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96-Fanszene

15.02.2013 - 16:18 Uhr
96-Fanszene |#8481
04.02.2024 - 20:11 Uhr
Zitat von Suyi1887

Zitat von RuvinhoDBS

Ich frage mich auch: Wie können denn die ganzen Tennisbälle hereingeschmuggelt werden?
Dieser Aspekt der Ultras ist auch nur hier in D. ein Problem. Überall sonst nirgends. Und wenn die Vereine einen strategischen Investor sich nehmen, ist es wieder ok? (siehe Bremen)


Das ist "nur in D. ein Problem", weil es bei uns noch aktive Fanszene gibt und das 50+1 Modell. Schau mal in die Premier League £500 für ein Ticket und keine aktiven Szenen. Vielleicht besteht da ja ein Zusammenhang Stirnrunzelnd

Investoren werden grundsätzlich und von jeder Szene abgelehnt, daher verstehe ich den letzten Satz nicht. Siehe hier z.B. https://www.deichstube.de/news/werder-bremen-ultras-fan-protest-investoren-buendnis-frank-baumann-deutsche-fussball-liga-dfl-bundesliga-investor-plaene-92800671.html


Aktiv? weil sie aktiv Bälle werfen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Falke007 am 04.02.2024 um 20:13 Uhr bearbeitet
96-Fanszene |#8482
05.02.2024 - 00:25 Uhr
Nach heute weigere ich mich die als Fans zu betrachten. Die haben aktiv und bewusst den Spielfluss gestört, als wir am Drücker waren. Sowas macht man nicht, wenn man an einer guten Leistung der Mannschaft und einem guten Ergebnis interessiert ist.
Für die ist das Sportliche doch nur noch nebensächlich. Denen geht es nur noch im ihre Anti-Haltung gegen Kommerz.
Die meisten von denen waren doch wahrscheinlich noch nicht mal auf der Welt als Martin Kind den Verein übernommen hat. Fabulieren von Tradition, nur weil sie in den Sport 1 Saisonrückblicken Fußball aus den 90er Jahren gesehen haben.

Die können noch soviel singen. Das interessiert mich nicht. Für mich sind die als Fans irrelevant.
96-Fanszene |#8483
05.02.2024 - 09:49 Uhr
Zitat von Pablo_Aimar
Nach heute weigere ich mich die als Fans zu betrachten. Die haben aktiv und bewusst den Spielfluss gestört, als wir am Drücker waren. Sowas macht man nicht, wenn man an einer guten Leistung der Mannschaft und einem guten Ergebnis interessiert ist.
Für die ist das Sportliche doch nur noch nebensächlich. Denen geht es nur noch im ihre Anti-Haltung gegen Kommerz.
Die meisten von denen waren doch wahrscheinlich noch nicht mal auf der Welt als Martin Kind den Verein übernommen hat. Fabulieren von Tradition, nur weil sie in den Sport 1 Saisonrückblicken Fußball aus den 90er Jahren gesehen haben.

Die können noch soviel singen. Das interessiert mich nicht. Für mich sind die als Fans irrelevant.


Zumal die Gesände nicht wirklich kreativ sind, oder?
Ab und zu ne gute Choreo, okay. Aber die immer gleichen 7 Lieder, Spiel für Spiel…
Wie du schon sagst, die meisten sind noch sehr jung oder irgendwann in der Entwicklung stehen geblieben. Wenn sie sich als Ultras ausleben wollen, Bitteschön. Aber nicht auf Kosten des Vereins.
96-Fanszene |#8484
05.02.2024 - 10:16 Uhr
Zitat von Pablo_Aimar
Nach heute weigere ich mich die als Fans zu betrachten. Die haben aktiv und bewusst den Spielfluss gestört, als wir am Drücker waren. Sowas macht man nicht, wenn man an einer guten Leistung der Mannschaft und einem guten Ergebnis interessiert ist.


Natürlich bleibt es dir freigestellt wie oder als was du diese Fans bezeichnest, aber wenn schon ein Protest dann auch richtig. Es wäre wohl sehr inkonsequent gewesen, wenn die Fans nur dann ein Spiel unterbrechen, wenn es nicht zum Nachteil für den eigenen Verein ist.
Wie gesagt, ich teile die Ängste und Befürchtungen der Fanszene nicht, kann aber natürlich verstehen, dass sie diese Art von Protest wählen.
Es ist auch nicht die Aufgabe der Vereine, da eine Lösung zu finden, sondern die der DFL. Was die Öffnung für Investoren angeht, wird die DFL nicht zurückrudern, aber vielleicht kann man zusammen mit den Fans einen Weg finden, der ihnen ihre Ängste vor Veränderungen nimmt.

Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man diese Art von Protesten nicht übertreiben sollte, denn eins ist richtig und wichtig. "Der Fußball gehört uns Fans!", aber nicht nur denen, die Woche für Woche im Stadion stehen, sondern auch jeden anderen Fan. Und genau diesen Fans nimmt man ein Stück der wöchentlichen Freude, wenn man für X Unterbrechungen und ggf. für einen Spielabbruch sorgt.

•     •     •

Bier, welches während eines Torjubels verloren geht, sollte, im Falle einer Rücknahme durch den VAR, von der DFL finanziell erstattet werden.
96-Fanszene |#8485
05.02.2024 - 10:20 Uhr
Zitat von RuvinhoDBS
Ich frage mich auch: Wie können denn die ganzen Tennisbälle hereingeschmuggelt werden?
Dieser Aspekt der Ultras ist auch nur hier in D. ein Problem. Überall sonst nirgends. Und wenn die Vereine einen strategischen Investor sich nehmen, ist es wieder ok? (siehe Bremen)


Security am Einlass: Warum haben Sie da so dicke Ausbeulungen im Schritt?
Zuschauer: Bin beim Skaten auf meine Kronjuwelen geknallt. Wollen Sie mal sehen, wie blau und geschwollen die jetzt sind?
Security: Bitte weitergehen.

Etwas überspitzt, aber letztlich gilt fast immer: Wer etwas ins Stadion schmuggeln will, schafft das in den meisten Fällen halt auch.

Frauen haben da auch diverse Optionen zum Schmuggel, hörte ich zwinker
Gleiches gilt halt auch für Vermummung. Gibt heute genug Halstücher, Schals etc, die sich ruckzuck zur Sturmhaube umfunktionieren lassen. Die kann man halt auch nicht verbieten. Ich selbst nutze sowas zB oft beim Motorradfahren
96-Fanszene |#8486
05.02.2024 - 10:34 Uhr
Zitat von Suyi1887
Zitat von RuvinhoDBS

Ich frage mich auch: Wie können denn die ganzen Tennisbälle hereingeschmuggelt werden?
Dieser Aspekt der Ultras ist auch nur hier in D. ein Problem. Überall sonst nirgends. Und wenn die Vereine einen strategischen Investor sich nehmen, ist es wieder ok? (siehe Bremen)


Das ist "nur in D. ein Problem", weil es bei uns noch aktive Fanszene gibt und das 50+1 Modell. Schau mal in die Premier League £500 für ein Ticket und keine aktiven Szenen. Vielleicht besteht da ja ein Zusammenhang Stirnrunzelnd

Investoren werden grundsätzlich und von jeder Szene abgelehnt, daher verstehe ich den letzten Satz nicht. Siehe hier z.B. https://www.deichstube.de/news/werder-bremen-ultras-fan-protest-investoren-buendnis-frank-baumann-deutsche-fussball-liga-dfl-bundesliga-investor-plaene-92800671.html


Das ist ja nun nur zu einem überschaubar kleinen Teil richtig.
Aktive Fanszenen gibt es in allen Ländern und auch die Mär vom £500 Ticket ist maßlos übertrieben. Der Preis-teuerste Verein der Premier League ist der FC Arsenal. Die teuerste Dauerkarte beim FC Arsenal kostet umgerechnet 2.721 Euro, während man bei Ligakonkurrent Stoke City schon für 397 Euro jedes Heimspiel der Saison sehen kann. Ein Tagesticket liegt im Schnitt bei £30.
Richtig ist, dass Deutschland das einzige Land ist, in dem es die 50+1-Regel gibt (Um die es aber bei diesem Protest nicht geht.) Aber wenn du mir erklären möchtest, dass italienische Vereine, oder Vereine aus Österreich, Frankreich, Schweiz, Polen oder den Niederlanden keine aktive Fanszene haben, weil es dort keine 50+1-Regel gibt, dann musst du mich und die Leser hier schon für sehr naiv halten.

•     •     •

Bier, welches während eines Torjubels verloren geht, sollte, im Falle einer Rücknahme durch den VAR, von der DFL finanziell erstattet werden.
96-Fanszene |#8487
05.02.2024 - 10:44 Uhr
Ich finde es interessant, das keiner die Kernfrage beantwortet oder beantworten kann.

Wie schaffen es über 100 Tennisbälle ins Stadion ?!


Wenn man weiter erörtert erfolgen sich für mich weitere Fragen:

- wie schafft es die noch größeren Pyros ins Stadion?
- welche Reaktion zeigt Hannover 96 auf das Security versagen?

Es wird erneut eine saftige Geldstrafe für Hannover 96 regnen. Generell sind wir schon mit den Strafen vom DFB sehr hoch angesetzt, dieses Geld hätte man komplett für bessere Einlasskontrollen nutzen können.

Die Frage ist, ob man das überhaupt will. Denn dann würde man die Ultras nur weiter provozieren. Und was wenn man bei einer Ultra Gruppe Tennisbälle und Pyros findet? Stellt sich die Security dann wirklich dagegen?
96-Fanszene |#8488
05.02.2024 - 10:46 Uhr
Zitat von Pablo_Aimar
Nach heute weigere ich mich die als Fans zu betrachten. Die haben aktiv und bewusst den Spielfluss gestört, als wir am Drücker waren. Sowas macht man nicht, wenn man an einer guten Leistung der Mannschaft und einem guten Ergebnis interessiert ist.
Für die ist das Sportliche doch nur noch nebensächlich. Denen geht es nur noch im ihre Anti-Haltung gegen Kommerz.
Die meisten von denen waren doch wahrscheinlich noch nicht mal auf der Welt als Martin Kind den Verein übernommen hat. Fabulieren von Tradition, nur weil sie in den Sport 1 Saisonrückblicken Fußball aus den 90er Jahren gesehen haben.

Die können noch soviel singen. Das interessiert mich nicht. Für mich sind die als Fans irrelevant.

Mir geht die generelle Selbstdarstellung der Szene auch gehörig auf dem Zwirn. Mittelmäßiger Support, aber um sich unter den Ultra-Gruppierungen zu behaupten, versucht man mit kontroversen Aktionen auf sich aufmerksam zu machen.
Dennoch haben sie an diesem Protest meine Unterstützung. Über den Investoren-Deal bzw. auch die generelle Kommerzialisierung darf man geteilter Meinung sein. Für mich gehört die Fankultur in Deutschland aber genauso zum Fußball, wie der Fußball selbst. Dass die DFL seit Jahren finanzielle Entscheidungen vor fanfreundliche stellt (bspw. Spieltagsansetzungenm, Zerstückelung von Anstoßzeiten, Verteilen der Fernsehrechte), ist ja durchaus bekannt.
Der beschlossene Investoreneinstieg schürt nun berechtigterweise die Angst vor weitreichenden Folgen, wurde absolut intransparent kommuniziert und auf den Willen bzw. der Ängste der Fans wurde überhaupt nicht eingegangen.
Wenn man dieses Vorgehen nun also kritisieren will und die Verantwortlichen zum Umdenken bewegen möchte, ist die Form des Protests genau die richtige, eben weil hier ganz merklich ins Spielgeschehen eingegriffen wird. Protest muss wehtun, damit er gehört wird. Mit ein paar Spruchbändern und Sprüchen wird man keinen bei der DFL erreichen.

•     •     •

Manchmal geht es nicht so wie man will,
doch unsere Liebe steht deswegen noch nicht still.
Tränen können fließen, doch in der größen Not,
rudern wir gemeinsam im roten Fußballboot!
96-Fanszene |#8489
05.02.2024 - 11:05 Uhr
Zitat von Svense
Ich finde es interessant, das keiner die Kernfrage beantwortet oder beantworten kann.

Wie schaffen es über 100 Tennisbälle ins Stadion ?!


Wenn man weiter erörtert erfolgen sich für mich weitere Fragen:

- wie schafft es die noch größeren Pyros ins Stadion?
- welche Reaktion zeigt Hannover 96 auf das Security versagen?

Es wird erneut eine saftige Geldstrafe für Hannover 96 regnen. Generell sind wir schon mit den Strafen vom DFB sehr hoch angesetzt, dieses Geld hätte man komplett für bessere Einlasskontrollen nutzen können.

Die Frage ist, ob man das überhaupt will. Denn dann würde man die Ultras nur weiter provozieren. Und was wenn man bei einer Ultra Gruppe Tennisbälle und Pyros findet? Stellt sich die Security dann wirklich dagegen?


Ich habe in #8488 bereits einen Ansatz beschrieben.
Du kannst das so nicht kontrollieren ohne tief in die Persönlichkeitsrechte einzugreifen (Stichwort Abtasten im Genitalbereich). Da sind der Security rechtlich Grenzen gesetzt.
Bei Bengalos gibt es auch noch die Option des (sorry wird etwas eklig) rektalen Schmuggel.
Früher (ich weiß nicht, ob das heute noch geht) soll es auch möglich gewesen sein, einen Tag vor dem Spiel Taschen oder Rücksäcke an bestimmten Stellen über den Stadionzaun zu werfen, die dann nach der Kontrolle eingesammelt werden.
Man nagle mich nicht auf den Begriff fest, aber mit genug krimineller Energie sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.
Da lässt sich natürlich mit moderner Überwachungstechnik Einiges aussortieren, nur muss man sich an der Stelle fragen, ob man das auch möchte. Ich pers. würde das als „gemeiner“ Zuschauer konsequent ablehnen. Mal ganz davon ab, dass eine solche Überwachung sehr teuer zu realisieren ist.
96-Fanszene |#8490
05.02.2024 - 14:03 Uhr
Zitat von thHannover96
Zitat von Pablo_Aimar

Nach heute weigere ich mich die als Fans zu betrachten. Die haben aktiv und bewusst den Spielfluss gestört, als wir am Drücker waren. Sowas macht man nicht, wenn man an einer guten Leistung der Mannschaft und einem guten Ergebnis interessiert ist.
Für die ist das Sportliche doch nur noch nebensächlich. Denen geht es nur noch im ihre Anti-Haltung gegen Kommerz.
Die meisten von denen waren doch wahrscheinlich noch nicht mal auf der Welt als Martin Kind den Verein übernommen hat. Fabulieren von Tradition, nur weil sie in den Sport 1 Saisonrückblicken Fußball aus den 90er Jahren gesehen haben.

Die können noch soviel singen. Das interessiert mich nicht. Für mich sind die als Fans irrelevant.

Mir geht die generelle Selbstdarstellung der Szene auch gehörig auf dem Zwirn. Mittelmäßiger Support, aber um sich unter den Ultra-Gruppierungen zu behaupten, versucht man mit kontroversen Aktionen auf sich aufmerksam zu machen.
Dennoch haben sie an diesem Protest meine Unterstützung. Über den Investoren-Deal bzw. auch die generelle Kommerzialisierung darf man geteilter Meinung sein. Für mich gehört die Fankultur in Deutschland aber genauso zum Fußball, wie der Fußball selbst. Dass die DFL seit Jahren finanzielle Entscheidungen vor fanfreundliche stellt (bspw. Spieltagsansetzungenm, Zerstückelung von Anstoßzeiten, Verteilen der Fernsehrechte), ist ja durchaus bekannt.
Der beschlossene Investoreneinstieg schürt nun berechtigterweise die Angst vor weitreichenden Folgen, wurde absolut intransparent kommuniziert und auf den Willen bzw. der Ängste der Fans wurde überhaupt nicht eingegangen.
Wenn man dieses Vorgehen nun also kritisieren will und die Verantwortlichen zum Umdenken bewegen möchte, ist die Form des Protests genau die richtige, eben weil hier ganz merklich ins Spielgeschehen eingegriffen wird. Protest muss wehtun, damit er gehört wird. Mit ein paar Spruchbändern und Sprüchen wird man keinen bei der DFL erreichen.

Mir persönlich geht es hier hauptsächlich um das Wie. Gegen Investoren sein, Transparente, oder außerhalb des Stadions demonstrieren wäre ja alles schön und gut.
Aber die wollen die maximale Aufmerksamkeit und sind bereit dafür aktiv der Mannschaft zu schaden. Und dafür gibt es meiner Meinung nach keine Entschuldigung oder Rechtfertigung. Da verlieren die in meinen Augen ihr Fan-sein.
Die sind wie kleine Kinder, die um jeden Preis die Aufmerksamkeit ihrer Eltern wollen und ihr Spielzeug gegen die Wand werfen.
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