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Verletzungen oder sonstige Probleme....

21.10.2010 - 16:57 Uhr
Ich weis nicht ob ich hier richtig mit dem Thema bin. Die Infektion Süles hat einen Gedanken bei mir wieder hochgebracht, der mich derzeit ein wenig "beschäftigt". Der Fußball ist ja eine Abbildung der Gesellschaft und so scheint der Umgang mit Corona nachgelassen zu haben, was ich auch für den Fußball erwarte. In Stuttgart und Fürth sind jetzt mehrere Ausfälle wegen Corona gewesen, was uns imho auch drohen kann. Die ganzen Nationalspieler sind auf Reisen zu Zeiten mit hohen Inzidenzien und wechselnden Personenkreisen, da ist durchaus ein Risiko vorhanden.

Aktuell habe ich das Gefühl, dass bei Impfdurchbrüchen häufig Johnson & Johnson verwendet wurde, was imho auch aus Zeitgründen die Wahl vieler Bundesligisten war (1 Impfung) . Hier könnte die Mannschaft imho nicht optimal geschützt sein, da die Wirkung gegenüber der grundsätzlichen Infektion geringer sein soll, als bei den doppelten Impfungen. Weis jemand zufällig, wie die Spieler geimpft wurden? Ich habe Johnson im Hinterkopf, könnte aber auch eine Fanimpfaktion für Fans gewesen sein? Und wenn ja, ob man schon an Boosterimpfungen gedacht hat? (Aus Interesse gerne auch die Daten zu anderen Mannschaften)

Wenn ich mir überlege, dass wir durch Infektionen noch Ausfälle zur aktuellen Situation bekommen könnten, dann wird mir irgendwie mulmig . Das Problem ist ja eigentlich auch, dass Du eine Boosterimpfung nicht mal so schnell in einer englischen Woche verabreichen könntest? Zumindest scheint die Impfquote bei uns sehr hoch zu sein. Mit 98% der Spieler + Staff könnte da also eigentlich nur 1 Spieler nicht geimpft sein, so dass zumindest schonmal das große Risiko weitestgehend nicht da ist.

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Tradition kann man nicht kaufen!
Zitat von Jochen-Wetterau
Ich weis nicht ob ich hier richtig mit dem Thema bin. Die Infektion Süles hat einen Gedanken bei mir wieder hochgebracht, der mich derzeit ein wenig "beschäftigt". Der Fußball ist ja eine Abbildung der Gesellschaft und so scheint der Umgang mit Corona nachgelassen zu haben, was ich auch für den Fußball erwarte. In Stuttgart und Fürth sind jetzt mehrere Ausfälle wegen Corona gewesen, was uns imho auch drohen kann. Die ganzen Nationalspieler sind auf Reisen zu Zeiten mit hohen Inzidenzien und wechselnden Personenkreisen, da ist durchaus ein Risiko vorhanden.

Aktuell habe ich das Gefühl, dass bei Impfdurchbrüchen häufig Johnson & Johnson verwendet wurde, was imho auch aus Zeitgründen die Wahl vieler Bundesligisten war (1 Impfung) . Hier könnte die Mannschaft imho nicht optimal geschützt sein, da die Wirkung gegenüber der grundsätzlichen Infektion geringer sein soll, als bei den doppelten Impfungen. Weis jemand zufällig, wie die Spieler geimpft wurden? Ich habe Johnson im Hinterkopf, könnte aber auch eine Fanimpfaktion für Fans gewesen sein? Und wenn ja, ob man schon an Boosterimpfungen gedacht hat? (Aus Interesse gerne auch die Daten zu anderen Mannschaften)

Wenn ich mir überlege, dass wir durch Infektionen noch Ausfälle zur aktuellen Situation bekommen könnten, dann wird mir irgendwie mulmig . Das Problem ist ja eigentlich auch, dass Du eine Boosterimpfung nicht mal so schnell in einer englischen Woche verabreichen könntest? Zumindest scheint die Impfquote bei uns sehr hoch zu sein. Mit 98% der Spieler + Staff könnte da also eigentlich nur 1 Spieler nicht geimpft sein, so dass zumindest schonmal das große Risiko weitestgehend nicht da ist.


https://www.giessener-allgemeine.de/sport/sport-mix/eintracht-hat-spieler-geimpft-90783567.html

Hatten wir in nem anderen thread schonmal diskutiert. Du hast recht, überwiegend wurde j+j verwendet. Eine boosterung mit zb BioNTech wäre als einmal Gabe schon möglich. Aber ob es auch nutzen hätte ist halt fraglich, da impf Durchbrüche leider unter allen verwendeten Impfstoffen auftreten können (auch asymptomatische Infektionen sind ja möglich) prinzipiell sind ja Profi Fußballer durch eine Corona Infektion kaum gefährdet und vor Ansteckung schützt eine Impfung leider nicht zuverlässig. Auch nicht nach boosterung.
Solange also diese Handhabung mit Quarantäne fortgesetzt wird ist es für Profifußballer also eigentlich immens wichtig sich an die Hygiene regeln zu halten. Ob da alle so vernünftig sind, darf bezweifelt werden. smile
Zitat von FFMforever
Zitat von Jochen-Wetterau

Ich weis nicht ob ich hier richtig mit dem Thema bin. Die Infektion Süles hat einen Gedanken bei mir wieder hochgebracht, der mich derzeit ein wenig "beschäftigt". Der Fußball ist ja eine Abbildung der Gesellschaft und so scheint der Umgang mit Corona nachgelassen zu haben, was ich auch für den Fußball erwarte. In Stuttgart und Fürth sind jetzt mehrere Ausfälle wegen Corona gewesen, was uns imho auch drohen kann. Die ganzen Nationalspieler sind auf Reisen zu Zeiten mit hohen Inzidenzien und wechselnden Personenkreisen, da ist durchaus ein Risiko vorhanden.

Aktuell habe ich das Gefühl, dass bei Impfdurchbrüchen häufig Johnson & Johnson verwendet wurde, was imho auch aus Zeitgründen die Wahl vieler Bundesligisten war (1 Impfung) . Hier könnte die Mannschaft imho nicht optimal geschützt sein, da die Wirkung gegenüber der grundsätzlichen Infektion geringer sein soll, als bei den doppelten Impfungen. Weis jemand zufällig, wie die Spieler geimpft wurden? Ich habe Johnson im Hinterkopf, könnte aber auch eine Fanimpfaktion für Fans gewesen sein? Und wenn ja, ob man schon an Boosterimpfungen gedacht hat? (Aus Interesse gerne auch die Daten zu anderen Mannschaften)

Wenn ich mir überlege, dass wir durch Infektionen noch Ausfälle zur aktuellen Situation bekommen könnten, dann wird mir irgendwie mulmig . Das Problem ist ja eigentlich auch, dass Du eine Boosterimpfung nicht mal so schnell in einer englischen Woche verabreichen könntest? Zumindest scheint die Impfquote bei uns sehr hoch zu sein. Mit 98% der Spieler + Staff könnte da also eigentlich nur 1 Spieler nicht geimpft sein, so dass zumindest schonmal das große Risiko weitestgehend nicht da ist.


https://www.giessener-allgemeine.de/sport/sport-mix/eintracht-hat-spieler-geimpft-90783567.html

Hatten wir in nem anderen thread schonmal diskutiert. Du hast recht, überwiegend wurde j+j verwendet. Eine boosterung mit zb BioNTech wäre als einmal Gabe schon möglich. Aber ob es auch nutzen hätte ist halt fraglich, da impf Durchbrüche leider unter allen verwendeten Impfstoffen auftreten können (auch asymptomatische Infektionen sind ja möglich) prinzipiell sind ja Profi Fußballer durch eine Corona Infektion kaum gefährdet und vor Ansteckung schützt eine Impfung leider nicht zuverlässig. Auch nicht nach boosterung.
Solange also diese Handhabung mit Quarantäne fortgesetzt wird ist es für Profifußballer also eigentlich immens wichtig sich an die Hygiene regeln zu halten. Ob da alle so vernünftig sind, darf bezweifelt werden. smile


Einen 100%igen Schutz gibt es natürlich nicht, aber die Stiko empfiehlt aufgrund der geringen Wirksamkeit einen MRNA Booster ab 4 Wochen nach der ersten Impfung. Wie allerdings die Steigerung ist, weis ich nicht wirklich.
Ich sehe halt den Reisezyklus, sowie den Kontakt mit anderen ungeimpften Spielern durchaus als erhöhtes Risiko.
Im Moment muss kein geimpfter Spieler in Quarantäne, aber ich glaube auch zur Vermeidung von Infektionen, wäre es sinnvoll. Es gab auch Berichte von Leistungssportlern, die betroffen waren und den Sport nicht mehr ausüben können?
Es ist da für mich die Frage wie weit man im Verein ist und ob man hier ggfs. Pläne hat. So eine Länderspielpause könnte der richtige Zeitpunkt für manche sein. Sperren, Verletzungen etc. Und der Rest direkt nach dem letzten Spiel im Dezember?
Wäre natürlich nicht nur zum Schutz der Spieler, sondern auch wiederum Vorbild, dass sich andere die Auffrischung holen.

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Tradition kann man nicht kaufen!
Zitat von Jochen-Wetterau
Zitat von FFMforever

Zitat von Jochen-Wetterau

Ich weis nicht ob ich hier richtig mit dem Thema bin. Die Infektion Süles hat einen Gedanken bei mir wieder hochgebracht, der mich derzeit ein wenig "beschäftigt". Der Fußball ist ja eine Abbildung der Gesellschaft und so scheint der Umgang mit Corona nachgelassen zu haben, was ich auch für den Fußball erwarte. In Stuttgart und Fürth sind jetzt mehrere Ausfälle wegen Corona gewesen, was uns imho auch drohen kann. Die ganzen Nationalspieler sind auf Reisen zu Zeiten mit hohen Inzidenzien und wechselnden Personenkreisen, da ist durchaus ein Risiko vorhanden.

Aktuell habe ich das Gefühl, dass bei Impfdurchbrüchen häufig Johnson & Johnson verwendet wurde, was imho auch aus Zeitgründen die Wahl vieler Bundesligisten war (1 Impfung) . Hier könnte die Mannschaft imho nicht optimal geschützt sein, da die Wirkung gegenüber der grundsätzlichen Infektion geringer sein soll, als bei den doppelten Impfungen. Weis jemand zufällig, wie die Spieler geimpft wurden? Ich habe Johnson im Hinterkopf, könnte aber auch eine Fanimpfaktion für Fans gewesen sein? Und wenn ja, ob man schon an Boosterimpfungen gedacht hat? (Aus Interesse gerne auch die Daten zu anderen Mannschaften)

Wenn ich mir überlege, dass wir durch Infektionen noch Ausfälle zur aktuellen Situation bekommen könnten, dann wird mir irgendwie mulmig . Das Problem ist ja eigentlich auch, dass Du eine Boosterimpfung nicht mal so schnell in einer englischen Woche verabreichen könntest? Zumindest scheint die Impfquote bei uns sehr hoch zu sein. Mit 98% der Spieler + Staff könnte da also eigentlich nur 1 Spieler nicht geimpft sein, so dass zumindest schonmal das große Risiko weitestgehend nicht da ist.


https://www.giessener-allgemeine.de/sport/sport-mix/eintracht-hat-spieler-geimpft-90783567.html

Hatten wir in nem anderen thread schonmal diskutiert. Du hast recht, überwiegend wurde j+j verwendet. Eine boosterung mit zb BioNTech wäre als einmal Gabe schon möglich. Aber ob es auch nutzen hätte ist halt fraglich, da impf Durchbrüche leider unter allen verwendeten Impfstoffen auftreten können (auch asymptomatische Infektionen sind ja möglich) prinzipiell sind ja Profi Fußballer durch eine Corona Infektion kaum gefährdet und vor Ansteckung schützt eine Impfung leider nicht zuverlässig. Auch nicht nach boosterung.
Solange also diese Handhabung mit Quarantäne fortgesetzt wird ist es für Profifußballer also eigentlich immens wichtig sich an die Hygiene regeln zu halten. Ob da alle so vernünftig sind, darf bezweifelt werden. smile


Einen 100%igen Schutz gibt es natürlich nicht, aber die Stiko empfiehlt aufgrund der geringen Wirksamkeit einen MRNA Booster ab 4 Wochen nach der ersten Impfung. Wie allerdings die Steigerung ist, weis ich nicht wirklich.
Ich sehe halt den Reisezyklus, sowie den Kontakt mit anderen ungeimpften Spielern durchaus als erhöhtes Risiko.
Im Moment muss kein geimpfter Spieler in Quarantäne, aber ich glaube auch zur Vermeidung von Infektionen, wäre es sinnvoll. Es gab auch Berichte von Leistungssportlern, die betroffen waren und den Sport nicht mehr ausüben können?
Es ist da für mich die Frage wie weit man im Verein ist und ob man hier ggfs. Pläne hat. So eine Länderspielpause könnte der richtige Zeitpunkt für manche sein. Sperren, Verletzungen etc. Und der Rest direkt nach dem letzten Spiel im Dezember?
Wäre natürlich nicht nur zum Schutz der Spieler, sondern auch wiederum Vorbild, dass sich andere die Auffrischung holen.


Es gibt zur einmaligen boosterung mit BioNTech keine Steigerung mehr. Zumindest nach momentanem Stand nicht.
Eine Ansteckung ist nur auch nach booster Impfung immer noch möglich. Süle zb war 2 x BioNTech geimpft. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten dass eine Ansteckung auch nach 3 x BioNTech möglich ist. Wenn auch asymptomatisch. smile
Dass unsere Spieler praktisch alle geimpft sind ist doch an sich sehr positiv. Eine boosterung in der Winterpause wäre aber sicher nicht schlecht, auch für die Aussendarstellung. Am wichtigsten sind aber für die Mannschaft die abstandsregeln einzuhalten.
Bei der N11 müssen scheinbar nur die ungeimpften Kontaktpersonen von Süle in Quarantäne, die geimpften werden zwar auch isoliert und täglich getestet dürfen aber beim Team bleiben, sofern sie nicht positiv getestet werden.
Es wird auch da meines Dafürhaltens viel zu viel "Heckmeck" drüber gemacht... grade bei prominenten Leuten.

Wenn sich doppelt geimpfte infizieren, sind sie zumeist asymptomatisch und sind wir mal ehrlich - wenn man es selbst nicht mal bemerkt, dann zeigt es doch, wie sehr gut die Impfungen wirken.

Ich möchte weiterhin nicht Grippe und Corona 1:1 vergleichen, aber mein Nachbar (älter als ich, Mitte 70) ließ sich in den Jahren vor Corona immer gegen die Influenza impfen. Dennoch hatte er 2-3x im Winter immer erkältungsähnliche Symptome, die aber absolut harmlos waren wie bissi Schnupfen oder Halskratzen, Husten, usw.

Auch bei den hohen Inzidenzen ist es doch eigentlich gar nicht sinnvoll, einfach nur die Zahlen der Infizierten in den Raum zu werfen wie es täglich gemacht wird - man müsste eigentlich wissen, wie viele dieser neu Infizierten tatsächlich schwerer infektiös sind und welche positiv getestet sind und aus allen Wolken fallen weil sie rein gar keine Symptome bemerkt haben; davon hört und liest man doch jeden Tag.

Auch bei den Fussballern; wie viele hatten nun schon positive Corona-Ergebnisse und wie viele von diesen Spielern haben nach der Quarantäne wieder problemlos gespielt? Der absolut große Teil und leider gab und gibts da auch einzelne Ausnahmefälle.

Das wird auch in 5, 10, 35 Jahren bei Corona so sein und bleiben, daher dachte ich, dass man auch grade bei Politikern und manchen Experten diesen Winter ein wenig "durchdachter", mit weniger Alarmismus argumentiert.

Hatte ja auch der Verband der Hausärzte (oder wie die sich nennen) gestern beklagt; man argumentiert teilweise bei einigen noch immer so wie vor einem Jahr OBWOHL wir dank der tollen Impfungen (und auch schon reichlich Genesener) eine wirklich komplett andere Situation haben als vor einem Jahr - Gott sei Dank!


Bei der Eintracht sollten (und werden sich bestimmt auch) die meisten der mit Johnson & Johnson geimpften Spieler nochmals mit einem Impfstoff von Biontech oder Moderna boostern lassen - dann dürfte einer "entspannten" Rückrunde wenig im Wege stehen (dennoch wirds noch einige positive Coronafälle sicherlich in der Liga geben, alles andere ist auch gar nicht möglich).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von eagle1978 am 09.11.2021 um 17:55 Uhr bearbeitet
Zitat von eagle1978

Hatte ja auch der Verband der Hausärzte (oder wie die sich nennen) gestern beklagt; man argumentiert teilweise bei einigen noch immer so wie vor einem Jahr OBWOHL wir dank der tollen Impfungen (und auch schon reichlich Genesener) eine wirklich komplett andere Situation haben als vor einem Jahr - Gott sei Dank!


Ich weiß jetzt nicht was der vermeintliche Verband der Hausärzte irgendwo ausgesagt haben mag, aber seit der letzten Pandemie Verordnung zählt, anders als vor einem Jahr, die Hospitalisierungsrate und nicht mehr der Wert der Neuinfektionen. Daher wird eben sehr genau darauf geachtet in welchem Krankenhaus, in welchem Landkreis, die Inflationsrate besonders schnell ansteigt. Daher auch die Maßnahmen in Sachsen. Hohe Hospitalisierungsrate = höhere Maßnahmen/Auflagen (2G).

Es gibt derzeit nur ein Mittel die nächste Welle aufzuhalten - testen, testen, testen!

Eines zeigen die derzeitige Zahlen in jedem Fall, wer schon geimpft ist, der hat zumindest eine wesentlich bessere Chance, nicht auf der Intensivstation zu landen. Ich mache Ungeimpften keinen Vorwurf, weil wir derzeit eigentlich alle - egal ob geimpft, genesen oder ungeimpft, das Virus übertragen können. Nur eine schnelle Sondierungen der Infizierten hilft - daher testen, testen, testen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wetterauer_SGE am 09.11.2021 um 19:26 Uhr bearbeitet
Und weil genau das so ist und das auch eigentlich klar war von Beginn an (eine Grippeimpfung hat auch nie verhindert, dass der Geimpfte andere Ungeimpfte durch Niesen, Husten, usw. anstecken konnte), verstehe ich, wie viele andere auch, manche Aussagen wie "Die Impfung schützt ja gar nicht vor Übertragung!" kein Stück.

War wie gesagt auch nie das Ziel bzw. konnte es nicht sein - und daher ist es schon ok so, dass man keine Impfpflicht macht, aber ich sehe auch nicht, dass wir dieses Jahr in einer genau so schweren Phase sein sollen wie noch vor einem Jahr.

Man sieht weiterhin, wer besonders gefährdet ist, diese Leute muss man jetzt und auch zukünftig am meisten vor dem Virus schützen. Aber alle anderen Erwachsenen (KInder ist ein Thema, was auch schon oft genug durchgesprochen wurde) können schon selbst beurteilen und abschätzen, ob sie sich lieber impfen lassen wollen oder sich eben durch eine Infektion immunisieren.

Aber als neuen Druck auf Ungeimpfte ausüben (egal ob Kimmich oder Unbekannte), halte ich für den falschen Weg, das ginge nur letztlich, wenn man eben doch eine Impf-Pflicht einführen würde. Solange es diese nicht gibt, hat man die jeweils individuelle Meinung zu akzeptieren und nicht zu kritisieren. Ich und sämtliche Familienmitglieder und enge Bekannte haben sich gerne impfen lassen, aber ich habe auch schon einige fernere Bekannte gesprochen, die das nicht wollen - und deren Meinung ist auch eine, die man gelten lassen muss wenn man jemandem die freie Entscheidung darüber überlässt.

Das gilt selbstredend auch für Fussballer... und es wird schon viel getestet und dennoch werden sich niemals Infektionen vermeiden lassen, damit muss einfach leben und umgehen lernen.

Damit verharmlost man gar nichts, man muss sich eben auch klar werden, wie die Lebensrealitäten hier nun mal sind.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von eagle1978 am 09.11.2021 um 21:40 Uhr bearbeitet
Zitat von eagle1978
Aber als neuen Druck auf Ungeimpfte ausüben (egal ob Kimmich oder Unbekannte), halte ich für den falschen Weg, das ginge nur letztlich, wenn man eben doch eine Impf-Pflicht einführen würde. Solange es diese nicht gibt, hat man die jeweils individuelle Meinung zu akzeptieren und nicht zu kritisieren.


Wenn ich jetzt zum Thema "aktueller Umgang mit der Pandemie" was schreiben wollte wüsste ich gar nicht wo ich bei diesen Sätzen anfangen sollte, deshalb lasse ich das Thema lieber außen vor.
Was ich aber anmerken möchte, wenn irgendjemand meint das man eine individuelle Meinung zu akzeptieren hat, dann bitte auch die, die gewisse Menschen für ihr Verhalten kritisiert!
Nur weil es für etwas keinen rechtlichen Rahmen gibt, heisst dies nicht das ich alles andere kritiklos hinnehmen muss!

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Mind.100 Bundesligaspiele (Positionen laut TM):
Hradecky, Stein, Trapp
Berthold, Binz, Hinteregger, Körbel, Ndicka, Neuberger, Pezzey, Tuta
Bein, Götze, Hölzenbein, Kostic, Möller, Nachtweih, Nickel, Rode
Cha, Grabowski, Meier, Yeboah
***
Ein Experte ist jemand der dir heute vorhersagt, was morgen passieren wird und der dir übermorgen erklärt, warum es gestern anders gekommen ist.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von thwasu am 10.11.2021 um 08:32 Uhr bearbeitet
Zitat von eagle1978

man argumentiert teilweise bei einigen noch immer so wie vor einem Jahr OBWOHL wir dank der tollen Impfungen (und auch schon reichlich Genesener) eine wirklich komplett andere Situation haben als vor einem Jahr - Gott sei Dank!


Eigentlich wollte ich nicht mehr drauf eingehen, aber das ist mir dann doch zu positiv. Wir sind seit letztem Jahr nicht wirklich weitergekommen. Ja, die Impfquote wird Vielen dabei helfen, nicht auf der Intensivstation zu landen. Aber leider sind wir nicht ausreichend geimpft. Die Inzidenzen sind leider auch so hoch, dass wir durch Ungeimpfe und Impfdurchbrüche früher oder später allein aufgrund der Masse der Infektionen, wieder über Maßnahmen nachdenken werden, die eigentlich alle hinter sich lassen wollten. Das wäre sicherlich vermeidbar gewesen.

Weil wir hier über Fußball reden, hoffe ich, dass von Seiten des Vereins an alle Spieler herangetreten wird und nochmals nachdrücklich klar gemacht wird, wie wichtig eine Impfung sein kann. Die Spieler sind die wichtigsten Assets des Vereins. Ein Ausfall wegen Corona, weil sich ein Spieler nicht hat impfen oder boostern lassen, kann auch ganz erhebliche sportliche Konsequenzen haben. Wir stehen sowieso schon nicht gut da. Ich will mir nicht vorstellen, wie die Situation aussieht, wenn wir mal 3-5 Spieler aus den ersten 18 in Quarantäne haben. Da kann es ganz schnell bitter werden. Klar kann auch bei uns keiner gezwungen werden sich impfen zu lassen, aber diesen Zusammenhang muss man schon mal herausstellen. Jeder Spieler kann durch eine Impfung oder einen Booster die Wahrscheinlichkeit einer Infektion senken. Ansonsten gilt natürlich weiterhin testen, testen, testen, um im Falle einer Infektion hoffentlich mit einem blauen Auge davonzukommen (kein schwerwiegender Verlauf und keine oder nur kurze Quarantäne für weitere Spieler).
Zitat von eagle1978

Aber als neuen Druck auf Ungeimpfte ausüben (egal ob Kimmich oder Unbekannte), halte ich für den falschen Weg, das ginge nur letztlich, wenn man eben doch eine Impf-Pflicht einführen würde. Solange es diese nicht gibt, hat man die jeweils individuelle Meinung zu akzeptieren und nicht zu kritisieren.


Genau umgekehrt wird doch ein Schuh draus. Da es keine Impfpflicht gibt, zeigt sich in der freien Entscheidung, ob derjenige sich solidarisch zeigt und soziale Verantwortung übernimmt.

Jeder, der sich ein wenig mit dem Profifußball beschäftigt, weiß, was Profis regelmäßig schlucken bzw. sich Spritzen lassen, um am Wochenende Spiele bestreiten zu können. Das akzeptiert der eine oder andere wohl aber nur, wenn es dem eigenen Bankkonto dient. Das darf/soll/muss man durchaus kritisieren.

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Auf jede schwierige Frage gibt es eine einfache Antwort, die meistens falsch ist.

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