☕ - Osteria VARgogna - Off Topic Diskussionsthread
10.06.2018 - 00:29 Uhr
21.05.2019 - 13:37 Uhr
SPOILER
All deine angesprochenen Punkte machen im Rahmen der Geschichte schon Sinn, das Problem ist eher das sprunghafte Storytelling, welches durch die kleine Episodenzahl erzeugt wird. Da hätte man sich Zeit nehmen müssen. Die Art und Weise und Begründung für diverse Entscheidungen ist ebenso nicht zufriedenstellend - auch wenn ich das Ende selbst überraschend rund fande und die übertriebene "Kritik" nur bedingt nachvollziehen kann.
Was deine Punkte betrifft:
- Jaime geing zurück, weil Cersei seine große Liebe ist. Er hatte sich von ihr abgewandt, aber jemanden dem Tod ausliefern, mit dem man seit der Jugend zusammen ist/war, hat ihn dann doch zerissen. Seine Rückkehr ist für mich folgerichtig, nur die Begründung nicht. In der Serie wird es so dargestellt, dass er glaubt, Cersei hätte eine realistische Chance gegen Dany und den Drachen. Außerdem seien ihm "die Menschen egal", was im Rahmen seiner Charakterentwicklung einfach lächerlich ist. Aber deine genannte Entscheidung, macht völlig Sinn.
- Dany drehte plötzlich so durch, weil sie offensichtlich in einer Identitätskrise steckte (keine Rechtmäßigkeit, niemand steht ihr bei) und weil sie alles verloren hat, was ihr etwas bedeutet hat (Jon, Mormond, ihre Freundin). Dass sie wütend wird, war sicher auch von RR. Martin so vorgesehen. Das Problem ist hier mal wieder das absurde Pacing, der viel zu schnelle Twist. In allen Staffeln hat Dany mit sehr viel Brutalität gehandelt, aber sie hat in ihren Opfern immer das "böse" gesehen. Nehmen wir an, der zweite Drache hätte am Ende noch gelebt und dann nach dem Erklingen der Glocke überraschend den Tod durch eine Ballista gesehen, das wäre für mich ein glaubwürdiger Moment für eine emotionale Überreaktion gewesen. So wirkte das einfach etwas übertrieben...
- Jon wurde zur aus "Strafe" zur Mauer geschickt. Als Königsmörder sollte er wohl nicht mehr in der Stadt sein. Mal abgesehen davon, macht das Ende für ihn durchaus Sinn. Über die gesamte Serie hatte er nie wirklich eine Wahl: Er wurde als Bastard zur Wall geschickt, musste sich mit seinem Schicksal als "Auserwählter" anfreunden, hat seine große Liebe im Krieg verloren, musste seine zweite Liebe selbst umbringen und hat eigentlich die ganze Zeit für den Krieg gelebt. Nun ist es eigentlich das erste Mal, dass er wirklich "frei" ist. Irgendwie ein versöhnliches, gutes Ende.
Meiner Meinung nach hätte für den roten Faden der Serie aber Jon König werden müssen, auch wenn der Schritt nach dem Mord sicherlich schwer gefallen wäre. Er ist aber der, der die Völker geeinigt hat, der, der sich gegen die Untoten-Bedrohung aufgebäumt hat und der, der seinen Fehler im Vertrauen in Dany durch eigenes Handeln wieder gut machen musste, und dabei noch eigene moralische Werte über Bord wirft.
Noch dazu wäre es in der Tat ein bittersüßes Ende gewesen: Er wäre wahrscheinlich ein guter König, aber er will es gar nicht sein. Er wäre wieder unglücklich und müsste für seine Fehler gerade stehen. Das hätte gut gepasst, meiner Auffassung nach.
Bran ist aber durchaus eine Alternative, mit der ich leben kann. Man kann die letzte Staffel für genug Logikfehler und Plot-Armors kritisieren, aber das Ende so schlecht machen? Das erschließt sich mir nicht. Die IMDB-Bewertung ist absurd.
Zitat von Milantelli
Dank dem schlechten Ende der Serie, sind viele meine Kollegen motiviert die kommenden Bücher zu lesen um dort den "Goodfeel moment" zu bekommen
8 Folgen war einfach zu wenig, die Handlungsstränge sind wie ich finde nicht zu Ende gedacht:
-Warum geht Jamie zurück, obwohl er seiner Schwester den Rücken kehrt?
-Was will Jon bei der Wall? Die meisten Wildlinge sind tot und der Nachtkönig und seine Armee besiegt...
-Weshalb drehte Daenerys plötzlich so durch? Von einem Moment auf den anderen, wirft sie die Prinzipien der ersten 7 Staffeln einfach weg.
Zumindest hat man es sich nicht entgehen lassen, einen Spin Off zu verkünden "GoT Bloodmoon"...
Dank dem schlechten Ende der Serie, sind viele meine Kollegen motiviert die kommenden Bücher zu lesen um dort den "Goodfeel moment" zu bekommen

8 Folgen war einfach zu wenig, die Handlungsstränge sind wie ich finde nicht zu Ende gedacht:
-Warum geht Jamie zurück, obwohl er seiner Schwester den Rücken kehrt?
-Was will Jon bei der Wall? Die meisten Wildlinge sind tot und der Nachtkönig und seine Armee besiegt...
-Weshalb drehte Daenerys plötzlich so durch? Von einem Moment auf den anderen, wirft sie die Prinzipien der ersten 7 Staffeln einfach weg.
Zumindest hat man es sich nicht entgehen lassen, einen Spin Off zu verkünden "GoT Bloodmoon"...
All deine angesprochenen Punkte machen im Rahmen der Geschichte schon Sinn, das Problem ist eher das sprunghafte Storytelling, welches durch die kleine Episodenzahl erzeugt wird. Da hätte man sich Zeit nehmen müssen. Die Art und Weise und Begründung für diverse Entscheidungen ist ebenso nicht zufriedenstellend - auch wenn ich das Ende selbst überraschend rund fande und die übertriebene "Kritik" nur bedingt nachvollziehen kann.
Was deine Punkte betrifft:
- Jaime geing zurück, weil Cersei seine große Liebe ist. Er hatte sich von ihr abgewandt, aber jemanden dem Tod ausliefern, mit dem man seit der Jugend zusammen ist/war, hat ihn dann doch zerissen. Seine Rückkehr ist für mich folgerichtig, nur die Begründung nicht. In der Serie wird es so dargestellt, dass er glaubt, Cersei hätte eine realistische Chance gegen Dany und den Drachen. Außerdem seien ihm "die Menschen egal", was im Rahmen seiner Charakterentwicklung einfach lächerlich ist. Aber deine genannte Entscheidung, macht völlig Sinn.
- Dany drehte plötzlich so durch, weil sie offensichtlich in einer Identitätskrise steckte (keine Rechtmäßigkeit, niemand steht ihr bei) und weil sie alles verloren hat, was ihr etwas bedeutet hat (Jon, Mormond, ihre Freundin). Dass sie wütend wird, war sicher auch von RR. Martin so vorgesehen. Das Problem ist hier mal wieder das absurde Pacing, der viel zu schnelle Twist. In allen Staffeln hat Dany mit sehr viel Brutalität gehandelt, aber sie hat in ihren Opfern immer das "böse" gesehen. Nehmen wir an, der zweite Drache hätte am Ende noch gelebt und dann nach dem Erklingen der Glocke überraschend den Tod durch eine Ballista gesehen, das wäre für mich ein glaubwürdiger Moment für eine emotionale Überreaktion gewesen. So wirkte das einfach etwas übertrieben...
- Jon wurde zur aus "Strafe" zur Mauer geschickt. Als Königsmörder sollte er wohl nicht mehr in der Stadt sein. Mal abgesehen davon, macht das Ende für ihn durchaus Sinn. Über die gesamte Serie hatte er nie wirklich eine Wahl: Er wurde als Bastard zur Wall geschickt, musste sich mit seinem Schicksal als "Auserwählter" anfreunden, hat seine große Liebe im Krieg verloren, musste seine zweite Liebe selbst umbringen und hat eigentlich die ganze Zeit für den Krieg gelebt. Nun ist es eigentlich das erste Mal, dass er wirklich "frei" ist. Irgendwie ein versöhnliches, gutes Ende.
Meiner Meinung nach hätte für den roten Faden der Serie aber Jon König werden müssen, auch wenn der Schritt nach dem Mord sicherlich schwer gefallen wäre. Er ist aber der, der die Völker geeinigt hat, der, der sich gegen die Untoten-Bedrohung aufgebäumt hat und der, der seinen Fehler im Vertrauen in Dany durch eigenes Handeln wieder gut machen musste, und dabei noch eigene moralische Werte über Bord wirft.
Noch dazu wäre es in der Tat ein bittersüßes Ende gewesen: Er wäre wahrscheinlich ein guter König, aber er will es gar nicht sein. Er wäre wieder unglücklich und müsste für seine Fehler gerade stehen. Das hätte gut gepasst, meiner Auffassung nach.
Bran ist aber durchaus eine Alternative, mit der ich leben kann. Man kann die letzte Staffel für genug Logikfehler und Plot-Armors kritisieren, aber das Ende so schlecht machen? Das erschließt sich mir nicht. Die IMDB-Bewertung ist absurd.
21.05.2019 - 21:42 Uhr
ich fand das Ende von GoT leider nicht berauschend es war nicht GoT-Style
zuviele logikfehler:
wieso wird Jon zur Nachtwache geschickt bzw wozu gibt es die noch ohne Nightking und die Wildlinge sind ja jetzt Verbündete? darüberhinaus reist Grauerwurm ab wieso kehrt Jon nicht einfach zurück?
bei der Mauer wird das Tor nachdem jon und die wildlinge es passieren geschlossen. ein paar meter weiter dürfte ein riesen Loch sein durch welches der Nightking gebrochen ist
Dany wird von einer Folge zur nächsten irre
wo Dany zu den Truppen spricht leben plötzlich tausende Dothraki und Unbefleckte wieder obwohl sie nach der schlacht um Winterfell nur mehr ein paar hundert Soldaten hatte
Wohin verschwinden die Dothraki?
Euron schießt den einen Drachen binnen 30 Sek runter bei der Finalen schlacht ist Drogon unbesiegbar
Jon tötet Dany ohne das es jemand sieht Drogon fliegt mit der toten Dany weg. Dennoch wissen alle er hat sie mit einem stich ins Herz getötet! woher?
Sansa will die Unabhängigkeit des Nordens und bekommt sie aber alle andren Häuser unterwerfen sich
Bran hat bis zur letzten Folge jegliche Macht abgelehnt plötzlich wird er König.
Bran sagt das man ein Meister der Flüsterer braucht! Bran !!! der Typ der Zukunft und Vergangenheit sieht
was mich aber am meisten enttäuscht ist die lächerlichkeit des Nightkings! er war verhältnismäßig extrem schwach und war viel zu einfach zu besiegen. Die Weißenwanderer wurden so gut als Feind aufgebaut und wurden dann verheizt
schade man hätte viel draus machen können
zuviele logikfehler:
wieso wird Jon zur Nachtwache geschickt bzw wozu gibt es die noch ohne Nightking und die Wildlinge sind ja jetzt Verbündete? darüberhinaus reist Grauerwurm ab wieso kehrt Jon nicht einfach zurück?
bei der Mauer wird das Tor nachdem jon und die wildlinge es passieren geschlossen. ein paar meter weiter dürfte ein riesen Loch sein durch welches der Nightking gebrochen ist
Dany wird von einer Folge zur nächsten irre
wo Dany zu den Truppen spricht leben plötzlich tausende Dothraki und Unbefleckte wieder obwohl sie nach der schlacht um Winterfell nur mehr ein paar hundert Soldaten hatte
Wohin verschwinden die Dothraki?
Euron schießt den einen Drachen binnen 30 Sek runter bei der Finalen schlacht ist Drogon unbesiegbar
Jon tötet Dany ohne das es jemand sieht Drogon fliegt mit der toten Dany weg. Dennoch wissen alle er hat sie mit einem stich ins Herz getötet! woher?
Sansa will die Unabhängigkeit des Nordens und bekommt sie aber alle andren Häuser unterwerfen sich
Bran hat bis zur letzten Folge jegliche Macht abgelehnt plötzlich wird er König.
Bran sagt das man ein Meister der Flüsterer braucht! Bran !!! der Typ der Zukunft und Vergangenheit sieht
was mich aber am meisten enttäuscht ist die lächerlichkeit des Nightkings! er war verhältnismäßig extrem schwach und war viel zu einfach zu besiegen. Die Weißenwanderer wurden so gut als Feind aufgebaut und wurden dann verheizt
schade man hätte viel draus machen können
08.06.2019 - 17:18 Uhr
„Frauenfussball ist der bessere Fussball:
Männliche Spitzenfussballer sind mehrheitlich überbezahlte, von jeglicher Realität entfremdete Schnösel, Fussballerinnen hingegen meist schlaue Persönlichkeiten, die mit beiden Beinen im Leben stehen.“
https://www.nzz.ch/sport/wm-in-frankreich-frauenfussball-ist-der-bessere-fussball-ld.1487325
Bin gerade auf diesen Artikel der NZZ (renommierte Zeitung in der Schweiz) gestossen und ehrlich gesagt bin ich absolut fassungslos, was wir Männer uns im Jahr 2019 mittlerweile für Sachen anhören müssen.
Eines vorweg: ich bin absolut pro Gleichberechtigung. Aber die ganze anti Männer Propaganda in den Medien ist mittlerweile nur noch skandalös. Keine Ahnung was damit bezweckt werden soll, aber mittlerweile muss man sich ja fast schon für seine Y-Chromosomen rechtfertigen.
Wer es nicht schafft, den ganzen Artikel fertig zu lesen (ich hätte Verständnis dafür) hier eine kurze Zusammenfassung:
Frauenfussball:
• absolut fair, kein Betrug
• technisch hochstehend, keine Schwalben etc.
• Fussballerinnen sind intelligent
• Fussballerinnen sind sozial und politisch engagiert
• Fussballerinnen werden überall diskriminiert
(Männer-)Fussball:
• überall Betrüger, Vergewaltiger, Steuerbetrüger
• alle verwöhnt und verhätschelt
• alle generell dumm
• überall Betrug, Schwalben, Fouls, Ausschreitungen
• nur Machos und Frauenhasser
Unabhängig davon, dass ich offen zugebe, absolut nichts von Frauenfussball zu halten, weil ich das Niveau einfach unterirdisch finde und es mich daher nicht interessiert, käme es mir nie in den Sinn, auch nur annähernd solche respektlose und verachtende Dinge zu schreiben. Aber umgekehrt ist ja mittlerweile alles salonfähig geworden. Wie seht ihr das? Und bin ich der einzige hier, der mit Frauenfussball absolut gar nichts anfangen kann? Zumindest Frauen-Tennis, Volleyball oder die ganzen Wintersportarten interessieren mich sehr, aber bei Fussball empfinde ich den Niveau-Unterschied einfach als zu krass.
Keine Ahnung ob solche Diskussionen hier erlaubt sind (ich wüsste ehrlich gesagt nicht was dagegen spricht?) aber falls nicht, dann lösch bitte meinen Beitrag @Buzzurro , danke.
Männliche Spitzenfussballer sind mehrheitlich überbezahlte, von jeglicher Realität entfremdete Schnösel, Fussballerinnen hingegen meist schlaue Persönlichkeiten, die mit beiden Beinen im Leben stehen.“
https://www.nzz.ch/sport/wm-in-frankreich-frauenfussball-ist-der-bessere-fussball-ld.1487325
Bin gerade auf diesen Artikel der NZZ (renommierte Zeitung in der Schweiz) gestossen und ehrlich gesagt bin ich absolut fassungslos, was wir Männer uns im Jahr 2019 mittlerweile für Sachen anhören müssen.
Eines vorweg: ich bin absolut pro Gleichberechtigung. Aber die ganze anti Männer Propaganda in den Medien ist mittlerweile nur noch skandalös. Keine Ahnung was damit bezweckt werden soll, aber mittlerweile muss man sich ja fast schon für seine Y-Chromosomen rechtfertigen.
Wer es nicht schafft, den ganzen Artikel fertig zu lesen (ich hätte Verständnis dafür) hier eine kurze Zusammenfassung:
Frauenfussball:
• absolut fair, kein Betrug
• technisch hochstehend, keine Schwalben etc.
• Fussballerinnen sind intelligent
• Fussballerinnen sind sozial und politisch engagiert
• Fussballerinnen werden überall diskriminiert
(Männer-)Fussball:
• überall Betrüger, Vergewaltiger, Steuerbetrüger
• alle verwöhnt und verhätschelt
• alle generell dumm
• überall Betrug, Schwalben, Fouls, Ausschreitungen
• nur Machos und Frauenhasser
Unabhängig davon, dass ich offen zugebe, absolut nichts von Frauenfussball zu halten, weil ich das Niveau einfach unterirdisch finde und es mich daher nicht interessiert, käme es mir nie in den Sinn, auch nur annähernd solche respektlose und verachtende Dinge zu schreiben. Aber umgekehrt ist ja mittlerweile alles salonfähig geworden. Wie seht ihr das? Und bin ich der einzige hier, der mit Frauenfussball absolut gar nichts anfangen kann? Zumindest Frauen-Tennis, Volleyball oder die ganzen Wintersportarten interessieren mich sehr, aber bei Fussball empfinde ich den Niveau-Unterschied einfach als zu krass.
Keine Ahnung ob solche Diskussionen hier erlaubt sind (ich wüsste ehrlich gesagt nicht was dagegen spricht?) aber falls nicht, dann lösch bitte meinen Beitrag @Buzzurro , danke.
08.06.2019 - 18:04 Uhr
Ich sehe das zu 100% wie du und finde es enorm beschämend, wie die Dinge, die du beschreibst, heutzutage ablaufen. Ich meine man stelle sich nur einmal vor, es würde ein Artikel veröffentlicht, in dem der Autor über (Frauen)-Fußball in der gleichen Art und Weise herziehen würde. Die verantwortlichen Personen würden sich wohl den größten Anfeindungen ausgesetzt sehen und "öffentlich" zerrissen werden.
08.06.2019 - 18:28 Uhr
Zitat von Principe
„Frauenfussball ist der bessere Fussball:
Männliche Spitzenfussballer sind mehrheitlich überbezahlte, von jeglicher Realität entfremdete Schnösel, Fussballerinnen hingegen meist schlaue Persönlichkeiten, die mit beiden Beinen im Leben stehen.“
https://www.nzz.ch/sport/wm-in-frankreich-frauenfussball-ist-der-bessere-fussball-ld.1487325
Bin gerade auf diesen Artikel der NZZ (renommierte Zeitung in der Schweiz) gestossen und ehrlich gesagt bin ich absolut fassungslos, was wir Männer uns im Jahr 2019 mittlerweile für Sachen anhören müssen.
Eines vorweg: ich bin absolut pro Gleichberechtigung. Aber die ganze anti Männer Propaganda in den Medien ist mittlerweile nur noch skandalös. Keine Ahnung was damit bezweckt werden soll, aber mittlerweile muss man sich ja fast schon für seine Y-Chromosomen rechtfertigen.
Wer es nicht schafft, den ganzen Artikel fertig zu lesen (ich hätte Verständnis dafür) hier eine kurze Zusammenfassung:
Frauenfussball:
• absolut fair, kein Betrug
• technisch hochstehend, keine Schwalben etc.
• Fussballerinnen sind intelligent
• Fussballerinnen sind sozial und politisch engagiert
• Fussballerinnen werden überall diskriminiert
(Männer-)Fussball:
• überall Betrüger, Vergewaltiger, Steuerbetrüger
• alle verwöhnt und verhätschelt
• alle generell dumm
• überall Betrug, Schwalben, Fouls, Ausschreitungen
• nur Machos und Frauenhasser
Unabhängig davon, dass ich offen zugebe, absolut nichts von Frauenfussball zu halten, weil ich das Niveau einfach unterirdisch finde und es mich daher nicht interessiert, käme es mir nie in den Sinn, auch nur annähernd solche respektlose und verachtende Dinge zu schreiben. Aber umgekehrt ist ja mittlerweile alles salonfähig geworden. Wie seht ihr das? Und bin ich der einzige hier, der mit Frauenfussball absolut gar nichts anfangen kann? Zumindest Frauen-Tennis, Volleyball oder die ganzen Wintersportarten interessieren mich sehr, aber bei Fussball empfinde ich den Niveau-Unterschied einfach als zu krass.
Keine Ahnung ob solche Diskussionen hier erlaubt sind (ich wüsste ehrlich gesagt nicht was dagegen spricht?) aber falls nicht, dann lösch bitte meinen Beitrag @Buzzurro , danke.
„Frauenfussball ist der bessere Fussball:
Männliche Spitzenfussballer sind mehrheitlich überbezahlte, von jeglicher Realität entfremdete Schnösel, Fussballerinnen hingegen meist schlaue Persönlichkeiten, die mit beiden Beinen im Leben stehen.“
https://www.nzz.ch/sport/wm-in-frankreich-frauenfussball-ist-der-bessere-fussball-ld.1487325
Bin gerade auf diesen Artikel der NZZ (renommierte Zeitung in der Schweiz) gestossen und ehrlich gesagt bin ich absolut fassungslos, was wir Männer uns im Jahr 2019 mittlerweile für Sachen anhören müssen.
Eines vorweg: ich bin absolut pro Gleichberechtigung. Aber die ganze anti Männer Propaganda in den Medien ist mittlerweile nur noch skandalös. Keine Ahnung was damit bezweckt werden soll, aber mittlerweile muss man sich ja fast schon für seine Y-Chromosomen rechtfertigen.
Wer es nicht schafft, den ganzen Artikel fertig zu lesen (ich hätte Verständnis dafür) hier eine kurze Zusammenfassung:
Frauenfussball:
• absolut fair, kein Betrug
• technisch hochstehend, keine Schwalben etc.
• Fussballerinnen sind intelligent
• Fussballerinnen sind sozial und politisch engagiert
• Fussballerinnen werden überall diskriminiert
(Männer-)Fussball:
• überall Betrüger, Vergewaltiger, Steuerbetrüger
• alle verwöhnt und verhätschelt
• alle generell dumm
• überall Betrug, Schwalben, Fouls, Ausschreitungen
• nur Machos und Frauenhasser
Unabhängig davon, dass ich offen zugebe, absolut nichts von Frauenfussball zu halten, weil ich das Niveau einfach unterirdisch finde und es mich daher nicht interessiert, käme es mir nie in den Sinn, auch nur annähernd solche respektlose und verachtende Dinge zu schreiben. Aber umgekehrt ist ja mittlerweile alles salonfähig geworden. Wie seht ihr das? Und bin ich der einzige hier, der mit Frauenfussball absolut gar nichts anfangen kann? Zumindest Frauen-Tennis, Volleyball oder die ganzen Wintersportarten interessieren mich sehr, aber bei Fussball empfinde ich den Niveau-Unterschied einfach als zu krass.
Keine Ahnung ob solche Diskussionen hier erlaubt sind (ich wüsste ehrlich gesagt nicht was dagegen spricht?) aber falls nicht, dann lösch bitte meinen Beitrag @Buzzurro , danke.
Also ich habe mir den Artikel durchgelesen und bin absolut deiner Meinung was den Sexismus gegen Männer angeht. Mit solchen Artikeln trägt man nicht zur Gleichberechtigung bei, ganz im Gegenteil.
Und mich interessiert Frauenfußball auch nicht besonders, aber das liegt nicht am allgemeinen Niveau aller sondern rührt eher daher, dass es nicht genug Qualität in der Breite gibt und besonders die Torhüterinnen oft unglücklich aussehen.
Ich will aber auch sagen, dass es mich auch schockiert, dass die us-amerikanischen Fußballerinnen weniger verdienen als ihre männlichen Landsleute. Denn selbst, wenn insgesamt im Frauenfußball klar nur ein Bruchteil umgesetzt wird von dem Umsatz im Männerfußball, so ist in den USA selber der Frauenfußball doch deutlich populärer und bringt dem Verband mehr ein.
08.06.2019 - 19:01 Uhr
Zitat von Felix1794
Ich will aber auch sagen, dass es mich auch schockiert, dass die us-amerikanischen Fußballerinnen weniger verdienen als ihre männlichen Landsleute. Denn selbst, wenn insgesamt im Frauenfußball klar nur ein Bruchteil umgesetzt wird von dem Umsatz im Männerfußball, so ist in den USA selber der Frauenfußball doch deutlich populärer und bringt dem Verband mehr ein.
Ich will aber auch sagen, dass es mich auch schockiert, dass die us-amerikanischen Fußballerinnen weniger verdienen als ihre männlichen Landsleute. Denn selbst, wenn insgesamt im Frauenfußball klar nur ein Bruchteil umgesetzt wird von dem Umsatz im Männerfußball, so ist in den USA selber der Frauenfußball doch deutlich populärer und bringt dem Verband mehr ein.
Warum schockiert dich das? Weil der Author meinte, Frauenfussball sei in den USA populärer als Männerfussball, weil „mehr Leibchen verkauft werden“ ? Ist das denn tatsächlich so? Und selbst wenn, lässt sich daraus schliessen, dass sich in Amerika mehr Menschen für Frauenfussball als für Männerfussball interessieren? Gerade die MLS hat wahnsinnige Fortschritte erzielt in den letzten Jahren und an Popularität gewonnen. Das Interesse an der NWSL (das ist übrigens der amerikanische Frauenfussball-Verband) kann da nie im Leben mithalten. Daher auch logischerweise die Unterschiede.
Ich kann diesen Quatsch echt nicht mehr hören. Und dieses ewige „Male-Bashing“ in den Medien ist nur noch ein Trauerspiel. Ich könnte echt kotzen ab so viel Heuchlerei.
08.06.2019 - 19:01 Uhr
Zitat von Principe
Keine Ahnung ob solche Diskussionen hier erlaubt sind (ich wüsste ehrlich gesagt nicht was dagegen spricht?) aber falls nicht, dann lösch bitte meinen Beitrag @Buzzurro , danke.
Keine Ahnung ob solche Diskussionen hier erlaubt sind (ich wüsste ehrlich gesagt nicht was dagegen spricht?) aber falls nicht, dann lösch bitte meinen Beitrag @Buzzurro , danke.
solange sachlich diskutiert wird, kein Problem.
Der Artikel ist etwas polemisch und stellenweise kindisch geschrieben. Ansonsten fühle ich mich als Mann nicht angegriffen, weil es mir am Ende egal ist. Ich gönne auch den Frauen den Erfolg und das Niveau des Frauenfußballs ist im Laufe der Jahre sicher deutlich gestiegen (auch wenn es noch weiter unter dem männlichen Pendant ist), aber man kann die Beliebtheit eines Sports nicht einfach erzwingen.
Ich habe auch keinerlei Vorurteile, schalte hin und wieder ein, stelle meist fest, dass da noch viel Arbeit bevorsteht, und schalte wieder ab. Sexuelle Ausrichtungen interessieren mich im Frauenfußball genauso wenig wie im Männerfußball. Und was die Spieler(innen) politisch treiben erst recht. Dass sich eine Politikwissenschaftlerin mit Politik auseinandersetzt, ist nun mal auch selbstverständlich. Dass ein Fußballer, der keinerlei Ausbildung oder keinen akademischen Abschluss besitzt, weil er seit 18 mehr verdient als die meisten Politikwissenschaftler je verdienen werden, sich nicht politisch engagiert, finde ich jetzt auch nicht so tragisch. Es gibt schon genug Id*oten, die das überflüssigerweise tun.
11.06.2019 - 10:02 Uhr
Hi Jungs(!), eine interessante Diskussion, die sich hier auf tut. Freue mich, dass wir hier einer Meinung sind. Was mich am meisten nervt ist, dass seitens der Medien der Frauenfußball so dermaßen künstlich gepushed wird. Überall Artikel, Bewertungen, “objektive” Meinungen usw.
Meiner Wahrnehmung nach interessiert sich kaum jemand dafür, was man ja auch an den Stadionbesuchern sieht. Und die Darstellung in den Medien ist, als sei der Frauenfußball quasi ebenbürtig dem Männerfußball... wer jetzt widerspricht ist ein Sexist! Das nervt einfach.
Beim Tennis würde ich sagen ist das Leistungsniveau zwischen den Geschlechtern min. genauso stark, aber kann ich mir eher ansehen. Da wird das einfach alles so hingenommen.
Meiner Wahrnehmung nach interessiert sich kaum jemand dafür, was man ja auch an den Stadionbesuchern sieht. Und die Darstellung in den Medien ist, als sei der Frauenfußball quasi ebenbürtig dem Männerfußball... wer jetzt widerspricht ist ein Sexist! Das nervt einfach.
Beim Tennis würde ich sagen ist das Leistungsniveau zwischen den Geschlechtern min. genauso stark, aber kann ich mir eher ansehen. Da wird das einfach alles so hingenommen.
11.06.2019 - 19:28 Uhr
Zitat von fanauscologne
Hi Jungs(!), eine interessante Diskussion, die sich hier auf tut. Freue mich, dass wir hier einer Meinung sind. Was mich am meisten nervt ist, dass seitens der Medien der Frauenfußball so dermaßen künstlich gepushed wird. Überall Artikel, Bewertungen, “objektive” Meinungen usw.
Meiner Wahrnehmung nach interessiert sich kaum jemand dafür, was man ja auch an den Stadionbesuchern sieht. Und die Darstellung in den Medien ist, als sei der Frauenfußball quasi ebenbürtig dem Männerfußball... wer jetzt widerspricht ist ein Sexist! Das nervt einfach.
Beim Tennis würde ich sagen ist das Leistungsniveau zwischen den Geschlechtern min. genauso stark, aber kann ich mir eher ansehen. Da wird das einfach alles so hingenommen.
Hi Jungs(!), eine interessante Diskussion, die sich hier auf tut. Freue mich, dass wir hier einer Meinung sind. Was mich am meisten nervt ist, dass seitens der Medien der Frauenfußball so dermaßen künstlich gepushed wird. Überall Artikel, Bewertungen, “objektive” Meinungen usw.
Meiner Wahrnehmung nach interessiert sich kaum jemand dafür, was man ja auch an den Stadionbesuchern sieht. Und die Darstellung in den Medien ist, als sei der Frauenfußball quasi ebenbürtig dem Männerfußball... wer jetzt widerspricht ist ein Sexist! Das nervt einfach.
Beim Tennis würde ich sagen ist das Leistungsniveau zwischen den Geschlechtern min. genauso stark, aber kann ich mir eher ansehen. Da wird das einfach alles so hingenommen.
Mir wäre es ja eigentlich egal, wenn man versucht künstlich den Frauenfussball zu pushen, unabhängig davon, dass es einfach praktisch niemanden interessiert. Dass man aber mittlerweile sogar soweit geht, dass irgendwelche „männliche Journalisten“ sich genötigt fühlen, die beliebteste Sportart und das eigene Geschlecht darzustellen, als wären da nur irgendwelche hirnamputierten Deppen, Betrüger und Vergewaltiger involviert, geht zu weit.
Aber wie gesagt, das passiert ja mittlerweile praktisch überall. Wir Männer werden vorverurteilt, abgestempelt und dargestellt als das Allerletzte. Wem das noch nicht aufgefallen ist, sollte man ein bisschen aufmerksamer die ganzen Mainstream-Medien durchforsten. Klar kann man(n) sagen, man sollte über sowas stehen. Aber es nervt einfach nur noch und wenn irgendwelche Kreise denken, damit wird irgendjemandem geholfen, dann weiss ich auch nicht mehr.
Zum Glück kenne ich viele intelligente Frauen, die das genau gleich sehen. Nur die breite Masse wird halt mal wieder für dumm verkauft und es werden Probleme kreiert, wo eigentlich keine sein müssten.
Ah ja, noch zum Thema „besserer Fussball“: ein guter Freund hat mir erst kürzlich erzählt, dass er als er noch für die Grasshoppers U-15 spielte, die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft in einem Testspiel mit 8-0 abgefertigt wurden
Aber ich bin mir sicher, das lag bestimmt auch an den Gründen, die im zitierten Artikel genannt wurden. Diese bösen, verwöhnten Buben.
11.06.2019 - 22:09 Uhr
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