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Albert Riera
Geburtsdatum 15.04.1982
Alter 44
Nat. Spanien  Spanien
Funktion Trainer
Akt. Verein Roter Stern Belgrad

Albert Riera [Cheftrainer]

30.01.2026 - 19:03 Uhr
Albert Riera [Cheftrainer] |#1051
05.05.2026 - 11:58 Uhr
Ganz allgemein lese ich immer wieder in diversen Posts, dass sich die Bosse bei uns von dem Kader haben blenden lassen, da er letztes Jahr großteils 3. wurde.
Und dass dieses großteils auf die beiden Superstars Marmoush und Ekitike zurückzuführen war.

Logisch - na klar, das ist doch auch wahrlich jedem klar und kann daher auch keinen überraschen!
Diese beiden waren für uns absolute Super-Super-Stars und wahre Unterschieds-Spieler (genau so damals Randal) und genau deswegen wurden ja auch zusammen beinahe 200 Mio. für diese beiden gezahlt.

Solche Spieler muss man einfach nur genießen, so lange sie da sind, weil das bei keinem Verein auf vergleichbarer Augenhöhe lange der Fall ist.

Dass die restliche Mannschaft aber überschätzt wurde, glaube ich weiterhin weniger. Man hat sich dahingehend verrechnet, dass die erhoffte Weiterentwicklung bei einigen ins Stocken geriet, aber das war großteils auch langwierigen Verletzungen geschuldet (grade bei Larsson, auch bei Collins, auch bei Bahoya und auch bei Uzun ein Stück weit).

Brown beispielsweise war zum Glück nicht langwierig verletzt ausgefallen und daher konnte er sich beispielsweise weiter-entwickeln wie erhofft.

Das Thema spielt ja auch ins Trainer-Thema mit rein; aber dass wir in einer Saison ohne einen einzigen überragenden Unterschieds-Spieler schlechter sein werden, war doch jedem klar.

Dennoch muss man selbstverständlich in Bälde einiges intensiv besprechen und auch einige Stellschrauben im Kader verändern, egal wer ab Sommer Trainer ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Neuer sein wird, ist bekanntlich hoch; aber selbst wenn Riera am Ende in der Saisonanalyse überzeugen sollte und bleiben kann, wird sich im Kader einiges tun.
Albert Riera [Cheftrainer] |#1052
05.05.2026 - 13:02 Uhr
Zitat von Adler84
Die Wahrheit ist aber halt auch, diese "Lappen" im Team, sind auch mit letzte Saison 3. geworden. Natürlich muss man trotzdem auch das Team in die Verantwortung nehmen. Da hat man auch zu sehr den Höhenflug bekommen.

Im Vergleich zu den vielen Saison davor, gab es mal nicht den großen Umbruch. Hat dem Team vielleicht nicht gut getan, kann gut sein. Im Sommer 25 war es halt trotzdem noch positiv, dazu Leistungsträger der Konkurrenz abgenommen.
Vielleicht hätten doch mehr alte Leistungsträger gehen sollen, vielleicht hätte es dann u.a. mit einem 6er geklappt.

Trapp wird heute teilweise nachgetrauert. Wenn man aber da jetzt so einige benennt, müsste man da dann heute vielleicht auch Trapp als Problem benennen, weil der sich dann auch mit eingereit hätte.


Wir haben mit Marmoush 25 Scorer in 17 Spielen verloren, Ekitike hatte 23 in 33 Spielen. Wenn du ein System wie bei Kostic hast, nimmst Haller raus und packst Andre Silva rein, aber schlägst weiter 20 Flanken pro Spiel, schießt du auch weiter Tore.

Wenn Marmoush gegen Heidenheim von der Mittellinie zwei Mal losrennt und Tore macht, kriegst du das schwer ersetzt. Wir haben es nie geschafft ein spielstarkes Mittelfeld zu kreiieren, auch unter Dino war der Spielaufbau 30 Pässe zwischen den Innenverteidigern und dann Langholz, sobald vor Knauff, Ekitike und Marmoush Platz war beim Kontern ging auch was. Das erklärt nicht alles, hat aber meiner Meinung nach viel überdeckt.

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Liverpool, Eintracht Frankfurt, Falkirk FC, Atletico Madrid
Albert Riera [Cheftrainer] |#1053
05.05.2026 - 15:05 Uhr
Zitat von eagle1978
Ganz allgemein lese ich immer wieder in diversen Posts, dass sich die Bosse bei uns von dem Kader haben blenden lassen, da er letztes Jahr großteils 3. wurde.
Und dass dieses großteils auf die beiden Superstars Marmoush und Ekitike zurückzuführen war.

Logisch - na klar, das ist doch auch wahrlich jedem klar und kann daher auch keinen überraschen!
Diese beiden waren für uns absolute Super-Super-Stars und wahre Unterschieds-Spieler (genau so damals Randal) und genau deswegen wurden ja auch zusammen beinahe 200 Mio. für diese beiden gezahlt.

Solche Spieler muss man einfach nur genießen, so lange sie da sind, weil das bei keinem Verein auf vergleichbarer Augenhöhe lange der Fall ist.

Dass die restliche Mannschaft aber überschätzt wurde, glaube ich weiterhin weniger. Man hat sich dahingehend verrechnet, dass die erhoffte Weiterentwicklung bei einigen ins Stocken geriet, aber das war großteils auch langwierigen Verletzungen geschuldet (grade bei Larsson, auch bei Collins, auch bei Bahoya und auch bei Uzun ein Stück weit).

Brown beispielsweise war zum Glück nicht langwierig verletzt ausgefallen und daher konnte er sich beispielsweise weiter-entwickeln wie erhofft.

Das Thema spielt ja auch ins Trainer-Thema mit rein; aber dass wir in einer Saison ohne einen einzigen überragenden Unterschieds-Spieler schlechter sein werden, war doch jedem klar.

Dennoch muss man selbstverständlich in Bälde einiges intensiv besprechen und auch einige Stellschrauben im Kader verändern, egal wer ab Sommer Trainer ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Neuer sein wird, ist bekanntlich hoch; aber selbst wenn Riera am Ende in der Saisonanalyse überzeugen sollte und bleiben kann, wird sich im Kader einiges tun.


Das Wort blenden lassen finde ich immer etwas schwierig, weil es bedeuten würde, dass Spieler da jemandem etwas vorgemacht hätten.

Ich glaube aber tatsächlich, dass man gewisse Dinge falsch eingeschätzt hat bzw. unterschätzt. Du schreibst ja richtigerweise, dass Talente sich nicht so entwickelt haben. Auch hier hat man definitiv damit gerechnet, dass Spieler diesen Schritt machen.

Ich finde aber dass man definitiv Dinge sehr optimistisch angegangen ist. Manche Dinge hängen zusammen bzw. haben sich potenziert.

Thema Kaderplanung.
Hier gab es definitiv lücken, die "offensichtlich" waren.
Der Ersatz für Burkardt war nicht vorhanden, man wusste nicht wie schnell Burkardt integriert ist und kannte die Ausfallzeiten und hat hier keinen Ersatz gehabt, der das bevorzugte 4:3:3 zentral gut ausfüllt. Als Burkardt ausfiel, konnte man andere Probleme nicht überspielen.
Die 6 war mit Skhiri besetzt, der verletzt ohne Vorbereitung war. Ein Problem, weil Skhiri bekanntermaßen eine Topfitness für sein Spiel braucht. Hier fehlte definitiv ein Ersatz.

Zu der Kaderplanung gehört auch, dass wir defensiv recht schmal aufgestellt waren. Brown, Theate, Collins, Koch, Kristensen, dazu Amenda und Baum mit offenem Leistungsstand.
Brown ging mit Verletzung in die Saison, sodass man von Anfang an Grenzen hatte. Theate, Collins, Koch, Kristensen. Dann kommt Brown wieder, dann geht Kristensen in die Verletzung... Belastungssteuerung war nicht möglich. Wenn Du keine Alternativen hast, wird es auch für die Verantwortlichen schwer.

Das Thema Führungsspieler ist ein Problem, was imho unterschätzt wurde. Spieler die sich dagegen stemmen sind rar. Kristensen ist der sichtbarste, Brown zumindest durch Leistung. Koch wirkt unsichtbar, Götze spielt keine Rolle, Theate hat sich zurückentwickelt, Doan nie als Führungsspieler erwartet, weil zu ruhig. Für mich nicht nur ein Problem direkt, sondern auch für die Entwicklung der Jungen. Fehlende Stabilität erschwert es den Jungen zu wachsen.

Diese Mischung hat nahezu den perfect Storm ergeben. Ich habe ja am Anfang durchaus Probleme erwartet, aber diese Mischung von allem hat am Ende diese Saison ergeben.
Da hat am Ende einiges nicht gepasst, was man imho so auch nicht hätte befürchten müssen. Krösche ist bisher immer ein gewisses Risiko eingegangen und man hatte da auch das nötige Glück gehabt und diesmal ging es in die Hose und am Ende eben nicht nur 3 Tröpfchen zwinker Dann holt man einen Trainer, der imho für die Situation passend war und auch dem fehlt das Glück oder wie auch immer man das nennen mag.

Dass man gewisse Dinge falsch eingeschätzt hat, ist für mich klar, diskutieren kann man aber darüber, welches Ausmaß man wirklich hätte sehen können. Wenn wir ehrlich sind, haben wir alle im Sommer optimistisch geschaut und jetzt wissen wir es natürlich besser.

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Tradition kann man nicht kaufen!
Albert Riera [Cheftrainer] |#1054
05.05.2026 - 15:27 Uhr
Was ich gut und richtig finde, ist, dass man hier unterschiedliche Ursachen für das vergleichsweise schlechte Abschneiden der Eintracht identifiziert und benennt.

Die Trainer und auch zuletzt Riera sind die sportlich Hauptverantwortlichen und so ist es naheliegend, sie in diesem Zusammenhang auch mit aufzuführen. Keinem der drei Trainerteams ist es gelungen, in dieser Saison das Potenzial der Einzelspieler in einer Gruppenformation auf den Platz zu bringen.

Sicher gab es einzelne Positionen und Personalien, die man bei der Kaderplanung unter- oder überschätzt hatte. Damit mussten dann alle umgehen, beispielsweise mit der dünnen Besetzung auf der 6er Position, dem Trapp-Abgang in Bezug auf das Teamgefüge oder auch der fehlenden Tuta-Nachbesetzung. Dennoch ist der aktuelle Kader deutlich stärker als 43 Punkte in 32 Spielen. Und dass Riera bei einem vergleichsweise einfachen Programm an Spieltagsgegnern einen Punkteschnitt von 1,33 Punkten erreicht, hat auch vorrangig andere Gründe als die Qualität des Kaders.

Was sich aus meiner Sicht alle drei Trainerteams vorhalten lassen müssen, ist, dass es ihnen nicht gelungen ist, eine erfolgversprechende Spielidee mit diesem Kader zu entwickeln und auf den Platz zu bekommen.

Der Ansatz des Ballbesitzfußballs ist aus meiner Sicht mit dieser Mannschaft kaum umzusetzen. Mit Bahoya, Knauff und Kalimuendo haben wir unheimlich viel Geschwindigkeit, aber gerade Bahoya und Knauff haben ihr Stärke eher nicht gegen tief stehende Gegner, die sich im Ballbesitz der Eintracht organisieren. Das passt am besten zu Doan und Uzun, die in diesen engen Räumen am ehesten Lösungen finden. Aber Uzun ist oft verletzungsbedingt ausgefallen und Doan hat sich nicht so richtig festgespielt bei der SGE.

Um wieder bessere Ergebnisse zu erzielen und auch ein ansehnlicheres Spiel abliefern, brauchen wir dringend einen Trainer, der die Spielidee, die Taktik und die Grundordnung am Kader orientiert und nicht eine vorgefertigte Lösung mitbringt, die vielleicht gar nicht zu den Spielern passt.

Dazu müsste auch Krösche sagen, welche Art Fussball er sehen möchte und daraufhin den Kader ausgestalten.
Albert Riera [Cheftrainer] |#1055
05.05.2026 - 18:32 Uhr
Zitat von rapaz

Man konnte die Situation absolut als Chance für den neuen Trainer nehmen, um die bestehende Mannschaft zu stabilisieren und auf einen sicheren Platz im Mittelfeld zu setzen. Dies ist passiert und mehr ist wohl auch einfach nicht drin.

So kann man die Situation natürlich auch schönreden. Riera hat mit 1,33 einen geringeren Punkteschnitt als Toppmöller (1,5) und hat es zudem durch seine Sprücheklopferei auf beispiellose Weise vom ersten Tag an geschafft, die Presse und möglicherweise (wir wissen es nicht) auch die Mannschaft gegen sich aufzubringen. Wo soll denn dort eine Stabilisierung stattgefunden haben?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kramer2 am 05.05.2026 um 18:33 Uhr bearbeitet
Albert Riera [Cheftrainer] |#1056
05.05.2026 - 19:21 Uhr
Ich kann gar nicht den Trainer beurteilen, da ich ihn nicht auf dem Trainingsplatz gesehen und erlebt habe.

1,33 Punkte im Schnitt halte ich allerdings für zu wenig, um wirklich uneingeschränkt sagen zu können: Wir gehen mit ihm in die nächste Saison.

Hinzu ist die Außendarstellung nach all den Jahren sehr gewöhnungsbedürftig. Uns hat doch eigentlich sehr gut zu Gesicht gestanden, wenn Ruhe herrschte und sehr wenig Internes nach außen kam. Und wir waren immer am stärksten, wenn unsere Aktivitäten erst rauskamen, als die Tinte trocken war. Vielleicht noch wichtiger: Wir waren erfolgreich, wenn die Mannschaft grundsätzlich im Mittelpunkt stand und nicht einzelne Trainer.

Wie gesagt, beurteilen kann ich die Arbeit nicht. Ich würde mich nicht wundern, wenn Riera nächste Saison nicht mehr bleibt. Vielleicht ist ein Neuanfang für alle beteiligten keine schlechte Idee.
Albert Riera [Cheftrainer] |#1057
05.05.2026 - 19:41 Uhr
Zitat von Dick_Diver
Ich verfolge Riera und sein "Wirken" in Frankfurt mit riesigem Interesse aus der Ferne, da er vor zwei / drei Jahren Trainer bei Girondins war. Das war schon eine sehr "spezielle" Zeit.

Ohne zu weit abzudriften, erinnern mich die täglichen Updates aus Frankfurt an ein bestimmtes, spannendes Sachbuch (über den 100-jährigen Krieg zwischen Frankreich und England), das hieß "Der ferne Spiegel." Damit ist wohl schon einiges ausgesagt.

Die Parallelen sind je nach Sichtweise interessant, verrückt oder erschütternd.

- In Bordeaux hatte er nach kurzer Zeit die halbe Mannschaft gegen sich.
- Er hielt geradezu pathologisch an seinem System fest und äußerte immer wieder öffentlich, die Spieler wären zu blöd dieses zu raffen (absichtlich so formuliert).
- Er hat sich auf mehreren Pressekonferenzen (nicht bloß einer ...) mit den Journalisten angelegt und ihnen vorgeworfen, sie würden "gegen ihn berichten".
- Er hat sich im Spielertunnel mit Yvann Maçon (ASSE) gekloppt.
- Er hat einzelne Spieler nach Spielen heraugepickt und diese öffentlich bloßgestellt.
- Er galt im gesamten Verein als arrogant und "kompliziert".
- Er hat wiederholt kritisiert, die Spieler verstünden "die Räume auf dem Platz" nicht. Nur er mit seinem System.
- Er ...

Ich will das nicht bewerten, merke aber vorsichtig an, dass die Eintracht nicht gerade die KAtze im Sack gekauft hat. What you see is what you get.

In Bordeaux ist er am Ende 12. in der Ligue 2 geworden. Das war die Saison bevor es im Sommer komplett auseinandergefallen ist. Das finanzielle Chaos schwebte über allem, auch deshalb hat man die Saison mit ihm durchgezogen, sonst wäre er im November, Dezember (da gab es die ersten Rauswurf Meldungen) bereits entlassen worden. Im Sommer war das allgemeine Chaos an Meldungen dann so groß, dass diese Personalie von einem Trainer schlichtweg ein zu kleines Thema war. In einer normalen Saison hätte er medial noch ordentlich was abbekommen.

Die Frage "Was um Himmels Willen war das eigentlich für ein Vogel" ist nur deshalb nicht so laut gestellt worden, da es Tausend andere Themen gab. Sie war dennoch überaus berechtigt.


Sehr interessant. In Frankfurt ist es ja fast mittlerweile das selbe. Er bringt einfach zu viele Spieler und Personen in seinem Umfeld gegen sich auf, dass geht nie gut. Und er lernt nicht daraus.

Mich hat es sehr gewundert, dass er noch im Amt ist. Bin davon ausgegangen, dass er am Sonntag fliegt. Es passt einfach nicht, mit seiner Art wird er überall anecken.
Albert Riera [Cheftrainer] |#1058
05.05.2026 - 19:44 Uhr
Was ich mich ja frage, wenn ich das von Außen so betrachte, ist ja, was genau Riera denn in den Augen derer, die ihn hier so vehement verteidigen, gut macht?
Ich sehe es nämlich durchaus auch so, dass eure Mannschaft nicht gut zusammengestellt wurde und es auch gerade bei den Führungsspielern Probleme gibt. Und es stimmt absolut, dass dies für jeden Trainer eine große Herausforderung ist.
Ebenfalls sehe ich es durchaus auch so, dass die Presse sich sehr auf ihn eingeschossen hat. Und das möchte ich auch keineswegs rechtfertigen. Nur frage ich mich dann, warum dies bei früheren Trainern nicht in der Form geschehen ist und wie Riera dann womöglich dazu beiträgt.
Und genau dann verstehe ich die Verteidigung nämlich nicht mehr. Denn gerade wenn die Mannschaft derart schwer zu managen ist und das Umfeld so gereizt agiert, brauche ich doch einen Trainer, der genau versteht, wie er die Mannschaft hinter sich bringt und von seinem Weg überzeugt und jemanden, der es schafft, das Umfeld auf seine Seite zu ziehen. Weil doch gerade schwere Situationen besonders kompetentes Personal erfordern.
Und dann sehe ich nicht viel, was man Riera hier positiv anrechnen kann. Anstatt vor der Presse Ruhe und Souveränität auszustrahlen, liefert er sich mit denen einen regelrechtes Duell. Und anstatt die Mannschaft von der Spielweise zu überzeugen, scheint er die Führungsspieler gegen sich aufzubringen. Das ist doch keine gute Arbeit. Und daran ändert es doch auch nichts, wenn man richtigerweise feststellt, dass die Sportpresse unseriös und reißerisch ist und es in eurer Mannschaft ein paar Spieler gibt, die ihr Ego über den Erfolg stellen. Und dann verstehe ich sogar den Impuls, beiden eine mitzugeben und der Presse mal die Meinung zu geigen und in der Mannschaft mal durchzufegen. Nur bringt das den Verein weiter? Ich denke nicht.
Denn in der Konsequenz zerstört man die Beziehungen zur Presse, von der man, ob man sie mag oder nicht, abhängig ist. Und dadurch nimmt man sich selbst die Zeit, die es braucht, um etwas aufzubauen. Und man zerstört bei der Mannschaft die Marktwerte von vielen Spielern. Und selbst wenn man die aussortieren möchte, ergibt das keinen Sinn. Denn je mehr man einnimmt, desto besser kann man ja nachkaufen. Also ist es doch viel sinnvoller, die Egos zu besänftigen, um sich halten zu können und deren Marktwerte stabil halten zu können. Dann kann ich, aus einer gefestigten Position heraus, Änderungen bewirken, die mir selbst und dem Verein nutzen.

Was Riera macht, kann ich durchaus menschlich verstehen. Aber praktisch bringt das nichts. So fühlt sich das jedenfalls für mich als Außenstehenden an.

•     •     •

Now I got no patience
So sick of complacence
With the D the E the F the I the A the N the C the E
Mind of a revolutionary
So clear the lane
The finger to the land of the chains
What? The land of the free?
Whoever told you that is your enemy?

Albert Riera [Cheftrainer] |#1059
05.05.2026 - 20:48 Uhr

Quelle: 90min

Klartext oder Durchhalteparole? Krösche erklärt brisante Riera-Entscheidung
Die Berichterstattung rund um Eintracht Frankfurt und insbesondere Albert Riera wird nicht ruhiger.
Aussagen klingen eher, als will man die Saison mit Riera zu Ende bringen.

•     •     •

United Colors of Bembeltown

Eintracht Frankfurt
Deutscher Meister 1959
UEFA Pokal / Europa League Sieger 1980, 2022
DFB Pokalsieger 1974,1975,1981,1988, 2018
Albert Riera [Cheftrainer] |#1060
05.05.2026 - 21:03 Uhr
Ich bin zwar eher der positive Part im Forum, aber auch ich denke, dass Krösche mit Riera (hinterher ist man immer schlauer) zu viel Risiko gegangen ist.

Mit ihm in die neue Saison zu gehen ist quasi unmöglich.

Wir haben noch zwei Spiele und am Ende sieht man, was bei rumkam.

Wie gesagt, hinterher ist man immer schlauer, aber evtl wäre doch eine Zwischenlösung à la Funkel besser gewesen. Eine gewachsene Autoritätsperson, hinter der sich Koch und Co. nicht verstecken können. Klingt komisch, ich weiß, aber mit einer Übergangslösung hätte wie Friedhelm hätte man wohl mehr erreichen können.

In dieser Situation einen Riera zu holen, war nicht zwingend falsch, aber hohes Risiko, was sich nicht ausgezahlt hat.
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