittel gesetzt wird. Es steht für mich im starken Gegensatz zum damals groß proklamierten "Wir verkaufen unsere Seele, aber nicht an jeden"-Motto, ausserdem hatte ich Zingler & Co immer so verstanden, dass die Stadionfinanzierung bereits gesichert ist und selbst die Aktion-Ausgabe nur ein Zubrot war. Jetzt zu erfahren, dass plötzlich schon Gespräche mit einem Investor weit fortgeschritten sind, stößt mir bitter auf und ich staune über das eher geringe Echo zu dieser Meldung.
Es werden sich einige damit abgefunden haben, dazu zähle ich mich, dass unser Verein halt doch zu einem großen Stück zu einem "normalen" Profiverein geworden ist und dementsprechend nach externen Geldgebern und anderen Einnahmequellen sucht. Damit werden wir uns nun mal abfinden müssen wenn wir im Geschäft der großen weiter bestehen wollen. Erschwerend kommt hinzu das Dirk sehr ehrgeizig ist und lieber gestern als heute weiter nach oben klettern möchte. So ist jedenfalls mein Eindruck.
02.10.2025 - 12:04 Uhr
Zitat von Bountyhunter66
Es werden sich einige damit abgefunden haben, dazu zähle ich mich, dass unser Verein halt doch zu einem großen Stück zu einem "normalen" Profiverein geworden ist und dementsprechend nach externen Geldgebern und anderen Einnahmequellen sucht. Damit werden wir uns nun mal abfinden müssen wenn wir im Geschäft der großen weiter bestehen wollen. Erschwerend kommt hinzu das Dirk sehr ehrgeizig ist und lieber gestern als heute weiter nach oben klettern möchte. So ist jedenfalls mein Eindruck.
Zitat von EisernBerlin
Für mich wird die ganze Planung des Stadionumbaus mehr und mehr zum Damoklesschwert für die Kultur und die Gesundheit unseres Vereins. Es scheint, dass man mehr und mehr Kompromisse eingeht, um die Stadionkapazität nur endlich zu erhöhen. Gleichzeitig entfernt man sich von dem, wofür das Stadion eigentlich stehen sollte.
Das begann mit der geplanten Einrichtung der Umgehungsstraße als Teil des Umbaus, gegen die sich stets gewehrt wurde, weil sie eine Bresche zwischen Wald und Stadion schlägt. Es geht weiter mit den nun geplanten Sitzplätzen auf der Waldseite, was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann und sicherlich auch nicht auf Begeisterung bei der aktiven Szene stößt. Dazu kommt jetzt die Meldung mit den Investorenverhandlungen.
Natürlich wären Investorengelder bei Union kein grundlegendes Novum, aber mich verwundert es doch, dass dort nun auf solch ein Mittel gesetzt wird. Es steht für mich im starken Gegensatz zum damals groß proklamierten "Wir verkaufen unsere Seele, aber nicht an jeden"-Motto, ausserdem hatte ich Zingler & Co immer so verstanden, dass die Stadionfinanzierung bereits gesichert ist und selbst die Aktion-Ausgabe nur ein Zubrot war. Jetzt zu erfahren, dass plötzlich schon Gespräche mit einem Investor weit fortgeschritten sind, stößt mir bitter auf und ich staune über das eher geringe Echo zu dieser Meldung.
Für mich wird die ganze Planung des Stadionumbaus mehr und mehr zum Damoklesschwert für die Kultur und die Gesundheit unseres Vereins. Es scheint, dass man mehr und mehr Kompromisse eingeht, um die Stadionkapazität nur endlich zu erhöhen. Gleichzeitig entfernt man sich von dem, wofür das Stadion eigentlich stehen sollte.
Das begann mit der geplanten Einrichtung der Umgehungsstraße als Teil des Umbaus, gegen die sich stets gewehrt wurde, weil sie eine Bresche zwischen Wald und Stadion schlägt. Es geht weiter mit den nun geplanten Sitzplätzen auf der Waldseite, was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann und sicherlich auch nicht auf Begeisterung bei der aktiven Szene stößt. Dazu kommt jetzt die Meldung mit den Investorenverhandlungen.
Natürlich wären Investorengelder bei Union kein grundlegendes Novum, aber mich verwundert es doch, dass dort nun auf solch ein Mittel gesetzt wird. Es steht für mich im starken Gegensatz zum damals groß proklamierten "Wir verkaufen unsere Seele, aber nicht an jeden"-Motto, ausserdem hatte ich Zingler & Co immer so verstanden, dass die Stadionfinanzierung bereits gesichert ist und selbst die Aktion-Ausgabe nur ein Zubrot war. Jetzt zu erfahren, dass plötzlich schon Gespräche mit einem Investor weit fortgeschritten sind, stößt mir bitter auf und ich staune über das eher geringe Echo zu dieser Meldung.
Es werden sich einige damit abgefunden haben, dazu zähle ich mich, dass unser Verein halt doch zu einem großen Stück zu einem "normalen" Profiverein geworden ist und dementsprechend nach externen Geldgebern und anderen Einnahmequellen sucht. Damit werden wir uns nun mal abfinden müssen wenn wir im Geschäft der großen weiter bestehen wollen. Erschwerend kommt hinzu das Dirk sehr ehrgeizig ist und lieber gestern als heute weiter nach oben klettern möchte. So ist jedenfalls mein Eindruck.
Würde dem Ganzen einen Wertung geben wenn ich könnte. 😄
Das der Verein nicht mehr der gleiche von vor 7 Jahren ist, sollte jedem klar sein. Das wäre er geblieben, wenn wir nach dem ersten Jahr Bundesliga direkt wieder abgestiegen wären.
Heute zählen wir zu den 18 besten Teams in Deutschland und Fans sowie Geschäftsleitung wollen unter diesen 18 Vereinen bleiben. Es ist keine "Reise in Oberhaus" mehr wo wir froh waren, das Gefühl Bundesliga auszuleben.
Und wenn man oben bleiben will, muss irgendwo Geld her.
Einzig wie @EisernBerlin es geschrieben hat, kann ich nicht nachvollziehen, wo das Thema "Stadionzahlung ist gesichert" so weit abgedriftet sein konnte, dass man mittlerweile offen und weit voran geschritten das Wort Investor in den Mund nimmt.
02.10.2025 - 12:25 Uhr
Das Wort Investor ist doch schon Jahrzehnte bei Union ein Thema. Es gibt keine grundsätzliche Ablehnung von Investoren. Ein Vertrag mit einem Investor müsste den Werten und Vorstellungen von Fußball beim 1. FC Union entsprechen.
Für den Ausbau des Stadions ist Fremdkapital nötig. Ein Darlehen bei einer Bank ist nicht unbedingt der beste Weg. Wichtig ist, dass weder eine Bank noch ein Investor in das operative Geschäft hineinreden darf und die Vorstellungen von Fußball nicht geopfert werden.
Aber reflexartig beim Wort "Investor" zu kontrahieren?! Michael Kölmel war auch ein Investor und ist es noch heute. Für so eine Art von Investor kann man dankbar sein. Ohne ihn gäbe es Union in der heutigen Form nicht.
Zitat von Dirk Zingler Januar 2024
Wir von Union sind nicht aus ideologischen Gründen grundsätzlich gegen Investoren im Fußball, weil wir seit 20 Jahren immer wieder mit Fremdkapital in all seine Bereiche investiert haben. (...) Der 1. FC Union Berlin ist eine Geschichte von mutigen Investoren der letzten 20 Jahre.
Wir von Union sind nicht aus ideologischen Gründen grundsätzlich gegen Investoren im Fußball, weil wir seit 20 Jahren immer wieder mit Fremdkapital in all seine Bereiche investiert haben. (...) Der 1. FC Union Berlin ist eine Geschichte von mutigen Investoren der letzten 20 Jahre.
Für den Ausbau des Stadions ist Fremdkapital nötig. Ein Darlehen bei einer Bank ist nicht unbedingt der beste Weg. Wichtig ist, dass weder eine Bank noch ein Investor in das operative Geschäft hineinreden darf und die Vorstellungen von Fußball nicht geopfert werden.
Aber reflexartig beim Wort "Investor" zu kontrahieren?! Michael Kölmel war auch ein Investor und ist es noch heute. Für so eine Art von Investor kann man dankbar sein. Ohne ihn gäbe es Union in der heutigen Form nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HerrFoerster am 02.10.2025 um 12:27 Uhr bearbeitet
02.10.2025 - 13:16 Uhr
Zitat von HerrFoerster
Das Wort Investor ist doch schon Jahrzehnte bei Union ein Thema. Es gibt keine grundsätzliche Ablehnung von Investoren. Ein Vertrag mit einem Investor müsste den Werten und Vorstellungen von Fußball beim 1. FC Union entsprechen.
Für den Ausbau des Stadions ist Fremdkapital nötig. Ein Darlehen bei einer Bank ist nicht unbedingt der beste Weg. Wichtig ist, dass weder eine Bank noch ein Investor in das operative Geschäft hineinreden darf und die Vorstellungen von Fußball nicht geopfert werden.
Aber reflexartig beim Wort "Investor" zu kontrahieren?! Michael Kölmel war auch ein Investor und ist es noch heute. Für so eine Art von Investor kann man dankbar sein. Ohne ihn gäbe es Union in der heutigen Form nicht.
Das Wort Investor ist doch schon Jahrzehnte bei Union ein Thema. Es gibt keine grundsätzliche Ablehnung von Investoren. Ein Vertrag mit einem Investor müsste den Werten und Vorstellungen von Fußball beim 1. FC Union entsprechen.
Zitat von Dirk Zingler Januar 2024
Wir von Union sind nicht aus ideologischen Gründen grundsätzlich gegen Investoren im Fußball, weil wir seit 20 Jahren immer wieder mit Fremdkapital in all seine Bereiche investiert haben. (...) Der 1. FC Union Berlin ist eine Geschichte von mutigen Investoren der letzten 20 Jahre.
Wir von Union sind nicht aus ideologischen Gründen grundsätzlich gegen Investoren im Fußball, weil wir seit 20 Jahren immer wieder mit Fremdkapital in all seine Bereiche investiert haben. (...) Der 1. FC Union Berlin ist eine Geschichte von mutigen Investoren der letzten 20 Jahre.
Für den Ausbau des Stadions ist Fremdkapital nötig. Ein Darlehen bei einer Bank ist nicht unbedingt der beste Weg. Wichtig ist, dass weder eine Bank noch ein Investor in das operative Geschäft hineinreden darf und die Vorstellungen von Fußball nicht geopfert werden.
Aber reflexartig beim Wort "Investor" zu kontrahieren?! Michael Kölmel war auch ein Investor und ist es noch heute. Für so eine Art von Investor kann man dankbar sein. Ohne ihn gäbe es Union in der heutigen Form nicht.
Sehe ebenso wenig Einwände, was einen strategischen Investor betrifft. Hauptsache er passt zu unseren Werten und bringt uns bei den zukünftigen Plänen voran. Ich möchte ungern ein Szenario bei uns erleben, wie die Hertha mit Windhorst🙈.
02.10.2025 - 14:25 Uhr
Zitat von HerrFoerster
Das Wort Investor ist doch schon Jahrzehnte bei Union ein Thema. Es gibt keine grundsätzliche Ablehnung von Investoren. Ein Vertrag mit einem Investor müsste den Werten und Vorstellungen von Fußball beim 1. FC Union entsprechen.
Für den Ausbau des Stadions ist Fremdkapital nötig. Ein Darlehen bei einer Bank ist nicht unbedingt der beste Weg. Wichtig ist, dass weder eine Bank noch ein Investor in das operative Geschäft hineinreden darf und die Vorstellungen von Fußball nicht geopfert werden.
Aber reflexartig beim Wort "Investor" zu kontrahieren?! Michael Kölmel war auch ein Investor und ist es noch heute. Für so eine Art von Investor kann man dankbar sein. Ohne ihn gäbe es Union in der heutigen Form nicht.
Das Wort Investor ist doch schon Jahrzehnte bei Union ein Thema. Es gibt keine grundsätzliche Ablehnung von Investoren. Ein Vertrag mit einem Investor müsste den Werten und Vorstellungen von Fußball beim 1. FC Union entsprechen.
Zitat von Dirk Zingler Januar 2024
Wir von Union sind nicht aus ideologischen Gründen grundsätzlich gegen Investoren im Fußball, weil wir seit 20 Jahren immer wieder mit Fremdkapital in all seine Bereiche investiert haben. (...) Der 1. FC Union Berlin ist eine Geschichte von mutigen Investoren der letzten 20 Jahre.
Wir von Union sind nicht aus ideologischen Gründen grundsätzlich gegen Investoren im Fußball, weil wir seit 20 Jahren immer wieder mit Fremdkapital in all seine Bereiche investiert haben. (...) Der 1. FC Union Berlin ist eine Geschichte von mutigen Investoren der letzten 20 Jahre.
Für den Ausbau des Stadions ist Fremdkapital nötig. Ein Darlehen bei einer Bank ist nicht unbedingt der beste Weg. Wichtig ist, dass weder eine Bank noch ein Investor in das operative Geschäft hineinreden darf und die Vorstellungen von Fußball nicht geopfert werden.
Aber reflexartig beim Wort "Investor" zu kontrahieren?! Michael Kölmel war auch ein Investor und ist es noch heute. Für so eine Art von Investor kann man dankbar sein. Ohne ihn gäbe es Union in der heutigen Form nicht.
Das sagte ich - es ist kein grundlegendes Novum. Und mir ist natürlich bewusst, warum die Entwicklungen so sind wie sie sind. Weil man eben Kröten schlucken muss, wenn man das erarbeitete Level erhalten und konkurrenzfähig sein/bleiben/werden will. Woran ich mich dabei stoße, ist, dass es teilweise Themen und Werte sind, bei denen man jahrelang eine gewisse Andersartigkeit und Haltung betont hat - sowohl als Verein als auch als Fanszene.
Das mag man mir als "ewiggestrig" auslegen, aber es hat ja Gründe wieso man trotz mangelndem sportlichen Erfolg Mitte/Ende der 90er dennoch Unioner geworden ist und auch Mitte der 2000er geblieben ist. Viele Werte werden in den letzten Jahren einfach sehr aufgeweicht und zurückgestellt. Das ist für die Entwicklung des Vereins legitim und auch notwendig, muss aber dennoch nicht jedem gefallen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von EisernBerlin am 02.10.2025 um 14:26 Uhr bearbeitet
02.10.2025 - 17:20 Uhr
Momentan haben wir 18400 Steher und 3600 Sitzer.
Zukünftig haben wir 18800 Steher und 15700 Sitzer.
Wahrscheinlich erhöhen wir die Zahl der Dauerkarten,
aber wohl nur bei den Sitzern.
Zukünftig haben wir 18800 Steher und 15700 Sitzer.
Wahrscheinlich erhöhen wir die Zahl der Dauerkarten,
aber wohl nur bei den Sitzern.
10.10.2025 - 13:38 Uhr
Gemeinsame Erklärung von Senat und Union
Die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt haben den Vorschlag des 1. FC Union Berlin, das Stadion An der Alten Försterei nach seinem Ausbau zunächst mit 34.500 statt der ursprünglich geplanten 40.500 Plätzen in Betrieb zu nehmen begrüßt und das dafür notwendige Verkehrskonzept bestätigt.
10. Oktober 2025
Das Verfahren für den Bebauungsplan zur Stadionerweiterung kann damit in die nächste Stufe gehen. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten bleibt ein künftiger Stadionbetrieb mit 40.500 Besuchern.
„Die großen sportlichen Erfolge des 1. FC Union Berlin strahlen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Auch unser Berliner Verein in der obersten Spielklasse verdient ein erstligataugliches Stadion, in dem auch internationale Gegner in einem würdigen Rahmen empfangen werden können. Wir haben in guten Gesprächen mit Union einen tragfähigen Kompromiss für das Verkehrskonzept gefunden. So können die Planungen für das Stadion und deren Umsetzung fortgesetzt werden. Die Erweiterung der Stadion-Kapazität auf die ursprünglich angestrebte Zahl ist damit nicht vom Tisch. Wir bleiben weiterhin im Gespräch“, erklärt Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.
„Union braucht ein bundesligataugliches Stadion, das steht außer Frage. Berlin will seinen Fußball-Bundesligisten bei dessen selbstfinanziertem Stadionausbau auch weiterhin unterstützen, auch mit dem Ziel, mehr Union-Fans die Teilhabe zu ermöglichen. Alle Beteiligten in den zuständigen Senatsverwaltungen wissen zu würdigen, dass der Verein hier noch einmal einen großen Schritt zu einem tragfähigen Kompromiss gegangen ist. Mit der Bestätigung dieses Vorschlages kann das Bebauungsplanverfahren nun zügig fortgesetzt werden“, ergänzt Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen.
„Ich freue mich über die schnelle und positive Reaktion des Senats auf unseren Vorschlag. Der vorläufige Verzicht auf eine größere Kapazität ist schmerzhaft, aber wir müssen mit dem Ausbau zügig vorankommen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Unser Ziel bleibt eine Alte Försterei mit 40.500 Besuchern, auch wenn wir diese erst in einer späteren Etappe erreichen“, so Dirk Zingler, Präsident des 1. FC Union Berlin.
Endlich etwas erfreuliches!
Die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt haben den Vorschlag des 1. FC Union Berlin, das Stadion An der Alten Försterei nach seinem Ausbau zunächst mit 34.500 statt der ursprünglich geplanten 40.500 Plätzen in Betrieb zu nehmen begrüßt und das dafür notwendige Verkehrskonzept bestätigt.
10. Oktober 2025
Das Verfahren für den Bebauungsplan zur Stadionerweiterung kann damit in die nächste Stufe gehen. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten bleibt ein künftiger Stadionbetrieb mit 40.500 Besuchern.
„Die großen sportlichen Erfolge des 1. FC Union Berlin strahlen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Auch unser Berliner Verein in der obersten Spielklasse verdient ein erstligataugliches Stadion, in dem auch internationale Gegner in einem würdigen Rahmen empfangen werden können. Wir haben in guten Gesprächen mit Union einen tragfähigen Kompromiss für das Verkehrskonzept gefunden. So können die Planungen für das Stadion und deren Umsetzung fortgesetzt werden. Die Erweiterung der Stadion-Kapazität auf die ursprünglich angestrebte Zahl ist damit nicht vom Tisch. Wir bleiben weiterhin im Gespräch“, erklärt Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.
„Union braucht ein bundesligataugliches Stadion, das steht außer Frage. Berlin will seinen Fußball-Bundesligisten bei dessen selbstfinanziertem Stadionausbau auch weiterhin unterstützen, auch mit dem Ziel, mehr Union-Fans die Teilhabe zu ermöglichen. Alle Beteiligten in den zuständigen Senatsverwaltungen wissen zu würdigen, dass der Verein hier noch einmal einen großen Schritt zu einem tragfähigen Kompromiss gegangen ist. Mit der Bestätigung dieses Vorschlages kann das Bebauungsplanverfahren nun zügig fortgesetzt werden“, ergänzt Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen.
„Ich freue mich über die schnelle und positive Reaktion des Senats auf unseren Vorschlag. Der vorläufige Verzicht auf eine größere Kapazität ist schmerzhaft, aber wir müssen mit dem Ausbau zügig vorankommen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Unser Ziel bleibt eine Alte Försterei mit 40.500 Besuchern, auch wenn wir diese erst in einer späteren Etappe erreichen“, so Dirk Zingler, Präsident des 1. FC Union Berlin.
Endlich etwas erfreuliches!
26.11.2025 - 20:07 Uhr
Ende September haben wir zunächst euch, unsere Mitglieder, und anschließend die Öffentlichkeit darüber informiert, dass wir entschieden haben, unser Stadion An der Alten Försterei wie 2024 vorgestellt zu bauen, es aber zunächst mit einer Kapazität von 34.500 Plätzen in Betrieb zu nehmen. Ziel war und ist, den für das Planungsrecht notwendigen Genehmigungsprozess zu beschleunigen. Die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt haben auf Basis unserer Entscheidung erklärt, dass damit ein „tragfähiger Kompromiss für das Verkehrskonzept gefunden“ wurde. In einer gemeinsamen Erklärung haben wir zudem veröffentlicht, dass die Inbetriebnahme mit verringerter Kapazität nur ein Zwischenschritt ist und anschließend eine baldige Erweiterung der Genehmigung auf die ursprünglich geplanten 40.500 Plätze das Ziel aller Beteiligten ist.
In den vergangenen Wochen haben wir mit der Arbeitsgemeinschaft Stadion der Fan- und Mitgliederabteilung und anderen relevanten Gruppen unseres Klubs mögliche Varianten der Aufteilung von Sitz- und Stehplätzen und die konkrete Ausstattung der Waldseite diskutiert. Im Ergebnis haben wir Einigung darüber erzielt, die komplette Waldseite und den Unterrang des erweiterten Stadions vollständig als Stehplatzbereich zu gestalten. In der Phase der geringeren Kapazitätszulassung werden wir die Stehplätze mit einer entsprechend reduzierten Auslastung betreiben. Der wirtschaftliche Nachteil, der daraus entsteht, wird solidarisch von allen Stadionbesuchern durch einen leichten Preisaufschlag ausgeglichen.
Die Kapazität von 34.500 Plätzen teilt sich damit zunächst auf in 22.500 Stehplätze und 12.000 Sitzplätze. Auf diese Weise erhalten wir die Stehplatzkultur als elementaren Teil unseres Stadionerlebnisses und tragen gleichzeitig dem Wunsch vieler, insbesondere älterer Unioner nach Sitzplätzen Rechnung.
Mit dem Olympiastadion haben wir uns in der Zwischenzeit auf eine Nutzung während der Saison 2027/28 verständigt und sind dabei, die entsprechenden Verträge vorzubereiten. Unsere zeitlichen Planungen für den Bau passen wir somit an und gehen nun von einem letzten Heimspiel an der Alten Försterei im Mai 2027 und einer Rückkehr nach Köpenick zum ersten Heimspiel der Saison 2028/2029 aus. Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck daran, die planungsrechtlichen Auswirkungen der verringerten Stadionkapazität so aufzubereiten, dass der Einigung auf politischer Ebene schnellstmöglich auch die notwendigen Genehmigungen der Verwaltungen folgen können, um diesen Zeitplan in die Tat umzusetzen.
So lautet der aktuelle Zeitplan.
In den vergangenen Wochen haben wir mit der Arbeitsgemeinschaft Stadion der Fan- und Mitgliederabteilung und anderen relevanten Gruppen unseres Klubs mögliche Varianten der Aufteilung von Sitz- und Stehplätzen und die konkrete Ausstattung der Waldseite diskutiert. Im Ergebnis haben wir Einigung darüber erzielt, die komplette Waldseite und den Unterrang des erweiterten Stadions vollständig als Stehplatzbereich zu gestalten. In der Phase der geringeren Kapazitätszulassung werden wir die Stehplätze mit einer entsprechend reduzierten Auslastung betreiben. Der wirtschaftliche Nachteil, der daraus entsteht, wird solidarisch von allen Stadionbesuchern durch einen leichten Preisaufschlag ausgeglichen.
Die Kapazität von 34.500 Plätzen teilt sich damit zunächst auf in 22.500 Stehplätze und 12.000 Sitzplätze. Auf diese Weise erhalten wir die Stehplatzkultur als elementaren Teil unseres Stadionerlebnisses und tragen gleichzeitig dem Wunsch vieler, insbesondere älterer Unioner nach Sitzplätzen Rechnung.
Mit dem Olympiastadion haben wir uns in der Zwischenzeit auf eine Nutzung während der Saison 2027/28 verständigt und sind dabei, die entsprechenden Verträge vorzubereiten. Unsere zeitlichen Planungen für den Bau passen wir somit an und gehen nun von einem letzten Heimspiel an der Alten Försterei im Mai 2027 und einer Rückkehr nach Köpenick zum ersten Heimspiel der Saison 2028/2029 aus. Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck daran, die planungsrechtlichen Auswirkungen der verringerten Stadionkapazität so aufzubereiten, dass der Einigung auf politischer Ebene schnellstmöglich auch die notwendigen Genehmigungen der Verwaltungen folgen können, um diesen Zeitplan in die Tat umzusetzen.
So lautet der aktuelle Zeitplan.
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