50+1-Regel II
21.01.2010 - 22:01 Uhr
28.04.2015 - 19:52 Uhr
Zitat von NaimZ
Entweder man verkauft sich oder man verkommt zu einer unbedeutenden regionalen Liga.
Entweder man verkauft sich oder man verkommt zu einer unbedeutenden regionalen Liga.
Wir haben derzeit schon das Potential, dass mittelmäßige Vereine selbst ihren mittelmäßigen Spielern schon Millionengehälter zahlen. Absolute Top-Clubs wie Bayern, Dortmund aber auch Leverkusen, Wolfsburg und Schalke zahlen wirklich gut - und hängen nicht wirklich weit hinter den Vereinen aus Italien, Spanien oder England.
Was man immer vergißt: Wer wirklich investieren will, der sucht sich die Möglichkeit dazu. In England z.B. ist der Platz für Investoren irgendwann mal voll - und dann weicht man nach Deutschland aus. Ich kann z.B. auch gut investieren OHNE den Verein gleich ganz zu übernehmen. Ich kaufe ja auch Aktien ohne direkt die ganze Firma zu kaufen.
29.04.2015 - 10:31 Uhr
Wir hinken den Engländern jetzt schon beträchtlich hinterher und der Abstand vergrößert sich anstatt kleiner zu werden. Das ist das fundamentale Dilemma.
Der Tabellen-Letzte in England bekommt bereits jetzt mehr TV-Geld als Bayern München.
Selbst die kleinsten Clubs in der EPL können 20 Mio Transfers stemmen. Das können in der Bundesliga nicht einmal 5 Vereine.
Und wie ich bereits mehrfach erklärt habe: Die Schere geht weiter auseinander.
Menschen die sich Clubs als Spielzeug kaufen, wollen es als ihr Eigentum besitzen. Sie wollen Macht darüber haben und schalten und walten wie sie es für richtig halten. Diese Art von Mensch ist nicht zufrieden damit sich stillschweigend zu beteiligen wie ein Klein-Aktionär.
Ich gebe dir mal ein Beispiel aus einem Interview mit einem russischen Milliardär aus den 90ern. Er wurde gefragt warum er Milliardär ist. Seine Antwort: "Mein Geschäftspartner ist bei 100 Millionen ausgestiegen. Er sagte er habe mehr Geld als er jemals ausgeben könne. Ich wollte mehr. Darum bin ich jetzt superreich."
Mit genug Geld kannst du aus deinem Dorfverein einen Titelanwärter machen.
Der Tabellen-Letzte in England bekommt bereits jetzt mehr TV-Geld als Bayern München.
Selbst die kleinsten Clubs in der EPL können 20 Mio Transfers stemmen. Das können in der Bundesliga nicht einmal 5 Vereine.
Und wie ich bereits mehrfach erklärt habe: Die Schere geht weiter auseinander.
Menschen die sich Clubs als Spielzeug kaufen, wollen es als ihr Eigentum besitzen. Sie wollen Macht darüber haben und schalten und walten wie sie es für richtig halten. Diese Art von Mensch ist nicht zufrieden damit sich stillschweigend zu beteiligen wie ein Klein-Aktionär.
Ich gebe dir mal ein Beispiel aus einem Interview mit einem russischen Milliardär aus den 90ern. Er wurde gefragt warum er Milliardär ist. Seine Antwort: "Mein Geschäftspartner ist bei 100 Millionen ausgestiegen. Er sagte er habe mehr Geld als er jemals ausgeben könne. Ich wollte mehr. Darum bin ich jetzt superreich."
Mit genug Geld kannst du aus deinem Dorfverein einen Titelanwärter machen.
29.04.2015 - 11:35 Uhr
Zitat von NaimZ
Wir hinken den Engländern jetzt schon beträchtlich hinterher und der Abstand vergrößert sich anstatt kleiner zu werden. Das ist das fundamentale Dilemma.
Der Tabellen-Letzte in England bekommt bereits jetzt mehr TV-Geld als Bayern München.
Selbst die kleinsten Clubs in der EPL können 20 Mio Transfers stemmen. Das können in der Bundesliga nicht einmal 5 Vereine.
Und wie ich bereits mehrfach erklärt habe: Die Schere geht weiter auseinander.
Menschen die sich Clubs als Spielzeug kaufen, wollen es als ihr Eigentum besitzen. Sie wollen Macht darüber haben und schalten und walten wie sie es für richtig halten. Diese Art von Mensch ist nicht zufrieden damit sich stillschweigend zu beteiligen wie ein Klein-Aktionär.
Ich gebe dir mal ein Beispiel aus einem Interview mit einem russischen Milliardär aus den 90ern. Er wurde gefragt warum er Milliardär ist. Seine Antwort: "Mein Geschäftspartner ist bei 100 Millionen ausgestiegen. Er sagte er habe mehr Geld als er jemals ausgeben könne. Ich wollte mehr. Darum bin ich jetzt superreich."
Mit genug Geld kannst du aus deinem Dorfverein einen Titelanwärter machen.
Wir hinken den Engländern jetzt schon beträchtlich hinterher und der Abstand vergrößert sich anstatt kleiner zu werden. Das ist das fundamentale Dilemma.
Der Tabellen-Letzte in England bekommt bereits jetzt mehr TV-Geld als Bayern München.
Selbst die kleinsten Clubs in der EPL können 20 Mio Transfers stemmen. Das können in der Bundesliga nicht einmal 5 Vereine.
Und wie ich bereits mehrfach erklärt habe: Die Schere geht weiter auseinander.
Menschen die sich Clubs als Spielzeug kaufen, wollen es als ihr Eigentum besitzen. Sie wollen Macht darüber haben und schalten und walten wie sie es für richtig halten. Diese Art von Mensch ist nicht zufrieden damit sich stillschweigend zu beteiligen wie ein Klein-Aktionär.
Ich gebe dir mal ein Beispiel aus einem Interview mit einem russischen Milliardär aus den 90ern. Er wurde gefragt warum er Milliardär ist. Seine Antwort: "Mein Geschäftspartner ist bei 100 Millionen ausgestiegen. Er sagte er habe mehr Geld als er jemals ausgeben könne. Ich wollte mehr. Darum bin ich jetzt superreich."
Mit genug Geld kannst du aus deinem Dorfverein einen Titelanwärter machen.
Und all das ist erstrebenswert? Wirklich?
29.04.2015 - 15:28 Uhr
Zitat von k.sch1
Tatsächlich ist die Bundesliga bei der absoluten Minderheit (ich glaub sogar die einzige Liga?!) bei der eine solche Limitierung besteht.
Tatsächlich ist die Bundesliga bei der absoluten Minderheit (ich glaub sogar die einzige Liga?!) bei der eine solche Limitierung besteht.
Die Ösis haben auf dem Papier auch 50+1, ist aber faktisch außer Kraft gesetzt.
29.04.2015 - 16:48 Uhr
Mit guter Arbeit lässt sich langfristig kein Wettbewerb in der Bundesliga herstellen, wenn der Monopolist alles tut, um seine Monopolstellung zu behalten.
Mittlerweile glaube ich, dass Konzerne/Mäzen/Scheichs der Liga durchaus gut tun würden, in dem sie für mehr Wettbewerb sorgen.
Mittlerweile glaube ich, dass Konzerne/Mäzen/Scheichs der Liga durchaus gut tun würden, in dem sie für mehr Wettbewerb sorgen.
29.04.2015 - 16:52 Uhr
Für mehr Wettbewerb ? Wir haben keinen Wettbewerb in der Bundesliga.
Wir haben einen Sportwagen gegen 17 Trabis und nur wenn der Sportwagen mal einen Platten oder Getriebeschaden hat wird einer der Trabis Meister.
Wir haben einen Sportwagen gegen 17 Trabis und nur wenn der Sportwagen mal einen Platten oder Getriebeschaden hat wird einer der Trabis Meister.
30.04.2015 - 18:08 Uhr
Zitat von kebekus
Mit guter Arbeit lässt sich langfristig kein Wettbewerb in der Bundesliga herstellen, wenn der Monopolist alles tut, um seine Monopolstellung zu behalten.
Mittlerweile glaube ich, dass Konzerne/Mäzen/Scheichs der Liga durchaus gut tun würden, in dem sie für mehr Wettbewerb sorgen.
Mit guter Arbeit lässt sich langfristig kein Wettbewerb in der Bundesliga herstellen, wenn der Monopolist alles tut, um seine Monopolstellung zu behalten.
Mittlerweile glaube ich, dass Konzerne/Mäzen/Scheichs der Liga durchaus gut tun würden, in dem sie für mehr Wettbewerb sorgen.
Interessante These! Mit dem neuen Adidas Vertrag dürfte es langfristig noch erheblich schwerer werden den Bayern die Stirn zu bieten.
Es steht Scheichs aber auch jetzt schon frei in Deutschland zu investieren. Sie müssten nur auf ihre Stimmenmehrheit verzichten. Die Kapitalmehrheit kann ein Scheich etc. halten. Das Problem in der Liga ist ja bereits, dass für viele Vereine die Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft ein Problem darstellt. Das der e.V. für Fußballvereine ohne hin eine Rechtsformverfehlung darstellt (ganz herrschende Meinung der Gesellschaftsrechtler) wird hier in Deutschland leider immer wieder ausser Betracht gelassen, bzw. als Angriff auf die Fußballtradition gesehen, siehe zuletzt vor allem bei Schalke.
Schaut man sich die Investoren von BVB und Bayern an, sieht man doch gut, dass bei diesen Vereinen alles sehr ruhig und äußerst professionell von statten geht. Dagegen sieht man beim HSV oder auch bei Stuttgart, dass nicht die Ausgliederung, sondern deren unprofessionelles Verhalten und wirtschaften ist, welches sie zu spielbällen von Kreditgebern (z.B. Kühne oder auch Otto) macht.
Ich sehe in 50 plus 1 nicht das Problem, ich bin der Überzeugung, dass trotz dieser Regelung eine Investition in einen Fußballverein in Deutschland attraktiv ist. Vielmehr müssten sich die Fußballvereine für Investoren öffnen und Anfangen solide zu wirtschaften.
Investoren wollen ja gar nicht unbedingt immer das alleinige Sagen haben. Vielmehr können Fusballvereine von Sachverstand in Aufsichtsräten auch profitieren.
30.04.2015 - 18:41 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Wir haben derzeit schon das Potential, dass mittelmäßige Vereine selbst ihren mittelmäßigen Spielern schon Millionengehälter zahlen. Absolute Top-Clubs wie Bayern, Dortmund aber auch Leverkusen, Wolfsburg und Schalke zahlen wirklich gut - und hängen nicht wirklich weit hinter den Vereinen aus Italien, Spanien oder England.
Was man immer vergißt: Wer wirklich investieren will, der sucht sich die Möglichkeit dazu. In England z.B. ist der Platz für Investoren irgendwann mal voll - und dann weicht man nach Deutschland aus. Ich kann z.B. auch gut investieren OHNE den Verein gleich ganz zu übernehmen. Ich kaufe ja auch Aktien ohne direkt die ganze Firma zu kaufen.
Zitat von NaimZ
Entweder man verkauft sich oder man verkommt zu einer unbedeutenden regionalen Liga.
Entweder man verkauft sich oder man verkommt zu einer unbedeutenden regionalen Liga.
Wir haben derzeit schon das Potential, dass mittelmäßige Vereine selbst ihren mittelmäßigen Spielern schon Millionengehälter zahlen. Absolute Top-Clubs wie Bayern, Dortmund aber auch Leverkusen, Wolfsburg und Schalke zahlen wirklich gut - und hängen nicht wirklich weit hinter den Vereinen aus Italien, Spanien oder England.
Was man immer vergißt: Wer wirklich investieren will, der sucht sich die Möglichkeit dazu. In England z.B. ist der Platz für Investoren irgendwann mal voll - und dann weicht man nach Deutschland aus. Ich kann z.B. auch gut investieren OHNE den Verein gleich ganz zu übernehmen. Ich kaufe ja auch Aktien ohne direkt die ganze Firma zu kaufen.
Sehe ich genauso. Die Bundesliga ist weit davon entfernt das Armenhaus Europas zu sein. Klar, im Vergleich zu England sieht es finanziell nicht so rosig aus, aber vergleicht man die Bundesliga mal mit der Ligue 1, der Serie A oder der Primera Division, dann erscheint die Lage doch gleich ganz aus.
Ich persönlich bin kein Fan von Investoren. Die sind einfach nicht sicher genug und ich bezweifle ehrlich gesagt auch, dass ein internationaler Investor in Deutschland einsteigt ohne das Sagen zu haben. Das kann nämlich ganz schön schief gehen - siehe 1860 München.
Bayern hat es doch eigentlich vorgemacht und sich Firmen als Investoren gesucht. Natürlich klappt das nicht bei jedem Verein, aber Borussia Dortmund hat es doch nachgemacht und dort läuft es doch auch. Ich bin überzeugt davon, dass Hamburg, Stuttgart, Schalke oder Gladbach definitiv attraktiv genug sind, um finanzkräftige Unternehmen als Investoren anzuziehen.
Dazu ist allerdings auch ein gewisses Maß an guter Arbeit nötig. Dass Vereine wie Hamburg, die Jahre lang heruntergewirtschaftet wurden, nicht innerhalb von ein paar Jahren wieder den Weg in die Spitze finden, das ist klar und auch gut so.
02.06.2015 - 17:33 Uhr
Ich habe die geschätzten TV-Einnahmen der PL-Klubs ab 2016 nach aktuellem Wechselkurs errechnet. Ich habe die Tabelle am Ende der folgenden Seite in Euronen umgerechnet :
http://www.totalsportek.com/money/premier-league-tv-rights-money-distribution/
1. Platz - €201,12 Mio pro Saison
2. Platz - € 198,36 Mio
3. Platz - € 195.61 Mio
4. Platz - € 192,84 Mio
5. Platz - € 181, 83 Mio
6. Platz - € 184,59 Mio
7. Platz - € 188,72 Mio
8. Platz - € 170,81 Mio
9. Platz - € 170,81 Mio
10. Platz - € 162,55 Mio
11. Platz - € 158,41 Mio
12.Platz - € 155,66 Mio
13. Platz - € 155,66 Mio
14. Platz - € 150,15 Mio
15. Platz - € 148,77 Mio
16. Platz - € 144,64 Mio
17. Platz - € 141,88 Mio
18. Platz - € 139,13 Mio
19. Platz - € 136,37 Mio
20. Platz - € 133,62 Mio pro Saison
Die Inlandseinnahmen stehen bereits fest (5,5 Mrd Pfund für drei Jahre) - die Auslandseinnahmen wurden auf 3 Mrd Pfund für drei Jahre geschätzt ( der tatsächliche Betrag kann also niedriger oder noch höher sein).
http://www.totalsportek.com/money/premier-league-tv-rights-money-distribution/
1. Platz - €201,12 Mio pro Saison
2. Platz - € 198,36 Mio
3. Platz - € 195.61 Mio
4. Platz - € 192,84 Mio
5. Platz - € 181, 83 Mio
6. Platz - € 184,59 Mio
7. Platz - € 188,72 Mio
8. Platz - € 170,81 Mio
9. Platz - € 170,81 Mio
10. Platz - € 162,55 Mio
11. Platz - € 158,41 Mio
12.Platz - € 155,66 Mio
13. Platz - € 155,66 Mio
14. Platz - € 150,15 Mio
15. Platz - € 148,77 Mio
16. Platz - € 144,64 Mio
17. Platz - € 141,88 Mio
18. Platz - € 139,13 Mio
19. Platz - € 136,37 Mio
20. Platz - € 133,62 Mio pro Saison
Die Inlandseinnahmen stehen bereits fest (5,5 Mrd Pfund für drei Jahre) - die Auslandseinnahmen wurden auf 3 Mrd Pfund für drei Jahre geschätzt ( der tatsächliche Betrag kann also niedriger oder noch höher sein).
02.06.2015 - 19:21 Uhr
die Lex "Bayer" muss abgeschafft werden. Wob, Leipzig, TSG, Bayer wären dann zwar nach 3-4Jahren nur Regionalliga und tiefer wahrscheinlich, aber das stört doch niemanden. Bin für eine deutliche Verschärfung von 50+1 damit das Unterlaufen unmöglich wird. War klar das die Ausnahme Regelungen genutzt werden um das System Aufzuweichen wie von Kind H96 und Co. Statt den Nachzugeben sollte die Ausnahmen gestrichen werden noch härter reguliert werden!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheBrain am 02.06.2015 um 19:24 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

